UMSTEIGER-HANDBUCH VERSION 15

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GENERAL MANAGEMENT UMSTEIGER-HANDBUCH VERSION 15 Änderungen im Vergleich zu Version 14.1 TOPSIM ist eine Marke von

1 1.1 ALLGEMEINE NEUERUNGEN NEUE BEZEICHNUNGEN FÜR DIE PRODUKTE In der Vergangenheit kam es aufgrund der Bezeichnungen COPY I neu und COPY II gelegentlich zu Verwechslungen bei Seminarleiter und Teilnehmern. Um dies in Zukunft zu vermeiden, wurden die Produkte umbenannt: 1.2 AUSFÜHRLICHERE BESCHREIBUNGEN IM TEILNEHMERHANDBUCH In der Wirtschaftsprognose ist das notwendige Budget der Forschungsleistungen für die Einführung von COPY Classic Generation 2 (vorher COPY I neu) klarer kommuniziert. Hier wird den Teilnehmern eine Richtgröße für die zu investierenden Mannjahre in die Entwicklungszeit über drei Jahre hinweg gegeben. Hier traten in der Vergangenheit vermehrt Fragen von Teilnehmern bezüglich des zu investierenden Budgets auf. Das zu erwartende Marktvolumen für das Produkt COPY Budget (COPY II) wird in der Wirtschaftsprognose von Periode 4 jetzt klarer kommuniziert. Auch werden die Charakteristika des Marktes klarer definiert. Dies gibt den Teilnehmern mehr Planungssicherheit bei der Planung des Absatzes auf diesem neuen Markt. 1.3 ÄNDERUNG DES ANGEBOTSZEITPUNKTES VON LEASING-MASCHINEN IN DER PRODUKTION Die Fertigungsanlagen vom Typ C können nun bereits ab Periode 4 geleast werden. Diese Entscheidung wurde bewusst zeitgleich mit den Finanzierungsentscheidungen angesetzt. Die Teilnehmer können somit strategisch entscheiden: Möchten sie Anlagen kaufen und über bestimmte Kredite finanzieren? oder Möchten sie aufgrund ihrer Kreditsituation Anlagen leasen. In der Version 14.1 kam diese Möglichkeit in Periode 5 nach unseren Erfahrungen zu spät, um hier eine bewusste Entscheidung treffen zu können. 1.4 ÜBERARBEITUNG DES HANDBUCHES FÜR DIE TEILNEHMER UND DER EINFÜHRUNGSPRÄSENTATION Das Teilnehmerhandbuch sowie die Einführungspräsentation wurden grafisch überarbeitet und an die inhaltlichen Veränderungen der neuen Version angepasst. Seite 2

1.5 NEUGESTALTUNG DER SEMINARLEITERBERICHTE Die neue Struktur der Seminarleiterberichte ermöglicht einen besseren Überblick für den Seminar leiter. In den Berichten sind alle Einflussfaktoren beispielsweise auf zentrale Größen, wie Markt, Marketing-Mix, Mitarbeiter Produktivität, Rating und Aktienkurs jeweils in einem Bericht zusammengefasst. Hier kann der Seminarleiter genau die Gewichtungen der einzelnen Faktoren auf die jeweilige Kennzahl nachvollziehen. Im Folgenden ist ein Beispiel eines solchen Berichts abgebildet. Auszug aus dem Marktbericht des Spielleiters Seite 3

2 ENTSCHEIDUNGSBEREICH VETRIEB 2.1 KOMPLETT NEUE LOGIK FÜR DIE BERECHNUNG DER MARKTANTEILE Die neue Berechnung der Marktanteile gibt dem Seminarleiter mehr Sicherheit und fängt Extrementscheidungen der Teilnehmer ab. So sind die Ergebnisse einfacher nachvollziehbar. 2.2 STABILERES MARKTMODELL Durchschnittspreise werden nun intern mit harmonischem Mittel berechnet. Dadurch wird z.b. die Berechnung des Marktvolumens stabiler und kann nicht durch absichtliche oder unabsichtliche Fehlentscheidungen der Teilnehmer manipuliert werden. 2.3 WEGFALL DER AUSWIRKUNGEN DER INFLATIONSRATE Die Inflationsrate geht nicht mehr in die Berechnung des Marktvolumens ein. 2.4 VERÄNDERTE NACHWIRKUNG DER ENTSCHEIDUNGEN ZU WERBUNG, VERTRIEB UND CORPORATE IDENTITY Bisher waren die Auswirkungen von Werbung, Vertrieb und Corporate Identity auf die Marktanteile der Folgeperioden relativ kompliziert nachzuvollziehen (Wirkungsfaktoren aus exponentiell geglätteten Wirkungen der Vorperioden-Entscheidungen). Jetzt werden die Auswirkungen der Vorperioden-Entscheidungen durch die neue Kennzahl Bekanntheit abgebildet. Für Details siehe Erklärung zu Bekanntheit. 2.5 NEUMODELLIERUNG DER WERBEWIRKUNG AUF DEN UMSATZ Bisher wurden die Auswirkungen der Werbung in Relation zum Umsatz gesetzt. Die Wirkung der Werbeausgaben hängt jetzt vom Preis-/Leistungsverhältnis des Produkts ab. Die Werbungsentscheidung hat zwei Wirkungen: 1. kurzfristig direkt auf den Marktanteil 2. mittelfristig über die Steigerung der Bekanntheit Seite 4

