Schulentwicklungsplan Stadt Mainz und Landkreis Mainz-Bingen

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1 Schulentwicklungsplan Stadt Mainz und Landkreis Mainz-Bingen Fortschreibung 2014/15 bis 2019/20 mit einem Ausblick bis zum Jahr 2030 Resumee der Schulentwicklungspläne und erste Anregungen und Vorschläge aus der gutachterlichen Sicht Die Schulentwicklungspläne für die Stadt Mainz und den Landkreis Mainz-Bingen liegen parallel vor. Zentrale Daten werden in diesem dritten Band zusammen geführt und Anregungen bzw. Vorschläge aus gutachterlichen Sicht gegeben Juni 2015 Wolf Krämer-Mandeau Autor

2 Schulentwicklungsplan - Stadt Mainz/Landkreis Mainz-Bingen 2 Inhaltsverzeichnis: Vorbemerkungen 3 Abgleich der Prognosen 4 Demografische Aufstellung 5 Bevölkerung und Baugebiete 8 Entwicklung der Grundschülerzahlen 10 Entwicklung der Förderschulen 12 Die Übergänge aus den Grund- in die 15 weiterführenden Schulen Die Pendlerbewegungen 17 Die "Rückläufer"/"Rückschulungen" 20 Die Entwicklung der weiterführenden Schulen 22 Die Berufsbildenden Schulen 34 Grundsätzliche Überlegungen aus der 39 gutachterlichen Sicht

3 3 Resümee und erste Anregungen bzw. Vorschläge Vorbemerkungen Die beiden umfangreichen Schulentwicklungspläne für die Stadt Mainz und den Landkreis Mainz-Bingen mit rund 270 bzw. 280 Seiten liegen parallel als Anlagenbände vor (mit Legenden). Beide Bände sind wie folgt gegliedert: In einem Kapitel "Vorbemerkungen" werden Entwicklungen und Tendenzen in der Bildung skizziert - darunter auch der Druck der Eltern auf weniger oder nicht geliederte Systeme und die Reaktionen der Länder auf diesen Trend, der natürlich auch demografisch bedingt ist: Weniger Schüler und somit weniger mögliche Systeme. Rheinland-Pfalz unterhält mit der RealschulePlus in der integrativen Form sowie in der kooperativen Form, in der integrativen Form mit einer Fachoberschule und in der kooperativen Form mit einer Fachoberschule, der Integrierten Gesamtschule, der Kooperativen Gesamtschule, dem G8-Gymnasium und dem G9-Gymnasium eine in den Augen der Eltern große Vielfalt von Systemen. Die damit verbundenen Fragestellungen und Schwierigkeiten sind auch in der Stadt Mainz und in dem Landkreis Mainz-Bingen für die Eltern eine Herausforderung und damit zu thematisieren. Die Anlagenbände (vgl. Kapitel 2) fassen die Stände bei den Schulangeboten sowie bei den Spezifika dieser Angebote zusammen und spiegeln die Angebote und Schulstrukturen in der regionalen Entwicklung und Aufstellung (vgl. Kapitel 3) auch in der Umgebung der beiden Gebietskörperschaften. Weiterhin wenden sich die Anlagenbände dem Bevölkerungsstand und der Bevölkerungsentwicklung in Rheinland-Pfalz (Kapitel 4) und den bisherigen Entwicklungen der Bevölkerungszahlen vor Ort (Kapitel 5) zu. Die Prognose der zukünftigen demografischen Entwicklung inklusive der Neubauvorhaben vor Ort und der schulrelevanten Altersjahrgänge in der Stadt sowie dem Landkreis schließt sich an (Kapitel 6), bevor der Blick auf die bisherige und die zukünftige Schülerzahlen gelenkt wird: Die Entwicklung der Schülerzahlen in der Primarstufe (Kapitel 7), die in der Förderpädagogik und der inklusiven Arbeit (Kapitel 8) sowie die der Übergänge aus den Grund- in die weiterführenden Schulen (vgl. Kapitel 9 zu den Übergangsanteilen zu den Schulformen), die Schulwahl und die Pendlerbewegungen der Einzelschulen (vgl. Kapitel 10). Angefügt wird die bisherige Veränderung der Schülerzahlen von Jahrgangsstufe zu Jahrgangsstufe - eine Analyse der Effekte der "Rückläufer" bzw. der "Rückschulungen" (Kapitel 11), bevor der Blick auf die bisherige und die künftige Entwicklung der Schülerzahlen in den Sekundarstufen gelenkt wird. (Kapitel 12) Es folgt die Entwicklung der beruflichen Bildung und der Berufsbildenden Schulen in der Stadt Mainz und im Kreis Mainz-Bingen (Kapitel 13). Die Raumprogramme für Neubauten von Schulen und die Kostenaspekte bei den Schulneubauten bzw. als Gradmesser der räumlich notwendigen Strukturen schließt sich an (vgl. Kapitel 14), um dann den Blick auf die konkrete Raumsituation in den Grund-, den weiterführenden und den Berufsbildenden Schulen in der Stadt Mainz bzw. in den weiterführenden und Berufsbildenden Schulen im Landkreis Mainz-Bingen zu richten (Kapitel 15).

