W-LAN Zugang im Gastgewerbe mehr Komfort für die eigenen Gäste. Ein Praxisbeispiel des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr

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1 Der Kuhstall auf Dahses Erbhof W-LAN Zugang im Gastgewerbe mehr Komfort für die eigenen Gäste Ein Praxisbeispiel des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr

2 2 Impressum Text und Redaktion Carsten Thoben Gestaltung und Produktion Józek Wurmus Titelbild Herausgeber ecomm Brandenburg Schloßstraße Potsdam Stand September 2012

3 W-Lan Zugang im Gastgewerbe 3 W-LAN Zugang im Gastgewerbe mehr Komfort für die eigenen Gäste Ein Praxisbeispiel von ecomm Brandenburg und am Anfang stand die Einstiegsberatung Ausgangslage Dahses Erbhof befindet sich seit mehreren Generationen im Besitz der Familie Dahse. Der Erbhof besteht mit dem Gasthaus und Der Kuhstall aus zwei getrennten Betrieben, die von den Gebrüdern Dagobert und Dietmar Dahse geführt werden. Im Jahr 1995 ist mit einem grundlegenden Umbau der Gebäude begonnen worden. Heute verfügt das Gelände über ein Grillhaus, eine Vier-Bahn-Kegelbahn und eine Scheune für Feiern und Veranstaltungen, die bis zu 120 Personen Platz bietet. Nur 200 Meter entfernt befindet sich ein Landhotel. Insgesamt verfügen das Landhotel und der Erbhof über Übernachtungsmöglichkeiten für 50 Gäste. Insbesondere die thematischen Veranstaltungen wie das Schlachtefest, das Landgrafenmehl oder das jährliche Hoffest erfreuen sich großer Beliebtheit. Unternehmensportrait Name: Der Kuhstall auf Dahses Erbhof Inhaber: Dietmar und Dagobert Dahse Branche: Hotel und Gaststätten Standort: Premsliner Str Glövzin Telefon: (038797) Webseite: dahses-erbhof.de Daten zum Projekt Personalaufwand: 2 Mitarbeiter Gewählte Lösung: Installation von 14 Access Points zum Anschluss eines WLAN-Netzes Dauer des Projekts: Dezember 2010 bis April

4 4 W-Lan Zugang im Gastgewerbe Marktsituation und Wettbewerb Technische Umsetzung Installation des WLAN-Netzes 4 Heutzutage erwarten die Gäste im Hotelgewerbe nicht bloß ein umfangreiches TV-Programm als Standard. Auch ein Internet-Zugang über W-LAN wird zunehmend angefragt. Insbesondere für Geschäftskunden ist die Möglichkeit, auch auf Reisen auf Daten in der Cloud zuzugreifen oder die eigenen s abzurufen, von großer Bedeutung. Da ein großer Teil der Gäste des Landhotels einen Aufenthalt aus beruflichen und geschäftlichen Gründen bucht, erhoffen sich die Inhaber durch das Angebot einer WLAN-Versorgung einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der regionalen Konkurrenz. Problemstellung Um ein funktionsfähiges WLAN-Netz zu gewährleisten, müssen bestimmte Systemvoraussetzungen und technische Anforderungen an die IT-Infrastruktur erfüllt sein. Nachdem über den IT- Sicherheits-Check der Kontakt zu den Gebrüdern Dahse hergestellt worden ist, wurde ein Vor-Ort-Termin zur Besichtigung der Gebäude und zur Durchführung von technischen Tests vereinbart. Das Ergebnis: Der Gasthof verfügt über keinen Internet-Anschluss oder internes Ethernet LAN und die IT-Infrastruktur basiert auf veralteten PCs ohne aktives Virenschutzprogramm. Die notwendige interne Verkabelung ist durch den Betrieb Elektroinstallation Harald Puhse vorgenommen worden. Anschließend ist ein Hotspot-Gateway mit 14 Access-Points installiert worden, der es erlaubt, bis zu 100 unterschiedliche Gästekonten anzulegen. Mit der Übergabe des drahtlosen Internets hat das Landhotel zudem eine Rezeption erhalten, an der die Gäste der Hotels per Bon-Ausdruck Zugang zum drahtlosen Internet erhalten. Der Internet-Anschluss umfasst eine höchst verfügbare Leistung von 6000 kbit/s und verfügt über eine feste IP-Adresse. Abschließend sind technische Tests bezüglich der Funktionstüchtigkeit durchgeführt worden. Rechtliche Aspekte Die Anlage entspricht den Sicherheitskriterien und Handlungsempfehlungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Der Hotspot Gateway verfügt über die Zertifikate CE, RoHS, WEEE und unterbindet bekannte Tauschbörsenprogramme. Mit der Logging-Funktion wird die gesetzliche Auflage zur Vorratsdatenspeicherung erfüllt. Gäste können das WLAN nach Registrierung so nutzen, dass die Online-Zeit im Sinne des Gesetzgebers protokolliert wird.

