4. QUARTAL Im Dienste Ihres Vermögens. Seit ANLAGEPOLITIK Das Umfeld bleibt anspruchsvoll

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1 INVESTOR 4. QUARTAL 2014 ANLAGEPOLITIK Das Umfeld bleibt anspruchsvoll SCHWERPUNKT Moderne Krebstherapie vor dem Durchbruch Oldtimer als Kapitalanlage Im Dienste Ihres Vermögens. Seit 1868.

2 Inhalt 3 Editorial Anlagepolitik 4 Anlagestrategie 7 Trends & Prognosen 8 Konjunktur 12 Obligationen 13 Aktien 14 Diverse & Alternative Anlagen 15 Portfolio-Strukturen 16 Empfehlungen Aktien & Aktienfonds nach Regionen 17 Technische Analyse Aktien im Fokus Schwerpunkt 19 Moderne Krebstherapie 22 Oldtimer als Kapitalanlage Diese Publikation dient ausschliesslich Informationszwecken. Sie stellt keine Offerte oder Aufforderung von Lienhardt & Partner Privatbank Zürich AG oder in ihrem Auftrag zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder mit ihnen verbundenen Finanzinstrumenten oder zur Beteiligung an einer bestimmten Handelsstrategie in irgendeiner Rechtsordnung dar. Die Äusserungen und Kommentare, inklusive jene in Bezug auf die Anlagestrategie, widerspiegeln die derzeitigen Ansichten der Verfasser. Anlagen in den in dieser Publikation erwähnten Anlagekategorien sind unter Umständen nicht für alle Empfänger geeignet. Sie stellen keine persönliche Empfehlung für einen bestimmten Anleger dar. Bevor ein Anleger ein Geschäft abschliesst, sollte er prüfen, ob sich das betreffende Geschäft angesichts seiner persönlichen Umstände und Ziele für ihn eignet. Für die in dieser Publikation enthaltenen Informationen wird keine Zusicherung bezüglich ihrer Richtigkeit oder Vollständigkeit abgegeben. Lienhardt & Partner Privatbank Zürich AG lehnt jegliche Haftung für Verluste infolge der Verwendung dieser Publikation ab. Jede in dieser Publikation erwähnte Anlageklasse ist mit Risiken behaftet. Die bisherige Performance einer Anlage ist kein verlässlicher Indikator für deren zukünftige Entwicklung. Performance-Prognosen sind keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Ergebnisse Diese Publikation darf nur in Ländern vertrieben werden, in denen der Vertrieb rechtlich erlaubt ist. Die hierin enthaltenen Informationen sind nicht für Personen aus Rechtsordnungen bestimmt, die solche Publikationen untersagen.

3 EDITORIAL Dr. Duri Prader CEO / Managing Partner Dr. Markus Graf Managing Partner Geschätzte Leserinnen und Leser Der Sommer, der kein echter Sommer war, ist vorbei. Tröstlich ist, dass wir Anleger wenigstens von grossen Ge wit tern an den Finanzmärkten verschont geblieben sind. Doch wie immer stellt sich schon wieder die Frage: Wie geht es weiter? Aufgrund der stabileren Konjunkturlage in den USA scheint die amerikanische Notenbank willens, in den kommenden Monaten eine Zinswende einzuläuten. Die Europäische Zentralbank (EZB) ist dagegen weit entfernt von einer derartigen Entwicklung. Eben erst sind die Zinsen nochmals gesenkt worden und das Gespenst der Deflation geht weiter um. Unsere Meinung dazu sowie zur Entwicklung der Märkte, lesen Sie ab Seite 4. Marktbewegende Neuigkeiten sind ferner Anfang Oktober zu erwarten, wenn im Hinblick auf die Übernahme der Bankenaufsicht durch die Europäische Zentralbank die Resultate der Bankenstresstests publiziert werden. Es sind bereits seit Wochen Gerüchte über den benötigten Kapitalbedarf der europäischen Grossbanken im Umlauf. Die Restrukturierung der portugiesischen Bankengruppe Banco Espirito Santo hat zur allgemeinen Risikowahrnehmung ihr übriges beigetragen. Das britische Fachmagazin «The Banker» publizierte kürzlich in diesem Zusammenhang eine Aufstellung über die solidesten Banken der Welt. Seine Erhebung beruht auf einer einfachen Kennzahl, die das Eigenkapital ins Verhältnis zu den Aktiven einer Bank setzt. Dabei gilt: je höher der Wert, desto solider die Bank. Das Magazin kommt dabei zu überraschenden Resultaten. Bei dieser Berechnung kommen die bekannten, sogenannt systemrelevanten Schweizer Banken auf Werte zwischen 4.25 und 6.5 Prozent. Unsere Bank im Vergleich: Prozent, was mehr als das Zwei- bis Dreifache beträgt! Im ersten Schwerpunktethema auf Seite 19 berichten wir sodann über die Immunonkologie und die unglaublich spannende Entwicklung in der Krebsforschung. Das neue Behandlungsparadigma verschiebt den Fokus weg vom Tumor, hin zum Patienten. Die Idee dahinter ist bestechend einfach. Dr. Christian Lach von der Adamant Bio medical Investments AG zeigt die bisherige Entwicklung in der Krebsforschung auf und erklärt warum so viel Hoffnung mit der Immunonkologie verbunden ist. Das zweite Schwerpunktthema befasst sich mit einem Trend, der dem Zeitgeist entspricht. Die Geldschwemme der Notenbanken ist bekanntlich vielen Anlegern nicht geheuer. Aus diesem Grund haben Investoren in den vergangenen Jahren vehement auf Sachwerte gesetzt und zwar nicht nur auf Aktien, Immobilien und Gold. Entsprechend entwickelten sich beispielsweise auch die Preise bei Kunst, Schmuck oder Oldtimern. Wir werfen ab Seite 22 einen Blick auf den Oldtimermarkt, umreis sen wie dieser funktioniert und zeigen auf, was von Einsteigern zu beachten ist. Ihnen, geschätzte Leserinnen und Leser, wünschen wir wie immer eine angeregte Lektüre sowie viel Erfreuliches. Zürich, 19. September

