INTELLIGENZ [1]: Grundlagen

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Transkript:

Intelligenz [1]: Grundlagen Skriptum - 1 - INTELLIGENZ [1]: Grundlagen Intelligenzbegriff Intelligenzmodelle Intelligenztests Intelligenzquotient Kritik an der Intelligenmessung (1) Intelligenzbegriff: Es gibt sehr viele und verschiedenartige Definitionen von Intelligenz. Häufig wird dabei Intelligenz aufgefasst als - Leistungsgrad beim Problemlösen - Fähigkeit, neuartige Situationen auf Grund von Einsicht zu bewältigen. (vgl. ROHRACHER, S. 385 oder STERN, S. 3) (2) Intelligenzmodelle: (a) Zwei-Faktoren-Theorie (SPEARMAN (1904)) (vgl. HOBMAIR (Hrsg.) et al., S. 118): Intelligenzleistungen beruhen auf einem Generalfaktor (g) und Spezifischen Begabungsfaktoren (s1, s2, s3), die besonderen Fähigkeiten entsprechen. (b) Multiple Faktoren-Theorie (THURSTONE (1938)) (vgl. HOBMAIR (Hrsg.) et al., S. 119): :Sieben Primärfaktoren: Wahrnehmungstempo Raumvorstellung Merkfähigkeit Rechenfertigkeit Denkfähigkeit Sprachverständnis Wortflüssigkeit

- 2 - (c) Theorie multipler Intelligenz (GARDNER (1985)) (vgl. ZIMBARDO / GERRIG, S. 417): GARDNER identifiziert acht Intelligenzen, die einen großen Bereich menschlicher Erfahrung abdecken. Die Wertschätzung für jede dieser Fähigkeiten variiert zwischen verschiedenen Gesellschaften, je nachdem, was (zum Überleben) gebraucht wird, nützlich ist oder von einer bestimmten Gesellschaft ausgezeichnet wird in diesem Sinne jedenfalls ist Intelligenz kein kulturunabhängiges Phänomen. Intelligenztyp Endzustand (Beispiele) Kernkomponenten Logisch-Mathematisch Wissenschaftler, Mathematiker Gespür für logische und numerische Muster; Fähigkeit, mit langen Ketten von Schlussfolgerungen umzugehen Linguistisch Dichter, Journalist Gespür für Laute, Rhythmen, Wortbedeutungen und unterschiedliche Funktionen von Sprache Naturalistisch Biologe, Umweltforscher Gespür für Unterschiede zwischen verschiedenen Spezies; Fähigkeiten im Umgang mit Lebewesen Musikalisch Komponist, Violinist Gespür für Rhythmik, Tonhöhe, Klangqualität; Wertschätzung der Formen musikalischen Ausdrucks Räumlich Steuermann, Bildhauer Fähigkeit zur genauen Wahrnehmung der visuellräumlichen Welt und zu Transformationen der ursprünglichen Wahrnehmungen Kinästhetisch Tänzer, Athlet Fähigkeit zur Kontrolle der Bewegungen des eigenen Körpers; Geschicktheit im Umgang mit Objekten Interpersonal Therapeut, Verkäufer Fähigkeit, die Stimmungen, Charaktereigenschaften, Motive und Sehnsüchte anderer Menschen zu erkennen und angemessen zu reagieren Intrapersonal Person mit detailliertem und zutreffendem Wissen über sich selbst Zugang zu eigenen Gefühlen und Fähigkeit, diese zu unterscheiden und zur Verhaltenssteuerung einzusetzen; Wissen über eigene Stärken, Schwächen, Sehnsüchte und Intelligenzen GARDNERs acht Intelligenzen GARDNER weist darauf hin, dass westliche Gesellschaften vor allem die ersten beiden Intelligenzarten fordern und fördern, während nicht-westliche Gesellschaften oft andere Formen wertschätzen.

- 3 - (3) Intelligenztests: Intelligenztests erheben den Anspruch, Intelligenz zu messen. Ein klassischer Test der Hamburg-Wechsler-Intelligenztest sei hier vorgestellt. Es gibt diesen Test inzwischen in mehreren Formen oder Varianten für Erwachsene und für Kinder. (a) Hamburg-Wechsler-Intelligenztest für Erwachsene (HAWIE) (vgl. FÜRST, S. 85-86): Der Test besteht aus 11 Subtests in zwei Teilen (Verbalteil und Handlungsteil): Verbalteil: Handlungsteil: Allgemeines Wissen Zahlen-Symbol-Test Allgemeines Verständnis Bilderordnen Zahlennachsprechen Bildergänzen Rechnerisches Denken Mosaiktest Gemeinsamkeiten finden Figurenlegen Wortschatz-Test Hamburg-Wechsler-Intelligenztest für Erwachsene (HAWIE (1956)) Beispiele für Testaufgaben: Allgemeines Wissen Schluss auf die Wissensbreite: Was ist Mimikry? Allgemeines Verständnis Praktische Urteilsfähigkeit: Was sollten Sie tun, wenn Sie im Kino oder Theater säßen und als erster einen Brand entdeckten? Gemeinsamkeiten finden Verbale Begriffsbildung, logisch-abstraktes Denken: Was ist das Gemeinsame von Baum und Fliege? Zahlen-Symbol-Test Visuell-motorische Koordination, Konzentration bei Routineaufgaben: Für die Eintragung der Zeichen in die Felder stehen 90 Sekunden zur Verfügung:

