Eine differenzierte, haltezeitabhängige Finanztransferabgabe

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Eine differenzierte, haltezeitabhängige Finanztransferabgabe"

Transkript

1 Eine differenzierte, haltezeitabhängige Finanztransferabgabe Timm Gudehus, Hamburg Zusammenfassung In diesem Beitrag wird eine differenzierte, haltezeitabhängige Finanztransferabgabe vorgeschlagen, die anders als eine undifferenzierte Transaktionssteuer nur den spekulativen Handel belastet und dämpft, aber nicht den regulären Handel. I. Einleitung Nach der letzten Finanzmarktkrise besteht weitgehend Einigkeit, daß eine bessere Regulierung der Finanzmärkte notwendig ist (Issing (2009); Eichhorn/ Solte (2009); Scherhorn (2008); Tumpel-Gugerell (2010)). In diesem Beitrag wird eine differenzierte, haltezeitabhängige Finanztransferabgabe vorgeschlagen, die anders als eine undifferenzierte Transaktionssteuer nur den spekulativen Handel belastet und dämpft, aber nicht den regulären Handel betrifft. Der Vorschlag ist ein Baustein für eine bessere Finanzmarktordnung, die dem Nutzen von Wirtschaft und Gesellschaft dient und den Spekulationshandel einschränkt. II. Notwendigkeit und Risiken des regulären Finanzgüterhandels Im regulären Finanzgüterhandel kaufen Investoren Finanzgüter, wie Anleihen, Hypotheken, Geldmarktpapiere, Aktien und Fonds, um Geld mit gestreutem Risiko anzulegen und damit laufende Erträge zu erzielen. Die erworbenen Finanzgüter werden normalerweise erst nach einer längeren Haltezeit verkauft, wenn anderweitiger Geld- oder Anlagebedarf besteht. Der reguläre Handel mit Finanzgütern ist unerlässlich für das Funktionieren einer modernen Volkswirtschaft. Ohne ihn wäre die Beschaffung von Eigenkapital zur Unternehmensfinanzierung und von Krediten für Investitionen von Privathaushalten, Unternehmen und Staat nicht möglich.

2 2 Im regulären Devisenhandel werden fremde Währungen gekauft, um damit ausländische Güter oder Leistungen zu bezahlen, und Fremdwährungserlöse verkauft, um dafür Inlandswährung zu bekommen. Der reguläre Devisenhandel ist notwendig für das Funktionieren des Welthandels. Der reguläre Handel mit Wirtschaftsgütern, Devisen und Finanzgütern ist nicht frei von Spekulation, denn jeder Kauf und Verkauf ist mit Risiken verbunden und erfordert die Abschätzung einer ungewissen Zukunft. Eine bedingte Absicherung gegen Preis- und Kursänderungen sowie von Zahlungs- und Ausfallrisiken ist durch Terminkontrakte, Zinsaustauschkontrakte, Kreditausfallversicherungen, Optionen und andere Finanzderivate möglich. Deren monetärer Wert wird von den erwarteten Preisen, Kursen und Risiken der unterlegten Wirtschafts- oder Finanzgüter bestimmt (Rührup et al. (2003)). II. Gründe und Wirkungen des spekulativen Finanzgüterhandels Im spekulativen Handel kaufen und verkaufen Personen, Banken, Versicherungen, Fondgesellschaften und andere Institutionen Finanzgüter, Devisen und Derivate primär um damit Kursgewinne zu erzielen. Ein hoher Anteil der spekulativen Käufe ist durch Kredit finanziert. Die Käufe und Verkäufe erfolgen in hoher Frequenz mit kurzen Haltezeiten weit unter einem Jahr, die von Sekundenbruchteilen, Minuten, Tagen und Wochen bis zu einigen Monaten reichen. Besonders zur Spekulation geeignet sind Derivate, Zertifikate und andere so genannte Finanzinnovationen (Eichhorn/Solte (2009)). Zur Rechtfertigung des spekulativen Handels wird vorgebracht, daß Arbitragegeschäfte zufällige Preis- oder Kursunterschiede zwischen zeitlich oder räumlich getrennten Teilmärkten rasch zum Ausgleich bringen und Preise und Kurse stabilisieren (Braunberger (2010)). Sie sollen eine Rückkehr des Kurses zum Ertragswert bewirken, der für die langfristig erwarteten Erträge gilt (Friedman (1953)). Welchen Nutzen derart stabilisierte Preise und Kurse bringen ist allerdings fraglich. Für die meisten Wirtschaftgüter findet der Handel gleichzeitig zu unterschiedlichen Kaufpreisen statt, ohne daß sich daraus erkennbare Nachteile für die Realwirtschaft ergeben (Gudehus (2007)). Simulationsrechnungen mit dynamischen Marktmodellen zeigen, daß ein Preisausgleich nur eintritt, solange rational handelnde Akteure den Markt dominieren, die kaufen, wenn der Kurs deutlich unter den Ertragswert liegt, und verkaufen, wenn der Kurs den Ertragswert wesentlich übersteigt (Gudehus (2007) S. 239ff; Westerhoff (2008)). Wenn jedoch Akteure den Markt dominieren, deren technische Handelsstrategien weniger vom Ertragswert sondern primär von Kursverlauf und Kurserwartungen ausgehen, kommt es, wie Simulationsrechnungen übereinstimmend mit der Realität zeigen, immer wieder zu extremen Kursentwicklungen (Westerhoff (2008)). Durch das gleichgerichtete Ver-

3 3 halten einer Mehrheit der Akteure, die auf anhaltend steigende oder auf anhaltend fallende Kurse spekulieren, entfernen sich Preise und Kurse immer weiter vom regulären Ertragswert, bis die spekulative Blase platzt. Längere Zeit ansteigende Preise und Kurse können durch positive Informationen, wie eine Erfolg versprechende neue Technologie oder steigende Unternehmenserträge verursacht werden. Sie werden häufig durch Gerüchte und kollektiven Optimismus verstärkt sowie hin und wieder durch Marktmanipulationen, wie gezielte Fehlinformation, abgestimmtes Handeln oder Insiderhandel, künstlich hervorgerufen. Zu einem nicht genau absehbaren Zeitpunkt kommt es plötzlich zu einem Marktumbruch mit rasch fallenden Preisen und Kursen, der ausgelöst wird durch enttäuschte Erwartungen, negative Informationen oder Gerüchte über fallende Gewinne oder drohende Zahlungsunfähigkeit. Der Abschwung kann sich durch falsche Informationen, kollektiven Pessimismus und Panik der Akteure rasch verstärken. Bei hohem Anteil kreditfinanzierter Spekulation mit großer Hebelwirkung führt ein plötzlicher Markteinbruch zu Konkursen und Bankenkrisen, die auch die Realwirtschaft treffen. Das hat die letzte Finanzmarktkrise erneut gezeigt (Eichhorn/Solte (2009); Scherhorn (2009)). Mit steigendem Anteil des spekulativen Handels steigt die Volatilität des Marktes. Sowohl die systematischen Änderungen wie auch die zufälligen Schwankungen von Umsatz, Preisen und Kursen nehmen zu. Die betroffenen Märkte werden mehr und mehr zum Kasino. Der spekulative Handel wird zum Glücksspiel, das weitere Spekulanten anlockt. Der gleichzeitig stattfindende reguläre Handel aber wird von den spekulativ bewirkten Marktveränderungen stark beeinflusst und beeinträchtigt. 1 So entzieht der hohe Kreditbedarf für die spekulativen Käufe von Finanzgütern der Realwirtschaft das Geld. Der spekulative Finanzgüterhandel vermindert also die verfügbare Liquidität für die Realwirtschaft. III Eine differenzierte haltezeitabhängige Finanztransferabgabe Zur Eindämmung der durch den spekulativen Handel bewirkten Extreme an den Finanzmärkten und der daraus resultierenden Gefahren für die Realwirtschaft wird eine differenzierte haltezeitabhängige Finanztransferabgabe mit folgenden Regelungen vorgeschlagen: 1 Schon J.M. Keynes schreibt dazu (zitiert nach Braunberger (2009)): Spekulanten mögen solange keinen Schaden anrichten, wie sie Blasen auf dem steten Strom des Geschäftslebens sind, aber die Angelegenheit wird ernst, wenn sich das Geschäftsleben zur Blase auf einem Strudel der Spekulation entwickelt. Wenn die Kapitalbildung eines Landes zum Nebenprodukt der Geschäfte eines Kasinos wird, droht die Sache schiefzugehen.

