J+S Skifahren und Snowboard (Grundausbildung 2015) Lernjournal Leiterkurs Notizen von:
2 Überblick Überblick... 2 Programm Leiterkurs... 3 Fachkompetenz Theorie... 4 J+S stellt sich vor... 5 Rolle als J+S-Leiter / Leiterin... 6 Sicherheit, Integration und Prävention... 7 Unterrichtsmodell... 8 Pädagogisches Modell... 9 Leistungsmodell... 10 Technisches Modell... 11 Methodisches Modell... 12 Trainings- und Unterrichtsgestaltung... 12 Kompetenznachweis Fachkompetenz Theorie... 14 Roter Faden für das Gespräch... 15 10 Situationen aus der Praxis... 16 Sicherheitstest... 17 Fachkompetenz Praxis... 19 Leistungsdokumentation... 19 Eignungsabklärung... 20 Praxis 1... 24 Praxis 2... 26 Praxis 3... 28 Lehrübungen (Praxis 4)... 30 Unterrichtsdurchführung... 31 Kompetenznachweis Fachkompetenz Praxis (persönliches Portfolio)... 32 Praxis 5... 33 Qualifikationsgespräch... 36 Allgemeines... 38 Links:... 38
3 Programm Leiterkurs
4 Fachkompetenz Theorie
5 J+S stellt sich vor (Thema und Lernziel gemäss RLP W2) Jugend+Sport: Die Teilnehmenden sind über die Ziele, Strukturen und Leistungen von J+S informiert.
6 Rolle als J+S-Leiter / Leiterin (Thema und Lernziel gemäss RLP P2) Rolle als J+S-Leiterin, J+S-Leiter: Die Teilnehmenden reflektieren ihre eigenen Erfahrungen mit Leiterpersönlichkeiten und überlegen, wie die einzelnen Kompetenzen entwickelt werden können.
7 Sicherheit, Integration und Prävention (Thema und Lernziel gemäss RLP W4, W5) Sicherheit: Die Teilnehmenden können die für den Unterricht relevanten Aspekte der Sicherheit und des Materials analysieren und die entsprechenden Maßnahmen ableiten. Umwelt und Natur: Die Teilnehmenden verstehen den für den Unterricht relevanten Zusammenhang zwischen Schneesport, Umwelt und Natur und können das entsprechende Vorgehen ableiten.
8 Unterrichtsmodell (Thema und Lernziel gemäss RLP W2) Jugend+Sport: Die Teilnehmenden verstehen das Unterrichtsmodell (pädagogisches, sportmotorisches und methodisches Konzept).
9 Pädagogisches Modell (Thema und Lernziel gemäss RLP - P1 / P3) Das pädagogische Konzept: Die Teilnehmenden kennen das pädagogische Modell und dessen wichtigste Begriffe. Sie kennen die Phasen des Lern-/Lehrprozesses. Kenntnisse der Zielgruppe Jugendliche: Die Teilnehmenden kennen die wesentlichen Merkmale der physischen und psychischen Entwicklung im Jugendalter und stellen Überlegungen zur langfristigen Entwicklung an.
10 Leistungsmodell (Thema und Lernziel gemäss RLP S1) Das sport-motorische Konzept: Die Teilnehmenden lernen das Leistungsmodell und dessen wichtigste Begriffe kennen. Sie kennen die wichtigsten Inhalte der vier Bereiche und können damit das Anforderungsprofil ihrer Sportart definieren.
11 Technisches Modell (Thema und Lernziel gemäss RLP S2) Das technische Konzept: Die Teilnehmenden kennen das technische Konzept im Schneesport und die sportartspezifischen Formfamilien. Sie nutzen beide Instrumente zur Beurteilung von Bewegungen.
12 Methodisches Modell (Thema und Lernziel gemäss RLP M1) Das methodische Konzept: Die Teilnehmenden lernen das methodische Modell und dessen wichtigste Begriffe kennen. Sie kennen die drei Lernstufen und deren Gesetzmässigkeiten.
13 (Thema und Lernziel gemäss RLP M2, M4) Unterrichts- und Trainingsgestaltung: Die Teilnehmenden können methodische Grundsätze anwenden und sind sich der wichtigsten Punkte bei der Vorbereitung, der Durchführung und der Auswertung einer Lektion/eines Trainings für Einsteiger bewusst. Unterrichtsvorbereitung: Die Teilnehmenden kennen den sportartspezifischen Lehrplan und können die relevanten Informationen und Unterlagen für die Vorbereitung eines Unterrichts / Trainings beschaffen.
