3.2.1 Argumente für biologisch und regional produzierte, saisonale und fair-gehandelte Lebensmittel und Getränke

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "3.2.1 Argumente für biologisch und regional produzierte, saisonale und fair-gehandelte Lebensmittel und Getränke"

Transkript

1 3.2 Bio Regional Saisonal - Fair! Im Nahrungsmittelssektor entstehen die größten lebenszyklusbezogenen Umweltbelastungen während der landwirtschaftlichen Produktionsphase. Die negativen Auswirkungen sind auf die Verwendung von Pestiziden und künstlichen Düngemitteln zurückzuführen, die Eutrophierung, Übersäuerung und Ökotoxizität zur Folge haben. Diese haben bedeutenden Einfluss auf die Verunreinigung des Wassers und des Bodens. So wie sie heute im Allgemeinen organisiert sind tragen landwirtschaftliche Aktivitäten auch zur globalen Erwärmung, zum Verlust der Artenvielfalt, zu Landverbrauch und zu Bodenerosion bei. Andere wesentliche lebenszyklusbezogenen Auswirkungen entstehen durch den Energieverbrauch bei der Verarbeitung, vor allem auch beim Transport der Nahrungsmittel, sowie durch den für Verpackung notwendigen Rohstoffverbrauch. Regional, saisonal, biologisch und fair sind die Eckpfeiler unserer gesunden Ernährung. Es geht nicht nur darum satt zu werden, sondern um die Nachhaltigkeit unseres Lebensstils. Bei Veranstaltungen spielen ebenso Getränke und Lebensmittel eine bedeutende Rolle. Lebensmittel sind ein wichtiger Bestandteil im Bereich ökologischer Beschaffung sowie im Transportaufkommen und einer der wichtigsten Kommunikationsmedien für Nachhaltigkeit (regional, saisonal, biologisch). Aber auch das Thema Hygiene ist zu berücksichtigen, welches v.a. die Bereiche Personal, Lebensmittel und Räumlichkeiten (Sanitär, Küche, Lagerung) betrifft. Allerdings gibt es dazu von vornherein eine Reihe von gesetzlichen Regelungen, die einzuhalten sind Argumente für biologisch und regional produzierte, saisonale und fair-gehandelte Lebensmittel und Getränke Die wesentlichen Punkte sind: Bevorzugung heimischer und biologisch produzierter Erzeugnisse Verwendung von saisonalen Lebensmitteln aus der Region Einsatz von Produkten aus fairem Handel Durch die Verwendung von regional produzierten und verarbeiteten Lebensmitteln und Getränken verbleibt die Wertschöpfung in der Region und stärkt die regionale Wirtschaft. Zusätzlich wird die Umwelt durch den Wegfall von weiten Transportwegen und unnötigen Verpackung entlastet. Beim Einsatz von regionalen Bioprodukten werden keine Schadstoffe (Nitrat, Pestizide, Antibiotika) und keine Lebensmittelzusatzstoffe, Konservierungsstoffe, Farbstoffe oder künstliche Aromen verwendet. Auch ist die Gentechnikfreiheit beim Saatgut, bei den Futtermitteln und bei der Verarbeitung garantiert. Seite 1 von 15

2 Der Beitrag der Biologischen Produktion zur Nachhaltigkeit ist der Erhalt der Bodenfruchtbarkeit, Trinkwasserschutz, Klimaschutz, Erhalt der Arten-, Sortenund Rassenvielfalt, geringerer Energie- und Ressourcenverbrauch. Außerdem schmeckt BIO besser. Warum biologisch? 1 Bio-Lebensmittel sind umwelt- und klimafreundlich! Die biologische Landwirtschaft verbraucht um ein Drittel weniger Primärenergie (z. B. Erdöl, Erdgas, Kohle) als die konventionelle und verursacht nur halb so viel Kohlendioxid Kohlendioxid ist an der Erwärmung der Erdatmosphäre beteiligt. Tiergerechte Haltungsbedingungen, biologisches Futter, organische Düngung und Pestizidverzicht sind selbstverständlich. Mit mehr Vitaminen, mehr Mineralstoffen und mehr sekundären Pflanzenstoffen sowie einem viel geringeren Risiko hinsichtlich Nitrat und Pestizidrückständen sind Bio-Produkte eindeutig ein Plus für Ihre Gesundheit! Nicht zuletzt spricht der unverfälschte Geschmack für sich. Produktion, Verarbeitung, Vermarktung und Kennzeichnung von Bio-Lebensmitteln sind EUweit gesetzlich geregelt und werden von autorisierten Kontrollstellen regelmäßig überwacht. In Österreich erkennen Sie Bio-Produkte an den Bezeichnungen»aus (kontrolliert) biologischer Landwirtschaft«,»aus (kontrolliert) biologischem Landbau«oder»aus (kontrolliert) biologischem Anbau«. Statt»biologisch«kann auch die Bezeichnung»ökologisch«verwendet werden. Zusätzlich ist auf Bio-Produkten die Kontrollnummer (z.b. AT-N01-BIO) oder der Name der Kontrollstelle (z.b. Austria Bio Garantie) zu finden. Bio-Zeichen (z.b. AMA-Biozeichen, Handelsmarken, Zeichen der Bioverbände) machen Bio-Produkte für die KonsumentInnen leichter erkennbar. (siehe Seite 46, Kapitel Bio- Erkennungszeichen) Warum regional? Lebensmittel wie beispielsweise Kiwis aus Neuseeland oder Birnen aus Argentinien legen enorme Transportwege zurück. Solche Transporte erfordern je nach Entfernung und Transportmittel große Mengen an Energie und verschmutzen die Luft. Der Transport mittels Flugzeug von 1kg Kiwis aus Neuseeland (rund km Flugdistanz nach Österreich) verbraucht 136 kwh für denselben Energieaufwand könnten 6800 kg regionales Obst 100 km weit mittels LKW transportiert werden! Mit dem Kauf regionaler Produkte sparen Sie Transportkilometer ein und betreiben aktiven Umwelt- und Klimaschutz! 1 Seite 2 von 15

3 Warum saisonal? 2 Erdbeeren und grüner Salat im Jänner? Am Obst- und Gemüseangebot im Handel ist kaum mehr zu erkennen, welche Jahreszeit gerade herrscht. Möglich wird dieses vielfältige Angebot aber erst durch weite Transportwege und den Glashaus- bzw. Folientunnelanbau. Im beheizten Glashaus wird durchschnittlich 5- bis 10-mal so viel Energie wie beim Freilandanbau verbraucht bevorzugen Sie daher saisonale Freilandware aus der Region! Saisonales Obst und Gemüse aus der Region kann voll ausreifen und schmeckt daher viel besser als unreif geerntete Importware auch der Gehalt an gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen ist höher. Warum fair? Mit unserem Einkaufsverhalten bestimmen wir mit, ob Lebensmittel wie die Banane unter sozial verträglichen Bedingungen oder beispielsweise unter Ausbeutung von Kindern hergestellt werden. Der faire Handel (FairTrade) garantiert den ErzeugerInnen in den so genannten Entwicklungsländern für ihre Produkte feste Abnahmemengen und Preise, die deutlich über dem Weltmarktniveau liegen. Das hilft den ErzeugerInnen und Plantagenarbeiter-Innen, ihre Existenz abzusichern. Auch die Umwelt profitiert, denn der faire Handel fördert eine nachhaltige Wirtschaftsweise. Greifen Sie bei Kaffee, Tee, Bananen, Kakao, Schokolade, Orangensaft u. Ä. daher zu fair gehandelten Produkten (erkennbar am FairTrade-Siegel)! 2 Seite 3 von 15

