Vitale Innenstädte 2014 Ergebnisse der bundesweiten Befragung von über 33.000 Innenstadtbesuchern Köln 2015 überregionale Projektpartner:
Vorwort Der Handel ist in Bewegung: Demografischer Wandel, Digitalisierung, verändertes Konsumentenverhalten Entwicklungen, die den Handel der Zukunft herausfordern. Besonders die Stadtzentren stehen dabei aktuell im Fokus. Die Sorge vor Verödung und aussterbenden Innenstädten geistert regelmäßig durch die deutsche Medienlandschaft. Sündenbock ist so die landläufige Meinung vor allem der stetig wachsende Online-Handel. Und ja, der E-Commerce im B2C-Bereich wächst und wird auch in Zukunft weiter wachsen. Einkäufe verlagern sich stellenweise ins Internet, Frequenzen verringern sich. Haben Innenstädte deshalb keine Zukunft mehr? Mitnichten! Aber ihre Funktion wandelt sich zunehmend. Mit unserem Projekt Vitale Innenstädte gehen wir der Frage nach der Rolle der Innenstädte auf den Grund. Wie sehen die Frequenzverluste tatsächlich aus? Wie steht es um Infrastruktur, Erreichbarkeit und Angebot? Und was erwarten eigentlich die Konsumenten von ihrem Besuch im Stadtzentrum? Dabei stehen die Stadtzentren kleiner und mittlerer Städte vor anderen Herausforderungen als die Zentren großer Städte oder Touristenregionen. Welche Konzepte für welche Städte zukunftsweisend sind und wie sich Stadtzentren entwickeln müssen, um für die verschiedenen Zielgruppen attraktiv zu sein, gilt es nun herauszuarbeiten. Mit den nun vorliegenden Untersuchungsergebnissen aus insgesamt 33.000 Interviews haben wir einen ersten wichtigen Schritt getan. Dank gilt hierfür vor allem den verschiedenen Projektpartnern: Dem bcsd, dem HDE, Galeria Kaufhof und den vielen lokalen Partnern den Städten und Industrie- und Handelskammern vor Ort ohne die eine Realisierung des Projektes nicht möglich gewesen wäre. Prof. Dr. Werner Reinartz, Direktor der Fördergesellschaft des Instituts für Handelsforschung an der Universität zu Köln e. V. Vitale Innenstädte 2014 2
Geleitwort Der Handel ist insbesondere für die Innenstadt wesentlich mehr als die reine Versorgungsfunktion. Er stellt einen wichtigen gesellschaftlichen Wert für die Städte dar. Handel ist daher mehr als Konsum Handel ist auch Innenstadt. Der aktuelle Strukturwandel mit seinem wachsenden Online- Handel, dem demografischen Wandel und den sich wandelnden Kundenerwartungen stellt vor allem viele mittelständische Einzelhändler aktuell vor neue Herausforderungen. Das wird sich auf unsere Städte auswirken, ihr Gesicht grundlegend verändern. Erhalt unserer attraktiven Innenstädte kann jedoch nur im Schulterschluss zwischen Wirtschaft und Politik erfolgen. Der Handelsverband Deutschland gestaltet diesen wichtigen Diskussionsprozess aktiv mit und unterstützt daher die Untersuchung Vitale Innenstädte 2014 des IFH Köln. Die bcsd bekennt sich zum Bild der europäischen Stadt, die mit ihrer lebendigen und multifunktionalen Innenstadt Bürger und Gäste anzieht und sie zum Aufenthalt einlädt. Eine kooperative Stadtentwicklung ist durch den Dialog mit den Menschen und die Zusammenarbeit mit allen wichtigen Vertretern der Funktionsbereiche Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Erholen und Stadtgestaltung geprägt. Als der Bundesverband des City- und Stadtmarketings sind wir in besonderem Maße an dem Erhalt der Aufenthalts- und Erlebnisqualität der Innenstädte interessiert. Deshalb unterstützen wir diese Umfrage. Wir danken dem IFH Köln für die hervorragende Zusammenarbeit und allen teilnehmenden Städten für ihr wertvolles Engagement. Mit den Ergebnissen der bundesweiten Untersuchung Vitale Innenstädte 2014 liegen ebenso verlässliche wie aktuelle und umfassende Daten zur Bewertung des Ist-Zustandes als auch zur Entwicklung des innerstädtischen Einzelhandels vor. Diese dienen nicht nur den Einzelhändlern selbst, sondern vor allem auch den Kommunen zur Standortbestimmung der Einkaufsattraktivität ihrer Innenstädte. Städte und Einzelhändler stehen im Kontext zunehmender Digitalisierung und nachhaltigen demografischen Veränderungen gleichermaßen vor großen Herausforderungen. Es gilt, gemeinsam am Erhalt und der Weiterentwicklung der innerstädtischen Einkaufsbereiche zu arbeiten. Es ist zu wünschen, dass die Ergebnisse der Untersuchung Vitale Innenstädte vor diesem Hintergrund große Verbreitung erfahren, den Einzelhändlern Impulse für ihre unternehmerische Ausrichtung geben können und auch einen revitalisierenden Einfluss auf Entscheidungsfindungen der politisch-planerischen Ebene haben werden. Stefan Genth Hauptgeschäftsführer Handelsverband Deutschland (HDE) Michael Gerber Bundesvorsitzender und Sprecher Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland e. V. Lovro Mandac Vorsitzender der Geschäftsführung GALERIA Holding GmbH Vitale Innenstädte 2014 3
Vitale Innenstädte 2014 1 Management Summary: Neun Thesen zur Vitalität der Innenstädte 2 Ausgangssituation, Zielsetzung und Vorgehensweise der Untersuchung 3 Ergebnisse der Innenstadtbefragung 4 Anhang Vitale Innenstädte 2014 4
Thesen zur Vitalität der Innenstädte 1 Für alle und für alles: Innenstädte mit vielfältigen Besuchern und Funktionen. Innenstädte werden von Personen jeglichen Alters besucht tendenziell nimmt der Anteil jüngerer Besucher mit der Stadtgröße zu. Am Samstag sinken die Anteile der Älteren (65+) und der Jüngeren (unter 26 Jahre) in den Innenstädten zu Gunsten der mittleren Altersgruppen. Dies gilt unabhängig von der Stadtgröße. Knapp jeder zweite Innenstadtbesucher ist von außerhalb unabhängig von der Stadtgröße. Einkaufen ist das Hauptmotiv des Innenstadtbesuchs, doch führen vierzig Prozent der Besucher andere Gründe an. Mit zunehmendem Alter gewinnt das Hauptmotiv Einkaufen an Bedeutung Freizeitaktivitäten werden über alle Altersklassen hinweg von knapp jedem Dritten als Besuchsmotiv genannt. Der Anteil der Besucher, die eine Innenstadt zum Einkaufen aufsuchen, steigt am Wochenende von gut 50 auf über 60 Prozent. Vitale Innenstädte 2014 5
Thesen zur Vitalität der Innenstädte 2 Wer über den Rang eines regionalen Nahversorgers hinauskommen möchte, muss in vielen Punkten glänzen. Kleinere Städte positionieren sich überwiegend als regionale Nahversorger. Mit zunehmender Ortsgröße sinkt die Bedeutung für die tägliche Versorgung, Freizeit und Stadtbummel treten als Besuchsmotive in den Vordergrund. Generell werden Freizeitaktivitäten über alle Altersklassen hinweg von knapp jedem Dritten als Grund für den Innenstadtbesuch genannt. Um von den Verbrauchern als Stadt für Freizeit und Stadtbummel wahrgenommen zu werden, muss eine Stadt in vielen Punkten glänzen. In besonderer Weise gilt dies im Hinblick auf die Vielfalt/das Angebot der Geschäfte sowie die Vitalität der Stadt, wie sie durch Besucherzahlen, Freizeitangebote und Erlebnischarakter zum Ausdruck kommen. Vitale Innenstädte 2014 6
Thesen zur Vitalität der Innenstädte 3 Nicht nur Großstädte locken Kunden von außerhalb auch Kleinstädte profitieren. Knapp jeder zweite Innenstadtbesucher ist von außerhalb unabhängig von der Stadtgröße. Besucher aus dem Umland beurteilen die Attraktivität einer Innenstadt tendenziell positiver als deren Bewohner dies tun. Der Anteil der Besucher, die eine Innenstadt mit dem ÖPNV aufsuchen, steigt mit zunehmender Ortsgröße von 8 bis auf 56 Prozent. Am Samstag sinkt der Anteil der Innenstadtbesucher, die den ÖPNV genutzt haben der Anteil der PKW-Nutzer steigt. Dies gilt unabhängig von der Größe der Stadt. Vitale Innenstädte 2014 7
