Befragung Wassertouristen

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1 Ergebnisse und Schlussfolgerungen für die weitere Entwicklung des Wassertourismus in Brandenburg Geschäftsführer: Dipl.-Volksw. Andreas Lorenz Dipl.-Kfm. Cornelius Obier Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Edgar Kreilkamp Büro Berlin Tempelhofer Ufer 23/ Berlin Tel Fax Kontakt: Dipl.-Betriebswirt Matthias Wedepohl März TouismusKontor Dipl. Math. Heike Helmers Franz-Ziegler-Str. 27a Brandenburg an der Havel Tel Fax

2 Inhaltsverzeichnis 1. Projekthintergrund und ziele Methodik Umfang und Durchführung der Befragung Stichprobe nach Bootstypen Die Zielgruppe Bootsurlauber Bootsurlauberfahrung und Revierkenntnisse Motive für einen Bootsurlaub im Blauen Paradies Zielgruppenmerkmale Eigner Mieter Herkunft Alter Crewzusammensetzung Informations- und Buchungsverhalten Aufmerksamkeitsquellen Planungs-/Buchungshorizont Tourenverhalten Dauer der Bootstour Wahrnehmung der Revier- und Gewässerbezeichnungen Strecken- und Tourenverläufe Reviervernetzung Motorboote Reviervernetzung Kanuten Aktivitäten während der Tour Übernachtungen Gastronomie GPS Nutzung PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 2

3 3.6 Ausgabeverhalten Bewertung der Gewässer durch die Bootsurlauber Gesamtbewertung Konkrete Stärken und Defizite des Blauen Paradieses aus Nutzersicht Die Stärken Die Defizite Zusammenfassender Handlungsbedarf Gewässerfrequentierung Zufriedenheit mit dem Bootsurlaub Erwartungen Wiederkehrbereitschaft Schlussfolgerungen für die weitere wassertouristische Entwicklung in Brandenburg Nachfrageentwicklung Infrastruktur Angebotsstruktur Chartertourismus Vermarktung Inhalte und Aktivitäten Zielmärkte Revierbegriffe PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 3

4 Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Übersicht der Befragungsreviere...7 Abbildung 2: Verteilung Bootstypen...8 Abbildung 3: Verteilung Bootstypen nach Revieren...9 Abbildung 4: Größenstaffelung der Motoryachten...10 Abbildung 5: Erfahrung der Bootstouristen...11 Abbildung 6: Erfahrung der Bootstouristen nach Revieren...12 Abbildung 7: Gründe für ein Revier in Brandenburg gesamt...14 Abbildung 8: Revierverteilung Eigner - Charterboote...17 Abbildung 9: Verteilung Kanuten...18 Abbildung 10: Herkunftsverteilung innerhalb Deutschlands...20 Abbildung 11: Herkunftsverteilung Eigner und Charterer...21 Abbildung 12: Durchschnittsalter der Bootstouristen...24 Abbildung 13: Reiseverhalten der Bootstouristen...25 Abbildung 14: Aufmerksamkeit der Bootsurlauber...27 Abbildung 15: Mindestens eine Quelle als Marketinginstrument...28 Abbildung 16: Planungshorizont für Motorboote/Kanus...30 Abbildung 17: Vergleich der Reisedauer zwischen Motorboot- und Kanufahrer...31 Abbildung 18: Vergleich zwischen Eigner und Charter...32 Abbildung 19: Zusatzaufenthalte...32 Abbildung 20: Einteilung Planquadrate...35 Abbildung 21: Aktivitäten der Bootsurlauber...47 Abbildung 22: Art der Unterkunft...51 Abbildung 23: Wahl der Verpflegungsart nach Tourdauer...52 Abbildung 24: Verteilung der GPS-Nutzung gesamt...54 Abbildung 25: Vergleich Tagesausgaben Kanuten und Motorbooturlauber..55 Abbildung 26: Revierbewertung und Durchschnittsnote nach Einzelaspekten...58 Abbildung 27: Stärken aus Sicht der Bootsurlauber PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 4

5 Abbildung 28: Defizite aus Sicht der Bootsurlauber...70 Abbildung 29: Bekanntheit der "Gelben Welle" bei den Bootsurlaubern...73 Abbildung 30: Frequentierung der Reviere...78 Abbildung 31: Erwartungen...79 Abbildung 32: Wiederkehrbereitschaft der Bootsurlauber...81 Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Übersicht genannte Revierbezeichnungen...34 Tabelle 2: Vernetzungsgrad Reviere Motorboot...39 Tabelle 3: Übersicht der Reviere mit besonders hohem Vernetzungsgrad...43 Tabelle 4: Vernetzungsgrad Reviere Kanuten PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 5

6 1. Projekthintergrund und ziele Mit mehr als Seen, km schiffbaren Gewässern für Motorboote und über km Wasserflächen für Kanufahrer bietet das Reiseland Brandenburg hervorragende wassertouristische Potenziale. Der Wassertourismus ist sowohl als Besuchs- wie auch als Kommunikationsanlass ein Angebotsschwerpunkt des Reiselandes Brandenburg. Anders als landgebundene Tourismusformen, die im Rahmen der permanenten Gästebefragung (PEG) regelmäßig erfasst werden, lagen bis dato für den Wassertourismus in Brandenburg noch keine revierübergreifenden Datengrundlagen aus Nachfragesicht vor. Die Kenntnis über die Zielgruppe Bootsurlauber, deren Motive, Urlaubsverhalten und Bewertung der Brandenburger Reviere, ermöglicht wichtige Hinweise für die zukünftige Gestaltung der wassertouristischen Infra- und Angebotsstruktur und Vermarktung. Vor diesem Hintergrund wurde durch das landesweite Netzwerk Aktiv in der Natur in Abstimmung mit Land und TMB beschlossen, in den Sommermonaten 2009 eine landesweite Befragung von Bootsurlaubern durchzuführen. 2. Methodik 2.1 Umfang und Durchführung der Befragung Beteiligte Regionen/Projektpartner waren das Ruppiner Land, die Uckermark, das Barnimer Land, das Oder-Spree-Seengebiet, das Dahmeland, das Havelland und die Städte Potsdam und Brandenburg an der Havel. Für die inhaltliche Erarbeitung, Durchführungsplanung wurde die Projektgemeinschaft PROJECT M und Heike Helmers Tourismuskontor beauftragt. Um belastbare Aussagen für die einzelnen Reviere erhalten zu können, wurden jeweils 300 Interviews pro Teilnehmerregion als Stichprobengröße angestrebt. Die als Bestandteil der Uckermark ursprünglich vorgesehene Befragung an den Uckerseen bei Prenzlau, hat dort aufgrund der verschwindend geringen Anzahl an Bootsurlaubern nicht zu ei PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 6

