Austrian Airlines Group Geschäftsbericht 2007

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Austrian Airlines Group Geschäftsbericht 2007"

Transkript

1 Austrian Airlines Group Geschäftsbericht

2 Highlights erfolgreiches Jahr des Übergangs Restrukturierungsprogramm stärkt Offensivkraft der Gruppe > Langstreckenredimensionierung Einstellung unrentabler Strecken > Harmonisierung der Langstreckenflotte mit Abgabe aller Airbus-Flugzeuge abgeschlossen Focus East -Strategie zeigt Wirkung > Kontinuierliche Stärkung der Position im Heimmarkt CEE > Ausbau des Angebots im Kurz- und Mittelstreckenbereich drei neue Destinationen Kapazität (ASK) um 8,5% erhöht > Verkehrsentwicklung im Kurz- und Mittelstreckenbereich (RPK) mit +11,1% deutlich höher als Kapazitätsaufbau > Passagierzahlen im Linienverkehr trotz Reduktion der Langstreckenflüge insgesamt um 4,2% gesteigert Jahresergebnis positiv > Verbesserung des Jahresergebnis um EUR 133,2 Mio. auf EUR 3,3 Mio. > Positives EBIT von EUR 25,6 Mio. trotz Rekordhoch bei Treibstoffpreisen > Auslastung verbessert: Passagierfaktor (Linie) steigt auf 75,1 (+1,0P.) > Zahlreiche Prozessverbesserungen > Interne Kommunikation durch Umzug in neue Konzernzentrale am Flughafen Wien gestärkt Laufende Produktverbesserung > Einführung neuer Services wie z.b. Web Check-in oder Vergrößerung des Sitzabstandes in der Fokker-Flotte bringen zahlreiche Qualitäts- und Produkterneuerungen > Einheitliches und exklusives DO & CO-Catering

3 Inhalt 1 Highlights 2 Die Gruppe 6 Neuer Kurs klar bestätigt 16 Erfolgsfaktor Spitzenqualität 22 Unternehmensführung und -kontrolle 34 Austrian Airlines auf dem Kapitalmarkt 42 Lagebericht 66 Ressourcen und Services 77 Konzernabschluss 82 Erläuternde Angaben 126 Glossar Highlights 1 Die Gruppe 2 Unternehmensprofil 2 Neuer Kurs klar bestätigt 6 Gespräch mit dem Vorstand 6 Klare Strategie 9 Meilensteine der Restrukturierung 14 Erfolgsfaktor Spitzenqualität 16 Produkt und Service 16 Unternehmensführung und -kontrolle 22 Corporate Governance 22 Organe 24 Bericht des Aufsichtsrats 28 Qualitäts-, Chancen- und Risikomanagement 30 Austrian Airlines auf dem Kapitalmarkt 34 Die Austrian Airlines-Aktie 34 Investor Relations 38 Lagebericht 42 Geschäftsverlauf Segmente 51 Ausblick 62 Ressourcen und Services 66 Flotte 66 Human Resources 69 Corporate Responsibility 73 Konzernabschluss 77 IFRS Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 78 IFRS Konzernbilanz 79 IFRS Konzern- Eigenkapitalsveränderungsrechnung 80 IFRS Konzern-Geldflussrechnung 81 Erläuternde Angaben 82 Allgemeine Angaben 82 Erläuterungen zur Konzern-Gewinnund Verlustrechnung 82 Erläuterungen zur Konzernbilanz 91 Bestätigungsvermerk 122 Beteiligungen 124 Konzernstruktur 125 Glossar 126 Kontakt Umschlag Kennzahlen im Fünf-Jahres-Vergleich Umschlag Hinweis Wir haben diesen Geschäftsbericht mit der größtmöglichen Sorgfalt erstellt und die Daten überprüft. Rundungs-, Satz- oder Druckfehler können dennoch nicht ausgeschlossen werden. Dieser Geschäftsbericht enthält auch zukunftsbezogene Einschätzungen und Aussagen, die wir auf Basis aller uns zum gegenwärtigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Diese zukunftsbezogenen Aussagen werden üblicherweise mit Begriffen wie erwarten, schätzen, planen, rechnen etc. umschrieben. Wir weisen darauf hin, dass die tatsächlichen Gegebenheiten und damit auch die tatsächlichen Ergebnisse auf Grund verschiedenster Faktoren von den in diesem Bericht dargestellten Erwartungen abweichen können. Redaktionsschluss: 6. Februar 2008 Impressum Mit der Übersiedlung in die neue Konzernzentrale auf dem Flughafen Wien im September 2007 änderte sich nicht nur die Geschäftsanschrift, sondern auch der offizielle Firmenname der Konzern-Leitgesellschaft auf Austrian Airlines AG. Herausgeber: Austrian Airlines, Office Park 2, 1300 Wien-Flughafen Redaktionelle Beratung: be.public Werbung Finanzkommunikation Gestaltung: Austrian Airlines Brand Management Übersetzung: Tim Martinz-Lywood, European Exchange Ltd. Satz, Litho und Produktion: Eurografik Fotos: Austrian Airlines DVR: Offenlegung gemäß 14 UGB: AG, Wien FN k Member of

4 Die Geschichte der österreichischen Luftfahrt ist untrennbar mit der Unternehmensgeschichte von Austrian Airlines verbunden. Dr. Hans Magenschab, bekannter österreichischer Historiker, erinnert sich an die Anfänge und spannt einen interessanten Bogen über 50 Jahre Luftfahrt in Österreich und 50 Jahre Austrian Airlines. Dr. Hans Magenschab, Historiker, Publizist und Buchautor, war Chefredakteur von Furche und Wochenpresse, danach jahrelang Pressesprecher des österreichischen Bundespräsidenten Thomas Klestil, den er auf zahlreichen Besuchsreisen in alle Welt begleitete. Jetzt leitet er die Redaktion der Kulturzeitschrift morgen. Hans Magenschab hat zahlreiche kulturpolitische TV- und Radiosendungen im ORF gestaltet, sowie Bücher veröffentlicht, vor allem historische Abhandlungen. Kontakt Investor Relations Tel.: +43 (0) Fax: +43 (0) Internet: Online-Geschäftsbericht: Communications Tel.: +43 (0) Fax: +43 (0) Austrian Airlines Head Office 1300 Wien-Flughafen, Office Park 2 Tel.: +43 (0) Fax: +43 (0) Internet: Reservierung und Information Tel.: +43 (0) Internet: Detaillierte Auskünfte über das Vielfliegerprogramm Miles & More erhalten Sie jederzeit beim Miles & More Service Center in Wien: Tel: +43 (0) Fax: +43 (0) bzw. im Internet unter

5 Zum Geburtstag: Dankeschön! > Relationspassagiere (000) , , , > Betriebsleistung EUR Mio , , , > Operatives Ergebnis = EBIT EUR Mio. 25, ,0 89,0 > Net Gearing in % 296, ,4 125, > Ergebnis je Aktie EUR , ,05 3,55 Caravelle Jet

6 Highlights Die Gruppe < Neuer Kurs bestätigt> Erfolgsfaktor Spitzenqualität> Unternehmensführung und Kontrolle> Die Austrian Airlines Group Unternehmensprofil Stark positioniert im Heimmarkt CEE > Heimmarkt CEE Sekundärmarktstrategie mit Spezialisierung auf Nischenmärkte CEE als erweiterter Heimmarkt Weiteres Zielgebiet Naher Osten Ost-West-, West-Ost-Transferverkehr Hub Wien als idealer Standort > Laufende Strecken- und Netzwerkentwicklung Attraktives Strecken- und Transfernetzwerk durch Bündelung der Verkehrsströme über Wien Stetige Optimierung und konsequente Weiterentwicklung des Netzwerks Neue Destinationen, höhere Frequenzen Langstrecke als marktkonforme Ergänzung der Kurz- und Mittelstrecke > Höchste Produkt- und Servicequalität Qualitäts- und Serviceoffensive Premium Service für Geschäftsreisende Österreichischer Touch Spitzenwerte bei Pünktlichkeit > Profitabilität und Wachstum Konzentration auf Stärken Starke Wertorientierung gegenüber den Aktionären 2

7 Austrian Airlines auf dem Kapitalmarkt> Lagebericht> Ressourcen und Services> Konzernabschluss> Erläuternde Angaben> Key Figures 2007 Passagiere 10,8 Mio. Umsatz EUR 2,5 Mrd. Flotte 98 A/C > Austrian arrows (Kurzstrecke) 58 A/C > Austrian Mittelstrecke 30 A/C > Austrian Langstrecke 10 A/C Liniendestinationen Angebotene Sitzkilometer (ASK) 26,6 Mrd. 1 inkl. Codeshares, Sommerflugplan 2007 > Transferanteil (Passagiere, %) 40% Lokal 60% Transfer 3

8

9 Wie alles begann... Am 31. März 1958 um 8 Uhr 30 hebt ein Flugzeug vom Typ Vickers Viscount 779 D vom Flughafen Wien-Schwechat zum Jungfernflug nach London ab. Es ist zwar nur geleast und gehört wie drei andere Vickers auch einem norwegischen Unternehmen, aber den Ehrengästen und Journalisten imponiert vor allem das mächtige Leitwerk in rot-weiß-rot und der breitgezogene Schriftzug AUSTRIAN AIRLINES über den Fenstern; auch ist das AUA-Emblem schon neben dem vorderen Einstieg zu sehen ging es jedenfalls zuerst einmal um die Stärkung des österreichischen Selbstverständnisses. Den Menschen war aus vielen Wochenschau- und Zeitungsberichten bewusst, wie andere Staaten ihr nationales Ego mit der Fliegerei verbunden hatten; und so erlebte aufs erste auch die österreichische Seele eine Sternstunde. Am Ende des ersten Betriebsjahres hatten 25 Piloten in Austrian Uniformen mit den Vickers Viscount Maschinen über Flugstunden hinter sich gebracht und 2,1 Millionen Flugkilometer absolviert. Neue Destinationen ermöglichten schon damals den Sprung in den Osten: Bis Ende 1959 erwarb man Landerechte für Moskau, Sofia, Bukarest und Belgrad und begrüßte den sten Passagier geradezu mit einem Volksfest. Der National Carrier wurde zu einer Art rot-weiß-rotes Statussymbol, der Begriff Friendly Airline von einer Werbebotschaft zum Markenzeichen. Neue Flugzeuge wurden überdies für eine kulturelle Charmeoffensive genützt: Ab 1960 gab es eine Josef Haydn und eine Franz Schubert, eine Anton Bruckner und eine Johann Strauss in den Lüften. Was nicht Chauvinismus war, sehr wohl aber Stolz auf das Erbe einer Weltkultur. Austrian Crew vor Caravelle Jet 1963 oben: Austrian Flugbegleiterin vor Caravelle Jet unten: Vickers Viscount VV 745

