BMM Business Management Model

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1 BMM Business Management Model... die wesentlichen Merkmale und Fakten BMM International Edition Autor: Peter W. Barth, Co-Autor: Thomas Berryman, PMS - Personal-Management und Systeme Beratungsgesellschaft mbh Frankfurter Str , D Rodgau, Germany Homepage: Rodgau, Juni 2015

2 Inhaltsverzeichnis 1 Copyright 4 2 Zusammenfassung Funktionale Eigenschaften Holistic Enterprise Management BMM - Business Management Model 8 4 Nutzenbetrachtungen Nutzenbetrachtung - Management-Sicht Nutzenbetrachtung - Unternehmen und Geschäftsplanung BMM - Lösungen und Funktionen Business Performance Management Planungsszenarien oder -Modelle Szenario-Planung Internationalisierung BMM Datenhaltung und Datenplausibilität BMM Arbeitsplatz und Starter-Kit BMM Planungsvariablen BMM Planungsrechnung BMM Programm- und Projekt-Management BMM Planungsobjekte Verknüpfte Planungsobjekte Beschreibung der Planungsobjekte BMM im Tagesbetrieb Management-Rollen Aktionen und Entscheidungshilfen Steuerung - Management Cockpit BMM - Aktion BMM - Initialisierung und Einsatz BMM Tutorium und Unterstützung Hardware und Operating System Sicherheit und Datensicherung PMS - Personal-Management und Systeme PMS Kernkompetenzen Branchenschwerpunkte Leistungsspektrum Kurzbericht über die BMM Entwicklung Planungsinstrumentarium - Make or Buy

3 Inhaltsverzeichnis 8.2 Etwas Geschichte

4 1 Copyright Copyright : Peter W. Barth, PMS - Personal-Management und Systeme Beratungsgesellschaft mbh. All rights reserved. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, verboten. Kein Teil des Werkes darf ohne schriftliche Einwilligung von PMS - Personal-Management und Systeme Beratungsgesellschaft mbh in irgendeiner Form (Fotokopie, Mikrofilm, oder ein anderes Verfahren), auch nicht für Zwecke der Unterrichtsgestaltung, reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden. Änderungen vorbehalten. Sybase, SYBASE (logo), SQL Anywhere, sind registrierte Markenzeichen von SAP oder deren Tochterunternehmen. Alle anderen hier erwähnten Firmen- und Produktnamen können Markenzeichen oder registrierte Markenzeichen der respektiven Unternehmen sein. 4

5 2 Zusammenfassung Diese Dokumentation unterstützt den potentiellen Erwerber von BMM - Business Management Model mit den wesentlichen Fakten, wodurch sich das BMM System von anderen Planungssystemen abhebt und unterscheidet. PMS - Personal-Management & Systeme Beratungsgesellschaft mbh ist für die Erstellung und Wartung von BMM - Business Management Model verantwortlich. Peter W. Barth, CEO and Senior Consultant von PMS, leitet den Design und die Entwicklung von BMM. 2.1 Funktionale Eigenschaften Design und die Entwicklung von BMM, wurden unter den folgenden Prämissen ausgeführt wurden - ganzheitliches und nahtloses Konzept für Planungsszenarien, Strategische Planung, Geschäftsplanung, Betriebsplanung, Program- und Projektplanung und Controlling leichte Erlernbarkeit und Bedienbarkeit für den Manager state of the art Datenbank-Anwendungsentwicklung, basierend auf den jahrelangen praktischen Erfahrungen der PMS Mitarbeiter in BPM - Business Performance Management - alle Aspekte Datenbank-Anwendungs-Design automatische Definitionen und Berechnungen von Planungsvariablen und Metriken, die auf Zeitreihen basieren Definition von Metriken, die auch für den Laien verständlich sind Data Warehouse Design kundenspezifische Schnittstellen Anpassung von Systemschnittstellen Schnittstellen zu kommerziellen ERP und BA - Business Analytic Systemen Kostengünstige Entwicklungsarbeiten und Change-Prozeduren durch den Einsatz des PMS Workbench Systems Management und Kapselung von Planungen mit gleichzeitig aktiven Geschäftsszenarien 5

6 2 Zusammenfassung Management und Kapselung von Planungen mit gleichzeitigen Planungshorizonten unterschiedlicher Dauer alle Aspekte der Internationalisierung (Sprachen, Währungen, Kalender, usw.) Definition der Planungsvariablen im Kontext anderer Planungsobjekte Synchronisation der Planungsdaten mit den unternehmensweiten Master Tables. Definition des Flusses von Planungsdaten im Kontext von beliebigen Organisationen - Hierarchien und Netzwerke alle Aspekte der Ressourcenplanung, einschließlich Ressourcen Change Management und Qualifikationsprofile Definition von Manager-Rollen und Planungsverantwortung Inline-Dokumentation (in beliebiger Sprache) für alle Planungsobjekte und Metriken automatische kurzfristige (3 Monate) Prognosen und wahlweise, zusätzliche kundenspezifische stochastische Modelle Frühwarnsystem, das im Fall von Über- oder Unterschreitung gesetzter und/oder berechneter Signallinien (Grenzwerte) aktiviert wird - gleichzeitig werden reisende Manager via benachrichtigt Hochleistungs-Datenbankanwendung (einschließlich materialized views für BA - Business Analytics) Skalierbarkeit des Systems (von mobile Geräten bis zur Enterprise-Server-Umgebung und Virtualisierung) and niedrige cost of ownership Unabhängigkeit von Computer-Plattformen und Betriebssystemen PMS Berater haben das BMM - Business Management Model für über 20 Jahre in ihrem Tagesbetrieb genutzt. Parallel zu den Veränderungen der Anforderungen der PMS Beratungstätigkeiten und der Datenbanktechnologie, wurde das BMM fortlaufend erweitert. BMM steht in der Bewertung des CMMI - Capability Maturity Model Integration, auf Maturity Level 5 - Optimizing. PMS hat die letzten Jahre genutzt um BMM marktgerecht aufzubereiten, d.h. Erstellung von Flyers, umfassende Tutorials und Benutzerdokumentation sowie ein automatisches Testbed für die BMM Datenbankanwendung. 2.2 Holistic Enterprise Management BMM integriert - mit geringem Aufwand - externe ERP und BA - Business Analytics Systeme, nahtlos mit allen Facetten der Geschäftsplanung. BMM beliefert das BA - Business Analytics System mit Primäre Geschäftsziele Master Tabellen Materialized views 6

7 2 Zusammenfassung Enterprise-Infrastrukturdaten Plandaten Das BA - Business Analytics system beliefert BMM mit Technologie und Markttrends Wettbewerbsanalysen Verbesserte Planungsszenarien Verbesserte monatliche Prognosedaten BMM beliefert das ERP-System mit Master Tabellen Enterprise-Infrastrukturdaten und Monatliche Plan-daten Das ERP-System beliefert BMM mit monatlichen Ist-daten - dadurch wird ein konsistenter Datenfluss ohne manuelle Eingriffe gewährleistet. Abbildung 2.1: BA BMM ERP - nahtlose Integration 7