Thesen zur Vitalität der Innenstädte 4 Innenstadtbesucher sind treu, Potenziale werden aber noch nicht ausgeschöpft. Zwei Drittel der Besucher sind einer Innenstadt treu, d.h. sie besuchen keine andere Stadt häufiger als die im Rahmen der Befragung aufgesuchte. Mehr als zwei Drittel der Innenstadtbesucher sucht die City mindestens einmal pro Woche auf. Mehr als jeder dritte Besucher nutzt lediglich ein oder zwei Geschäfte bei seinem Innenstadtbesuch. Während die Dauer des Innenstadtbesuchs mit zunehmender Ortsgröße wächst, nimmt die Besuchsfrequenz ab. In kleineren Städten dauert der Innenstadtbesuch in der Regel maximal eine Stunde. In Großstädten verweilt rund jeder Zweite mindestens zwei Stunden in der Innenstadt, jeder Vierte sogar über 4 Stunden. Vitale Innenstädte 2014 8
Thesen zur Vitalität der Innenstädte 5 Je kleiner die Stadt, desto größer der Mangel: Innenstadtbesucher vermissen vor allem Fashion-Angebote. Die Reihenfolge der am häufigsten gekauften Sortimente hängt von der Ortsgröße ab: Während in kleineren Städten vor allem Lebensmittel/Getränke gekauft werden, dominiert in größeren Städten das Bekleidungs-/Fashion-Sortiment. In größeren Städten werden kaum Sortimente vermisst, wohingegen die Verbraucher in kleineren Städten oftmals Handlungsbedarf bei den angebotenen Sortimenten sehen. In besonderer Weise gilt dies für Bekleidung/Fashion, in abgeschwächter Form für Multimedia/Elektronik/Foto. Jüngere vermissen am ehesten Bekleidung/Fashion; Ältere sehen am häufigsten einen Mangel beim Angebot von Lebensmitteln/Getränken. Vitale Innenstädte 2014 9
Thesen zur Vitalität der Innenstädte 6 Innenstädte mit solidem Gesamteindruck. Bei der Gesamtbewertung Attraktivität der Innenstadt erzielen die 62 an der Befragung teilnehmenden Städte die Durchschnittsnote 2,7. Im Durchschnitt beurteilt jeder Zweite die Attraktivität der von ihm besuchten Innenstadt mit gut oder sehr gut. Tendenziell werden größere Städte dabei besser beurteilt als kleinere. In den einzelnen Ortsgrößenklassen schneiden Hamburg (über ), Münster (200.000 bis ), Regensburg (100.000 bis 200.000 ), Landshut (50.000 bis 100.000 ), Bietigheim-Bissingen (25.000 bis 50.000 ) und Freyung (bis 25.000 ) bei der Bewertung der Gesamtattraktivität am besten ab. Ortsgrößenübergreifend beurteilen Besucher von außerhalb die Attraktivität einer Innenstadt positiver als deren Bewohner dies tun. Bei der Beurteilung der Gesamtattraktivität einer Innenstadt kommen Männer und Frauen zum gleichen Ergebnis. Auch zwischen Alt und Jung zeigen sich keine Unterschiede. Vitale Innenstädte 2014 10
Thesen zur Vitalität der Innenstädte 7 Benchmarking zeigt große Verbesserungspotenziale. Beim Vergleich auf Ebenen der Einzelmerkmale weisen die einzelnen Städte mitunter sehr unterschiedliche Bewertungen auf. Insbesondere bei den Kriterien Freizeitangebot, Besucherzahl, Erlebnischarakter und Vielfalt und Angebot der Geschäfte liegen die Bewertungen weit auseinander. Im Städtevergleich erweisen sich bei diesen Kriterien folgende Städte als Benchmarks aus Besuchersicht: Freizeitangebot: Köln Besucherzahl ( viel los, gut besucht, lebendig ): Regensburg Erlebnischarakter: Münster Vielfalt und Angebot der Geschäfte: Köln Für die teilnehmenden Städte lässt sich anhand des Gesamt-Benchmarkings und des Ortsgrößen-Benchmarkings leicht erkennen, wie weit sie von den Benchmarks entfernt liegen. Vitale Innenstädte 2014 11
Thesen zur Vitalität der Innenstädte 8 Erfolgsgeheimnis: Angebot und Ambiente müssen stimmen. Die Attraktivität einer Innenstadt hängt vor allem von deren Gestaltung, Ambiente und Erlebnischarakter sowie der Vielfalt der Geschäfte / des Angebots ab. Während bei erstgenannten vor allem positive Akzente gesetzt werden können, führen Defizite im Warenangebot zu drastischen Einbußen der Attraktivität. Die Anforderungen an eine Stadt für Freizeit und Stadtbummel sind deutlich höher als an eine Versorgungsstadt, d.h. Defizite bei einzelnen Kriterien führen zu stärkeren Abwertungen bei der Attraktivität. In besonderer Weise gilt dies im Hinblick auf die Kriterien Ambiente, Angebotsvielfalt, Sauberkeit und Innenstadtgestaltung. Unmittelbar lassen sich Angebotsvielfalt und Sauberkeit beeinflussen. Bei den angebotenen Sortimenten lässt dabei am stärksten mit Bekleidung/Fashion, Multimedia/Elektronik/Foto, Schuhe/Lederwaren sowie Sport- und Freizeitartikeln punkten. In besonderer Weise gilt dies für kleinere Städte. Vitale Innenstädte 2014 12
Thesen zur Vitalität der Innenstädte 9 Online-Shopping: Innenstädte haben den Kampf doch noch nicht verloren. Nur jeder fünfte Innenstadtbesucher gibt an, dass sich die Anzahl seiner Innenstadtbesuche durch die Möglichkeit des Online-Shoppings verringert hat. Selbst in der Gruppe der unter 25-Jährigen liegt der Anteil derjenigen, die aufgrund des Online- Shoppings seltener in die Innenstadt fahren, nur bei 29 Prozent. Der Mix aus online-affinen und nicht online-affinen Innenstadtbesuchern unterscheidet sich nicht zwischen einzelnen Ortsgrößenklassen. Rund jeder Vierte möchte Click & Collect nutzen oder hat dies bereits getan. In Abhängigkeit vom Alter bestehen diesbezüglich nur geringfügige Unterschiede. Vitale Innenstädte 2014 13
Vitale Innenstädte 2014 1 Management Summary: Neun Thesen zur Vitalität der Innenstädte 2 Ausgangssituation, Zielsetzung und Vorgehensweise der Untersuchung 3 Ergebnisse der Innenstadtbefragung 4 Anhang Vitale Innenstädte 2014 14
Vitale Innenstädte 2014 Ausgangssituation der Untersuchung Vitale Innenstädte 2014 Der Handel ist von einem dynamischen Strukturwandel geprägt. Der Gesamtmarkt stagniert, jedoch sind mit dem E-Commerce neue Mitbewerber in den Markt eingetreten: Das gesamte Umsatzvolumen des Einzelhandels in Deutschland stagniert seit einigen Jahren auf einem Niveau von 430 bis 440 Milliarden Euro. Das Marktwachstum lag im Zeitraum von 2006 bis 2014 unter einem Prozent. Gleichzeitig hat der Anteil des Online-Handels am gesamten Einzelhandelsumsatz aber deutlich zugenommen. Von 2008 bis 2014 wird sich der Anteil von 3,4 Prozent bis auf 9,4 Prozent (Hochrechnung) vergrößert haben. Noch deutlicher wird dies bei einer Betrachtung ohne den FMCG-Bereich (= Fast Moving Consumer Goods wie z.b. Lebensmittel, Körperpflege etc.). Auch für 2014 werden wieder zweistellige Zuwachsraten im Online-Handel erwartet. Bis zum Jahr 2020 ist mit einem Umsatz des Online-Handels von über 100 Mrd. Euro zu rechnen. Der Umsatzanteil des E-Commerce am Handel i.e.s. liegt dann voraussichtlich bei über 20 Prozent. Bei einem nahezu stagnierenden Gesamtmarkt zieht die beschriebene Entwicklung einen deutlichen Verdrängungswettbewerb nach sich Auf Ebene der Konsumenten zeigen sich vielfältige Wechselwirkungen im Informations- und Kaufverhalten; Cross-Channel gewinnt an Bedeutung: Konsumenten kombinieren zunehmend Online- und Offline-Kanäle im Rahmen ihrer Customer Journeys. Traditionelle Handelskäufer, die nur stationär einkaufen, sterben langfristig aus. Hinzu kommt der demografische Wandel: Rückgang der Bevölkerung und damit auch der Anzahl (potenziellen) Kunden, Alterung der Gesellschaft, d. h. zunehmender Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung, regionale Unterschiede in der Bevölkerungsstruktur und Wanderungsbewegungen, Vitale Innenstädte 2014 15