4 3.2.2 Tipps für die nachhaltige Speisekarte Veranstaltungen bieten gute Gelegenheiten regionale Spezialitäten und Produkte zu präsentieren. Die Qualität des Speise- und Getränkeangebotes wird durch kurze Transportwege und durch das bekannte Herstellungs- und Verarbeitungsumfeld gesteigert. Durch den Ankauf der Lebensmittel bei regionalen ProduzentInnen verbleibt die Wertschöpfung in der Region und nicht nur bei den BesucherInnen sondern auch bei der Veranstaltungsgemeinde werden Sie auf hohe Akzeptanz stoßen (Aktiver Beitrag zur Gemeinde- und Regionalentwicklung). Zufriedenere Festbesucherinnen und -besucher durch verbesserte Qualität und Individualität des Speise- und Getränkeangebotes. Dadurch kann auch der Umsatz gesteigert werden! TIPP: Regionale und saisonale Produkte ermöglichen eine individuelle Gestaltung des Speisen- und Getränkeangebotes mit regionalen Spezialitäten. Bieten Sie regionale Speisen an und Getränke wie Obstsaft. TIPP: Verzichten Sie auf exotische Zutaten mit bedenklicher Ökobilanz (z.b. Shrimps), dies gilt auch für Getränke (Orangen-, Ananassaft). TIPP: Die Verwendung von regionalen Speisen und Getränken muss mit dem jeweiligen Veranstalter bzw. Caterer vorab abgestimmt werden. TIPP: Verwenden sie nur Lebensmittel, die in der Region (möglichst nahe am Veranstaltungsort) unter Auflagen des biologischen Anbaus hergestellt und dementsprechend verarbeitet wurden. TIPP: Beziehen die Lebensmittel nur von Herstellern, die Mitglieder von Produzentenzusammenschlüssen sind (z.b. BIO ERNTE AUSTRIA). Diese haben Qualitätskriterien festgelegt und unterziehen die Hersteller einer regelmäßigen Kontrolle. TIPP: Bevorzugung von biologisch hergestellten Lebensmitteln, die von Produzenten und Verarbeitern der Bio-Verbände geliefert werden (z.b. BIO ERNTE AUSTRIA) Nur diese Betriebe garantieren die ökologische Herstellung und Verarbeitung (z.b. artgerechte Tierhaltung, gentechnikfrei, kein Kunstdünger). Seite 4 von 15

5 TIPP: Verwendung von Produkten, die aus klimatischen Gründen nicht in der Region hergestellt werden können (z.b. Kaffee), ist auf soziale Gerechtigkeit für die Produzenten zu achten. Das TRANS FAIR Zeichen garantiert dafür und bietet auch Produkte aus kontrolliertem Ökologischen Landbau an. TIPP: Bevorzugung von heimischen Gütesiegeln, regionalen Säften und Produkten aus fairem Handel (z. B. Kaffee, Tee, Säfte) Gutes Beispiel: Bio läuft Marathon Beim Frankfurter Stadtmarathon 2005 wurden erstmals Bio-Lebensmittel ganz groß geschrieben. Zehn Firmen aus dem Naturkostbereich haben die gesamte Verpflegung für die Läufer entlang der Strecke und auch im Zielbereich bereitgestellt. Um auch den Zuschauern die Aktion näher zu bringen, waren 130 Bio-Runner beim Lauf dabei. Außerdem wurde speziell für den Marathontag eine Bio-Meile mit Unterhaltung, Information, Verpflegung und Relaxzonen eingerichtet. Aufgrund des großen Erfolges soll die Aktion Main Bio läuft fortgesetzt werden. Seite 5 von 15

6 3.2.3 Saisonkalender 3 3 Quelle: die umweltberatung, Seite 6 von 15

7 3.2.4 Bio-Erkennungszeichen Bio-Erkennungszeichen auf Verpackungen von Bio-Lebensmitteln geben auf einen Blick zu erkennen, dass hier echt Bio drinnen ist. Die wichtigsten Bio- Erkennungszeichen im heimischen Handel sind: AMA-Bio-Zeichen BIO AUSTRIA-Logo EU-Bio-Zeichen Bei der Verwendung des AMA-Biozeichens (in Farbe) mit Ursprungsangabe müssen die wertbestimmenden landwirtschaftlichen Rohstoffe zu 100% aus Österreich stammen. Für nicht in Österreich und in der entsprechenden Qualität herstellbare Rohstoffe gilt bei verarbeiteten Lebensmitteln ein zulässiger Toleranzbereich von bis zu einem Drittel. Die Be- und Verarbeitung aller Lebensmittel hat jedenfalls in Österreich stattzufinden. Das AMA-Biozeichen in Schwarzweiß garantiert, dass die Rohstoffe des Lebensmittels aus kontrolliert biologischen Anbau stammen - ohne Ursprungsangabe. Das BIO AUSTRIA-Logo findet sich vorwiegend auf Produkten von bäuerlichen Bio-Produzenten. Das heißt Bio-Lebensmittel, die auf Bauernmärkten oder direkt Ab-Hof angeboten werden, sind mit diesem Zeichen ausgewiesen. Das Bio AUSTRIA-Logo garantiert, dass das Lebensmittel, bzw. die Rohstoffe, gemäß den BIO AUSTRIA Richtlinien hergestellt wurden. Das "EU-Bio-Zeichen" findet sich häufig auf Bio-Lebensmitteln aus anderen EU-Ländern. Das EU-Bio-Zeichen garantiert Bio-Qualität von Lebensmitteln, die nach den Richtlinien der EU-Bio-Verordnung 2092/91 hergestellt werden. Bio-Siegel für Biologische Nahrungsmittel Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Deutschland Herstellung ist konform mit der Verordnung (EWG) Nr. 2092/91 Demeter-Verband: Lebensmittel werden unter Berücksichtigung biologischdynamischer Prinzipien hergestellt Biologische Landwirtschaft und Lebensmittel haben in Österreich bereits hohe Marktanteile. Gute Gelegenheit bei Veranstaltungen, Bioland Nr.1 - Österreich zu präsentieren. Die Verwendung von Lebensmitteln mit einem bestimmten Bioanteil soll im Catering-Vertrag integriert sein bzw. bei Ausschreibungen berücksichtigt werden (s. z.b. Ausschreibung Kindertagesheime Stadt Wien od. Land NÖ-Beschluss). Bio- Catering für Events, Biolebensmittel einkaufen (Umweltberatung), Bio- Einkaufsführer Seite 7 von 15

8 Seite 8 von 15

9 Seite 9 von 15

10 3.2.5 Fair Trade Verzicht auf lange Transportwege aus Übersee: Beim Speiseplan soll bevorzugt auf saisonale Besonderheiten Rücksicht genommen werden. Bevorzugung von Produkten die mit Gütesiegel aus fairem Handel (z.b. Fair Trade) ausgezeichnet sind, (z.b. für Kaffee, Tee) mit Veranstalter bzw. Caterer abstimmen (Ausschreibung) Einkaufsführer NÖ von fair gehandelten Produkten (Umweltberatung), Musterausschreibungen für fair gehandelte Lebensmittel (Land NÖ), Saisonale, regionale Dekoration und Fair gehandelte Blumen Auch beim Dekorationsmaterial und beim Blumenschmuck ist auf die Nachhaltigkeit zu achten. Blumenschmuck in Blumentöpfen oder Strohdekorationen können mehrmalig verwendet werden. Achten sie auch auf das regionale und saisonale Blumenangebot. Wenn es unbedingt notwendig ist, verwenden sie Übersee-Blumen aus dem Flower Label Programm. Fair gehandelte Blumen stehen für eine umweltverträglichere und menschenwürdigere Produktion mit existenzsichernden Löhnen ohne Kinderarbeit und gefährlichen Pestiziden bei der Herstellung. Sie haben es in der Hand Wir genießen was der Süden produziert: Kaffee, Kakao, Tee, Orangen oder Bananen gehören wie selbstverständlich zu unserem Leben. Nicht ganz so selbstverständlich ist leider, dass die ProduzentInnen in den so genannten Entwicklungsländern auch von ihrer Arbeit leben können. Mit ihrer Entscheidung für Produkte mit dem FAIRTRADE Gütesiegel erwerben Sie nicht nur Lebensmittel von höchster Qualität, sondern haben auch die Gewissheit, dass deren ProduzentInnen in den Entwicklungsländern ein angemessener und fairer Lohn für ihre Arbeit gezahlt wird. Das Prinzip ist sehr einfach: Die ProduzentInnen erhalten für die Rohstoffe faire Preise, unabhängig von den Weltmarktpreisen. So kann eigenverantwortlich gewirtschaftet werden, die Menschen in den Entwicklungsländern können ihre Existenz weitgehend sichern und soziale Mindeststandards in punkto Gesundheit und Bildung erreichen. Seite 10 von 15

