Wohnparkplus Im großen Eichen
Inhalt 1. Die gewobau Rüsselsheim als kommunales Wohnungsunternehmen 2. Vorstellung des Wohnparkplus - Im großen Eichen 3. Das Bielefelder Modell 4. Nachbarschaftscafé und Servicebüro 5. Bewohnerauswahl 6. Mieterstrukturdaten 2
Allgemeine Informationen zur gewobau Moderner Wohndienstleister mit Tradition Die gewobau Rüsselsheim, 1954 gegründet, ist als kommunales Wohnungsunternehmen der größte Wohndienstleister vor Ort. Die Wohnungen und Wohngebäude des Unternehmens befinden sich derzeit ausschließlich in Rüsselsheim. Soziale Verantwortung und Kundenorientierung bilden die Kernpunkte unserer Unternehmensziele. Die Zufriedenheit unserer Mieter hat für uns einen sehr hohen Stellenwert und wird regelmäßig durch Mieterbefragungen überprüft. Für Fremdeigentümer werden Wohnungen in Groß-Gerau, Mörfelden-Walldorf, Steinbach und Frankfurt vermarktet 3
Die gewobau Rüsselsheim in Zahlen Stand 31.12.2017 Anzahl Ø Miete in Wohnungen insgesamt - Frei finanziert - öffentlich gefördert Gewerbe Garagen/Stellplätze 6.315 4.271 2.044 12 1.167 6,20 6.73 5.17 7,82 Mitarbeiter gesamt - Auszubildende Mitarbeiter tdg 102 7 50 Marktanteil gesamt Marktanteil im Mehrfamilienhausbestand Bevölkerungsanteil gewobau-mieter 22,6 % 36,9 % 27,6% 4
Ausgangssituation Rüsselsheim-Bauschheim Insgesamt 302 Wohneinheiten von der gewobau fehlende Angebote zum Wohnen im Alter keine Seniorenwohnanlage Gruppe der über 60-jährigen mit entsprechenden Bedarfen wird den Stadtteil in naher Zukunft dominieren dem Quartier droht eine Überalterung 5
Nachfrage/ Zielgruppe Zu Projektstart 2015 waren bei der gewobau 2.102 Mietinteressenten registriert Der Anteil der Seniorenhaushalte betrug 16% bzw. 330 Haushalte Davon hatten 83 einen Wohnberechtigungsschein Wohnungsgrößen zwischen 45 und 80 qm wurden sehr häufig nachgefragt, größere Wohnungen insbesondere von Haushalten, die sich von Eigenheimen im Alter trennen. Für Bauschheim interessierten sich mehrere Hundert der 2.100 Mietinteressenten als künftigen Wohnort Neben der großen Nachfrage nach seniorengerechten Wohnungen, nimmt auch die Nachfrage nach barrierefreien/ rollstuhlgerechten Wohnungen bei Menschen unter 60 zu Im ausgewiesenen Bedarfsfall stehen die Wohnungen des Wohnparkplus daher auch für Menschen mit Behinderung unter 60 Jahren zur Verfügung 6
Neubau Seniorenwohnanlage Rheingauer Str. 27-27b In der Nähe des Grundstücks befinden sich fußläufig gut erreichbar das Bürgerhaus, die Kirche, die Sport- und Mehrzweckhalle sowie mehrere Bushaltestellen. 7
Neubau Seniorenwohnanlage Rheingauer Str. 27-27b 8
Neubau Seniorenwohnanlage Rheingauer Str. 27-27b 9
Neubebauung Grundstück hat 2.379 qm 18 freifinanzierte und 18 öffentlich geförderte Wohnungen Wohnmöglichkeit für bis zu 72 Personen 27 Wohnungen barrierefrei gem. HBO und DIN 18040-2 9 Wohnungen rollstuhlgerecht Tiefgarage mit 15 Stellplätzen, 5 ebenerdige Parkplätze im vorderen Grundstücksbereich Wohnungsgrößen zwischen 38m² und 99m² Bau von zwei Appartements zu je 30 m² (Belegung Pflegedienstleister) 2 Aufzüge Großzügiger Mehrzweckraum und Räumlichkeiten für den Pflegedienstleister im EG (insgesamt ca.192 m²) Endenergiebedarf: 28,5 kwh/(m²a) 10
Wohnungsübersicht 1 Zimmer Wohnung 2 Zimmer Wohnung 3 Zimmer Wohnung Summe gesamt 3 30 3 36 öffentlich geföder0 18 0 18 freifinanziert 3 12 3 18 rollstuhlgerecht 2 9 0 11 barrierefrei 1 22 3 25 Größe ~30 m² bis ~ 38 m² ~49 m² bis ~63 m² ~72 m² bis ~99 m² Mietpreis freifinanziert ca. 9 / m² ca. 9 / m² ca. 8,50 / m² Mietpreis öffentlich ca. 7,20 / m² 11
