1. Definitionen Selbstvertrauen



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Transkript:

1. Definitionen Selbstvertrauen Unter Selbstvertrauen versteht man, wie hoch das Maß an Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten eingeschätzt wird, um eine Aufgabe erfolgreich lösen zu können. Ein hohes Selbstvertrauen gegenüber Aufgaben zeigt sich, wenn vorausschauend eingeschätzt wird, dass diese Situation gut gemeistert werden kann. Der Grad des Selbstvertrauens hängt normalerweise davon ab, wie hoch die Fähigkeiten für geforderte Tätigkeiten ausgeprägt sind, und kann sich ändern, je nachdem wie der momentane persönliche Zustand wahrgenommen wird (z. B. Stimmungsschwankungen, Müdigkeit). Menschen können ein unangemessen hohes oder niedriges Selbstvertrauen haben, abhängig davon, ob sie ihre Leistungsmöglichkeiten über- oder unterschätzen. Dies kann von der Situation abhängen oder auch ein stabiles Persönlichkeitsmerkmal sein. Beides ist jedoch hinderlich, da ein unangemessen hohes Selbstvertrauen zu einer übersteigerten Erwartungshaltung führt. Ein unangemessen niedriges Selbstvertrauen führt dazu, dass eine Aufgabe nur halbherzig oder gar nicht erst begonnen wird ( ich schaff das ja eh nicht ) und kann damit zu erlernter Hilflosigkeit führen. Folgende Merkmale nehmen Einfluss auf das Selbstvertrauen: Selbstsicherheit, zeigt sich in o Körpersprache (z. B. aufrechte Haltung, Blickkontakt halten, offene Gestik) o Artikulation (z. B. Lautstärke, Tempo, Deutlichkeit, Umfang) Eigenbild (zeigt sich im Benennen können von Stärken und Schwächen) Fremdbild (zeigt sich im Beobachten und Benennen können von Stärken und Schwächen) Kritikfähigkeit aktiv/passiv (z. B. Lob und Kritik geben/ angemessen formulieren und (gelassen) annehmen können) Meinungsäußerungen, zur eigenen Meinung stehen (z. B. die eigene Meinung äußern, obwohl sie anders ist) Toleranz (z. B. verschiedene Meinungen akzeptieren) Stand 04.05.09 Seite 1 von 15

2. Die Übung Kopf-Herz-Hand Beschreibung/Anweisung Jede Schülerin, jeder Schüler bekommt ein großes Blatt Papier, auf das die Oberkörperumrisse gezeichnet werden. Darauf werden die Partien Kopf, Herz und Hand dargestellt. Durch das Hinzuschreiben der Fähigkeiten zu den 3 Bereichen, muss sich jede Schülerin, jeder Schüler mit den intellektuellen, emotionalen sowie motorischen/handwerklichen Fähigkeiten auseinandersetzen. 1. In Einzelarbeit notiert jedes Kind auf seinem Blatt je 3 Fähigkeiten zu den Feldern Kopf, Herz und Hand. 2. In der Runde (Stuhlkreis) erzählt es, was es aufgeschrieben hat. 3. Jedes Kind erarbeitet auf einem neuen Blatt für jeden Bereich 1 Fähigkeit, in der es sich wünscht, etwas besser zu sein. 4. In der Runde erzählt es, welche Bereiche es verbessern möchte. 5. Die Kinder erhalten neue Blätter mit fertigen Körperumrissen auf denen sie notieren, was ihnen an den beiden linken Nachbar-Kindern (je ein eigenes Blatt) besonders gut gefällt je Bereich 1 Fähigkeit. (Ohne Abgucken von den Blättern der anderen Kinder! Sie sollen sich eine eigene Meinung bilden.) 6. Die Kinder stellen dieses vor und erklären warum ihnen das gefällt. Anschließend geben sie dem anderen Kind das ausgefüllte Blatt. 7. Die Kinder notieren, was sie sich wünschen, das die beiden linken Nachbar- Kinder anders machen nur 1 Verhalten aus einem beliebigen Bereich. 8. Dann stellen sie dieses vor. Falls ein Kind in negative Äußerungen verfällt (z. B. ich finde blöd, dass du immer... ), lenkt der/die Interviewleiter/in folgendermaßen zurück zu konstruktivem Feedback: Wie wünschst du dir, dass (Name) das zukünftig macht? / Was wünschst du dir, dass (Name) statt dessen macht? Anschließend erhält das Kind das Blatt. 9. Abschlussrunde Fähigkeiten-Börse: Jedes Kind benennt 1 Sache/Fähigkeit bei den beiden linken Nachbarn, die diese gut können und die es selbst auch gern können würde. (nur mündlich) Hinweis: Die Abschlussrunde dient dazu, wieder die anfänglich positive Stimmung zu aktivieren. Sie entspricht der Sandwich-Methode beim konstruktiven Feedback- Geben: - Mit etwas Positivem beginnen, - etwas Negatives konstruktiv benennen ( konstruktiv heißt zu beschreiben, wie das Verhalten zukünftig sein soll anstatt in aller Ausführlichkeit zu beschreiben, was alles nicht gefällt) - und mit etwas Positivem abschließen. Zusätzlich sagen die Kinder indirekt über sich aus, in welchem Bereich sie bei sich selbst Verbesserungsmöglichkeiten sehen. Stand 04.05.09 Seite 2 von 15