2.6 NEUERUNG RELAUNCH Der Relaunch verursacht zukünftig Fixkosten. Darüber hinaus erhöht sich der Effekt des Werbebudgets während der Periode der Einführung. Die Höhe der Kosten kann in den Seminarleiter-Daten festgelegt werden. 2.7 NEUE BERECHNUNG DER KUNDENZUFRIEDENHEIT Die Kundenzufriedenheit wurde in der Berechnung vereinfacht und setzt sich aus den folgenden Faktoren zusammen: Die Faktoren fließen dabei gewichtet in die Berechnung ein. Die Gewichtung kann perioden- und marktspezifisch eingestellt werden und kann in den Seminarleiter-Daten angepasst werden. Dadurch sind die Einflussfaktoren deutlich transparenter und in Version 14 vorhandene Doppelwirkungen sind aufgehoben. 2.8 NEUEINFÜHRUNG DES EINFLUSSFAKTORS BEKANNTHEIT UND WEG- FALL DER KENNZAHL UNTERNEHMENSIMAGE Die Bekanntheit setzt sich aus den Ausgaben für Werbung und Corporate Identity zusammen. Der Wert der Bekanntheit addiert sich im Laufe der Simulation. Investieren Teilnehmer zu wenig in Werbung und Corporate Identity, kann sich die Bekanntheit verringern. Damit wird berücksichtigt, dass durch Vergessen die Bekanntheit auch zurückgehen kann. Der Bekanntheits-Index hat direkten Einfluss auf den Marktanteil und ist marktspezifisch. Die Bekanntheit wird folglich über die Perioden kumuliert. Dadurch gibt es die Möglichkeit, beispielsweise eine First-Mover-Strategie zu verfolgen. Seite 5

2.9 NEUBERECHNUNG DES WIRKUNGSFAKTORS VERTRIEB Die Berechnung des Wirkungsfaktors Vertrieb erfolgt nun durch den Endbestand des Vertriebspersonals in Relation zu dem tatsächlichen Absatz der beiden Produkte auf dem jeweiligem Markt. Der tatsächliche Absatz wird in der ersten Iteration (Annährung über fiktiven potentiellen Absatz) ohne Berücksichtigung des Vertriebs berechnet, um einen Zirkelbezug zu vermeiden. Durch diese Änderung ist eine genauere Berechnung des Absatzes pro Vertriebsmitarbeiter möglich. Diese Kennzahl ist eine gute Hilfsgröße für vertriebliche Personalentscheidungen. 2.10 INTEGRATION EINER SICHERUNGSFUNKTION BEI DER UMVERTEILUNG NICHT GEDECKTER NACHFRAGE Bei der Umverteilung von nicht gedeckter Nachfrage ( Überhangnachfrage, potentieller Absatz eines Unternehmens ist größer als tatsächlicher Absatz) wird eine zusätzliche Sicherung eingebaut, um die negativen Auswirkungen von einer extrem niedrigen Preisentscheidung auszuschließen. Die Obergrenze wird im Seminarleitersystem festgelegt. Außerdem wird die marktspezifische maximale Umverteilung in Relation zum potentiellen Absatz beschränkt. Diese neue Modellierungen geben den Teilnehmern mehr Planungssicherheit und verhindern eine zu starke Verzerrung des Marktes. Seite 6