7 nem Ergebnis geführt. Eine Befragung der Bootsurlauber im Spreewald wird im Rahmen eines gesonderten Projektes durchgeführt. Die gesamte Stichprobe umfasst 2045 Interviews. Nicht befragt wurden Bootsfahrer, die im Umfeld des Befragungsstandortes wohnen und deren Tour nur Naherholungszwecken dient. Der Fragebogen umfasst 26 revierübergreifende Fragen und jeweils zwei oder drei revierspezifische Fragen. Diese Auswahl erfolgte in Abstimmung mit den Projektpartnern auf Grundlage mehrerer Pretests unter der Maßgabe einer Befragungsdauer von möglichst nicht länger als 15 Minuten. Befragt wurden die Bootsurlauber im Rahmen eines persönlichen Interviews im Zeitraum von Juni bis September 2009 an Werktagen und an Wochenenden. Die Befragungen fanden an Schleusen, Sportboothäfen, Wasserwanderrastplätzen und bei Anbietern statt. Die revierbezogene Auswertung bezieht sich nicht auf die wassertouristisch nicht relevanten Reisegebietsgrenzen, sondern auf zusammenhängende Gewässerbereiche aus Kundensicht. Dies führt zu einer Einteilung in 8 Reviere. Abbildung 1: Übersicht der Befragungsreviere 2010 PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 7

8 Vor dem Hintergrund der engen Gewässernetzung mit Mecklenburg Vorpommern und der daraus resultierenden gemeinsamen Vermarktung unter dem Dachbegriff Blaues Paradies wird im folgenden für die Darstellung der landesweiten Ebene dieser Begriff verwendet. Fazit: Die Befragung ist streng wissenschaftlich betrachtet nicht repräsentativ, da dies die Kenntnis der realen Grundgesamtheit aller Bootsurlauber im Land Brandenburg voraussetzen würde, die weder vorliegt noch ermittelbar ist. Die breite Streuung der Befragungsstandorte, des Befragungszeitraums und die hohe Anzahl der Interviews stellt aber eine gute Annährung an die tatsächliche Situation aus Gästesicht dar und ermöglicht damit belastbare Aussagen zum Wassertourismus in Brandenburg bzw. in den betrachteten Revieren. Dies gilt im besonderen Maße für die revierübergreifende Auswertung, aber auch für die Revierebene. Lediglich für die beiden Reviere Ruppiner Gewässer und Oder kann aufgrund der geringen Stichprobengröße nur eine Tendenz abgeleitet werden. 2.2 Stichprobe nach Bootstypen Befragt wurden Urlauber mit dem Motorboot (v.a. Motoryachten und Hausboote, zum kleineren Teil offene Motorboote ohne Kajüte und motorisierte Flöße), 425 Kanuten und 196 Urlauber mit dem Segelboot. Revierübergreifend ergibt sich damit folgende Verteilung. 59% 10% 21% Motoryacht/Hausboot Segelboot offenes Motorboot Kanu sonstiges Abbildung 2: Verteilung Bootstypen Da keine Daten zur Gesamtzahl der Bootsurlauber in Brandenburg vorliegen, basiert der Verteilungsschlüssel hinsichtlich der Bootstypen in den Revieren auf einer möglichst realistischen Einschätzung der jeweiligen Gewässersituation. Diese wurde vorher mit den regionalen Partnern abgestimmt. Die revierspezifische Gewichtung der Boots PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 8

9 typen soll damit eine Aussagefähigkeit der für die einzelnen Reviere relevanten Angebotsbereiche ermöglichen. Aufgrund der teilweise sehr schwierigen örtlichen Bedingungen konnte die angestrebte Stichprobengröße bei den Kanuten nicht immer im vollen Umfang realisiert werden. Gleichwohl ist die Stichprobe ausreichend groß, um auch für den Kanubereich belastbare Aussagen treffen zu können. Die Verteilung der Bootstypen ist folglich eine Annäherung an die tatsächliche Situation, bedeutet aber nicht, dass beispielsweise 59% der Wassertouristen-Bootsurlauber in Brandenburg mit dem Motor-Hausboot unterwegs sind, sondern dass deren Anteil an allen Befragten bei 59% liegt. Revierbezogen ergibt sich folgende Verteilung: Abbildung 3: Verteilung Bootstypen nach Revieren Die Auswertung der Fragen erfolgte differenziert nach Bootstypen. Sofern signifikante Abweichungen festgestellt wurden, sind diese im Erläuterungstext und teilweise auch bei den grafischen Abbildungen dargestellt. Auf eine gesonderte Kommentierung der Segelboote wurde weitestgehend verzichtet, da die Ergebnisse überwiegend identisch mit den Motoryachten/Hausbooten ausfallen. Die große Mehrheit der befragten Segler war mit Kajütsegelbooten unter Motorantrieb unterwegs (Tourensegler) und unterscheidet sich deshalb hinsichtlich der Infrastrukturanforderungen und des Urlaubsverhaltens kaum von Motoryacht/Hausbooturlaubern PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 9

10 Erfasst wurde neben dem Bootstyp auch die Bootsgröße bei Motorbooten. Bezogen auf alle Motoryachten liegt die Durchschnittsgröße bei 9,3 Metern. Hinsichtlich der Größenstaffelung zeigt sich dabei folgendes Bild: 15% Boote bis 8 Meter 27% Boote bis 10 Meter 25% Boote bis 12 Meter 33% Boote über 12 Meter Abbildung 4: Größenstaffelung der Motoryachten Interessant ist ein Vergleich zwischen Eignern und Charterkunden, bei dem deutlich wird, dass Charterboote im Durchschnitt deutlich größer sind als Eignerboote. Die durchschnittliche Größe eines Charterboots beträgt 10,20 Meter, bei Eignerbooten 8,90 Meter. Festzustellen ist auch, dass mit zunehmendem Alter der Skipper die Boote immer größer werden. Dies erklärt sich zum einen in dem steigenden Komfortbedürfnis, zum anderen kann davon ausgegangen werden, dass ältere Bootsurlauber in der Regel auch mehr Geld zur Verfügung haben. Fazit: Bei den Motoryachten sind 40% der Boote länger als 10 Meter. Dies gilt es bei der Gestaltung der wassertouristischen Infrastruktur stärker zu berücksichtigen, da Bootsurlauber mit größeren Booten die Anlegesituation im Land deutlich kritischer bewerten, als Bootsurlauber, die mit Booten unter 10 Meter unterwegs sind (siehe S. 62 Bewertung sowie S. 67 Defizite) 2010 PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 10

11 3. Die Zielgruppe Bootsurlauber 3.1 Bootsurlauberfahrung und Revierkenntnisse Um herauszufinden, ob es Unterschiede im Urlaubsverhalten und der -bewertung zwischen Erstkunden und Bootsurlaubern mit Regions- und Reviererfahrung gibt, wurden Bootsurlauber danach gefragt, ob sie in den letzten fünf Jahren eine Bootstour bzw. einen Bootsurlaub unternommen haben und wenn ja, wo und wie häufig. Auf dieser Grundlage lassen sich vier Teilgruppen bilden: Newcomer, die in der Regel überhaupt noch keine oder eine sehr lange zurückliegende Erfahrung mit einer Bootstour gemacht haben Bootserfahrene, die regelmäßig Bootstouren unternehmen, jedoch bislang noch nicht im Gewässersystem des Blauen Paradieses mit dem Boot unterwegs waren Regionskenner, die bereits eine Bootstour im Gewässersystem des Blauen Paradieses unternommen haben, nicht aber im befragten Revier Revierkenner, die im befragten Revier bereits eine oder mehrere Bootstouren unternommen haben Gesamt 10% 8% 20% 62% Newcomer Erfahrung nur außerhalb des Blauen Paradies Erfahrung nur außerhalb des Reviers Revier-Erfahrung Abbildung 5: Erfahrung der Bootstouristen 82% der Befragten kennen zumindest ein Revier des Gewässersystems Blaue Paradies aus eigner Erfahrung und sind damit Wiederholungstäter. Im Umkehrschluss sind nur 18% der Befragten Neukunden, d.h. erstmals mit dem Boot im Blauen Paradies unterwegs. Die folgende Grafik verdeutlicht größere Unterschiede im Hinblick auf die einzelnen Reviere PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 11

