Prävalenz der Osteoporose

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Transkript:

Prävalenz der Osteoporose insgesamt 12 Mio. Deutsche haben ein hohes Risiko, an Osteoporose zu erkranken (davon 80% Frauen),Prävalenz 4-8 %.ca. 6.5 Mio. haben eine manifeste Osteoporose 8 Mio. 10 Mio. haben eine Osteopenie oder präklinische Osteoporose

Inzidenz osteoporotischer Frakturen pro Jahr Proximale Femurfrakturen 150.000 Wirbelfrakturen 225.000 Radiusfrakturen 80.000 sonstige Frakturen 95.000 insgesamt: 500.000 Frakturen pro Jahr

Geschätztes Lebenszeit- Frakturrisiko Risiko % 40 35 30 25 20 15 Hüftfraktur Wirbelkörper-Fraktur Unterarm-Fraktur Irgendeine dieser Frakturen 10 5 0 Melton III, JBMR 7, 1005-1010 (1992) Männer (50-jährig) Frauen (50-jährig)

Folgen nach Hüftfraktur 24% Mortalitätsrate im ersten Jahr* 50% der Patienten ist es unmöglich ohne Unterstützung zu laufen# ca. 33% sind völlig abhängig über 95% der Frauen, mit Hüft- oder Unterarmfraktur erhalten keine Behandlung entsprechend dem Anti-Osteoporoseregime Ray NF et al. J Bone Miner Res.. 1997;12:24-1235. Riggs BL, Melton LJ III. Bone. 1995;17(5 suppl):505s-511s. #Kannus P et al. Bone. 1996;18(1 suppl):57s-63s. Torgerson D, Dolan P. Ann Rheum Dis. 1998;57:378-379. 379.

Versorgungssituation von Osteoporose- Patienten heute nur nur etwa die die Hälfte der der Betroffenen wird wird diagnostiziert! Etwa 3 von von 4 Betroffenen werden nicht behandelt! 77 % 100 % 48% % 23 % 4 6 Mio. 2 3 Mio. 1 1,5 Mio. Osteoporo se Erkrankte Diagnostizierte Patienten Therapierte Patienten 3 4,5 Mio. Nicht versorgte Patienten Quelle: VFA, Juni 2000

Ziele der Therapie der postmenopausalen Osteoporose Prävention der ersten Fraktur oder weiterer Frakturen,, falls bereits eine Fraktur eingetreten Stabilisierung/ Zunahme der Knochenmasse Linderung der Symptome, Prävention von Frakturen und/ oder Skelettdeformierung Steigerung der Mobilität und Beweglichkeit Veränderung des Lebensstils zur Prävention von Frakturen

Therapieoptionen antiresorptive Therapie Bisphosphonate Alendronat Risedronat Ibandronat Raloxifen Hormonersatztherapie anabole Therapie Parathormon (PTH) Strontium-Ranelate. Kalzium,Vitamin D u D-Analoga

Prävention der Osteoporose generelle Empfehlungen mindestens 1200 mg Calcium/ Tag 400 bis 800 IE Vitamin D/ Tag = BASIS jeglicher THERAPIE

Bisphosphonate=Mittel der ersten Wahl Alendronat 10mg/Tag oder 70mg/Woche Risedronat 5mgTag oder 35mg/Woche Ibandronat 2.5mg/Tag oder 150 mg/monat signifikante Senkung der Wirbelkörper-und Hüftfrakturinzidenz

Probleme BP-Therapie : Einnahmemodalität Compliance Dauer der Therapie

Wie Bisphosphonate bei Osteoporose wirken Frakturrisiko Knochenfestigkeit Knochenumsatz Knochendichte Veränderungen in Mikroarchitektur und Mineralisation Rodan, Fleisch, J Clin Invest 1996;97:2692 2696; Chesnut et al., Am J Med 1995;99:144 152; Garnero et al., J Clin Endocrinol Metab 1994;79(6):1693 1700; Wasnich, Miller, J Clin Endocrinol Metab 2000;85(1):231 236; Chavassieux et al., J Clin Invest 1997;100(6):1475 1480; Adami, Bone 1995;17(4):383 390.

