Business Intelligence Anwendungssysteme



Ähnliche Dokumente
Business Intelligence

Business Intelligence im Krankenhaus

Historie der analyseorientierten Informationssysteme

Survival Guide für Ihr Business Intelligence-Projekt

Entscheidungsunterstützungssysteme

Vorwort zur zweiten Auflage...V. Vorwort zur ersten Auflage... VIII

Management Support Systeme

Titel BOAKdurch Klicken hinzufügen

Komponenten und Architekturen von Analytischen Informationssystemen

Business Intelligence Data Warehouse. Jan Weinschenker

Marketing Intelligence Schwierigkeiten bei der Umsetzung. Josef Kolbitsch Manuela Reinisch

W.WIINM32.11 (Datawarehousing) W.WIMAT03.13 (Statistik)


DWH Szenarien.

THEMA: "SAS STORED PROCESSES - SCHNELL GEZAUBERT" HELENE SCHMITZ

Was ist Analyse? Hannover, CeBIT 2014 Patrick Keller

Spezialisierung Business Intelligence

Interview zum Thema Management Reporting &Business Intelligence

Information Governance Ergebnisse einer Marktbefragung zum Status Quo und Trends. Dr. Wolfgang Martin Analyst

Ontologiebasiertes Kennzahlenmanagement

Business Intelligence in NRW

BI Konsolidierung: Anspruch & Wirklichkeit. Jacqueline Bloemen. in Kooperation mit

Big Data: Nutzen und Anwendungsszenarien. CeBIT 2014 Dr. Carsten Bange, Gründer und Geschäftsführer BARC

Virtual Roundtable: Business Intelligence - Trends

Data Warehouse ein strategisches Projekt

C09: Einsatz SAP BW im Vergleich zur Best-of-Breed-Produktauswahl

Business Intelligence für Controller

Business Process Management. AristaFlow GmbH Ulm

360 - Der Weg zum gläsernen Unternehmen mit QlikView am Beispiel Einkauf

Business Intelligence SAP Anwenderbefragung

Inhalt. 1 Übersicht. 2 Anwendungsbeispiele. 3 Einsatzgebiete. 4 Systemanforderungen. 5 Lizenzierung. 6 Installation. 7 Key Features.

2006 COGNOSCO AG, 8057 ZUERICH, SWITZERLAND All rights reserved. Performance Management Markterfolg dank Kundenrating

5. Business Rules Der Business Rules Ansatz. 5. Business Rules. Grundbegriffe um Umfeld von Business-Rule-Management-Systemen kennen und

Infor PM 10 auf SAP. Bernhard Rummich Presales Manager PM Uhr

eevolution Business Intelligence Oliver Rzeniecki COMPRA GmbH Programmierer & Datenbankadministrator

Business Performance Management Next Generation Business Intelligence?

IT-Controlling in der Sparkasse Hildesheim

THEOBALD XTRACT PPS IXTO GMBH. Mathias Slawik, Linda Kallinich

Data Warehousing in der Lehre

Skills-Management Investieren in Kompetenz

Strategisches Informationsmanagement auf Basis von Data Warehouse-Systemen

Kampagnenmanagement mit Siebel Marketing/Oracle BI ein Praxisbericht

Dokumentenlenkung - Pflicht oder Kür-

ETL in den Zeiten von Big Data

INFORMATION LIFECYCLE MANAGEMENT

ERP-Evaluation systematisch und sicher zum optimalen ERP-System

IDV Assessment- und Migration Factory für Banken und Versicherungen

Systemen. Stand der Umsetzung von BSC-Systemen. 3/4 der Unternehmen setzen Balanced Scorecard als neues Instrument der Unternehmensführung ein.

Vertriebssteuerung & Controlling Konkrete Vertriebsziele, passend zur Unternehmensstrategie

8 Juli Transparenz durch Governance Data Governance als kritischer Erfolgsfaktor für Predictive Analytics

Star-Schema-Modellierung mit ERwin - eine kritische Reflexion der Leistungspotentiale und Anwendungsmöglichkeiten

Erfolgsfaktoren im Projektmanagement

Bachelor Prüfungsleistung

[ 5.BI Praxis Forum. Martin Daut I CEO I simple fact AG Nürnberg I 12. November 2015

Das System sollte den Benutzer immer auf dem Laufenden halten, indem es angemessenes Feedback in einer angemessenen Zeit liefert.

