IHK-Gründerstudie Nordfriesland

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2 IHK-Gründerstudie Nordfriesland Stand: Januar 2014 Impressum Herausgeber: Industrie- und Handelskammer zu Flensburg Heinrichstraße 28-34, Flensburg Telefon: (0461) Telefax: (0461) Redaktion und Bearbeitung: Holger Jensen, IHK Flensburg Andrea Henkel, IHK Flensburg Bildquellen Mikael Domkier/fotolia.com (Titel), Coloures-Pic/fotolia.com (Titel), istock.com/ridofranz (Titel), stockwerk/fotolia.com (Titel), IHK Flensburg/Marianne Lins (S. 6, S. 11), Thorsten Schier/fotolia.com (S.9),.shock/fotolia.com (S. 14), lightpoet/ fotolia.com (S.17), Gina Sanders/fotolia.com (S. 20), Syda Productions/fotolia.com (S. 23), H.D. Volz/pixelio.de (S. 28), styleuneed/fotolia.com (S. 30), Bilderbox (S. 33), JM Fotografie/fotolia.com (S. 36), joel_420/fotolia.com (S.38), buero Jeremias Münch/fotolia.com (S. 41), Butch/fotolia.com (S. 42), fotomek/fotolia.com (S. 45) Druck: Druckhaus Leupelt, Handewitt

3 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung 7 2. IHK-Gründerstudie Nordfriesland 9 3. Service der IHK Flensburg für Existenzgründer Gründungssituation in Nordfriesland Fragen zur Person 4.2. Fragen zur Gründung 4.3. Aktuelle betriebswirtschaftliche Situation 5. Fazit Zentrale Herausforderungen 5.2 Arbeitsauftrag 6. Quellennachweise

4 1. Einleitung Existenzgründungen sind ein wichtiger Motor für unsere Wirtschaft. Sie beleben den Wettbewerb, schaffen Arbeitsplätze und bieten Potenzial für Innovation. Allerdings geht die Zahl der Existenzgründer in Deutschland immer stärker zurück. Hierdurch kann vor allem der Mittelstand im internationalen Vergleich langfristig ins Hintertreffen geraten. Laut des Gründungsmonitors der KfW-Bankengruppe gab es 2012 rund 18 Prozent weniger Gründungen als noch ein Jahr zuvor. Insgesamt haben sich etwa Personen selbstständig gemacht so wenige wie noch nie. 1) Erwerbssituation und Gründungsförderung als Hauptgründe für den Rückgang Eine der wesentlichen Ursachen für den Rückgang von Unternehmensgründungen ist die allgemein verbesserte Konjunktur in Deutschland und damit einhergehend die Beschäftigungssituation gab es in Deutschland mit 2,98 Millionen die wenigsten Arbeitslosen und mit 41,09 Millionen die meisten Beschäftigten seit der Wiedervereinigung. 2) In Nordfriesland betrug die Arbeitslosenquote 2010 und 2011 jeweils 7,5 Prozent waren es sieben Prozent. Arbeitslosigkeit ist jedoch für deutsche Gründer ein dominantes Motiv. Dementsprechend führt die gute Lage am Arbeitsmarkt dazu, dass sich weniger Personen selbstständig machen. Viele Menschen ziehen eine sichere Anstellung dem unternehmerischen Risiko einer Existenzgründung vor. Dies gilt gerade in Zeiten des demografischen Wandels, in der Unternehmen verstärkt um fundiert ausgebildete Fachkräfte werben und diesen gute Perspektiven bieten. Auch die Reform der staatlichen Gründungsförderung trägt dazu bei, dass weniger Personen aus der Arbeitslosigkeit heraus ein Unternehmen gründen. So erhalten seit 2012 nur noch diejenigen Antragsteller finanzielle Unterstützung beim Start in die Selbstständigkeit, die nach Einschätzung der Agentur für Arbeit nicht in ein Angestelltenverhältnis vermittelt werden können. Dies führt in Hinblick auf Existenzgründungen wiederum zu Problemen, da vor allem Erwerbslosen mit einer guten Ausbildung und somit guten Vermittlungschancen die Förderung verwehrt bleibt. Gerade diese Personen bringen aber häufig das nötige Know-how für erfolgreiche und innovative Gründungsprojekte mit. Zudem wird der höchstmögliche Förder- 6 7

5 betrag (Arbeitslosengeld I zzgl. 300 Euro/Monat) nur noch für sechs Monate gewährt. Zuvor waren es neun Monate. Umgekehrt wurde die zweite Phase des Gründungszuschusses, in der die Antragsteller monatlich noch 300 Euro erhalten, von sechs auf neun Monate ausgedehnt. Dieser Betrag wird zweckgebunden für die Sozialversicherungsbeiträge ausgezahlt. Situation im Bezirk der IHK Flensburg Auch im Bezirk der IHK Flensburg ist das Gründungsinteresse deutlich gesunken. Dies spiegelt sich in der Zahl derjenigen wider, die eine Einstiegs- oder Intensivberatung beziehungsweise ein persönliches Informationsgespräch im Rahmen eines Sprechtages in Anspruch genommen haben. So waren es Personen, und 2011 nur noch Darüber hinaus geht sowohl in Schleswig- Holstein als auch in Nordfriesland die Zahl der Gewerbeanmeldungen zurück. Wurden 2010 im gesamten Land noch und entsprechende Einträge registriert, so waren es 2012 gerade einmal ). In Nordfriesland lag die Zahl 2010 noch bei ), ein Jahr später bei ) und 2012 bei ). Zwar gab es in den angegebenen Jahren landesweit auch weniger Gewerbeabmeldungen, allerdings lag die prozentuale Abnahme hier unter der der Gewerbeanmeldungen. In Nordfriesland ist die Zahl der Gewerbeabmeldungen im Jahr 2012 sogar um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. 7) Es wird deutlich, dass sich hier ein Dilemma abzeichnet: Je besser die gesamtwirtschaftliche Situation ist, desto weniger Menschen haben ein Interesse daran, sich mit einem eigenen Unternehmen selbstständig zu machen. Doch wenn die Anzahl an Gründungen immer weiter zurückgeht, wirkt sich dies auf lange Sicht negativ auf die Wirtschaft im Land aus. Es ist also nötig, Rahmenbedingungen zu schaffen, um trotz guter wirtschaftlicher Lage mehr Menschen für eine Existenzgründung zu begeistern. Potenzielle Gründer sollten dafür sensibilisiert werden, dass die Chancen für ein neues Unternehmen in Zeiten guter konjunktureller Rahmenbedingungen deutlich besser sind als in einer wirtschaftlich ohnehin schwierigen Gesamtsituation. 2. IHK-Gründerstudie Nordfriesland Mit ihren Gründerstudien möchte die Industrieund Handelskammer zu Flensburg das Gründungsgeschehen in den verschiedenen Regionen ihres Mitgliederbezirks vergleichbar machen und die Entwicklung dokumentieren wurde zu diesem Zweck bereits eine Studie für die Stadt Flensburg und ihr Umland erstellt. Anhand von Branchenbetrachtungen sollen darüber hinaus die Faktoren Wirtschaftsdynamik und der Strukturwandel betrachtet werden. Neben der Analyse des Gründungsgeschehens geht es zudem darum, die Informations- und Beratungsdienstleistungen der IHK zu optimieren und an die Bedürfnisse der potenziellen Gründer anzupassen. Da nicht jeder vor der Selbstständigkeit eine Beratung durch die IHK in Anspruch nimmt, ist es wichtig, die hierfür nötigen Informationen anderweitig zu gewinnen. Die Gründerstudie soll Aufschluss darüber bringen, wo gegebenenfalls Anpassungen in den Beratungsangeboten und/ oder kommunalen Strukturen erforderlich sind, damit Existenzgründer bessere Startvoraussetzungen vorfinden. Hiervon kann letztlich die ganze Region profitieren. 8 9