- 4 - Bilderordnen Verständnis des Ablaufs sozialer Situationen: Die Bilder sind in der richtigen zeitlichen Abfolge zu ordnen: Figurenlegen Planende Fantasie, Kombinatorik: Aus gegebenen Teilen soll eine Figur zusammengestellt werden wie bei einem Puzzle: (b) Hamburg-Wechsler-Intelligenztest für Kinder (HAWIK): Der Test besteht aus 11 Subtests in zwei Teilen (Verbalteil und Handlungsteil) (vgl. ILLICHMANN, S. 212): Verbalteil: Handlungsteil: Allgemeines Wissen Zahlen-Symbol-Test Allgemeines Verständnis Bilderordnen Zahlennachsprechen Bildergänzen Rechnerisches Denken Mosaiktest Gemeinsamkeiten finden Figurenlegen Wortschatz-Test Hamburg-Wechsler-Intelligenztest für Kinder (HAWIK)

- 5 - Beispiele für Testaufgaben: Allgemeines Wissen: - Wie viele Ohren hast du? (leichteste Frage) - Wo liegt Chile? (mittelschwer) - Was ist Pfandrecht? (schwerste Frage) Allgemeines Verständnis: - Was solltest du tun, wenn du dich in den Finger geschnitten hast? - Warum müssen wir Briefmarken auf Briefe kleben? [2 Punkte: Die Beförderung kostet etwas. 1 Punkt: Der Briefträger wird davon bezahlt. 0 Punkte: Der Brief wird sonst nicht befördert. ] Rechnerisches Denken: Ein Milchmann hatte 25 Flaschen Milch und verkaufte davon 11. Wieviele bleiben ihm übrig? (mittelschwere Frage) Gemeinsamkeiten finden: Was ist das Gemeinsame bei Pflaume und Pfirsich? [2 Punkte: Früchte, Südfrüchte, Obst. 1 Punkt: Zum Essen, rund, Haut, Saft. 0 Punkte: Gesund, klein. ] Zahlen-Symbol-Test: Innerhalb einer bestimmten Zeit müssen verschiedene Symbole vorgegebenen Zahlen zugeordnet werden. Bildergänzen: Bilder werden vorgelegt, auf denen jeweils etwas fehlt (z.b. ein Hahn, dem ein Sporn fehlt). Mosaiktest: Mit bemalten Holzklötzen müssen vorgegebene Muster gelegt werden. Figurenlegen: Einzelteile aus Karton (bis zu acht Teile) müssen zu Figuren zusammengefügt werden. (4) Intelligenzquotient: Das Ergebnis der Intelligenzmessung wird üblicherweise als Intelligenzquotient (IQ) dargestellt (vgl. KONECNY / LEITNER, S. 269-271). (a) Intelligenzquotient nach STERN (1912): Unter dem Intelligenzalter einer Person versteht man das einer bestimmten Altersstufe entsprechende Leistungsniveau. Der Intelligenzquotient ist dann definiert als IQ Intelligenzalter Lebensalter 100 Beispiel: Wenn ein achtjähriges Kind alle Aufgaben löst, die einem Intelligenzalter von 12 Jahren entsprechen, dann ergibt sich ein IQ von 150.

- 6 - Diese Definition hat erhebliche Nachteile zum Beispiel nimmt die Intelligenz alleine dadurch ständig ab, dass man älter wird. Diese Form des Intelligenzquotienten ist auf Erwachsene somit nicht anwendbar. (b) Intelligenzquotient nach WECHSLER (1939): Der Intelligenzquotient ist ein Maß für die Abweichung des Testergebnisses einer Person vom Mittelwert ihrer Altersgruppe er ist also eigentlich kein Quotient (die Bezeichnung Intelligenzquotient hat sich aus historischen Gründen erhalten). - Intelligenzquotient nach WECHSLER (1939) Die Form der Kurve ( Glockenkurve ) bringt zum Ausdruck, dass Intelligenzquotienten normalverteilt sind. (5) Kritik an der Intelligenzmessung (vgl. REUTTERER, S. 83 84): abstrakt; nur wenige positiv bewertete Kompetenzen erfasst Messung beruht auf erwünschtem Menschenbild Überbewertung abstrakter und verbaler Intelligenz gegenüber praktischer Intelligenz subjektive Befindlichkeit (Aufregung, Unpässlichkeit) beim Test nicht berücksichtigt Kreativität, Formen- und Farbengefühl nicht berücksichtigt persönliche Betroffenheit (Engagement, Motivation) nicht berücksichtigt Tests sind nicht kulturfrei Mitglieder einer bestimmten Kultur werden bevorzugt