Zum Wandel der Finanzdienstleistungsmärkte. Dargestellt anhand ausgewählter Bankinstrumente und Finanzdienstleistungsinnovationen Schlüsselwörter

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Zum Wandel der Finanzdienstleistungsmärkte. Dargestellt anhand ausgewählter Bankinstrumente und Finanzdienstleistungsinnovationen Schlüsselwörter"

Transkript

1 Wilhelm Schmeisser, Jörg André Geißler, Kerstin Schütz (Hrsg.): Zum Wandel der Finanzdienstleistungsmärkte. Dargestellt anhand ausgewählter Bankinstrumente und Finanzdienstleistungsinnovationen Finanzwirtschaft Finanzdienstleistungen Empirische Wirtschaftsforschung, hrsg. von Wilhelm Schmeisser Horst Zündorf Peter Eckstein Dieter Krimphove, Band 9 ISBN , Rainer Hampp Verlag, München u. Mering 2008, 261 S., Finanzdienstleistungsmärkte durchlaufen schon seit Jahrzehnten einen unauffälligen Wandel. Doch wird erst seit den letzten Jahren der Wandel im Bankenund Versicherungsgeschäft immer stärker durch Non- und Near-Banks geprägt sowie durch das Rating/Basel II bestimmt. Diesen Wandel zu beschreiben, zu analysieren und mit Hilfe von ausgewählten Instrumenten zu gestalten, ist Ziel des Buches. Es gibt einen ersten Überblick über den Markt der Finanzdienstleistungen und deren innovativen Wandel. Schlüsselwörter: Bankensystem, innovative Finanzdienstleistungen, Non-Banks, Near-Banks, Versicherungswirtschaft, Portfolio-Optimierung mittels Asset Allocation-Strategien, Verfahren zur Steuerung von Adressausfallrisiken im Kreditmanagement Professor Dr. habil. Wilhelm Schmeisser, Professor an der FHTW Berlin für Betriebswirtschaft und an der Universität Duisburg tätig. Direktor des Kompetenzzentrums Internationale Innovations- und Mittelstandsforschung, Berlin. Direktor der Forschungsstelle Europäisches Personalmanagement und Arbeitsrecht (EPAR) an der Universität Paderborn. Dipl.-Kfm. (FH), Jörg André Geißler, ist freier wissenschaftlicher Mitarbeiter mit den Forschungsschwerpunkten: Bankbetriebslehre sowie Finanzierung und Investition. Dipl.-Kffr. (FH) Kerstin Schütz ist Forschungsassistentin und freie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kompetenzzentrum Internationale Innovations- und Mittelstandsforschung an der FHTW Berlin.

2 Finanzwirtschaft Finanzdienstleistungen Empirische Wirtschaftsforschung herausgegeben von WILHELM SCHMEISSER HORST ZÜNDORF PETER ECKSTEIN DIETER KRIMPHOVE Band 9

3 Wilhelm Schmeisser, Jörg André Geißler, Kerstin Schütz (Hrsg.) Zum Wandel der Finanzdienstleistungsmärkte Dargestellt anhand ausgewählter Bankinstrumente und Finanzdienstleistungsinnovationen Rainer Hampp Verlag München und Mering 2008

4 Diese Publikation wurde gefördert durch den Europäischen Sozialfonds und der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen des Landes Berlin. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über abrufbar. ISBN Finanzwirtschaft, Finanzdienstleistungen, empirische Wirtschaftsforschung: ISSN DOI / Auflage, Rainer Hampp Verlag München und Mering Meringerzeller Str. 10 D Mering Alle Rechte vorbehalten. Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne schriftliche Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Mikroverfilmungen, Übersetzungen und die Einspeicherung in elektronische Systeme. Dieses Buch ist auf säurefreiem und chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt. Liebe Leserinnen und Leser! Wir wollen Ihnen ein gutes Buch liefern. Wenn Sie aus irgendwelchen Gründen nicht zufrieden sind, wenden Sie sich bitte an uns.

5 Vorwort der Herausgeber In der Schriftenreihe Finanzwirtschaft, Finanzdienstleistungen und Empirische Wirtschaftsforschung erscheinen Beiträge und Arbeiten, die im Wesentlichen aus eigenen Forschungsprojekten oder einer Auftragsforschung entstanden sind. Dies gilt für Qualifizierungsarbeiten aus dem Hochschulbereich, für die betriebswirtschaftlichen Forschungsergebnisse von Kompetenzzentren bzw. (An-) Instituten sowie für Ergebnisse aus internationalen Kooperationsprojekten. Eine finanzorientierte und/oder empirische Sichtweise, wie sie von Unternehmen, der Kreditwirtschaft, von Versicherungen und anderen finanznahen Dienstleistungsunternehmen bevorzugt wird, soll das charakteristische Merkmal der Reihe sein. Anhand praktischer Problemstellungen der Betriebswirtschaftslehre werden mathematisch-statische Verfahren verstärkt angewandt. Die einzelnen Bände der Reihe folgen dabei bewusst keiner funktionalen, institutionellen oder paradigmen-orientierten Sichtweise der Betriebswirtschaftslehre. Die Schriftenreihe gibt aber auch interdisziplinären Grenzthemen eine philosophische, wissenschaftstheoretische und theoretische Plattform, insofern damit zukunftsweisende, betriebswirtschaftliche Problemstellungen angesprochen werden, die neue, weitergehende wissenschaftliche Fragen in der betriebswirtschaftlichen Forschung aufwerfen. Die Schriftenreihe wendet sich an Fachhochschulen und Universitäten, an die Kreditwirtschaft, die Versicherungswirtschaft, an Unternehmen und an alle fachinteressierte Studenten/Studentinnen sowie Manager/innen in Industrie, Verwaltung und Politik. Finanzdienstleistungsmärkte durchlaufen schon seit Jahrzehnten einen unauffälligen Wandel. Doch wird erst seit den letzten Jahren der Wandel im Bankenund Versicherungsgeschäft immer stärker durch Non- und Near-Banks geprägt sowie durch das Rating/Basel II bestimmt. Diesen Wandel zu beschreiben, zu analysieren und mit Hilfe von ausgewählten Instrumenten zu gestalten, ist Ziel des Buches. Es gibt einen ersten Überblick über den Markt der Finanzdienstleistungen und deren innovativen Wandel. Berlin, Hamburg, Nürnberg, Paderborn Die Herausgeber

6

7 Inhaltsverzeichnis I Das Bankensystem in Deutschland als integraler Bestandteil des Finanzdienstleistungsmarktes Terminologische Grundlagen Finanzdienstleistungen Banken-Begriffliche Abgrenzung Geschichte des Bankwesens: Ein kurzer Abriss Bankensysteme - international Bankensystem in Deutschland Bankenstruktur Private Geschäftsbanken Öffentlich-rechtliche Kreditinstitute Genossenschaftsbanken Bundesbank Rechtliche Grundlagen und Rahmenbedingungen Bankenaufsicht Geschäftsfelder der Banken Einlagengeschäft Kreditgeschäft Kreditarten Zahlungsverkehr Corporate-Finance (Firmenkundengeschäft) Mergers & Acquisitions Emissionsgeschäft Asset-Backed-Securities... 15

8 II Inhaltsverzeichnis 5 Macht der Banken Literaturverzeichnis II Portfolio Optimierung mittels Dynamischer Asset Allocation Strategien Grundlagen und Modelle zum Portfoliomanagement Terminologische Grundlagen Portfoliomanagement als Prozess Planung Analyse der Anleger (Zielgruppe) Finanzanalyse Vermögensverwaltungsanalyse Realisierung Portfoliobildung Portfoliorevision Kontrolle durch Performanceanalyse Fazit Ausgewählte theoretische Ansätze zum Portfoliomanagement Überblick Portfolio Selection Model nach MARKOWITZ und TOBIN Modellprämissen Probleme in der praktischen Umsetzung Capital-Asset-Pricing-Model nach SHARPE Modellprämissen Kritik und Bedeutung des CAPM für die Praxis Behavioral Finance Modelldenken vs. Realität Prospect Theory nach KAHNEMAN und TVERSKY... 45

9 III 2 Asset Allocation Definitionen Asset Allocation-Prozess: drei Begriffsverständnisse Strukturierung der Asset Allocation Gliederung der Asset Allocation nach Wirkungsgrad Gliederung der Asset Allocation nach Methodik Zur Problematik der Bildung von Assetklassen Strategische Asset Allocation: drei Fragestellungen Präferenzen der Investoren - Erstellung des Anlegerprofils Potentielle Märkte - Erstellung des Marktprofils Benchmarkfindung im Rahmen der SAA Systematik der Konstruktion von Benchmarks Problembereiche bei der Anwendung von Benchmarks Asset Allocation Strategien im Überblick Aktiv vs. Passiv (Rendite-) Prognosebasierte Strategien Taktische Asset Allocation Market Timing (Rendite-) Prognosefreie Strategien Asymmetrische Renditeverteilung Optionsstrategien Replikationsstrategien Constant Proportion Portfolio Strategien Best Return -Strategien Symmetrische Renditeverteilung Index-Tracking Minimum-Varianz-Portfolio Aktiv vs. Dynamisch... 67