3 3.1 ENTSCHEIDUNGSBEREICH PRODUKTENTWICKLUNG NEUE LOGIK BEI DER BERECHNUNG DES TECHNOLOGIE-INDEX Die Modellierung des Technologie-Index wurde verändert. Dem Wert der Vorperiode wird der Zuschlag der aktuellen Periode hinzu addiert. Somit kumuliert sich der Index im Laufe des Spiels und wird nicht in jeder Periode neu berechnet. Der Input in die Wirkungskurve ist jetzt der entsprechende Personalendbestand in der Forschungs- & Entwicklungsabteilung. Durch diese Veränderung ist eine sprunghafte Verbesserung des Technologie-Index durch eine einmalige, hohe Investition nicht mehr möglich. Dadurch gibt es die Möglichkeit, beispielsweise eine First-Mover-Strategie zu verfolgen. 3.2 ÖKOLOGIE-INDEX WIRD ÄHNLICH DEM TECHNOLOGIE-INDEX BESTIMMT Die Modellierung des Ökologie-Index wurde angepasst. Dem Wert der Vorperiode wird der Zuschlag in der aktuellen Periode hinzu addiert. Somit kumuliert sich der Index im Laufe des Spiels und wird nicht in jeder Periode neu berechnet. Der Input in die Wirkungskurve ist das Entwicklungsbudget für Ökologie. Durch diese Veränderung ist eine sprunghafte Verbesserung des Ökologie-Index durch eine einmalige, hohe Investition nicht mehr möglich. Dadurch gibt es die Möglichkeit, beispielsweise eine First-Mover-Strategie zu verfolgen. Seite 7

3.3 EINFÜHRUNG DER KENNZAHL PRODUKTQUALITÄT Wir haben eine neue Kennzahl zur Produktqualität integriert. Diese wird nur intern im Modell und für den Seminarleiter ausgewiesen, der Teilnehmer hat keine Kenntnis über diese Kennzahl. Der Produktqualitäts-Index setzt sich aus den gewichteten Technologie- und Ökologie-Indizes zusammen. Die Gewichtung ist perioden- und marktspezifisch und kann in den Seminarleiter-Daten angepasst werden. Die Produktqualität beeinflusst direkt die Marktanteile. Die Berechnung dieser Kennzahl hat zwei Vorteile: 1. Informationsverdichtung für den Seminarleiter 2. Kundenpräferenzen hinsichtlich der Technologie und Ökologie können ohne Anpassung von Wirkungskurven auf Produkt- und Marktebene verändert werden. Sie verändern lediglich den Anteil von Technologie und Ökologie auf die Produktqualität und haben damit direkt geänderte Kundenpräferenzen. Fiktives Beispiel: a. Markt 1: 50% Technologie, 50% Ökologie. Kunde gewichtet Technologie und Ökologie gleich. b. Markt 2: 80% Technologie, 20% Ökologie. Kunde gewichtet Technologie viel stärker als Ökologie bei seiner Bewertung der Produktqualität. 3.4 BERÜCKSICHTIGUNG DER MARKTREIFE BEI DER MARKTEINFÜHRUNG EINES PRODUKTES Die Marktreife eines Produktes wird durch den Technologie-Index abgebildet und wirkt somit auf die Marktanteile. Sollten Teilnehmer ein nicht ausgereiftes Produkt im Sinne der Technologie auf den Markt bringen (z.b. COPY Classic - neu einführen), verringert sich der Marktanteil. So wird verhindert, dass Unternehmen ein Produkt auf den Markt bringen, das bezüglich des Technologie-Index nicht wettbewerbsfähig ist. 3.5 ÄNDERUNG DER AUSWIRKUNGEN DES UMWELT-INDEX AUF DEN MARKTANTEIL Der Umwelt-Index der Anlagen wirkt nicht mehr direkt, sondern wirkt jetzt indirekt über die Kundenzufriedenheit auf den Marktanteil. Seite 8

