Numerik in Java. Einige wichtige numerische Methoden in Java. Prof. Dr. Nikolaus Wulff

Ähnliche Dokumente
Kapitel 3. Konvergenz von Folgen und Reihen

30 Metriken und Normen

Extremwerte von Funktionen mehrerer reeller Variabler

Mathematische Grundlagen für die Vorlesung. Differentialgeometrie

Mathematik 3 für Informatik

ist ein n-dimensionaler, reeller Vektorraum (vgl. Lineare Algebra). Wir definieren auf diesem VR ein Skalarprodukt durch i y i i=1

GMA. Grundlagen Mathematik und Analysis. Nullstellen und Fixpunkte Reelle Funktionen 3. Christian Cenker Gabriele Uchida

Übungen zur Ingenieur-Mathematik III WS 2011/12 Blatt Aufgabe 25: Berechnen Sie den kritischen Punkt der Funktion

6 Iterationsverfahren für lineare und nichtlineare Gleichungssysteme

Höhere Mathematik für Physiker II

Nichtlineare Gleichungssysteme

Fachbereich Mathematik/Informatik 16. Juni 2012 Prof. Dr. H. Brenner. Mathematik für Anwender II. Testklausur mit Lösungen

Grundlagen Kondition Demo. Numerisches Rechnen. (für Informatiker) M. Grepl P. Esser & G. Welper & L. Zhang

Der n-dimensionale Raum

Approximation durch Polynome

Topologie und Differentialrechnung mehrerer Veränderlicher, SS 2009 Modulprüfung/Abschlussklausur. Aufgabe Punkte

Übungen zu Grundlagen der Mathematik 2 Lösungen Blatt 12 SS 14. Aufgabe 44. Bestimmen Sie die Taylor-Polynome der Funktion.

x, y 2 f(x)g(x) dµ(x). Es ist leicht nachzuprüfen, dass die x 2 setzen. Dann liefert (5.1) n=1 x ny n bzw. f, g = Ω

Aufgaben zu Kapitel 20

ε δ Definition der Stetigkeit.

Lösung zur Klausur zur Analysis II

Kleine Formelsammlung zu Mathematik für Ingenieure IIA

Totale Ableitung und Jacobi-Matrix

Merkblatt zur Funktionalanalysis

Grundlagen der Mathematik 2 Nachklausur

Musterlösung zu Blatt 1

3.6 Approximationstheorie

KAPITEL 8. Interpolation

27 Taylor-Formel und Taylor-Entwicklungen

Brückenkurs Mathematik. Mittwoch Freitag

42 Orthogonalität Motivation Definition: Orthogonalität Beispiel

8 1. GEOMETRIE DIFFERENZIERBARER MANNIGFALTIGKEITEN

Rechenoperationen mit Folgen. Rekursion und Iteration.

Nichtlineare Gleichungssysteme

5 Interpolation und Approximation

Analysis III. Teil I. Rückblick auf das letzte Semester. Themen aus dem SS Inhalt der letzten Vorlesung aus dem SS.

Mathematik für Anwender II

Heinrich-Hertz-Oberschule, Berlin

18.2 Implizit definierte Funktionen

1 Euklidische und unitäre Vektorräume

Mathematik I. Vorlesung 19. Metrische Räume

Einleitung Grundlagen Einordnung. Normen. Thomas Gerstner. Institut für Mathematik Goethe-Universität Frankfurt am Main

PRÜFUNG AUS ANALYSIS F. INF.