Das Marktwachstum des Einzelhandels stagniert: 2006 bis 2014 = unter 1 %. Umsatzentwicklung im deutschen Einzelhandel (in Mrd. Euro) 432,7 427,6 432,3 418,9 427,2 437,9 445,4 450,5 456,8 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 P Quelle: HDE, Der deutsche Einzelhandel, 2014. P = Prognose Vitale Innenstädte 2014 16
Anteil des Online-Handels am Einzelhandel (in %) Wo kein Wachstum ist, herrscht Verdrängung: Der Anteil des Online-Handels am Einzelhandel wächst stetig, denn 3,4 5,9 4,4 7,7 5,6 9,9 6,6 11,6 7,4 13,1 8,4 14,9 9,4 16,6 Anteil Online-Handel am Umsatz des Einzelhandels nach HDE Anteil Online-Handel am Umsatz des Einzelhandels nach HDE, ohne FMCG 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 H Quelle: IFH Köln, Branchenreport Online-Handel, 2014, Hochrechnung (H) Vitale Innenstädte 2014 17
Marktvolumen Online-Handel (in Mrd. Euro) der E-Commerce entwickelt sich rasant für 2014 werden wieder zweistellige Zuwachsraten erwartet. 111,7 Online-Handel Umsatz in Mrd. Euro VÄ z. VJ in % 14,8 18,4 23,8 28,7 +20,6 42,8 37,7 33,1 +15,2 +14,1 +13,3 Umsatzanteil E-Commerce am Handel i.e.s.: 2013: 8,4% 2020: 23,2% +24,2 +29,5 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 H 2020 T Konsumgüter B2C zu Endverbraucherpreisen, ohne Dienstleistungen IFH Köln, IFH Köln, Branchenreport Online-Handel, 2014; Hochrechnung (H) Vitale Innenstädte 2014 18
Trendprojektion: Umsatzanteile Stationärer Handel stationär und online und Online-Handel 2020 Der Umsatzanteil Online ist nach Branchen differenziert Kannibalisierungseffekte erreichen bei Fashion und CE/ Elektro bis zu 40% Umsatzanteil Handel stationär, stationär online und Online-Handel 2020 IFH Köln, Handelsszenario 2020, 2014 Vitale Innenstädte 2014 19
Cross-Channel-Verhalten der Konsumenten Das Konsumentenverhalten ändert sich: Informations- und Kaufkanäle werden selbstverständlich und situativ kombiniert. Lesebeispiel: 32,1 Prozent der Käufe in stationären Geschäftsstellen geht eine Informationssuche in Online-Shops mit PC/Laptop voraus. Das entspricht 50,2 Prozent der Umsätze in stationären Geschäftsstellen. 103 n 699 Quelle: ECC Köln, Das Cross-Channel-Verhalten der Konsumenten Herausforderung und Chance für den Handel, 2013 Vitale Innenstädte 2014 20
Handelskonzepte und Vertriebsstrukturen verändern sich Die Zukunft ist Cross-Channel: Der traditionelle Handelskäufer stirbt langfristig aus und damit steht der traditionelle Handel vor großen Herausforderungen. Traditioneller Handelskäufer Ich kaufe nicht gern im Internet ein. Ich bevorzuge Geschäfte, wo ich mir die Produkte vor dem Kauf anschauen und mich bei Bedarf beraten lassen kann. Selektiver Online-Shopper Ich kaufe bestimmte Produkte wie Bücher oder CDs gerne im Internet. Für andere Sachen gehe ich lieber in ein Geschäft und schaue sie mir dort vor dem Kauf an. Begeisterter Online-Shopper Ich kaufe am liebsten im Internet ein. Das spart Zeit, ich habe einen guten Überblick über das Angebot, kann gezielt einkaufen und dabei die Preise der verschiedenen Anbieter vergleichen. 52 23 9 31 52 65 11 20 26 Bevölkerung Personen unter 30 Jahren Smart Natives Smart Natives: n = 528 Quelle: ECC Köln, Cross-Channel 2020 Smart Natives im Fokus, 2014 Institut für Demoskopie Allensbach, 2012 Vitale Innenstädte 2014 21
Verlust von Besuchsfrequenz (aus Verbrauchersicht) Durch E-Commerce kaufen Verbraucher weniger in der Stadt ein Stadtgebiete 2013 Stadtgebiete 2014 IFH Köln, CSR-Tracker, November 2013 und Mai 2014, bevölkerungsrepräsentative Online-Befragung. Vitale Innenstädte 2014 22
Verlust von Besuchsfrequenz (aus Verbrauchersicht) nach Stadtgrößen Das stationäre Angebot vor Ort und soziodemographisch bedingte verstärkte online- Affinitäten in Großstädten wirken gegeneinander Ja, die Zahl der Fahrten in die Innenstadt hat sich verringert, da ich zunehmend online einkaufe IFH Köln, CSR-Tracker, Mai 2014, bevölkerungsrepräsentative Online-Befragung. Vitale Innenstädte 2014 23
Bevölkerungsentwicklung in Deutschland ERGEBNISSE DER KOORDINIERTEN BEVÖLKERUNGSVORAUSBERECHNUNG DES STATISTISCHEN BUNDESAMTES Mio. Personen 80 70 60 50 40 30 20 10 0 16,8 23,5 21,3 5,0 Bevölkerungsentwicklung bis 2050 22,3 20,7 17,9 3,6 23,0 17,7 14,8 3,2 15,0 12,9 10,7 2010 2030 2050 65 Plus 45 bis 64 Jahre 25 bis 44 Jahre 20 bis 24 Jahre unter 20 Bis 2030 sinkt die Bevölkerung in Deutschland um fast 5 Mio. werden 14% weniger Kinder und Jugendliche in Deutschland leben werden 33% mehr 65-Jährige und ältere in Deutschland leben Bis 2050 sinkt die Bevölkerung um mehr als 12 Mio. werden 30% weniger Kinder und Jugendliche in Deutschland leben werden 37% mehr 65-Jährige und ältere in Deutschland leben Quelle: Statistisches Bundesamt Vitale Innenstädte 2014 24
Vitale Innenstädte 2014 Zielsetzung und Fragestellungen der Untersuchung Vitale Innenstädte 2014 Die skizzierten Entwicklungen stellen auch die Innenstädte in Deutschland vor große Herausforderungen: Rückgang der durchschnittlichen Kundenfrequenz, Zunahme des Online-Handels zu Lasten des stationären Einzelhandels, Geändertes Einkaufsverhalten: Cross-Channel- Konzepte gewinnen an Bedeutung, Sicherung der Erreichbarkeit (Parkplätze, öffentlicher Nahverkehr), Veränderung der Zielgruppe durch den demografischen Wandel. Die Innenstädte sind gefordert, zukunftsfähige Konzepte zur nachhaltigen Attraktivitätssicherung der Standorte zu entwickeln. Zur Analyse, Planung und Umsetzung zukunftsweisender Innenstadt-Lösungen fehlten zu diesen Themen bisher verlässliche Informationen oder die Datenbasis ist inzwischen veraltet. Vor diesem Hintergrund wurde die bundesweite Untersuchung Vitale Innenstädte 2014 umgesetzt. Ziel der Untersuchung Vitale Innenstädte 2014 war folglich die Schaffung einer aussagekräftigen Datenbasis zur Abbildung des Einkaufsverhaltens in deutschen Innenstädten. Im Fokus der Untersuchung standen die folgenden Fragestellungen: Wer besucht die Innenstädte? Warum und wie werden die Innenstädte besucht? Was shoppen die Besucher in den Innenstädten was vermissen sie? Wie bewerten die Besucher die Innenstädte? Wie online-affin sind die Innenstadtbesucher? Vitale Innenstädte 2014 25
