Grid-Computing Anwendungsszenarien für den Systementwurf

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Grid-Computing Anwendungsszenarien für den Systementwurf"

Transkript

1 -Computing Anwendungsszenarien für den Systementwurf André Schneider, Peter Schneider, Peter Schwarz, Manfred Dietrich Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen, Außenstelle Entwurfsautomatisierung EAS Zeunerstraße 38, Dresden Kurzfassung Seit einigen Jahren gibt es zahlreiche Initiativen, im akademischen und industriellen Umfeld vorhandene Hardware-Ressourcen über gut ausgebaute Netzwerkinfrastrukturen zu s zu verbinden. Die so erzielbare Rechenpower ist in der Regel wesentlich kostengünstiger als bei klassischen Hochleistungsrechnern. Da der rechnergestützte Systementwurf vor allem bei ressourcenintensiven Simulationen und Optimierungen auf leistungsfähige Rechner angewiesen ist, verspricht man sich vom -Computing effizienteres Arbeiten und neue Möglichkeiten. Der Beitrag stellt typische -Computing-Anwendungsszenarien für den Systementwurf vor und leitet Anforderungen an künftige -Infrastrukturen ab. 1 Einführung In den letzten Jahren ist die Attraktivität des - Computings [7] für technische Anwendungen enorm gewachsen. Leistungsfähigere Rechner und schnelle und sichere Netzinfrastrukturen bieten das Potenzial, s in vielen Bereichen einzusetzen. Da beim Entwurf technischer Systeme unter anderem ressourcenintensive Simulationen und Optimierungen durchgeführt werden müssen, liegt die Anwendung von -Technologien für diese Aufgaben nahe. Im Folgenden konzentrieren sich die Autoren auf zwei für den Anwender relevante Schwerpunkte: Performance-Steigerung durch Parallelisierung: Die gut ausgebaute Netzinfrastruktur in einem erlaubt die Abarbeitung von verteilten oder parallelen Algorithmen, die aufgrund ihrer Komplexität mit Einzelrechnern oder den vor Ort verfügbaren Ressourcen nicht durchgeführt werden können. Ressourcen-Sharing: Das bietet dem Anwender die Möglichkeit, über eine einheitliche Schnittstelle auf im Netz verteilte Ressourcen wie Simulatoren oder Optimierungsprogramme zuzugreifen. Dadurch kann das Spektrum der zur Verfügung stehenden Werkzeuge vor Ort enorm erweitert werden. Zwar gibt es seit einigen Jahren weltweit zahlreiche Initiativen und großangelegte Projekte, die die Entwicklung auf dem Gebiet der -Technologien voranbringen sollen, von einer Konsolidierung kann jedoch gegenwärtig noch nicht die Rede sein. Bedingt durch die seitens der Industrie geförderte Standardisierung der Web Services ist in der -Community seit einigen Monaten ein Umbruch erkennbar. Momentan deutet alles darauf hin, dass künftig die Web Services als Basistechnologie für s verwendet werden und die durch das Global Forum [9] spezifizierte Open Services Architecture (OGSA) entsprechend angepasst wird. Parallel dazu wird die Referenzimplementierung, das Globus Toolkit [10], weiterentwickelt werden. Zu den primären Designzielen zählen bei den -Technologien ohne Frage die standardisierten Schnittstellen, die Interoperabilität und die Robustheit. Diese Probleme muss die -Middleware lösen. Für den Anwender, zum Beispiel den Systementwerfer, stehen dagegen folgende Fragen im Vordergrund:

2 Wie können die bisher genutzten Entwurfswerkzeuge innerhalb eines s verwendet werden? Wie müssen Entwurfsabläufe geändert bzw. erweitert werden, damit -Technologien einbezogen werden können? Wie können dem Entwerfer vor Ort grafischen Front-Ends für die Steuerung des Entwurfsablaufs und die Ergebnisvisualisierung bereitgestellt werden? Welche neuen Möglichkeiten ergeben sich bei der Nutzung von s für den Entwurfsprozess? Die Beantwortung dieser Fragen führt direkt zu den Anforderungen, die künftig sowohl an die -Middleware wie auch an die Entwurfswerkzeuge gestellt werden. Analog zu [2] ist das Ziel der Autoren, bereits jetzt für Simulations- und Optimierungswerkzeuge die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, um möglichst schnell von den entstehenden -Infrastrukturen zu profitieren. Da in erster Linie auf existierende, häufig kommerziell verfügbare Software zurückgegriffen werden muss, spielt die Kapselung dieser Tools und die Anpassung der Ein-/Ausgabe- Datenströme an die -Kommunikation eine zentrale Rolle. Damit diese Arbeiten zielgerichtet und verallgemeinerbar durchgeführt werden können, sollen im Folgenden typische Anwendungsszenarien für -Computing im rechnergestützten Systementwurf skizziert werden. 2 Parallelsimulation Der Simulationsalgorithmus eines Modells ist mitunter so parallelisierbar, dass viele parallele -Knoten gleichzeitig im Verbund ein Gesamtmodell simulieren können. Ebenso ist es möglich, ein komplexes Gesamtmodell entsprechend zu partitionieren und die Teilmodelle gleichzeitig mit vielen Simulatoren zu simulieren. Entscheidend in diesem Szenario ist, dass auf allen Knoten die gleiche Simulationssoftware zum Einsatz kommt. Primäres Ziel ist hier die Performance-Steigerung. Geeignet für dieses Szenario sind Werkzeuge, bei denen es keine Einschränkung bzgl. der verfügbaren Lizenzen gibt (z.b. frei verfügbare Simulatoren wie SPICE oder Eigenentwicklungen) oder die erforderliche Anzahl von Lizenzen temporär (z.b. durch Anmietung) bereitgestellt werden kann. Voraussetzung für eine Verteilung auf viele - Knoten ist die Parallelisierbarkeit des Simulationsalgorithmus. Während bei diskreten, ereignisorientierten Verfahren aufgrund der guten Entkopplung einzelner Teilmodelle eine Verteilung zumindest keine algorithmischen Schwierigkeiten bereitet, ist die Situation bei kontinuierlichen Verfahren, die in der Regel auf der Lösung von Differentialgleichungen beruhen, weitaus schwieriger. Gesamtmodell Teilmodell 1 Teilmodell 2 y F 1 ( x 1, y) = 0 F 2 ( x 2, y) = 0 Hx ( 1, x 2, y) = 0 Simulator 1 Simulator 2 Simulator 3 Bild 1: Prinzip der blockorientierten Netzwerkanalyse nach [3]. Ein Ansatz für eine blockorientierte Netzwerkanalyse für die Simulation elektrischer Netzwerke wird in [3] beschrieben. Die Idee ist, große Schaltungen zu partitionieren und die entstehenden Blöcke parallel zu simulieren. Die Kopplung der Teilsysteme wird über ein modifiziertes Newton- Verfahren berechnet (Bild 1). Bei großen, regulären Schaltungsstrukturen konnten die Simulationszeiten auf 30-40% im Vergleich zur nichtpartitionierten Schaltung gesenkt werden. Voraussetzung für eine Anwendung dieses Prinzips für s ist jedoch, dass einerseits der Modellierer für eine geeignete Partitionierung des Gesamtsystems sorgen und andererseits die Simulationssoftware das Verfahren unterstützen muss. Die -Middleware muss vor allem eine schnelle und effiziente Datenkommunikation für kleine Datenpakete sicherstellen. Typisch ist eine sehr hohe Zahl von Transaktionen mit jeweils wenigen Double-Zahlen. In [17] wird ein Simulationsansatz beschrieben, der ideale Parallelisierungsmöglichkeiten bietet. Die Ausbreitung von Schallwellen und Strömun-