Blumen-bienen-Bären Academy. Kurzanleitung für Google Keyword Planer + Google Trends

Requirements-Management Ein praktisches Beispiel

ETL-Prozess mit. im Produktivbetrieb. Christian Kolodziej

ERP / IT Strategieleitfaden Vorgehensmodell zur Entwicklung einer ERP / IT-Strategie

Business Intelligenceein Überblick

BPM im Kontext von Unternehmensarchitekturen. Konstantin Gress

Auf dem Weg zu Green IT Veränderungen mit Menschen nachhaltig umsetzen IHK IT-Leiter-Treffen Darmstadt, den

DW42: DWH-Strategie, Design und Technik

Die Bedeutung der Prozessmodellierung bei der Weiterentwicklung des DWHs der DAK Der Innovator als Missing Link

16.4 Wiederverwendung von COTS-Produkten

Integration mit. Wie AristaFlow Sie in Ihrem Unternehmen unterstützen kann, zeigen wir Ihnen am nachfolgenden Beispiel einer Support-Anfrage.

Industrie 4.0 in Deutschland

PAPIERLOSES ARBEITEN. für Anfänger

1 Einleitung. Betriebswirtschaftlich administrative Systeme

BIW - Überblick. Präsentation und Discoverer Demonstration - Teil 1 - Humboldt Universität zu Berlin am 10. Juni 2004

Digitales Rechnungsmanagement as a Service Lösungen für ALLE TEXTILER (Handel und Industrie)

Agenda. ebusiness-lotse Schleswig-Holstein Supply Chain & Logistics. ERP Auch was für die Kleinen! Kundenfeedback super! Shop super!

HR Prozesse und Tools

Business Intelligence braucht mehr Business!

Prozesse einfach modellieren und verständlich publizieren

TPAV. Dubletten- und Adressprüfung direkt im SAP CRM

Konzeption eines Master-Data-Management-Systems. Sven Schilling

itestra Software Tuning Mehr Leistung. Weniger Kosten. Software Productivity

Erhöhen Sie die Wirksamkeit Ihrer HR-Instrumente durch optimalen Einsatz von HR-Software. zeigen durch Best-Practise Vergleiche Entwicklungsfelder auf

Die Makler System Club FlowFact Edition

Entwicklung des Dentalmarktes in 2010 und Papier versus Plastik.

Wir beraten Sie. Wir unterstützen Sie. Wir schaffen Lösungen. Wir bringen Qualität. Wir beraten Sie. Wir unterstützen Sie. Wir schaffen Lösungen

MetaNavigation der effizienteste Weg maximalen Mehrwert aus BI Metadaten zu ziehen

Business Intelligence Praktikum 1

Informationswirtschaft 2: Überblick

Informationssystemanalyse Problemstellung 2 1. Trotz aller Methoden, Techniken usw. zeigen Untersuchungen sehr negative Ergebnisse:

Neue Funktionen in Innovator 11 R5

Seminar C02 - Praxisvergleich OLAP Tools

WORKSHOP REDWOOD INTELLIGENCE & SLA JAN DIRK ZIJLSTRA CHRISTOPH KIMMESKAMP

Operationalisierung von finanziellen/strategischen Kennzahlen zur Optimierung der Unternehmenssteuerung

Softwareanforderungsanalyse

Requirements-Traceability in der industriellen Praxis Ziele und Einsatz

Prozessorientiertes Asset Management und Mobile Workforce (unter Android)

Raus aus der Bl-Falle

AGROPLUS Buchhaltung. Daten-Server und Sicherheitskopie. Version vom b

BI in der Cloud eine valide Alternative Überblick zum Leistungsspektrum und erste Erfahrungen

ITIL 3LGM²: Methoden und Werkzeuge für das IT Service Management im Krankenhaus

Prozessorientierte Applikationsund Datenintegration mit SOA

Transkript:

Business Intelligence Anwendungssysteme Fakultät für Wirtschaftswissenschaften Professur Wirtschaftsinformatik II Prof. Dr. Peter Gluchowski Folie 1