12 Abbildung 6: Erfahrung der Bootstouristen nach Revieren Im nördlichen Brandenburg ist der Anteil an Newcomern mit Abstand am höchsten, d.h. dieser Gewässerbereich ist im Brandenburger Vergleich für Neukunden am attraktivsten und/oder wird am besten am Markt wahrgenommen. Den geringsten Anteil an Neukunden weist das Revier Dahme Gewässer/Scharmützelsee auf. Das wassertouristische Nachfrageprofil dieses Gewässerbereichs ist im hohen Maße durch Bootsurlauber aus der Region selbst bzw. dem nahen Berlin gekennzeichnet. Den höchsten Anteil an Bootserfahrenen ist für die Potsdamer- und Brandenburger Havelseen festzustellen. Die Erklärung hierfür liegt vermutlich in dem vgl. hohen Eigneranteil, der aus Richtung Westen auf dem Wasserweg (Mittellandkanal, Elbe) über dieses Revier anreist. Hinsichtlich der Häufigkeit der Bootstouren können für die verschiedenen Kundengruppen die folgenden Aussagen getroffen werden: Zwischen Motorbooturlaubern und Kanuten gibt es keine größeren Unterschiede. Eigner sind verständlicherweise deutlich häufiger mit dem Boot unterwegs als Charterurlauber. Revierkenner haben in den vergangenen fünf Jahren durchschnittlich 5,5 Bootsurlaube in dem befragten Revier unternommen. 20% der Revierkenner waren noch nie außerhalb des Reviers unterwegs, kennen also nur das Revier, in dem sie befragt wurden PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 12

13 38% der Revierkenner haben bereits mehrere Bootsurlaube im Blauen Paradies unternommen. 8 % kennen außer dem Revier, in dem sie befragt wurden, nur Reviere außerhalb des Blauen Paradieses. 34% der Befragten haben bereits Bootsurlaube im Revier, im Blauen Paradies und in Revieren außerhalb des Blauen Paradieses unternommen. Bootserfahrene haben durchschnittlich 4 Bootsurlaube außerhalb des Blauen Paradieses in den letzten fünf Jahre durchgeführt Fazit Drei von vier Befragten haben bereits eine oder mehrere Bootstouren im Gewässersystem des Blauen Paradieses unternommen. Damit ist zunächst einmal eine große Wiederkehrbereitschaft festzustellen. Wer bereits einmal einen Bootsurlaub in Brandenburg unternommen hat, kommt in der Regel auch noch weitere Male. Und auch bei denen, die von weiter entfernt kommen, sind rund 2/3 der Befragten nicht zum ersten Mal im Blauen Paradies unterwegs. Immerhin 8% der Befragten haben Reviere außerhalb des Blauen Paradieses befahren, kennen aber außer dem Revier, in dem sie befragt wurden, keine weiteren Reviere im Blauen Paradies. Da bei dieser Zielgruppe eine gewisse Affinität für Bootsurlaube vorausgesetzt werden kann, ist eine Ansprache dieser Zielgruppe besonders erfolgversprechend. 3.2 Motive für einen Bootsurlaub im Blauen Paradies Insbesondere für das Marketing ist die Frage nach dem Besuchsmotiv von zentraler Bedeutung. Um dies herauszufinden, wurden die Bootsurlauber nach den Gründen für ihren Bootsurlaub in Brandenburg gefragt. Dies erfolgte als offene Frage ohne gestützte Vorgaben, Mehrfachantworten waren möglich PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 13

14 Natur, Landschaft, Schönheit 29% Neugier, Kennenlernen, Ausprobieren 15% Gewässer-Attraktivität 14% Wohnortnähe - kurze Anreise 9% konkretes Ziel ruhig, nicht überlaufen, wenig Bootsverkehr Rundtour, Durchfahrt 6% 9% 8% Abbildung 7: Gründe für ein Revier in Brandenburg gesamt Der absolute Top-Grund für die Entscheidung zu einer Bootstour im Blauen Paradies ist die Natur. Annähernd 30% aller Befragten haben bei der Frage nach den Gründen für die Auswahl des Reviers vielfältige Aspekte des Naturerlebnisses wie zum Beispiel Natur pur, tolle Landschaft, Schönheit der Natur, Wasser und Natur, Naturbelassenheit und ähnliches genannt. Antworten, die ebenfalls die naturräumlichen Gegebenheiten betreffen, sich aber stärker auf die Nutzungsmöglichkeiten der Gewässer zum Bootfahren beziehen, wurden in der Kategorie Gewässer-Attraktivität zusammengefasst. Auf dieses Themenfeld fielen insgesamt nochmals 14% aller Nennungen. Zu den häufig genannten Antworten gehörten hier beispielsweise Vielfalt der Wasserwege, schönes Sportbootrevier, viele Gewässer und viele zusammenhängende Seen. Überdurchschnittlich häufig wurde die Gewässerattraktivität von Seglern als Entscheidungsgrund für die Auswahl des Reviers genannt. Dies begründet sich darin, dass Segler vor allem Reviere mit vielen Seen und möglichst wenig Hindernissen (Brücken, Schleusen usw.) favorisieren. Fasst man beide Kategorien unter dem Oberbegriff Natur- und Gewässereignung zusammen, so beziehen sich immerhin 43% aller Nennungen zu den Gründen des Törnziels auf naturräumliche Vorzüge des Blauen Paradieses. Dabei fällt auf, dass Urlauber, die das Blaue Paradies schon von früheren Touren kennen, die Naturlandschaft nochmals deutlich häufiger als nannten als Urlauber, die erstmals im Blauen Paradies sind (46 % gegenüber 31%). Insgesamt 15% der Befragten gaben an, dass sie sich aus Neugierde für das Revier entschieden hätten und Neues Kennenlernen wollten. Es liegt auf der Hand, dass diese 2010 PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 14