14 Kompetenznachweis Fachkompetenz Theorie Zielsetzung Kompetenznachweis anhand eines: Schriftlichen Sicherheitstests (Wissen Stufe 1) Lehr- und Lerngespräch in der Gruppe (Verständnis Stufe 2) Inhalte Situationen aus der künftigen Praxistätigkeit gemäss dem Gesprächsfaden beurteilt und stichwortartig umschrieben werden. Organisation Die Situationen und der Sicherheitstest werden im Voraus abgegeben, damit sich die Kandidaten in Lerngruppen auf den Test und das Gespräch vorbereiten können. 20-40 Minuten Gespräch mit 2-4 Kandidaten (10 / Kandidat) und 1-2 J+S-Experten. Das Lernjournal darf beim Gespräch benutzt werden. Ablauf Alle Kandidaten füllen zuerst den Sicherheitstest ohne Hilfsmittel aus. Jeder Kandidat zieht eine Situation und beschreibt diese wie folgt: Globale Beschreibung der Situation anhand der 4 Punkte des Gesprächsfadens. Vertiefung der Situation anhand eines Konzeptes Jeder Kandidat beschreibt die Situation zuerst selber. Die anderen können bei Bedarf und unter Zustimmung des Experten/in ergänzen und in Vertiefungsfragen miteinbezogen werden. Der Experte/in als Gesprächsführer stellt Vertiefungsfragen und fördert den Dialog mit dem Ziel, das Wissen der Kandidatinnen abzurufen und zu vertiefen/erweitern. Beurteilung Der Sicherheitstest muss mit der Mindestanzahl Punkten erfüllt sein und kann im Falle eines Scheiterns zum Kursende nachgeholt werden. Der Experte beurteilt die Leistung nach dem Lehr- Lerngespräch mit "erfüllt / nicht erfüllt" wie folgt: Wurde die Situation verstanden und verständlich beurteilt? Konnte die Situation anhand eines Konzeptes vertiefter beurteilt werden? Konnte der Lernende auf Fragen des Experten eingehen? Die Kommunikation des Entscheides erfolgt im Qualifikationsgespräch. Ist der Kompetenznachweis "nicht erfüllt", muss der gesamte Kurs wiederholt werden.
15 Roter Faden für das Gespräch Die 4 Punkte geben die Reihenfolge des Gesprächs vor und werden bei jeder Situation beibehalten. 1. Wer und Wozu 2. Was 3. Wie 4. Aktuelle Situation Vorgehen: Im Hinblick auf das Lehr- Lerngespräch beschreibt der Kandidat vorgängig zu jeder der 10 Situationen stichwortartig seine Überlegungen anhand der 4 Punkte. 1. Mensch 2. Inhalt 3. Weg 4. Speziell zu beachten
16 10 Situationen aus der Praxis Diese 10 Situationen umschreiben mögliche Fragestellungen mit denen sich der J+S- Leiter in seiner Tätigkeit konfrontiert sieht. Aufgrund seiner eigenen Erfahrungen und Informationen welche er aus dem Kurs mitbringt kann er zu sämtlichen Situationen sein Verständnis dazu abgeben. 1. Sport und Rahmenprogramm im Schneesportlager 2. Training einer Jugendgruppe im Schneesportclub /- Verein 3. Organisation von Wettkämpfen 4. Unterricht der Schwungformen 5. Unterricht der Sprungformen 6. Unterricht der Kombiformen 7. Unterricht von Einsteigern 8. Unterricht auf der Stufe Erwerben 9. Unterricht auf der Stufe Anwenden 10. Mögliche Ursachen nicht funktionierender Bewegungen