4 Anlagepolitik ANLAGESTRATEGIE «Nachhaltige US Dollar-Stärke am Horizont?» Dimitrios Manolidis Chief Investment Officer Starker US-Dollar In den vergangenen Wochen konnte der US-Dollar deutlich zulegen. Auf den ersten Blick erscheint dies nicht über raschend. Die teilweise erschreckend schwache Konjunkturentwicklung in der Eurozone hat die Europäische Zentralbank (EZB) auf den Plan gerufen. Diese hat mit einem weiteren Massnahmenpaket (Zinsen nahe Null, negative Einlagezinsen für Banken, Ankündigung des Kaufs von verbrieften Krediten ab Oktober) eine spürbare Euro-Schwäche herbeigeführt. Gleichzeitig erlitt das Britische Pfund Kurseinbussen auf Grund der Volksabstimmung über eine allfällige Unabhängigkeit Schottlands. Schliesslich nährten schwache Konjunkturdaten in Japan die Hoffnung auf ein weiteres «Quantitative Easing» (QE) der jetzt schon expansiven Bank of Japan. Somit lässt sich argumentieren, dass der US-Dollar auf Grund der Schwächen der anderen Hauptwährungen zugelegt hat. Diese Sichtweise greift jedoch zu kurz. In der Summe haben sich die wichtigen Währungspaare (insbesondere EUR/USD) in den vergangenen Jahren volatil seitwärts bewegt. Die Chancen stehen jedoch gut, dass dem US-Dollar nach einer jahrelangen Konsolidierung eine nachhaltigere Aufwertung bevorstehen könnte. Die neben stehende Grafik zeigt die mehrjährige Konsoli - die rungs phase des USD- Index in der Form eines Keils. Ein Ausbruch aus diesem Keil über 85 würde aus charttechnischer Sicht für eine weitere signifikante US-Dollar- Stärke sprechen und könnte einen längerfristigen Aufwärtstrend einläuten. Zwar sind die oben erwähnten Euro, Yen und Pfund die wichtigsten Währungen im USD-Index, die Stärke des US-Dollar war jedoch auch gegenüber vielen anderen Währungen sichtbar und somit breit abgestützt. Es gibt diverse fundamentale Gründe, welche für eine nachhaltigere US-Dollar-Stärke sprechen. So bleibt die nach wie vor positive Konjunkturentwicklung in den USA das globale Zugpferd. Für das kommende Jahr werden zudem die ersten Zinserhöhungen der US-Notenbank erwartet. Die Handelsbilanz hat sich dank der durch die «Fracking-Technologie» erreichten Energieunab hängigkeit deutlich verbessert, und die hohe Innovationskraft des US-Technologiesektors begünstigt weitere Geldflüsse in Richtung USA. Einiges spricht somit für eine weitere Aufwertung des US-Dollars in einer Zeit, in welcher andere Zentralbanken ihre Bilanzen ausweiten (EZB, Bank of J a p a n ). Implikationen Dies hat anlagepolitische Folgen. Nach langer Zeit kann es aus Sicht eines Schweizer Investors wieder attraktiv sein, vermehrt US-Dollar-Investments zu tätigen. Auch USD-sensitive Unternehmen und Branchen, wie z. B. der Pharmasektor, können interessant sein. Es gilt somit die Entwicklung des US-Dollars eng zu verfolgen, um eine allfällige signifikante Trendveränderung nicht zu verpassen. Kurzfristig besteht jedoch keine Eile. Nach dem schnellen Anstieg ist die Stimmung gegenüber dem US-Dollar positiv geworden und es herrscht eine stark überkaufte Situation vor. Dies spricht kurzfristig für eine Konsolidierung. Risiken Dem Szenario eines freundlichen US-Dollars stehen zwei Risiken gegenüber: einerseits eine überraschende Abkühlung der US-Konjunktur, andererseits die aufkommenden Diskussionen um die längerfristige Rolle des US-Dollars als globale Handelswährung. Die stark von den USA und 4

5 Anlagepolitik ANLAGESTRATEGIE vom Westen dominierten Institutionen IWF und Weltbank führen zu einer Benachteiligung der wirtschaftlich und demographisch wichtiger werdenden Schwellenländer. Diese emanzipieren sich zusehends und haben Transaktionsabwicklungen in eigener Währung beschlossen. Ein klarer Fingerzeig in Richtung Westen, dass es so längerfristig nicht weitergehen kann. Mehr dazu erfahren Sie im Konjunkturteil. Rohstoffe mit begrenztem Potenzial Da der Grossteil des Rohstoffhandels in US-Dollar abgewickelt wird, ist oft eine negative Korrelation zwischen Rohstoffpreisen und dem US-Dollar zu beobachten. Entsprechend erstaunt es nicht, dass in den vergangenen Wochen Rohstoffe deutlich korrigiert haben. Sowohl Industriemetalle als auch Agrargüter, Erdöl und Gold erfuhren Kurseinbussen. Die Entwicklung des Erdöls wirft allerdings Fragen auf. Es ist nicht auszuschliessen, dass hier vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise «nachgeholfen» wurde, um die Ein nahmenquellen Russlands zu schmälern. Dies wäre nicht das erste Mal in der Geschichte, dass Rohstoffpreise manipuliert werden, um politischen Gegnern zu schaden. Sinkende Rohstoffpreise sind für die Konsumenten positiv. Insbesondere in den USA hat sich dadurch auch der für den Konsum wichtige Benzinpreis um fast 10 % nach unten bewegt. Dies hat einen nicht zu unterschätzenden positiven Einfluss auf die US-Konjunktur. Ein längerfristig stärkerer US-Dollar würde das Potenzial von Rohstoff an lagen begrenzen. Umfeld bleibt anspruchsvoll Manöver der Zentralbanken, eine erneute Schwäche der Konjunktur in der Eurozone sowie gestiegene geopolitische Risiken (insbesondere in der Ukraine) schaffen ein anspruchsvolles Umfeld. Zudem wird in Kürze der Bankenstresstest der EZB veröffentlicht, welcher Auskunft über den Gesundheitszustand der europäischen Banken geben wird. Des Weiteren beendet die US-Notenbank im Oktober ihr «Quantitative Easing», was den Fokus der Anleger auf allfällige Zinserhöhungen im 2015 lenkt. Solche Übergangsphasen vor Zinserhöhungen sind oft mit erhöhter Unsicherheit behaftet. Nach der starken Rally der letzten Jahre haben die Aktienmärkte Niveaus erreicht, welche sie für negative Überraschungen deutlich anfälliger machen. Insbesondere Qualitätstitel sind teilweise stolz bewertet. Im gegenwärtigen Umfeld stellt sich somit die Frage, ob man gewillt ist, teure Qualität zu Gunsten von günstigeren, aber qualitativ schlechteren Werten zu verkaufen. Wir fühlen uns mit dem Bewertungsrisiko wohler. Bei den Obligatio nen haben die stark gefallenen Zinsen deutlich über verkauftes Terrain erreicht, was für eine technische Gegenbewegung spricht. Wir bleiben in Aktien investiert, da diese relativ zu Obligationen attraktiver sind. Dabei favorisieren wir die USA sowie Asien. Insgesamt sehen wir jedoch für die Aktienmärkte begrenztes Aufwärts potenzial für die kommenden Wochen. Dem Risiko ma na gement kommt daher oberste Priorität zu. Wir halten an der hohen Liquiditätsquote fest, um bei Rückschlägen unser Aktienengagement in den Portfolios erhöhen zu können. Ein Ausbruch des USD-Index aus der Keilformation wäre äusserst USD-freundlich Quelle: Bloomberg / Lienhardt & Partner Privatbank Zürich 5

