Zukunft der Produktion Herausforderungen und Chancen. Bachelorarbeit. Rechtswissenschaftliche Fakultät. Bachelorstudium Recht und Wirtschaft

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1 Rechtswissenschaftliche Fakultät Fachbereich Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensführung Bachelorstudium Recht und Wirtschaft Betreuer: Prof. Dr. Christoph Ph. Schließmann Sommersemester 2012 Bachelorarbeit Zukunft der Produktion Herausforderungen und Chancen Vor- und Zuname: Andrea Althaus Harald Eder Abgabedatum:

2 II Inhaltsverzeichnis Abbildungs- und Tabellenverzeichnis...IV Abkürzungsverzeichnis...V 1. Einleitung Die Rolle Deutschlands im Produktionssektor Wirtschaftsmacht Deutschland Produktion in Deutschland Überblick und Kernkompetenz Herausforderungen als Chance Entwicklungstrends für die Produktion der Zukunft Globalisierung Globalisierung, ein mehrdeutiger Begriff Globalisierung als Herausforderung für den Standort Deutschland Neue Wege in die Zukunft Klimawandel Internationale Klimaschutzstrategien Technische Potenziale für eine energieeffizientere Produktion Rohstoffknappheit Die globale Rohstoffsituation Deutschlands Wirtschaft und ihre Abhängigkeit von Rohstoffimporten Innovative Strategien gegen Rohstoffknappheit Wirtschaftliche und politische Initiativen für mehr Nachhaltigkeit Neue Technologien Durchdringung mit neuen Technologien Ökologische Aspekte Zunehmende Materialvielfalt... 35

3 III Zunehmender Anteil von mikroelektronischen Komponenten Flexibilisierung der Produktion Verbreitung neuer Technologien in der Industrie Produktlebenszyklus Dynamisierung der Produktlebenszyklen Verkürzung der Entwicklungszeit Steigerung von Effizienz und Geschwindigkeit in der Fertigung Gezielte Lebensdauerverlängerung Demographischer Wandel Ursachen Herausforderungen und Lösungsansätze in der Industrie Schulterschluss zwischen Industrie und Wissenschaft Schutz vor Produktpiraterie Ursachen von Know-how Abfluss Maßnahmen für den Know-how Schutz EMC 2 Ein Beispiel nachhaltiger Produktion Unternehmensprofil Nachhaltige Produktion im Unternehmen Energieverbrauch und Klimawandel Materialeinsatz und Abfallentsorgung Verantwortung innerhalb der Lieferkette Resümee Literaturverzeichnis Aufteilung... 84

4 IV Abbildungs- und Tabellenverzeichnis Abbildung 1 Wichtigste Exportgüter Deutschlands... 8 Abbildung 2 Struktur der deutschen Rohstoffeinfuhren nach Wert und Menge Abbildung 3 Haihaut als Vorbild für Oberflächen mit reduziertem Strömungswiderstand Abbildung 4 Sortiertechnologie zur Trennung von Kunststoff und Glas Abbildung 5 Klassische Produktlebenszykluskurve idealtypischer Verlauf Abbildung 6 Entstehungs-, Marktpräsenz- und Entsorgungsphase im Produktlebenszyklus Abbildung 7 Einsatz von Augmented Reality in der Automobilindustrie Abbildung 8 Bevölkerungsentwicklung in Deutschland Abbildung 9 Bevölkerungspyramide in Deutschland Abbildung 10 Produktionsstätte in Cork, Irland Tabelle 1 Ebenen und Elemente von Globalisierung... 7 Tabelle 2 CO 2 -Emissionen 1990 und 2004 in G8 und G5 Ländern... 14

5 V Abkürzungsverzeichnis CO 2 ETS ISI OPEC PET WWF Kohlenstoffdioxid (chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff) Emission Trading System (EU-Emissionshandel) Institut fürsystem- und Innovationsforschung UdSSR Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken Organization of the Petroleum Exporting Countries (Organisation erdölexportierender Länder) Polyethylenterephthalat World Wildlife Fund