6 Methodik Für die vorliegende Studie wurden IHK-zugehörige Betriebe angeschrieben, die zwischen 2009 und 2011 ein Gewerbe angemeldet hatten und zum Zeitpunkt der Umfrage noch am Markt waren. Sie erhielten einen in drei Teile untergliederten Fragebogen. Der erste Abschnitt enthielt Fragen zur Person, der zweite Teil befasste sich mit den Umständen zur Gründung. Im dritten Teil wurden betriebswirtschaftliche Aspekte behandelt. 248 der Befragten haben die Fragebögen ausgefüllt zurückgeschickt. Ergänzend muss an dieser Stelle noch darauf hingewiesen werden, dass es sich bei einer Gewerbemeldung nicht immer um eine Neugründung handelt. Auch Betriebsübernahmen (so genannte derivative Gründungen) und Ummeldungen (zum Beispiel bei Änderung der Rechtsform oder einem Umzug) werden als Gewerbemeldungen verzeichnet. Hinzu kommen zudem Ausgründungen, Beteiligungen sowie zusätzliche Niederlassungen von bereits bestehenden Unternehmen. 3. Service der IHK Flensburg für Existenzgründer Um die erhobenen Zahlen mit der Situation in Gesamtdeutschland vergleichen zu können, wurden zwei bundesweite Studien herangezogen. Zum einen ist dies der KfW-Gründungsmonitor und zum anderen der DIHK-Gründerreport. Für die IHK-Gründerstudie Nordfriesland wurde in beiden Fällen sowohl die Version aus dem Jahr 2012 als auch 2013 als Vergleichsgrundlage verwendet. Zur Datengenerierung des KfW-Gründungsmonitors der KfW Bankengruppe wurde eine Telefonumfrage unter Personen in ganz Deutschland durchgeführt, die innerhalb der letzten zwölf Monate ein Unternehmen gegründet hatten. Um einen Vergleichsrahmen zu schaffen, wurden zusätzlich die Angaben der Gründer der letzten 36 Monate herangezogen. Die Befragung gliedert sich in Fragen zur Person und zum Gründungsobjekt. Mit dem DIHK-Gründerreport legt der Deutsche Industrie- und Handelskammertag jährlich eine Einschätzung zum Gründungsgeschehen in Industrie, Handel und Dienstleistungsbranchen vor. Die Datengrundlage bilden die Erfahrungsberichte der IHK-Existenzgründerberater aus den 80 Industrie- und Handelskammern sowie eine statistische Auswertung zum IHK- Gründerservice. Die vorliegende Studie soll unter anderem dazu beitragen, den Service der IHK Flensburg für Existenzgründer zu optimieren. Daher ist es sinnvoll, zunächst einen Blick auf das bereits vorhandene Angebot an Beratungsleistungen zu werfen. Die sorgfältige Planung eines Gründungsvorhabens ist ausschlaggebend für den späteren Erfolg eines Unternehmens. Um Existenzgründer auf dem Weg in die Selbstständigkeit zu unterstützen, bietet die IHK Flensburg daher eine Reihe von Serviceleistungen an. In der Existenzgründungsberatung bekommen angehende Unternehmer ein Startpaket, das grundlegende Informationen zur Existenzgründung beinhaltet. Wer bereits eine Geschäftsidee und einen weitgehend ausformulierten Businessplan hat, erhält in einem persönlichen Gespräch mit einem IHK-Experten ein Feedback zu seinem oder ihrem Geschäftskonzept. Darüber hinaus können noch offene Fragen geklärt werden. Auch vorher bekommen angehende Gründer bereits in persönlichen Gesprächen Informationen von den Existenzgründungsberatern der IHK

7 Veranstaltungen für Existenzgründer Zudem führt die IHK Flensburg regelmäßig eine Vielzahl von Veranstaltungen für Existenzgründer durch. Im Rahmen des vierteljährlich stattfindenden Gründerforums vermitteln Fachleute hilfreiche Informationen zu einem spezifischen Thema der Existenzgründung. Auch bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, Netzwerke zu bilden und erste Geschäftskontakte zu knüpfen. Einmal im Monat findet im IHK-Bezirk ein Finanzierungssprechtag statt. Dieser richtet sich sowohl an Existenzgründer als auch an bereits bestehende Unternehmen. Gemeinsam mit Experten der Investitionsbank Schleswig-Holstein können die Gründer Finanzierungsfragen diskutieren und erhalten individuelle Lösungsansätze sowie Tipps zur Antragsstellung. Die Beratung erfolgt in vertraulichen Einzelgesprächen und ist kostenlos. Ein weiteres Veranstaltungsformat sind die Existenzgründertage. Diese führt die IHK einmal im Jahr mit verschiedenen Partnern in Flensburg durch. Darüber hinaus beteiligt sie sich an dem nordfriesischen Existenzgründertag, der im jährlichen Wechsel in Niebüll oder Husum stattfindet. Finanzierungshilfen und Fördermittelberatung Viele Existenzgründer sind auf Finanzierungshilfen oder Fördermittel angewiesen, um ihre Selbstständigkeit zu realisieren. Neben den klassischen Krediten für Existenzgründer und Jungunternehmer kann auch die Inanspruchnahme externer Beratungsleistungen finanziell unterstützt werden. 8) In diesem Zusammenhang bietet die IHK Flensburg Beratungen zu aktuellen Finanzierungs- und Förderprogrammen der EU, des Bundes und des Landes Schleswig- Holstein an. Bei der Beantragung öffentlicher Finanzierungshilfen prüfen die geldgebenden Institutionen und Behörden grundsätzlich die Tragfähigkeit des Existenzgründungsvorhabens. Im Auftrag der Förderinstitute fungiert die IHK hierbei als neutrale und unabhängige Instanz und gibt fachliche Stellungnahmen unter anderem gegenüber der Agentur für Arbeit, der Investitionsbank Schleswig-Holstein, der KfW Mittelstandsbank, der Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein, sowie den Sozialzentren in Nordfriesland und der Deutschen Rentenversicherung Nord ab. Berufszugang In einigen Bereichen müssen angehende Existenzgründer zunächst ihre fachliche Eignung nachweisen. Dies geschieht häufig durch Sachund Fachkundeprüfungen vor der IHK. Neben den beschriebenen Serviceleistungen ist die IHK Flensburg Mitglied im Info Netz Existenzgründung, einem regionalen Zusammenschluss unterschiedlicher Beratungseinrichtungen. Ziel ist es, das Beratungsangebot für Existenzgründer durch intensive Zusammenarbeit und erhöhte Transparenz kontinuierlich zu verbessern. Ein ähnliches Netzwerk existiert auch in Nordfriesland. Es setzt sich zusammen aus der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland GmbH, der IHK und der Handwerkskammer Flensburg sowie mehreren regionalen Akteuren. 4. Gründungssituation in Nordfriesland 4.1. Fragen zur Person Geschlecht In Nordfriesland sind 39,5 Prozent aller Gründer weiblich. Dies entspricht nahezu dem Bundesdurchschnitt. Dieser liegt laut KfW-Gründungsmonitor und DIHK-Gründerstudie bei rund 40 Prozent. Dass Männer noch immer in der Überzahl sind, ist zu einem großen Teil mit der klassischen Geschlechteraufteilung zu begründen. Nach wie vor ist es für viele Frauen schwer, neben der Verantwortung für die Familie eine (selbstständige) berufliche Tätigkeit auszuüben. Allerdings ist deutschlandweit zu beobachten, dass immer mehr Frauen den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. So waren 2004 noch 32 Prozent aller Teilnehmer an IHK-Gründungsgesprächen weiblich, 2012 waren es bereits Anteil männlicher und weiblicher Gründer 39% 60% 1% weiblich männlich keine Angabe 12 13