4 4 Die Verbandsgemeinden im Kreis müssten die Entwicklung der Grundschulen als Träger eigens thematisieren. Dieser Band führt die Kernergebnisse, die Alternativen und Empfehlungen für die Entwicklung der Schulen in der Stadt Mainz sowie im Landkreis Mainz- Bingen aus der gutachterlichen Sicht zusammen. Dazu greift dieser zentrale Ergebnisse der Anlagenbände auf und nutzt die vorhandenen Grafiken (bzw. werden einige eigens gestaltet). Abgleich der Prognosen Begonnen wird mit einem Abgleich der Prognosen zwischen dem Ergebnis der alten Schulentwicklungsplän mit den IST-Zahlen im Schuljahr 2014/15. Die Pläne aus den Jahren 2008 (hier: Landkreis Mainz-Bingen) und 2010 (hier: Stadt Mainz) weisen über den Zeitraum von sechs bzw vier Jahren (!) bei den Ergebnissen für dieses Schuljahr 2014/15 eine Abweichung von 1,5% bei den Grund- und bei 1,5% bei den Sekundarsschulen auf. Bei den Förderschulen hat die vor einigen Jahren so noch nicht absehbare Inklusion die Schülerzahlentwickung erheblich "gedrückt". Insgesamt beträgt die Abweichung über sechs bzw. über vier Jahre mit 588 nur 1,3% bei fast Schülern: In der Stadt Mainz liegt die Abweichung mit 363 Schülern bei rund insgesamt lediglich bei einem guten Prozent. Im Landkreis Mainz-Bingen liegt die Abweichung mit 224 bei ebenfalls rund Schülern insgesamt nur bei einem guten Prozent:

5 5 Demografische Aufstellung Die aktuelle demografische Aufstellung zeigt, dass die bisher erfolgreiche Kooperation zwischen der Stadt Mainz und dem Landkreis Mainz-Bingen fortgesetzt werden sollte. Die Stadt Mainz mit eingeschränkteren schulräum-

6 6 lichen Kapazitäten und Chancen, rasch zu reagieren, ist "jungeltern- und kinderreich", im Landkreis mit erheblichen räumlichen Kapazitäten beginnt ein Überalterungsprozess. Zusammen weisen die beiden Gebietskörperschaften (d.h. Stadt und Landkreis insgesamt) eine als demografisch hervorragend zu bezeichnende Aufstellung auf: 1. Kaum einen erkennbaren demografischen "Knick" durch die Antibabypille (ausgeglichen durch Zuzüge) 2. Viele potentielle Jungeltern 3. Stabile Kinder- und Schülerzahlen von den Geburten bis zu den heute rund 15-Jährigen. Würde die Region zusammen in den Blick genommen, ließen sich die meisten Herausforderungen leicht bewaltigen: Der Blick auf die Stadt Mainz und den Landkreis Mainz-Bingen allein zeigt die Differenzen auf: Die Stadt Mainz ist durch Zuzüge vor allem in den letzten Jahren überaus "jung geworden", so wie es der Landkreis Mainz-Bingen vor