Mathematik für Wirtschaftswissenschaftler im WS 12/13 Lösungen zu den Übungsaufgaben Blatt 12

3 Vektorräume abstrakt

7. Übungs-/Wiederholungsblatt zu Einführung in die Numerik (SS 2012)

4.1. Vektorräume und lineare Abbildungen

Kurztest zur Numerik I WiR AG, Dep. Mathematik, NT-Fakultät, Universität Siegen

Kurzskript zur Vorlesung Mathematik I für MB, WI/MB und andere Prof. Dr. Ulrich Reif

Ferienkurs Analysis 3. Ari Wugalter März 2011

2. Spezielle anwendungsrelevante Funktionen

Analysis II. 8. Klausur mit Lösungen

Konvergenz im quadratischen Mittel - Hilberträume

Optimierung. Optimierung. Vorlesung 2 Optimierung ohne Nebenbedingungen Gradientenverfahren Thomas Brox, Fabian Kuhn

Einführung in die Mehrdimensionale Variationsrechnung (Vorlesungsskript)

Klausur zur Höheren Mathematik IV

Der Satz von Taylor. Kapitel 7

Karlsruher Institut für Technologie Institut für Analysis Dr. Andreas Müller-Rettkowski Dr. Vu Hoang. Sommersemester

Kapitel 2. Zahlenbereiche

Brückenkurs Mathematik

Metrische Räume. Kapitel Begriff des metrischen Raumes

Mathematik II. Vorlesung 46. Der Gradient

Ausgleichsproblem. Definition (1.0.3)

Optimale Steuerung, Prof.Dr. L. Blank 1. II Linear-quadratische elliptische Steuerungsprobleme

5 Numerische Mathematik

Lineare Algebra und analytische Geometrie II

Länge eines Vektors und Abstand von zwei Punkten 2. 4 = 6. Skalarprodukt und Winkel zwischen Vektoren

Funktionen mehrerer Variabler

Mathematik für Ingenieure 1

Übungen zu Einführung in die Numerische Mathematik (V2E2) Sommersemester 2016

Rekursionen (Teschl/Teschl 8.1/8.2)

4.5 Überbestimmte Gleichungssysteme, Gauß sche Ausgleichrechnung

Reellwertige Funktionen mehrerer Veränderlicher

Häufungspunkte und Satz von Bolzano und Weierstraß.

10.6. Implizite ebene Kurven und Tangenten

Rückblick auf die letzte Vorlesung. Bemerkung

Analysis I. 4. Beispielklausur mit Lösungen

f f(x ɛξ) f(x) 0, d.h. f (x)ξ = 0 für alle ξ B 1 (0). Also f (x) = 0. In Koordinaten bedeutet dies gerade, dass in Extremstellen gilt: f(x) = 0.

1 Umkehrfunktionen und implizite Funktionen

Studientag zur Algorithmischen Mathematik

Unter einem reellen inneren Produktraum verstehen wir einen Vektorraum V über

Technische Universität München. Aufgaben Mittwoch SS 2012

3 Konvergenz von Folgen und Reihen

Fixpunkt-Iterationen

Skalarprodukt, Norm & Metrik

Optimierung für Nichtmathematiker

Lösungsvorschlag zur Modulprüfung Numerische Methoden Sommersemester 2016

Numerische Methoden I Schriftliche Prüfung Gruppe A 23. Jan :00-14:00 (120 min)

Mathematik für Betriebswirte II (Analysis) 1. Klausur Sommersemester

(x x j ) R m [x] (3) x x j x k x j. R m [x]. (4)

KLAUSUR zur Numerik I mit Lösungen. Aufgabe 1: (10 Punkte) [ wahr falsch ] 1. Die maximale Ordnung einer s-stufigen Quadraturformel ist s 2.

Transkript:

Numerik in Java Einige wichtige numerische Methoden in Java Prof. Dr. Nikolaus Wulff

Angewandte Informatik Computer bieten heute vielfältige Möglichkeiten, um komplizierte Prozesse steuern und regeln zu können. Häufig sind hierfür Methoden der Numerischen Mathematik notwendig: Approximation von Funktionen. Nullstellensuche von Funktionen f : C m C n Bestimmung von Minima/Maxima von Funktionen. Differentiation und Integration von Funktionen. Lösung von (linearen) Gleichungssystemen. Lösung von Differentialgleichungssystemen. Prof. Dr. Nikolaus Wulff Informatik III 2