6 Illustration: Felix Eidenbenz zum Thema «Bankenstresstest in Europa»

7 Anlagepolitik TRENDS & PROGNOSEN Liquidität Die hohe Liquidität bietet Flexibilität. Technische Indikatoren deuten weiter darauf hin, dass es Chancen im Aktienmarkt geben wird. Unsere Empfehlung: Wir empfehlen eine leicht erhöhte Liquidität zu halten. Geldmärkte Monate 12 Monate CHF 0.01 EUR 0.05 GBP 0.56 USD 0.23 JPY 0.12 Obligationen Die Obligationenmärkte sind teilweise stark überkauft. Mittelfristig bieten Obligationen wenig Chancen, aber hohe Risiken. Wir bevorzugen Europa vor den USA. Die jüngsten Ankündigungen der EZB könnten die Risikoaufschläge gegenüber Staatsanleihen verengen. Zentralbanken und Bankenregulierung verzerren die Preisfindung. Obligationenmärkte Monate 12 Monate CHF 0.54 EUR (Deutschland) 1.10 GBP 2.58 USD 2.63 JPY 0.56 Unsere Empfehlung: Wir empfehlen eine leichte Untergewichtung der Obligationenquote. Aktien Die Bewertungen sind erhöht und machen die Märkte anfällig. Das charttechnische Bild ist teilweise angeschlagen. Wir rechnen mit steigender Volatilität und zunehmender Selektivität. Das langfristige Bild spricht weiterhin eindeutig für Aktien. Rückschläge bieten gute Einstiegsgelegenheiten. Risikoadjustiert favorisieren wir den US-Markt. Unsere Empfehlung: Wir empfehlen die Aktienquote neutral zu gewichten. USA und Asien dürften outperformen. Aktienmärkte Monate 12 Monate SPI Euro Stoxx FTSE S&P Topix MSCI Emerging Markets MSCI World Diverse & Alternative Anlagen Die Industriemetalle entwickeln sich anämisch. Der Rohstoffkomplex ist als Portfoliodiversifikator interessant. Gold ist weiterhin riskant. Ein starker USD und steigende Zinsen wären negativ für den Goldpreis. Unsere Empfehlung: Neutrale Gewichtung. Nicht-traditionelle Märkte Monate 12 Monate Immobilien Schweiz Immobilien Welt Rohstoffe (CRB) Erdöl (Brent) Gold (Unze)

8 Anlagepolitik KONJUNKTUR Die bereits seit längerem bekannten strukturellen Probleme in Frankreich treten immer offensichtlicher in Erscheinung. Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern sind in Frankreich keine entscheidenden Fortschritte zu beobachten. Es braucht politische Reformen um Wachstum zu stimulieren. Spanien oder Lettland sind gute Beispiele für Staaten, die ihre Hausaufgaben gemacht haben und nun (nach harten Jahren) erste Verbesserungen spüren. Die Uneinsichtigkeit der französischen Politiker und die Trägheit mit der Strukturreformen ihre Wirkung entfalten, machen Frankreich zu einem grossen Risikofaktor für Europa. Frankreichs Wirtschaft ist in der ersten Hälfte des laufenden Jahres nicht gewachsen und das Wachstum wird sich auch in der zweiten Hälfte kaum beschleunigen. In Italien sieht es noch schlechter aus. Italien befindet sich in der Rezession und dürfte 2014 das dritte Jahr in Folge mit negativen Wachstumsraten abschliessen. Deutschland hingegen hat trotz der Sanktionen gegen Russland einen neuen Exportrekord aufgestellt und wird 2014 mit geschätzten 1.4 % wachsen. Trotz allem sinkt erfreulicherweise die Arbeitslosigkeit in Europa seit einigen Monaten. Dazu tragen nicht nur Deutschland, Holland, Belgien und weitere Länder Nordeuropas bei, sondern auch Spanien, das von einer besonders hohen Arbeitslosigkeit von 24.5 % geplagt wird. Der schwächere Euro wirkt für die Exporte wie auch für die Inflation unterstützend. Beides braucht Europa dringend. Das grösste Risiko würde von einer deflatio nären Entwicklung ausgehen. Wir neigen aber eher zur These, dass Lohnerhöhungen in einigen Branchen (Bau, Technologie) und Regionen (Deutschland, England) für höhere Inflationserwartungen sorgen könnten. In Deutschland wird nach einer zweijährigen Übergangsphase der Mindestlohn von 8.5 Euro pro Stunde für alle Arbeitnehmer bindend. Die Höhe ist mit den Mindestlöhnen in Grossbritannien oder den USA vergleichbar. Das deutsche IFO Institut geht davon aus, dass die Einführung des Mindestlohnes um die Arbeitsplätze (ca Vollzeitjobs) vernichten wird. Der «positive» Effekt wird aber eine Steigerung der Inflationsrate um geschätzte 0.5 % 0.75 % sein. Verschiedene Konjunkturbeobachter haben ihre Wachstumsprognosen für Europa aufgrund schwacher Konjunkturdaten aus Frankreich und Italien sowie abwärts tendierender Vorlaufindikatoren aus Deutschland (ISM, IFO) gesenkt. Die Entwicklung des Konfliktes mit Russland erhöht die Abwärtsrisiken zusätzlich. Dies aufgrund der zu erwartenden Exportausfälle nach Russland, aber auch wegen eventuellen Gegenmassnahmen und wegen Preisrisiken beim Erdgas. Wir tendieren dazu, unsere Erwartungen an das Gewinnwachstum in Europa ebenfalls zu reduzieren und den Prognoseänderungen der Analysten zuzustimmen. In den USA ist die Inflation bereits deutlich höher als in Europa. Die «Komfortzone» von leicht über 2 % ist erreicht. Aufgrund der deutlich stabileren Konjunkturlage in den USA erwarten wir, dass eine weitere Erhöhung der US Inflationserwartungen der Auslöser für die ersten Zinserhöhungen sein könnte. Dies wird wahrscheinlich erst in der zweiten Hälfte 2015 der Fall sein. Die Diskus sionen werden aber bereits mit dem Ende der Offenmarktinterventionen (QE) im vierten Quartal 2014 beginnen und die Volatilität an den Märkten erhöhen. Man darf jedoch nie vergessen, dass moderat steigen d e Zinsen die Wirtschaft nicht abwürgen und das Gewinnwachstum auch nicht zum Stillstand bringen. Im Gegenteil: Zinsen sind ein Indikator für den Gesundheitszustand einer Volkswirtschaft. Auch hier gilt, dass eine Unter kühlung ebenso negativ ist wie hohes Fieber (Überhitzung). Das Signal, welches die ersten Zinserhöhungen aussenden, ist also positiv zu werten. Ein weiteres Kapitel der Finanzkrise dürfte dann abgehakt werden. Trotzdem sind kurzfristig kleinere Verwerfungen an den Märkten zu erwarten, bis sich die Investoren auf das neue Umfeld eingestellt, respektive sich neu positioniert haben. Zentralbanken Stresstest Die unorthodoxen Massnahmen, die von der EZB im Vorquartal beschlossen und im INVESTOR diskutiert wurden (negativer Einlagezins, TLTRO, ABS Käufe), könnten dafür verantwortlich sein, dass die Kreditzinsen gefallen sind. Trotzdem hat die EZB die Zinsen nochmals gesenkt, was in erster Linie die erwartete Euroschwäche beschleunigt hat, sonst aber eher symbolischen Charakter hatte. Der EZB- Vorsitzende Draghi hat die klare Nachricht an die Märkte gesandt, dass er weiterhin zu allem bereit ist um Europa nicht abstürzen zu lassen. So wird die EZB das Zinsniveau tief halten, auch wenn die FED erste Schritte hin zu einer normalisierten Zinspolitik macht. Draghi hat erklärt, dass 8