10 IV Inhaltsverzeichnis 3 Portfolio Optimierung mittels Dynamischer Asset Allocation Strategien im Privatkundenbereich Zur Problematik der Bildung von Zielgruppen Präferenzen der Kundengruppe Privatkunden Rentabilitätsziel: Maximierung der Erträge Sicherheitsziel: Minimierung des Downside Risk Liquiditätsziel: Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit Besteuerung von Wertpapieranlagen Ausgewählte Dynamische Asset Allocation Strategien im Vergleich Vorstellung der Strategien Elementare Umschichtungsregeln Constant Mix Lineare Investmentregel Portfolio Insurance Dynamic Stop-Loss CPPI TIPP Best Return-Ansatz am Beispiel der Best of Two -Strategie Vergleich dieser Strategien anhand von drei Kriterien Kriterium Kapitalerhaltng Kriterium Mindestverzinsung Kriterium Renditemaximierung Fazit Ausblick und Empfehlungen für die Praxis Symbolverzeichnis Literaturverzeichnis

11 V III Zur Versicherungswirtschaft als integralen Bestandteil des deutschen Finanzdienstleistungsmarktes Versicherung - eine terminologische Bestimmung Versicherung und Risikomanagement Historischer Abriss zur Entwicklung der Versicherungsfunktionen Klassifikation von Versicherungsarten Personen- und Nichtpersonenversicherungen Schadens- und Summenversicherungen Aktiven- und Passivenversicherungen Versicherungsunternehmen Terminologische Abgrenzung Staatliche Kontrolle Organisation Statistische Angaben Exkurs: Versicherungsvermittler Versicherungsvertrag Versicherungsvertragsarten Exkurs: Wesentliche Geschäftsversicherungen Betriebs- und Berufshaftpflichtversicherung Gruppenkrankenversicherung Betriebsunterbrechungsversicherung

12 VI Inhaltsverzeichnis 8 Finanzierungsleistungen: mittel- und langfristige Kreditfinanzierungen durch Versicherungen Schuldscheindarlehen an gewerbliche Unternehmen Darlehen an private Haushalte Vermögensanlage bei Versicherungen: am Beispiel von Lebensversicherungsverträgen Formen von Lebensversicherungen Leistungsvoraussetzungen Versicherungsleistungen Kapitallebensversicherungen Rentenversicherungen Beitragszahlungen Zeitliche Verteilung Höhe der Prämie Überschussbeteiligung Laufende Weiterleitung Erhöhung späterer Versicherungsleistungen Abkürzung der Laufzeit Staatliche Aufsicht über Private Versicherungsunternehmen Versicherungsgesellschaften mit Sitz in Deutschland Ausländische Versicherungsgesellschaften aus der Europäischen Union und dem Europäischen Wirtschaftsraum mit Niederlassung in Deutschland Ausländische Versicherungsgesellschaften außerhalb der Europäischen Union/außerhalb dem Europäischen Wirtschaftsraum Ziele und Aufgaben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Literaturverzeichnis

13 VII IV Zum Wandel der Finanzdienstleistungsbranche durch innovative Dienstleistungen von Non- und Nearbanks Zum Bankenmarkt in Deutschland Bankgeschäfte durch traditionelle Banken Bankgeschäfte durch Non- und Nearbanks Kerngeschäfte im Wandel Möglichkeiten des kooperativen Markteintritts mit Kreditinstituten für Non- und Nearbanks Verteidigung der Marktanteile durch die Banken Auswirkungen der Non- und Nearbanks auf den Wandel im Bankenmarkt in Deutschland Auswirkungen auf ausländische und europäische Bankenmärkte Ausblick Literaturverzeichnis V Ausgewählte Verfahren für die Messung und Steuerung von Adressenausfallrisiken im Kreditrisikomanagement Einführung Grundsätzliches Strukturwandel im Kreditgeschäft und die Notwendigkeit der Steuerung von Adressenausfallrisiken im Bankensektor Kreditgeschäfte bei Banken Bankbetriebliche Risiken und (Kredit-)Risikomanagement Terminologische Grundlagen zum Risiko Systematisierung bankbetrieblicher Risiken

14 VIII Inhaltsverzeichnis Adressenausfallrisiken Einzelgeschäftsbezogene Kreditrisiken Kreditportfoliorisiken Ursachen von Risiko (Kredit-)Risikomanagement im Bankbereich Risikoidentifikation Risikosteuerung Risikokontrolle Rechtliche Rahmenbedingungen auf das Risikomanagement Basel II und die Solvabilitätsverordnung Einfluss für das Kreditrisikomanagement Basel II Standardansatz IRB Basisansatz und fortgeschrittene IRB Ansatz Solvabilitätsverordnung Verpflichtung zur Errichtung eines Risikomanagements nach 25a KWG Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) Management von Kreditportfoliorisiken Kreditrisikomanagement in Banken Notwendigkeit Ziele Aufgabenbereiche Risikomessung im Kreditgeschäft Erwartete Verluste Unerwartete Verluste Berechnung der unerwarteten Verluste mit Hilfe ausgewählter Risikomaße Value at Risk Credit Value at Risk

15 IX Alternative Ansätze Lower Partial Moments Expected Shortfall Vergleich der beschriebenen Modelle Praktischer Einsatz von Kreditrisikomodellen zur Kreditrisikomessung Überblick Ausfallratenmodelle CreditRisk+ TM CreditPortfolioView TM Firmenwertmodelle CreditMetrics TM CreditPortfolioManager TM Zusammenfassender Vergleich und Eignung der Modelle Schlussbetrachtung Risikoadjustierte Performancemessung RoRAC RARoC RARoRAC Steuerung der Kreditrisiken zur Optimierung des Risk-/ Return Profils Systematisierung der Ansätze zur Risikobegrenzung Ursachenbezogene Risikopolitik Wirkungsbezogene Risikopolitik Konventionelle Steuerungsansätze Risikoteilung Risikoabgeltung Bepreisung der erwarteten Verluste Bepreisung der unerwarteten Verluste

16 X Inhaltsverzeichnis Risikolimitierung Limitsystematik Zielsetzung der Adressrisikolimitierung Risikostreuung Innovative Steuerungsinstrumente Anforderungen an moderne Kreditrisikotransferinstrumente Risikotransformation durch Sekundärmärkte für Kreditrisiken Verbriefung von Kreditforderungen Kreditderivate Systematisierung von Kreditderivaten Credit default Produkte Credit default swaps Credit default notes Basket credit swaps Credit spread Produkte Credit spread forwards Credit spread options Credit linked notes Total return swaps Konzeption von total return swaps Gestaltungsvarianten von total return swaps Einsatzgebiet von Kreditderivaten Schlussbetrachtung Ausblick Anhang Literaturverzeichnis

17 Autorenverzeichnis Professor Dr. habil. Wilhelm Schmeisser, Professor an der FHTW Berlin für Betriebswirtschaft und an der Universität Duisburg tätig. Direktor des Kompetenzzentrums Internationale Innovations- und Mittelstandsforschung, Berlin. Direktor der Forschungsstelle Europäisches Personalmanagement und Arbeitsrecht (EPAR) an der Universität Paderborn. Dipl.-Kfm. (FH), Jörg André Geißler ist freier wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kompetenzzentrum Internationale Innovations- und Mittelstandsforschung, Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind Bankbetriebswirtschaftslehre sowie Finanzierung und Investition Dipl.-Kffr. (FH), Kerstin Schütz ist Forschungsassistentin und freie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kompetenzzentrum Internationale Innovations- und Mittelstandsforschung an der FHTW Berlin. Forschungsschwerpunkte: Finanzierung und Investition, Strategisches Management. Dipl. Kfm. (FH), Jörg Endesfelder ist freier wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kompetenzzentrum Internationale Innovations- und Mittelstandsforschung, Berlin. Seine Forschungsschwerpunkte sind Finanzierung und Investition. Dipl.-Kffr. (FH), Christine Fuchs ist freie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kompetenzzentrum Internationale Innovations- und Mittelstandsforschung, Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Bankbetriebswirtschaftslehre sowie Finanzierung und Investition. Dipl.-Kffr. (FH), Peggy Schettler ist freie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kompetenzzentrum Internationale Innovations- und Mittelstandsforschung, Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Technologiemanagement sowie Finanzierung und Investition.

18

19 I Das Bankensystem in Deutschland als integraler Bestandteil des Finanzdienstleistungsmarktes Wilhelm Schmeisser / Jorg Endesfelder / Kerstin Schütz 1 Terminologische Grundlagen 1.2 Finanzdienstleistungen Finanzdienstleistungen sind im weitesten Sinne alle Dienstleistungen, welche Finanzprodukte und Kapitalanlagen betreffen. Grundsätzlich lassen sich Finanzdienstleistungen in drei Bereiche unterteilen: Bankgeschäfte, Finanzdienstleistungen im engeren Sinne, Versicherungen. Bankgeschäfte werden durch Kreditinstitute (Banken) abgewickelt und sollen Gegenstand dieses Beitrages sein. Finanzdienstleistungen im engeren Sinne werden durch Finanzdienstleistungsinstitute abgewickelt. Dabei handelt es sich um Anlageberatung, Vermögensberatung, Anlagevermittlung, Abschlussvermittlung, Eigenhandel für andere Vermögensverwaltung, Emissionsgeschäft, Non- oder Nearbanks und Immobiliengeschäfte. Versicherungen werden durch Versicherungsunternehmen laut Versicherungsaufsichtsgesetz angeboten. 1.3 Banken-Begriffliche Abgrenzung Der Bankenbegriff lässt sich unter mehreren Aspekten betrachteten. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht sind Banken Dienstleistungsunternehmen, die Geld- und Kapitalanlagen, Finanzierungen, Zahlungsabwicklungen und sonstige Leistungen (z.b. Beratung, Risikoübernahme, Vermittlung und Verwaltung) anbieten. 1 Diese Betrachtungsweise umfasst zwar die Arten der Bankdienstleistungen ist aber nur von geringer Aussagekraft. Genauer ist die juristische Definition gemäß dem Kreditwesengesetz (Gesetz über das Kreditwesen, KWG). Dort werden die Begriffe Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und zusätzliche Begriffe genau definiert. Kreditinstitute (Banken) sind Unternehmen, die Bankgeschäfte erwerbsmäßig oder in einem Umfang betreiben, der einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert. ( 1 Abs. 1 Satz 1 KWG) 1 Becker/ Peppmeier (2000), S. 14.