6 1 1. Einleitung Die Auswirkungen des jahrzehntelangen missbräuchlichen Umgangs mit der Umwelt, die Ausbeutung knapper werdenden Rohstoffquellen sowie der rücksichtlose Ausstoß von Treibhausgasemissionen durch die Menschheit, sind zu Beginn des 21.Jahrhunderts immer stärker spürbar. Die Folgen sind in allen Bereichen mit erheblichen Umbrüchen verbunden, so auch für die Wirtschaft und dabei ganz besonders für das ressourcen- und energieintensive, produzierende Gewerbe. Ziel dieser Arbeit wird es sein, verschiedene Bereiche der Produktion der Zukunft zu beleuchten. Da Deutschland eine der führenden Industrienationen ist, wird im gesamten Verlauf dieser Arbeit vereinzelt immer wieder auf die Frage eingegangen, wo Deutschland langfristig als Wirtschaftsmacht Europas stehen wird. Zu Beginn der Arbeit wird ein allgemeiner Überblick über Deutschlands Kernkompetenz, der Produktion, verschafft und beschrieben, warum das Land zu einer der internationalen Wirtschaftsmächte zählt. Hauptteil der Arbeit wird sein, die größten Herausforderungen, die sich für die gegenwärtige und zukünftige Produktion ergeben zu analysieren, sowie Lösungen und Entwicklungstrends für die Herausforderungen vorzustellen. Der dritte Abschnitt der Arbeit widmet sich der Notwendigkeit des Schulterschlusses zwischen Industrie und Wissenschaft. Im vierten Teil der Arbeit wird auf das Thema Produktpiraterie eingegangen, da diese mittlerweile enorme wirtschaftliche Schäden in der produzierenden Industrie verursacht. Wo die Ursachen liegen und welche Maßnahmen zum Schutz von Wissen bzw. Innovationen ergriffen werden können, sind Kernthema des Kapitels. Den Abschluss der Arbeit bildet ein Praxisbeispiel, welches das Unternehmen EMC 2 vorstellt. Das vorgestellte Unternehmen wird als gelungenes Beispiel, für die Verwirklichung einer nachhaltigen Produktion, fungieren. Es wird darauf hingewiesen, dass in der vorliegenden Arbeit aus Gründen des besseren Leseflusses auf eine gendergerechte Schreibweise verzichtet wurde.

7 2 2. Die Rolle Deutschlands im Produktionssektor 2.1. Wirtschaftsmacht Deutschland Kaum eine Wirtschaftsmacht innerhalb der Europäischen Union bestimmt die weltweiten Waren- und Dienstleistungsströme, sowie die Geld- und Kapitalmärkte stärker mit, als die deutsche Volkswirtschaft. 1 Deutschland verfügt über ein enormes Gewicht in den internationalen Finanzinstituten, dem Internationalen Währungsfonds und der Welthandelsorganisation, deshalb besitzt Deutschland die Fähigkeit zur zielgerichteten Einflussnahme auf weltwirtschaftliche Prozesse und Strukturen. Grund für Deutschlands wirtschaftliche Stärke ist vor allem seine Spitzenstellung als weltweite Exportnation. Der Anteil von 9-10% an den Weltausfuhren platziert Deutschland wechselweise an erste ( ; 1990; ) oder zweite Stelle ( ) der Exportnationen. 2 Während sich in anderen großen Industrieländern längst der Trend zur Deindustrialisierung abzeichnet, oder bereits weit vorangeschritten ist, vermag Deutschland diesen Trend zu durchbrechen. 3 Durch eine intelligente Produktion aus Deutschland für die Welt konnte der Industrieanteil an der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung gesteigert werden, so dass mittlerweile knapp ein Viertel der deutschen Bruttowertschöpfung das Verarbeitende Gewerbe trägt. Als Schlüsselindustrien gelten vor allem die Automobilindustrie, die Luft- und Raumfahrtindustrie sowie die Werkzeugmaschinenindustrie. 4 Deutschlands starke Abhängigkeit vom Export beinhaltet aber auch Nachteile. 5 Während in den USA nur jeder zehnte und in Japan nur jeder siebte Arbeitsplatz von der Außenhandelsentwicklung abhängig ist, trifft das in Deutschland auf jeden dritten Arbeitsplatz zu. Diese Weltmarktabhängigkeit wirkt sich daher in Phasen der Stagnation bzw. Rezession der Weltwirtschaft oder einzelner, bedeutender Wirtschaftsnationen unmittelbar auf die deutsche Volkswirtschaft aus. Andererseits erhöht Deutschlands Weltmarktintegration seine internationale Wettbewerbsfähigkeit und begünstigt das Wachstum. Als große Herausforderung gilt es nun, Deutschlands Position als ein führendes Industrieland zu verteidigen und auszubauen um den Vorsprung im Bereich der 1 Vgl. hierzu und im Folgenden Staack, Deutschland als Wirtschaftsmacht (2007), S Vgl. Staack, Deutschland als Wirtschaftsmacht (2007), S Vgl. hierzu und im Folgenden Abele/Reinhart, Zukunft der Produktion (2011), S. IX. 4 Vgl. Abele/Rumpel/Cachay, Zukunft der Produktion in Deutschland (2009), S Vgl. hierzu und im Folgenden Staack, Deutschland als Wirtschaftsmacht (2007), S. 85.

