The Global Framework for Climate Services - Das globale Rahmenwerk für Klimadienstleistungen.

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1 The Global Framework for Climate Services - Das globale Rahmenwerk für Klimadienstleistungen

2 Klima Gesamtheit aller meteorologischen Vorgänge, die für den durchschnittlichen Zustand der Erdatmosphäre an einem Ort verantwortlich sind

3 Klimadienstleistung Die Bereitstellung von Klimainformationen in einer Art und Weise, welche die Entscheidungen von Einzelpersonen oder Organisationen unterstützen.

4 Wozu ein Rahmenwerk? Daten Qualität(sicherung) Zugang Fähigkeiten/Kapazitäten Partnerschaften

5 Das Rahmenwerk

6

7 Die Ziele 1. Verringerung der klimabedingten Gefährdung der Gesellschaft 2. Unterstützung der globalen Entwicklungsziele 3. Förderung der allgemeinen Verwendung von Klima Informationen zur Unterstützung der Entscheidungsfindung 4. Stärkung des Austausches von Anbietern und Nutzern von Klima Dienstleistungen 5. Maximierung der Nützlichkeit der bestehenden Klima-Service-Infrastruktur

8 Prioritäten Landwirtschaft Wasser Gesundheit Katastrophen schutz

9 Komponenten

10 Schnittstelle strukturierte Interaktion zwischen Anwendern, Klimaforschern und Klima-Dienstleistern

11 Beratungstreffen 6 Treffen von April 2011 Dezember 2011 Treffen mit insgesamt mehr als 300 Experten Einbezug mehrerer UN & Internationaler Organisationen

12 Exemplars/Beispiele In allen 4 Prioritäten Über 18 Monate und länger hinweg Aktive Mitarbeit der zuständigen UN / internationalen Organisationen Mehrmalige Revision von Experten im internationalen Umfeld Iterative Befragung von Experten und technischen Gruppen Integration der Arbeitspläne und Vorschläge in die Agendas weiterer UN- Organisationen.

13 Partnerschaften Associated Programme on Flood Management (APFM) Mission to support countries in the integrated management of floods (IFM) within the overall framework of Integrated Water Resources Management. Initiative zwischen WMO und Global Water Partnership Gegründet 2001 Unterstützung Japan, USAID und Schweiz personell: Japan, Deutschland, Italien

14 Partnerschaften Integrated Drought Management Programme (IDMP) IDMP Mission to support stakeholders at all levels by providing policy and management guidance and by sharing scientific information, knowledge and best practices for Integrated Drought Management. Initiative Gegründet 2013 Unterstützung zwischen WMO und Global Water Partnership Kanada

15 Komponenten

16 Informieren Generierung und Verbreitung von Klimainformationen und Klimadienstleistungen

17 Climate Data Requirements and Applications Nanjing, China, 4-8 März Teilnehmer aus der ganzen Welt (40 lokal) Festsetzung von Anforderungen an Klimadaten (laut Kongress Beschluss (Res.16 CGXVI, 2011)) Eingliederung der Anforderungen des GFCS Standardisierungen der grundlegenden Datenmanagement Systeme helfen den Nutzern ein qualitätsgeprüftes Produkt zu erhalten.

18 Climate Monitoring - Climate Watch Systems 2 workshops in 2013: Oestliches und südliches Afrika West Asien und arabische Staaten Teilnehmer aus über 25 Ländern Generierung und Nutzung von Klimadaten für Frühwarnsysteme Anwendung an Hand eigener Daten Förderung von Klimamonitoring Resourcen zur Generierung von hochwertigen Produkten und Dienstleistungen.