Die Voraussetzungen - Vorinformation für Schüler/innen und Eltern - Einladung für die Schüler/innen - Papier (je 6 Blätter pro Kind + Reserve) und Stifte - Schülergruppen von jeweils 4-6 Schülern - Vorausgesetzt, dass jede/r Beobachter/in 3 Schüler/innen beobachtet, errechnen sich die benötigten Beobachter/innen wie folgt: je Gruppe mit 4 Schüler/innen 3 Beobachtende je Gruppe mit 5-6 Schüler/innen 4 Beobachtende bei 4 Beobachter- Anzahl Schüler/innen: 18 19-24 25-30 /innen je Gruppe Anzahl Beobachter/innen: 12 16 20 Anzahl Übungsleiter/innen: 3 4 5 - Zusätzlich ist je Schülergruppe 1 Übungsleiter/in einzuplanen, deren Aufgabe darin besteht, die Kinder durch die Übung zu leiten. Die Übungsleiter/innen übernehmen keine Beobachtungsaufgaben. - Wichtig ist sicherzustellen, dass die Kinder konzentriert arbeiten können und nicht abgelenkt werden! Falls dies nicht gelingt, sind die Ergebnisse nur bedingt aussagekräftig! Beispiel: Kind braucht lange, bis ihm die Stärken einfallen; guckt bei jedem Geräusch hoch, schaut herum Aussagekraft: Kann mit lauten Umgebungsgeräuschen zu tun haben anstatt mit Schwierigkeit sich selber einzuschätzen Was ist noch von Bedeutung? - Durch die Vorbereitung der Blätter mit den Oberkörperumrissen und den Partien Kopf, Herz und Hand kann eine Zeitersparnis erreicht werden. - Die erarbeiteten Blätter können später als Wandzeitung im Klassenraum aufgehängt werden. - Um die Zuordnung von Beobachter/innen und Kindern zu erleichtern, ordnen sich die Beobachter/innen vor Hereinkommen der Kinder den Stühlen zu. Hierbei bitte auf eine freie Sicht auf die Kinder achten. A-D: Beobachter/innen A B Stühle 1-6 für die Kinder C D C und D beobachten die gegenüber liegende Seite analog zu A und B Stand 04.05.09 Seite 3 von 15