10 Neuer Kurs bestätigt < < > Highlights Die Gruppe Erfolgsfaktor Spitzenqualität Unternehmensführung und -kontrolle> Neuer Kurs klar bestätigt Im Gespräch mit den Mitgliedern des Vorstands der Austrian Airlines Group, Alfred Ötsch und Thomas Kleibl Alfred Ötsch, CEO > Sie bezeichnen 2007 als Jahr des erfolgreichen Übergangs worin bestand dieser Übergang? Ötsch: Wesentlicher Meilenstein des abgelaufenen Jahres war die Redimensionierung unseres Langstreckengeschäfts. Diese hat eine deutliche Stabilisierung des Geschäftsmodells der Austrian Airlines Group gebracht und unsere Offensivkraft insgesamt gestärkt. Das zeigt sich auch bereits am Ergebnis des abgelaufenen Jahres, das gegenüber dem Vorjahr markant gesteigert werden konnte. So lag das bereinigte EBIT mit EUR 39,1 Mio. um EUR 47,4 Mio. über dem Wert von Die größte Verbesserung ist uns beim Jahresergebnis gelungen: Nach EUR 129,9 Mio. im Jahr 2006 bilanzieren wir hier mit einem Wert von EUR 3,3 Mio. nach zwei Jahren Unterbrechung wieder positiv. > Was bedeutet die Redimensionierung der Langstrecke konkret? Ötsch: Dass wir jetzt ein Langstreckennetz haben, das zu unserer Strategie und zu unserem Markt perfekt passt. Nämlich indem es sich auf Strecken mit höherem Lokalverkehrsanteil und hohem Geschäftsreiseaufkommen beschränkt. Erreicht haben wir dies durch die Einstellung verlustbringender Strecken. Andererseits haben wir Chicago als neue Destination aufgenommen, weil es unseren Fokus ideal ergänzt. > Wie wirkt sich das auf die Gruppe insgesamt aus? Kleibl: Die Verlagerung unseres Geschäftsmodells in Richtung der ertragreicheren Kurz- und Mittelstrecke bringt einen positiven Struktureffekt für die gesamte Austrian Airlines Group. Die Aufgabe der eher touristischen, ertragsarmen Destinationen mit hohem Transferanteil war aufgrund des nachhaltig hohen Ölpreises notwendig. Gleichzeitig konnten wir im abgelaufenen Jahr die sechs verbliebenen Airbus-Langstreckenflugzeuge ausscheiden und betreiben damit jetzt eine einheitliche und wesentlich besser zu unserem Streckennetz passende Langstreckenflotte. Dies wirkte sich in den Zahlen spürbar positiv aus. > Worauf konzentriert sich die Austrian Airlines Group nun strategisch? Ötsch: Wir setzen unseren schon bisher erfolgreichen Kurs fort und betonen in noch höherem Maß unsere Stärken: Unsere hervorragende Position in unserem Heimmarkt CEE sowie unser exzellentes Produkt und unsere international geschätzte hohe Qualität. Neben dem weiteren Ausbau unseres Streckennetzes in CEE bedeutet das vor allem einen verstärkten Fokus auf Geschäftsreisende. Unser Ziel ist es, in unseren Kernmärkten der Preferred Carrier für Business-Reisende zu sein. > Wieso glauben Sie, dass das gerade Ihnen als international relativ kleine Airline gelingt? Kleibl: Weil wir durch unseren konsequenten Fokus auf Sekundärmärkte einzigartig positioniert sind. Zum einen ist Wien von den Flugdistanzen und der Dichte internationaler Unternehmen her perfekt als Drehscheibe für CEE geeignet. Zum anderen haben wir als First Mover ein einzigartiges hochfrequentes Netzwerk zu Nischenmärkten mit zwar geringerem Verkehrsvolumen, aber dafür höherem Ertragspotenzial aufgebaut. Unser Geschäftsmodell basiert auf einer Bündelung dieser 6

11 Austrian Airlines auf dem Kapitalmarkt> Lagebericht> Ressourcen und Services> Konzernabschluss> Erläuternde Angaben> vielen, relativ kleinen Verkehrsströme über Wien, das speziell für Geschäftsreisende aus aller Welt einen hoch attraktiven Transferpunkt bildet. Gerade damit repräsentiert unser Netzwerk einen beachtlichen Wert. > Was wurde hier 2007 konkret umgesetzt? Ötsch: Neben der Eröffnung neuer Strecken nach Astana, Tallinn, Burgas und, wie erwähnt, Chicago haben wir vor allem eine Qualitäts- und Serviceoffensive durchgezogen. Zahlreiche attraktive neue Produktfeatures zum Beispiel größere Sitzabstände in der Fokker 100-Flotte, Schlaf-Fauteuils in der gesamten Langstreckenflotte, neue Lounges oder ein Ausbau des Online-Angebots wurden in diesem Rahmen realisiert. Kleibl: Diese Dinge kommen auch sehr gut an. Besonders gilt dies übrigens für unser exzellentes neues DO & CO-Catering in Business- und Economy Class. Ähnliches gilt für unsere neue Flagship-Lounge in Moskau, die nun als Modell für den weiteren Ausbau in CEE dient und bei allen internationalen Rankings bei Catering und Service an erster Stelle liegt. > Mitarbeiter sind gerade für einen Dienstleister ein zentraler Erfolgsfaktor. Wie wirkte sich die Restrukturierung im Personalbereich aus? Ötsch: Auch wenn solche Schritte immer schmerzhaft sind, hat die Redimensionierung unseres Langstreckengeschäfts eine Anpassung des Mitarbeiterstandes notwendig gemacht. Es war uns aber sehr wichtig, die unvermeidlichen Maßnahmen mit sozialem Augenmaß und in Abstimmung mit der Belegschaftsvertretung durchzuführen. So wurden zum Beispiel für alle betroffenen Mitarbeitergruppen Sozialpläne erstellt. Alle Maßnahmen wurden mittlerweile abgeschlossen. Thomas Kleibl, CFO Gleichzeitig ist uns die Motivation und Entwicklung unserer bestehenden Mitarbeiter ein zentrales Anliegen. Wir wollen hier in Zukunft einen besonderen Schwerpunkt setzen und betonen dies durch diverse Initiativen. Dazu zählen zum Beispiel Mitarbeiterbefragungen und natürlich entsprechende Konsequenzen daraus, ein breit angelegtes Weiterbildungsprogramm und ein institutionalisierter Feedback-Prozess im ganzen Unternehmen. Kleibl: Auch die Übersiedlung in unser neues Headquarter und die damit einhergehende Zusammenführung verschiedener Unternehmensbereiche am Flughafen Wien bringt eine spürbare Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Und unser neues Trainingszentrum, dessen Eröffnung für 2008 geplant ist, wird ebenfalls wichtige positive Impulse für den Standort Wien und eine Aufwertung im Bereich der Luftfahrtkompetenz bringen. > Auch im Technikbereich hat sich vor kurzem eine grundlegende Veränderung ergeben. Was sind die wesentlichen Vorteile Ihrer neuen Kooperation mit Lufthansa? Kleibl: Durch den im Dezember unterzeichneten langfristigen Kooperationsvertrag erreichen wir eine erhebliche Steigerung von Auslastung und Effizienz im Wartungsbereich. Durch die gemeinsame Nutzung von Hangar, Gerätschaften und Mitarbeiter-Know-how werden wir damit eine weitere Kostendegression erreichen. Damit wird diese Kooperation im Technikbereich ab 2009 Kostenvorteile in Höhe von rund EUR 15 Mio. pro Jahr bringen und bedeutet damit im Sinn einer Vorwärtsstrategie auch eine Sicherung des Technikstandortes Wien. > Im Dezember wurde eine Erweiterung des Vorstandes bekannt gegeben. Welche Impulse sind daraus zu erwarten? Ötsch: Der Aufsichtsrat hat am 10. Dezember 2007 beschlossen, dass Dr. Peter Malanik ab 1. Jänner 2008 zum Chief Operations Officer (COO) und Dr. Andreas Bierwirth ab 1. April 2008 zum Chief Commercial Officer (CCO) bestellt werden. Ich freue mich über bzw. auf die gemeinsame Arbeit mit 7

12 Neuer Kurs bestätigt < < > Highlights Die Gruppe Erfolgsfaktor Spitzenqualität Unternehmensführung und -kontrolle> meinen neuen Kollegen. Beide Herren haben in ihrer bisherigen Tätigkeit umfassende Airline-Erfahrung erworben, Dr. Malanik bei Austrian Airlines selbst, Dr. Bierwirth bei Germanwings und Lufthansa. Gleichzeitig bedaure ich, dass uns Herr Kleibl nach Fertigstellung der Bilanz 2007 verlassen wird. Eine umfassende Würdigung seiner Verdienste erfolgt an anderer Stelle, hier sei nur die Reduktion des Schuldenstands um EUR 1,5 Mrd. und die Zukunftssicherung der Austrian Technik hervorgehoben. Herr Kleibl hinterlässt eine ausgezeichnete Führungsmannschaft, sodass ich nicht zuletzt auch wegen meiner eigenen langjährigen Erfahrung als CFO die Verantwortung für dieses Ressort nach der Zustimmung des Aufsichtsrates zusätzlich zu meiner Funktion als CEO mit übernehmen kann. Peter Malanik, COO > Die Austrian Airlines Group feiert heuer ihr 50-jähriges Bestehen. Ein guter Anlass für Rückblicke. Aber auch für einen Blick in die Zukunft. Wie schätzen Sie den weiteren Kurs Ihres Unternehmens ein? Ötsch: Wir sehen der Zukunft optimistisch entgegen. Nachdem wir schon im abgelaufenen Jahr erste positive Effekte unserer Strukturmaßnahmen gesehen haben, fahren wir unseren Kurs konsequent weiter. Und wir gehen davon aus, dass die Auswirkungen der Redimensionierung 2008 noch stärker spürbar werden. Für 2009 streben wir dann aus heutiger Sicht wie bereits publiziert einen dividendenfähigen Gewinn an. > Und wie sehen die Zahlen für 2008 aus? Kleibl: Was die angebotene Sitzplatzkapazität betrifft, wird durch das volle Wirksamwerden der Streckeneinstellungen des Vorjahres 2008 in Summe ein leichter Rückgang eintreten. Das ist aber ein rein mathematischer Effekt, weil die Einstellung der Australien-Strecken erst mit dem 2. Quartal 2007 erfolgt ist. Denn auf der Kurz- und Mittelstrecke ist für 2008 sehr wohl ein Kapazitätsausbau geplant. Der Yield sollte sich dabei schon rein aus der 2007 vorgenommenen Strukturveränderung und aufgrund der anteiligen Zunahme der Business Class erhöhen. Wir erwarten daraus auch einen positiven Effekt auf das Ergebnis, wobei Auswirkungen der Ölpreisentwicklung und der allgemeinen Konjunktur natürlich nie ganz vorhergesehen werden können. Andreas Bierwirth, CCO > Abschließend noch: Was wird der Kunde 2008 von Ihnen Neues sehen? Ötsch: Im Angebotsbereich bildet die Umsetzung unseres Premium Service-Konzepts 2008 den wichtigsten Schwerpunkt. Zentraler Ansatz dieses Konzepts ist es, auf Mittelstreckenflugzeugen in der Business Class ein hochwertiges Langstreckenprodukt anzubieten. Unsere Zielregion dafür sind primär längere Mittelstrecken im Nahen Osten sowie in Osteuropa also Destinationen, die gerade von Wien aus kostengünstig mit Mittelstreckengerät angeflogen werden können. Die Umrüstung läuft, der Einsatz soll ab Herbst 2008 erfolgen. 8