4 4 1. Der Erstverkauf eines Finanzguts durch den Emittenten oder dessen Beauftragten sowie die Rückzahlung von Krediten und Anleihen unterliegen keiner Transferabgabe. 2. Bei Weiterverkauf eines Finanzguts vor Ablauf eines Jahres ist vom Verkäufer oder dessen Agenten eine Transferabgabe in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes des Verkaufserlöses zu zahlen. 3. Der Transferabgabesatz hängt von der Haltezeit des Finanzguts durch den Verkäufer ab. Der volle Satz wird erhoben für einen Weiterverkauf innerhalb von 3 Monaten, der Dreiviertelsatz nach 3 bis 6 Monaten, der halbe Satz nach 6 bis 9 Monaten und der Viertelsatz nach 9 bis 12 Monaten. Nach mehr als einem Jahr Haltezeit ist der Verkauf abgabenfrei. 4. Die Transferabgabe fließt dem Staat zu, in dem der Eigentümer des verkauften Finanzgutes ansässig ist, unabhängig davon, ob es sich um eine Person oder eine Institution handelt. 5. Für Verkäufe über oder durch eine Bank behält die Bank die Transferabgabe ein und führt sie an den Staat des Verkäufers ab. Für Verkäufe durch andere Institutionen ist der Empfänger des Kaufpreises abgabepflichtig. Das gilt für alle Arten von Verkäufen, für den Börsenhandel ebenso wie für Direktverkäufe außerhalb der Börse (OTC Handel). 6. Der Transferabgabesatz wird von der Zentralbank für den gesamten Finanzgüterhandel festgelegt, der in ihrem Wirkungsbereich stattfindet. Er ist abhängig von der Volatilität der Finanzgüter: z.b. für Aktien und Beteiligungen 8 %, für Unternehmensanleihen 6 %, für Staatsanleihen 4 % und für Geldmarktpapiere und Devisen 2 %. Die Höhe der Abgabesätze entspricht der Größenordnung der kurzzeitigen Kurs- und Preisausschläge, die zum Spekulieren verleiten. Sie orientiert sich an der Durchschnittsrendite der betreffenden Finanzgüter. Die Grunderwerbsteuer mit Hebesätzen gleicher Größenordnung zeigt, daß eine Transferabgabe von einigen Prozent für den langfristigen Handel unschädlich ist. Die Haltezeiten der verschiedenen Finanzgüter und die Höhe der Transferabgabesätze können nach Ersteinführung gemäß den Erkenntnissen aus Marktbeobachtungen durch die Zentralbanken angepasst und abhängig von der Volatilität des betreffenden Finanzmarktes geändert werden. IV Wirkungen der haltezeitabhängigen Transferabgabe Anders als eine undifferenzierte Transaktionssteuer, die pauschal auf alle Transaktionen erhoben wird, wie z.b. eine Stempelsteuer auf Wechsel und Börsenumsätze, die Mehrgeld- oder Schwellgeldsteuer (Eichhorn/Solte (2009))

5 5 oder die Tobin-Steuer (Catón (2002); Tobin (1978)), belastet die haltezeitabhängige Finanztransferabgabe nur den kurzfristigen Weiterverkauf bei Haltezeiten unter einem Jahr. Der Erstverkauf, der Kauf sowie der Weiterverkauf nach mehr als einem Jahr sind von der haltezeitabhängigen Transferabgabe befreit. Bei steigenden Kursen und Preisen lohnt sich der kurzfristige Weiterverkauf eines Finanzguts erst, wenn der Kurs oder Preis stärker gestiegen ist als der Transferabgabesatz. Bei fallenden Kursen verhindert die Transferabgabe den hektischen Verkauf und fördert das Abwarten wieder ansteigender Kurse und Preise. Auf diese Weise reduziert die Transferabgabe die Frequenz spekulativer Transaktionen und die Wahrscheinlichkeit extremer Preis- und Kurssprünge. Die dämpfende Wirkung einer Transaktionsabgabe auf Kurse und Umsätze wird auch durch entsprechende Simulationsrechnungen belegt (Westerhoff (2008)). Die Aufnahme von Krediten oder Anleihen, die Ausgabe von Aktien, der Erstverkauf von Unternehmensanteilen und anderen Vermögensgütern, die länger als ein Jahr gehalten wurden, sowie der Verkauf von Devisenerlösen aus regulären Exportgeschäften bleiben von der Transferabgabe unbelastet. Auch die Rückzahlung von Krediten und Anleihen führt nicht zu zusätzlichen Kosten. Einzahlungen auf und Auszahlungen aus Girokonten und Sparkonten bleiben als Direktgeschäfte zwischen Bank und Kunden ebenfalls von der Transferabgabe unberührt. Der reguläre Handel mit Finanzgütern und Devisen wird also nicht behindert. Der mehrfache Weiterverkauf von Forderungen sowie das wiederholte Verpacken von Anleihen, Hypotheken oder Aktien in Dachfonds oder hybriden Finanzprodukten werden hingegen durch die Finanztransferabgabe unattraktiv, da mit jeder Verpackungsstufe erneut die Kosten der Transferabgabe anfallen. Spekulative Finanzprodukte, deren Ertrag aus Kursgewinnen durch den häufigen Kauf und Verkauf erzielt werden soll, und der algorithmische Handel mit Finanzgütern werden durch die Transferabgabe weniger ertragreich als die langfristige Kapitalanlage in Anleihen und Aktien. Eine haltezeitabhängige Finanztransferabgabe macht auch den spekulativen Eigenhandel der Banken weitgehend uninteressant. Damit entfällt das Problem der exorbitanten Bonuszahlungen für die daraus bisher erzielten Spekulationsgewinne. Ebenso verlieren Sekundenhandel, kurzfristige Leerverkäufe, Insiderhandel, Frontrunning und andere Marktmanipulationen wegen der hohen Transaktionskosten an Bedeutung. Ein besonders positiver Effekt der haltezeitabhängigen Finanztransferabgabe ist, daß damit der Kreditbedarf zur kurzfristigen Finanzierung spekulativer

6 6 Käufe von Finanzgütern abnimmt. Die dadurch frei werdende Liquidität steht für den Kreditbedarf der Realwirtschaft zur Verfügung. V Implementierung, Kontrolle und Durchsetzung Die haltezeitabhängige Finanztransferabgabe kann kurzfristig von einem einzelnen Land oder einer Ländergruppe, wie die Euro-Währungsgemeinschaft oder die Europäische Union, eingeführt werden. Dafür ist eine Erfassung sämtlicher Transaktionen auf den Finanzmärkten dieser Länder und aller Eigentumsübertragungen der Finanzgüter der dort ansässigen Verkäufer an Käufer in anderen Ländern erforderlich. Eine solche Meldepflicht aller Finanztransaktionen an zentrale Datensammelstellen wurde am 10. September 2010 von der EU-Kommission vorgeschlagen und wird der Europäischen Zentralbank unterstützt (Tumpel-Gugerell (2010)). Die Transferabgabe wird für alle Wiederverkäufe mit weniger als einem Jahr Haltezeit einbehalten, die auf den internen Finanzmärkten stattfinden. Sie wird auch auf den Eigentumstransfer von Finanzgütern erhoben, die inländische Personen, Unternehmen und Institutionen nach einer Haltezeit von weniger als einem Jahr auf einem externen Markt verkaufen. Bei einem Finanzgüterverkauf durch einen auswärtigen Akteur wird die volle Transferabgabe einbehalten, wenn dieser nicht eine längere Haltezeit nachweisen kann. Die Einnahmen werden an das Land des Verkäufers nur weitergeleitet, wenn dieses zu der Ländergruppe gehört, die eine vergleichbare Finanztransferabgabe erheben. Zur Kontrolle werden alle Depotbanken und Wertpapiere verwahrenden Institute im Wirkungsbereich einer Zentralbank verpflichtet, vor der Eigentumsübertragung außer der Berechtigung der Übertragung auch die korrekte Bezahlung der Transferabgabe zu überprüfen. Das ist anhand der Depotdaten sowohl für Börsentransaktionen wie auch für Direktverkäufe außerhalb der Börse möglich. Alle Personen, Unternehmen und Institutionen mit Sitz im Wirkungsbereich der Zentralbank müssen ihre Wertpapiere von einer Bank oder einem Institut verwahren lassen, das sich zur Kontrolle der Transferabgabe und zur Meldung von Verstößen verpflichtet hat. Nach Einführung der Finanztransferabgabe wird der spekulative Handel an den Börsen und auf den anderen Finanzmärkten der betreffenden Länder zurückgehen, während der reguläre Handel ungestört weiterläuft. Der Preis für die Beruhigung der Finanzmärkte ist der Rückgang der Steuereinnahmen aus den spekulativen Handelsgewinnen. Der Rückgang des Steueraufkommens wird durch die Einnahmen aus der Transferabgabe auf Dauer nur teilweise kompensiert. Grundsätzlich sind jedoch Steuereinnahmen aus Geschäften, die für Wirtschaft und Gesellschaft schädlich sind, in einem sozialen Rechtsstaat kein zulässiges Argument, solche Geschäfte nicht einzuschränken. Das sollte für das Spekulie-