Die Beobachtungskriterien 1. Fähigkeiten: Kopf-Herz-Hand - Eigenbild: Arbeitet konzentriert, dem Kind fallen Stärken ein erarbeiten: 2. Fähigkeiten vorstellen: - Selbstsicherheit: Körpersprache: Aufrechte Haltung, hält Blickkontakt, offene Gestik Artikulation: Ist gut zu hören, spricht deutlich, Sprechtempo angemessen, erzählt ausführlich - Eigenbild: Benennt zu jedem Feld 3 Fähigkeiten (Stärken) 3. Verbesserungsmöglichkeiten erarbeiten 4. Verbesserungsmöglichkeiten vorstellen: - Eigenbild: Arbeitet konzentriert, dem Kind fallen Verbesserungsbereiche ein - Selbstsicherheit: Körpersprache: Aufrechte Haltung, hält Blickkontakt, offene Gestik Artikulation: Ist gut zu hören, spricht deutlich, Sprechtempo angemessen, erzählt ausführlich - Eigenbild: Benennt zu jedem Feld 1 Fähigkeit (Verbesserungsbereich) 5. Stärken anderer erarbeiten - Fremdbild: Arbeitet konzentriert, dem Kind fallen Stärken ein 6. Stärken anderer beobachten und benennen Kritikfähigkeit (aktiv) geben [bewertet wird das sprechende Kind]: Kritikfähigkeit (passiv) annehmen [bewertet wird das zuhörende Kind]: 7. Verbesserungsbereich anderer erarbeiten - Fremdbild: Kann Stärken des anderen aufzählen und begründen - Zur eigenen Meinung stehen: Artikulation: Ist gut zu hören, spricht deutlich, Sprechtempo angemessen, erzählt ausführlich - Selbstsicherheit: Körpersprache: Hört zu, Körper zugewandt, hält Blickkontakt - Fremdbild: Arbeitet konzentriert, dem Kind fallen Verbesserungsbereiche ein Stand 04.05.09 Seite 4 von 15

8. Verbesserungsbereich anderer beobachten und benennen: Kritikfähigkeit (aktiv) Rückmeldung geben [bewertet wird das sprechende Kind]: Kritikfähigkeit (passiv) Kritik annehmen [bewertet wird das zuhörende Kind]: 9. Abschlussrunde Fähigkeiten-Börse - Fremdbild: Kann Verbesserungsbereich benennen - Zur eigenen Meinung stehen Artikulation: Ist gut zu hören, spricht deutlich, Sprechtempo angemessen, erzählt ausführlich - Annehmbare Spricht wertschätzend, so dass das Gegenüber dies annehmen Rückmeldung formulieren kann (Inhalt + Stimme angemessen) - Selbstsicherheit: Körpersprache: Hört zu, Körper zugewandt, hält Blickkontakt, reagiert gelassen - Gibt es Besonderheiten zu beobachten? (Beim sprechenden/zuhörenden Kind) Stand 04.05.09 Seite 5 von 15

Schülerin/Schüler: Bogen Teil A: Beobachtung In welcher Ausprägung kann das beschriebene Verhalten beobachtet werden? (Bitte ankreuzen) 1. Fähigkeiten Kopf-Herz-Hand erarbeiten: A1. Eigenbild Arbeitet konzentriert, dem Kind fallen Stärken ein 2. Fähigkeiten vorstellen: B1. Selbstsicherheit: Körpersprache Braucht lange bis ihm die ersten Stärken einfallen, guckt bei den anderen ab Aufrechte Haltung, hält Blickkontakt, offene Gestik C1. Selbstsicherheit: Artikulation Schaut überwiegend auf den Fußboden, in die Luft,...; wirkt verlegen; zappelt und schaukelt herum Ist gut zu hören, spricht deutlich, Sprechtempo angemessen, erzählt ausführlich A2. Eigenbild Spricht sehr leise, kaum zu hören und zu verstehen, Tempo sehr schnell oder sehr stockend, erzählt sehr kurz und evtl. nur nach Aufforderung mehr Benennt zu jedem Feld 3 Fähigkeiten/ Stärken Benennt keine oder sehr wenige Fähigkeiten Stand 04.05.09 Seite 6 von 15

In welcher Ausprägung kann das beschriebene Verhalten beobachtet werden? (Bitte ankreuzen) 3. Verbesserungsmöglichkeiten erarbeiten: A3. Eigenbild Arbeitet konzentriert, dem Kind fallen Verbesserungsbereiche ein Braucht lange bis ihm die ersten Verbesserungsbereiche einfallen, guckt bei den anderen ab 4. Verbesserungsmöglichkeiten vorstellen: B2. Selbstsicherheit: Körpersprache Aufrechte Haltung, hält Blickkontakt, offene Gestik Schaut überwiegend auf den Fußboden, in die Luft,...; wirkt verlegen; zappelt und schaukelt herum C2. Selbstsicherheit: Artikulation Ist gut zu hören, spricht deutlich, Sprechtempo angemessen, erzählt ausführlich A4. Eigenbild Spricht sehr leise, kaum zu hören und zu verstehen, Tempo sehr schnell oder sehr stockend, erzählt sehr kurz und evtl. nur nach Aufforderung mehr Benennt zu jedem Feld einen Verbesserungsbereich Benennt keine Verbesserungsbereiche Stand 04.05.09 Seite 7 von 15

