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Transkript:

Motopädagogik und Mototherapie für Körperhaltung, Körperkoordination, Körperwahrnehmung, Raumorientierung, muskuläre Kraft und Ausdauer, Eigen- und Fremdwahrnehmung und des Gleichgewichts. www.motopaedie-praxis.eu

Motopädie Motopädagogik und Mototherapie Die Motopädie ist eine Therapie- bzw. Unterrichtsform, die psychologische, pädagogische, sport- und erziehungswissenschaftliche Aspekte mit medizinischen Erkenntnissen und Methoden verknüpft. Zentraler Ansatz ist die Bewegung, genauer die Wechselwirkung zwischen dem Körper in Bewegung und der Psyche des Menschen. Diese Wechselwirkung wird auch in dem international anerkannten Begriff Psychomotorik zum Ausdruck gebracht. Bewegung wird verstanden als ein wesentlicher Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung, als Teil der Auseinandersetzung des Menschen mit seinem Körper, sowie mit dem materiellen und sozialen Umfeld. Das der Motopädie zugehörige Forschungs- und Lehrgebiet ist die Motologie. Motopädie wird in der Regel als Oberbegriff verwendet, der sowohl Motopädagogik als auch Mototherapie umfasst. Unser Arbeitsschwerpunkt und unser Praxisfeld ist die motopädische Arbeit mit pädagogisch-präventiv und therapeutisch-rehabilitierenden Maßnahmen. Gerne beraten wir Sie ausführlich... Cornelia Palm Staatlich anerkannte Erzieherin und Motopädin Sarah El Hag Staatlich anerkannte Erzieherin und Motopädin

Woran erkenne ich...? Motopädie kann auch für Ihr Kind wichtig sein, wenn Sie folgende Auffälligkeiten bereits beobachtet haben: - häufiges stolpern, fallen, anecken - ist Ihr Kind oft orientierungslos - findet Ihr Kind nur schwer die Balance - fällt es Ihrem Kind schwer zur Ruhe zu kommen - hat Ihr Kind Schwierigkeiten mit seiner Muskelspannung - kann sich Ihr Kind nur schwer konzentrieren - lässt sich Ihr Kind schnell ablenken - malt Ihr Kind ungern, da es den Stift nicht richtig führen kann - scheut Ihr Kind Körperkontakt oder verschiedene Materialien Oder hat Ihr Arzt vielleicht folgendes bei Ihrem Kind bereits diagnostiziert? - ADS oder ADHS - Entwicklungsverzögerung - Sensorische Integrationsstörung ADHS = Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom mit Hyperaktivität (Zappelphilipp) ADS = Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom ohne Hyperaktivität (Träumer/Träumeliese) Ziel der Motopädie ist die Verbesserung der: - Körperwahrnehmung - Körperhaltung - Körperkoordination - Raumorientierung - muskulären Kraft und Ausdauer - Eigen- und Fremdwahrnehmung - und des Gleichgewichts Unsere Arbeitsweise Konfuzius sagt: Sage es mir und ich vergesse es, zeige es mir und ich erinnere mich, lass es mich tun und ich behalte es! In unseren Motopädiestunden arbeiten wir nach dem kindzentrierten Ansatz von Renate Zimmer.

Warum Psychomotorik im Vor- und Grundschulalter? Nicht nur in Mönchengladbach, auch in vielen anderen Städten nimmt die Bebauung von Wohnanlagen und Straßenbau zu, wodurch die Kinder immer weniger Möglichkeiten haben, Erfahrungen mit körperlichem Akzent zu gewinnen. Spielplätze, Versteck- und Klettermöglichkeiten gehen zunehmend verloren und das Spielen wird eintönig oder sogar ganz nach innen verlagert. Die Kinder sind häufig darauf angewiesen, sich alleine zu beschäftigen und viele Kinder haben heutzutage das Spielen verlernt. Die Phantasie geht immer mehr verloren, damit auch die Erfahrung aus eigenen Aktivitäten sowie aus der Beeinflussbarkeit und Veränderbarkeit dinglicher und sozialer Verhältnisse. Wichtig im Vor- und Grundschulalter sind: 1. Sinneserfahrungen 2. Körpererfahrungen 3. großräumige Bewegungserfahrungen (Grobmotorik) 4. kleinräumige Bewegungserfahrungen (Feinmotorik) Für Kinder im Grundschulalter ist es aber nicht nur wichtig, dass sie spielen, sondern dass sie einen Ausgleich vom stundenlangen Sitzen in der Schule erfahren. Übungswirkungen und Verhaltensänderungen in Persönlichkeitsbereichen: 1. Sensomotorik: Erfahrungserweiterung, Leistungsaufbau 2. Affektivität: Erlebnisfreude, Selbstvertrauen, Kraftgefühl 3. Sozialisation: Verhaltenssteuerung, Kontakt, Kooperation 4. Kognition: Handlungsintelligenz, Problemlösung, Kreativität Ziel der Psychomotorik ist es, die seelischen und motorischen Spiel- und Handlungsräum zu eröffnen (Raum-, Zeiterfahrung), den eigenen Körper besser wahrnehmen, ihn kennen- und akzeptieren lernen, sich entspannen können (Körpererfahrung), das eigene Wahrnehmungs- und Bewegungsrepertoire erweitern, um sicherer handelnd Probleme zu lösen, kreativ mit Material umzugehen und es miteinander kombinieren zu können (Materialerfahrung), allein und gemeinsam handelnd tätig sein, um eigene Grenzen und Vorstellungen einzubringen, sich von anderen Kindern abzugrenzen und sich in sie hineinzuversetzen, Nähe und Distanz zu regulieren, mit Konflikten umzugehen und kooperieren zu lernen; szenisches Darstellen, Rollenspiele (Sozialerfahrung).