15 Gründe vor allem von Personen genannt wurden, die das jeweilige Revier noch nicht kannten. So beziehen sich in der Gruppe der Befragten mit Boots-, aber ohne Reviererfahrung mehr als 30% der Nennungen auf diese Kategorie. Auf den ersten Blick erscheint überraschend, dass neben den Revierkennern auch die Newcomer ohne jegliche Bootserfahrung nur unterdurchschnittlich häufig Gründe dieser Art angaben. Es ist jedoch zu vermuten, dass es bei den Newcomern nicht so stark um das Kennenlernen eines Reviers, sondern stattdessen stärker um das Erlebnis des Bootfahrens geht. Auch für die Ansteuerung konkreter landseitiger Ziele zeigt die Gruppe mit Bootserfahrung ohne bisherige Revierkenntnisse eine überdurchschnittlich hohe Affinität. Der Besuch von Städten, Sehenswürdigkeiten, historischen Orten und ähnlichem rangiert bei diesen Bootsurlaubern mit rund 13% der Nennungen sogar noch vor der Gewässer- Attraktivität auf Platz 3. In der Gesamtsicht erreichen diese Gründe dagegen nur Platz 5. Dies zeigt, dass die Sehenswürdigkeiten als Grund für die Revierwahl nicht überbewertet werden dürfen. Sind die Bootsurlauber dann aber auf Tour, zeigt sich im Urlaubsverhalten, dass der Besuch landseitiger Ziele durchaus eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. Besonders häufig wurden die Sehenswürdigkeiten als Reviergrund in den Potsdamer und Brandenburger Havelseen genannt: Insgesamt 15% der dort Befragten gaben an, dass sie sich auch wegen der zahlreichen Sehenswürdigkeiten insbesondere der Stadt Potsdam für den Törn in dieses Revier entschieden hätten. Überdurchschnittlich viele Nennungen kann auch das Revier Barnim-Finowkanal verzeichnen, wo neben dem Schiffshebewerk auch der Finowkanal selbst mit seinen historischen Schleusen als Reiseanlass genannt wurde. Bleibt man bei der revierbezogenen Betrachtung, bestätigt sich, dass in den Revieren Ruppiner Gewässer, Spree und Dahme-Gewässer-Scharmützelsee vergleichsweise häufiger Bootsurlauber mit Wohnort in der Nähe unterwegs waren. Hier haben zwischen 13% und 18% der Befragten als Reviergrund die Wohnortnähe genannt, im Durchschnitt aller Reviere gaben dies nur 9% der Befragten an. Darüber hinaus wird deutlich, dass es sich bei den Revieren Flusslandschaft Untere Havelniederung, Potsdamer und Brandenburger Havelseen und Barnim-Finowkanal stärker als anderswo um Wasserwege handelt, die im Rahmen einer Rundtour oder als Transitstrecke befahren werden. Mehr als 10% der Befragten dieser Reviere haben dies hier als Reviergrund angegeben, der Durchschnittswert beträgt dagegen nur rund 6% PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 15

16 Die Differenzierung nach Bootstypen und Eignern/Mietern macht deutlich, dass es zwischen den verschiedenen Zielgruppen bei den zentralen Entscheidungsparametern Natur und Gewässereignung kaum nennenswerte Unterschiede gibt. Zu erwähnen bleibt, dass: Kanuten die Revierwahl zusätzlich häufiger an der Gewässerfrequentierung festmachen, für Skipper offener Motorboote die Wohnortnähe mehr Bedeutung hat und Segler die generelle Eignung des jeweiligen Reviers zum Segeln stärker gewichten. Bei den Personen, die ein Motorboot chartern oder ein Kanu mieten, beeinflusst häufig auch der Standort des Anbieters die Revierwahl. Insgesamt haben knapp 13% der Charterer und 4% der Kanuanbieter diesbezügliche Angaben gemacht. Schlüssig ist, dass diese Zahl bei den Charterkunden höher als im Kanusegment ist. Bei ersteren spielen Größe, Ausstattung und Preis des Schiffes eine entscheidende Rolle häufiger als bei der Wahl des Kanuanbieters wird hier das Revier nach dem Anbieter und nicht der Anbieter nach dem Revier ausgesucht. Fazit Natur und Landschaft ist der mit Abstand wichtigste Grund für einen Bootsurlaub im Blauen Paradies. Dies gilt gleichermaßen für Urlauber mit dem Motorboot wie mit dem Kanu. In der überregionalen Kundenansprache sollte vor diesem Hintergrund das Thema Natur + Gewässer eindeutig im Vordergrund stehen. Die anderen Gründe/Motive haben im Wesentlichen eine Funktion als Kommunikationsanlass und bieten Revieren die Chance als Profilierungselemente. Im Vordergrund steht hier die Darstellung konkreter Ziele wie Orte/Sehenswürdigkeiten oder auch einzelne Gewässerabschnitte oder Seen PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 16

17 3.3 Zielgruppenmerkmale Eigner Mieter Abbildung 8: Revierverteilung Eigner - Charterboote Insgesamt sind 82% der Motorbooturlauber mit dem eigenen Boot unterwegs, im Umkehrschluss 18% mit dem Charterboot, also fast jeder fünfte motorisierte Bootsurlauber. Dabei sind teilweise erhebliche Abweichungen zwischen den Revieren festzustellen. So liegt der Charterbootanteil im nördlichen Brandenburg signifikant höher als in den anderen Revieren. Offensichtlich findet Charterboottourismus im größeren Umfang bislang vor allem im nördlichen Brandenburg statt, insbesondere im Bereich zwischen Zehdenick Fürstenberg Rheinsberg und den angrenzenden Gewässern, während der Charterboottourismus in den anderen Gewässerregionen eine weitaus geringere Bedeutung einnimmt. Wesentlich dazu beigetragen hat neben der hohen Attraktivität des Gewässersystems sicherlich auch die Einführung des Charterscheins, der es im nördlichen Brandenburg Bootsurlaubern ermöglicht, die dortigen Gewässer ohne eigenen Bootsführerschein durchgängig mit einem Charterboot zu befahren. Dies bestätigt auch der hohe Anteil von Charterschein-Bootsurlaubern, die im nördlichen Brandenburg unterwegs sind. Mit einem Anteil von 52% ist dort mehr als jeder zweite Charterkunde mit dem Charterschein unterwegs (Landesdurchschnitt 37%), während der Anteil auf 2010 PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 17

18 den Dahmegewässern und auf der Spree bei knapp über 20%, und in den Potsdamer- Brandenburger Havelseen nur bei 11% liegt. Zwischen Eignern und Charterkunden gibt es nicht nur Unterschiede im Hinblick auf die Reviere, sondern auch bei den Booten. Wie ja bereits im vorherigen Gliederungspunkt dargestellt wurde, sind Charterboote in der Regel deutlich größer als Eignerboote. Dies korrespondiert auch mit der höheren Personenzahl an Bord, die auf dem Charterboot im Durchschnitt bei 4 Personen liegt, während Eignerboote durchschnittlich nur mit 2,4 Personen besetzt sind. Bei den Kanuten gibt es folgende revierspezifische Verteilung: Abbildung 9: Verteilung Kanuten Im Vergleich zu den Charterkunden liegt der Anteil an Mietkunden im Kanusegment deutlich höher. 61% der Befragten waren mit einem gemieteten Kanu unterwegs. Die revierbezogen Unterschiede begründen sich durch die zum Teil sehr unterschiedliche Angebotsausstattung mit Kanuanbietern. So gibt es beispielsweise im Revier Flusslandschaft Untere Havelniederung mit dem niedrigsten Anteil an Mietkanuten nur wenige Anbieter, während v.a. im gesamten nördlichen Brandenburg zahlreiche Kanuvermieter aktiv sind. Der hohe Anteil der Mietboote im Unteren Odertal resultiert aus der Nationalparkverordnung, die dort nur organisierte Kanutouren mit Anbietern zulässt PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 18

