Requirements Engineering Quo Vadis? Susanne Mühlbauer Oktober 2011

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1 Requirements Engineering Quo Vadis? Susanne Mühlbauer Oktober 2011

2 Wer ist HOOD unser Geschäftsfeld Der Einsatz von Requirements Engineering und kontinuierliche Prozess-Improvement - Initiativen wie CMMI oder SPICE ist ein essentieller Baustein großer, weltweit tätiger Konzerne für erfolgreiche Entwicklung komplexer Produkte, Dienstleistungen und Systeme. -2-

3 HOOD- Excellence in Requirements REConf ohne vorherige schriftliche Zustimmung der HOOD Group verboten. -3- September 2011

4 Wer ist Susanne Mühlbauer Persönliche Daten Geschlecht: Weiblich Name: Susanne Alter: Bildungsstand: Diplom Betriebswirtin Berufsgruppe: Senior Consultant bei HOOD Einstellung zum Thema Requirements Engineering : Nach langer Tätigkeit als Business Analyst für ERP-Systeme und Projektleitung für kundenspezifische Software- Projekte hat Susanne durch HOOD und viele Kundenprojekte tiefe Einblicke darin gewonnen, wie man richtig und gut mit Anforderungen umgehen kann. Besondere Vorlieben: Vor Längerem hat sie die Möglichkeit entdeckt, Requirements Engineering und agile Vorgehensweisen miteinander in Einklang zu bringen. Diesem Thema gilt nun ihre besondere Leidenschaft. Besondere Kennzeichen: Susanne ist Referentin auf diversen Fachkonferenzen und Autorin zahlreicher Veröffentlichungen und Fachartikeln. Zudem arbeitet sie an der ix-studie zum Thema Werkzeuge im Anforderungsmanagmeent, die 2012 in der dritten Auflage erscheint. -4-

5 1. Motivation 2. Funktionalitäten 3. Trends a. Produktlinien und Varianten b. Collaboration c. Agile 4. Fazit -5- ohne vorherige schriftliche Zustimmung der HOOD Group verboten. Version X - September DD-MMM-YYYY 2011

6 1. Motivation 2. Funktionalitäten 3. Trends a. Produktlinien und Varianten b. Collaboration c. Agile 4. Fazit -6- ohne vorherige schriftliche Zustimmung der HOOD Group verboten. Version X - September DD-MMM-YYYY 2011

7 Am Anfang war das Rad -7-

8 Wie wurde es erfunden? Zufällig

9 Zielgerichtetete Erfindung = Engineering Anforderungen an das Rad: rund, leicht -9-

10 Requirements Engineering eine Definition Requirements Engineering = Requirements Development + Requirements Management "Verstehen, was der Kunde haben möchte, und sicherstellen, dass er genau das auch bekommt (Colin Hood) Anforderungserhebung ist der Versuch, Träume aus den Menschen heraus zu kitzeln, anstatt immer wieder die alten Lösungen zu sammeln. (Colin Hood) -10-

11 Auf die Inhalte kommt es an! ohne vorherige schriftliche Zustimmung der HOOD Group verboten September 2011

12 Entwicklungsprozesse... sollen die Reproduzierbarkeit von erfolgreichen Projekten sicherstellen Spezifikation Qualitätsstandards Dokumentation Nachvollziehbarkeit Anforderungen an Produkte und Prozesse -12-

13 Dokumentenzentriert versus Datenzentriert

14 Viele Anforderungen viele Werkzeuge -14-

15 Viele Anforderungen viele Werkzeuge ix-studie untersucht regelmäßig Werkzeuge im Anforderungsmanagement Hersteller Produkt Borland CaliberRM Compuware IBM NCH Reconcile RequisitePro Miro.BAS Werkzeuge Polarion Software GmbH Polarion REQUIREMENTS QA Systems IRqA Serena Serena RTM Workshop Telelogic DOORS -15-

