10. Fachtagung IT-Beschaffung 2014

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1 10 JAHRE Fachtagung IT-Beschaffung 10. Fachtagung IT-Beschaffung 2014

2 INFORA Unternehmensberatung Competence Center Vergabeberatung Die INFORA Gesellschaft für Information, Organisation und Automation mbh wurde 1980 als mittelständisches Beratungshaus in Köln gegründet. Mittlerweile sind wir in Köln, Berlin, München und Nürnberg vertreten. Seit mehr als 30 Jahren steht INFORA für die enge Verzahnung von IT-bezogener und organisatorischer Beratung. Unser Competence Center Vergabeberatung zeichnet sich dabei durch langjährige Projekterfahrung und fundierte Kompetenz bei der rechtlichen, methodischen und organisatorischen Beschaffungsorganisation aus. Moderner IT-Einkauf INFORA analysiert Ihre Beschaffungsprozesse, entwickelt konkrete Verbesserungsmaßnahmen und unterstützt Sie bei der Implementierung optimierter E-Procurement- Lösungen. Ihre Beschaffungsorganisation wird im Hinblick auf Effizienz und Qualität nachhaltig verbessert. Unsere Beratungsleistungen im Überblick: Analyse und Optimierung von bestehenden Abläufen im IT-Einkaufsumfeld Konzeption und Einführung rechtssicherer elektronischer Beschaffungsprozesse Entwicklung und Einsatz von modernen Beschaffungsmethoden Fachliche Implementierung von E-Procurement-Lösungen Vergabeberatung INFORA entwickelt Vergabeunterlagen, Leistungsbeschreibungen und Bewertungsmatrizen, die auf umfassender Markt- und Produktkenntnis beruhen. Als Co-Autoren der Unterlage für Ausschreibung und Bewertung von IT-Leistungen (UfAB) konzipieren unsere Vergabe spezialisten Ausschreibungen, die gleichermaßen rechtskonform und effizient sind. Unsere Beratungsleistungen im Überblick: Entwicklung einer optimalen, vergaberechtskonformen Beschaffungsstrategie Konzeption von Vergabeunterlagen, Leistungsbeschreibungen und Bewertungsmatrizen als Basis der Auftragsvergabe Moderation und aktive Unterstützung des Vergabeprozesses bis zur Zuschlagsempfehlung INFORA GmbH Telefon: Salzufer Berlin Internet: Liebe Teilnehmerin, lieber Teilnehmer, seit nunmehr 10 Jahren treffen sich auf unserer Tagung IT-Entscheider und Beschaffer aus allen Bereichen von Bund, Ländern und Kommunen. Die Teilnehmerzahlen der Vergangenheit als auch wiederum die ca. 400 in diesem Jahr unterstreichen den hohen Informationsbedarf an aktuellen, praxisnahen Themen. Auch 2014 empfiehlt sich die Fachtagung IT-Beschaffung als wichtige Plattform für den Austausch von Informationen, Meinungen und Erfahrungen rund um die IT-Auftragsvergaben öffentlicher Auftraggeber. Aufgrund der Eigendynamik rechtlicher Rahmenbedingungen als auch der zum Glück noch vorhandenen Spielräume ihrer Ausgestaltung stehen vor allem die Neuerungen im Fokus unserer diesjährigen Veranstaltung. So werden aktuelle Fragen der Behandlung von Kriterien zur Nachhaltigkeit bei IT-Beschaffungen genauso diskutiert wie die Umsetzung der neuen EVB-IT Vertragswerke. Die aktuelle Tendenz der weiteren Zentralisierung von IT-Vergabestellen zeigt sich auch in der zunehmenden Anzahl von Rahmenvertragsvergaben aus Sicht der Auftragnehmer oftmals keine optimale Vorgehensweise, da letztlich nur der Rahmen, nicht jedoch ein konkreter Auftrag aus diesen Vergaben erwächst. Weitere spannende Themen, wie beispielsweise der Umgang mit kurzfristig anwachsenden und auswertbaren Datenmengen, die Frage der rechtlichen Umsetzung und wirtschaftlichen Vergleichbarkeit bei (politisch gefordertem) Einsatz von Open Source oder auch die IT-Werkzeug-Unterstützung bei der Beschaffung selbst werden interessanten Zündstoff für Diskussionen in den Pausen und am Abend liefern. Letztlich werden dieses Jahr auch nicht nur IT-spezifische Fragestellungen wie die Bewertung von Eignung und Leistung, die Kommunikation zwischen Vergabestelle und Bieter, der Umgang mit Rügen im Vergabeverfahren vorgestellt. Brandaktuell ist sicherlich die Frage nach dem Umgang von Informations- und Datenweitergaben der Marktteilnehmer was darf der Staat hier fordern, wo sind im formalen Vergabeprozess seine Grenzen? Versäumen Sie darüber hinaus nicht, sich in unseren Marktforen zu den Themen E- Procurement und virtualisierte Clients über neue Entwicklungen auf Seiten der Lösungs- und Produktanbieter zu informieren. Diese Jubiläumsfeier steht im Zeichen jener, die als Fachbeiratsmitglied, Referent oder Moderator, aber auch als Teilnehmer oder Aussteller zu der fachlichen Diskussion und dem anregenden Erfahrungsaustausch, die für die Fachtagung IT-Beschaffung typisch sind, in den letzten 10 Jahren beigetragen haben. Ihnen allen sei für Ihr Engagement und Ihr zunehmendes Interesse an der Veranstaltung ganz herzlich gedankt! Der Abendempfang bietet neben dem sozialen Austausch für alle Tagungsteilnehmer ein besonderes Ereignis zum 10-jährigen Bestehen der Veranstaltung lassen Sie sich überraschen. Wir freuen uns auf zwei feierliche Tage mit Ihnen! Rainer Ullrich INFORA Management Consulting GmbH & Co. KG