11 Quelle: FAIRTRADE NEWS 52/2007 Seite 11 von 15

12 3.2.6 Österreichisches Umweltzeichen Das Österreichische Umweltzeichen 4 steht für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen. Das Umweltzeichen wird an Produkte, Tourismusbetriebe und Bildungseinrichtungen vergeben. Es liefert der Öffentlichkeit Informationen über die Umweltbelastung von Verbrauchsgütern durch deren Herstellung, Gebrauch und Entsorgung. Den KonsumentInnen und Beschaffern zeigt es umweltfreundliche Produktalternativen auf. Das Umweltzeichen soll Hersteller und Handel motivieren, weniger umweltbelastende Produkte zu entwickeln und anzubieten. Am Markt soll damit ein dynamischer Prozess ausgelöst werden, der das Angebot in Richtung umweltfreundlicher Produkte und Dienstleistungen prägt. Produkte mit dem Umweltzeichen müssen eine Reihe von Umweltkriterien erfüllen und deren Einhaltung durch ein unabhängiges Gutachten nachweisen. Ausgezeichnet werden nur jene nachgewiesen umweltschonenden Produkte, die auch eine angemessene Gebrauchstauglichkeit und Qualität aufweisen. Auf diese Weise kombiniert das Umweltzeichen hohen Umweltstandard mit Qualität und Produktsicherheit. Ein Umweltzeichen für alle Tourismusbetriebe Der umweltbewusste Gast verlangt Qualität - nicht nur bei der Ausstattung der Unterkunft, sondern auch bei der Verpflegung. Jene Tourismusbetriebe, die Träger des Österreichischen Umweltzeichens sind, stellen sich dieser Verantwortung. Vorrang in ihren Küchen haben Lebensmittel aus biologischer Landwirtschaft und artgerechter Tierhaltung. Die Zeichenträger kaufen bevorzugt saisonale Produkte bei regionalen Anbietern. Ob Beherbergungsbetrieb, Gastronomiebetrieb oder Campingplatz - alle Tourismusbetriebe können mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet werden. Die Kriterien für die Auszeichnung umfassen alle Umweltaspekte eines Tourismusbetriebs, vom Abfallmanagement, über Energiesparen bis zu gesunder Ernährung und umweltfreundlicher Anreise Weingütern Bioveritas Die Richtlinien für BIO Weinbau stellen den gesetzlichen Rahmen dar. Die Kunst, einen gesunden Weingarten mit gesunden Trauben zu und einen guten Wein zu keltern liegt dann aber am persönlichen Geschick und der Erfahrung der einzelnen Winzerin und Winzer. Gewiss, das kann einem bei so manchem guten Glase passieren. Bioveritas WinzerInnen haben sich der Weinqualität und dem biologischen Weinbau verschrieben. Erst ohne chemische Hilfsmittel im Weingarten und im Keller kommt der "Duft der Erde", also das die Meinung der WinzerInnen unverfälscht im Wein zur Wirkung. Kontakt: Frau Dominique Gausz, Telefon: , Website: 4 Seite 12 von 15

13 3.2.8 Marine Stewardship Council und Arge Biofisch Fisch 5 ist eine zunehmend gefragte Proteinquelle und stellt die Nahrungsmittelwahl eines neuen Lebensstils dar. Es gibt allerdings große Bedenken betreffend der Auswirkungen von Fischereipraktiken auf die Fischbestände und die Meeresökosysteme im generellen. Ungefähr 30% der heute eingeschätzten Weltfischbestände werden als überfischt, verarmt oder ähnlich eingestuft. Diese Bestände liefern 46% der durch die Fischerei im Meer gefangenen Fische. Manche Fangmethoden sind so angelegt, dass zusätzlich zu den gewünschten große Mengen unerwünschter Fische gefangen werden. Ein großer Teil dieser sog. Beifänge wird weggeworfen und überlebt nicht. Bei anderen Fischfangtechniken werden Seevögel, Schildkröten oder Meeressäugetiere inklusive einige bedrohte Arten gefangen. Andere Praktiken schädigen Meeresbodenbewohner. Eine der übelsten Methoden stellt die Verwendung von Zyanid und Dynamit zum Fang von Fischen in tropischen Gebieten dar, da dies zu ausgedehnten Zerstörungen von Korallenriffen führt. Auch allgemein übliche Praktiken wie Grundschleppnetzfischerei können Lebewesen am Meeresboden schädigen, wenn sie unpassend angewendet werden. Das Marine Stewardship Council (MSC) zeichnet Fische und Fischereiprodukte aus, die aus nachhaltiger Fischereiwirtschaft bzw. nachhaltigem Fischfang stammen. Dieser aktive Ansatz stellt sicher, dass keine Fischbestände abgefischt werden: Auswirkungen auf die Ökosysteme sind minimal, die Bestände können sich erholen und der zertifizierte Betrieb wird effektiv geführt. Eine regionale Alternative in Österreich ist die ARGE Biofisch! Die ARGE Biofisch sind Biofisch-Züchter mit den gleichen Zielen, sie setzen sich für die Grundsätze der biologischen Wirtschaftsweise auf dem Gebiet der Fischzucht ein und entwickeln diese weiter zu einer qualitätsorientierten biologischen Fischwirtschaft auch über die Grenzen Österreichs. Es gibt 16 Bio-Karpfenzuchtbetriebe und 10 Bio-Forellenbetriebe, mit 550 ha Teichfläche sind das über 20% der gesamten Teichfläche Österreichs. Die ZüchterInnen der ARGE Biofisch produzieren nach Richtlinien anerkannter österreichischer Bio-Verbände (Bio ERNTE Austria und Freiland) sowie nach Kriterien des Österreichischen Lebensmittelcodex Bio. Die Produktion wird regelmäßig von Bio-Kontrollstellen kontrolliert und inspiziert. 5 Peacey, The Marine Stewardship Council Fisheries Certification Program: Progress and Challenges erhältlich unter Seite 13 von 15

14 3.2.9 Checkliste Bio Regional Saisonal- Fair Werden regionale Getränken angeboten? Ja Nein Werden regionale Speisen angeboten? Ja Nein Werden saisonale Lebensmittel angeboten? Ja Nein Werden Bioprodukte angeboten? Ja Nein Werden Produkten mit österreichischem Umweltzeichen eingesetzt: Ja Nein Werden Produkten aus fairem Handel (bspw. Kaffee) verwendet? Ja Nein Seite 14 von 15

15 Seite 15 von 15

Wie grün is(s)t unsere Schule? 22. November 2012 Mag.a Samira Bouslama samira.bouslama@umweltbildung.at

Wie grün is(s)t unsere Schule? 22. November 2012 Mag.a Samira Bouslama samira.bouslama@umweltbildung.at Wie grün is(s)t unsere Schule? 22. November 2012 Mag.a Samira Bouslama samira.bouslama@umweltbildung.at Ökologie & Ernährung t-online.de http://www.bio-lebensmittel24.de/bio-lebensmittel-online.html Warum

Mehr

Foto: TransFair e.v. Nachhaltiges und faires Catering. Handreichung BioRegionalFair

Foto: TransFair e.v. Nachhaltiges und faires Catering. Handreichung BioRegionalFair Foto: TransFair e.v. Nachhaltiges und faires Catering Handreichung für Nachhaltiges und faires Catering Sie planen das Catering auf einer Veranstaltung? Dann planen Sie nachhaltig: Regional, saisonal,

Mehr

Essen für den Klimaschutz

Essen für den Klimaschutz Was hat das Essen mit dem Klimaschutz zu tun? Der Anteil der Ernährung am Gesamtausstoß von Treibhausgasen in Deutschland beträgt etwa 20 % und teilt sich wie folgt auf:* Verarbeitung (Industrie/Handwerk)

Mehr

Wie finde ich ehrliche Lebensmittel?

Wie finde ich ehrliche Lebensmittel? Wie finde ich ehrliche Lebensmittel? Lebensmitteleinkauf Schau genau! Wo Österreich drauf steht muss Österreich drinnen sein! Die Herkunft der Lebensmittel und deren Rohstoffe hat klar, ehrlich und unmissverständlich

Mehr

Klimaschutz geht uns alle an!

Klimaschutz geht uns alle an! Bayerisches Staatsministerium für Klimaschutz geht uns alle an! Bildquelle: NASA; zusammengesetztes Satellitenbild aus ca. 800 km Höhe Die Lichtpunkte zeigen dicht besiedelte Flächen. Im Klartext heißt

Mehr

Maßnahmen-Info. Was kann ich tun? Was ist gesund für mich und die Umwelt? BASISWISSEN UMWELT FÜR DIE BERUFSSCHULE Ernährung

Maßnahmen-Info. Was kann ich tun? Was ist gesund für mich und die Umwelt? BASISWISSEN UMWELT FÜR DIE BERUFSSCHULE Ernährung BASISWISSEN UMWELT FÜR DIE BERUFSSCHULE Maßnahmen-Info Was kann ich tun? Was ist gesund für mich und die Umwelt? Weniger Fleisch mehr Obst und Gemüse Die meisten Menschen in Österreich essen zu viel Fleisch

Mehr

natürlich für uns macht glücklich.

natürlich für uns macht glücklich. natürlich für uns macht glücklich. Guten Tag! Wir dürfen uns kurz vorstellen: Zum Glück gibt es: natürlich für uns ist eine über 300 Produkte umfassende Biomarke, die schlichtweg Sie, die Natur und unsere

Mehr

Weniger Fleisch. Dafür besseres. Aus der Nähe und zur richtigen Zeit. Für Gerechtigkeit sorgen. Besser Bio.