20 2 Kapitel I Als Finanzdienstleistungsinstitute bezeichnet das KWG Unternehmen, die Finanzdienstleistungen für Dritte erbringen. Sie unterliegen genau wie die Kreditinstitute der staatlichen Aufsicht. ( 1 Abs. 1a KWG) 2 Geschichte des Bankwesens 2 : Ein kurzer Abriss Genau genommen begann das Bankwesen mit dem Münzwesen. Griechische und römische Münzen sind bereits aus der Antike bekannt. In der vorchristlichen Zeit, um 600 v. Chr., dominierte das griechische Münzwesen. Als erste Bankgeschäfte im engeren Sinne gelten die etablierten Münzwechsel im Mittelalter, welche in Italien im 12./13. Jahrhundert ihren Ausgangspunkt hatten. Das Versprechen des Ausstellers, an einem bestimmten Ort in der dort geltenden Währung einen bestimmten Betrag auszuzahlen, wurde die Grundlage für den heute bekannten Wechsel(brief)... 3 Das Geld wurde dabei auf dem Tisch (banca) ausgebreitet. Viele Bankbegriffe wie giro = Kreis und bilancia = Waage wurden daher durch das Italienische geprägt. Durch das Zinsverbot der katholischen Kirche waren vor allem Juden im Bankgeschäft als Geldverleiher tätig. Aus der Verwahrung von Wertgegenständen und Geld entstand das Depositengeschäft (Einlagengeschäft) und in der Folge das Darlehensgeschäft, wenn diese Depositen (Einlagen) verliehen bzw. investiert wurden. Zur Zeit der kirchlichen Messen entstanden Märkte, auf denen im großen Umfang Geldgeschäfte abgewickelt wurden, aus denen sogenannte Börsen entstanden. Als die erste Börse, in der heute bekannten Form, galt die Amsterdamer Börse, die 1611 eröffnet wurde. Die ersten Notenbanken gab es im 17./18. Jahrhundert. Die Etablierung von Banknoten, als gesetzliches Zahlungsmittel, führte zur Schaffung eines Notenbankmonopols. Das Monopol zur Emission von Banknoten war seitdem den Zentralbanken vorbehalten. Als erster erfolgreicher Vorfahre einer Zentralbank gilt die Stockholms Banko (1656). In Deutschland erhielt die im Jahr 1875 gegründete Reichsbank das Notenbankmonopol (1909). Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert stieg der Kapitalbedarf der Unternehmen rapide an. Die bis dahin agierenden Privatbankiers konnten diese großen Kapitalbeträge nicht aufbringen. Es kam zu einer Konzentration im Bankenbereich. Aus diesem Bedarf heraus wurden zahlreiche Aktienbanken gegründet, welche die erforderlichen Kapitalmengen aufbringen konnten. Daneben entstanden im gleichen Zeitraum in allen europäischen Ländern Hypothekenbanken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken. 2 3 Tolkmitt (2004), S. 5. Ebenda, S. 5.

21 Das Bankensystem in Deutschland als integraler Bestandteil des Finanzdienstleistungsmarktes 3 3 Bankensysteme - international Prinzipiell lassen sich Bankgeschäfte in die Bereiche Commercial Banking und Investment Banking einteilen. Im Commercial Banking nehmen Banken Kapital entgegen und vergeben Kredite. Sie betreiben dabei Losgrößen-, Fristen- und Risikotransformation. Weiterhin werden Umtausch- und Zahlungsleistungen zum Commercial Banking gezählt. 4 Bei der Losgrößen-Transformation wandeln Banken größere Beträge in kleinere um (oder umgekehrt); beispielsweise bei der Ansammlung kleinerer Sparbeträge und die Herausgabe eines größeren Kredites. Die Fristentransformation beschreibt die Geldanlage von Kapitalgebern über einen kurzen Zeitraum (1 Jahr) während die Bank das Kapital langfristig (5 Jahre) einem Kapitalnachfrager bereitstellt. In diesem Fall muss die Bank rechtzeitig einen neuen Kapitalgeber finden. Außerdem übernehmen Banken das Risiko, welches einzelne Kapitalanbieter nicht tragen wollen. Die Einlagen der Banken sind gesetzlich geschützt, das heißt die Anleger erhalten ihr Geld in jedem Fall zurück, unabhängig davon, ob der einzelne Kapitalnehmer seinen Verpflichtungen nachkommt oder nicht. 5 Im Investment Banking treten Banken als Händler und Mittler auf Kapitalmärkten auf. Dabei geht es vor allem um: Kapitalmarkttransaktionen, Handel mit Aktien u. fest-verzinslichen Wertpapieren, Financial Engineering und Mergers & Aquisition. Bankensysteme unterscheiden sich grundsätzlich in das anglo-amerikanische Trennbankensystem und das Universalbankensystem. Beim Trennbankensystem spezialisieren sich die Banken auf Investment Banking oder Commercial Banking. Eine Vermischung ist nicht gestattet. Prinzipiell ist das Investment Banking riskanter als das Commercial Banking. Verluste aus dem einen Bereich können nicht mit Erfolgen im anderen Bereich kompensiert werden. Die Kundenbindung ist gegenüber dem Universalbankensystem relativ geringer. Außerdem haben die Banken weniger Einfluss auf die Unternehmensführung. Beispiele für das Trennbankensystem finden wir in den USA und in England. Dabei ist dieses System in England historisch gewachsen und unterliegt einer freiwilligen Selbstbeschränkung. In den USA ist die Trennung gesetzlich geregelt (Glass-Steagall-Act). Beim Universalbankensystem bietet eine Bank alle Bankdienstleistungen an. Der Vorteil dieses Hausbankensystems ist, dass die Bank ihren Kunden und der Kunde 4 5 Hartmann-Wendels/ Pfingsten/ Weber (2004), S. 10. Vgl. Tolkmitt (2004), S. 4.

22 4 Kapitel I seine Bank durch die lange Zusammenarbeit (relativ) genau kennt. Dadurch existiert in der Regel eine langfristige Geschäftsbeziehung (auch in Krisenzeiten) und es entsteht ein gewisses Kunden-Bank-Verhältnis. Dabei kann es sein, dass die Bank u.u. auch einmal weniger vorteilhafte Geschäftsabschlüsse in Kauf nimmt. Als Nachteil wird argumentiert, dass die Banken durch ihre Macht unmittelbar Einfluss auf die Unternehmen ausüben können und damit mittelbar auf das gesamte Wirtschaftssystem. Dieses Universalbankensystem ist in Deutschland, Kanada und Österreich verbreitet. Der internationale Trend geht aus unterschiedlichen Gründen zum Universalbankensystem. Die Trennung der Bankendienstleistungen ist auf Grund neuer Produkte, der weiteren Internationalisierung des Bankensystems und der Forderung der Kunden nach komplexen Finanzdienstleistungen auf Dauer nicht aufrecht zu erhalten. 4 Bankensystem in Deutschland Das Deutsche Bankensystem ist ein Universalbankensystem mit Spezialbanken. Dabei lassen sich die Banken nach unterschiedlichen Gesichtspunkten einteilen. Einteilung der Kreditinstitute Nach der Zielsetzung Nach der Geschäftsstruktur Nach der Rechtsform erwerbswirtschaftlich z.b. Gewinnerzielung bei privaten Banken gemeinwirtschaftlich z.b. Förderung und Pflege des Spargedankens genossenschaftlich z.b. Förderung der Mitglieder einer Volksoder Raiffeisenbank Universalbanken Abwicklung aller wesentlichen Bankgeschäfte einschließlich des Wertpapierhandels Spezialbanken Beschränkung auf einzelne Bankgeschäfte öffentlich/ rechtlich Anstalt oder Körperschaft des öffentlichen Rechts privatrechtlich Einzelunternehmungen Personengesellschaften Kapitalgesellschaften Abb. 1: Einteilung der Kreditinstitute 6 6 Sauter (2002).

23 Das Bankensystem in Deutschland als integraler Bestandteil des Finanzdienstleistungsmarktes Bankenstruktur Das Deutsche Bankensystem besteht im Wesentlichen aus drei Säulen die sich in folgende Säulen gliedern lassen: 1. Säule: private Geschäftsbanken, 2. Säule: öffentlich-rechtliche Kreditinstituten, 3. Säule: Genossenschaftsbanken. Den größten Marktanteil haben die öffentlich-rechtlichen Kreditinstitute gefolgt von den Privaten Banken und Genossenschaftsbanken (Abbildung 2). Abb. 2: Marktanteile der Bankengruppen in Deutschland Private Geschäftsbanken Zu den Privaten Geschäftsbanken zählen u.a. die vier großen Geschäftsbanken Deutsche Bank, Dresdner Bank, Hypovereinsbank, Commerzbank sowie die Postbank und rund 200 kleinere Privatbanken. Hinzu kommen verschiedene Spezialbanken, wie die Hypothekenbanken und Bausparkassen.