8 3 BMM - Business Management Model BMM - Business Management Model ist ein Stand der Technik Datenbank- und Data Warehouse System für die Unternehmensplanung. BMM beinhaltet starke, planungsorientierte und benutzerfreundliche Werkzeuge für die effiziente Definition von Planungsdaten, Metriken, Eingabemasken und Berichten. BMM ist die integrierte Plattform für: Planungsszenarien Strategische Planung Geschäftsplanung Betriebsplanung Programm- und Projektplanung Controlling BASEL II und BASEL III Berichterstattung BMM ist für das kleine mittelständische Unternehmen gleichermaßen effizient einsetzbar, wie für ein Großunternehmen (bis zum internationalen Global Player). Hierbei skaliert BMM vom Notebook bis zum Netzwerk großer Enterprise Server. Die BMM-Funktionen decken alle erforderlichen Aspekte für die wahlweise dezentrale oder zentrale Steuerung, Planung und Kontrolle lokaler und/oder weltweit verteilter Unternehmungen ab. 8

9 3 BMM - Business Management Model Abbildung 3.1: Ein System für alle Planungen 9

10 3 BMM - Business Management Model BMM steht für Business Intelligence - es beinhaltet einheitliche Metriken für die Berechnung, die Prognose und Soll-Ist-Vergleich - dies gleichzeitig für unterschiedliche Geschäftsszenarien. BMM eignet sich hervorragend zur laufenden Risikoanalyse, Analyse des Marktes und Wettbewerbs sowie zum Benchmarking. Das Datenbanksystem und Data Warehouse Sybase SQL Anywhere, das dem BMM unterlegt ist, ermöglicht Business Analytics - auf einer beliebigen Detaillierungsebene: Data Mining OLAP Statistische Analysen BMM beinhaltet ein Frühwarnsystem, das auf robusten Prognose-Algorithmen basiert. Aus den Erkenntnissen der Daten sowie der BMM-Funktionalität lassen sich Maßnahmen für die Restrukturierung des Unternehmens und die Erschließung neuer Märkte ableiten, planen und kontrolliert umsetzen. Hierbei wird der Planungsprozess mit den BMM Was Wenn... -Szenarien, Frühwarnsystem und Entscheidungshilfen wesentlich unterstützt. BMM ermöglicht die Planung, Steuerung und Kontrolle einer beliebigen Anzahl primärer Geschäftsziele (ROI, Marktdurchdringung, Innovationen, Produktivität usw.) - dies in beliebiger Detaillierung. Hierbei erfolgt die Umsetzung der Geschäftsplanung Top-down und zur Verifizierung Bottom-up. Die BMM Planung kann - prioritätsorientiert - für nichtkritische Bereiche mit niedrigem und für kritische Bereiche mit hohem Detaillierungsgrad durchgeführt werden. Die BMM Planung kann problemlos erweitert und nachdetailliert werden. Planungsdaten und Metriken aus bestehenden Systemen können gleitend nach BMM überführt werden. Die erforderlichen Werkzeuge für die Datenüberführung stehen zur Verfügung. Schnittstellen zu ERP-Systemen oder anderen Anwendungssystemen können entwickelt, getestet und in Betrieb genommen werden. Planungen werden effizient über die BCL - BMM Calculation Language definiert - gegenüber konventionellen Planungsalgorithmen ergeben sich Arbeitseinsparung von ca. 80% bis 95%. BCL ist einfach zu nutzen, beinhaltet alle erforderlichen statistischen und mathematischen Definitionen für die Planung, berechnet automatisch mehrdimensionale Zeitreihen und stellt die Resultate grafisch dar. Dabei gewährleistet die BMM Datenbanktechnologie ein Höchstmaß an Plausibilität und Sicherheit. BMM kommt als International Edition in englischer Sprache, ist hervorragend dokumentiert und wird durch ein Tutorium mit detaillierten Übungen unterstützt. BMM beinhaltet über tausend Eingabemasken und Berichte, die problemlos auf die spezifischen Belange eines Unternehmens angepasst werden können. BMM hat bei PMS eine mehrjährige und erfolgreiche Nutzung im Consulting-Bereich hinter sich. 10

11 3 BMM - Business Management Model Obwohl BMM neu am Markt ist, erwirbt der zukünftige Nutzer ein gut getestetes und alltagstaugliches System. BMM steht für Unternehmensplanung BMM steht für Business Analytics BMM steht für Business Performance Management BMM steht für Business Intelligence BMM ist Software made in Germany 11

12 4 Nutzenbetrachtungen Durch den Einsatz von BMM - Business Management Model werden alle Facetten der Unternehmensplanung abgedeckt. BMM s Vielseitigkeit und Inhalte reichen weit über die Grenzen anderer kommerziell verfügbarer Planungssysteme hinaus. Mit BMM stellen sich folgende Nutzen ein: Reduzierung (dauerhaft ca. 80%) des Planungsaufwands und der -kosten Entlastung des Managements (keine operative Starre während der Planung) Planungskontinuität Ein Gemeinsames Planungsinstrumentarium und Definitionen über alle Barrieren von Ländern, Sprachen, Währungen und Kalender hinweg für: Mittelstand bis Global Player Vernetzte Unternehmen (einschließlich Lieferanten) Alle Unternehmenseinheiten Alle Prozesse Programme und Projekte Marktbeobachtung Benchmarking Plausibilitätsprüfung Klare Definition von Verantwortlichkeiten Robustes Prognosemodell Frühwarnsystem und Unterstützung in der Entscheidungsfindung Planungsdaten im Kontext der Unternehmensorganisation Niedrige Betriebskosten Schnittstellen zu allen gängigen Analysesystemen. 4.1 Nutzenbetrachtung - Management-Sicht Führungskräfte, die sich mit dem Thema Auswahl eines Planungssystems befassen, sollten neben den speziellen Anforderungen des Unternehmens die unten aufgeführten Prämissen beachten. BMM - Business Management Model, ein robustes und kosteneffizientes Planungssystem: Problemlos zu installieren. Hat eine hohe Akzeptanz bei den Nutzern. 12