19 LC-SVSLRF: Lead Centre for Standardized Verification System for Long Range Forecasts Regionale Klimazentren Bilden Schnittstelle zwischen globalen und nationalen Anwendungen. Exeter ECMWF Moscow Montreal Toulouse Beijing Seoul Tokyo Washington LC-LRFMME Pretoria Gobal Producing Centres of Long Range Forecasts (GPCs) Melbourne Regional Climate Centres (RCCs) RCC Network Nodes (Pilot) LC-SVSLRF

20 Konzeption neuer regionaler Klimazentren Beispiel: Südliches Südamerika Diskussion zwischen Wetterdiensten, Wissenschaftlern und Nutzern (Landwirte) Gefördert von der Interamerikanischen Entwicklungsbank Welche Daten werden von wem und wie gehandhabt? Wer hat auf die Daten Zugriff und auf welche Art und Weise? Welche Dienstleistungen sollten wir anbieten? Regionale Nutzerdialogue weisen neue Formen der Zusammenarbeit auf und bereichern auch den nationalen Dialog.

21 Komponenten

22 Beobachten Beobachtungslücken und Mängel aufweisen und auf vorhandenen Beobachtungsdaten und -sytemen aufbauen

23 World Information System WIS Koordinierte Datenübertragung und austausch Datenzentren weltweit vorhanden (u.a. in Deutschland) Daten auch für Nutzer zugänglich und auffindbar machen Produkte übertragen können (Modellierungsoutputs, Vorhersagen, Frühwarnsysteme) Knotenpunkte in diversen Ländern Einheitliche und schnelle Uebertragung von Klimainformationen vereinfachen deren Anwendung.

24 Data Rescue and Digitization of climate records Gründung der West Africa Climate Assessment and Data Rescue Initiative (WACADARE) Sensibilisierung für die Wichtigkeit der Aufbereitung und Digitalisierung der Daten Aufzeigen von Methoden und Formen der Datenrettung Unter regionaler und globaler Anleitung Verbesserte und qualitätsgeprüfter Klimadaten bilden die Grundlage aller Klimadienstleistungen.

25 Komponenten

26 Entdecken Verbesserung unseres Verständnises von Klima und Vorhersage Instrumenten, Anwendungen und der Fähigkeit Produkte zu entwickeln

27 Regionale Klimakonferenzen Identifizierung neuer regionaler Forschungsimpulsen Koordination der nationalen und regionalen Forschungsansätze Integration innovativer und ungewohnter Aspekte, z.b. Soziale Wissenschaften Lösungen für operationelle Problemstellungen schaffen Die Förderung der grundlegenden Klimaforschung muss mit der angewandten Forschung einhergehen.

28 CMIP5 Model Analysis Workshop Ca. 160 Teilnehmer (240 abstracts) Austausch der Modellierer Koordinerte Forschung an Klimamodellen, Szenarienbildung Interaktion mit IPCC Regelmässige Treffen der Wissenschaftler tragen zu einem erhöhten Austausch und zum besseren Verständins der Modeldifferenzen bei.

29 Climate Research and Earth Observations from Space Nutzung von Satellitendaten für Klimadienstleistungen Brückenbildung zwischen Wissenschaft und operationellen Anwendungen Satellitendaten als Lückenfüller von Beobachtungsnetzwerken Gezielte Forschungsansätze können in der operationellen Lösungsfindung eine wichtige Rolle spielen.

30 Komponenten

31 Kapazitäten Es den Ländern ermöglichen mehr und bessere Klima Produkte und Informationen anzubieten und zu nutzen

32 Nutzung von Satellitendaten für Agrometeorologen 2 workshops in West Afrika ~25 ausgebildete Wetterdienste Nutzung von freiverfügbaren Satellitendaten für die Agrometeorologie Methoden und Programme zur praktischen Anwendung Saisonale Ueberwachung und Verfolgung der Phänologien und Fruchtfolgen Handfeste und einfache Mittel zur Früherkennung von Problemen der Ernährungssicherheit, vor allem für die Sahel Zone.