17 Sicherheitstest Von 33 möglichen Punkten müssen 29 erreicht werden Die möglichen Antworten entnimmst du dem Merkblatt Unfallprävention im Skifahren und Snowboard, der J+S-Schulungsunterlage in Anlehnung an die bfu und SKUS Broschüre Skifahren und Snowbarden und dem Unterricht in den Klassen. Frage Antwort (Stichwort) Punkte 1. Was für Material prüfst du bei jedem Jugendlichen am Anfang der Lektion? Zähle mind. drei Punkte auf. 3 2. Du kennst die FIS-Regeln und die Regeln der SKUS. Nenne das Haupt-Ziel dieser Regeln? 1 3. Nenne die beiden SKUS-Regeln betreffend Parks und Pipes? 2 4. Was beachtest du beim Bau von Sprunganlagen abseits der markierten Pisten? Nenne zwei Punkte. 2 5. Sind die FIS-Regeln verbindlich? Welche Funktion haben die FIS- Regeln bei einer Unfalluntersuchung? 2 6. Wer hat Vortritt? Der Vordere/der weiter unten Fahrende ODER der Hintere/weiter oben Fahrende? 1 7. Was musst du beim Anhalten auf der Piste beachten? Zähle zwei Punkte auf. 2 8. "Freies Fahren in J+S": Was müssen die Jugendlichen während der "freien" (in unserem Sinn immer noch geführten) Fahr- und Arbeitsphasen wissen? Nenne drei Hinweise. 3 9. Welche Schritte siehst Du im Falle eines Unfalles auf der Piste vor? Zähle die ersten 3 Schritte auf. 3 10. Welches Sicherheits- und Sanitätsmaterial trägst Du immer bei Dir? Nenne vier Gegenstände. 2 11. Nenne 2 Grundsätze eines umweltbewussten Verhaltens beim Skifahren und Snowboarden 2 12. Was beachtest du beim Benützen des Sessellifts mit Kindern unter 1.25m? 1 13. Worauf achtest du beim Befahren von Gletscheranlagen? 1
18 14. Welches Gelände darfst du als J+S-LeiterIn mit deinen Jugendlichen außerhalb Pisten, Abfahrtsrouten und Sonderanlagen benutzen? 1 15. Wie kannst Du Dich über die aktuelle Lawinen-Situation ins Bild setzen? Nenne zwei Möglichkeiten. 2 16. Darfst du als J+S-LeiterIn Snowboard eine Ski-Gruppe leiten, oder als J+S-LeiterIn Skifahren eine Snowboard-Gruppe? 1 17. Was beachtest du, wenn du in deinem Kurs oder Lager Wassersport- oder Inline-Skating anbietest? 1 18. Nenne mindestens 3 mögliche Anzeichen von Unsicherheit oder Verunsicherung welche beim Jugendlichen zu erkennen sind. 3 Total erreichte Punkte: von 33 Test bestanden (ja/nein): Vorname und Name:
19 Fachkompetenz Praxis Leistungsdokumentation Bei den Praxistagen werden Lernwege zu anspruchsvollen Formen ausgehend von einfachen, strukturverwandten Formen erarbeitet. Die Formen sollen in möglichst vielen Varianten umgesetzt werden Dein sportpraktisches Können dokumentierst du mit einem Stern pro erfüllte Lernstufe. Als Orientierung dienen folgende Abgrenzungen: Gestalterstufe: Die Form funktioniert sehr gut und kann in herausfordernden Situationen und persönlichen Bedürfnissen entsprechend gestaltet werden Anwenderstufe: Die Form funktioniert gut und kann variiert werden Erwerberstufe: Die Form funktioniert in einfachen Situationen Vorbereitung Was weiss / kann ich bereits zu dem Thema/ Form? Wie ist meine Haltung zum Thema? In welchen Lehrunterlagen im J+S-Handbuch finde ich Erklärungen zu dem Thema? Was finde ich auf der Internetseite www.jugendundsport.ch? Was finde ich sonst auf dem Internet? Auswertung Auf welcher Lernstufe befinde ich mich in den jeweiligen Formen? Welche Übungen haben mir geholfen? Was hat mir besonders gut gefallen? Zu welchem Unterrichtskonzept kann ich einen Bezug herstellen mit den heutigen Erlebnissen?