4 4.1 NEUERUNGEN FERTIGUNG NEUE BERECHNUNG DER AUSWIRKUNGEN DES BUDGETS FÜR RATIO- NALISIERUNG Die Rationalisierungsentscheidung wurde vereinfacht. Die Entscheidung wird jetzt pro Anlagentyp abgegeben und nicht mehr pro Anlage und Anlagentyp. Jeder Anlagentyp hat einen Rationalisierungsindex, der auch für neu angeschaffte Anlagen gilt. 4.2 ÜBERARBEITUNG DER TEILNEHMER-ENTSCHEIDUNG IM TRAINING Die Teilnehmer entscheiden nicht mehr über ein abstraktes Trainingsbudget in Millionen Euro für das Fertigungspersonal. Die neue Trainingsentscheidung wird nun je Mitarbeiter ausgewiesen. Dies hat zwei Vorteile: 1. Das Trainingsbudget wird jetzt ins Verhältnis zur Größe des Unternehmens gesetzt. In Version 14 haben unabhängig von der Größe des Unternehmens Investition in Trainingsausgaben immer die gleiche Auswirkung auf die Produktivität der Fertigungsmitarbeiter gehabt. 2. Die Entscheidung wird so wenig abstrakt, da sie nicht mehr kumuliert erfolgt, sondern jetzt konkret je Mitarbeiter. Die Trainingsleistung, die so für jeden einzelnen Mitarbeiter erbracht wird, wird so leichter vorstellbar und kann eher in ein Verhältnis zur Praxis gesetzt werden. 4.3 NEUBERECHNUNG QUALIFIKATIONS-INDEX FERTIGUNGSMITARBEITER Die Berechnung des Qualifikations-Index erfolgt nun durch folgende Einflussfaktoren: Die Ausgaben der aktuellen Periode werden entsprechend auf den Basiswert der Vorperiode addiert. Auf diese Weise wird in dem Modell auch das Verlernen der Mitarbeiter über die Perioden simuliert. Bisher haben die Mitarbeiter einen einmal erreichten Qualifikations-Index behalten, selbst wenn keine weiteren Investitionen in diesem Bereich getätigt wurden. Im Pro-Szenario von Version 14 war ein fest definierter Abschlag für das Verlernen (unabhängig vom Qualifikationsniveau) bereits hinterlegt. Jetzt ist dieser Zusammenhang realitätsnaher und transparenter über eine Wirkungskurve abgebildet. Im Standard-Szenario gab es diese Wirkung bisher nicht. Seite 9

4.4 INTEGRATION EINER AUTOMATISCHEN VERSCHROTTUNG VON ALT- Verkauf über Ausschreibungen BESTÄNDEN BEI DER PRODUKTNEUEINFÜHRUNG Die Altbestände von Produkten im Lager werden bei der Einführung eines neuen Produkts nun zu einem festgelegten Prozentsatz der Herstellkosten auf dem Sondermarkt verkauft. Standardmäßig sind 80% der Herstellkosten im Szenario hinterlegt. Dadurch werden manuelle Korrekturen nicht zwingend benötigt. Der Prozentsatz kann in den Seminarleiter-Daten jedoch nach wie vor je Unternehmen individuell angepasst werden. Erfahrene Seminarleiter können wie bisher den Sondermarkt als ausländischen Investor deklarieren und ausgearbeitete Rollenspiele etc. weiterhin durchführen. 4.5 NEUBERECHNUNG DER MOTIVATION DER FERTIGUNGSMITARBEITER Die Berechnung der Motivation eines Fertigungsmitarbeiters wurde neu modelliert. Folgenden Faktoren wirken auf die Motivation: Die Wirkung von Training und Prozessoptimierung geht nun nicht mehr kumuliert, sondern mit der Entscheidung aus der aktuellen Periode ein. Die Wirkung der betrieblichen Altersvorsoge aus Version 14 wurde gestrichen, da sie nicht durch Teilnehmerentscheidungen beeinflusst werden konnte. 4.6 AUTOMATISCHE BERECHNUNG DER KOSTEN FÜR EINEN SOZIALPLAN Gegenüber Version 14 ist nun eine automatische Berechnung der Kosten für einen Sozialplan integriert. Kosten fallen an, wenn ein definierter Prozentsatz an Entlassungen in Relation zur Abteilungsbelegschaft überschritten wird. In Version 15 ist nicht nur die Fertigung, sondern auch alle anderen Abteilungen betroffen. Damit soll eine folgenlose hire-and-fire-politik in den Bereichen F&E und Vertrieb verhindert werden. Bisher musste der Seminarleiter hier manuell Korrekturen vornehmen. Individuelle Anpassungen sind weiterhin möglich. Seite 10