Weniger Fleisch. Dafür besseres. Aus der Nähe und zur richtigen Zeit. Für Gerechtigkeit sorgen. Besser Bio. Weniger Fleisch. Dafür besseres. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung sagt: Gesund sind rund 15 Kilo Fleisch im Jahr. Deutschland liegt bei 90 Kilo. Massenhaft billiges Fleisch ist ohne Tierquälerei

Mehr

:WAS IST EIGENTLICH FAIR AM FAIREN HANDEL?

:WAS IST EIGENTLICH FAIR AM FAIREN HANDEL? :WAS IST EIGENTLICH FAIR AM FAIREN HANDEL? Garantierter Mindestpreis + Fairtrade-Aufschlag = Verkaufspreis für den Erzeuger Der garantierte Mindestpreis deckt die Produktionskosten und Löhne der Erzeuger.

Mehr

Bewusst kaufen besser leben

Bewusst kaufen besser leben Bewusst kaufen besser leben www.nachhaltigewochen.at 15. 09. 2004-15. 10. 2004 Die Aktion Nachhaltig handeln in den Nachhaltigen Wochen 15. September 2004 bis 15. Oktober 2004 Nachhaltig handeln heißt,

Mehr

Bewusst wählen. Genuss aus der Region. Ökologischer Anbau Regionale Herkunft Fairer Handel

Bewusst wählen. Genuss aus der Region. Ökologischer Anbau Regionale Herkunft Fairer Handel Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz Bewusst wählen Genuss aus der Region Ökologischer Anbau Regionale Herkunft Fairer Handel Was bedeutet für den Lebensmitteleinkauf? Ökologisch

Mehr

Nachhaltigkeitskonzept. erstell von: Arbeitsgemeinschaft für moderne Ernährung

Nachhaltigkeitskonzept. erstell von: Arbeitsgemeinschaft für moderne Ernährung Nachhaltigkeitskonzept erstell von: Arbeitsgemeinschaft für moderne Ernährung Inhalt 1 Einleitung... 3 2 / Kennzeichnung... 8 erstellt von: Arbeitsgemeinschaft für moderne Ernährung Seite 2 von 17 1 Einleitung

Mehr

Nachhaltige Ernährung in der Praxis Ein Leitfaden für Workshops und Kochkurse

Nachhaltige Ernährung in der Praxis Ein Leitfaden für Workshops und Kochkurse Nachhaltige Ernährung in Praxis Ein Leitfaden für Workshops und Kochkurse Nachhaltig essen und trinken - Wir machen mit! Bei Workshops und Kochkursen sind Nachhaltigkeitsaspekte aus unterschiedlichen Handlungsfeln

Mehr

Nachhaltigkeitskriterien für. Messestand-Betreiber

Nachhaltigkeitskriterien für. Messestand-Betreiber Nachhaltigkeitskriterien für Messestand-Betreiber Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis... 2 Einleitung... 3 Marketing und Kommunikation... 3 Einkauf und Verwendung von Ressourcen... 4 Mobilität und Transport...

Mehr

Gibt es einen Unterschied der Begriffe "bio" und "öko"?

Gibt es einen Unterschied der Begriffe bio und öko? Gibt es einen Unterschied der Begriffe "bio" und "öko"? Nein. Die Begriffe "bio" und "öko" werden synonym benutzt. Beide sind im Zusammenhang mit Lebensmitteln gleichermaßen für Produkte, die nach den

Mehr

Biolebensmittel regional, Klimagesund, identifizierbar?

Biolebensmittel regional, Klimagesund, identifizierbar? Kommunikation regionaler Bioprodukte: Statement Biolebensmittel regional, Klimagesund, identifizierbar? Qualität auf der ganzen Linie Premiumlebensmittel mit Mehrwert für Natur und Region 6. Oktober 2009

Mehr

Mengenausgleich GEPA und Fairtrade International

Mengenausgleich GEPA und Fairtrade International Mengenausgleich und Die fairen Plus-Punkte der Die steht als Marke für die Verbindung von 100 Prozent fairer Qualität mit hoher Produktqualität. Zusätzlich lassen wir unsere Lebensmittel-Produkte extern

Mehr

www.gruenkaeppchen.de

www.gruenkaeppchen.de BEI UNS IST ALLES BIO! Lieferservice für Privatkunden, Firmenobst, Gesundes für Kinder und Großverbraucher. www.gruenkaeppchen.de Das Grünkäppchen liefert BIO-LEBENSMITTEL Der Verkauf von Bio-Lebensmitteln

Mehr

Factsheet: Ernährung und Klima

Factsheet: Ernährung und Klima Factsheet: Ernährung und Klima Die Landwirtschaft trägt aktuell mit rund 14 Prozent zu den globalen Treibhausgasemissionen bei. In Deutschland schlägt der Bereich Ernährung pro Jahr mit rund 4,4 t bei

Mehr

Bei Produkten, bei denen physische Rückverfolgbarkeit nicht garantiert werden kann, wird dies auf der Verpackung transparent kommuniziert:

Bei Produkten, bei denen physische Rückverfolgbarkeit nicht garantiert werden kann, wird dies auf der Verpackung transparent kommuniziert: Fragen und Antworten zum Thema Rückverfolgbarkeit bei Fairtrade MHCH/ März 2011 Was bedeutet das Fairtrade-Label auf einem Produkt? Wenn ein Produkt das Fairtrade-Label trägt, bedeutet dies, dass dieses

Mehr

Gemeinsam für die Region

Gemeinsam für die Region Gemeinsam für die Region Aus Liebe zur Region Was ist biofair und regional? Das Label biofair und regional kennzeichnet biologische Lebensmittel, die unter fairen Bedingungen in der Region erzeugt, verarbeitet

Mehr

Labels, Siegel, Warenzeichen: Ein Überblick

Labels, Siegel, Warenzeichen: Ein Überblick Labels, Siegel, Warenzeichen: Ein Überblick Verschiedene Arten von Warenzeichen eroberten in den letzten Jahren den M arkt. Bei schätzungsweise 1000verschiedenen Zeichen, die mittlerweile existieren, fällt

Mehr

Fairer Handel Was ist das? Was macht MISEREOR? Was macht die GEPA? Was kann ich tun?

Fairer Handel Was ist das? Was macht MISEREOR? Was macht die GEPA? Was kann ich tun? Fairer Handel Was ist das? Was macht MISEREOR? Was macht die GEPA? Was kann ich tun? Was ist Fairer Handel? Was ist Fairer Handel? Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz

Mehr

Positionierungs-Chance Regionalität

Positionierungs-Chance Regionalität Modul 1: Positionierung Kapitel 8 Positionierungs-Chance Regionalität Dr. Andrea Grimm Dr. Astin Malschinger INHALT MODUL 1 POSITIONIERUNG Kapitel 8: Positionierungs-Chance Regionalität AutorIn: Dr. Andrea

Mehr

Paul Maurice - Fotolia.com. Modellprojekt Regionale Lebensmittel in der Schulverpflegung

Paul Maurice - Fotolia.com. Modellprojekt Regionale Lebensmittel in der Schulverpflegung Paul Maurice - Fotolia.com Modellprojekt Regionale Lebensmittel in der Schulverpflegung Modellprojekt Regionale Schulverpflegung 1. Ein Modellprojekt im Rahmen von Aus der Region für die Region. 2. Grundlage

Mehr

6-10 KONSUM FAIRTRADE SACH INFORMATION ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT ALS VORREITER GERECHTE ENTLOHNUNG - FAIRER HANDEL LOG NIEDERÖSTERREICH

6-10 KONSUM FAIRTRADE SACH INFORMATION ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT ALS VORREITER GERECHTE ENTLOHNUNG - FAIRER HANDEL LOG NIEDERÖSTERREICH SACH INFORMATION Üblicherweise werden die Welthandelspreise vom Norden bestimmt, während im Süden Kinderarbeit, Gifteinsatz und soziale Rechtlosigkeit das Los vieler Ernte- und FabrikarbeiterInnen sind.

