High Filtration. Nur das Beste kommt durch. Schwerpunktthemen

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "High Filtration. Nur das Beste kommt durch. Schwerpunktthemen"

Transkript

1 Ausführungsformen und Anwendungen der Elektrodeionisation (EDI) zur Reinstwasserbereitung Teil 1: Anforderungen an Reinstwasser und Verfahrensweisen der EDI St. Duscher* Sowohl in den industriellen Anwendungen der Energietechnik und in der Fertigung von Halbleitern und Chips, als auch in pharmazeutischen Anwendungen ist die Aufgabenstellung der Erzeugung von Deionat allgegenwärtig. Hier hat die Elektrodeionisation als Stufe zur Restentfernung von ionischen Anteilen (auch Polishing genannt) aus einem vorbe - han delten Wasser (z.b. Permeat einer Umkehrosmose) deutlich an Bedeutung gewonnen und ist für bestimmte Anwen - dungen den klassischen Ionenaustauschern (z.b. Mischbett-Ionenaustauscher) überlegen. Die Elektrodeionisation ist ein Kombiverfahren aus Elektrodialyse und Ionenaustauschern mittels Austauscherharzen, bei dem eine kontinuierliche Regeneration der enthaltenen Harze stattfindet. In einem ersten Teil werden die Anforderungen an Reinstwasser vorgestellt und gängige Ausführungen der Elektrodeionisation beschrieben und hinsichtlich der Vor- und Nachteile verglichen. In einem später erscheinenden 2. Teil werden die chemischen Vorgänge näher betrachtet und der Betrieb von EDI-Anlagen in der Praxis betrachtet. 1. Einleitung Die Elektrodeionisation ist ein Kombiverfahren aus Elektrodialyse und Ionenaustauschern mittels Austauscher - harzen, bei dem eine kontinuierliche Regeneration der enthaltenen Harze stattfindet. Hierbei spielen sowohl die Anordnung der einzelnen Kammern als auch die beabsichtigte Überschreitung der Grenzstromdichte an den Kontaktstellen der Harzkörner entgegengesetzter Polarität eine Rolle. Einen wesentlichen Vorteil für den Betrieb bietet hierbei das Verfahren, bei dem bipolare Membranen zum Einsatz kommen (Verfahren BP-EDI ), da hier die Elektrodenspülung vom Produktstrom mittels Membranen getrennt ist; bei dieser Ausführung können zur Kapazitäts er - höhung mehrere Kam mer stufen hinter - einander geschaltet wer den, ohne dass es Übertritten von Knall gas auf die Produkt - seite kommt. Neben den Eigenschaften für den Ionenaustausch von dissoziierten Salzen im Wasser ist auch das Verhalten der Elektrodeionisation hinsichtlich schwach dissoziierter Säuren wie z.b. Kohlen- und Kieselsäure, als auch das Verhalten bei TOC im Zulauf von Bedeutung. Befindet sich der ph-wert im deutlich sauren Bereich, so liegen beide Säuren in nichtionischer Form vor; nähert sich der ph- Wert hingegen ph = 7 oder befindet man sich im alkalischen Milieu, so liegen beide zunehmens in ein- und zweiwertigen Anionen vor. Bei klassischen Ionen - austauschern ist dies der Grund, warum bei erschöpften Anionentauscherharzen * Dipl.-Ing. Stefan Duscher Goppeltstrasse Öhringen diese Säuren als erste Ionen durchbrechen. Bei der Elektrodeionisation kommt es durch den Einsatz von Membranen unterschiedlicher Festladungspolarität zu lokalen Verändeurngen des ph-wertes, welche Einfluss auf die Abscheidung von Kohlen- und Kieselsäure haben. Während die klassischen Ionenaus - tauscher kolonnen zur Regeneration der Harze mit Salz bzw. Säure und Lauge gespült werden, wird die Elektrode ionisa - tion kontinuierlich betrieben. Während dies für die mechanische Stabilität der Harze von Vorteil ist, da diese keinen erheblichen Wechseln des osmotischen Drucks ausgesetzt werden, ist dieser Dauerbetrieb ohne regelmäßige Spülung der Harze in Bezug auf die Abtrennung von Organik weniger vorteilhaft. Während durch das Regenerieren der konven - tionellen Ionenaustauscher auch Organik ausgeschwemmt wird, kann sich Organik (z.b. Huminsäuren) im Stapel der Elektro - deionisation ansammeln und somit zu einer sich kontinuierlich ver schlechtern - den Abtrennung von Anionen führen, da vorrangig die Anionenaustauscherharze durch Organik belegt werden. Da die Ausführungen der Elektrode - ioni sation einerseits mit getrennten Harzschüttung und andererseits mit Mischbettaustauscherharz unterschied - liche Vor- und Nachteile besitzen, ist es technisch auch denkbar, beide Verfahren in Reihe zu schalten, wobei das Verfahren mit Mischbettaustauscherharz das Polishing für niedrige Ionenkonzen tra tionen über - nimmt, während das Verfahren aus Basis von getrennten Kammern mit Ionen - austauscherharzen verschiedener Polarität diesem vorangeht. Zuletzt ist die Anordnung als auch die Fahrweise der Elektrodeionisation von großer Bedeutung. Um der Problematik des potentiellen Foulings gerecht zu werden, wird ggf. der Elektrodeionisation eine Ultrafiltrationsstufe zur Abtrennung von Verkeimung nachgeschaltet. Bei der Fahrweise einer Anlage mit Elektrode - ionisa tion ist diese so zu betreiben, dass die Anlage möglichst kontinuierlich durch strömt wird und es zu keinen Stillstandszeiten kommt. Beim Betrieb der Elektrodeionisation sind neben der Leitfähigkeit im Deionat und Zulauf auch die Druckverluste in den einzelnen Kreisen als auch die Stromaufnahme zu überwachen. Die Stromaufnahme ein Maß für die Menge der abgetrennten Ladungs - träger und ist somit geeignet, um einen Durchbruch in der vorangehenden Stufe zu detektieren. Desweiteren muss die Stromaufnahme überwacht werden, da die eingesetzten Membranen nicht beliebigen Stromdichten ausgesetzt werden können. Die Überwachung der Druckverluste in den einzelnen Kreisen ist notwendig, um zu verhindern, dass die Membranen durch unterschiedliche Drücke in den angrenzen - den Kammern Druckkräften ausgesetzt werden, die zum Verformen und Reißen der Membranen führen können. Aus betriebswirtschaftlichen Gründen ist es günstiger, bei gleichzeitigem Bedarf von PW (Purified Water) und WFI (Water for Injection) die gemeinsame Bedarfs - menge mit einer Anlage zur Herstellung von WFI abzudecken, statt zwei unabhängige Wasseraufbereitungen zu installieren. 230 F & S Filtrieren und Separieren Jahrgang 24 (2010) Nr. 5

2 Die Elektrodeionisation (EDI) ist auch ein Sammelbegriff für verschiedene Hybridverfahren zur Restentsalzung, die industriell Verwendung bei der Erzeugung von Rein- und Reinstwasser finden und in Sonderanwendungen auch zur Restent - salzung von nichtwässrigen Medien eingesetzt werden. Da sich sowohl die Verfügbarkeit auf dem Markt als auch die Marktpreise seit den letzten zehn Jahren sehr positiv entwickelt haben, stellt die EDI eine Alternative zu den klassischen Ionentauschern dar. Hierbei zeichnet sich die EDI generell durch folgende Vor- und Nachteile aus: Vorteile: - Kontinuierliche Regeneration der Ionen - tauscher, daher keine redundante Bau - weise für unterbrechungsfreien Betrieb notwendig - Keine Regenerationschemikalien und kein Chemikalienhandling benötigt - Kompakte und modulare Bauweise, ein - fache Erweiterbarkeit - Geringer Wartungsaufwand Nachteile: - Regeneration mittels chemischer Wasser - spaltung bedingt kontinuierliche Ener - gie zufuhr in Form von Gleichstrom - Empfindlichkeit gegen Druck schwan - kungen (Undichtigkeiten) - Bei großen Deionatmengen (ca. > 80 m 3 /h Deionat) den konventionellen Ionentauscherkolonnen betriebs wirt - schaftlich unterlegen Während es eine Vielzahl an Varianten zur Elektrodeionisation gibt, haben sich auf dem Markt im Wesentlichen drei verschiedene Ausführungen der Elektrode - ionisation durchgesetzt: - Elektrolyse mit hintereinander durch - strömten Kammern mit Kationen- und Anionentauschern in den Elektroden - räumen (genannt EL-EDI) - Elektrodialyse mit Mischbettion en - tauscher material in den Diluatkammern (MB-EDI) - Elektrolyse mit Anionentauscherharz in den Diluatkammern (SB-EDI) - Elektrodialyse mit bipolaren Membranen zur Wasserspaltung und getrennten Anionen- und Kationentauschermaterial in den Kammern beiderseits der bi - polaren Membranen (BP-EDI) Alle EDI-Varianten erfordern zur Regeneration eine chemische Wasser - spaltung. Das Unterscheidungsmerkmal ist die Art, auf welche die Wasserspaltung erfolgt. Generell findet Wasserspaltung bei jedem Elektromembranverfahren an den Elektroden statt. Diese können bei der EDI zur kontinuierlichen Regeneration der Ionentauscher genutzt werden. Bei der Wasserspaltung an den Elektroden ent - F & S Filtrieren und Separieren stehen auch Wasserstoff an der Kathode und Sauerstoff an der Anode, deren Verbleib so sichergestellt werden muss, dass daraus kein Gefahrenpotential (Knallgas-Explosion) hervorgeht. Mit bipolaren Membranen findet die Wasser - spaltung ohne Produktion von Knallgas statt, was das Gefahrenpotential ver - ringert. Als dritte Möglichkeit zur Wasserspaltung nutzt man die be ab - sichtigte Überschreitung der Grenz - stromdichte an Ionentauschern und Ionentauschermembranen, wenn nicht genügend Ionen für den Ladungstransport zur Verfügung stehen und das System das Fehlen der Ladungsträger durch Wasser - spaltung ausgleicht. Man nutzt diesen Effekt insbesondere bei Misch bettion - entauschern, bei denen dieser Effekt an den Kontaktstellen von Kationen- und Anionentauschern auftritt, wenn diese stromdurchflossen sind. Um die verschiedenen EDI-Verfahren verstehen und beurteilen zu können, müssen folgende Aspekte und Vorgänge betrachtet werden: - Die Gleichgewichte der Ionentausch - vorgänge stellen ein komplexes Mehr - komponentensystem dar - Der Stofftransport zwischen dem Feed und den Ionentauschern, als auch vom Diluat ins Konzentrat, wenn ein elektrisches Gleichspannungsfeld anliegt - Der elektrische Widerstand der Ionen - High Filtration Nur das Beste kommt durch PACO Spinpack-Siebe In der Filtertechnik ist es wie überall im Business: Nur die Besten kommen durch. PACO zählt bereits seit 5 Jahrzehnten zum Feinsten, was die Filter-Technik mit Elementen und Komponenten aus Metalldrahtgeweben, Info anfordern: Tel.: Fax: Metallfaservliesen, Spaltrohren, Lochblechen, u. v. a. zu bieten hat. Ganz gleich, wie Ihr Bedarf aussieht: PACO garantiert Ihnen immer Highest Filtration Value ganz individuell. PACO Paul GmbH & Co. P.O. Box Steinau a.d. Straße Germany