7 7 ren und Wetten mit Finanzgütern ebenso gelten wie für Glückspiele, Pokern und Drogenhandel, die in fast allen Ländern mit hohen Abgaben belastet, beschränkt bzw. verboten sind. Der spekulative Finanzgüterhandel wird sich teilweise auf Märkte in Ländern ohne Transferabgabe verlagern. Inländische Anleger können daran nur noch indirekt als Anteilseigner auswärts ansässiger Banken, Fonds, Unternehmen oder Institutionen teilnehmen. Das dort angelegte Geld ist jedoch wegen der eingeschränkten Verfügbarkeit hochriskantes Spekulationskapital. Die bei einem kurzfristigen Anteilsverkauf fällige Transfersteuer verteuert den schnellen Ausstieg. Länder mit einer haltezeitabhängigen Transferabgabe werden für langfristig orientierte Investoren, wie Pensionsfonds, Unternehmen und Staatsfonds, attraktiver als Länder ohne Transferabgabe. Das führt zu einem höheren Zufluss an Liquidität in die Realwirtschaft dieser Länder, wenn deren Wirtschaft und die Geld- und Finanzpolitik eine positive Entwicklung und sichere Erträge erwarten lassen. Dadurch werden die anderen Länder veranlasst, ebenfalls eine Transferabgabe einzuführen. Damit das Ausweichen der Spekulation in andere Länder unmöglich und die Transferabgabe weltweit wirksam ist, sollte sie mittelfristig zwischen allen Handelsnationen vereinbart werden. Die Höhe der Abgabesätze und die Haltefristen sind zwischen den zuständigen Zentralbanken abzustimmen. Die Weiterleitung der Transferabgabe an die Staaten und die Kontrolle sind noch im Einzelnen zu regeln. Zu klären ist auch die Behandlung des Handels mit Termin- und Versicherungskontrakten, Zertifikaten, Optionen und anderen Derivaten. Auch für Rohstoffmärkte, Strommärkte und andere Gütermärkte, die vom spekulativen Handel betroffen sind, ist die Einführung einer haltezeitabhängigen Transferabgabe zu überlegen. V Weitere Reformvorschläge zur Finanzmarktordnung Die vorgeschlagene Finanztransferabgabe ist keine Patentlösung für alle Probleme der Finanzmärkte. Sie kann und soll keine Preis- und Kursänderungen verhindern, die aus Informationen wie steigende oder fallende Gewinne, Überschuldung, Zahlungsunfähigkeit und andere Ereignisse resultieren, die den Ertragswert eines Finanzguts bestimmen. Die haltezeitabhängige Finanztransferabgabe soll nur das Spekulieren auf diese Ereignisse unattraktiv machen und die spekulativ bedingte Volatilität der Finanzmärkte dämpfen. Sie ist ein Baustein einer reformierten Finanz-

8 8 marktordnung, die auch den Marktzugang und den Marktausschluss, die Informationspflichten der Akteure, die Kurs- und Mengenbildung und die Qualitätssicherung der handelbaren Finanzgüter zum Nutzen von Wirtschaft und Gesellschaft regelt. Die Konzeption einer solchen Finanzmarktordnung erfordert weitere Entwicklungsarbeit und konstruktive Ideen (Issing (2009)). Die Wirksamkeit bestehender Regelungen und neuer Vorschläge läßt sich durch Marktsimulationen testen (Gudehus (2007); Westerhoff 2008)). Zur Qualitätssicherung sollten alle Finanzgüter von einer staatlichen Zulassungsstelle genehmigt und laufend überprüft werden. Neue und komplexe Finanzprodukte, die allein zum Nutzen der Emittenten, Banken und Verkäufer konzipiert sind und weder Privatkunden noch Realwirtschaft im Vergleich zu vorhandenen Finanzgütern einen nachweisbaren Nutzen bringen oder die unkalkulierbare Risiken aufweisen, dürfen nicht zum Handel zugelassen werden. Den Nachweis von Nutzen und Risiken eines neuen Finanzprodukts müssen die Emittenten und Verkäufer erbringen. Wie bereits von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich u.a. vorgeschlagen, sollte der Verkauf von Finanzprodukten, deren Nutzen nicht ersichtlich ist, ebenso wie von toxischen Finanzgütern, die ein Risiko für das gesamte Bankensystem bewirken, von der Finanzaufsicht verboten werden (BIZ (2009)). Literatur BIZ (2009); Die Bank der Notenbanken schlägt Giftliste für riskante Wertpapiere vor; DIE WELT, 30.Juni 2009, article Braunberger G. (2009); Keynes für Jedermann, Renaissance eines Krisenökonomen, Verlag Neue Züricher Zeitung, Zürich, 2009 Braunberger G. (2010), Wirrnis und Wahrheit über die Spekulation, FAZ, Nr.57, Catón M. (2002); Tobin-Steuer, Lexikon Dritte Welt Hrsg. Dieter Nolten; 12. Auflage, Rowohlt, Reinbek, 2002, S Eichhorn W.; Solte D. (2009); Das Kartenhaus Weltfinanzsystem. Rückblick - Analyse - Ausblick, Fischer Taschenbuchverlag, Frankfurt am Main, 2009, S. 208ff. Friedman M (1953); The Case for Flexible Exchange Rates; Essay on Positive Economics; Chicago University Press, 3 rd ed. 1970, p. 173

9 9 Gudehus T. (2007); Dynamische Märkte, Praxis, Strategien und Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft, Springer, Berlin Heidelberg New York, 2007, S. 229ff und S. 350 Issing O. (2009); Anforderungen an eine neue Ordnung der Finanzmärkte; Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Lucius&Lucius, Stuttgart, Jg. 58 (2009), Heft 3, S. 337ff Rürup B., Sesselmeier W., Enke M. (2003); Wirtschaftslexikon, Fischer Taschenbuchverlag, Frankfurt am Main, 2003 Scherhorn G. (2008); Geld soll dienen, nicht herrschen. Die unaufhaltsame Expansion des Finanzkapitals, S. 71ff., Picus Verlag, Wien, 2008 Tobin J. (1978); A Proposal for International Monetary Reform, Eastern Economic Journal 4/1978 p Tumpel-Gegerell G. (2010); Ja zur Regulierung von außerbörslichen Derivategeschäften, Verlagsbeilage EURO FINANZE WEEK der FAZ Westerhoff F.H. (2008); The Use of Agent-Based Financial Market Models to Test the Effectiveness of Regulatory Policies; Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Vol 228/2+3, p. 195ff

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 24: Oktober 2012. Inhaltsverzeichnis

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 24: Oktober 2012. Inhaltsverzeichnis DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten Ausgabe 24: Oktober 2012 Inhaltsverzeichnis 1. In aller Kürze: Summary der Inhalte 2. Zahlen und Fakten: Fremdwährungskonten immer beliebter 3. Aktuell/Tipps:

Mehr

Finanztransaktionssteuer

Finanztransaktionssteuer Finanztransaktionssteuer Markus Henn Mitglied der AG Finanzmärkte und Steuern von Attac Deutschland Projektreferent Finanzmärkte, Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung WEED Kontakt: markus.henn@weed-online.org

Mehr

Die Umsetzung der "Verstärkten Zusammenarbeit" im Bereich der Finanztransaktionsteuer

Die Umsetzung der Verstärkten Zusammenarbeit im Bereich der Finanztransaktionsteuer Die Umsetzung der "Verstärkten Zusammenarbeit" im Bereich der Finanztransaktionsteuer Eigenschaften, Auswirkungen, Beispiele Wien, 14 März 2013 1 Teil I: Das Verfahren der "Verstärkten Zusammenarbeit"

Mehr

Statement. Ist eine EU-Finanztransaktionssteuer gerecht und sinnvoll gegen neue Finanzkrisen?