Mittlere prozentuale Veränderung vom Ausgangswert ( BMD LWS) 7 6 5 4 3 2 1 0 Vergleich 70 mg Alendronat einmal wöchentlich mit 10 mg täglich (BMD LWS) Einmal wöchentlich- Studie + Andere Osteop.-Studien 10 mg/tag 70 mg einmal wöchentl. FOSIT 10 mg* Gepoolt 10 mg# * Pols HA, Felsenberg D et al, Osteoporosis Int. 1999; 9:461-8; #Liberman et al., N Engl J Med 1995; 333:1437-43; + Schnitzer T et al. Aging Clin Exp Res. 2000;12:1-12

Frakturreduktion an allen relevanten Skelettstellen 0 Vertebral e Fraktur Multiple Vertebrale Frakturen Symptomat. Vertebrale Frakturen Jede Symptomat. Fraktur Hüft Fraktur Radius Fraktur Prozent Frakturreduktion 10 20 30 40 50 60 70 80 47% 55% 28% 51% 48% 90 100 90% Black et al.: Lancet 1996; 348, 1535-1541

Risedronat: Einfluß auf die Knochendichte 6 BMD Change from Baseline (%) 5 4 3 2 1 0 Lumbar Spine 3 BMD Change from Baseline (%) Femoral Neck > 5% < 2% 2 1 0 1 2 0 6 12 18 24 30 36 Time (Months) 0 6 12 18 24 30 36 Time (Months) Harris ST et al. JAMA. 1999;282:1344-1352. Placebo RIS 5

Prozent (%) der Patienten Risedronat (Actonel)) konsistente Senkung des Wirbelkörperfrakturrisikos nach 12 14 12 10 8 6 4 2 65% CI= (38%, 81%) P=0.001 NNT=25 Monaten 61% CI= (38%, 88%) P=0.001 NNT=13 55% CI= (33%, 70%) P=0.001 NNT=37 Kontrolle Risedronat 5mg 0 69 Jahre 1 N=2458 VERT-NA 71 Jahre 2 N=1226 VERT-MN 78 Jahre 3 N=3146 HIP mittleres Alter 1. Harris et al. JAMA 1999; 282(14): 1344-52. 2. Reginster et al. OI 2000; 11: 83-91. 3. Greenwald et al. JBMR 2000; 15 (Suppl 1): S226.

Risedronat (Actonel)) Senkung des Risikos für Hüftfrakturen % Patienten mit Fraktur 6 5 4 3 2 bei manifester postmenopausaler Osteoporose Kontrolle (Plazebo + Calcium # ) 60% CI= (20%, 80%) p = 0.003 NNT = 29 1 Risedronat 5 mg 0 0 12 24 36 Monate # bei Bedarf zusätzlich Vit D Modif. nach McClung et al, NEJM 2001; 344(5): 333-3

Therapie - konkret Quelle: PD Miller et al. JBMR 2004 19: Suppl. 1 S. 94 Knochendichte nach einem Jahr Veränderung BMD vs. Ausgangswert (%) 6 5 4 3 2 1 0 Ibandronat 2,5 mg täglich Ibandronat 150 mg 1 x im Monat Trochanter Hüfte Schenkelhals LWS

Therapie - konkret Quelle: Chesnut CH, et al. J Bone Miner Res 2004;19:1241 9 Frakturinzidenz nach 3 Jahren (%) 10 8 6 4 2 0 Placebo 62 % Reduktion des Frakturrisikos Ibandronat: täglich ns 50 % Reduktion des Frakturrisikos Ibandronat: Einnahmefreie Intervalle > 2 Mo. Ergebnis der BONE-Studie (Zulassungsstudie): Signifikante Fraktur-Reduktion nach drei Jahren

Bisphosphonate: Nutzen und Risiko Nutzen Fraktur- Reduktion Anstieg der Knochendichte kein Hormon Risiko Übelkeit Irritation des oberen Gastrointestinaltraktes Myalgien und Arthralgien

B) Raloxifen: Effekt auf radiologisch nachweisbare Wirbelkörperfakturen (MORE) Percent of Patients with Incident Vertebral Fracture 25 20 15 10 5 Substudie 1 (N = 4524) (BMD < 2.5 und keine vorbestehenden WK- Frakturen) 50% Substudie 2 (N = 2304) (BMD < 2.5 und vorbestehende WK- Frakturen) 30% 0 Placebo Raloxifen 60 mg/d Placebo Raloxifen 60 mg/d Ettinger B et al. JAMA. 1999;282:637-645.

Raloxifen (RLX): 4-Jahresergebnisse der MORE Studie % Relative Risk Reduction 49% Substudie 1 (keine vorbestehnden WK- Frakturen) 34% Substudie 2 (vorbestehende WK- Frakturen) Placebo RLX 60 mg Eastell et al. J Bone Miner Res. 2000;15(Suppl 1): S139-S630; Abstract.