8 3 Produktion aufrecht zu erhalten. 6 Damit man die wirtschaftliche Dynamik erreicht, ist es notwendig, globale Chancen aufzugreifen, Innovationen zu tätigen und sich den Herausforderungen an die Produktion der Zukunft zu stellen und diese zu bewältigen. Ohne Produktion keine Produkte, ohne Produkte kein Wachstum und ohne Wachstum kein Wohlstand 7, wobei die Sicherung und Vermehrung des letzteren den wichtigsten Bestimmungsfaktor der Innen- und Außenpolitik Deutschlands darstellt. 8 Die beginnende weltweite Abkühlung der Konjunktur lässt Deutschlands Wachstumsmodell an seine Grenzen stoßen, daher setzt ein nachhaltiger wirtschaftlicher Umschwung neue Sichtweisen voraus, von Investitionen in existierende Strukturen hin zu Wachstum durch Innovationen Produktion in Deutschland Überblick und Kernkompetenz Bei der Produktion hochwertiger Güter und Anlagen gehört Deutschland seit Jahrzehnten zur Weltspitze. In zentralen Bereichen, wie der Automobilindustrie, der Chemischen Industrie, der Elektrotechnik sowie im Maschinen- und Anlagenbau ist Deutschland weltweit führend und übernimmt damit auch zukünftig eine wichtige Vorreiterrolle. 10 Hochqualifizierte Ingenieure und Facharbeiter in Kombination mit einer erstklassigen Forschungs- und Entwicklungsarbeit stellen die Basis des großen internationalen Erfolges der Bundesrepublik Deutschland als Industrienation dar. In keinem anderen westlichen Industrieland hat der Produktionssektor einen höheren Anteil an der gesamtwirtschaftlichen Bruttowertschöpfung. 11 Mit der stolzen Summe von 588,22 Milliarden Euro betrug der Beitrag des produzierenden Gewerbes am Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2011 etwas über 25 Prozent. 12 7,7 Millionen Arbeitsplätze werden unmittelbar durch das produzierende Gewerbe geschaffen. Weitere 7 Millionen Stellen im Dienstleistungssektor hängen indirekt vom produzierenden Gewerbe ab. 6 Vgl. Abele/Reinhart, Zukunft der Produktion (2011), S. VI. 7 Abele/Reinhart, Zukunft der Produktion (2011), S. VI. 8 Vgl. Staack, Deutschland als Wirtschaftsmacht (2007), S Vgl. McKinsey&Company, Deutschland 2020 (2008), S Vgl. BMWI, Industrienation Deutschland (2011), o.s. 11 Vgl. Abele/Reinhart, Zukunft der Produktion (2011), S Vgl. hierzu und im Folgenden Statistisches Bundesamt, Inlandsproduktberechnung (2012), o.s.

9 4 Anhand dieser Informationen am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland, kann man gut erkennen, welchen hohen Stellenwert der Produktionssektor in einer modernen Volkswirtschaft hat. Auch wenn in jüngster Vergangenheit der Schwerpunkt der Medienberichterstattung auf den wachsenden Einfluss und die zunehmende Wichtigkeit des Dienstleistungssektors fokussiert war, ist es der Produktionssektor, der das Rückgrat des Wohlstandes in der industrialisierten Welt darstellt. Die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009 lieferte den besten Beweis für diese Aussage. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit während der Krise war in Deutschland wesentlich geringer als in jenen Volkswirtschaften, die in den Jahren davor verstärkt auf den Ausbau des Dienstleistungssektors gesetzt haben. 13 Diese Erkenntnis alleine, sowie der daraus resultierende Trend zur Reindustrialisierung, welcher der Krise folgte, sind jedoch zu wenig um den breiten Wohlstand, der vom Produktionssektor ausgeht, für die Zukunft zu erhalten bzw. auszubauen. Oberstes Gebot für die westlichen Industrienationen ist es daher, die zukünftigen Herausforderungen an die Produktionswirtschaft zu erkennen, sich dieser aktiv anzunehmen und sie zum größtmöglichen Wohle aller Bürger zu bewältigen. Nach Meinung der Verfasser ergeben sich aus der großen Anzahl von zukünftigen Herausforderungen an das produzierende Gewerbe sechs zentrale Themenfelder, welche die Zukunft der Produktion überwiegend prägen werden: Globalisierung Klimawandel Zunehmende Rohstoffknappheit Durchdringung mit neuen Technologien Dynamisierung der Produktlebenszyklen Demografischer Wandel 14 Keines dieser sechs Themenfelder kann isoliert für sich alleine betrachtet werden. Vielmehr bestehen zahlreiche Interdependenzen zwischen diesen sechs großen Herausforderungen an die Produktionswirtschaft der Zukunft. Eine bestimmte 13 Vgl. Abele/Reinhart, Zukunft der Produktion (2011), S Vgl. Abele/Reinhart, Zukunft der Produktion (2011), S. 10.