3 Bild 2: Simulation der Schallausbreitung in einem strömenden Gas [18]. Der Simulationsalgorithmus basiert auf der Lattice-Boltzmann- Methode [11], die sich für eine Parallelisierung sehr gut eignet. gen wird klassisch über partielle Differentialgleichungen beschrieben. Eine Alternative zu dieser Vorgehensweise bieten das Transmission-Line- Matrix-Verfahren (TLM) und das Lattice-Boltzmann-Verfahren (LABO). Beide Verfahren beruhen auf einer (räumlichen) Diskretisierung (Rasterung), wobei sehr viele einfach zu lösende Einzelgleichungen entstehen, die parallel berechnet werden können. Bildet man dieses Problem auf ein ab, so würde ein sehr einfaches Programm den Gleichungslösungsalgorithmus realisieren. Verteilt auf sehr viele Knoten könnte das Gesamtproblem dann sehr effizient gelöst werden. Problematisch ist hier ggf. der Kommunikationsoverhead. Hierzu sind weitergehende Untersuchungen notwendig. In einem dritten Ansatz wird zwar primär auf Compute-Cluster und klassische Vektorrechner orientiert, eine Erweiterung auf s erscheint den Autoren jedoch zumindest prinzipiell möglich. Seit vielen Jahren werden unter dem Namen SUNDIALS (SUite of Nonlinear and DIfferential/ ALgebraic equation Solvers) [15] Algorithmen zum Lösen von Differentialgleichungen implementiert. Der Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf der effizienten Behandlung sehr großer ODE/ DAE-Systeme, die durch hohen Speicher- und Rechenzeitbedarf charakterisiert sind. Für die optimale Nutzung der Hardwareressourcen stellt SUNDIALS eine spezielle NVECTOR-Bibliothek zur Verfügung [1]. Diese Bibliothek ist in der Lage, per MPI (Message Passing Interface) oder SHMEM (Shared Memory) Vektor- und Matrixoperationen unter Verwendung spezieller Hardware-/Cluster-Architekturen zu verteilen und parallel zu verarbeiten. Gesamtmodell F( y, y, x,, t) = 0 Simulator (z.b. MOSILAB) ODE/DAE-Löser (IDA/SUNDIALS) NVECTOR-Bibliothek (LLNL) Gesamtmodell y[0...i] y[i...j]... y[k...n] Bild 4: Die NVECTOR-Bibliothek unterstützt die verteilte Bearbeitung von Vektor- und Matrixoperationen. Simulator 1 Simulator 2 Dispatcher / Load Balancer... Simulator n Bild 3: Die räumliche Diskretisierung ermöglicht beim Lattice-Boltzmann-Verfahren die (massiv-)parallele Simulation von Teilmodellen. Der Vorteil dieses Ansatzes ist, dass bei Verwendung des NVECTOR-APIs weder die Simulationssoftware noch der Modellierer die Details zur sequentiellen oder verteilt parallelen Abarbeitung kennen muss. Je nach Verfügbarkeit der Hardwareressourcen kann per Compiler-Option oder über die Umgebungskonfiguration die passende NVECTOR-Implementierung (automatisch) gewählt werden. Inwieweit diese Möglichkeiten von SUNDIALS bei praxisrelevanten komplexen DAE-Systemen (Modellen) in -Umgebungen

4 zur Performance-Steigerung beitragen, muss künftig noch im Detail untersucht werden. 3 Gleichzeitige Simulation verschiedener Varianten In diesem Szenario wird ein Modell für unterschiedliche Parameterkonfigurationen gleichzeitig auf vielen -Knoten simuliert. Gründe für die Simulation mit unterschiedlichen Parameterwerten können unter anderem die folgenden sein: Der Einfluss der verschiedenen Modellparameter auf das Gesamtverhalten des Modells soll untersucht werden (Sensitivitätsanalyse). Der Entwerfer will für einzelne Modellparameter eine sinnvolle Werteregion finden, in der das Modell das gewünschte Verhalten realisiert. Ein Modell soll systematisch hinsichtlich verschiedener Grenzsituationen (ungedämpft, ideal elastisch,...) getestet werden. Als problematisch erweisen sich diese Ziele vor allem bei Modellen mit vielen Parametern (z.b. 15 und mehr) oder aber bei Modellen, bei denen eine Simulation sehr lange dauert (z.b. 15 Minuten und länger). Um hier den Parameterraum mit vertretbarem Aufwand durchmustern zu können, bedarf es eines systematischen und vor allem hochgradig parallelen Vorgehens. -Infrastrukturen könnten hier völlig neue Dimensionen beim modellgetriebenen, simulationsgestützten Entwurf eröffnen. Bild 5: Ergebnisse einer Monte-Carlo- Simulation [4]. Bei einer Stromspiegelschaltung werden die Kanallängen und -breiten der Transistoren variiert. Es ergibt sich die abgebildete Schar von Stromkennlinien. In [4] wird ein Ansatz für die verteilte Monte-Carlo-Simulation von SPICE-Modellen vorgestellt. Hier wird das Ziel verfolgt, den Einfluss von Schwankungen bei Entwurfs- und Herstellungsparametern bei technischen Systemen zu erfassen. Jeder Parameter muss dazu zufälligen Schwankungen unterworfen werden. Die so entstehenden Modellvarianten können dann jeweils simuliert und hinsichtlich der interessierenden Kenngrößen ausgewertet werden. Im Gegensatz zur gezielten Simulation für spezielle Parameterkombinationen wächst bei der Monte-Carlo-Simulation die Anzahl der durchzuführenden Simulationen schnell auf mehrere Hundert oder gar Tausend. Würde man die Simulationsläufe mit einem Einzelsimulator nacheinander ausführen, würde eine einzige Untersuchung mehrere Wochen kosten. Bild 5 zeigt die Ergebnisse einer Monte-Carlo- Simulation für eine Stromspiegelschaltung [4]. Nach vorgegebenen Verteilungsfunktionen (GAUSS, RANDOM,...) werden einzelne Geo- Gesamtmodell I IN Parameterkonfiguration 1 Simulator 1 Simulator 2 V DC Variieren der Parameter (Verteilungsfunktionen) Parameterkonfiguration 2 Dispatcher / Load Balancer Parameterkonfiguration k... Simulator n Bild 6: Für ein Modell werden die Parameter mit Hilfe definierter Verteilungsfunktionen variiert. Ein Dispatcher ordnet die so entstehenden Parameterkombinationen. inkl. Modell den parallel im arbeitenden Simulatoren zu.... I OUT

5 metrieparameter der Transistoren variiert und im Ergebnis der Simulationen entsteht die abgebildete Schar von Stromkennlinien. Realisiert wurde die verteilte Simulation mit Hilfe von Shellskripten auf Basis von Remote-Shell-Aufrufen (rsh) in einer NFS-basierten UNIX-Umgebung. Als Simulator wurde der frei verfügbare SPICE- Simulator eingesetzt. Während der in [4] vorgestellte Ansatz auf einer erweiterten Simulatoraufrufsteuerung basiert, wird in [16] das Monte-Carlo-Prinzip direkt auf Modellebene umgesetzt. Ein spezielles, in VHDL-AMS implementiertes STATISTICS- Package ermöglicht dem Entwerfer, analog zu Testbenches auch die interessierenden Parametervariationen mit zu modellieren. Das STATIS- TICS-Package stellt dazu verschiedene Verteilungsfunktionen (Gleich-, Normal-, Bernoulli- Verteilung,...) zur Verfügung. Allerdings muss bei diesem Ansatz der Simulator selbst die Vielzahl der nötigen Simulationsläufe koordinieren. Inwieweit also dieses Prinzip für -Infrastrukturen geeignet ist, muss künftig noch untersucht werden.?? Bild 7: Für die Volumenreduzierung eines elektromagnetischen Aktors (Relais) sollen die Länge und Breite des magnetischen Rückschlusses, der Durchmesser des Spulenkerns sowie die Windungszahl optimiert werden. Ein drittes Beispiel, bei dem eine Modell in vielen Varianten simuliert werden muss, ist die simulationsgestützte Optimierung [13][14]. Durch parallel laufende Simulationen soll zur Berechnung des Istverhaltens des technischen Systems ein schnellerer Optimierungsfortschritt erzielt werden. Dies ist insbesondere für biologisch inspirierte Optimierungsverfahren (genetische Algorithmen, Evolutionsstrategien) und ableitungsbasierte Verfahren in höherdimensionalen Parameterräumen? Fehler e opt Bild 8: Relais-Geometrie vor und nach der Optimierung. Im Diagramm ist der Optimierungsfortschritt zu sehen (der Fehler e opt wird minimiert). Das Ziel wurde mit dem FSQP- Verfahren in 50 Schritten/Simulationsläufen erreicht. Der parallele Einsatz alternativer Optimierungsalgorithmen bzw. eine Parallelsimulation wären hilfreich gewesen. nutzbringend einsetzbar. Weiterhin können Berechnungen mit verschiedene Optimierungsalgorithmen oder -konfigurationen gestartet werden oder die verschiedenen, nebenläufigen Optimierungen in unterschiedlichen Parametersuchräumen durchgeführt werden. Die Optimierung eines elektromagnetischen Aktors (Relais) illustriert das Prinzip (Bild 7, Bild 8). Bei einer Simulationszeit von einigen Minuten pro Optimierungsschritt kann eine Optimierung Stunden bzw. Tage dauern. Ein schnelles Probieren eines Optimierungsverfahrens bzw. einer speziellen Modellkonfiguration ist ohne parallel ablaufende Simulationen nicht möglich. Generelles Ziel bei der Variantensimulation ist die Performance-Steigerung bzw. die Schaffung einer Möglichkeit, überhaupt ein Modell für sehr, sehr viele Parameterkombinationen innerhalb einer vertretbaren Zeit zu simulieren. Diese Art der Berechnung stellt eine wesentliche Methode zur Absicherung eines Entwurfs (z.b. eines integrierten Schaltkreises) hinsichtlich des Einflusses von