7 7 eingen Jahren geworden ist. Doch sind diese ehemaligen "Zuzugseltern" des Landkreises inzwischen in ein Alter von über 40 Jahren vorgerückt: Weiterhin zu beobachten ist, dass die Zahl der jungen Frauen auch im Alter nach dem Studium in der Stadt Mainz höher als im Landkreis Mainz-Bingen ist (vgl. die Grafiken auf der Vorseite):

8 8 Bevölkerung und Baugebiete Die bisherige Entwicklung der Bevölkerungszahlen zeigt ein "Schließen" der Schere zwischen Kreis und Stadt:

9 9 Ein "Rückwärtsprozess" hinein in interssante Städte durch jüngere und alte Menschen zeichnet sich ab - nach dem "Weg in die Neubauten" in Kreisen um die Städte herum. Die Stadt Mainz rechnet mit deutlich mehr Neubauten als der Landkreis Mainz-Bingen. Diese sind mit den aktuellen Alterspyramiden (vgl. oben) in Prognosen umzuformen:

10 10 Entwicklung der Grundschülerzahlen Analog dazu ist die Entwicklung bei den Grundschulen und zeitversetzt den weiterführenden sowie bei den Förderschulen und den Berufsbildenden Schulen eine andere. Dabei unterscheiden sich die Dynamiken der Stadtteile bzw. der Verbandsgemeinden erheblich. Es folgen Grafiken zur Stadt und zum Kreis sowie zu ihren Stadtteilen bzw. seinen Verbandsgemeinden:

11 11 Die Skizzierung der Entwicklung der Grundschulen in den zehn Stadtteilen in der Stadt Mainz:

12 12 Die Skizzierung der Grundschulentwicklung in den Verbandsgemeinden im Landkreis Mainz-Bingen: Entwicklung der Förderschulen Im Bereich der Förderschulen ist die Entwicklung bei den Schülern in der Inklusion bedeutend. In der Stadt Mainz wurden im Schuljahr 2013/14 bereits 311 Schüler in den allgemeinbildenden Schulen inkludiert (137 in den Grundund 174 in den weiterführenden Schulen) - mit stark ansteigenen Tendenzen. Im Landkreis Mainz-Bingen wurden im Schuljahr 2013/14 schon 233 Schüler in allgemeinbildenden Schulen inkludiert (95 in den Grund- und 138 in den weiterführenden Schulen) - ebenfalls mit stark ansteigenen Tendenzen:

13 13 Schulen wie die in Oppenheim und Bingen erhalten Abteilungen für Sprache. Damit "regionalisiert" sich die Landschaft der Angebote mit entsprechenden Effekten. Heute legen die Schüler zum Teil noch weite Entfernungen zurück. Die Astrid-Lindren-Schule besuchen weniger als 50% Schüler aus der Stadt Mainz. Mit den Sprachstützpunkten wird sich dies wohl erheblich ändern:

14 14 In der Stadt Mainz könnte die Windmühlenschule im Zuge der Inklusion einen Rückgang der Schülerzahlen verzeichnen. Die Zahlen der Astrid-Lindgren- Schule liegen nun bei unter 110 und die der Peter-Jordan-Schule bei rund 80. Die Schulen für Lernbehinderung im Landkreis Mainz-Bingen (plus geistig Behinderte in Oppenheim, Sprache in Bingen) haben insgesamt rückläufige Zahlenverläufe. Die beiden Schulen in Sprendlingen (SFG) und in Nieder- Olm (SFM) haben nur rückläufige Werte:

15 15 Die Übergänge aus den Grund- in die weiterführenden Schulen Die Übergänge aus den Grund- in die weiterführenden Schulen zeigen für die Stadt Mainz und den Landkreis Mainz-Bingen eindeutige Tendenzen: 1. In der Stadt Mainz wechselten im Schuljahr 2013/14 52% der Schüler in die Schulform Gymnasium, 22% in die mit Blick auf die Aufnahmekapazitäten bzw. Plätze "regulierte" Gesamtschule und nur 24% in die wohl einstmals als "Regelschule" gedachte Schulform RealschulePlus, die zum Teil davon leben kann, dass die Schülerzahlen nicht sinken und die Platzzahlen der drei Gesamtschulen in der Stadt Mainz begrenzt sind. Weitere Schulformen wie die Realschule Willigis spielen eine untergeordnete Rolle. 2. Im Landkreis Mainz-Bingen wechselten im Schuljahr 2013/14 52% der Schüler in die Schulform Gymnasium, 22% in die mit dem Blick auf ihre realen Aufnahmekapazitäten bzw. Plätze "regulierte" Gesamtschule und nun nur noch 25% (31% waren es bei der Einrichtung der Schuleform) in die wohl als "Regelschule" gedachte Schulform RealschulePlus, die im Kreis nicht davon leben kann, dass die Platzzahlen der Gesamtschulen begrenzt sind. Im Kreis sinkt die Zahl der Übergänge aus den Grund- in die weiterführenden Schulen. 3. Würde die aktuelle Schullandschaft beibehalten, würden die Gesamtschulen in der Stadt Mainz bei steigenden Übergängen aus den Grundschulen immer mehr Schüler in Richtung der RealschulenPlus sowie zudem auch in die der G9-Gymnasien ablehnen müssen und diese stärken - aber punktuell (hier vor allem die Anne-Frank-Schule). In dem Landkreis Mainz-Bingen werden die

16 16 RealschulenPlus bei sinkenden Übergangszahlen aus den Grundschulen die "Last der Demografie" fast allein tragen müssen.

17 17 Die Pendlerbewegungen Die Stadt Mainz wie der Kreis Mainz-Bingen sind "überregionale Anbieter von Schule" für Einpendler. Die Stadt Mainz reguliert diese Zugänge mit Blick auf die städtischen Schulen (die privaten Schulen sind hier ja frei) bewusst und nimmt nur Schüler auf, um aus Mainzer Kindern gebildete Züge aufzufüllen. Hingegen nehmen die Schulen im Landkreis Mainz-Bingen aus einer schon langen Tradition heraus viele Schüler aus anderen Kreisen und der Stadt Mainz auf. Mit Blick auf die Demografie ist die Strategie der Stadt Mainz und sind die Aufnahmen im Landkreis Mainz-Bingen logisch und sachrichtig. Die folgenden Kompilationen zeigen die Pendlerverflechtungen der Stadt Mainz und des Landkreises Mainz-Bingen mit ihrem Umland auf - stets auf den fünften Jahrgang bezogen (auch bei diesen Daten vgl. jeweils das ausführliche Fachkapitel zu den einzelnen Schulen und Schulformen).