13 Austrian Airlines auf dem Kapitalmarkt> Lagebericht> Ressourcen und Services> Konzernabschluss> Erläuternde Angaben> STRATEGIE Zukunft erfolgreich gestalten Als spezialisierter Netzwerk-Carrier legt die Austrian Airlines Group ihren Fokus gezielt auf den erweiterten Heimmarkt CEE und den Ost-West- bzw. West-Ost-Transferverkehr. Damit ist die Gruppe ausgehend vom Hub Wien in den am schnellsten wachsenden Märkten der Airline-Branche bestens positioniert. Dank der nachhaltigen Optimierung von Netzwerkausschöpfung und Marktstellung bietet das dichte Streckennetz der Gruppe eine Fülle von Umsteigemöglichkeiten. Das fokussierte Langstreckenangebot bildet dabei eine ideale Ergänzung für das vielfältige Kurz- und Mittelstreckennetz. Neben der gezielten Schwerpunktsetzung auf Sekundärmärkte bestehen die Differenzierungsmerkmale der Austrian Airlines Group vor allem in ihrer Spezialisierung auf den Geschäftsreiseverkehr sowie überdurchschnittlich hoher Produkt- und Servicequalität. Die Austrian Airlines Group strebt als mittel- und langfristiges Ziel eine dauerhafte Steigerung des Unternehmenswertes für ihre Aktionäre an. Die erfolgreiche Durchführung von Restrukturierungsmaßnahmen hat die Offensivkraft der Gruppe dafür im abgelaufenen Jahr deutlich gestärkt. Strategische Positionierung auf einen Blick Spezialisierter Netzwerk-Carrier (CEE als erweiterter Heimmarkt) Gut positioniert in den schnellst wachsenden Märkten Schwerpunkt auf Sekundärmärkte Optimierung von Netzwerkausschöpfung und Marktstellung Langstreckennetzwerk ideale Ergänzung für Kurz- und Mittelstreckennetzwerk Qualitätsfokus auf den Geschäftsreiseverkehr Langfristige Wertsteigerung für Aktionäre Heimmarkt CEE ( Focus East ) Während die IATA-Passagierprognose für den Zeitraum weltweit von einem Wachstum der Flugnachfrage um 4,8% ausgeht, wird für die Märkte in CEE eine überdurchschnittliche Zunahme von 6,7%, für den Verkehr nach Asien von 5,7% und für den Verkehr in den Nahen Osten von 6,9% prognostiziert. Märkte mit überdurchschnittlichem Wachstum 9

14 Neuer Kurs bestätigt < < > Highlights Die Gruppe Erfolgsfaktor Spitzenqualität Unternehmensführung und -kontrolle> Die Austrian Airlines Group hat sich schon rechtzeitig in diesen Wachstumsmärkten etabliert. Mit 571 wöchentlichen Verbindungen und 45 angebotenen Destinationen in 24 Ländern (Sommer 2007) ist die Gruppe heute der klar führende Carrier in diesem Verkehrsgebiet. Laufend baut sie ihre Rolle aktiv weiter aus. So wurde die Anzahl der Linienpassagiere in Zentral- und Osteuropa von ca. 1,3 Mio. im Jahr 2003 bis zum Jahr 2007 auf ca. 2,3 Mio. gesteigert. Dies entspricht einem beachtlichen jährlichen Passagieranstieg von durchschnittlich 15,4%. Das Wachstum der Austrian Airlines Group in CEE beträgt mehr als doppelt so viel als das Marktwachstum. Ausgehend von der Annahme, dass mit dem steigenden BIP pro Einwohner auch die Anzahl der Flüge pro Kopf auf westeuropäisches Niveau ansteigt, wird die zunehmende Wirtschaftskraft im Osten in Zukunft noch stärker als Treiber für das Flugangebot fungieren. Insbesondere ist dank der Intensivierung der Geschäftsbeziehungen auch mit einer Zunahme des Geschäftsreiseverkehrs zwischen West- und Osteuropa zu rechnen. Gezielte Sekundärmarktstrategie Wien als ideale Plattform Der Hub Wien der Austrian Airlines Group befindet sich als östlichster Knotenpunkt Westeuropas in einer idealen geografischen Position für Transfers von bzw. nach CEE, da von hier aus ganz Europa innerhalb von drei Flugstunden erreicht werden kann. Mit kurzen Umsteigezeiten, guten Connexraten und hoher Pünktlichkeit unterstützt er die Spezialisierungsstrategie der Gruppe perfekt. Zweites wichtiges Standbein für die erfolgreiche Spezialisierungsstrategie in den Sekundärmärkten ist die überdurchschnittliche Produktivität und Kosteneffizienz der Regionalflugtochter Austrian arrows. Der zunehmende Transferverkehr von bzw. nach CEE ist der treibende Faktor für die Profitabilität des gesamten Netzwerks der Austrian Airlines Group. Positive Impulse erhält die Konzentration auf den Heimmarkt CEE vor allem durch zahlreiche internationale Unternehmen, die ihre Osteuropa-Aktivitäten von Wien aus betreiben und damit die Vorteile des Lokalverkehrs (Point-to-Point) nach CEE nutzen. Von den im Jahr 2007 im Liniensegment beförderten 9,5 Mio. Passagieren entfallen 8,2 Mio. auf die Kurz- und Mittelstrecke. Davon reisten wiederum 27,9% auf Strecken von bzw. nach CEE. Vor diesem Hintergrund setzt die Austrian Airlines Group gezielt auf eine weitere Stärkung ihrer zentralen Drehscheibe Wien. So entsteht auf dem Flughafen Wien unter der Bezeichnung Skylink derzeit ein neuer Terminal, der voraussichtlich Mitte 2009 fertiggestellt wird und die Passagierkapazität unter Beibehaltung des bereits sehr hohen Effizienzniveaus weiter erhöht. Erfolgreiche Konzentration auf Nischenmärkte Im Rahmen ihrer Sekundärmarktstrategie konzentriert sich die Austrian Airlines Group gezielt auf sogenannte Nischenmärkte, also Destinationen mit geringerem, jedoch hochpreisigem Verkehrsaufkommen. Sie differenziert sich damit deutlich von den sogenannten Low Cost Carriers, die nahezu ausschließlich auf Verbindungen zwischen größeren Metropolen bzw. zu Urlaubsdestinationen setzen. Konsequent erfolgt auch der Netzausbau über Sekundärdestinationen, indem die Gruppe frühzeitig als First Mover in neue Märkte einsteigt. Damit kann die Austrian Airlines Group aktiv am Wandel dieser Märkte von Ziel- zu Quellmärkten partizipieren und die Vorteile eines konkurrenzschwächeren Umfeldes nutzen. Im Sinn dieses Ansatzes bedient die Gruppe rund ein Drittel ihrer CEE-Destinationen als erste westeuropäische Airline und erhöht damit nicht nur die Marktausschöpfung, sondern sichert auch ihre Marktstellung. 10

15 Austrian Airlines auf dem Kapitalmarkt > Lagebericht > Ressourcen und Services > Focus East-Strategie Nor d-n o W es t Mio. 2,4 2,2 2,0 1,8 1,6 1,4 1,2 1,0 rd-o st Norden st -We rd - We st- Konzernabschluss t Os rd No Nor d-w est st rd-o -No Ost Osten Wien Ost- est d-w Süd -Sü > Ø +15,4% p.a st -Sü Destinationen Verbindungen Länder Passagierwachstum +6,7%1 Süden Süd -Ost Sü dos t d-o -Sü d-w est Süd t es W d- Sü Erläuternde Angaben Passagiere CEE Westen st We > > Linienpassagiere der Austian Airlines Group in Zentral- und Osteuropa ord d -N Nor No > 1 Quelle: IATA Passagierprognose Sommerflugplan 2007 inkl. Code Share Partner 2 Von den im Jahr 2007 im Liniensegment beförderten Passagieren entfielen rund 40% auf den LoAnteil der Kurz- und kalverkehr (Point-to-Point) und rund 60% auf den Transferverkehr. Betrachtet man innerhalb dieser Mittelstrecke wächst 60% das Segment jener Passagiere, die für ihre Reise ausschließlich Flüge der Austrian Airlines Group gewählt haben, entfielen davon im Berichtszeitraum rund 66% auf Strecken von bzw. nach Sekundärdestinationen. Somit weisen die Verkehrsströme mit Beteiligung von Sekundärdestinationen den größten Anteil am Gesamttransferaufkommen innerhalb dieses Segments auf. Der Anteil des Transferverkehrs zwischen Primärdestinationen beträgt weitere rund 15%, und die verbleibenden 19% entfallen auf Transferverbindungen zwischen Primär- und Langstreckendestinationen sowie auf den Verkehr zwischen Langstreckendestinationen. > Robuste Struktur des Transferverkehrs (Passagiere, %) von nach Sekundär Primär Langstrecke Sekundär 13% 20% 6% 39% Primär 31% 15% 9% 45% Langstrecke 6% 9% 1% 16% 40% 44% 16% 100% 14% Primär 15% 24% Langstrecke 19% 62% Sekundär 66% Transferverkehr von bzw. nach Sekundärdestinationen: Hauptfokus der Spezialisierungsstrategie Transferverkehr Primärdestinationen Langstrecke sowie Langstreckendestinationen: Globaler Wachstumstreiber Transferverkehr Primärdestinationen: Mitnahmeeffekt Quelle: Austrian Airlines Group 2007e exkl. Slovak Airlines 11

16 Neuer Kurs bestätigt < < > Highlights Die Gruppe Erfolgsfaktor Spitzenqualität Unternehmensführung und -kontrolle> Intelligente Ergänzung durch Langstrecke Ausgewählte Destinationen mit hohem Potenzial Neben dem dichten Streckennetz im Heimmarkt CEE bilden ausgewählte Nordatlantik- und Asiendestinationen eine ideale Ergänzung des über das West-Ost/Ost-West-Flugdrehkreuz Wien geführten kapillaren Netzwerks der Austrian Airlines Group. Dabei bieten die Nordatlantikstrecken neben ihrem hohen originären Verkehrsaufkommen ausgehend von Wien auch eine ideale Anknüpfung für den Umsteigeverkehr aus den Sekundärdestinationen. Die Routen nach Asien wiederum bringen aufgrund des hohen Bevölkerungsreichtums, der großen Wirtschaftsdynamik, des damit einhergehenden wachsenden Anteils an Geschäftsreisenden sowie der guten geografischen Lage des Hub Wien strategische Vorteile. Fokus auf Geschäftsreisende Die Austrian Airlines Group konzentriert sich verstärkt auf den zeitsensitiven und damit hochpreisigen und ertragreichen Geschäftsreiseverkehr über den Hub Wien. Vor allem die zunehmende Internationalisierung und der Zustrom zahlreicher multinationaler Unternehmen, die ihre Osteuropa-Aktivitäten von Wien aus betreiben, erhöht die Nachfrage nach Flügen in der Business Class. Umfassende Produkt- und Serviceoffensive Im Rahmen einer umfassenden Produkt- und Serviceoffensive setzt die Gruppe deshalb gerade für dieses Kundensegment auf eine Vielzahl von innovativen Produkt- und Serviceleistungen mit neuen Features entlang der gesamten Kundendienstkette. Dazu zählen unter anderem die bereits abgeschlossene Umrüstung der Langstreckenflugzeuge mit neuen, bequemen Schlaf-Fauteuils in der Business Class sowie die Vergrößerung des Sitzabstandes in der Business Class auf der Fokker-Flotte von Austrian arrows. Auch im Rahmen einer Passagierservice-Initiative in CEE sie konzentriert sich vor allem auf die Einrichtung von Lounges im Austrian-Look in Schlüsselmärkten setzt die Gruppe weitere Schwerpunkte zur Komfortsteigerung für Reisende der Business Class. So wurde etwa in Moskau im Berichtszeitraum eine attraktive neue Lounge eröffnet. Premium Service für Nahost und Osteuropa Business Class mit attraktiven Features Die Entwicklung des Streckennetzes der Austrian Airlines Group schreitet nicht nur in CEE, sondern auch in der wachstumsstarken Region des Nahen Ostens dynamisch voran. Aufgrund der guten geografischen Lage des Hub Wien kann die Gruppe bis zu sechs Flugstunden entfernte Destinationen dieser Region mit Mittelstreckenflugzeugen und damit kostengünstiger bedienen als die weiter westlich beheimateten Mitbewerber, die dafür Langstreckenflugzeuge zum Einsatz bringen müssen. Mit einem neuen Premium Service u.a. einer neuen, besonders bequemen Business Class, einem speziellen Bord-Entertainment sowie auch kulinarischen Spezialangeboten plant die Gruppe ab Herbst 2008 eine signifikante Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit im Nahen Osten und in Osteuropa. Für dieses neue Business Class Premium Service erwartet die Austrian Airlines Group eine deutliche Steigerung von Yield und Profitabilität. Bei entsprechendem Erfolg strebt die Gruppe eine Ausweitung des Premium-Service-Konzepts an, um künftig auch neue Märkte mit diesem Top-Produkt zu erschließen. Charter Hohe Qualität, etablierte Marke Das Chartersegment der Austrian Airlines Group zeichnet sich durch hohe Produktqualität, die in diesem Bereich gut eingeführte Marke Lauda Air The Austrian Way to Holidays und durch hohe Flexibilität in der Produktion aus. In der Vermarktung setzt die Gruppe vor allem auf die Kontingentvergabe an Reiseveranstalter mit Risikoabnahme sowie auf eine dynamische Gestaltung des Einzelplatzverkaufs. 12