9 Anlagepolitik KONJUNKTUR die Bilanz der EZB von aktuell 2000 Mrd. auf ca Mrd. anwachsen wird. Diese entgegengesetzte Politik der FED zur EZB könnte weiteren Druck auf den Euro ausüben. Es ist zu beobachten, dass die Nachfrage nach Krediten von Privatpersonen wie auch von Unternehmen zaghaft gestiegen ist. Das ist eine wichtige Voraussetzung für eine mittelfristige Erholung in Europa. Leider beschränkt sich die steigende Nachfrage nach Krediten auf einige Länder und ist noch nicht in der Breite zu beobachten. Das Paket der EZB hat aber auch noch nicht voll gegriffen. Es ist zu erwarten, dass die Kreditzinsen noch deutlich fallen werden. Einige Analysten erwarten zum Beispiel für Spanien einen um 0.8 % tieferen Risikoaufschlag für Firmenkredite. Das würde sicherlich der Nachfrage nach Krediten helfen und somit Konsum und Investitionen antreiben. Potentiell marktbewegende Nachrichten wird es von der EZB Anfang Oktober geben, wenn im Hinblick auf die Übernahme der Bankenaufsicht durch die EZB die Resultate des Bankenstresstests publiziert werden. Es waren bereits seit Wochen Gerüchte über den benötigten Kapitalbedarf der Banken im Umlauf. Tendenziell wurden die Erwartungen gedämpft. Dementsprechend schlecht haben sich die europäischen Bankaktien entwickelt. Die Restrukturierung der portugiesischen Bankengruppe Banco Espirito Santo hatte die Risikowahrnehmung verstärkt und den Investoren in Erinnerung gerufen, dass die Europäischen Banken immer noch nicht genügend stark kapitalisiert sind. Die Publikation der Ergebnisse des Bankenstresstests und das Ende der Offenmarktinterventionen (QE) der FED könnten die Volatilität an den Märkten erhöhen. Grosse Geldflüsse werden aber erst kurz vor und nach der effektiven Veränderung des US Leitzinses stattfinden. Sobald der Zins wieder in einen normalisierten Bereich von 1.5 % 2.5 % zu liegen kommt, dürfte der negative Einfluss auf die Aktienmärkte nachlassen. Wir erwarten die ersten Zinserhöhungen der FED und der Bank of England in der zweiten Hälfte Aus China erreichen uns kontinuierlich Daten, die darauf hindeuten, dass sich das Wachstum nicht weiter verlangsamt oder sogar leicht anziehen könnte. Der wichtige Vorlaufindikator ISM ist weiter gestiegen. Es werden strategisch wertvolle Schritte unternommen, welche China und seinen Partnern Vorteile verschaffen werden. Zu erwähnen ist zum Beispiel das Freihandelsabkommen mit der Schweiz, welches wohl als Test für ein europäisches Freihandelsabkommen zu betrachten ist. Die Etablierung von Handelsplattformen für Renminbi in Frankfurt, Paris, Luxemburg, London und Zürich wird es in Zukunft ein facher machen, mit China zu handeln oder gegenseitig Investitionen zu tätigen. Brasilien hat im ersten Halbjahr 2014 enttäuscht und wie Italien zwei Quartale mit negativem Wachstum abgeliefert. Brasiliens Zentralbank hatte zur Stärkung des extrem schwachen Real die Zinsen deutlich erhöht. Der Real hat sich nach einem Verlust von rund 35 % gegenüber dem US-Dollar tatsächlich stabilisiert, als negativer Effekt wurde aber das Wachstum gebremst. Die Zinsen sind aber bei weitem nicht der einzige bremsende Faktor für Brasilien. Auch die Wirtschaftspolitik der Regierung Rousseff, die schwache Nachfrage nach Rohstoffen und der zurückhaltende Privatkonsum sorgten für negativen Einfluss. Die Präsidentschaftswahlen am 5. Oktober könnten ein Wendepunkt für Realwirtschaft und Börsenindex sein. Inflation in Europa BRICS Wir hatten vor einigen Monaten unsere Investitionen in den Schwellenländern erhöht. Indien war im Fokus und notiert heute deutlich höher. Mittlerweile haben sich China und Russland in den Mittelpunkt gedrängt Eurozone Italien Schweiz Frankreich USA Spanien Quelle: Bloomberg / Lienhardt & Partner Privatbank Zürich Deutschland 9

