Microsoft Excel 2010 Mehrfachoperation



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Mehrfachoperationen in Excel 2010 Seite 1 von 6 Inhaltsverzeichnis Einleitung... 2 Mehrfachoperation mit zwei Variablen... 3 Mehrfachoperation mit nur einer Variablen... 4 Zum Abschluss noch ein kleiner Tipp... 6 Abbildungsverzeichnis Abb. 1: Die monatliche Rückzahlung... 2 Abb. 2: Die Ausgangstabelle für die Mehrfachoperation... 3 Abb. 3: Das Dialogfeld Datentabelle... 4 Abb. 4: Die fertige Tabelle mit den Ergebnissen der Mehrfachoperation... 4 Abb. 5: Ausgangstabelle für Mehrfachoperation mit einer Variablen (horizontale Anordnung)... 5 Abb. 6: Ausgangstabelle für Mehrfachoperation mit einer Variablen (vertikale Anordnung)... 5

Mehrfachoperationen in Excel 2010 Seite 2 von 6 Einleitung Für Kalkulationen (Was-Wäre-Wenn-Analysen) verfügt Excel über vier Werkzeuge: Mehrfachoperation, Zielwertsuche, Szenario-Manager und Solver. In diesem Kurzskript soll die Mehrfachoperation näher vorgestellt werden. Zum Solver gibt es ebenfalls ein Kurzskript (siehe Skript Solver). Wenn Sie Informationen zur Zielwertsuche bzw. dem Szenario-Manager erhalten wollen, verwenden Sie am Einfachsten die Excel-Hilfe. Diese beiden Kalkulationswerkzeuge sind vom Prinzip her einfach zu bedienen. Üblicherweise werden für eine Berechnung in Excel eine Formel und Ausgangswerte benötigt. Die Formel liefert dann für die vorgegebenen Ausgangswert einen Ergebniswert (außer bei Matrix- Funktionen; dort erhalten Sie üblicherweise mehrere Ergebniswerte). Wenn Sie nun einen der Ausgangswerte verändern, dann erhalten Sie natürlich auch einen neuen Ergebniswert. Dazu müssen Sie einfach nur den gewünschten Ausgangswert ändern (Tabellenzelle auswählen, neuen Wert eintragen und die Eingabe bestätigen). Wenn Sie nun für einen bestimmten Ausgangswert unterschiedliche Werte ausprobieren wollen, um zu sehen, wie sich der Ergebniswert verändert, dann bietet es sich an, die verschiedenen Ausgangswerte und die zugehörigen Ergebniswerte in einer Tabelle zusammenzufassen. Dies können Sie mit Hilfe der Mehrfachoperation realisieren. Dabei haben Sie die Möglichkeit, lediglich für einen Ausgangswert neue Werte anzugeben oder für zwei Ausgangswerte. Im letzteren Fall erhalten Sie eine zweidimensionale Tabelle. Wenn Sie drei oder mehr Ausgangswerte gleichzeitig durchkalkulieren wollen, müssen Sie auf den Szenario-Manager zurückgreifen. Um die Vorgehensweise bei der Verwendung der Mehrfachoperation genauer erklären zu können, soll ein konkretes Beispiel verwendet werden. Dieses Beispiel ist aus der Finanzmathematik, die sich geradezu für Mehrfachoperationen anbietet (allerdings können Sie theoretisch natürlich auch jede x-beliebige Formel für eine Mehrfachoperation verwenden; sie muss natürlich mindestens ein Funktionsargument besitzen, die Funktion HEUTE beispielsweise ist nicht für die Mehrfachoperation geeignet). In diesem Beispiel wird die Excel-Funktion KAPZ verwendet. Mit dieser Funktion kann eine Kapitalrückzahlung einer Investition für eine angegebene Periode berechnet werden. Gehen wir in diesem Beispiel mal davon aus, dass das Darlehen 5.000,00 beträgt. Die Laufzeit soll 36 Monate betragen. Der jährliche Zinssatz ist auf 10,00% festgelegt. Excel soll nun zunächst berechnen, wie hoch die Rückzahlung für den ersten Monat ist. Dazu werden die Daten in einer Tabelle eingetragen (siehe Abbildung 1): Abb. 1: Die monatliche Rückzahlung Anmerkung: 1. Der Zinssatz (B1) muss durch 12 geteilt werden, da die Excel-Funktion sich in diesem Beispiel auf eine monatliche Rückzahlung bezieht, der Zinssatz aber für das ganze Jahr gilt. 2. Die zweite Angabe (1) bezieht sich auf die Rückzahlung im 1. Monat.

