Der Orkan Lothar ( ) Zehn Jahre danach

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Der Orkan Lothar (26.12.1999) Zehn Jahre danach"

Transkript

1 Der Orkan Lothar ( ) Zehn Jahre danach

2 Folie 2 Meteorologischer Ablauf Entstehung eines Sturmtiefs über dem Nordatlantik am 25. Dezember 1999 Rapider Druckabfall innerhalb weniger Stunden Zugbahn über Nordfrankreich hinweg nach Deutschland Zugbahn und Kerndruck; Grafik: Münchner Rück

3 Orkantief Lothar über Deutschland am um 12:00 Uhr Bild: Deutscher Wetterdienst Folie 3

4 Folie 4 Auswirkungen des Orkans Stärkste Winde auf der Südseite des Orkantiefs Hauptsächlich betroffene Länder: Frankreich, Schweiz, Lichtenstein und Deutschland 50 Todesfälle in Europa, davon 12 in Deutschland und 9 in Baden-Württemberg Gesamtschadenshöhe: 5,9 Milliarden Euro, davon 4,5 Milliarden in Frankreich, 650 Mio. in Deutschland (Versicherungsschaden; Quelle: Münchner Rück)

5 Folie 5 Waldschäden in Baden-Württemberg 30 Mio. Festmeter (m³) Sturmholz (europaweit 190 Mio. m³) Entspricht dem dreifachen Jahreseinschlag ha Kahlflächen, entspricht 3 % der Landesfläche bzw. den Ausmaßen von Fußballfeldern In 13 Forstämtern lag der Sturmholzanfall bei mehr als Fm Am stärksten betroffen waren die Forstämter Lahr, Gengenbach, Baiersbronn und Pfalzgrafenweiler Gegenüber dem Sturm Wiebke (1990) fast doppelte Sturmholzmenge

6 Der Mooskopf vor und nach dem Orkan (Ortenaukreis) Folie 6

7 Der Mooskopf vor und nach dem Orkan (Ortenaukreis) Folie 7

8 Blick vom Moosturm kurz nach dem Orkan Folie 8

9 Luftaufnahme einer Sturmfläche (Ohlsbach) Folie 9

10 Sturmfläche 10 Jahre nach dem Orkan ( ) Folie 10

11 Ohlsbach davor, danach und 10 Jahre später Folie 11

12 Sturmfläche zehn Jahre nach dem Orkan Folie 12

13 Folie 13 Schadensgebiete in Baden-Württemberg: Mittlerer und nördlicher Schwarzwald (insb. West- Abfall) Schönbuch und Rammert Östlicher Teil der Schwäbischen Alb Tangiert: Schwäbisch Fränkischer Wald und Virngrund Schadholzmenge nach Forstämtern

14 Windwurf in einem Buchen-Eichen Bestand Folie 14

15 Lotharpfad beim Schilffkopf, LK Freudenstadt Folie 15

16 Folie 16 Baumartenverteilung (vor dem Orkan) Eiche 6% Lärche 2% Douglasie 2% Kiefer 8% Tanne 8% Fichte 45% Laubholz: 35 % Nadelholz: 65 % Ah, Es, Er 10% Werte für Gesamtwald Baden-Württemberg Buche 19%

17 Folie 17 Schadholzanfall nach Baumart Kiefer 5% Douglasie 3% Lärche 2% Eiche 2% Ah, Es, Er 6% Laubholz: 15 % Nadelholz: 85 % Buche 7% Fichte 63% Tanne 12%

18 Baumartenverteilung nach Bundeswaldinventur II (2002) Folie 18 Eiche 7% Douglasie 3% Lärche 2% Laubholz: 42 % Nadelholz: 58 % Kiefer 7% Fichte 38% Ziel: Tanne 8% Laubholz: 50 % Nadelholz: 50 % Ah, Es, Er 14% Buche 21% Werte für Gesamtwald Baden-Württemberg

19 Folie 19 Aufarbeitung des Sturmholzes Über Forstunternehmer aus ganz Europa im Einsatz 60% der Aufarbeitung durch Unternehmer (in normalen Jahren 30%) Einsatz kommunaler und staatlicher Waldarbeiter Unterstützung durch Waldarbeiter und 68 Revierleiter aus anderen Bundesländern Abschluss der Aufarbeitung nach 18 Monaten

20 Bagger mit Prozessorgerät im Einsatz Folie 20

21 Forwarder beim Holzrücken auf Sturmfläche Folie 21

22 Folie 22 Entwicklung der Holzpreise Im Jahr 2000 wurden in BaWü 17,8 Mio. Fm Holz verkauft doppelte Menge im Vergleich zu normalen Jahren starker Preisverfall gegenüber dem Vorjahr: Fichte: -45% Kiefer: -30% Douglasie und Lärche: -25% Laubholz weniger stark betroffen 4,6 Mio. Fm Sturmholz (v.a. Fi und Ta) wurden auf über 400 Nasslagerplätzen eingelagert, da der Markt die große Holzmenge nicht aufnehmen konnte.

23 Folie 23 Nasslagerplatz Gengenbach Bild: Wikipedia

24 Folie 24 Förderung Ziele der Fördermaßnahmen: Unterstützung privater Waldbesitzer Stabilisierung des Holzmarktes Wiederbewaldung der Sturmflächen Soforthilfe des Landes (51,1 Mio. ): Förderung des Privatwalds Einrichtung von Nasslagerplätzen Personalverstärkung für Privatwaldbetreuung Holzabsatzwerbung Zusätzlich Förderprogramme des Bundes und der EU Insgesamt für Förderung veranschlagt: 153 Mio.

25 Folie 25 Wiederbewaldung Ziele: Naturnahe, stabile und produktive Mischwälder Weitgehend standortgerechte Naturverjüngung Anbauaufwand minimieren Erfolgskontrolle 2003: Im öffentlichen Wald 83% der Fläche ausreichend verjüngt Naturverjüngungsanteil: fast 60% Nadelbaumanteil: 48%, Laubbäume: 52% Fichte 27%, Tanne 11%, Douglasie 6% Buche 18%, Eiche 9%, Ahorn/Esche 11%

26 Folie 26 Folgeschäden nach Sturmereignissen erfolgt meist eine starke Zunahme der Borkenkäfer-Population Viele geschwächte Bäume und noch nicht geräumtes Sturmholz bieten ideale Brut-Bedingungen für Borkenkäfer Dennoch überraschender Rückgang der Population im Jahr 2002 Indiz für erfolgreich umgesetztes Waldschutzkonzept Erneuter Anstieg der Population durch extreme Trockenheit im Jahr 2003

27 Entwicklung des Schadholzanfalls in den Jahren nach Lothar Folie Zahlen für den Staatswald; Fm ohne Rinde Sturmschäden Insekten- und Dürreschäden Gesamteinschlag