3 Agenda Mittwoch, 17. September 2014 Ablauf Themen Themen Ablauf ab Akkreditierung Begrüßung und Eröffnung Rainer Ullrich, INFORA GmbH Grußwort Markus Blume, MdL, Medienpolitischer Sprecher der CSU Landtagsfraktion Vorstellung neue EVB-IT Verträge und Ausblick Momme Jacobsen, Bundesministerium des Innern Hilfe, wir müssen ausschreiben! 10 häufige Fehler von Vergabestellen Dr. Bernhard Kern, INFORA GmbH Fachforum 1 (Raum 1 3) Flexible IT-Beschaffung mittels Rahmenverträgen Moderation: Günther Pinkenburg, INFORA Rechtsanwaltsgesellschaft mbh Rechtliche Grundlagen von Rahmenvereinbarungen Günther Pinkenburg, INFORA Rechtsanwaltsgesellschaft mbh Aktuelle Rechtsprechung zu einzelnen Aspekten im Umfeld von Rahmenvereinbarungen Hans-Peter Schaden, BWI Informationstechnik GmbH Umweltfreundliche IT-Beschaffung und Rahmenverträge Chance oder Widerspruch? Dr. Hans-Jürgen Baumeister, Umweltbundesamt, Beratungsstelle nachhaltige Informations- und Kommunikationstechnik (Green-IT) Kaffeepause und Gelegenheit zum Besuch der Begleitausstellung Neues zur Angebotsbewertung: Eignungskriterien in der 4. Wertungsstufe Werner Leitzen, Bundesakademie für öffentliche Verwaltung Kommunikationsmanagement als Erfolgsfaktor im Vergabeverfahren Robert Thiele, Techniker Krankenkasse Mittagspause und Gelegenheit zum Besuch der Begleitausstellung Marktforum 1 (Raum 1 3) E-Procurement Moderation: Günther Pinkenburg, INFORA Rechtsanwaltsgesellschaft mbh Wie viel E-Vergabe ist wirtschaftlich? Carsten Klipstein, cosinex GmbH Leistungsorientierte Software-Beschaffung Florian Schnitzhofer, reqpool GmbH Fachforum 2 (Raum 4 6) Soziale Nachhaltigkeit bei Beschaffungsprozessen Moderation: Christian Forsmann, INFORA GmbH Aufgaben und Ziele der Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung beim Beschaffungsamt des BMI (KNB) Umsetzung von sozialen Nachhaltigkeitsgesichtspunkten in der Beschaffungspraxis Sabine Poell, Leiterin der Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung (KNB) Joachim Weller, Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern Impulsvortrag: Soziale Nachhaltigkeit als Vertragsbedingung kann ich das als Bieter unterschreiben? Felix Zimmermann, BITKOM e.v. Impulsvortrag: Kontrolle sozialer Nachhaltigkeit in IKT-Ausschreibungen Annelie Evermann, WEED e.v. Aktuelle Möglichkeiten und Grenzen sozial nachhaltiger Beschaffung Dr. Lale Akgün, Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen Gelegenheit zum Besuch der Begleitausstellung Marktforum 2 (Raum 4 6) Virtualisierte Clients für mobile Nutzung Moderation: Joachim Bieniak, INFORA GmbH Arbeitsplätze mit Zeitgeist Elke Papaioannou, Computacenter AG & Co. ohg Thin Clients und Zero Clients für Behörden sicher, wartungsarm und kostengünstig Tim Riedel, IGEL Technology GmbH Bewährte Vorgehensweisen für den Einstieg in Ihre mobile Client-Virtualisierungs-Lösung Thomas Gande, Dell GmbH Bustransfer zur Abendveranstaltung im Pirates Berlin Mühlenstr , Berlin (Beginn: Uhr) ab Kaffeepause und Gelegenheit zum Besuch der Begleitausstellung

4 Agenda Donnerstag, 18. September 2013 Ablauf Themen Themen Ablauf ab Akkreditierung Fachforum 3 (Raum 1 3) Beschaffung eines E-Procurement-Werkzeugs und die kommenden Herausforderungen des E-Invoicing als strategischer Prozess Moderation: Andreas Werner, INFORA GmbH Ein Praxisbericht: Fünf Jahre E-Vergabe bei der Bundesagentur für Arbeit Astrid Widmann, Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg Beschaffung eines E-Vergabe-Tools Joachim-Engelbert Warbek, Region Hannover vergabe.nrw der portalintegrierte Ansatz zur Erhöhung von Transparenz und Rechtssicherheit Ralf Sand, Finanzministerium NRW Fachforum 4 (Raum 4 6) Anwendung der neuen EVB-IT Verträge in der Praxis Moderation: Prof. Dr. Manfred Mayer, INFORA Rechtsanwaltsgesellschaft mbh Elke Bischof, Kanzlei SSW Schneider Schiffer Weihermüller, München Wilhelm Kruth, Ltd. Regierungsdirektor a. D. Prof. Dr. Manfred Mayer, INFORA Rechtsanwaltsgesellschaft mbh Produktneutralität und Exklusivverhandlungen beim IT-Einkauf Dr. Thomas Kirch, Leinemann & Partner Rechtsanwälte, MbB Beschaffungsvorhaben im Bereich Forensik Uwe Laber, Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt Kaffeepause und Gelegenheit zum Besuch der Begleitausstellung Open Source Software Rechtliche Rahmenbedingungen Prof. Dr. Gerhard Spindler, Universität Göttingen Podiumsdiskussion: No-Spy-Vergaben-Erlass Rainer Ullrich, INFORA GmbH (Moderation) Ramon Mörl, Geschäftsführer itwatch GmbH Dr. Oliver Maor, Bundesministerium des Innern Felix Zimmermann, BITKOM e.v. Dr. Joachim Gerber, INFORA GmbH Resümee und Verabschiedung Per Wiegand, INFORA GmbH Kaffeepause und Gelegenheit zum Besuch der Begleitausstellung Fachforum 5 (Raum 1 3) Umgang mit Rügen und Nachprüfungsverfahren Moderation: Günther Pinkenburg, INFORA Rechtsanwaltsgesellschaft mbh Matthias Steck, Vorsitzender der Vergabekammer Südbayern Günther Pinkenburg, INFORA Rechtsanwaltsgesellschaft mbh Anzeige Fachforum 6 (Raum 4 6) Nach der Vergabe ist vor der Vergabe. Wie die Qualität der Ausschreibung auf das (juristische) Projektmanagement nach dem Zuschlag wirkt und Projekte scheitern lassen kann Moderation: Andreas Werner, INFORA GmbH Ein kleiner Rundflug über einige wesentliche Gründe aus juristischer Sicht, an denen IT-Projekte scheitern vom OLG Düsseldorf über CR zum Faktor Mensch Frank Richter, - Dienstleister für Informations- und Telekommunikationstechnik der Landeshauptstadt München Aus dem Scheitern von IT-Projekten für die nächste Vergabe lernen oder bei der nächsten Vergabe wird alles anders Prof. Dr. Manfred Mayer, INFORA Rechtsanwaltsgesellschaft mbh Diskussionsbeitrag Werner Leitzen, Bundesakademie für öffentliche Verwaltung Mittagspause und Gelegenheit zum Besuch der Begleitausstellung C M Y CM MY CY CMY K