10 Illustration: Felix Eidenbenz zum Thema «BRICS emanzipieren sich»

11 Anlagepolitik KONJUNKTUR Indien hat die Wahlen bereits hinter sich. Die neue wirtschaftsfreundliche Politik sowie die Aufbruchsstimmung, welche vom Regierungswechsel verbreitet wurde, haben vor allem den Industriesektor auf breiter Basis stark belebt. Auf organisatorischer Ebene wachsen Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika stärker zusammen. Die jüngste Initiative kommt notgedrungen von Russland, welches erstens neue Abnehmer für Rohstoffe braucht und zweitens dem Westen (G8/Nato) zeigen will, dass es auch Verbündete hat. So wurde jüngst beschlossen, einen gemeinsamen Währungsfonds (Pendant zum IMF) und eine gemeinsame Entwicklungsbank (Pendant zur Weltbank) zu gründen. Diese Emanzipation der BRICS Staaten ist nachvollziehbar, da deren Einfluss in Organisationen wie dem IMF nicht ihrem Beitrag zum globalen Wirtschaftswachstum entspricht. Diese Entwicklung kommt nicht überraschend. Die aufstrebenden Staaten kämpfen seit Jahren für mehr Einfluss in den wichtigen Wirtschaftsorganisationen IMF und Weltbank. Ihre Anliegen wurden aber bislang ignoriert. In den Grafiken ist dargestellt, wie gross der Anteil der aufstrebenden Volkswirtschaften (Emerging Markets EM) an der globalen Wirtschaftsleistung ist und mit welcher Wachstumsrate sich diese verändert. Es braucht wenig Fantasie, respektive Mathematikkenntnisse, um zu erkennen, dass in einigen Jahren das nominale Bruttoinlandprodukt (BIP) der EM grösser sein wird als das der entwickelten Volkswirtschaften. Es wurden aber nicht nur institutionelle Strukturen geschaffen, sondern auch Diskussionen über den Abbau von Handelshemmnissen geführt. Ein sehr wichtiges Element ist dabei die direkte Abwicklung des Handels in den Landeswährungen. Der Umweg über den US-Dollar entfällt. Wir können uns gut vorstellen, dass die BRICS als Gruppe und insbesondere China als Land durch die aktuellen Entwicklungen strategisch gestärkt werden. In einer mittelfristigen Betrachtung der EM muss aber auch die Geldpolitik, insbesondere der USA, ins Kalkül einbezogen werden. Der Geldfluss in die EM wird durch tiefe Geldmarktzinsen in den USA genährt. Die schlechte Kommunikation im letzten Sommer der FED bezüglich dem Ende des Anleihenkaufprogrammes (QE) hat aufgezeigt, wie schnell Geld abgezogen wird und dass dies die Kurse kurzfristig negativ beeinflussen kann. Die grösste Gefahr besteht bei Ländern, welche stark vom Ausland fi nan ziert werden. Dies betrifft am stärksten die Türkei, Brasilien, Südafrika, Indonesien und Mexiko. Weniger betroffen sind Länder wie China, Taiwan oder Indien. Bei den verschiedenen Anlagekategorien waren in der Vergangenheit Obligationen anfälliger auf Kurskorrekturen als Aktien. In unserem Hauptszenario gehen wir weiterhin davon aus, dass die Weltwirtschaft mittelfristig breit abgestützt wachsen wird. Getrieben wird das Wachstum von den USA und Asien. Südamerika wird vom Wachstum in Asien durch steigende Exportvolumen profitieren. Das Ende des Konjunkturzyklus ist nicht in Sicht. Wobei die Situation in Europa klar am fragilsten ist und sehr genau beobachtet werden muss. Nominales BIP BIP-Wachstum in % Schwellenländer Industrienationen Welt in Tausend Mrd. Schwellenländer Industrienationen Welt Quelle: IMF Quelle: IMF 11

12 Anlagepolitik OBLIGATIONEN Die Entwicklung an den Zinsmärkten wird mittelfristig von Deflationsängsten aus Teilen Europas und vom Ende der Nullzinspolitik der USA und England dominiert. In der Vergangenheit waren jeweils steigende Zinsen am langen Ende zu beobachten, bevor die Zentralbanken mit Zinserhöhungen begannen. Das Risiko steigender Zinsen ist im angelsächsischen Raum deutlich höher als in Europa. Obwohl die nominalen Zinsen auf ähnlichen Niveaus liegen, sind die realen Zinsen (nach Abzug der Inflation) in Europa höher, wobei innerhalb Europas grosse Unterschiede auszumachen sind. Während in Deutschland und der Schweiz die 10-jährigen Realzinsen im negativen Bereich liegen, gibt es in Italien +1.2 %. Amerikanische Bonds rentieren nach Abzug der erwarteten Inflation um die 0.4 %. In Europa gibt es teilweise eine höhere Verzinsung und ein tieferes Zinsänderungsrisiko am kurzen Ende. Beides spricht dafür, europäische Obligationen zu favorisieren. Wie im Konjunkturteil dieser Publikation beleuchtet, ist jedoch das Risiko relativ hoch, dass die Erholung der europäischen Wirtschaft länger auf sich warten lässt. Das ist zumindest das Signal, das der Obligationenmarkt an die Investoren sendet. Fallende Zinsen bei fallender Inflation lassen eigentlich nur den Schluss zu, dass das Wirtschaftswachstum vorderhand nicht anzieht. Fehlendes Wachstum birgt das Risiko steigender Risikoprämien für strukturschwache Schuldner. Der Markt für Obligationen in Schweizer Franken ist dünn, neue Emissionen sind Mangelware. Die Nachfrage übersteigt das Angebot. Insbesondere institutionelle Investoren kämpfen weiterhin mit einem Anlagenotstand und absorbieren jedes Angebot eines vernünftigen Emittenten, zu fast jedem Preis. Nutzniesser sind die emittierenden Firmen. Es fällt auf, dass internationale Firmen deutlich weniger Emissionen in Schweizer Franken ausgeben, als dies in der Vergangenheit der Fall war. Es scheint, als wurden die Lehren aus den grossen Währungsschwankungen der letzten Jahre gezogen. Als Investor sind Aktien den Obligationen klar vorzuziehen. Im US-Dollar besteht das Risiko, dass die Politik der FED die Zinswende einläuten wird. Im Euroraum besteht bei den höher rentierenden Emittenten (IT, ES) die Gefahr, dass die Risikoprämie sich ausweitet. Bei den tief rentierenden Emittenten (DE) ist hingegen die Rendite sehr bescheiden. In Schweizer Franken Obligationen gibt es weiterhin auch nicht viel zu verdienen. Am attraktivsten erscheinen Unternehmenskredite in Südeuropa (insbesondere Spanien) mit hohen Risikoprämien. Es ist ein erklärtes Ziel der EZB, die Unternehmenskredite zu verbilligen. Leider gibt es kaum einen Markt für solche Kredite. Der private Investor kann höchstens indirekt profitieren. Wir empfehlen weiterhin Unternehmensanleihen mit einer moderat kürzeren Duration. Staatsanleihen empfehlen wir nicht, diese können aber als Absicherung gegen Deflation wirken. Zinsverlauf 10-jähriger Staatsanleihen Italien USA Deutschland Schweiz Quelle: Bloomberg / Lienhardt & Partner Privatbank Zürich Empfehlungen Regionen & Länder Gewichtung Strategie vs. BM 1 Duration BM Duration Strategie vs. BM Schweiz Neutral 6.4 Jahre moderat kürzer Europa Neutral 5.8 Jahre moderat kürzer Grossbritannien Untergewichtung 6.2 Jahre moderat kürzer USA Untergewichtung 7.2 Jahre moderat kürzer Schwellenländer Neutral n.a. n.a. Übrige 2 Neutral 6.6 Jahre (Welt) moderat kürzer 1 BM Benchmark 2 Übrige Australien, Südafrika und non-eur Europa ohne UK 12