Statement. Ist eine EU-Finanztransaktionssteuer gerecht und sinnvoll gegen neue Finanzkrisen? Statement Dr. Rolf Kroker Leiter Wirtschaftspolitik und Sozialpolitik Ist eine EU-Finanztransaktionssteuer gerecht und sinnvoll gegen neue Finanzkrisen? Die Befürworter einer Finanztransaktionssteuer versprechen

Mehr

Bausteine einer langfristigen Anlagestrategie

Bausteine einer langfristigen Anlagestrategie Bausteine einer langfristigen Anlagestrategie Teil 1: Welche Anlagestrategie passt zu mir? Teil 2: Welche Formen der Geldanlage gibt es? Teil 3: Welche Risiken bei der Kapitalanlage gibt es? Teil 4: Strukturierung

Mehr

Geldmarkt. Finanzmärkte

Geldmarkt. Finanzmärkte Finanzmärkte und ihre Funktionen Euromarkt Geldmarkt Inlands und Auslandsmärkte Kassa und Terminmärkte Finanzmärkte Kapitalmarkt Primärkapitalmarkt Sekundärkapitalmarkt Markt für Zinsmanagementinstrumente

Mehr

Die Börse - ein Zockerparadies? Anlegen oder Spekulieren. Christoph Schlienkamp, Bankhaus Lampe Research 12. November 2008

Die Börse - ein Zockerparadies? Anlegen oder Spekulieren. Christoph Schlienkamp, Bankhaus Lampe Research 12. November 2008 Die Börse - ein Zockerparadies? Anlegen oder Spekulieren Christoph Schlienkamp, Bankhaus Lampe Research 12. November 2008 Rechtlicher Hinweis Diese Ausarbeitung ist nur für den Empfänger bestimmt, dem

Mehr

Paul Bernd Spahn. Die Besteuerung von Finanztransaktionen, im Besonderen bei Devisen

Paul Bernd Spahn. Die Besteuerung von Finanztransaktionen, im Besonderen bei Devisen Paul Bernd Spahn Die Besteuerung von Finanztransaktionen, im Besonderen bei Devisen Die Ziele Stabilisierung von Wechselkursen Stärkere Hinwendung auf Fundamentaldaten Größere Unabhängigkeit der Zentralbank

Mehr

Die Börse. 05b Wirtschaft Börse. Was ist eine Börse?

Die Börse. 05b Wirtschaft Börse. Was ist eine Börse? Die Börse 05b Wirtschaft Börse Was ist eine Börse? Was ist die Börse? Die Börse ist ein Markt, auf dem Aktien, Anleihen, Devisen oder bestimmte Waren gehandelt werden. Der Handel an der Börse wird nicht

Mehr

Alle Texte sind zum Abdruck freigegeben, Belegexemplar erbeten

Alle Texte sind zum Abdruck freigegeben, Belegexemplar erbeten DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten Ausgabe 26: Februar 2013 Inhaltsverzeichnis 1. In aller Kürze: Summary der Inhalte 2. Zahlen und Fakten: Außerbörslicher Handel immer beliebter 3. Aktuell/Tipps:

Mehr

EU Financial Transaction Tax

EU Financial Transaction Tax EU Financial Transaction Tax Zürich, 7. November 2013 Urs Kapalle, Leiter Finanzpolitik und Steuern, Mitglied der Direktion der Schweizerischen Bankiervereinigung Inhaltsverzeichnis 1. Hintergrund 2. Steuerbare

Mehr

Futures. Vontobel Mini Futures. Vontobel Investment Banking. Minimaler Einsatz, maximale Chance

Futures. Vontobel Mini Futures. Vontobel Investment Banking. Minimaler Einsatz, maximale Chance Vontobel Mini Futures Futures Minimaler Einsatz, maximale Chance Vontobel Investment Banking Vontobel Mini Futures mit minimalem Einsatz Maximales erreichen Anlegern, die das Auf und Ab der Märkte in attraktive

Mehr

Handel mit Staatsanleihen: Der Tabubruch

Handel mit Staatsanleihen: Der Tabubruch Handel mit Staatsanleihen: Der Tabubruch 1. Kompetenzen Die Schülerinnen und Schüler sollen... 1. die derzeitigen Entwicklungen im Markt für Staatsanleihen, die hierfür verantwortlichen Ursachen sowie

Mehr

LS Servicebibliothek 2: BONDS RENTENHANDEL

LS Servicebibliothek 2: BONDS RENTENHANDEL LS Servicebibliothek 2: BONDS RENTENHANDEL Mit aktuellen News kann der Rentenhandel spannend werden. 20 Schweizer Franken: Arthur Honegger, französischschweizerischer Komponist (1892-1955) Warum ist außerbörslicher

Mehr

Glossar zu Investmentfonds

Glossar zu Investmentfonds Glossar zu Investmentfonds Aktienfonds Aktiv gemanagte Fonds Ausgabeaufschlag Ausgabepreis Ausschüttung Benchmark Aktienfonds sind Investmentfonds, deren Sondervermögen in Aktien investiert wird. Die Aktien

Mehr

A. Einführung. I. Hintergrund

A. Einführung. I. Hintergrund A. Einführung I. Hintergrund DieKriseandenglobalenFinanzmärktenlegtebestehendeSchwächeninder BankenaufsichtoffenundrücktedieRegulierungdesFinanzsektorsindasZent rumderdiskussion.dasvonderbankenaufsichtverfolgteziel,einstabilesban

Mehr

Organisation der Finanzmärkte. Kristina Brüdigam

Organisation der Finanzmärkte. Kristina Brüdigam Organisation der Finanzmärkte Kristina Brüdigam Gliederung 1. Begriffsklärung 1.1 Definition Finanzmärkte 1.2 Funktionen Finanzmärkte 1.3 Finanzmarktteilnehmer 1.3.1 Geschäftsbanken 1.3.2 Zentralbanken

Mehr

Lehrveranstaltung Internationale Finanzmärkte I

Lehrveranstaltung Internationale Finanzmärkte I Lehrveranstaltung Internationale Finanzmärkte I - Investment Banking, Zins- und Devisenmärkte - Universität Wintersemester 2007/2008 Internationale Finanzmärkte Gliederungsübersicht I: Systematik der internationalen

Mehr

Beteiligung im Inland

Beteiligung im Inland Erläuterungen zur Jahreserhebung Kapitalverflechtungen mit dem - INA Übersicht Die in diesem Arbeitsblatt gegebenen Antworten legen den weiteren Ablauf der Erhebung fest. Die folgende Grafik zeigt in einem

Mehr

Der Börsenführerschein

Der Börsenführerschein Börsenführerschein Der Börsenführerschein Börsenführerschein Agenda: I. Einführung: Börse, Kapitalmarkt, Handel II. III. IV. Aktien Fonds Renten und Anleihen V. Fundamental Analyse VI. Technische Analyse

Mehr

Order Execution Policy gemäß Markets in Financial Instruments Directive ( MiFID ) und 33a Wertpapierhandelsgesetz

Order Execution Policy gemäß Markets in Financial Instruments Directive ( MiFID ) und 33a Wertpapierhandelsgesetz Order Execution Policy gemäß Markets in Financial Instruments Directive ( MiFID ) und 33a Wertpapierhandelsgesetz 1. Vorwort Die ODDO SEYDLER BANK AG ist gem. EU Richtlinie Markets in Financial Instruments

Mehr

Professionell handeln mit. CFDs. Instrumente und Strategien für das Trading

Professionell handeln mit. CFDs. Instrumente und Strategien für das Trading Professionell handeln mit CFDs Instrumente und Strategien für das Trading Grundlagen und Allgemeines zu CFDs Der CFD-Handel im Überblick CFDs (Contracts for Difference) sind mittlerweile aus der Börsenwelt

Mehr

AKTIEN UND OBLIGATIONEN Finanzanlagen, einfach erklärt

AKTIEN UND OBLIGATIONEN Finanzanlagen, einfach erklärt Aktien und Obligationen im Überblick Was ist eine Aktie? Eine Aktie ist ein Besitzanteil an einem Unternehmen. Wer eine Aktie erwirbt, wird Mitbesitzer (Aktionär) eines Unternehmens (konkret: einer Aktiengesellschaft).