Literatur zur Vorlesung BI- Anwendungssysteme Gluchowski, Peter; Gabriel, Roland; Dittmar, Carsten: Management Support Systeme und Business Intelligence - Computergestützte Informationssysteme für Fach- und Führungskräfte, 2. Auflage, Berlin 2008 Chamoni, Peter; Gluchowski, Peter: Analytische Informationssysteme - Business Intelligence-Technologien und Anwendungen, 4. Auflage, Berlin 2009 Folie 2

Gliederung BI-Anwendungssysteme 1. Einordnung und Überblick 2. Metadaten und Metadatenverwaltung 3. Planungssysteme 4. Balanced Scorecard Systeme 5. Risikomanagementsysteme 6. Konsolidierungssysteme Folie 3

Business Intelligence Gesamtheit aller Werkzeuge und Anwendungen mit entscheidungsunterstützendem Charakter, die zur besseren Einsicht in das eigene Geschäft und damit zum besseren Verständnis in die Mechanismen relevanter Wirkungsketten Begriffliche Klammer, die eine Vielzahl unterschiedlicher Ansätze zur Analyse geschäftsrelevanter Daten zu bündeln versucht (kein neues Konzept / Produkt) Folie 4

Begriffsverständnis BI Weites BI- Verständnis Datenbereitstellung Datenauswertung ETL Data Warehouse Standard- Reporting Ad-Hoc- Reporting OLAP Data / Text Mining MIS / EIS / DSS Portale Kennzahlen / Balances Scorecards Planung / Konsolidierung Analytisches CRM Analyseorientiertes BI-Verständnis Enges BI- Verständnis Technik Anwendung Prozessschwerpunkt Orientierung Folie 5

Einsatzgebiete für BI-Systeme Controlling 88,1% Management/Geschäftsführung 76,8% 13,2% 10,0% Sales/Vertrieb 75,9% 15,1% Rechnungswesen/Buchhaltung 63,2% 26,2% 10,5% Logistik 44,3% 44,3% 11,4% Einkauf 43,5% 41,9% 14,6% Produktion 43,0% 46,2% 10,8% Personalwesen (HR) 36,8% 49,2% 14,1% Kundendienst/Service 34,3% 56,8% Marketing/Werbung 32,2% 55,9% 11,9% Forschung & Entwicklung 15,7% 75,9% im Einsatz nicht im Einsatz Einsatz geplant Quelle: eigene empirische Erhebung, Dezember 2009 Januar 2010 Folie 6

Aktuelles BI-Architektur-Konzept Endbenutzer- werkzeuge Data Abfrage-und Mining Berichtssysteme Executive - OLAP- Information Systeme Frontend Weitere Systemkategorien: Planungssysteme BSC-Systeme Data Warehouse Metadaten- banksystem Data Mart Data Mart OLAP Server Zentrale Datenbasis ETL-System Archivierungs- system Externe Daten Operative Vorsysteme Folie 7

BI-Systemkategorien Präsentations- und Zugangssysteme BI-Portale Management Cockpits und Dashboards Konzeptorientierte Systeme Balanced Scorecard-Systeme Systeme für die wertorientierte Unternehmensführung Risikomanagement-Systeme Planungs- und Budgetierungs-Systeme Konsolidierungs-Systeme Systeme für analytisches CRM und SRM Generische Basissysteme Berichtssysteme Standardreporting-Systeme Berichtssysteme mit geführter Navigation (EIS, MIS) Früherkennungs- bzw. Warnsysteme Ad-hoc-Analysesysteme OLAP Cube Viewer Query Builder Modell- und methodengestützte Analysesysteme Decision Support-Systeme Expertensysteme Data Mining-Systeme Text Mining-Systeme Folie 8 Quelle: Gluchowski, Peter; Kemper, Hans-Georg (2006): Quo Vadis Business Intelligence? Aktuelle Konzepte und Entwicklungstrends, in: Business Intelligence Spektrum, 1. Jg., Heft 1, Mai 2006, S. 12 19

Gliederung BI-Anwendungssysteme 1. Einordnung und Überblick 2. Metadaten und Metadatenverwaltung 3. Planungssysteme 4. Balanced Scorecard Systeme 5. Risikomanagementsysteme 6. Konsolidierungssysteme Folie 9