10 5 Entwicklung in einem dieser Bereiche, beeinflusst zumeist auch einen oder mehrere andere Bereiche erheblich. So hat zum Beispiel der demografische Wandel in Deutschland einen erheblichen Einfluss auf die zukünftigen Produktionstechnologien und den Trend zur Globalisierung. Nachfolgend werden die Verfasser im Detail auf die jeweiligen Charakteristika dieser sechs Kernpunkte eingehen und diese aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Dadurch soll den Lesern dieser Arbeit das Problemverständnis erleichtert und gleichzeitig die hohe praktische Relevanz dieser Punkte aufgezeigt werden. 3. Herausforderungen als Chance Entwicklungstrends für die Produktion der Zukunft 3.1. Globalisierung Globalisierung, ein mehrdeutiger Begriff Der Begriff Globalisierung ist heutzutage längst allgegenwärtig und kaum jemand weiß nicht, was darunter zu verstehen ist. Blickt man zurück in das Jahr 1980, führten gerade mal 50 Veröffentlichungen aller großen Wirtschaftsmagazine zusammengenommen die Begriffe global oder Globalisierung in ihren Titeln. 15 Zehn Jahre später waren es bereits 670 Benennungen. Vielen sprechen oftmals von der Globalisierung, was nicht richtig ist. Tatsächlich ist die Umgestaltung von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft kein homogener Prozess, sondern die Umgestaltung vollzieht sich auf mehreren Ebenen mit jeweils unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Intensitäten, ausgelöst durch verschiedenste Veränderungen unserer Umwelt. Vorangetrieben wurde die Globalisierung in Deutschland überwiegend durch die Entwicklungen in den folgenden vier Bereichen, welche sich in anderen Industriestaaten ebenfalls vollziehen: Politik: Mit Ende des Kalten Krieges und dem Bedeutungsverlust von Staatsgrenzen ist die Mobilität und Bewegungsfreiheit stark gewachsen 15 Vgl. hierzu und im Folgenden Müller/Kornmeier, Globalisierung als Herausforderung (2001), S. 6.

11 6 Technik: Produkte und neue Ideen lassen sich durch einschlägige Fortschritte in Verkehrs- und Kommunikationstechniken schneller verbreiten Gesellschaft: Die Bindungskraft von Tradition, Familie und Brauchtum verliert an Stärke, was indirekt die mentale, emotionale und geographische Mobilität der Menschen fördert Wirtschaft: Deregulierung der Finanz- und Gütermärkte verstärken den Trend zum grenzenlosen Weltmarkt 16 Die sinkende Nachfrage auf dem Binnenmarkt und der immer stärker werdende Wettbewerbsdruck verstärken den Prozess noch zusätzlich. 17 Bisher wurde der Konkurrenzkampf überwiegend auf nationaler bzw. regionaler Ebene ausgetragen, doch seit sich der Trend der Globalisierung zunehmend ausbreitet, hat sich der Kampf längst auf die internationale Ebene verlagert. Nachstehende Tabelle stellt die verschiedenen Ebenen und Elemente der Globalisierung dar und nennt die jeweiligen Hauptprozesse der unterschiedlichen Kategorien. Kategorie 1. Globalisierung von Finanzen und Kapitalbesitz 2. Globalisierung der Märkte und Marktstrategien Hauptelemente bzw. -prozesse Deregulierung der Finanzmärkte, internationale Kapitalmobilität, Anstieg der Firmenverschmelzungen und - aufkäufe, Globalisierung des Aktienbesitzes in der Frühphase. Weltweite Integration der Geschäftsabläufe, Etablierung integrierter Operationen im Ausland (inkl. F&E und Finanzierung); globale Suche nach Komponenten und strategischen Allianzen. 16 Vgl. Müller/Kornmeier, Globalisierung als Herausforderung (2001), S Vgl. hierzu und im Folgenden Müller/Kornmeier, Globalisierung als Herausforderung (2001), S. 6.

12 7 3. Globalisierung von Technologie und der damit verbundenen Forschung und Entwicklung bzw. des Wissens 4. Globalisierung von Regulierungsmöglichkeiten und politischer Steuerung 5. Globalisierung als politische Einigung der Welt Technologie als Schlüsselfaktor: Die Entwicklung der Informationstechnologie und der Telekommunikation ermöglicht die Entstehung globaler Netzwerke innerhalb einer oder zwischen mehreren Firmen. Globalisierung als Prozess der Toyotisierung / lean production. Reduzierte Rolle nationaler Regierungen und Parlamente; Versuche, eine neue Generation von Regeln und Institutionen für die globale Steuerung zu schaffen. Staatenzentrierte Analyse der Integration der Weltgesellschaften in ein globales wirtschaftlich-politisches System unter Leitung einer Zentralmacht. Tab. 1 Ebenen und Elemente von Globalisierung, Quelle: Müller/Kornmeier, Globalisierung als Herausforderung für den Standort Deutschland (2001), S. 7 (leicht modifiziert) Mittlerweile bietet die Globalisierung der Produkte auch den Entwicklungsländern wichtige Chancen, den Prozess der Industrialisierung in ihren Ländern zu beschleunigen. 18 Allerdings erschweren es die anhaltenden Zollabstufungen, innerhalb der weltweiten Angebotskette zu Tätigkeiten mit hoher Wertschöpfung aufzusteigen. Zudem führt die Vorherrschaft multinationaler Unternehmen auf den Weltmärkten zu hohen Marktzugangsbeschränkungen, auch hier wieder vorrangig für Unternehmen aus Entwicklungsländern. Für den Abbau dieser Hemmschwellen für schwach industrialisierte Länder, wird es in den nächsten Jahren noch lang anhaltender internationaler Anstrengungen bedürfen Globalisierung als Herausforderung für den Standort Deutschland In den letzten Jahren ist es Deutschland vor allem durch den erfolgreichen Export nationaler Produkte gelungen, eine Vielzahl von Produktionsarbeitsplätzen 18 Vgl. hierzu und im Folgenden Weltkommission für die soziale Dimension der Globalisierung, Eine faire Globalisierung (2004), S. 94.

