Burnout, selber schuld! oder wo beginnt die Verantwortung des Betriebes? 3. SYMPOSIUM BURNOUT Der Weg zurück 25. September 2014 Manfred Suter Senior Coach DBVC Coaching Company Pro GmbH
Umgang mit Burnout (IST) Prävention - Gesundheitsmanagement - Expertensysteme - Information & Schulung - Führungskultur / Vorbild - Regeln & Verbote Burnout - Arbeitsunfähigkeit 40-100% - Auszeit Wird schon wieder - Medikamente - Therapie - Coaching Re-Integration - Wiedereinstieg 20-100% - Job-Anpassungen - Neue Aufgabe & Funktion - Schuldgefühle - Schonhaltung HR/PE-VERANTW. HR/PE-VERANTW. FÜHRUNGSKRAFT ARZT/THERAPIE! FÜHRUNGSKRAFT COACHING COACHING 2
Burnout =Komplexitätszunahme & Überforderung Versicherungen (OKP, KTG) Chef/-in HR/PEVerantwortl. Mitarbeiter IV Case Manager Kunden Betroffener/ Patient/ Klient/ Versager/ Kostenfaktor... Coach Kollegen Freunde Partner/ -in Therapeut/-in Ärzte Vereine u.a. 3 Familie
Interventionen Eine Übersicht Externe Partner für Burnout- MA (anonym) Bücher, Ratgeber, Internet ANONYMITÄT Betroffener lernt, System nicht Informationen und Seminare Therapie (eigeninitiative) Coaching (eigeninitiative) PERSON Therapie Case Management durch HR/PE- Verantwortlichen Coaching VG begleitet MA alleine Überforderung und Rollenkonfusion TRANSPARENZ Firmen- Intranet Gesundheitsförderungs- Programme System lernt nicht Ent-Schuldigung Absenzen- Management Expertensystem (Tree von Helsana) Ressourcen-Pool Erkenntnisse oft ohne direkten Nutzen für Betroffene 4 SYSTEM
Umgang mit Burnout (SOLL) Prävention - Gesundheitsmanagement - Expertensysteme - Information & Schulung - Führungskultur / Vorbild - Regeln & Verbote Burnout - Arbeitsunfähigkeit 40-100% - Auszeit Wird schon wieder - Medikamente - Therapie - Coaching HR/PE-VERANTWORTLICHER Re-Integration - Wiedereinstieg 20-100% - Job-Anpassungen - Neue Aufgabe & Funktion - Schuldgefühle - Schonhaltung FÜHRUNGSKRAFT CASE-MANAGEMENT ARZT/THERAPIE COACHING COACHING (FK & TEAM - KLIENT) 5
5 Coaching-Prozess 1. ontact 2. ontract 3. oaching 4. lose 5. heck - Coach- Empfehlung - Erstkontakt Coachingvereinbarung 1.Coaching n.coaching Abschluss & Feedback Transfergespräch nach 2-3 Monaten 6
Coaching- Compass Innere Haltung & Überzeugungen Bewertungen Verhalten PERSON Privat-Welt Ziele Erwartungen AUFGABE GRUPPE/ TEAM Rollen -Aufgaben/ -Kompetenzen/ -Verantwortung Erwartungen ORGANISATION Strategie Vision 7
Coaching-Cube Transfer- 6 Unterstützung sichern Aktuelle 1 2 Situa+on verstehen ZukunDs- perspek+ven entwickeln & Ziele definieren 3 Lösungsideen 4 entwerfen Auswirkungen an+zipieren leistbare Umsetzungs- 5 schri?e definieren (Coaching-Cube zum ausschneiden) 8
Successful Practice (1) 1. Eine bekannte und akzeptierte Anlaufstelle HR/PE (kompetent, vertrauenswürdig, involviert, neutral) für die MitarbeiterInnen aller Stufen 2. Vertrauliche Beratung des/der Rat-Suchenden über mögliche sinnvolle nächste Schritte (Vertrauens-Arzt, Therapie, Coaching) 3. Kommt es zur temporären Reduktion des Arbeitspensums oder zum Arbeitsausfall, wird die Führung und wenn nötig ein Case Manager (Versicherungen) miteinbezogen 4. Umverteilung der Arbeit wird seitens HR/PE- Verantwortlichem mit VG und Team besprochen, wo nötig Entwicklungen auf persönlicher (Führung und Zusammenarbeit) und struktureller (Ressourcen, Prozesse,...) Ebene angestossen und seitens PE/OE begleitet (Organisations-Diagnose, Teamentwicklung, Coaching) 9
Successful Practice (2) 5. Vor der Rückkehr findet ein Gespräch mit dem Therapeuten, dem Burnout-MA und dem VG unter Leitung des HR/PE- Verantwortlichen statt, zur Klärung der nächsten Schritte 6. Re-Integration läuft schrittweise 20/40/60/80% in neuem Umfeld und mit neuem Jobprofil (wenn möglich...) 7. Gemeinsame Evaluation des Prozesses und Festhalten der Erkenntnisse aller Betroffener 10
Quintessenz Fitness der Mitarbeiter (High-Performer/Low-Performer) wird anhand der Leistungsspitzen und nicht anhand der Regenerationsfähigkeit bestimmt. Man tut so als ob Non-Stop Spitzenleistung möglich sei. Das Naturgesetz von Spannung/ Entspannung wird ausser Kraft gesetzt. Wirksamkeit des Gesundheits-Managements, der Prozesse, Instrumente und Funktionen ist direkt abhängig von der Kompetenz und der inneren Haltung des jeweiligen Rolleninhabers (HR/PE- Verantwortlicher) Führungskultur bestimmt massgeblich, was vor-gelebt wird Case-Management/Koordination verbessert erfolgreiche Bewältigung eines Burnouts signifikant TherapeutInnen und begleitende ÄrztInnen werden in der Re- Integrations-Phase kaum involviert 11