19 Fazit Ein intensiver Charterboottourismus findet v.a. im nördlichen Brandenburg statt. Der Gewässerbereich zwischen Rheinsberg Fürstenberg ist das mit Abstand bedeutendste Zielrevier für den Chartertourismus. Der geringe Anteil der Charterkunden im südöstlichen Brandenburg trotz der dortigen Charterscheinregelung erklärt sich zum einen durch den hohen Anteil an Bootsurlaubern aus dem Revierumfeld v.a. Berlin. Ein weiterer Grund liegt in der Randlage (schlechtere Erreichbarkeit mit dem Boot) und dem Sackgassencharakter der Dahmegewässer und Spree für motorisierte Boote. Ohne die Überwindung dieses Sackgassencharakters (Schleuse Märkisch Buchholz) sind dort größere Wachstumspotenziale im Chartertourismus kaum vorstellbar. Der geringe Anteil von Charterkunden im Revier Potsdamer Brandenburger Havelseen lässt sich zum einen auf die Notwendigkeit eines Sportbootsführerscheins für die Befahrung des Gesamtreviers (Charterschein gilt nur in Teilbereichen) zurückführen. Zum anderen ist zu vermuten, dass die Potsdamer- und Brandenburger Havelseen im Chartertourismus noch nicht so bekannt und etabliert sind, wie das nördliche Brandenburg. Die vgl. noch geringe Bedeutung des Chartertourismus entspricht weder den dortigen Gewässerpotenzialen, noch weisen die Potsdamer- Brandenburger Havelseen die Lagenachteile der Dahmegewässer auf. Vor diesem Hintergrund lassen sich für das Revier größere Wachstumspotenziale im Chartertourismus vermuten. Voraussetzung hierfür ist aber eine Ausweitung der Charterscheinregelung auf das gesamte Gewässersystem Herkunft Mit einem Anteil von 96% kommt die große Mehrheit der befragten Bootsurlauber aus Deutschland. Im Umkehrschluss sind nur 4% der befragten Bootsurlauber aus dem Ausland, davon die Hälfte aus den Niederlanden. Bei den ausländischen Gästen handelt es sich ausschließlich um Urlauber mit dem Motorboot. Hinsichtlich der Verteilung Eigner- und Charterboote ist auffällig, dass die Niederländischen Gäste alle mit dem eigenen Boot angereist sind, während die Charterkunden gänzlich aus den Alpenländern Schweiz und Österreich kommen PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 19

20 Die folgende Grafik zeigt die Herkunftsvereilung innerhalb Deutschlands. PLZ-Gebiete 8% 5% 59% 68% 9% 5% Berlin: 27% / 34% Rest: 32% / 34% 5% 4% 11%11% 4% 3% 5% 4% blau: Motorbootfahrer rot: Kanufahrer Abbildung 10: Herkunftsverteilung innerhalb Deutschlands Die Mehrheit der Bootsurlauber kommt aus dem Postleitzahlraum 1 mit Brandenburg, Berlin und MV. Bei den Motorbootfahrern sind dies 59 %, bei den Kanuten sogar 68%. Die Erklärung für den höheren Anteil von einheimischen Bootsurlaubern bei den Kanuten begründet sich vor allem in der kürzeren Reisedauer bzw. der deutlich höheren Gewichtung von Tagestouren. Die hohe Nachfrage aus Berlin zeigt, dass die Stadt nicht nur eine Funktion als wassertouristisches Attraktivitätsmerkmal in der Vermarktung hat, sondern auch der wichtigste Quellmarkt ist. Gut ein Viertel aller motorisierten Bootsurlauber kommt aus Berlin, bei den Kanuten sogar gut ein Drittel. Verständlicherweise nimmt die Bereitschaft für einen Bootsurlaub in Brandenburg mit zunehmender Entfernung ab. Dies gilt gleichermaßen für motorisierte Bootsurlauber wie auch für Kanuten. Noch 28% der Motorbooturlauber und 21 % der Kanuten kom PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 20

21 men aus den angrenzenden Quellmärkten Ostdeutschlands und Norddeutschland, aber nur noch 14% Motorbooturlauber und 11% der Kanuten aus West- und Süddeutschland. Im Vergleich zu seiner Bedeutung für landgebundene Urlaubsarten in Brandenburg ist der Quellmarkt NRW für den Wassertourismus mit gerade einmal 5% aller Motorbooturlauber unterdurchschnittlich entwickelt. Ein etwas anderes Bild zeigt sich allerdings bei den Charterkunden. Nur ein gutes Drittel der Charterkunden kommt aus der Region selbst (zum Vergleich Eigner 64%). Der Anteil von Charterkunden aus Süd- und Westdeutschland liegt mit 39% insgesamt deutlich über dem Durchschnittswert von 14% für alle Motorbooturlauber. Abbildung 11: Herkunftsverteilung Eigner und Charterer Revierbezogen sind erhebliche Unterschiede zu erkennen: Reviere mit überdurchschnittlichen Anteil an Bootsurlaubern aus der Region sind Barnim-Finowkanal, Dahmeseen-Scharmützelsee, Unteres Odertal und die Ruppiner Gewässer 2010 PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 21

22 Reviere mit überdurchschnittlichen Anteilen an Bootsurlaubern mit Wohnort außerhalb der Region sind Potsdamer-Brandenburger Havelsee, die Flusslandschaft Untere Havelniederung und das nördliche Brandenburg. Die revierbezogenen Ergebnisse zeigen, dass wassertouristisch derzeit lediglich das nördliche Brandenburg und mit etwas Abstand die Potsdamer- und Brandenburger Havelseen eine größere Anzahl überregionaler Bootsurlauber anziehen, die anderen Reviere hingegen in erster Linie ihre Nachfrage aus der Region Berlin Brandenburg generieren. Zwischen den nördlichen und südwestlichen Gewässern gibt es dabei allerdings einen großen Unterschied. Während das nördliche Brandenburg für die große Mehrheit aller Bootsurlauber auch Zielrevier ist, erklärt sich der vgl. hohe Anteil von Bootsurlaubern mit Wohnsitz außerhalb des Blauen Paradieses überwiegend durch die geografische Lage als Durchgangsrevier für den gesamten Bootsverkehr aus westlicher Richtung (v.a. Eignerboote). Fazit Der Motorboottourismus besitzt im Vergleich zum Kanutourismus eine größere überregionale Ausstrahlung. Da der Kanutourismus vor allem durch Tagestouren gekennzeichnet ist, fällt der Anteil der Kanutouristen mit Wohnsitz in Berlin Brandenburg im Vergleich zu Motorbooturlaubern deutlich höher aus. Die regionalen Quellmärkte, v.a. die Metropolregion Berlin bilden eine unverzichtbare Nachfragebasis für den Wassertourismus im Blauen Paradies. Die sehr hohe Wiederkehrbereitschaft erklärt sich auch durch die Nähe vieler Liegeplätze zum Wohnort. Fortsetzung siehe nächste Seite 2010 PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 22