Vitale Innenstädte 2014 Vorgehensweise der Untersuchung Vitale Innenstädte 2014 TEILNEHMER Mit Unterstützung der überregionalen Projektpartner konnten 62 Städte bundesweit zur Teilnahme gewonnen werden: Alle Ortsgrößen und Regionen sind vertreten. Die Bandbreite der teilnehmenden Städte reicht bei den Großstädten von Hamburg, Köln, Frankfurt, Essen, Dortmund, Düsseldorf, Bremen und Stuttgart über Mannheim, Münster, Bielefeld, Bonn, Magdeburg, Saarbrücken und Regensburg bis zu Rosenheim, Landshut, Korbach, Eutin, Meißen und Lippstadt bei den Mittelzentren. Eine Übersicht über alle teilnehmenden Städte findet sich im Anhang. Insgesamt wurden in den teilnehmenden Städten mehr als 33.000 Innenstadtbesucher befragt. METHODIK Die Erhebung der Daten erfolgte als Passantenbefragung mit standardisiertem Fragebogen. Eine hohe Aussagefähigkeit und Vergleichbarkeit der Stichproben wird gewährleistet durch: ganztägige Befragung an den standortspezifisch relevanten Punkten im Stadtzentrum (individuell vor Ort abgestimmt) zwei typische Tage Ende September 2014 (Donnerstag, 25. und Samstag, 27.) hohe Interviewzahl (gestaffelt nach der Ortsgröße, bis zu 1000 pro Tag in Metropolen) Die Koordination und Durchführung der Befragungen vor Ort erfolgte durch Stadtmarketing-Organisationen, IHKs, Einzelhandelsverbände oder Stadtverwaltungen Neben den standardisierten Fragen haben die lokalen Projektpartner überwiegend die Möglichkeit genutzt, stadtindividuelle Fragen zu stellen Vitale Innenstädte 2014 26
Vitale Innenstädte 2014 1 Management Summary: Neun Thesen zur Vitalität der Innenstädte 2 Ausgangssituation, Zielsetzung und Vorgehensweise der Untersuchung 3 Ergebnisse der Innenstadtbefragung 3.1 Wer besucht die Innenstädte? 3.2 Warum und wie werden die Innenstädte besucht? 3.3 Was shoppen die Besucher in den Innenstädten was vermissen sie? 3.4 Wie bewerten die Besucher die Innenstädte? 3.5 Wie online-affin sind die Innenstadtbesucher? 4 Anhang Vitale Innenstädte 2014 27
Wer besucht die Innenstädte? Wohnlage nach Ortsgrößen Wohnen Sie in dieser Stadt oder außerhalb? Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) Hinweis: 45 43 47 48 36 46 44 In Städten mit bis zu 100.000 n sinkt der Anteil der Innenstadtbesucher von außerhalb am Samstag leicht in größeren Städten ist es umgekehrt. 55 57 53 52 64 54 56 Außerhalb In dieser Stadt bis 25.000 25.000 bis 50.000 50.000 bis 100.000 100.000 bis 200.000 200.000 bis mehr als Ø Angaben in % der Befragten Vitale Innenstädte 2014 28
Wer besucht die Innenstädte? Besuchstreue nach Ortsgrößen Besuchen Sie andere Innenstädte häufiger als diese? Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) Nein 59 59 70 71 75 66 67 Ja 41 41 30 29 25 34 33 bis 25.000 25.000 bis 50.000 50.000 bis 100.000 100.000 bis 200.000 200.000 bis mehr als Ø Angaben in % der Befragten Vitale Innenstädte 2014 29
Wer besucht die Innenstädte? Alter der Innenstadtbesucher nach Ortsgrößen Alter: Durchschnitt der beiden Tage, 25. + 27.09.14 Ø- Alter: 43,1 Jahre Ø- Alter: 45,5 Jahre Ø- Alter: 45,3 Jahre Ø- Alter: 42,7 Jahre Ø- Alter: 41,7 Jahre Ø- Alter: 39,8 Jahre Ø- Alter: 43,0 Jahre 15 18 18 15 15 22 17 18 7 19 bis 25.000 25 24 15 16 17 18 9 9 21 15 19 14 15 14 15 12 14 15 25.000 bis 50.000 50.000 bis 100.000 100.000 bis 200.000 17 13 28 15 200.000 bis 11 17 15 28 16 22 16 20 14 10 mehr als Gesamtdurchschnitt Hinweis: Am Samstag sinken die Anteile der Älteren (65+) und der Jüngeren (unter 26 Jahre) in den Innenstädten zu Gunsten der mittleren Altersgruppen. Dies gilt unabhängig von der Größe der Stadt. über 65 Jahre 51 bis 65 Jahre 41 bis 50 Jahre 26 bis 40 Jahre 21 bis 25 Jahre bis 20 Jahre Angaben in % der Befragten Vitale Innenstädte 2014 30
Vitale Innenstädte 2014 1 Management Summary: Neun Thesen zur Vitalität der Innenstädte 2 Ausgangssituation, Zielsetzung und Vorgehensweise der Untersuchung 3 Ergebnisse der Innenstadtbefragung 3.1 Wer besucht die Innenstädte? 3.2 Warum und wie werden die Innenstädte besucht? 3.3 Was shoppen die Besucher in den Innenstädten was vermissen sie? 3.4 Wie bewerten die Besucher die Innenstädte? 3.5 Wie online-affin sind die Innenstadtbesucher? 4 Anhang Vitale Innenstädte 2014 31
Warum und wie werden die Innenstädte besucht? Besuchsmotive nach Ortsgrößen Warum haben Sie die Innenstadt aufgesucht? Anteil der Befragten (in %), die die Innenstadt aufgrund des jeweiligen Grundes aufgesucht haben (Mehrfachantworten möglich) bis 25.000 25.000 bis 50.000 Ortsgrößenklasse () 50.000 bis 100.000 100.000 bis 200.000 200.000 bis Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) mehr als Ø Einkaufen 58 58 63 52 60 61 59 Andere Freizeitaktivitäten 18 26 22 31 31 34 27 Weg zur Arbeit o.ä. 25 20 21 20 20 19 21 Wohnen 23 24 20 16 20 13 19 anderer Grund 15 17 17 16 16 13 16 Im Ortsgrößenvergleich überdurchschnittlich hoher Anteil der Besucher; die die Innenstadt aus dem jeweiligen Grund aufgesucht haben. Im Ortsgrößenvergleich unterdurchschnittlich hoher Anteil der Besucher; die die Innenstadt aus dem jeweiligen Grund aufgesucht haben. Vitale Innenstädte 2014 32
Warum und wie werden die Innenstädte besucht? Besuchsmotive nach Altersklassen Warum haben Sie die Innenstadt aufgesucht? Anteil der Befragten (in %), die die Innenstadt aufgrund des jeweiligen Grundes aufgesucht haben (Mehrfachantworten möglich) 16 bis 19 Jahre 20 bis 29 Jahre Altersklassen 30 bis 39 Jahre 40 bis 49 Jahre 50 bis 59 Jahre Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) 60 Jahre und älter Ø Einkaufen 54 57 60 63 62 64 60 Andere Freizeitaktivitäten 30 29 29 26 27 29 28 Weg zur Arbeit o.ä. 26 24 22 20 20 12 20 Wohnen 15 18 19 18 16 22 18 anderer Grund 16 14 15 14 16 17 15 Im Altersklassenvergleich überdurchschnittlich hoher Anteil der Besucher; die die Innenstadt aus dem jeweiligen Grund aufgesucht haben. Im Altersklassenvergleich unterdurchschnittlich hoher Anteil der Besucher; die die Innenstadt aus dem jeweiligen Grund aufgesucht haben. Vitale Innenstädte 2014 33
Warum und wie werden die Innenstädte besucht? Besuchsmotiv Einkaufen nach Ortsgrößen Besuchsmotiv Einkaufen : Donnerstag vs. Samstag 61 62 72 61 67 67 65 53 54 55 53 55 52 43 Donnerstag Samstag bis 25.000 25.000 bis 50.000 50.000 bis 100.000 100.000 bis 200.000 200.000 bis mehr als Ø Angaben in % der Befragten Vitale Innenstädte 2014 34
Warum und wie werden die Innenstädte besucht? Besuchsmotiv Freizeitaktivitäten nach Ortsgrößen Besuchsmotiv Andere Freizeitaktivitäten : Donnerstag vs. Samstag 35 38 39 21 22 30 20 24 27 25 30 23 31 15 Donnerstag Samstag bis 25.000 25.000 bis 50.000 50.000 bis 100.000 100.000 bis 200.000 200.000 bis mehr als Ø Angaben in % der Befragten Vitale Innenstädte 2014 35
Warum und wie werden die Innenstädte besucht? Verkehrsmittelwahl nach Ortsgrößen Zur Verkehrsmittelwahl der Innenstadtbesucher Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) mehr als 200.000 bis 100.000 bis 200.000 14 25 46 17 13 10 41 32 28 14 8 6 9 15 18 Hinweis: Am Samstag sinkt der Anteil der Innenstadtbesucher, die den ÖPNV genutzt haben der Anteil der PKW-Nutzer steigt. Dies gilt unabhängig von der Größe der Stadt. 50.000 bis 100.000 3 10 51 15 20 ÖPNV (Bahn) ÖPNV (Bus) 25.000 bis 50.000 4 9 49 12 26 PKW Zweirad bis 25.000 2 6 54 7 30 zu Fuß Park + Ride Angaben in % der Befragten Vitale Innenstädte 2014 36
Warum und wie werden die Innenstädte besucht? Verkehrsmittelwahl nach Ortsgrößen Zur Verkehrsmittelwahl der Innenstadtbesucher Donnerstag, 25.09.14 Samstag, 27.09.14 Angaben in % der Befragten Vitale Innenstädte 2014 37
Warum und wie werden die Innenstädte besucht? Besuchsmotiv nach Ortsgrößen Wie würden Sie diese Innenstadt zuordnen? Es ist eine Innenstadt Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) 19 25 34 37 33 44 32...eher für Freizeit und Stadtbummel 38 45 47 53 55 48 47 sowohl als auch 43 30 19 11 12 8 20...eher für die tägliche Versorgung bis 25.000 25.000 bis 50.000 50.000 bis 100.000 100.000 bis 200.000 200.000 bis mehr als Ø Angaben in % der Befragten Vitale Innenstädte 2014 38