5 W-Lan Zugang im Gastgewerbe 5 Erkenntnisse / Erfolge Alle Zimmer und Gästeräume verfügen über einen WLAN-Zugang, wodurch der Komfort für die Gäste gesteigert werden konnte. Alle bisherigen Tests haben ergeben, dass das WLAN-Netz einwandfrei funktioniert. Allerdings haben die Gebrüder keinen Vertrag über laufende Wartungsmaßnahmen abgeschlossen. Begriffserläuterung WLAN WLAN ist die Abkürzung für Wireless Local Area Network und bezeichnet ein drahtloses lokales Funknetz. Die Technik hat in den vergangenen Jahren eine starke Verbreitung gefunden, da bereits seit 2005 mehr Laptops als Desktop-Rechner verkauft werden. Zahlreiche Anbieter verfügen über öffentliche WLAN-Zugangspunkte, so genannte Hot Spots, über die der Nutzer auch von unterwegs Zugriff auf das Internet erhält. Der Zugriff erfolgt über einen Access Point - in den meisten Fällen ein WLAN-Router mit DSL- Modem. Innerhalb von Gebäuden werden mit Standardgeräten Entfernungen von bis zu 30 Metern überbrückt. 5

6 Das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr E-Business für Mittelstand und Handwerk Das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (NEG) ist eine Förderinitiative des Bundesministe riums für Wirtschaft und Technologie. Seit 1998 unter stützt es kleine und mittlere Unter nehmen bei der Einführung und Nutzung von E-Business-Lösungen. Beratung vor Ort Mit seinen 29 bundesweit ver teilten Kom pe tenz - zentren infor miert das NEG kostenlos, neutral und praxisorientiert auch vor Ort im Unter - nehmen. Es unterstützt Mittelstand und Handwerk durch Beratungen, Informations veranstaltungen und Publikationen für die Praxis. Das Netzwerk im Internet Auf können Unternehmen neben Veranstaltungsterminen und den Ansprechpartnern in Ihrer Region auch alle Publikationen des NEG einsehen: Handlungsleitfäden, Checklisten, Studien und Praxisbeispiele geben Hilfen für die eigene Umsetzung von E-Business-Lösungen. Fragen zum Netzwerk und dessen Angeboten beantwortet Markus Ermert, Projektträger im DLR unter 0228/ oder per Das Netzwerk bietet vertiefende Informationen zu Kundenbezie hung und Marketing, Netz-und Informationssicherheit, Kauf männischer Software und RFID sowie E-Billing. Das Projekt Femme digitale fördert zudem die IT-Kompetenz von Frauen im Handwerk. Der NEG Website Award zeichnet jedes Jahr herausragen de Internetauftritte von kleinen und mittleren Unter nehmen aus. Informationen zu Nutzung und Interesse an E-Business-Lösungen in Mittelstand und Handwerk bietet die jährliche Studie Elektro nischer Geschäftsverkehr in Mittelstand und Handwerk.

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