Digitale Interaktion

Ähnliche Dokumente
Balanced Scorecard für Soziale Organisationen

Geneva Knowledge Group. Bausteine des. Wissensmanagements. Gilbert J. B. Probst/Kai Romhardt

Modul: Einführung und Grundlagen der Rehabilitationspädagogik. Studienabschnitt: 1./2. Sem.

AUDIENCING BEGLEITET BEIM CHANGE ZUM BESUCHERZENTRIERTEN KULTURBETRIEB

Querschnittsauswertung Begleitende Wirkungsmessung

Evaluation der Patientenorientierung in Rehabilitationskliniken aus Sicht der Patienten ein mixed-method Ansatz

Fachstelle für Evaluation Dezentrale Evaluation von der klassischen Administration zur professionellen Koordination

Produktorientiertes Kostenmanagement in der chemischen Industrie

Überblick. Aspekte technischer Systeme. Technikvermittlung. virtuelles Museum. museale Vermittlungsansätze

Wissensmanagement im technischen Service

Kostenmanagement in der chemischen Produktentwicklung

Kontinuum der Hochschuldidaktik für praxisorientierte Hochschulausbildung

Digitaler Knoten 4.0

Wissensbilanzen der Universitäten

Qualität kommt an - der Qualitätsweg des Landes Steiermark

Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Michael Schefczyk

Integriertes Personalmanagement in der Praxis Prozesse und professionelle Standards

Wissen richtig managen DR. MAIK H. WAGNER FÜR DEN DGQ-REGIONALKREIS DARMSTADT

Modulhandbuch. für den Zertifikatskurs. Grundlagen inklusiver Erziehung und Bildung

Informationskonzepte in der Qualitätssicherung Patienten und Versicherte als Adressaten von Informationen

Organisations entwicklung

Friedrich-A. Ittner, Ute Ambrosius, Michael Müller Wissensorientierte Strategieentwicklung für den Mittelstand (KMU)

5 Projekte als Kern organisational Veränderungsstrategien Optimierung von Ablaufprozessen (Prozessmanagement) 306

RISIKOMANAGEMENT VON PROJEKTEN IM RAHMEN DES RISIKOMANAGEMENTS VON PORTFOLIOS

Organisations entwicklung

Johannes Christian Panitz

Erste Erfahrungen beim Aufbau eines QM-Systems

edunite Aktueller Stand von Projekt und Software Gelingende Schule und ihre modernen Werkzeuge Christof Gans: Referat im Rahmen der Tagung

Flexibilität in der Aus- und Weiterbildung. Ansätze und Ergebnisse der Modellversuche

Konzeption und Evaluation eines Ansatzes zur Methodenintegration im Qualitätsmanagement

NPO-Controlling. Professionelle Steuerung sozialer Dienstleistungen. Bearbeitet von Maria Laura Bono

Präsentation

Der Einsatz von Promotions als Mittel der Verkaufsförderung

3. Fachsemester Gesundheitspädagogik Kurzbeschreibungen der Wahlpflichtbereiche

Wissensmanagement nach Lüthy, Voit und Wehner

Wissensmanagement im Innovationsprozess

Risikomanagement-Konzeptes für

Wissensmanagement für die vernetzte Verwaltung Alexandra South

BI Publisher Berichtswesen einfach und sicher. Alexander Klauss Centric IT Solutions GmbH

Qualität für Schulkinder in Tageseinrichtungen und Offene Ganztagsschule. Heike Schreiter Fachberaterin Chemnitz

Nadine Löw. Organisatorische Wandlungsfähigkeit als Wettbewerbsvorteil und Erfolgsfaktor. Eine empirische Untersuchung. WiKu

Personalentwicklung an der Hochschule ein Einblick

Soziale Kompetenzen als strategischer Erfolgsfaktor für Führungskräfte

Einführung in die Soziale Arbeit

SCHWERPUNKTFACH CONTROLLING

Qualitative Forschung

Beschaffungscontrolling in der kundenindividuellen Massenproduktion

Humor und seine Bedeutung fiir den Lehrerberuf

Einbindung QM-System und hilfreiche Hilfe. Martin Mehlem Leiter der Prüfstelle Elektrotechnik Einbindung QM-System und hilfreiche Hilfe