Raloxifen: Nutzen und Risiko Nutzen Verbesserung der Knochenmasse Reduktion der WK- Frakturen kein Spannungsgefühl der Brust keine uterinen Blutungen Reduktion des Mammakarzinomrisikos Risiko Hitzewallungen Wadenkrämpfe Thrombembolierisiko

HRT: NUTZEN Verbesserung oder Erhalt der Knochenmasse.Frakturreduktion Beseitigung vasomotorischer Symptome Risikoreduktion kardiovaskulärerer Erkrankungen? Möglicher Nutzen für Alzheimer Altersabhängige Maculadegeneration Kolonkarzinom Palacios S. Maturitas. 1999;33(1 suppl):s1-13.

HRT: Potentielles Risiko Erhöhtes Brustkrebsrisiko Zunahme thrombembolischer Ereignisse Spannungsgefühl in der Brust Auftreten von Blutungen Zunahme des Endometriumkarzinoms/ Ovarialkarzinoms Gewichtszunahme

Studienergebnisse WHI (2002) JAMA 2002;288:321-333 16608 Teilnehmer,8508 in Verumgrupp. Östrogen/ Progesterongabe führt zu einem Anstieg des Brustkrebsrisikos um 26%. Deshalb Abbruch der Studie. kein Anstieg der Sterblichkeit durch Brustkrebs oder andere Ursachen

Östrogen/ Progesterontherapie resultiert weiterhin: 41% Anstieg der Schlaganfälle 29% Anstieg von Herzattacken Verdopplung der Rate von Thrombembolien 37% weniger kolorektale Karzinome 34% Abnahme von Schenkelhalsfrakturen 24% Abnahme aller Frakturen

Therapieoptionen antiresorptive Therapie Bisphosphonate Alendronat Risedronat Ibandronat Raloxifen Hormonersatztherapie anabole Therapie Parathormon (PTH) Strontium-Ranelate. Kalzium,Vitamin D u D-Analoga

Unterschiedliche Wirkmechanismen BISPHOSPHONATE Verminderung der Knochenresorption Zunahme der Knochenmineralisation Verminderung der kortikalen Porosität PTH Stimulation des Knochenwachstums Wiederherstellung der Mikroarchitektur Zunahme der Knochengröße

E) Parathormon (PTH): Behandlung der Osteoporose Studie an 1637 postmenopausalen Frauen mit vorbestehenden WK-Frakturen Randomisierung in 3 Gruppen: 20 µg PTH Injektion täglich 40 µg PTH Injektion täglich Placeboinjektion täglich Dauer: : 21 Monate WK-Röntgen zu Beginn und am Ende der Studie Serum-Kalzium Kalzium-Messung vor,, 4-6 Stunden nach Injektion sowie nach 1, 3, 6, 12, 18, and 24 Monaten Behandlung Neer et al. N Engl J Med. 2001;344:1434-1441.

Änderung der BMD an LWS Änderung der BMD in Prozent LWS Änderung der BMD in % 12 10 8 6 4 2 0 SH 7,4 5,24 0,68 1,1 12 Monate 18 Monate 24 Monate 11,29 4,9

Einfluß von PTH auf das Risiko von neuen WK-Frakturen *P<0.001 vs. Placebo RR 0.31* RR 0.35 Risk Reduction (RR) 0% 25% 50% 75% 100% *95% CI, 0.19-0.50 95% CI, 0.22-0.55 65% 69% 64 22 19 Placebo (n=448) rhpth 20 (n=444) rhpth 40 (n=434) No. of women who had > 1 fracture 14 12 10 8 6 4 2 0 % of Women Neer R et al. N Engl J Med. 2001;344:1434-1441.

64-Year-Old Woman (MH) Before CtTh: 0.32 mm CD: 2.9 mm 3 After CtTh: 0.42 mm CD: 4.6 mm 3 Reproduced from J Bone Miner Res. 2001;16:1846-1853 with permission of the American Society for Bone and Mineral Research.