Beispielwohnung freifinanziert 56,47 m² 2 Zimmer ca. 9 /m² Grundmiete 509 Betriebskosten 85 Wasser 36 Heizkosten 56 Gesamtmiete 687 12
Beispielwohnung öffentlich gefördert 55,33 m² 2 Zimmer ca. 7,20 /m² Grundmiete 399 Betriebskosten 83 Wasser 36 Heizkosten 56 Gesamtmiete 574 13
Das Bielefelder Modell Die Idee: Barrierefreies Wohnen im vertrauten Quartier mit umfassender Versorgungssicherheit nicht nur im Pflegefall Die Säulen: Barrierefreies Wohnen 24-stündige Präsenz eines hauptamtlichen sozialen Dienstleisters Keine Pflegepauschale Aufbau einer tragenden sozialen Infrastruktur. Was es braucht: Mix aus öffentlich geförderten und freifinanzierten barrierefreien Wohnungen, Nachbarschaftscafé, Büroräume für die Präsenz des Dienstleisters. Vorschlagsrecht des Dienstleisters für bestimmte Anzahl an Wohnungen, sodass ein Kundenstamm als wirtschaftliche Ausgangsbasis vorhanden ist. Dienstleister = Kümmerer im Projekt 14
Ziele des Bielefelder Modells Selbstverständnis der gewobau mehr als nur ein Wohnraumversorger Bielefelder Modell als Antwort auf die gesellschaftliche Entwicklung / den demografischen Wandel Wohnquartiere müssen generationsgerechter, kultursensibler und inklusiver werden Stärkung von Nachbarschaft Identifikation mit dem Quartier Langfristige Mieterbindung durch qualitativ hochwertige und lebensgerechte Wohnungen in Kombination mit Versorgungssicherheit soziale Nachhaltigkeit 15
Nachbarschaftscafé und Servicebüro Servicebüro und Nachbarschaftscafé liegen zentral im Projekt nebeneinander Die Gemeinschaftsräume werden den Bewohnern inkl. voll ausgestatteter Küche kostenfrei zur Verfügung gestellt Treffpunkt für die Bewohner im Quartier Bietet Raum für unterschiedliche gemeinschaftliche Freizeitgestaltungen und Aktivitäten Möglichkeit des Angebotes eines eigens durchgeführten Mittagstisch Erfolgt in Eigenregie der Bewohner und der Ehrenamtlichen, mit Unterstützung des Kümmerers 16
Kooperationspartner Pro Salus Gründung des Familienbetriebs 1993 in Mainz als einer der ersten privaten Pflegedienste Es besteht Wahlfreiheit des ambulanten Anbieters für alle Bewohner Erfahrung mit Bielefelder Modell durch Kooperation im Projekt Cavalier Holsten mit der Wohnbau Mainz seit Mai 2016 24-Std. Präsenz im Projekt Versorgungssicherheit Tag und Nahct gewährleistet Als Kümmerer vor Ort zusätzlich verantwortlich für: Bereits vorhandene Dienste einbinden Vernetzung (Kooperation mit Vereinen, Kirchen, Schulen, Geschäften etc.) Ehrenamtler gewinnen, sinnvoll einbinden, Strukturen für Ehrenamt schaffen 17
Bewohnerauswahl Das Modell wird getragen und belebt durch das Miteinander der Mieter. Wichtige Bestandteile für das Gelingen eines solchen Projektes sind daher: die Qualität der Nachbarschaft das besondere Bemühen aller Bewohner um eine gute Hausgemeinschaft Bereitschaft zu persönlichem Einsatz (Ehrenamt) für das Projekt Um die bestmöglichen Voraussetzungen für das Gelingen des Projektes durch die passende Bewohnerauswahl zu schaffen, wurden von den Vermietungsberatern und dem Sozialen Management über 100 Interessentengespräche und 146 Besichtigungen durchgeführt 18
Strukturdaten zu unseren neuen Mietern Rentner Berufstätig 33 Personen 5 Personen Rollstuhlfahrer Pflegegrad 6 Personen 11 Personen Von außerhalb Rüsselsheimer davon aus Rü.-Bauschheim 7 Personen 31 Personen 8 Personen 19
Wir danken für Ihre Aufmerksamkeit