13 8 geschaffen zu haben. 19 Besonders hohe Exportquoten erzielten dabei die beschäftigungsintensiven Branchen Fahrzeug- und Maschinenbau. In Abbildung 1 sind Deutschlands wichtigste Ausfuhrgüter aufgelistet. Abbildung 1 Wichtigste Exportgüter Deutschlands, Quelle: In Anlehnung an Abele/Reinhart, Zukunft der Produktion (2011), S. 11 Durch den Abbau von Staatsgrenzen und den damit einhergehenden leichten Zugang zu neuen Märkten, ist es vor allem Großunternehmen möglich geworden, neue weltweit umspannende Fertigungsnetzwerke aufzubauen. Dabei gewinnt die Frage, Produktionsaktivitäten in Länder mit geringeren Faktorkosten, wie zum Beispiel die Lohnkosten zu verlegen, immer mehr an Bedeutung für die produzierenden Unternehmen. Die Gründe, die für eine Verlagerung der Produktion ins Ausland sprechen würden, sind zahlreich. In den BRIC-Staaten (Brasilien, Russland, Indien und China) entstehen zunehmend neue attraktive Märkte, deren Erschließung den Absatz der Produkte steigen ließe. Weiters wurden die Transport- und Logistikkosten der vergangenen Jahre erheblich gesenkt und das Internet hat es ermöglicht, ein schnelles und leistungsfähiges Kommunikationsnetzwerk zur Verfügung zu stellen, 19 Vgl. hierzu und im Folgenden Abele/Reinhart, Zukunft der Produktion (2011), S. 11f.

14 9 wodurch Niedrigkostenstandorte mit Hilfe der entsprechenden Infrastruktur eine immer bessere Anbindung an Deutschland erhalten. Globalisierung schafft aber auch neue Risiken. Unternehmen anderer Nationen werden durch den Export von Produkten oftmals dazu angeregt, Produkte mit gleichem Aussehen nachzubauen um sie in Folge als sogenannte Plagiate zu verkaufen (siehe dazu auch Kapitel 5.Schutz vor Produktpiraterie). Dadurch entstehen betroffenen Unternehmen nicht selten erhebliche Schäden. Die weltweiten hohen Lohnunterschiede werden weiters dazu ausgenutzt, Produkte zu möglichst niedrigen Kosten herzustellen. Dumping-Preise und Arbeitplatzexport sind die Folge Neue Wege in die Zukunft Durch den Bedeutungsverlust von Staatsgrenzen können Märkte immer stärker international bedient werden. 20 Um die neuen Märkte bestmöglich zu erschließen, ist es nötig vor Ort zu produzieren. Zudem müssen neue Geschäftmodelle entwickelt werden, um sowohl in gesättigten als auch in hungrigen Märkten Produkte erfolgreich abzusetzen. Dazu muss der Einfluss, den kulturelle Faktoren unter Umständen auf die Geschäftsstrategie haben, genau geprüft werden, damit vor allem bei einem Angebot von kultur- und landesspezifischen Produkten und Dienstleistungen die Bedürfnisse des Kunden ausreichend befriedigt werden. Um die Herausforderung zu bewältigen, ist es nahezu unumgänglich in interkulturelle Zusammenarbeit zu investieren. Erfahrungen, die bereits vor Ort vorhanden sind, sind besonders wertvoll und helfen die neuen Absatzmärkte erfolgreich zu bedienen. Für den einzelnen Mitarbeiter im Produktionsbereich bzw. der Produktionsentwicklung wird es daher immer wichtiger, sich erforderliche Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen anzueignen. 21 Auch der Kampf um hochqualifizierte Fachkräfte, wie Ingenieure oder Manager, wird in den kommenden Jahren zunehmend eine Herausforderung an die Führungskräfte darstellen. Überhaupt besteht beim Thema grenzüberschreitende Mobilität von Menschen noch großer Handlungsbedarf, denn bis heute fehlt ein multilateraler Rahmen für die Verwaltung der länderübergreifenden Mobilität von Arbeit. 22 Vor allem für Industrie- 20 Vgl. hierzu und im Folgenden Abele/Reinhart, Zukunft der Produktion (2011), S Vgl. hierzu und im Folgenden Abele/Reinhart, Zukunft der Produktion (2011), S Vgl. Weltkommission für die soziale Dimension der Globalisierung, Eine faire Globalisierung (2004), S. 105.