Problemstellungen Gesucht sind meistens optimale Lösungen. Was heißt hier optimal...? Gelingt es ein Problem mathematisch zu formulieren, so ist die optimale Lösung als das Minimum einer Kostenfunktion beschrieben. Häufig reicht als Lösung eine Approximation aus, da die Eingangsdaten nicht exakt vorliegen nur ein vereinfachtes Modell vorliegt das Modell mathematisch nicht geschlossen lösbar ist. Die Lösung muss dann innerhalb einer vorgegebenen Fehlerschranke ε>0 exakt sein. Prof. Dr. Nikolaus Wulff Informatik III 3

Daten fitten Häufig muss zu gegeben Daten eine geeignete Modellfunktion gefunden und parametrisiert werden. Hierzu wird versucht die Fehler (Residuen) zwischen den Daten und der Modellfunktion zu minimieren. Prof. Dr. Nikolaus Wulff Informatik III 4

Es kommt drauf an... Es gibt verschiedene Möglichkeiten eine Kurve an die Datenpunkte anzupassen, z. B.: Polynom-Fit: Suche ein Polynom, das exakt(!) durch alle Datenpunkte geht. m p n x m y m =0 => Lagrange- oder Newton-Polynome. Führt häufig zu heftig oszillierenden Lösungen... Suche eine Funktion, die glatt durch die Datenpunkte geht, d.h. dort eine stetige Ableitung besitzt. => Kubische Spline-Funktion. stückweise Polynome dritten Grads. Prof. Dr. Nikolaus Wulff Informatik III 5

Methode der kleinsten Quadrate Ziel der Ausgleichsrechnung ist es die unbekannten p Parameter a=(a 1,...,a p ) einer Modellfunktion f an eine Reihe von (Mess)Daten (x,y) m optimal anzupassen. Dies geschieht mit der Methode der kleinsten Quadrate: 2 a = m f a, x m y m 2 =minimal Ableiten führt auf die p Bedingungsgleichungen g k (a) g k a = a 2 k 2 a k =0 mit k =1,, p Prof. Dr. Nikolaus Wulff Informatik III 6

Approximation Außer bei Polynomen lassen sich die entstehenden p Gleichungen meistens nicht analytisch lösen. g k a = m f a, x m y m f a k! = 0 Eine iterative (Nährungs)Lösung g(ξ)=0 lässt sich bei geeignetem Startvektor a 0 durch ein mehrdimensionales Newton-Verfahren mit Hilfe der Jacobi-Matrix J g finden mit =lim n a n a n 1 := a n [J g a n ] 1 g a n Prof. Dr. Nikolaus Wulff Informatik III 7

Hesse-Matrix Da die Funktion g der Gradient von χ 2 ist, führt die Jacobi-Matrix zur Berechnung der Elemente H jk der Hesse-Matrix von χ 2 (und somit auch H f ): g k a a j = a m f a, x m y m f a, x m j a k f m y m 2 f m f m f ] m a j a k a j a k H jk = m [ Deren Invertierung für das verallgemeinerte Newton- Verfahren erforderlich ist, es sei denn... Prof. Dr. Nikolaus Wulff Informatik III 8

Numerische Optimierung Anstatt die Hesse-Matrix zu invertieren bietet sich folgendes rekursives Verfahren an: H 2 a n a n 1 a n = 2 a n D. h. löse das entstehende Gleichungssystem H 2 a n b n 1 = 2 a n H n b n+1 = g n nach b n+1, was mit Hilfe des Gauss-Algorithmus geschehen kann und setze a n+1 := a n - b, so lange n+1 bis b kleiner als die vorgegeben Genauigkeit ε ist. Numerisch vorteilhaft ist die Symmetrie der Hesse-Matrix. Prof. Dr. Nikolaus Wulff Informatik III 9