13 4 Nutzenbetrachtungen Beinhaltet ein aussagefähiges Berichtswesen zur Steuerung des Unternehmens. Folgt problemlos den Änderungen der Größe und der Aufgaben des Unternehmens. Erlaubt eine graduelle Implementierung von Planungsthemen. Verwaltet und zeigt Daten auf der Transaktionsebene auf. Erlaubt die weitere Nutzung bereits getätigter Technologieinvestitionen. Ein integriertes und einheitliches Planungssystem für alle Aspekte der Unternehmensplanung. Ermöglicht die Kommunikation im Industriestandard mit anderen Planungssystemen. Ermöglicht die Verteilung des Systems und der Planungsdaten in eine weltweite Topologie. Beinhaltet ein Frühwarnsystem. Verursacht niedrige Betriebskosten. 4.2 Nutzenbetrachtung - Unternehmen und Geschäftsplanung Im Folgenden werden die direkten Nutzen für das Unternehmen und die Endbenutzer beschrieben, die durch den Einsatz von BMM indiziert werden: Holistisches Planungssystem, das die folgenden Aspekte abdeckt: Planungsszenarien Strategische Planung Geschäftsplanung Betriebsplanung Programm- und Projektplanung Controlling Die Abhängigkeiten untereinander und die Integrität der unterschiedlichen Planungs-Plattformen und -Szenarien werden durch den BMM Datenbank-Design, Benutzerregeln und Metriken gewährleistet. BMM beweist im Top-dow/Bottom-up Verfahren über die Metriken, die faktischen Abhängigkeiten und Umsetzbarkeit der Prämissen und Resultate für die obigen Planungsebenen. BMM ermöglicht eine wesentliche Entlastung der Management-Ressourcen und reduziert die Kosten der Unternehmensplanung. Gleichzeitig wird die Qualität der Planungsresultate und die Effektivität der Unternehmenssteuerung wesentlich verbessert. BMM ermöglicht eine Funktionalität, die fast alle möglichen bekannten Anforderungen an eine Geschäftsplanung abdeckt - gleichzeitig erlaubt BMM die Definition beliebiger Organisations- Strukturen und Planungsdaten. Durch die Nutzung von BMM Planungsobjekten und deren Beziehungen untereinander, können Planungsdaten im Kontext des gesamten Unternehmens, der Master Tables, des Marktes (Kunden, Lieferanten und Mitbewerber) und seiner Infrastruktur definiert werden. Die BMM Geschäftsplanung ermöglicht eine absolute Konformität mit den Anforderungen des Unternehmens und dem Style of Management der ersten Führungsebenen. 13

14 4 Nutzenbetrachtungen Einfacher Umgang und Bedienung des BMM Systems für die Planer/Manager. Die Nutzung von BMM für die Unternehmensplanung resultiert für die Manager in wesentliche Einsparungen des Aufwands und der Zeit - gleichzeitig gibt es den Managern mehr Zeit für Kreativität und die Diskussionen / Einsatz von unterschiedliche Planungsszenarien. Die Daten der Planungsrechnung werden in sogenannten Planungsvariablen (Planning Variables) verwaltet. Viele der Planungsvariablen sind intern als Zeitreihen (sogenannten Named Arrays) organisiert. Die interne Datenorganisation ist in BMM vollkommen automatisch und stellt keinerlei Belastung für die BMM-Nutzer dar. BMM unterscheidet zwischen den folgenden Typen der Planungsvariablen: SIMPLE z.b. Absatz, Anzahl Mitarbeiter CURRENCY z.b. Umsatz, Personalkosten, EBIT - währungsabhängig SCALE z.b. Rabattfaktoren in Abhängigkeit vom Umsatz, demografische Entwicklung (Anzahl Einwohner über Alter) TIME SCALE z.b. Zeitabhängige Rabattfaktoren in Abhängigkeit vom Umsatz. Die Planungsvariablen können vom Planer frei definiert werden und stehen dann sofort für Eingaben, Metriken und die Planungsrechnung zur Verfügung. Die Beschreibung der Planungsvariablen kann in mehreren Sprachen erfolgen - für die Beschreibungen steht ein fast unbegrenzter Platz zur Verfügung. Für einen schnellen Überblick, stellt BMM für die Metriken ein strukturiertes und leicht lesbares Drehbuch zur Verfügung. Metriken können effizient über die BCL - BMM Calculation Language definiert werden. BCL ist einfach zu nutzen und beinhaltet alle für die Planung erforderlichen statistischen und mathematischen Funktionen. BCL berechnet multi-dimensionale Zeitreihen und liefert automatisch die grafische Präsentation der Resultate. Detaillierte Beschreibungen der Berechnungen können in mehreren Sprachen dargestellt werden. Die Definition von Metriken erfolgt in BMM nach den einfachen Regeln, wie wir es in der Schule gelernt haben. Beispiel: Lohn = Stundenlohn * Anzahl Stunden Die unten aufgeführten Aspekte werden bei der Berechnung der Monatswerte für Lohn (CUR- RENCY Planungsvariable) für einen ausgewählten Zeitraum automatisch berücksichtigt: das ausgewählte Geschäftsszenario oder Planungsmodell der jeweilig im Monat gültige Stundenlohn (CURRENCY Planungsvariable) die jeweilig im Monat geleisteten Anzahl Stunden (SIMPLE Planungsvariable) der dynamische monatliche Wechselkurs für die verschiedenen ausgewählten Währungen. Im Vergleich zu konventionellen Planungsmethoden und Algorithmen, wird durch BMM die Effizienz der Planung wesentlich verbessert. BMM beinhaltet eine robuste automatische Kurzzeit-Prognose (3 Monate) und erlaubt die freie Definition weiterer kundenspezifischer Prognosemodelle. 14

15 4 Nutzenbetrachtungen Das BMM Frühwarnsystem tritt dann in Aktion, wenn Eingabewerte oder berechnete Werte definierter Signallinien (Schwellenwerte) überschreiten - es erreicht reisende Manager auch durch . BMM Metriken sind einfach zu verstehen, und gleichzeitig extrem leistungsfähig. Sie sind das verbindende Instrumentarium der Kommunikation zwischen Geschäftsplaner und Management. Die BMM Datenbanktechnologie garantiert ein Höchstmaß an Plausibilität, Sicherheit und Datenschutz. BMM hat ein integriertes Verteilungssystem, das gemeinschaftlich genutzte Planungsvariablen, deren Eingabedaten und Metriken in die verschiedenen Geschäftsszenarios (Planungsmodelle) automatisch verteilt. Andere Planungsvariablen und Metriken können für bestimmte Geschäftsszenarios (Planungsmodelle) reserviert werden. Klare Definition der Planungsverantwortung und Manager-Rollen - jeder Manager kennt exakt ihren/seinen Verantwortungsbereich und die Ergebnisse, zu denen man sich verpflichtet hat. Manager- Rollen können einer oder mehreren Personen zugeordnet und mit beliebigen Planungsobjekten verknüpft werden. Dadurch kann das Frühwarnsystem so justiert werden, dass es exakt die Manager- Rollen bedient. Geschäftsplaner/Manager haben kontrollierte Freiheiten und Möglichkeiten bei der Definition von: Geschäftsplänen Informationsbedarf Informationsquellen Berechnungsanweisungen / Metriken Geschäftsplaner/Manager können den Detaillierungsgrad der Planung je nach den Geschäftsanforderungen bestimmen. Geschäftsplaner/Manager können Planungsstandards definieren, die automatisch bei allen (oder ausgewählten) Planungsprozessen durchgesetzt werden. Geschäftsplaner/Manager werden durch einen hohen Grad der Automation unterstützt: Informationsverarbeitung und -Verteilung Validierung und Integritätskontrolle der Information Ausführung von Planungsprozessen (Berechnungen) BMM kontrolliert Programme und Projekte auf der Basis von vereinbarten Lieferleistungen (deliverables), ihren Abhängigkeiten untereinander und vereinbarter Fertigstellungstermine. BMM Projektplanungen können mit allen anderen BMM Planungsbereichen verknüpft werden. Jede Planungsvariable kann in beliebigen Metriken genutzt werden, Programm- und Projektplanungen können z.b. problemlos mit den Planungsvariablen folgender Planungsbereiche verknüpft werden: Personalplanung Ressourcenplanung Kostenplanung G&V 15

