IDW Prüfungsstandard: Wesentlichkeit im Rahmen der Abschlussprüfung (IDW PS 250)

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "IDW Prüfungsstandard: Wesentlichkeit im Rahmen der Abschlussprüfung (IDW PS 250)"

Transkript

1 IDW Prüfungsstandard: Wesentlichkeit im Rahmen der Abschlussprüfung (IDW PS 250) (Stand: ) 1 1. Vorbemerkungen Art und Umfang des Begriffs der Wesentlichkeit in der Abschlussprüfung Anwendung des Konzepts der Wesentlichkeit in der Abschlussprüfung Wesentlichkeit und Prüfungsrisiko Wesentlichkeit und Prüfungsplanung Einfluss von Unrichtigkeiten und Verstößen auf die Abschlussprüfung und auf den Abschluss Vorbemerkungen 1 Das Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.v. (IDW) legt in diesem IDW Prüfungsstandard die Berufsauffassung dar, nach der Wirtschaftsprüfer als Abschlussprüfer unbeschadet ihrer Eigenverantwortlichkeit das Konzept der Wesentlichkeit bei der Abschlussprüfung zu berücksichtigen haben. Der IDW Prüfungsstandard verdeutlicht zudem die Auswirkungen der Wesentlichkeit auf das Prüfungsrisiko und macht gegenüber der Öffentlichkeit deutlich, dass die Wesentlichkeit nicht nur unter quantitativen, sondern auch unter qualitativen Gesichtspunkten zu beurteilen ist. 2 Dieser IDW Prüfungsstandard betrifft Abschlussprüfungen, d.h. Prüfungen von Jahres-, Konzern- und Zwischenabschlüssen i.s.d. IDW PS 200 2, Tz. 5. Für Prüfungen mit einem abweichenden Prüfungsgegenstand oder Prüfungen, die den Abschlussprüfungen nach Art und Umfang nicht entsprechen, ist im Einzelfall zu beurteilen, inwieweit die Grundsätze dieses IDW Prüfungsstandards Anwendung finden. Entsprechendes gilt bei sonstigen Beauftragungen (z.b. prüferische Durchsichten, Unternehmensbewertungen, Due Diligence-Aufträge). 3 Dieser IDW Prüfungsstandard entspricht dem International Standard on Auditing (ISA) 320 Materiality in Planning and Performing an Audit Verabschiedet vom Hauptfachausschuss (HFA) am Änderungen durch den HFA zur Anpassung an die im Rahmen des Clarity-Projekts des IAASB überarbeiteten International Standards on Auditing (ISA) am in Tz. 1, 3, 4, 5, 12, 12a, 14, 16, 17, 18a, 19, 20, 22, 22a, 22b, 24, 24a, 24b. IDW Prüfungsstandard: Ziele und allgemeine Grundsätze der Durchführung von Abschlussprüfungen (IDW PS 200) (Stand: ). entfallen. 1

2 2. Art und Umfang des Begriffs der Wesentlichkeit in der Abschlussprüfung 4 Das Konzept der Wesentlichkeit in der Abschlussprüfung besagt, dass die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts bzw. des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts darauf auszurichten ist, mit hinreichender Sicherheit falsche Angaben aufzudecken, die auf Unrichtigkeiten oder Verstöße 4 zurückzuführen sind und die wegen ihrer Größenordnung oder Bedeutung einen Einfluss auf den Aussagewert der Rechnungslegung für die Abschlussadressaten haben. Durch die Berücksichtigung des Kriteriums der Wesentlichkeit in der Abschlussprüfung erfolgt eine Konzentration auf entscheidungserhebliche Sachverhalte. 5 5 Das Konzept der Wesentlichkeit und dessen Auswirkung auf das Prüfungsrisiko sind bei der Planung und Durchführung von Abschlussprüfungen zu beachten, damit dem Abschlussprüfer mit hinreichender Sicherheit die Beurteilung ermöglicht wird, ob die Rechnungslegung in allen wesentlichen Belangen in Übereinstimmung mit den deutschen Rechnungslegungsgrundsätzen aufgestellt wurde. 6 6 Die Wesentlichkeit ist auf Angaben in der Rechnungslegung 7 sowie auf sonstige Prüfungsgegenstände bezogen. Beispielsweise kann sich die Wesentlichkeit sowohl auf die Gesamtaussage des Abschlusses i.s.d. 264 Abs. 2 HGB beziehen als auch auf die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung oder auf die Darstellung der Risiken der künftigen Entwicklung. Die Wesentlichkeitsgrenze leitet sich aus der Bedeutung des jeweiligen Sachverhalts für die einzelnen Prüfungsaussagen 8 des Abschlussprüfers im Prüfungsbericht 9 und im Bestätigungsvermerk 10 ab. 7 Die Wesentlichkeit kann sich sowohl quantitativ in einem Grenzwert als auch qualitativ in einer Eigenschaft ausdrücken, der/die geeignet ist, das Entscheidungsverhalten der Abschlussadressaten zu beeinflussen. 8 Bezogen auf die Gesamtaussage der Rechnungslegung i.s.v. 264 Abs. 2 HGB ist die Wesentlichkeit von Informationen danach zu bemessen, ob ihr Weglassen oder ihre fehlerhafte Darstellung die auf der Basis eines Abschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen der Abschlussadressaten beeinflussen kann. 9 Auch die Wesentlichkeit einzelner Beträge oder Abweichungen im Rechnungswesen ist insb. davon abhängig, wie sich deren absoluter oder relativer Wert auf die wirtschaftlichen Entscheidungen der Abschlussadressaten auswirkt. Ein relativer Vgl. IDW Prüfungsstandard: Zur Aufdeckung von Unregelmäßigkeiten im Rahmen der Abschlussprüfung (IDW PS 210) (Stand: ). Vgl. IDW PS 200. Vgl. IDW Prüfungsstandard: Rechnungslegungs- und Prüfungsgrundsätze für die Abschlussprüfung (IDW PS 201) (Stand: ), Tz. 4 ff. Vgl. IDW Prüfungsstandard: Prüfungsnachweise im Rahmen der Abschlussprüfung (IDW PS 300) (Stand: ), Tz. 7. Vgl. IDW PS 200, Tz. 9 ff. Vgl. IDW Prüfungsstandard: Grundsätze ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450) (Stand: ). Vgl. IDW Prüfungsstandard: Grundsätze für die ordnungsmäßige Erteilung von Bestätigungsvermerken bei Abschlussprüfungen (IDW PS 400) (Stand: ). 2

3 Wert kann sich z.b. aus einer Bezugnahme des betroffenen Postens zum Eigenkapital, zum Jahresergebnis bzw. zur Gewinnausschüttung oder zur Bilanzsumme ergeben. Allgemeine Wesentlichkeitsgrenzen können auch für solche relativen Werte nicht vorgegeben werden. Wesentlichkeitsgrenzen hängen bspw. von dem Einfluss der zu beurteilenden Information auf Prüfungsaussagen, von der Lage des Unternehmens und von dessen wirtschaftlichem Umfeld ab. 10 Die Wesentlichkeit von Angaben oder Abweichungen kann sich auch daraus ergeben, dass mehrere Abweichungen oder unzutreffende bzw. unterlassene Angaben, die für sich allein betrachtet unwesentlich sind, zusammen mit anderen wesentlich werden. 11 Unabhängig von den vorgenannten Aspekten kann sich die Wesentlichkeit auch aus der Bedeutung einer verletzten Rechtsnorm ergeben. So sind Verstöße gegen gesetzliche oder gesellschaftsvertragliche bzw. satzungsmäßige oder aufsichtsrechtliche Einzelbestimmungen ohne Rücksicht auf ihre Auswirkung auf die Gesamtbeurteilung wesentlich, wenn den Bestimmungen nach ihrem Sinn und Zweck besondere Bedeutung zuzumessen und der Verstoß nicht geringfügig ist. Das gilt z.b. für die Bestimmungen über den Ausweis eigener Anteile sowie über Einzelangaben im Anhang (z.b. Bezüge des Geschäftsführungsorgans) oder im Lagebericht (einschließlich der Angabepflicht nach 312 Abs. 3 AktG). 11 Unterschiedliche Wesentlichkeitsgrenzen können auch durch gesetzliche und aufsichtsbehördliche Anforderungen (z.b. 13 KWG) entstehen. 3. Anwendung des Konzepts der Wesentlichkeit in der Abschlussprüfung 12 Das Konzept der Wesentlichkeit ist sowohl bei der Prüfung des Abschlusses und ggf. des Lageberichts insgesamt als auch bei der Prüfung einzelner Prüffelder (wie z.b. Kontensalden, Arten von Geschäftsvorfällen und Angaben in Anhang und Lagebericht) zu beachten. Es wird angewendet für die Prüfungshandlungen zur Risikobeurteilung sowie die Festlegung von Art, zeitlichem Ablauf und Umfang der Prüfungshandlungen 12 und für die Beurteilung der Auswirkungen von festgestellten Unrichtigkeiten und Verstößen auf die Abschlussprüfung und von vorhandenen, nicht korrigierten falschen Angaben auf den Abschluss bzw. Lagebericht sowie bei der Bildung des Prüfungsurteils. 12a Die Wesentlichkeit der Auswirkungen von Unrichtigkeiten und Verstößen ergibt sich aus der Entscheidungserheblichkeit für den Abschlussadressaten. Im Unterschied dazu dient die Toleranzwesentlichkeit der Risikobeurteilung sowie der Festlegung von Art, zeitlichem Ablauf und Umfang der Prüfungshandlungen. Bei der Toleranzwesentlichkeit handelt es sich um den Betrag oder die Beträge, die vom Abschluss Vgl. IDW PS 400, Tz. 55. Vgl. IDW Prüfungsstandard: Grundsätze der Planung von Abschlussprüfungen (IDW PS 240) (Stand: ), Tz