3 Tabelle 1: Anforderungen an Reinstwasser für die Wafer-Fertigung [1]. Tabelle 2: Reinheitsparameter von Purified Water (PW), Water for Injection (WFI) und Highly Purified Water (HPW) nach der EP (Europäische Pharmakopöe) und der USP (Pharmakopöoe der USA) setzt. Die primären Industriezweige für den Einsatz der EDI sind die Kraft - werkstechnik und pharmazeutische Pro - duk tion sowie die Halbleiterfertigung. Generell lassen sich die abzutrennenden Stoffe aus dem Wasser in organische und anorganische Verunreinigungen unter - teilen. Organische Verunreinigungen um - fassen Bakterien, sowie gelöste organische Substanzen mit natürlichem (z.b. Humin - säuren) oder prozess techni schem Ur - sprung (z.b. Tenside, Alkohole). An orga - nische Verunreinigungen sind z.b. gelöste Ionen sowie nichtionische Bestandteile wie z.b. gelöste Gase (z.b. Kohlendioxid, Sauerstoff), schwache Säuren (z.b. Silikate, Borsäure) und kolloidale Verun - reinigungen. tauscher, der maßgeblichen Einfluss auf die Stromdichte im EDI-Stack hat und sich damit auch auf die für die Regenera - tion notwendige chemische Wasser - spaltung und den Energie ver brauch des EDI-Stacks auswirkt. Der elektrische Widerstand wiederum hängt direkt mit dem Beladungszustand der Ionen - tauscher und der damit ver bun denen Kinetik in Richtung eines Gleich - gewichtes ab. - Bei der Erzeugung von hoch- und höchstreinem Wasser verdient das Abscheiden von schwach dissoziierten Säuren wie primär der Kohlensäure, die einen Großteil der zu entfernenden Anionen ausmacht, besonderes Augen - merk. Ebenso muss der Kieselsäure erhöhte Aufmerksamkeit gewidmet werden, da diese als die schwächste Säure als erste Säure durchbricht, wenn der Anionentauscher erschöpft ist. - Kohlensäure und Kieselsäure unterliegen einem Dissoziationsgleichgewicht, wel - ches vom ph-wert abhängig ist; bei saurem ph-wert sind beide nahezu nicht ionisch, bei alkalischem ph-wert liegen beide als einfach oder mehrfach negativ geladene Ionen vor, was deren Ab - trennungs charakteristik mittels Ionen - tausch maßgeblich beeinflusst. - Bei den verschiedenen EDI-Varianten kommt es zu verfahrensspezifischen Verschiebungen des ph-wertes auf Grund des stattfindenden Ionentausches, was wiederum Einfluss auf den Dissozia - tions grad der anwesenden schwachen Säuren hat. - Für hoch- und höchstreine Anwendungen ist die Selektivität der Ionentauscher - membranen von erheblicher Bedeutung - Auf Grund der Eigendissoziation in Hydroxilionen beträgt die kleinst - möglich erreichbare Leitfähigkeit von Wasser 0,05445 μs/cm (bei 25 C). 2. Allgemeines 2.1. Anforderungen und Grenzwerte Die EDI hat in den letzten zehn Jahren auf Grund gesunkener Anschaffungs - kosten und gestiegenem Augenmerk für Prozesse mit reduzierten Mengen an zu entsorgenden Abfallmengen und -stoffen an Bedeutung gewonnen und wird bei Rein- und Reinstwasseranlagen bis zu einer Größe von ca. 80 m 3 /h als Alter native zum konventiellen Ionentauscher einge Reinstwasser in der Fertigung Bei Kraftwerken wird die EDI zur Erzeugung von Kesselspeisewasser eingesetzt, wo unerwünschte Verunreini - gungen in Form von Ionen zu Belägen ( Scaling ) im Dampferzeuger führen und diesen letztlich bis zum Ausfall beschädigen. Noch höhere Ansprüche stellt die pharmazeutische Fertigung, bei der vor allem die Freiheit des Reinst - wassers von Keimen und Endotoxinen eine Rolle spielt. Die höchsten Anforde - rungen an das Reinstwasser stellt jedoch die Halbleiterindustrie, bei der bereits kleinste Spuren von organischen oder ionischen Verunreinigungen im Spül - wasser zu Beschädigungen und Defekten an den Wafern führen, welche mit diesem Spülwasser während des Produktions - prozesses gereinigt werden. Die Tabelle 1 zeigt die Anforderungen an das Reinstwasser für die Wafer-Fertigung, welche mit der Leistungsfähigkeit der Halbleiterprodukte kontinuierlich ge - stiegen sind [1]. Hierbei ist erwähnens - wert, dass mit 18,24 MOhm/cm der theoretische Leitwert von reinem Wasser angegeben ist Reinstwasser in der Pharmazie Die EP (Europäische Pharmakopöe), die JP (Japanische Pharmakopöe) und die USP (Pharmakopöoe der USA) definieren Purified Water (PW), Water for Injection (WFI) und Highly Purified Water (HPW) über die in Tabelle 2 aufgeführten Grenzwerte. Gemäß der gültigen Regelwerken ist das Ausgangsmedium zur Herstellung von PW, WFI und HPW Trinkwasser. So lauten zum Beispiel die Vorgaben gemäß USP: The minimum quality of [ ] feed water fort he generation of WFI is drinking water [ ]. This source water may be pretreated to render it suitable for subsequent distillation or whatever validated process is used acc. to the monograph. 232 F & S Filtrieren und Separieren Jahrgang 24 (2010) Nr. 5

4 Die bringt nichts ins Schleudern. Abb. 1: Mögliche Anordnung der Verfahrensschritte innerhalb einer Anlage zur Erzeugung von vollentsalztem Wasser. Für die Herstellung von WFI erlauben die EP/JP/USP neben der Destillation auch andere geeignete Prozesse. Nach dem derzeitigen Stand der Technik ist es jedoch nicht möglich, allein mit Umkehrosmose die geforderten Qualitäten für WFI zu erreichen. Dies liegt u.a. an folgenden Ursachen: - Dichtungen und Verklebungen von Wickel - modulen stellen konstruktiv bedingte Leckage-Risiken dar - Ein schadhaftes Wickelmodul kann im Betrieb nicht unmittelbar als fehlerhaft detektiert werden - Bei Wickelmembranmodulen besteht das Risiko der Biofilm-Bildung, besonders wenn wie bei EP / WFI /HPW ge - fordert das Produkt keine weiteren Zusatz stoffe enthalten darf und daher die Dosage von Hilfsmitteln im Zulauf auf Grund von potentiellen Leckagen ver - mieden werden sollte - Kein akzeptabler Rückhalt von kurz - kettigen Kohlenstoffverbindungen durch Umkehrosmosemembranen Um aber doch WFI mittels Membran - verfahren herzustellen, muss einer mehr - stufigen Umkehrosmoseanlage eine Ultra - filtration nachgeschaltet werden. F & S Filtrieren und Separieren Jahrgang 24 (2010) Nr Verfahrensüberblick Vollentsalztes Wasser für Kraftwerke Während bei PW / WFI und HPW als Feed-Medium Trinkwasser vorge schrie - ben ist, kann bei der Herstellung von vollentsalztem Wasser für den Einsatz im Energie- und Kraftwerksbereich theore - tisch jedes Feed-Medium verwendet werden, z.b. auch Fluss- und Meerwasser. Der Rest- oder Vollentsalzung gehen hierbei in der Regel weitere Verfahrens - schritte voraus, mit der das Ausgangs - wasser zum Beispiel von groben Partikeln, Härtebildnern, gelösten Gasen, usw. zumindest anteilig befreit wird. Abb. 1 gibt einen Überblick über eine mögliche Anordnung der Verfahrensschritte inner - halb einer Anlage zur Erzeugung von vollentsalztem Wasser. Abhängig von Konzentration und Zusammensetzung werden als Vorbehand - lung Sandfilter und / oder Fällungs- und Sedimentationsstufe angeraten. In Ab - hängig keit von der Zulaufqualität ist ggf. die Reduktion der organischen Fracht durch eine Vorbehandlung erforderlich, Dauerhaft zuverlässige Filterleistung auch bei höchster mechanischer Beanspruchung: Seit 50 Jahren ist Küfner der Spezialist für innovative Sieb- und Filtertechnik. Ob Serienteil oder Sonderentwicklung, ob im Fahrzeug- und Maschinenbau, ob für Haus-, Medizintechnik oder neue, außergewöhnliche Aufgaben bei Küfner können Sie sich auf Ideen und geprüfte Qualität made in Germany verlassen. Mehr erfahren Sie unter