Warum und wie werden die Innenstädte besucht? Besuchsmotiv nach Ortsgrößen Mit zunehmender Ortsgröße sinkt die Bedeutung für die tägliche Versorgung, Freizeit/Stadtbummel tritt als Besuchsmotiv in den Vordergrund Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) 70,0 60,0 50,0 40,0 30,0 20,0 10,0 0,0 43 19 30 26 34 19 62 53 54 50 49 37 bis 25.000 Besuchshäufigkeit der Stadt und Besuchsmotiv 25.000 bis 50.000 50.000 bis 100.000 37 11 100.000 bis 200.000 33 12 200.000 bis 45 8 mehr als Anteil der Besucher, die täglich oder mehrmals pro Woche die Innenstadt besuchen Innenstadt für die tägliche Versorgung Innenstadt für Freizeit / Stadtbummel 50,0 45,0 40,0 35,0 30,0 25,0 20,0 15,0 10,0 5,0 0,0 Angaben in % der Befragten Vitale Innenstädte 2014 39
Warum und wie werden die Innenstädte besucht? Anzahl besuchter Geschäfte nach Ortsgrößen Wie viele Geschäfte haben Sie bereits aufgesucht oder planen Sie noch zu besuchen? (Gesamtzahl) Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) 22 17 14 16 19 19 18 weiß ich noch nicht 6 7 12 13 13 19 12 sechs und mehr 27 34 26 24 37 19 37 35 18 19 34 16 34 20 drei bis fünf Geschäfte zwei Geschäfte ein Geschäft 20 19 17 16 14 13 16 bis 25.000 25.000 bis 50.000 50.000 bis 100.000 100.000 bis 200.000 200.000 bis mehr als Ø Angaben in % der Befragten Vitale Innenstädte 2014 40
Warum und wie werden die Innenstädte besucht? Aufenthaltsdauer nach Ortsgröße Wie lange werden Sie sich heute voraussichtlich in der Innenstadt aufhalten? Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) 5 5 8 9 11 19 16 12 23 16 21 22 27 27 27 27 30 23 26 32 27 22 23 17 18 14 21 18 12 13 10 8 14 22 25 22 14 weiß ich noch nicht über 4 Stunden 2 bis 4 Stunden 1 bis 2 Stunden 30 bis 60 Minuten unter 30 Minuten bis 25.000 25.000 bis 50.000 50.000 bis 100.000 100.000 bis 200.000 200.000 bis mehr als Ø Angaben in % der Befragten Vitale Innenstädte 2014 41
Warum und wie werden die Innenstädte besucht? Besuchshäufigkeit nach Ortsgröße Wie oft besuchen Sie diese Innenstadt in der Regel? Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) 6 6 7 18 11 7 11 8 8 10 19 19 12 9 11 11 10 11 17 20 18 16 13 10 11 10 19 seltener etwa einmal im Monat etwa alle zwei Wochen 40 32 33 28 31 17 31 etwa einmal pro Woche mehrmals pro Woche 23 täglich 22 21 21 22 18 14 20 bis 25.000 25.000 bis 50.000 50.000 bis 100.000 100.000 bis 200.000 200.000 bis mehr als Ø Angaben in % der Befragten Vitale Innenstädte 2014 42
Vitale Innenstädte 2014 1 Management Summary: Neun Thesen zur Vitalität der Innenstädte 2 Ausgangssituation, Zielsetzung und Vorgehensweise der Untersuchung 3 Ergebnisse der Innenstadtbefragung 3.1 Wer besucht die Innenstädte? 3.2 Warum und wie werden die Innenstädte besucht? 3.3 Was shoppen die Besucher in den Innenstädten was vermissen sie? 3.4 Wie bewerten die Besucher die Innenstädte? 3.5 Wie online-affin sind die Innenstadtbesucher? 4 Anhang Vitale Innenstädte 2014 43
Was shoppen die Besucher in Innenstädten? Gekaufte Warengruppen nach Ortsgrößen Aus welchen Warenbereichen haben Sie heute eingekauft oder planen noch einzukaufen? Anteil der Befragten (in %), die in der Innenstadt in dem jeweiligen Sortimentsbereich einkaufen bis 25.000 25.000 bis 50.000 Ortsgrößenklasse () 50.000 bis 100.000 100.000 bis 200.000 200.000 bis Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) mehr als Ø Lebensmittel / Getränke 58 52 41 42 39 38 45 Bekleidung / Fashion 25 30 41 40 46 52 39 Schuhe / Lederwaren 11 13 21 16 22 29 19 Sportartikel / Hobby / Freizeit 7 8 10 9 14 16 11 Kosmetik / Drogerie / Gesundheit 27 26 29 18 23 24 24 Bücher / Zeitschriften / Schreibwaren 15 16 17 14 17 16 16 Uhren / Schmuck / Accessoires 6 6 9 7 9 14 9 Multimedia / Elektronik / Foto 5 7 11 10 13 16 10 Haushaltswaren / Deko 9 8 10 9 9 10 9 Im Ortsgrößenvergleich überdurchschnittlich hoher Besucheranteil, der in diesem Sortimentsbereich einkauft. Im Ortsgrößenvergleich unterdurchschnittlich hoher Besucheranteil, der in diesem Sortimentsbereich einkauft. Vitale Innenstädte 2014 44
Was shoppen die Besucher in Innenstädten? Vermisste Warengruppen nach Ortsgrößen Welche Sortimente vermissen Sie in dieser Innenstadt? Anteil der Befragten (in %), die in der Innenstadt den jeweiligen Sortimentsbereich vermissen bis 25.000 25.000 bis 50.000 Ortsgrößenklasse () 50.000 bis 100.000 100.000 bis 200.000 200.000 bis Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) mehr als Ø Lebensmittel / Getränke 19 19 34 20 24 20 23 Bekleidung / Fashion 42 31 25 26 23 12 26 Schuhe / Lederwaren 14 10 6 4 5 4 7 Sportartikel / Hobby / Freizeit 15 11 8 7 8 7 9 Kosmetik / Drogerie / Gesundheit 12 6 3 3 3 3 5 Bücher / Zeitschriften / Schreibwaren 6 2 3 2 4 4 4 Uhren / Schmuck / Accessoires 6 4 2 2 2 1 3 Multimedia / Elektronik / Foto 26 22 18 7 10 5 15 Haushaltswaren / Deko 11 14 11 5 7 5 9 Im Ortsgrößenvergleich überdurchschnittlich hoher Besucheranteil, der diesen Sortimentsbereich vermisst. Im Ortsgrößenvergleich unterdurchschnittlich hoher Besucheranteil, der diesen Sortimentsbereich vermisst. Vitale Innenstädte 2014 45
Was shoppen die Besucher in Innenstädten? Vermisste Warengruppen nach Altersklassen Welche Sortimente vermissen Sie in dieser Innenstadt? Anteil der Befragten (in %), die in der Innenstadt den jeweiligen Sortimentsbereich vermissen 16 bis 19 Jahre 20 bis 29 Jahre Altersklassen 30 bis 39 Jahre 40 bis 49 Jahre 50 bis 59 Jahre Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) 60 Jahre und älter Ø Lebensmittel / Getränke 16 20 21 23 25 25 22 Bekleidung / Fashion 39 26 21 20 18 18 23 Schuhe / Lederwaren 10 8 6 7 5 4 7 Sportartikel / Hobby / Freizeit 12 11 11 9 8 5 9 Kosmetik / Drogerie / Gesundheit 6 5 6 5 4 4 5 Bücher / Zeitschriften / Schreibwaren 4 4 4 5 5 3 4 Uhren / Schmuck / Accessoires 5 3 3 3 3 2 3 Multimedia / Elektronik / Foto 16 14 15 16 12 8 13 Haushaltswaren / Deko 4 5 8 11 13 12 9 Im Altersklassenvergleich überdurchschnittlich hoher Besucheranteil, der diesen Sortimentsbereich vermisst. Im Altersklassenvergleich unterdurchschnittlich hoher Besucheranteil, der diesen Sortimentsbereich vermisst. Vitale Innenstädte 2014 46
Vitale Innenstädte 2014 1 Management Summary: Neun Thesen zur Vitalität der Innenstädte 2 Ausgangssituation, Zielsetzung und Vorgehensweise der Untersuchung 3 Ergebnisse der Innenstadtbefragung 3.1 Wer besucht die Innenstädte? 3.2 Warum und wie werden die Innenstädte besucht? 3.3 Was shoppen die Besucher in den Innenstädten was vermissen sie? 3.4 Wie bewerten die Besucher die Innenstädte? 3.5 Wie online-affin sind die Innenstadtbesucher? 4 Anhang Vitale Innenstädte 2014 47
Wie bewerten die Besucher die Innenstädte? Attraktivitätsbewertung nach Ortsgrößen Bewertung der Attraktivität der Innenstadt mit gut oder sehr gut Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) 55 57 44 48 48 48 34 bis 25.000 25.000 bis 50.000 50.000 bis 100.000 100.000 bis 200.000 200.000 bis mehr als Ø Angaben in % der Befragten Vitale Innenstädte 2014 48