Mehrfachoperationen in Excel 2010 Seite 3 von 6 3. Das Ergebnis der Berechnung hat ein negatives Vorzeichen und wird in der Farbe rot dargestellt, da Sie den Betrag (bildlich gesprochen) an das Kreditinstitut zurückzahlen müssen. Mehrfachoperation mit zwei Variablen Dass die Formel etwas von der eigentlichen Tabelle abgerückt ist, hat seinen Grund. Das wird in dem Moment offensichtlich, wenn nun zwei der Ausgangswerte durchkalkuliert werden sollen. Beispielsweise soll für verschiedene Zinssätze und verschiedene Laufzeiten angezeigt werden, wie hoch die Rückzahlung im ersten Monat ist (Darlehenswert verändert sich nicht). Dabei sollen die unterschiedlichen Zinssätze in einer Spalte untereinander und die verschiedenen Laufzeiten in einer Zeile nebeneinander dargestellt werden. Damit anschließend die Mehrfachoperation auf die Problemstellung angewendet werden kann, müssen die Zinssätze und Laufzeiten in ganz bestimmte Tabellenzellen eingetragen werden. Die Spaltenwerte müssen unmittelbar unterhalb der Formel und die Zeilenwerte unmittelbar rechts neben der Formel eingetragen werden. In diesem konkreten Fall werden die Zinssätze in die Tabellenzellen C7, C8, C9, usw. und die Laufzeitwerte in die Tabellenzellen D6, E6, F6, usw. eingetragen. In diesem Beispiel sollen die Zinssätze 8,00%, 8,50% 12,00% und die Laufzeitwerte 12, 24, 36, 72 Monate genommen werden. Die Tabelle hat dann folgendes Aussehen: Abb. 2: Die Ausgangstabelle für die Mehrfachoperation Nun wird der Zellbereich B6:H15 markiert, d.h. die Markierung besitzt 4 Teile: 1. Die Tabellenzelle mit der Formel (hier: Tabellenzelle B6) 2. Die zu kalkulierenden Spaltenwerte (hier: Zellbereich B7:B15) 3. Die zu kalkulierenden Zeilenwerte (hier: Zellbereich C6:H6) 4. Die leeren Tabellenzellen für die Ergebniswerte der Mehrfachoperation (hier: Zellbereich C7:H15)

Mehrfachoperationen in Excel 2010 Seite 4 von 6 Um die Mehrfachoperation durchführen zu können, wählen Sie im Register Daten in der Gruppe Datentools das Symbol Was-wäre-wenn-Analyse und dann den Befehl Datentabelle, woraufhin das Dialogfeld Datentabelle erscheint (siehe Abbildung 3). In diesem Dialogfeld tragen Sie im Textfeld Werte aus Zeile: den Zellnamen B2 und bei Werte aus Spalte: den Zellnamen B1 ein. Abb. 3: Das Dialogfeld Datentabelle Nach Bestätigung des Befehls werden die verschiedenen Zeilen- und Spaltenwerte in die Originalzellen und die neuen Ergebnisse aus Tabellenzelle B6 in die entsprechenden leeren Tabellenzellen (C7:H15) eingetragen. Das Ergebnis (inkl. Zellenformatierung; die müssen Sie natürlich selbst durchführen) sehen Sie in Abbildung 4: Abb. 4: Die fertige Tabelle mit den Ergebnissen der Mehrfachoperation Anmerkung: 1. Bei der Mehrfachoperation handelt es sich um eine Matrixfunktion (das können Sie sehr leicht in der Bearbeitungsleiste erkennen, wenn Sie einen der vielen Ergebniswerte auswählen). Das macht ja auch Sinn: es werden schließlich viele Ergebniswerte (und nicht nur ein Wert) ermittelt. 2. Die Ergebnis werden nicht automatisch formatiert. Sie müssen selbst eine Formatierung wählen. Mehrfachoperation mit nur einer Variablen Wenn Sie nur einen Ausgangswert verändern möchten, dann ist die Vorgehensweise ähnlich wie bei zwei Ausgangswerten, allerdings müssen Sie sich überlegen, ob Sie die verschiedenen Ausgangswerte in Zeilen- oder Spaltenform angeben wollen. Diese Entscheidung bestimmt dann den Aufbau der Tabelle für die Mehrfachoperation. Dazu wird dasselbe Beispiel von oben genommen. Diesmal allerdings sollen verschiedene Darlehenswerte durchkalkuliert werden.