8 Zahlen für Flensburg und Schleswig-Holstein Altersstruktur Bei der 2011 in Flensburg durchgeführten Studie hat sich ein Frauenanteil von 33,97 bei den befragten Gründern ergeben. In Schleswig-Holstein sind 37,26 Prozent aller Gründer weiblich. 42 Prozent. 9) Diese Tendenz gilt es in jedem Fall werb gründen, deutschlandweit höher als die zu stärken. Laut einer Prognose des Deutschen der Männer (67 vs. 51 Prozent). 11) Dies liegt vor Industrie- und Handelskammertages könnten allem daran, dass bei einer Nebentätigkeit Beruf deutschlandweit pro Jahr mindestens und Familie besser miteinander vereinbar sind. Arbeitsplätze zusätzlich geschaffen werden, Auf Nordfriesland trifft diese Tendenz allerdings wenn die Anteile von Frauen und älteren Personen nicht zu. Hier gaben 60 Prozent der befragten an den Gründungen ebenso hoch wären Frauen an, im Nebenerwerb gegründet zu ha- wie in den Existenzgründungsberatungen der ben, bei den Männern waren es 58,8 Prozent. IHKs. 10) Generell lässt sich sagen, dass die Anzahl von Gründungen durch Frauen im Voll- und Nebenerwerb Auffällig ist, dass in Nordfriesland deutlich deutlich stabiler ist als die von Männern mehr Frauen aus der Arbeitslosigkeit heraus und somit offensichtlich weniger auf Änderungen gründen (25 Prozent) als Männer (12,5 Prozent). der Arbeitsmarktlage und Konjunktur Auch ist die Zahl der Frauen, die im Nebener- reagiert. 12) Die Altersspanne der Befragten liegt zwischen ßig wenige junge Menschen den Schritt in die 21 und 77 Jahren. Im Durchschnitt sind die Selbstständigkeit wagen, liegt laut DIHK unter Gründer in Nordfriesland 45,8 Jahre alt. Auffällig ist der geringe Anteil von jungen Gründern. ternehmensgründung noch zu wenig in Schule anderem darin begründet, dass das Thema Un- So waren laut KfW-Gründungsmonitor 2012 im und Ausbildung verankert ist. So würden internationale Studien belegen, dass Deutschland Bundesdurchschnitt 43,2 Prozent der Gründer unter 34 Jahre alt 13), in Nordfriesland waren in punkto unternehmerische Ausbildung viel es lediglich 18,9 Prozent. 14) Die am stärksten Nachholbedarf hat. 16) Vor allem in einer Region wie Nordfriesland, in der der Anteil junger vertretene Altersgruppe in Nordfriesland ist die zwischen 35 und 44 Jahren (32 Prozent). Bundesweit gehörten zum Zeitpunkt der Befragung schnitt liegt, ist dies ein wichtiger Punkt, an Gründer deutlich unter dem Bundesdurch- 28,8 Prozent dieser Altersgruppe an. dem es zu arbeiten gilt. Es ist also nötig, stärker mit Schulen, Berufsschulen und (Fach-) Hochschulen zusammenzuarbeiten und den jungen Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag geht davon aus, dass vor allem die Zahl Menschen auch die Vorzüge eines eigenen Unternehmens aufzuzeigen. der jungen Gründer in den kommenden Jahren stark zurückgehen wird. 15) Dass verhältnismä- Alter der Gründer in Jahren 32% 24% 6% 13% 10% 3% 11% bis ab 65 keine Angabe Bevölkerungsstruktur nach Alter Lediglich rund 34,6 Prozent der Bevölkerung im Kreis Nordfriesland sind zwischen 15 und 45 Jahren alt, nur 7,7 Prozent sind zwischen 18 und ) Bundesweit gehören laut statistischem Bundesamt rund 36 Prozent der Bevölkerung den 15 bis 45-Jährigen und elf Prozent der Altersgruppe 15 bis 25 an (Stand 2011)

9 Darüber hinaus spielt auch hier der demografische Wandel eine zentrale Rolle. In Zeiten des Allerdings darf man bei den erwähnten Zahlen auch die allgemeinen Strukturdaten in Bildungsstand Fachkräftemangels werben die Unternehmen besonders stark um gut ausgebildete junge Menschen, so dass diese eine gut bezahlte, sichere Festanstellung den Risiken vorziehen, die mit einer Selbstständigkeit verbunden sind. Nordfriesland nicht außer Acht lassen (siehe Kasten). Vor diesem Hintergrund gesehen, ist die Altersaufteilung bei den nordfriesischen Gründern nicht besorgniserregend. Die der vorliegenden Studie zugrunde liegende Befragung hat ergeben, dass 0,4 Prozent der Gründer in Nordfriesland keinen Schulabschluss haben. 25 Prozent verfügen über einen Hauptoder Volksschulabschluss und 36,8 Prozent über einen Realschulabschluss. 7,5 Prozent haben die Fachhochschulreife, 13,6 Prozent Abitur. Einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss konnten 14 Prozent nachweisen. Gründer nach Abschluss Migrationshintergrund Bundesweit hatten Prozent aller anhand der Ausländerquoten. Bundesweit leben Gründer einen Migrationshintergrund 18). In in Deutschland 8,7 Prozent Ausländer, in Nordfriesland nur 4,2 Prozent. Hinzu kommt, dass Nordfriesland sind es laut Befragung lediglich 3,9 Prozent. Die auffällige Differenz erklärt sich der Anteil der Ausländer an den Unternehmens- Anteil ausländischer Gründer 94% (Fach-) Hochschulabschluss allgemeine Hochschulreife (Abitur) Fachhochschulreife (Fachabitur) Realschulabschluss Hauptschulabschluss Volksschulabschluss (bisher) ohne Abschluss anderer Abschluss 0% 1% 5% 7% Dem KfW-Gründungsmonitor zufolge hatten im Vergleichszeitraum bundesweit 29,9 Prozent keine abgeschlossene berufliche Qualifizierung. 42 Prozent haben eine Lehre gemacht oder 14% 14% 20% 37% eine Berufsfachschule besucht, 4,5 Prozent waren auf einer Fach- oder Meisterschule. Einen Abschluss an einer Hochschule, Fachhochschule oder Berufsakademie hatten 23,6 Prozent. 4% 2% Migrationshintergrund kein Migrationshintergrund keine Angabe gründern in Städten generell höher ist als in ländlichen Regionen 19). Die aus der Studie resultierenden Zahlen sind also nicht überraschend. Generelle Hemmnisse für Gründer mit Migrationshintergrund liegen zumeist in der fehlenden Sprachkenntnis und bürokratischen Hürden