Mehr

Grundsätze für die Ausführung von Kundenaufträgen in Finanzinstrumenten der KochBank GmbH Wertpapierhandelsbank (Best Execution Policy)

Grundsätze für die Ausführung von Kundenaufträgen in Finanzinstrumenten der KochBank GmbH Wertpapierhandelsbank (Best Execution Policy) Grundsätze für die Ausführung von Kundenaufträgen in Finanzinstrumenten der KochBank GmbH Wertpapierhandelsbank (Best Execution Policy) Wertpapierdienstleistungsunternehmen sind nach dem Wertpapierhandelsgesetz

Mehr

Inhalt. Die Börse was ist das eigentlich? 5. Die Akteure der Börse 29. Politik und Konjunktur: Was die Börse beeinflusst 45

Inhalt. Die Börse was ist das eigentlich? 5. Die Akteure der Börse 29. Politik und Konjunktur: Was die Börse beeinflusst 45 2 Inhalt Die Börse was ist das eigentlich? 5 J Welche Aufgabe hat die Börse? 6 J Ein wenig Geschichte 9 J Die wichtigstenbörsenplätze 15 J Die bedeutendsten Aktienindizes 19 Die Akteure der Börse 29 J

Mehr

Richtlinie. Grundsätze der Auftragsausführung (Durchführungspolitik)

Richtlinie. Grundsätze der Auftragsausführung (Durchführungspolitik) Richtlinie Grundsätze der Auftragsausführung (Durchführungspolitik) Gültig ab: 01.12.2013 Seite 1 von 8 Inhaltsverzeichnis: A. Allgemeines zu den Ausführungsrichtlinien... 3 1. Präambel... 3 2. Weisung

Mehr

4. Auflage. Kapitel VIII: Liquidität. Eine Einführung in die Theorie der Güter-, Arbeits- und Finanzmärkte Mohr Siebeck c.

4. Auflage. Kapitel VIII: Liquidität. Eine Einführung in die Theorie der Güter-, Arbeits- und Finanzmärkte Mohr Siebeck c. 2. Bank und Eine Einführung in die Theorie der Güter-, Arbeits- und Finanzmärkte Mohr Siebeck c Kapitel VIII: Liquidität Inhaltsverzeichnis 2. Bank und 2. Bank und Das vorangehende Kapitel beschäftigte

Mehr

DerBundesministerderFinanzen,PeerSteinbrück,sprichtsichfürdieEinführungaus.EineBörsenumsatzsteuernachbritischemVorbildkönnemehrere

DerBundesministerderFinanzen,PeerSteinbrück,sprichtsichfürdieEinführungaus.EineBörsenumsatzsteuernachbritischemVorbildkönnemehrere Deutscher Bundestag Drucksache 16/12571 16. Wahlperiode 03. 04. 2009 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Frank Schäffler, Jens Ackermann, Dr. Karl Addicks, weiterer Abgeordneter

Mehr

Nachhaltigkeits-Check

Nachhaltigkeits-Check Nachhaltigkeits-Check Name: Memory Express Return-Zertifikat auf ThyssenKrupp ISIN: DE000CZ35CX2 Emittent: Commerzbank AG Wertpapierart / Anlageart Das Expresszertifikat ist eine Unterform des Bonuszertifikats,

Mehr

Anlage in Finanzderivaten / Strukturierten Wertpapieren

Anlage in Finanzderivaten / Strukturierten Wertpapieren Anlage in Finanzderivaten / Strukturierten Wertpapieren Prof. Dr. Martin Schmidt Friedberg, 24.10.2012 UNIVERSITY OF APPLIED SCIENCES Seite 1 Übersicht 1. Wovon reden wir eigentlich? 2. Wie bekommt man

Mehr

Hedge-Fonds. Hedge-Fonds 2.150. Vermögen Vermögen in Mrd. US-Dollar. Anzahl 10.000 2.000 9.800 9.600 9.400 1.800 1.700 9.000 1.750 8.500 8.000 8.

Hedge-Fonds. Hedge-Fonds 2.150. Vermögen Vermögen in Mrd. US-Dollar. Anzahl 10.000 2.000 9.800 9.600 9.400 1.800 1.700 9.000 1.750 8.500 8.000 8. Hedge-Fonds Anzahl der Hedge-Fonds und und verwaltetes Vermögen Vermögen in absoluten in absoluten Zahlen, Zahlen, weltweit weltweit 1999 bis 1999 2009bis 2009 Anzahl 2.150 Vermögen 10.500 Anzahl Vermögen

Mehr

Zertifikate - eine Alternative zur Aktie

Zertifikate - eine Alternative zur Aktie Zertifikate - eine Alternative zur Aktie 04.11.2014 Christopher Pawlik Börse Frankfurt Zertifikate AG, November 2014 2 Inhaltsverzeichnis 1. Börse Frankfurt Zertifikate AG - Unternehmensprofil 2. Was sind

Mehr

Einfache Derivate. Stefan Raminger. 4. Dezember 2007. 2 Arten von Derivaten 3 2.1 Forward... 3 2.2 Future... 4 2.3 Optionen... 5

Einfache Derivate. Stefan Raminger. 4. Dezember 2007. 2 Arten von Derivaten 3 2.1 Forward... 3 2.2 Future... 4 2.3 Optionen... 5 Einfache Derivate Stefan Raminger 4. Dezember 2007 Inhaltsverzeichnis 1 Begriffsbestimmungen 1 2 Arten von Derivaten 3 2.1 Forward..................................... 3 2.2 Future......................................

Mehr

Safe Zertifikate. Produktinformation. Gemeinsam mehr erreichen

Safe Zertifikate. Produktinformation. Gemeinsam mehr erreichen Safe Zertifikate Produktinformation Gemeinsam mehr erreichen Inhalt Safe Zertifikate Immer ein Sicherheitsnetz gespannt 4 Was zeichnet Safe Zertifikate aus? 4 Safe Zertifikate Classic Nach oben gute Chancen,

Mehr

Admiral Academy WEBINAR TRADING VON ANFANG AN!

Admiral Academy WEBINAR TRADING VON ANFANG AN! Admiral Academy TRADING VON ANFANG AN! TAG 1: Was ist Börsenhandel überhaupt? Was habe ich vom Einstieg? Wie kommen Kurse und Kursänderungen zustande? Wichtiges zuvor: Admiral Markets gibt immer nur Allgemeine

Mehr

Weltspartags-Wochen! Gut aufgestellt mit den Zertifikaten der DekaBank.

Weltspartags-Wochen! Gut aufgestellt mit den Zertifikaten der DekaBank. 1 Weltspartags-Wochen! Gut aufgestellt mit den Zertifikaten der DekaBank. DekaBank 2,50 % Deka-DividendenStrategie CF (A) Aktienanleihe 02/2017 der Kreissparkasse Freudenstadt. Neue Perspektiven für mein

Mehr

2008/2009: Rück- und Ausblick Wertpapiersparen. für Sparen-3- und Freizügigkeitskonti

2008/2009: Rück- und Ausblick Wertpapiersparen. für Sparen-3- und Freizügigkeitskonti 2008/2009: Rück- und Ausblick Wertpapiersparen für Sparen-3- und Freizügigkeitskonti Rückblick 2008 Die Kursausschläge an den Märkten nahmen im Jahr der Finanzmarktkrise extreme Ausmasse an. Von Ausfällen

Mehr

Die weltweite Finanzkrise: Gefahr der Ansteckung? Daniel Friedrich Memo- Sommerschule 2008

Die weltweite Finanzkrise: Gefahr der Ansteckung? Daniel Friedrich Memo- Sommerschule 2008 Die weltweite Finanzkrise: Gefahr der Ansteckung? Daniel Friedrich Memo- Sommerschule 2008 Verhalten sich Finanzmärkte rational? Milton Friedman (1953): Unmöglichkeit destabilisierender Spekulation: -

Mehr

Partner Bank GOLD DEPOT. Marketinginformationen, gilt ab dem 4. Quartal 2009

Partner Bank GOLD DEPOT. Marketinginformationen, gilt ab dem 4. Quartal 2009 Partner Bank GOLD DEPOT Marketinginformationen, gilt ab dem 4. Quartal 2009 PARTNER BANK AG die Vorsorgebank Die PARTNER BANK AG ist darauf spezialisiert, in Partnerschaft mit unabhängigen Finanzdienstleistern,

Mehr

Merkblatt. Kapitalerträge und Kapitalertragssteuern

Merkblatt. Kapitalerträge und Kapitalertragssteuern DEUTSCHE BUNDESBANK Dezember 2008 Zentrale S 2 Merkblatt Zahlungen im Außenwirtschaftsverkehr Kapitalerträge und Kapitalertragssteuern I. Vorbemerkungen Im Zusammenhang mit der Einführung der Abgeltungssteuer

Mehr

Information zur Einführung der Kursgewinnbesteuerung auf Wertpapiere

Information zur Einführung der Kursgewinnbesteuerung auf Wertpapiere Information zur Einführung der Kursgewinnbesteuerung auf Wertpapiere Nachstehend eine Übersicht über die wichtigsten Eckdaten des Budgetbegleitgesetzes/Abgabenänderungsgesetzes 2011, mit welchem u.a. die

Mehr

Erleben Sie Goldene Zeiten. Jetzt.