Mehrfachoperationen in Excel 2010 Seite 5 von 6 Als erstes werden die Werte in einer Zeile angegeben. Dabei müssen Sie darauf achten, dass der erste Wert nicht in der Spalte A stehen darf. Den Grund dafür erfahren Sie gleich. Beispielhaft werden die Werte 5000, 6000,, 9000 in die Tabellenzellen E1 bis I1 eingetragen und anschließend als Euro-Beträge formatiert. Die Formel muss bei diesem Beispiel in die Tabellenzelle D2 eingetragen werden (Allgemein: eine Spalte links vom ersten Zeilenwert und eine Zeile unterhalb der Zeile mit den Zeilenwerten). Damit ist auch der Grund geliefert, warum der erste Zeilenwert nicht in der Spalte A beginnen darf. Sonst können Sie nirgendwo die Formel eintragen. Abbildung 5 zeigt die Ausgangstabelle für die Mehrfachoperation. Abb. 5: Ausgangstabelle für Mehrfachoperation mit einer Variablen (horizontale Anordnung) Nun wird wieder ein Zellbereich markiert. In diesem Fall D1:I2. Beachten Sie bitte, dass auch die Tabellenzelle D1 mit markiert wird, obwohl Sie während der ganzen Zeit leer bleibt. Dann wird wieder das Dialogfeld Datentabelle aufgerufen (siehe Ende Seite 2). Diesmal darf aber nur in das Textfeld Werte aus Zeile: der Zellname B3 eingetragen werden. Das Textfeld Werte aus Spalte: bleibt leer (es sind ja keine zu kalkulierenden Spaltenwerte vorhanden). Nach der Bestätigung des Befehls werden die Ergebnisse in die Tabellenzellen E2 bis I2 eingetragen. Ähnlich wie bei dem Beispiel mit den Zeilenwerten verhält es sich, wenn die zu kalkulierenden Werte nicht in Zeilen-, sondern in Spaltenform angegeben werden. Ziehen wir das Beispiel von eben heran und tragen dieselben Darlehenswerte in einer Spalte ein (z.b. D2:D6; achten Sie darauf, dass der erste Wert nicht in der Zeile 1 stehen darf). Die Formel wird dann in diesem Beispiel in die Tabellenzelle E1 eingetragen (Allgemein: eine Zeile oberhalb des ersten Spaltenwerts und eine Spalte rechts neben den Spaltenwerten; siehe nächste Abbildung). Damit ist auch klar, warum der erste Spaltenwert nicht in der ersten Zeile beginnen darf. Sonst könnten Sie nicht die Formel in die korrekte Tabellenzelle einsetzen. Erneut muss ein Zellbereich markiert (hier: D1:E6) und der Befehl für die Mehrfachoperation aufgerufen werden (Vorgehensweise siehe Ende Seite 2). Im Dialogfeld wird diesmal das Textfeld Werte aus Zeile: leer gelassen und nur bei Werte aus Spalte: wird (in diesem konkreten Beispiel) B3 eingetragen. Auch hier der Hinweis: die Tabellenzelle D1 wird ebenfalls markiert, obwohl diese Tabellenzelle leer bleibt. Nach der Bestätigung des Befehls werden die Ergebnisse in die Tabellenzellen E2 bis E6 eingetragen. Abb. 6: Ausgangstabelle für Mehrfachoperation mit einer Variablen (vertikale Anordnung)

Mehrfachoperationen in Excel 2010 Seite 6 von 6 Zum Abschluss noch ein kleiner Tipp Sofern Sie nach Abschluss der Mehrfachoperation den Inhalt der Tabellenzelle mit der Berechnungsformel (z.b. die Tabellenzelle B6 aus dem ersten Rechenbeispiel; siehe Seite 2) entfernen möchten, muss davon dringend abgeraten werden, denn das Löschen der Formel bewirkt, dass alle Ergebniswerte auch gelöscht werden. Um den Inhalt der Tabellenzelle trotzdem verschwinden zulassen hier der Tipp: Wählen Sie für den Zellinhalt mit der Formel als Schriftfarbe dieselbe Einstellung wie für die Hintergrundfarbe der Tabellenzelle, in der die Formel steht. Damit ist die Formel weiterhin vorhanden, aber nicht mehr sichtbar.