DSV Snowboard lehrplan

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Transkript:

DSV Snowboard lehrplan Schriftenreihe des Deutschen Skiverbandes Heft 25 mit Textbeiträgen von Sven Huckenbeck Jörg Kastrup Ulrich Kürschner Joachim Sauter Klaus Schlicksbier Vervielfältigung - auch auszugsweise - nur mit Genehmigung der Autoren und CDP 1. Auflage herausgegeben vom Deutschen Skiverband im Februar 1995

u uu uu Vorwort Einleitung 1. lementarschule Ausrüstung Erste Erfahrungen Board-Handling Aufwärmen Board anschnallen Einstieg Plattenbindung Einstieg Softbindung Fallschule Fallen Frontside Fallen Backside Aufstehen Rollerfahren Gleichgewicht Grundstellung Gleiten / Schußfahren Kanten / Bremsen Schrägfahrt Springen Liftfahren Sessellift Schlepplift II. ßasisschule Technik-Leitbilder Technik-Leitbild Beugeschwingen Bewegungsbeschreibung Detaillierte Bewegungsbeschreibung und Erklärung Anfahren Beugen zum Aufkanten Strecken zum Umkanten Schwungsteuerung Steuern Frontside Steuern Backside 13 13 16 16 17 17 18 18 19 19 22 22 25 25 26 26 28 28 Technik-Leitbild Bewegungsbeschreibung Detaillierte Bewegungsbeschreibung und Erklärung Anfahren Strecken zum Aufkanten Beugen zum Umkanten Strecken zum Steuern Schwungsteuerung Steuern Frontside Steuern Backside Bewegungshilfen Rotation Gegendrehen Die Variablen Bewegungsumfang Dynamik Zu den lehrwegen Vom Gleiten zum Schwingen Spezielle Probleme beim Snowboard- Unterricht Prinzip der Individualisierung Gegenseitige Durchlässigkeit der Lehrwege Die Lehrwege und ihre spezifischen Eigenschaften Über den Rhythmus zum Beuge- oder Über das Steuern zum Beuge- oder Über den Sprungweg zum Beugeschwingen Die Bedeutung der Lernziele Die Lehrwege in der Unterrichtspraxis 29 29 31 31 37 37

lehruuege zum ßeugcschuiingcn Weg 1: Über den Rhythmus zum Beugeschwingen Voraussetzungen der Schüler Geländewahl 39 39 39 Rhythmisches Umkanten nahe der Fallinie 41 Rhythmisches Umkanten mit größerem Schwungwinkel 42 Rhythmisches Umkanten mit steigender Steuerqualität 4. Lernziel 42 Beugeschwingen mit zunehmend größeren Radien UJeg 2: Über das Steuern zum Beugeschwingen Geländewahl Herausfahren aus der Fallinie Einfahren in die Fallinie azyklisches Beugeschwingen 43 43 45 45 4. Lernziel 46 zyklisches Beugeschwingen mit zunehmend kürzeren Radien UJeg 3: Über den Sprungweg zum Beugeschwingen Geländewahl 46 47 Winkelspringen nahe der Fallinie 48 Winkelspringen schwingend beenden 49 Springen abbauen und Schwungwinkel vergrößern 4. Lernziel 49 Beugeschwingen mit zunehmend größeren Radien lehruuege zum Streckschuuingen UJeg 1: Über den Rhythmus zum 50 Rhythmisches Umkanten nahe der Fallinie Rhythmisches Umkanten Schwungwinkel Rhythmisches Umkanten Steuerqualität mit größerem mit steigender 52 53 4. Lernziel 53 mit zunehmend größeren Radien

UJeg 2: Über das Steuern zum Herausfahren aus der Fallinie Einfahren in die Fallinie 53 54 Die Umkantphase Bedeutung der Vertikalbewegung Entlastung Unterstützung des Drehmomentes Beschleunigung während eines Schwunges Gleichgewicht 66 69 69 Azyklisches 55 V. Systematik der Schujunaformen 4. Lernziel 56 Zyklisches mit zunehmend kürzeren Radien III. Spezialschule Fohren in steilem Gelände Bewegungsbeschreibung 57 Phasenstruktur 71 Die einleitende Aktionsphase 71 Die überleitende Aktionsphase / Das Umkanten 72 Die Hauptaktionsphase / Das Steuern 72 Trennung der Phasen 72 Zyklisches Fahren - Phasenverschmelzung 72 Hilfsaktionen 73 ßuckelpisten Bewegungsbeschreibung und Erklärung 59 VI. Methodische Grundlagen Fohren in tiefem Schnee Bewegungsbeschreibung und Erklärung 59 Stongenfohren Eingrenzen von Bewegungsspielräumen 61 Eingrenzen durch Zonen 61 Vorgegebene Fahrspur 61 Stangenparcours 62 IV. Mechanische Grundlagen Der Körperschwerpunkt Die Hangabtriebskraft Die Zentrifugalkraft Die Steuerphase 63 63 64 64 Grundsätze der Methodik 75 Vielseitig schulen - funktionell unterrichten 75 Variation einer Fahrtechnik 76 Spezielle Methoden 76 Schwung aus Schwung lernen 76 Auffangübungen und Hilfsaufgaben 76 Techikspiel - Kontrastlernen - Anwendungslernen 77 Rhythmusschulung 77 Voraussetzungen der Schüler 77 Unterrichtsmaßnahmen 78 Verbale Information 78 Bewegungsbeschreibung 78 Bewegungserklärung 79 Bewegungsaufgabe 79 Bewegungsanweisung 79 Gefühlsbeschreibung 79

Optische Information Demonstration Medieneinsatz Bewegungshilfen Personelle Bewegungshilfe Bewegungshilfe mit Geräten Korrektur Unterrichtsorganisation Gruppierungsformen Betriebsformen Geländestation Umlaufbetrieb F-R-Ü (Fahren-Rückmelden-Üben) Beratungsservice Freies Abfahren mit vereinbartem Treffpunkt 79 79 Lawinen Schnee Wind Gelände Lawinenlagebericht Lawinenbergung Gletscher / Gletscherspalten Höhe Wetter Nebel Wind Kälte UV-Strahlung 91 93 93 95 95 Motorisches Lernen Modellvorstellung Bewegungsvorstellung Üben Monotones oder variables Üben? Ganzheits- oder Teilmethode? Erleichterte oder erschwerte Übungsbedingungen? Feedback Veränderungen im Lernprozeß 83 85 86 IX. ßoard-Tuning Reinigung Reinigung mit Wachsentferner Reinigung mit Heißwachs Heiß-Wachsen Belagreparatur Kantenschleifen Kantenschleifen von unten Kantenschleifen von der Seite 98 99 99 100 VII. Sicherheit Aufgaben des Snowboardlehrers Haltepunkte Lehrerverhalten beim Liftfahren Lehrerverhalten bei Unfällen Lehrerverhalten bei schlechter Sicht FIS-Regeln 88 88