13 Anlagepolitik AKTIEN Divergierende Aktienmärkte Die US-Märkte zeigen sich nach wie vor sehr robust und haben auch in diesem Quartal neue Höchststände erklommen (Dow Jones Industrial, S&P 500, Russel 2000 u. a.). Die steigenden Umsätze und die positiven Gewinnausweise der US-Unternehmen sowie das positive Konjunkturbild sorgten für Kursgewinne am amerikanischen Markt. Im Gegensatz dazu steht Europa. Die Unternehmenszahlen fielen gemischt aus und auch die Konjunkturdaten mochten nicht zu überzeugen. Wie schnell nach einer Börsenrally eine Korrektur folgen kann, war Ende Juli beobachtbar. Der Auslöser für diese war die Angst einer Eskalation der Ukraine-Krise. Der Euro Stoxx 50 verlor rund 7.5 % und der Dax rund 9 %. Die Situation stabilisierte sich, nachdem die europäische Zentralbank (EZB) ihr Massnahmen-Paket am 15. August 2014 präsentierte und sich die Ukraine-Krise zumindest kurzfristig beruhigte. Märkte bleiben kurzfristig fragil Die Volatilität an den Aktienmärkten hat temporär wieder zugenommen. Die sich abkühlende Wirtschaft in Europa und die aufkeimenden Ängste bezüglich einer unerwartet früher einsetzenden Zinserhöhung in den USA, sorgten zuletzt wieder für einen volatilen Verlauf. Kommt hinzu, dass der Bankenstresstest für Unruhe sorgen könnte und einige Indizes (u.a. Dax und SMI) langfristige Verkaufssignale generiert haben. Letzteres war in der Vergangenheit oft ein guter Indikator für fallende Börsenkurse. in den letzten Wochen auf Mehrjahreshöchststände gestiegen. Der SPI weist bereits ein Kurs-/Gewinn Verhältnis (KGV) von 17, der Euro Stoxx 50 eines von 15 aus. Dies macht die Märkte anfälliger für Enttäuschungen. Werden also die hohen Erwartungen an die zukünftigen Gewinne der Unternehmen nicht erfüllt, dürften wir kurzfristig wieder tiefere Indexstände sehen. Positionierung Es gilt festzuhalten, dass wir langfristig Aktien klar favorisieren. Kurzfristig könnten wir aber volatile Märkte sehen. Wir favorisieren weiterhin Dividendenpapiere aus den USA und Asien. Innerhalb der USA bevorzugen wir IT und Gesundheit, in Europa vor allem defensivere Sektoren wie beispielsweise Gesundheit. Ein grosses Augenmerk gilt es auf den europäischen Aktienmarkt zu richten. Sollte sich das Bild weiterhin eintrüben, werden wir Positionen abbauen und Risiken reduzieren. Positive Gewinnüberraschungen im langfristigen Vergleich 90% 80% 70% 60% 50% 40% basierend auf 414 Unternehmen 82% 82% 76% 76% 70% 72%76% 73% 70% 71% 71% 72%74% 75% 75% 71% 72% 75% 68% Erhöhte Bewertungen Trotz den gegebenen Risiken sind die Bewertungen der Aktien, vor allem innerhalb der Schweiz und Europa, 30% 4Q 09 2Q 10 4Q 10 2Q 11 4Q 11 2Q 12 4Q 12 2Q 13 % der Unternehmen im S&P 500, welche die Erwartungen übertreffen Langfristiger Durchschnitt Quelle: Deutsche Bank 4Q 13 2Q 14 Empfehlungen Regionen & Länder Gewichtung Strategie vs. BM 1 Bevorzugte Sektoren/Regionen & Länder (nach Priorität) Schweiz Neutral Gesundheit, Versicherungen, Industriegüter Europa Neutral Gesundheit, nicht-zyklische Konsumgüter, IT Grossbritannien Untergewichtung n.a. USA Übergewichtung Technologie, Gesundheit, Finanzwerte Japan Untergewichtung n.a. Schwellenländer Übergewichtung Asien 1 BM Benchmark 13

14 Anlagepolitik DIVERSE & ALTERNATIVE ANLAGEN Konjunkturabhängige Basismetalle Die Industriemetalle (Kupfer, Nickel, Aluminium, Blei und Zink) haben jüngst etwas korrigiert. Insbesondere die neuerlich etwas schlechter ausgefallenen Industrie-Daten aus China könnten die Preise über die kommenden Wochen und Monate noch weiter belasten. Der grosse Anteil Chinas an der globalen Rohstoffnachfrage beeinflusst die Rohstoffpreisentwicklung entsprechend stark. Schon früh hat die Chinesische Regierung begriffen, dass die Förderung der eigenen Metallindustrie essentiell ist, um die inländische Nachfrage abdecken zu können und weniger importabhängig zu sein. So förderte China beispielsweise in der vergangenen Dekade die eigene Aluminium- Industrie. 47 % der weltweiten Schmelzkapazität entfiel im Jahr 2013 auf China, mit steigender Tendenz. Das leichte und stabile Metall wird unter anderem im Zuge der Urbanisierung und im Zusammenhang mit der Modernisierung der Infrastruktur benötigt. Die Edelmetalle, mit der Ausnahme von Palladium, setzen ihre Kursverluste fort. Insbesondere Silber dürfte gemäss Experten allmählich beim Preis der Produktionskosten vieler Firmen angelangt sein. Das gelbe Metall bleibt aufgrund der tiefen Inflationserwartungen und des stärkeren US-Dollar weiter unter Druck. Erdöl Überangebot und schwache Nachfrage Auch die zwei wichtigsten Erdölsorten sind unter Druck und notieren mittlerweile unter der Marke von USD 100. Dies hat verschiedene Gründe: Aufgrund der neuen abenteuerlicheren Fördermethoden (Fracking, Deep Sea) und des Bestrebens der USA nach Energieunabhängigkeit ist ein Überangebot aus den USA vorhanden. Seit kurzem auch aus Nigeria und Lybien. Auf der Nachfrageseite belasten die schwächere Nachfrage aus Asien und Europa. Trotz der angespannten geopolitischen Lage und der weltweiten Konfliktherde sind die Preise weiter gefallen. Darüber hinaus dürfte der wiedererstarkte US-Dollar ebenfalls einen negativen Effekt auf die Rohstoffpreise gehabt haben. Es kann jedoch mit einer stärkeren Nachfrage aus den erdölintensiven nicht-oecd-ländern gerechnet werden, allen voran Schwellenländer wie China. Diversifikator Immobilienfonds Schweiz Das Preiswachstum am Schweizer Immobilienmarkt verlangsamt sich allmählich in den Hot-Spot Regionen Genfer-, Zürich- und Zugersee. Die Preise steigen aber mit Ausnahme der Region Genf weiter. Die verschiedenen Regulierungsmassnahmen in der Schweiz könnten langsam Wirkung zeigen. Seit dem 1. September 2014 ist das neue Gesetz in Kraft, welches die Amortisationsdauer der 2. Hypothek von 20 auf neu 15 Jahre reduziert und somit die Tragbarkeit beeinflusst. Schweizer Immobilienfonds sind jedoch weniger anfällig auf die Entwicklung der Häuserpreise sondern viel mehr auf die Mietzinsentwicklung. Wir rechnen trotz der historisch tiefen Zinsen nicht mit starken Mietpreisveränderungen für die kommenden Monate, weshalb eine Allokation in Schweizer Immobilienfonds eine gute Diversifikation darstellt. Stark wachsende Erdölproduktion in den USA Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Jahres-Durchschnitt Quelle: Morgan Stanley Empfehlungen Sub-Anlagekategorien Gewichtung Strategie vs. BM 1 Bevorzugte Regionen & Länder/Anlagestile/Rohstoffe (nach Priorität) Immobilien Neutral USA, Schweiz Hedge Funds Untergewichtung n.a. Rohstoffe Untergewichtung Industriemetalle 1 BM Benchmark 14