Wie bewerten die Besucher die Innenstädte? Attraktivitätsbewertung nach Ortsgrößen Bewertung der Attraktivität der Innenstadt mit gut oder sehr gut : Innenstadtbewohner vs. Innenstadtbesucher von außerhalb Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) 60 50 53 55 55 54 50 42 45 45 45 46 32 36 Innenstadtbesucher, die in der jeweiligen Stadt wohnen Innenstadtbesucher "von außerhalb" bis 25.000 25.000 bis 50.000 50.000 bis 100.000 100.000 bis 200.000 200.000 bis mehr als Ø Angaben in % der Befragten Vitale Innenstädte 2014 49
Wie bewerten die Besucher die Innenstädte? Attraktivitätsbewertung nach Ortsgrößen Welche Schulnote würden Sie dieser [der von Ihnen besuchten] Innenstadt in Bezug auf ihre Attraktivität geben?* Durchschnittnoten der Städte in den einzelnen Ortsgrößenklassen Ø nach Ortsgröße Top-Performer in den einzelnen Ortsgrößenklassen über 2,5 Hamburg 200.000 bis 2,5 Münster 2,7 100.000 bis 200.000 2,7 Regensburg 50.000 bis 100.000 2,7 Landshut Gesamtdurchschnitt über alle 62 teilnehmenden Städte 25.000 bis 50.000 bis 25.000 2,7 3,0 Bietigheim- Bissingen Freyung *Bewertung anhand von Schulnoten 1 bis 6, Gesamtdurchschnitte über alle teilnehmenden Städte der entsprechenden Ortsgrößen Vitale Innenstädte 2014 50
Wie bewerten die Besucher die Innenstädte? Attraktivitätsbewertung nach Alter und Geschlecht Welche Schulnote würden Sie dieser Innenstadt in Bezug auf ihre Attraktivität geben?* 16 bis 19 Jahre 20 bis 29 Jahre 30 bis 39 Jahre 40 bis 49 Jahre 50 bis 59 Jahre 60 Jahre und älter 2,7 2,6 2,6 2,6 2,7 2,6 2,6 2,6 *Bewertung anhand von Schulnoten 1 bis 6 Vitale Innenstädte 2014 51
Wie bewerten die Besucher die Innenstädte? Attraktivitätsbewertung Spannweiten Wie bewerten Sie die Attraktivität dieser Innenstadt im Hinblick auf Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) sehr gut ungenügend Gestaltung der Innenstadt Ambiente/ Atmosphäre/ Flair Erlebnischarakter regionale Verbundenheit Sauberkeit Sicherheit Vielfalt und Angebot der Geschäfte Gastronomieangebot Freizeitangebot Besucherzahl Erreichbarkeit Parkmöglichkeiten Barrierefreiheit Bestes Stadtergebnis Durchschnittsergebnis* Schlechtestes Stadtergebnis *Mittelwert der Ortsgrößendurchschnitte 1 2 3 4 5 6 Vitale Innenstädte 2014 52
Wie bewerten die Besucher die Innenstädte? Attraktivitätsbewertung nach Ortsgrößen Wie bewerten Sie die Attraktivität der Innenstadt im Hinblick auf * < 25.000 EW 25.000-50.000 EW 50.000-100.000 EW 100.000-200.000 EW 200.000- EW Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) > EW Erreichbarkeit 2,4 2,2 2,1 2,0 1,9 1,8 2,1 Gastronomieangebot 2,8 2,6 2,6 2,2 2,2 2,3 2,5 Gestaltung der Innenstadt 2,7 2,6 2,6 2,7 2,5 2,5 2,6 Regionale Verbundenheit 2,8 2,5 2,5 2,5 2,4 2,5 2,6 Sauberkeit 2,5 2,6 2,5 2,7 2,7 2,9 2,6 Sicherheit 2,6 2,6 2,6 2,6 2,6 2,7 2,6 Ambiente/Atmosphäre/Flair 3,0 2,7 2,7 2,6 2,5 2,6 2,7 Ø Vielfalt und Angebot der Geschäfte 3,2 2,9 2,7 2,5 2,2 2,1 2,7 Besucherzahl/-frequenz 3,4 2,9 2,7 2,4 2,4 2,1 2,8 Barrierefreiheit 2,9 2,8 2,8 2,8 2,8 3,0 2,9 Parkmöglichkeiten 2,7 2,9 3,0 3,3 3,2 3,6 3,0 Freizeitangebot 3,7 3,3 3,1 2,4 2,4 2,5 3,1 Erlebnischarakter 3,6 3,4 3,2 2,9 2,8 2,7 3,2 *Bewertung anhand von Schulnoten 1 bis 6 Dieses Einzelkriterium wurde im Vergleich zum Durchschnitt in der entsprechenden Ortsgröße besser bewertet Vitale Innenstädte 2014 53
Wie bewerten die Besucher die Innenstädte? Attraktivitätsbewertung nach Ortsgrößen Die Top-Performer* nach Ortsgröße Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) < 50.000 EW 50.000-200.000 EW 200.000- EW > EW Erreichbarkeit Bietigheim-Bissingen Regensburg Mannheim Hamburg Gastronomieangebot Lutherstadt Wittenberg / Freyung Regensburg Münster Köln Gestaltung der Innenstadt Bietigheim-Bissingen Regensburg / Landshut Münster Hamburg Regionale Verbundenheit Bietigheim-Bissingen Regensburg Münster Hamburg Sauberkeit Bietigheim-Bissingen / Freyung Landshut Münster Düsseldorf Sicherheit Bietigheim-Bissingen Regensburg Münster Hamburg Ambiente/Atmosphäre/Flair Bietigheim-Bissingen Regensburg Münster Hamburg Vielfalt und Angebot der Geschäfte Meißen Regensburg Mannheim Köln Besucherzahl/-frequenz Meißen Regensburg Münster Köln Barrierefreiheit Bad Arolsen Bremerhaven Münster Bremen Parkmöglichkeiten Stadtallendorf Lingen (Ems) Magdeburg Bremen Freizeitangebot Meißen Regensburg Münster Köln Erlebnischarakter Bietigheim-Bissingen Regensburg Münster Köln *Stadt mit der besten Bewertung in der entsprechenden Ortsgröße Vitale Innenstädte 2014 54
Wie bewerten die Besucher die Innenstädte? Attraktivitätsbewertung nach Altersklassen Wie bewerten Sie die Attraktivität der Innenstadt im Hinblick auf * Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) 16 bis 19 20 bis 29 30 bis 39 40 bis 49 50 bis 59 60 Jahre und Ø Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre älter Erreichbarkeit 1,9 1,9 2,0 2,1 2,0 2,0 2,0 Gastronomieangebot 2,3 2,4 2,4 2,5 2,4 2,4 2,4 regionale Verbundenheit 2,5 2,6 2,6 2,6 2,5 2,4 2,5 Vielfalt und Angebot der Geschäfte 2,4 2,4 2,4 2,5 2,5 2,5 2,5 Besucherzahl/-frequenz 2,5 2,5 2,5 2,6 2,5 2,5 2,5 Gestaltung der Innenstadt 2,6 2,6 2,6 2,6 2,6 2,6 2,6 Ambiente/Atmosphäre/Flair 2,8 2,7 2,7 2,7 2,6 2,6 2,7 Sauberkeit 2,8 2,7 2,7 2,7 2,7 2,7 2,7 Sicherheit 2,8 2,7 2,6 2,6 2,6 2,6 2,7 Freizeitangebot 2,9 2,8 2,8 2,8 2,7 2,5 2,8 Barrierefreiheit 2,9 2,9 2,9 3,0 2,9 2,9 2,9 Erlebnischarakter 3,1 3,0 2,9 3,0 3,0 2,8 3,0 Parkmöglichkeiten 3,3 3,5 3,2 3,1 3,0 2,9 3,2 *Bewertung anhand von Schulnoten 1 bis 6 Dieses Einzelkriterium wurde im Vergleich zum Durchschnitt in der entsprechenden Ortsgröße besser bewertet Vitale Innenstädte 2014 55
Wie bewerten die Besucher die Innenstädte? Attraktivitätsbewertung nach Stadttyp Wie bewerten Sie die Attraktivität dieser Innenstadt im Hinblick auf Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) sehr gut ungenügend Gestaltung der Innenstadt Ambiente/ Atmosphäre/ Flair Erlebnischarakter regionale Verbundenheit Sauberkeit Sicherheit Vielfalt und Angebot der Geschäfte Gastronomieangebot Freizeitangebot Besucherzahl Erreichbarkeit Parkmöglichkeiten Barrierefreiheit Versorgungsstadt Durschnittsergebnis* Freizeitstadt 1 2 3 4 5 6 *Mittelwert der Ortsgrößendurchschnitte Versorgungstadt = eher für tägliche Versorgung Freizeitstadt = eher für Freizeit und Stadtbummel Vitale Innenstädte 2014 56
Einfluss auf die Attraktivität Wie bewerten die Besucher die Innenstädte? Treiber der Zufriedenheit Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) Wie beeinflussen die Einzelmerkmale die Gesamtattraktivität einer Stadt? + Der Ausschlag der Balken informiert darüber, in welchem Ausmaß ein Einzelmerkmal die Gesamtattraktivität einer Stadt beeinflusst: Ein Ausschlag in den positiven (grünen) Bereich bedeutet, dass sich über das Einzelmerkmal die Attraktivität einer Stadt aktiv steigern lässt. Ein Ausschlag in den negativen (roten) Bereich bedeutet, dass bei Nicht- /Schlechterfüllung des Einzelmerkmals die Attraktivität einer Stadt unweigerlich sinkt. 0,31 0,30 0,18 0,13 0,10 0,10 0,05 0,05* 0,04 0,03 0,03* 0,02* 0,00* - -0,13-0,08-0,07-0,02* -0,02* -0,15-0,04* -0,11-0,05-0,07-0,03* -0,07-0,03 *Nicht signifikant ungleich Null (Signifikanzniveau < 95%) Vitale Innenstädte 2014 57