28 Folie 28 Käferbefall nach Forstbezirken im Jahr 2001 (Gesamtwald Baden-Württemberg)

29 Folie 29 Käferbefall nach Forstbezirken im Jahr 2002 (Gesamtwald Baden-Württemberg)

1.03.5 Veränderung der Waldfläche [ha] nach Baumartengruppe und Eigentumsart

1.03.5 Veränderung der Waldfläche [ha] nach Baumartengruppe und Eigentumsart Periode=2002-2012 ; Eiche [ha] -469 21.823 18.246 30.620 70.221 Buche [ha] -4.696 47.084 22.353 37.583 102.324 andere Lb hoher [ha] 298 12.034 38.752 48.466 99.550 andere Lb niedriger [ha] -7.200 18.215

Mehr

Unsere Tanne fest verwurzelt! Referent: Dipl.-Ing. Christoph Jasser, Oö. Landesforstdienst

Unsere Tanne fest verwurzelt! Referent: Dipl.-Ing. Christoph Jasser, Oö. Landesforstdienst Unsere Tanne fest verwurzelt! Referent: Dipl.-Ing. Christoph Jasser, Oö. Landesforstdienst Tanne: Baumart für weltvergessene Waldbauträumer? oder Baumart für betriebswirtschaftlichen Erfolg? 2 Weißtanne

Mehr

Baumartenwahl im Gebirge mit Berücksichtigung des Klimawandels. Referent: Dipl.-Ing. Christoph Jasser, Oö. Landesforstdienst

Baumartenwahl im Gebirge mit Berücksichtigung des Klimawandels. Referent: Dipl.-Ing. Christoph Jasser, Oö. Landesforstdienst Baumartenwahl im Gebirge mit Berücksichtigung des Klimawandels Referent: Dipl.-Ing. Christoph Jasser, Oö. Landesforstdienst Die Baumartenzusammensetzung entscheidet für die nächsten 70 150 Jahre über Stabilität,

Mehr

Orkantief "Lothar" vom 26.12.1999. G. Müller-Westermeier

Orkantief Lothar vom 26.12.1999. G. Müller-Westermeier Abb.1 Orkantief "Lothar" vom 26.12.1999 G. Müller-Westermeier Zerstörte Boote am Genfer See, Schweiz Foto: dpa Am zweiten Weihnachtsfeiertag 1999 entwickelte sich unter einer sehr kräftigen Frontalzone

Mehr

Strategisches Risikomanagement bei den Bayerischen Staatsforsten. Freiburg, 27. Januar 2012 Reinhardt Neft, Vorstand

Strategisches Risikomanagement bei den Bayerischen Staatsforsten. Freiburg, 27. Januar 2012 Reinhardt Neft, Vorstand Strategisches Risikomanagement bei den Bayerischen Staatsforsten Freiburg, 27. Januar 2012 Reinhardt Neft, Vorstand Agenda 1 Die Bayerischen Staatsforsten 2 Ökologie 3 Ökonomie 4 Gesellschaft 5 Mitarbeiterinnen

Mehr

Ökonomische Auswirkungen der Baumartenwahl unter Berücksichtigung klimatisch bedingter Risiken

Ökonomische Auswirkungen der Baumartenwahl unter Berücksichtigung klimatisch bedingter Risiken Technische Universität München Ökonomische Auswirkungen der Baumartenwahl unter Berücksichtigung klimatisch bedingter Risiken M. Weber Thomas Knoke Fachgebiet für Waldinventur und nachhaltige Nutzung (Institute

Mehr

Ergebnisse der 3. Bundeswaldinventur in der Region Berlin-Brandenburg

Ergebnisse der 3. Bundeswaldinventur in der Region Berlin-Brandenburg Ergebnisse der 3. Bundeswaldinventur in der Region Berlin-Brandenburg Ministerium für Infrastruktur 1 Was ist eine Bundeswaldinventur? Ministerium für Infrastruktur alle 10 Jahre werden im gesamten Bundesgebiet

Mehr

Waldaufbau: Tabellenübersicht

Waldaufbau: Tabellenübersicht Waldaufbau: Tabellenübersicht 1 2.04.2.RP: Waldfläche [ha] nach Bestockungstyp und Beimischung Rheinland-Pfalz / nur begehbarer Wald / bestockter Holzboden / ohne Lücken in der Hauptbestockung / Flächenbezug:

Mehr

Kommunaler Spitzenverband in Deutschland und Europa. www.dstgb.de

Kommunaler Spitzenverband in Deutschland und Europa. www.dstgb.de Kommunaler Spitzenverband in Deutschland und Europa 1 / 26 x Klimawandel Neue Aufgaben für die Forstpolitik Ute Kreienmeier Referatsleiterin Kommunalwald, Umwelt und Naturschutz Deutscher Städte- und Gemeindebund

Mehr

Sturmkatastrophe Empfehlungen zur Bewältigung für Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse

Sturmkatastrophe Empfehlungen zur Bewältigung für Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse Sturmkatastrophe Empfehlungen zur Bewältigung für Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse www.wald-und-holz.nrw.de Sturm Was tun? Der Sturm Kyrill hat gezeigt, dass Großschadensereignisse den Wald in Nordrhein-Westfalen

Mehr

Naturschutz/Forsten. Der Nationalpark Eggegebirge-Senne als Teil eines Clusters Wald und Holz für den regionalen Standort Ostwestfalen-Lippe - 2 -

Naturschutz/Forsten. Der Nationalpark Eggegebirge-Senne als Teil eines Clusters Wald und Holz für den regionalen Standort Ostwestfalen-Lippe - 2 - Naturschutz/Forsten Der Nationalpark Eggegebirge-Senne als Teil eines Clusters Wald und Holz für den regionalen Standort Ostwestfalen-Lippe - 2 - Inhaltsverzeichnis (2. Fassung 1) ) Der Nationalpark Eggegebirge/Senne

Mehr

Der Wald in Baden-Württemberg Ausgewählte Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur

Der Wald in Baden-Württemberg Ausgewählte Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur Der Wald in Baden-Württemberg Ausgewählte Ergebnisse der dritten Bundeswaldinventur Autor: Dr. Gerald Kändler, Dominik Cullmann Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) Stand:

Mehr

Projekt Fast Response Oliver Bauer, Rudolf Seitz. Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft

Projekt Fast Response Oliver Bauer, Rudolf Seitz. Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft Projekt Fast Response Oliver Bauer, Rudolf Seitz Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft Gliederung 1. Die bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) 2. Motivation Ziel Datenbasis

Mehr

Klimawandel, Baumartenwahl und Wiederbewaldungsstrategie - Chancen und Risiken für den Remscheider Wald -