24 6 Kapitel I Öffentlich-rechtliche Kreditinstitute Zu den öffentlich-rechtlichen Kreditinstituten gehören die Sparkassen, 11 Landesbanken und die DekaBank als Zentralinstitut. Neben den rund 500 öffentlichrechtlichen Sparkassen existieren z.z. 7 freie Sparkassen. Sparkassen unterliegen dem Prinzip der Gemeinnützigkeit. Die Besonderheit der Sparkassen ist die Anstaltslast (daher die öffentlich-rechtliche Rechtsform) und die Gewährträgerhaftung (bis 2005). Träger der kommunalen Sparkassen sind die Städte, Gemeinden und Kommunen. Die Anstaltslast besagt, dass die Träger ihre Sparkassen funktionsfähig halten müssen. Durch die Gewährträgerhaftung waren die Kommunen ursprünglich verpflichtet für alle Zahlungsverpflichtungen und Verbindlichkeiten ihrer Sparkasse in vollem Umfang zu haften. Aufgrund einer Klage des privaten deutschen Bankgewerbes gibt es diese Gewährträgerhaftung nicht mehr. Sparkassen waren für den kleinen Mann gedacht. Der öffentliche Auftrag der Sparkassen besteht in der kreditwirtschaftlichen Versorgung der kommunalen Bevölkerung und als Gewährträger. So führen die kommunalen Sparkassen ca. 80% der Sozialhilfeempfänger-Konten. Sparkassen sind nach dem Regionalprinzip organisiert. Das heißt Sparkassen sollen nur in ihrer Region tätig werden und nicht untereinander in Konkurrenz treten Genossenschaftsbanken Die dritte Säule bilden die Genossenschaftsbanken. Dazu gehören die Volks- und Raiffeisenbanken, die DZ-Bank als Zentralinstitut, der Sparda-Verbund und weitere. Neben diesen drei Säulen gibt es Kreditinstitute mit Sonderaufgaben, z.b. die Kreditanstalt für den Wiederaufbau (KfW), die Deutsche Ausgleichsbank (DtA-Bank) und die Investitionsbanken der Länder. Die Kreditanstalt für den Wiederaufbau (KfW) war ursprünglich für Hilfen für den Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg gegründet worden. Heute ist sie vor allem für die Abwicklung von Entwicklungshilfe, die Mittelstandsförderung und langfristige Exportfinanzierung zuständig. Die Deutsche Ausgleichsbank gewährt Kredite im Rahmen von Förderprogrammen, übernimmt Garantien und Bürgschaften für bestimmte Personengruppen und fördert den gewerblichen Mittelstand. Die Investitionsbanken der Länder geben Investitionshilfen für Existenzgründer bzw. den Mittelstand und Finanzierungen in die wirtschaftsnahe Infrastruktur, in Bildung und Kultur, Wohnungsbau usw. Alle drei Institute sind Anstalten des öffentlichen Rechts. Privatrechtlich-Organisierte Kreditinstitute mit Sonderaufgaben sind z.b. die Deutsche Industriebank AG (IKB) und die AKA Ausfuhrkredit GmbH. Ihre Aufgaben bestehen insbesondere in der mittel- und langfristigen Unternehmensfinanzierung bzw. in der Exportfinanzierung. Neben den beiden genannten Institutionen existieren weitere Kreditinstitute mit Sonderaufgaben.

Zum Wandel der Finanzdienstleistungsmärkte

Zum Wandel der Finanzdienstleistungsmärkte Wilhelm Schmeisser, Jörg André Geißler, Kerstin Schütz (Hrsg.) Zum Wandel der Finanzdienstleistungsmärkte Dargestellt anhand ausgewählter Bankinstrumente und Finanzdienstleistungsinnovationen Rainer Hampp

Mehr

Bunkbetriebslehre. Professor Dr. Hans Paul Becker Professor Dr. Arno Peppmeier. 5., völlig neue Auflage

Bunkbetriebslehre. Professor Dr. Hans Paul Becker Professor Dr. Arno Peppmeier. 5., völlig neue Auflage Bunkbetriebslehre Professor Dr. Hans Paul Becker Professor Dr. Arno Peppmeier 5., völlig neue Auflage hal tsverzeichnis rwort... 5 nutzungshinweis... 6 dtsverzeichnis... 7 r.t.?~~.u... 13 Wesen von Banken......

Mehr

2. Bank und Banksysteme

2. Bank und Banksysteme 2. Bank und Banksysteme 2.1 Zum Begriff der Bank 2.1.1 Legaldefinition 2.1.2. Gesetz über das Kreditwesen (KWG) 2.1.3. Abgrenzungsmöglichkeiten der Bankleistungen 2.2 Grundstruktur des deutschen Bankensystems

Mehr

Human Capital Management: Anwendbarkeit und Nutzen einer monetären Human Capital Bewertung mit der Saarbrücker Formel nach Scholz, Stein & Bechtel

Human Capital Management: Anwendbarkeit und Nutzen einer monetären Human Capital Bewertung mit der Saarbrücker Formel nach Scholz, Stein & Bechtel Michael Kock. Human Capital Management: Anwendbarkeit und Nutzen einer monetären Human Capital Bewertung mit der Saarbrücker Formel nach Scholz, Stein & Bechtel Praxisorientierte Personal- und Organisationsforschung;

Mehr

Lerneinheit A Bankgeschäftliche Rahmenbedingungen

Lerneinheit A Bankgeschäftliche Rahmenbedingungen Lerneinheit A Bankgeschäftliche Rahmenbedingungen Dr. Reinhold Rickes Inhalt Einleitung 3 Lernziele 3 1 Stellung der Kreditinstitute an den Finanzmärkten 4 1.1 Arten von Finanzmärkten 4 1.2 Direkte Finanzierung

Mehr

Human Capital Management, Personalcontrolling, Saarbrücker Formel, Personalvermögensrechnung, monetäre Bewertung

Human Capital Management, Personalcontrolling, Saarbrücker Formel, Personalvermögensrechnung, monetäre Bewertung Michael Kock. Human Capital Management: Anwendbarkeit und Nutzen einer monetären Human Capital Bewertung mit der Saarbrücker Formel nach Scholz, Stein & Bechtel Praxisorientierte Personal- und Organisationsforschung;

Mehr

Grundbegriffe Vorbemerkung Zur allgemeinen Systematisierung von Instrumenten der Fremdfinanzierung 40 2.1.3 2.1.4

Grundbegriffe Vorbemerkung Zur allgemeinen Systematisierung von Instrumenten der Fremdfinanzierung 40 2.1.3 2.1.4 Inhaltsverzeichnis Vorwortt Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Seite VI vm X XII.....2..3..4.2.2..2.2.2.2..2.2.2.2.2.3.2.3.3.3..3.2.3.3 Anbieter von Finanzdienstleistungen

Mehr

Modul: Management im Retailbanking. Thema: Banking/Bankensystem/Retailbanking. Fachhochschule Düsseldorf, Fachbereich Wirtschaft

Modul: Management im Retailbanking. Thema: Banking/Bankensystem/Retailbanking. Fachhochschule Düsseldorf, Fachbereich Wirtschaft Modul: Management im Retailbanking Thema: Banking/Bankensystem/Retailbanking Fachhochschule Düsseldorf, Fachbereich Wirtschaft Dozent: Dr. Stephan Weingarz Legaldefiniton Bank über 1 KWG Kreditinstitute

Mehr

Kredit-Rating. Interne Ratingverfahren der Banken und Sparkassen als Basis bonitätsabhängiger Bepreisung von Krediten

Kredit-Rating. Interne Ratingverfahren der Banken und Sparkassen als Basis bonitätsabhängiger Bepreisung von Krediten Kredit-Rating Interne Ratingverfahren der Banken und Sparkassen als Basis bonitätsabhängiger Bepreisung von Krediten Von der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig genehmigte DISSERTATION

Mehr

SaarLB kooperiert mit Berenberg Bank 400 Jahre Erfahrung in Vermögensverwaltung und -analyse

SaarLB kooperiert mit Berenberg Bank 400 Jahre Erfahrung in Vermögensverwaltung und -analyse Presseinformation SaarLB kooperiert mit Berenberg Bank 400 Jahre Erfahrung in Vermögensverwaltung und -analyse Saarbrücken, 12.11.2009. Die Landesbank Saar (SaarLB) und die Hamburger Berenberg Bank arbeiten

Mehr

M&A IM BANKEN- UND SPARKASSENSEKTOR

M&A IM BANKEN- UND SPARKASSENSEKTOR Patricia Volhard, André Kruschke Erwerb von Kreditportfolien durch (Nicht-)Kreditinstitute und die Besonderheiten nach dem KWG M&A IM BANKEN- UND SPARKASSENSEKTOR Praxisprobleme und Lösungen 5. Februar

Mehr

Türkiye İş Bankası A.Ş.