4 prüfer unterhalb der Wesentlichkeit für den Abschluss als Ganzes festgelegt werden, um die Wahrscheinlichkeit auf ein angemessen niedriges Maß zu reduzieren, dass die Summe aus den nicht korrigierten und den nicht aufgedeckten falschen Angaben die Wesentlichkeit für den Abschluss als Ganzes überschreitet. Bestimmt der Abschlussprüfer Wesentlichkeitsgrenzen für einzelne Arten von Geschäftsvorfällen, Kontensalden oder Abschluss- bzw. Lageberichtsangaben, bezieht sich der Begriff Toleranzwesentlichkeit auch auf den Betrag oder die Beträge, die vom Abschlussprüfer für Zwecke der Risikobeurteilung sowie der Festlegung von Art, zeitlichem Ablauf und Umfang der Prüfungshandlungen unterhalb dieser Wesentlichkeitsgrenze(n) festgelegt werden. 13 Die Wesentlichkeit ist nach den Umständen des Einzelfalls durch den Abschlussprüfer im Rahmen des beruflichen Ermessens zu beurteilen. Allgemeine Bezugsgrößen können nicht vorgegeben werden. 14 [entfallen] 3.1. Wesentlichkeit und Prüfungsrisiko 15 Wesentlichkeitsgrenze und Prüfungsrisiko stehen in einem wechselseitigen Zusammenhang: Je höher die Wesentlichkeitsgrenze festgelegt wird, umso geringer ist das Prüfungsrisiko und umgekehrt. 13 Bei der Planung von Art, zeitlichem Ablauf und Umfang von Prüfungshandlungen ist dieser wechselseitige Zusammenhang zwischen Wesentlichkeit und Prüfungsrisiko vom Abschlussprüfer zu berücksichtigen. Wenn der Abschlussprüfer z.b. nach der Planung von bestimmten Prüfungshandlungen zu dem Schluss kommt, dass die akzeptable Wesentlichkeitsgrenze niedriger ist als zunächst unterstellt, steigt das Prüfungsrisiko. 14 Der Abschlussprüfer kompensiert dies durch eine Verringerung der Höhe des Entdeckungsrisikos, indem Art und zeitlicher Ablauf der geplanten aussagebezogenen Prüfungshandlungen angepasst werden und deren Umfang erweitert wird, es sei denn, dass nach Durchführung erweiterter oder zusätzlicher Systemprüfungen von einer Verringerung der angenommenen Höhe des Kontrollrisikos ausgegangen werden kann Wesentlichkeit und Prüfungsplanung 16 Bei der Erarbeitung der Prüfungsstrategie oder des Prüfungsplans hat der Abschlussprüfer für die Aufdeckung der Unrichtigkeiten und Verstöße im Rahmen der Abschlussprüfung eine angemessene Wesentlichkeit für den Abschluss als Ganzes und die Toleranzwesentlichkeit festzulegen Vgl. IDW Prüfungsstandard: Feststellung und Beurteilung von Fehlerrisiken und Reaktionen des Abschlussprüfers auf die beurteilten Fehlerrisiken (IDW PS 261) (Stand: ), Tz. 9. entfallen. 4

5 17 Der Abschlussprüfer hat bei der Planung der Prüfung zu berücksichtigen, ab welcher Grenze das Ausmaß von Unrichtigkeiten und Verstößen im Abschluss und Lagebericht wesentlich ist. 15 Dabei hat der Abschlussprüfer Wesentlichkeitsgrenzen für einzelne Arten von Geschäftsvorfällen, Kontensalden oder Abschluss- bzw. Lageberichtsangaben zu bestimmen, wenn zu erwarten ist, dass darin enthaltene Fehler, die unterhalb der Wesentlichkeit für den Abschluss als Ganzes liegen, die wirtschaftlichen Entscheidungen der Bilanzleser beeinflussen. Werden hiernach Wesentlichkeitsgrenzen für einzelne Arten von Geschäftsvorfällen, Kontensalden oder Abschluss- bzw. Lageberichtsangaben festgelegt, sind für diese auch Toleranzwesentlichkeiten zu bestimmen. 18 Die Einschätzung der Wesentlichkeit und des Prüfungsrisikos zum Zeitpunkt der Auswertung der Ergebnisse der Prüfungshandlungen kann sich gegenüber der ursprünglichen Einschätzung bei der Prüfungsplanung in Folge veränderter Umstände oder aufgrund neuer Erkenntnisse des Abschlussprüfers als Ergebnis von Prüfungshandlungen ändern. Wird die Planung der Prüfung z.b. vor dem Ende des Berichtszeitraums durchgeführt, muss der Abschlussprüfer im Prüfungsplan z.b. die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens schätzen sowie Annahmen über berichtspflichtige Sachverhalte im Lagebericht treffen. Falls sich später die tatsächlichen Werte und Sachverhalte von den geplanten unterscheiden, kann dies die Beurteilung des Abschlussprüfers über die Wesentlichkeit und das Prüfungsrisiko ebenfalls verändern. 18a Die Wesentlichkeit und erforderlichenfalls die Toleranzwesentlichkeit sind im Verlauf der Prüfung anzupassen, wenn sich erweist, dass der Abschlussprüfer diese bei Kenntnis der neuen Informationen abweichend festgelegt hätte. 4. Einfluss von Unrichtigkeiten und Verstößen auf die Abschlussprüfung und auf den Abschluss 19 Der Abschlussprüfer muss die während der Prüfung festgestellten falschen Angaben zusammenstellen, soweit diese nicht zweifelsfrei unbeachtlich sind. Er kann einen Betrag (Nichtaufgriffsgrenze) bestimmen, unterhalb dessen Unrichtigkeiten und Verstöße zweifelsfrei unbeachtlich sind, so dass diese nicht in die Aufstellung nicht korrigierter Prüfungsdifferenzen aufgenommen werden müssen, 15a weil er erwartet, dass diese Beträge auch insgesamt zweifelsfrei keine wesentlichen Auswirkungen auf den Abschluss hätten. 20 Der Abschlussprüfer hat bei der Beurteilung der Frage, ob Prüfungsaussagen im Prüfungsbericht und im Bestätigungsvermerk 16 getroffen werden können (z.b. ob der Abschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt und der Lagebericht eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft gibt und 15 Vgl. IDW PS 240, Tz. 14 f. 15a Vgl. Neufassung des IDW Prüfungsstandards: Erklärungen der gesetzlichen Vertreter gegenüber dem Abschlussprüfer (IDW PS 303 n.f.) (Stand: ), Tz Vgl. IDW PS 200, Tz. 10 f. 5