Generischer Parameterfit protected void fittparameters(double[] x, double[] y) { double delta; double[] gradf, b, a = getparameters(); double[][] hessf; ite = 0; do { gradf = gradchi2(x, y); hessf = hesschi2(x, y); // solve the equation HessF(a)*b = GradF(a) b = solve(hessf, gradf); a = sub(a,b); setparameters(a); delta = norm(b); ite++; } while (delta > EPS && ite < MAX_ITERATIONS); H 2 a n a n a n 1 = 2 a n Prof. Dr. Nikolaus Wulff Informatik III 10

Berechnung von 2 a n protected double[] gradchi2(double[] x, double[] y) { int mmax = x.length, p = numparameters(); double xm, ym, fm; double[] grad = new double[p]; for (int m = 0; m < mmax; m++) { xm = x[m]; ym = y[m]; fm = fct(xm); for (int k = 0; k < p; k++) { grad[k] += (fm - ym) * dfct(k, xm); } } return grad; } [ 2 ] k =g k a = m f a, x m y m f a k Prof. Dr. Nikolaus Wulff Informatik III 11

Berechnung der Hesse-Matrix protected double[][] hesschi2(double[] x, double[] y) { int j,k,m, mmax = x.length, p = numparameters(); double xm, rm, dfk, dfj; double[][] hess = new double[p][p]; for (m = 0; m < mmax; m++) { xm = x[m]; rm = fct(xm)-y[m]; for (k = 0; k < p; k++) { dfk = dfct(k, xm); for (j = 0; j<=k; j++) { dfj = dfct(j, xm); hess[j][k] += rm*ddfct(j, k, xm) + dfj*dfk; hess[k][j] = hess[j][k]; } } } } return hess; H jk = m [ f m y m 2 f m a j a k f m a j f m a k ] Prof. Dr. Nikolaus Wulff Informatik III 12

Was fehlt...? Der generische Parameterfit kann bis auf die Berechnung des Gradienten und der Hesse-Matrix fertig implementiert werden. Gradient und Hess-Matrix werden in auf die Modellfunktion zugeschnittenen speziellen Klassen implementiert (oder werden numerisch approximiert): protected double dfct(int k, double x) { double dx = (x - a[0]); double df = 0, y=fct(x), c=a[1], z=dx/c; switch(k) { } case 0: df = z*y/c; break; case 1: df = y/c*(z*z-1); break; case 2: df = y/a[2]; break; } return df; 1 a [ x a ]2 0 2 a 1 2 e 2 a 1 Prof. Dr. Nikolaus Wulff Informatik III 13

Datenfit und normierter Raum Die Bestimmung der Parameter zur Modellfunktionen lässt sich als ein Spezialfall der Minimierung einer Kostenfunktion auffassen. Obwohl dies häufig nicht auf analytisch auflösbare Formeln führt, bietet die Mathematik einen Rahmen, dies nummerisch effizienten durchführen zu können. Iterative Verfahren führen häufig auf konvergente (Cauchy) Folgen deren Konvergenz in einem vollständigen normierten (Vektor)Raum garantiert ist. D.h. zu einem vorgegeben Fehler ε>0 wird das Verfahren nach einer endlichen Zahl von n Schritten gegen die gesuchte Lösung konvergieren. Prof. Dr. Nikolaus Wulff Informatik III 14

Normierte Räume Ein linearer Raum V heißt normierter Raum, wenn jedem f V eine reelle Zahl f zugeordnet ist mit den Eigenschaften: f 0 und f =0 f =0 f = f f g f g C Bemerkung: Der Raum V muss nicht immer der sein, sondern auch Funktionsräume wie die Menge der stetigen (p-mal differenzierbaren) Funktionen bilden Räume : C X,C p X R n Prof. Dr. Nikolaus Wulff Informatik III 15