Türkiye İş Bankası A.Ş. İŞBANK AG Türkiye İş Bankası A.Ş. 2 Gegründet 1924 Größte Bank der Türkei (Bilanzsumme per 31.12.2012: ca. 99 Mrd.) Größtes Filialnetz in der Türkei (>1.250 Filialen) Mehr als 4.800 Geldautomaten landesweit

Mehr

Informationsveranstaltung der NRW.BANK. Finanzieren wird Dich faszinieren Ausbildung & Studium in der NRW.BANK

Informationsveranstaltung der NRW.BANK. Finanzieren wird Dich faszinieren Ausbildung & Studium in der NRW.BANK Informationsveranstaltung der NRW.BANK Finanzieren wird Dich faszinieren Ausbildung & Studium in der NRW.BANK Grundlagen des Bankgeschäfts Mittelbeschaffung und Mittelverwendung Privatpersonen & Unternehmen

Mehr

Fragen und Antworten zur Sicherheit von Geldanlagen

Fragen und Antworten zur Sicherheit von Geldanlagen S Finanzgruppe Fragen und Antworten zur Sicherheit von Geldanlagen Informationen für die Kunden der Sparkassen-Finanzgruppe Im Zusammenhang mit der internationalen Finanzmarktkrise stellen sich Kunden

Mehr

Fragen und Antworten zur Sicherheit von Geldanlagen

Fragen und Antworten zur Sicherheit von Geldanlagen S Finanzgruppe Fragen und Antworten zur Sicherheit von Geldanlagen Informationen für die Kunden der Sparkassen-Finanzgruppe Im Zusammenhang mit der internationalen Finanzmarktkrise stellen sich Kunden

Mehr

Das deutsche Banken-und

Das deutsche Banken-und Das deutsche Banken-und Finanzsystem Im Spannungsfeld von internationalen Finanzmärkten und regionaler Orientierung Proseminar Wirtschaftsgeographie SS 2011 von Andreas Trapp 1 Stern View (2011) Proseminar

Mehr

Merkblatt Kapitalanlagenvermittlung einschließlich Anlageberatung gem. 34c GewO

Merkblatt Kapitalanlagenvermittlung einschließlich Anlageberatung gem. 34c GewO Merkblatt Kapitalanlagenvermittlung einschließlich Anlageberatung gem. 34c GewO Rechtliche Voraussetzungen der Kapitalanlagenvermittlung Wer Kapitalanlagen im Sinne des 34 c Abs. 1 Satz 1 Nr. 1b Gewerbeordnung

Mehr

Egger Kreditmanagement im Unternehmen

Egger Kreditmanagement im Unternehmen Egger Kreditmanagement im Unternehmen Praxis der Unternehmens führung Uwe-Peter Egger Kreditmanagement im Unternehmen Kriterien für die Wahl der Bank Kreditbeschaffung durch das Unternehmen Anforderungen

Mehr

Basel II aus Sicht der Bank

Basel II aus Sicht der Bank Basel II aus Sicht der Bank Mag. Sabine Pramreiter 11. September 2008 Basel II aus Sicht der Bank Basel II in Österreichischen Banken Ratingverfahren Finanzierung Finanzplanung Tools zur Ratingverbesserung

Mehr

RISIKOFAKTOR - CREDIT SPREADS

RISIKOFAKTOR - CREDIT SPREADS RISIKOFAKTOR - CREDIT SPREADS ABSICHERUNG, AKTIVE RISIKOSTEUERUNG UND HANDEL MIT CREDIT DEFAULT SWAPS (CDS) Einführungsprozess zur schnellen und effizienten Produktnutzung VERÄNDERTES UMFELD FÜR DAS KREDITGESCHÄFT

Mehr

Fachveranstaltung IHK: Kennen Sie Ihr Rating? Katrin Hummel Deutsche Bundesbank Hauptverwaltung HMS

Fachveranstaltung IHK: Kennen Sie Ihr Rating? Katrin Hummel Deutsche Bundesbank Hauptverwaltung HMS Fachveranstaltung IHK: Kennen Sie Ihr Rating? Deutsche Bundesbank Hauptverwaltung HMS Rating = Einschätzung der Bonität eines Schuldners Ratingerstellung Rating- Kredit- Deutsche agenturen institute Bundesbank

Mehr

Empfehlung des Fachgremiums OpR zur Geschäftsfeldzuordnung (vom 05.03.2008)

Empfehlung des Fachgremiums OpR zur Geschäftsfeldzuordnung (vom 05.03.2008) Empfehlung des Fachgremiums OpR zur Geschäftsfeldzuordnung (vom 05.03.2008) Vorbemerkung: Das Fachgremium OpR hat sich in seinem Mandat die Aufgabe gestellt, Vorschläge zu erarbeiten, wie die bei der nationalen

Mehr

SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG Drucksache 16/2447 16. Wahlperiode 09-02-20. der Abgeordneten Monika Heinold (Bündnis 90 / DIE GRÜNEN)

SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG Drucksache 16/2447 16. Wahlperiode 09-02-20. der Abgeordneten Monika Heinold (Bündnis 90 / DIE GRÜNEN) SCHLESWIG-HOLSTEINISCHER LANDTAG Drucksache 16/2447 16. Wahlperiode 09-02-20 Kleine Anfrage der Abgeordneten Monika Heinold (Bündnis 90 / DIE GRÜNEN) und Antwort der Landesregierung Ministerium für Wissenschaft,

Mehr

Kommunale Verwaltungssteuerung Band 4

Kommunale Verwaltungssteuerung Band 4 Kommunale Verwaltungssteuerung Band 4 Kommunales Finanzmanagement Möglichkeiten und Grenzen moderner Finanzinstrumente Von Prof. Dr. Jörg Prokop und Keno Borde E R I C H S C H M I D T V E R L A G Bibliografische

Mehr

Vortrag Kredit. PM 08.07.2014 Seite 1

Vortrag Kredit. PM 08.07.2014 Seite 1 Vortrag Kredit PM Seite 1 Was glaubt ihr...was ein Kredit ist? Seite 2 Allgemein Thema Kredit // Definition Rückzahlung Seite 3 Kredit Personengruppen - Privatkunden z.b. Hr. Meier - Firmenkunden z.b.

Mehr

Talentmanagement mit System

Talentmanagement mit System Talentmanagement mit System Peter Wollsching-Strobel Birgit Prinz Herausgeber Talentmanagement mit System Von Top-Performern lernen Leistungsträger im Unternehmen wirksam unterstützen Der PWS-Ansatz Herausgeber

Mehr

Sprechen Sie mit Ihrer Bank auf Augenhöhe! Begriffe und Tipps für das Bankgespräch

Sprechen Sie mit Ihrer Bank auf Augenhöhe! Begriffe und Tipps für das Bankgespräch Sprechen Sie mit Ihrer Bank auf Augenhöhe! Begriffe und Tipps für das Bankgespräch IHRE REFERENTIN: Gabriele Taphorn Bankkauffrau, Dipl. Betriebswirtin 14 Jahre Firmenkundenberaterin im Bereich öffentliche

Mehr

Finanzwirtschaft. Kapitel 9.: Finanzierungsinstitutionen

Finanzwirtschaft. Kapitel 9.: Finanzierungsinstitutionen Finanzwirtschaft Kapitel 9.: Finanzierungsinstitutionen Prof. Dr. Thorsten Poddig Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insbes. Finanzwirtschaft Universität Bremen Hochschulring 4 / WiWi-Gebäude

Mehr

Finanzierung. kiehl. Kompakt-Training Praktische Betriebswirtschaft. Kompakt-Training. Herausgeber Prof. Dipl.-Kfm. Klaus Olfert.

Finanzierung. kiehl. Kompakt-Training Praktische Betriebswirtschaft. Kompakt-Training. Herausgeber Prof. Dipl.-Kfm. Klaus Olfert. Kompakt-Training Praktische Betriebswirtschaft Herausgeber Prof. Dipl.-Kfm. Klaus Olfert Kompakt-Training Finanzierung von Prof. Dipl.-Kfm. Klaus Olfert Prof. Dn Christopher Reichel 6. aktualisierte und

Mehr

KAPITALANLAGENVERMITTLUNG: ABGRENZUNG MAKLERERLAUBNIS UND/ODER ERLAUBNIS NACH KREDITWESENGESETZ

KAPITALANLAGENVERMITTLUNG: ABGRENZUNG MAKLERERLAUBNIS UND/ODER ERLAUBNIS NACH KREDITWESENGESETZ KAPITALANLAGENVERMITTLUNG: ABGRENZUNG MAKLERERLAUBNIS UND/ODER ERLAUBNIS NACH KREDITWESENGESETZ Wer Kapitalanlagen i. S. d. 34 c Abs. 1 Satz 1 Nr. 1b Gewerbeordnung (GewO) vermitteln möchte, hat vorher

Mehr

Inhalt. Kapitel 1 Vorüberlegungen bei der Geldanlage. Vorwort... 11

Inhalt. Kapitel 1 Vorüberlegungen bei der Geldanlage. Vorwort... 11 Vorwort... 11 Kapitel 1 Vorüberlegungen bei der Geldanlage Lohnt es sich auch bei wenig Geld über die Geldanlage nachzudenken?... 14 Welche Risiken sind mit Geldanlagen verbunden?... 16 Welche Faktoren

Mehr

Kompakt-Training Praktische Betriebswirtschaft 5 Vorwort zur 8. Auflage 7 Benutzungshinweise 8

Kompakt-Training Praktische Betriebswirtschaft 5 Vorwort zur 8. Auflage 7 Benutzungshinweise 8 Kompakt-Training Praktische Betriebswirtschaft 5 Vorwort zur 8. Auflage 7 Benutzungshinweise 8 A. Grundlagen 15 1. Investition 19 1.1 Objektbezogene Investitionen 20 1.2 Wirkungsbezogene Investitionen

Mehr

Bankenkrisenökonomie

Bankenkrisenökonomie Bankenkrisenökonomie Entstehung, Verlauf, Vermeidung und Verwaltung von Bankenkrisen Dissertation zur Erlangung des wirtschaftswissenschaftlichen Doktorgrades der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät

Mehr

Unternehmens- und Kapitalmarktrecht Teil 7

Unternehmens- und Kapitalmarktrecht Teil 7 Unternehmens- und Kapitalmarktrecht Teil 7 Universität Hamburg, WS 2012/2013 von Rechtsanwalt Dr. Ingo Janert Dr. Ingo Janert, 2012 1. Bedeutung und rechtliche Grundlagen des Investmentrechts a. Investmentfonds

Mehr

Private Banking. Prof. Dr. Markus Rudolf (Hg.)

