Michael B. Buchholz Psychotherapie als Profession Psychosozial-Verlag
Einleitung 11 Das veränderte Bild der Psychotherapie 24 Das Herz der Profession 26 Von der abbildenden Landkarte zum konstruierten Netzwerk 26 Die zählt-als"-umwandlung - von den rohen zu den sozialen Tatsachen 32 Die geistige Komponente": Imagination 34 Umwelten der Profession 39 Akademisches Babylon und professionelles Pfingsten 40 Evolution der Arten oder linearer Fortschritt 43 Theorie" in Forschung und Profession 44 Introspektion oder Weltbeobachtung - beschreibungsabhängige Wirklichkeiten 45 Beobachtung mit Instrumenten 48 Was ist das Problem? 50 Bild" 51 Zwischen Flexibilität und Fokussierung. 52 Synchronisierungen und Reflexionen 54 Alternativen zur Sprachreinigung 56 Bildqualitäten 65 Profession und Wissenschaft: Nebeneinander statt Hierarchie 66 Probleme des hierarchischen Modells 67 Das Problem der Relevanz 67 Das Problem des Status 69 Das Problem des Transfers wissenschaftlichen Wissens zur Profession 70 Die Transformation professioneller Erfahrung in wissenschaftliches Wissen 73 Unterschiedliche Handlungs- und Organisationsformen 75 Andere Werte, andere affektive Bindungen, andere Zeitstrukturen 76 Verschiedene Sorten von Problemen 77 Den Graben überwinden? 79 Nur-Verwissenschaftlichung wäre erfolgreiches Scheitern der Profession 81 Dyadenspezifische Ordnungen und ihre Umwelten 82 Wissenschaftliche und andere Umwelten 85 Plädoyer für Initierbarkeit 89 Als" 90 Interne Rahmungen und Interaktion der Bilder 92
Psychotherapeutische Profession: Wissensbasierte Bearbeitung lebenswichtiger Probleme in individualisierter Interaktion 95 Dominante Leitunterscheidungen : 96 Die Theorie der System-Umwelt-Differenzen 99 Funktionssysteme und ihr Code 99 Beobachter-Umwelten 101 Das Gift der Kontingenz ist der Apfel vom Baum der Erkenntnis 105 Komplexität statt Totalität 107 Information, Unterschied, Glaube 109 Übersteuerungen sind destruktiv 110 Metaphorische Resonanzen 113 Menschliche Attraktivität als magnetische Kraft 114 Kommunikation als senden und empfangen 115 Postalische Übermittlungen 116 Nervosität und ihre Bilder 117 Irritationen 121 Ein anderes Unbehagen in der Kultur 122 Die Energie-Metapher und ihr Ursprung in der Technik-Entwicklung 124 Die professionelle Innovation 124 Psychotherapie als Funktionssystem der Gesellschaft 126 Wissen und Nicht-Wissen 127 Anwendung von Wissen? 131 Die Entwicklung von Professionalität 134 Der Code Können/Nicht-Können" 136 Ganze Personen 143 Professionelle und Experten 149 Krisen und Routinen 151 Logische und metaphorische Prädikation 153 Leitlinien" - Kritik des Expertentums 155 Arbeit in diffusen und spezifischen Sozialbeziehungen: Chancen einer Kritik professionalisierungsbedürftiger Praxis 157 Zusammenfassung 160
Psychotherapie - Professionelle Praxis mit Wissenschaft zur Seite 162 Die Analyse von Definitionsversuchen 162 Die Analyse einer exemplarischen Definition der Psychotherapie 163 Metaphorische Prädikationen als Strategien der Definition 165 Die Unbestimmbarkeits-Bestimmung der Psychotherapie 168 Selektive Funktionen und kooperative Effekte 168 Das Paradoxon des geschaffenen Schöpfers 171 Artenvielfalt und metaphorische Einheit 176 Professionelle Psychotherapie ist metaphorische Variation 178 Profession - die praktische Definition der Psychotherapie 181 Profession ist Bildaufbau - mit Rahmungen 182 Die Reflexion professioneller Problemlagen 191 Der Professionelle als Teil komplexer und instabiler Situationen 192 Professionelle Reflexion als Umwandlung 196 Umwandelndes Denken im therapeutischen Prozeß - Beispiele 199 Der kreative Aspekt : 205 Die institutionelle Version des Junktim 208 Imagination - Umwelt der professionellen Interaktion 210 Die Metapher vom Zusammenpassen der Imagination 210 Ein Beispiel für die Arbeit am Widerstand" 216 Der imaginative Wert operativer Prozeßmodelle für die Dualisierung 227 Die Analyse der Metapher 234 Die alternative Metapher 236 Die Verlebendigung der toten Metapher 237 Extension 239 Der Bildbruch in der Metapher als Zugang zu ihrer Motivertheit 241 Domänen der Metapher: Selbst, Konzeption, Interaktion, Affekt 244 Trauma und Verstehen 249 Übergeordnete Ziele - Zuarbeit der Profession für die Wissenschaft 253 Professionelle Psychotherapie als Interaktionsspezialisierung 261 Empathie - gemeinsame Interaktionsorganisation 262 Das Subjekt der Deutung 270 Person - immer exzentrisch 272
Selbstaufbauten 274 Vom Körper in die soziale Welt - ein allgemeines Modell 276 Professionelle Psychotherapie als Supervision schlechter Selbstbehandlungen 283 Krise - was sie konstelliert 283 Krisenfolgen 286 Krisenbewältigung 286 Interaktion - der höhere Organisator 288 Empathie - einige Forschungsbefunde zur Interaktion 292 Ereignissen einen Sinn geben 301 Die Typisierung 305 Reparaturen von Mißverständnissen 309 Beispiel: Eröffhungsaktivitäten im Erstinterview 311 Interaktiver Wiederholungszwang 314 Die interaktive Ausdifferenzierung der Profession 316 Zwei Beispiel: Spaltung und Kruste 317 Die therapeutische Situation: leere Typisierung 321 Beispiel: Die Beantwortung einer nicht gestellten Frage 324 Die narrative Form 327 Große Formen 328 Kleine Formate 329 Fokussierungen und Reformulierungen 333 Die interne Kommentierung 337 Ausblicke auf die Ausbildung der talking culture 341 Literatur 350 10