Häufig gestellte Fragen vom BI- Anwendern Wo finde ich eine Auswertung über die umsatzstärksten Filialen in der Region? Was bedeutet Umsatz in meinem Report? Welchen Status / welches Alter haben die Kennzahlen? Mit welchem Aufwand ist es verbunden, wenn ich eine weitere Kennzahl benötige? Wen kann ich ansprechen, wenn ich die aktuellen Produktstammdaten benötige? Folie 10

Problemstellungen Unkenntnis über Herkunft, Bedeutung und Aggregationsgrad von Daten Unklarheit bei Verfügbarkeiten und Ladezustand von Daten Inkonsistenzen zwischen Berichten aufgrund unterschiedlicher Kennzahlendefinitionen Uneinheitliche Terminologie (v. a. für fachliche Sachverhalte) Gründe: Kommunikationsprobleme zwischen Anwendern und Entwicklern Steigende Komplexität in der Systemlandschaft Redundanzen in der Datenhaltung: laut Gartner Group werden 30% der gesamten IT-Kosten durch die Datenredundanzen in den Unternehmen verursacht Folie 11

Metadaten sind überall Folie 12

Metadaten - Begriffsvielfalt Kurzdefinition Daten über Daten - trifft nicht alle Aspekte Data that describes the meaning and structure of business data, as well as how it is created, accessed, and used Quelle: Barry Devlin, Data Warehouse from Architecture to Implementation, Addison- Wesley, 1997 Jede Art von Informationen, die für - die Analyse - das Design - die Realisierung - die Nutzung eines Informationssystems benötigt werden Metadaten beschreiben Bedeutung, Aufbau, Herkunft und Qualität der Daten (und Prozesse) in den verschiedenen Komponenten eines Informationssystems Folie 13

Metadaten - Arten Statische Metadaten Längerfristige Stabilität (Datenstrukturen etc.) Dynamische Metadaten Hohe Änderungshäufigkeit (Abfragemuster etc.) Passiv Metadaten Umfassende, konsistente Dokumentation Nutzung im Rahmen von Aufbau und Betrieb (IT) und Verwendung (Fachbereich) Aktive Metadaten Interpretation zur Laufzeit mit dem Ziel der Steuerung (ETL-Prozesse) Semi-aktive Metadaten Auslesen zur Laufzeit Ziel: Überprüfung der Implementierung auf Konsistenz Quelle: Auth, Gunnar: Prozessorientierte Organisation des Metadatenmanagements für Data Warehouse-Systeme, St. Gallen 2002 Folie 14

Technische versus fachliche Metadaten Technische Metadaten Fachliche Metadaten Unterstützen den Entwickler Werden in den Tools erzeugt und benötigt Beispiele: Datentypen, Datenkonvertierungen Weitere Differenzierung in logische und physische Metadaten möglich Unterstützen den Endanwender Fallen nicht automatisch an Beispiele: Kommentare, Verantwortlichkeiten, Geschäftsregeln,... Folie 15

Nutzenpotenziale von Metadaten Entwickler Endandwender Systemintegration Automatisierung der Admin- Prozesse Wiederverwendung Impact-Analysen Unterstützung Change Management Reduzierung Entwicklungsund Betriebskosten Kosten Vereinfachung u. Erklärung Transparenz und Nachvollziehbarkeit Einheitliche Terminologie Unterstützung in der Datenanalyse: präzise Anfrageformulierung u. korrekte Ergebnisinterpret. Dokumentation Akzeptanz Folie 16

Metadaten - Kategorien Terminologie Datenstruktur/-bedeutung Datentransformation Datenqualität Organisationsbezug Metadatenhistorie Systembezug Datenanalyse Quelle: Auth, Gunnar: Prozessorientierte Organisation des Metadatenmanagements für Data Warehouse-Systeme, St. Gallen 2002 Folie 17

Metadaten Terminologie Begriffsbenennung Kurztext Begriffsidentität (eindeutige Bezeichnung, z.b. Surrogatschlüssel) Begriffsdefinition Begriffsbeziehungen (zu anderen Begriffen) Synonyme Homonyme Ursprung (Datenschema/Datenstruktur) Owner Quelle: Auth, Gunnar: Prozessorientierte Organisation des Metadatenmanagements für Data Warehouse-Systeme, St. Gallen 2002 Folie 18