15 10 länder, in denen die Bevölkerung tendenziell altert, ergäben sich dadurch Vorteile. 23 Viele Probleme aufgrund der Überalterung, wie beispielsweise der Rückgang der erwerbstätigen Bevölkerung und die Schwierigkeit, die soziale Sicherheit angesichts steigender Abhängigenquote zu finanzieren, ließen sich durch vermehrte Einwanderungen junger, motivierter und qualifizierter Menschen aus dem Ausland abschwächen. Die gesamte globale Arbeitsproduktivität könnte dadurch steigen, weil die Migration sich von Staaten mit geringer Produktivität und Arbeitskräfteüberschuss hin zu Staaten mit höherer Produktivität verlagern würde. Im Bereich der Produktionstechnik und Ausrüstung, wird die Wettbewerbsfähigkeit eines Produktionsunternehmens zukünftig stark davon abhängen, die richtige Gestaltung bzw. Auswahl der Fertigungsverfahren und Werkzeugmaschinen zu treffen sowie deren optimale Verknüpfung zu einer Prozesskette herzustellen. 24 Wichtige Querschnittsbereiche werden Automatisierungskomponenten und industrielle Informationstechnologien sein, die Deutschland als Fabrikausrüster und Maschinen- bzw. Anlagenlieferant eine Schlüsselrolle zukommen lassen werden. Eine standortspezifische Anpassung der Produktionsausrüstung ist auch für Deutschland unumgänglich. Konzentrieren sich deutsche Unternehmen ausschließlich auf High-tech Maschinen und Anlagen wird auf Grund der Fiskostenproblematik keine attraktive Wettbewerbsposition erreicht werden können, zumal Schwellenländer technisch immer weiter aufholen und so den Markt zunehmend einengen. 25 Auch im Low-tech- und Mid-tech-Bereich forcieren sie den Wettbewerb durch einen erbitterten Preiskampf. Deutschlands Produktionstechnik steht dadurch vor der Herausforderung den Innovationsvorsprung im High-Tech-Bereich weiter auszubauen und zusätzlich wettbewerbsfähige Produkte im Mid-tech-Sektor zu etablieren Klimawandel Die Tatsache, dass sich das Weltklima in den kommenden Jahrzehnten drastisch verändern wird, ist längst nicht mehr von der Hand zu weisen. Unter anderem wird langfristig mit einer Erhöhung der Jahresdurchschnittstemperatur zu rechnen sein, was vor allem den Emissionen von Kohlendioxid und Schadstoffen zuzuschreiben 23 Vgl. hierzu und im Folgenden Weltkommission für die soziale Dimension der Globalisierung, Eine faire Globalisierung, S Vgl. hierzu und im Folgenden Abele/Reinhart, Zukunft der Produktion (2011), S Vgl. hierzu und im Folgenden Abele/Reinhart, Zukunft der Produktion (2011), S. 73.

16 11 ist. 26 Laut einer Studie des McKinsey Global Institutes wir in diesem Zusammenhang in den kommenden 35 Jahren eine etwa zehnfach höhere Kohlenstoffproduktivität notwenig sein, um das aktuelle Weltwirtschaftswachstum bei einhergehender Begrenzung der Kohlenstoffdioxidemissionen aufrechterhalten zu können. Um die schlimmsten Folgen des Klimawandels, unter anderem Desertifikation und Trinkwasserknappheit, abzuwenden, bedarf es weltweiter gemeinsamer Anstrengungen, denn nur in globaler Zusammenarbeit werden die Probleme lösbar sein. Für Deutschland als Industrienation stellt der Megatrend ebenfalls besondere Herausforderungen an die Produktionstechnologie dar. Allein die Produktion verbraucht in Deutschland einen Energieanteil von 27 Prozent. Dieser hohe Anteil am Gesamtenergieverbrauch hat zur Folge, dass Produktionsunternehmen in Zukunft ihren Energieverbrauch senken und dabei gleichzeitig die Energieeffizienz steigern müssen. Die Entwicklung von energieeffizienten Produktionsprozessen, wie die Nutzung von Überschussenergie für Folgeprozesse, und der Ausbau erneuerbarer Energien, was zur Reduzierung des Verbrauchs an fossilen Brennstoffen führen würde, stellen dabei nur zwei der vielen Ansätze dar. 27 Näheres dazu auch in Kapitel Innovative Strategien gegen Rohstoffknappheit. Gerade die Produktion in schnell wachsenden Marktsegmenten der Umwelttechnologien, der Energieerzeugung und der Wasseraufbereitung bieten Deutschland mit seinem starken Engineering Know-how ein großes Potenzial Internationale Klimaschutzstrategien Die weltweiten Klimaschutzeinstellungen, sowie die Herangehensweise um der Herausforderung des Klimawandels zu begegnen fallen von Staat zu Staat immer noch sehr unterschiedlich aus. 29 Konträrer als die Haltung Deutschlands und der Vereinigten Staaten können Denkweisen kaum sein. Nachfolgend werden kurz die Positionen der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union und der Schwellenländer dargestellt, um den momentanen Stand der Lage aufzuzeigen. In den USA wurde 2002 das nationale Klimaschutzprogramm verabschiedet, welches sich zum Ziel gesetzt hat, die Treibhausgasemissionen des Landes bis zu diesem Jahr um 18 Prozent zu reduzieren. Schätzungen zufolge werden die Emissionen 26 Vgl. hierzu und im Folgenden Abele/Reinhart, Zukunft der Produktion (2011), S Vgl. Abele/Reinhart, Zukunft der Produktion (2011), S Vgl. Abele/Reinhart, Zukunft der Produktion (2011), S Vgl. hierzu und im Folgenden Nolte/Oppel, Klimawandel (2008), S. 22ff.