In welcher Ausprägung kann das beschriebene Verhalten beobachtet werden? (Bitte ankreuzen) 5. Stärken anderer erarbeiten: D1. Fremdbild: Stärken anderer Arbeitet konzentriert, dem Kind fallen Stärken ein 6. Stärken anderer beobachten und benennen: a) Kritikfähigkeit (aktiv): Rückmeldung geben [bewertet wird das sprechende Kind] D2. Fremdbild: Stärken anderer Braucht lange bis ihm die ersten Stärken bei anderen einfallen, guckt bei den anderen ab Kann Stärken des anderen aufzählen und begründen Benennt keine Stärken beim anderen E. Zur eigenen Meinung stehen: Artikulation Ist gut zu hören, spricht deutlich, Sprechtempo angemessen, erzählt ausführlich, redet auch dann weiter, wenn anderes Kind abwehrend reagiert Spricht sehr leise, kaum zu hören und zu verstehen, insbesondere, wenn anderes Kind abwehrend reagiert (Achtung: Wenn vorher durchgängig so gesprochen wurde, dann hier keine Aussagekraft!) b) Kritikfähigkeit (passiv): Kritik annehmen [bewertet wird das Kind, wenn es selber zuhört] F. Selbstsicherheit: Körpersprache Schaut überwiegend auf den Fußboden, in die Luft,...; wirkt verlegen; zappelt und schaukelt herum Hört zu, Körper zugewandt, hält Blickkontakt Stand 04.05.09 Seite 8 von 15

Verbesserungsbereich erarbeiten: G1. Fremdbild: Verbesserungsbereiche anderer Arbeitet konzentriert, dem Kind fallen Verbesserungsbereiche ein 7. Verbesserungsbereich anderer beobachten und benennen: a) Kritikfähigkeit (aktiv): Rückmeldung geben [bewertet wird das sprechende Kind] G2. Fremdbild: Verbesserungsbereiche anderer Braucht lange bis ihm die ersten Verbesserungsbereiche bei anderen einfallen, guckt bei den anderen ab Kann Verbesserungsbereiche benennen Kann keinen Verbesserungsbereich nennen H. Zur eigenen Meinung stehen: Artikulation Ist gut zu hören, spricht deutlich, Sprechtempo angemessen, erzählt ausführlich I. Annehmbare Rückmeldung formulieren Spricht sehr leise, kaum zu hören und zu verstehen, insbesondere, wenn anderes Kind abwehrend reagiert (Achtung: Wenn vorher durchgängig so gesprochen wurde, dann hier keine Aussagekraft!) b) Kritikfähigkeit (passiv): Kritik annehmen [bewertet wird das Kind, wenn es selber zuhört] J. Selbstsicherheit: Körpersprache Hört zu, Körper zugewandt, hält Blickkontakt, reagiert gelassen Stand 04.05.09 Seite 9 von 15

K. Abschlussrunde Fähigkeiten-Börse Gibt es Besonderheiten zu beobachten? Wenn das Kind selber spricht? Z. B.: Eigenbild Verbesserungsbereiche bei sich sehen Fremdbild Stärken anderer nennen ( ) Wenn das Kind zuhört? Z. B.: Annehmen können von Kritik falls das Kind trotz positiver Abschlussrunde in negativer Stimmung aus d. vorhergehenden Runde verbleibt Stand 04.05.09 Seite 10 von 15

Bogen Teil B: Beurteilung Schülerin/Schüler: In welcher Ausprägung kann das beschriebene Verhalten beobachtet werden? (Bitte ankreuzen) Beobachtbares, konkretes Verhalten stark Ausprägungsgrad schwach Anmerkungen A1-A4 Eigenbild - Arbeitet konzentriert, dem Kind fallen Stärken ein - Benennt zu jedem Feld 3 Fähigkeiten/ Stärken - Dem Kind fallen Verbesserungsbereiche ein - Benennt zu jedem Feld einen Verbesserungsbereich B1- B2, C1- C2 Selbstsicherheit beim Vorstellen der o Fähigkeiten o Verbesserungsbereiche B1- B2 Körpersprache - Aufrechte Haltung, - hält Blickkontakt, - offene Gestik C1- C2 Artikulation - Ist gut zu hören, spricht deutlich, - Sprechtempo angemessen, - erzählt ausführlich D1-D2 Fremdbild: Stärken anderer - Arbeitet konzentriert, dem Kind fallen Stärken ein - Kann Stärken des anderen aufzählen und begründen E Zur eigenen Meinung stehen: Artikulation - Ist gut zu hören, spricht deutlich, - Sprechtempo angemessen, - erzählt ausführlich Bogen Teil B: Beurteilung Stand 15.04.09 Seite 11 von 15