5 Marktforen Marktforum 1 E-Procurement Moderation: RA Günther Pinkenburg, LL.M., INFORA Rechtsanwaltsgesellschaft mbh Der öffentliche Sektor ist mit einem Auftragsvolumen i.h.v. mehr als 250 Milliarden Euro der größte Auftraggeber der Bundesrepublik Deutschland. Der bei diesen öffentlichen Auftragsvergaben einzuhaltende Prozess verursacht in Deutschland jährlich Bürokratiekosten in Höhe von rund 19 Mrd. Euro. Um diese erheblichen Kosten zu reduzieren und das Vergabewesen insgesamt schlanker und effizienter zu gestalten, sollen in Deutschland zukünftig Vergabeverfahren vollelektronisch und medienbruchfrei abgewickelt werden (sog. E-Vergabe). Die vollelektronische Vergabe öffentlicher Aufträge gewinnt daher zunehmend an Bedeutung. So dürfen schon seit Sommer 2008 bei immer mehr Vergabestellen bis dato vornehmlich größerer öffentlicher Auftraggeber Angebote für verschiedenste Liefer- und Dienstleistungen nur noch elektronisch abgegeben werden. Darüber hinaus fordert die Europäische Union in der neuen Vergaberichtlinie 2014/24/EU bis 2016 die grundsätzlich verpflichtende elektronische Kommunikation mit den Bietern. Gezielt eingesetzt, bietet die E-Vergabe viele Vorteile bei der Ausschreibungserstellung sowie der Prüfung und Wertung von Teilnahmeanträgen und Angeboten. Das Marktforum 1 beleuchtet daher die Frage, wie viel E-Vergabe denn (noch) wirtschaftlich ist. Darüber hinaus werden die Teilnehmer informiert, wie eine leistungsorientierte Softwarebeschaffung elektronisch durchgeführt werden kann. Wie viel E-Vergabe ist wirtschaftlich? Carsten Klipstein, cosinex GmbH Die Lösungen, die von den unterschiedlichen Anbietern für die elektronische Vergabe (kurz E-Vergabe) angeboten werden, weichen am Markt im Hinblick auf die Betriebsvarianten, Geschäftsmodelle, aber vor allem auch die Prozesse, die elektronisch unterstützt werden, deutlich voneinander ab. Der Vortrag gibt einen groben Überblick darüber, welche Prozesse unter dem Begriff E-Vergabe subsumierbar sind und wie die Wirtschaftlichkeit beim Einsatz solcher Lösungen bewertet werden kann. Leistungsorientierte Software-Beschaffung Florian Schnitzhofer, reqpool GmbH Wie ist es möglich konstant gute Qualität in der Softwareentwicklung zu beschaffen? Wie kann der Kunde die angebotenen Leistungen objektiv vergleichen? Florian Schnitzhofer präsentiert das evolutionäre Prinzip hin zur leistungsorientierten Software-Beschaffung. Von der ersten Business-Case-Rechnung zur initialen Make-or-buy-Entscheidung wird der Bogen zu den Metriken der leistungsorientierten Software-Beschaffung gespannt. Herr Schnitzhofer wird mit dem Publikum den Einsatz von Function Points, parametrisierten Aufwandsschätzungen und Earned Value in der erfolgreichen IT-Beschaffung diskutieren. Die ReqPOOL GmbH unterstützt Kunden bei der Beschaffung von IT-Produkten als Dienstleistung und softwaregestützt über die IT-Beschaffungsplattform ReqPOOL. Namhafte Kunden, wie die Bundesagentur für Arbeit, DEGES, Brau Union Österreich AG oder die Liechtensteinische Post vertrauen auf die Expertise und die Technologie von ReqPOOL.

6 Marktforum 2 Virtualisierte Clients für mobile Nutzung Moderation: Joachim Bieniak, INFORA GmbH In nahezu jede IT-Infrastruktur ist die Virtualisierung eingezogen. Neben Serversystemen und Storagekomponenten werden auch Desktopsysteme virtualisiert und bieten außer einem optimierten Energieverbrauch auch hohe Effizienz bezüglich eines (teil-) automatisierten und zentralisierten IT-Betriebs und schneller Bereitstellungszeiten bei geringem Bereitstellungsaufwand. Die Vertreter der sich an diesem Marktforum beteiligenden Unternehmen zeigen ihre Lösungsangebote für virtualisierte Clients und stellen sich Ihren Fragen. Nutzen Sie die Möglichkeit um Lösungen kennenzulernen, mit denen Sie den an Ihren IT-Betrieb gestellten Anforderungen gerecht werden können. Arbeitsplätze mit Zeitgeist Elke Papaioannou, Computacenter AG & Co. ohg Der PC ist tot diesen Satz hört man immer wieder. Was ist dran? Werden PCs und Notebooks durch das Tablet ersetzt? Wandern unsere Anwendungen komplett von der Festplatte ins Rechenzentrum oder in die Cloud? Mobilitäts- und Virtualisierungs-Technologien und deren intelligente Kombination spielen heute eine wichtige Rolle, um den Anforderungen der modernen Arbeitswelt gerecht zu werden. Damit sind sie ein wichtiger Bestandteil des Zeitgemäßen Arbeitsplatzes. Was genau ein Zeitgemäßer Arbeitsplatz ist und wie er aufgebaut wird, zeigt Computacenter in diesem Vortrag. Thin Clients und Zero Clients für Behörden sicher, wartungsarm und kostengünstig Tim Riedel, IGEL Technology GmbH Thin und Zero Clients haben viele Vorteile für Behörden. Sie tragen durch ihren geringen Energieverbrauch zur Energiewende bei. Durch die zentrale Verwaltung eignen sie sich hervorragend für den Einsatz in Außenstellen. SOFTWARE CLIENT MANAGEMENT IT SECURITY Bechtle ist die unabhängige Größe für IT-Lösungen. Beratungsstark und vor Ort. Vernetzt und leistungsfähig. Bechtle IT-Lösungen: Alles drin für Ihr Business. Mit 65 IT-Systemhäusern und über Mitarbeitern, die immer geradlinig auf Ihre Ziele zusteuern. Sprechen Sie mit uns. Bewährte Vorgehensweisen für den Einstieg in Ihre mobile Client-Virtualisierungs-Lösung Thomas Gande, Dell GmbH Neue Endgeräteprojekte betreffen die gesamte Infrastruktur, ausgehend vom Benutzer und seinem Endgerät, über das Netzwerk bis hin zu Server- bzw. Storage-Systemen im Rechenzentrum. Individuelle Anforderungen und konkrete Gegebenheiten erfordern eine angepasste Infrastrukturlösung. Die Konzeption einer Desktop-Virtualisierungslösung ist dabei von vielen Parametern wie z. B. Benutzerprofilen, Technologien, Applikationen etc. abhängig. Die Präsentation stellt unter anderem eine Methodik vor, die bewährte Vorgehensweisen in einem strukturierten Ansatz zusammenfasst und Organisationen in die Lage versetzt, Entscheidungen auf Basis von Fakten zu treffen. SERVER & STORAGE VIRTUALISIERUNG NETWORKING SOLUTIONS