Psychomotorische Förderung ist nicht nur für wahrnehmungs- und bewegungsbeeinträchtigte, hyperaktive und hypoaktive, ängstliche und gehemmte, aggressive und verhaltensauffällige, sprachauffällige, adipöse Kinder, sondern auch für Kinder, bei denen die Eltern Wert auf eine ausreichende Bewegung ihres Nachwuchses legen. Somit lernt ein Kind, sich mit anderen Kindern auseinanderzusetzen und somit seine Erfahrungen zu erweitern und sein Verhalten, Konzentration, Selbstvertrauen, Graphomotorik oder sprachlichen Ausdruck zu verbessern. Warum Bewegung im Seniorenalter? Für ältere Erwachsene gibt es wenig Angebote. Dabei ist es auch hier wichtig die Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft und Koordination - die in jedem Alter verbessert und gefördert werden können zu erhöhen, um weiterhin bewegungstechnisch aktiv zu bleiben. Sich-Bewegen ist nicht nur ein Wesensmerkmal des Menschen, sondern zugleich wichtige Voraussetzung dafür, auch im Alter fit zu sein. Zugleich liegt hier eine Grundvoraussetzung für den Erhalt der Selbständigkeit. Aktivität im Alter macht Spaß und dient der Vorbeugung körperlicher Veränderungen. Nicht ausschließlich für Kinder ist es wichtig sich zu bewegen, auch ältere Menschen haben einen natürlichen Bewegungsdrang. Sie sind oft den ganzen Tag zu Hause und haben keine Beschäftigung mehr. Einige gehen zu Seniorentreffs, andere nicht. Die 3 Erfahrungsbereiche sind wichtige Ziele für die motopädische Arbeit. Sie werden nie einzeln gefördert, sondern stehen immer in Verbindung miteinander. Durch gezielten Einsatz spezifischer Bewegungs-, Material- und Raumangebote werden die Erfahrungsbereiche ausgebildet und gestärkt. 1. ICH-ERFAHRUNG: Lernen sich und den eigenen Körper wahrzunehmen, zu erleben, zu verstehen; Lernen, mit dem eigenen Körper umzugehen und mit sich selbst zufrieden zu sein. 2. MATERIAL-ERFAHRUNG: die materielle Umwelt wahrnehmen und mit ihr umgehen 3. SOZIAL-ERFAHRUNG: Interaktion und Kommunikation im Miteinander zu Partnern und Kompromissbereitschaft bzw.kooperationsfähigkeit zu erwerben.

Unser Motto Jeder kann an seinen Stärken wachsen und somit seine Schwächen überwinden. Bewegung als Grundlage zu einer positiven Entwicklung des Kindes. Wir bieten Ihnen folgende Leistungen an: - Beratungsgespräch (60 min.) - Einzelstunde pro Kind (60 min.) - Gruppenstunde pro Kind (60 min.) ( 2-4 Kinder ) 20,- 25,- 15,- Terminvereinbarung unter Telefon: 0 21 61 / 3 07 87 16 Termine nur nach Vereinbarung: Unser Übungsraum bzw. Bewegungs- und Sportraum befindet sich in der Ev. Kindertagesstätte Pastorsgasse.

Dies ist die Turnhalle der Ev. Kindertagesstätte Pastorsgasse, hier finden unsere Motopädiestunden statt.

Motopädie - Praxis Mönchengladbach www.motopaedie-praxis.eu MOTOPÄDIE - PRAXIS Postanschrift: Lindberghstraße 84, 41069 Mönchengladbach Terminvereinbarung unter Telefon:: 0 21 61 / 3 07 87 16 info@motopaedie-praxis.eu www.motopaedie-praxis.eu by Motopaedie-Praxis Cornelia Palm Mönchengladbach Germany