15 Anlagepolitik PORTFOLIO-STRUKTUREN REFERENZWÄHRUNG CHF 4.QUARTAL 2014 Taktische Asset Allocation in Prozenten 25 Carat+ Erhöhungen 3 Reduktionen 3 Div. & Alternative Anlagen 7.0 % Aktien 17.0 % Liquidität 14.0 % Obligationen 62.0 % Anlagekategorien CHF EUR GBP USD JPY Übrige 2 TOTAL Liquidität Obligationen 0.0 Aktien D & AA Total Anlagekategorien CHF EUR GBP USD JPY Übrige 2 TOTAL Liquidität Obligationen Aktien D & AA Total Taktische Asset Allocation in Prozenten 40 Carat+ Div. & Alternative Anlagen 10.0 % Aktien 28.0 % Liquidität 15.0 % Obligationen 47.0 % Taktische Asset Allocation in Prozenten 60 Carat+ Div. & Alternative Anlagen 11.0 % Aktien 40.5 % Liquidität 18.5 % Obligationen 30.0 % Taktische Asset Allocation in Prozenten 100 Carat+ Div. & Alternative Anlagen 11.0 % Liquidität 20.0 % Aktien 69.0 % Anlagekategorien CHF EUR GBP USD JPY Übrige 2 TOTAL Liquidität Obligationen Aktien D & AA Total Anlagekategorien CHF EUR GBP USD JPY Übrige 2 TOTAL Liquidität Obligationen Aktien D & AA Total D & AA Diverse & Alternative Anlagen (Immobilien, Rohstoffe) 2 Übrige Schwellenländer, Pazifik ex Japan, Non-EUR-Länder ex GB 3 Veränderungen Die farblich gekennzeichneten Veränderungen der Anlagestruktur sind taktischer Natur. Veränderungen aus Konsistenzgründen werden nicht angezeigt. 15

16 Anlagepolitik EMPFEHLUNGEN AKTIEN & AKTIENFONDS NACH REGIONEN Schweiz ABB CH CHF Kaufen EMMI CH CHF Halten KABA CH CHF Kaufen LEONTEQ CH CHF Kaufen LONZA CH CHF Kaufen NESTLE CH CHF Halten NOVARTIS CH CHF Halten PARTNERS GROUP CH CHF Kaufen RIETER CH CHF Halten ROCHE CH CHF Kaufen STRAUMANN CH CHF Kaufen SWISSCOM CH CHF Kaufen ZURICH INSURANCE GROUP CH CHF Kaufen U-BLOX CH CHF Kaufen ISHARES SMI CH CH CHF Kaufen ISHARES SMIM CH CH CHF Kaufen AMG SUBSTANZWERTE SCHWEIZ CH CHF Kaufen Europa ANHEUSER-BUSCH INBEV BE EUR Kaufen BRITISH AMERICAN TOBACCO GB GBp Halten DAIMLER DE EUR Kaufen ERICSSON SE SEK Kaufen INDITEX ES EUR Kaufen INFINEON TECHNOLOGIES DE EUR Kaufen ROYAL DUTCH SHELL NL EUR Halten RECKITT BENCKISER GROUP GB GBp Kaufen SAP DE EUR Kaufen TOTAL FR EUR Halten LYXOR ETF STOXX HEALTH CARE EU EUR Kaufen LYXOR ETF STOXX BANKS EU EUR Halten COMSTAGE ETF STOXX TECHNOLOGY EU CHF Kaufen COMSTAGE ETF STOXX UTILITIES EU EUR Halten USA APPLE US USD Kaufen AMERICAN TOWER US USD Kaufen DANAHER US USD Kaufen DAVITA HEALTHCARE PARTNERS US USD n.a Kaufen DELPHI AUTOMOTIVE US USD Kaufen DOW CHEMICAL US USD Kaufen WALT DISNEY US USD Kaufen GOOGLE US USD n.a Kaufen HOME DEPOT US USD Kaufen INTEL US USD Kaufen MICROSOFT US USD Kaufen NIKE US USD Kaufen SCHLUMBERGER US USD Kaufen UNION PACIFIC US USD Kaufen WABTEC US USD Kaufen SOURCE ETF US FINANCIALS US USD Kaufen SOURCE ETF US HEALTHCARE US USD Kaufen SOURCE ETF US TECHNOLOGY US USD Kaufen Schwellenländer Land/ Währung Kurs Performance P/E-Ratio Dividenden- Markt- Empfehlung Region YTD Rendite kapitalisierung GAM STAR NORTH SOUTH EM EM USD Kaufen DB X-TRACKERS MSCI EM ASIA EM USD Kaufen Das Anlageuniversum der Anlagekategorie Aktien und Aktienfonds der Lienhardt & Partner Privatbank Zürich AG umfasst die Anlageregionen Schweiz, Europa, Grossbritannien, USA, Japan und Übrige (Schwellenländer, Pazifik ex Japan, Non-EUR Länder ex GB). Die Empfehlungen sind per angegebenen Stichtag gültig, können jedoch jederzeit und ohne vorgängige Ankündigung ändern. 16