Erleben Sie Goldene Zeiten. Jetzt. Erleben Sie Goldene Zeiten. Jetzt. in Partnerschaft mit Erleben Sie jetzt Goldene Zeiten... mit unserem ALTRON GOLD+ Zertifikat. Wir geben Ihnen die richtigen Schlüssel, damit sich Türen öffnen, die Ihnen

Mehr

Stellen Hedge Fonds eine Gefahr für die internationalen Finanzmärkte dar?

Stellen Hedge Fonds eine Gefahr für die internationalen Finanzmärkte dar? Stellen Hedge Fonds eine Gefahr für die internationalen Finanzmärkte dar? Thesen zum Fachgespräch des Arbeitskreises Wirtschaft, Arbeit, Finanzen der Fraktion DIE LINKE. 21. März 2007 Prof. Dr. Jörg Huffschmid,

Mehr

Der Cost-Average Effekt

Der Cost-Average Effekt Der Cost-Average Effekt Einleitung Wie sollte ich mein Geld am besten investieren? Diese Frage ist von immerwährender Relevanz, und im Zuge des demographischen Wandels auch für Aspekte wie die private

Mehr

Lösungshinweise zur Einsendearbeit 1 zum Kurs 41520, Banken und Börsen, WS 2011/2012 1

Lösungshinweise zur Einsendearbeit 1 zum Kurs 41520, Banken und Börsen, WS 2011/2012 1 Lösungshinweise zur Einsendearbeit 1 zum Kurs 41520, Banken und Börsen, WS 2011/2012 1 Lösungshinweise zur Einsendearbeit 1: WS 2011/2012 Banken und Börsen, Kurs 41520 (Inhaltlicher Bezug: KE 3 und 4)

Mehr

Inhalt. Kapitel 1 Vorüberlegungen bei der Geldanlage. Vorwort... 11

Inhalt. Kapitel 1 Vorüberlegungen bei der Geldanlage. Vorwort... 11 Vorwort... 11 Kapitel 1 Vorüberlegungen bei der Geldanlage Lohnt es sich auch bei wenig Geld über die Geldanlage nachzudenken?... 14 Welche Risiken sind mit Geldanlagen verbunden?... 16 Welche Faktoren

Mehr

Personal Financial Services Anlagefonds

Personal Financial Services Anlagefonds Personal Financial Services Anlagefonds Investitionen in Anlagefonds versprechen eine attraktive bei kontrolliertem. Informieren Sie sich hier, wie Anlagefonds funktionieren. 2 Machen auch Sie mehr aus

Mehr

Vorlesung VWL II vom 23.11.2009. Das Finanzsystem: Sparen und Investieren

Vorlesung VWL II vom 23.11.2009. Das Finanzsystem: Sparen und Investieren Vorlesung VWL II vom 23.11.2009 Das Finanzsystem: Sparen und Investieren 5. Das Finanzsystem: Sparen und Investieren Vorstellen des Mechanismus, wie Spar- und Investitionsentscheidungen von Millionen von

Mehr

Spekulation ist die meist kurzfristige, gewinnorientierte Ausnutzung erwarteter Preisänderungen.

Spekulation ist die meist kurzfristige, gewinnorientierte Ausnutzung erwarteter Preisänderungen. 2. Spekulation Spekulation ist die meist kurzfristige, gewinnorientierte Ausnutzung erwarteter Preisänderungen. Dazu kann auf verschiedene Szenarien spekuliert werden: ( nur eine Auswahl ) Spekulation

Mehr

Richard Pfadenhauer DERIVATE. FinanzBuch Verlag

Richard Pfadenhauer DERIVATE. FinanzBuch Verlag Richard Pfadenhauer DERIVATE FinanzBuch Verlag 1 Grundlagen des Handels mit Derivaten 1.1 Was ist ein Derivat? Derivate sind Finanzprodukte, die überwiegend an Börsen notiert sind. Damit kann jeder Anleger

Mehr

BNY Mellon Service Kapitalanlage-Gesellschaft mbh Frankfurt am Main

BNY Mellon Service Kapitalanlage-Gesellschaft mbh Frankfurt am Main BNY Mellon Service Kapitalanlage-Gesellschaft mbh Frankfurt am Main An die Anleger des Sondervermögens Invesco Global Dynamik Fonds, ISIN DE0008470469 Bekanntmachung der Änderung der Besonderen Vertragsbedingungen

Mehr

TAXeNEWS. Financial Services. Neue Gesetzgebung zur Umsatzabgabe

TAXeNEWS. Financial Services. Neue Gesetzgebung zur Umsatzabgabe Neue Gesetzgebung zur Umsatzabgabe TAXeNEWS Financial Services Mit der Gesetzesänderung vom 15. Dezember 2000 hat das Schweizer Parlament wichtige Erleichterungen bei der Umsatzabgabe beschlossen. Dies

Mehr

Abgrenzungsmöglichkeiten der Finanzmärkte

Abgrenzungsmöglichkeiten der Finanzmärkte Teil 2 8.1 Grundbegriffe / Seite 218 Abgrenzungsmöglichkeiten Finanzmärkte Systematik Finanzmärkte Lokalisierung Funktion den zugrunde liegenden Anlagen Institutionalisierung dem Zeitpunkt Erfüllung Fristigkeit

Mehr

Repetitorium der Vorlesung VWL II vom 23.11.2009

Repetitorium der Vorlesung VWL II vom 23.11.2009 Repetitorium der Vorlesung VWL II vom 23.11.2009 Das Finanzsystem: Sparen und Investieren Exkurs: Finanzkrise 5. Das Finanzsystem: Sparen und Investieren Vorstellen des Mechanismus, wie Spar- und Investitionsentscheidungen

Mehr

Projekt Finanzmathematik: Derivative und strukturierte Finanzprodukte

Projekt Finanzmathematik: Derivative und strukturierte Finanzprodukte : Derivative und strukturierte Finanzprodukte Institut für Finanzmathematik Johannes Kepler Universität Linz 10. Jänner 2008 Wesentliche Fragen Was sind Derivate? Was sind strukturierte Finanzprodukte

Mehr

KG FUNDS. world-of-futures.com GmbH & Co. III. Eupherie Handelssystem KG. world-of-futures.com

KG FUNDS. world-of-futures.com GmbH & Co. III. Eupherie Handelssystem KG. world-of-futures.com KG FUNDS world-of-futures.com GmbH & Co. III. Eupherie Handelssystem KG world-of-futures.com Was ist ein Handelssystem? Handelssysteme berechnen die wahrscheinliche Richtung einer Preisentwicklung, indem

Mehr

WGZ Discount-Zertifikate

WGZ Discount-Zertifikate ALLGEMEINES ZU WGZ BANK-ZERTIFIKATEN WGZ Discount-Zertifikate ZERTIFIKATE AUF AKTIEN ODER INDIZES Werbemitteilung! Bitte lesen Sie den Hinweis am Ende des Dokuments! Produktbeschreibung Das WGZ Discount-Zertifikat

Mehr

3,25% MORG AN STANLEY ZINSFLOATER ANLEIHE. p. a. ATTRAKTIVER ZINSFANG IM 6- MONATS- RHY THMUS

3,25% MORG AN STANLEY ZINSFLOATER ANLEIHE. p. a. ATTRAKTIVER ZINSFANG IM 6- MONATS- RHY THMUS ATTRAKTIVER ZINSFANG IM 6- MONATS- RHY THMUS MORG AN STANLEY ZINSFLOATER ANLEIHE KOMBINATION AUS ATTRAKTIVER BASIS- VERZINSUNG PLUS ZINSCHANCE 3,25% // Anleihe // Anleihe // Anleihe // Anleihe // Anleihe

Mehr

Verschärfte Hungerkrise

Verschärfte Hungerkrise Kasino des Hungers: Die Nahrungsmittelspekulation und ihre Folgen Armin Paasch, Referent Welthandel und Ernährung Verschärfte Hungerkrise 850 Mio. Hungernde schon vor 2008 Gründe: mangelnder Zugang zu

Mehr

Aktuelles zum Thema: Aktienmarkt.

Aktuelles zum Thema: Aktienmarkt. v Auf Papas Schultern die Welt erforschen. Aktuelles zum Thema: Aktienmarkt. Werbemitteilung Steigen die Kurse? Oder fallen sie? Wer als Anleger Entwicklungen an den Aktienmärkten nutzen und dabei Risiken

Mehr

Gebührenordnung für die Frankfurter Wertpapierbörse

Gebührenordnung für die Frankfurter Wertpapierbörse Frankfurter Wertpapierbörse Seite: 1 enordnung für die Frankfurter Wertpapierbörse Inhaltsübersicht I. Abschnitt entatbestände, allgemeine Vorschriften... 3 1 entatbestände... 3 2 Festsetzung der en...