20 Eignungsabklärung Vorbereitung: Skifahren: Hangabschwingen, Geschnittener Parallelschwung, Einbeinschwung Snowboard: Drehschwung (switch), Basic Turn gecarvt, Ollie, Walzer
21 Auswertung:
22 Sportartspezifische Vorgaben Skifahren Formen Lehrmittel Band 2 1 Freies Hangabschwingen Schwungvarianten und Anpassung ans Gelände 2 Geschnittene Parallelschwünge / Carveschwünge 6-8 aneinandergereihte und ausgefahrene Schwünge 3 Schwingen auf 1 Ski / Einbeinschwung 6-8 aneinandergereihte Schwünge auf einem Ski inkl. Wechsel 4 Springen / Basic-Air Basic-Air Normal über einen Kicker 5 Progression Pflugschwung Parallelschwingen 6-8 aneinandergereihte Schwünge 3-4 Pflugschwünge / 3-4 Parallelschwünge 6 Switch (Fakie) Parallelschwung Switch 4 6 aneinander gereihte Schwünge S. 129 S. 172-175 S. 186-189 S. 202-203 Pflugschwung: S. 144-147 Parallelschwung: S. 150-153 S. 182-185 Qualifikation EA KNW Praxis Für die erfolgreiche Bewältigung der Eignungsabklärung müssen mind. zwei der drei Formen auf dem erforderlichen Niveau beherrscht werden. Note 2 = vier der sechs Formen auf dem erforderlichen Niveau
23 Sportartspezifische Vorgaben Snowboard Formen Lehrmittel Band 3 1 Basic Turn gecarvt 4-6 gecarvte Schwünge im einfachen Gelände 2 Ollie, Walzer 2 Ollies in der Falllinie (Fullbase) 2 Walzer, je 360 gedreht, in der Traverse gefahren 3 Drehschwung switch 4-6 über Vor- mitdrehen ausgelöste Schwünge im mittleren Gelände 4 Basic Air Kicker Anfahrt (Fullbase) Absprung (angepasst an Trickanlage) Flugphase (kompakt) Landung (aktiv Fullbase) 5 Spins auf der Piste 2 verschiedene 180 (180-Grad Rotationen auf der Piste) 6 Noseturns 1 Nose Turn und 1 Nose Turn switch (von Zehenkante auf Zehenkante) S. 118-121 Ollie: S. 152-155 Walzer: S. 90-93 S. 122-25 S. 158-161 S. 172-177 S. 198-201 Qualifikation EA KNW Praxis Für die erfolgreiche Bewältigung der Eignungsabklärung müssen mind. zwei der drei Formen auf dem erforderlichen Niveau beherrscht werden. Note 2 = vier der sechs Formen auf dem erforderlichen Niveau
24 Praxis 1 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- (Formen) Vorbereitung:
25 Auswertung:
26 Praxis 2 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- (Formen) Vorbereitung:
27 Auswertung:
28 Praxis 3 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- (Formen) Vorbereitung:
29 Auswertung:
30 Lehrübungen (Praxis 4) Unterrichtsvorbereitung (Thema und Lernziel gemäss RLP M4) Unterrichtsvorbereitung: Die Teilnehmenden kennen den sportartspezifischen Lehrplan und können die relevanten Informationen und Unterlagen für die Vorbereitung eines Unterrichts / Trainings beschaffen. Personale und situative Voraussetzungen: Lernziele: Phase Einstimmen, Hauptteil, Ausklang Übung 1: Zeit Ziel Was will ich erreichen? Lernverfahren Wie gehe ich vor? Übung 2: Übung 3:
31 Unterrichtsdurchführung (Thema und Lernziel gemäss RLP M5 / M6) Unterrichtsdurchführung: Die Teilnehmenden können Einsteiger und Fortgeschrittene Jugendliche unterrichten. Die Teilnehmenden können sportartspezifische Wettkampf- und Trainingsformen durchführen. Auswertung:
32 Kompetenznachweis Fachkompetenz Praxis (persönliches Portfolio)
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34 Praxis 5 ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------- (Formen) Vorbereitung:
35 Auswertung:
36 Qualifikationsgespräch (Thema und Lernziel gemäss RLP W3) Qualifikationsgespräch: Die Teilnehmenden erhalten individuelle Rückmeldungen zu ihren Stärken und Schwächen. Selbstkompetenz Sozialkompetenz Fachkompetenz Methodenkompetenz Expert/in Leiter/in
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38 Allgemeines Links: www.jugendundsport.ch www.swiss-ski.ch www.snowsports.ch Jugend + Sport BASPO / EHSM 2532 Magglingen www.jugendundsport.ch