17 Austrian Airlines auf dem Kapitalmarkt> Lagebericht> Ressourcen und Services> Konzernabschluss> Erläuternde Angaben> Im Berichtszeitraum hat die Austrian Airlines Group eine Konsolidierung ihres Charterangebots durchgeführt. Im Interesse effizienter Spitzenabdeckung und genereller Optimierung orientierte sie sich vor allem an der Nutzung von Restkapazitäten im Liniengeschäft. Die angestrebte Kapazität im Chartergeschäft wurde auf dieser Basis erreicht. CEE Partners Airlines 1 Star Alliance und Partner-Airlines > Mitglied der weltgrößten Allianz Seit März 2000 gehört die Austrian Airlines Group mit der Star Alliance der derzeit weltgrößten Airline-Allianz an. Die Gruppe steuert insbesondere in den Bereichen Netzwerk, Distribution und Vertrieb eine kritische Größe an, um daraus weiteres Potenzial für Kostenreduktionen und Ertragssteigerungen zu gewinnen und vom attraktiven Portfolio der Allianz-Partner an häufigen Verbindungen und raschen Anschlüssen zu profitieren. Daneben verfügt die Gruppe in CEE über ein breites Spektrum an Kooperationen und Code Share- Abkommen mit 22 lokalen Partner-Airlines und intensiviert damit ihren Marktzugang in diesem Verkehrsgebiet weiter. Value Management > Steuerungskennzahlen CVA und ROTGA Ungeachtet der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen strebt die Austrian Airlines Group mittel- und langfristig eine kontinuierliche Steigerung des Unternehmenswerts sowie eine angemessene Kapitalverzinsung für ihre Aktionäre an. Die Steuerung der Gruppe orientiert sich in diesem Sinn an den Grundsätzen wertorientierten Managements. Basisparameter dafür sind das Cash Value Added -Konzept (CVA) und der Return on Total Gross Assets (ROTGA). Die langfristige Steigerung von CVA und ROTGA dient als Maßstab für eine Verbesserung des Unternehmenswerts und die Schaffung von Mehrwert für die Aktionäre. Zur Umsetzung der wertorientierten Unternehmenssteuerung verfügt die Austrian Airlines Goup über ein geschlossenes und einheitliches System, das sich auf alle Planungs-, Steuerungs- und Kontrollprozesse des Konzerns erstreckt. In diesem System wird der CVA auf Konzern-, Geschäftsfeldund Bereichsebene geplant, berichtet und kontrolliert. 2 1 Regionales Mitglied der Star Alliance 2 Mitglied der Star Alliance 13

18 Neuer Kurs bestätigt < < > Highlights Die Gruppe Erfolgsfaktor Spitzenqualität Unternehmensführung und -kontrolle> Meilensteine der Restrukturierung Die konsequente Umsetzung eines im Jahr 2006 beschlossenen strategischen Maßnahmenprogramms hat die Offensivkraft der Austrian Airlines Group im Jahr 2007 deutlich gestärkt und eine solide Grundlage für den neuen Kurs geschaffen. Zum einen wurden hier mit der Einstellung von treibstoffintensiven, yieldschwachen- und direktnachfrageschwachen Langstreckendestinationen die Strecken mit den größten Verlusten eliminiert und die Harmonisierung der Langstreckenflotte erfolgreich abgeschlossen. Vor allem aber brachte die Konzentration auf die Stärken der Gruppe und die Stabilisierung des Geschäftssystems mit Fokus auf die Sekundärmärkte bereits im Berichtsjahr 2007 positive Auswirkungen auf die Profitabilität des Unternehmens. Langstreckennetzwerk neu ausgerichtet Straffung des Angebots Im ersten Halbjahr 2007 hat die Austrian Airlines Group die Langstreckendestinationen nach Shanghai, Kuala Lumpur/Sydney, Singapur/Melbourne, Phuket, Mauritius, Colombo/Male (Sommer) und Kathmandu aus ihrem Flugprogramm genommen. Umfassende Codeshare-Abkommen mit Air China und Thai Airways stellen jedoch weiterhin den direkten Zugang zu den eingestellten Destinationen sicher. Weiters wurde im Zuge der Neuausrichtung des Langstreckennetzwerks die Destination Chicago neu aufgenommen. Abgabe der Airbus-Langsteckenflotte Im Einklang mit der Restrukturierung des Langstreckengeschäfts hat die Austrian Airlines Group im Berichtsjahr auch eine Konsolidierung ihrer Langstreckenflotte durchgeführt. Zwei Airbus A330, die im wirtschaftlichen Eigentum der Gruppe standen, wurden 2007 an den neuen Betreiber, den Star Alliance Partner TAP Air Portugal, verkauft und übergeben. Ein dritter Airbus A330 wurde langfristig an TAP Air Portugal verleast. Der im Operating Lease betriebene vierte Airbus A330 konnte im September 2007 an den Leasinggeber retourniert werden. Damit ist die Verwertung der A330-Flotte abgeschlossen. Die beiden noch verbliebenen Airbus A wurden langfristig an den Star Alliance-Partner Swiss verleast. Konzentration auf Boeing Mit der vierten Boeing 777, die im Jänner 2007 an die Austrian Airlines Group ausgeliefert und in die Langstreckenflotte aufgenommen wurde, stehen nun insgesamt zehn Boeing-Langstreckenflugzeuge in Betrieb, die der benötigten Kapazität entsprechen. Die Langstreckenflotte besteht somit ausschließlich aus Boeing 777 und Boeing

19 Austrian Airlines auf dem Kapitalmarkt> Lagebericht> Ressourcen und Services> Konzernabschluss> Erläuternde Angaben> Mitarbeiterreduktion Die im Berichtszeitraum vorgenommene Redimensionierung des Langsteckenangebots erforderte auch eine zielgerichtete Reduktion des Personalstandes in allen Bereichen. Für die von der Restrukturierung direkt und indirekt betroffenen Mitarbeiter erarbeitete die Austrian Airlines Group in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat einen Sozialplan. Dabei wurde mit größtmöglichem sozialem Augenmaß vorgegangen. Anpassung an Langstrecken- Redimensionierung > Zeitablauf der Restrukturierungsmaßnahmen > Streckeneinstellung Shanghai Sydney, Melbourne, Kuala Lumpur, Singapur Colombo, Malé, Kathmandu 2007 Q1 Q2 Q3 Q4 > Flugzeugverwertung 2 A A > Personalabbau Cockpit Kabine Boden 15

20 Erfolgsfaktor Spitzenqualität < < < > Highlights Die Gruppe Neuer Kurs bestätigt Unternehmensführung und Kontrolle Produkt und Service Die erfolgreiche Differenzierung vom Mitbewerb und die Betonung ihres hohen Qualitätsanspruchs bildet den Angelpunkt aller Maßnahmen der Austrian Airlines Group im Produktbereich. Im Rahmen einer fokussierten Qualitäts- und Serviceoffensive wurden auch im abgelaufenen Geschäftsjahr zahlreiche attraktive neue Produkte und Services eingeführt. Der Fokus auf Geschäftsreisende steht neben der Betonung der international überaus geschätzten - österreichischen Identität der Gruppe im Vordergrund. Daneben baut die Gruppe auch das Angebot an Online-Services stetig aus. Dass sich das Unternehmen mit diesen Initiativen auf dem richtigen Weg befindet, bestätigten im abgelaufenen Jahr einmal mehr diverse nationale und internationale Auszeichnungen. Fokussierte Qualitäts- und Serviceoffensive Klare Differenzierung im zunehmenden Wettbewerb Im Rahmen ihrer strategischen Qualitäts- und Serviceoffensive hat die Austrian Airlines Group im Jahre 2007 eine Vielzahl von innovativen Produkt- und Serviceleistungen umgesetzt. Neue und spannende Features entlang der gesamten Kundendienstkette werteten zahlreiche Produkt- und Serviceleistungen der Gruppe weiter auf und setzten gleichzeitig branchenweit neue Akzente. Besonders das individuelle und persönliche Service sieht die Austrian Airlines Group dabei als eine wesentliche Grundlage einer gelungenen Differenzierung gegenüber dem Mitbewerb. Das ist ein Ansatz, den umfangreiche Maßnahmen zur Mitarbeiteraus- und Weiterbildung speziell unterstreichen. Mit der laufenden Verbesserung von Produkten und Services verfolgt die Gruppe klar definierte, aus der Unternehmensstrategie abgeleitete Zielsetzungen. Vor allem sichert sie sich damit eine eindeutige und solide Marktposition in einem immer stärker werdenden Wettbewerb. Die wichtigsten Leitlinien dabei: > Wir machen Österreich und die österreichische Gastlichkeit über den Wolken erlebbar. > Wir machen das Fliegen wieder zu einem einzigartigen Erlebnis. > Wir differenzieren weiter klar zwischen Business und Economy Class. Dass das vielfältige und innovative Produktangebot der Austrian Airlines Group von den Fluggästen positiv bewertet wird, belegten auch 2007 zahlreiche internationale Auszeichnungen. Einheitlicher Auftritt die Austrian Markenstrategie Konzernweite Harmonisierung der Uniformen Die Austrian Airlines Group hat die Austrian Dachmarkenstrategie 2007 konsequent fortgesetzt. Die Marke Lauda Air wurde mit dem Zusatz The Austrian way to holidays an die Austrian Markenwelt herangeführt. Sichtbar ist der gemeinsame Auftritt auch bei den Uniformen: Seit Sommer 2007 präsentieren sich Lauda Air und Austrian arrows im bekannten Austrian-Rot. Die Outfits unterscheiden sich an Accessoires und Details, die die Werte der Marken widerspiegeln. 16