Private Banking. Prof. Dr. Markus Rudolf (Hg.) Prof. Dr. Markus Rudolf (Hg.) Private Banking Unter Mitarbeit von: Dipl.-Volksw. Dipl.-Math. Katrin Baedorf, Dipl.-Kfm. Marc Engelbrecht # Dipl.-Kfm. Carsten Hörn, Prof. Dr. Deborah Knirsch, Dipl.-Kfm.

Mehr

S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband. Darauf können sich die Kunden verlassen: Sparkassen stehen für Sicherheit und Stabilität

S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband. Darauf können sich die Kunden verlassen: Sparkassen stehen für Sicherheit und Stabilität Deutscher Sparkassen- und Giroverband (DSGV) Kommunikation und Medien Charlottenstraße 47 10117 Berlin Telefon 030 202 25-5115 Telefax 030 202 25-5119 S Finanzgruppe Deutscher Sparkassenund Giroverband

Mehr

Immobilieninvestition. -finanzierung kompakt

Immobilieninvestition. -finanzierung kompakt Immobilieninvestition und -finanzierung kompakt von Prof. Dr. Michaela Hellerforth Oldenbourg Verlag München Inhalt Vorwort V 1 Grundlagen 1 1.1 Investition und Finanzierung 1 1.2 Einfuhrung in die Investitions-

Mehr

Onlinehandel, Multi-Channel-Retailing, Handelsmarketing, Bekleidungsbranche, Marktsegmentierung, Conjoint-Analyse

Onlinehandel, Multi-Channel-Retailing, Handelsmarketing, Bekleidungsbranche, Marktsegmentierung, Conjoint-Analyse Philipp Andrée: Marktsegmente im Onlinehandel der Bekleidungsbranche. Entwicklung eines Marketingkonzepts für den Onlinehandel stationärer Mehrmarkenhändler der Bekleidungsbranche in Deutschland zur Erschließung

Mehr

Das Privatkundengeschäft der Zukunft

Das Privatkundengeschäft der Zukunft Fakultät für Betriebswirtschaft Munich School of Management Das Privatkundengeschäft der Zukunft Aktuelle Forschungsergebnisse Einflüsse der Regulierung Handlungsimplikationen Fakultätstag 16. November

Mehr

Abschlussklausur der Vorlesung Bank I, II:

Abschlussklausur der Vorlesung Bank I, II: Seite 1 von 23 Name: Matrikelnummer: Abschlussklausur der Vorlesung Bank I, II: Bankmanagement und Theory of Banking Hinweise: o Bitte schreiben Sie Ihren Namen und Ihre Matrikelnummer auf die Klausur

Mehr

Kreditrationierung und Basel II

Kreditrationierung und Basel II Kreditrationierung und Basel II Björn Karassek Kreditrationierung und Basel II Begünstigen die Baseler Eigenkapitalvereinbarungen eine Rationierung der Kreditvergabe? Bibliografische Informationen der

Mehr

Das Firmenkundengeschäft der Banken im Wandel Chancen für den Mittelstand

Das Firmenkundengeschäft der Banken im Wandel Chancen für den Mittelstand Das Firmenkundengeschäft der Banken im Wandel Chancen für den Mittelstand Henryk Deter, cometis AG Bad Homburg, 25. April 2003 1 1. Status Quo Unternehmen in Deutschland EK-Quote: 17% Kredit wichtigstes

Mehr

Corporate Financing. Außenfinanzierung. Innenfinanzierung. Praxisbezug: CoRe

Corporate Financing. Außenfinanzierung. Innenfinanzierung. Praxisbezug: CoRe 2006 Martin Grabsch Corporate Financing : Liegt immer dann vor, wenn finanzielle Mittel nicht durch den betrieblichen Umsatzprozess generiert werden Beschaffungsquellen: Geldmarkt Kapitalmarkt : Formen

Mehr

Anleihen an der Börse zeichnen Entry Standard für Unternehmensanleihen

Anleihen an der Börse zeichnen Entry Standard für Unternehmensanleihen Anleihen an der Börse zeichnen Entry Standard für Unternehmensanleihen 2 Unternehmensanleihen Anleihen an der Börse zeichnen Entry Standard für Unternehmensanleihen Sie wollen ein Investment in junge,

Mehr

Mittelfristige Kredite Kredite mit einer Laufzeit von über einem Jahr bis einschließlich fünf Jahre.

Mittelfristige Kredite Kredite mit einer Laufzeit von über einem Jahr bis einschließlich fünf Jahre. . Kredit. Geld und Kredit 349 Grundlage der Angaben in diesem Kapitel sind die Vierteljahresberichte ( Bankstatistische Regionalergebnisse ) der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main sowie regionale

Mehr

OESTERREICHISCHE NATIONALBANK EUROSYSTEM. HANDBUCH DER OeNB ZU GELD UND GELDPOLITIK. Kapitel 3: Finanzwesen und Banken DIDAKTIK

OESTERREICHISCHE NATIONALBANK EUROSYSTEM. HANDBUCH DER OeNB ZU GELD UND GELDPOLITIK. Kapitel 3: Finanzwesen und Banken DIDAKTIK OESTERREICHISCHE NATIONALBANK EUROSYSTEM HANDBUCH DER OeNB ZU GELD UND GELDPOLITIK Kapitel 3: Finanzwesen und Banken DIDAKTIK Wiederholungsfragen: 1. Welche Aufgaben haben Banken? 2. Nennen Sie drei Spezialbanken.

Mehr

WS 2014/15: Die Bankenunion und die Eurokrise. Strukturen, Funktionen, Erwartungen.

WS 2014/15: Die Bankenunion und die Eurokrise. Strukturen, Funktionen, Erwartungen. Prof. em Dr. rer. pol. Norbert Konegen downloads: www.p8-management.de/universität konegen@uni-muenster.de WS : Die Bankenunion und die Eurokrise. Strukturen, Funktionen, Erwartungen. Agenda / Lerneinheiten

Mehr

Einführung in die Welt der Banken. 02a Wie funktioniert eine Kantonalbank

Einführung in die Welt der Banken. 02a Wie funktioniert eine Kantonalbank Einführung in die Welt der Banken Einführung in die Welt der Banken Inhalte der Präsentation: 1) Entstehung der Banken in der Schweiz 2) zentrale Aufgaben einer Bank 3) Was für Bankentypen gibt es? 4)

Mehr

Projektfinanzierung in der Immobilienwirtschaft

Projektfinanzierung in der Immobilienwirtschaft Sven Bienert Projektfinanzierung in der Immobilienwirtschaft Dynamische Veränderungen der Rahmenbedingungen und Auswirkungen von Basel II Mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Hermann Francke

Mehr

2 Geldanlagen von Gemeinden bei anderen Gemeinden 1

2 Geldanlagen von Gemeinden bei anderen Gemeinden 1 2 Geldanlagen von Gemeinden bei anderen Gemeinden 1 In der Vergangenheit haben mitunter Gemeinden vorübergehend nicht benötigte Kassenbestände - meist unter Inanspruchnahme eines Kreditvermittlers - bei

Mehr

Adressenausfallrisiken. Von Marina Schalles und Julia Bradtke

Adressenausfallrisiken. Von Marina Schalles und Julia Bradtke Adressenausfallrisiken Von Marina Schalles und Julia Bradtke Adressenausfallrisiko Gliederung Adressenausfallrisiko Basel II EU 10 KWG/ Solvabilitätsverordnung Adressenausfallrisiko Gliederung Rating Kreditrisikomodelle

Mehr

Inhalte Kurs Finanz- und Risikosteuerung

Inhalte Kurs Finanz- und Risikosteuerung Inhalte Kurs Finanz- und Risikosteuerung Studieninhalte (DS = Doppelstunde á 90 Minuten) Grundlagen der Bankensteuerung Finanzmathematische Grundlagen 12 DS Dynamische Verfahren der Investitionsrechnung

Mehr

Buchwissenschaftliche Beiträge

Buchwissenschaftliche Beiträge Buchwissenschaftliche Beiträge Herausgegeben von Christine Haug, Vincent Kaufmann und Wolfgang Schmitz Begründet von Ludwig Delp Band 85 Harrassowitz Verlag. Wiesbaden. 2014 Slávka Rude-Porubská Förderung

Mehr

Asset Securitisation - Anwendbarkeit und Einsatzmöglichkeiten in deutschen Universalkreditinstituten

Asset Securitisation - Anwendbarkeit und Einsatzmöglichkeiten in deutschen Universalkreditinstituten Asset Securitisation - Anwendbarkeit und Einsatzmöglichkeiten in deutschen Universalkreditinstituten von Stefan Bund Technische Universität Darmstadt Fachbereich 1 Betriebswirtschaftliche 3ibliotrvek Inventar-Nr.:

Mehr

Renditeoptimiert Sicherheitsbewusst Bankenunabhängig

Renditeoptimiert Sicherheitsbewusst Bankenunabhängig Renditeoptimiert Sicherheitsbewusst Bankenunabhängig Firmenprofil Wir sind ein Finanzdienstleistungsinstitut, spezialisiert auf die Vermittlung von Geld- und Kapitalmarktinstrumenten zwischen anspruchsvoller

Mehr

Finanzierung für Existenzgründer öffentliche Finanzierungshilfen

Finanzierung für Existenzgründer öffentliche Finanzierungshilfen Hausarbeit Finanzierung für Existenzgründer öffentliche Finanzierungshilfen angefertigt im Fach Betriebswirtschaftslehre WF 63 / Herr Hagel erstellt von Felix Winters vorgelegt am 06.05.2008 1 Gliederung

Mehr

Wem aber gehört die deutsche Zentralbank mit dem Namen Bundesbank?