Klimawandel, Baumartenwahl und Wiederbewaldungsstrategie - Chancen und Risiken für den Remscheider Wald - Klimawandel, Baumartenwahl und Wiederbewaldungsstrategie - Chancen und Risiken für den Remscheider Wald - Norbert Asche Recklinghausen Vorbemerkungen Klimaentwicklung Waldstandort- und Waldentwicklung

Mehr

Der Wald der Zukunft in Thüringen. Herausforderungen und Lösungen am Beispiel des Staatswaldes

Der Wald der Zukunft in Thüringen. Herausforderungen und Lösungen am Beispiel des Staatswaldes Der Wald der Zukunft in Thüringen Herausforderungen und Lösungen am Beispiel des Staatswaldes Inhaltsverzeichnis 1. Holzvorräte 2. Zuwachs und nachhaltige Nutzung 3. Baumarten 4. Waldaufbau 5. Waldverjüngung

Mehr

Forstwirtschaft der Schweiz. Taschenstatistik 2009

Forstwirtschaft der Schweiz. Taschenstatistik 2009 Forstwirtschaft der Schweiz Taschenstatistik 29 Neuchâtel, 29 Forststatistik 28 Schweiz Zürich Bern Luzern Holznutzung Total in m 3 5 262 199 428 645 1 58 791 329 465 Veränderung zum Vorjahr (27) in %

Mehr

Dritte Bundeswaldinventur (BWI 2012) Landesbericht für Schleswig-Holstein

Dritte Bundeswaldinventur (BWI 2012) Landesbericht für Schleswig-Holstein Dritte Bundeswaldinventur (BWI 2012) Landesbericht für Schleswig-Holstein 2 Inhalt Vorwort 3 1 Einleitung 4 2 Aufnahmeverfahren 5 2.1 Vorklärung 5 2.2 Außenaufnahmen 6 2.3 Auswertung 7 3 Ergebnisse 9 3.1

Mehr

Das potentielle Rohholzaufkommen 2003 bis 2022

Das potentielle Rohholzaufkommen 2003 bis 2022 Waldentwicklungs- und Holzaufkommensmodellierung Das potentielle Rohholzaufkommen 23 bis 222 -Göttingen, November 24 1 Auftraggeber Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) Beteiligte BFH Hamburg, Institut

Mehr

Bewertung der Orkanwetterlage am 26.12.1999 aus klimatologischer Sicht

Bewertung der Orkanwetterlage am 26.12.1999 aus klimatologischer Sicht Bewertung der Orkanwetterlage am 26.12.1999 aus klimatologischer Sicht Deutscher Wetterdienst, Abteilung Klima und Umwelt Abb.1: Zerstörte Boote am Genfer See, Schweiz Foto: dpa Aktuelles Ereignis Am zweiten

Mehr

zum Entwurf eines Grossratsbeschlusses Genehmigung der Abrechnung über die Sonderkredite zur Bewältigung der Auswirkungen des Orkans Lothar

zum Entwurf eines Grossratsbeschlusses Genehmigung der Abrechnung über die Sonderkredite zur Bewältigung der Auswirkungen des Orkans Lothar Botschaft des Regierungsrates an den Grossen Rat B 118 zum Entwurf eines Grossratsbeschlusses über die Genehmigung der Abrechnung über die Sonderkredite zur Bewältigung der Auswirkungen des Orkans Lothar

Mehr

Brennstoffdaten. Brennstoffdaten. Scheitholz, Hackgut, Pellets. Wärme aus Biomasse. www.eta.co.at

Brennstoffdaten. Brennstoffdaten. Scheitholz, Hackgut, Pellets. Wärme aus Biomasse. www.eta.co.at Brennstoffdaten Brennstoffdaten Scheitholz, Hackgut, Wärme aus Biomasse www.eta.co.at Es gibt genügend Holz Holz in Deutschland und Österreich / Angaben in Millionen Vorratsfestmeter Österreich Deutschland

Mehr

Forstbetriebsgemeinschaft Hessische Rhön. Holzmarktperspektiven 2014 Rückblick 2013 Ausblick 2014

Forstbetriebsgemeinschaft Hessische Rhön. Holzmarktperspektiven 2014 Rückblick 2013 Ausblick 2014 Forstbetriebsgemeinschaft Hessische Rhön Holzmarktperspektiven 2014 Rückblick 2013 Ausblick 2014 Bernd Mordziol-Stelzer Bereichsleitung Produktion Forstamt Hofbieber 27.03.2013 Gliederung 1. Ergebnisse

Mehr

Rundschreiben Oktober 2013

Rundschreiben Oktober 2013 Das Team der WBV Aichach Geschäftsstelle Parteiverkehr Waldbesitzervereinigung Aichach e.v. Montag und Mittwoch 8:00 bis 12:00 Uhr Werner-von-Siemens-Straße 1 Telefon: 08251/826655 86551 Aichach Fax: 08251/826656

Mehr

Nordcapital Waldfonds 2 - Rendite, aber natürlich! Telefonkonferenz, 14.02.2012

Nordcapital Waldfonds 2 - Rendite, aber natürlich! Telefonkonferenz, 14.02.2012 Nordcapital Waldfonds 2 Nordcapital Waldfonds 2 - Rendite, aber natürlich! Telefonkonferenz, 14.02.2012 1 Nordcapital 2011 Nordcapital Waldfonds 2 Nordcapital Waldinvestments Naturprodukt Holz als wichtigster

Mehr

Planungsgrundsätze bei der Erschließung von Forstflächen

Planungsgrundsätze bei der Erschließung von Forstflächen Planungsgrundsätze bei der Erschließung von Forstflächen Gemeinsame Dienstberatung der Agrarstrukturverwaltung 2014 Dipl.-Ing. Stefan Glasewald Gliederung 1. Die Forstfläche Sachsen-Anhalts 2. Der Wirtschaftsbereich

Mehr

Brennstoffdaten Scheitholz, Hackgut, Pellets

Brennstoffdaten Scheitholz, Hackgut, Pellets Wärme aus Biomasse Brennstoffdaten Scheitholz, Hackgut, Pellets www.eta.co.at Es gibt genügend Holz Holz in Deutschland / Angaben in Millionen Vorratsfestmeter - 3.4 Mio.fm Holzvorrat - 95 Mio.fm jährlicher

Mehr

Stimme der Forstwirtschaft der Deutsche Forstwirtschaftsrat Bewertung der BWI-Ergebnisse durch die Akteure aus der Forstwirtschaft

Stimme der Forstwirtschaft der Deutsche Forstwirtschaftsrat Bewertung der BWI-Ergebnisse durch die Akteure aus der Forstwirtschaft Bewertung der BWI-Ergebnisse durch die Akteure aus der Forstwirtschaft Für den DFWR: Dr. Stefan Nüßlein Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) ist die repräsentative Vertretung aller mit der Forstwirtschaft

Mehr

Naturwaldreservate als Datenbasis zur Einschätzung natürlicher Waldentwicklungen in einem künftigen Nationalpark

Naturwaldreservate als Datenbasis zur Einschätzung natürlicher Waldentwicklungen in einem künftigen Nationalpark Naturwaldreservate als Datenbasis zur Einschätzung natürlicher Waldentwicklungen Dr. Patricia Balcar Dr. Patricia Balcar AUSWEISUNGEN VON NATURWALDRESERVATEN IN RHEINLAND-PFALZ aus der Nutzung genommen

Mehr

Entwicklung des Laubholzaufkommens im Säge- und Industrieholz in Niedersachsen. Klaus Jänich Niedersächsische Landesforsten 10.06.