6 fertigungsbedingten Parameterschwankungen dar. Da zur Bestimmung der für die Simulation genutzten Parameterkombinationen Verfahren der Statistik eingesetzt werden, ist die Anzahl der notwendigen Simulationsläufe entsprechend hoch. Das verteilte, parallele Simulieren ist also zwingend erforderlich. Andererseits sind die Einzelsimulationen vollständig voneinander entkoppelt, so dass parallele Simulationen keinerlei Synchronisation untereinander benötigen. Insofern erscheint den Autoren das als die ideale Basis für die Realisierung der Variantensimulationen. 4 Verteilte Simulation heterogener Systeme Simulatorkopplung Bei heterogenen Systemen kann ein Gesamtsystemmodell entsprechend seiner physikalischen Domänen partitioniert und mit Hilfe unterschiedlicher, für die jeweilige Domäne angepasster Simulatoren bearbeitet werden. Im Gegensatz zu den ersten beiden Szenarien (Abschnitt 2 und 3) steht hier nicht die Parallelisierung sondern das Ressourcen-Sharing im Vordergrund. Ein Entwerfer erhält über das die Möglichkeit, auf lokal nicht vorhandene Entwurfswerkzeuge zuzugreifen. Ein Performance-Gewinn entsteht außerdem, wenn dabei ressourcenintensive Berechnungen auf entsprechend leistungsfähigen -Knoten durchgeführt werden. ANSYS F a Beschleunigungskraft F a PVM Dateiaustausch Zeit t Auslenkung u Zeit t elektrostatische Kraft F e SABER Auslenkung Elektronik Regler elektrostatische Kraft Bild 9: Für den Beschleunigungssensor wird der mechanische Teil mit ANSYS und die Auswerteelektronik mit Saber simuliert. In [5] wird als Beispiel für ein komplexes, heterogenes System ein gefesselter Beschleunigungssensor mit Auswerteelektronik beschrieben. Während die mechanischen Komponenten mit finiten Elementen unter Verwendung des FEM-Simulators ANSYS modelliert und simuliert werden, wird für die Auswertelektronik der Schaltungssimulator Saber eingesetzt. Für die Gesamtsystemsimulation arbeiten beide Simulatoren gekoppelt. Ein muss in einem solchen Szenario nicht nur einen Remote-Zugang zu Simulatoren wie ANSYS oder Saber gestatten, sondern auch die Kopplung der genutzten Werkzeuge ermöglichen bzw. erleichtern. Hilfreich sind hier allgemeine, möglichst standardisierte Schnittstellen. Außerdem sind für die Datenübertragung zwischen den Simulatoren schnelle, direkte Punkt-zu-Punkt- Kommunikationskanäle sinnvoll, da mitunter in einem sehr engen Zeitraster Werte ausgetauscht werden müssen. Teilmodell 1 Teilmodell 2 Simulator A Koppelalgorithmus Simulatorkopplung Simulator B Bild 10: Bei heterogenen Systemen werden die Teilmodelle mit domänenspezifischen Simulatoren (Simulator A, Simulator B) bearbeitet. Für die Gesamtsystemsimulation sind spezielle Kopplungen erforderlich, für die das kommunikationstechnische Voraussetzungen schaffen muss und der Entwerfer die algorithmischen Details festlegt. 5 Zusammenfassung und Ausblick Es ist absehbar, dass der Entwurf technischer Systeme beim künftigen Einsatz von -Computing enorm profitieren wird. Sowohl der Aspekt der Performance-Steigerung durch Parallelisierung als auch der Aspekt des Ressourcen-Sharing wird eine wichtige Rolle spielen. Es wurden drei typische Szenarien vorgestellt und anhand von Beispielen und bisher gewonnenen Ergebnissen und Erfahrungen illustriert:

7 Die Parallelsimulation wird durch eine effektive Verteilung der Simulationsalgorithmen auf die durch das bereitsgestellten Ressourcen insbesondere zeitaufwändige Simulationen beschleunigen. Die Variantensimulation wird aufgrund der Performancesteigerung durch das neue Möglichkeiten beim Entwurf schaffen und schnell an Akzeptanz gewinnen. Der über das mögliche Remote-Zugriff auf eine Vielfalt von Entwurfswerkzeugen wird unter anderem die Multi-Domain-Simulation heterogener Systeme vereinfachen und eine schnellere, effektivere Kopplung von Simulatoren erlauben. Für die weitere Entwicklung von -Computing-Lösungen für den Systementwurf können folgende Anforderungen formuliert werden: Vorhandene Entwurfswerkzeuge (Simulatoren, Optimierungsprogramme,...) müssen über Wrapper oder Adapter leicht in eine -Infrastruktur integrierbar sein. Da bei verteilter, paralleler Arbeitsweise in der Regel nur die Kernfunktionalität des betreffenden Werkzeugs (z.b. das Simulieren eines Modells beim Simulator) benötigt wird und auf grafische Oberflächen und deren Interaktionsmöglichkeiten verzichtet werden kann, sollte die gewünschte Funktion als Service in Form eines Batch-Mode-Prozesses über das bereitgestellt werden können. Der Zugriff auf die im verfügbaren Ressourcen muss über angepasste Front-Ends, die sich an den Aufgaben eines Entwerfers orientieren und dessen Arbeitsabläufe unterstützen, möglich sein. Hilfreich ist eine einfache Erweiterbarkeit der Front-Ends für neue Aufgabenbereiche. Beim simulationsgestützten Entwurf sind vor allem die Modelleingabe, die Simulationssteuerung und Parameterkonfiguration sowie die Ergebnisvisualisierung wichtige Aufgaben, die durch das Front- End unterstützt werden müssen. Die Möglichkeit, sehr viele Simulationen parallel ausführen zu können, führt dazu, dass das dabei zu speichernde Volumen an Ergebnisdaten drastisch zunimmt. Nicht selten entstehen bereits bei einer komplexen Einzelsimulation Ergebnisdateien mit mehreren Hundert Megabyte. Werden beispielsweise am Ende einer Variantensimulationen alle Ergebnisse ungefiltert beim Anwender zusammengeführt, kann es zu unerwünschten Engpässen kommen. Das muss hier ein leistungsfähiges Datenmanagement bieten, das analog zur verteilten Verarbeitung auch ein verteiltes Postprocessing gestattet und den Anwender dabei unterstützt, die für ihn relevanten Ergebnisse zu extrahieren. Literatur [1] Byrne, G. D.; Hindmarsh, A. C.: PVODE, An ODE Solver for Parallel Computers. Int. Journal of High Performance Computing Applications, Vol. 13, No. 4, , 1999 [2] Chin, J.; Harvey, M. J.; Jha, S.; Coveney, P. V.: Scientific Computing: The First Generation. IEEE Computing in Sciense and Engineering, Volume 7, Number 5, 2005, pp. 24 [3] Clauß, C.: Blockorientierte Netzwerkanalyse ein Ansatz zur Simulation strukturierter Netzwerke. GME/ITG-Diskussionssitzung 10./11. Oktober 1991, Paderborn [4] Clauß, C.; Gube, M.: Verteilung von Workflows über Shellscripte am Beispiel einer Monte-Carlo-Simulation mit SPICE. Workshop -Technologie für den Entwurf technischer Systeme, Dresden, 22. April 2005 [5] Clauß, C.; Reitz, S.; Schwarz, P.: Simulation mechanisch-elektrischer Wechselwirkungen am Beispiel eines sensorischen Mikrosystems. SIM2000 Simulation im Maschinenbau, Dresden, März 2000, S. 183 ff. [6] Dong, S.; Karniadakis, G. E.; Karonis, N. T.: Cross-Site Computations on the Tera. IEEE Computing in Sciense and Engineering, Volume 7, Number 5, 2005, pp. 14 [7] Foster, I.; Kesselman, C. (eds.): The : Blueprint for a New Computing Infrastructure. M. Kaufmann, 1999 [8] Fraunhofer Resource : [9] Global Forum: [10] Globus Toolkit:

8 [11] Lattice-Boltzmann-Methode: (Januar 2006) [12] Schneider, A.; Ivask, E.: Nutzung von Entwurfswerkzeugen über das Internet. Dresdner Tagung Automatisierung des Schaltkreis-und Systementwurfs, Dresden, Mai 2003, S [13] Schneider, P.; Parodat, S.; Schneider, A., Schwarz, P: A modular approach for simulation-based optimization of MEMS. Microelectronics Journal Vol. 33, Nr.1-2, Elsevier, 2002 [14] Schwarz, P.; Schneider, A.; Schneider, P.: Flexible Integration of Simulation Tools in a Design Optimization Environment. Proc. EUROSIM2004, Paris, 2004 [15] SUNDIALS: (2006) [16] Wagner, E.-P.; Haase, J.: Monte Carlo Simulation Using VHDL-AMS. Forum on Design Languages (FDL 04), Lille, France, September 13-17, 2004, Proc. Vol.1, pp [17] Wegner, M.: Eine verteilte Implementierung für das TLM- und Lattice-Boltzmann-Verfahren. Praktikumsbericht HTW Dresden, 2003 [18] Wilde, A.: Simulation of sound propagation in turbulent flows and application to ultra sound gas flow meters. Sensor+Test Nürnberg, May 10-12, 2005

Grid-Computing Anwendungsszenarien für den Systementwurf

Grid-Computing Anwendungsszenarien für den Systementwurf Grid-Computing Anwendungsszenarien für den Systementwurf André Schneider, Peter Schneider, Peter Schwarz, Manfred Dietrich Fraunhofer-Institut für Außenstelle Entwurfsautomatisierung André Schneider 2.