Mehr

I N F O R M A T I O N

I N F O R M A T I O N I N F O R M A T I O N zur Pressekonferenz mit Landesrat Rudi Anschober am 14. Mai 2014 zum Thema Erstmals in Oberösterreich: Der direkte Wegweiser für Konsument/innen zu ökologischen Produkten und Produzenten:

Mehr

Was hat das Schulbuffet mit Nachhaltigkeit zu tun? Ökologische, soziale und regionalwirtschaftliche Aspekte

Was hat das Schulbuffet mit Nachhaltigkeit zu tun? Ökologische, soziale und regionalwirtschaftliche Aspekte Was hat das Schulbuffet mit Nachhaltigkeit zu tun? Ökologische, soziale und regionalwirtschaftliche Aspekte Karl-Michael Brunner Institut für Soziologie und empirische Sozialforschung, Wirtschaftsuniversität

Mehr

Kommunikation Klimaschutz und / oder Kommunikation Nachhaltigkeit. Dr. Rainer Grießhammer Freiburg, 23. Oktober 2009

Kommunikation Klimaschutz und / oder Kommunikation Nachhaltigkeit. Dr. Rainer Grießhammer Freiburg, 23. Oktober 2009 Kommunikation Klimaschutz und / oder Kommunikation Nachhaltigkeit Dr. Rainer Grießhammer Freiburg, 23. Oktober 2009 Anforderungen für die Kommunikation an Verbraucher (1) verständlich (alltagsgerecht aufnehmbar)

Mehr

Der Lieferservice für Naturkost und Bio-Produkte!

Der Lieferservice für Naturkost und Bio-Produkte! Der Lieferservice für Naturkost und Bio-Produkte! Wilhelm Busch Am Besten Sie überzeugen sich selbst, und bestellen einfach eine Probekiste. Unverbindlich und ohne Abo-Verpflichtung! 05101.916307 www.gemuesekiste.com

Mehr

Babyfood-Pionier Holle wird 80 Jahre alt

Babyfood-Pionier Holle wird 80 Jahre alt Fans von biologischer Kindernahrung in Demeter-Qualität bis nach China Babyfood-Pionier Holle wird 80 Jahre alt Eine der ältesten Kindernahrungsfirmen in Europa feiert Geburtstag. Vor 80 Jahren wurde das

Mehr

Nachhaltig gefangener Fisch auf der Speisekarte

Nachhaltig gefangener Fisch auf der Speisekarte FISCH UND MEERESFRÜCHTE AUS ZERTIFIZIERTER NACHHALTIGER FISCHEREI Nachhaltig gefangener Fisch auf der Speisekarte Eine Information des MSC für selbstständige Restaurants Immer mehr Menschen liegt eine

Mehr

Richtlinien regional & fair Für Verarbeiter, Handel und Gastronomie

Richtlinien regional & fair Für Verarbeiter, Handel und Gastronomie Richtlinien Für Verarbeiter, Handel und Gastronomie 1. Allgemeines und Grundlagen... 3 2. Erzeugung und Verarbeitung... 3 3. Rohstoffbezug... 3 4. Hotel und Gastronomie... 3 4.1 Beherbergung und Bewirtung...

Mehr

Textil Standards und Informationen

Textil Standards und Informationen Textil Standards und Informationen Warum Bio-Baumwolle Im Gegensatz zu konventioneller Baumwolle wird hier auf Pestizide, Gentechnik und chemische Düngemittel verzichtet. Letztere werden mit organischen

Mehr

PRAXISTOOL CHECKLISTE RATGEBER BESCHAFFEN SIE ZUKUNFT

PRAXISTOOL CHECKLISTE RATGEBER BESCHAFFEN SIE ZUKUNFT ALLGEMEIN Besteht ein Umweltmanagementsystem und ist dieses nach EMAS oder ISO14001 zertifiziert? Existieren verbindliche, allgemeingültige Richtlinien für einen nachhaltigen Konsum im Büro? Werden Mitarbeiter

Mehr

220.000 t. 260.000 t. Phosphor- und Stickstoffverbindungen tragen außerdem zu einer Überdüngung (Eutrophierung) der Gewässer bei.

220.000 t. 260.000 t. Phosphor- und Stickstoffverbindungen tragen außerdem zu einer Überdüngung (Eutrophierung) der Gewässer bei. pro Jahr werden in deutschland ca. 220.000 tonnen haushaltsreiniger und ca. 260.000 tonnen geschirrspülmittel verkauft. Wegen ihrer allgegenwärtigkeit wird eine mögliche gefährdung von umwelt und gesundheit

Mehr

> > > SynerGIS 2012. Green Meeting Regeln [Stand 15. September 2012]

> > > SynerGIS 2012. Green Meeting Regeln [Stand 15. September 2012] > > > SynerGIS 2012 Green Meeting Regeln [Stand 15. September 2012] Eine Veranstaltung wie die SynerGIS 2012 steht für Fortbildung und Austausch, bedeutet aber auch Reisen, Technik, Material und damit

Mehr

Exposé Das Interessanteste über Lebens- und Nahrungsmittel

Exposé Das Interessanteste über Lebens- und Nahrungsmittel Exposé Das Interessanteste über Lebens- und Nahrungsmittel Themenauswahl: Regionale und saisonale Lebensmittel warum macht das Sinn? Wieso eigentlich besser Bio-Obst und Gemüse? Was macht Zucker mit uns?

Mehr

Warum sollen wir mehr pflanzliche Lebensmittel kaufen?

Warum sollen wir mehr pflanzliche Lebensmittel kaufen? Warum sollen wir mehr pflanzliche Lebensmittel kaufen? Dr. Niels Jungbluth ESU-services GmbH, Zürich E S U SGE Fachtagung 2014 Ernährung und Nachhaltigkeit Atelier 3: Ich kaufe überwiegend pflanzliche

Mehr

Nachhaltige Produktion und gesunde Ernährung. 12.3.2009 in Oberjosbach Hartmut König, Verbraucherzentrale Hessen

Nachhaltige Produktion und gesunde Ernährung. 12.3.2009 in Oberjosbach Hartmut König, Verbraucherzentrale Hessen Nachhaltige Produktion und gesunde Ernährung 12.3.2009 in Oberjosbach Hartmut König, Verbraucherzentrale Hessen Übersicht Nachhaltigkeit aus Verbrauchersicht Regionale Produkte und Transporte Qualitätsanforderungen

Mehr

schule.oekolandbau.de Unterrichtseinheit 1/4 - Sekundarstufe I Frisch schmeckt s besser! Öko-Lebensmittel auf kurzen Wegen

schule.oekolandbau.de Unterrichtseinheit 1/4 - Sekundarstufe I Frisch schmeckt s besser! Öko-Lebensmittel auf kurzen Wegen Unterrichtseinheit 1/4 - Sekundarstufe I Frisch schmeckt s besser! Öko-Lebensmittel auf kurzen Wegen TITEL: SCHULSTUFE: FACH: ZEITBEDARF: Öko-Lebensmittel auf kurzen Wegen Sekundarstufe I Ernährungslehre,

Mehr

Checkliste zur Planung, Durchführung und Nachbereitung einer klimafreundlichen Veranstaltung erweiterbar

Checkliste zur Planung, Durchführung und Nachbereitung einer klimafreundlichen Veranstaltung erweiterbar Stand: Juni 2014 Checkliste zur Planung, Durchführung und Nachbereitung einer klimafreundlichen Veranstaltung erweiterbar Diese Checkliste dient als Grundlage für die Vermeidung und Reduktion von Emissionen

Mehr

Warum weniger Fleisch essen besser ist für... Klima und Umwelt. Vortrag Christine Weißenberg

Warum weniger Fleisch essen besser ist für... Klima und Umwelt. Vortrag Christine Weißenberg Warum weniger Fleisch essen besser ist für... Klima und Umwelt Vortrag Christine Weißenberg Überblick Fleisch in Massen Dimensionen des Fleischkonsums Beitrag Ernährung zum Klimawandel Auswirkungen von

Mehr

Fragebogen zum Fairen Handel in Kiel

Fragebogen zum Fairen Handel in Kiel Juli 2014 Fragebogen zum Fairen Handel in Kiel Zielgruppe: Institutionen und Vereine Seit September 2013 ist Kiel Fairtrade-Town! Auch die Landeshauptstadt Kiel beteiligt sich an der Kampagne Fairtrade-Towns