Einfluss auf die Attraktivität Wie bewerten die Besucher die Innenstädte? Treiber der Zufriedenheit Versorgungsstadt Wie bewerten Sie die Attraktivität der Innenstadt im Hinblick auf Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) + - 0,47 0,36 0,18 0,14 0,12 0,12* 0,11 0,07* 0,05* 0,05* 0,04* 0,01* 0,00* -0,08* -0,13* -0,05* -0,13-0,03* -0,12* -0,05* -0,16-0,01* -0,06* -0,11* -0,02* -0,07* *Nicht signifikant ungleich Null (Signifikanzniveau < 95%) Versorgungstadt = eher für tägliche Versorgung Vitale Innenstädte 2014 58
Einfluss auf die Attraktivität Wie bewerten die Besucher die Innenstädte? Treiber der Zufriedenheit Freizeitstadt Wie bewerten Sie die Attraktivität der Innenstadt im Hinblick auf Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) + - 0,29 0,18 0,18 0,17 0,11 0,10 0,08 0,05* 0,03* 0,02* 0,01* 0,01* 0,00* -0,12-0,20-0,07* -0,07-0,13-0,04* 0,00* -0,05-0,13-0,02* -0,07-0,08-0,07* *Nicht signifikant ungleich Null (Signifikanzniveau < 95%) Freizeitstadt = eher für Freizeit und Stadtbummel Vitale Innenstädte 2014 59
Wie bewerten die Besucher die Innenstädte? Treiber der Gesamtbeurteilung Welche Schulnote würden Sie dieser Innenstadt in Bezug auf ihre Attraktivität geben? Zusammenhang zwischen vermisste Sortimente und der Gesamtbeurteilung bis 25.000 25.000 bis 50.000 Ortsgrößenklasse () 50.000 bis 100.000 100.000 bis 200.000 200.000 bis Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) mehr als Ø Lebensmittel / Getränke 0,01 0,01 0,02 0,06 0,02 0,05 0,03 Bekleidung / Fashion 0,22 0,19 0,17 0,16 0,07 0,07 0,15 Schuhe / Lederwaren 0,15 0,08 0,11 0,07 0,03 0,02 0,08 Sportartikel / Hobby / Freizeit 0,17 0,09 0,06 0,07 0,06 0,02 0,08 Kosmetik / Drogerie / Gesundheit 0,10 0,07 0,07 0,06 0,01 0,03 0,06 Bücher / Zeitschriften / Schreibwaren 0,05 0,03 0,06 0,05 0,05 0,03 0,04 Uhren / Schmuck / Accessoires 0,14 0,06 0,06 0,04 0,03 0,02 0,06 Multimedia / Elektronik / Foto 0,24 0,11 0,05 0,02 0,05 0,01 0,08 Haushaltswaren / Deko 0,12 0,05 0,11 0,06 0,02 0,02 0,06 Im Ortsgrößenvergleich überdurchschnittlich hohe Korrelation zwischen vermisstem Sortiment und Gesamtbeurteilung Im Ortsgrößenvergleich unterdurchschnittlich hohe Korrelation zwischen vermisstem Sortiment und Gesamtbeurteilung Vitale Innenstädte 2014 60
Wie bewerten die Besucher die Innenstädte? Treiber der Zufriedenheit mit der Angebotsvielfalt Wie bewerten Sie die Attraktivität der Innenstadt im Hinblick auf die Vielfalt / das Angebot der Geschäfte Zusammenhang zwischen vermisste Sortimente und der Bewertung Vielfalt der Geschäfte / des Angebots bis 25.000 25.000 bis 50.000 Ortsgrößenklasse () 50.000 bis 100.000 100.000 bis 200.000 200.000 bis Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) mehr als Ø Lebensmittel / Getränke 0,02 0,05 0,08 0,16 0,04 0,05 0,07 Bekleidung / Fashion 0,35 0,35 0,28 0,28 0,14 0,14 0,26 Schuhe / Lederwaren 0,22 0,15 0,15 0,16 0,06 0,07 0,13 Sportartikel / Hobby / Freizeit 0,21 0,14 0,08 0,08 0,06 0,03 0,10 Kosmetik / Drogerie / Gesundheit 0,13 0,13 0,07 0,10 0,05 0,03 0,09 Bücher / Zeitschriften / Schreibwaren 0,08 0,05 0,07 0,09 0,06 0,04 0,06 Uhren / Schmuck / Accessoires 0,16 0,12 0,08 0,09 0,04 0,04 0,09 Multimedia / Elektronik / Foto 0,26 0,19 0,09 0,07 0,10 0,05 0,12 Haushaltswaren / Deko 0,13 0,10 0,13 0,10 0,08 0,04 0,10 Im Ortsgrößenvergleich überdurchschnittlich hohe Korrelation zwischen vermisstem Sortiment und Zufriedenheit Im Ortsgrößenvergleich unterdurchschnittlich hohe Korrelation zwischen vermisstem Sortiment und Zufriedenheit Vitale Innenstädte 2014 61
Vitale Innenstädte 2014 1 Management Summary: Neun Thesen zur Vitalität der Innenstädte 2 Ausgangssituation, Zielsetzung und Vorgehensweise der Untersuchung 3 Ergebnisse der Innenstadtbefragung 3.1 Wer besucht die Innenstädte? 3.2 Warum und wie werden die Innenstädte besucht? 3.3 Was shoppen die Besucher in den Innenstädten was vermissen sie? 3.4 Wie bewerten die Besucher die Innenstädte? 3.5 Wie online-affin sind die Innenstadtbesucher? 4 Anhang Vitale Innenstädte 2014 62
Wie online-affin sind die Innenstadtbesucher? Online-Shopping nach Ortsgrößen Wie häufig kaufen Sie Produkte auch online ein? Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) 34 41 41 40 37 35 38 einmal im Jahr und seltener einmal im halben Jahr 7 9 7 8 7 10 10 10 7 8 11 11 7 10 einmal im Quartal einmal im Monat 27 22 22 23 23 23 23 einmal in zwei Wochen 15 12 13 11 13 14 13 mindestens einmal wöchentlich 9 8 6 9 9 10 8 bis 25.000 25.000 bis 50.000 50.000 bis 100.000 100.000 bis 200.000 200.000 bis mehr als Ø Angaben in % der Befragten Vitale Innenstädte 2014 63
Wie online-affin sind die Innenstadtbesucher? Online-Shopping nach Alter Wie häufig kaufen Sie Produkte auch online ein? Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) 22 24 7 8 10 12 32 27 19 17 62 6 8 13 einmal im Jahr und seltener einmal im halben Jahr einmal im Quartal einmal im Monat einmal in zwei Wochen mindestens einmal wöchentlich 10 12 bis 25 Jahre 26 bis 50 Jahre 6 5 51 Jahre und mehr Angaben in % der Befragten Gesamtdurchschnitt aller Städte Vitale Innenstädte 2014 64
Wie online-affin sind die Innenstadtbesucher? Einkaufsverhalten nach Ortsgrößen Hat sich Ihr Einkaufsverhalten in der Innenstadt durch das Angebot, online einkaufen zu können, verändert? Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) 21 19 19 20 21 21 20 Ja, ich kaufe verstärkt online ein und besuche daher diese Innenstadt zum Einkaufen seltener bis 25.000 25.000 bis 50.000 50.000 bis 100.000 100.000 bis 200.000 200.000 bis mehr als Ø Angaben in % der Befragten Vitale Innenstädte 2014 65
Wie online-affin sind die Innenstadtbesucher? Einkaufsverhalten nach Alter Hat sich Ihr Einkaufsverhalten in der Innenstadt durch das Angebot, online einkaufen zu können, verändert? Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) 29 26 Ja, ich kaufe verstärkt online ein und besuche daher diese Innenstadt zum Einkaufen seltener 9 bis 25 Jahre 26 bis 50 Jahre 51 Jahre und mehr Angaben in % der Befragten Gesamtdurchschnitt aller Städte Vitale Innenstädte 2014 66
Wie online-affin sind die Innenstadtbesucher? Click & Collect nach Ortsgrößen Nutzen Sie die Möglichkeit online einzukaufen und Produkte im Geschäft in dieser Innenstadt abzuholen? Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) 12 10 10 11 11 14 9 12 11 12 15 14 12 12 Ja, min. gelegentlich Nein, aber ich kann mir die Nutzung künftig vorstellen 48 62 64 64 58 54 58 Nein, ist für mich nicht relevant Das Angebot ist mir nicht bekannt 26 19 14 15 19 17 18 bis 25.000 25.000 bis 50.000 50.000 bis 100.000 100.000 bis 200.000 200.000 bis mehr als Ø Angaben in % der Befragten Vitale Innenstädte 2014 67
Wie online-affin sind die Innenstadtbesucher? Click & Collect nach Altersklassen Nutzen Sie die Möglichkeit online einzukaufen und Produkte im Geschäft in dieser Innenstadt abzuholen? Durchschnitt der beiden Tage (25. + 27.09.14) 13 13 59 17 18 15 16 54 51 14 14 56 9 4 8 11 61 63 13 13 57 Ja, min. gelegentlich Nein, aber ich kann mir die Nutzung künftig vorstellen Nein, ist für mich nicht relevant Das Angebot ist mir nicht bekannt 16 14 15 15 17 26 17 16 bis 19 Jahre 20 bis 29 Jahre 30 bis 39 Jahre 40 bis 49 Jahre 50 bis 59 Jahre 60 Jahre und älter Ø Angaben in % der Befragten Vitale Innenstädte 2014 68