Mehr

MOSCITO - eine Kommunikationsinfrastruktur für die verteilte Nutzung von Entwurfswerkzeugen

MOSCITO - eine Kommunikationsinfrastruktur für die verteilte Nutzung von Entwurfswerkzeugen MOSCITO - eine Kommunikationsinfrastruktur für die verteilte Nutzung von Entwurfswerkzeugen Workshop Grid-Technologie für den Entwurf technischer Systeme 22. April 2005, Dresden Peter Schneider, André

Mehr

OPTINUM GRID VARIANTENSIMULATION IM GRID

OPTINUM GRID VARIANTENSIMULATION IM GRID VARIANTENSIMULATION IM GRID André Schneider, Manfred Dietrich Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, Institutsteil Entwurfsautomatisierung EAS OPTINUM GRID André Schneider Variantensimulation

Mehr

Nutzung von Entwurfswerkzeugen über das Internet

Nutzung von Entwurfswerkzeugen über das Internet Nutzung von Entwurfswerkzeugen über das Internet André Schneider Fraunhofer-Institut für Außenstelle Entwurfsautomatisierung Eero Ivask Technische Universität Tallinn André Schneider Dresdner Tagung Automatisierung

Mehr

Cloud4E Trusted Cloud Computing for Engineering

Cloud4E Trusted Cloud Computing for Engineering Cloud4E Trusted Cloud Computing for Engineering André Schneider, Andreas Uhlig Cloud4E - Trusted Cloud Computing for Engineering 1 Projektpartner ITI Gesellschaft für ingenieurtechnische Informationsverarbeitung

Mehr

Hochleistungsrechnen in Grids. Seminar: Grid-Middleware. Mirko Dietrich mirko.dietrich@hrz.uni-kassel.de. 4. Dezember 2006

Hochleistungsrechnen in Grids. Seminar: Grid-Middleware. Mirko Dietrich mirko.dietrich@hrz.uni-kassel.de. 4. Dezember 2006 Seminar: Hochleistungsrechnen in Grids Grid-Middleware Mirko Dietrich mirko.dietrich@hrz.uni-kassel.de 4. Dezember 2006 2 Inhalt Funktionen einer Grid-Middleware Grid Standards Middleware-Systeme Zusammenfassung

Mehr

Cloud-Computing Seminar - Vergleichende Technologien: Grid-Computing Hochschule Mannheim

Cloud-Computing Seminar - Vergleichende Technologien: Grid-Computing Hochschule Mannheim Sven Hartlieb Cloud-Computing Seminar Hochschule Mannheim WS0910 1/23 Cloud-Computing Seminar - Vergleichende Technologien: Grid-Computing Hochschule Mannheim Sven Hartlieb Fakultät für Informatik Hochschule

Mehr

Technische Fachhochschule Berlin University of Applied Sciences

Technische Fachhochschule Berlin University of Applied Sciences Technische Fachhochschule Berlin University of Applied Sciences Fachbereich II Mathematik - Physik Chemie Masterarbeit von Dipl.-Ing. Ingrid Maus zur Erlangung des Grades Master of Computational Engineering

Mehr

Microsoft SharePoint 2013 Designer

Microsoft SharePoint 2013 Designer Microsoft SharePoint 2013 Designer Was ist SharePoint? SharePoint Designer 2013 Vorteile SharePoint Designer Funktionen.Net 4.0 Workflow Infrastruktur Integration von Stages Visuelle Designer Copy & Paste

Mehr

Grid Computing. Einführung. Marc Lechtenfeld. Seminar Grid Computing Sommersemester 2004 Universität Duisburg-Essen

Grid Computing. Einführung. Marc Lechtenfeld. Seminar Grid Computing Sommersemester 2004 Universität Duisburg-Essen * Grid Computing Einführung Marc Lechtenfeld Seminar Grid Computing Sommersemester 2004 Universität Duisburg-Essen Übersicht 1 Problematik 2 Systemanforderungen 3 Architektur 4 Implementation 5 Projekte

Mehr

Verteilte Systeme CS5001

Verteilte Systeme CS5001 CS5001 Th. Letschert TH Mittelhessen Gießen University of Applied Sciences Einführung Administratives Unterlagen Verwendbar: Master of Science (Informatik) Wahlpflichtfach (Theorie-Pool) Unterlagen Folien:

Mehr

Tecnomatix Plant Simulation 8.1 Lizenzarten

Tecnomatix Plant Simulation 8.1 Lizenzarten Tecnomatix Plant Simulation 8.1 Lizenzarten März 2007 Sie können das Simulationssystem Plant Simulation mit einer Reihe von optionalen Produkten/Bibliotheken und für unterschiedliche Lizenzarten erwerben.

Mehr

Prototypvortrag. Exploiting Cloud and Infrastructure as a Service (IaaS) Solutions for Online Game Service Provisioning. Projektseminar WS 2009/10

Prototypvortrag. Exploiting Cloud and Infrastructure as a Service (IaaS) Solutions for Online Game Service Provisioning. Projektseminar WS 2009/10 Prototypvortrag Exploiting Cloud and Infrastructure as a Service (IaaS) Solutions for Online Game Service Provisioning Projektseminar WS 2009/10 Eugen Fot, Sebastian Kenter, Michael Surmann AG Parallele

Mehr

Infrastruktur fit machen für Hochverfügbarkeit, Workload Management und Skalierbarkeit

Infrastruktur fit machen für Hochverfügbarkeit, Workload Management und Skalierbarkeit make connections share ideas be inspired Infrastruktur fit machen für Hochverfügbarkeit, Workload Management und Skalierbarkeit Artur Eigenseher, SAS Deutschland Herausforderungen SAS Umgebungen sind in

Mehr

Inhalt. CADFEM & ANSYS Numerische Simulationen: Wie und warum? Analyse eines Strömungssensors in ANSYS Workbench

Inhalt. CADFEM & ANSYS Numerische Simulationen: Wie und warum? Analyse eines Strömungssensors in ANSYS Workbench Analyse eines Strömungssensors in ANSYS Workbench Henrik Nordborg CADFEM (Suisse) AG Inhalt CADFEM & ANSYS Numerische Simulationen: Wie und warum? Analyse eines Strömungssensors in ANSYS Workbench Prinzip

Mehr

MATLAB-Automatisierung von Dymola- Simulationen und Ergebnisauswertung Holger Dittus. Modelica User Group BaWü, Stuttgart, 13.06.

MATLAB-Automatisierung von Dymola- Simulationen und Ergebnisauswertung Holger Dittus. Modelica User Group BaWü, Stuttgart, 13.06. www.dlr.de Folie 1 MATLAB-Automatisierung von Dymola- Simulationen und Ergebnisauswertung Holger Dittus Modelica User Group BaWü, Stuttgart, 13.06.2013 www.dlr.de Folie 2 Inhalt Motivation Dymola.mos-Skripte

Mehr

Microsoft Dynamics NAV Technische Details

Microsoft Dynamics NAV Technische Details Microsoft Dynamics NAV Technische Details INHALT Microsoft Dynamics NAV Technische Details........................................ [3] Infrastruktur.............................................. [3] Systemanforderungen.....................................