6 die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend darstellt), zu entscheiden, ob die bei der Prüfung zusammengestellten und nicht bereinigten Unrichtigkeiten und Verstöße einzeln oder insgesamt wesentlich sind. 21 Die nicht bereinigten Unrichtigkeiten und Verstöße umfassen: die vom Abschlussprüfer festgestellten Unrichtigkeiten und Verstöße, einschließlich der Auswirkungen von bei vorhergehenden Prüfungen festgestellten und nicht bereinigten Unrichtigkeiten und Verstößen auf den zu prüfenden Abschluss und die möglichst genaue Schätzung des Abschlussprüfers im Hinblick auf weitere, im Einzelnen nicht festgestellte Unrichtigkeiten und Verstöße (z.b. hochgerechnete Fehler). Zu den nicht bereinigten Unrichtigkeiten und Verstößen zählen auch solche, die in den Vorjahren begründet sind und erst bei der laufenden Prüfung festgestellt werden Der Abschlussprüfer hat zu beurteilen, ob die nicht bereinigten Unrichtigkeiten und Verstöße insgesamt wesentlich für das Prüfungsurteil sind. Falls der Abschlussprüfer, z.b. aufgrund von hochgerechneten Fehlern, vorläufig zu dem Ergebnis kommt, dass die Unrichtigkeiten und Verstöße wesentlich sein können oder falls sich bereits die vom Abschlussprüfer zusammengestellten und nicht bereinigten Unrichtigkeiten und Verstöße der Wesentlichkeitsgrenze nähern, hat der Abschlussprüfer die Wahrscheinlichkeit unentdeckter Unrichtigkeiten und Verstöße zu beurteilen, um abzuschätzen, ob diese möglicherweise zusammen mit den zusammengestellten und nicht bereinigten Unrichtigkeiten und Verstößen die Wesentlichkeitsgrenze überschreiten. Das Prüfungsrisiko ist in diesen Fällen durch zusätzliche Prüfungshandlungen zu reduzieren. Solche Prüfungshandlungen sind nicht erforderlich, wenn die gesetzlichen Vertreter nach Aufforderung durch den Abschlussprüfer den Abschluss bzw. Lagebericht in Bezug auf die vom Abschlussprüfer zusammengestellten bzw. geschätzten Fehler korrigiert haben. 22a 22b Der Abschlussprüfer muss die gesetzlichen Vertreter auffordern zu entscheiden, ob die zusammengestellten und nicht bereinigten Unrichtigkeiten und Verstöße korrigiert werden sollen. Der Abschlussprüfer muss mit dem Aufsichtsorgan über die Unrichtigkeiten und Verstöße kommunizieren, die nach der Entscheidung der gesetzlichen Vertreter nicht korrigiert werden sollen, sowie über die Auswirkungen, die die nicht korrigierten Fehler einzeln oder insgesamt auf das Prüfungsurteil haben, um dem Aufsichtsorgan die Gelegenheit zu geben, die gesetzlichen Vertreter zur Korrektur aufzufordern. Wesentliche nicht bereinigte Unrichtigkeiten und Verstöße sind einzeln zu bezeichnen. 17 Vgl. IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Änderung von Jahres- und Konzernabschlüssen (IDW RS HFA 6) (Stand: ). 6

7 23 Der Abschlussprüfer hat den Bestätigungsvermerk einzuschränken oder zu versagen, falls die gesetzlichen Vertreter zu einer solchen Anpassung des Abschlusses bzw. Lageberichts nicht bereit sind und die zusätzlichen Prüfungshandlungen zu dem Ergebnis führen, dass die nicht bereinigten Unrichtigkeiten und Verstöße für das Prüfungsurteil wesentlich sind Die Berücksichtigung des Konzepts der Wesentlichkeit bei den Schlussfolgerungen aus den eingeholten Prüfungsnachweisen ist in den Arbeitspapieren angemessen zu dokumentieren 19. Diese Dokumentationspflicht erstreckt sich auch auf nicht beanstandete Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich in den folgenden Geschäftsjahren wesentlich auf die Rechnungslegung auswirken können. 24a In den Arbeitspapieren hat der Abschlussprüfer zudem die folgenden Beträge und die bei deren Festlegung berücksichtigten Faktoren festzuhalten: die Wesentlichkeit für den Abschluss als Ganzes die Wesentlichkeitsgrenzen für einzelne Arten von Geschäftsvorfällen, Kontensalden oder Abschluss- bzw. Lageberichtsangaben, sofern solche festgelegt sind die Toleranzwesentlichkeit(en) im Verlauf der Abschlussprüfung vorgenommene Anpassungen dieser Größen. 24b Des Weiteren sind in den Arbeitspapieren zu dokumentieren: sofern festgelegt, die Grenze, unterhalb derer Beträge als so unbedeutend eingeschätzt werden, dass sie nicht in der Aufstellung nicht korrigierter Prüfungsdifferenzen gemäß IDW PS 303 n.f., Tz. 28, festgehalten werden sämtliche im Verlauf der Abschlussprüfung zusammengestellte Unrichtigkeiten sowie Verstöße und ob sie bereinigt wurden die Schlussfolgerung des Abschlussprüfers darüber, ob nicht bereinigte Unrichtigkeiten und Verstöße einzeln oder insgesamt wesentlich sind und die Gründe dafür Vgl. IDW PS 400, Tz. 50 ff. und Tz. 65 ff. Vgl. Neufassung des IDW Prüfungsstandards: Arbeitspapiere des Abschlussprüfers (IDW PS 460 n.f.) (Stand: ). 7

Entwurf zur Änderung von IDW Prüfungsstandards: Anpassung an die im Rahmen des Clarity-Projekts überarbeiteten ISA

Entwurf zur Änderung von IDW Prüfungsstandards: Anpassung an die im Rahmen des Clarity-Projekts überarbeiteten ISA Entwurf zur Änderung von IDW Prüfungsstandards: Anpassung an die im Rahmen des Clarity-Projekts überarbeiteten ISA (Stand: 24.02.2010) 1 Der Hauptfachausschuss (HFA) des IDW hat Änderungen von IDW Prüfungsstandards

Mehr

Entwurf einer Neufassung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung des Lageberichts im Rahmen der Abschlussprüfung (IDW EPS 350 n.f.)

Entwurf einer Neufassung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung des Lageberichts im Rahmen der Abschlussprüfung (IDW EPS 350 n.f.) Entwurf einer Neufassung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung des Lageberichts im Rahmen der Abschlussprüfung (IDW EPS 350 n.f.) (Stand: 13.01.2016) 1 Der Hauptfachausschuss (HFA) des IDW hat den nachfolgenden

Mehr

Jahresrechnung zum 31. Dezember 2014

Jahresrechnung zum 31. Dezember 2014 PRÜFUNGSBERICHT Jahresrechnung zum 31. Dezember 2014 Bolivianisches Kinderhilfswerk e. V. Stuttgart KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft An den Bolivianische Kinderhilfswerk e.v., Stuttgart 1 Prüfungsauftrag

Mehr

IDW Prüfungsstandard: Prüfung des Lageberichts (IDW PS 350)

IDW Prüfungsstandard: Prüfung des Lageberichts (IDW PS 350) IDW Prüfungsstandard: Prüfung des Lageberichts (IDW PS 350) (Stand: 09.09.2009) 1 1. Vorbemerkungen...1 2. Prüfungsgegenstand...2 3. Prüfungsumfang...3 4. Prüfungsablauf...4 5. Prüfungshandlungen...5 5.1.

Mehr

Entwurf einer Neufassung des IDW Prüfungsstandards: Prüfungsnachweise im Rahmen der Abschlussprüfung (IDW EPS 300 n.f.)

Entwurf einer Neufassung des IDW Prüfungsstandards: Prüfungsnachweise im Rahmen der Abschlussprüfung (IDW EPS 300 n.f.) Entwurf einer Neufassung des IDW Prüfungsstandards: Prüfungsnachweise im Rahmen der Abschlussprüfung (IDW EPS 300 n.f.) (Stand: 04.05.2015) 1 Der Hauptfachausschuss (HFA) des IDW hat den nachfolgenden

Mehr

Muster AG. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

Muster AG. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 edirekt Bekanntmachungstext im Elektronischen Bekanntmachungstext in www.ebundesanzeiger.de Muster AG Berlin Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2006

Mehr

IDW Prüfungsstandard: Prüfung der Vorratsinventur (IDW PS 301)

IDW Prüfungsstandard: Prüfung der Vorratsinventur (IDW PS 301) IDW Prüfungsstandard: Prüfung der Vorratsinventur (IDW PS 301) (Stand: 08.05.2003) 1 1. Vorbemerkungen...1 2. Pflichten der gesetzlichen Vertreter und des Abschlussprüfers...2 3. Planung der Inventurprüfung...3

Mehr

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers. Tom Tailor GmbH. Hamburg

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers. Tom Tailor GmbH. Hamburg Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Tom Tailor GmbH Hamburg 2011 Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Mehr