Metadaten Datenstruktur/-bedeutung Bezeichnung Beschreibung Typ (Entity, Table) Elemente einer Entität (Attribute, Felder, Schlüssel, Index) Datentyp (der Elemente) Elementgröße (Speicherbedarf) Ersteller Erstellungsdatum Letzte Änderung (Datenstruktur) Letzte Aktualisierung Verwendung (Programme) Quelle: Auth, Gunnar: Prozessorientierte Organisation des Metadatenmanagements für Data Warehouse-Systeme, St. Gallen 2002 Folie 19

Die Bedeutung von Metadatenmanagement Für wie wichtig halten Sie Metadatenmanagement? Anzahl für unverzichtbar 81 51% für wichtig 73 46% für nice to have 3 2% für weniger wichtig 1 1% für überflüssig 0 0% Total 158 98% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% Florian Melchert: Metadatenmanagement im Data Warehousing Ergebnisse einer empirischen Untersuchung. Arbeitsbericht BE HSG/CC BPM/01, 2004 Folie 20

Metadaten - Herausforderungen Die genannten Nutzenpotentiale unterliegen idealtypischen Annahmen Aber: Reale Metadaten sind nicht ideal! Digitalisierung des Wissens in den Köpfen Vergangenheitsbewältigung Mangelnde Verbreitung von Standards Aufwand entsteht häufig an anderer Stelle als der Nutzen Überzogene oder vage Vorstellungen und Erwartungshaltungen Unzureichende Unterstützung von fachlichen Metadaten Folie 21

Umsetzungsgrad von MDM-Projekten Haben Sie bereits ein MDM-System im Betrieb? in Betrieb; 31% in Umsetzung; 9% keine Angabe; 6% weiss nicht; 8% in Planung; 31% nicht geplant; 15% Florian Melchert: Metadatenmanagement im Data Warehousing Ergebnisse einer empirischen Untersuchung. Arbeitsbericht BE HSG/CC BPM/01, 2004 Folie 22

Hindernisse auf dem Weg zum MDM Was waren die wesentlichen Gründe, auf die Umsetzung eines MDM-Systems zu verzichten? Kosten > Nutzen 19% Mangel Ressourcen 19% kein Projektsponsor 25% Mangel MDM-Software 9% Sonstiger Grund 3% n = 24 kein Bedarf 25% Florian Melchert: Metadatenmanagement im Data Warehousing Ergebnisse einer empirischen Untersuchung. Arbeitsbericht BE HSG/CC BPM/01, 2004 Folie 23

Anwendungsgebiete MDM Welchen Umsetzungsstatus haben die Metadatenanwendungsgebiete in Ihrem Unternehmen? 0 20 40 60 80 100 120 140 Data Lineage Datenqualitätsverbesserung Verknüpfung technische-fachliche MD Automatisierung DW H-Betrieb Zentrale Verwaltung von Zugriffsrechten Vereinheitlichung Terminologie Konsisente und integrierte Dokumentation MD-W iederverwendung DW H-Navigation Optimierung DW H-Nutzung Änderungsanalyse Automatisierung DW H-Entwicklung umgesetzt in Umsetzung in Planung nicht geplant misslungen Florian Melchert: Metadatenmanagement im Data Warehousing Ergebnisse einer empirischen Untersuchung. Arbeitsbericht BE HSG/CC BPM/01, 2004 Folie 24

Die soziale Komponente von Metadaten Wo befinden sich Metadaten? 26% 12% 42% In den Köpfen der Mitarbeiter Elektronische Dokumente Papier Dokumente 20% Andere DM Review, 2002: Meta Data & Knowledge Management Meta Data Repository Myths Folie 25

Beispiel: ASG Rochade (1) Folie 26

Beispiel: ASG Rochade (2) Folie 27

Zusammenfassung Mit steigender Komplexität einer IT-Landschaft gewinnt das Metadatenmanagement an Bedeutung Die Nutzung technischer Metadaten kann Aufwände und Inkonsistenzen in der IT-Landschaft erheblich reduzieren Die Einführung einer MDM-Lösung ist ein Prozess Konkreter monetärer Nutzen ist nur schwer darstellbar Zahlreiche nicht-quantifizierbare Nutzenpotenziale Folie 28