7 Fachforen Fachforum 1 Flexible IT-Beschaffung mittels Rahmenverträgen Moderation: RA Günther Pinkenburg, LL.M., INFORA Rechtsanwaltsgesellschaft mbh INFORA Rechtsanwaltsgesellschaft mbh Spezialisiert. Praxisnah. Gut beraten. Hans-Peter Schaden, BWI Informationstechnik GmbH Dr. Hans-Jürgen Baumeister, Umweltbundesamt RA Günther Pinkenburg, LL.M., INFORA Rechtsanwaltsgesellschaft mbh Vergaberecht für Wirtschaftsteilnehmer Vergaberecht für öffentliche Auftraggeber IT-Recht Für jede Beschaffung seien es Dienstleistungen oder Lieferungen eine gesonderte Ausschreibung durchführen? Im Sinne eines effizienten und effektiven Beschaffungsvorgehens kann dies, insbesondere bei größeren, aber unregelmäßig auftretenden Bedarfen nicht zielführend sein. Für öffentliche Auftraggeber können daher Rahmenverträge ein flexibles Instrumentarium sein. Verwaltungsrecht Durch den Einsatz von Rahmenverträgen können bei der Vergabe von Standardleistungen und -produkten aufwändige Einzelausschreibungen reduziert und Effizienzvorteile durch gebündelte Beschaffungen erreicht werden. Die benötigten Leistungen können damit bedarfsbezogen abgerufen werden und das Verfahren wird flexibler und weniger bürokratisch. Die elektronische Ausschreibung und die Möglichkeiten der Standardisierung führen zu erheblichen Arbeitserleichterungen. Gleichwohl gilt es, die besonderen rechtlichen Vorgaben, vor allem Besonderheiten bei der Bekanntmachung, bei der Konzeptionierung von Vergabe-, insbesondere (Rahmen-) Vertragsunterlagen, bei der Gestaltung des Einzelabrufs (z. B. ein oder mehrere Wirtschaftsteilnehmer; Mini-Wettbewerb) sowie der Erbringung und Abnahme der Einzelabrufleistungen zu beachten. Des Weiteren sind beim Abruf der Technik aus Rahmenverträgen Berechnungen der Lebenszykluskosten vorzunehmen und auf umweltschonende Eigenschaften der Technik zu achten. Diese und weitere Aspekte, etwa die aktuelle Rechtsprechung und die europarechtlichen Entwicklungen, werden im Rahmen des Fachforums 1 Flexible IT-Beschaffung mittels Rahmenverträgen für die Beschaffungspraxis aus verschiedenen Blickwinkeln und anhand der Erfahrungen der Referenten beleuchtet. IT-Vertragsgestaltung IT-Vertragsberatung In-house-Seminare Spezialisierung auf Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) Als wirtschaftlich und rechtlich unabhängige Kanzlei bieten wir unseren Mandanten ein spezialisiertes und praxisnahes Leistungsportfolio. Wir unterstützen öffentliche Auftraggeber und Wirtschaftsunternehmen in sämtlichen vergabe- und ITrechtlichen Fragen und Belangen. Dabei fließt die neueste Rechtsprechung wie auch die aktuellen Bestrebungen in der Gesetzgebung zum Nutzen unserer Mandanten in die Beratungs tätigkeit mit ein. Unsere praxisorientierte Vorgehensweise bietet für unsere Mandanten einen weiteren besonde ren Mehrwert. Denn unsere Berater verfügen nicht nur über detailliertes Wissen in den betroffenen Rechtsgebieten, sondern sind auch darüber hinaus umfassend durch Erfahrungen aus der Praxis und Kenntnisse in den relevanten nichtjuristischen Fachgebieten qualifiziert. Dies erleichtert vor allem in interdisziplinären Teams die Kommunikation zwischen juristischer / kommerzieller und Fachseite. Öffentliches Recht Günther Pinkenburg, LL.M. Rechtsanwalt Geschäftsführer INFORA Rechtsanwaltsgesellschaft mbh Willy-Brandt-Platz München Tel: Fax: Mobil: Anzeige

8 Fachforum 2 Soziale Nachhaltigkeit bei Beschaffungsprozessen Moderation: Christian Forsmann, INFORA GmbH Die Öffentliche Hand gibt jährlich über 19 Milliarden Euro für Informations- und Kommunikationstechnik sowie Dienstleistungen aus. Mit dieser Nachfragemacht geht die Verantwortung einher, grundlegende soziale und ökologische Aspekte bei der Auftragsvergabe zu berücksichtigen. Indem öffentliche Auftraggeber gezielt Produkte nachfragen, die unter menschenwürdigen Bedingungen und umweltverträglich hergestellt werden, kann weltweit verantwortliches wirtschaftliches Handeln gefördert werden. Das Fachforum möchte Ihnen einen Überblick zu dem aktuellen Stand bieten. Aufgaben und Ziele der Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung beim Beschaffungsamt des BMI (KNB) Umsetzung von sozialen Nachhaltigkeitsgesichtspunkten in der Beschaffungspraxis Sabine Poell, Leiterin der Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung (KNB) Joachim Weller, Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern der öffentlichen Auftragsvergabe zu sorgen. Mit einer gemeinsam entwickelten, schrittweise erweiterten und kontinuierlich auf die Probe gestellten Muster-Erklärung soll ein praxistaugliches Instrumentarium für Beschaffer und Bieter gleichermaßen geschaffen werden. Bei aller Einigkeit über den Zielzustand liegen auf der Wegstrecke für die Bieter gewaltige Herausforderungen, die sich im Moment der Angebotsunterzeichnung konzentrieren. Der kurze Impulsvortrag soll aufzeigen, wie aus einer Selbstverständlichkeit schnell ein schwieriger Fall werden kann. Impulsvortrag: Kontrolle sozialer Nachhaltigkeit in IKT-Ausschreibungen Annelie Evermann, WEED e.v. WEED - Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung e.v. berät seit 2010 Beschaffungsverantwortliche dabei, soziale und ökologische Kriterien in Ausschreibungen zu IT- Hardware zu integrieren. In den wenigen Jahren, seit die ILO-Kernarbeitsnormen in immer mehr Ländergesetzen eingefordert werden, hat sich viel getan. Im Impulsvortrag werden die Herausforderungen und die Möglichkeiten unabhängiger Kontrolle sozialer Vergabekriterien aufgezeigt. Die KNB ist die bundesweite Unterstützungs-, Informations-, Kommunikations- und Vernetzungsdrehscheibe, ressort- und ebenenübergreifend für alle öffentlichen Beschaffungsstellen. Wir beraten neben ökologischen und ökonomischen auch zu sozialen Kriterien auf unserer Webplattform (www.nachhaltige-beschaffung.info), per Telefon und -Hotline sowie auf Veranstaltungen und Schulungen. Der Schwerpunkt des Beitrags liegt auf der Weiterentwicklung der nachhaltigen IT-Beschaffung im Hinblick auf soziale Nachhaltigkeitskriterien. Frau Poell wird die in Zusammenarbeit mit BITKOM erarbeitete Verpflichtungserklärung zu den ILO-Kernarbeitsnormen sowie deren praktische Umsetzung im Beschaffungsamt des BMI vorstellen. Impulsvortrag: Soziale Nachhaltigkeit als Vertragsbedingung - kann ich das als Bieter unterschreiben? Felix Zimmermann, BITKOM e.v. BITKOM unterstützt die Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung beim Beschaffungsamt des BMI dabei, für einen sozial nachhaltigen Einkauf von IT-Leistungen in Aktuelle Möglichkeiten und Grenzen sozial nachhaltiger Beschaffung Dr. Lale Akgün, Staatskanzlei des Landes NRW Mit ihrem Ursprung im Haushaltsrecht beschränkte sich die Vergabepraxis in der Vergangenheit ausschließlich auf eine wirtschaftliche (preisgünstige) Beschaffung im Wettbewerb. Nach zahlreichen Urteilen des Europäischen Gerichtshofes entdeckte der Gesetzgeber die sozialpolitische Hebelwirkung des öffentlichen Beschaffungsmarktes. Insbesondere seit der Jahrtausendwende gewinnen soziale Nachhaltigkeitsaspekte stetig an Bedeutung. Seit 2008 haben immer mehr Bundesländer Tariftreue- und Vergabegesetze verabschiedet, die neben ökologischen auch soziale Anforderungen in Beschaffungsvorgängen vorschreiben. Dennoch bestehen bei der Integration politischer Zielsetzungen wie sozialer Gerechtigkeit, Menschen- und Arbeitsrechten (ILO-Kernarbeitsnormen) erhebliche Praxisschwierigkeiten. Was also versteht Nordrhein-Westfalen unter einer sozial nachhaltigen bzw. gerechten Beschaffung? Welche Herausforderungen und Möglichkeiten bestehen derzeit aus Sicht einer vorsorgenden Nachhaltigkeitspolitik neben vergaberechtlichen Aspekten?