Austrian Airlines Group

Austrian Airlines Group Austrian Airlines Group Austrian Airlines Group Unternehmens-Präsentation DKK März 2013 1 Austrian Airlines Group - Unternehmensprofil Wir fliegen zu 130 Flugzielen weltweit davon 43 Destinationen in Zentral-

Mehr

Daten und Fakten. Cirrus Airlines. Luftfahrtgesellschaft mbh Postfach 23 16 31 85325 München-Flughafen. Germany. Gründungjahr: 1995

Daten und Fakten. Cirrus Airlines. Luftfahrtgesellschaft mbh Postfach 23 16 31 85325 München-Flughafen. Germany. Gründungjahr: 1995 Daten und Fakten Cirrus Airlines Luftfahrtgesellschaft mbh Postfach 23 16 31 85325 München-Flughafen Germany Gründungjahr: 1995 Airline-Designator: C9 Aufnahme des Linienflugbetriebs: 16. März 1998 Heimatflughafen:

Mehr

Lufthansa und SWISS Eine Allianz, die Ihnen Vorteile bringt

Lufthansa und SWISS Eine Allianz, die Ihnen Vorteile bringt Lufthansa und SWISS Eine Allianz, die Ihnen Vorteile bringt Codeshare Flüge Mehr Möglichkeiten Wenn zwei große Fluggesellschaften sich zusammentun, haben die Kunden beider Airlines Vorteile davon. Aktuellstes

Mehr

ANA stellt Innenausstattung des neuen Dreamliners vor

ANA stellt Innenausstattung des neuen Dreamliners vor ANA stellt Innenausstattung des neuen Dreamliners vor Auf der Paris Airshow präsentiert die japanische Airline als Erstkunde erstmals die Innenausstattung des neuen Boeing 787 Dreamliners Tokio, Frankfurt

Mehr

Bilanzmedienkonferenz 2015 Herzlich willkommen. BMK, 17. Februar 2015

Bilanzmedienkonferenz 2015 Herzlich willkommen. BMK, 17. Februar 2015 Bilanzmedienkonferenz 2015 Herzlich willkommen 1 Disclaimer Diese Präsentation enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen oder Meinungen, die auf derzeitigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung

Mehr

Neue Strategien für die

Neue Strategien für die Neue Strategien für die Geschichtliche Eckdaten 1957 Gründung der Austrian Airlines Geschichtliche Eckdaten 1957 Gründung der Austrian Airlines 1998 Übernahme der Tyrolean Airways Geschichtliche Eckdaten

Mehr

STRATEGISCH HANDELN 52,8 MRD 2,44 MRD KONZERNUMSATZ KONZERN-EBIT. im Geschäftsjahr 2011. im Geschäftsjahr 2011

STRATEGISCH HANDELN 52,8 MRD 2,44 MRD KONZERNUMSATZ KONZERN-EBIT. im Geschäftsjahr 2011. im Geschäftsjahr 2011 STRATEGISCH HANDELN 52,8 MRD KONZERNUMSATZ 2,44 MRD KONZERN-EBIT 2 EINFACH WACHSEN Der Vorstandsvorsitzende von Deutsche Post DHL ist überzeugt, dass die konsequente Umsetzung der Strategie 2015 Früchte

Mehr

ETIHAD REGIONAL IN DER SCHWEIZ LANCIERT

ETIHAD REGIONAL IN DER SCHWEIZ LANCIERT 16. Januar 2014 ETIHAD REGIONAL IN DER SCHWEIZ LANCIERT Das erste Etihad Regional Flugzeug wurde in Zürich enthüllt Das erweiterte Streckennetz bietet Fluggästen mit 34 Destinationen viel mehr Auswahl

Mehr

Geschäftsbericht 08 09

Geschäftsbericht 08 09 ThyssenKrupp im Überblick 01 / Unsere Zahlen 02 / Der Konzern in Kürze 03 / ThyssenKrupp weltweit 04 / Unsere Unternehmensstruktur im Wandel 05 / Die neue Unternehmensstruktur 06 / Unsere Business Areas

Mehr

Komfort liegt in der Luft Die neue SWISS Business

Komfort liegt in der Luft Die neue SWISS Business Komfort liegt in der Luft Die neue SWISS Business Qualität bis ins Detail SWISS investiert laufend in die Modernisierung ihrer Flotte und führt damit die Qualitätsoffensive konsequent fort, die vor drei

Mehr

Erklärung zur Unternehmensführung gemäß 289a HGB

Erklärung zur Unternehmensführung gemäß 289a HGB Erklärung zur Unternehmensführung gemäß 289a HGB Entsprechenserklärung Vorstand und Aufsichtsrat der InTiCa Systems AG erklären gemäß 161 AktG: Die Gesellschaft hat in den abgelaufenen Geschäftsjahren

Mehr

Gemeinsam erfolgreich. Unser Konzernleitbild

Gemeinsam erfolgreich. Unser Konzernleitbild Gemeinsam erfolgreich Unser Konzernleitbild Das Demag Cranes Konzernleitbild ist vergleichbar mit einer Unternehmensverfassung. Es setzt den Rahmen für unser Handeln nach innen wie nach außen und gilt

Mehr

Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. Juni 2015 Growing with Passion. Hans-Georg Frey (Vorsitzender des Vorstandes) Hamburg, 11.

Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. Juni 2015 Growing with Passion. Hans-Georg Frey (Vorsitzender des Vorstandes) Hamburg, 11. Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. Juni 2015 Growing with Passion Hans-Georg Frey (Vorsitzender des Vorstandes) Hamburg, 11. August 2015 Highlights Jungheinrich 2. Quartal 2015 Starke Performance

Mehr

Veränderung der Auslastung August 1999 gegenüber Vorjahr

Veränderung der Auslastung August 1999 gegenüber Vorjahr Monatsberichte 1999 Investor Info Verkehrszahlen Investor Info Veränderung der Auslastung August 1999 gegenüber Vorjahr Lufthansa Konzern: Auch im August Auslastung verbessert Im August konnten Lufthansa

Mehr

Ab heute buchbar: Neue Low-Cost-Flüge von Hamburg nach Spanien

Ab heute buchbar: Neue Low-Cost-Flüge von Hamburg nach Spanien Oslo/Fornebu, Norwegen, 14. Mai 2013 Norwegian expandiert auf dem deutschen Markt Ab heute buchbar: Neue Low-Cost-Flüge von Hamburg nach Spanien Norwegian Air Shuttle setzt ihre Europa-Expansion fort:

Mehr

Vorläufiger Bericht zum Geschäftsjahr 2013. Telefonkonferenz Presse, 11. Februar 2014 Roland Koch Vorstandsvorsitzender

Vorläufiger Bericht zum Geschäftsjahr 2013. Telefonkonferenz Presse, 11. Februar 2014 Roland Koch Vorstandsvorsitzender Vorläufiger Bericht zum Geschäftsjahr 2013 Telefonkonferenz Presse, 11. Februar 2014 Roland Koch Vorstandsvorsitzender Geschäftsjahr 2013 Erfolgreiche Entwicklung in einem herausfordernden Jahr Nach verhaltenem

Mehr

Präsentation Journalisten-Call. Strategieprogramm onetui geht in nächste Phase - Der Konsolidierung folgt die Wachstumsoffensive

Präsentation Journalisten-Call. Strategieprogramm onetui geht in nächste Phase - Der Konsolidierung folgt die Wachstumsoffensive Präsentation Journalisten-Call Strategieprogramm onetui geht in nächste Phase - Der Konsolidierung folgt die Wachstumsoffensive Zukunftsgerichtete Aussagen Die vorliegende Präsentation enthält verschiedene

Mehr

SIX erreicht starkes operatives Ergebnis im ersten Halbjahr 2013

SIX erreicht starkes operatives Ergebnis im ersten Halbjahr 2013 Medienmitteilung 28. August 2013 SIX erreicht starkes operatives Ergebnis im ersten Halbjahr 2013 SIX Selnaustrasse 30 Postfach 1758 CH-8021 Zürich www.six-group.com Media Relations: T +41 58 399 2227

Mehr

3. Quartalsbericht 2007

3. Quartalsbericht 2007 3. Quartalsbericht 2007 Kennzahlen Konzerndaten nach IFRS *) (in TEUR) 30. September 2007 30. September 2006 Gewinn- und Verlustrechnung Umsätze Betriebserfolg unverstr. Ergebnis (EGT) Konzernergebnis

Mehr

Hauptversammlung. Marburg, 28. August 2009. Oliver Zimmermann, Vorstand Finanzen

Hauptversammlung. Marburg, 28. August 2009. Oliver Zimmermann, Vorstand Finanzen 3U HOLDING AG Hauptversammlung Marburg, 28. August 2009 Oliver Zimmermann, Vorstand Finanzen Wichtige Ereignisse /2009 (1) Strategische Neuausrichtung BETEILIGUNGS- PORTFOLIO Beendigung der Verkaufsverhandlungen

Mehr

Vergütungsbericht für das Geschäftsjahr 2014

Vergütungsbericht für das Geschäftsjahr 2014 Portigon AG Vergütungsbericht für das Geschäftsjahr 2014 Veröffentlichung auf Basis der freiwilligen Selbstverpflichtungserklärung der Portigon AG unter Bezugnahme auf die Instituts-Vergütungsverordnung

Mehr

Vossloh schafft Voraussetzungen für nachhaltig erfolgreiche und profitable Geschäftsentwicklung. 27. Juni 2014

Vossloh schafft Voraussetzungen für nachhaltig erfolgreiche und profitable Geschäftsentwicklung. 27. Juni 2014 Vossloh schafft Voraussetzungen für nachhaltig erfolgreiche und profitable Geschäftsentwicklung 27. Juni 2014 Vossloh: Restrukturierung und Neuausrichtung Neuer Vorstand handelt stringent, umfassend und

Mehr

Medienmitteilung. CREALOGIX im ersten Halbjahr trotz schwierigem Umfeld weiterhin profitabel und mit verbessertem Gewinn.