4.7 NEUBERECHNUNG DER NACHARBEIT Die Modellierung der Nacharbeit wurde überarbeitet. Über die Nacharbeit werden fehlerhafte Produkte und Qualitätsmängel abgebildet. Diese Änderung bildet die Zusammenhänge realitätsnaher ab. Folgenden Faktoren wirken auf die Nacharbeit: In Version 14 wirkten die Auslastung der Fertigungsmitarbeiter, die Auslastung der Fertigungsanlagen und der Ökologie-Index noch nicht auf die Nacharbeit. 5 5.1 FINANZEN UND PLANWERTE EINFÜHRUNG EINES FESTEN ZINSSATZES FÜR LANGFRISTIGE KREDITE Die Berechnung der Zinsen für langfristige Kredite wurde geändert. Die Zinsaufwendungen werden aufgrund des Zinssatzes zum Zeitpunkt des Abschluss des Kredits berechnet. Dies ist vergleichbar mit einem gewöhnlichen Hypothekarkredit. Bisher war der langfristige Kredit als Floater modelliert, d.h. er wurde immer mit den Zinssätzen der aktuellen Periode berechnet. Mit der Neumodellierung haben die Teilnehmer mehr Planungssicherheit und müssen die Vorund Nachteile von späteren Zinsänderungen zum Zeitpunkt der Kreditaufnahme beachten. 5.2 ÄNDERUNG DER PLANWERTE Teilnehmer müssen zukünftig Planwerte für den Absatz und nicht mehr für den Umsatz angeben. Dies ist eine Vereinfachung für die Teilnehmer und bietet bessere Auswertungsmöglichkeiten für den Spielleiter, denn Planabsatz, potentieller und tatsächlicher Absatz können so leichter verglichen werden. Seite 11

5.3 NEUBERECHNUNG DER PLANUNGSQUALITÄT Die Berechnung der Planungsqualität wurde neu modelliert. Neben der erwähnten Änderung der Planwert-Entscheidung Absatz, treffen die Teilnehmer weiterhin Planwert-Entscheidungen zur Eigenkapitalrendite und zum operativen Cash-Flow. Die Absatzabweichungen auf allen aktiven Märkten werden nun relativ zu den abgegebenen Planwerten berechnet. (Die Abweichungen von Eigenkapitalrendite und Cash-Flow absolut). Nach entsprechender Gewichtung wird der gesamte Einflussfaktor Abweichung Absatz berechnet. Somit hat die Planungsqualität insgesamt drei Einflussfaktoren: Abweichung Eigenkapitalrendite, Abweichung Absatz, Abweichung operativer Cash-Flow. Diese werden ebenfalls gewichtet, um die Planungsqualität zu berechnen. Alle Gewichtungen können in den Seminarleiter-Daten geändert werden und bieten dem Seminarleiter so eine komfortable Anpassungsmöglichkeit. 5.4 NEUBERECHNUNG DES RATINGS Das Rating wurde mit einer leicht vereinfachten Zusammensetzung neu modelliert. Das Rating setzt sich aus insgesamt neun Faktoren zusammen: Seite 12

5.5 NEUE BEZEICHNUNG DES RATING-NIVEAUS Das Rating wird zukünftig in Stufen, ähnlich der Logik von Tabellen von etablierten Ratingagenturen, bezeichnet. 6 6.1 KORREKTURMÖGLICHKEITEN FÜR SEMINARLEITER MODELLIERUNG DER PREISAUSWIRKUNGEN AUF DEN MARKTANTEIL Die Wirkung des Preises auf den Marktanteil eines Unternehmens wird nicht mehr anhand einer Wirkungskurve modelliert, sondern mit einer stetigen Funktion. Die Form der Funktion wird durch die Preiselastizitäten in den Seminarleiter-Daten eingestellt. Dabei ist die Preiselastizität eine wichtige Stellgröße für die Sensibilität des Marktmodells auf Preisänderungen. Diese Größe kann nun durch den Seminarleiter verändert werden. 6.2 ÄNDERUNG BEI DER FESTLEGUNG VON ÜBERSTUNDEN Die Maximalauslastung der Mitarbeiter und Fertigungsanlagen sind nun getrennt voneinander steuerbar. Bisher waren diese 110 % für beide Ressourcen und konnten nicht getrennt geändert werden. 6.3 ERGÄNZUNG DER SEMINARLEITER-KORREKTUREN Mit Version 15 kann die Fluktuation für alle einzelnen Abteilungen definiert werden. Bisher war dies nur für Fertigung und Vertrieb möglich. Die Fluktuation kann vom Seminarleiter in den Seminarleiter-Daten definiert werden. 6.4 ÄNDERUNG DER SEMINARLEITER-KORREKTUR FÜR DIE MARKTANTEILE Die Korrektur des Marktanteils erfolgt nun über einen Faktor, der die relativen Änderung des erzielten Marktanteils abbildet. Beispiel: 20% erzielter Marktanteil, eine Korrektur um 10% bedeutet 110% des aktuellen Marktanteils und damit einen Faktor von 1,1; also 1,1 * 20% = 22% Marktanteil nach Korrektur. Damit einhergehend wird auch das Marktvolumen angepasst. Seite 13