5 Abb. 2: Fließschema zur Aufbereitung von Pharmawasser aus Trinkwasser Abb. 3: REM-Aufnahme einer maktüblichen Hohlfasermembran um Foulingprobleme in den nachge - schalteten Verfahrensabschnitten zu verringern. In industriellen Anlagen kommen hier zum Beispiel Aktivkohle oder makroporöse Anionentauscherharze ( Scavenger ), sowie Mikro- oder Ultrafiltrationsstufen in Frage. Danach kommt eine Enthärtung durch Ionentausch oder eine Dosierungs einrichtung für Antiscalant zum Einsatz; beide haben die Aufgabe, den Ausfall von Härtebildnern auf den Membranen der folgenden Umkehr osmose zu verhindern. Das Permeat der Umkehrosmose ist in der Praxis nahezu frei von partikulären Verunreinigungen und der ionische Anteil ist bereits hier erheblich reduziert; einstufige Umkehrosmoseanlagen mit einer Permeatqualität von kleiner 30 μs/cm sind keine Seltenheit. Da die Entfernung der Härtebildner eine Verschiebung des Kalk-Kohlensäure- Gleichgewichtes in Richtung freien Kohlensäure bedeutet, wird der Umkehr - osmose eine Entgasungs einrich tung zur Entfernung von gelöstem CO 2 und ggf. O 2 nachgeschaltet, ehe das Permeat zur Feinentsalzung einem Mischbettionen - tauscher zugeführt wird. Das feinentsalzte Wasser wird einem mit Stickstoff beaufschlagten Speichertank zugeführt und in einer Ringleitung mit mehreren Endaufbereitungsstufen umge wälzt, um bakterielles Fouling zu verhindern und eventuelle aus den Leitungen ausge - waschene organische Verunreini gungen kontinuierlich zu entfernen. Insbesondere der Einsatz von UV-Entkeimungsanlagen birgt das Risiko in sich, dass durch die Bestrahlung mit UV-Licht abgetötete Mikrobiologien den Nährboden für leben - de Biologien darstellen, die sich nach der UV-Bestrahlung befinden. Um dieser Form des bakteriellen Foulings vorzu - beugen, befindet sich nach dem Misch - bettionentauscher bzw. der EDI ggf. noch eine Ultrafiltation zur Abtrennung dieser Biologien Herstellung von Pharmawasser Da für die Herstellung von PW, WFI und HPW als Zulaufmedium Trinkwasser verwendet wird, ist der Aufwand zur Abscheidung partikulärer Inhaltsstoffe deutlich geringer. Abb. 2 zeigt ein allgemeines Fließschema zur Aufberei - tung von Pharmawasser. Da Anlagen zur Herstellung von Pharmawasser sanitisiert werden, ist bei der Planung einer solchen Anlage auch immer die Verfügbarkeit von Reinstdampf zur Sanitisierung zu berücksichtigen. Bei der Ultrafiltration liegen die Trenngrenzen bei Dalton, was einer Porengröße von 0,01μm entspricht und Bakterien und andere Biologien sowie auch Endotoxine wirkungsvoll zurückhält. Da die Ultrafiltrationsmodule als Hohl - faser module ausgeführt sind, die parallel geschaltet und einzeln verrohrt sind, kann jedes Modul im eingebauten Zustand mittels entsprechender Armaturen auf Funktion und Rückhalt geprüft werden. Abb. 3 zeigt eine REM-Aufnahme einer Hohlfasermembran eines marktüblichen Moduls. Für Anwendungen zur Her - stellung von Pharmawasser kommen sanitisierbare Ultrafiltrationsmodule zum Einsatz. Verglichen mit einer Destilla - tions anlage, kann mittels der beschrieben - en Membranverfahren WFi deutlich kostengünstiger hergestellt werden. Da die Herstellung von WFI mit Membran - verfahren nur unwesentlich teurer ist als die Herstellung von PW, wird bei neuen Anlagen nicht mehr zwischen WFI und Abb. 4: Schema zur Elektrodialyse Abb. 5: Membraneinheit (Stack) zur Elektrodialyse 234 F & S Filtrieren und Separieren Jahrgang 24 (2010) Nr. 5

6 PW unterschieden, sondern die komplette Kapazität als WFI-Anlage ausgeführt. Durch den Wegfall einer separaten Anlage für PW werden die Investitionskosten gesenkt, denn die gesamte Produktions - stätte kann über mit nur einer Produktionsund Versorgungseinrichtung versorgt werden Gründe für eine EDI Die EDI wird in der genannten Anordnung für die Energie- und Kraft - werkstechnik als Alternative und / oder Ergänzung zum Mischbettionen tauscher eingesetzt. Der Mischbettionentauscher kann eine bestimmte Menge an Ionen austauschen, ehe er regeneriert werden muss. Um einen unterbrechungsfreien Betrieb zu gewährleisten, wird der Mischbettionentauscher daher redundant gebaut. Bei der Regeneration müssen zunächst die Kationen- und Anionen - tauscher harze von einander getrennt werden, wobei man sich hierzu die unterschiedlichen Dichten beider Aus - tauscher harze zu Nutze macht. Das Anionentauscherharz wird dann mit konzentrierter Lauge wieder in die OH - - Form überführt, während das Kationen - tauscherharz mittels starker Säure wieder in die H 3O + -Form überführt wird. Da diese Regenerationsvorgäge nicht stöchio me - trisch ablaufen, müssen Säure und Lauge in entsprechend hohem Überschuss dosiert werden, um einen möglichst hohen Regenerationsgrad der Harze zu erreichen. Dies hat zur Folge, dass das Abwasser bei der Regeneration neben den abgetrennten Ionen des Ionentauschers auch noch Salze aus der Neutralisation der überschüssigen Säure und Lauge enthält. Nach der Regeneration müssen die Austauscher - harze intensiv mit vollentsalztem Wasser gespült werden, damit sorbierte Säure und Lauge, die nicht an der Regeneration teilgenommen haben, nicht die Produkt - qualität beeinträchtigen. Nachdem die beiden Harztypen wieder durchmischt sind, sind diese wieder in der Lage, Ionen zu tauschen und vollentsalztes Wasser zu produzieren. In der Praxis ergeben sich jedoch teils erhebliche Einbußen in der er - zielten Wasserqualität, wenn die Trennung der beiden Harztypen vor der Regenera - tion unvollständig erfolgt. Ebenfalls stellt der Harzabrieb, der durch osmotische und mechanische Belastungen erfolgt (z.b. Reibung der Harzkörner aneinander), ein Problem dar, da der Harzabrieb nur noch bedingt am Austauschprozess teilnimmt und durch entsprechende konstruktive Maßnahmen verhindert werden muss, dass der Harz abrieb aus dem Mischbettionen - tauscher in den Tank für das vollentsalzte Wasser geschwemmt wird. Bei der Herstellung von Pharmawasser spielen neben den genannten Nachteilen F & S Filtrieren und Separieren Jahrgang 24 (2010) Nr. 5 auch noch die Einschleppung vom Fremdstoffen in das System eine erhebliche Rolle. Hier liegen die Vorteile der EDI durch ihr geschlossenes System der Austauscher- und Regenerations - medien auf der Hand. 3. Das Verfahren der Elektrodeionisation 3.1. Allgemeines Die EDI basiert auf dem Verfahren der monopolaren Elektrodialyse. Wie in Abb. 4 dargestellt, sind Kationen tauscher - membranen (KAM) und Anionentauschermembranen (AAM) abwechselnd an - geordnet. Diese Membranen haben die Eigenschaft, jeweils für Ionen einer Ladung (z.b. Anionen) durchlässig zu sein, während die Ionen der Gegenladung an der Passage gehindert werden. Legt man nun ein elektrisches Gleich - spannungsfeld an und durchströmt die Kammern, die durch die ionenselektiven Membranen begrenzt werden, mit salz - haltigem Wasser, so findet eine Wanderung der Salzionen statt und der Zulaufstrom wird in einen Teilstrom mit steigender Salzkonzentration (Konzentrat) und einen Teilstrom mit sinkendem Salzgehalt (Diluat) aufgeteilt; in der Praxis ist die Vorrichtung zur Elektrodialyse als Stapel aufgebaut, der auch Stack genannt wird (siehe Abb. 5). Im Unter - schied zum Ionenaustauscher werden bei der monopolaren Elektro dialyse die Ionen nur bewegt, sie bleiben aber in Anzahl und Art erhalten. Bei der monopolaren Elektrodialyse ist der anzulegende Strom proportional zur Menge der transportierten Ladungen, während die angelegte Spannung grob ein Maß für die Geschwindigkeit der Ladungsbewegung ist. Auf Grund dieser Eigenschaften gibt es einen wirtschaft lichen Bereich der Elektrodialyse, der sich bei der Entfernung von Natriumchlorid aus Wasser bei etwa 1,0 10 g/l im Zulauf bewegt [2] ; für spezielle Anwendungen (z.b. Entsalzung von Säuren) sind auch höhere Salzgehalte im Zulauf möglich, wobei hier spezielle Membranen zum Einsatz kommen und die Elektrodialyse anlage ggf. mehrstufig ausgeführt werden muss. Durch die direkte Proportionalität von Salzgehalt und Stromfluss der monopolaren Elektro - dialyse ist diese bei hohen Salz konzen - trationen den druck betriebenen Verfahren wirtschaftlich unter legen; während bis zur Jahrtausend wende noch oftmals die Elektrodialyse zur Meerwasserentsalzung zum Einsatz kam, haben sich hier speziell in Europa die druckbetriebenen Verfahren dank ge sunke ner Preise und verbessertem Rück halt bei einem Betriebs druck um circa 60bar zunehmend etabliert; eine der größten Europäischen SF-Filter: Filter-Einkauf auf Nummer sicher! Filtertypen 1 Lieferant: SF! Als Filter-Spezialist Nr. 1 verfügen wir über das grösste Filter-An gebot für den Mobil- und Industrie sektor. Ein permanentes Lager mit 15'000 Filtertypen. Alle Marken und Systeme. Für Erstausrüstung und Austausch. Kein mühsames Suchen mehr nach passenden Lieferanten. Und keine kostspieligen Stillstandzeiten. Bestellungen ab Katalog, CD oder online: SF Filter GmbH D VS-Schwenningen Tel. (07720) Fax (07720)