Entwicklung des Laubholzaufkommens im Säge- und Industrieholz in Niedersachsen. Klaus Jänich Niedersächsische Landesforsten 10.06. Entwicklung des Laubholzaufkommens im Säge- und Industrieholz in Niedersachsen Klaus Jänich Niedersächsische Landesforsten 1.6.216 Gliederung (1)Über uns (2)Laubholz - stehend: Rückblick, Stand, Aktuelles

Mehr

Hubert Schumacher. Energie aus Hackschnitzeln. Landschaftspflege. www.schumacher-geseke.de

Hubert Schumacher. Energie aus Hackschnitzeln. Landschaftspflege. www.schumacher-geseke.de Energie aus Hackschnitzeln Die Firma Hubert wurde 1991 in Geseke gegründet. Seinen Ursprung war ein klassischer Landwirtschaftlicherbetrieb. Zu unserm breit gefächerten Aufgaben gehören die klassischen

Mehr

Forest Stewardship Council

Forest Stewardship Council Verstärkte Holznutzung gegen Biodiversität? Waldzerstörung, nachwachsende Rohstoffe und THG-Freisetzung -Uwe Sayer - Treffen projektbegleitender Arbeitsgruppe Meine Rolle Geschäftsführer Häufig im Auge

Mehr

Energieholz aus Waldrändern

Energieholz aus Waldrändern Thomas Müller büro naturna hinter Schwarzenegg 3453 Heimisbach 034 431 18 68 masi_mueller@bluewin.ch Energieholz aus Waldrändern Da die Nachfrage nach Energieholz stark am steigen ist, stellt sich die

Mehr

Die Gründung einer GmbH als forstlicher Dienstleister. Herbert Seyfarth, Leiter des Forstamtes Schleiz, AÖR -ThüringenForst -

Die Gründung einer GmbH als forstlicher Dienstleister. Herbert Seyfarth, Leiter des Forstamtes Schleiz, AÖR -ThüringenForst - Die Gründung einer GmbH als forstlicher Dienstleister Herbert Seyfarth, Leiter des Forstamtes Schleiz, AÖR -ThüringenForst - Übersicht der FBG n im Forstamt Schleiz (2013) Name der FBG Fläche (ha) Mitglieder

Mehr

Forstförderung in Niederösterreich

Forstförderung in Niederösterreich Entwicklung des ländlichen Raumes 2007 bis 2013 Forstförderung in Niederösterreich Die niederösterreichische Landesförderungskonferenz hat folgendes Programm für die Forstwirtschaft beschlossen. Allgemeine

Mehr

Gute Nachfrage, aber magere Rundholzpreise

Gute Nachfrage, aber magere Rundholzpreise 03.11.2012 Seite 1 / 6 HOLZMARKT: Die neuen Energieholzpreise für 2012/13 sind festgelegt Gute Nachfrage, aber magere Rundholzpreise Das Angebot an Energieholz ist wegen des warmen Winters 2012 gross.

Mehr

Ausgewählte Ergebnisse des Forschungsprogramms Wald und Klimawandel

Ausgewählte Ergebnisse des Forschungsprogramms Wald und Klimawandel Ausgewählte Ergebnisse des Forschungsprogramms Wald und Klimawandel Tagung «Klimawandel und Wald eine ökonomische Sicht» Zollikofen, HAFL, 29. April 2015 Dr. Peter Brang Leiter des Forschungsprogramms

Mehr

Schutz von alten Bäumen und von Biotopbäumen im Privat- und Gemeindewald

Schutz von alten Bäumen und von Biotopbäumen im Privat- und Gemeindewald Schutz von alten Bäumen und von Biotopbäumen im Privat- und Gemeindewald Oliver Kröner, Bereichsleiter Forsten am AELF Coburg Norbert Wimmer, Natura 2000-Gebietsbetreuer am AELF Coburg Überblick Welche

Mehr

Mobilisierungsprofil

Mobilisierungsprofil 1. Waldfläche und Holzpotentiale Die Gesamtwaldfläche in (nach BWI²) beträgt 887.550 ha, das entspricht ca. 8% der Gesamtwaldfläche in Deutschland und einem Waldanteil von 24,7% an der Landesfläche. Die

Mehr

Risiken und Chancen. für die heimischen Baumarten im Oberrheingraben am Beispiel Rheinland-Pfalz. Ana C. Vasconcelos & Dr.

Risiken und Chancen. für die heimischen Baumarten im Oberrheingraben am Beispiel Rheinland-Pfalz. Ana C. Vasconcelos & Dr. Risiken und Chancen für die heimischen Baumarten im Oberrheingraben am Beispiel Rheinland-Pfalz & Dr. Ulrich Matthes LANDESPFLEGE FREIBURG KlimLandRP Matthes, Ulrich Einleitung I. Zielsetzung und Forschungsfragen

Mehr

Forst als generationsübergreifendes Investment anhand der Fuggerschen Stiftungen

Forst als generationsübergreifendes Investment anhand der Fuggerschen Stiftungen Forst als generationsübergreifendes Investment anhand der Fuggerschen Stiftungen Riga, 25. April 2012 Seite 1 Inhaltsverzeichnis I. Geschichte des Hauses Fugger und der Fuggerschen Stiftungen II. Die Fugger'schen

Mehr

VORWORT. Wald ist Wert der wächst

VORWORT. Wald ist Wert der wächst VORWORT Wald ist Wert der wächst Das ist das Motto des Kärntner Waldpflegevereins und es beschreibt den Wert des Waldes als Einkommensquelle für den Waldbesitzer, als Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt,

Mehr

Der Wald im Nürnberger Land

Der Wald im Nürnberger Land Der Wald im Nürnberger Land Das Mitteilungsblatt der Forstbetriebsgemeinschaft Nürnberger Land Forstbetriebsgemeinschaft Nürnberger Land Geschäftsstelle: Am Schloss 14, 91239 Henfenfeld Ausgabe Herbst