9 Fachforum 3 Beschaffung eines E-Procurement-Werkzeugs und die kommenden Herausforderungen des E-Invoicing als strategischer Prozess Moderation: Andreas Werner, INFORA GmbH In immer stärkerem Maße werden Vergabeprozesse möglichst medienbruchfrei über Vergabeplattformen mit damit verbundenen E-Procurement-Werkzeugen abgewickelt. Das Fachforum stellt Praxiserfahrungen aus unterschiedlichsten Bereichen der öffentlichen Beschaffung vor und versucht einen ersten Ausblick auf die kommende Integration des E-Invoicing und auf die Anforderungen aus der neuen Vergaberichtlinie 2014/24/EU zu geben. vergabe.nrw der portalintegrierte Ansatz zur Erhöhung von Transparenz und Rechtssicherheit Ralf Sand, Finanzministerium NRW E-Procurement-Werkzeuge können öffentliche Auftraggeber und Unternehmen im Beschaffungsprozess unterstützen. Häufig werden solche technischen Werkzeuge zu sehr in den Vordergrund gestellt. Aspekte wie Akzeptanzsteigerung, Informationsaufbereitung im Beschaffungsverfahren, Erhöhung von Transparenz und Rechtssicherheit werden hierbei oft vernachlässigt. Die Idee eines portalintegrierten Ansatzes wurde in vergabe.nrw umgesetzt und vergabe.nrw hat sich mit dem zur Verfügung gestellten Angebot und den integrierten E-Procurement-Werkzeugen in der Beschaffungslandschaft Deutschlands etabliert. Ein Praxisbericht: Fünf Jahre E-Vergabe bei der Bundesagentur für Arbeit Astrid Widmann, Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg Seit 2008 werden die Vergabeverfahren vollständig elektronisch über die E-Vergabe- Plattform des Beschaffungsamtes des Bundes abgewickelt. Welche internen Schritte sind für eine erfolgreiche Umsetzung der E-Vergabe erforderlich, mit dem Ziel, von Beginn an eine möglichst hohe, branchenübergreifende Akzeptanz zu erreichen? Wie wurden die betroffenen Marktteilnehmer im Projekt auf die E-Vergabe vorbereitet? Wie ist der aktuelle Status? Die aus dem Projekt und der Einführung gewonnen Erfahrungen sowie daraus resultierende Empfehlungen sollen aufgezeigt werden. Anzeige on line Beschaffung eines E-Vergabe-Tools Joachim-Engelbert Warbek, Region Hannover Im Rahmen der im Dezember 2011 beschlossenen Modernisierung der europäischen Vergaberichtlinien haben das Europäische Parlament und die Mitgliedsstaaten Anfang dieses Jahres die neuen EU-Vergaberichtlinien auch formal angenommen. Die Umsetzung in deutsches Recht hat bis April 2016 zu erfolgen. Von diesem Zeitpunkt an sollen die öffentlichen Vergabestellen sukzessive auf die E-Vergabe als Standardverfahren umsteigen. Abgesehen von der Praktikabilität der E-Vergabe stellen sich folgende Fragen: Welche Möglichkeiten haben die Vergabestellen schon jetzt? Wo sind noch technische bzw. organisatorische Stolpersteine zu beheben? Welches E-Vergabe-Tool ist für meine Vergabestelle das Richtige? LÖSUNGEN FÜR DIE ÖFFENTLICHE VERWALTUNG Die CANCOM on line GmbH ist ein lösungsorientiertes, international agierendes Systemhaus. Wir realisieren als Ihr kompetenter Partner herstellerunabhängige Teil- und Komplettlösungen. Unsere kompetenten Mitarbeiter beraten und unterstützen Sie in der Projektplanung, über die Implementierung bis hin zum Betrieb Ihrer individuellen Lösung. Als Ihr Partner bei der Umsetzung Ihrer Ziele bieten wir Ihnen umfangreiche Leistungen rund um die IT aus einer Hand. Ihr Erfolg ist unser Ziel CANCOM on line GmbH Granatenstr Berlin Tel:

10 Fachforum 4 Anwendung der neuen EVB-IT Verträge in der Praxis RAin Elke Bischof, FAin für Informationstechnologierecht, Kanzlei SSW Schneider Schiffer Weihermüller, München Wilhelm Kruth, Ltd. Regierungsdirektor a. D. Prof. Dr. Manfred Mayer, INFORA Rechtsanwaltsgesellschaft mbh Wer bisher für die Beschaffung von IT-Leistungen auf die sogenannten EVB-IT, die Ergänzenden Vertragsbedingungen für die Beschaffung von IT-Leistungen zurückgegriffen hat, der nutzte für die Beschaffung von Individualsoftware und die Anpassung von Standardsoftware regelmäßig die EVB-IT System, wobei diese vom Grundzweck her die Beschaffung eines IT-Systems abdecken und nicht speziell nur auf Software fokussieren. Anzeige Für die Beschaffung so genannter Serviceleistungen verwendete man entweder die EVB-IT Instandhaltung (für Hardware), die EVB-IT Pflege S oder die BVB Pflege (für Software). Ein Musterregelwerk für den Service eines IT-Systems gab es bis dato nicht. Inzwischen haben sich die Vertreter der Öffentlichen Hand unter Führung des Bundesministeriums des Innern und Vertretern des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.v. (BITKOM e.v.) auf neue EVB-IT für eben diese Zwecke verständigt: EVB-IT Erstellung vom und die EVB-IT Service vom , gültig ab Gegenüber dem 38 Seiten starken EVB-IT Systemvertrag umfasst der EVB-IT Erstellungsvertrag nunmehr nur noch 21 Seiten. Die EVB-IT Erstellung konzentrieren sich anders als die für die Beschaffung von komplexen IT-Systemen konzipierten EVB-IT System auf Softwareerstellung und Anpassungsleistungen an Software. Sie sollen dadurch sowohl für öffentliche Auftraggeber als auch für die Wirtschaftsteilnehmer deutlich besser handhabbar sein. Die EVB-IT Service enthalten Regelungen zu möglichen Serviceleistungen, die über den Regelungsumfang zum Systemservice in den EVB-IT System und EVB-IT Systemlieferung deutlich hinausgehen, so etwa zum Lizenzmanagement, zu Datensicherungsservices, zur Verlagerung und Modifikation von Systemkomponenten sowie zur Rufbereitschaft. Die EVB-IT Service können daher zum Einsatz kommen, wenn nach Erstellung oder Lieferung eines IT-Systems durch den Auftragnehmer umfassende und differenzierte Serviceleistungen vereinbart werden sollen. Daneben bietet sich dieses Regelungswerk an, wenn die in den Bestandsverträgen vereinbarten Serviceleistungen neu ausgeschrieben werden müssen oder wenn generell die Betreuung eines IT-Systems ausgeschrieben werden soll. Im Rahmen des Fachforums 4 sollen die neuesten EVB-IT im Überblick dargestellt und ihre Nutzungsmöglichkeiten für die Beschaffungspraxis aus verschiedenen Blickwinkeln und anhand der Erfahrungen der Referenten beleuchtet werden.