Mehr

Bio-Lebensmittel - für alle das Beste

Bio-Lebensmittel - für alle das Beste Bio-Lebensmittel - für alle das Beste DI Angelika Leitner Bio-Bäuerin und Bio-Referentin für BIO AUSTRIA Salzburg November 2014, Goldegg Programm 1. Einleitung 2. Was steckt hinter bio? Kurzfilm 3. Bio-Vorteile

Mehr

Krautwisch - kulinarisch

Krautwisch - kulinarisch Krautwisch - kulinarisch Infos zum Workshop Zusammengestellt von Margot Klein Vorstandsmitglied der kfd-trier 1 Krautwisch oder Krautbuschen Traditionell in der Zeit um den kath. Feiertag Maria Himmelfahrt

Mehr

Schriftlicher Bericht. Der grüne Weg - Biolebensmittel in landeseigenen Einrichtungen

Schriftlicher Bericht. Der grüne Weg - Biolebensmittel in landeseigenen Einrichtungen L A N D T A G STEIERMARK Schriftlicher Bericht Ausschuss: Landwirtschaft XVI. GESETZGEBUNGSPERIODE Einl.Zahl 3254/5 Betreff: Der grüne Weg - Biolebensmittel in landeseigenen Einrichtungen zu: TOP 14 3254/1,

Mehr

Die BLE. Für Landwirtschaft und Ernährung. Vielfältige Aufgaben kurz & knapp präsentiert

Die BLE. Für Landwirtschaft und Ernährung. Vielfältige Aufgaben kurz & knapp präsentiert Die BLE. Für Landwirtschaft und Ernährung Vielfältige Aufgaben kurz & knapp präsentiert Sicherheit Stabilität Aufklärung Forschung Dienstleistung Willkommen in der BLE Die Bundesanstalt für Landwirtschaft

Mehr

Dokumentationsleitfaden für die Projektbeschreibung zur Auszeichnung Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule 2012/2013

Dokumentationsleitfaden für die Projektbeschreibung zur Auszeichnung Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule 2012/2013 Dokumentationsleitfaden für die Projektbeschreibung zur Auszeichnung Umweltschule in Europa / Internationale Agenda 21-Schule 2012/2013 Bitte füllen Sie diesen Dokumentationsleitfaden am Computer aus.

Mehr

Öko -Textilien in der Produktdatenbank der Initiative Bewusst kaufen. DI in Nicole Kajtna, ÖGUT

Öko -Textilien in der Produktdatenbank der Initiative Bewusst kaufen. DI in Nicole Kajtna, ÖGUT Öko -Textilien in der Produktdatenbank der Initiative Bewusst kaufen DI in Nicole Kajtna, ÖGUT - Überblick Initiative Bewusst kaufen Leitlinien für Heim-/Textilien im Rahmen der Initiative Bewusst kaufen

Mehr

Kongresskultur denkt grün

Kongresskultur denkt grün GREEN MEETINGS Kongresskultur denkt grün Immer mehr Menschen sind im Privatbereich sensibilisiert auf einen rücksichtsvollen Umgang mit der Umwelt. Als Tagungsgäste haben sie aber selten Einfluss auf den

Mehr

Unsere Gruppe beim Aufbauen der Schokoladentafeln und der Schokoriegel

Unsere Gruppe beim Aufbauen der Schokoladentafeln und der Schokoriegel Unser Marktstand Unsere Gruppe hat am Mittwoch, 27.9, in der 2. Aktionswoche der fairen Wochen, den Stand auf den Marktplatz zum Zentrum für Umwelt und Mobilität aufgebaut und dekoriert. Wir dekorierten

Mehr

Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Postfach 22 00 12 80535 München An die Präsidentin des Bayerischen

Mehr

Unsere Verantwortung. für die Umwelt. www.kaufland.de/verantwortung. Umweltfreundlich gedruckt auf 100% Recyclingpapier. Titelfoto: VDN/S.

Unsere Verantwortung. für die Umwelt. www.kaufland.de/verantwortung. Umweltfreundlich gedruckt auf 100% Recyclingpapier. Titelfoto: VDN/S. Unsere Verantwortung www.kaufland.de/verantwortung für die Umwelt Umweltfreundlich gedruckt auf 100% Recyclingpapier. Titelfoto: VDN/S. Schwarzpaul Nachhaltige Sortimentsgestaltung: Bio-Produkte, Qualität

Mehr

Christine Jasch, www.ioew.at Produktbewertung. ISO 14020 Umweltzeichen ISO 14060 LCA Bio, Fair Trade, FSC

Christine Jasch, www.ioew.at Produktbewertung. ISO 14020 Umweltzeichen ISO 14060 LCA Bio, Fair Trade, FSC Christine Jasch, www.ioew.at Produktbewertung ISO 14020 Umweltzeichen ISO 14060 LCA Bio, Fair Trade, FSC Konsument im Zeichenwald! Welche Zeichen fallen Ihnen ein? Welche ausgezeichneten Produkte kennen

Mehr

Regionale Lebensmittel: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser? Die Sicht des Verbrauchers

Regionale Lebensmittel: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser? Die Sicht des Verbrauchers Regionale Lebensmittel: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser? Die Sicht des Verbrauchers DI in Nicole Kajtna, ÖGUT Netzwerk Land / Seminar 14. Juni 2011, Lebensministerium, Wien Überblick: ÖGUT nachhaltiger

Mehr

KLIMASCHUTZ BEGINNT BEIM PAPIER

KLIMASCHUTZ BEGINNT BEIM PAPIER KLIMASCHUTZ BEGINNT BEIM PAPIER JEDES JAHR VERBRAUCHT DEUTSCHLAND RUND 800.000 TONNEN DRUCK- UND BÜROPAPIER. DAMIT KÖNNTE CHRISTO DEN REICHSTAG 100.000-MAL EINPACKEN. RECYCLINGPAPIER ODER FRISCHFASER MIT

Mehr

Ist das auch wirklich Bio? Informationen zur Bio-Kontrolle

Ist das auch wirklich Bio? Informationen zur Bio-Kontrolle Ist das auch wirklich Bio? Informationen zur Bio-Kontrolle Wo Bio drauf steht, ist auch bio drin! Anhand von Fragen und Antworten wird das Kontrollsystem für Bio-Lebensmittel einführend erläutert (1) Was

Mehr

Klimaneutral. Natürlich ohne Einschränkungen

Klimaneutral. Natürlich ohne Einschränkungen Klimaneutral Natürlich ohne Einschränkungen Technologien, die das Klima > Für die Zusammenarbeit mit Wentker Druck gibt es viele gute Gründe: Jahrzehntelange Erfahrung, die sprichwörtliche Kundennähe und

Mehr

Die Rolle des Regenwaldschutzes im Wachstumsmarkt Fairtrade

Die Rolle des Regenwaldschutzes im Wachstumsmarkt Fairtrade Consulting Consulting in in the the World World of of FAIRTRADE FAIRTRADE Die Rolle des Regenwaldschutzes im Wachstumsmarkt Fairtrade Dorothee Jung, Consultant, i.a. The Fairtrade Consulting Cooperative

Mehr

Dinner for you. unser Essen über den Tellerrand hinaus betrachtet

Dinner for you. unser Essen über den Tellerrand hinaus betrachtet Dinner for you unser Essen über den Tellerrand hinaus betrachtet Ausgangssituation und Ziele des Projektes Neben den altbekannten Themen wie Energie und Mobilität rückt das Thema Ernährung und Klima immer

Mehr

Klassenarbeit - Ernährung. Ordne die Wörter zu dem richtigen Feld ein. 3. Klasse / Sachkunde

Klassenarbeit - Ernährung. Ordne die Wörter zu dem richtigen Feld ein. 3. Klasse / Sachkunde 3. Klasse / Sachkunde Klassenarbeit - Ernährung Nahrungsmittelkreis; Zucker; Eiweiß; Nährstoffe; Vitamine; Getreide Aufgabe 1 Ordne die Wörter zu dem richtigen Feld ein. Brot, Paprika, Spiegelei, Öl, Quark,

Mehr

Biodiversität Posten 1, Erdgeschoss 3 Lehrerinformation

Biodiversität Posten 1, Erdgeschoss 3 Lehrerinformation Lehrerinformation 1/6 Arbeitsauftrag Die SuS erleben am Ausstellungs-Beispiel die Vielfalt in der Natur. Sie erkunden die Ausstellung. Ziel Die SuS kennen Beispiele von und welch wichtige Bedeutung ein

Mehr

ökologisch investieren nachhaltig profitieren Erwerben Sie Genussrechte von Ihrem regionalen Biomarkt

ökologisch investieren nachhaltig profitieren Erwerben Sie Genussrechte von Ihrem regionalen Biomarkt ökologisch investieren nachhaltig profitieren Erwerben Sie Genussrechte von Ihrem regionalen Biomarkt Im September 2006 gründeten Maximilian Bess und Stefan Schopf den b2, den ersten Biomarkt Balingens.