17 Anlagepolitik TECHNISCHE ANALYSE AKTIEN IM FOKUS Kaba 600 Kaba hat es nach 12 Jahren geschafft wieder deutlich über CHF 400 zu notieren. Damit ist aus charttechnischer 500 Sicht eine grosse Konsolidierungsphase vorbei. Die lange 400 Dauer sowie die Höhe dieser Trading Range sprechen 300 längerfristig für ein deutliches Aufwärtspotenzial. Das minimale Preisziel dieser Formation liegt über CHF Die aktuelle Kursschwäche bietet eine attraktive Ein- 100 stiegsgelegenheit. Solange der Kurs nicht wieder unter 50 CHF 400 fällt, bleibt diese Einschätzung intakt. Das 0 Momentum bleibt weiterhin unterstützend Reckitt Benckiser 6000 In der technischen Analyse gilt: «Solange der Trend intakt bleibt, soll man den Gewinn laufen lassen». Die Aktie von 5000 Reckitt Benckiser befindet sich in einem Aufwärtskanal Trotz der bereits eindrücklichen Performance gilt es am 3000 Titel festzuhalten, da der Aufwärtstrend intakt ist. Erst, bei einem Fall aus dem Aufwärtskanal ist Vorsicht angezeigt. Dies würde aktuell einem Niveau von leicht unter GBp 5000 entsprechen. Das sich abschwächende Momentum deutet an, dass sich die kürzlich steile Kursentwicklung verflachen könnte Microsoft 60 Die Aktie Microsoft hat sich nach dem Platzen der Dotcom- Blase gut 13 Jahre lang seitwärts bewegt. Mit dem kraftvollen Ausbruch aus dieser Trading Range ist diese langwierige Konsolidierungsphase verdaut. Die Aktie hat einen neuen Aufwärtstrend etabliert, welcher USD als minimales Preisziel hat. Dies entspricht ungefähr 10 dem Höchststand im Jahre Kursschwächen sind gute Einstiegschancen, solange der Titel über USD 38 notiert. Das Momentum bleibt für Microsoft ebenfalls unterstützend Aktienkurs Momentum-Indikator Quelle: Bloomberg / Lienhardt & Partner Privatbank Zürich 17

18 SCHWERPUNKT Moderne Krebstherapie vor dem Durchbruch Oldtimer als Kapitalanlage

19 Schwerpunkt MODERNE KREBSTHERAPIE «Die Krebstherapie steht dank der Immunonkologie vor dem Durchbruch!» Dr. Christian Lach Adamant, Biomedical Investments AG Nicht nur unter Biotechinvestoren herrscht Freude. Auch bei den Ärzten findet sich eine skeptisch euphorische Aufbruchstimmung. Der Grund: Die jüngsten Fortschritte bei der modernen Krebstherapie. Viele sprechen gar von Revolution. Dank der Immunonkologie darf davon geträumt werden, der Krebserkrankung die Angst zu nehmen. Dies wäre ein grosser Erfolg für die Biotechnologie. Damit ändert sich aber auch die Dynamik der Branche. Investoren müssen dies berücksichtigen und alte Erfolgsrezepte überdenken. Krebs entartete Zellen Alle Lebewesen bestehen aus sich teilenden Zellen. Dies ist wichtig für das Wachstum und die Regeneration. Dabei können aber Fehler passieren, so dass die Zellteilung unkontrolliert verläuft. Meist erkennt dies das Immunsystem und bekämpft die entarteten Zellen wie Eindringlinge oder Fremdkörper. In seltenen Fällen gelingt dies nicht und Tumore können entstehen. Sind diese bösartig und neigen zur invasiven Ausbreitung, spricht man von Krebs. Krebstherapie Ein langer Weg zum Ziel Schon seit der Antike kämpft die Menschheit gegen Krebs. Doch erst im 19. Jahrhundert gelang es, Geschwüre erfolgreich operativ zu entfernen. Seit den 30er Jahren nutzt man zusätzlich die Bestrahlung zur Krebstherapie. Beide Methoden bilden immer noch das Rückgrat der modernen Behandlung mit genauer Klassifikation dank der Gewebeproben. Seit Präsident Nixon den «War on cancer» 1971 ausgerufen hat, wurden die Anstrengungen mehrfach intensiviert. Getragen durch die neuen Erkenntnisse dank der Gen- und Biotechnologie stieg das Wissen explosionsartig und damit die Pipeline im Bereich der Onkologie. Ein Ende ist nicht in Sicht. Im Gegenteil. Die Geschichte der Chemotherapie beginnt nach dem Zweiten Weltkrieg als der Nutzen von Senfgasabkömmlingen entdeckt wird. Aufgrund der anfänglichen Erfolge dachte man bereits mehrfach an den Durchbruch. Doch die sich entwickelnden Resistenzen verhinderten dies und waren in den 80er und 90er Jahren ein intensives Forschungsgebiet. Das Problem blieb immer, dass die Dosis aufgrund der Nebenwirkungen nie hoch genug sein konnte, um den Krebs zu eliminieren, ohne dabei den Patienten zu gefährden. Noch immer träumt man davon, die Medikamente gezielt nur zu den Tumorzellen zu bringen. Doch leider gelang dies bisher nicht. Mit der Einführung des ersten monoklonalen Antikörpers Rituxan 1996 für Lymphknotenkrebs (NHL) gelang ein grosser Durchbruch. Zum ersten Mal kopierte man das körpereigene Immunsystem und markierte die Krebszellen gezielt. Normalerweise bildet das Immunsystem Antikörper, um Eindringlinge für Fresszellen (Makrophagen) zu markieren. Zudem leitet dies häufig den programmierten Selbsttod (Apoptose) der Zellen ein. Die damit erreichte verbesserte Wirksamkeit war ein Quantensprung und ist Symbol für die Erfolge der Biotechindustrie. Rituxan ist heute das umsatzstärkste Krebsmedikament der Welt. Weiter versuchte man, Antikörper mit Chemotherapeutika und Radioaktivität zu beladen, um gezielt eine lokale Hochdosierung zu erreichen. Dies gelingt zwar und ist ein guter Fortschritt, doch die Verbesserung der Wirksamkeit blieb trotzdem hinter den Erwartungen zurück. In den späten 90er Jahren glaubte man, die Lösung sei, dem Tumor die Nährstoffversorgung abzuschneiden. Diese Aushungerungstaktik mit dem Antikörper Avastin sorgte anfangs für grosse Hoffnung, die aber besonders bei frühen Stadien einer Ernüchterung wich. 19

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