10 Aus dieser Gegenüberstellung wird deutlich, dass in Nordfriesland verhältnismäßig wenige Gründer über einen (Fach-) Hochschulabschluss verfügen. Dies hängt zu einem großen Teil damit zusammen, dass es in Nordfriesland keine Universitäten oder Fachhochschulen gibt und daher viele junge Menschen nach ihrem Schulabschluss in eine andere Region oder Stadt ziehen, um dort zu studieren und sich eine berufliche Zukunft aufzubauen. Aber auch bundesweit ist die Zahl derjenigen, die aus einer Hochschule oder Fachhochschule heraus gründen wollen, gering. So haben laut Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertags lediglich sechs Prozent der deutschen Studenten die Absicht, sich nach ihrem Abschluss selbstständig zu machen. Der weltweite Durchschnitt liegt fast dreimal so hoch. 20) Da auch hier der Bildungsquerschnitt in Schleswig-Holstein demografische Wandel dafür sorgen wird, dass die Unternehmen sich verstärkt um junge, gut ausgebildete Fachkräfte bemühen, ist eine rückläufige Tendenz des Gründungsinteresses von Studenten zu erwarten. Dies ist bedenklich, da, so der DIHK, gerade junge, gut ausgebildete Menschen das Potenzial für innovative Gründungen mit Durchbruchpotenzial haben. 21) Insgesamt wäre es durchaus zu begrüßen, auch in Nordfriesland mehr junge Menschen mit einem (Fach-) Hochschulabschluss für die Selbstständigkeit zu gewinnen. Ein Ansatz wäre es hier, stärker mit den Hochschulen und Fachhochschulen in der Umgebung (Heide, Flensburg) zusammenzuarbeiten. Bereits jetzt bietet die IHK in unregelmäßigen Abständen Gründersprechstunden an der Fachhochschule und der Universität Flensburg an. Berufserfahrung Bei der Frage nach der für die Gründung relevanten Berufserfahrung gaben 13,6 Prozent der Umfrageteilnehmer in Nordfriesland an, dass sie vor ihrer Selbstständigkeit eine kaufmännische Ausbildung gemacht haben. 36,4 Prozent konnten eine andere Berufsausbildung nachweisen kfm. Ausbildung / kfm. Berufserfahrung andere Ausbildung / Berufserfahrung (einschlägiges) Studium Studium und Berufserfahrung vorherige Selbstständigkeit Fachkenntnisse Hobby keine sonstige Relevante Berufserfahrung 3% 2% 3% 1% und/oder haben bereits mehrere Jahre gearbeitet. Weitere drei Prozent verfügten über ein Studium, zwei Prozent über ein Studium und Berufserfahrung und drei Prozent waren bereits vorher selbstständig. 3% 9% 14% 18% 36% Insgesamt lässt sich sagen, dass die hier aufgeführte Aufteilung weitestgehend dem allgemeinen Bildungsquerschnitt in Schleswig-Holstein entspricht. 37,2 Prozent der Schulabgänger im Land zwischen den Meeren haben einen Haupt- oder Volksschulabschluss und 30,8 Prozent einen Realschulabschluss. 22) Bei den höheren Abschlüssen (Fachabitur, Abitur) liegt Nordfriesland um 1,74 Prozent über dem Landesdurchschnitt von 25,9 Prozent. 17,5 Prozent haben nach eigenen Angaben keine relevante Berufserfahrung. Von ihnen gingen zum Gründungszeitpunkt 45 Prozent einer laufenden Beschäftigung nach, 35 Prozent haben einen sonstigen beruflichen Hintergrund (zum Beispiel Rentner oder Selbstständige), fünf Prozent kommen aus der Arbeitslosigkeit und drei Prozent direkt aus der Ausbildung oder dem Studium. Erfolgt eine Gründung ohne relevante Berufserfahrung, so ist das Risiko fachlicher Defizite höher als bei Personen mit entsprechendem fachlichem Hintergrund. Allerdings gaben 90 Prozent der betreffenden Existenzgründer an, sich im Nebenerwerb selbstständig gemacht zu haben. Hier wiegt der mögliche Nachteil der geringeren Qualifikation nicht so schwer wie bei einer Gründung im Haupterwerb. Gründet man im Haupterwerb, so ist die Berufserfahrung ein wichtiger Faktor, da mögliche Unwegsamkeiten besser eingeschätzt und Risiken so minimiert werden können

11 Arbeitssituation Aus der Umfrage geht hervor, dass etwa die Hälfte derjenigen, die zwischen 2009 und 2011 ein Gewerbe angemeldet haben, dies aus einer laufenden Beschäftigung getan hat (50,9 Prozent). Bundesweit sind es 56,1 Prozent. 23) Ungefähr jede sechste Gründung in Nordfriesland (15,8 Prozent) startet aus der Arbeitslosigkeit, deutschlandweit sind es 10,4 Prozent. 24) Nordfriesland liegt damit also leicht über dem Bundesdurchschnitt. Von denjenigen, die aus einer laufenden Beschäftigung gründeten, taten dies 62,1 Prozent zunächst im Nebenerwerb. Viele Existenzgründer gehen neben der Gründung zunächst ihrer festen beruflichen Tätigkeit weiter nach, so dass bei einem möglichen Scheitern des Projektes zumindest noch eine Einnahmequelle vorhanden ist. Von den Gründern aus der Arbeitslosigkeit meldeten 75 Prozent einen Haupterwerb an. Gründung aus Arbeitssituation Hochschule / Ausbildung 0% laufende Beschäftigung 51% Arbeitslosigkeit 16% sonstiges 28% Dies ist nicht ungewöhnlich, da Empfänger von Arbeitslosengeld in der Regel nur eine Förderung von der Agentur für Arbeit oder den Sozialzentren erhalten, wenn sie ein Unternehmen im Haupterwerb gründen. Bei einer Gründung im Nebenerwerb haben die betreffenden Personen hingegen mit Kürzungen des Arbeitslosengeldes zu rechnen. Hinter der Gruppe Sonstige, die in Nordfriesland ebenfalls mit rund 27,6 Prozent zu Buche schlägt, stehen unter anderem Rentner oder Existenzgründer, die bereits vorher selbstständig waren. Von ihnen gründeten rund 69,8 Prozent im Vollerwerb. Direkt aus der Hochschule heraus gründete keiner der Befragten. Arbeitslose Gründer in Flensburg Bei den Gründungen aus der Arbeitslosigkeit liegt die Quote für Flensburg mit 22,7 Prozent etwas höher als in Nordfriesland