7 Abb. 6: Schema zur Elektrodeionisation mit Mischbettionenaustauscher in den Diluatkammern (MB-EDI) Meerwasserentsalzungen mit Umkehr - osmose befindet sich auf Mallorca, Nahe bei Palma de Mallorca (zur Versorgung der Gemeinden Pollenca und Alcudia). Bei sehr niedrigen Konzentrationen im Zulauf steigt der Widerstand der Diluatkammern schnell an, was einen Anstieg des Energiebedarfes zur Folge hat. Darüber hinaus ist der maximale Strom durch die Grenzstromdichte begrenzt; wird diese überschritten, was zu ph-wert- Verschiebungen, Wasserspaltung und eventuell zu Ausfällungen führt. Da die Grenzstromdichte direkt proportional zur Konzentration in der Diluatkammer ist, sinkt die maximale Stromdichte in unwirtschaftliche Bereiche bzw. die notwendige Membranfläche für kleine Konzentrationen steigt in unwirtschaft - liche Größen.Bei der Elektrodialyse entsteht bedingt durch die entsprechende Festladungspolarität der Membran und das angelegte elektrische Feld eine Ionenaufkonzentration auf der einen Grenzschicht der Membran sowie eine Abreicherung im Bereich der anderen Grenzschicht der Membran; ist diese Abreicherung zu intensiv, so neigen speziell Standardmembranen der Elektro - dialyse zu lokalen Verbrennungen auf - grund von Wasserspaltung, bedingt durch den Anstieg des Ohmschen Wider standes im Bereich der Ionenverarmung. Der wesentliche Übergang von der Elektrodialyse zur Elektrodeionisation besteht im Füllen der Diluatkammern mit Materialien, die Ionen austauschen können, z.b. Austauscherharze oder Austauscherfasern. Da die Ionenaus - tauscher harze auch bei niedrigen Ionen- Konzentrationen der umgebenden Lösung noch gut elektrisch leitfähig sind, ist der elektrische Widerstand der Diluat - kammern auch dann gering, wenn der elektrische Widerstand des umgebenden flüssigen Mediums hoch ist. Der Strom fließt hierbei über das Ionenaus tauscher - material, so dass die Bildung von Polarisationsschichten an den Mem - branen, die für die Grenzstromdichte verantwortlich sind, vermieden wird. Zusätzlich wird durch die Anwesenheit von Ionenaustauschermaterial die verfüg - bare Fläche zum Ionenaustausch merklich vergrößert, was deshalb von Bedeutung ist, weil bei den betrachteten Konzen - trationen der Ionenaustausch film - diffusions gesteuert abläuft. Während bei konventionellen Ionenaustauscher ver - fahren die Regeneration diskontinuier lich mittels Säure und Lauge durchgeführt werden muss, findet die Regeneration und Beladung des Austauschermaterials in den Diluatkammern gleichzeitig und konti - nuier lich statt. Hierbei werden die Ionen durch das Austauschermaterial aufgenom - Abb. 8: Elektrodeionisation ( EDI) mit abwechselnd Anionen- und Kationenaustauscherharzen in den Diluatkammern. Abb. 7: Elektrodeionisation (SB- EDI) mit Anionentauscherharzfüllung in den Diluatkammern men und wandern dann unter Einfluss des angelegten elektrischen Feldes über das Austauschermaterial und die Ionenaus - tauscher membranen in die Konzentrat - kammern. Die Säure und Lauge, die zur Regeneration benötigt werden, werden kontinuierlich durch die elektrochemische Wasserspaltung erzeugt. Dies ist ins - besondere dann zu berücksichtigen, wenn die EDI für andere Medien als Wasser eingesetzt werden soll: Es muss stets genügend Wasser oder ein anderer elektrochemisch spaltbarer Stoff an - wesend sein, um die notwendige Säure und Lauge für die kontinuierliche Regene - ra tion zu erzeugen. Will man die Verfahren der EDI unterteilen, so können diese anhand der eingesetzten Ionentauscher in zwei Kategorien unterteilt werden: Die EDI- Verfahren, bei denen die der Diluat - kammern mit Misch bettionenaustauschern gefüllt sind und die EDI-Verfahren, bei denen es räumlich getrennte Ionenaus - tauscher materialien für Kationen und Anionen gibt; erstere wird oftmals MB- EDI genannt, letztere SB-EDI Das Verfahren MB-EDI Das eigentliche Verfahren der MB-EDI ist bereits in den Fünfziger Jahren beschrieben worden; sehr bekannt ist hierbei das von Walters, Weiser und Marek [3] beschriebene Verfahren, das aus der Kernenergietechnik stammt und ur - sprünglich zur Konzentration radio aktiver wässriger Ströme angewandt wurde. Es beruht auf einer Elektrodialyse mit Mischbettionenaustauscherharz in den Diluatkammern (MB-EDI); der Aufbau ist in Abb. 6 dargestellt. Die zur Regeneration der Harze notwendige Säure und Lauge wird durch Wasserspaltung erzeugt, welche aufgrund von lokalen Grenz - stromüberschreitungen an den Berühr - punkten der unterschiedlich geladenen Harzen und Membranen stattfindet. Die kleinste Einheit für dieses Verfahren besteht aus einer Diluatkammer und einer Konzentratkammer, welche durch wieder - holen dieser Grundeinheit zu einem Stack 236 F & S Filtrieren und Separieren Jahrgang 24 (2010) Nr. 5

8 Abb. 9: Schema zur EL-EDI mit theoretisch beliebiger Anzahl an Wiederholungen zwischen zwei Elektroden angeordnet werden können ist dieses Verfahren erstmals als kommerzielles Produkt der Firma Millipore unter dem Produktnamen Ionpure CDI erhältlich, das durch das amerikanische Patent geschützt war. Ab diesem Zeitpunkt nahm die Bekanntheit und die Zahl der Publikationen zur MB-EDI stetig zu; in den folgenden Jahren wurden Stacks mit vergleichbarem Verfahren auch u.a. von Ionics, Glegg und Electropure angeboten. Das Verfahren wurde 1994 durch das Unternehmen Christ weiterentwickelt, welches ein patentiertes Wickelmodul (US-Patent Nr ) mit MB-EDI- Verfahren namens Septron vorstellte. Bei diesem Modul sind die Konzentrat- und Diluatkammer um eine mittige Anode gewickelt. Die Kathode ist ein Aussenrohr. Die Strömung in den Diluatkammern wird hierbei spiralförmig wie bei einem Wickelmodul der druckbetriebenen Mem branverfahren von außen nach innen geleitet. Das Verfahren hat den Vorteil, dass die Stromverteilung zwischen den Elektroden sehr homogen ist. Da die Querschnittsfläche der Diluatkammern von außen nach innen abnimmt, nimmt die Stromdichte aufgrund konstanter Größe über den ganzen Durchmesser zur Mitte hin zu, was die Abtrennung von schwachen Säuren zur Mitte hin ver bessert Das Verfahren SB-EDI Neben der EDI mit Mischbett austauscher harzen gibt es auch EDI-Verfahren mit getrennten Ionentauscher füllungen in den Diluatkammern. Ein grundlegendes Patent hierzu reichte Parsi 1962 (US-Patent Nr ) ein; es handelt sich hierbei um ein Verfahren zur Abtrennung schwacher Säuren und war für die Entfernung von Kieselsäure entwickelt worden. Das Prinzip ist die Füllung der Diluatkammern eines Elektrodialyse stapels mit Anionenaus tauscherharz und ist zum Einsatz hinter einer MB-EDI gedacht, die Kieselsäure nicht gänzlich entfernen kann. Die Wasser spaltung, die zur Regeneration notwendig ist, findet an den Kontaktstellen zwischen Anionen austauscherharz und Kationenaus tauscher membranen statt, indem lokal die Grenz - stromdichte über schritten wird. Das SB-EDI-Verfahren wird gelegentlich auch als Elektrodiarese bezeichnet. Abb. 7 zeigt schema tisch den Aufbau dieser SB-EDI-Einheit. Ein weiteres EDI- Verfahren mit getrennten Schüttungen wurde im Jahre 1983 von Kunz entwickelt und patentiert (Patentschrift DE A1). Hierbei wird in der ersten Stufe nacheinander eine Kammer mit Kationen- und dann mit Anionenaustauscherharz durchströmt, welche sich jeweils zwischen zwei Mem branen gleicher Ionendurchlässigkeit befinden. In den Elektrodenräumen findet Wasserspaltung statt und mit den dadurch entstehenden Ionen werden die Harz schüttungen der ersten Stufe kontinuier lich regeneriert. Die zweite Stufe besteht aus einer Diluat- und einer Konzen trat kammer, wobei die Diluatkammer in Schichten abwechselnd mit Anionen- und Kationenaustauscherharz gefüllt ist; diese Füllung ist nicht mit einer Füllung eines Mischbettfilters zu verwechseln. Die Harzschichten der zweiten Stufe werden durch Wasserspaltung regeneriert, die dadurch entsteht, dass an den Kontakt punkten von Membranen und den Harzen unterschiedlicher Festladungs polari tät die Grenzstromdichte lokal überschritten wird. In Abb. 8 ist der Aufbau schematisch dargestellt Das Verfahren EL-EDI Ein weiteres Verfahren namens EL-EDI wurde 1994 von Neumeister, Fürst und Flucht entwickelt (Patent DE ). Dabei sind die Schüttungen mit Ionenaustauscherharzen direkt in den Elektrodenkammern und das zweistufige Verfahren ist um eine zentrale Anode angeordnet, wobei erste und zweite Stufe im Aufbau identisch sind. Da sich durch die Wasserspaltung an den Elektroden Gase im Diluat bilden, muss dieser Ausführung der EDI eine Entgasung nachgeschaltet werden. Sowohl dieses Verfahren als auch das Verfahren von Kunz haben den Nachteil, F & S Filtrieren und Separieren

9 Abb. 10: Schema zur BP-EDI dass sie weil sie die Elektrodenreaktion zur Regenera tion der Harze verwenden nicht durch mehrfache Hintereinander - reihung der Grundeinheit zwischen einem Elektroden paar in ihrer Kapazität erweitert werden können. Abb. 9 zeigt den schema - tischen Aufbau der EL-EDI Das Verfahren BP-EDI Das Verfahren BP-EDI wurde 1989 von Parsi zum Patent angemeldet (US-Patent Nummer ) und bedient sich bipolarer Membranen zur Wasserspaltung. Bipolare Membranen kommen außer in der EDI auch in der bipolaren Elektro - dialyse vor, bei der Salze in ihre dissoziierten Säuren und Laugen um ge - wandelt werden; ein klassisches Beispiel ist hierbei die Erzeugung von Natronlauge und Salzsäure aus Natrium chlorid. Die bipolare Membran ist ein Laminat aus einer Kationen- und Anionenaustauschermembran, das in der Lage ist, beim Anlegen eines elektrischen Feldes Wasser zu spalten. Dabei bietet die Wasser - spaltung mittels bipolarer Mem bran den Vorteil, dass keine Gase entstehen. Die BP-EDI besteht in ihrem Aufbau aus einer anodenseitigen Füllung mit Anionen - austauscher harz und einer kathoden - seitigen Füllung aus Kationen aus tauscher - harz; beide Füllungen sind durch eine bipolare Membran voneinander getrennt. Die Regeneration dieser Harze erfolgt kontinuierlich durch die mittles Wasser - spaltung erzeugten Ionen. Die jeweils angrenzende Konzentratkammer wird durch eine monopolare Membran von den Harzkammern getrennt. Das Verfahren bietet den Vorteil, dass die Grundeinheit bestehend aus den Harzkammern, einer Konzentratkammer und den zugehörigen Membranen mehrfach im elektrischen Feld hintereinander geschaltet werden kann, was die Kapazität erhöht. Abb. 10 zeigt den generellen Aufbau des Verfahrens. Literatur [1]: Nagel / Schmidt / Müller: Membranverfahren in der Wasseraufbereitung für die Halbleiterindustrie anhand ausgewählter Beispiele ; Handout des Aachener Membrankolloquiums 1997 [2]: Ho / Sirkar: Membrane Handbook ; ISBN: ; Verlag: Kluwer Academic Publisher [3] Walters / Weiser / Marek: Concentration of radioactive aqueous wastes ; Industrial Engineering Chemistry, Auflage 47, Seite 61-67, Jahrgang: F & S Filtrieren und Separieren Jahrgang 24 (2010) Nr. 5

Neue Wege bei der Generierung von Pharmawasser

Neue Wege bei der Generierung von Pharmawasser fachartikel Neue Wege bei der Generierung von Pharmawasser Die Erzeugung von gereinigtem Wasser (Purified Water PW) und hochgereinigtem Wasser (Highly Purified Water HPW) nimmt in der Pharmaindustrie eine