Mehr

Anlagestrategien mit Hebelprodukten. Optionsscheine und Turbos bzw. Knock-out Produkte. Investitionsstrategie bei stark schwankenden Märkten

Anlagestrategien mit Hebelprodukten. Optionsscheine und Turbos bzw. Knock-out Produkte. Investitionsstrategie bei stark schwankenden Märkten Anlagestrategien mit Hebelprodukten Hebelprodukte sind Derivate, die wie der Name schon beinhaltet gehebelt, also überproportional auf Veränderungen des zugrunde liegenden Wertes reagieren. Mit Hebelprodukten

Mehr

Bausteine einer langfristigen Anlagestrategie

Bausteine einer langfristigen Anlagestrategie Bausteine einer langfristigen Anlagestrategie Teil 1: Welche Anlagestrategie passt zu mir? Teil 2: Welche Formen der Geldanlage gibt es? Teil 3: Welche Risiken bei der Kapitalanlage gibt es? Teil 4: Strukturierung

Mehr

Best Execution Policy der HANSAINVEST LUX S.A.

Best Execution Policy der HANSAINVEST LUX S.A. Best Execution Policy der HANSAINVEST LUX S.A. Stand Oktober 2014 Seite 1 von 6 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung... 3 2. Anwendungsbereich... 3 3. Ziel... 3 4. Grundsätze... 4 5. Weiterleitung von Aufträgen

Mehr

Primus Marktinformation vom 10. März 2011

Primus Marktinformation vom 10. März 2011 Primus Marktinformation vom 10. März 2011 Ausblick Aktienmärkte global Kurzfristig (1 Woche) Mittelfristig (Jahr 2011) 0 Punkte Aktien absolut meiden 3 Punkte neutral 1 Punkt fallende Märkte 4 Punkte leichter

Mehr

Die Strategien der Turtle Trader

Die Strategien der Turtle Trader Curtis M. Faith Die Strategien der Turtle Trader Geheime Methoden, die gewöhnliche Menschen in legendäre Trader verwandeln FinanzBuch Verlag Risiko-Junkies 33 Hohes Risiko, hoher Gewinn: Man braucht Nerven

Mehr

Präsentationsmappe DELTA COACHING

Präsentationsmappe DELTA COACHING Präsentationsmappe DELTA ASSET MANAGEMENT DELTA Coaching GmbH Zämattlistrasse 2d Postfach 53 CH-6318 Walchwil/ZG Tel +41 41 758 00 80 Fax +41 41 758 00 88 www.deltacoaching.ch Geschäftsführer: Gerd Lehner,

Mehr

Der Lombardkredit Ihre Brücke zu finanzieller Flexibilität

Der Lombardkredit Ihre Brücke zu finanzieller Flexibilität Der Lombardkredit Ihre Brücke zu finanzieller Flexibilität Private Banking Investment Banking Asset Management Der Lombardkredit. Eine attraktive und flexible Finanzierungsmöglichkeit für Sie. Sie benötigen

Mehr

Positionspapier. des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft. ID-Nummer 6437280268-55. zu den Anträgen

Positionspapier. des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft. ID-Nummer 6437280268-55. zu den Anträgen Positionspapier des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft ID-Nummer 6437280268-55 zu den Anträgen der Fraktion BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN Sicherheit, Wirksamkeit und gesundheitlichen Nutzen

Mehr

Schweizer PK-Index von State Street: Enttäuschender Auftakt zum Anlagejahr 2009 mit einem Minus von 2.14 Prozent.

Schweizer PK-Index von State Street: Enttäuschender Auftakt zum Anlagejahr 2009 mit einem Minus von 2.14 Prozent. Schweizer PK-Index von State Street: Enttäuschender Auftakt zum Anlagejahr 2009 mit einem Minus von 2.14 Prozent. Ebenfalls enttäuschend entwickeln sich die Transaktionskosten: Sie erhöhten sich im ersten

Mehr

Professionell handeln mit. CFDs. Instrumente und Strategien für das Trading. FinanzBuch Verlag

Professionell handeln mit. CFDs. Instrumente und Strategien für das Trading. FinanzBuch Verlag Professionell handeln mit CFDs Instrumente und Strategien für das Trading FinanzBuch Verlag Inhaltsverzeichnis Vorwort... 9 Grundlagen und Allgemeines zu CFDs... 13 Der CFD-Handel im Überblick... 13 Historie

Mehr

WIE FUNKTIONIERT EIN INVESTMENTFONDS?

WIE FUNKTIONIERT EIN INVESTMENTFONDS? WIE FUNKTIONIERT EIN INVESTMENTFONDS? Egal, ob Anleger fürs Alter oder für den Autokauf sparen. Ob sie einmalig oder ab und zu etwas auf die Seite legen wollen. Für jeden Sparer gibt es den passenden Investmentfonds.

Mehr

Wertschriftenkredit zweiplus Anlagechancen nutzen. Und mehr. Finanzieren

Wertschriftenkredit zweiplus Anlagechancen nutzen. Und mehr. Finanzieren Wertschriftenkredit zweiplus Anlagechancen nutzen. Und mehr. Finanzieren Individuelle Wertschriftenkreditlösungen. Ihre flexible Finanzierungsmöglichkeit. Inhalt Finanzierung frei wählen. Sehr geehrte

Mehr

Differenzgeschäfte (CFD)

Differenzgeschäfte (CFD) Investorenwarnung 28/02/2013 Differenzgeschäfte (CFD) Die wichtigsten Punkte Differenzgeschäfte (Contracts for Difference, CFD) sind komplexe Produkte, die nicht für alle Investoren geeignet sind. Setzen

Mehr

1 Einleitung. 2 Geltungsbereich. 3 Grundlegende Auswahlkriterien. Ausführungsgrundsätze der Helaba Invest

1 Einleitung. 2 Geltungsbereich. 3 Grundlegende Auswahlkriterien. Ausführungsgrundsätze der Helaba Invest 1 Einleitung Diese Ausführungsgrundsätze (Best Execution Policy) regeln gemäß den gesetzlichen Vorgaben Grundsätze und Verfahren, die darauf abzielen, im Rahmen von Transaktionen für das Portfolio / den

Mehr

Kann eine Wirtschaft auch ohne Wachstum funktionieren? Prof. Dr. Mathias Binswanger

Kann eine Wirtschaft auch ohne Wachstum funktionieren? Prof. Dr. Mathias Binswanger Kann eine Wirtschaft auch ohne Wachstum funktionieren? Prof. Dr. Mathias Binswanger Inhalt 1. Historischer Überblick 2. Traditionelle Argumente für Wachstum 3. Wie kommt es zu einem Wachstumszwang? 4.

Mehr

Portfoliooptimierung mit Zertifikaten Investmentchancen nutzen und Risiken reduzieren

Portfoliooptimierung mit Zertifikaten Investmentchancen nutzen und Risiken reduzieren Portfoliooptimierung mit Zertifikaten Investmentchancen nutzen und Risiken reduzieren Mathias Schölzel X markets Team Deutsche Bank AG Gliederung 1 Rendite/Risiko Profil 2 Diskont Zertifikate 2.1 Studie

Mehr

Banken und Börsen, Kurs 41520 (Inhaltlicher Bezug: KE 3, 4)

Banken und Börsen, Kurs 41520 (Inhaltlicher Bezug: KE 3, 4) Lösungshinweise zur Einsendearbeit 2 zum Kurs 41520, Banken und Börsen, SS 2009 1 Lösungshinweise zur Einsendearbeit 2: SS 2009 Banken und Börsen, Kurs 41520 (Inhaltlicher Bezug: KE 3, 4) Rahmenbedingungen

Mehr

Themen: Psychologie und Erfahrungsschätze erfolgreicher Börsenstrategen Aktienmarkt: Aktuelle Markteinschätzung Vorschlag zur Pflegerente

Themen: Psychologie und Erfahrungsschätze erfolgreicher Börsenstrategen Aktienmarkt: Aktuelle Markteinschätzung Vorschlag zur Pflegerente Juli 2008 Die meisten Leute interessieren sich für Aktien, wenn alle anderen es tun. Die beste Zeit ist aber, wenn sich niemand für Aktien interessiert. Warren Buffett Themen: Psychologie und Erfahrungsschätze

Mehr

Allgemeine Betriebswirtschaftslehre

Allgemeine Betriebswirtschaftslehre Dr. Christine Zöllner Allgemeine Betriebswirtschaftslehre 1 Allgemeine Betriebswirtschaftslehre 6. Finanzierung 2 Allgemeine Betriebswirtschaftslehre 7.1 Grundlagen Systematik der Finanzierungsformen Fiskus

Mehr

Was kosten Garantien?