Bildung durch die reflektierte Verknüpfung von Wissenschaft mit Engagement

Das Projekt Employability an der Universität Münster

Web 2.0. Internet zum Mitmachen. Präsentation von Rainer Meyer für Technik und Leben

Der Qualitätszirkel Lehre an der FH des BFI Wien als Beispiel für ein etabliertes QM Instrument

Christian Roehe: 3230 Betriebliches Rechnungswesen II (internes Rechnungswesen) (Vorlesung mit Übung)

Evaluation von Bildungsprozessen in Weiterbildungsorganisationen: Herausforderungen und Kompetenzanforderungen

Seite 1 OHO-Team Dezember Mitarbeiterschulungen über die digitale Semesterkalenderplanung am IAW

Corporate Venture Capital: Rollen, Struktur, Management

Implementierungsstand der Balanced Scorecard

SemTalk Services Stand: September 2015

EÜLÜ. Demografischer Wandel und Innovationsfähigkeit in der IT-Branche. Dr. Heidrun Kleefeld

Unterstützte Kommunikation - ihre theoretischen Bezugssysteme

Prototyping Change: Gamification zur Verhaltensveränderung Joël Krapf

Nachhaltigkeit und Balanced Scorecard: Erfordernisse und Herausforderungen an international tätige Hilfsorganisationen

Digitale Nachhaltigkeit von Forschungsanwendungen durch Microservices

Adressatenorientiertes Hochschul Berichtswesen

Controlling, Zielvereinbarungsgespräche und Unterrichtsevaluation als Grundlage der Qualitätsentwicklung an den BBS Einbeck

- Vertiefungsworkshop - Kontakt:

Umsetzung von Informationssicherheitsprozessen. DFN-Teilnehmern. Dr. Christian Paulsen DFN-CERT Services GmbH

Best Practice 2 go! Strukturierte Personalentwicklung digital gestalten

Digitalisierungsenquete des Innsbrucker Gemeinderats Strategischer Ansatz zur Digitalisierung der Stadt

Prof. Dr. Jochen Marly. Zivilrecht (01-41-BM01-se-ss18) Erfasste Fragebögen: 13. Auswertungsteil der geschlossenen Fragen

Forschungsmethoden VORLESUNG WS 2017/2018

Von der institutionellen Evaluation zur Systemakkreditierung

Das Konzept der organisationalen Identität

SAP BI-Fokustagreihe 2016

Herzlich Willkommen zum Webinar!

Konzeption eines Qualitätscontrollings für die Stationäre Altenhilfe

Laura Gunkel. Akzeptanz und Wirkung. von Feedback in. Potenzialanalysen. Eine Untersuchung zur Auswahl. von Führungsnachwuchs.

Leitfaden zur Gestaltung von Abschlussarbeiten

Controlling in Sportverbänden

Overall Employment Deal

Tobias Feldhoff. Schule organisieren. Der Beitrag von Steuergruppen. zur Schulentwicklung VS VERLAG

Transkript:

Session 2.2 Methoden des Wissensmanagements = Methoden des Qualitätsmanagements? Alexander Loder, BSc MSc Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Stabsabteilung Qualitätsmanagement Maiffredygasse 12b/I, 8010 Graz alexander.loder@kug.ac.at +43 (0) 316 / 389 1216 Digitale Interaktion Synergie und Verschmelzung von Qualitäts- und Wissensmanagement?

Überblick Einführung und theoretischer Hintergrund (ca. 10 min) Hands-on und Diskussion in der Kleingruppe (ca. 20 min) Präsentation der Ergebnisse und Diskussion in der großen Gruppe (ca. 15 min)

Rahmenbedingungen für das universitäre Berichtswesen Gesetzliche Rahmenbedingungen z.b.: WBV, BidokVUni Interne Berichts- und Evaluierungsmaßnahmen z.b.: HS-QSG Weitere, spezifische und teils individualisierte Berichte und Auswertungen Berichtswesen als Instrument des QM und WM

Berichte im Kontext von QM und WM Berichte als Monitoringinstrument Berichte als Basis für strategische Entscheidungen Berichte als Basis für die Steuerung der Kernprozesse des Wissensmanagements: Identifikation Bewahrung Nutzung Verteilung Entwicklung Erwerb...von Wissen.