16 4 Nutzenbetrachtungen Liquiditätsplanung usw. Administration, Validierung und Verknüpfung von Planungsobjekten ist eine der wesentliche Funktionen des BMM Systems. Mittels BMM können Planungsobjekte frei definiert werden und in der Regel strukturiert dargestellt werden. Nachfolgen wird eine Auswahl von Planungsobjekten vorgestellt: Verantwortung wie z.b. Manager-Rollen, Planungsverantwortung Planungsvariable Planungsberechnung Primäre Zielsetzungen wie z.b. Marktdurchdringung, Geschäftsvolumen für Produkt ABC, ROI, usw. Resultate des operativen Geschäfts wie z.b. Produktivität pro Mitarbeiter, Gewinn pro Aktie, usw. Geschäftsstrukturen frei definierbar und strukturiert: * Unternehmen mit Typen wie Unternehmen, Wettbewerber, Kunden, Lieferanten, usw. * Geschäftseinheiten wie z.b. Produktion, Entwicklung, Debitorenbuchhaltung, usw. * Geschäftsfelder wie z.b. Online-Banking, F&E Verbrennungsmotoren, Asset-Finanzierung, Personal- Management * Funktionen oder Prozesse wie z.b. IT-Support, Marketing & Vertrieb * Profit und Cost Center Geschäftsbeziehungen / Unternehmensbeziehungen - frei definierbar * beinhaltet alle Planungsobjekte innerhalb der Geschäftsstrukturen * beinhaltet alle Beschreibungen, Darstellungen von Governance und der Inhalte * Beschreibt Netzwerke von Geschäftsbeziehungen, z.b. Unternehmens- und Lieferanten- Beziehungen Ressourcen mit Ressourcen-Typen wie Personal, Maschinen, Assets usw. * Ressourcen-Gruppen wie Programmierer, Werkzeugmaschinen, usw. * Individual Ressourcen wie z.b. Angestellter 1234, Drehbank TL4567, usw. * Qualifikations-Profile für Ressourcen-Gruppen und Individual Resources Organisationen mit frei definierbaren Organisations-Typen wie Branchen, Linienorganisation, Verantwortlichkeiten - Manager, Gebäude - Raumverwaltung, Portfolio - Aktien, Projektorganisation, usw. 16

17 4 Nutzenbetrachtungen * Position * Positionsbesetzung * Zeit von... bis... * Verantwortlichkeiten Finanz- und Rechnungswesen, Bilanz wenn erforderlich, parallel für unterschiedliche Accounting Systeme wie US-GAAP, IFRS/IAS, HGB usw. auch für unterschiedliche Aufgabengebiete wie Finanzen, Energiebilanz, Raumbedarf, Projektabrechnung, usw. * Kontenrahmen können frei definiert werden * Hilfskonten (soviel wie erforderlich) * Konten sind frei definierbar * Bei der Definition von Konten können (wahlweise) die Planungsvariablen von BMM automatisch definiert und spezifischen Konten zugeordnet werden z.b. Mitarbeiterkapazitäten, Mitarbeiter Gehaltskosten, Mitarbeiter Ausbildungskosten Vertrags-Management * Vertragskategorie, frei definierbar, wie z.b. Anstellung, Einkauf, Wartung, Projekt, Leasing, Dienstleistungen usw. * Vertragsdefinition * Service Level Agreement * Vertragspartner (B2B) Geschäftsfelder, Produktlinien, Service-Bereiche, wie z.b. Automobil, Werkzeugmaschinen, Rechenzentrum, Software-Entwicklung usw. Region/Markt Channel Management Vertriebskanal, Waren- und Güterfluss, Zahlungsströme, usw. Das BMM Channel Management ermöglicht die Definition, Planung, Steuerung und Kontrolle komplexer Geschäftsbeziehungen und -Netzwerke. BMM Planungsobjekte sind die Knotenpunkte und die Verbindungen zwischen den Knotenpunkten sind die Kanäle der Netzwerke. Kanäle haben zwei Flussrichtungen: Kauf und Verkauf. Knotenpunkte können mit beliebig vielen anderen Knotenpunkten verbunden werden. Beides, Kanäle und Knotenpunkte können mit beliebigen Planungsdaten verbunden werden. Für jeden Manager kann ein individuelles Management Cockpit erstellt werden - in kürzester Zeit und ohne Programmierung - mittels BMM Starter Kit. Ein Management Cockpit beinhaltet die wesentlichen Planungsvariablen, die für die schnelle und sichere Beurteilung der gegenwärtigen Situation erforderlich sind. Beispiele: * Kapazitäts- & Leistungsdaten sowie Finanzdaten für den Verantwortungsbereich des individuellen Managers die Verantwortungsbereiche der untergeordneten Manager die gemeinschaftlichen Verantwortungsbereiche von Ausschüssen, Gremien, usw. 17

18 4 Nutzenbetrachtungen * Status von Aktionen * Fertigstellungstermine und Status von Projekten Manager erhalten genau die Informationen, die sie für die Planung, Steuerung und Kontrolle ihres Verantwortungsbereichs benötigen. 18

19 5 BMM - Lösungen und Funktionen 5.1 Business Performance Management Die bloße Einführung von Planungs- und Prognosewerkzeugen reicht für BPM - Business Performance Management nicht aus. BPM erfordert die Darstellung der Daten im Kontext der internen und externen Geschäftsinfrastruktur - die weit über das einzelne Unternehmen hinausgeht. Darüber hinaus ist für BPM ist eine integrierte und konsistente Datenhaltung mit entsprechendem Berichtswesen, Analyse-, Planungs-, und Prognosewerkzeugen erforderlich. Auf dieser Basis kann BPM sämtliche Planungen, Kennzahlen und Wertetreiber der betroffenen Unternehmen konsistent im Kontext darstellen und verarbeiten. BMM deckt alle Anforderungen des Business Performance Managements ab. BMM dient der Planung, Steuerung und Kontrolle der primären Unternehmensziele. Die Beschreibung von Daten im Kontext ist in BMM eine Option - und nicht zwingend erforderlich. Oft werden die Planungsvariablen und Metriken vordringlich benötigt - ein späteres Einordnen und Verknüpfen von Planungsvariablen und Geschäftsinfrastruktur ist problemlos machbar. In den folgenden Kapiteln werden die wesentlichen BMM Funktionen schlagwortartig beschrieben und mit Beispielberichten versehen. Die Beispielberichte sind kundenspezifisch und an die deutsche Sprache angepasst worden. 19