11 Fachforum 5 Umgang mit Rügen und Nachprüfungsverfahren ORR Matthias Steck, Vorsitzender der Vergabekammer Südbayern RA Günther Pinkenburg, LL.M., INFORA Rechtsanwaltsgesellschaft mbh Eingegangene Rügen oder gar ein eingeleitetes Nachprüfungsverfahren: Schreckgespenst jeder Vergabestelle, für Bieter jedoch teils notwendiges Mittel zur Wahrung ihrer Rechte im Vergabeverfahren. Gerade bei komplexen Beschaffungsvorhaben lassen sich Unstimmigkeiten oft nicht vermeiden. Aus Bietersicht stellt sich die Frage, zu welchem Zeitpunkt und in welcher Form qualifizierte und zielführende Rügen anzubringen sind und wie dies mit dem eigentlichen Ziel eines Bieters, den Auftrag zu erhalten, vereinbar ist. Aus Sicht der Vergabestelle können durch sachgerechten Umgang mit Rügen Nachprüfungsverfahren und der damit verbundene Zeitverlust häufig vermieden werden. Kommt es bei EU-weiten Ausschreibungen tatsächlich zum Nachprüfungsverfahren, sind aus Bietersicht zahlreiche Formalien und Fristen zu beachten. Aus Sicht des Auftraggebers ist unverzüglich die Vergabeakte vorzulegen und es stellt sich spätestens jetzt die Frage nach anwaltlicher Beratung. Die Zeitplanung des Vergabeverfahrens muss an den jetzt unvermeidlichen Zeitverlust angepasst werden. Zudem treffen beide Parteien Mitwirkungspflichten, um den Fortgang des Nachprüfungsverfahrens zu beschleunigen und zu fördern. Nach der erstinstanzlichen Entscheidung der Vergabekammer stellt sich für die unterlegene Partei die Frage des Rechtsmittels zum Oberlandesgericht mit den damit verbundenen Fragen (weitere Verzögerung, Anwaltszwang, Kostenrisiken etc.). Diese und weitere Aspekte werden im Rahmen des Fachforums 5 Umgang mit Rügen und Nachprüfungsverfahren für die Vergabepraxis verständlich und anhand von Beispielen aus der täglichen Arbeit der Referenten dargestellt. IT-Beschaffung leicht gemacht IT-Verantwortliche der öffentlichen Verwaltung profitieren von einer Vielzahl an Rahmenverträgen mit Computacenter. Dadurch lässt sich der gesamte IT-Infrastrukturbedarf professionell abdecken. Selbst komplexe IT-Projekte können von der Planung bis zur Umsetzung somit kostengünstig umgesetzt werden. Darüber hinaus hält Computacenter auch diverse Rahmenverträge mit Landesministerien und Dienstleistungszentren verschiedener Länder und Kommunen. Unsere aktuellen Rahmenverträge (RV) für Bundesministerien und nachgeordnete Bundesbehörden: RV Hör-/Sprechgarnituren Plantronics RV Liefer-, Service- und Unterstützungsleistungen von CheckPoint-Produkten RV Storage-Produkte für NetApp Bestandskunden RV Thin-Client-Systeme und verbundene Dienstleistungen RV Cisco über Liefer-, Serviceund Unterstützungsleistungen Weitere Informationen erhalten Sie gerne über Herrn Dr. Carsten Jürgens Anzeige

12 Fachforum 6 Nach der Vergabe ist vor der Vergabe. Wie die Qualität der Ausschreibung auf das (juristische) Projektmanagement nach dem Zuschlag wirkt und Projekte scheitern lassen kann Moderation: Andreas Werner, INFORA GmbH Vergabe- und Ausführungsphase bilden eine Einheit, auch wenn oft der Zuschlag als Zäsur empfunden wird. Statistische Erhebungen gehen davon aus, dass etwa 60 Prozent der Zusatzkosten nach Projektstart ihre Ursache im vorvertraglichen Bereich haben. Im Forum werden Möglichkeiten, aber auch Grenzen für die öffentliche Beschaffung betrachtet, auf diese Kosten Einfluss zu nehmen, vor allem aber das Scheitern umfassender und wichtiger Projekte möglichst zu vermeiden. Schnell stellen die Beteiligten fest, dass man die Ursachen dafür bereits im Vergabeverfahren gesetzt hat. Sie fragen sich, ob man diese Entwicklung nicht hätte verhindern können, indem man z.b. doch eine andere Vergabeart oder ein anderes Vorgehensmodell hätte wählen, die Leistungsbeschreibung doch noch konkreter gestalten, eine wahrnehmbarere Unterscheidung zwischen Lasten- und Pflichtenheft hätte treffen, die Mitwirkungshandlungen noch präziser fassen, das Projektmanagement anders regeln und die juristischen Rahmenbedingungen doch hätte individualisieren müssen. Da man den Ablauf der Ereignisse in der Regel nicht zurückdrehen kann, bleibt nur die Chance, diese Erkenntnisse in das neue oder auch andere Vergabeverfahren einfließen zu lassen. Diskussionsteilnehmer: Werner Leitzen, Bundesakademie für öffentliche Verwaltung Ein kleiner Rundflug über einige wesentliche Gründe aus juristischer Sicht, an denen IT-Projekte scheitern vom OLG Düsseldorf über CR zum Faktor Mensch Frank Richter, - Dienstleister für Informations- und Telekommunikationstechnik der Landeshauptstadt München Der Vortrag betrachtet wesentliche Projektänderungen vor dem Hintergrund der jüngsten Rechtsprechung des OLG Düsseldorf zur Ausschreibungspflicht bei wesentlichen Vertragsänderungen. Weiter wird auf die Abwehr von kostentreibenden Change Requests aus juristischer Sicht eingegangen und es werden juristische Präventionsmöglichkeiten gegen das Scheitern eines Projektes am Faktor Mensch aufgezeigt. Die Menschen, die Sie kennen. Die Menschen, die Ihre Sprache sprechen. Aus dem Scheitern von IT-Projekten für die nächste Vergabe lernen oder bei der nächsten Vergabe wird alles anders Prof. Dr. Manfred Mayer, INFORA Rechtsanwaltsgesellschaft mbh Kaum ist das Klingen der Sektgläser nach dem Zuschlag verklungen und die Tinte des Protokolls des Projektstartworkshops trocken, treten oft bei der Realisierung der IT-Vergabeprojekte die ersten Probleme auf. Die ersten Vorschläge für Change Requests (CR) kommen schnell auf den Tisch. Projektverzögerungen gestalten die Tagesordnung. Nicht selten führen die Enttäuschungen über die Nichteinhaltung der drei Projektmaximen in quality, in budget und in time letztlich zum Scheitern und zur juristischen Rückabwicklung der Vorhaben. Die Suche nach den Gründen dafür beginnt. Dimension Data verwandelt Ambitionen in Erfolge Wir lieben ambitionierte Ideen. Seit mehr als drei Jahrzehnten finden wir Wege die Geschäfte unserer Kunden zu verbessern, jeden Tag, überall auf der Welt. Von der Bereitstellung und dem Support der Technologie über die Begleitung in Richtung Cloud... unsere MitarbeiterInnen liefern ICT-Lösungen, die Ihre Ambitionen in Erfolge umsetzen. Wir helfen unseren Kunden, ihre Ziele zu erreichen. Mehr Informationen unter