Mehr

PIWIN II. Praktische Informatik für Wirtschaftsmathematiker, Ingenieure und Naturwissenschaftler II. Vorlesung 2 SWS SS 08

PIWIN II. Praktische Informatik für Wirtschaftsmathematiker, Ingenieure und Naturwissenschaftler II. Vorlesung 2 SWS SS 08 PIWIN II Kap. 3: Verteilte Systeme & Rechnernetze 1 PIWIN II Praktische Informatik für Wirtschaftsmathematiker, Ingenieure und Naturwissenschaftler II Vorlesung 2 SWS SS 08 Fakultät für Informatik Technische

Mehr

Einflussfaktoren auf eine Softwarearchitektur und ihre Wechselwirkungen Entwurfsentscheidungen systematisieren

Einflussfaktoren auf eine Softwarearchitektur und ihre Wechselwirkungen Entwurfsentscheidungen systematisieren 1 Einflussfaktoren auf eine Softwarearchitektur und ihre Wechselwirkungen Entwurfsentscheidungen systematisieren W3L AG info@w3l.de 2011 2 Agenda Softwarearchitektur und Architekturentwurf Definition Überblick

Mehr

16 Architekturentwurf Einführung und Überblick

16 Architekturentwurf Einführung und Überblick Teil III: Software-Architekturentwurf 16 Architekturentwurf Einführung und Überblick 16.1 Software entwerfen Warum? Beim Arbeiten im Kleinen nicht oder nur ansatzweise (Detailentwurf) Größere Software

Mehr

Co-Simulation oder Modelica. Kopplung von Simulationswerkzeugen. oder Sprach-Standardisierung? Dr.-Ing. Wilhelm Tegethoff

Co-Simulation oder Modelica. Kopplung von Simulationswerkzeugen. oder Sprach-Standardisierung? Dr.-Ing. Wilhelm Tegethoff : Kopplung von Simulationswerkzeugen oder Sprach-Standardisierung? Dr.-Ing. Wilhelm Tegethoff Institut für Thermodynamik, TU Braunschweig TLK-Thermo GmbH Übersicht 1. Koppelung thermischer Systeme im Fahrzeug

Mehr

Verschiedene Arten des Datenbankeinsatzes

Verschiedene Arten des Datenbankeinsatzes 1 Beispiele kommerzieller DBMS: Kapitelinhalt Was charakterisiert und unterscheidet verschiedene Einsatzbereiche für. Welche prinzipiell unterschiedlichen Anforderungen ergeben sich für das DBMS bei Ein-

Mehr

Ölverteilung im Getriebe Netzlose CFD bietet Potenzial

Ölverteilung im Getriebe Netzlose CFD bietet Potenzial Ölverteilung im Getriebe Netzlose CFD bietet Potenzial Vortragender: Dr. Christof Rachor, MSC Software 26. Januar 2012 5. Simulationsforum Nord MSC Software und NEXT LIMIT TECHNOLOGIES Partnerschaft seit

Mehr

Simulink: Einführende Beispiele

Simulink: Einführende Beispiele Simulink: Einführende Beispiele Simulink ist eine grafische Oberfläche zur Ergänzung von Matlab, mit der Modelle mathematischer, physikalischer bzw. technischer Systeme aus Blöcken mittels plug-and-play

Mehr

Modellierung verteilter Systeme Grundlagen der Programm und Systementwicklung

Modellierung verteilter Systeme Grundlagen der Programm und Systementwicklung Modellierung verteilter Systeme Grundlagen der Programm und Systementwicklung Wintersemester 2009/10 Prof. Dr. Dr. h.c. Manfred Broy Unter Mitarbeit von Dr. K. Spies, Dr. M. Spichkova, L. Heinemann, P.

Mehr

Grid Computing 19.12.2008. Grid Computing. Luca Debiasi. Siegmar Alber. Grundlagen. Aufbau. Grids im Laufe der Zeit. Vor- und Nachteile.

Grid Computing 19.12.2008. Grid Computing. Luca Debiasi. Siegmar Alber. Grundlagen. Aufbau. Grids im Laufe der Zeit. Vor- und Nachteile. Luca Debiasi 19.12.2008 Überblick Was ist ein Grid? Vergleiche Geschichte Zukunft und Ziele Worldwide LHC Computing-Grid Frauenhofer Resource Grid Überblick Was ist ein Grid? Vergleiche Geschichte Zukunft

Mehr

Methoden zur adaptiven Steuerung von Overlay-Topologien in Peer-to-Peer-Diensten

Methoden zur adaptiven Steuerung von Overlay-Topologien in Peer-to-Peer-Diensten Prof. Dr. P. Tran-Gia Methoden zur adaptiven Steuerung von Overlay-Topologien in Peer-to-Peer-Diensten 4. Würzburger Workshop IP Netzmanagement, IP Netzplanung und Optimierung Robert Henjes, Dr. Kurt Tutschku

Mehr

Zweite Umfrage zur Bedarfsermittlung von Ressourcen zum wissenschaftlichen Rechnen an der TU Dortmund

Zweite Umfrage zur Bedarfsermittlung von Ressourcen zum wissenschaftlichen Rechnen an der TU Dortmund Zweite Umfrage zur Bedarfsermittlung von Ressourcen zum wissenschaftlichen Rechnen an der TU Dortmund Das Wissenschaftlichen Rechnen hat sich in Forschung und Lehre in den letzten Jahren zu einem wichtigen

Mehr

25.09.2014. Zeit bedeutet eine Abwägung von Skalierbarkeit und Konsistenz

25.09.2014. Zeit bedeutet eine Abwägung von Skalierbarkeit und Konsistenz 1 2 Dies ist ein Vortrag über Zeit in verteilten Anwendungen Wir betrachten die diskrete "Anwendungszeit" in der nebenläufige Aktivitäten auftreten Aktivitäten in einer hochgradig skalierbaren (verteilten)

Mehr

Rhapsody in C ein System zur aspektorientierten Embedded- Entwicklung? Dr.- Ing. Alexander Steinkogler B. Braun Melsungen AG

Rhapsody in C ein System zur aspektorientierten Embedded- Entwicklung? Dr.- Ing. Alexander Steinkogler B. Braun Melsungen AG Rhapsody in C ein System zur aspektorientierten Embedded- Entwicklung? Dr.- Ing. Alexander Steinkogler B. Braun Melsungen AG Einführung Was sind Aspekte? Anforderungen: Thema / Aspekt Berühren viele andere

Mehr

Simulation von räumlich verteilten kontinuierlichen Modellen

Simulation von räumlich verteilten kontinuierlichen Modellen Vorlesungsreihe Simulation betrieblicher Prozesse Simulation von räumlich verteilten kontinuierlichen Modellen Prof. Dr.-Ing. Thomas Wiedemann email: wiedem@informatik.htw-dresden.de HOCHSCHULE FÜR TECHNIK

Mehr

Einsatz von Scalable Vector Graphics (SVG) zur Modellrepräsentation und -manipulation in Web-Anwendungen mit J2EE

Einsatz von Scalable Vector Graphics (SVG) zur Modellrepräsentation und -manipulation in Web-Anwendungen mit J2EE Einsatz von Scalable Vector Graphics (SVG) zur Modellrepräsentation und -manipulation in Web-Anwendungen mit J2EE www.arsnova.de ARS NOVA Technical Workshop, 24. Juni 2004 1 Agenda Motivation und Zielsetzung

Mehr

Symbio das effiziente & intuitive BPM System. Symbio for SAP

Symbio das effiziente & intuitive BPM System. Symbio for SAP Symbio das effiziente & intuitive BPM System Symbio for SAP Über uns Das Potenzial liegt in unseren Mitarbeitern, Kunden und Partnern Warum P+Z Unsere Ziele Portfolio Beratung Produkt Partner Das einfachste

Mehr

Monitoring von. Sebastian Theiss. Innovationsforum Software Saxony Dresden, 24. April 2009

Monitoring von. Sebastian Theiss. Innovationsforum Software Saxony Dresden, 24. April 2009 TU Dresden» Informatik» ngewandte Informatik» Technische Informationssysteme Einsatz von genten zum Monitoring von utomatisierungssystemen Vladimir Vasyutynskyy Sebastian Theiss Innovationsforum Software

Mehr

1 Einleitung. 1.1 Caching von Webanwendungen. 1.1.1 Clientseites Caching

1 Einleitung. 1.1 Caching von Webanwendungen. 1.1.1 Clientseites Caching 1.1 Caching von Webanwendungen In den vergangenen Jahren hat sich das Webumfeld sehr verändert. Nicht nur eine zunehmend größere Zahl an Benutzern sondern auch die Anforderungen in Bezug auf dynamischere

Mehr

Performance by Design Wie werden performante ETL-Prozesse erstellt?