20 5 BMM - Lösungen und Funktionen 5.2 Planungsszenarien oder -Modelle BMM ermöglicht die Definition von Planungsszenarien (oder -Modellen) mit (fast) beliebig vielen Planungshorizonten. Planungshorizonte beziehen sich auf frei definierbare Zeiträume, wie z.b. Kurzfristige Planung BMM wird standardmäßig mit 10 Planungsmodellen ausgeliefert. Entsprechend viele Geschäftsszenarien können parallel dargestellt und unabhängig voneinander berechnet werden. Die BMM Datenbank kann sehr große Datenvolumen beinhalten (>2TB). Es ist eine gute Planungspraxis, Planungen aus vorhergehenden Planungszeiträumen für die Daten- und Aktionsanalyse aktiv zu halten. Abbildung 5.1: Planungshorizonte 20

21 5.3 Szenario-Planung 5 BMM - Lösungen und Funktionen Die Szenario-Planung definiert die erste Gruppe von Planungsprozeduren und Informationen. Sie bilden die Grundlage für alle weiteren Planungsprozesse (Strategische Planung, Geschäftsplanung, usw.). Das Verhalten und der Inhalt von Szenario-Daten können vom Unternehmen nicht beeinflusst werden. Die Inhalte der Szenario-Planung werden direkt in das ausgewählte BMM Business Model oder Szenario eingegeben - sie sind die Basis für alle folgenden Planungsprozesse. Ungeplantes Verhalten der Daten in der Szenario-Planung erfordert ggf.. ein Umschalten in ein besser passendes - bereits definiertes - Planungsszenario. Das Wechseln von Planungsszenario oder Business Model passiert in BMM ohne Verzögerung und Aufwand. Fehlende oder fehlerhafte Szenario-Planung hat möglicherweise negative Auswirkungen auf die Validität der Planungsergebnisse der dann folgenden Planungsprozesse - die Ergebnisse könnten nutzlos oder irreführend sein. Eine Szenario-Planung muss spezifisch für ein Unternehmen erstellt werden - um die jeweiligen Ziele, Ressourcen, Produkte, Märkte und Erwartungen der Anleger zu berücksichtigen. Ein Planungsszenario beschreibt typischer Weise Gruppen von Daten und Einschränkungen für die Steuerung von Planungsobjekten: geopolitische Faktoren (z.b. internationale/nationale Beziehungen und Politik, einschränkende Gesetzgebungen, Demografie, Ressourcenverfügbarkeit, Marktzugang, usw.) Marktfaktoren (z.b. Marktgröße, Marktteilnehmer, Kundenprofile, Marktsättigung, Marktrisiko, usw.) Mitbewerber (z.b. bekannter oder geschätzter Geschäftsverlauf), Newcomers, neue Produktlinien, Patente (neue und auslaufende), usw. Produkte und Technologien - eigene und Mitbewerber - (Auswirkungen Sie auf die bestehenden Produktlinien, Lebenszyklus, aktuelle Position im Lebenszyklus, die Wettbewerbsfähigkeit, die Kundenanforderungen), usw. Verfügbarkeit und Kosten von Ressourcen und Energie, usw. Es gibt z.z. nur wenige Unternehmen, die die Szenario-Planung nutzen und damit gleichzeitig ein solides Fundament für die Strategische Planung und die Geschäftsplanung schaffen. Bis vor ein paar Jahren waren die meisten Planungsszenarien relativ stabil, d.h. einmal definiert - waren sie für einen längeren Zeitraum - eine kontrollierbares und solides Fundament für die Strategische Planung und die Geschäftsplanung. Seitdem sind die meisten Unternehmen - direkt oder indirekt - Teilnehmer des internationalen oder globalen Marktes. Abhängigkeiten und Empfindlichkeit der Planungsparameter haben sich stark erhöht. Im Resultat werden heute die Szenario Planungen der meisten Geschäftsfelder mit hoher Frequenz durch störende Änderungen beeinflusst. Obwohl diese störenden Änderungen vielfältig waren und die unterschiedlichsten Bereiche der Szenario Planung beeinflusst haben, gab es für fast jede einzelne störenden Änderungen, ausreichende Zeiten 21

22 5 BMM - Lösungen und Funktionen der Vorwarnung und damit Zeit für die Veränderung der Planungsinformation. Nur die Managementkapazitäten und das installierte Planungsinstrumentarium reichen für derartige ad-hoc Änderungen nicht aus. 5.4 Internationalisierung Für die Beschreibung von Planungsobjekten, Metriken, Variablen, usw. unterstützt BMM eine beliebige Anzahl vom Benutzer ausgewählter Sprachen. Ausgewählte Währungen können von BMM für automatische Währungsumrechnungen bei Planungsdaten genutzt werden. 5.5 BMM Datenhaltung und Datenplausibilität BMM ist eine Datenbankanwendung. BMM Datenbanken können kaskadiert werden. BMM Datenbanken können miteinander kommunizieren. Alle BMM Planungsinformationen werden in einer SQL-Datenbank verwaltet. BMM ist eine Client/Server Applikation. Plausibilitätsprüfungen und Berechnungen werden von der BMM Anwendung in der Datenbank durch sogenannt TRIGGERs und und PROCEDUREs ausgeführt. BMM kann - aufgrund seiner Architektur - über verschiedenste Funktionen und Medien mit Daten versorgt werden, wie Client-Anwendungen Cloud Computing Mobile Client-Anwendungen Daten-Skripts (Import und Export) Schnittstellen zu anderen Anwendungen, z.b. ERP, Systemen des Finanz- und Rechnungswesen andere BMM Datenbanken (Replication, Proxy Server, ) Schnittstellen zu anderen Datenbanksystemen Durch die in der BMM Datenbank integrierten Plausibilitätsprüfungen wird die Konsistenz der Daten gewährleistet. Datentransparenz BMM wird mit einem vollständigen Datenkatalog mit Beschreibung der Felder und der sog. Foreign Keys sowie Indexes ausgeliefert. Der Datenkatalog dient der kundenspezifischen Anpassung. 22