Medienmitteilung. CREALOGIX im ersten Halbjahr trotz schwierigem Umfeld weiterhin profitabel und mit verbessertem Gewinn. Medienmitteilung Zürich, 16. März 2010 CREALOGIX im ersten Halbjahr trotz schwierigem Umfeld weiterhin profitabel und mit verbessertem Gewinn. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2009/2010 (1.7.- 31.12.2009)

Mehr

Air Berlin PLC 27. März 2015 Vorläufiges Finanzergebnis 2014 & Ausblick 2015

Air Berlin PLC 27. März 2015 Vorläufiges Finanzergebnis 2014 & Ausblick 2015 Air Berlin PLC 27. März 2015 Vorläufiges Finanzergebnis 2014 & Ausblick 2015 Performance 2014 und Trend 2015 Negatives vorläufiges EBIT in der Bandbreite von -278,8 Mio. EUR bis -303,8 Mio. EUR Enthält

Mehr

INVESTORENINFORMATION 24. November 2005

INVESTORENINFORMATION 24. November 2005 INVESTORENINFORMATION 24. November 2005 Wiener Städtische Konzern von Jänner bis September 2005 (nach IFRS)*: Starke Steigerung des Konzerngewinns (vor Steuern) auf rd. 188 Mio. Euro Gewinn-Ziel (vor Steuern)

Mehr

Stellungnahme. Corporate Governance-Bericht gemäß 243b UGB

Stellungnahme. Corporate Governance-Bericht gemäß 243b UGB Dezember 2008 Stellungnahme Vorsitzender der Arbeitsgruppe: Christian Nowotny (christian.nowotny@wu-wien.ac.at) Mitglieder der Arbeitsgruppe: Romuald Bertl, Cécile Bervoets, Wolfgang Baumann, Michael Eberhartinger,

Mehr

Johannes Hildenbrock Manager Investor Relations Kloster Maulbronn, 17. April 2012

Johannes Hildenbrock Manager Investor Relations Kloster Maulbronn, 17. April 2012 Unternehmenspräsentation Volksbank Bruchsal-Bretten eg SDK Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.v. Johannes Hildenbrock Manager Investor Relations Kloster Maulbronn, 17. April 2012 0 Vorbehalt bei zukunftsgerichteten

Mehr

Klöckner & Co SE 2011: Absatz und Umsatz deutlich gesteigert, Konzernergebnis leicht positiv

Klöckner & Co SE 2011: Absatz und Umsatz deutlich gesteigert, Konzernergebnis leicht positiv Pressemitteilung Klöckner & Co SE Am Silberpalais 1 47057 Duisburg Deutschland Telefon: +49 (0) 203-307-2050 Fax: +49 (0) 203-307-5025 E-Mail: thilo.theilen@kloeckner.de Internet: www.kloeckner.de Datum

Mehr

Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand

Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand Governance, Risk & Compliance für den Mittelstand Die Bedeutung von Steuerungs- und Kontrollsystemen nimmt auch für Unternehmen aus dem Mittelstand ständig zu. Der Aufwand für eine effiziente und effektive

Mehr

Starkes Wachstum und Gewinnsteigerung

Starkes Wachstum und Gewinnsteigerung Jahresabschluss 2014 Medienmitteilung 13. Februar 2015 Starkes Wachstum und Gewinnsteigerung Schindler hat die eingeschlagene Wachstumsstrategie erfolgreich weitergeführt und 2014 mit einem starken vierten

Mehr

Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. Juni 2013 60 Years of Passion for Logistics. Dr. Volker Hues, CFO 8. August 2013

Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. Juni 2013 60 Years of Passion for Logistics. Dr. Volker Hues, CFO 8. August 2013 Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. Juni 2013 60 Years of Passion for Logistics Dr. Volker Hues, CFO 8. August 2013 Highlights 2. Quartal 2013 starkes 2. Quartal für Jungheinrich Auftragseingangswert

Mehr

Trennung von Geschäftsfeld Power beabsichtigt Erheblicher Verlust im Geschäftsfeld Power Veräußerung der verbleibenden Nigeria-Beteiligungen

Trennung von Geschäftsfeld Power beabsichtigt Erheblicher Verlust im Geschäftsfeld Power Veräußerung der verbleibenden Nigeria-Beteiligungen 18. Juni 2015 Trennung von Geschäftsfeld Power beabsichtigt Erheblicher Verlust im Geschäftsfeld Power Veräußerung der verbleibenden Nigeria-Beteiligungen Telefonkonferenz Presse Per H. Utnegaard, CEO

Mehr

Exit vorbereiten aber richtig

Exit vorbereiten aber richtig Exit vorbereiten aber richtig Die Exit-Story muss man kennen! Sie muss stehen, bevor Sie den Verkauf angehen. Die Exit-Story muss man sehen! Sie braucht einen überzeugenden Track-Record. Die Exit-Story

Mehr

P R E S S E I N F O R M A T I O N

P R E S S E I N F O R M A T I O N P R E S S E I N F O R M A T I O N Ergebnis für das erste Halbjahr 2013/2014 (1. April 2013 bis 30. September 2013). Umsatz und Gewinn gesteigert. einzigartiges Geschäftsmodell; Differenzierung durch Innovation

Mehr

Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet Beiersdorf für den Konzern ein Umsatzwachstum von 3-4% sowie eine leichte Verbesserung der EBIT-Umsatzrendite.

Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet Beiersdorf für den Konzern ein Umsatzwachstum von 3-4% sowie eine leichte Verbesserung der EBIT-Umsatzrendite. PRESSEMITTEILUNG Beiersdorf weiter auf Wachstumskurs Umsatz und Ergebnis 2015 deutlich gesteigert Konzernumsatz wächst organisch um 3,0% (nominal 6,4%) EBIT-Umsatzrendite auf neuen Höchstwert von 14,4%

Mehr

Corporate Governance Bericht der TeleTrader Software AG für das Geschäftsjahr 2009

Corporate Governance Bericht der TeleTrader Software AG für das Geschäftsjahr 2009 Corporate Governance Bericht der TeleTrader Software AG für das Geschäftsjahr 2009 Unsere Gesellschaft, die TeleTrader Software AG, deren Aktien zum Handel im auction market der Wiener Börse zugelassen

Mehr

Herzlich Willkommen. zur. Hauptversammlung. der FORIS AG. am 30. Juni 2009 in Bonn

Herzlich Willkommen. zur. Hauptversammlung. der FORIS AG. am 30. Juni 2009 in Bonn 1 Herzlich Willkommen zur Hauptversammlung der FORIS AG am 30. Juni 2009 in Bonn 2 Begrüßung und Eröffnung durch den Vorsitzenden des Aufsichtsrats Fragenstellung der Aktionäre Pause und Imbiss Beantwortung

Mehr

ORGANE DER VORSTAND DER AUFSICHTSRAT MAG. RUDOLF PAYER. Operations & Finance MICHAEL FELDT, MBA. Sales & Marketing ING. MANFRED BENE.

ORGANE DER VORSTAND DER AUFSICHTSRAT MAG. RUDOLF PAYER. Operations & Finance MICHAEL FELDT, MBA. Sales & Marketing ING. MANFRED BENE. ORGANE DER VORSTAND MAG. RUDOLF PAYER Operations & Finance MICHAEL FELDT, MBA Sales & Marketing DER AUFSICHTSRAT ING. MANFRED BENE Vorsitzender DR. ANDREAS BIERWIRTH Mitglied ab 02.05.2013, Vorsitzender-Stellvertreter

Mehr

Für eine nachhaltige Zukunft

Für eine nachhaltige Zukunft Für eine nachhaltige Zukunft Corporate Responsibility Übersicht 2014 Wir sind stolz auf die Rolle, die wir im weltweiten Finanzsystem spielen und wir haben uns dazu verpflichtet, unsere Geschäfte so verantwortungsvoll

Mehr

Neue Wachstumsmärkte. III. IFF - Investment Forum Frankfurt am Main, den 14. August 2008 Achim Weick, CEO

Neue Wachstumsmärkte. III. IFF - Investment Forum Frankfurt am Main, den 14. August 2008 Achim Weick, CEO Neue Wachstumsmärkte III. IFF - Investment Forum Frankfurt am Main, den 14. August 2008 Achim Weick, CEO III. IFF - Investment Forum, Frankfurt am Main, 14.08.2008 1 Agenda Das Unternehmen Segment Regulatory

Mehr

Bilanzpressekonferenz 2005

Bilanzpressekonferenz 2005 Bilanzpressekonferenz 2005 DPWN Meilensteine 2004 - Umsatz und Ergebnis verbessert. DPWN schuldenfrei. - BRIEF in Deutschland gestärkt, international ausgebaut. - Postbank Entwicklung bestätigt IPO - Wachstum

Mehr

der führende gruppenreiseanbieter

der führende gruppenreiseanbieter der führende gruppenreiseanbieter 2 Wer wir sind www.kuonigrouptravel.com der weltweit führende gruppenreiseanbieter Kuoni Group Travel Experts ist das Ergebnis einer Fusion zwischen zwei außergewöhnlich

Mehr

Pressekonferenz Geschäftsjahr 2009 zweites Quartal Barbara Kux Mitglied des Vorstands, Siemens AG Berlin, 29. April 2009

Pressekonferenz Geschäftsjahr 2009 zweites Quartal Barbara Kux Mitglied des Vorstands, Siemens AG Berlin, 29. April 2009 Pressekonferenz Geschäftsjahr 2009 zweites Quartal Barbara Kux Mitglied des Vorstands, Berlin, 29. April 2009 Es gilt das gesprochene Wort! Bei unserem Programm zur Optimierung unseres Einkaufs haben wir

Mehr

Jungheinrich-Konzern Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 6. November 2013 60 Years of Passion for Logistics

Jungheinrich-Konzern Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 6. November 2013 60 Years of Passion for Logistics Jungheinrich-Konzern Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 6. November 2013 60 Years of Passion for Logistics Hans-Georg Frey, CEO Dr. Volker Hues, CFO 6. November 2013 Highlights 3. Quartal 2013 3. Quartal

Mehr

PRESSEMITTEILUNG. P&I: überzeugt erneut durch hohe Profitabilität. Wiesbaden, 28. Mai 2015

PRESSEMITTEILUNG. P&I: überzeugt erneut durch hohe Profitabilität. Wiesbaden, 28. Mai 2015 PRESSEMITTEILUNG Wiesbaden, 28. Mai 2015 P&I: überzeugt erneut durch hohe Profitabilität Gesamtumsatzsteigerung: 9,2 Prozent EBIT-Marge: 38,5 Prozent P&I Personal & Informatik AG (P&I) erzielte im Geschäftsjahr

Mehr

Swiss Life und AWD: strategische Partnerschaft für beschleunigtes internationales Wachstum. Zürich/Hannover, 3. Dezember 2007

Swiss Life und AWD: strategische Partnerschaft für beschleunigtes internationales Wachstum. Zürich/Hannover, 3. Dezember 2007 Swiss Life und AWD: strategische Partnerschaft für beschleunigtes internationales Wachstum Zürich/Hannover, 3. Dezember 2007 AWD und Swiss Life mit strategischer Partnerschaft AWD Führender unabhängiger

Mehr

CA Immobilien Anlagen AG: CA Immo startet erfolgreich in das Geschäftsjahr 2016

CA Immobilien Anlagen AG: CA Immo startet erfolgreich in das Geschäftsjahr 2016 Adhoc-Service der pressetext Nachrichtenagentur GmbH Josefstädter Straße 44, 1080 Wien, Österreich, Tel.: +43 1 81140-0 Veröffentlichung: 24.05.2016 20:10 Quelle: http://adhoc.pressetext.com/news/1464113400357

Mehr

Konzernprämien um rd. 8 Prozent auf 4,6 Mrd. Euro gesteigert

Konzernprämien um rd. 8 Prozent auf 4,6 Mrd. Euro gesteigert Nr. 16/2010 19. August 2010 Vienna Insurance Group im 1. Halbjahr 2010: Konzernprämien um rd. 8 Prozent auf 4,6 Mrd. Euro gesteigert Gewinn (vor Steuern) trotz massiver Unwetterschäden um 11 Prozent auf

Mehr

Berenberg Bank wächst auch 2008

Berenberg Bank wächst auch 2008 PRESSE-INFORMATION 2.2.2009 Berenberg Bank wächst auch 2008 - Eigenkapitalrendite trotz schwierigen Umfeldes bei 37,5 % - Kernkapitalquote in der Gruppe bei 12,0 % - Assets under Management + 5 % auf 20,3

Mehr

Air Berlin PLC 12. Mai 2015. Presse-Telefonkonferenz 1. Quartal 2015

Air Berlin PLC 12. Mai 2015. Presse-Telefonkonferenz 1. Quartal 2015 Air Berlin PLC 12. Mai 2015 Presse-Telefonkonferenz 1. Quartal 2015 Zusammenfassung der Ergebnisse des 1. Quartals Key Highlights Q1 2015 vs Q1 2014 Positive Umsatzentwicklung (+4,2%) bei niedrigerer Flugkapazität