33 Roving Seminars for subsistence farmers 159 Seminare (Durchführung durch die Wetterdienste) 3300 Regenmessgeräte 7330 unterrichtete Landwirte 15 west-afrikanische Länder Evaluierung und Kartierung der Klima- und Wetterrisiken der Ernährungssicherheit Erhöhte Kapazitäten in der Planung und des managements der Feldfrüchte auf Grund von Wetter und Klimainformationen Verbesserte Ernährungssicherheit und erhöhtes Einkommen durch stabilere Erträge.

34 Mobile Weather Alerts Lokale Wetterdaten durch mobile Technologien Verringerung der Häufigkeiten von Todesfällen am Viktoriasee Verbesserte Leistungsfähigkeit der Pilot-Gemeinden auf Unwetter- Warnungen zu reagieren Erhöhte Kapazitäten um effektive Warnungen zu liefern Geschäftsmodell für großflächige Nutzung Nachhaltiger Anstieg der Beobachtungen Lokal verringerte Armut und nachhaltige Entwicklung dient auch dem Erreichen der Milleniums Entwicklungszielen.

35 Hochwasserfrühwarnsysteme Regionale Workshops (z.b. Türkei, 2013) Technische Workshops und Trainings seit Sommer 2012: Thailand, Laos, Ukraine, Argentinien, Iowa/USA, Mali, Türkei, Mexico Erstellung von Anleitungen und Tools zu speziellen Themen des Hochwassermanagements Feldprojekte / Demonstration Projects zur Anwendung des IFM Konzepts Strategische und technische Beratung

36 GFCS Projekte in Ueberblick

37 Scientific and technical analysis and prediction Global Analysis and Prediction Centres Interaktionen Global Applications Centres Social and economic actions International User Organizations Regional Analysis and Prediction Centres Regional Applications Centres Regional User Organizations National Meteorological Centres Sector support institutions Water, Agriculture, Health.. National and local users

38 Regionale Treffen In 2 Regionen: Südost Asien & Karibik Interaktion zwischen nationalen und regionalen Strukturen, von Nutzern und Dienstleistern Konkrete Projekt- und Finanzierungsvorschläge Einbindung in die regionalen Managementpläne Koordination mit anderen Organisationen Verbessterte Integration regionaler und nationaler Interessen und Kapazitäten erhöhen die Relevanz der Klimadienstleistungen.

39 Rahmenwerke für Klimadienstleistungen auf Nationaler Ebene 4 Pilotprojekte (Mali, Burkina Faso, Niger & Chad) Besseres Verständnis für den Mehrwert der Zusammenarbeit Geringere Hürden für die technische Zusammenarbeit Verbesserte Fähigkeit, Klimainformationen über die Medien zu verbreiten Koordination mit anderen Organisationen Erhöhte Aufmerksamkeit auf politischer Ebene verbessert die Bedeutung meteorologischer Dienste.

40 Pilot Projects for Climate Resilience - Weltbank In ~20 Ländern/Regionen Überschneidung mit WMO Aktivitäten, z.b. In Niger, Mali, Nepal, Karibik, etc. Unerstzützt die Ausweitung und nachhaltige Nutzung von Beobachutngsnetzwerken Stärkt die institutionellen Kapazitäten der meteorologischen Dienste Synergistische Finanzierungseffekte verbessern die Nachhaltigkeit.

41 High Level Meeting on National Drought Policy Niger s Präsident spricht sich für eine nationale Dürre Politik aus Niger s Politik der Ernährungssicherheit unterstützt das GFCS Das nationale Rahmenwerk ist im Kabinet des Premier Ministers angesiedelt Interaktion von nationaler und globaler Politk fördern die Integration verschiedener Aspekte.

42 Global Platform for Disaster Reduction Niger s Premier Minister nimmt Teil an einem WMO Panel: Drought Resilience in a changing climate Er unterstreicht den Zusammenhang zwischen nationaler und globaler Politik Integration von GFCS in Foren ausserhalb der WMO Die Förderung von GFCS durch seine Mitglieder in diversen Foren ist die beste Werbung.

43 Thank you for your attention

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