Mehr

Ein Jahr Sachsenforst mit transparenten Leistungen erfolgreich. Staatsbetrieb Sachsenforst

Ein Jahr Sachsenforst mit transparenten Leistungen erfolgreich. Staatsbetrieb Sachsenforst Ein Jahr Sachsenforst mit transparenten Leistungen erfolgreich Gliederung 1. Umsetzung Organisationsreform 2. Personalentwicklung 3. Umsetzung des Neuen Steuerungsmodells 4. Leistungen des Staatsbetriebes

Mehr

KLIMA GEFAHREN FÜR DEN WALD 6-10 SACH INFORMATION GROSSES WALDSTERBEN WURDE ABGEWENDET GEFAHR DURCH NEUEN SCHADSTOFF-COCKTAIL

KLIMA GEFAHREN FÜR DEN WALD 6-10 SACH INFORMATION GROSSES WALDSTERBEN WURDE ABGEWENDET GEFAHR DURCH NEUEN SCHADSTOFF-COCKTAIL SACH INFORMATION 6-10 Wälder haben für uns Menschen nicht nur eine Erholungs- und Nutzfunktion, sondern auch eine eminente Schutzfunktion. Ein vitaler und ökologisch intakter Wald schützt vor Lawinen und

Mehr

2. Rechenschaftsbericht 2012 (01.01. - 31.12.2012)

2. Rechenschaftsbericht 2012 (01.01. - 31.12.2012) 2. Rechenschaftsbericht 2012 (01.01. - 31.12.2012) 1 Zusammenfassung 1.1 Finanzen Der Forstbetrieb schließt mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 55'279.75 (Budget = Mehraufwand von Fr. 4 300.--). Der Ertragsüberschuss

Mehr

häáã~=ìåç=äáçäçöáëåüé=sáéäñ~äí=áå=aéìíëåüä~åçë=t äçéêå= ëåüωíòéå=ó=òéüå=cçêçéêìåöéå=çéë=_rka=

häáã~=ìåç=äáçäçöáëåüé=sáéäñ~äí=áå=aéìíëåüä~åçë=t äçéêå= ëåüωíòéå=ó=òéüå=cçêçéêìåöéå=çéë=_rka= häáã~ìåçäáçäçöáëåüésáéäñ~äíáåaéìíëåüä~åçët äçéêå ëåüωíòéåóòéüåcçêçéêìåöéåçéë_rka Stand: 09. Dezember 2009 Die derzeitige Klimakonferenz in Kopenhagen lenkt auch den Blick auf die Möglichkeit, Klima schädliches

Mehr

Arbeitnehmerrechte und Arbeitssicherheit

Arbeitnehmerrechte und Arbeitssicherheit Arbeitnehmerrechte und Arbeitssicherheit Die Holzernte in FSC-Wäldern wird nur von ausgebildeten Profis, den Forstwirten, durchgeführt. Dadurch werden nfälle minimiert. Private Brennholzselbstwerber müssen

Mehr

Edwin Dreher, Dezernent für den ländlichen Raum 2

Edwin Dreher, Dezernent für den ländlichen Raum 2 Liebe Waldbesitzer, wer die wirtschaftliche Entwicklung verfolgt, kommt momentan aus dem Staunen nicht heraus: Noch vor kurzem waren die Nachrichten geprägt von Bankpleiten und einer weltweiten Wirtschaftskrise.

Mehr

Die Bundeswaldinventur liefert die verlässliche Datenbasis für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung

Die Bundeswaldinventur liefert die verlässliche Datenbasis für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung Unser Wald nutzen und bewahren Die Vermessung des Waldes Die Bundeswaldinventur liefert die verlässliche Datenbasis für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung Alle zehn Jahre machen sich Bund und Länder

Mehr

Dieser Beitrag will relevante Erfahrungen aus. Erfahrungen mit Windwurf im Kanton Bern. Erfahrungen mit Windwurf im Kanton Bern

Dieser Beitrag will relevante Erfahrungen aus. Erfahrungen mit Windwurf im Kanton Bern. Erfahrungen mit Windwurf im Kanton Bern Erfahrungen mit Windwurf im Kanton Bern Adrian Lukas Meier-Glaser Walter Beer Walter Marti Amt für Wald des Kantons Bern (CH)* Amt für Wald des Kantons Bern (CH) Amt für Wald des Kantons Bern (CH) Erfahrungen

Mehr

Wichtig für das Verständnis

Wichtig für das Verständnis 1 Wichtig für das Verständnis Es gibt Angaben in den Ergebnistabellen, die beachtet werden sollten, um die Ergebnisse zu verstehen, zu interpretieren und mit anderen Zahlen vergleichen zu können. Drei

Mehr

Forstliches Gutachten zur Situation der Waldverjüngung. 2. Teil Allgemeiner Ablauf

Forstliches Gutachten zur Situation der Waldverjüngung. 2. Teil Allgemeiner Ablauf Forstliches Gutachten zur Situation der Waldverjüngung 2. Teil Allgemeiner Ablauf 1 1. Rechtliche Grundlage und Zuständigkeit Art. 32 Abs. 1 BayJG Regelung der Bejagung (1) Der Abschussplan ( 21 Abs. 2

Mehr

Jeder Kubikmeter Holz als Baustoff und Energieträger verhindert den Ausstoß von über einer Tonne CO 2

Jeder Kubikmeter Holz als Baustoff und Energieträger verhindert den Ausstoß von über einer Tonne CO 2 Jeder Kubikmeter Holz als Baustoff und Energieträger verhindert den Ausstoß von über einer Tonne CO 2 aus fossilen Ressourcen. Damit ist auch Ihre Alltagsentscheidung für Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft

Mehr

Stoffliche und energetische Nutzung von Biomasse

Stoffliche und energetische Nutzung von Biomasse Stoffliche und energetische Nutzung von Biomasse Denny Ohnesorge Werkstattgespräch der SPD-Landtagsfraktion Erneuerbare Energien unter der Thematik Entwicklung der Biomassenutzung 24. Mai 202 Zellstoff

Mehr

WALDPFLEGEVERTRAG der FORSTBETRIEBSGEMEINSCHAFT MEMMINGEN E.V.