Was kosten Garantien? Alternative Zinsgarantien in der Lebensversicherung, Köln, 1. Juni 2012 Was kosten Garantien? Prof. Dr. Ralf Korn Technische Universität Kaiserslautern, Fachbereich Mathematik EI-QFM und Fraunhofer ITWM

Mehr

Investieren Sie mit dem Deutschen Mittelstandsanleihen Fonds in das Rückgrat der deutschen Wirtschaft

Investieren Sie mit dem Deutschen Mittelstandsanleihen Fonds in das Rückgrat der deutschen Wirtschaft Investieren Sie mit dem Deutschen Mittelstandsanleihen Fonds in das Rückgrat der deutschen Wirtschaft Profitieren Sie von erfolgreichen Unternehmen des soliden deutschen Mittelstands Erfolgsfaktor KFM-Scoring

Mehr

Kapitel 2 So führt Ihre konservative Strategie zu beachtlichem Anlageerfolg

Kapitel 2 So führt Ihre konservative Strategie zu beachtlichem Anlageerfolg Kapitel 2 So führt Ihre konservative Strategie zu beachtlichem Anlageerfolg Im Zweifelsfalle immer auf der konservativen Seite entscheiden und etwas Geld im trockenen halten! Illustration von Catherine

Mehr

3.1 Finanzielle Ziele 1. 3.1 Finanzielle Ziele S. 67. Welche vier finanziellen Zielsetzungen muss eine Unternehmung berücksichtigen?

3.1 Finanzielle Ziele 1. 3.1 Finanzielle Ziele S. 67. Welche vier finanziellen Zielsetzungen muss eine Unternehmung berücksichtigen? 3.1 Finanzielle Ziele 1 3.1 Finanzielle Ziele S. 67 Welche vier finanziellen Zielsetzungen muss eine Unternehmung berücksichtigen? Zahlungsbereitschaft Gewinn und Rentabilität Kapitalbedarf Finanzielle

Mehr

Aktuelles zum Thema: Niedrigzinsen.

Aktuelles zum Thema: Niedrigzinsen. Möglichst viel draußen sein. Neue Orte kennenlernen. Aktuelles zum Thema: Niedrigzinsen. Werbemitteilung Schwierige Zeiten für Anleger: Niedrige Zinsen lassen Vermögen auf Dauer schrumpfen. Zertifikate

Mehr

Kapitalmarktrecht 5. Insiderhandel und Marktmanipulation

Kapitalmarktrecht 5. Insiderhandel und Marktmanipulation Kapitalmarktrecht 5 und Marktmanipulation Was ist das? Geschäfte, die unter Verwendung von Insiderinformationen geschlossen werden Insiderinformationen = Informationen über nicht öffentlich bekannte Umstände,

Mehr

Wertpapiere. PM 08.07.2014 Seite 1

Wertpapiere. PM 08.07.2014 Seite 1 Wertpapiere Seite 1 Was glaubt ihr...was Wertpapiere sind? Seite 2 Allgemein Wertpapiere Definition: Urkunden, welche ein Vermögensrecht so verbriefen, dass das Recht ohne die Urkunde weder geltend gemacht

Mehr

GÜNSTIG EINSTEIGEN. Discount-Zertifikate. Den Basiswert mit Rabatt erwerben und zusätzlich vom Risikopuffer profitieren!

GÜNSTIG EINSTEIGEN. Discount-Zertifikate. Den Basiswert mit Rabatt erwerben und zusätzlich vom Risikopuffer profitieren! GÜNSTIG EINSTEIGEN Discount-Zertifikate Den Basiswert mit Rabatt erwerben und zusätzlich vom Risikopuffer profitieren! Discount-Zertifikate Wenn Sie ein zusätzliches Renditepotenzial für Marktphasen mit

Mehr

Das deutsche Banken-und

Das deutsche Banken-und Das deutsche Banken-und Finanzsystem Im Spannungsfeld von internationalen Finanzmärkten und regionaler Orientierung Proseminar Wirtschaftsgeographie SS 2011 von Andreas Trapp 1 Stern View (2011) Proseminar

Mehr

Reglement Handelsaufnahme Beteiligungsrechte REGLEMENT FÜR DIE HANDELSAUFNAHME VON INTERNATIONALEN BETEILIGUNGSRECHTEN AN SIX SWISS EXCHANGE

Reglement Handelsaufnahme Beteiligungsrechte REGLEMENT FÜR DIE HANDELSAUFNAHME VON INTERNATIONALEN BETEILIGUNGSRECHTEN AN SIX SWISS EXCHANGE Reglement Handelsaufnahme Beteiligungsrechte REGLEMENT FÜR DIE HANDELSAUFNAHME VON INTERNATIONALEN BETEILIGUNGSRECHTEN AN SIX SWISS EXCHANGE Zulassung von Effekten SIX Exchange Regulation 06/ Inhaltsverzeichnis

Mehr

Rohstoffpreise und Währungen: Moderne Absicherungskonzepte für Mittelständler

Rohstoffpreise und Währungen: Moderne Absicherungskonzepte für Mittelständler 2. Mitteldeutsche Nachhaltigkeitskonferenz Rohstoffpreise und Währungen: Moderne Absicherungskonzepte für Mittelständler André Walther / Daniel Biegala Warum Preisabsicherungen? Produktion.de Haufe.de

Mehr

Irrfahrten. Und ihre Bedeutung in der Finanzmathematik

Irrfahrten. Und ihre Bedeutung in der Finanzmathematik Irrfahrten Und ihre Bedeutung in der Finanzmathematik Alexander Hahn, 04.11.2008 Überblick Ziele der Finanzmathematik Grundsätzliches zu Finanzmarkt, Aktien, Optionen Problemstellung in der Praxis Der

Mehr

DAXplus Covered Call Der Covered Call-Strategieindex

DAXplus Covered Call Der Covered Call-Strategieindex DAXplus Covered Call Der Covered Call-Strategieindex Investment mit Puffer In Zeiten, in denen Gewinne aus reinen Aktienportfolios unsicher sind, bevorzugen Anleger Produkte mit einer höheren Rendite bei

Mehr

Invesco Balanced-Risk Allocation Fund

Invesco Balanced-Risk Allocation Fund Invesco Balanced-Risk Allocation Fund August 2012 Dieses Dokument richtet sich ausschließlich an professionelle Kunden und Finanzberater und nicht an Privatkunden. Eine Weitergabe an Dritte ist untersagt.

Mehr

Erläutern Sie das Grundprinzip eines Aktieninvestmentfonds (mindestens 3 Merkmale)!

Erläutern Sie das Grundprinzip eines Aktieninvestmentfonds (mindestens 3 Merkmale)! Erläutern Sie das Grundprinzip eines Aktieninvestmentfonds (mindestens 3 Merkmale)! Der Anleger zahlt Geld in einen Topf (= Sondervermögen) einer Kapitalanlagegesellschaft ein. Ein Kapitalmarktexperte

Mehr

Inflationsanleihe 06/10 Kundeninformation. Bei dieser Unterlage handelt es sich um eine Werbeinformation.

Inflationsanleihe 06/10 Kundeninformation. Bei dieser Unterlage handelt es sich um eine Werbeinformation. Kundeninformation Bei dieser Unterlage handelt es sich um eine Werbeinformation. Kategorie Kapitalschutz-Produkte, Quelle: Statistik Deutscher Derivate Verband, 4. Quartal 2009 Garantiert 2,75% p. a. für

Mehr

Die Abgeltungsteuer NEUE STEUER NEUE CHANCEN

Die Abgeltungsteuer NEUE STEUER NEUE CHANCEN Die Abgeltungsteuer NEUE STEUER NEUE CHANCEN Passen Sie jetzt Ihre Steuer-Strategie an Die neue Abgeltungsteuer tritt am 1. Januar 2009 in Kraft. Damit Sie von den Neuerungen profitieren können, sollten

Mehr

YOU INVEST Webinar Die Geldpolitik der US-amerikanischen und Europäischen Zentralbank. 6. März 2014

YOU INVEST Webinar Die Geldpolitik der US-amerikanischen und Europäischen Zentralbank. 6. März 2014 Webinar Die Geldpolitik der US-amerikanischen und Europäischen Zentralbank 6. März 2014 Referenten Gerhard Beulig Head of Private Client Asset Management ERSTE-SPARINVEST Mag. Gerhard Winzer Chefvolkswirt

Mehr