23 5 BMM - Lösungen und Funktionen Standard Schnittstellen und -export: BMM beinhaltet die folgenden Standard-Schnittstellen für Datenimport Sybase InfoMaker - Standardwerkzeug für BMM Eingabemasken, Berichtswesen und Grafikdarstellung Alle BMM Eingabemasken und Berichte können kundenspezifisch angepasst werden Sybase PowerBuilder - Standardwerkzeug für BMM Eingabemasken, Berichtswesen und Grafikdarstellung Alle BMM Eingabemasken und Berichte können kundenspezifisch angepasst werden IBM Cognos - Werkzeug für das Berichtswesen, Dashboards und Business Analytics ODBC - Schnittstelle zu MS-Office und vielen Anwendungspaketen und Entwicklungs- Plattformen JDBC ADO.Net SQL-Statements und Daten-Skripts über ISQL (Interactive SQL) Import Wizard OLAP BMM ermöglicht das Programmieren von automatischen Schnittstellen für Datenimport und Datenexport. OLAP Unterstützung BMM nutzt das Sybase SQL Anywhere Datenbank-System, das standardmäßig alle OLAP Funktionen zur komplexen mehrdimensionalen Datenanalyse und Resultatdarstellung abdeckt. Big Data BMM enthält das volle Komplement an Scripts von VIEWS für ADD, UPDATE and DE- LETE der MATERIALIZED VIEWS. Die MATERIALIZED VIEWS ermöglichen die Auswertung und Analyse aller BMM Tabellen und VIEWS im Kontext und zu Big Data. Datenbankadministration BMM beinhaltet Funktionen zur Datenbankadministration und benötigt nach der Installation keine weitere Unterstützung des Datenbankadministrators. 5.6 BMM Arbeitsplatz und Starter-Kit BMM kann als Einzelplatzlösung und/oder als Client/Server-Lösung implementiert werden. Der einzelne BMM Arbeitsplatz (Client) wird kundenspezifisch angepasst. Der Arbeitsplatz entspricht vom Inhalt und vom Datenzugriff genau den Anforderungen des jeweiligen Managers/Mitarbeiters mit Planungsverantwortung. D.h. dem Manager/Mitarbeiter werden nur die Eingabemasken und Berichte zur Verfügung gestellt, die er aufgrund seiner Aufgaben benötigt. Diese organisatorische Anpassung wird mit Leichtigkeit über das BMM Starter-Kit implementiert. Das BMM Starter-Kit ist mit einem umfangreichen Satz Eingabemasken und vorgefertigten Berichten und Grafiken unterlegt. 23

24 5 BMM - Lösungen und Funktionen Die Definition und Darstellung der gesamten internen und externen Infrastruktur des Unternehmens und der zugehörigen Planungsdaten sowie Berechnungen wird durch das Starter-Kit problemlos. 5.7 BMM Planungsvariablen Daten für die Planungsrechnung werden in sogenannten Planungsvariablen verwaltet. BMM bildet den Datenhaushalt der Planungsrechnung im Wesentlichen als Tabellen mehrdimensionaler Zeitreihen ab. Der Unternehmensplaner ist von der BMM Datenorganisation weitestgehend entlastet. BMM unterscheidet folgende Typen von Planungsvariablen: SIMPLE (einfach) z.b. Absatz, Anzahl Mitarbeiter usw. CURRENCY (Währung) z.b. Umsatz, Personalkosten, EBIT, usw. - währungsbehaftet SCALE (Skalierungsfaktor) z.b. Rabattfaktoren in Abhängigkeit vom Umsatz, demografische Entwicklung (Anzahl Einwohner über Alter) TIME SCALE (zeitabhängiger Skalierungsfaktor) z.b. Zeitabhängige Rabattfaktoren in Abhängigkeit vom Umsatz. Planungsvariablen sind vom Planer frei definierbar und stehen zur Dateneingabe, für Metriken und für die Planungsrechnung sofort zur Verfügung. Planungsvariablen können mehrsprachig dokumentiert werden - hierfür steht beliebig viel Platz zur Verfügung. Die Inhalte aller Planungsvariablen sind in BMM standardmäßig in mehreren Berichtsformaten darstellbar. Wo immer sinnvoll, werden automatisch Grafiken erzeugt und angezeigt. BMM hat eine integrierte Steuerung, die gemeinsam genutzte Planungsvariablen und Metriken automatisch über die verschiedenen Planungsmodelle verteilt. Andere Planungsvariablen und Metriken können exclusiv nur für bestimmte Planungsmodelle reserviert werden. Ist-Daten, die von externen Quellen (manuelle Eingaben oder von anderen Anwendungen) eingegeben werden, stehen grundsätzlich allen Planungsmodellen zur Verfügung - es sei denn, dass sie exclusiv für ein Planungsmodell markiert wurden. Der Betrieb mehrerer Planungsmodelle ist mit sehr geringem zusätzlichem Aufwand verbunden. 24

25 5 BMM - Lösungen und Funktionen Abbildung 5.2: Zeitreihe - Währungsvariable 5.8 BMM Planungsrechnung PMS hat für die Planungsrechnung mit Zeitreihen die BCL (BMM Calculation Language) entwickelt. Der Einsatz von BCL reduziert maßgeblich den Planungsaufwand für die Geschäftsplanung. Alle Metriken der Planungsrechnung werden in BMM über zwei Eingabemasken definiert - wie man es in der Schule gelernt hat - z.b. in der einfachsten Form Arbeitskosten(CURRENCY) = Stundensatz(CURRENCY) * Stundenanzahl(SIMPLE)... berechnet die monatliche Werte für die Planungsvariable Arbeitskosten in allen Währungen. Berücksichtigt werden dabei für den Berechnungszeitraum eingestelltes Geschäftsszenario oder Planungsmodell jeweils monatlich gültiger Stundensatz (CURRENCY) jeweils monatliche Stundenanzahl (SIMPLE) monatliche Wechselkursdynamik der unterschiedlichen Währungen 25

26 5 BMM - Lösungen und Funktionen Das Beispiel mag banal erscheinen. Die BMM Berechnungen sind sehr übersichtlich und allgemein verständlich. Zusätzlich sind die Planungsvariablen und die Berechnungs-Metriken mit einer (ggf. mehrsprachigen und beliebig ausführlichen) Beschreibung versehen. BCL (BMM Calculation Language) beinhaltet alle wesentlichen mathematischen und statistischen Funktionen, die für die Unternehmensplanung, Datenanalyse und das Berichtswesen erforderlich sind. Für gewisse Datenkonstellationen kann das BMM-Prognosemethode unzureichend sein. Es steht dem Nutzer frei ein verbessertes Prognosemodell für spezifische Planungsvariablen zu entwickeln. PMS wird die Implementierung neuer Prognosemethoden unterstützen. Abbildung 5.3: BCL Berechnungszeile BMM Metriken sind einfach, leicht verständlich und dabei extrem leistungsfähig. Sie sind das gemeinsame Instrumentarium der Kommunikation zwischen Unternehmensplaner und Management. Verglichen mit konventionellen Planungswerkzeugen, erspart der Einsatz von BMM einen wesentlichen Teil des Planungsaufwands. 26