Vitale Innenstädte 2014 1 Management Summary: Neun Thesen zur Vitalität der Innenstädte 2 Ausgangssituation, Zielsetzung und Vorgehensweise der Untersuchung 3 Ergebnisse der Innenstadtbefragung 4 Anhang Vitale Innenstädte 2014 69
Vitale Innenstädte 2014 Die teilnehmenden Städte (1) Teilnehmende Städte nach Ortsgrößen Ortsgröße 1 bis 25.000 (15 Städte): Bad Arolsen Bad Wildungen Bebra Cham Eutin Frankenberg (Eder) Freyung Hofgeismar Homberg Korbach Rotenburg a.d. Fulda Stadtallendorf Traunstein Witzenhausen Wolfhagen. Ortsgröße 2 25.000 bis 50.000 (16 Städte): Bad Hersfeld Baunatal Bietigheim-Bissingen Bremen-Vegesack Elmshorn Erkelenz Kleve Lutherstadt Wittenberg Meißen Meschede Mühlacker Norden Soest Sprockhövel Straubing Warendorf Vitale Innenstädte 2014 70
Vitale Innenstädte 2014 Die teilnehmenden Städte (2) Teilnehmende Städte nach Ortsgrößen Ortsgröße 3 50.000 bis 100.000 (12 Städte): Arnsberg-Neheim Bocholt Düren Gütersloh Hilden Ibbenbüren Landshut Lingen Lippstadt Minden Rosenheim Sindelfingen Ortsgröße 4 100.000 bis 200.000 (5 Städte): Bremerhaven Kassel Osnabrück Regensburg Saarbrücken Ortsgröße 5 200.000 bis (6 Städte): Bielefeld Bonn Braunschweig Magdeburg Mannheim Münster Vitale Innenstädte 2014 71
Vitale Innenstädte 2014 Die teilnehmenden Städte (3) Teilnehmende Städte nach Ortsgrößen Ortsgröße 6 mehr als (8 Städte): Bremen Dortmund Düsseldorf Essen Frankfurt Hamburg Köln Stuttgart Vitale Innenstädte 2014 72
Vitale Innenstädte 2014 Vorstellung der überregionalen Projektpartner Ohne das Engagement der überregionalen Projektpartner hätte die Untersuchung Vitale Innenstädte 2014 nicht durchgeführt werden können: Im Handelsverband Deutschland haben sich rund 100.000 Mitgliedsunternehmen aller Branchen, Standorte und Größenklassen zusammengeschlossen. Als erfolgreiches Warenhausunternehmen steht die GALERIA Kaufhof GmbH in über 80 deutschen Städten für Einkaufserlebnisse. Die bcsd vertritt als Bundesverband City- und Stadtmarketingorganisationen aus mehr als 250 Städten des gesamten Bundesgebietes. Die IHKs haben die Aufgabe, das Gesamtinteresse aller ihr zugehörigen Gewerbetreibenden wahrzunehmen. Bei der Untersuchung Vitale Innenstädte 2014 haben 12 IHKs aktiv mitgewirkt. Vitale Innenstädte 2014 73
Bundesvereinigung Cityund Stadtmarketing Deutschland e. V. (bcsd) Stadt ist Leben Die bcsd stärkt die Entwicklung des Stadtmarketings, erkennt neue Fragestellungen, bietet Expertise und schafft Netzwerke für die Diskussion um die Stadt der Zukunft. Für diese Ziele streitet die bcsd mit vielfältigen Methoden und Angeboten. Aus Positionspapieren zu aktuellen Themen werden Leitlinien und Handlungsempfehlungen für das Stadtmarketing entwickelt, um dieses nachhaltig als modernes Instrument der kooperativen Stadtentwicklung zu positionieren. Stadt ist Leben steht besonders für multifunktionale Innenstädte hierfür setzt sich die bcsd ein, greift Trends auf und übersetzt diese für die Arbeit vor Ort für moderne und nachhaltige Städte und für die Lebensqualität von Bürgern und Besuchern. 1996 in Berlin gegründet Über 300 Mitglieder Deutscher Stadtmarketingtag Deutsche Stadtmarketingbörse Weiterbildung Information und Beratung Interessenvertretung Mehr Informationen unter: www.bcsd.de Vitale Innenstädte 2014 74
Galeria Kaufhof Veränderung ist unser Geschäft Seit mehr als 135 Jahren versteht Galeria Kaufhof etwas vom Geschäft. Weil wir jeden Tag aufs Neue für unsere Kunden da sind. Weil wir Trends erkennen und setzen. Weil wir Qualität und Exklusivität stilsicher miteinander verbinden. Unsere langjährigen Kunden schätzen unsere Zuverlässigkeit und die Kompetenz unserer freundlichen Mitarbeiter. Neue Kunden lassen sich inspirieren von der großen Markenvielfalt und den sorgfältig ausgewählten Sortimenten. Einkaufen wird bei uns zum Erlebnis für alle Generationen. Stillstand bedeutet Rückschritt, besonders für ein Warenhaus. Denn die Shopping-Wünsche der Kunden verändern sich ständig, und wir erfüllen sie: Denn wir erfinden uns jeden Tag neu. Insbesondere die Digitalisierung des Einkaufens stellt uns vor große Herausforderungen, die wir aktiv im Sinne unserer Kunden annehmen. Deshalb schärfen wir unser Profil als Multichannel-Händler und setzen auf die noch engere Verzahnung von stationärem Geschäft und Online-Handel. So bleiben wir für viele Menschen die erste Adresse bei ihrem Einkaufsbummel egal ob stationär oder online. Und so führen wir Galeria Kaufhof an die Spitze der europäischen Warenhäuser. 105 Warenhäuser (Galeria Kaufhof und Kaufhof) und 17 Sporthäuser (Sportarena und Wanderzeit) bundesweit in mehr als 80 Städten sowie 16 Filialen in Belgien unter der Vertriebslinie Galeria Inno Rund 2 Millionen Kunden täglich Mehr Informationen unter: www.galeria-kaufhof.de Vitale Innenstädte 2014 75
Handelsverband Deutschland HDE Spitzenorganisation für den Einzelhandel Der Handelsverband Deutschland (HDE) engagiert sich seit 1919 als Spitzenorganisation für den Einzelhandel und ist das Sprachrohr der Branche gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Heute hat der Verband rund 100.000 Mitgliedsunternehmen aller Standorte, Branchen und Größenklassen. Mit seiner Stimme repräsentiert der HDE die Pluralität des Einzelhandels vom Mittelstand bis hin zu großen Weltunternehmen genauso wie vom traditionsreichen Innenstadthändler bis hin zum Online-Händler. Der HDE vertritt die Interessen des Einzelhandels auf Bundes- und EU-Ebene gegenüber anderen Wirtschaftsbereichen, den Medien und der Öffentlichkeit. Hierbei kann er auf die breite Unterstützung von zahlreichen Landes- und Regionalverbänden in ganz Deutschland sowie von Branchen-Fachverbänden bauen. Als Dachverband von Arbeitgeberverbänden ist der HDE Fach-Spitzenverband der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA). Der HDE unterhält Büros in Berlin und in Brüssel. Er wirkt in mehr als 60 nationalen und internationalen Organisationen mit. Mehr Informationen unter: www.einzelhandel.de Vitale Innenstädte 2014 76
IFH Köln Die Experten für Handel im digitalen Zeitalter Das IFH Köln steht für exzellente Forschung und Beratung für Handel im digitalen Zeitalter. Händler und Hersteller sowie Organisationen und Dienstleister vertrauen auf die ausgewiesene Expertise und die individuelle Marktstellung an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis. Unabhängigkeit und fundierte Methodik resultieren aus der Verbindung mit dem Institut für Handelsforschung an der Universität zu Köln (seit 1929). Hohe Mitarbeiterqualifizierung und die Kompetenz als Insider des Handels machen das IFH Köln zum kompetenten Ansprechpartner für Fragen rund um den Handel und die Konsumgüterindustrie. Research Consulting Studien Vorträge Events Mehr Informationen unter: www.ifhkoeln.de Vitale Innenstädte 2014 77
Wenn Sie Fragen haben. Boris Hedde Geschäftsführer IFH Köln Tel +49 0221 943607-10 b.hedde@ifhkoeln.de Nicolaus Sondermann Projektmanager IFH Köln Tel +49 0221 943607-34 n.sondermann@ifhkoeln.de IFH Institut für Handelsforschung GmbH Dürener Str. 401b / 50858 Köln T +49 (0) 221 / 94 36 07-0 F +49 (0) 221 / 94 36 07-99 info@ifhkoeln.de www.ifhkoeln.de Dr. Markus Preißner Wissenschaftlicher Leiter IFH Köln Tel +49 0221 943607-41 m.preissner@ifhkoeln.de Bildnachweis: *Sindy*/Fotolia.com Vitale Innenstädte 2014 78