Hochschulzentrum mit zusätzlicher Nutzung Toni-Areal in Zürich-West

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1 Bauherrschaft Zürcher Kantonalbank/Allreal* Grundstücksfläche m 2 Projektentwicklung Zürcher Kantonalbank davon öffentlich zugänglich m 2 Totalunternehmer Allreal Generalunternehmung AG Nutzfläche m 2 Architektur EM2N, Zürich davon für Fachhochschule m 2 Projekt Fachhochschulhaus für rund 5000 Studierende, Dozenten und Mitarbeitende, Raum für Veranstaltungen und Gewerbe, 90 Mietwohnungen Nutzer (geplant) Zürcher Fachhochschule: fünf Departemente der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), zwei Departemente der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) *Die Eigentumsübertragung an die Allreal Toni AG erfolgt bei Baubeginn bzw. bis spätestens Ende 2008 Veranstaltungen m 2 Gewerbe (Gastronomie und Verkauf) m 2 Wohnen m 2 Gebäudevolumen m 3 Bausumme rund CHF 350 Mio. Baubeginn (geplant) Ende 2008 Ende Realisation (geplant) Ende 2011 Aufnahme Schulbetrieb Januar 2012 Hochschulzentrum mit zusätzlicher Nutzung Toni-Areal in Zürich-West GEOLineMap Tele Atlas

2 Das Wichtigste in Kürze Das Toni-Areal in Zürich-West soll ab 2012 neu genutzt werden von der Zürcher Fachhochschule ZFH sowie für kulturelle Anlässe. In der zu grossen Teilen öffentlich zugänglichen Liegenschaft entstehen darüber hinaus rund 90 Mietwohnungen. Am neuen Standort verfügen dereinst rund 5000 Studierende, Dozenten und Mitarbeitende der 2007 gegründeten Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) und zweier Departemente der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) über eine zeitgemässe und bedürfnisgerechte Infrastruktur. Dies trägt dazu bei, dass der Bildungsstandort Zürich seine im internationalen Vergleich ausgezeichnete Position behaupten kann. Zurzeit sind die ZHdK und die ZHAW in Zürich in 44 für Ausbildungszwecke oft wenig geeigneten Liegenschaften untergebracht. Die Umnutzung des heute mehrheitlich brachliegenden Toni-Areals ermöglicht die erwünschte räumliche Konzentration an einem Standort. Damit verbunden ist auch eine Reduktion der Kosten für Betrieb und Unterhalt. Darüber hinaus kann davon ausgegangen werden, dass die örtliche Zusammenlegung die Zusammenarbeit der beteiligten Hochschulen und Departemente optimieren wird. Der Mietvertrag für die von den Hochschulen zu nutzenden Flächen (inklusive Mieterausbau) wurde am 2. November 2007 unterzeichnet unter Vorbehalt der Bewilligung des Kredits für den Mieterausbau durch den Kantonsrat. Dieser wird das Geschäft voraussichtlich im ersten Halbjahr 2008 behandeln. Das im Rahmen eines von der Zürcher Kantonalbank (ZKB) veranstalteten und von Kanton sowie Stadt Zürich begleiteten Studienauftrages ausgewählte Projekt stammt vom Zürcher Architekturbüro EM2N. Um den Schulbetrieb 2012 aufnehmen zu können, sollen die gestaltungsplankonformen Erweiterungs- und Umbauarbeiten Ende 2008/Anfang 2009 in Angriff genommen werden. Nach Genehmigung des Geschäftes durch den Kantonsrat, jedoch spätestens bis Ende 2008, erfolgt die Eigentumsübertragung der Liegenschaft von der ZKB an Allreal. Das von dem in Zürich börsenkotierten Immobilienunternehmen zu tragende Investitionsvolumen (inklusive Mieterausbau) beträgt rund CHF 350 Millionen. Ausgangslage 2005 erwarb die ZKB die von 1977 bis 1999 als Milchverarbeitungsbetrieb genutzte Liegenschaft aus der Liquidationsmasse der Swiss Dairy Food. Die umfassende Analyse und Überprüfung der erst dreissigjährigen Liegenschaft belegte eindeutig, dass einerseits ein Abbruch weder ökonomisch noch ökologisch noch städtebaulich sinnvoll ist, andererseits die grossräumlichen Strukturen und hohen Traglasten grosse Flexibilität und eine Vielzahl verschiedener Nutzungen ermöglichen. Eine vom Kanton Zürich in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie ergab, dass das Toni-Areal geeignet ist für Hochschulnutzung. In Abstimmung und in Koordination mit den Schulleitungen und dem Fachhochschulrat entschied sich der Regierungsrat des Kantons Zürich im Juni 2005 für das Toni- Areal als zentralen Standort für die Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), für das zur Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW) gehörende Departement für Angewandte Psychologie (ehemals HAP) und für das Departement für Soziale Arbeit (ehemals HSSAZ).