Performance by Design Wie werden performante ETL-Prozesse erstellt? Performance by Design Wie werden performante ETL-Prozesse erstellt? Reinhard Mense ARETO Consulting Bergisch Gladbach Schlüsselworte: DWH, Data Warehouse, ETL-Prozesse, Performance, Laufzeiten, Partitionierung,

Mehr

Protected User-Level DMA in SCI Shared Memory Umgebungen

Protected User-Level DMA in SCI Shared Memory Umgebungen Protected User-Level DMA in SCI Shared Memory Umgebungen Mario Trams University of Technology Chemnitz, Chair of Computer Architecture 6. Halle Chemnitz Seminar zu Parallelverarbeitung und Programmiersprachen

Mehr

Vorschlag einer Architektur für Software Defined Networks

Vorschlag einer Architektur für Software Defined Networks Zentrum für Informationsdienste und Hochleistungsrechnen TU Dresden Vorschlag einer Architektur für Software Defined s DFN-Forum 2013 Andy Georgi 04. Juni 2013 Nöthnitzer Straße 46 01187 Dresden Telefon:

Mehr

Abschlussvortrag zur Bachelorarbeit. Konzeption und Aufbau eines Grid Testlabors am Beispiel des Globus Toolkit 4

Abschlussvortrag zur Bachelorarbeit. Konzeption und Aufbau eines Grid Testlabors am Beispiel des Globus Toolkit 4 Abschlussvortrag zur Bachelorarbeit Konzeption und Aufbau eines Grid Testlabors am Beispiel des Globus Toolkit 4 Halit Alagöz Fachgebiet Distributed Virtual Reality (DVR) Lehrgebiet Rechnernetze H. Alagöz

Mehr

BIS-Grid: Kommerzieller Einsatz von Grid-Middleware am Beispiel betrieblicher Informationssysteme. Prof. Dr. W. Hasselbring

BIS-Grid: Kommerzieller Einsatz von Grid-Middleware am Beispiel betrieblicher Informationssysteme. Prof. Dr. W. Hasselbring BIS-Grid: Kommerzieller Einsatz von Grid-Middleware am Beispiel betrieblicher Informationssysteme Prof. Dr. OFFIS Institut für Informatik FuE-Bereich Betriebliches Informationsmanagement (BI) Ausgangssituation

Mehr

Gefesselte Masse. Jörg J. Buchholz 23. März 2014

Gefesselte Masse. Jörg J. Buchholz 23. März 2014 Gefesselte Masse Jörg J. Buchholz 23. März 204 Einleitung In Abbildung ist eine Punktmasse m dargestellt, die sich, von einem masselosen starren tab der Länge l gefesselt, auf einer Kreisbahn bewegt. Dabei

Mehr

Evolutionäre Algorithmen Software

Evolutionäre Algorithmen Software Evolutionäre Algorithmen Software Prof. Dr. Rudolf Kruse Pascal Held {kruse,pheld}@iws.cs.uni-magdeburg.de Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Fakultät für Informatik Institut für Wissens- und Sprachverarbeitung

Mehr

Multidisziplinäre und verteilte Simulationen in der Industrie

Multidisziplinäre und verteilte Simulationen in der Industrie Multidisziplinäre und verteilte Simulationen in der Industrie Marc Lob Forum»Virtualisierung und Grid Computing«Stuttgart, 27. Mai 2008 Inhalt Gekoppelte Multi-Physics-Simulation Reconfigurable Computing

Mehr

Session 8: Projektvorstellung Transferprojekt itsowl-tt-savez 18. August 2015, Gütersloh. www.its-owl.de

Session 8: Projektvorstellung Transferprojekt itsowl-tt-savez 18. August 2015, Gütersloh. www.its-owl.de Session 8: Projektvorstellung Transferprojekt itsowl-tt-savez 18. August 2015, Gütersloh www.its-owl.de Agenda Abschlusspräsentation itsowl-tt-savez Einführung Zielsetzung Ergebnisse Resümee und Ausblick

Mehr

Fraunhofer Resource Grid

Fraunhofer Resource Grid Fraunhofer Resource Grid Fraunhofer Resource Grid Andreas Hoheisel (andreas.hoheisel@first.fraunhofer.de) Uwe Der (uwe.der@first.fraunhofer.de) Computing Grids Computing Grids Das Netz ist der Computer

Mehr

Dialekte der Klimaforschung

Dialekte der Klimaforschung Dialekte der Klimaforschung Vom Fortran-Programm zum parallelen Programm Thomas Ludwig Inhalt Welche Dialekte werden transformiert? Welche Anforderungen stellen wir? Wozu diese Transformation? Wie ist

Mehr

Modellbasierte Entwicklung im Kontext von Medizingeräten

Modellbasierte Entwicklung im Kontext von Medizingeräten up FPGA Modellbasierte Entwicklung im Kontext von Medizingeräten Gemeinsamer Ausgangspunkt für Software- und Hardwareentwicklung Osnabrück, 06.02.2014, Wanja Schöpfer Agenda 1 Einleitung 2 Modellbasierte

Mehr

Service Oriented Architecture für Grid-Computing

Service Oriented Architecture für Grid-Computing Service Oriented Architecture für Grid-Computing Service Oriented Architecture für Grid-Computing Berlin/Brandenburger Softwareforum 24.08.2005 Andreas Hoheisel (andreas.hoheisel@first.fraunhofer.de) Seite

Mehr

SAP Support On Demand - IBMs kombiniertes Service-Angebot für SAP Hosting und SAP Application Management Services (AMS)

SAP Support On Demand - IBMs kombiniertes Service-Angebot für SAP Hosting und SAP Application Management Services (AMS) (IGS) SAP Support On Demand - IBMs kombiniertes Service-Angebot für SAP Hosting und SAP Application Services (AMS) Martin Kadner, Product Manager SAP Hosting, GTS Klaus F. Kriesinger, Client Services Executive,

Mehr

Einführung: Internet der Dinge Eine Bestandsaufnahme

Einführung: Internet der Dinge Eine Bestandsaufnahme Einführung: Internet der Dinge Eine Bestandsaufnahme Hochschule Offenburg Professur für Embedded Systems und Kommunikationselektronik Leiter Steinbeis Transferzentrum Embedded Design und Networking 1 Internet

Mehr

Business Process Management zur Automatisierung der Büroarbeitswelt

Business Process Management zur Automatisierung der Büroarbeitswelt Business Process Management zur Automatisierung der Büroarbeitswelt Name: Thomas Rychlik Funktion/Bereich: Vorstand Organisation: agentbase AG Liebe Leserinnen und liebe Leser, die Durchdringung der Arbeitswelt

Mehr

Select & Preprocessing Cluster. SPP Server #1. SPP Server #2. Cluster InterConnection. SPP Server #n

Select & Preprocessing Cluster. SPP Server #1. SPP Server #2. Cluster InterConnection. SPP Server #n C5000 High Performance Acquisition System Das C5000 System wurde für Messerfassungs- und Auswertungssystem mit sehr hohem Datenaufkommen konzipiert. Typische Applikationen für das C5000 sind große Prüfstände,

Mehr

Tier-Konzepte. Vertiefungsarbeit von Karin Schäuble

Tier-Konzepte. Vertiefungsarbeit von Karin Schäuble Vertiefungsarbeit von Karin Schäuble Gliederung 1. Einführung 3. Rahmenbedingungen in der heutigen Marktwirtschaft 3.1 Situation für Unternehmen 3.2 Situation für Applikationsentwickler 4. Lösungskonzepte

Mehr

Verkürzung von Entwurfszeiten

Verkürzung von Entwurfszeiten Verkürzung von Entwurfszeiten durch Matlab-basiertes HPC R. Fink, S. Pawletta Übersicht aktuelle Situation im ingenieurtechnischen Bereich Multi-SCEs als Konzept zur Verkürzung von Entwurfszeiten Realisierung

Mehr

Client/Server-Systeme

Client/Server-Systeme Fachbereich Informatik Projektgruppe KOSI Kooperative Spiele im Internet Client/Server-Systeme Vortragender Jan-Ole Janssen 26. November 2000 Übersicht Teil 1 Das Client/Server-Konzept Teil 2 Client/Server-Architekturen

Mehr

OUTSOURCING ADVISOR. Analyse von SW-Anwendungen und IT-Dienstleistungen auf ihre Global Sourcing Eignung. Bewertung von Dienstleistern und Standorten

OUTSOURCING ADVISOR. Analyse von SW-Anwendungen und IT-Dienstleistungen auf ihre Global Sourcing Eignung. Bewertung von Dienstleistern und Standorten Outsourcing Advisor Bewerten Sie Ihre Unternehmensanwendungen auf Global Sourcing Eignung, Wirtschaftlichkeit und wählen Sie den idealen Dienstleister aus. OUTSOURCING ADVISOR Der Outsourcing Advisor ist

Mehr

R im Enterprise-Modus

R im Enterprise-Modus R im Enterprise-Modus Skalierbarkeit, Support und unternehmensweiter Einsatz Dr. Eike Nicklas HMS Konferenz 2014 Was ist R? R is a free software environment for statistical computing and graphics - www.r-project.org

Mehr

Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik Institut für Informatik Fachgebiet Didaktik der Informatik

Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik Institut für Informatik Fachgebiet Didaktik der Informatik Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik Institut für Informatik Fachgebiet Didaktik der Informatik Konzeption und prototypische Implementierung eines Knowledge-Servers mit Adaptern zur Integration