12 Gründungsmotive Insgesamt gesehen, erfolgten die Gründungen zwischen 2009 und 2011 in Nordfriesland weniger aus der dringenden Notwendigkeit, als aus so genannten Gelegenheitsmotiven. Dies ist positiv zu bewerten. Aus dem KfW-Gründungsmonitor geht hervor, dass sich die Gründungen, die nicht aus der Not heraus geboren sind, in der Regel länger am Markt halten und somit bessere Zukunftsaussichten haben. So seien nach 36 Monaten noch 83 Prozent der Projekte so genannter Entrepreneure am Markt. Dies sind diejenigen Gründer, deren Hauptmotiv die Umsetzung einer Geschäftsidee ist und die von Anfang an Mitarbeiter beschäftigen. Bei denjenigen Personen, die aufgrund fehlender Erwerbsalternativen oder anderer, nicht auf die Realisierung einer Geschäftsidee basierenden Motivationen ihre Selbstständigkeit starten, seien es lediglich 71 Prozent. Der Einfluss des Gründungsmotivs auf die Beständigkeit des Unternehmens sei allerdings nur für Vollerwerbsgründer signifikant. 25) Als Hauptmotivation für den Schritt in die Selbstständigkeit gaben die befragten Gründer in Nordfriesland eine erwartete Verbesserung des Einkommens an (57,9 Prozent). An zweiter Stelle folgt mit 44,7 Prozent der Wunsch nach selbstbestimmtem Arbeiten. Fasst man die Motive Wiedereinstieg in den Beruf, den Ausweg aus der (drohenden) Arbeitslosigkeit sowie eine fehlende Erwerbsalternative zusammen, so gibt es unter den Befragten 22,8 Prozent, die in die Selbstständigkeit gingen, weil sie keine Alternative für sich sahen. Der Bundesdurchschnitt liegt hier bei 35,3 Prozent. 26) 4.2 Fragen zur Gründung Gründungsdatum Von denjenigen, die die Fragebögen ausgefüllt 2009 waren es 25,4 Prozent, ,3 Prozent, zurückgeschickt haben, gaben zehn Prozent an, und ,2 Prozent. ihr Unternehmen vor 2009 gegründet zu haben. Deutschlandweiter Rückgang der Gründerzahlen Zieht man die Zahlen aus den KfW-Gründungsmonitoren 2010 bis 2012 heran, so lässt sich feststellen, dass der prozentuale Rückgang an Gründungen in Nordfriesland minimal höher ist als in Deutschland insgesamt. So betrug der Rückgang in der Bundesrepublik von 2010 im Vergleich zu Prozent, 2012 gründeten sieben Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor. In Nordfriesland betrug die prozentuale Differenz zwischen 2010 und ,9 Prozent 27), ein Jahr später waren es 11,1 Prozent. 28) Motive zur Gründung Wiedereinstieg in den Beruf Unzufriedenheit im bestehendem Arbeitsverhältnis selbstbestimmtes, unabhängiges Arbeiten Ausweg aus der (drohenden) Arbeitslosigkeit Marktchance nutzen Verbesserung des Einkommens fehlende Erwerbsalternative sonstige 4% 7% 11% 13% 17% 30% 45% 58% Motivation der Gründer in Flensburg Betrachtet man die Motivation der Gründer in Flensburg, so ergeben sich hier im Vergleich zu Nordfriesland einige Unterschiede. So gaben die Flensburger Gründer als Hauptmotiv das selbstbestimmte Arbeiten an (58,7 Prozent). An zweiter Stelle folgt mit 44,5 Prozent das zu erwartende verbesserte Einkommen

13 Firmensitz Die meisten der in der Studie befragten Gründer Startphase gering zu halten, scheuen sich viele gaben an, ihre unternehmerische Tätigkeit von Gründer, Büroräume anzumieten. Darüber hinaus gibt es in Nordfriesland einen hohen Anteil zu Hause aus gestartet zu haben (68,9 Prozent). Die Gründe hierfür liegen auf der Hand. an Nebenerwerbsgründern, die ihrer selbstständigen Tätigkeit in der Regel von zu Hause aus Zum einen spielen vor allem finanzielle Aspekte eine große Rolle. Um die Kosten gerade in der nachgehen. Erster Sitz des Unternehmens Lediglich 3,5 Prozent der befragten Gründer starteten ihr Projekt in einer Bürogemeinschaft. Die geringe Quote in Nordfriesland ist darauf zurückzuführen, dass solche Kooperationen häufig in Wirtschaftszentren entstehen. Diese wiederum befinden sich in größeren Städten beziehungsweise Ballungszentren, die es in Nordfriesland mit seiner ländlichen Struktur nicht gibt. In einem Gründerzentrum hat keiner der nordfriesischen Studienteilnehmer sein Unternehmen aufgebaut. Generell bringt es einige Vorteile mit sich, die Selbstständigkeit in einem Gründerzentrum zu beginnen. So sind Mieten und Dienstleistungen in der Regel vergünstigt und man kann sich mit anderen Unternehmern vor Ort austauschen und beispielsweise eine gemeinsame Büroorganisation nutzen. Das Gründungszentrum in Nordfriesland ist das Nordfriesische Innovations-Center (NIC) in Niebüll. Bürogemeinschaft 4% Gründerzentrum 0% Privatraum 69% Aufteilung in Flensburg andere Art von Gewerberaum keine Angabe 5% 22% Auch in Flensburg gaben die meisten Gründer an, ihr Unternehmen von zu Hause aus gegründet zu haben (59,1 Prozent). Die Zahl derjenigen, die ihre Tätigkeit in einer Bürogemeinschaft begonnen haben, lag mit 10,1 Prozent deutlich höher als in Nordfriesland. In einem Gründerzentrum starteten in Flensburg 3,4 Prozent der Befragten in die Selbstständigkeit. Das Nordfriesische Innovations-Center Das Nordfriesische Innovations-Center (NIC) wurde 1993 gegründet und ist eines der 18 durch die Landesregierung und die Europäische Union speziell ausgestatteten Zentren zur Förderung junger Unternehmen. Es bietet Gründern die Möglichkeit, Räumlichkeiten anzumieten. Insgesamt 57 Büros und ein Gästebüro stehen zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es acht Mehrzweck- und vier Veranstaltungsräume sowie einen Besprechungsraum. Zudem erhalten angehende Existenzgründer kompetente Beratung für ihre Planung sowie Fördermöglichkeiten. Auch die Vermittlung von Kontakten zu wichtigen Ansprechpartnern gehört zum Service. Im Einzelfall wird außerdem zwischen Unternehmern und Behörden vermittelt. Zu den kostenlosen Serviceleistungen gehören unter anderem ein Postdienst, der Empfang von Besuchern und Kunden, Coaching durch das NIC, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland oder die IHK sowie die Präsentation der Firma auf der NIC-Homepage