Mehr

Reinwasser für die Pharmaindustrie. Marcel Zehnder

Reinwasser für die Pharmaindustrie. Marcel Zehnder Reinwasser für die Pharmaindustrie Marcel Zehnder 1. Wasserqualitäten 2. Erzeugung der verschiedenen Wasserqualitäten 3. Design und Planung 4. Energie und Entwicklungen Design und Planung einer Wasseraufbereitung

Mehr

Pharmatec Anlagen zur Herstellung von Purified Water (PW) und Highly Purified Water (HPW) Packaging Technology

Pharmatec Anlagen zur Herstellung von Purified Water (PW) und Highly Purified Water (HPW) Packaging Technology Pharmatec Anlagen zur Herstellung von Purified Water (PW) und Highly Purified Water (HPW) Packaging Technology Anlagen für Reinstmedien von Pharmatec Pharmatec ist Ihr Ansprechpartner für die Konzeption,

Mehr

3.4. Leitungsmechanismen

3.4. Leitungsmechanismen a) Metalle 3.4. Leitungsmechanismen - Metall besteht aus positiv geladenen Metallionen und frei beweglichen Leitungselektronen (freie Elektronengas), Bsp.: Cu 2+ + 2e - - elektrische Leitung durch freie

Mehr

Ausführungsformen und Anwendungen der Elektrodeionisation (EDI) zur Reinstwasserbereitung

Ausführungsformen und Anwendungen der Elektrodeionisation (EDI) zur Reinstwasserbereitung Ausführungsformen und Anwendungen der Elektrodeionisation (EDI) zur Reinstwasserbereitung Teil 3: Einbindung der EDI-Stufe und Zusammenfassung St. Duscher* Im ersten Teil des Artikels wurde auf die unterschiedlichen

Mehr

Leistung, die überzeugt

Leistung, die überzeugt Protegra CS RO Serie Allen Ansprüchen gelassen begegnen RO- und RO EDI-systeme Manometer RO-Modul RO- Pumpe Vorfiltration Serviceventil Leitfähigkeitsmessung Druckschalter Rückschlagventil Reduzierblende

Mehr

14. elektrischer Strom

14. elektrischer Strom Ladungstransport, elektrischer Strom 14. elektrischer Strom In Festkörpern: Isolatoren: alle Elektronen fest am Atom gebunden, bei Zimmertemperatur keine freien Elektronen -> kein Stromfluß Metalle: Ladungsträger

Mehr

Einsatz des phd-s sc im industriellen Abwasser

Einsatz des phd-s sc im industriellen Abwasser Erfahrungsbericht phd-s sc Einsatz des phd-s sc im industriellen Abwasser Vorteile Schmutzunanfällige Elektrode durch neue Technik Längere Standzeiten gegenüber Glaselektroden Langzeitstabile Kalibrierung

Mehr

Gegenüberstellung Reversosmose, Filteranlagen, UV-Desinfektion zum Oxidationsreaktor NIQ-Reihe (Helion 45)

Gegenüberstellung Reversosmose, Filteranlagen, UV-Desinfektion zum Oxidationsreaktor NIQ-Reihe (Helion 45) Gegenüberstellung Reversosmose, Filteranlagen, UV-Desinfektion zum Oxidationsreaktor NIQ-Reihe (Helion 45) Reversosmose: Das Verfahren drückt Wasser durch eine feine Membrane die nur von H 2 O Molekülen

Mehr

Überblick über Wasserbehandlungsmethoden zur Vermeidung von Kalkablagerung im Plattenwärmetauscher

Überblick über Wasserbehandlungsmethoden zur Vermeidung von Kalkablagerung im Plattenwärmetauscher Information Überblick über Wasserbehandlungsmethoden zur Vermeidung von Kalkablagerung im Plattenwärmetauscher der Trinkwarmwassererzeugung Inhaltsverzeichnis: Das Problem Kalk... 1 Verschiedene Verfahren

Mehr

Aufbereitung des REINSTWASSER durch den Einsatz der kontinuierlichen Elektrodeionisation

Aufbereitung des REINSTWASSER durch den Einsatz der kontinuierlichen Elektrodeionisation Aufbereitung des REINSTWASSER durch den Einsatz der kontinuierlichen Elektrodeionisation Bei der Herstellung von integrierten Schaltungen werden die Siliziumwafer häufig mit Wasser gespült. Das hierfür

Mehr

Interdisziplinäres Fernstudium Umweltwissenschaften - infernum. Spezielle Verfahren der Wasseraufbereitung und Abwasserreinigung

Interdisziplinäres Fernstudium Umweltwissenschaften - infernum. Spezielle Verfahren der Wasseraufbereitung und Abwasserreinigung Interdisziplinäres Fernstudium Umweltwissenschaften - infernum Spezielle Verfahren der Wasseraufbereitung und Abwasserreinigung Interdisziplinäres Fernstudium Umweltwissenschaften - infernum Spezielle

Mehr

Elektrolyse. Zelle.. Bei der Elektrolyse handelt es sich im Prinzip um eine Umkehrung der in einer galvanischen Zelle Z ablaufenden Redox-Reaktion

Elektrolyse. Zelle.. Bei der Elektrolyse handelt es sich im Prinzip um eine Umkehrung der in einer galvanischen Zelle Z ablaufenden Redox-Reaktion (Graphit) Cl - Abgabe von Elektronen: Oxidation Anode Diaphragma H + Elektrolyse Wird in einer elektrochemischen Zelle eine nicht-spontane Reaktion durch eine äußere Stromquelle erzwungen Elektrolyse-Zelle

Mehr

arium Begriffe zur Wasseraufbereitung

arium Begriffe zur Wasseraufbereitung arium Begriffe zur Wasseraufbereitung A.C.S. American Chemical Society Absorption Die Anreicherung einer Substanz (Absorbens) z.b. CO 2 (Kohlendioxid) in einem Material z.b. Wasser (Absorptionsmittel).

Mehr

Herzlich willkommen! Wasseraufbereitung für ein Kraftwerk

Herzlich willkommen! Wasseraufbereitung für ein Kraftwerk Herzlich willkommen! Wasseraufbereitung für ein Kraftwerk 1 Inhalt 1. Einleitung 2. Wasserqualität 3. Blockdiagramm Wasseraufbereitung 5. Zusammenfassung und Ausblick 2 1 1. Einleitung Neben den klassischen

Mehr

Analytische Chemie (für Biol. / Pharm. Wiss.)

Analytische Chemie (für Biol. / Pharm. Wiss.) Analytische Chemie (für Biol. / Pharm. Wiss.) Teil: Trenntechniken (Chromatographie, Elektrophorese) Dr. Thomas Schmid HCI D323 schmid@org.chem.ethz.ch http://www.analytik.ethz.ch/ Elektrophorese 2 Elektrophorese

Mehr

Martin Raiber 21.02.07 Elektrolyse: Strom - Spannungskurven

Martin Raiber 21.02.07 Elektrolyse: Strom - Spannungskurven Martin Raiber 21.02.07 Elektrolyse: Strom - Spannungskurven Geräte: U-Rohr, verschiedene Platin-Elektroden (blank, platiniert), Graphit-Elektroden, spannungsstabilisierte Gleichspannungsquelle, CASSY-Spannungs/Stromstärkemessgerät

Mehr

Power. Industry. Wasseraufbereitung. für Kraftwerke

Power. Industry. Wasseraufbereitung. für Kraftwerke Power Wasseraufbereitung Industry für Kraftwerke Besondere Verfahren und Produkte Rohwasseraufbereitung - Actiflo - Multiflo - Flotation - Schlammaufbereitung - Coplator (Profilbahnbelüfter) Filtration

Mehr

THE ART TO CLEAR SOLUTIONS

THE ART TO CLEAR SOLUTIONS THE ART TO CLEAR SOLUTIONS ELEKTROTAUCHLACK UNSERE LÖSUNGEN SP IR A- CE L W ic ke lm od ul e Mögliche Anwendungen unserer Produkte Anwendungen Vorteile Filtration von kathodischem Elektrotauchlack (KTL)

Mehr

Labor- und Pilotuntersuchungen für Waschsysteme zur Herstellung von Biomethan"

Labor- und Pilotuntersuchungen für Waschsysteme zur Herstellung von Biomethan Labor- und Pilotuntersuchungen für Waschsysteme zur Herstellung von Biomethan" Lutherstadt Wittenberg, 27.10.2006 Fachtagung INNOGAS: Herstellung von Biomethan aus Biogas Dr. J. Hofmann, U. Freier Zielstellung

Mehr

Membran- und Donnanpotentiale. (Zusammenfassung)

Membran- und Donnanpotentiale. (Zusammenfassung) Membranund Donnanpotentiale (Zusammenfassung) Inhaltsverzeichnis 1. Elektrochemische Membranen...Seite 2 2. Diffusionspotentiale...Seite 2 3. Donnanpotentiale...Seite 3 4. Zusammenhang der dargestellten

Mehr

Entfernung von Schwefelverbindungen mit hoher Konzentration aus Biogas

Entfernung von Schwefelverbindungen mit hoher Konzentration aus Biogas Entfernung von Schwefelverbindungen mit hoher Konzentration aus Biogas M. Wecks, U. Freier, J. Hofmann und J. Ondruschka Dessau, 29./30.11.2007 Internationale Fachtagung INNOGAS: Herstellung von Biomethan

Mehr

Abwassertechnik Industrielles waschen

Abwassertechnik Industrielles waschen Abwassertechnik Industrielles waschen Made in Germany Swiss made ABWASSERBEHANDLUNG EFFIZIENT UND WIRTSCHAFTLICH Beim gewerblichen und industriellen Waschen von Geräten, Maschinen, Komponenten, Fahrzeugen,

Mehr

THE ART TO CLEAR SOLUTIONS

THE ART TO CLEAR SOLUTIONS THE ART TO CLEAR SOLUTIONS CHEMIE UNSERE LÖSUNGEN Mögliche Anwendungen unserer Produkte Anwendungen Aufbereitung von Prozessströmen NADIR Membranen und Formate SPIRA-CEL Wickelmodule BIO-CEL Getauchte

Mehr

3ULQ]LSGHUNDSD]LWLYHQ6HQVRUHQ

3ULQ]LSGHUNDSD]LWLYHQ6HQVRUHQ 3ULQ]LSGHUNDSD]LWLYHQ6HQVRUHQ Abb. 1: Prinzipaufbau eines Kondensators Abb. 2: Prinzipaufbau eines Differential-Kondensators und Beschaltung in einer Halbbrücke Abb. 3: Prinzipaufbau eines Differential-Kondensators

Mehr

Messsystem, Routineüberwachung in der Praxis

Messsystem, Routineüberwachung in der Praxis SGSV Fachtage Nachspülqualität lität bei RDG Anforderungen, Messsystem, Routineüberwachung in der Praxis Cornelia Hugo, QM Beauftragte ZSV, Tübingen Dr. Winfried Michels, Miele Professional, Gütersloh

Mehr

High Performance Liquid Chromatography

High Performance Liquid Chromatography Was ist? Was ist das Besondere? Aufbau Auswertung Möglichkeiten & Varianten der Zusammenfassung High Performance Liquid Chromatography () Systembiologie - Methodenseminar WS 08/09 FU Berlin 10. November

Mehr

Quantitative Analytik -231- Elektrophorese. Bei dieser Gruppe von Methoden werden Ionen durch Anlegen eines elektrischen Feldes transportiert.