(beschlossen in der Sitzung des Fachsenats für Unternehmensrecht und Revision am 1. Dezember 2010 als Fachgutachten KFS/VU 2) Inhaltsverzeichnis

(beschlossen in der Sitzung des Fachsenats für Unternehmensrecht und Revision am 1. Dezember 2010 als Fachgutachten KFS/VU 2) Inhaltsverzeichnis Fachgutachten des Fachsenats für Unternehmensrecht und Revision der Kammer der Wirtschaftstreuhänder über Grundsätze ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen von Versicherungsunternehmen

Mehr

Leitlinien zur Durchführung von kommunalen Gesamtabschlussprüfungen

Leitlinien zur Durchführung von kommunalen Gesamtabschlussprüfungen IDR-Prüfungsleitlinie 300 Leitlinien zur Durchführung von kommunalen Stand: 28.03.2012 1 Inhaltsverzeichnis 1 Vorbemerkungen... 3 2 Grundlagen... 4 2.1 Funktion des kommunalen Gesamtabschlusses... 4 2.2

Mehr

- ANSICHTSEXEMPLAR - - Dieser Jahresabschluss ist ausschließlich in Papierform maßgeblich - PIER Tempo Zeitarbeit GmbH Hamburg

- ANSICHTSEXEMPLAR - - Dieser Jahresabschluss ist ausschließlich in Papierform maßgeblich - PIER Tempo Zeitarbeit GmbH Hamburg PIER Tempo Zeitarbeit GmbH Hamburg Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 - ANSICHTSEXEMPLAR - Ausfertigung von I Anlagen 1 JAHRESABSCHLUSS 1.1 Bilanz zum 31. Dezember 2012 1.2 Gewinn- und Verlustrechnung

Mehr

An das Bundesministerium der Finanzen Herrn MD Michael Sell Abteilung IV 11016 Berlin. Düsseldorf, 23. Januar 2015

An das Bundesministerium der Finanzen Herrn MD Michael Sell Abteilung IV 11016 Berlin. Düsseldorf, 23. Januar 2015 An das Bundesministerium der Finanzen Herrn MD Michael Sell Abteilung IV 11016 Berlin vorab per E-Mail an IV@bmf.bund.de; poststelle@bmf.bund.de Düsseldorf, 23. Januar 2015 613/515 Zweifelsfragen zur Durchführungsfiktion

Mehr

Erfolge erreichen wir gemeinsam

Erfolge erreichen wir gemeinsam Erfolge erreichen wir gemeinsam Universität Mannheim Mannheim, 18. Dezember 2002 Heiner Kompenhans Transformation von International Standards on Auditing (ISA) Referent WP/StB Heiner Kompenhans Geschäftsführender

Mehr

Bericht. Vista - Verbund für integrative soziale und therapeutische Arbeit ggmbh Berlin

Bericht. Vista - Verbund für integrative soziale und therapeutische Arbeit ggmbh Berlin KURZFASSUNG / AUSZUG des Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2012 der Vista - Verbund für integrative soziale und therapeutische Arbeit ggmbh Berlin Seite INHALTSVERZEICHNIS

Mehr

STG. Grundsätze der Lageberichtsprüfung bei den immateriellen Werten und der Wissensbilanz. Schwäbische Treuhandgesellschaft

STG. Grundsätze der Lageberichtsprüfung bei den immateriellen Werten und der Wissensbilanz. Schwäbische Treuhandgesellschaft STG Schwäbische Treuhandgesellschaft Grundsätze der Lageberichtsprüfung bei den immateriellen Werten und der Wissensbilanz Dipl.-Wirt.-Ing. Günther Marz Wirtschaftsprüfer Ewald Roth Vereidigter Buchprüfer

Mehr

B E R I C H T. über die Prüfung. des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2003. der. Gildeverlag GmbH

B E R I C H T. über die Prüfung. des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2003. der. Gildeverlag GmbH B E R I C H T über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2003 der Gildeverlag GmbH (vormals: Siebenundzwanzigste "Media" Vermögensverwaltungsgesellschaft mbh) Hamburg INHALTSVERZEICHNIS Textziffer

Mehr

Prüfungsbericht über die Prüfung des Jahresabschlusses 2013

Prüfungsbericht über die Prüfung des Jahresabschlusses 2013 Stadt Bad Münstereifel - Rechnungsprüfungsausschuss - Prüfungsbericht über die Prüfung des Jahresabschlusses 2013 Inhaltsverzeichnis 1. Vorbemerkungen... 3 1.1. Prüfungsauftrag, -umfang und -ziel... 3

Mehr

ABCD. Bestätigungsvermerk. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008. Isabell Finance Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG Berlin

ABCD. Bestätigungsvermerk. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008. Isabell Finance Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG Berlin ABCD Bestätigungsvermerk Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 Isabell Finance Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG Berlin KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Isabell Finance Vermögensverwaltungs GmbH

Mehr

Institut der Wirtschaftsprüfer e.v. Postfach 32 05 80 40420 Düsseldorf. München, den 22.08.2014

Institut der Wirtschaftsprüfer e.v. Postfach 32 05 80 40420 Düsseldorf. München, den 22.08.2014 wp.net e.v. 80333 München Theatinerstr. 8 Institut der Wirtschaftsprüfer e.v. Postfach 32 05 80 40420 Düsseldorf Verband für die mittelständische Wirtschaftsprüfung Vereinsregister München Nr. 18850 Geschäftsführender

Mehr

B E R I C H T. über die Prüfung. des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2004. der. Gildeverlag GmbH. Hamburg

B E R I C H T. über die Prüfung. des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2004. der. Gildeverlag GmbH. Hamburg B E R I C H T über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2004 der Gildeverlag GmbH Hamburg INHALTSVERZEICHNIS Textziffer Seite A. Prüfungsauftrag 1-2 1 B. Grundsätzliche Feststellungen 3-5

Mehr

Testatsexemplar Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014

Testatsexemplar Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 Testatsexemplar Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 AMP Biosimilars AG, Hamburg (vormals Capital Three AG, Gottmadingen) 27. Februar 2015 ANLAGENVERZEICHNIS 1. Bilanz zum 31. Dezember 2014 2. Gewinn-

Mehr

Testatsexemplar. Bertrandt Ingenieurbüro GmbH Hamburg. Jahresabschluss zum 30. September 2013. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Testatsexemplar. Bertrandt Ingenieurbüro GmbH Hamburg. Jahresabschluss zum 30. September 2013. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Testatsexemplar Bertrandt Ingenieurbüro GmbH Hamburg Jahresabschluss zum 30. September 2013 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers "PwC" bezeichnet in diesem Dokument die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft

Mehr

MS "Arkona" GmbH & Co. KG i. L. Rostock. Jahresabschluss 31. Dezember 2004. - Testatsexemplar -

MS Arkona GmbH & Co. KG i. L. Rostock. Jahresabschluss 31. Dezember 2004. - Testatsexemplar - MS "Arkona" GmbH & Co. KG i. L. Rostock Jahresabschluss 31. Dezember 2004 - Testatsexemplar - e Bestätigungsvermerk An die MS "Arkona" GmbH & Co. KG i. L., Rostock: Wir haben den Jahresabschluss unter

Mehr

Jahresabschluss der abcfinance Beteiligungs AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014

Jahresabschluss der abcfinance Beteiligungs AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 Jahresabschluss der abcfinance Beteiligungs AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 abcfinance Beteiligungs AG, Köln Bilanz zum 31. Dezember 2014 Aktiva 31.12.2014 31.12.2013 A.