Mehr

Open Source als de-facto Standard bei Swisscom Cloud Services

Open Source als de-facto Standard bei Swisscom Cloud Services Open Source als de-facto Standard bei Swisscom Cloud Services Dr. Marcus Brunner Head of Standardization Strategy and Innovation Swisscom marcus.brunner@swisscom.com Viele Clouds, viele Trends, viele Technologien

Mehr

Grid-Systeme. Betrachtung verschiedener Softwareplattformen zur Realisierung von Grids und Vorstellung des Globus Toolkit. 07.06.2002 Grid Systeme 1

Grid-Systeme. Betrachtung verschiedener Softwareplattformen zur Realisierung von Grids und Vorstellung des Globus Toolkit. 07.06.2002 Grid Systeme 1 Grid-Systeme Betrachtung verschiedener Softwareplattformen zur Realisierung von Grids und Vorstellung des Globus Toolkit 07.06.2002 Grid Systeme 1 Gliederung Vorstellung verschiedener Plattformen Globus

Mehr

Aufgabe GBIS (TPCW-Benchmark)

Aufgabe GBIS (TPCW-Benchmark) Aufgabe GBIS (TPCW-Benchmark) 28. April 2003 Boris Stumm 28. April 2003 1 Besprechung GBIS-Aufgabe Vorstellung des Praktikums Vorstellen der ersten Aufgabe Hinweise zum Praktikum Endgültige Auf- und Zuteilung

Mehr

IT-Projekte effektiv steuern durch Integration von Modellierung und ALM bzw. Änderungsmanagement

IT-Projekte effektiv steuern durch Integration von Modellierung und ALM bzw. Änderungsmanagement IT-Projekte effektiv steuern durch Integration von Modellierung und ALM bzw. Änderungsmanagement Basierend auf einem zentralen SOA-Projekt wird die Integration von Änderungsmanagement aus dem ApplicationLifeCycle

Mehr

Komponenten- und ereignisorientierte Softwareentwicklung am Beispiel von Borland-Delphi

Komponenten- und ereignisorientierte Softwareentwicklung am Beispiel von Borland-Delphi Komponenten- und ereignisorientierte Softwareentwicklung am Beispiel von Borland-Delphi Dr. Henry Herper Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Institut für Simulation und Graphik Lisa-Weiterbildung -

Mehr

Methodik der Modellbasierten Systementwicklung

Methodik der Modellbasierten Systementwicklung Methodik der Modellbasierten Systementwicklung Donnerstag, 13.11.2014 Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus Panreck Institutsmitglieder Prof. Dr.-Ing. habil. Klaus Panreck Mess- und Regelungstechnik seit 2011 Prof.

Mehr

Entwicklung einer Schnittstelle für einen DAE Solver in der chemischen Verfahrenstechnik

Entwicklung einer Schnittstelle für einen DAE Solver in der chemischen Verfahrenstechnik Entwicklung einer Schnittstelle für einen DAE Solver in der chemischen Verfahrenstechnik Dietmar Horn Weierstraß Institut für Angewandte Analysis und Stochastik Mohrenstraße 39, D10117 Berlin 1991 Mathematics

Mehr

Empfehlungen für die Zukunft Mehrwerte für Ihre Daten. Prof. Felix Sasaki (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz)

Empfehlungen für die Zukunft Mehrwerte für Ihre Daten. Prof. Felix Sasaki (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz) Empfehlungen für die Zukunft Mehrwerte für Ihre Daten Prof. Felix Sasaki (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz) 1 Daten bisher: unverknüpfte Silos Original Übersetzung Proprietäre Formate

Mehr

Versicherungsforen-Themendossier

Versicherungsforen-Themendossier Versicherungsforen-Themendossier Nr. 17/2015 15. September 2015 Digitalisierung in der Assekuranz Von der Not zur Tugend Auszug:»Technische Umsetzung von BiPRO-Normen«von Steffen Reimann (Bosch Software

Mehr

COI-Competence Center MS SharePoint

COI-Competence Center MS SharePoint COI-Competence Center MS SharePoint COI GmbH COI-Competence Center MS SharePoint Seite 1 von 6 1 Überblick 3 2 MS SharePoint Consultingleistungen im Detail 4 2.1 MS SharePoint Analyse & Consulting 4 2.2

Mehr

dsmisi Storage Lars Henningsen General Storage

dsmisi Storage Lars Henningsen General Storage dsmisi Storage dsmisi MAGS Lars Henningsen General Storage dsmisi Storage Netzwerk Zugang C Zugang B Zugang A Scale-Out File System dsmisi Storage Netzwerk Zugang C Zugang B Zugang A benötigt NFS oder

Mehr

Institut für Mechatronik, Chemnitz

Institut für Mechatronik, Chemnitz Modellbasierte Entwicklung von Windenergieanlagen - MBE-Wind Albrecht Keil Institut für Mechatronik e.v. Reichenhainer Straße 88 09126 Chemnitz www.ifm-chemnitz.de 1 3. Wissenschaftstage des BMU zur Offshore-Windenergienutzung,

Mehr

ERP-Systemeinsatz bewerten und optimieren

ERP-Systemeinsatz bewerten und optimieren ERP-Systemeinsatz bewerten und optimieren Handlungsfelder zur Optimierung des ERP-Systemeinsatzes ERP-Lösungen werden meist über viele Jahre lang eingesetzt, um die Geschäftsprozesse softwaretechnisch

Mehr

Parallelrechner (1) Anwendungen: Simulation von komplexen physikalischen oder biochemischen Vorgängen Entwurfsunterstützung virtuelle Realität

Parallelrechner (1) Anwendungen: Simulation von komplexen physikalischen oder biochemischen Vorgängen Entwurfsunterstützung virtuelle Realität Parallelrechner (1) Motivation: Bedarf für immer leistungsfähigere Rechner Leistungssteigerung eines einzelnen Rechners hat physikalische Grenzen: Geschwindigkeit von Materie Wärmeableitung Transistorgröße

Mehr

Parallelrechner (1) Anwendungen: Simulation von komplexen physikalischen oder biochemischen Vorgängen Entwurfsunterstützung virtuelle Realität

Parallelrechner (1) Anwendungen: Simulation von komplexen physikalischen oder biochemischen Vorgängen Entwurfsunterstützung virtuelle Realität Parallelrechner (1) Motivation: Bedarf für immer leistungsfähigere Rechner Leistungssteigerung eines einzelnen Rechners hat physikalische Grenzen: Geschwindigkeit von Materie Wärmeableitung Transistorgröße

Mehr

Vergleich von Computational Fluid Dynamics-Programmen in der Anwendung auf Brandszenarien in Gebäuden. Frederik Rabe, Anja Hofmann, Ulrich Krause

Vergleich von Computational Fluid Dynamics-Programmen in der Anwendung auf Brandszenarien in Gebäuden. Frederik Rabe, Anja Hofmann, Ulrich Krause Vergleich von Computational Fluid Dynamics-Programmen in der Anwendung auf Brandszenarien in Gebäuden Frederik Rabe, Anja Hofmann, Ulrich Krause Gliederung Einleitung Grundlagen Grundlagen CFD NIST FDS

Mehr

HelpMatics Survey. Survey. Das Tool für Ihre Mitarbeiterbefragung

HelpMatics Survey. Survey. Das Tool für Ihre Mitarbeiterbefragung HelpMatics Survey Survey Das Tool für Ihre Mitarbeiterbefragung Ihre Unterstützung für Mitarbeiterbefragungen Mitarbeiterbefragungen sind ein wichtiges Instrument im HR-Marketing. Regelmäßige Updates,

Mehr

Automatisierte Ressourcenplanung in dienstorientierten Netzinfrastrukturen

Automatisierte Ressourcenplanung in dienstorientierten Netzinfrastrukturen Automatisierte Ressourcenplanung in dienstorientierten Netzinfrastrukturen In Kooperation mit dem BMBF Projekt MAMS/MAMSplus ITG FG 5.2.1 Workshop Network Resource Management 2009 Andreas Reifert andreas.reifert@ikr.uni-stuttgart.de

Mehr

Der Design- und Verifizierungsprozess von elektronischen Schaltungen. Y Diagramm

Der Design- und Verifizierungsprozess von elektronischen Schaltungen. Y Diagramm Der Design- und Verifizierungsprozess von elektronischen Schaltungen Y Diagramm Verhaltens Beschreibung Struktur Beschreibung z.b. Vout =Vin/2 Analog: Teiler Digital: Schieberegister Widerstand oder Mosfet