23 Vor dem Hintergrund der hervorragenden Gewässerpotenziale kann der sehr geringe Anteil an Bootsurlaubern aus dem Ausland nicht zufriedenstellen (v.a. motorisierter Bootstourismus). Dies gilt umso mehr, als die etablierten europäischen Charterbootreviere in Irland, Frankreich und den Niederlanden einen deutlich höheren Anteil an internationalen Bootsurlaubern aufweisen, obwohl das Blaue Paradies sowohl in der Gewässer- als auch Landschaftssausstattung mindestens gleichrangig, wenn nicht sogar attraktiver einzuschätzen ist. Dies legt die Vermutung nahe, dass es bislang noch nicht im möglichen Umfang gelungen ist, Brandenburg und das Blaue Paradies als Wassersportdestination auf dem internationalen Markt zu positionieren. Positiv formuliert bedeutet dies, dass der internationale Markt gerade vor dem Hintergrund des deutlich höheren internationalen Kundenanteils in den etablierten europäischen Wassertourismusdestinationen noch größere Wachstumspotenziale verspricht und damit gute Chancen bestehen, zukünftig deutlich mehr internationale Marktpotenziale zu erschließen. Wachstumspotenziale sind auch für das südliche und westliche Deutschland zu erkennen, zumal dort der Anteil von Bootsurlaubern, die vorher bereits einen Bootsurlaub im Blauen Paradies unternommen haben, sehr gering ausfällt (hohes Neukundenpotenzial). Die vgl. geringe Anzahl an Bootsurlaubern aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland NRW spricht dafür, dass es noch nicht gelungen ist, Brandenburg dort als Wassersportregion im Bewusstsein der vielen Wassersportler zu verankern. Eine Erklärung hierfür liegt sicherlich in der schnellen Erreichbarkeit der niederländischen Gewässer für den Zielmarkt NRW. Trotz dieser starken Konkurrenz bestehen vor dem Hintergrund der Attraktivitätsvorteile des Brandenburger Gewässersystems in Punkto Natur/Landschaft sowie Gewässerqualität gute Chancen, mehr Bootsurlauber aus NRW für einen Bootsurlaub auf den Brandenburger Gewässern bzw. im Blauen Paradies zu gewinnen. Ingesamt sind die Grenzen des Wachstums im Wassertourismus noch nicht erreicht. Insbesondere in überregionaler und internationaler Hinsicht sind vor allem im motorisierten Wassertourismus noch größere Wachstumspotenziale zu erkennen. Dazu bedarf es aber vermehrter Vermarktungsaktivitäten mit überzeugender Darstellung der Wettbewerbsvorteile, die in erster Linie in der Natur und Landschaft und der vielseitigen Gewässerstruktur mit Badequalität liegen PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 23

24 3.3.3 Alter Das Durchschnittsalter eines Bootstouristen liegt in Brandenburg bei 51 Jahren. Kanuten sind im Schnitt etwa 10 Jahre jünger als Motorbooturlaubern. Motorbootfahrer (gechartertes Boot) 49 Motorbootfahrer (eigenes Boot) 55 Kanufahrer (gemietetes Kanu) 39 Kanufahrer (eigenes Kanu) 42 Abbildung 12: Durchschnittsalter der Bootstouristen Vor allem bei Motorbootfahrern in abgeschwächter Form aber auch bei Kanuten liegt das Durchschnittsalter bei den Bootseignern deutlich über dem der Charter- bzw. Mietkunden. Fazit Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung ist davon auszugehen, dass bei den Bootsurlaubern das Durchschnittsalter noch weiter zunehmen wird. Damit einher geht ein steigender Bedarf nach mehr Komfort und auch Barrierefreiheit im Wassertourismus. Diese Aspekte gilt es deshalb bei der wassertouristischen Infrastruktur- und Angebotsentwicklung zukünftig noch stärker zu berücksichtigen. Beim Marktauftritt ist bei der Bildauswahl darauf zu achten, dass bei den abgebildeten Personen vor allem die Zielgruppe 50 Plus bei Motorbooturlaubern und 40 Plus bei Kanuten im Vordergrund stehen PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 24

25 3.3.4 Crewzusammensetzung Die durchschnittliche Crewgröße liegt bei 2,9 Personen. Die meisten Urlauber sind mit dem Partner unterwegs. Bei Motorbooten reisen 60% der Befragten mit dem Partner. Familien sind deutlich unterrepräsentiert. Bei Motorbooturlaubern ist nur die Minderheit der Familien mit Kindern unter 14 Jahren unterwegs, d.h. bei den meisten Familien handelt es sich um andere Verwandtschaftskonstellationen. Die folgende Grafik veranschaulicht Unterschiede zwischen Motorboot- und Kanufahrern. Abbildung 13: Reiseverhalten der Bootstouristen Kanufahrer sind häufiger als Motorbooturlauber mit Freunden und Bekannten unterwegs, während signifikant mehr Motorbootfahrer nur mit dem Partner reisen. Dies gilt vor allem für Eignerschiffe, während bei Charterbooten der Partneranteil mit 35 % vgl. niedrig ausfällt. Dies drückt sich auf der anderen Seite in einer deutlich höheren Personenanzahl auf Charterbooten aus. Die durchschnittliche Personenzahl auf einem Charterboot liegt bei 4 Personen, bei Eignerschiffen nur bei 2,4 Personen. Wie auch bei Eignerbooten spielen Kinder auch auf Charterbooten eine untergeordnete Rolle. Charterurlauber sind deutlich häufiger als Eigner mit Freunden und Bekannten unterwegs und auch mit der Familie (aber ohne Kinder) PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 25

26 Fazit Ein Bootsurlaub in Brandenburg ist in erster Linie für erwachsene Menschen in unterschiedlichen Gruppenkonstellationen attraktiv. Die geringe Anzahl an Kindern erklärt sich bei Kanuten in erster Linie durch die begrenzte Attraktivität einer Kanutour für jüngere Kinder aufgrund der eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten. Bei Charterbooten ist eine Hauptursache in den gerade in der Feriensaison sehr hohen Charterkosten zu vermuten, die für Familien mit durchschnittlichem Einkommen kaum bezahlbar sind. 3.4 Informations- und Buchungsverhalten Aufmerksamkeitsquellen Für die Bewerbung des Blauen Paradieses und der einzelnen Reviere ist es von besonderem Interesse zu wissen, über welche Marketinginstrumente die Urlauber auf einen Bootsurlaub in Brandenburg aufmerksam wurden. Dazu wurden feste Antwortmöglichkeiten vorgegeben, die von den Bootsurlaubern mit ja oder nein beantwortet werden mussten (gestützte Antworten). Für den Fall, dass keiner dieser Punkte zutraf oder es darüber hinaus noch weitere Quellen der Aufmerksamkeit gab, wurde freie Antworten des Urlaubers von den Interviewern im Punkt anderes erfasst (ungestützte Antworten). Diese freien Antworten wurden in der Auswertung nach inhaltlichen Gesichtspunkten zusammengefasst und gruppiert. Zugelassen waren Mehrfachnennungen zugelassen PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 26