13 Vorträge im Plenum Anzeige Vorstellung neue EVB-IT Verträge und Ausblick Momme Jacobsen, Bundesministerium des Innern Der Referent gibt einen kurzen Überblick insbesondere zum jüngsten EVB-IT Vertragswerk, den EVB-IT Service vom Dabei werden einige Klauseln hervorgehoben, die neu sind oder die angesichts aktueller Diskussionen zur IT-Sicherheit von Interesse sein dürften. Abschließend wird ein kurzer Ausblick auf die Fortentwicklung der EVB-IT Verträge gegeben. Mehr Zeit gefällig? Neben der IT-Beschaffung bieten wir eine Vielzahl weiterer Services, von denen Ihr Unternehmen profitieren wird. Neueste Studien zeigen: Ein effizientes Dokumentenmanagement kann die Produktivität in einem Unternehmen um bis zu 20 Prozent steigern. Für Sie bedeutet das konkret: ein Extratag pro Woche! Wenn das kein Argument ist. Wir bei Ricoh zeigen Ihnen gerne und ganz genau, wie das geht und wie wir diesen Extratag für Sie rausholen. Nehmen Sie uns beim Wort. Hilfe, wir müssen ausschreiben! 10 häufige Fehler von Vergabestellen Dr. Bernhard Kern, INFORA GmbH Vergabeverfahren scheitern nicht nur am Verhalten von Bietern, sondern mindestens ebenso häufig an Vergabestellen oder den Fachabteilungen. In der Praxis zeigt sich, dass Fehler sich wiederholen und viele Verfahren an denselben Mängeln leiden. Selbst wenn manche dieser Fehler im Vergabeverfahren noch korrigiert werden können, zeigen sich andere Auswirkungen erst später. Die daraufhin gestarteten Projekte werden selten zu Glanzstücken Kostenüberschreitungen, Nachträge und allseitige Unzufriedenheit sind die Folge. Diese Fehler können leicht vermieden werden wenn man sie frühzeitig erkennt. Neues zur Angebotsbewertung: Eignungskriterien in der 4. Wertungsstufe Werner Leitzen, Bundesakademie für öffentliche Verwaltung Sinneswandel in Berlin und Brüssel: Die bislang strikte Trennung von Eignungsund Bewertungskriterien wird aufgeweicht. Wenn die Qualität des eingesetzten Personals erheblichen Einfluss auf die Qualität der Auftragsausführung haben kann, können bei Einhaltung bestimmter Rahmenbedingungen Organisation, Qualifikation und Erfahrung des Bieterpersonals in der 4. Wertungsstufe berücksichtigt werden. Kommunikationsmanagement als Erfolgsfaktor im Vergabeverfahren Robert Thiele, Techniker Krankenkasse Im Beschaffungsprozess ist Kommunikation das zentrale Element. Das Kartellvergaberecht stellt mit seinen komplexen Regelwerken erschwerende und hemmende Bedingungen für die Kommunikation zwischen Auftraggeber und Bietern auf. Zugleich ist eine aktive Kommunikation im von formellen Anforderungen und zahlreichen Fehlerquellen geprägten Vergabeverfahren besonders wichtig. Ausgehend vom vergaberechtlichen Regelungsrahmen und den prozessintendierten Rahmenbedingungen werden anhand von Praxisbeispielen Kommunikationsstrategien und ein Kommunikationsmanagement für Auftraggeber und Bieter in europaweiten öffentlichen Ausschreibungen dargestellt. Produktneutralität und Exklusivverhandlungen beim IT-Einkauf Dr. Thomas Kirch, Leinemann & Partner Rechtsanwälte mbb Bei der Ausschreibung von IT-Hard- und/ oder Software kommt dem Grundsatz der produktneutralen Ausschreibung besondere Bedeutung zu. Zum einen kann es auf tatsächlicher Ebene mitunter schwierig sein, produktneutral auszuschreiben, wenn bestimmte technische Spezifikationen nur von einem bestimmten Anbieter erfüllt werden. Zum anderen wird etwa gerade bei der Erweiterung bestehender Systeme vielfach der Wunsch nach einer produktbezogenen Ausschreibung bestehen, um etwa Schnittstellenrisiken zu vermeiden. Eine produktbezogene Ausschreibung wird vergaberechtlich nur hingenommen, wenn dies durch den Auftragsgegenstand gerechtfertigt ist. Nach der neueren vergaberechtlichen Rechtsprechung insbesondere des OLG Düsseldorf ist eine dem genügende Rechtfertigung bereits dann anzunehmen, wenn auf-