Mehr

Amtsblatt der Stadt Lüdinghausen Amtliches Bekanntmachungsblatt der Stadt Lüdinghausen

Amtsblatt der Stadt Lüdinghausen Amtliches Bekanntmachungsblatt der Stadt Lüdinghausen Amtsblatt der Amtliches Bekanntmachungsblatt der Nr. 14/2013 Donnerstag, 26.09.2013 1BInhaltsverzeichnis Nr. 49 Bekanntmachung über den Prüfbericht der Gemeindeprüfungsanstalt NRW über den Jahresabschluss

Mehr

StarDSL AG, Hamburg. Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2013. und

StarDSL AG, Hamburg. Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2013. und StarDSL AG, Hamburg Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2013 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS An die StarDSL AG, Hamburg: Wir haben den Jahresabschluss

Mehr

Jahrgang 2016 Herausgegeben zu Winterberg am 25.01.2016 Nr. 1

Jahrgang 2016 Herausgegeben zu Winterberg am 25.01.2016 Nr. 1 Jahrgang 2016 Herausgegeben zu Winterberg am 25.01.2016 Nr. 1 Herausgeber: Bürgermeister der Stadt Winterberg, Fichtenweg 10, 59955 Winterberg Bezugsmöglichkeiten: Das Amtsblatt liegt kostenlos im Dienstgebäude

Mehr

Amtliches Bekanntmachungsblatt der Gemeinde Nottuln

Amtliches Bekanntmachungsblatt der Gemeinde Nottuln Amtliches Bekanntmachungsblatt der Gemeinde Nottuln Erscheint in der Regel einmal monatlich. Bezugspreis jährlich 30 bei Bezug durch die Post. Einzelne Exemplare sind gegen eine Gebühr von 50 Cent im Rathaus

Mehr

Grundsätze ordnungsgemäßer Durchführung von Abschlussprüfungen (GoA)

Grundsätze ordnungsgemäßer Durchführung von Abschlussprüfungen (GoA) Grundsätze ordnungsgemäßer Durchführung von Abschlussprüfungen (GoA) Die GoA regeln die allgemeinen Grundsätze die der Wirtschaftsprüfer (WP) bei jeder Abschlussprüfung zu beachten hat um die fachlichen

Mehr

3.1.1 Verlautbarung der Bundessteuerberaterkammer. die Erstellung von Jahresabschlüssen durch Steuerberater

3.1.1 Verlautbarung der Bundessteuerberaterkammer. die Erstellung von Jahresabschlüssen durch Steuerberater 3.1.1 Verlautbarung der Bundessteuerberaterkammer zu den Grundsätzen für die Erstellung von Jahresabschlüssen durch Steuerberater Beschlossen von der Bundeskammerversammlung am 22./23. Oktober 2001 Inhalt

Mehr

Amtsblatt für die Stadt Büren

Amtsblatt für die Stadt Büren Amtsblatt für die Stadt Büren 7. Jahrgang 01.12.2015 Nr. 20 / S. 1 Inhalt 1. Jahresabschluss des Wasserwerkes der Stadt Büren zum 31. Dezember 2014 2. Jahresabschluss des Abwasserwerkes der Stadt Büren

Mehr

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter Bescheinigung über eine unabhängige Prüfung gemäß 5 des Gesetzes für den Vorrang Erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG) vom 25. Oktober 28 ("EEG") über Angaben nach 49 EEG der [Elektrizitätsversorgungsunternehmen]

Mehr

Arbeitspapieren des Abschlussprüfers

Arbeitspapieren des Abschlussprüfers Richtlinie des Instituts Österreichischer Wirtschaftsprüfer zu den Arbeitspapieren des Abschlussprüfers (verabschiedet in der Sitzung des Vorstandes vom März 1990 als Richtlinie AP1/R2 (nunmehr IWP/PE

Mehr

Informationen zum Prüfverfahren der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR)

Informationen zum Prüfverfahren der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) Informationen zum Prüfverfahren der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) Die Informationen sollen die vom Enforcement betroffenen Unternehmen und die am Prüfverfahren beteiligten Personen über

Mehr

Praxishilfe Jahresabschlussprüfung

Praxishilfe Jahresabschlussprüfung Gemeinschaftsprojekt zur Umsetzung des NKHR-MV Praxishilfe Jahresabschlussprüfung Empfehlungen zur Prüfung des Jahresabschlusses Stand: 29.04.2011 Seite 1 von 25 Das Gemeinschaftsprojekt NKHR-MV wird vom

Mehr

Amtsblatt für den Landkreis Eichsfeld

Amtsblatt für den Landkreis Eichsfeld Amtsblatt für den Landkreis Eichsfeld Jahrgang 2009 Heilbad Heiligenstadt, den 13.10.2009 Nr. 37 Inhalt Seite A Öffentliche Bekanntmachungen des Landkreises Eichsfeld Öffentliche Bekanntmachung nach 9

Mehr

Hauptversammlung der thyssenkrupp AG am 29. Januar 2016 Seite 1/5

Hauptversammlung der thyssenkrupp AG am 29. Januar 2016 Seite 1/5 Hauptversammlung der thyssenkrupp AG am 29. Januar 2016 Seite 1/5 Hinweise zu den Rechten der Aktionäre im Sinne des 121 Abs. 3 Satz 3 Nr. 3 AktG und weitere Informationen gem. 124a Satz 1 Nr. 2, Nr. 4

Mehr

Öffentlichen Versicherung Bremen, Bremen Landschaftlichen Brandkasse Hannover, Hannover Provinzial Lebensversicherung Hannover, Hannover

Öffentlichen Versicherung Bremen, Bremen Landschaftlichen Brandkasse Hannover, Hannover Provinzial Lebensversicherung Hannover, Hannover Bericht über die Prüfung der Angemessenheit des Compliance Management Systems der Öffentlichen Versicherung Bremen, Bremen Landschaftlichen Brandkasse Hannover, Hannover Provinzial Lebensversicherung Hannover,

Mehr

Einleitung. A. Berufsrechtliche Dokumentationspflicht

Einleitung. A. Berufsrechtliche Dokumentationspflicht A. Berufsrechtliche Dokumentationspflicht Es gehört zu den berufsrechtlichen Pflichten des Wirtschaftsprüfers, 1 die von ihm entfaltete berufliche Tätigkeit angemessen zu dokumentieren. Die berufsrechtliche

Mehr

Ordentliche Hauptversammlung der Francotyp-Postalia Holding AG am 1. Juli 2010

Ordentliche Hauptversammlung der Francotyp-Postalia Holding AG am 1. Juli 2010 Ordentliche Hauptversammlung der Francotyp-Postalia Holding AG am 1. Juli 2010 Erläuterungen zu den Rechten der Aktionäre im Sinne des 121 Abs. 3 Nr. 3 AktG Die Einberufung der Hauptversammlung enthält

Mehr

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter Prüfungsvermerk des unabhängigen Wirtschaftsprüfers über die Prüfung nach 75 Satz 1 EEG 2014 der zusammengefassten Endabrechnung 2014 eines Netzbetreibers zur Erfüllung seiner Pflichten nach 72 Abs. 1

Mehr

Prüfung des Compliance Management Systems (CMS) durch den Wirtschaftsprüfer

Prüfung des Compliance Management Systems (CMS) durch den Wirtschaftsprüfer 67. Deutscher Betriebswirtschafter-Tag Prüfung des Compliance Management Systems (CMS) durch den Wirtschaftsprüfer WP StB Ingmar Rega Bereichsvorstand Audit Germany, Partner, KPMG AG WPG Frankfurt, den

Mehr

1. Eingehen auf die Rechnungslegungsgrundsätze im Prüfungsbericht ( 321 Abs.3 HGB-E)

1. Eingehen auf die Rechnungslegungsgrundsätze im Prüfungsbericht ( 321 Abs.3 HGB-E) www.wpk.de/stellungnahmen/stellungnahmen.asp Stellungnahme zu dem Regierungsentwurf eines Gesetzes zur Einführung internationaler Rechnungslegungsstandards und zur Sicherung der Qualität der Abschlußprüfung

Mehr

Testatsexemplar. Bertrandt Ehningen GmbH (vormals: Bertrandt Fahrerprobung Nord, Hamburg) Ehningen

Testatsexemplar. Bertrandt Ehningen GmbH (vormals: Bertrandt Fahrerprobung Nord, Hamburg) Ehningen Testatsexemplar Bertrandt Ehningen GmbH (vormals: Bertrandt Fahrerprobung Nord, Hamburg) Ehningen Jahresabschluss für das Rumpfgeschäftsjahr vom 18. Juli bis zum 30. September 2012 Bestätigungsvermerk

Mehr

IDW 285 17, 314 1 9 HGB

IDW 285 17, 314 1 9 HGB Entwurf einer Neufassung der IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Anhangangaben nach 285 Nr. 17, 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB über das Abschlussprüferhonorar (IDW ERS HFA 36 n.f.) (Stand: 11.09.2015) 1 Der Hauptfachausschuss

Mehr

III. Abkürzungsverzeichnis... II

III. Abkürzungsverzeichnis... II III Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis... II A. Anspruch V gegen K auf Kaufpreiszahlung gemäß 433 II BGB... 1 I. Wirksamer Kaufvertrag... 1 1. Willenserklärung des S... 3 a) Persönliches Angebot...