Wem aber gehört die deutsche Zentralbank mit dem Namen Bundesbank? Diese zwei Fragen sind eng miteinander verknüpft. Geld wird aus dem Nichts erschaffen, und zwar von zwei unterschiedlichen Parteien: den Notenbanken und den Geschäftsbanken. Geld entsteht ausschließlich

Mehr

Versorgungswerk der Steuerberater in Hessen

Versorgungswerk der Steuerberater in Hessen Versorgungswerk der Steuerberater in Hessen Körperschaft des öffentlichen Rechts Lagebericht zum 31.12.2013 I. Gesetzliche und satzungsmäßige Grundlagen Das durch Gesetz über die Hessische Steuerberaterversorgung

Mehr

Die nachhaltige Investmentrevolution

Die nachhaltige Investmentrevolution Joachim H. Böttcher, Christian Klasen, Sandy Röder Die nachhaltige Investmentrevolution Neue Entwicklungen, Motive und Trends aus Sicht institutioneller Investoren A 257342 Verlag Dr. Kovac Hamburg 2009

Mehr

HANAUER H!LFE e.v. (Hrsg.) Die Entwicklung professioneller Opferhilfe

HANAUER H!LFE e.v. (Hrsg.) Die Entwicklung professioneller Opferhilfe HANAUER H!LFE e.v. (Hrsg.) Die Entwicklung professioneller Opferhilfe VS RESEARCH HANAUER H!LFE e.v. (Hrsg.) Die Entwicklung professioneller Opferhilfe 25 Jahre Hanauer Hilfe VS RESEARCH Bibliografische

Mehr

Bilanzpressekonferenz

Bilanzpressekonferenz Frankfurt am Main, Vorläufige Zahlen, Stand März 2010 Sparkassen: Geschäftsvolumen ausgebaut Jahr 1) Bilanzsumme Kredite an Kunden Kundeneinlagen Kredite und Einlagen gesteigert 2009 1.073 642,6 751,9

Mehr

Semester: -- Workload: 300 h ECTS Punkte: 10

Semester: -- Workload: 300 h ECTS Punkte: 10 Modulbezeichnung: Modulnummer: BWFS Financial Services Management Semester: -- Dauer: Minimaldauer 1 Semester Modultyp: Pflicht, Wahlpflicht Zu Details beachte bitte das Curriculum des jeweiligen Studiengangs

Mehr

Wertpapierleihe und Repos

Wertpapierleihe und Repos Wertpapierleihe und Repos Überrenditen mit gleichen Instrumenten und ausgewählten Strategien Dr. Ralf Hohmann OPTIMUS Bibliografische Information der Deutschen Bibliothek Die Deutsche Bibliothek verzeichnet

Mehr

Betriebswirte des Handwerks 02. Februar 2009

Betriebswirte des Handwerks 02. Februar 2009 Betriebswirte des Handwerks 02. Februar 2009 Auswirkungen der Finanzkrise auf kleine und mittelständische Unternehmen Matthias Schröder Vorstand der Hamburger Volksbank Die Hamburger Volksbank in Zahlen

Mehr

CHUBB INSURANCE COMPANY OF EUROPE SE

CHUBB INSURANCE COMPANY OF EUROPE SE CHUBB INSURANCE COMPANY OF EUROPE SE Direktion für die Schweiz Zollikerstrasse 141 Postfach CH-8034 Zürich Schweiz Telefon +41 (0) 43 210 10 10 Fax +41 (0) 43 210 10 11 www.chubb.com/ch Fragebogen E&O-Errors

Mehr

Richtlinie für Geldanlagen der Industrie- und Handelskammer Kassel

Richtlinie für Geldanlagen der Industrie- und Handelskammer Kassel Richtlinie für Geldanlagen der Industrie- und Handelskammer Kassel - 2 - Inhaltsverzeichnis 1. Präambel 2. Grundsätze 2.1. Sicherheit 2.2. Fristigkeit und Verfügbarkeit (Liquidität) 2.3. Ertragskraft (Rendite)

Mehr

Zuverlässige Partner bei der Unternehmensfinanzierung

Zuverlässige Partner bei der Unternehmensfinanzierung Deutscher Sparkassen- und Giroverband Zuverlässige Partner bei der Unternehmensfinanzierung Eine Information der Sparkasse Hochfranken für mittelständische Unternehmen Stand: 1. August 2010 Dezentrale

Mehr

Autoren: Dr. Sieweck, Andreas Teggelbekkers. Jahrgang 5/2015

Autoren: Dr. Sieweck, Andreas Teggelbekkers. Jahrgang 5/2015 FINANZDIENSTLEISTUNGSSTUDIE: Finanzpotenziale Autoren: Dr. Sieweck, Andreas Teggelbekkers Jahrgang 5/2015 Die Deutschen sparen verstärkt für den Konsum Die aktuelle Situation auf den Finanzmarkt hat beim

Mehr

Generalthema: Organisationsformen des Kreditgeschäfts. Fragen Thema 7: Künftige Organisationsformen des Kreditgeschäfts

Generalthema: Organisationsformen des Kreditgeschäfts. Fragen Thema 7: Künftige Organisationsformen des Kreditgeschäfts Institut für Geld- und Kapitalverkehr der Universität Hamburg Prof. Dr. Hartmut Schmidt Integrationsseminar zur BBL und ABWL Wintersemester 2004/2005 Zuständiger Mitarbeiter: Dipl.-Kfm. Sandro Zarß Generalthema:

Mehr

Organisation der Finanzmärkte. Kristina Brüdigam

Organisation der Finanzmärkte. Kristina Brüdigam Organisation der Finanzmärkte Kristina Brüdigam Gliederung 1. Begriffsklärung 1.1 Definition Finanzmärkte 1.2 Funktionen Finanzmärkte 1.3 Finanzmarktteilnehmer 1.3.1 Geschäftsbanken 1.3.2 Zentralbanken

Mehr

Gliederung der Präsentation

Gliederung der Präsentation Gliederung der Präsentation Thema: Langfristige Fremdfinanzierungformen in Deutschland 1. Unverbriefte Darlehen 2. Verbriefte Darlehen 3. Aussenhandelskredite/ Staatliche Förderung Literaturempfehlung:

Mehr

Basel II und Rating. Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) Finanzwirtschaft. Christian Lust

Basel II und Rating. Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) Finanzwirtschaft. Christian Lust Basel II und Rating Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) Finanzwirtschaft Geschichtlicher Überblick Basel I Basel II -Ziele -Die drei Säulen Rating -Geschichte und Definition -Ratingprozess und systeme -Vor-

Mehr

UNTERNEHMENSPRÄSENTATION. axessum INSTITUTIONAL FUND DISTRIBUTION. Bitte beachten Sie den Risikohinweis am Ende dieser Präsentation.

UNTERNEHMENSPRÄSENTATION. axessum INSTITUTIONAL FUND DISTRIBUTION. Bitte beachten Sie den Risikohinweis am Ende dieser Präsentation. UNTERNEHMENSPRÄSENTATION Bitte beachten Sie den Risikohinweis am Ende dieser Präsentation. NEUE WEGE ZUR PERFORMANCE 2 Suchen Sie auch außerhalb der vertrauten Asset-Klassen nach Investitionsmöglichkeiten

Mehr

Kreditsicherheiten. Finanzmanagement/ Finanzwirtschaft. Kapitel 2 Marktprozesse. Kreditfinanzierung Teil I. 1 Begriff 2 Personalsicherheiten

Kreditsicherheiten. Finanzmanagement/ Finanzwirtschaft. Kapitel 2 Marktprozesse. Kreditfinanzierung Teil I. 1 Begriff 2 Personalsicherheiten Kapitel 2 Marktprozesse Finanzmanagement/ Finanzwirtschaft Kreditfinanzierung Teil I Kreditsicherheiten 1 Begriff 2 Personalsicherheiten 3 Realsicherheiten Marktprozesse Kreditsicherheiten 2 Warum? Mitte

Mehr

Asset Allocation. Wann betreibt man aktives und wann passives Portfoliomanagement?

Asset Allocation. Wann betreibt man aktives und wann passives Portfoliomanagement? Asset Allocation Wann betreibt man aktives und wann passives Portfoliomanagement? Kathrin Scholl, SS 2006 Gliederung 1. Asset Allocation 2. Reserviertes und freies Vermögen 3. Shortfall-Risiko 4. Aktives

Mehr

Die Möglichkeit der Kreditvergabe einer eigenständigen Entwicklungsagentur

Die Möglichkeit der Kreditvergabe einer eigenständigen Entwicklungsagentur Die Möglichkeit der Kreditvergabe einer eigenständigen Entwicklungsagentur - Ausarbeitung - Dr. Matthias Mock, Claudia Weichel 2006 Deutscher Bundestag WD 4-265/06 Wissenschaftliche Dienste des Deutschen

Mehr

Gesetz über die Aargauische Kantonalbank

Gesetz über die Aargauische Kantonalbank 68.00 Gesetz über die Aargauische Kantonalbank Vom 3. Juli 973 Der Grosse Rat des Kantons Aargau, gestützt auf Art. 94 der Staatsverfassung ), beschliesst: I. Rechtsform, Zweck, Staatsgarantie Unter der

Mehr

Finanzwirtschaft. Teil I: Einführung

Finanzwirtschaft. Teil I: Einführung Kapitalmärkte 1 Finanzwirtschaft Teil I: Einführung Beschreibung der Kapitalmärkte Kapitalmärkte 2 Finanzmärkte als Intermediäre im Zentrum Unternehmen (halten Real- und Finanzwerte) Banken Finanzmärkte

Mehr

Commercial Banking. Securitization

Commercial Banking. Securitization Commercial Banking Securitization Handel von Kreditrisiken: Pros und Cons Pros effiziente Risikoallokation Flexibilität der Portfoliorestrukturierung Cons Adverse Selection (Lemons Problem) Moral Hazard

Mehr

So erwirtschaften Sie deutlich mehr [Rendite mit Ihren Investmentfonds!