Mehr

proalpha Software AG: Ein attraktiver Arbeitgeber ausgezeichnet mit dem TOP JOB Gütesiegel

proalpha Software AG: Ein attraktiver Arbeitgeber ausgezeichnet mit dem TOP JOB Gütesiegel proalpha Software AG: Ein attraktiver Arbeitgeber ausgezeichnet mit dem TOP JOB Gütesiegel Name: Funktion/Bereich: Organisation: Andreas Traut Konzerngeschäftsleitung Academy, Personalentwicklung proalpha

Mehr

VR-AktienForum 2013 - SdK Laupheim

VR-AktienForum 2013 - SdK Laupheim VR-AktienForum 2013 - SdK Laupheim Dr. Tjark Schütte, Investor Relations Laupheim, 10. Oktober 2013 Agenda 1 Deutsche Post DHL im Überblick 2 Finanzergebnisse H1 2013 3 Die Aktie der Deutsche Post DHL

Mehr

Scandinavian Airlines. Einblick & Ausblick. Martina Vercellini Regional Manager Customer Relations Mareike Nitz Senior Account Manager

Scandinavian Airlines. Einblick & Ausblick. Martina Vercellini Regional Manager Customer Relations Mareike Nitz Senior Account Manager Velkommen! Scandinavian Airlines Einblick & Ausblick Martina Vercellini Regional Manager Customer Relations Mareike Nitz Senior Account Manager SAS mehr als 60 Jahre in der Luft 1946 DNL, DDL & SILA werden

Mehr

Neubau des Skylink - Ziele und Flächenplanung der Austrian Airlines Group Karl FRIEDL

Neubau des Skylink - Ziele und Flächenplanung der Austrian Airlines Group Karl FRIEDL Karl FRIEDL (Mag. Karl FRIEDL, Bene Consulting GmbH, Plenkerstraße 14, 3340 Waidhofen/Ybbs, office@beneconsulting.com) 1 AUSGANGSSITUATION FLUGHAFEN WIEN-SCHWECHAT Der Flughafen Wien-Schwechat, international

Mehr

Austrian Airlines Group Geschäftsbericht 2008

Austrian Airlines Group Geschäftsbericht 2008 Austrian Airlines Group Geschäftsbericht 2008 Inhalt Die Austrian Airlines Group Highlights Unternehmensprofil Gespräch mit dem Vorstand Umfeld und Strategie Produkt Service Qulität Unternehmensführung

Mehr

EM.TV AG Presse - Telefonkonferenz. Unterföhring, 22. Mai 2007

EM.TV AG Presse - Telefonkonferenz. Unterföhring, 22. Mai 2007 EM.TV AG Presse - Telefonkonferenz Unterföhring, 22. Mai 2007 EM.TV Kernaussagen Erhebliche Verbesserung der Profitabilität im 1. Quartal 2007 Performance im 1. Quartal 2007 über den Erwartungen Konzentration

Mehr

Bericht des Aufsichtsrats der Österreichische Staatsdruckerei Holding AG FN 290506 s

Bericht des Aufsichtsrats der Österreichische Staatsdruckerei Holding AG FN 290506 s Bericht des Aufsichtsrats der Österreichische Staatsdruckerei Holding AG FN 290506 s gemäß 95 Abs 6 AktG (Einräumung von Aktienoptionen an Mitglieder des Vorstands) Es ist beabsichtigt, dass der Aufsichtsrat

Mehr

Fallstudie. Marke - Wert

Fallstudie. Marke - Wert Fallstudie Marke - Wert Dipl.Ing. Dr. Gerhard Hrebicek, MBA Geschäftsführender Gesellschafter RNG Corporate Consult, Wien www.rng.at 2 Gerhard Hrebicek,QKDOWVYHU]HLFKQLV 1. Wertfaktor Marke - ein Vergleich...

Mehr

Vorstandssprecher 2013

Vorstandssprecher 2013 Brief der Vorstandssprecher 2013 The Best-Run Businesses Run SAP Brief der Vorstandssprecher Von links: Jim Hagemann Snabe, Vorstandssprecher; Bill McDermott, Vorstandssprecher 6 An unsere Stakeholder

Mehr

Investor Relations News

Investor Relations News Investor Relations News 8. Mai 2014 > Bilfinger startet mit stabilem ersten Quartal ins Jahr 2014 > Trennung von Geschäftsfeld Construction geplant Leistung und bereinigtes Ergebnis akquisitionsbedingt

Mehr

ÜBER COMPANY OF GLOVERS

ÜBER COMPANY OF GLOVERS COMPANY OVERVIEW ÜBER COMPANY OF GLOVERS D as innovative Start-up Company of Glovers hat sich das Ziel gesetzt, den europäischen Handschuhmarkt zu revolutionieren und bietet modebegeisterten Internetnutzern

Mehr

OVB Hauptversammlung 2013

OVB Hauptversammlung 2013 Hauptversammlung 2013 mehr als 40 Jahre Erfahrung europaweit in 14 Ländern aktiv Deutschland Polen 3,0 Mio. Kunden 5.000 Finanzberater 587.000 Neuverträge in 2012 Frankreich Schweiz Italien Tschechien

Mehr

DCGK. Erklärung zur Unternehmensführung nach 289a HGB und Corporate Governance Bericht

DCGK. Erklärung zur Unternehmensführung nach 289a HGB und Corporate Governance Bericht DCGK Erklärung zur Unternehmensführung nach 289a HGB und Corporate Governance Bericht Erklärung zur Unternehmensführung nach 289a HGB und Corporate Governance Bericht Die Unternehmensführung der ALBIS

Mehr

Herbstmedienkonferenz 2010. Datum: 25. November 2010 Beginn: 09:15 Uhr (Dauer: ca. 45 min.) Ort: Konferenzsaal, Bahnhofplatz 7, Brig

Herbstmedienkonferenz 2010. Datum: 25. November 2010 Beginn: 09:15 Uhr (Dauer: ca. 45 min.) Ort: Konferenzsaal, Bahnhofplatz 7, Brig Herbstmedienkonferenz 2010 BVZ Holding AG Datum: 25. November 2010 Beginn: 09:15 Uhr (Dauer: ca. 45 min.) Ort: Konferenzsaal, Bahnhofplatz 7, Brig Ablauf Struktur & Geschäftsfelder Vision/ Strategie Strategische

Mehr

Die neuen Europa-Tarife Factsheet

Die neuen Europa-Tarife Factsheet Die neuen Europa-e Factsheet So individuell wie die Reisewünsche Ihrer Kunden Mit Light, Classic und Flex können Ihre Kunden bei Austrian Airlines, Lufthansa und SWISS jetzt aus drei neuen Economy Class

Mehr

DAS LEITBILD DER SCHWÄBISCH HALL FACILITY MANAGEMENT GMBH. Sensibel. Effizient. Vorausblickend.

DAS LEITBILD DER SCHWÄBISCH HALL FACILITY MANAGEMENT GMBH. Sensibel. Effizient. Vorausblickend. DAS LEITBILD DER SCHWÄBISCH HALL FACILITY MANAGEMENT GMBH Sensibel. Effizient. Vorausblickend. Die Schwäbisch Hall Facility Management GmbH ist der Komplett-Anbieter für alle Gewerke und Dienstleistungen

Mehr

QSC AG. Unternehmenspräsentation. Vorläufige Zahlen Q3 2014 / Gewinnwarnung Köln, 17. Oktober 2014

QSC AG. Unternehmenspräsentation. Vorläufige Zahlen Q3 2014 / Gewinnwarnung Köln, 17. Oktober 2014 QSC AG Unternehmenspräsentation Vorläufige Zahlen Q3 2014 / Gewinnwarnung Köln, 17. Oktober 2014 DAS DRITTE QUARTAL LIEF NICHT WIE ERWARTET Die Umsätze blieben mit 106,6 Millionen unter den Erwartungen

Mehr

Bericht des Aufsichtsrats. Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

Bericht des Aufsichtsrats. Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, Bericht des Aufsichtsrats Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, der Aufsichtsrat hat im abgelaufenen Geschäftsjahr die ihm gemäß Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen

Mehr

ÜBERNAHME HOMAG GROUP AG

ÜBERNAHME HOMAG GROUP AG WILLKOMMEN DÜRR AKTIENGESELLSCHAFT ÜBERNAHME HOMAG GROUP AG Ralf W. Dieter, CEO Ralph Heuwing, CFO Bietigheim-Bissingen, 15. Juli 2014 www.durr.com Wichtiger Hinweis: Diese Präsentation ist weder ein Angebot

Mehr

REGIONALFLUGHAFEN BOZEN-DOLOMITEN DAS TOR IN DIE WELT - VOR DEINER HAUSTÜR. Bozen, 20.10.2015

REGIONALFLUGHAFEN BOZEN-DOLOMITEN DAS TOR IN DIE WELT - VOR DEINER HAUSTÜR. Bozen, 20.10.2015 REGIONALFLUGHAFEN BOZEN-DOLOMITEN DAS TOR IN DIE WELT - VOR DEINER HAUSTÜR Bozen, 20.10.2015 1 Mobilität bildet die Basis unseres Lebens und Wirtschaftens. Kaum etwas prägt das Leben in der globalisierten

Mehr

Verbessertes Konzernergebnis trotz rückläufiger operativer Entwicklung im 1. Quartal 2009/2010 / Positiver Ausblick für Gesamtjahr bestätigt

Verbessertes Konzernergebnis trotz rückläufiger operativer Entwicklung im 1. Quartal 2009/2010 / Positiver Ausblick für Gesamtjahr bestätigt Verbessertes Konzernergebnis trotz rückläufiger operativer Entwicklung im 1. Quartal 2009/2010 / Positiver Ausblick für Gesamtjahr bestätigt Konzernergebnis um rund zwölf Prozent verbessert Umsatz und

Mehr

Binder+Co AG Maschinenbau in der Oststeiermark

Binder+Co AG Maschinenbau in der Oststeiermark Den Wandel in globalen Märkten meistern ECO-Zukunftswerkstatt 13. Mai 2009 Binder+Co AG Maschinenbau in der Oststeiermark Die wichtigsten Daten: Gründungsjahr: 1894 Umsatz 2008: EUR 73,45 Mio. EBIT 2008:

Mehr

PerformanceGroup. www.unternehmensberatung-mueller.at. Seite 1

PerformanceGroup. www.unternehmensberatung-mueller.at. Seite 1 PerformanceGroup unter dieser Brand bündeln wir die Kompetenzen von Experten mit langjähriger Managementerfahrung in unterschiedlichen fachlichen Spezialgebieten und mit unterschiedlichem Background. Das

Mehr

Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. September 2014 4. November 2014, 10:00 Uhr

Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. September 2014 4. November 2014, 10:00 Uhr 4. November 2014 - Es gilt das gesprochene Wort - Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG 4. November 2014, 10:00 Uhr Guten Morgen, meine Damen und Herren! Auf fünf Punkte gehe

Mehr

INVESTIEREN MIT SUBSTANZ IN WEST UND OST

INVESTIEREN MIT SUBSTANZ IN WEST UND OST ECO Business-Immobilien AG INVESTIEREN MIT SUBSTANZ IN WEST UND OST 5. März 2008 1 Der europäische für Business-Immobilien 2007 > Ein Jahr des Wachstums am europäischen Business- Immobilienmarkt Steigerungen