Beispiele von Normen Bekannte Normen auf x 1 := k =1 x k n R n sind die Manhatten Norm die euklidische Norm (per Skalarprodukt) x 2 := x, x = x T x= k=1 und die Maximumsnorm n x k 2 x :=max x 1,, x n allesamt Spezialfälle der generischen p-norm n x p := k =1 x k p 1/ p Prof. Dr. Nikolaus Wulff Informatik III 16

Beispiele von Normen Bekannte Normen auf x 1 := k =1 x k n R n sind die Manhatten Norm die euklidische Norm (per Skalarprodukt) x 2 := x, x = x T x= k=1 und die Maximumsnorm n x k 2 x :=max x 1,, x n allesamt Spezialfälle der generischen p-norm n x p := k =1 x k p 1/ p Prof. Dr. Nikolaus Wulff Informatik III 17

Normen für Funktionsräume Die Menge C(T) bzw. C[a,b] der stetigen Funktionen f auf kompakten T bzw. dem Interval T=[a,b] f :=max t T f t Die Menge C (n) [a,b] der n-mal stetig differenzierbaren Funktionen f auf dem Interval [a,b] n f := =0 n f = =0 max a t b f t Die Menge L p (a,b) der auf dem Interval [a,b] meßbaren (integrierbaren) Funktionen b f p := a f t p dt 1/ p Prof. Dr. Nikolaus Wulff Informatik III 18

Norm und Metrik Einem normierten Raum ist ein topologischer Abstandsbegriff mittels der kanonischen Metrik d(x,y), zugeordnet: d x, y := x y Die bis lang betrachteten Normen induzieren für diese Metrik, dass in ihnen alle Cauchy-Folgen gegen ihren Grenzwert konvergieren und Addition, Multiplikation und die Norm selber stetig sind: Aus: x n x, y n y, n Folgt: x n y n x y, n x n x, x n x Wichtige Voraussetzung für unsere Approximationen. Prof. Dr. Nikolaus Wulff Informatik III 19

Norm und Innenprodukt Ist auf dem Raum V eine Abbildung <x y> definiert (auch <x,y> oder x T y) mit den Eigenschaften: <x+y z> = <x y>+<x z> <αx y> = α<x y> <x y> = <y x> * <x x> => 0 und <x x>= 0 genau wenn x=0 So induziert dieses Innenprodukt eine Norm: x := <x x> 1/2 Z.B für Vektoren auf n x T y = k =1 x k y k R n oder Vektoren des L p (a,b) x y = dt x t y t Prof. Dr. Nikolaus Wulff Informatik III 20

Datenfit abstrakt... Mit Hilfe der Definition des Skalarprodukts n x T y= k=1 x k y k lässt sich der χ 2 -Fit als Minimierung der L 2 -Norm, d.h des Residuen Vektors (f-y) der Länge m schreiben: 2 a = m f m a y m 2 2 = f a y T f a y 2 f 2 y 2 2 y T f 2 =2 f y T f =0 Prof. Dr. Nikolaus Wulff Informatik III 21

Fourier-Transformation Die Übungsbeispiele verwendeten ein Polynom und eine Gauss-Funktion als Modell. Wird stattdessen ein Polynom in sin und cos Termen gewählt, so liefert der Fit die FFT Koeffizienten. f a, x = k =0 p/2 a2k cos k x a 2k 1 sin k x Allerdings wird bei der FFT die L 2 (0,2π) Norm verwendet. Prof. Dr. Nikolaus Wulff Informatik III 22

Diskret versus stetig Anstatt zu fordern, dass die Modellfunktion die diskreten Datenpunkte möglichst gut approximiert 2 a = m f a, x m y m 2 ist es auch möglich bei bekannter Funktion y(x) das Quadrat der L 2 (a,b) (Integral)norm zu minimieren: 2 a = x 0 x n dx f a, x y x 2 = f y 2 2 => x0 x n f dx f a, x a k Skalarprodukt : x = n f x0 dx y x a k < f f > = < y f > Prof. Dr. Nikolaus Wulff Informatik III 23