So erwirtschaften Sie deutlich mehr [Rendite mit Ihren Investmentfonds! So erwirtschaften Sie deutlich mehr [Rendite mit Ihren Investmentfonds! Starke Kurseinbrüche an den Aktienmärkten Warum große Verluste ein Problem sind 10 % Verlust /? % Gewinn 20 % Verlust /? % Gewinn

Mehr

institut für banken und finanzplanung institute for banking and financial planning www.ibf-chur.ch / max.luescher@ibf-chur.ch

institut für banken und finanzplanung institute for banking and financial planning www.ibf-chur.ch / max.luescher@ibf-chur.ch institute for banking and financial planning www.ibf-chur.ch / max.luescher@ibf-chur.ch Weiterbildungsseminar vom Freitag, 27. März 2009 in Nuolen im Auftrag von Volkswirtschaftsdepartement, Kanton Schwyz

Mehr

Inhaltsverzeichnis Kapitel 0 - Einführung und Grundlagen 11 Kapitel 1 - Renditen auf Finanzmärkten 37 Kapitel 2 - Risiko auf Finanzmärkten 61

Inhaltsverzeichnis Kapitel 0 - Einführung und Grundlagen 11 Kapitel 1 - Renditen auf Finanzmärkten 37 Kapitel 2 - Risiko auf Finanzmärkten 61 Inhaltsverzeichnis Kapitel 0 - Einführung und Grundlagen 11 0.1 Gegenstandsbereich der Finance als wissenschaftliche Disziplin 0.2 Kernthemen der Finance 0.3 Entwicklungsmerkmale der Finanzmärkte - 0.4

Mehr

Erste Group Bank AG. Wir bieten Finanzprodukte für die Realwirtschaft im östlichen Teil der EU. Juli 15

Erste Group Bank AG. Wir bieten Finanzprodukte für die Realwirtschaft im östlichen Teil der EU. Juli 15 Erste Group Bank AG Wir bieten Finanzprodukte für die Realwirtschaft im östlichen Teil der EU Juli 15 Erste Group auf einen Blick Kundenorientiertes Geschäft im östlichen Teil der EU Gegründet 1819 als

Mehr

Update Investmentfonds

Update Investmentfonds Update Investmentfonds 13. Mai 2015 Loan originating AIFs Darlehensvergabe durch Investmentvermögen Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat mit Schreiben vom 12. Mai 2015 ihre Verwaltungspraxis

Mehr

Zusammenfassung. Berlin, März 2011. fokus:unternehmen. Eine Information der privaten Banken

Zusammenfassung. Berlin, März 2011. fokus:unternehmen. Eine Information der privaten Banken 1 Öffentliche Förderung Zusammenfassung Berlin, März 2011 fokus:unternehmen Eine Information der privaten Banken Öffentliche Förderung Inhalt I. Was sind öffentliche Fördermittel? Unternehmen stehen immer

Mehr

Frankfurt am Main. Referent MUSTAFA ASHRATI

Frankfurt am Main. Referent MUSTAFA ASHRATI Frankfurt am Main Referent MUSTAFA ASHRATI Inhalt Was ist Islamic Banking? Finanzprodukte Potenzial in Deutschland Fragen + Antworten 9. Mai 2009 Mustafa Ashrati 2 Was ist Islamic Banking? Unter Islamic

Mehr

die 100 wichtigsten Antworten zur Finanzkrise

die 100 wichtigsten Antworten zur Finanzkrise Carola Ferstl die 100 wichtigsten Antworten zur Finanzkrise So machen Sie das Beste aus Ihrem Geld FinanzBuch Verlag Inhalt Vorwort................................. 11 Teil I Rund um die Finanzkrise...................

Mehr

Carola Ferstl DIE 1 0 0 WICHTIGSTEN ANTWORTEN ZUR FINANZKRISE. So machen Sie das Beste aus Ihrem Geld. FinanzBuch Verlag

Carola Ferstl DIE 1 0 0 WICHTIGSTEN ANTWORTEN ZUR FINANZKRISE. So machen Sie das Beste aus Ihrem Geld. FinanzBuch Verlag Carola Ferstl i O O ' O O O O O O O O O O O O O O O O O O O O O O LJ DIE 1 0 0 WICHTIGSTEN ANTWORTEN ZUR FINANZKRISE So machen Sie das Beste aus Ihrem Geld FinanzBuch Verlag Inhalt Vorwort 11 Teil I Rund

Mehr

Lernender.ch - Das Infoportal für Lernende

Lernender.ch - Das Infoportal für Lernende 1. Kreditgesuch: Wird mit zusätzlichen Unterlagen vor gestellt (Projektbeschreibung/ Bilanz und Erfolgsrechnung/ Angaben zur Unternehmung/ Persönliche Angaben und Referenzen) 2. Beurteilung des Kreditgesuchs:

Mehr

Witt & Co. Wertpapiervermittlungs GmbH

Witt & Co. Wertpapiervermittlungs GmbH Witt & Co. Wertpapiervermittlungs GmbH TRANSPARENZ EFFIZIENZ SICHERHEIT ZUVERLÄSSIGKEIT ERFAHRUNG KONTAKT WIR ÜBER UNS Philosophie Unsere Dienstleistung besteht in der Vermittlung von Eigenkapital, Refinanzierungen

Mehr

Kartenzahlung Onlinebanking; Electronic-Cash; elektronischer Zahlungsverkehr. Kontoauszugsdrucker Sparbuch, Aktien, Festgeld

Kartenzahlung Onlinebanking; Electronic-Cash; elektronischer Zahlungsverkehr. Kontoauszugsdrucker Sparbuch, Aktien, Festgeld Themenbereich 4 Geld/Geldinstitute 1. Aufgabenbereich Auslandsgeschäfte Bargeldloser Zahlungsverkehr EDV-Service Dienstleitungen Geldanlage Bereitstellung von Krediten Beispiele Bereitstellen von ausländischen

Mehr

Gesetz- und Verordnungsblatt

Gesetz- und Verordnungsblatt Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg Teil II Verordnungen 26. Jahrgang Potsdam, den 28. August 2015 Nummer 42 Verordnung über die Geschäfte und die Verwaltung der Sparkassen (Sparkassenverordnung

Mehr

Zahlen, Daten, Fakten der Kreditwirtschaft

Zahlen, Daten, Fakten der Kreditwirtschaft Zahlen, Daten, Fakten der Kreditwirtschaft Bundesverband deutscher Banken e. V. Berlin, Oktober 2014 Zahlen, Daten, Fakten der Kreditwirtschaft Berlin, Oktober 2014 2 bankenverband Wie viele Kreditinstitute

Mehr

Gemeinsames Informationsblatt der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und der Deutschen Bundesbank zum Tatbestand der Anlageberatung

Gemeinsames Informationsblatt der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und der Deutschen Bundesbank zum Tatbestand der Anlageberatung Gemeinsames Informationsblatt der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und der Deutschen Bundesbank zum Tatbestand der Anlageberatung Stand: Juli 2013 1. Die gesetzliche Definition der Anlageberatung

Mehr

Asset Backed Securities

Asset Backed Securities Asset Backed Securities Was sind Asset Backed Securities? Bei Asset Backed Securities (ABS) handelt es sich Wertpapiere (Securities), die mit einem Forderungsbestand (Assets) gedeckt sind (Backed). Bei

Mehr

Erfolgreiches Kita-Management

Erfolgreiches Kita-Management Wolfgang Klug Erfolgreiches Kita-Management Unternehmens-Handbuch für LeiterInnen und Träger von Kitas 2. Auflage Mit 34 Abbildungen und 9 Tabellen Ernst Reinhardt Verlag München Basel Prof. Dr. Wolfgang

Mehr

Eine solide Geldanlage AAA-Bürgschaft

Eine solide Geldanlage AAA-Bürgschaft Eine solide Geldanlage AAA-Bürgschaft Unser Beitrag zum Gemeinwesen Das WSW ist ein unabhängig arbeitendes Institut, das Wohnungsbaugenossenschaften die Möglichkeit bietet, Immobilien im öffentlichen Sektor

Mehr

Verlauf und Auswirkungen der Finanzkrise in Deutschland

Verlauf und Auswirkungen der Finanzkrise in Deutschland Verlauf und Auswirkungen der Finanzkrise in Deutschland Vortrag an der Akademie für Volkswirtschaft Moskau, 24. März 2009 Prof. Dr. Peter Reichling Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Lehrstuhl für

Mehr

Reiner-Peter Doll. Die Finanzierung von Nonprofit-Organisationen im Hinblick auf Basel II. - Eine theoretische und empirisch-explorative Analyse -

Reiner-Peter Doll. Die Finanzierung von Nonprofit-Organisationen im Hinblick auf Basel II. - Eine theoretische und empirisch-explorative Analyse - Reiner-Peter Doll Die Finanzierung von Nonprofit-Organisationen im Hinblick auf Basel II - Eine theoretische und empirisch-explorative Analyse - Verlag P.C.O. Bayreuth Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis

Mehr

Finanzwirtschat Ⅶ. Basel II und Rating. Meihua Peng Zhuo Zhang

Finanzwirtschat Ⅶ. Basel II und Rating. Meihua Peng Zhuo Zhang Finanzwirtschat Ⅶ Basel II und Rating Meihua Peng Zhuo Zhang Gliederung Geschichte und Entwicklung Inhalt von Basel II - Die Ziele von Basel II - Die drei Säulen Rating - Begriff eines Ratings - Externes

Mehr