Schülerin/Schüler: In welcher Ausprägung kann das beschriebene Verhalten beobachtet werden? (Bitte ankreuzen) Beobachtbares, konkretes Verhalten stark Ausprägungsgrad schwach Anmerkungen F Selbstsicherheit beim Annehmen positiver Kritik: Körpersprache - Hört zu, Körper zugewandt, hält Blickkontakt [Kritikfähigkeit (passiv)] G1-G2 Fremdbild: Verbesserungsbereiche anderer - Arbeitet konzentriert, dem Kind fallen Verbesserungsbereiche ein - Kann Verbesserungsbereiche benennen H Zur eigenen Meinung stehen: Artikulation - Ist gut zu hören, spricht deutlich, - Sprechtempo angemessen, - erzählt ausführlich I Annehmbare Rückmeldung formulieren Wie wirkt das Gesagte (auf mich als Beobachtenden)? - Formuliert respektvoll/ wertschätzend (Inhalt); - Stimme angemessen J Selbstsicherheit beim Annehmen negativer Kritik: Körpersprache - Hört zu, Körper zugewandt, hält Blickkontakt, reagiert gelassen Stand 15.04.09 Seite 12 von 15

Beobachtbares, konkretes Verhalten stark Ausprägungsgrad schwach Anmerkungen K Abschlussrunde Fähigkeiten-Börse Falls es Besonderheiten zu beobachten gibt: - Wenn das Kind selber spricht - Wenn das Kind zuhört Mögliche Ergebnisse können zugeordnet werden zu... Wenn das Kind selber spricht - A4: Eigenbild Verbesserungsbereiche bei sich sehen - D2: Fremdbild Stärken anderer nennen Wenn das Kind zuhört - F: Annehmen können von Kritik falls das Kind trotz positiver Abschlussrunde in neg. Stimmung aus d. vorhergehenden Runde verbleibt Stand 15.04.09 Seite 13 von 15

3. Der Vorschlag Zur Förderung der Schülerin/des Schülers: schlage ich vor: z. B. Elterngespräch: Kinder fördern und loben; Fortsetzung der Übung und Ergänzung der Felder; Aufhängen der Ergebnisse im Klassenraum; Schatzkästchenübung aus dem Referenzrahmen zur Berufswahlorientierung; Feedback geben lernen: Verhaltensorientiertes Feedback; Feedback annehmen lernen: Kritik am Verhalten ist nicht gleich Kritik an Person Ort, Datum Unterschrift Stand 15.04.09 Seite 14 von 15

4. Die Auswertung Zur Förderung der Schülerin/des Schülers: 1. Wenn der Punktwert, den eine Schülerin oder ein Schüler insgesamt erreicht, sehr hoch liegt, sollte die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer einen Vorschlag an die Eltern richten, um die Fähigkeit weiter zu fördern. Die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer hält nach, ob die Vorschläge umgesetzt wurden. 2. Wenn der Punktwert, den eine Schülerin oder ein Schüler insgesamt erreicht, im mittleren Bereich mit absteigender Tendenz liegt, sollte die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer mit den Eltern einfache Förderungen vereinbaren. Die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer hält nach, ob die Vorschläge umgesetzt wurden. 3. Wenn der Punktwert im unteren Bereich liegt, werden Übungsmöglichkeiten und/oder das Aufsuchen einer Beratungsstelle angeregt. Die Klassenlehrerin/der Klassenlehrer hält nach, ob die Vorschläge umgesetzt wurden. 5. Die Überprüfung Umsetzung der Maßnahmen nachhalten x x x x x x Kompetenz in Schulsituationen beobachten Kompetenz-Check in der Klasse 7 Stand 15.04.09 Seite 15 von 15