27 Aufmerksamkeit (gestützt) durch: Empfehlung durch Bekannte, Freunde, Verwandte Reise- oder Wasserwanderführer Touristische Prospekte Internet Medien (Zeitungen, Fernsehen, Radio) Messen anderes 2% 6% 12% 11% 10% 39% 47% Aufmerksamkeit (ungestützt): bereits bekannt Wohnsitz, Wohnortnähe Zufall, Durchfahrt Wasserkarte Neues, Interesse, Eigeninitiative Empfehlung, Reisebericht 2% 2% 2% 2% 4% 34% Abbildung 14: Aufmerksamkeit der Bootsurlauber Es fällt auf, dass die beiden Antwortkategorien Empfehlungen und anderes mit großem Abstand zu allen anderen Punkten am häufigsten genannt wurden. Zunächst einmal bedeutet dies, dass auch im Wassertourismus die Mund-zu-Mund-Empfehlung über schöne Reviere und lohnende Ziele eine überragende Rolle spielt. Dies betrifft alle Zielgruppen, unabhängig vom Bootstyp, der Erfahrung oder der Herkunft. Darüber hinaus gibt es eine große Anzahl von Urlaubern, für die das Blaue Paradies bereits oft schon seit langem - bekannt ist. Viele dieser Befragten wohnen in der Region, haben früher hier gewohnt oder haben ihren Bootsliegeplatz in der Nähe. Den Marketingmaßnahmen wie Messen, Medien, Internet, Reiseführern und touristischen Prospekten kommt auf den ersten Blick eine geringere Bedeutung zu. Bei weiterer Analyse und Differenzierung ergibt sich aber ein vielschichtigeres Bild. Aufgrund der Mehrfachnennungen dürfen die einzelnen Antwortkategorien nicht addiert werden. Zählt man deshalb die Anzahl der Befragten, die mindestens eine der vorgegebenen fünf Marketingmaßnahmen als Quelle ihrer Aufmerksamkeit für das Revier genannt haben, so zeigt sich, dass immerhin 32 % aller Befragten unter anderem auch über Reiseführer, touristische Prospekte, das Internet, Medien oder Messen aufmerksam geworden sind. Wie bereits aufgeführt, haben sehr viele Befragte aus der Region angegeben, dass ihnen das Revier bereits bekannt sei. Es ist zu vermuten, dass innerhalb dieser Gruppe Marketingmaßnahmen eine untergeordnete Rolle spielen. Unterscheidet man deshalb einmal zwischen den Bootsurlaubern mit Wohnsitz innerhalb und außerhalb der Postleitzahl- Region 1, wird die Bedeutung von Marketingmaßnahmen für auswärtige Urlauber 2010 PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 27

28 noch einmal deutlicher. Wie die folgende Grafik zeigt, haben von den auswärtigen Gästen insgesamt 41% der Befragten mindestens eine Marketingmaßnahme angegeben, von den einheimischen Bootsfahrern dagegen nur 23%. Abbildung 15: Mindestens eine Quelle als Marketinginstrument Auch innerhalb der einzelnen Zielgruppen unterscheiden sich die Antworten zur Aufmerksamkeit erheblich. Das Internet nimmt für alle Gäste, die erstmals das jeweilige Revier besuchen, eine wichtige Rolle ein. In dieser Gruppe haben rund 17% der Befragten das Internet genannt, in der Gruppe der Revierkenner jedoch lediglich knapp 6%. Insbesondere Urlauber, die mit einer gecharterten Motoryacht unterwegs waren, sind überdurchschnittlich häufig über das Internet auf das Revier aufmerksam geworden (27% vs. Durchschnitt 10%). Messen wurden von Chartergästen und Bootsfahrern ohne Erfahrungen im Blauen Paradies (im Regelfall mit Wohnsitz in den alten Bundesländern) mit rund 6% fast dreimal häufiger als Quelle der Erst-Aufmerksamkeit genannt als von anderen Bootsfahrern. In der Gruppe der Bootsurlauber, die Erfahrungen aus anderen Revieren innerhalb und außerhalb des Blauen Paradieses haben, aber das besuchte Revier noch nicht kannten, sind mit knapp 11% der Nennungen die Medien mehr als dreimal so häufig als bei den anderen Befragten genannt worden. Es ist anzunehmen, dass sich diese Gruppe stets aktiv um neue Reiseziele kümmert und Medienveröffentlichungen gegenüber sehr aufgeschlossen ist. Revierkenner sind dagegen oft schon viele Jahre auf den gleichen Gewässern unterwegs und haben eine vergleichsweise geringere Bereitschaft, sich aufgrund von Medienveröffentlichungen auf neue Reviere einzulassen PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 28

29 Touristische Prospekte spielen vor allem für die Mieter von Kanus eine große Rolle. Mit gut 25% wurden diese hier mehr als doppelt so häufig als im Durchschnitt als Aufmerksamkeitsquelle genannt. Mit ausschlaggebend für die höhere Zahl von Nennungen ist hier sicherlich, dass ein Teil der befragten Mieter von Kanus bereits in der Region Urlaub machte und direkt vor Ort durch touristische Prospekte auf das Kanuangebot aufmerksam wurde. Reise- und Wasserwanderführer, insbesondere auch Kartenmaterial, sind für die Eigner von Motoryachten und Kanus eine überdurchschnittlich häufig verwendete Erstinformationsquelle. Diese Gruppe wählt das Reiseziel häufig im Zuge der Törnvorbereitung über nautisches Kartenmaterial aus. Fazit Der Wassertourismus im Blauen Paradies lebt wie auch der Tourismus insgesamt im hohen Maße von Empfehlungen durch Dritte. Positive Erlebnisse der Dagewesenen sind deshalb die beste Werbung, um Neukunden zu gewinnen. Für die Neukundenakquise sind die klassischen Instrumente des Marketings dennoch unverzichtbar. Als besonders wichtigstes Medium stellt sich das Internet dar besonders für erfahrene Skipper, die neue Reviere entdecken wollen und Charterkunden (oftmals Boots-Neulinge). Ein eigenständiger, ansprechender und informativer Internetauftritt des Blauen Paradieses als Einstiegsplattform für alle Zielgruppen ist damit unbedingt zu begrüßen. Ob Törnführer, Gewässerkarte, Fachzeitschrift oder Bootsmesse: Bootsurlauber mit Erfahrungen nutzen die fachspezifischen Informationskanäle und können hier gezielt angesprochen werden. Neulinge im Wassersport werden dagegen im Allgemeinen besser über allgemeine Medien wie Tageszeitungen oder Radio sowie über touristische Prospekte erreicht PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 29

30 3.4.2 Planungs-/Buchungshorizont Im Hinblick auf die Kundenansprache ist es hilfreich zu erfahren, mit welchem zeitlichen Vorlauf die Urlauber ihren Bootsurlaub planen. Motorbootfahrer 42% 13% 12% 16% 17% bis zu einer Woche bis zu einem Monat bis zu drei Monate bis zu sechs Monate länger als sechs Monate Kanufahrer 61% 19% 9% 8% 4% bis zu einer Woche bis zu einem Monat bis zu drei Monate bis zu sechs Monate länger als sechs Monate Abbildung 16: Planungshorizont für Motorboote/Kanus Planungszeitraum und Bootstyp korrelieren eng miteinander, wie die Grafik verdeutlicht. Grundsätzlich gilt, dass mit offenen Booten häufiger Tagestouren oder Kurzurlaube unternommen werden und die Entscheidung für oder gegen die Bootstour dann oft stark von der kurzfristigen Wetterprognose abhängig ist. Am spontansten zeigten sich die Skipper offener Motorboote mehr als 75% der Befragten hatten sich erst maximal eine Woche vorher für die Tour entschieden. Aber auch für die Kanuten ist ein kurzer zeitlicher Vorlauf typisch. Von den Urlaubern mit Mietkanu haben 65% der Befragten, von den Kanu-Eignern 54% der Befragten nicht länger als eine Woche vorher geplant. Der niedrigere Anteil bei den Kanu-Eignern erklärt sich vor allem über die nicht ganz so hohe Relevanz von Tagestouren. Insgesamt ist festzustellen, dass mehr als 90% aller befragten Personen, die nur eine Tagestour unternommen hatten, diesen Bootsausflug auch erst innerhalb des letzten Monats geplant hatten. Anders als bei den offenen Booten sieht die Situation bei den Motoryachten mit Kajüte aus: Bis zu einer Woche im Voraus planen noch 42 % der Eigner, aber nur 16 % der Charterurlauber. Bei den letztgenannten beträgt der Planungshorizont bei mehr als der Hälfte der Urlauber sogar 4 Monate und länger PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 30