Mehr

Einführung in Generatives Programmieren. Bastian Molkenthin

Einführung in Generatives Programmieren. Bastian Molkenthin Einführung in Generatives Programmieren Bastian Molkenthin Motivation Industrielle Entwicklung *!!*,(% % - #$% #!" + '( & )!* Softwareentwicklung Rückblick auf Objektorientierung Objektorientierte Softwareentwicklung

Mehr

1 Einleitung. 1.1 Motivation

1 Einleitung. 1.1 Motivation 1 Einleitung 1.1 Motivation Eine zunehmende Globalisierung in Verbindung mit der Verbreitung des elektronischen Handels, stets kürzer werdende Produktlebenszyklen und eine hohe Variantenvielfalt konstituieren

Mehr

Der Einsatz von CORBA in verteilten EDA-Tools

Der Einsatz von CORBA in verteilten EDA-Tools Der Einsatz von CORBA in verteilten EDA-Tools Frank Grützmacher Technische Universität Ilmenau Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik Fachgebiet Mikroelektronische Schaltungen und Systeme

Mehr

4 Planung von Anwendungsund

4 Planung von Anwendungsund Einführung 4 Planung von Anwendungsund Datenbereitstellung Prüfungsanforderungen von Microsoft: Planning Application and Data Provisioning o Provision applications o Provision data Lernziele: Anwendungen

Mehr

Entwicklung von Visualisierungskomponenten

Entwicklung von Visualisierungskomponenten Entwicklung von Visualisierungskomponenten Das Assistenzsystem proknows, das am Fraunhofer Institut in Lemgo entwickelt wird, ermöglicht neben der Durchführung verschiedener Assistenzfunktionen wie der

Mehr

KoSSE-Projekt MoSeS. Modularisierte Softwaresysteme zur sensorgestützten Informationsverarbeitung

KoSSE-Projekt MoSeS. Modularisierte Softwaresysteme zur sensorgestützten Informationsverarbeitung KoSSE-Projekt MoSeS Modularisierte Softwaresysteme zur sensorgestützten Informationsverarbeitung Arbeitsgruppe Multimediale Informationsverarbeitung, Übersicht Projektpartner Ziele des Projektes Modularisiertes

Mehr

SOFTWARE-ENTWICKLUNG FÜR EMBEDDED SYSTEMS

SOFTWARE-ENTWICKLUNG FÜR EMBEDDED SYSTEMS SOFTWARE-ENTWICKLUNG FÜR EMBEDDED SYSTEMS Stimmungsbild zu den Herausforderungen bei der Software-Entwicklung für Embedded Systems Motivation In dieser Umfrage geht es um die Entwicklung von Software für

Mehr

Untersuchung zur hardwareunterstützten Entwurfsverifikation von Stream-basierten Kommunikations- und Verarbeitungsalgorithmen

Untersuchung zur hardwareunterstützten Entwurfsverifikation von Stream-basierten Kommunikations- und Verarbeitungsalgorithmen Fakultät Informatik Institut für Technische Informatik, Professur für VLSI-Entwurfssysteme, Diagnostik und Architektur Untersuchung zur hardwareunterstützten Entwurfsverifikation von Stream-basierten Kommunikations-

Mehr

Abschluss- und Studienarbeiten. Entwicklung. Elektrik / Elektronik

Abschluss- und Studienarbeiten. Entwicklung. Elektrik / Elektronik Entwicklung Elektrik / Elektronik Ihr Ansprechpartner: ANDREAS STIHL AG & Co. KG Personalmarketing Andreas-Stihl-Str. 4 71336 Waiblingen Tel.: 07151-26-2489 oder über: www.stihl.de www.facebook.com/stihlkarriere

Mehr

Collaborative Virtual Environments

Collaborative Virtual Environments Collaborative Virtual Environments Stefan Lücking Projektgruppe Kreativität und Technik AG Domik WS 02/03 09.01.2003 1/35 Was sind CVE? Versuch einer Definition : Ein CVE ist ein Programm, das eine virtuelle

Mehr

RTLOpen - Eine Methode zur interdisziplinären Entwicklung von software-intensiven Echtzeit-Systemen

RTLOpen - Eine Methode zur interdisziplinären Entwicklung von software-intensiven Echtzeit-Systemen RTLOpen - Eine Methode zur interdisziplinären Entwicklung von software-intensiven Echtzeit-Systemen Thorsten Keuler (thorsten.keuler@iese.fraunhofer.de) IESE Fraunhofer Institut Experimentelles Software

Mehr

The role of user interaction and acceptance in a cloudbased demand response model

The role of user interaction and acceptance in a cloudbased demand response model The role of user interaction and acceptance in a cloudbased demand response model Judith Schwarzer Albert Kiefel Dominik Engel Josef Ressel Zentrum for User-Centric Smart Grid Privacy, Security and Control

Mehr

Model-based ALM Arbeitsumgebungen à la carte

Model-based ALM Arbeitsumgebungen à la carte Model-based ALM Arbeitsumgebungen à la carte Insight 2013, Nürnberg November 2013 Jens Donig, Dr. Martin Künzle Agenda 01 Einleitung 02 Model-based ALM 03 Demo 04 Lernende Plattform November 2013 Jens

Mehr

1. Automatisierte Lösungssuche mit num. Optimierung. 2. Beispiel: Magnetantrieb (SimulationX und OptiY)

1. Automatisierte Lösungssuche mit num. Optimierung. 2. Beispiel: Magnetantrieb (SimulationX und OptiY) Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik Institut für Feinwerktechnik und Elektronik-Design Optimierung feinwerktechnischer Systeme Dr.-Ing. Alfred Kamusella, 06.11.2007 Gliederung 1. Automatisierte

Mehr

Centre of Excellence for High Performance Computing Erlangen Kompetenzgruppe für Supercomputer und Technisch-Wissenschaftliche Simulation

Centre of Excellence for High Performance Computing Erlangen Kompetenzgruppe für Supercomputer und Technisch-Wissenschaftliche Simulation 1 Centre of Excellence for High Performance Computing Erlangen Kompetenzgruppe für Supercomputer und Technisch-Wissenschaftliche Simulation Dr. G. Wellein, Regionales Rechenzentrum Erlangen Supercomputer

Mehr

Make It Easy Ein Tool zur automatisierten Auswertung und Analyse für einen automatisierten Simulationsprozess

Make It Easy Ein Tool zur automatisierten Auswertung und Analyse für einen automatisierten Simulationsprozess Make It Easy Ein Tool zur automatisierten Auswertung und Analyse für einen automatisierten Simulationsprozess DI Werner Tieber, DI Werner Reinalter Mehrkörpersimulation (MKS) MAGNA STEYR Engineering Austria

Mehr

Grundsätzliches. Grundsätzliche Überlegungen zu Netzwerken Stand : Juli 2006

Grundsätzliches. Grundsätzliche Überlegungen zu Netzwerken Stand : Juli 2006 Grundsätzliches Grundsätzliche Überlegungen zu Netzwerken Stand : Juli 2006 Netzanforderungen und - probleme Radikale Designänderungen während des Baus / der Gestaltung von Netzwerken, daher unberechenbare

Mehr

Übungen zu Softwaretechnik

Übungen zu Softwaretechnik Prof. Dr. Dr. h.c. M. Broy Lösungsblatt 11 Dr. H. Ehler, S. Wagner 23. Januar 2004 Übungen zu Softwaretechnik Aufgabe 16 Qualitätseigenschaften Broker-Pattern Beurteilen Sie das in Aufgabe 15 benutzte

Mehr

Sensorik 4.0 auf dem Weg zu Industrie 4.0. www.pepperl-fuchs.com

Sensorik 4.0 auf dem Weg zu Industrie 4.0. www.pepperl-fuchs.com Sensorik 4.0 auf dem Weg zu Industrie 4.0 www.pepperl-fuchs.com Agenda Das Unternehmen Sensorik in der Welt der Industrieautomation Sensorik 4.0, auf dem Weg zu Industrie 4.0 www.pepperl-fuchs.com 2 Ein

Mehr

Migration einer bestehenden Umgebung in eine private Cloud mit OpenStack

Migration einer bestehenden Umgebung in eine private Cloud mit OpenStack Migration einer bestehenden Umgebung in eine private Cloud mit OpenStack CeBIT 2014 14. März 2014 André Nähring Cloud Computing Solution Architect naehring@b1-systems.de - Linux/Open Source Consulting,

Mehr

Fachartikel. Point-of-Load-Leistungsmodul als vorteilhafte und kosteneffiziente. Alternative zu diskreten Lösungen

Fachartikel. Point-of-Load-Leistungsmodul als vorteilhafte und kosteneffiziente. Alternative zu diskreten Lösungen Ref.: MPS360A Murata Power Solutions www.murata-ps.com Fachartikel Point-of-Load-Leistungsmodul als vorteilhafte und kosteneffiziente Alternative zu diskreten Lösungen Autor: Henry Lee, Product Marketing

Mehr