18 18 Die weiterführenden Schulen in der Stadt Mainz nehmen in einem numerisch permanent abnehmenden Maße Schüler in fünfte Klassen aus dem Umland auf, so im Schuljahr 2013/14 nur noch 396 Schüler. Damit stammen in diesem Schuljahr 79% aller Schüler in den fünften Klassen aus Mainz (inklusive der privaten Schulen!), 10% aus Hessen und der Rest aus rheinland-pfälzischen Verbandsgemeinden (in der Regel aus dem Landkreis Mainz-Bingen):

19 19 Die Schulen im Landkreis Mainz-Bingen insgesamt nehmen kontinuierlich Umlandschüler auf. Im Schuljahr 2013/14 stammten 266 Fünftklässler aus dem Umland. 87% stammten aus dem Kreis selbst (inklusive Privatschulen), 3% aus der Stadt Mainz, 6% bzw. 4% bzw. 1% aus den Kreisen Alzey-Worms, Bad Kreuznach und Rhein-Hunsrück. Einige andere kommen hinzu:

20 20 Die "Rückläufer"/"Rückschulungen" Mit dem Blick auf die "Rückläufer"/"Rückschulungen" in den weiterführenden Schulen in der Stadt Mainz ist folgendes festzuhalten: die RealschulePlus als Schulform bindet (vgl. hier das Fachkapitel) gemessen an ihren eigenen Aufnahmen nur 25% Rückläufer bis in die Jahrgangssstufe neun - und dabei nicht alle vier Schulen, sondern fast ausschließlich die beiden Realschulen- Plus Anne-Frank und Lerchenberg. Die anderen RealschulenPlus werden von den Eltern mit den Kindern, deren schulischer Weg sich ändert/sich ändern muss, wenig in den Blick genommen. Bei den "Rückläufern" gibt es immer weniger Schüler, die diesen Weg wählen müssen, weil die Gymnasien in der Stadt Mainz bis zur neunten Klasse nur rund 10% ihrer Schüler verlieren. Die Kapazitäten der Schulform Gesamtschule sind ab den fünften Klassen so ausgeschöpft, dass sie diese Aufgabe im Kern nicht übernehmen können:

21 21 Mit dem Blick auf die "Rückläufer"/"Rückschulungen" in den weiterführenden Schulen im Landkreis Mainz-Bingen ist festzuhalten: die RealschulePlus als Schulform bindet (vgl. das Fachkapitel) nur noch gut 20% Rückläufer bis zur Jahrgangssstufe neun - und dabei nicht alle Schulen gleichmäßig, sondern in der Regel die großen RealschulenPlus in Nierstein und Bingen (Rochus). Die anderen Schulen werden wie in der Stadt Mainz von Eltern mit den Kindern, deren schulischer Weg sich ändert, weniger in den Blick genommen. Auch im Kreis gibt es immer weniger "Rückläufer", weil die Gymnasien bis zur neunten Klasse nur rund 15% ihrer Schüler verlieren. Die Kapazitäten der Schulform Gesamtschule sind ab den fünften Klassen so ausgeschöpft, dass sie diese Aufgabe nicht übernehmen können. Sie gewinnen erst in die Oberstufe "unter dem Strich" der Ab- und Zugänge viele Schüler hinzu:

22 22 Die Entwicklung der weiterführenden Schulen In der Stadt Mainz ist schon heute mit steigenden Zahlen bei den Übergängen aus den Grund- in die weiterführenden Schulen zu rechnen, im Landkreis Mainz-Bingen weiterhin mit leicht sinkenden Zahlen:

23 23 Dabei werden sich die Verteilungen der Schüler auf die fünften Klassen der Sekundarschulen unter Einbezug der Ein- und Auspendler (d.h. Struktur- und nicht Übertrittsquoten) wie folgt darstellen: Das Gymnasium in der Stadt bleibt beim Anteil der Fünftkläßler eher bei 60%, die RealschulePlus wird sich durch die Aufnahmegrenze bei der Gesamtschule eher bei 20% bewegen. Im Landkreis hingegen liegen die Gymnasialquoten bei rund 55%; auf gut 20% sinken die der RealschulenPlus durch die geringeren Schülerzahlen und den Bedarf der Gesamtschule. Längerfristig "gehen diese Scheren weiter auf":