QM und WM an der Kunstuniversität Graz Historisch gewachsenes WM innerhalb des QM Keine klare Abgrenzung Partizipation auf allen Ebenen bedingt Einbindung aller Interessensgruppen Berichtswesen als Knotenpunkt von QM und WM

Reale Situation Probleme des Berichtswesens Nutzung nicht auf allen Ebenen gegeben Kaum Basis für strategische Entscheidungen Daten in Berichten sind selten aktuell Herunterbrechen von Ergebnissen auf individuelle Fragestellungen nicht immer möglich Zugänglichkeit (abstrakte Sprache, etc.)

Entwicklung des Digitalen Berichts Behandlung der Problemstellungen, da der Digitale Bericht Zugriff auf (tages)aktuelle Daten erlaubt verständlich aufbereitet ist, d.h. mit wenigen Worten auskommt. durch seine Interaktionsmöglichkeiten für individuelle Auswertungen konzipiert ist.

Struktur des Berichts Teilbereich Anwendungsbezeichnung Kurzbeschreibung Leistungsdatenbank Veranstaltungen Leistungen Interaktives 3D-Modell über die Anzahl der Veranstaltungen nach Monat und Jahr Daten aus der Leistungsdatenbank mit Download-Funktion für die tabellarischen Auswertungen Anwendungstypen Abbildung Tabelle und Abbildung Kernprozesse Verknüpfungen Personal Belegte Studien Lehre Die Stabsabteilung Qualitätsmanagement Wissenslandkarte Personaldaten im Vergleich mit Studierendenzahlen Auswertungen zu den belegten Studien Auswertungen zu Kenngrößen aus dem Bereich Lehre Verknüpfungs-Diagramm über die Aufgabenbereiche der Stabsabteilung Qualitätsmanagement Wissenslandkarte mit Verknüpfungen zwischen Organisationseinheiten und Tabelle und Abbildungen Tabelle und Abbildungen Tabelle und Abbildungen Abbildung Abbildung

Beispiele

Abgrenzung zum Datawarehouse Hochschulbereich Ähnlichkeiten Im Web verfügbar Rückwirkend hinterlegte Daten Interaktivität Schichtungen tabellarisch Unterschiede (Tages)aktuelle Daten (Erweiterte) Tabellen- und Grafikoptionen Daten nur auf Universitäts- Ebene Zeiträume möglich, nicht nur Stichtage Direktes Feedback (z.b. für Vergleiche von Leistungen) Höhere Zugänglichkeit für alle Stakeholder

Charakteristika und Limitationen Interaktivität Individuelle Auswertungen Zielgerichtete und quasi-explorative Herangehensweise möglich Aktualität der Daten und Erreichbarkeit Komplexität und Nutzen der Auswertungen von NutzerInnen abhängig Interpretationstexte für Auswertungen nur eingeschränkt möglich Zugänglichkeit (Reduzieren von Sprache) Direktes Feedback (z.b. bei Leistungen) Erweiterbarkeit

App-Zugang Leistungen Belegte Studien Lehre http:// - IP - :1234 http:// - IP - :3234 http:// - IP - :4234 Hands-on Kleingruppendiskussion Kann der Digitale Bericht die Partizipation im QM und WM auf allen Ebenen der Universität erhöhen und was braucht es dazu?

Präsentation der Ergebnisse und Diskussion Kann der Digitale Bericht die Partizipation im QM und WM auf allen Ebenen der Universität erhöhen und was braucht es dazu?

Alexander Loder, BSc MSc Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Stabsabteilung Qualitätsmanagement Maiffredygasse 12b/I, 8010 Graz alexander.loder@kug.ac.at +43 (0) 316 / 389 1216 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Literatur BMBWF. (2019). Datawarehouse Hochschulbereich des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Von https://oravm13.nocscience.at/apex/f?p=103:36:0::no::: abgerufen Derboven, W., Dick, M., & Wehner, T. (1999). Erfahrungsorientierte Partizipation und Wissensentwicklung: die Anwendung von Zirkeln im Rahmen von Wissensmanagementkonzepten. Hamburg: Harburger Beiträge zur Psychologie und Soziologie der Arbeit. Dick, M., & Wehner, T. (2002). Wissensmanagement zur Einführung: Bedeutung, Definition, Konzepte. In W. Lüthy, E. Voit, & T. Wehner, Wissensmanagement- Praxis. Einführung, Handlungsfelder und Fallbeispiele (S. 7-27). Zürich: vdf.