7 7.1 ERSTELLUNG EIGENER SZENARIEN ERGÄNZUNG VON FUNKTIONEN BEI PRODUKT II Neueinführung und Relaunch sind jetzt auch für das Produkt II möglich. Im Standardszenario wird diese Möglichkeit nicht genutzt. In zukünftigen neuen Szenarien wird diese Möglichkeit zur Komplexitätssteigerung genutzt werden. 7.2 EINSTELLUNG ABSCHREIBUNGSDAUER VON UMWELTINVESTITIONEN Die Lebensdauer der Investitionen in Umweltanlagen kann jetzt in den Seminarleiter-Daten gesteuert werden und kann kleiner als die Gesamtperiodenanzahl sein. So können die Investitionen beispielsweise am Ende der Perioden komplett abgeschrieben sein. Der bis dahin erreichte Umweltindex bleibt auch nach vollständiger Abschreibung der Investitionen erhalten. 7.3 NEUERUNG BEI RABATTSTAFFEL FÜR EINKÄUFE DER EINZELTEILE Mit Version 15 können zwei separate Einkaufstaffeln für die beide Produkte angelegt werden. Sollte ein Unternehmen zu wenig Einzelteile bestellen, können die Fehlmengenzuschläge pro Produkt unterschiedlich festgelegt werden. 7.4 SPEZIFIZIERUNG VON AUSSCHREIBUNGEN UND GROSSABNEHMERN Die Teilnehmerentscheidungen Großabnehmer und Ausschreibung sind jetzt produktspezifisch. Pro Periode können Ausschreibungen und Großabnehmer für alle Produkte eingestellt werden. Im Standardszenario wird diese Möglichkeit nicht genutzt. In zukünftigen neuen Szenarien wird diese Möglichkeit zur Komplexitätssteigerung genutzt werden. 7.5 ÄNDERUNG DER LOGIK VON AUSSCHREIBUNGEN Einführung von Mindestanforderungen an die Produktqualität in Form von Untergrenzen für Technologie- und Ökologie-Indizes. Zur Ausschreibung werden nur die Produkte zugelassen, die in beiden Indizes die Untergrenzen überschreiten. Dabei gewinnt das Unternehmen mit dem niedrigsten Preis. Wenn mehr als ein Unternehmen den niedrigsten Preis angeboten haben, gewinnt das Unternehmen mit dem höheren Technologie-Index. Sollten mehrere Unternehmen den gleichen Index haben, wird die gesamte Liefermenge zwischen ihnen gleich verteilt. Seite 14

7.6 NEUERUNG BEI DER FERTIGUNGSENTSCHEIDUNG Die Möglichkeit zur Fremdfertigung ist jetzt für beide Produkte möglich. Im Standardszenario wird diese Möglichkeit nicht genutzt. In zukünftigen neuen Szenarien wird diese Möglichkeit zur Komplexitätssteigerung genutzt werden. 7.7 ERGÄNZUNG VON LIEFERANTENENTSCHEIDUNGEN Teilnehmer haben die Möglichkeit aus mehreren Lieferanten zu wählen. Im Standardszenario wird diese Möglichkeit nicht genutzt. In zukünftigen neuen Szenarien wird diese Möglichkeit zur Komplexitätssteigerung genutzt werden. Seite 15

Ihre Ansprechpartner bei Fragen zum neuen TOPSIM General Management Planspiel, zur Konzeption Ihrer Lehrveranstaltung, zu Inhalten und für Ihr individuelles Angebot: INFO@TOPSIM.COM TEL: +49 7071 7942 0 Sonnur Akbas Sales Consultant Jana Keller Junior Sales Consultant Marie Neuhaus Marketing Manager Rainer Schmitt Head of Sales Licences Wir helfen Ihnen spielend weiter. Die TOPSIM Support-Hotline: +49 7071 7942 13 Ihr Kontakt bei inhaltlichen Fragen: SUPPORT@TOPSIM.COM Ihr Kontakt bei technischen Fragen: SUPPORT@CLOUD.TOPSIM.COM Fabian von Kleinsorgen Sales Consultant Sebastian Gerken Project Manager Bryan Matzel Project Manager Mehr Informationen finden Sie unter www.topsim.com TOPSIM ist eine Marke von TATA INTERACTIVE SYSTEMS GMBH NECKARHALDE 55 72070 TÜBINGEN Seite 16