16 Viele Anforderungen viele Werkzeuge ix-studie untersucht regelmäßig Werkzeuge im Anforderungsmanagement Hersteller ARCWAY AG ARTISAN Software Tools GmbH und TNI Software Frankreich Borland GmbH Compuware GmbH GEBIT Solutions GmbH IBM microtool GmbH MKS GmbH Produktname ARCWAY Cockpit ARTiSAN Studio in Verbin-dung mit Reqtify Borland Caliber RM OptimalTrace TREND/Analyst IBM Rational RequisitePro in-step MKS Requirements Werkzeuge Polarion Software GmbH Polarion REQUIREMENTS QA Systems GmbH Serena Software GmbH SOPHIST Technologies GmbH Telelogic Deutschland GmbH Telelogic Deutschland GmbH IRqA Serena Dimensions RM CARE Telelogic DOORS Telelogic Focal Point -16-

17 Viele Anforderungen viele Werkzeuge ix-studie untersucht regelmäßig Werkzeuge im Anforderungsmanagement Werkzeug Agile PLM Atego ExerptTM Caliber Analyst Caliber RDMTM CodeBeamer Dimensions RM/ RTM DOORS DOORS Analyst DOORS Next FocalPoint HP Quality Center / RM in-step IRQA Jama Contour MID Innovator RM MKS RM MS TFS Omnitracker Optimal Trace Polarion Software GmbH Projektron BCS Pure_variants Reqtify Requirements Composer Requisis MoRE Requisite Pro TrendAnalyst Hersteller agile42 Atego microfocus microfocus Intland Serena IBM IBM IBM IBM HP Microtool Visure QA Systems MID MKS Microsoft Omninet microfocus Polarion REQUIREMENTS Projektron pure systems Dassault Systemes IBM Requisis IBM Gebit Werkzeuge Stand Juli

18 Viele Anforderungen viele Werkzeuge ix-studie untersucht regelmäßig Werkzeuge im Anforderungsmanagement Werkzeug Hersteller Agile PLM agile42 Atego ExerptTM Atego Caliber Analyst microfocus Caliber RDMTM microfocus CodeBeamer Intland Dimensions RM/ RTM Serena DOORS IBM DOORS Analyst IBM DOORS Next IBM FocalPoint IBM HP Quality Center / RM HP in-step Microtool IRQA Visure Jama Contour QA Systems MID Innovator RM MID MKS RM MKS MS TFS Microsoft Omnitracker Omninet Optimal Trace microfocus Polarion Software GmbH PolarionPolarion REQUIREMENTS Projektron BCS Projektron Pure_variants pure systems Reqtify Dassault Systemes Requirements Composer IBM Requisis MoRE Requisis Requisite Pro IBM TrendAnalyst Gebit Welches ist das Richtige? Werkzeuge Stand Juli

19 1. Motivation 2. Funktionalitäten 3. Trends a. Produktlinien und Varianten b. Collaboration c. Agile 4. Fazit -19- ohne vorherige schriftliche Zustimmung der HOOD Group verboten. Version X - September DD-MMM-YYYY 2011

20 Funktionalitäten 2004 Handling Oberfläche Änderungsmanagement Architektur Auswertungen Traceability Import/ Export Versionierung Schnittstellen

21 Funktionalitäten Handling Oberfläche Webclient Änderungsmanagement Architektur Auswertungen Suche Traceability Import/ Export Informationsarchitektur Versionierung Schnittstellen

22 Funktionalitäten Produktlinien & Varianten management Handling Oberfläche Webclient Änderungsmanagement Architektur Auswertungen Datenaustausch Testmanagement Suche Traceability Import/ Export Informationsarchitektur Versionierung Schnittstellen Agiles Vorgehen

23 Hatte ich es schon erwähnt? Auf die Inhalte kommt es an! ohne vorherige schriftliche Zustimmung der HOOD Group verboten September 2011

24 1. Motivation 2. Funktionalitäten 3. Trends a. Produktlinien und Varianten b. Collaboration c. Agile 4. Fazit -24- ohne vorherige schriftliche Zustimmung der HOOD Group verboten. Version X - September DD-MMM-YYYY 2011