Quantitative Analytik -231- Elektrophorese. Bei dieser Gruppe von Methoden werden Ionen durch Anlegen eines elektrischen Feldes transportiert. Quantitative Analytik -231- Elektrophorese 9. ELEKTROPHORESE Bei dieser Gruppe von Methoden werden Ionen durch Anlegen eines elektrischen Feldes transportiert. Elektrophoretische Mobilität von Ionen in

Mehr

6. -Wasseraufbereitungsanlagen gegen saures & aggressives Wasser

6. -Wasseraufbereitungsanlagen gegen saures & aggressives Wasser 6. -Wasseraufbereitungsanlagen gegen saures & aggressives Wasser Zur Entsäuerung gibt es mehrere Möglichkeiten. Zunächst ist zu klären warum das Wasser sauer ist, um dann die richtige Lösung zur Entsäuerung

Mehr

IONENAUSTAUSCH FÜR LAIEN

IONENAUSTAUSCH FÜR LAIEN IONENAUSTAUSCH FÜR LAIEN Eine Einführung Wasser Wasser ist eine Flüssigkeit. Wasser besteht aus Wassermolekülen (Formel H 2 O). Alle natürlichen Gewässer enthalten Fremdsubstanzen, gewöhnlich in kleinen

Mehr

Begriffe zur Elektrik und Elektrochemie

Begriffe zur Elektrik und Elektrochemie Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung Begriffe zur Elektrik und Elektrochemie Akkumulator Atom Atomkern Batterie Ein Akkumulator ist eine Energiequelle, die wie eine Batterie Gleichstrom

Mehr

Chemie für Biologen. Vorlesung im. WS 2004/05 V2, Mi 10-12, S04 T01 A02. Paul Rademacher Institut für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen

Chemie für Biologen. Vorlesung im. WS 2004/05 V2, Mi 10-12, S04 T01 A02. Paul Rademacher Institut für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen Chemie für Biologen Vorlesung im WS 200/05 V2, Mi 10-12, S0 T01 A02 Paul Rademacher Institut für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen (Teil : 03.11.200) MILESS: Chemie für Biologen 66 Chemische

Mehr

Zellstofftechnologie. IM-MS Anaerob-Reaktor

Zellstofftechnologie. IM-MS Anaerob-Reaktor Zellstofftechnologie IM-MS Anaerob-Reaktor IM-MS Anaerob-Reaktor 3 IM-MS Effiziente, stabile und wirtschaftliche Abwasserreinigung IM-MS steht für Integrierter Mischer & Membran Separator und bietet gegenüber

Mehr

Elektrik Grundlagen 1

Elektrik Grundlagen 1 Elektrik Grundlagen. Was versteht man unter einem Stromlaufplan? Er ist die ausführliche Darstellung einer Schaltung in ihren Einzelheiten. Er zeigt den Stromverlauf der Elektronen im Verbraucher an. Er

Mehr

Naturwissenschaft Vermutungswissen Alles ist Chemie!!! Analyse Synthese

Naturwissenschaft Vermutungswissen Alles ist Chemie!!! Analyse Synthese SPF 2 Chemie Was ist Chemie? - Chemie ist eine Naturwissenschaft Wie schafft eine Naturwissenschaft wissen? - Vermutungswissen; naturwissenschaftlicher Erkenntnisgang Womit beschäftigt sich die Chemie?

Mehr

Elektrolyte. (aus: Goldenberg, SOL)

Elektrolyte. (aus: Goldenberg, SOL) Elektrolyte Elektrolyte leiten in wässriger Lösung Strom. Zu den Elektrolyten zählen Säuren, Basen und Salze, denn diese alle liegen in wässriger Lösung zumindest teilweise in Ionenform vor. Das Ostwaldsche

Mehr

Mikrofiltration mit Membranen

Mikrofiltration mit Membranen Siegfried Ripperger Mikrofiltration mit Membranen Grundlagen, Verfahren, Anwendungen VCH Weinheim New York Basel Cambridge Inhalt 1 Einführung in die Mikrofiltration mit Membranen 1 1.1 Stellung der Mikrofiltration

Mehr

Thermo Scientific Zentrale Wasseraufbereitungsanlagen Kundenspezifische Lösungen

Thermo Scientific Zentrale Wasseraufbereitungsanlagen Kundenspezifische Lösungen Thermo Scientific Zentrale Wasseraufbereitungsanlagen Kundenspezifische Lösungen für einen Tagesbedarf von 300 bis >100.000 L Zuverlässige und effiziente Reinwasseraufbereitung mit einem System Wasser

Mehr

Seiko Instruments GmbH NanoTechnology

Seiko Instruments GmbH NanoTechnology Seiko Instruments GmbH NanoTechnology Röntgenfluoreszenz Analyse Eine Beschreibung der Röntgenfluoreszenzanalysetechnik mit Beispielen. 1. Prinzip Röntgenstrahlen sind elektromagnetische Wellen, ähnlich

Mehr

Wasserstoff. - Den Antrieb eines Fahrzeuges durch die direkte Verbrennung von Wasserstoff in einem Verbrennungsmotor

Wasserstoff. - Den Antrieb eines Fahrzeuges durch die direkte Verbrennung von Wasserstoff in einem Verbrennungsmotor Wasserstoff Einführung Der so genannte Treibhauseffekt dürfte wohl jedem spätestens durch die aktuelle Diskussion um den UNO-Klimabericht 2007 ein Begriff sein. Auch dürfte allgemein bekannt sein, dass

Mehr

Chemische Reaktionen ergeben neue Stoffe mit neuen Eigenschaften

Chemische Reaktionen ergeben neue Stoffe mit neuen Eigenschaften 1 Grundbegriffe 1.1 Die Entwicklung der Chemie Im Vergleich zu anderen Naturwissenschaften wie der Physik oder der Biologie ist die Chemie eine junge Wissenschaft. Denn erst vor etwa 200 Jahren gelangten

Mehr

Quellfrische. Ideen. reinsten Wassers

Quellfrische. Ideen. reinsten Wassers Quellfrische Ideen Die FLUIDTEC versteht sich als Anbieter inno - vativer Technologien für die Wasseraufbereitung und Pumpentechnologie. Im Fokus stehen Konzepte, die immer von Anfang an die Herausforderungen

Mehr

Labor- und Pilotuntersuchungen für Waschsysteme zur Herstellung von Biomethan"

Labor- und Pilotuntersuchungen für Waschsysteme zur Herstellung von Biomethan Labor- und Pilotuntersuchungen für Waschsysteme zur Herstellung von Biomethan" Oranienbaum, 10.05.2007 Symposium: Biogas- und Biokraftstoffaufarbeitung 2. Fachtagung NEMO-Netzwerk INNOGAS Dr. J. Hofmann,

Mehr

Der Schutz-Garant. Das 1x1 des Kühlerschutzes

Der Schutz-Garant. Das 1x1 des Kühlerschutzes Headline Der Schutz-Garant. Das 1x1 des Kühlerschutzes Wie funktioniert das Kühlsystem? Das Grundprinzip ist einfach: 1/3 der im Motor erzeugten Energie wird in Form von Wärme vom Kühlmittelgemisch zum

Mehr

Grundlagen der Chemie Elektrochemie

Grundlagen der Chemie Elektrochemie Elektrochemie Prof. Annie Powell KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft www.kit.edu Elektrischer Strom Ein elektrischer Strom ist ein

Mehr

Der Schmelzpunkt von Salzen

Der Schmelzpunkt von Salzen Der Schmelzpunkt von Salzen Vergleich die Smp. der Salze (links). Welche Rolle könnten die Ionenradien bzw. die Ladung der enthaltenen Ionen spielen? Der Schmelzpunkt von Salzen ist i.d.r. sehr hoch. Er

Mehr

Lernaufgabe: Halbleiterdiode 1

Lernaufgabe: Halbleiterdiode 1 1 Organisation Gruppeneinteilung nach Plan / Zeit für die Bearbeitung: 60 Minuten Lernziele - Die Funktionsweise und das Schaltverhalten einiger Diodentypen angeben können - Schaltkreise mit Dioden aufbauen

Mehr

Um es nicht zu wissenschaftlich zu machen: ORP wird verwendet, um den Wert von Oxidantien und Antioxidantien in Flüssigkeiten zu messen.

Um es nicht zu wissenschaftlich zu machen: ORP wird verwendet, um den Wert von Oxidantien und Antioxidantien in Flüssigkeiten zu messen. NEGATIVER ORP Was ist ORP? ORP steht für Oxidations Reduktions Potential, welches in Milli Volt gemessen wird. (mv) Um es nicht zu wissenschaftlich zu machen: ORP wird verwendet, um den Wert von Oxidantien

Mehr

Anforderungen an die Heizwasserqualität / VDI 2035

Anforderungen an die Heizwasserqualität / VDI 2035 Anforderungen an die Heizwasserqualität / VDI 2035 Inhalt 1. Die Technische Regel VDI 2035... 3 1.1. Kernziele der VDI 2035... 3 1.2. Wasserbehandlung nach VDI 2035... 3 1.3. Vorteile von VE-Heizwasser:...

Mehr

Kalk-und Korrosionsschutz in Heizanlagen nach gültigen Normen und Richtlinien SIA 384/1 DIN 2035

Kalk-und Korrosionsschutz in Heizanlagen nach gültigen Normen und Richtlinien SIA 384/1 DIN 2035 Kalk-und Korrosionsschutz in Heizanlagen nach gültigen Normen und Richtlinien SIA 384/1 DIN 2035 Unternehmer ist verantwortlich Jahrelang wurde bei der Heizungsbefüllung einfach das Trinkwasser unbehandelt

Mehr

Verschiedene feste Stoffe werden auf ihre Leitfähigkeit untersucht, z.b. Metalle, Holz, Kohle, Kunststoff, Bleistiftmine.