Mehr

Erläuternder Bericht des Vorstands der Demag Cranes AG. zu den Angaben nach 289 Abs. 5 und 315 Abs. 2 Nr. 5 des Handelsgesetzbuches (HGB)

Erläuternder Bericht des Vorstands der Demag Cranes AG. zu den Angaben nach 289 Abs. 5 und 315 Abs. 2 Nr. 5 des Handelsgesetzbuches (HGB) Erläuternder Bericht des Vorstands der Demag Cranes AG zu den Angaben nach 289 Abs. 5 und 315 Abs. 2 Nr. 5 des Handelsgesetzbuches (HGB) Erläuternder Bericht des Vorstands 1 Rechtlicher Hintergrund Das

Mehr

Daimler AG 4T /04/2013

Daimler AG 4T /04/2013 Daimler AG 4T 2012 29/04/2013 DAG Konzern Prüfungsbericht Konzernabschluss zum 31.12.2012 und zusammengefasster Lagebericht Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers An die Daimler AG, Stuttgart Vermerk

Mehr

Zu dem Jahresabschluss haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Zu dem Jahresabschluss haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Jahresabschluss 2003 JAHRESABSCHLUSS 2003 Bestätigungsvermerk Zu dem Jahresabschluss haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung der

Mehr

Schweizer Prüfungsstandard: Risikobeurteilung und interne Kontrolle (PS 400)

Schweizer Prüfungsstandard: Risikobeurteilung und interne Kontrolle (PS 400) Schweizer Prüfungsstandard: Risikobeurteilung und interne Kontrolle (PS 400) "Einstiegshilfe" Ziffer Dieser PS gibt Anleitungen zum Verständnis des Rechnungswesen-Systems, der internen Kontrolle sowie

Mehr

Amtsblatt des Amtes Schlei-Ostsee Kreis Rendsburg-Eckernförde

Amtsblatt des Amtes Schlei-Ostsee Kreis Rendsburg-Eckernförde Amtsblatt des Amtes Schlei-Ostsee Kreis Rendsburg-Eckernförde Jahrgang 2010 01.03.2010 Nr. 05 Das Amtsblatt erscheint nach Bedarf und ist kostenlos beim Amt Schlei-Ostsee, Holm 13, 24340 Eckernförde und

Mehr

Die neue quartalsweise Berichterstattung für alle börsennotierten Unternehmen

Die neue quartalsweise Berichterstattung für alle börsennotierten Unternehmen Die neue quartalsweise Berichterstattung für alle börsennotierten Unternehmen Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater Florian Dobroschke, Hamburg Business Frühstück, 21. März 2007 in Kanzlei Brödermann

Mehr

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 BESTÄTIGUNGSVERMERK Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 Wort & Tat, Allgemeine Missions-Gesellschaft e.v. Essen KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Wort&Tat,AllgemeineMissions-Gesellschafte.V., Essen

Mehr

Amtsblatt für den Landkreis Diepholz

Amtsblatt für den Landkreis Diepholz Amtsblatt für den Landkreis Diepholz Nr. 18/2010 vom 01.12.2010 Inhaltsverzeichnis: A Bekanntmachungen des Landkreises Diepholz Pflichtprüfung des Geschäftsjahres 2009 der AQua-Arbeits- und Qualifizierungsgesellschaft

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Hinweis: Die öffentlichen Zustellungen werden nach ca. 2 Monaten aus dem elektronischen Archiv gelöscht.

Inhaltsverzeichnis. Hinweis: Die öffentlichen Zustellungen werden nach ca. 2 Monaten aus dem elektronischen Archiv gelöscht. 2. Januar 2015 Inhaltsverzeichnis Bekanntmachung über Wegerechtsverfahren 2 Veröffentlichung des Beteiligungsberichtes 2013 3 Bekanntmachung der Delphin Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG: 4 Jahresabschluss

Mehr

Erläuterungen zu den Rechten der Aktionäre gemäß 121 Abs. 3 Nr. 3 AktG. zur Hauptversammlung der. vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste AG. 5.

Erläuterungen zu den Rechten der Aktionäre gemäß 121 Abs. 3 Nr. 3 AktG. zur Hauptversammlung der. vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste AG. 5. Erläuterungen zu den Rechten der Aktionäre gemäß 121 Abs. 3 Nr. 3 AktG zur Hauptversammlung der am 5. Mai 2011 Börsennotierte Aktiengesellschaften sind gemäß 121 Abs. 3 Satz 3 Nr. 3 AktG verpflichtet,

Mehr

Den Aktionären stehen im Vorfeld und in der Hauptversammlung unter anderem die folgenden Rechte zu:

Den Aktionären stehen im Vorfeld und in der Hauptversammlung unter anderem die folgenden Rechte zu: Rechte der Aktionäre Den Aktionären stehen im Vorfeld und in der Hauptversammlung unter anderem die folgenden Rechte zu: 1. Erweiterung der Tagesordnung Aktionäre, deren Anteile zusammen den anteiligen

Mehr

Transparenzbericht gem. 55 c WPO

Transparenzbericht gem. 55 c WPO BAKER TILLY Deutschland GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Transparenzbericht gem. 55 c WPO März 2015 1/11 Inhaltsverzeichnis 1. Vorbemerkung 2. Netzwerke 3. BAKER TILLY Deutschland GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mehr

Ordentliche Hauptversammlung der Lotto24 AG am 24. Mai 2016

Ordentliche Hauptversammlung der Lotto24 AG am 24. Mai 2016 Ordentliche Hauptversammlung der am 24. Mai 2016 Erläuterung gemäß 124a Satz 1 Nr. 2 AktG zu Punkt 1 der Tagesordnung Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss nach HGB und den

Mehr

111. ordentliche Hauptversammlung der RENK Aktiengesellschaft

111. ordentliche Hauptversammlung der RENK Aktiengesellschaft Augsburg, im März 2014 111. ordentliche Hauptversammlung der RENK Aktiengesellschaft am Mittwoch, dem 7. Mai 2014, 16.00 Uhr, im Kongress am Park Augsburg (Saal Dialog Lebensversicherungs-AG), Gögginger

Mehr

Rechte der Aktionäre (nach 122 Absatz 2, 126 Absatz 1, 127, 131 Absatz 1 AktG)

Rechte der Aktionäre (nach 122 Absatz 2, 126 Absatz 1, 127, 131 Absatz 1 AktG) Ordentliche Hauptversammlung der JENOPTIK AG am 3. Juni 2015 Rechte der Aktionäre (nach 122 Absatz 2, 126 Absatz 1, 127, 131 Absatz 1 AktG) Ergänzungsanträge zur Tagesordnung auf Verlangen einer Minderheit

Mehr

Jahrgang 2012 Herausgegeben zu Winterberg am 21.05.2012 Nr. 7. Herausgeber: Bürgermeister der Stadt Winterberg, Fichtenweg 10, 59955 Winterberg

Jahrgang 2012 Herausgegeben zu Winterberg am 21.05.2012 Nr. 7. Herausgeber: Bürgermeister der Stadt Winterberg, Fichtenweg 10, 59955 Winterberg Jahrgang 2012 Herausgegeben zu Winterberg am 21.05.2012 Nr. 7 Herausgeber: Bürgermeister der Stadt Winterberg, Fichtenweg 10, 59955 Winterberg Bezugsmöglichkeiten: Das Amtsblatt liegt kostenlos im Dienstgebäude

Mehr

Formulierung des Bestätigungsvermerks gemäß 274 UGB des Abschluss/Bankprüfers zum Rechenschaftsbericht

Formulierung des Bestätigungsvermerks gemäß 274 UGB des Abschluss/Bankprüfers zum Rechenschaftsbericht Richtlinie des Instituts Österreichischer Wirtschaftsprüfer zur Formulierung des Bestätigungsvermerks gemäß 274 UGB des Abschluss/Bankprüfers zum Rechenschaftsbericht einer Verwaltungsgesellschaft (Kapitalanlagegesellschaft

Mehr

ERLÄUTERUNG ZU DEN RECHTEN DER AKTIONÄRE

ERLÄUTERUNG ZU DEN RECHTEN DER AKTIONÄRE ERLÄUTERUNG ZU DEN RECHTEN DER AKTIONÄRE Den Aktionären stehen im Vorfeld und in der Hauptversammlung 2012 unter anderem die folgenden Rechte zu: 1. Ergänzung der Tagesordnung ( 122 Abs. 2 AktG) Aktionäre,

Mehr

Bestätigungsvermerk. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Bestätigungsvermerk. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Bestätigungsvermerk Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben dem Jahresabschluss und dem Lagebericht der Bürgschaftsbank Nordrhein- Westfalen GmbH Kreditgaran - tiegemein schaft, Neuss, für das

Mehr

Weder die ALBIS HiTec Leasing AG noch die ALBIS Direct Leasing GmbH oder die ALBIS Fullservice Leasing GmbH ist tarifgebunden.