3 Projektentwicklung Nach dem Standortentscheid des Regierungsrates führte die ZKB 2005/2006 einen von Kanton und von Stadt Zürich begleiteten Studienauftrag durch. Von den sieben für die Umnutzung und Erweiterung des Toni-Areals eingereichten Projekten empfahl die Jury der Grundeigentümerin dasjenige des Zürcher Architekturbüros EM2N zur Weiterbearbeitung. In enger Zusammenarbeit und im ständigen Austausch mit Vertretern der Hochschulen sowie von Stadt und von Kanton Zürich entwickelten die Architekten und Planer das Projekt in der Folge so weit, dass die Baueingabe im Herbst 2007 eingereicht werden konnte. Der im Hinblick auf die neue Nutzung der Liegenschaft geänderte Gestaltungsplan wurde rechtskräftig Ende Oktober Am 2. November 2007 unterzeichnete der Kanton Zürich einen Mietvertrag über zwanzig Jahre (mit Option auf Verlängerung um zweimal fünf Jahre) für die von den Hochschulen belegte Fläche von rund m 2 vorbehältlich der Zustimmung durch den Regierungsrat und die Bewilligung des Kredites für den Mieterausbau durch den Kantonsrat. Bereits im Sommer 2007 informierte die ZKB über den Verkauf der Liegenschaft und des Projektes an das in Zürich ansässige und an der Börse kotierte Immobilienunternehmen Allreal. Dieses verfügt über die Erfahrung und über die notwendigen Ressourcen für die Realisation eines so komplexen Bauvorhabens wie auch über die Voraussetzungen für die professionelle Bewirtschaftung der Liegenschaft nach deren Fertigstellung. Die Eigentumsübertragung wird bis spätestens Ende 2008 erfolgen. Bis dahin bleibt die Verantwortung für das Projekt bei der ZKB. Aufgrund der Grösse der Immobilie besteht die Möglichkeit, dass institutionelle Anleger (zum Beispiel Schweizer Pensionskassen) zu einem späteren Zeitpunkt Teile der Liegenschaft für ihr Anlageportfolio erwerben.

4 Das Projekt Das geplante Schul-, Kultur- und Wohngebäude auf dem m 2 grossen Grundstück umfasst ein teilweise öffentlich zugängliches siebengeschossiges Hauptgebäude mit Dachpark, einen 75 Meter hohen 22-stöckigen Hochbau sowie die bestehende, neu der Fussgängererschliessung dienende Rampe auf der Nordseite der Liegenschaft. Dank der Umsetzung verschiedener Massnahmen soll das Gebäude nach dem Umbau die Anforderungen des Minergie- Standards erfüllen. Die gesamte Nutzfläche beträgt m 2 ; davon belegen die Hochschulen m 2. Die restlichen m 2 Mietfläche werden wie folgt genutzt: Wohnen (inklusive Erschliessung m 2 ), Kultur, Unterhaltung, Freizeit (6000 m 2 ) sowie Gastronomie und Verkauf (2500 m 2 ). Für Fussgänger wird das Gebäude insbesondere über die geplante Tram- und Bushaltestelle an der Pfingstweidstrasse und über die bestehende Tramhaltestelle Fischerweg erschlossen. Im Erd- und im Untergeschoss stehen 275 Parkplätze zur Verfügung.

5 Realisation Der an die Pfingstweidstrasse grenzende Hochbau wird mit einem Anbau ergänzt und um zehn Geschosse aufgestockt. Im bestehenden Flachbau sind fünf grosse, terrassierte Lichthöfe vorgesehen, welche die innen liegenden Räume mit Tageslicht versorgen und als Pausenzonen genutzt werden können. Auf dem um ein Geschoss aufgestockten Flachbau wird ein begehbarer Dachgarten realisiert. Darüber hinaus erhält das gesamte Gebäude eine neue Fassade. Um den Schulbetrieb 2012 aufnehmen zu können, sollen die geplanten Um- und Neubauarbeiten Ende 2008/Anfang 2009 in Angriff genommen werden. Das von Allreal zu tragende Investitionsvolumen (inklusive Mieterausbau) beträgt rund CHF 350 Millionen. Verantwortlich für die termingerechte Realisation des Projektes ist die Allreal Generalunternehmung AG. Zeitplan Projektentwicklung Bewilligungsverfahren Projektplanung Realisation Bezug durch Nutzer Aufnahme Schulbetrieb

6 Die Vorteile im Überblick Der Entscheid für den Umbau und die Erweiterung der bestehenden und heute brachliegenden Liegenschaft Umnutzung statt Abbruch ist ökologisch, ökonomisch und städtebaulich sinnvoll. Ein zentraler und bestens erschlossener Fachhochschul- Standort in Zürich, mit zeitgemässer und bedürfnisgerechter Infrastruktur schafft Synergien und erlaubt einen effizienten Studienbetrieb; derzeit 44 über das gesamte Stadtgebiet verteilte Schulstandorte können im Toni- Areal konzentriert werden. Dank der Konzentration in einem zentral gelegenen Fachhochschulzentrum kann der Bildungsstandort Zürich seine Spitzensposition auch international weiter ausbauen; gut ausgebildete Menschen sind wohl der wichtigste «Rohstoff» des Wirtschaftsstandortes Schweiz, und der Kanton Zürich muss seine Schlüsselposition in der Bildung halten können. Nach Abschluss der Umbau- und Erweiterungsarbeiten verfügt die Liegenschaft über ein flexibles Raumprogramm und beste Voraussetzungen für Mehrfachnutzungen. Das vorliegende Projekt bietet Sicherheit bezüglich Kosten, Terminen und Qualität. Die dank örtlicher Konzentration im Toni-Areal frei werdenden Schulräume an der Ausstellungsstrasse/am Sihlquai können von den Berufsfachschulen genutzt werden; auf einen Berufsschulneubau bei der Kornhausbrücke kann deshalb verzichtet werden. Die Umnutzung des Areals leistet einen wichtigen Beitrag zur weiteren Entwicklung von Zürich-West. GAllreal Generalunternehmung AG, Eggbühlstrasse 15, 8050 Zürich, Tel , Fax ,

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