WALDPFLEGEVERTRAG der FORSTBETRIEBSGEMEINSCHAFT MEMMINGEN E.V. WALDPFLEGEVERTRAG der FORSTBETRIEBSGEMEINSCHAFT MEMMINGEN E.V. Über die Durchführung von Betriebsarbeiten im Privatwald Zwischen der Forstbetriebsgemeinschaft Memmingen e.v. (FBG MM) Augsburger Str. 17

Mehr

Entscheidungshilfen für die Bewirtschaftung von Buchenwäldern

Entscheidungshilfen für die Bewirtschaftung von Buchenwäldern Hessen-Forst Bildungsprogramm 2012 LHF_FA_BP019 Entscheidungshilfen für die Bewirtschaftung von Buchenwäldern 11. und 12.9. 2012 im FA Herborn Programm: Beginn: 8:30 Uhr Begrüßung durch Prof. Dr. Hermann

Mehr

Bayerische Staatsforsten Statistikband

Bayerische Staatsforsten Statistikband 1 Statistikband Inhalt Inhalt Unternehmen Corporate Governance System Organigramm der Bayerischen Staatsforsten Balanced Scorecard (BSC) Input-Output-Bilanz 8 Ökonomie 9 Geschäftsverlauf 9 Umsatz Struktur

Mehr

Bedeutung der Pflege forstlicher Datenbestände für die Holzlogistik

Bedeutung der Pflege forstlicher Datenbestände für die Holzlogistik Bedeutung der Pflege forstlicher Datenbestände für die Holzlogistik Holzlogistik 2010 Hundisburg, 14. April 2010 Pöyry Forest Industry Consulting Kurzportrait Kurzportrait Pöyry Pöyry Gruppe Weltweit operierendes

Mehr

Vorstellung Brennholzkonzept

Vorstellung Brennholzkonzept Vorstellung Brennholzkonzept Machbarkeitsstudie: Wie könnte die lokale Bevölkerung (Zentrum, Westen und Südwesten) im Falle der Ausweisung eines Nationalparks (NLP) im Hochwald mit Brennholz versorgt werden?

Mehr

Forstbezirk Neustadt: Informationen für Waldbesitzer WALDPOST

Forstbezirk Neustadt: Informationen für Waldbesitzer WALDPOST Forstbezirk Neustadt: Informationen für Waldbesitzer Ausgabe 2008 WALDPOST Verwaltungsreform 4 Holzmarkt 8 Was ist unser Wald wert? 10 Bodenschutzkalkung 11 2 Liebe Waldbesitzer, liebe Leser, Dr. Dietrich

Mehr

WALDZUSTANDSBERICHT 2012 DER LÄNDER BRANDENBURG UND BERLIN. Wald. Berliner Forsten

WALDZUSTANDSBERICHT 2012 DER LÄNDER BRANDENBURG UND BERLIN. Wald. Berliner Forsten WALDZUSTANDSBERICHT 22 DER LÄNDER BRANDENBURG UND BERLIN Wald Berliner Forsten Die Kronenzustandserhebung auf dem 6x6 km EU-Raster und die Intensivuntersuchungen auf einem Teil der Level-II-Flächen wurden

Mehr

Rede von Dr. Paul Becker Mitglied des Vorstands und Leiter des Geschäftsbereichs Klima und Umwelt des Deutschen Wetterdienstes

Rede von Dr. Paul Becker Mitglied des Vorstands und Leiter des Geschäftsbereichs Klima und Umwelt des Deutschen Wetterdienstes Klima-Pressekonferenz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am 27. April 2010 in Berlin Deutscher Wetterdienst bietet umfassende Klimaberatung aus einer Hand an Klimawandel verändert die Landwirtschaft -

Mehr

Holz. Heimisches Holz statt billige Importe

Holz. Heimisches Holz statt billige Importe 01.12.2013 Seite 1 / 5 Nur ein Drittel des in der Schweiz verbauten Holzes stammt aus der Schweiz. Selbst der Bund verbaut importiertes Holz. Dies soll sich nun ändern. Heimisches Holz statt billige Importe

Mehr

Zeitbedarfstafeln für die motormanuelle Holzernte

Zeitbedarfstafeln für die motormanuelle Holzernte Zeitbedarfstafeln für die motormanuelle Holzernte 1. Erläuterungen Grundsätzliches Die vorliegenden Zeitbedarfstafeln sind ein Hilfsmittel für die Vor- und Nachkalkulation des Zeitbedarfs in der motormanuellen

Mehr

1. Stadtforstbetrieb Brilon

1. Stadtforstbetrieb Brilon 1. Stadtforstbetrieb Brilon Wald- und Kurstadt Brilon im Hochsauerland, Nordrhein-Westfalen Großer Kommunalwald in Deutschland [7.750 ha Waldfläche] 70% Fichte, 20% Buche, 10 % SLh 5 Reviere, 25 Mitarbeiter

Mehr

Bäume und ihre Früchte

Bäume und ihre Früchte Name: Bäume und ihre Früchte Wochenplan Sachunterricht 1 Ordne Blätter und Früchte unserer Ausstellung! 2 Nimm dir das Setzleistenmaterial! 3 Suche die abgebildeten Blätter im Bestimmungsbuch! 4 Finde

Mehr

SLOVENIAN FORESTRY INSTITUTE

SLOVENIAN FORESTRY INSTITUTE SLOVENIAN FORESTRY INSTITUTE Status Quo Bericht SQA SQF SQB Ablauf und Ergebnisse ATHOSK - 3.Projekttreffen 1 Qualitätsindikatoren: Status-Quo Quo-Analyse (SQA) QUALITÄTSMANAGEMENT & EVALUIERUNG (März

Mehr

Es ist deshalb sehr wichtig, dass wir das Holz auch vor Ort in unserer Regi- on verwenden

Es ist deshalb sehr wichtig, dass wir das Holz auch vor Ort in unserer Regi- on verwenden Liebe Waldbesitzer, wenn die Natur uns keinen Strich mehr durch die Rechnung macht, wird 2012 für die Ortenauer Waldwirtschaft als gutes Jahr zu Ende gehen. Vor allem Nadelholz ist nach wie vor stark gefragt

Mehr

Präsentation PZB 2014. ZürichHolz AG. Markus Wagner, Bereichsleiter Rund- und Industrieholz

Präsentation PZB 2014. ZürichHolz AG. Markus Wagner, Bereichsleiter Rund- und Industrieholz ZürichHolz AG Markus Wagner, Bereichsleiter Rund- und Industrieholz Aufgaben und Ziele (Philosopie) der ZürichHolz AG Kollektive Vermarktung und Vermittlung von Waldprodukten aller Art Vermarktungsstelle

Mehr

22. Schweizer Phänologie-Tag in Birmensdorf ZH Waldphänologie und waldökologische Beobachtungen

22. Schweizer Phänologie-Tag in Birmensdorf ZH Waldphänologie und waldökologische Beobachtungen 22. Schweizer Phänologie-Tag in Birmensdorf ZH Waldphänologie und waldökologische Beobachtungen Anne Thimonier, Maria Schmitt, Peter Waldner, Oliver Schramm Einleitung Waldphänologie Erkenntnisse der letzten

Mehr

Sehr geehrte Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, liebe Mitglieder unserer WBV, Laubholz

Sehr geehrte Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, liebe Mitglieder unserer WBV, Laubholz Info-Brief März 2014 Sehr geehrte Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, liebe Mitglieder unserer WBV, obwohl die Waldwirtschaft das Kerngeschäft der WBV ist, stellen wir fest, dass es auch andere Aufgaben

Mehr

c) Wie hoch ist der Holzverbrauch in der BRD je Einwohner in m³ pro Jahr?

c) Wie hoch ist der Holzverbrauch in der BRD je Einwohner in m³ pro Jahr? -- Vorname, Name - - Klasse lich... Der Wald ist für den Menschen lebensnotwendig. a) Nennen Sie drei Schutzfunktionen des Waldes. b) Wie viele m³ Holz werden im Durchschnitt je ha und Jahr in Bayern eingeschlagen?