25 Trends Scrum Social Media Lean ReqIF Instant Messaging Agile Wiki Wiki Produktlinien Cloud ReqIF Scrum Agile ALM ALM Lean Produktlinien Lean Cloud Social Media Instant Messaging -25-

26 1. Motivation 2. Funktionalitäten 3. Trends a. Produktlinien und Varianten b. Collaboration c. Agile 4. Fazit -26- ohne vorherige schriftliche Zustimmung der HOOD Group verboten. Version X - September DD-MMM-YYYY 2011

27 Funktionalitäten Produktlinien und Varianten 1. Verwaltung von Produktlinien 2. Verwaltung von Varianten 3. Verwaltung von Konfigurationen -27-

28 Produktvariabilität Maßgebliche Komplexitätstreiber in der Produktion waren sinkende Produktionsmengen pro Variante bei einer stark steigenden Produktvielfalt und die Fertigung produktionstechnisch komplexerer Produkte bei gleichzeitig steigender Teilevielfalt in der Montage. [1] Entwicklung von PKW-Varianten [2] Anzahl Varianten % Jahre Quellen: [1] Schuh,Narr / WLZ RWTH Aachen [2] Riehmenschneider / Uni St. Gallen Vertraulich. Alle Rechte vorbehalten. Weitergabe oder Vervielfältigung ohne vorherige schriftliche Zustimmung der HOOD Group verboten. September

29 Die Kaffeetasse und das Universum Auszug aus: Die demographische Entwicklung von Produktfamilien Eine wilde Ehe von Konfigurations-, Versions- und Anforderungsmanagement Jens Donig, Simon Wiedemann; REConf 2008, Version September

30 Problematik der Vielfalt Bei i Attributen mit jeweils j Werten ergeben sich maximal (bei Orthogonalität aller Attribute und aller Attributwerte untereinander) folgende Kennzahlen: Anzahl möglicher Werte eines Attributs: Anzahl möglicher Attributierungen eines Objekts: Anzahl möglicher Konstellationen ("Varianten") bei m Objekten: n i = 2 j n A = P n i n T = (n A ) m i Merkmal Farbe: Merkmal Muster: Quelle: Die demographische Entwicklung von Produktfamilien Eine wilde Ehe von Konfigurations-, Versions- und Anforderungsmanagement Jens Donig, Simon Wiedemann; REConf 2008, Version September 2011 Beispiel Kaffeetasse Es gibt n A = = 64 verschiedene Tassen ohne vorherige schriftliche Zustimmung der HOOD Group verboten September 2011

31 Problem der Vielfalt Eine Lieferpalette ("Konfiguration") soll 45 Tassen fassen... Es gibt n T = verschiedene Paletten Quelle: Die demographische Entwicklung von Produktfamilien Eine wilde Ehe von Konfigurations-, Versions- und Anforderungsmanagement Jens Donig, Simon Wiedemann; REConf 2008, Version September 2011 ohne vorherige schriftliche Zustimmung der HOOD Group verboten September 2011

32 Das ist etwa die Zahl der Atome im Universum -32-

33 Bevor ich s vergesse: Auf die Inhalte kommt es an! ohne vorherige schriftliche Zustimmung der HOOD Group verboten September 2011

34 1. Motivation 2. Funktionalitäten 3. Trends a. Produktlinien und Varianten b. Collaboration c. Agile 4. Fazit -34- ohne vorherige schriftliche Zustimmung der HOOD Group verboten. Version X - September DD-MMM-YYYY 2011

35 Collaboration -35-

36 Funktionalitäten Collaboration 1. Cloud 2. Social Media 3. ReqIF 4. ALM -36-

37 ReqIF Object Management Group (OMG) Austausch von Anforderungen statt reiner Import/ Export -37-

38 ALM RE als Schnittstelle zu allen anderen Disziplinen -38-

39 Nur noch mal zur Sicherheit: Auf die Inhalte kommt es an! -39-

40 1. Motivation 2. Funktionalitäten 3. Trends a. Produktlinien und Varianten b. Collaboration c. Agile 4. Fazit -40- ohne vorherige schriftliche Zustimmung der HOOD Group verboten. Version X - September DD-MMM-YYYY 2011

