INPRO Trainingstag Grundlagen interprofessioneller Arbeit

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1 25 Vorstellungsrunde und Erwartungsklärung der TeilnehmerInnen Vorstellung aller TeilnehmerInnen untereinander. Erste Annäherung an das Thema aufbauend auf den Grundintuitionen der TeilnehmerInnen Der Zauberstab Papier, Stifte Klärung: Warum ist interprofessionelles Arbeiten für mich/mein Team wichtig? Verständnis von Interprofessionalität erweitern Jede(r) TeilnehmerIn reflektiert alltägliche Praxiserfahrungen vor dem Hintergrund folgender Fragen: Wo ist Interprofessionalität schon Teil unserer Arbeit? In welchen Situationen sollte es mehr Berücksichtigung finden? Gibt es Situationen in denen interprofessionelle Zusammenarbeit hilfreich gewesen wäre bzw. sein könnte? Konkrete Beispiele nennen. Nach der Reflexionsphase, Austausch im Plenum und Sammlung der Anlässe für interprofessionelle Zusammenarbeit auf Flipchart. Blickwinkel, Konzeptionen und Definition; Stolpersteine, Chancen, wesentliche Aspekte, die berücksichtigt werden müssen; Erörterung vorliegender Studien Einzelreflexion, Austausch im Plenum Stifte, Papier, Textmarker 1

2 40 Potenzial von Interprofessionalität erkennen 25 Entwicklung Netzwerkblick Jede Gruppe entwickelt Ideen wie ein interprofessioneller Ansatz im Fallbeispiel aussehen könnte; Erwägung möglicher Chancen: warum der INPRO Ansatz ein verbesserter Weg sein könnte, welchen Beitrag er leisten könnte; Nutzen dieses Ansatzes; Erwägung von Hindernissen und Schwierigkeiten; 15 Min Pause Grundlage Fallbeispiel (falls möglich, Fallbeispiel aufgreifen das zuvor verwendet wurde), Netzwerkkarte erstellen mit bestehenden Netzwerkpartnern, im Kontext des Fallbeispiels. Auch bestehende Beziehungen zu einzelnen Partnern (d.h. wie nah/distanziert ist das Verhältnis? wie leicht ist es miteinander zu kommunizieren/arbeiten? Konflikte /Schwierigkeiten? Besonders starkes tragendes Verhältnis? etc.) deutlich machen. Wichtig: evtl. fehlende Netzwerkpartner aufzeigen, auch gerade die Eltern als Netzwerkpartner aufzeigen. Kleingruppenarbeit 3-4 Personen, Arbeitsgrundlage Fallbeispiel (falls kein Fallbeispiel aus Gruppe, siehe ), Austausch im Plenum: jede Gruppe stellt Ergebnisse vor Gruppenarbeit, TrainerIn gibt kurze Einführung in die Netzwerkkartenerstellung Stifte, Papier, Flipchart Textmarker Beispiel einer Netzwerkkarte siehe 2

3 Eltern als Netzwerkpartner wahrnehmen und miteinbeziehen Teamdynamiken analysieren Teamdynamiken erfahren Schritt 1: TrainerIn initiiert Reflexionsphase: Wie nehmen Sie Eltern wahr? Wie handhaben Sie Zusammenarbeit mit Ihnen? Sehen Sie Eltern als Partner oder Teammitglieder? Was sind gute Aspekte der Zusammenarbeit? Was ist eher schwierig? Und für wen ist das schwierig? Wenn ja, was würden Sie gerne ändern im Umgang und in der Zusammenarbeit mit Eltern? Was verstehen Sie unter Erziehungspartnerschaft? Worin sehen Sie die Vorteile, worin die Nachteile Eltern als Partner zu sehen und zu behandeln? Schritt 2: TrainerIn: Erörterung unterschiedlicher Ansätze für partnerschaftliche Zusammenarbeit, sowie von Eltern als besondere Netzwerkpartner. Hinweis auf Erkenntnisse diverser Studien diesbezüglich. Faktoren und Prozesse der Teamarbeit; Rolle der Teamleitung, Teamstrukturen (hierarchisch, demokratisch etc.); erörtert unsere Werte, als Mitglied einer Profession, Rituale, Traditionen, Professionssprache, Rollenidentität etc. Aufgabe: den höchstmöglichen Turm bauen. 8 Min. Planungszeit, 2 Min. Bauphase. In Planungsphase darf noch kein Material zum Bauen verwendet werden, ausschließlich Planung. Nach Abschluss der Bauphase reflektiert der/die TrainerIn die Aufgabe mit jeder Gruppe. Arbeit in Kleingruppen, interaktives ; eine gute Möglichkeit Aspekte aufzuarbeiten ist die SWOT- Analyse In Kleingruppen; Turmbau Trinkhalme Stifte Papier, Textmarker, Trinkhalme, Klebeband, Tische 3

4 15 Wesentliche Faktoren für die Entwicklung von Rollenidentitäten verstehen 30 Eigene Berufsidentität erkennen und diese anderen mitteilen 60 Min Pause Rollenidentität, Haltungen, Werte die wir als Mitglied einer Profession/Berufsgruppe (individuell und im Team) haben. Unterschiedliche professionelle Kulturen werden erörtert, unterschiedliche Sichtweisen auf Professionen, professionelle Persönlichkeiten, professionelle Sprache, Rituale (Institutionen, Team, Profession), Wissen, Riten, Mythen, Bräuche; Unterschiede zwischen Professionen sind nicht nur begründet durch unterschiedliche theoretische Modelle und Ansätze, sondern auch weil man durch die eigene Profession angehalten wird auf bestimmte Art und Weise dem Klienten zu begegnen, ihn zu konstruieren, die Situation zu analysieren und zu verstehen. Bearbeitung der Arbeitsblätter in Kleingruppen. Auseinandersetzung mit Faktoren zur Bildung einer Berufsidentität. In Kleingruppen (3-4) Arbeitsblatt Wie wir sein sollen bearbeiten, siehe Arbeitsblätter, Stifte 4

5 80-90 Interprofessionell es Arbeiten erfahren und reflektieren 20 Tagesabschluss, wesentliche Lernpunkte und erfahrungen reflektieren 15 Min Pause Auseinandersetzen mit der Komplexität einer interprofessionellen Situation. Kernpunkte des Trainingstages bewusst machen; Rückkehr zum übergreifenden Thema; Verbindung herstellen zur Praxis. Rollenspiel Interprofessionelle Teamsitzung Kopf, Herz, Füße Papier, Stifte, Textmarker, vorbereitete Regieanweisung en für die Rollen Stifte, Moderationskarten, Figur einer Person skizziert auf Flipchart 5

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