17 12 Ende des Jahres um 24,5 Prozent über denen von 1990 liegen. Würden sich die USA hingegen dem Kyoto-Protokoll anschließen, müssten sie ihre CO 2 -Emissionen in diesem Zeitraum um 7 Prozent senken. Die Vereinigten Staaten vertreten nach wie vor die Ansicht, dass es derzeit noch zu früh sei, um zu beurteilen ob die Strategie der übrigen Industriestaaten (Emissionsbegrenzung) im Unterschied zu der us-amerikanischen (keine Emissionsbegrenzung) überlegen sei. Allerdings häufen sich in den letzten Jahren vermehrt auch Gegenstimmen zur eingenommen Haltung des Landes. Beispielsweise legte der republikanische Senator John McCain aus dem Bundesstaat Arizona Ende 2003 einen Gesetzesentwurf vor, der vorsah, die Treibhausgasemissionen bis 2016 auf den Stand von 1990 zu minimieren. Allerdings scheiterte der Vorschlag an der zweimaligen Ablehnung des Senats. Da auf nationaler Ebene vorerst nicht mit einer Strategieänderung zu rechnen ist, erlangt der Klimaschutz auf kommunaler Ebene immer mehr an Bedeutung. Ziel der Bemühungen ist die Kyoto-Vorgaben immerhin auf kommunaler Ebene zu erreichen oder bestenfalls zu übertreffen. Die US-Bundesstaaten und Kommunen sind daher mittlerweile zu den wichtigsten Klimaschutzakteuren des Landes geworden. Innerhalb der EU reagiert man hingegen ganz anders auf die Herausforderung Klimaschutz. Das ehrgeizige Ziel der Union lautet, den durchschnittlichen Temperaturanstieg gegenüber dem vorindustriellen Stand auf höchstens zwei Grad zu begrenzen. Dadurch nimmt die EU und besonders Deutschland eine Vorreiterrolle ein. Deutschland plant beispielsweise bis 2020 seine Treibhausgasemissionen um 40 Prozent zu reduzieren, wenn die übrigen Mitgliedstaaten ihre Emissionen ebenfalls um wenigstens 30 Prozent reduzieren werden. Unabhängig davon, hat sich die EU dazu verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen bis 2020 immerhin um mindestens 20 Prozent gegenüber 1990 zu senken.

18 13 Tabelle 2 CO 2 -Emissionen 1990 und 2004 in G8 und G5 La ndern, Quelle: WWF, CO 2 Emissionen (2006) Schwellenländer wie China und Brasilien wurden bis dato im Kyoto-Protokoll als Entwicklungsländer eingestuft. 30 Dadurch sind sie, trotz Vertragsunterzeichnung, zu keiner Reduzierung der Treibhausgasemissionen verpflichtet. In der Vergangenheit ergaben sich daraus keine Probleme, aber mittlerweile sind die beiden Länder durch ihr enormes Wirtschaftswachstum für knapp 15 Prozent der weltweiten Emissionen verantwortlich. Hat China in den letzten Jahren jegliche Reduktionspflichten aus Angst vor einem daraus resultierenden geringeren Wirtschaftswachstum zurückgewiesen, sind dem Land klimapolitische Themen mittlerweile ein wichtiges Anliegen. Grund dafür sind unter anderem die zunehmenden Umweltkatastrophen, wie Dürren und Überschwemmungen. Die Kosten zur Behebung der Schäden betragen heute schon jährlich umgerechnet 20 bis 30 Milliarden Euro. Um die Umweltauswirkungen zukünftig zu minimieren, investiert China vor allem in erneuerbare Energien und wurde 2005 mit einem Investitionsvolumen von sechs Milliarden US-Dollar zum weltweit größten Investor. Weitere 150 Milliarden Euro sollen bis 2020 für Investitionen in Wasserkraft, Solarenergie, Biomasse und Windkraft getätigt werden. Bis heute fallen die Meinungen und Herangehensweisen bezüglich der Klimapolitik dennoch ganz unterschiedlich aus. 31 Die einen setzten beim Klimaschutz alles auf technologische (Weiter-)Entwicklungen, während die anderen durch ambitionierte Zielsetzungen die Entwicklung vorantreiben möchten. Fest steht, dass für eine 30 Vgl. hierzu und im Folgenden Nolte/Oppel, Klimawandel (2008), S. 23f. 31 Vgl. hierzu und im Folgenden Nolte/Oppel, Klimawandel (2008), S. 25.