14 Haupt- oder Nebenerwerb Wochenarbeitszeit Auf Bundesebene ist seit einigen Jahren eine rückläufige Tendenz an Haupterwerbsgründungen zu beobachten, während die Nebenerwerbsgründungen auf einem stabilen Niveau bleiben. 38% 59% 38,2 Prozent der Studienteilnehmer gaben an, sich im Haupterwerb selbstständig gemacht zu haben. Im Nebenerwerb waren es 59,2 Prozent. 2,6 Prozent machten zu diesem Punkt keine Angabe. Damit liegt Nordfriesland bei den Gründung nach Haupt- oder Nebenerwerb Haupterwerb Nebenerwerb keine Angabe 3% Bei der Frage nach der Wochenarbeitszeit Von denjenigen, die angaben im Nebenerwerb gaben 17,9 Prozent der Gründer an, 40 bis 59 gegründet zu haben und weniger als 40 Stunden in der Woche zu arbeiten, entfielen 48,8 Stunden pro Woche zu arbeiten. 17,1 Prozent arbeiteten 60 bis 79 und 3,1 Prozent mehr Prozent auf die Energiebranche. Auch hier als 80 Stunden. Von den 56,1 Prozent, die auf kommt also wieder der hohe Anteil an denjenigen Personen zum Tragen, die beispielsweise weniger als 40 Wochenarbeitsstunden kamen, entfielen 84,1 Prozent auf den Nebenerwerb. eine Photovoltaikanlage betreiben. Gesamte Arbeitszeit pro Woche mehr als 80 Stunden 3% Stunden 17% Stunden 18% Stunden 9% weniger als 20 47% keine Angabe 6% Gründungen im Haupterwerb leicht unter dem Bundestrend erfolgten deutschlandweit 46,9 Prozent aller erfassten Gründungen im Haupterwerb. 29) Von denjenigen, die sich im Nebenerwerb selbstständig machten, taten dies rund 47,4 Prozent in der Energiebranche, gefolgt von Dienstleistungen (34,8 Prozent) und Handel (10,4 Prozent). Im Dienstleistungssektor lässt sich eine Selbstständigkeit im Nebenerwerb besonders gut realisieren. Bundesweit entfielen 2012 sogar 66,4 Prozent aller Nebenerwerbsgründungen auf diesen Bereich. 30) Zu dem hohen Anteil in der Energiebranche sei erörtert, dass im Rahmen der Gründerstudie auch Personen erfasst wurden, die beispielsweise in Solar-, Wind- oder Biogasanlagen investiert haben. Durch die Kürzungen bei der Solarförderung ist zu erwarten, dass der Anteil dieser Personen in den kommenden Jahren sinken wird. Branchen Bei der Aufteilung der Gründungen nach Branchen bilden die Dienstleistungen mit 44 Prozent die größte Gruppe. Damit liegt Nordfriesland weitgehend im Bundestrend: Deutschlandweit entfielen 2011 rund 48,7 Prozent auf den Dienstleistungssektor. Der Vorteil an einer Gründung in diesem Bereich ist, dass der Start in die Selbstständigkeit mit relativ geringem Kapitaleinsatz möglich ist. An zweiter Stelle folgt die Energiewirtschaft mit 31 Prozent. Lediglich rund sechs Prozent der in der vorliegenden Studie erfassten Gründungen entfielen auf den Tourismussektor. Branchenaufteilung in Flensburg Auch in Flensburg bildeten die Dienstleistungen mit 45,2 Prozent die bei den Gründern am stärksten vertretene Branche. In der Energiewirtschaft hingegen gründeten lediglich acht Prozent. Lediglich drei Prozent meldeten ihre Gewerbe im Tourismussektor an

15 Deutschlandweit waren es laut der DIHK-Gründerstudie 2011 zwölf Prozent. 31) Dass in einer dieses Betätigungsfeld eher weniger attraktiv. älteren Generation an. Für junge Menschen ist Region, die stark vom Tourismus geprägt ist, Dies hängt unter anderem mit den seit einigen Jahren stark steigenden Immobilien- und verhältnismäßig wenige Gründungen in diesem Sektor erfolgen, kann auf mehrere Faktoren Pachtpreisen in den touristischen Zentren wie zurückgeführt werden. In Nordfriesland ist die zum Beispiel Sylt, Föhr oder Sankt Peter Ording Branche stark von privaten Ferienwohnungsbetreibern geprägt. Diese gehören meist einer leistungsintensiv und erfordert oftmals rund zusammen. Zudem ist die Branche sehr dienst- um Einteilung nach Branche Art der Gründung 74,6 Prozent der in Nordfriesland erfassten Gewerbemeldungen waren Neugründungen. Damit liegt die Region leicht über dem Bundesdurchschnitt (67,5 Prozent). 32) Elf Prozent entfielen auf Betriebsübernahmen, ein Prozent auf Ausgründungen und zwei Prozent auf den Punkt Sonstiges. Hierunter fallen unter anderem Beteiligungen, die in Nordfriesland gemessen am Bundesdurchschnitt stark unterrepräsentiert sind. Laut KfW-Gründungsmonitor sind ihnen 20,4 Prozent aller 2011 erfolgten Gründungen zuzuordnen. 33) In der vorliegenden Gründerstudie für Nordfriesland sind Beteiligungen unter dem Punkt Sonstiges zu finden, der gerade Energiewirtschaft Verkehr 1% 31% Gründungsform Tourismus Industrie Handel Dienstleistung 1% 6% 14% 43% Betriebsübernahme Ausgründung 1% 11% sonstige keine Angabe 3% 1% Neugründung sonstiges 2% 75% keine Angabe 12% die Uhr Einsatzbereitschaft. Es zeigt sich also, nen im gesamten Land leicht rückläufig sind. dass das Imageproblem, mit dem der Tourismus Darüber hinaus sind viele Tourismusbetriebe den in Schleswig-Holstein schon seit Jahren zu kämpfen hat, nicht nur die Suche nach geeignetem Fachkräftenachwuchs, sondern auch Existenzgründungen betrifft. Die vorliegende Studie unterstreicht zudem den Trend der letzten drei bis vier Jahre, dem zufolge die Übernachtungszahlen in Nordfriesland im Gegensatz zu de- Dienstleistungen zuzuordnen und konnten in der vorliegenden Studie somit nicht im Einzelnen erfasst werden. einmal zwei Prozent in der hier aufgeführten Aufteilung ausmacht. Somit kommt den Beteiligungen in Nordfriesland nur eine untergeordnete Bedeutung zu. Dies liegt daran, dass diese vor allem bei innovativen und technikorientierten Gründungen relevant sind, die in der Region stark unterrepräsentiert sind (vgl. hierzu auch Brancheneinteilung). Zudem sind Beteiligungen vor allem an Hochschulstandorten zu finden, die es in Nordfriesland nicht gibt. Dies erklärt auch den sehr geringen Anteil an Ausgründungen von gerade einmal einem Prozent

