Dr. Wolfgang Worliczek Lehrersein mit Leichtigkeit Lebensqualität trotz Schule 1
Illustration Christian Tschepp 2
Lehrerinnen + Lehrer sind wichtig! Sie begleiten Kinder in Phasen, die für ihr Selbstbild ihren Selbstwert ihre Persönlichkeit ein Leben lange prägend sind. Lehrer/Innen sind in jeder nur möglichen Art zu unterstützen, um die Kinder bestmöglich zu begleiten! 3
ICH bin wichtig! Selbstfürsorge ist eine Verpflichtung! Ich kann den mir anvertrauten Kindern dann das Beste geben, wenn es mir selber gut geht. 4
Stressoren in der Schule Schwierige Schüler, schwierige Eltern Fotolia_43272860 5
Stressoren in der Schule Schwierige Schüler, schwierige Eltern Kollegen Kolleginnen Vorgesetzte Foto: pixabay teacher-145378 6
Stressoren in der Schule Schwierige Schüler, schwierige Eltern Kollegen Kolleginnen Vorgesetzte Der umfangreiche administrative Aufwand pixabay person-897403 7
Stressoren in der Schule Schwierige Schüler, schwierige Eltern Kollegen Kolleginnen Vorgesetzte Der umfangreiche administrativer Aufwand Erfüllung von Bildungsstandards und Unterrichtsprinzipien https://www.bifie.at/wp-content/uploads/2017/06/themenheft_lesen_web.pdf 8
Stressoren in der Schule Schwierige Schüler, schwierige Eltern Kollegen Kolleginnen Vorgesetzte Der umfangreiche administrativer Aufwand Erfüllung von Standards und Unterrichtsprinzipien Ich kann`s nicht verändern! https://www.bifie.at/wp-content/uploads/2017/06/ Themenheft_Lesen_Web.pdf 9
Die eigene Resilienz Selbstfürsorge DAMIT ES MIR SELBER GUT GEHT und ICH FIT BLEIBE! 10
Fotolia_43272860 Ich bin der Kapitän in meinem Leben! Ich übernehme die Verantwortung für mein Wohlbefinden und meine Fitness! 11
Stressdefinition nach R. Lazarus Lazarus (1974) ging davon aus, dass nicht die Charakteristika der Reize oder Situationen für die Stressreaktion von Bedeutung sind, sondern die individuelle Verarbeitung durch den Betroffenen. Nach seinem Stressmodell wird jede neue oder unbekannte Situation in 2 Schritten kognitiv bewertet: Bewertung, ob die Situation eine Bedrohung enthält Bewertung, ob die Situation mit den verfügbaren Ressourcen bewältigt werden kann. Nur wenn die Ressourcen nicht ausreichend sind, wird eine Stressreaktion ausgelöst. https://www.google.at/search? client=safari&rls=en&q=kursmedpsy5-31.10.stress.ppt&ie=utf-8&oe=utf-8&gfe_rd=cr&dcr=0&ei=qyjbwf z-cmmc3gpohz3ycw 12
Wie wir uns selber am Fliegen hindern Über die Entstehung meiner Meinung Illustration Christian Tschepp 13
Subjektive Wahrnehmung Wir sehen das, was wir sehen wollen /können, worauf wir uns fokussieren. Ich sehe nicht die Realität! Ich baue mir meine subjektive Realität. DIE REALITÄT SIEHT BEI JEDEM MENSCHEN ANDERS AUS! 14
Selektive Wahrnehmung Beispiele: Wenn man ein besonderes Hobby hat, trifft man plötzlich mehr Menschen, die zu diesem Hobby auch eine besondere Beziehung haben... weil wir uns auf etwas (unbewusst) fokussieren! 15
Leichtigkeit - wie geht das? Ich verändere bewusst meinen Fokus gewinne eine neue Überzeugung Ich habe die Wahl! 16
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Die 4 Erfolgsfelder 1. Überzeugung Glaubenssätze 2. Gefühl Emotionen 4. Ergebnis Output 3. Handlung (Reaktionen) 18
Die 4 Erfolgsfelder 1. Überzeugung 2. Gefühl 4. Ergebnis 3. Handlung Ziel erreicht 19
Die 4 Erfolgsfelder Rezepte 1. Überzeugung Glaubenssätze 2. Gefühl Emotionen 4. Ergebnis Handlung 3. Handlung Rezepte 20
Das Innere Team nach Schulz von Thun Das Modell des Inneren Teams ist eine hilfreiche Metapher, um innere Sicherheit, Klarheit und Wohlbefinden zu erlangen, denn sie ermöglicht uns, uns selber besser zu verstehen. 21
Stimmen in meiner Brust J.W. v. Goethe: 2 Seelen in meiner Brust: Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust. Die eine will sich von der anderen trennen; die ein hält, in derber Liebeslust, sich an die Welt mit klammernden Organen. Die andere hebt gewaltsam sich vom Dunst (=Staub) zu den Gefühlen hoher Ahnen. (Faust I, Vers 1112 1117) Fürst Otto von Bismark: Faust klagt über zwei Seelen in seiner Brust; ich beherberge aber aber eine ganze Menge, die sich zanken, es geht da zu wie in einer Republik gestand er einem seiner Vertrauten. Quelle: Die Zeit 50/2012 22
Foto:pixabayconference-2705706 Schulkonferenz 23
Teammitglieder Passive Überfürsorgliche Korrekte Kooperative Leiterin Leiter JA-Sager/in Konstruktive Frustrierte Pessimist/in 24
Mitglieder meines Inneren Teams - situationsabhängig - das Teufelchen Frustrierte Korrekte I C H JA-Sager/in Konstruktive Pessimist/in Überfürsorgliche 25
Ein Teammitglied stärken Wie geht das? Ich arbeite an mir. Erarbeitung neuer persönlicher Einstellungen und Bewertungen Aktualisierung alter persönlicher Einstellungen und Bewertungen negative Annahmen hinterfragen Gedanken-STOPP-Technik Ziel ist eine Balance zwischen den Teammitgliedern! 26
Ein Teammitglied stärken Es gibt externe Helfer: Ich muss nicht alles alleine schaffen! Kolleginnen-/Kollegengespräche fachliche Fortbildungen Supervision Ziel ist eine Balance zwischen den Teammitgliedern! 27
Nun zum Start! Arbeiten Sie an Ihrer Flugtauglichkeit! Machen Sie es der Hummel nach! Frei nach Reinhard May: Über meinen Grenzen muss die Freiheit wohl grenzenlos sein! 28
Starten Sie wie die Hummel!... immer ein Gewinn für Sie persönlich Ihre Schülerinnen und Schüler JETZT!
Nur wenn es mir selber gut geht, kann ich Kindern mein Bestes geben! 30