27 5 BMM - Lösungen und Funktionen 5.9 BMM Programm- und Projekt-Management Die Planung, Steuerung, Kontrolle und erfolgreiche Durchführung von Programmen und Projekten steht bei vielen Unternehmen im Vordergrund. Luft- und Raumfahrt Automobilbau Schiffsbau Bauindustrie Anlagenbau Software Entwicklung Pharmazeutische Industrie und viele andere Industrien, wo F&E und Time to Market Projekte die kritischen Erfolgsfaktoren sind. BMM s Planung, Steuerung und Kontrolle von Programmen und Projekten geschieht vor dem Hintergrund der Geschäftsziele. BMM ist kein Ersatz für die detaillierte Planung des Projekt-Managers und Projektleiters. BMM kontrolliert Programme und Projekte über vereinbarte Lieferleistungen. Lieferleistungen sind Endresultate und Zwischenresultate der Projektaktivitäten, die über Qualitätssicherungsmaßnahmen kontrolliert werden. BMM Programm und Projekt-Management beinhalten folgende Kontrollfunktionen : WER ist verantwortlich? WAS muss im Laufe der Projektaktivitäten geliefert werden? Definition der Lieferleistungen und Beschreibung WANN müssen die Lieferleistungen fertig gestellt sein? WELCHER Zeitpuffer steht für eventuelle Nacharbeiten zur Verfügung? WAS ist der Status der Lieferleistungen? Fortschrittskontrolle, Qualitätssicherung WAS ist der Verbrauch der Ressourcen? (Menge und Kosten) geplant, aktuell, prognostiziert WAS sind die Abhängigkeiten der Lieferleistungen untereinander und wie beeinflussen sie sich gegenseitig? WELCHE Maßnahmen sind zu veranlassen, wenn Fertigstellungstermine oder Kosten der Lieferleistungen nicht gehalten werden? Definition von Entscheidungshilfen 27

28 5 BMM - Lösungen und Funktionen In BMM können Abhängigkeiten der Lieferleistungen untereinander - über die Grenzen der Programme und Projekte hinaus - definiert werden. BMM beinhaltet alle erforderlichen Wartungsfunktionen und ein ausgefeiltes Berichtswesen für Programmund Projekt-Management. Abbildung 5.4: Projektstatus In BMM können Programm- und Projektplanung problemlos mit anderen Planungen verknüpft werden. Alle Planungsvariablen stehen im Planungsmodell allen Metriken zur Verfügung. Die Programm- und Projektplanung kann direkt über die Metriken mit Mitarbeiterplanung Ressourcenplanung Kostenplanung G&V Liquiditätsplanung usw. verknüpft werden. 28

29 5.10 BMM Planungsobjekte 5 BMM - Lösungen und Funktionen Eine wesentliche Aufgabe der BMM Datenbank ist die Verwaltung, Validierung und Verknüpfung von Planungsobjekten. In BMM sind die Planungsobjekte frei definierbar und meist auch strukturiert darstellbar. Über die Planungsobjekte lassen sich die unternehmensweiten Master Tables abbilden. Hier ein Auszug der wesentlichen Planungsobjekte: Verantwortlichkeiten wie z.b. Manager-Rollen, Planungsverantwortung Abbildung 5.5: Verantwortlichkeiten 29

30 5 BMM - Lösungen und Funktionen Planungsvariablen (siehe oben) Planungsrechnung (siehe oben) Primäre Geschäftsziele wie Marktdurchdringung, Umsatz für Produkt ABC, ROI, usw. Abbildung 5.6: Primäre Geschäftsziele 30

31 5 BMM - Lösungen und Funktionen Geschäftskennzahlen wie Produktivität pro Mitarbeiter, Gewinn pro Aktie, usw. Geschäftsstrukturen frei definierbar und strukturierbar Unternehmen mit Typen, wie z.b. Konzern, Firma, Mitbewerber, Kunde, Lieferant Unternehmenseinheiten wie z.b. Bereich Produktion, Entwicklungsabteilung, Debitoren-Buchhaltung Geschäftsbereiche wie z.b. Online-Banking, F&E Verbrennungsmotoren, Anlagen-Finanzierung, Personal-Management Funktionen oder Prozesse wie z.b. IT-Support, Marketing & Vertrieb Profit und Cost Center Abbildung 5.7: Geschäftsstrukturen 31

32 5 BMM - Lösungen und Funktionen Geschäftsverbindungen / Unternehmensverbindungen frei definierbar über alle Planungsobjekte der Geschäftsstrukturen über die Beschreibung, Darstellung von Governance und deren Inhalte Abbildung 5.8: Unternehmensverbindungen 32

33 5 BMM - Lösungen und Funktionen Ressourcen mit Ressource Typen wie Personal, Maschinen, Anlagen usw Ressource-Gruppen wie Personal, Werkzeugmaschinen, usw. Individuelle Ressourcen wie Mitarbeiter 1234, Drehbank D4567, usw Qualifikationsprofile für Ressource-Gruppen und Individuelle Ressourcen Abbildung 5.9: Ressourcen-Gruppen 33

34 5 BMM - Lösungen und Funktionen Organisationen mit Organisationstypen wie z.b. Geschäftsstellen, Linie - Mitarbeiter, Verantwortlichkeit - Manager, Gebäude - Raumaufteilung, Portfolio - Beteiligungen, Projektorganisation Position Mitarbeiterbesetzung Zeitraum von... bis Verantwortlichkeit Abbildung 5.10: Organisation - Verantwortlichkeit 34

35 5 BMM - Lösungen und Funktionen Buchhaltung und Bilanzierung ggf. nach unterschiedlichen Richtlinien wie z.b. US-GAAP, IFRS/IAS, HGB usw. für unterschiedliche Themenstellungen wie z.b. Bilanzierung, Energiebilanz, Raumbedarf, Projekt- Buchhaltung, usw. Kontenrahmen sind frei definierbar Neben-Buchhaltungen (beliebig viele) Konten sind frei definierbar Planungsvariablen können automatisch und spezifisch für Konten generiert werden, wie z.b. Mitarbeiter-Kapazität, Mitarbeiter-Gehaltskosten, Mitarbeiter-Ausbildungskosten Abbildung 5.11: Kapitalflussrechnung 35

36 5 BMM - Lösungen und Funktionen Vertrags-Management Vertragskategorie, wie z.b. Anstellung, Kauf, Wartung, Projekt, Leasing, Werkvertrag usw. Vertragsdefinition Service Level Agreement Vertragspartner (B2B) Abbildung 5.12: Verträge mit Variablen der Finanzdaten 36

37 5 BMM - Lösungen und Funktionen Geschäfts-, Produkt- und Service-Bereiche, wie z.b. Automobil, Werkzeugmaschinen, Rechenzentrumsbetrieb, Software-Entwicklung, usw. Region/Märkte Channel Management Vertriebskanäle, Waren- und Geldflüsse Das BMM Channel Management ermöglicht die Definition, Planung, Steuerung und Kontrolle komplexer Geschäfts-Netzwerke. BMM Planungsobjekte repräsentieren die Knoten und die Verbindungen zwischen den Knoten repräsentieren die Channels des Netzwerks. Channels werden einzeln für die Richtungen Kauf und Verkauf definiert. Knoten können mit beliebig vielen anderen Knoten verknüpft werden. Gleichzeitig können, Knoten und Channels können mit beliebigen Planungsdaten verknüpft werden. Abbildung 5.13: Regionen/Märkte 37