Mehr

Strategien zur Reduzierung des Sturmschadensrisikos für Wälder

Strategien zur Reduzierung des Sturmschadensrisikos für Wälder Strategien zur Reduzierung des Sturmschadensrisikos für Wälder (Verbundprojekt RESTER) für alle Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeiter Helmut Mayer Meteorologisches Institut, Albert-Ludwigs-Universität

Mehr

Kurzfassung. Europäische Union Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

Kurzfassung. Europäische Union Europäischer Fonds für regionale Entwicklung Analyse und Weiterentwicklung regional ausgerichteter Strukturen der Kooperation, Beratung und Betreuung im Kleinprivatwald von Baden-Württemberg als Voraussetzung zur Verbesserung der Marktleistung Kurzfassung

Mehr

Baustelle WET: Betreten erwünscht

Baustelle WET: Betreten erwünscht Baustelle WET: Betreten erwünscht Stand der Bearbeitung und des Beteiligungsverfahrens Gabriele Wicht-Lückge Regionale WET-Arbeitstagungen Juni/Juli 2013 Wald ist Politik. Forestry is not about trees,

Mehr

Laubholzstudie NRW Fachliche Hintergründe. Hannover, 11.05.2015

Laubholzstudie NRW Fachliche Hintergründe. Hannover, 11.05.2015 Laubholzstudie NRW Fachliche Hintergründe Hannover, 11.05.2015 Inhalte 2 Kerninformation zu NRW Rohstoffbasis Laubholz Das Laubholzcluster in NRW im Überblick Märkte für Laubholzverwendungen Laubholzprodukte

Mehr

Von der zweiten zur dritten Bundeswaldinventur

Von der zweiten zur dritten Bundeswaldinventur Von der zweiten zur dritten Bundeswaldinventur Möglichkeiten der Ergebniswertung zur Waldentwicklung in der Region Brandenburg und Berlin Jörg Müller, Detlef Keil Landesbetrieb Forst Brandenburg Landeskompetenzzentrum

Mehr

Waldpflege und Waldverjüngung unter dem Aspekt der Klimaveränderung

Waldpflege und Waldverjüngung unter dem Aspekt der Klimaveränderung Waldpflege und Waldverjüngung unter dem Aspekt der Klimaveränderung Strategiepapier Empfehlungen des Forstdienstes des Kantons St.Gallen 13 Inhalt: Seite Inhalt, Impressum 2 Zusammenfassung 3 Einleitung

Mehr

DE PRIVATBËSCH HËLLEFT! DEN BËSCH ZE ERLIEWEN. Family Forestry Luxembourg

DE PRIVATBËSCH HËLLEFT! DEN BËSCH ZE ERLIEWEN. Family Forestry Luxembourg DEN BËSCH ZE ERLIEWEN Family Forestry Luxembourg ...JIDDER BËSCHBESËTZER Herzlich Willkommen und herzlichen Dank für Ihr Interesse an uns... an Ihrem Lëtzebuerger Privatbësch. Der Lëtzebuerger Privatbësch

Mehr

Strategische Planung und Kontrolle: Methoden der Umwelt- und Unternehmensanalyse. Methoden

Strategische Planung und Kontrolle: Methoden der Umwelt- und Unternehmensanalyse. Methoden Methodenübersicht Methoden Tools der internen Analyse ( Unternehmen ) Ressourcenorientierte Sicht Tools der externen Analyse ( Umwelt ) Marktorientierte Sicht Kombinierte Tools Strategie- Matrizen/- Frameworks

Mehr

Was ist mein Wald wert? Wertermittlung von Forstbetrieben

Was ist mein Wald wert? Wertermittlung von Forstbetrieben Was ist mein Wald wert? Wertermittlung von Forstbetrieben Dr. habil. Denie Gerold ö. b. SV, Kesselsdorf, Wilsdruff 1 Gliederung 1 Fragestellungen bei der Waldbewertung 2 Markteinschätzung zur Waldbewertung

Mehr

Preisentwicklung beim Tannen- und Fichtenholz in der Schweiz von 1919 bis 2010

Preisentwicklung beim Tannen- und Fichtenholz in der Schweiz von 1919 bis 2010 Preisentwicklung beim Tannen- und Fichtenholz in der Schweiz von 1919 bis 2010 Zusammenfassung Bachelor Thesis 2011 Bernadette Nellen Betreuung: Prof. Dr. Ruedi Niederer Textkonzept und Redaktion: Prof.

Mehr

S t e l l e n a u s s c h r e i b u n g

S t e l l e n a u s s c h r e i b u n g FORSTLICHES BILDUNGSZENTRUM KÖNIGSBRONN LANDESBETRIEB FORST BADEN-WÜRTTEMBERG Az.: 84 8618.99 Tübingen, 17.11.2014 S t e l l e n a u s s c h r e i b u n g Der Landesbetrieb ForstBW trägt Verantwortung

Mehr

Laubwaldbewirtschaftung und Wertholzzucht Themen

Laubwaldbewirtschaftung und Wertholzzucht Themen Laubwaldbewirtschaftung und Wertholzzucht Themen Vortrag im Rahmen des Burgenländischen Forsttags Bruckneudorf, 16.6.2005 Herbert Tiefenbacher Forstverwaltung Grafenegg Wahrheiten und Halbwahrheiten: Auf

Mehr

Waldentwicklung: Ziele und Ansprüche

Waldentwicklung: Ziele und Ansprüche Waldentwicklung: Ziele und Ansprüche Dr. Carsten Leßner Geschäftsführer des Deutschen Forstwirtschaftsrates Gliederung: 1. Ziele und Ansprüche 2. Wald in Deutschland 3. Instrumente der Waldentwicklung

Mehr

Welchen Einfluss hat die Baumartenwahl auf den wirtschaftlichen Erfolg eines Forstbetriebes?