Mehr

Insbesondere Befragte ab 60 Jahren würden am ehesten für die Welternährung bzw. die Bekämpfung des Welthungers spenden.

Insbesondere Befragte ab 60 Jahren würden am ehesten für die Welternährung bzw. die Bekämpfung des Welthungers spenden. Welternährung Datenbasis: 1.007 Befragte Erhebungszeitraum: 11. bis 15. August 2014 statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: K+S Aktiengesellschaft Angenommen, sie hätten eine Milliarde

Mehr

EINKAUFSPOLITIK PALMÖL

EINKAUFSPOLITIK PALMÖL EINKAUFSPOLITIK PALMÖL INHALT Grundsatz...2 1. Begriffsbestimmungen...2 1.1. Palmöl/Palmkernöl...2 1.2. Palm(kern)ölfraktionen...3 1.3. Verarbeitete / Veredelte Produkte auf Palm(kern)ölbasis...3 1.4.

Mehr

Grünes Gas Label Gesteigerter Marktwert für umweltverträgliches Biogas?!

Grünes Gas Label Gesteigerter Marktwert für umweltverträgliches Biogas?! Grünes Gas Label Gesteigerter Marktwert für umweltverträgliches Biogas?! Inhalt Der Grüne Strom Label e.v. Warum ein Gütesiegel für Biogas? Leitsätze, Struktur und Ziele Auszüge aus dem Kriterienkatalog

Mehr

Informationsblatt: Biodiesel in Deutschland

Informationsblatt: Biodiesel in Deutschland Kurzübersicht Informationsblatt: Biodiesel in Deutschland Biodiesel hat einen Marktanteil von ca. 6% am deutschen Dieselkraftstoffmarkt. Produktion in Deutschland: 2,6 Mio. t/jahr; Kapazität 4,8 Mio. t/jahr.

Mehr

Grüne Zahlen, die sich für Sie und die Umwelt auszahlen. Die Ökobilanz des Mercedes-Benz Original-Tauschgetriebes NAG2.

Grüne Zahlen, die sich für Sie und die Umwelt auszahlen. Die Ökobilanz des Mercedes-Benz Original-Tauschgetriebes NAG2. Grüne Zahlen, die sich für Sie und die Umwelt auszahlen. Die Ökobilanz des Mercedes-Benz Original-Tauschgetriebes NAG2. Diese Bilanz kann sich sehen lassen. Jeder Tausch spart Energie ein, verringert CO2

Mehr

Import ökologischer Erzeugnisse aus Drittländern. Richtlinien und Entscheidungshilfen für den Import aus Staaten außerhalb der Europäischen Union

Import ökologischer Erzeugnisse aus Drittländern. Richtlinien und Entscheidungshilfen für den Import aus Staaten außerhalb der Europäischen Union ökologischer Erzeugnisse aus Drittländern Richtlinien und Entscheidungshilfen für den aus Staaten außerhalb der Europäischen Union 2 -Grundlagen Broschürentitel Die Grundlagen zum Ökologische erzeugnisse

Mehr

Regional und Fair. Vorstellung des Biokreis e.v. Entstehungsgeschichte Zielsetzungen Richtlinien und Zertifizierung Beispiele

Regional und Fair. Vorstellung des Biokreis e.v. Entstehungsgeschichte Zielsetzungen Richtlinien und Zertifizierung Beispiele Regional und Fair Vorstellung des Biokreis e.v. Entstehungsgeschichte Zielsetzungen Richtlinien und Zertifizierung Beispiele Biokreis: 950 Bauern 80 Verarbeiter Ziele des Biokreis: Erzeugung und Bereitstellung

Mehr

Das Triple Bottom Line Forschungsprojekt

Das Triple Bottom Line Forschungsprojekt Das Triple Bottom Line Forschungsprojekt Teil 1: Hintergrundinformationen F.1. Bitte geben Sie Ihren Namen an Titel, Vorname Nachname F.2. Bitte geben Sie Ihre Position/Berufsbezeichnung an F.3. Wie lautet

Mehr

So können Sie Ihre Gäste. fair verw hnen. Fair trade in der Gastronomie keine Kunst.

So können Sie Ihre Gäste. fair verw hnen. Fair trade in der Gastronomie keine Kunst. So können Sie Ihre Gäste fair verw hnen. Fair trade in der Gastronomie keine Kunst. Fair Trade: Genuss mit gutem Gewissen. Regional einkaufen. Fair und weltweit. Gäste interessieren sich dafür, wo ihr

Mehr

Fairtrade. Eine Befragung der Dialego AG, Juni 2012

Fairtrade. Eine Befragung der Dialego AG, Juni 2012 Fairtrade Eine Befragung der Dialego AG, Juni 2012 Zusammenfassung Fairtrade erfreut sich inzwischen außerordentlicher Bekanntheit. Drei Viertel der Verbraucher (74 Prozent) haben schon einmal etwas über

Mehr

Einkaufs- und Ernährungsverhalten

Einkaufs- und Ernährungsverhalten Einkaufs- und Ernährungsverhalten in Deutschland TNS-Emnid-Umfrage des BMEL Das BMEL hat in einer aktuellen Studie TNS Emnid beauftragt, das Einkaufs- und Ernährungsverhalten in Deutschland zu untersuchen.

Mehr

Kirchengemeinde Hasbergen. Stellungnahme zu den Leitlinien der Ev.-luth. Kirche in Oldenburg zur Bewahrung der Schöpfung

Kirchengemeinde Hasbergen. Stellungnahme zu den Leitlinien der Ev.-luth. Kirche in Oldenburg zur Bewahrung der Schöpfung Kirchengemeinde Hasbergen Impulsgruppe "Bewahrung der Schöpfung 1 Kirchengemeinde Hasbergen Stellungnahme zu den Leitlinien der Ev.-luth. Kirche in Oldenburg zur Bewahrung der Schöpfung Hasbergen, den

Mehr

Nachhaltiges Rohstoff- Management in der Produktion Rolle der Zertifizierung

Nachhaltiges Rohstoff- Management in der Produktion Rolle der Zertifizierung Nachhaltiges Rohstoff- Management in der Produktion Rolle der Zertifizierung Dr. Bettina Rechenberg Abteilungsleitung III 2 Nachhaltige Produktion, Ressourcenschonung, Stoffkreisläufe FSC - ein Siegel

Mehr

Regional eine Frage des guten Geschmacks!

Regional eine Frage des guten Geschmacks! Regional eine Frage des guten Geschmacks! 5. März 2015 Institutsprofil in Stichworten Seit 2009 aktiv in der Schweiz (Beteiligung der Marketagent.com online research GmbH, Österreichs online-mafo-marktführers

Mehr

Nachhaltige Beschaffung Bedeutung, Umsetzung, Impulse aus Europa

Nachhaltige Beschaffung Bedeutung, Umsetzung, Impulse aus Europa Nachhaltige Beschaffung Bedeutung, Umsetzung, Impulse aus Europa Das Europäische Jahr für Entwicklung in Schleswig-Holstein 28.04.2015, Kiel Markus Schwarz Fachpromotor für nachhaltige Beschaffung und

Mehr

Fairtrade und Bio. Statement Fairtrade und Bio

Fairtrade und Bio. Statement Fairtrade und Bio Statement Fairtrade und Bio Stand: Februar 2015 Fairtrade und Bio Zu Beginn des Fairen Handels spielten ökologische Kriterien eine untergeordnete Rolle. Der Schwerpunkt lag auf der Verbesserung der ökonomischen

Mehr

Daten und Fakten zu sozialer und ökologischer Bekleidung

Daten und Fakten zu sozialer und ökologischer Bekleidung Daten und Fakten zu sozialer und ökologischer Bekleidung Übersicht 1. Ökologische Problematiken bei der konventionellen Produktion 2. Soziale Problematiken bei der konventionellen Produktion 3. Fakten

Mehr

Öko-Produkte im Supermarkt und auf dem Wochenmarkt

Öko-Produkte im Supermarkt und auf dem Wochenmarkt Öko-Produkte im Supermarkt und auf dem Wochenmarkt Projektvorschlag für den außerschulischen Lernort Projekt SEK1/P2 - Sekundarstufe I Öko-Produkte im Supermarkt und auf dem Wochenmarkt FORM: SCHULSTUFE:

