Effektive Motivation
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- Claus Waldfogel
- vor 8 Jahren
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Transkript
1 Das Schweinehund-Komplott Effektive Motivation Aachen, 15. Sept Hans-Jürgen Grundmann Guten Tag!
2 Themen-Menu: -Status Quo & Coaching - Veränderungen & Probleme - Die Logischen Ebenen - Motivation & Zielklarheit
3 Menu 1: Status Quo & Coaching
4 Die Situation Leitlinien - BZ nüchtern - HbA1c - BZ pp - RR... Wissen Stoffwechsel LeiDlinien - Gesundes Essen schmeckt mir nicht - keine Zeit - zu teuer Es wäre sinnvoll, den Lifestyle zu verändern! Einstellung müssen wollen -...krieg ich immer Magenkrämpfe! Das geht nicht, weil...!?? Ergebnis
5 Was ist Coaching? Coaching im Beratungs-Kontext: - ist ein partnerschaftlicher Prozess - klärt Ziele für den Klienten - entwickelt gemeinsam konkrete Möglichkeiten Kontrolleur Seelsorger zum Erreichen dieser Ziele Helfer Eine wesentliche Annahme des Coach: - Der Coach akzeptiert, was ist! Experte Coach Tippgeber - Der Coach respektiert den Klienten so, wie er ist. Maxime für den Coaching-Prozess: - aktiviert Kraft und Ressourcen des Klienten - erweitert seine Wahlmöglichkeiten. Jäger Therapieentscheider und Sammler Vorbild
6 Coaching und Empowerment Empowerment ist die Bereitschaft des Betroffenen, seinen Diabetes anzunehmen, seine eigenen Ziele zu definieren und die Verantwortung zu übernehmen für die Herausforderungen neuen Denkens und Handelns - mit der Motivation, seinen Weg zu finden, die sich daraus ergebenen Konsequenzen in ein Leben in innerer Harmonie zu integrieren. Damit ist empowered-sein die höchste Stufe der Selbstverantwortlichkeit für die eigenen Lebenssituationen!
7 Empowerment Empowerment heißt nicht, dass der Mensch eine bessere Therapie macht. sondern, dass er seine eigenen Ziele kennt und dafür handelt.
8 Menu 2: Veränderungen & Probleme
9 Die Herausforderungen Menschen mit Diabetes... wissen (vermeintlich) oft nicht, was sie wollen (keine Zielklarheit) stecken oft fest in Problemen sind frustriert, weil Veränderungen oft nicht gelingen sind entmutigt durch Misserfolge haben keine Motivation, etwas zu verändern sehen Veränderungen als Zwang und geben Verantwortung ab
10 Veränderungen begleiten Subjektiv wahrgenommene Kompetenz Akzeptanz Verneinung Neue Kompetenz Dranbleiben Schock Dasein rationale Einsicht Ziele Wege emotionale Akzeptanz Tun / experimentieren Feedback Zeit Quelle: Martina Schmidt-Tanger
11 Problemorientierung Ein Beispiel aus dem Diabetes-Alltag: Das ist aber alles so schwierig mit dem Abnehmen!
12 Verhaltensmuster Das ist aber alles so schwierig mit dem Abnehmen! Spontane Reaktionen: Was ist denn so schwierig? Was fällt Ihnen denn so schwer? Warum ist es denn so schwierig? Was haben Sie denn alles schon probiert? Effekte: - Patient denkt nach, warum er es nicht schafft. - Patient denkt daran, was ihm schwer fällt. - Patient sucht und findet Gründe und rechtfertigt potentielle Misserfolge. - selbstverständlich folgt hier, was nicht funktioniert hat. Empowerment?
13 Problemorientierung... und die Gedanken versinken Problem Problem Problem Problem Problem Problem Problem Problem
14 Der Coaching-Ansatz Das ist aber alles so schwierig mit dem Abnehmen! Was ist die Absicht unseres Verhaltens in diesem Kontext? Der Klient... möge genau wissen, was sein Ziel ist möge erkennen, warum ihm dies so wichtig ist möge es selbst wollen... und in der Lage sein, selbstverantwortlich seinen Weg zu finden und zu gehen Empowerment!
15 Veränderungen begleiten Subjektiv wahrgenommene Kompetenz Schock Dasein Akzeptanz Verneinung Das ist so schwierig mit dem Abnehmen... rationale Einsicht Ziele Wege emotionale Akzeptanz Neue Kompetenz Dranbleiben Tun / experimentieren Feedback Zeit Quelle: Martina Schmidt-Tanger
16 Vom Problem zum Ziel Konkretes Beispiel: Das ist alles so schwierig mit dem Abnehmen! Akzeptieren neutral spiegeln (Was ist ihm wichtig?) Re-framing (Was will er?) Ziel klären Weg planen Ja, verstehe..., das ist sicher oft wirklich nicht so einfach! Sie machen sich schon Gedanken um Ihr Gewicht!...und suchen sicher nach Möglichkeiten, wie Sie das dann auch leichter schaffen können! Was möchten Sie denn wiegen? Angenommen, Sie hätten dieses Gewicht, was würde Ihnen das bringen? Was meinen Sie, womit könnten Sie denn beginnen, dass Sie auch das Gefühl haben, das fällt mir erstmal leicht? + Beratung / Information...