Strontiumranelat: Dualer Wirkmechanismus Knochenformation Knochenresorption Prä-OB Strontium- ranelat + REPLIKATION Strontium- ranelat Prä-OC DIFFERENZIERUNG OB OB OB OC Strontium- ranelat + Knochenformation Knochenresorbierende Aktivität Knochenmatrix Marie PJ, Ammann P, Boivin G, Rey C. Calcif Tiss Int. 2001;69:121-174

Strontiumranelat steigert die knochenspezifische AP und senkt dies-ctx bei Frauen mit postmenopausaler Osteoporose; (SOTI n=1649) Gemessene Differenz zwischen mit Protelos behandelteln und Kontroll- Patientinnen 1,2 *** 0,8 0,4 0-300 - 600 ** *** *** ** *** +++ Differenz zu Placebo-Gruppe *** ** ++ balp (ng s-ctx ng/ml) s-ctx (pmol/l) 0 3 6 12 24 36 Monate Ko-varianz Analyse; ***p < 0,001; ;+++p < 0,003; ++p < 0,006; **p = 0,01 Meunier PJ, Roux C, Seeman E et al. N Engl J Med 2004 ; 350:459-68

Frakturprävention durch Strontiumranelat bei postmenopausaler Osteoporose Statistische Hauptanalyse SOTI (Vertebrale Frakturen) n = 1649 M0 M12 M24 M36 M48 M60 (Monate) Strontiumranelat 2 g/tag Placebo FIRST (Run-in) (2 Wochen-6 Monate) TROPOS (Nicht-vertebrale Frakturen) n = 5091 M0 M12 M24 M36 M48 M60 (Monate) Strontiumranelat 2 g/tag Placebo Calcium- und Vitamin D Supplementierung während der gesamten Studiendauer

Strontiumranelat reduziert das Risiko von Wirbelkörperfrakturen bei Patienten mit prävalenten Wirbelkörperfrakturen Patientinnen (%) 35 30 SOTI Placebo n =1442 25 20 15 10 5 0 0 fl RR: - 49% Über 1 Jahr * * Strontiumranelat 2g/Tag 1 2 3 Jahre *p<0,001 * fl RR: - 41% Über 3 Jahre Kaplan-Meier Meunier PJ et al. N Engl J Med 2004;350:459-68.

Risikoreduktion von Wirbelkörperfrakturen bei Patientinnen mit Osteopenie ohne prävalente Frakturen Patientinnen (%) 20 SOTI & TROPOS n = 176 15 10 5 fl RR: - 72% * Strontiumranelat 2g/Tag Placebo 0 Nach 3 Jahren *p=0,045 Kaplan-Meier Sawicki A et al. Osteoporos. Int 2004;15(suppl1):S119(P430SA)

Strontiumranelat reduziert das Risiko für Hüftfrakturen ( Patientinnen > 74 Jahre und mit BMD < -3SD / < -2,4 NHANES III) Patientinnen (%) 12 10 RR: - 36% n = 1977 8 6 4 Placebo * 2 0 Strontiumranelat 0 6 12 18 24 30 36 42 Monate ITT über 3 Jahre *p= 0,046 Kaplan-Meier Rizzoli R et al. Osteoporos. Int. 2004;15(suppl1):S18(OC39)

Strontiumranelat reduziert signifikant das Frakturrisiko bei Patientinnen > 80 Jahre Verringertes Risiko unter Protelos Günstiger Effekt unter Placebo Vertebrale Frakturen RR: - 32% Über 3 Jahre 0,68* n= 895; *p=0,013 Periphere Frakturen RR: - 31% Über 3 Jahre 0,69** n= 1488; **p=0,011 0 0,5 1 1,5 Seeman E et al. JBMR, 2004, 19 (1): 57

Vertäglichkeitsprofil von Strontiumranelat Symptome (%) Placebo Nausea Diarrhoe 6,6* 4,3 6,5* 4,6 Kopfschmerzen 3,0 2,4 Dermatitis und Ekzeme 3,6 2,8 Symptome (%) Oberer Gastrointestinaltrakt Strontium- ranelat Strontium- ranelat Placebo Gastritis 2,3 2,7 Ulcus ventr. 1,1 1,1 Ösophagitis 1,3 1,5 Gering erhöhte Prävalenz an VTE s im Vergleich zu Placebo unklarer Kausalität. SPC

Strontiumranelat Fördert den Knochenaufbau und bremst den Knochenabbau Effektive Prävention von vertebralen und peripheren Frakturen (Hüfte) bei postmenopausalen Frauen mit Osteoporose Bietet bereits Schutz vor der ersten Wirbelfraktur Reduziert vertebrale und periphere Frakturen bei älteren Patientinnen Ist gut verträglich und einfach einzunehmen