Verschiedene feste Stoffe werden auf ihre Leitfähigkeit untersucht, z.b. Metalle, Holz, Kohle, Kunststoff, Bleistiftmine. R. Brinkmann http://brinkmann-du.de Seite 1 26/11/2013 Leiter und Nichtleiter Gute Leiter, schlechte Leiter, Isolatoren Prüfung der Leitfähigkeit verschiedener Stoffe Untersuchung fester Stoffe auf ihre

Mehr

Chemische und Mikrobiologische Untersuchung von mittels YVE-310-Filterkanne aufbereitetem Leitungswasser

Chemische und Mikrobiologische Untersuchung von mittels YVE-310-Filterkanne aufbereitetem Leitungswasser REPORT Chemische und Mikrobiologische Untersuchung von mittels YVE-310-Filterkanne aufbereitetem Leitungswasser DI Otmar Plank Verteiler: 1-3 Fa. YVE & BIO GmbH, Bremen 4 Otmar Plank 5 HET August 2014

Mehr

Elektrische Leitung. Strom

Elektrische Leitung. Strom lektrische Leitung 1. Leitungsmechanismen Bändermodell 2. Ladungstransport in Festkörpern i) Temperaturabhängigkeit Leiter ii) igen- und Fremdleitung in Halbleitern iii) Stromtransport in Isolatoren iv)

Mehr

Zusammensetzung und Dosierung von Waschmitteln und Auswirkung auf das Waschverhalten

Zusammensetzung und Dosierung von Waschmitteln und Auswirkung auf das Waschverhalten Leonardo Da Vinci Projekt Nachhaltigkeit in der gewerblichen Wäscherei Modul 4 Einsatz von Wasch- und Waschhilfsmitteln Kapitel 2 Zusammensetzung und Dosierung von Waschmitteln und Auswirkung auf das Waschverhalten

Mehr

18. Magnetismus in Materie

18. Magnetismus in Materie 18. Magnetismus in Materie Wir haben den elektrischen Strom als Quelle für Magnetfelder kennen gelernt. Auch das magnetische Verhalten von Materie wird durch elektrische Ströme bestimmt. Die Bewegung der

Mehr

3. Stoffgemische und Ihre Zerlegung

3. Stoffgemische und Ihre Zerlegung 3. Stoffgemische und Ihre Zerlegung Aus Stoffgemischen lassen sich die einzelnen Bestandteile durch physikalische Trennverfahren isolieren. Wenn ein Stoff mittels physikalischen Methoden nicht weiter zerlegen

Mehr

TKA LabTower EDI. Zwei in Einem! Rein- und Reinstwasser

TKA LabTower EDI. Zwei in Einem! Rein- und Reinstwasser TKA LabTower EDI Zwei in Einem! Rein- und Reinstwasser Das integrierte System. Aufbereitung und Tank in Einem. Reinwasser ASTM II, 15 10 MΩxcm. Reinstwasser ASTM I, 18,2 MΩxcm, TOC 1 5 ppb Zur direkten

Mehr

Produktvorteile zur Abpufferung enzymatischer Reinigungslösungen auch für ph-empfindliche Membranen schaumfrei tensidfrei

Produktvorteile zur Abpufferung enzymatischer Reinigungslösungen auch für ph-empfindliche Membranen schaumfrei tensidfrei P3-ultrasil 60A Kurzbeschreibung Flüssiges, neutrales, komplexbildnerhaltiges, gepuffertes Reinigungsmittel für Membranfiltrationsanlagen Produktvorteile zur Abpufferung enzymatischer Reinigungslösungen

Mehr

4.2 Gleichstromkreise

4.2 Gleichstromkreise 4.2 Gleichstromkreise Werden Ladungen transportiert, so fließt ein elektrischer Strom I dq C It () [] I A s dt Einfachster Fall: Gleichstrom; Strom fließt in gleicher ichtung mit konstanter Stärke. I()

Mehr

Ökonomische und ökologische Bewertung von zwei Gärresteaufbereitungssystemen

Ökonomische und ökologische Bewertung von zwei Gärresteaufbereitungssystemen Ökonomische und ökologische Bewertung von zwei Gärresteaufbereitungssystemen Ralf Block BIGATEC Ingenieurbüro für Bioenergie Keltenstr. 7, 47495 Rheinberg, Tel.: 0 28 43 / 90 10 50, Fax: 0 28 43 / 90 10

Mehr

Dissoziation, ph-wert und Puffer

Dissoziation, ph-wert und Puffer Dissoziation, ph-wert und Puffer Die Stoffmengenkonzentration (molare Konzentration) c einer Substanz wird in diesem Text in eckigen Klammern dargestellt, z. B. [CH 3 COOH] anstelle von c CH3COOH oder

Mehr

Der elektropneumatische Feinstaubfilter

Der elektropneumatische Feinstaubfilter Der elektropneumatische Feinstaubfilter Der elektronische Feinstaubfilter ist ein Feinstaubabscheider, der ins besondere Feinstaubartikel im Bereich von 0,05 0,5 µm aus Gasen entfernt und der vorzugsweise

Mehr

Leitfähigkeitsmessung (induktiv)

Leitfähigkeitsmessung (induktiv) MPT GmbH Ferdinand-Porsche-Ring 8 63110 Rodgau Tel. 06106-4853 Fax. 06106-18039 e-mail: info@mpt-rodgau.de DIN EN ISO 90 01 Web : www.mpt-rodgau.de Reg.-Nr. 73 100 489 Technische Daten: Lf-Bereich Lf-

Mehr

B Chemisch Wissenwertes. Arrhénius gab 1887 Definitionen für Säuren und Laugen an, die seither öfter erneuert wurden.

B Chemisch Wissenwertes. Arrhénius gab 1887 Definitionen für Säuren und Laugen an, die seither öfter erneuert wurden. -I B.1- B C H E M I S C H W ISSENWERTES 1 Säuren, Laugen und Salze 1.1 Definitionen von Arrhénius Arrhénius gab 1887 Definitionen für Säuren und Laugen an, die seither öfter erneuert wurden. Eine Säure

Mehr

Geneboost Best.- Nr. 2004011. 1. Aufbau Der Stromverstärker ist in ein Isoliergehäuse eingebaut. Er wird vom Netz (230 V/50 Hz, ohne Erdung) gespeist.

Geneboost Best.- Nr. 2004011. 1. Aufbau Der Stromverstärker ist in ein Isoliergehäuse eingebaut. Er wird vom Netz (230 V/50 Hz, ohne Erdung) gespeist. Geneboost Best.- Nr. 2004011 1. Aufbau Der Stromverstärker ist in ein Isoliergehäuse eingebaut. Er wird vom Netz (230 V/50 Hz, ohne Erdung) gespeist. An den BNC-Ausgangsbuchsen lässt sich mit einem störungsfreien

Mehr

Biogas eine natürliche und endlos verfügbare Energiequelle

Biogas eine natürliche und endlos verfügbare Energiequelle Biogas eine natürliche und endlos verfügbare Energiequelle Mit Biogas können Sie sich als Kundin oder Kunde der IBAarau Erdgas AG noch stärker für die Umwelt engagieren. Sie können frei entscheiden, ob

Mehr

Wissen kompakt: Wasser im Labor. Flexibel. Verlässlich. Persönlich.

Wissen kompakt: Wasser im Labor. Flexibel. Verlässlich. Persönlich. K O M P E T E N Z I M L A B O R Wissen kompakt: Wasser im Labor Flexibel. Verlässlich. Persönlich. Rein- und Reinstwasser Trinkwasser enthält verschiedene gelöste Partikel und Schwebstoffe, die die Durchführung

Mehr

Tropfenkonturanalyse

Tropfenkonturanalyse Phasen und Grenzflächen Tropfenkonturanalyse Abstract Mit Hilfe der Tropfenkonturanalyse kann die Oberflächenspannung einer Flüssigkeit ermittelt werden. Wird die Oberflächenspannung von Tensidlösungen

Mehr

Ampere ist die Einheit der Stromstärke. Das Messgerät heißt Amperemeter. Die Stromstärke gibt an, wie viele Elektronen pro Sekunde durch den Draht

Ampere ist die Einheit der Stromstärke. Das Messgerät heißt Amperemeter. Die Stromstärke gibt an, wie viele Elektronen pro Sekunde durch den Draht Ampere ist die Einheit der Stromstärke. Das Messgerät heißt Amperemeter. Die Stromstärke gibt an, wie viele Elektronen pro Sekunde durch den Draht rinnen. Alkohole sind chemische Verbindungen, der Alkohol,

Mehr

Grundlagen der Elektronik

Grundlagen der Elektronik Grundlagen der Elektronik Wiederholung: Elektrische Größen Die elektrische Stromstärke I in A gibt an,... wie viele Elektronen sich pro Sekunde durch den Querschnitt eines Leiters bewegen. Die elektrische

Mehr

Überprüfung der Qualität von Flüssigkeiten für die Hämodialyse

Überprüfung der Qualität von Flüssigkeiten für die Hämodialyse Arbeitskreis für Krankenhaushygiene des Magistrats der Stadt Wien MA 15 Gesundheitswesen und Soziales gemeinsam mit dem Klinischen Institut für Hygiene und medizinische Mikrobiologie der Universität Wien

Mehr

Der Einfluss des Wassers auf die Qualität der Kühlschmierstoff-Emulsion

Der Einfluss des Wassers auf die Qualität der Kühlschmierstoff-Emulsion Der Einfluss des Wassers auf die Qualität der KühlschmierstoffEmulsion Markus Kühni, Leiter Kundendienst Blaser Swisslube AG Winterseistrasse 3415 HasleRüegsau Tel: 034 460 01 01 email: contact@blaser.com

Mehr

TU Bergakademie Freiberg Institut für Werkstofftechnik Schülerlabor science meets school Werkstoffe und Technologien in Freiberg

TU Bergakademie Freiberg Institut für Werkstofftechnik Schülerlabor science meets school Werkstoffe und Technologien in Freiberg TU Bergakademie Freiberg Institut für Werkstofftechnik Schülerlabor science meets school Werkstoffe und Technologien in Freiberg PROTOKOLL Modul: Versuch: Physikalische Eigenschaften I. VERSUCHSZIEL Die

Mehr

Übungsblatt zu Säuren und Basen

Übungsblatt zu Säuren und Basen 1 Übungsblatt zu Säuren und Basen 1. In einer wässrigen Lösung misst die Konzentration der Oxoniumionen (H 3 O + ) 10 5 M. a) Wie gross ist der ph Wert? b) Ist die Konzentration der OH Ionen grösser oder

Mehr

S u p l u e un u d n d Tr T ans n for o mator Klasse A Klasse A (Ergänzung) Norbert - DK6NF

S u p l u e un u d n d Tr T ans n for o mator Klasse A Klasse A (Ergänzung) Norbert - DK6NF Spule und Transformator Klasse (Ergänzung) Norbert - K6NF usgewählte Prüfungsfragen T301 n eine Spule wird über einen Widerstand eine Gleichspannung angelegt. Welches der nachfolgenden iagramme zeigt den

Mehr

Brennstoffzellenantriebe für US Militär Hybridauto

Brennstoffzellenantriebe für US Militär Hybridauto Brennstoffzellenantriebe für US Militär Hybridauto PKW mit antrieb wurden von führenden Fahrzeugherstellern bereits in den 80iger Jahren entwickelt. Die anfänglichen Schwierigkeiten hinsichtlich der Tankgröße,

Mehr

Kleine Elektrizitätslehre 4001

Kleine Elektrizitätslehre 4001 Kleine Elektrizitätslehre 4001 Fischereiinspektorat des Kantons Bern (Ausbildungsunterlagen Elektrofischerei EAWAG 2010) 1 Kleine Elektrizitätslehre Wassersystem 4002!! Je grösser die Höhendifferenz desto

Mehr

Funktionsweise/Eigenschaften Anwendungen/Beispiele. Tenside. Helge Rütz. 16. November 2007

Funktionsweise/Eigenschaften Anwendungen/Beispiele. Tenside. Helge Rütz. 16. November 2007 Funktionsweise/Eigenschaften Anwendungen/Beispiele 16. November 2007 Funktionsweise/Eigenschaften Anwendungen/Beispiele... sind Substanzen, die Grenzflächenspannung herabsetzen. ermöglichen Vermengung

Mehr

Daniell-Element. Eine graphische Darstellung des Daniell-Elementes finden Sie in der Abbildung 1.