41 Die Software-Krise -41-

42 Die Softwarefabrik Gut gemeint, aber die falsche Analogie! Vertraulich. Alle Rechte vorbehalten. Weitergabe oder Vervielfältigung ohne vorherige schriftliche Zustimmung der HOOD Group verboten September 2011

43 Software-Entwicklung ist komplex Quelle: Ken Schwaber: Agiles Projektmanagement mit Scrum. Microsoft Press 2007 (ISBN ) Vertraulich. Alle Rechte vorbehalten. Weitergabe oder Vervielfältigung ohne vorherige schriftliche Zustimmung der HOOD Group verboten September 2011

44 Agile Manifesto und agile Werte Quelle: nach Vertraulich. Alle Rechte vorbehalten. Weitergabe oder Vervielfältigung ohne vorherige schriftliche Zustimmung der HOOD Group verboten September 2011

45 Agile Manifesto und Agile Werte Das agile Manifest beschreibt, was aus Sicht der Autoren in der SW-Entwicklung wirklich wichtig ist. Quelle: nach Vertraulich. Alle Rechte vorbehalten. Weitergabe oder Vervielfältigung ohne vorherige schriftliche Zustimmung der HOOD Group verboten September 2011

46 Scrum. Lean. Agile Bekannte agile Methoden: Pair Programming Refactoring Personas Continuous Integration MoSCow-Regeln... Bekannte agile Frameworks: XP FDD Crystal Scrum... Agiles Arbeiten will unterstützt sein Quelle: nach Vertraulich. Alle Rechte vorbehalten. Weitergabe oder Vervielfältigung ohne vorherige schriftliche Zustimmung der HOOD Group verboten September 2011

47 Konversation.Kommunikation -47-

48 Konversation.Kommunikation Business und Entwicklung wachsen zusammen -48-

49 Funktionalitäten Agile, Lean, Scrum Konversation und Kommunikation 1. Instant Messaging 2. Wiki Agiles Requirements Engineering 1. Backlog Management 2. Sprint Management -49-

50 Backlog und Sprint Management -50-

51 Requirements Engineering in einem agilen Team Product Owner = Kunde Requirements Engineering Scrum Master Development Team Scrum Team ohne vorherige schriftliche Zustimmung der HOOD Group verboten September 2011

52 Requirements Engineering in einer anderen agilen Konstellation Requirements Engineering Product Owner Requirements Engineering Scrum Master Development Team Scrum Team Stakeholder und Kunden ohne vorherige schriftliche Zustimmung der HOOD Group verboten September 2011

53 Von der Vision zum Product Backlog Fahrgast Wartungspersonal Vision Aufzugsystem Operator Business Processes Energieversorgung Business Plan Business Drivers Organisation Product Backlog Minimum Marketable Product Constraints Feature Feature Feature User Story User Story User Story User Story User Story User Story User Story Vertraulich. Alle Rechte vorbehalten. Weitergabe oder Vervielfältigung ohne vorherige schriftliche Zustimmung der HOOD Group verboten September 2011

54 Enterprise Backlog Management Viele Teams Viele Produkte Viele Projekte Viele Kunden -54-

55 1. Motivation 2. Funktionalitäten 3. Trends a. Produktlinien und Varianten b. Collaboration c. Agile 4. Fazit -55- ohne vorherige schriftliche Zustimmung der HOOD Group verboten. Version X - September DD-MMM-YYYY 2011

56 Ob agil oder konventionell Kontinuierliche Verbesserungen sind besser als hinausgezögerte Vervollkommnung - Mark Twain

57 Schrittweise Verbesserung Veränderungen Tooleinführung (Weiter-) Entwicklung von Produkten

58 Und noch ein allerletztes Mal... Auf die Inhalte kommt es an! fullsize_ jpg -58-

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