Welchen Einfluss hat die Baumartenwahl auf den wirtschaftlichen Erfolg eines Forstbetriebes? 48 Welchen Einfluss hat die Baumartenwahl auf den wirtschaftlichen Erfolg eines Forstbetriebes? Univ.-Prof. Dr. Thomas Knoke 1 Fachgebiet für Waldinventur und nachhaltige Nutzung Technische Universität

Mehr

Baumarten. Wald und Klimawandel Waldbauliche Empfehlungen für. Die waldbaulichen Empfehlungen beziehen sich auf die folgenden Baumarten:

Baumarten. Wald und Klimawandel Waldbauliche Empfehlungen für. Die waldbaulichen Empfehlungen beziehen sich auf die folgenden Baumarten: Wald und Klimawandel Waldbauliche Empfehlungen für Baumarten Die waldbaulichen Empfehlungen beziehen sich auf die folgenden Baumarten: Nadelholz Fichte Tanne Douglasie Lärche Föhre Laubholz Buche Bergahorn

Mehr

Praktische Hilfsmittel zur Waldbewertung

Praktische Hilfsmittel zur Waldbewertung Praktische Hilfsmittel zur Waldbewertung von Dipl.Ing. Dr. Gerhard Pelzmann MA gerhard.pelzmann@lk-stmk.at Bewertungsmethoden - praktische Anforderungen klare Begriffsdefinitionen geringer Zeitaufwand

Mehr

Waldumbau und Klimawandel

Waldumbau und Klimawandel Waldumbau und Klimawandel Impulse am Beispiel der Entwicklung von Eichen- Kiefern-Mischbeständen im Süden Brandenburgs Michael Elmer BTU Cottbus, Lehrstuhl für Bodenschutz und Rekultivierung Forstwirtschaft

Mehr

Innovatives Handeln in Forstunternehmen

Innovatives Handeln in Forstunternehmen Innovatives Handeln in Forstunternehmen Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Brsg. vorgelegt

Mehr

Wie kann der Wald die Anforderungen an die Zukunft erfüllen? Waldstrategie 2020

Wie kann der Wald die Anforderungen an die Zukunft erfüllen? Waldstrategie 2020 Wie kann der Wald die Anforderungen an die Zukunft erfüllen? Waldstrategie 2020 Dr. Werner Kloos Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) 31. Freiburger Winterkolloquium

Mehr

Forstliches Gutachten zur Situation der Waldverjüngung 2015 gemäß Artikel 32 Absatz 1 des Bayerischen Jagdgesetzes (BayJG)

Forstliches Gutachten zur Situation der Waldverjüngung 2015 gemäß Artikel 32 Absatz 1 des Bayerischen Jagdgesetzes (BayJG) Kopie Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ebersberg Forstliches Gutachten zur Situation der Waldverjüngung 2015 gemäß Artikel 32 Absatz 1 des Bayerischen Jagdgesetzes (BayJG) Hochwildhegegemeinschaft/Hegegemeinschaft

Mehr

Die Winterstürme im Jahr 2007. R. Franke, C. Lefebvre, G. Rosenhagen

Die Winterstürme im Jahr 2007. R. Franke, C. Lefebvre, G. Rosenhagen Klimastatusbericht 2007 DWD 75 Die Winterstürme im Jahr 2007 R. Franke, C. Lefebvre, G. Rosenhagen Der Winter 2006/07 war gekennzeichnet durch eine sehr kräftige atlantische Frontalzone, die mit Windgeschwindigkeiten

Mehr

Ergebnisse für das Handlungsfeld Wald- und Forstwirtschaft Vulnerabilität Deutschlands gegenüber dem Klimawandel Fachkonferenz Berlin, 01.

Ergebnisse für das Handlungsfeld Wald- und Forstwirtschaft Vulnerabilität Deutschlands gegenüber dem Klimawandel Fachkonferenz Berlin, 01. Ergebnisse für das Handlungsfeld Wald- und Forstwirtschaft Vulnerabilität Deutschlands gegenüber dem Klimawandel Fachkonferenz Berlin, 01. Juni 2015 Marc Zebisch, EURAC Handlungsfeld Wald- und Forstwirtschaft

Mehr

28.10.2013 - Orkantief sorgt für den zweiten Herbststurm

28.10.2013 - Orkantief sorgt für den zweiten Herbststurm 8.10.2013 - Orkantief bringt den nächsten Sturm http://wetter-bergheim.de/index.php?option=com_content&view=artic... von 5 22.10.2014 17:04 28.10.2013 - Orkantief sorgt für den zweiten Herbststurm Drucken

Mehr

ZÄH-MASSIV-HOLZHAUS Natürliches Wohnen

ZÄH-MASSIV-HOLZHAUS Natürliches Wohnen ZÄH-MASSIV-HOLZHAUS Natürliches Wohnen www.holzbau-zaeh.de... weil Holz unsere Leidenschaft ist! Rohstoff HOLZ natürlich, gesund & warm Holz ist ein natürlicher Rohstoff, der uns in vielen Lebensbereichen

Mehr

Wiederaufforstung nach Kalamitäten. Themen u.a.: Wälder von morgen Klimawandel und Waldumbau Pflanzbetriebe Sturmversicherung

Wiederaufforstung nach Kalamitäten. Themen u.a.: Wälder von morgen Klimawandel und Waldumbau Pflanzbetriebe Sturmversicherung Wiederaufforstung nach Kalamitäten Themen u.a.: Wälder von morgen Klimawandel und Waldumbau Pflanzbetriebe Sturmversicherung März 2007 LESERBRIEFE ZUR LETZTEN AUSGABE Ich habe einfach das Bedürfnis, Ihnen

Mehr

Ba yer isc Forstwirtschaftliches Glossar he S Das Unternehmen im Überblick taatsf Biomasse Kulturpflege Naturale Daten

Ba yer isc Forstwirtschaftliches Glossar he S Das Unternehmen im Überblick taatsf Biomasse Kulturpflege Naturale Daten Das Unternehmen im Überblick Naturale Daten Fläche Forststraßennetz Zuwachs p.a. 1 Einschlag Neukulturen Jungbestandspflege rund 805.000 Hektar (davon 720.000 Hektar Wald) rund 25.000 km 6,9 Mio. Erntefestmeter

Mehr

Der Blauen als Windkraftstandort aus forstlicher und naturschutzfachlicher Sicht

Der Blauen als Windkraftstandort aus forstlicher und naturschutzfachlicher Sicht Der Blauen als Windkraftstandort aus forstlicher und naturschutzfachlicher Sicht - Kurzvortrag - S k r i p t v e r s i o n Informationsveranstaltung Verein Bürgerwindrad Blauen Schliengen, 5. Mai 2011

Mehr

Zahlen und Fakten zum Wald

Zahlen und Fakten zum Wald Zahlen und Fakten zum Wald John Stark Essential Questions What is some of the basic statistical information about forest in Germany and the US? Why do some trees that grow in the US do not grow in Germany?

Mehr