Daniell-Element. Eine graphische Darstellung des Daniell-Elementes finden Sie in der Abbildung 1. Dr. Roman Flesch Physikalisch-Chemische Praktika Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie Takustr. 3, 14195 Berlin rflesch@zedat.fu-berlin.de Physikalisch-Chemische Praktika Daniell-Element 1 Grundlagen

Mehr

AVA cleanphos. Wirtschaftliche Phosphor-Rückgewinnung mit Hydrothermaler Carbonisierung

AVA cleanphos. Wirtschaftliche Phosphor-Rückgewinnung mit Hydrothermaler Carbonisierung AVA cleanphos Wirtschaftliche Phosphor-Rückgewinnung mit Hydrothermaler Carbonisierung Kooperationstreffen am 15.10.14 in Markranstädt / Technologie-und Kompetenzzentrum Klärschlammverwertung Mitteldeutschland

Mehr

Elektrische Leitfähigkeit

Elektrische Leitfähigkeit A. Allgemeines Unter der elektrischen Leitfähigkeit versteht man die Fähigkeit F eines Stoffes, den elektrischen Strom zu leiten. Die Ladungsträger ger hierbei können k sein: Elektronen: Leiter 1. Art

Mehr

Physikalisches Praktikum I. PTC und NTC Widerstände. Fachbereich Physik. Energielücke. E g. Valenzband. Matrikelnummer:

Physikalisches Praktikum I. PTC und NTC Widerstände. Fachbereich Physik. Energielücke. E g. Valenzband. Matrikelnummer: Fachbereich Physik Physikalisches Praktikum I Name: PTC und NTC Widerstände Matrikelnummer: Fachrichtung: Mitarbeiter/in: Assistent/in: Versuchsdatum: Gruppennummer: Endtestat: Dieser Fragebogen muss von

Mehr

Mehr als reines Wasser Membrantechnik

Mehr als reines Wasser Membrantechnik Mehr als reines Wasser Membrantechnik Printed in Germany, PT PM 080 05/09 G Effektive Wasseraufbereitung Die Membranfiltration gewährleistet eine effiziente und gleich - zeitig umweltfreundliche Wasseraufbereitung,

Mehr

E 3 Brennstoffzelle. 1 Aufgabenstellung

E 3 Brennstoffzelle. 1 Aufgabenstellung E 3 Brennstoffzelle 1 Aufgabenstellung 1.1 Ermitteln Sie den Wirkungsgrad eines Elektrolyseurs. 1. Nehmen Sie die Strom-Spannungs-Kennlinie eines Brennstoffzellensystems auf und erläutern Sie den erhaltenen

Mehr

Chemische Verbrennung

Chemische Verbrennung Christopher Rank Sommerakademie Salem 2008 Gliederung Die chemische Definition Voraussetzungen sgeschwindigkeit Exotherme Reaktion Reaktionsenthalpie Heizwert Redoxreaktionen Bohrsches Atommodell s Elektrochemie:

Mehr

Wasseraufbereitung mit System

Wasseraufbereitung mit System Wasseraufbereitung mit System Auch das beste Trinkwasser ist noch lange kein gutes Aquarienwasser. Chlor, Schwermetalle und organische Belastungen in unserem Leitungswasser sind oft die Ursache vielfältigster

Mehr

Grundlagen der Elektrotechnik im Überblick. Brückenkurs Physik, 5. Tag

Grundlagen der Elektrotechnik im Überblick. Brückenkurs Physik, 5. Tag Grundlagen der Elektrotechnik im Überblick Brückenkurs Physik, 5. Tag Worum geht es? Elektrische Ladung Elektrische Spannung Elektrische Stromstärke Reihen- und Parallelschaltung von Widerständen 24.09.2014

Mehr

Informationen zur Dampfsterilisation

Informationen zur Dampfsterilisation Dezernat V Gebäudemanagement Abt. V-2 Maschinentechnik Sanitär Uni Ost Kontakt: Tel. 22104 oder über Leitwarte 22225 Informationen zur Dampfsterilisation In vielen Einrichtungen der Universität werden

Mehr

Die Brennstoffzelle. Von: Ismail Nasser

Die Brennstoffzelle. Von: Ismail Nasser Die Brennstoffzelle Gliederung Was ist eine Brennstoffzelle? Geschichte der Brennstoffzelle Aufbau und Funktionsweise der Brennstoffzelle Unterschiedliche Arten Gesamtwirkungsgrad Kosten Was ist eine Brennstoffzelle?

Mehr

Schalter. 2.3 Spannungsquellen. 2.3.1 Kondensatoren 112 KAPITEL 2. STROMFLUSS DURCH LEITER; EL. WIDERSTAND

Schalter. 2.3 Spannungsquellen. 2.3.1 Kondensatoren 112 KAPITEL 2. STROMFLUSS DURCH LEITER; EL. WIDERSTAND 112 KAPTEL 2. STROMFLSS DRCH LETER; EL. WDERSTAND 2.3 Spannungsquellen n diesem Abschnitt wollen wir näher besprechen, welche Arten von Spannungsquellen real verwendet werden können. 2.3.1 Kondensatoren

Mehr

Die Feuchtung im Offsetdruck

Die Feuchtung im Offsetdruck 2 Technische Information 25.01 11.2006 Bogenoffset Feuchtmittelzusätze Die Feuchtung im Offsetdruck Wichtige Informationen über den Einsatz von Feuchtmittelzusätzen Technische Information hubergroup. 25.01.

Mehr

Peltier-Element kurz erklärt

Peltier-Element kurz erklärt Peltier-Element kurz erklärt Inhaltsverzeichnis 1 Peltier-Kühltechnk...3 2 Anwendungen...3 3 Was ist ein Peltier-Element...3 4 Peltier-Effekt...3 5 Prinzipieller Aufbau...4 6 Wärmeflüsse...4 6.1 Wärmebilanz...4

Mehr

Anwendungsbeispiele Vakuumbandfilter zur Schlammentwässerung

Anwendungsbeispiele Vakuumbandfilter zur Schlammentwässerung Anwendungsbeispiele Vakuumbandfilter zur Schlammentwässerung Symbolfoto Die Leiblein GmbH entwickelt Geräte und Anlagen zur Prozess- und Abwasseraufbereitung. Dies beinhaltet die Fertigung einer breiten

Mehr

Schulinterner Lehrplan im Fach Chemie Klassenstufe 7-8

Schulinterner Lehrplan im Fach Chemie Klassenstufe 7-8 Schulinterner Lehrplan im Fach Chemie Klassenstufe 7-8 1. Sicherheit im Chemieunterricht Angemessenes Verhalten im Fachraum Chemie Schgemäßer Umgang mit dem Gasbrenner 2. Umgang und Entsorgung von Chemikalien

Mehr

Saurer Regen, was ist das?

Saurer Regen, was ist das? Saurer Regen, was ist das? 1. SO x (x=2,3) => SO 2 und SO 3 SO 2 + H 2 O H 2 SO 3 (schwefelige Säure) SO 3 + H 2 O H 2 SO 4 (Schwefelsäure) 2. NO x (x=1,2) 2 NO + H 2 O + ½O 2 2 H NO 2 (salpetrige Säure)

Mehr

Bauteilreinigung. Minimierung von Abluft, Abwasser, Abfall. Brigitte Haase. Hochschule Bremerhaven (D) bhaase@hs-bremerhaven.de

Bauteilreinigung. Minimierung von Abluft, Abwasser, Abfall. Brigitte Haase. Hochschule Bremerhaven (D) bhaase@hs-bremerhaven.de Bauteilreinigung Minimierung von Abluft, Abwasser, Abfall Brigitte Haase Hochschule Bremerhaven (D) bhaase@hs-bremerhaven.de Inhalt Definition: Was ist Reinigung? Woher kommen Verunreinigungen? Reinigungsverfahren

Mehr

Elektrochemische Kinetik. FU Berlin Constanze Donner / Ludwig Pohlmann 2010 1

Elektrochemische Kinetik. FU Berlin Constanze Donner / Ludwig Pohlmann 2010 1 Elektrochemische Kinetik FU Berlin Constanze Donner / Ludwig Pohlmann 2010 1 FU Berlin Constanze Donner / Ludwig Pohlmann 2010 2 Elektrochemische Kinetik Was war: Die NernstGleichung beschreibt das thermodynamische

Mehr

Die Brennstoffzelle Technologie der Zukunft?

Die Brennstoffzelle Technologie der Zukunft? Westfälische Wilhelms-Universität Münster Institut für Physikalische Chemie Die Brennstoffzelle Technologie der Zukunft? Sommersemester 2005 Julia Hederer Carolin Eiersbrock Übersicht Einleitung Geschichte

Mehr

Silbercoulometer / Elektrolyse. Bestimmung der Faraday schen Zahl mit dem Silbercoulometer

Silbercoulometer / Elektrolyse. Bestimmung der Faraday schen Zahl mit dem Silbercoulometer Institut f. Experimentalphysik Technische Universität Graz Petersgasse 16, A-8010 Graz Laborübungen: Elektrizität und Optik 20. Mai 2010 Silbercoulometer / Elektrolyse Stichworte zur Vorbereitung: Elektrolytische

Mehr

6 Verfahren zur Messung von Widerständen/ Impedanzen in elektrischen Anlagen und an Geräten

6 Verfahren zur Messung von Widerständen/ Impedanzen in elektrischen Anlagen und an Geräten Mehr Informationen zum Titel 6 Verfahren zur Messung von Widerständen/ Impedanzen in elektrischen Anlagen und an Geräten Bearbeitet von Manfred Grapentin 6.1 Arten und Eigenschaften von elektrischen Widerständen

Mehr