Weder die ALBIS HiTec Leasing AG noch die ALBIS Direct Leasing GmbH oder die ALBIS Fullservice Leasing GmbH ist tarifgebunden. Vergütungsordnung der ALBIS HiTec Leasing AG ALBIS Direct Leasing GmbH ALBIS Fullservice Leasing GmbH I. Vorbemerkung Die ALBIS HiTec Leasing AG, ihre Tochtergesellschaft ALBIS Direct Leasing GmbH und

Mehr

des Jahresabschlusses sowie des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009 der Bürgschaftsbank

des Jahresabschlusses sowie des Lageberichts für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2009 bis zum 31. Dezember 2009 der Bürgschaftsbank Bestätigungsvermerk Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben dem Jahresabschluss und dem Lagebericht der Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen GmbH Kreditgarantiegemeinschaft, Neuss, für das Geschäftsjahr

Mehr

Anzuwendende Vorschriften

Anzuwendende Vorschriften Anzuwendende Vorschriften Solvabilitäts- und Mindestkapitalanforderung, Eigenmittel Anlagegrundsätze 124 VAG n.f. Es sind die Vorschriften für kleine Versicherungsunternehmen ( 212 ff VAG n.f.) anzuwenden,

Mehr

Fall 8: IKS-Prüfung nicht dokumentiert

Fall 8: IKS-Prüfung nicht dokumentiert Fall 8: IKS-Prüfung nicht dokumentiert Peter Steuri CISA / dipl. Wirtschaftsinformatiker Partner BDO AG, Solothurn Fall-8: IKS-Prüfung nicht dokumentiert a) Die Prüfung des IKS wurde nicht dokumentiert

Mehr

Prüfungsbericht. IDEAL Lebensversicherung a.g. Berlin

Prüfungsbericht. IDEAL Lebensversicherung a.g. Berlin Prüfungsbericht IDEAL Lebensversicherung a.g. Berlin Prüfungsbericht zur Angemessenheit des Compliance-Management- Systems der IDEAL Lebensversicherung a.g. zur Umsetzung geeigneter Grundsätze und Maßnahmen

Mehr

Bremer Wandplatten GmbH Bremen

Bremer Wandplatten GmbH Bremen Bremer Wandplatten GmbH Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 Inhaltsverzeichnis Seite Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht 1 Anlagenverzeichnis Anlage Bilanz zum 31. Dezember 2013 1 Gewinn- und

Mehr

Der Stadtbote. AMTSBLATT DER STADT WUPPERTAL Nr. 3/2008 HERAUSGEBER: DER OBERBÜRGERMEISTER 22. Oktober 2008

Der Stadtbote. AMTSBLATT DER STADT WUPPERTAL Nr. 3/2008 HERAUSGEBER: DER OBERBÜRGERMEISTER 22. Oktober 2008 Der Stadtbote AMTSBLATT DER STADT WUPPERTAL Nr. 3/2008 HERAUSGEBER: DER OBERBÜRGERMEISTER 22. Oktober 2008 Inhaltsverzeichnis Seite Kommunalwahl am 26.09.2004 - Nachfolge eines Bezirksvertreters 2 Wirtschaftsförderung

Mehr

126 AktG (Anträge von Aktionären)

126 AktG (Anträge von Aktionären) Erläuterungen zu den Rechten der Aktionäre nach 126 Abs. 1, 127, 122 Abs. 2, 131 AktG Ordentliche Hauptversammlung der Bertrandt Aktiengesellschaft am Mittwoch, dem 16. Februar 2011, um 10.30 Uhr Anträge

Mehr

Stellungnahme zum Entwurf eines Rechnungslegungsänderungsgesetzes. Sehr geehrte Damen und Herren!

Stellungnahme zum Entwurf eines Rechnungslegungsänderungsgesetzes. Sehr geehrte Damen und Herren! 12/SN-173/ME XXII. GP - Stellungnahme zum Entwurf elektronisch übermittelt 1 von 5 BUNDESMINISTERIUM FÜR JUSTIZ Museumstrasse 7 1070 Wien GZ. 10.030V/42-I.3/2004 Referent: Univ. Prof. Dr. Leopold Mayer

Mehr

Der risikoorientierte Prüfungsansatz erläutert am Beispiel der Erstprüfung einer eigenkapital- und renditeschwachen mittelgroßen Bau-GmbH.

Der risikoorientierte Prüfungsansatz erläutert am Beispiel der Erstprüfung einer eigenkapital- und renditeschwachen mittelgroßen Bau-GmbH. Thema 1: Der risikoorientierte erläutert am Beispiel der Erstprüfung einer eigenkapital- und renditeschwachen mittelgroßen Bau-GmbH Gliederung A. Die handelsrechtliche Jahresabschlussprüfung im Spannungsfeld

Mehr

Master-Seminar (M.Sc.) Governance Risk Compliance

Master-Seminar (M.Sc.) Governance Risk Compliance Bergische Universität Wuppertal Fakultät für Wirtschaftswissenschaft Schumpeter School of Business and Economics Lehrstuhl für Wirtschaftsprüfung und Rechnungslegung Prof. Dr. Stefan Thiele Master-Seminar

Mehr

WBH Wirtschaftsberatung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Hannover K U R Z T E S T A T

WBH Wirtschaftsberatung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Hannover K U R Z T E S T A T Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Hannover K U R Z T E S T A T über die Softwarezertifizierung des Programms tacoss.etrade Tacoss Software GmbH Tarp Inhaltsverzeichnis Seite 1.

Mehr

Weitergehende Erläuterungen zu den Rechten der Aktionäre nach 121 Abs. 3 Nr. 3 Aktiengesetz

Weitergehende Erläuterungen zu den Rechten der Aktionäre nach 121 Abs. 3 Nr. 3 Aktiengesetz Weitergehende Erläuterungen zu den Rechten der Aktionäre nach 121 Abs. 3 Nr. 3 Aktiengesetz Weitergehende Erläuterungen zu den Rechten der Aktionäre 2/6 Den Aktionären stehen unter anderem die folgenden

Mehr

Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Verkehr

Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Verkehr 168 Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Verkehr 22. Wahrnehmung der Aufsicht über Industrie- und Handelskammern und Handwerkskammern des Landes Die Kenntnisse des Wirtschaftsministeriums als Aufsichtsbehörde

Mehr

Bericht über die gesetzliche Prüfung der. Bauverein Schweinfurt eg

Bericht über die gesetzliche Prüfung der. Bauverein Schweinfurt eg Bericht über die gesetzliche Prüfung der Bauverein Schweinfurt eg Schweinfurt Jahresabschluss: Berichtsnummer: Ausfertigung: 31.12.2014 10266-14G 4 H. Zusammengefasstes Prüfungsergebnis/Bestätigungsvermerk

Mehr

Europäischer Rechnungshof. Rechnungsführung und der

Europäischer Rechnungshof. Rechnungsführung und der Europäischer Rechnungshof 2012 Handbuch der Prüfung der Rechnungsführung und der Compliance-Prüfung DE 2 Übersicht HANDBUCH DER PRÜFUNG DER RECHNUNGSFÜHRUNG UND DER COMPLIANCE- PRÜFUNG ÜBERSICHT DIE TEILE

Mehr

Kriterienkatalog 2012 Beispiele zum IDW RS HFA 21

Kriterienkatalog 2012 Beispiele zum IDW RS HFA 21 www.pwc.de/de/transparenzpreis Kriterienkatalog 2012 Beispiele zum IDW RS HFA 21 Beispiele zur Bilanzierung von Spenden ohne Rückzahlungsverpflichtung und Auflagenspenden nach der IDW Stellungnahme zur

Mehr

Hauptversammlung der BBI Bürgerliches Brauhaus Immobilien Aktiengesellschaft, Ingolstadt, ( BBI Immobilien AG ) am 30. Juni 2015

Hauptversammlung der BBI Bürgerliches Brauhaus Immobilien Aktiengesellschaft, Ingolstadt, ( BBI Immobilien AG ) am 30. Juni 2015 Hauptversammlung der BBI Bürgerliches Brauhaus Immobilien Aktiengesellschaft, Ingolstadt, ( BBI Immobilien AG ) am 30. Juni 2015 Erläuterungen gemäß 121 Abs. 3 Nr. 3 zu den Rechten der Aktionäre nach 122

Mehr

Telefónica Deutschland Holding AG Ordentliche Hauptversammlung am 12. Mai 2015. Erläuterungen zu den Rechten der Aktionäre gemäß 121 Abs. 3 Nr.