38 5.11 Verknüpfte Planungsobjekte 5 BMM - Lösungen und Funktionen BMM beschreibt die Geschäftsinfrastruktur mit den zugehörigen Daten über informationstechnische Verknüpfungen (Tabellen). Über BMM können komplexe Vernetzungen und die zugehörigen Planungsdaten in unterschiedlichsten Ausprägungen dargestellt werden. Beispiele: Geschäftsverbindungen (B2B) vom Unternehmen bis hinunter zu den Prozessen und deren Daten Unternehmen Kunde Waren- und Geldflüsse Unternehmen Lieferant Waren- und Geldflüsse Energieversorgungsnetze einschließlich der Ressourcen und deren Kapazitäts- und Leistungsdaten Warenflüsse zwischen Unternehmen und oder Prozessen Diese Verknüpfungen erreichen aus planerischer oder betriebswirtschaftlicher Notwendigkeit oft eine beträchtliche Tiefe. BMM zeigt Informationen im Kontext der Geschäftsstrukturen. Hier ein paar Bespiele: Darstellung einer Firmen Assoziierung Unternehmen Unternehmen Darstellung einer Unternehmensbeteiligung Unternehmen Unternehmen Daten z.b. Unternehmen A hält von Unternehmen B Aktien [Anzahl] Unternehmen Unternehmen Finanzdaten z.b. Unternehmen A hält von Unternehmen B Aktienwert [in verschiedenen Währungen] Geschäftsprozess-Leistung Unternehmen Geschäftseinheit Geschäftsbereich Prozess Daten z.b. Unternehmen=Global Bank, Abteilung=ZIT, Geschäftsbereich IT Support, Prozess = Leistungs- und Kosten-Management, Durchschnittliche Service-Dauer 1st Level Support BMM unterstützt die Darstellung und Wartung der Verknüpfungen mit entsprechenden Berichten und Eingabemasken Beschreibung der Planungsobjekte Jedes BMM Planungsobjekt kann detailliert beschrieben werden. Dafür stehen pro Planungsobjekt Felder unterschiedlicher Länge - für die Kurzbeschreibung ein Textblock (bis zu Zeichen) - für eine ausführliche Beschreibung eine grafische Darstellung (bis zu 2GB) - für Bilder oder Dokumente Geodaten-Tabellen - zur Darstellung von Landkarten, Zensus-Daten, Berechnungen von Flächen und Entfernungen 38

39 5 BMM - Lösungen und Funktionen ein Archiv (bis zu 2GB) - für Bilder oder Dokumente Funktionen für die Wartung des Archivs zur Verfügung. Dies für die verschiedenen Sprachen. Die beschreibenden Elemente haben sich im Tagesbetrieb von BMM sehr gut bewährt. Über die Beschreibungen werden Planungen und Planungsobjekte im Kontext sehr gut nachvollziehbar BMM im Tagesbetrieb BMM beinhaltet wesentliche operationale Funktionen, die den effizienten Einsatz im Tagesbetrieb der Planung, Steuerung und Kontrolle gewährleisten: Eindeutige Definition der Planungsverantwortung (Manager-Rollen) Definition von Grenzwerten Prognosen Frühwarnsystem mit Benachrichtigung der verantwortlichen Manager bei Grenzwertüberschreitungen Entscheidungshilfen (Definition von Maßnahmen) für eingetretene Grenzwertüberschreitungen Verfolgung der Maßnahmenumsetzung Management-Rollen Durch BMM haben Manager über Manager-Rollen definierte Verantwortungsbereiche. Management- Rollen können den einzelnen Planungsobjekten zugeordnet werden. Das BMM Frühwarnsystem wird somit exakt auf die Management-Rollen eingestellt. Bei Überschreitungen von Grenzwerten (in den Planungsvariablen) oder von Fertigstellungsterminen (z.b. im Projekt) erreicht das BMM Frühwarnsystem, über Manager-Rollen, die Entscheidungshilfen und benachrichtigt dann den/die betroffenen Manager. 39

40 5 BMM - Lösungen und Funktionen Aktionen und Entscheidungshilfen Im Fall von Überschreitungen von Grenzwerten (in den Planungsvariablen) oder von Fertigstellungsterminen (z.b. Projekt Lieferleistungen), fordert BMM den/die verantwortlichen Manager (über die Manager- Rollen) zu bestimmten Schritten auf: Problemanalyse durchführen und dokumentieren Aktionen/Maßnahmen definieren, die die Probleme beheben. Festlegung eines Fertigstellungstermins. Bei der Definition der Maßnahmen wird der Manager wesentlich durch die BMM Entscheidungshilfen unterstützt Relevanz, Inhalt und Termine der Aktionen/Maßnahme mit der/dem Vorgesetzten abzustimmen automatische Maßnahmenverfolgung (Termine, Status) geschieht durch BMM Fertigmeldung nach Durchführung der Maßnahme erstellen Abbildung 5.14: Entscheidungshilfen BMM Entscheidungshilfen sind pro-aktiv vorgeschlagene Problemlösungen. Die Entscheidungshilfen werden vor dem Entstehen eines ermöglichen Problems über Regeln definiert. Für eine Problemlösung können über die Regeln mehrere Entscheidungshilfen selektiert werden. 40

41 5 BMM - Lösungen und Funktionen Steuerung - Management Cockpit Über das BMM Starter-Kit kann für jeden Manager ein individuelles Management Cockpit zusammengestellt werden. Das Management Cockpit enthält nur die Planungsvariablen, die zur schnellen Situationsbeurteilung erforderlich sind. Beispiele: Kapazitäts- und Leistungsdaten eigener Verantwortungsbereich untergeordnete Verantwortungsbereiche Status offener Probleme Liefertermine - Projekt Abbildung 5.15: Management Cockpit Für die Planung und das Drill Down wird jedem Manager ein weiteres Cockpit zur Verfügung gestellt, das genau den Anforderungen seines Verantwortungsbereichs entspricht. Dieses Cockpit wird individuell über das BMM Starter-Kit zusammengestellt. 41

42 5.14 BMM - Aktion 5 BMM - Lösungen und Funktionen Das BMM Frühwarnsystem generiert auf dem Client/Workstaion Aktionen für Manager mit Planungsverantwortung. Wenn die Manager auf Reisen sind, können sie die Abwicklung der Aktionen einer Vertretung überlassen. Die Vertretung wird automatisch durch BMM informiert, wenn immer Aktionen abzuwickeln sind. Zusätzlich zu diesem Service, können sich die Manager mit Planungsverantwortung über Aktionen durch das BMM Mailing System informieren lassen - es erreicht die Manager - weltweit - durch die allgemeinen Dienste. Abbildung 5.16: BMM Action Mail 42

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