16 Rechtsform Besuch von Veranstaltungen Bei der Frage nach der Art der Rechtsform in Form eines Einzelunternehmens, da dies machten 44,3 Prozent der Gründer keine Angabe. 33,3 Prozent gaben an, ein Einzelunterdert. Erst im Laufe der Geschäftstätigkeit kann einen verhältnismäßig geringen Aufwand erfornehmen gegründet zu haben, 18 Prozent eine es sich ergeben, dass zum Beispiel der Wunsch Personen- und 4,4 Prozent eine Kapitalgesellschaft. Generell erfolgt eine Gründung zunächst Rechtsform nach sich nach Haftungsbeschränkung eine Änderung der zieht. Art der Rechtsform Einzelunternehme 33% Personengesellschafn 18% Kapitalgesellschaft 4% keine Angabe 44% Rund 72,4 Prozent der Befragten gaben an, vor ihrer Gründung keine Informationsveranstaltung besucht zu haben. 5,7 Prozent besuchten eine oder mehrere IHK-Veranstaltungen, 11,4 Prozent nutzen Angebote anderer Einrichtungen, weitere elf Prozent machten zu diesem Punkt keine Angabe. Von denjenigen, die sich im Vorfeld auf einer Veranstaltung informiert hatten, kamen 48,7 Prozent aus der Arbeitslosigkeit. 30,8 Prozent der Teilnehmer gründeten aus einer laufenden Beschäftigung heraus. Der hohe Anteil an arbeitslosen Gründern ist darauf zurückzuführen, dass diese durch verschiedene Institutionen, beispielsweise die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter (Nordfriesland: Sozialzentren), intensiver betreut werden. Darüber hinaus sind sie dazu verpflichtet, Informationsveranstaltungen zu besuchen, wenn sie eine Förderung erhalten wollen. Zu den Pflichtveranstaltungen gehören zum Beispiel Informationsabende der Agentur für Arbeit oder auch Existenzgründungsseminare. Auch bundesweit besuchen immer weniger Gründer vor dem Start in die Selbstständigkeit Informationsveranstaltungen. Dies liegt zu einem großen Teil daran, dass die Notwendigkeit oft nicht erkannt wird. Vor allem bei Gründungen im Nebenerwerb ist dies der Fall. Zudem informieren sich immer mehr Menschen im Internet. Gerade in einem Kreis wie Nordfriesland ist dies von Bedeutung, da hier die Wege zu den Veranstaltungsorten unter Umständen sehr weit sein können und die angehenden Gründer diesen Aufwand scheuen. Diese Tendenz birgt die Gefahr, dass viele Existenzgründer nicht ausreichend informiert sind, wenn sie den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Vor allem im Internet findet sich eine Fülle von Informationen, bei denen es schwierig ist, die wirklich wichtigen und richtigen Punkte herauszufiltern. Wurden vorab Informationsveranstaltungen besucht? 72% 6% 11% 11% ja, IHK-Veranstaltung ja, Nicht-IHK Veranstaltung nein keine Angabe 30 31

17 Erstellung eines Businessplans Mehr als die Hälfte der befragten Gründer gab an, keinen Businessplan erstellt zu haben. 35,1 Prozent haben ihren Geschäftserfolg vorab kalkuliert. Von denjenigen, die vorab keinen Businessplan erstellt hatten, gründeten 77,7 Prozent im Nebenerwerb. Dies ist nicht verwunderlich. Dient die Selbstständigkeit nicht dem Lebensunterhalt, halten es viele Gründer nicht für erforderlich, einen Businessplan zu erstellen, da hier das Risiko des Scheiterns nicht so gravierend ist beziehungsweise die Konsequenzen weniger schwerwiegend sind. Hinzu kommt, dass eine Businessplan erstellt 55% 35% 10% ja nein keine Angabe Gründung im Nebenerwerb nicht so kapitalintensiv ist wie im Haupterwerb. Fremdkapital wird in der Regel nicht benötigt. Somit besteht keine Notwendigkeit, beispielsweise einem Kreditinstitut einen Businessplan vorzulegen. Darüber hinaus ergab die Untersuchung, dass 32,5 Prozent derjenigen, die einen Businessplan erstellt haben, aus der Arbeitslosigkeit heraus gegründet haben. Insgesamt sind dies rund 78,8 Prozent der arbeitslosen Gründer. Streben die Leistungsempfänger eine Gründung im Haupterwerb an, sind Businesspläne obligatorisch, um einen Gründungszuschuss oder Einstiegsgeld zu erhalten. Die 21,2 Prozent der Arbeitslosen, die keinen Businessplan erstellt haben, gründeten im Nebenerwerb. Lediglich zwei der Befragten gaben an, dass sie trotz einer Gründung im Haupterwerb keinen Businessplan erstellt haben. Situation in Flensburg Zwar haben auch in Flensburg viele Gründer vor ihrer Selbstständigkeit keinen Businessplan, allerdings lag die Zahl derjenigen, die einen Plan erstellt haben, mit 57,2 Prozent deutlich höher als in Nordfriesland