14 Anzeige trags- und sachbezogene Gründe vorliegen, die zu einer bestimmte Unternehmen oder Erzeugnisse bevorzugenden Leistungsbeschreibung führen. Die Vorgabe besonderer Merkmale muss lediglich bezogen auf die Art der zu vergebenden Leistungen gerechtfertigt sein, da der Grundsatz der Produktneutralität im Lichte des den öffentlichen Auftraggebern zukommenden Bestimmungsrechts in Bezug auf die Festlegung des Beschaffungsgegenstands anzuwenden ist. Der Auswahl- und Beschaffungsentscheidung des Auftraggebers dürfen lediglich keine sachfremden, willkürlichen oder diskriminierenden Erwägungen zugrunde liegen. Kommt europaweit nur ein einziges Unternehmen für die Leistungsausführung in Betracht, wird mit diesem unmittelbar in Exklusivverhandlungen im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb oder einer freihändigen Vergabe eingetreten werden können. Eine diesbezüglich tragfähige Begründung muss im Vergabevermerk dokumentiert werden. Server Backup Storage Recovery IT-Lösungen sind unsere Leidenschaft Unternehmen Als Full-Service-Systemhaus bietet H&G Ihnen seit mehr als 25 Jahren die gesamte Palette der IT: Von der Analyse über Lösungsentwicklung und Realisierung bis hin zu Betrieb und Wartung Ihrer IT-Systeme. Lösungen Server, Storage- und Backup-Lösungen, Virtualisierung, Warenwirtschaftssysteme, Druck- und Kopierlösungen, Archivlösung und Dokumentenmanagement Service Consulting, Support, Reparaturen, Ticketsystem, Roll-Out-Service, Konfrenz-IT-Service, Wartungs- und Betreuungsverträge Beschaffungsvorhaben im Bereich Forensik Uwe Laber, Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt Der Vortrag befasst sich mit den anstehenden Aufgaben für Beschaffungsvorhaben für den Aufgabenbereich Cybercrime bei den Polizeibehörden, insbesondere mit den sich daraus ergebenden Problemstellungen aus Sicht des Forensikers. Hierbei wird auf die Schwierigkeiten bei der Erfüllung entsprechender Vorgaben für Ausschreibungen, insbesondere die zentrale Bündelung und Standardisierung von IT-Equipment, eingegangen. Die vorgegebenen Standards für z.b. PC-Ausstattungen bei den Polizeibehörden sind aus Sicht der Forensiker meist nicht für die spezifischen Anforderungen ausgelegt oder anwendbar. Die Herausforderung liegt darin, dass die Beschaffung von Technik für den Bereich Cybercrime regelmäßig, jedoch mit sehr spezifischen funktionalen Anforderungen und in vergleichsweise geringen Stückzahlen vergaberechtskonform zu erfolgen hat. Wie diese in der Praxis gemeistert wurden, soll in diesem Beitrag aufgezeigt werden und zu Denkanstößen anregen. Open Source Software Rechtliche Rahmenbedingungen Prof. Dr. Gerhard Spindler, Universität Göttingen Open Source Software basiert auf dem sog. Copyleft-Prinzip und ermöglicht den freien Zugang und die Weiterentwicklung von Software und deren Nutzung. Anwender und (Weiter-)Entwickler haben aber auch die Beschränkungen der verschiedenen Lizenzen, insbesondere der GPL 3.0, zu beachten. Der freie Zugang zum Quell-Code ist mit einem weitgehenden Haftungs- und Gewährleistungsausschluss verbunden. Anwender und Weiterentwickler sollten daher auf entsprechende begleitende Softwarepflege- und -wartungsverträge Rückgriff nehmen. Der Vortrag stellt die verschiedenen Rechtsprobleme, die mit Open Source Software verbunden sind, dar und zeigt den rechtssicheren Umfang auf. H&G Hansen & Gieraths EDV Vertriebsgesellschaft mbh Bornheimer Straße Bonn Telefon: 0228/ Telefax: 0228/

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16 Alphabetisches Ausstellerverzeichnis Administration Intelligence AG Steinbachtal 2b Würzburg Tel: Dell GmbH Unterschweinstiege Frankfurt am Main Tel: Dimension Data Rheinstraße 10 B Teltow Tel: Bechtle AG Bechtle Platz Neckarsulm Tel: ebunet e. Kfm. Klärwerkstraße 1a Berlin Tel: Brother International GmbH Im Rosengarten Bad Vilbel Tel: CANCOM on line GmbH Granatenstraße Berlin Tel: Computacenter AG & Co. ohg Europaring Kerpen Tel: CONET Solutions GmbH Theodor-Heuss-Allee Hennef Tel: cosinex GmbH Konrad-Zuse-Straße Bochum Tel: EMC Deutschland GmbH Am Borsigturm Berlin Tel: EPSON Deutschland GmbH Otto-Hahn-Straße Meerbusch Tel: Hays Friedrichstraße Berlin Tel: HEWLETT-PACKARD GmbH Lützowplatz Berlin Tel.: H&G Hansen & Gieraths EDV Vertriebsgesellschaft mbh Bornheimer Straße Bonn Tel:

17 IGEL Technology GmbH Hanna-Kunath-Straße Bremen Tel: IT-Dienstleistungszentrum Berlin Berliner Straße Berlin Tel: Lenovo Deutschland GmbH Gropiusplatz Stuttgart Tel: (kostenfrei) Lexmark Deutschland GmbH Max-Planck-Straße Dietzenbach Tel: LG Electronics Deutschland GmbH Berliner Straße Ratingen Tel: reqpool GmbH Groß-Berliner Damm 73B Berlin Tel.: RICOH DEUTSCHLAND GmbH Vahrenwalder Straße Hannover Tel: TCO Development Linnégatan Stockholm Sweden Tel.: INFORA Management Consulting Was uns ausmacht Beratung und Service für Anbieter im Markt der öffentlichen Auftraggeber Unterstützung bei Vertrieb, Marketing, Personalakquisition und Qualifizierung Über 30 Jahre Branchenerfahrung in der öffentlichen Verwaltung Bundesweites Netzwerk aus Entscheidern und Experten in Verwaltung und Industrie Maßgeschneiderte Unterstützungsangebote Coaching Vertrieb & Marketing Coaching Ihres ÖV-Marktauftritts Marktstudien Angebotscoaching Vergabehotline Kampagnenmanagement ÖV-Personalberatung Erarbeitung von Anforderungsprofi len Akquisition und Recruiting Auswahl und Potenzialanalyse Individuelle Qualifi zierungsmaßnahmen Coaching für Führungskräfte INFORA-Akademie Professionelle Qualifi zierung u. a. in Vergabe- und Vertragsrecht, Struktur und Arbeitsweise der ÖV, Strategien und Markttendenzen Zertifikatslehrgang ÖV-Spezialist Zielgruppenoptimierte Inhouse-Qualifizierung INFORA Management Consulting GmbH & Co. KG Am Sauerwinkel Hannover Telefon Telefax

18 Eingang / Ausgang Anmeldung WC Plenum Fachforen WC B1 B2 B3 B4 B6 B7 B8 B9 C1 C2 C3 Getränke A 1 A 2 A 3 A 4 A 5 A 6 A 7 A 8 A 9 A10 INFORA GmbH Computacenter AG & Co. ohg Dimension Data RICOH DEUTSCHLAND GmbH Hays CANCOM on line GmbH H&G Hansen & Gieraths EDV Vertriebsgesellschaft mbh Bechtle AG EMC Deutschland GmbH HEWLETT-PACKARD GmbH Lexmark Deutschland GmbH EPSON Deutschland GmbH cosinex GmbH B 1 B 2 B 3 B 4 B 6 B 7 B 8 B 9 C 1 C 2 C 3 IT-Dienstleistungszentrum Berlin ITDZ Lenovo Deutschland GmbH LG Electronics Deutschland GmbH TCO Development ebunet e. Kfm. Dell GmbH IGEL Technology GmbH Brother International GmbH Admininstration Intelligence AG reqpool GmbH CONET Solutions GmbH Marktforen Anzeige A10 A9 A8 A7 A6 Getränke A1 A2 A3 Business Lounge Catering Garderobe A5 A6

19 Der Veranstaltungsort Presse- und Besucherzentrum des Presseund Informationsamtes der Bundesregierung Reichstagufer Berlin INFORA Management Consulting GmbH & Co. KG Am Sauerwinkel Hannover Weitere Informationen unter: organisiert von

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