31 Wie zu erwarten war, ist die Planungsdauer auch von der Wohnortentfernung abhängig. So haben überdurchschnittliche viele Kurzfristentscheider ihren Wohnort innerhalb des Blauen Paradieses und in den angrenzenden Postleitzahl-Regionen. Andererseits planen aber auch fast 50% der Gäste aus weiter entfernten Wohnorten (Herkunft aus PLZ 3-9) nur maximal einen Monat im Voraus. 3.5 Tourenverhalten Dauer der Bootstour Motorbootfahrer 11% 14% 23% 24% 14% 14% Ø18,4 Tage bis zu 1 Tag 2-4 Tage 5-7 Tage 8-14 Tage Tage länger als 1 Monat Kanufahrer Ø3,4 Tage 61% bis zu 1 Tag 17% 10% 11% 1% 2-4 Tage 5-7 Tage 8-14 Tage Abbildung 17: Vergleich der Reisedauer zwischen Motorboot- und Kanufahrer Hinsichtlich der Dauer einer Bootstour sind erhebliche Unterschiede zwischen Motorbootfahrern und Kanuten festzustellen. Ein Urlaub mit dem Motorboot beinhaltet in der Regel eine oder mehrere Übernachtungen, während gut 60% der Kanuten eine Tagestour unternommen haben. Fast die Hälfe der Motorbooturlauber ist zwischen 5 und 14 Tagen unterwegs, immerhin 28% auch länger als zwei Wochen. Dies gilt im besonderen Maße für Eignerboote, die mit durchschnittlich 21 Tagen fast dreimal so lang unterwegs sind wie Charterboote. Die unterschiedliche Reisedauer zwischen Kanuten und Motorbootfahrern spielt sich auch in den Revieren wider. In den Ruppiner Gewässern und im Odertal mit dem höchsten Kanuanteil fällt die Reisedauer am geringsten aus, während in den Potsdamer- und Brandenburger Gewässern mit durchschnittlich 26 Tagen viele Bootsurlauber angetroffen wurden, die drei Wochen und länger unterwegs waren. Dies begründet sich zum einen in dem hohen Eigneranteil und zum anderen in der geografischen Lage als westliches Eingangstor in das Gewässersystem des Blauen Paradieses PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 31

32 Ingesamt lässt sich für alle Bootsurlauber mit Aufenthaltsdauer von mehr als zwei Wochen feststellen, dass diese im Rahmen ihres Bootsurlaubes in mehreren Revieren unterwegs sind. Erkennbar ist auch eine Korrelation zwischen Bootsgröße und Dauer. Je länger der Bootsurlaub, desto größer sind in der Regel auch die Boote. Sehr deutlich wird auch ein Zusammenhang zwischen Alter und Dauer des Bootsurlaubs, denn bei der Altersgruppe, die mit Abstand am längsten unterwegs ist, handelt es sich um Bootseigner über 60 Jahre, die nicht mehr berufstätig sind und teilweise auch mehrere Monate auf Reisen sind. Auch Kanuten mit eigenem Boot sind durchschnittlich länger unterwegs als Mietkanuten. Immerhin 64 % übernachten auf ihrer Tour, während der Übernachtungsanteil bei Mietkanuten nur bei 24% liegt. Motorbootfahrer (Eigner) Ø20,9 Tage 10% bis zu 1 Tag 15% 17% 24% 16% 17% 2-4 Tage 5-7 Tage 8-14 Tage Tage länger als 1 Monat Motorbootfahrer (Charter) Ø 7,3 Tage 18% 9% 48% 22% 2% bis zu 1 Tag 2-4 Tage 5-7 Tage 8-14 Tage Abbildung 18: Vergleich zwischen Eigner und Charter Charterkunden wurden darüber hinaus gefragt, ob sie im direkten Anschluss vor oder nach dem Bootsurlaub einen landgebundenen Urlaub in der Region verbringen. Mehr als jeder fünfte Charterkunde verbringt im Zusammenhang mit seinem Bootslaub weitere Ferientage in Brandenburg, mehr als die Hälfte sogar fünf Tage und mehr. Der Durchschnitt liegt bei 6,4 Tagen. Motorbootfahrer (Charter) nein 79 % ja 21 % 13% 14% 13% 36% 22% 1 Tag 2 Tage 3-4 Tage 5-8 Tage Abbildung 19: Zusatzaufenthalte 2010 PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 32

33 Fazit Während im Kanutourismus der Tagesausflug dominiert, ist ein Urlaub mit dem Motorboot häufig auch Übernachtungsurlaub (v.a. Motorboote mit Kajüte). Aufgrund der hohen Kosten für den Bootscharter und der begrenzten Urlaubszeit (die meisten Charterkunden sind noch berufstätig) sind Charterkunden mit einer durchschnittlichen Dauer von eine Woche deutlich kürzer unterwegs als Eigner mit fast drei Wochen. In der Regel ist Charterurlaub Zweit- oder Dritturlaub, kann aber in Kombination mit einem angeschlossenen Landurlaub aber auch Haupturlaub sein Wahrnehmung der Revier- und Gewässerbezeichnungen Die Bootsurlauber wurden eingangs des Interviews danach gefragt, wie sie das Revier bezeichnen, in dem sie sich gerade befinden. Sinn und Zweck dieser Frage war es herauszufinden, ob und welche Revierbezeichnungen von den Urlaubern überhaupt wahrgenommen und genutzt werden. Reviere Potsdamer Brandenburger Havelseen Flusslandschaft Untere Havelniederung Havel 48,8% Bezeichnungen mit mehr als 10% Nennungen Brandenburger Gewässer 16,1% Potsdamer Gewässer 11,4 % Havel 49 % Untere Havel 30,4 % Gesamtnennungen 10 Begriffe 10 Begriffe Spree Spree 50,4 % 9 Begriffe Seenland Oder Spree 23,5 % Dahme - Scharmützelsee Scharmützelsee 19,2 % 21 Begriffe Dahme 18,8% Storkower Seen 17,2 % Barnim - Finowkanal Finowkanal 92 % 2 Begriffe Ruppiner Gewässer Rhin Werbellinkanal 8% Ruppiner Gewässer 26,4 % Ruppiner Land 18,1 % 8 Begriffe Fortsetzung siehe nächste Seite 2010 PROJECT M GmbH und Heike Helmers Tourismuskontor 33

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