18 Eingestellte Mitarbeiter Finanzierung Rund 24,1 Prozent derjenigen, die die Fragebögen ausgefüllt zurückgeschickt haben, hatten zum Zeitpunkt der Befragung bereits Mitarbeiter eingestellt. Insgesamt kamen so 202 Stellen zustande, davon 86 Vollzeitkräfte, 43 Teilzeitkräfte und 73 Mini-Jobber. Multipliziert man die Vollzeitstellen mit dem Faktor 1, Teilzeitstellen mit dem Faktor 0,5 und die der Minijobber mit 0,25, so ergeben sich insgesamt rund 125,8 Vollzeitstellen. Pro Gründung sind dies 0,55 vollzeitadäquate Arbeitsplätze. Deutschlandweit waren es ,8. Berücksichtigt man zusätzlich die Arbeitsplätze der Gründer, ergibt sich eine Gesamtzahl von 285,35 Vollzeitstellen. Legt man diese Zahlen für die Grundgesamtheit der im Rahmen der Studie angeschriebenen Unternehmen zugrunde, so können im Ergebnis geschaffene Vollzeitstellen angenommen werden. In Bezug auf die Finanzierung gaben 52,7 Prozent der befragten Gründer an, eigenes Kapital eingesetzt zu haben. Bundesweit griffen zwei Drittel der Gründer für ihre Projekte ausschließlich auf eigenes Geld (Ersparnisse, Rücklagen) zurück. Einen Kredit nahmen in Nordfriesland rund 25,3 Prozent in Anspruch. Deutschlandweit verwendeten 32,8 Prozent externe Finanzmittel, 7,4 Prozent griffen auf Darlehen von Freunden und Verwandten zurück. In Nordfriesland liegt diese Finanzierungsquelle bei sieben Prozent. Förderzuschüsse erhielten auf Bundesebene sieben Prozent der Gründer. In Nordfriesland liegt diese Quote bei 10,8 Prozent. Ein Vergleich gestaltet sich hier allerdings als schwierig, da es in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Förderkulissen gibt. In Schleswig-Holstein gibt es als klassische Zuschussvariante in der Regel nur den Gründungszuschuss über die Agentur für Arbeit sowie das Einstiegsgeld über die Jobcenter beziehungsweise Sozialzentren. Art der Eingestellung 100% Art der Finanzierung 80% Förderzuschuss 11% 60% 40% 43% 36% Verwandte/Freunde 7% 20% 21% Beteiligungskapital 1% 0% Vollzeit Teilzeit Mini-Jobber Kredite 25% Eigene Finanzmittel 53% Bezogen auf den Arbeitsplatzeffekt, liegt Nordfriesland also unter dem Bundesniveau. Deutschlandweit haben 2011 rund 31 Prozent der Gründer Mitarbeiter eingestellt. Insgesamt ist zu beobachten, dass deutschlandweit die Zahl derjenigen Gründer, die Arbeitsplätze schaffen, zurückgeht. So sank der Beschäftigungsanteil 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent. Es sei an dieser Stelle allerdings auch erwähnt, dass der KfW-Gründungsmonitor in diesem Punkt nur Neugründungen für seine Statistik heranzieht, während die vorliegende Studie wie bereits eingangs erwähnt auch Betriebsübernahmen und Ummeldungen mit einbezieht. Verbunden mit dem generellen Rückgang an Gründungen vor allem im Haupterwerb ist der geringe Arbeitsplatzeffekt in Hinblick auf die Zukunft der gesamtwirtschaftlichen Situation kritisch zu betrachten. sonstige 2% Beteiligungskapital spielt in Nordfriesland eine untergeordnete Rolle. Nur 1,4 Prozent der Befragten nutzen diese Finanzierungsoption. Dies ist darauf zurückzuführen, dass es in der Region viele Klein- und Kleinstgründer gibt, deren Projekte für Beteiligungsfinanzierer nicht von Interesse sind

19 Wahl des Standorts Hemmnisse Bei der Frage nach den Gründen für die Standortwahl gaben 44,4 Prozent der Befragten an, dass für sie die Heimatverbundenheit der entscheidende Faktor ist. Die Erklärung liegt in dem hohen Anteil an Nebenerwerbsgründern. gute Infrastruktur finanzielle Förderung gute Wettbewerbssituation qualifizierte Mitarbeiter wenig Bürokratie Lohnkostenvorteile Heimatverbundenheit gutes Wirtschafts-/ Gründerklima Steuer- und Abgabevorteile sonstiges 4% 1% 1% 1% 0% 2% 7% Die Parameter Wettbewerbssituation und Wirtschafts- beziehungsweise Gründerklima spielten mit 14,6 und 6,9 Prozent eine eher untergeordnete Rolle. Für noch weniger Gründer bildeten eine gute Infrastruktur (4,2 Prozent), qualifizierte Mitarbeiter (0,8 Prozent) sowie Lohnkostenvorteile (null Prozent) einen relevanten Entscheidungsfaktor. Unter Sonstiges Diese realisieren ihr Projekt in der Regel von zu Hause aus. Auch der hohe Anteil der Befragten aus der Energiebranche gründet sein Gewerbe in der Heimat. Gründe für Standortwahl 15% 25% 44% konnten die Studienteilnehmer individuelle Angaben machen. In dieser Kategorie wurde der vorhandene Wohnsitz in Verbindung mit vorhandenem Wohneigentum am häufigsten genannt (rund 56 Prozent). Fast jeder fünfte Befragte gab Probleme im persönlichen Umfeld als entscheidendes Gründungshemmnis an. Dies ist nicht ungewöhnlich, da der hohe Zeitaufwand, der mit einer Selbstständigkeit verbunden ist, oft nicht oder nur schwer mit dem persönlichen Umfeld beziehungsweise der Familie vereinbar ist. Rahmenbedingungen Unternehmerische Entscheidungen Probleme in der Geschäftsführung Finanzierung Probleme auf Beschaffungsmärkten Probleme auf Absatzmärkten anfängliche Gründungsvorbereitung anfängliche persönliche Kompetenz weitere persönliche Gründe sonstiges 0% 15,9 Prozent nannten die Finanzierung ihres Vorhabens als Hauptproblem. Hier spielt auch der hohe Anteil derjenigen Gründer eine Rolle, die vorab keinen Businessplan erstellt haben. Eine nicht ausreichende Kalkulation des Kapitalbedarfs im Vorfeld der Gründung führt häufig zu Liquiditätsschwierigkeiten in der Startphase. Hinzu kommt, dass es für viele Gründer schwierig ist, von ihrer Bank einen Kredit für ihr Projekt zu bekommen. Vor allem die neuen Eigenkapitalvorschriften nach Basel III erschweren tendenziell die Beschaffung von Fremdkapital. Dies gilt besonders für vergleichsweise riskante Projekte wie Innovationen und Existenzgründungen. Für 12,3 Prozent stellte die anfängliche Kompetenz das größte Problem dar. Hinter den Rahmenbedingungen, die hier mit 15,9 Prozent zu Buche schlagen, verbergen sich unter anderem fehlende Baugenehmigungen, bürokratische Hürden oder das berufliche Umfeld. Unter dem Punkt Sonstige konnten die Befragten freie Angaben zu den Gründungshemmnissen machen. Mit 28,6 Prozent wurden hier am häufigsten bürokratische Hürden angegeben. An zweiter Stelle folgte mit 19,1 Prozent der Punkt (unqualifizierte) Mitarbeiter. Schwierigkeiten bei der Gründung 5% 6% 7% 6% 12% 11% 16% 16% 19% 36 37

20 4.3 Aktuelle betriebswirtschaftliche Situation Umsatzerwartungen Rund 85,5 Prozent der Gründer sahen ihre ursprünglichen Umsatzerwartungen als teilweise oder komplett erfüllt beziehungsweise sogar übertroffen an. Lediglich für vier Prozent haben sich die Erwartungen nicht erfüllt. Das legt den Schluss nahe, dass die Befragten ihre Kalkulation entsprechend vorsichtig und zurückhaltend durchgeführt haben. Bei den hier aufgeführten Zahlen sei allerdings auch darauf hingewiesen, dass im Rahmen der vorliegenden Studie nur diejenigen Gründer befragt wurden, die zu diesem Zeitpunkt noch am Markt waren. Erwartungen wurden... 55% 12% 18% 4% übertroffen erfüllt teilweise erfüllt nicht erfüllt Weitere Investitionen 33,3 Prozent der Befragten gaben an, innerhalb der nächsten zwölf Monate weiter in ihr Unternehmen investieren zu wollen. 54,8 Prozent planen keine neuen Investitionen, 11,9 Prozent machten bei dieser Frage keine Angaben. Mit 70,4 Prozent kamen die meisten Gründer, die keine weiteren Investitionen tätigen wollen, aus dem Nebenerwerb. Von denjenigen, die weiter in ihr Unternehmen investieren wollen, kommen 60,5 Prozent aus dem Haupt- und 38 39

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