19 14 wirksame und sinnvolle Klimapolitik ein Zusammenwirken beider Ansätze benötigt wird. Ein möglicher Weg zur Verbesserung der Klimaschutzbemühungen wäre ein internationales Technologieabkommen, wofür allerdings das internationale Recht im Bezug auf das geistige Eigentum angepasst werden müsste, da Patent- und Exklusivrechte der Verbreitung neuer Technologien im Wege stehen Technische Potenziale für eine energieeffizientere Produktion Klimaschutzpolitik bedeutet größtenteils Energiepolitik, da der Energiebereich für über 50 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich ist. 32 Die Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Verringerung der CO 2 - Emissionen sind technisch bereits vorhanden und können Unternehmen dabei helfen, ihre Energiekosten zu senken und die Produktion nachhaltig zu gestalten. Speziell im Produktionsprozess lassen sich durch verschiedene Einzelmaßnahmen beträchtliche Energieeinsparpotenziale verwirklichen. 33 Da für eine detaillierte Erläuterung dieser Maßnahmen, ein weitreichendes technisches Verständnis erforderlich wäre, welches im Rahmen dieser Arbeit nicht vermittelt werden kann, werden mögliche Maßnahmen nachfolgend lediglich demonstrativ aufgelistet: Einsatz von Hocheffizienzpumpen Elektromotoren mit Drehzahlregelung Rückgewinnung von Bewegungs- und Prozessenergie Kraft-Wärme(-Kälte)-Kopplung Steuerungskonzepte zur Abschaltung von Maschinen in Schwachlastzeiten Wärmearme Fügeverfahren 34 Daneben bietet das vielfältige Angebot an erneuerbaren Energien ein großes Spektrum an Möglichkeiten, energieeffizient zu wirtschaften und umweltschädliche Emissionen in weiterer Folge zu vermindern. Da fossile Energieträger, wie beispielsweise Erdöl und Erdgas, an vergleichsweise wenigen Standorten der Erde gefördert werden, bedarf es meist vieler Schritte 32 Vgl. Nolte/Oppel, Klimawandel (2008), S Vgl. Schröter/Weißfloch/Buschak, Energieeffizienz in der Produktion (2009), S Vgl. Schröter/Weißfloch/Buschak, Energieeffizienz in der Produktion (2009), S. 5.

20 15 innerhalb der Bereitstellungskette. 35 Wird Strom hingegen aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen, fällt er meist am Ort des Bedarfs an, wodurch zahlreiche Schritte, wie der Transport und die Verteilung, entfallen. Da Unternehmen ihren Energiebedarf kontinuierlich decken müssen, sind im Falle der Nutzung von Sonne oder Wind vollwertige konventionelle Zusatzenergiesysteme erforderlich. 36 Erste Kombikraftwerke, die verschiedene erneuerbare Energien nebeneinander nutzen, sind bereits errichtet worden. Dabei wird die je nach Wetterlage verfügbare Energiequelle genutzt. Zu den drei gängigsten Systemen zählen die Energiegewinnung aus photovoltaischen Zellen, Wasser- und Windkraft, die kurz näher erläutert werden. Photovoltaik Photovoltaischen Zellen, besser bekannt unter dem Begriff Solarzellen, ist es möglich direkte und indirekte Sonnenstrahlung in elektrischen Gleichstrom umzuwandeln. 37 Aufgebaut sind die Zellen, aus mehreren übereinanderliegenden Halbleiterschichten. Die Halbleiterelemente werden aus kristallinem Silizium hergestellt, welches als zweithäufigstes Erdmineral ausreichend zur Verfügung steht. Da photovoltaische Zellen ausschließlich der Stromerzeugung dienen, sind sie für solche Industrien interessant, bei denen ein sehr hoher Strombedarf existiert, zum Beispiel für Kühlzwecke. Da Solarzellen auch die indirekte Sonneneinstrahlung nutzen können, sind sie überall einsetzbar. CO 2 -Emissionen während des Anlagebetriebs fallen nicht an. 35 Vgl. hierzu und im Folgenden Nolte/Oppel, Klimawandel (2008), S Vgl. hierzu und im Folgenden Nolte/Oppel, Klimawandel (2008), S Vgl. hierzu und im Folgenden Nolte/Oppel, Klimawandel (2008), S. 90f.

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