Mehr

Einsatz von Aromen im Naturkostfachhandel

Einsatz von Aromen im Naturkostfachhandel Einsatz von Aromen im Naturkostfachhandel Verbraucher erwarten von Bioprodukten weitestgehende Naturbelassenheit. Dazu zählt auch, dass zur Aromatisierung nur natürliche Substanzen verwendet werden. Natürliche

Mehr

Säfte. Fruchtige Grüße aus der Natur. Bauer. Mix-Kisten von Bauer

Säfte. Fruchtige Grüße aus der Natur. Bauer. Mix-Kisten von Bauer Fruchtige Grüße aus der Natur Bauer Vitaminreicher Obst-Genuss in Flaschen das präsentiert Ihnen der DurstExpress auch in diesem Lieferkatalog. Zum Beispiel die große Frucht- Vielfalt in den beliebten

Mehr

Gesunde Getränke direkt ins Haus

Gesunde Getränke direkt ins Haus Gesunde Getränke direkt ins Haus Unser Angebot für Sie Ihre Vorteile: AQUELLA ist seit mehr als 60 Jahren ein Begriff für Getränke der Spitzenklasse. Alle Produkte sind exklusiv nur im Heimdienst erhältlich.

Mehr

3fach klimafreundlich. SILVERSTAR TRIII - 3fach isoliert ist 3fach besser

3fach klimafreundlich. SILVERSTAR TRIII - 3fach isoliert ist 3fach besser 3fach klimafreundlich SILVERSTAR - 3fach isoliert ist 3fach besser 3fach verglast 3fach klimafreundlich Der Klimawandel ist Realität. Das Thema beschäftigt die Menschen auf dem ganzen Globus. Doch blosse

Mehr

Hamburg kocht fair! Hamburg kocht fair!

Hamburg kocht fair! Hamburg kocht fair! Aktivitäten von hamburgmal fair zum Einsatz von Produkten aus dem Fairen Handel in der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung 1 Vorbemerkung: Grundsätzlich sollte bei Nahrungsmitteln immer auf die Kriterien

Mehr

Functional Food. Zusätzliche Informationen

Functional Food. Zusätzliche Informationen Functional Food 2 Functional Food Anleitung LP Die Schüler können den Begriff und die Bedeutung von Functional Food in eigenen Worten erklären. Sie äussern sich in einer Diskussion dazu, ob solche Zusätze

Mehr

Laura denkt die Zukunft Gemeinschaftsprojekt des 12. Jahrgangs des Traineeprogramms Ökolandbau. Regional und Bio

Laura denkt die Zukunft Gemeinschaftsprojekt des 12. Jahrgangs des Traineeprogramms Ökolandbau. Regional und Bio Regional und Bio Projektteam Anne-Katrin Weinberg, Annika Murrweiss, Evelyne Eberle, Johanna Brückmann Thema und Fragestellung Regionaltheken sind in fast jedem besser sortierten Supermarkt zu finden.

Mehr

FAIRTRADE Gemeinsam für eine bessere Zukunft

FAIRTRADE Gemeinsam für eine bessere Zukunft FAIRTRADE Gemeinsam für eine bessere Zukunft Eine Präsentation von FAIRTRADE-Österreich Fairtrade 2012 Inhalt 01 Mission und Vision von FAIRTRADE 02 Das Internationale Netzwerk 03 FAIRTRADE-Produzentenorganisationen

Mehr

TRANSPORTEFFIZIENZ DURCH KONSUMVERHALTEN IM ALLTAG DR. MARTIN DEMMELER FORSCHUNGSFORUM MOBILITÄT FÜR ALLE WIEN 4. DEZEMBER 2013

TRANSPORTEFFIZIENZ DURCH KONSUMVERHALTEN IM ALLTAG DR. MARTIN DEMMELER FORSCHUNGSFORUM MOBILITÄT FÜR ALLE WIEN 4. DEZEMBER 2013 TRANSPORTEFFIZIENZ DURCH KONSUMVERHALTEN IM ALLTAG DR. MARTIN DEMMELER FORSCHUNGSFORUM MOBILITÄT FÜR ALLE WIEN 4. DEZEMBER 2013 MAREG PROJEKTBÜRO FÜR REGIONALENTWICKLUNG Beitrag in 2 Teilen Wo liegt das

Mehr

Den Verbraucher im Blick Das Grünes Gas-Label 24.06.2014

Den Verbraucher im Blick Das Grünes Gas-Label 24.06.2014 Den Verbraucher im Blick Das Grünes Gas-Label 24.06.2014 Inhalt 1. Der Verein und das Grünes Gas-Label 2. Markt für Biogas-Produkte 3. Den Verbraucher im Blick 4. Das Grünes Gas-Label Der Verein und das

Mehr

Eine Präsentation von FAIRTRADE Österreich FAIRTRADE IST WIRKUNGSVOLLE ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT

Eine Präsentation von FAIRTRADE Österreich FAIRTRADE IST WIRKUNGSVOLLE ENTWICKLUNGSZUSAMMENARBEIT Eine Präsentation von FAIRTRADE Österreich 2,7 Mrd. Menschen leben max 2$ pro Tag Quelle: www.worldmapper.org Ziel und Vision von FAIRTRADE Ziel von FAIRTRADE ist es, Armut zu bekämpfen durch Handel. Ein

Mehr

1. Hamburger Weg: HSV und INFO AG fördern KITA21

1. Hamburger Weg: HSV und INFO AG fördern KITA21 NEWSLETTER KITA21 Die Zukunftsgestalter, Newsletter Nr. 16, Februar 2011 ÜBERSICHT: 1. Hamburger Weg: HSV und INFO AG fördern KITA21 2. Jan Delay unterstützt KITA21 mit Videobotschaft 3. KITA21-Kriterienpapier

Mehr

Hunger und die globale Entwicklung Wie isst die Welt heute und morgen? Ringvorlesung Konflikte der Gegenwart und Zukunft

Hunger und die globale Entwicklung Wie isst die Welt heute und morgen? Ringvorlesung Konflikte der Gegenwart und Zukunft Hunger und die globale Entwicklung Wie isst die Welt heute und morgen? Ringvorlesung Konflikte der Gegenwart und Zukunft Dr. Wolfgang Jamann, Generalsekretär Welthungerhilfe - 2014 Welthunger-Index nach

Mehr

Willkommen bei NEULAND

Willkommen bei NEULAND Willkommen bei NEULAND Was ist NEULAND? Verein für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung e.v. deutsches Markenfleischprogramm nach den Richtlinien dieses Vereins Wer ist NEULAND? Verein 1988

Mehr

Umweltgütesiegel in Österreich und in Europa

Umweltgütesiegel in Österreich und in Europa DI Arno Dermutz www.konsument.at www.umweltzeichen.at Umweltgütesiegel in Österreich und in Europa Labels für Produkte und Dienstleistungen - Überblick und Entwicklung Zeichenflut Vielzahl von Instrumenten

Mehr

Kriterienkatalog für nachhaltig erzeugte Lebensmittel Version: 28.05.2014

Kriterienkatalog für nachhaltig erzeugte Lebensmittel Version: 28.05.2014 Kriterienkatalog für nachhaltig erzeugte Lebensmittel Version: 28.05.2014 Es gelten alle aktuellen gesetzlichen Bestimmungen und Richtlinien. Nr. Produkt Beschreibung Dokumentation/Kontrolle 1 Rindfleisch

Mehr

Art der Treibstoffe ( Treibstoff-Ökobilanzverordnung, TrÖbiV, Art. 3)

Art der Treibstoffe ( Treibstoff-Ökobilanzverordnung, TrÖbiV, Art. 3) Pro Rohstoffpflanze muss je Herstellungsbetrieb ein Formular Anhang A2 ausgefüllt werden. Art der Treibstoffe ( Treibstoff-Ökobilanzverordnung, TrÖbiV, Art. 3) Art des Treibstoffes z.b. Biodiesel) Treibstoff

Mehr

I N F O R M A T I O N

I N F O R M A T I O N I N F O R M A T I O N zur Pressekonferenz mit Agrar-Landesrat Dr. Josef Stockinger und Geschäftsführer Dr. Stephan Mikinovic, AMA-Marketing GesmbH. am 26. Mai 2008 zum Thema "Total Regional Gastronomie

Mehr