Mehr

Die Antworten der DO & CO Aktiengesellschaft

Die Antworten der DO & CO Aktiengesellschaft S CHWERPUNKTFRAGEN 2015 Auch in diesem Jahr hat der IVA 10 Schwerpunktfragen ausgearbeitet und lädt die börsenotierten Unternehmen zur Beantwortung ein. Die Antworten der Unternehmen werden im Internet

Mehr

Qatar Airways Auszeichnungen und Meilensteine

Qatar Airways Auszeichnungen und Meilensteine Qatar Airways Auszeichnungen und Meilensteine Airline des Jahres 2011, 2012 & 2015 Mai 2015: Qatar Airways werden von den Leserinnen und Lesern des Magazins Business Traveller mit der Auszeichnung Airline

Mehr

I Vorwort. FH-Proj. Ing. Mag. Dr. Peter Granig, Dipl.-Ing. Dr. Erich Hart/ieb. Die Kunst der Innovation

I Vorwort. FH-Proj. Ing. Mag. Dr. Peter Granig, Dipl.-Ing. Dr. Erich Hart/ieb. Die Kunst der Innovation I Vorwort Die Kunst der Innovation FH-Proj. Ing. Mag. Dr. Peter Granig, Dipl.-Ing. Dr. Erich Hart/ieb Der Innovationskongress 2011 stand unter dem Generalthema "Die Kunst der Innovation - von der Idee

Mehr

Sehr geehrte Abonnentin, sehr geehrter Abonnent,, Sehr geehrte Abonnentin, sehr geehrter Abonnent, Sehr geehrte Abonnentin, sehr geehrter Abonnent,

Sehr geehrte Abonnentin, sehr geehrter Abonnent,, Sehr geehrte Abonnentin, sehr geehrter Abonnent, Sehr geehrte Abonnentin, sehr geehrter Abonnent, Bonn, 3. August 2010 Sehr geehrte Abonnentin, sehr geehrter Abonnent,, Sehr geehrte Abonnentin, sehr geehrter Abonnent, Sehr geehrte Abonnentin, sehr geehrter Abonnent, heute haben wir den Zwischenbericht

Mehr

Die Dienstleistungsstrategie der Lufthansa

Die Dienstleistungsstrategie der Lufthansa al Die Dienstleistungsstrategie der Lufthansa 17. VKD/VDGH Führungskräfteseminar Berlin, 26. Februar 2010 Verband der Diagnostica- Industrie e.v. Lufthansa Markenwerte Film zu Lufthansa Markenwerten und

Mehr

Presseinformation. Herausforderndes Marktumfeld bietet auch Chancen. Neuer Vorstandsvorsitzender will Wachstum fortsetzen

Presseinformation. Herausforderndes Marktumfeld bietet auch Chancen. Neuer Vorstandsvorsitzender will Wachstum fortsetzen Presseinformation Herausforderndes Marktumfeld bietet auch Chancen Neuer Vorstandsvorsitzender will Wachstum fortsetzen Mario Mehren: Wintershall-Strategie hat sich bewährt 2. Juni 2015 Michael Sasse Tel.

Mehr

Hauptversammlung Geschäftsjahr 2014/2015

Hauptversammlung Geschäftsjahr 2014/2015 Hauptversammlung Geschäftsjahr 2014/2015 DIRK KALIEBE 24. Juli 2015 Im Geschäftsjahr 2013/2014 haben wir erstmals nach fünf Jahren die schwarze Null erreicht. Heidelberger Druckmaschinen AG 2 Im Geschäftsjahr

Mehr

Externes Rating als Instrument der Finanzkommunikation

Externes Rating als Instrument der Finanzkommunikation Externes Rating als Instrument der Finanzkommunikation Jürgen Kassel Vorstand CFO, VBH Holding AG Ralf Garrn Geschäftsführer, Euler Hermes Rating GmbH VBH Holding AG Daten zum Unternehmen VBH Holding

Mehr

Burkhalter Gruppe auf Kurs

Burkhalter Gruppe auf Kurs Seite 1 von 5 Burkhalter Gruppe auf Kurs Die Burkhalter Gruppe, führende Gesamtanbieterin von Elektrotechnik am Bauwerk, hat im ersten Halbjahr 2010 ihren Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 11.4

Mehr

Zahlen und Fakten Informationen über Sana

Zahlen und Fakten Informationen über Sana Zahlen und Fakten Informationen über Sana Basisdaten sowie ein Überblick zu Strategie und Unternehmensentwicklung der Sana Kliniken AG. Integrierte Gesundheitsleistungen aus einer Hand 40 Krankenhäuser,

Mehr

Rede von. Horst Baier Finanzvorstand der TUI AG

Rede von. Horst Baier Finanzvorstand der TUI AG Rede von Horst Baier Finanzvorstand der TUI AG anlässlich der außerordentlichen Hauptversammlung am 28. Oktober 2014 - Es gilt das gesprochene Wort - Sperrfrist: 28. Oktober 2014, Beginn der Hauptversammlung

Mehr

Sparkassen Immobilien AG Eine Anlage fürs Leben. Zwischenbericht zum 31.03.2006

Sparkassen Immobilien AG Eine Anlage fürs Leben. Zwischenbericht zum 31.03.2006 Sparkassen Immobilien AG Eine Anlage fürs Leben Zwischenbericht zum 31.03.2006 Zwischenbericht zum 31.03.2006 Sehr geehrte Damen und Herren, geschätzte Aktionäre und Investoren! Die Sparkassen Immobilien

Mehr

PRESSEMITTEILUNG. Stabilität und Erfolg in schwierigen Zeiten. 20. Mai 2010. Die Versicherung auf Ihrer Seite.

PRESSEMITTEILUNG. Stabilität und Erfolg in schwierigen Zeiten. 20. Mai 2010. Die Versicherung auf Ihrer Seite. PRESSEMITTEILUNG BILANZ 2009 20. Mai 2010 Stabilität und Erfolg in schwierigen Zeiten. Die Versicherung auf Ihrer Seite. Ihre Gesprächspartner: Dr. Othmar Ederer Generaldirektor, Vorsitzender des Vorstandes

Mehr

LOT Polish Airlines. stellt sich vor. Reisebürostammtisch in Berlin 14.Mai 2013. Alicja Rösler

LOT Polish Airlines. stellt sich vor. Reisebürostammtisch in Berlin 14.Mai 2013. Alicja Rösler LOT Polish Airlines stellt sich vor Reisebürostammtisch in Berlin 14.Mai 2013 Alicja Rösler LOT: Eine moderne Fluggesellschaft mit Tradition Gründung 1929 Seit 2003 Mitglied der renommierten Star Alliance

Mehr

Wir wollen führend sein in allem was wir tun.

Wir wollen führend sein in allem was wir tun. Unser Leitbild Wir wollen führend sein in allem was wir tun. Vorwort Wir wollen eines der weltweit besten Unternehmen für Spezialchemie sein. Die Stärkung unserer Unternehmenskultur und unsere gemeinsamen

Mehr

EINBLICK. ERKENNTNIS. KONTROLLE. ERFOLG DURCH PRODUKTIVITÄT.

EINBLICK. ERKENNTNIS. KONTROLLE. ERFOLG DURCH PRODUKTIVITÄT. EINBLICK. ERKENNTNIS. KONTROLLE. ERFOLG DURCH PRODUKTIVITÄT. Ganz gleich ob Sie Technologie-Lösungen entwickeln, verkaufen oder implementieren: Autotask umfasst alles, was Sie zur Organisation, Automatisierung

Mehr

Wandel gestalten Chancen nutzen

Wandel gestalten Chancen nutzen Wandel gestalten Chancen nutzen DSW Aktienforum 2008 Helmut Achatz Leiter Investor Relations 29. September 2008 Agenda Geschäftsmodell und Positionierung Betriebswirtschaftliche Kennzahlen Marktumfeld

Mehr

Unternehmenspräsentation

Unternehmenspräsentation Unternehmenspräsentation ALLGEIER HOLDING AG München, Juni 2011 1 2 Allgeier gehört zu den führenden IT Beratungs- & Services- Gesellschaften in Deutschland > Allgeier ist die Nummer 2 der mittelständischen

Mehr

Heute entdecken, was den Kunden morgen begeistert.

Heute entdecken, was den Kunden morgen begeistert. Consulting Heute entdecken, was den Kunden morgen begeistert. Mit effizienten Tools Innovationen schaffen und Kunden gewinnen. Eine Kooperation zwischen MBtech Consulting und dem Spiegel Institut Mannheim

Mehr

Neugestaltung des Vergütungssystems für. die Vorstandsmitglieder der. EnBW Energie Baden-Württemberg AG. mit Wirkung ab dem 1.

Neugestaltung des Vergütungssystems für. die Vorstandsmitglieder der. EnBW Energie Baden-Württemberg AG. mit Wirkung ab dem 1. Neugestaltung des Vergütungssystems für die Vorstandsmitglieder der EnBW Energie Baden-Württemberg AG mit Wirkung ab dem 1. Januar 2015 1. Struktur der Vergütung der Vorstandsmitglieder Die Vergütung der

Mehr

Rede Harald Krüger Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. September 2015 3. November 2015, 10:00 Uhr

Rede Harald Krüger Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. September 2015 3. November 2015, 10:00 Uhr 3. November 2015 - Es gilt das gesprochene Wort - Rede Harald Krüger Vorsitzender des Vorstands der BMW AG 3. November 2015, 10:00 Uhr Guten Morgen, meine Damen und Herren! Die nächsten Jahre werden neue

Mehr

Mehrheitsbeteiligung an SRQ FinanzPartner AG München, 15. November 2006. www.dab bank.de

Mehrheitsbeteiligung an SRQ FinanzPartner AG München, 15. November 2006. www.dab bank.de Mehrheitsbeteiligung an SRQ FinanzPartner AG München, 15. November 006 www.dab bank.de Mehrheitsbeteiligung der DAB bank AG an der SRQ FinanzPartner AG 1 Erwerb von 5,5% der SRQ-Unternehmensanteile durch

Mehr

Was bringt die Post im ersten Quartal Dr. Rudolf Jettmar 10. Juni 2008

Was bringt die Post im ersten Quartal Dr. Rudolf Jettmar 10. Juni 2008 Was bringt die Post im ersten Quartal Dr. Rudolf Jettmar Der Post-Konzern im Überblick Brief Paket & Logistik Filialnetz Konzern Filialnetz 8,3% Paket & Logistik 31,9% Briefe Pakete Postdienstleistungen

Mehr

Presseinformation Dezember 2009

Presseinformation Dezember 2009 Presseinformation Dezember 2009 Projektentwicklungs-Experten in Zentral- und Südosteuropa Die Soravia Group baut auf eine bis 1870 zurückreichende Unternehmertradition vornehmlich in der Bau- und Immobilienbranche

Mehr

HAUPTVERSAMMLUNG. Nürtingen 21. Juni 2010

HAUPTVERSAMMLUNG. Nürtingen 21. Juni 2010 HAUPTVERSAMMLUNG Nürtingen 21. Juni 2010 AGENDA KEY FACTS 2009 DAS GESCHÄFTSJAHR 2009 AUSBLICK 2010 WACHSTUMSSTRATEGIE 2015 Hauptversammlung 2010 HUGO BOSS 21. Juni 2010 2 / 44 HUGO BOSS HAT STÄRKE BEWIESEN

Mehr