17 Menu 3: Die Logischen Ebenen
18 Annahmen und Verhalten Unser Verhalten in einem Kontext wird bestimmt von: der Rolle den Annahmen die wir bewusst oder unbewusst zu Grunde legen.
19 Annahmen und Verhalten Ein Beispiel: Kaugummi kauen... Annahme: Kaugummi verklebt den Magen!
20 Die logischen Ebenen Diabetes- Ratgeber Diabetes- Coach helfen...,wenn ich sein Problem kenne! helfen...,wenn ich sein Ziel kenne! Expertise erweitern Coaching-Fertigkeiten Was ist Ihr Problem? Was ist Ihr Ziel? Rolle fühlen als... Annahmen Einstellung - wollen Fähigkeiten können, wissen Verhalten tun Ergebnisse: z.b. BZ-Einstellung als Diabetiker......darf man nichts mehr... Erwartung: Ratschläge... Das sind die Gene... in die Schulung gehen üben, trainieren, probieren zuhören, oft passiv, ablehnen Ich dachte, Sie sagen mir...?
21 Menu 4: Motivation & Zielklarheit
22 Motivation aufbauen Die Herausforderung: Menschen mit Diabetes......stehen an unterschiedlichen Bahnhöfen... Ziel Problem Wunsch
23 Wünsche, Ideen, Ziele Ein paar Beispiele aus dem Diabetes-Alltag: Gute Blutzucker-Werte Keine Folgeschäden Abnehmen Dass der Diabetes wieder weg geht Empowerment?
24 Intrinsische Motivation Motivation Ihre Energie, um in anderen Bewegung auszulösen! Was wollen Sie für sich selbst erreichen? (movere: bewegen) Ziel Das Ziel liefert Energie 1 Weg 2 Der Weg braucht Energie Energie Motivierung Ihre Energie, um bei anderen für Bewegung zu sorgen! - zureden/drohen - KITA - schieben - locken
25 Intrinsische Motivation Ziel Ich wiege 79 kg. - liefert Energie - positive Gedanken - Wille zum Anfangen - Kraft für Hindernisse Das Ziel ist das Ziel. Der Weg ist der Weg. Weg Ich will abnehmen. - braucht Energie - ist oft schwierig - erst später schön - Rückschläge Hier sitzt der innere Schweinehund
26 Vom Wunsch zum Ziel Unsere Gedanken werden beflügelt vom... Ziel
27 Vom Wunsch zum Ziel Empowerment bedeutet auch: Lieber den Spatz in der Hand......als die Taube auf dem Dach! - aus Wünschen Zielklarheit schaffen -
28 Vom Wunsch zum Ziel Motivation und Empowerment stärken: Ziele erreichen mit dem S.P.E.Z.I.-Modell LIEBER DEN SPATZ... S P E Z I Sinnlich wahrnehmbar Positiv, konkret, terminiert Eigeninitiativ erreichbar Zusammenhangspezifisch Intentionserhaltend
29 Vom Wunsch zum Ziel Konkretes Beispiel: Ich möchte schon gerne ein paar Kilo abnehmen! S P E Z I Warum ist Ihnen das wichtig? Wie wäre das für Sie, wenn Sie es schaffen würden? Was möchten Sie denn wiegen? Wann möchten Sie das erreicht haben? Was wollen Sie jetzt dafür tun? Welche Unterstützung brauchen Sie? Woran müssen Sie denken, auf dem Weg zum Ziel? Wenn Sie es erreicht hätten, wie würden Sie sich dann fühlen? Weg
30 Vom Wunsch zum Ziel Empowerment stärken: Blockaden auflösen für neue Motivation: Was wäre, wenn es Ihnen gelingt? hypothetische Frage in Richtung Ziel Ziel Problem Wollen Sie das (noch)? Willen stärken/ evtl. Ziel verändern Das Was ist könnten so schwierig Sie als mit nächstes dem Abnehmen! tun? Wobei brauchen Sie Unterstützung? Blockade neuen Weg auf konkretisieren dem Weg Blockaden: Gedanken zum Ziel führen Weg
31 Das Schweinehund-Komplott Motivation: Wissen - Wollen - Tun und: Einen schönen Tag noch!...und Tschüß!
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