Telefónica Deutschland Holding AG Ordentliche Hauptversammlung am 12. Mai 2015. Erläuterungen zu den Rechten der Aktionäre gemäß 121 Abs. 3 Nr. Telefónica Deutschland Holding AG Ordentliche Hauptversammlung am 12. Mai 2015 Erläuterungen zu den Rechten der Aktionäre gemäß 121 Abs. 3 Nr. 3 AktG 1. Ergänzung der Tagesordnung Aktionäre, deren Anteile

Mehr

Häufig gestellte Fragen zu den 37v ff. WpHG

Häufig gestellte Fragen zu den 37v ff. WpHG Häufig gestellte Fragen zu den 37v ff. WpHG Fragen und Antworten (Frequently Asked Questions - "FAQs") zu 37v ff. WpHG nach Inkrafttreten des Gesetzes zur Umsetzung der Transparenzrictlinie-Änderungsrichtlinie

Mehr

Außerordentliche Hauptversammlung der Analytik Jena AG, Jena, am 23. Februar 2016

Außerordentliche Hauptversammlung der Analytik Jena AG, Jena, am 23. Februar 2016 Außerordentliche Hauptversammlung der Analytik Jena AG, Jena, am 23. Februar 2016 Erläuterungen zu den Rechten der Aktionäre 1. Gegenanträge und Wahlvorschläge von Aktionären nach 126 Absatz 1, 127 AktG

Mehr

Rechnungsprüfung im Neuen Kommunalen Finanzmanagement

Rechnungsprüfung im Neuen Kommunalen Finanzmanagement Rechnungsprüfung im Neuen Kommunalen Finanzmanagement Rechnungsprüfungsamt des Kreises Düren Rechnungsprüfung im Neuen Kommunalen Finanzmanagement Kreis Düren Rechnungsprüfungsamt Bismarckstraße 16, 52351

Mehr

Rechte der Aktionäre

Rechte der Aktionäre Ordentliche Hauptversammlung der PVA TePla AG am 12. Juni 2015 Rechte der Aktionäre Ergänzungsanträge zur Tagesordnung auf Verlangen einer Minderheit ( 122 Abs. 2 AktG) Aktionäre, deren Anteile zusammen

Mehr

Paradigmenwechsel in der öffentlichen Rechnungslegung

Paradigmenwechsel in der öffentlichen Rechnungslegung Paradigmenwechsel in der öffentlichen Rechnungslegung P r ä s e n t a t i o n zum Vortrag beim Kongress Hessen zieht Bilanz am 20. November 2009 von Prof. Dr. Manfred Eibelshäuser Präsident des Hessischen

Mehr

Auftrag zur Erstellung des Jahresabschlusses für das Jahr 2011

Auftrag zur Erstellung des Jahresabschlusses für das Jahr 2011 Seite 1 Auftrag zur Erstellung des Jahresabschlusses für das Jahr 2011 durch: - Auftraggeber - an: Diplom-Kaufmann Reinhard Eich, vereidigter Buchprüfer, Steuerberater, Hagener Straße 54, 57223 Kreuztal

Mehr

Verlautbarung zur Jahresabschlusserstellung. Verlautbarung der Bundessteuerberaterkammer zu den Grundsätzen für die Erstellung von Jahresabschlüssen

Verlautbarung zur Jahresabschlusserstellung. Verlautbarung der Bundessteuerberaterkammer zu den Grundsätzen für die Erstellung von Jahresabschlüssen Verlautbarung der Bundessteuerberaterkammer zu den Grundsätzen für die Erstellung von Jahresabschlüssen Kammerversammlung der Steuerberaterkammer Köln 21. Juni 2010 in Köln StB Dipl.-Kfm. Ralph W. Pesch,

Mehr

Pittler Maschinenfabrik AG i.l. Langen. Liquidationseröffnungsbilanz und erläuternder Bericht zum 20. November 2008

Pittler Maschinenfabrik AG i.l. Langen. Liquidationseröffnungsbilanz und erläuternder Bericht zum 20. November 2008 PKF Deutschland GmbH Pittler Maschinenfabrik AG i.l. Langen Liquidationseröffnungsbilanz und erläuternder Bericht zum 20. November 2008 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Pittler Maschinenfabrik

Mehr

KWG Kommunale Wohnen AG, Berlin

KWG Kommunale Wohnen AG, Berlin Berlin, den 14. April 2016-5779/B - KWG Kommunale Wohnen AG, Berlin Bericht über die Prüfung der Angemessenheit des im Beherrschungs-und Gewinnabführungsvertrag festgesetzten Ausgleichsanspruchs nach 304

Mehr

Ausgewählte Aspekte des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes BilMoG aus Sicht der Versicherungswirtschaft

Ausgewählte Aspekte des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes BilMoG aus Sicht der Versicherungswirtschaft Ausgewählte Aspekte des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes BilMoG aus Sicht der Versicherungswirtschaft 2 Gliederung Grundlagen des BilMoG Wichtige Änderungen im Überblick Änderungsvorschläge der Versicherungswirtschaft

Mehr

Steuerforum 2012. Aktuelles Bilanzrecht und Bilanzsteuerrecht. Bearbeitet von Prof. Dr. Guido Förster, Prof. Dr. Hans Ott

Steuerforum 2012. Aktuelles Bilanzrecht und Bilanzsteuerrecht. Bearbeitet von Prof. Dr. Guido Förster, Prof. Dr. Hans Ott Steuerforum 2012 Aktuelles Bilanzrecht und Bilanzsteuerrecht Bearbeitet von Prof. Dr. Guido Förster, Prof. Dr. Hans Ott 1. Auflage 2012. Broschüre. 28 S. Kartoniert ISBN 978 3 415 04818 8 Recht > Handelsrecht,

Mehr

Universität Basel WWZ HS 14. V6. Prüfungsvorbereitung und -planung

Universität Basel WWZ HS 14. V6. Prüfungsvorbereitung und -planung Universität Basel WWZ HS 14 1 Dr. M. Jeger Wirtschaftsprüfung Inhalt 2 1. Theoretische Fundierung des Prüfungsablaufs 2. Prüfungsplanung in der Praxis 3. Kundenannahme bzw. Definition Auftrag 4. Prüfungsvorbereitung

Mehr

IVU Traffic Technologies AG

IVU Traffic Technologies AG IVU Traffic Technologies AG Erläuterungen zu den Rechten der Aktionäre gemäß 121 Abs. 3 Nr. 3 AktG 1. Ergänzung der Tagesordnung Gemäß 122 Abs. 2 AktG können Aktionäre, deren Anteile zusammen den zwanzigsten

Mehr

Ordentliche Hauptversammlung der Deutsche Post AG am 25. Mai 2011

Ordentliche Hauptversammlung der Deutsche Post AG am 25. Mai 2011 Ordentliche Hauptversammlung der Deutsche Post AG am 25. Mai 2011 Erläuterungen zu den Rechten der Aktionäre im Sinne des 121 Abs. 3 Satz 3 Nr. 3 AktG Die Einberufung der Hauptversammlung enthält im Abschnitt

Mehr

Vergütungsbericht 2013 gemäß 7 und 8 Instituts-Vergütungsverordnung (InstitutsVergV)

Vergütungsbericht 2013 gemäß 7 und 8 Instituts-Vergütungsverordnung (InstitutsVergV) Vergütungsbericht 2013 gemäß 7 und 8 Instituts-Vergütungsverordnung (InstitutsVergV) Human Resources zum 31.12.2013 = Inhaltsverzeichnis 1. Vergütungsgrundsätze 2. Vergütungssystem 2.1. Ausgestaltung Vergütung

Mehr

des Fachsenats für Unternehmensrecht und Revision der Kammer der Wirtschaftstreuhänder

des Fachsenats für Unternehmensrecht und Revision der Kammer der Wirtschaftstreuhänder Fachgutachten des Fachsenats für Unternehmensrecht und Revision der Kammer der Wirtschaftstreuhänder zur Prüfung von Vereinen (beschlossen in der Sitzung des Fachsenats für Unternehmensrecht und Revision

Mehr