24 24 Für die weitere schulische Entwicklung im mittelfristigen Planungzeitraum im Sekundarbereich in der Stadt Mainz bzw. im Landkreis Mainz-Bingen ist mit den folgenden Verläufen zu rechnen: In der Stadt Mainz werden die Gymnasien schon in den nächsten Jahren eher Anmeldungen aufnehmen müssen als wie in den meisten Jahren zuvor. Zeitnah bedarf es räumlicher Alternativen. Die Gesamtschulen haben fest begrenzte Kapazitäten. Somit kann sich die RealschulePlus mit rund 500 Anmeldungen vor einigen Jahren und gut 300 aktuell wieder bei 400 Schülern in den fünften Klassen stabilisieren. An Hand der tatsächlichen Anmelde- und Aufnahmezahlen der Gesamtschulen zeigt sich, dass ein Großteil der Eltern in den RealschulenPlus eine andere Schulform bevorzugt hätte.

25 25 Im Landkreis Mainz-Bingen werden die Gymnasien in den nächsten Jahren mittelfristig ähnliche Anmeldezahlen wie in den Jahren zuvor aufweisen. Die Gesamtschulen haben eindeutig begrenzte Kapazitäten und Überhänge bei den Anmeldungen und werden diese bei leicht rückgängigen Übergängen aus den Grund- in die weiterführenden Schulen voll ausschöpfen. Somit kann sich die RealschulePlus mit rund 700 Anmeldungen vor einigen Jahren und nun 300 weniger mittelfristig höchstens bei rund 400 Schülern in den fünften Klassen stabilisieren (längerfristig sinkt die Schülerzahl der RealschulePlus erheblich). An Hand der tatsächlichen Anmelde- und Aufnahmezahlen der Gesamtschulen zeigt sich, dass auch im Landkreis Mainz-Bingen ein Großteil der Eltern mit Kindern in den RealschulenPlus eine andere Schule bevorzugt hätte. So ist wohl grundsätzlich über die Schulform nachzudenken.

26 26 Bei den Anmeldungen der Eltern mit ihren Kindern an den RealschulenPlus in der Stadt Mainz gibt es eindeutige Präferenzen: Allein die RealschulePlus Anne-Frank hätte steigende Anmeldezahlen (die höchstwahrscheinlich aus räumlichen Gründen nicht berücksichtigt werden können und zu Ablehnungen führen müssen), die anderen erheblich sinkende bzw. seit vielen Jahren stagnierende Werte (die Schule in Budenheim-Mombach wird hier in beiden Gebietskörperschaften aufgeführt und gezählt). Damit erscheint das Anmeldeverhalten der Eltern für RealschulenPlus in der Stadt Mainz aufgrund der schulischen Kapazitäten am Standort der Anne-Frank-Schule nicht mehr im Sinne der Anmeldewünsche der Eltern steuerbar. Selbst zwischen den Schulen mit dem gleichen pädagogischen Ansatz (kooperativ arbeitend) wie Frank und Kir wird die Stadt Mainz "steuern", Kapazitäten festlegen müssen:

27 27 Im Landkreis Mainz-Bingen teilen sich die Anmeldungen auf die insgesamt sieben vorhandenen Standorte der RealschulenPlus nicht gleichmäßig auf. Auch hier gibt es eindeutige Präferenzen: Drei Schulen verzeichnen derzeit und wahrscheinlich auch noch mittel-, aber nicht längerfristig hohe Zahlen bei den Anmeldungen: Bingen (Rochus-Schule), Nierstein und Gau-Algesheim. Selbst wenn die Demografie wie am Standort Nierstein Rückgänge von 160 auf nun gut 80 Anmeldungen ausgelöst hat. Die übrigen RealschulenPlus liegen mit nun unter 50 Aufnahmen in einem kritischen Bereich. Die Ballung von fünf RealschulenPlus auf engem Raum in Bingen (2), Gau-Algesheim, Ingelheim und Budenheim-Mombach müsste nach den schulgesetzlichen Grundlagen eigentlich Schulschließungen auslösen. Die Tendenzen sind so eindeutig, dass es dafür wohl keiner "Beobachtungsphase" mehr bedarf:

28 28 Die Entwicklung der Aufnahmen bei den Gesamtschulen in der Stadt Mainz wie auch im Landkreis Mainz-Bingen sind im Status quo der Schullandschaft nicht von den Wünschen der Eltern her prognostizierbar, sondern allein von den kapazitativen Setzungen her. Dabei hat die Inklusion die Platzzahlen noch schrumpfen lassen. Bei sieben Gesamtschulen in der Stadt Mainz und im Landkreis Mainz-Bingen addieren sich geringere Aufnahmen im jeweiligen Fall um fünf bis zehn Kinder (oder mehr wie in Bretzenheim) rasch zu nennenswerten Veränderungen auf. In der Stadt und im Landkreis könnte oder müsste analog zum Wahlverhalten der Eltern und damit zu Ungunsten von Standorten der RealschulePlus eine Neuorientierung vorgenommen werden (vgl. die Alternativen). Die Umwandlung von ansonsten leer stehenden Beständen könnte dem Neubau von Kapazitäten vorzuziehen sein:

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30 30 Bei den Gymnasien in der Stadt Mainz wird der Schulträger im Status quo der Entwicklung und des Anmeldedrucks auf die einzelnen Schulen seine Funktion der Steuerung über die Kapazitätsgrenzen weiterhin und rigoros wahrnehmen müssen. Mehrere Gymnasien sind überlastet (vgl. hierzu im Fachkapitel der Anlängenbände auch die Raum- und Flächenbilanzen) und keines ist im Status quo der Setzungen dazu in der Lage den Anmeldedruck aufzufangen. Die Kernfrage wird sich stellen müssen, ob parallel zu zwischenzeitlichen "Auffangplänen" ein neues, dann insgesamt gesehen zehntes bzw. auf die Stadt als Träger bezogen ein siebentes öffentliches Gymnasium in der Stadt Mainz in den Blick genommen werden sollte.

31 31 Die Gymnasien im Landkreis Mainz-Bingen sind durch die Entscheidungen des Trägers, Umstrukturierungen wie in Ingelheim und die Zubauten an vielen Standorten sehr gut auf die mittelfristigen Herausforderungen vorbereitet. Einzelne Schulen könnten auch den Anmeldedruck in der Stadt Mainz in deren Randlagen kanalisieren helfen - auch in Richtung Bingen, quasi "durch die Stadt Ingelheim hindurch". Hierfür böten sich bewusste "Setzungen" und Lenkungen an: zum Beispiel künftig einige Schüler aus dem nordwestlichen Stadtgebiet von Mainz im Gymnasium Ingelheim und dafür mehr Gymnasiasten aus dem Wohnbereich Gau-Algesheim im Gymnasium in der Stadt Bingen (dies gilt vor allem mit Blick auf die besondere Demografie im Norden des Landkreises - vgl. hierzu das Demografiekapitel). Auf eine vergleichbare Art und Weise könnte das Gymnasium in Nackenheim gestärkt werden:

32 32 Mit dem langfristigen Blick wird die bewährte Kooperation zwischen der Stadt Mainz und dem Landkreis Mainz-Bingen das heute bekannte Maß noch bei weitem übertreffen müssen, um die konträren Herausforderungen der Demografie auf engstem Raum zu vertretbaren Bedingungen und vor allem auch zeitnah bewältigen zu können. Ein Ansteigen der Anmeldezahlen in den fünften Klassen in der Stadt Mainz hin zu Werten von Schülern in gut zehn Jahren im Vergleich zu wie im Schuljahr 2015/16 parallel zum Absinken der Zahl der Fünfkläßler im Landkreis Mainz-Bingen auf rund nach knapp im Schuljahr 2015/ 16 und über 2000 vor sieben Jahren wird nicht hinzunehmen sein. Andernfalls löste dies einen erheblichen "Schulbaudruck" in der Stadt Mainz aus:

33 33 Strukturell wird die Region mittelfristig mit folgenden Phänomenen kämpfen müssen: Das im Kreis insgesamt gesehen langfristig räumlich entspannter arbeitende Gymnasium wird noch mit hohen Schülerzahlen arbeiten. In der Stadt hingegen drängt sich die Raumfrage sukzessive auf. Mit Blick auf die Plätze ist die Gesamtschule begrenzt und wählt unter den Anmeldungen aus. In der Stadt spitzt sich die Auswahlsituation weiter zu, im Kreis bleibt die Entscheidungsnotwenigkeit in den nächsten Jahren die gleiche. Problematisch ist die RealschulePlus: Im Kreis muss sie die Demografie alleine "abfangen" (mit großen Unterschieden zwischen den Schulen). In der Stadt muss sie immer stärker darauf warten, wer nach der Anmeldung bei der Gesamtschule "übrig" bleibt. Dies erscheint für die Schulen und die Eltern wenig akzeptabel zu sein. Die Anpassung des Angebots an die Nachfrage drängt sich auf.

34 34 Die Berufsbildenden Schulen Im Bereich der Berufsbildenden Schulen haben sich die Stadt und der Kreis in den letzten Jahren auf einen Ausgleich der Schülerströme geeinigt. Die Stadt als erheblicher "Über-" und der Kreis als "Unterversorger" (gemessen an den Bevölkerungs- und Schülerzahlen vor Ort) erlauben eine geänderte Sanierungsplanung und Schulplatzierung (BBS II) in der Stadt. Sie erlauben dem Landkreis zugleich eine stärker abgesicherte Investition in die beiden Berufsbildenden Schulen in Bingen und Ingelheim: Ob die Fachoberschulen (FOS) an den RealschulenPlus (vgl. hier vor allem auch das Fachkapitel) im Land Rheinland-Pfalz aus der gutachterlichen Sicht mit zu wenigen sehr erfolgreich arbeitenden Standorten und zu vielen mit zu geringen Schülerzahlen arbeitenden Schulen ein "Erfolgsmodell" mit einer hohen Bestandssicherheit sein werden, ist abzuwarten. Die Bauplanung der Schulträger könnte auf mögliche Herausforderungen der Rückverlagerung der FOS an die Berufsbildenden Schulen wohl leicht reagieren. Die BBSen waren auf eine solche Beschulung schon eingestellt und wären dies auch in Zukunft. Fachbezogene FOS-Räumlichkeiten an der RealschulePlus hält die Berufsbildende Schule per se vor. Der Ausgleich zwischen den Schülerströmen (s.o.) läßt sich ansatzweise in den Prognosen wiederspiegeln. Mit Blick auf die bisherige Entwicklung hat sich die Schülerzahl in den letzten Jahren erstens demografisch und zweitens durch die starken Übergänge in die Oberstufen der allgemeinbildenden Schulen bei den meisten Schulen reduziert:

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37 37 Insgesamt gesehen werden die Rückgänge in den Berufsbildenden Schulen im Landkreis Mainz-Bingen durch die Beschlüsse weniger stark der Demografie und den künftig allgemein zu erwartenden Zentralisierungstendenzen beruflicher Bildung im Zeichen dieser Demografie folgen. In der Stadt Mainz ist weiterhin mit eher stabileren Zahlen zu rechnen. An der angenommenen größeren Stabilität könnten unter anderem auch die Beruflichen Gymnasien einen hohen Anteil haben:

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39 39 Grundsätzliche Überlegungen aus der gutachterlichen Sicht für die Schulen in der Stadt Mainz und im Landkreis Mainz-Bingen: Alle wesentlichen Voraussetzungen für einen Ausgleich der Schülerzahlen bei den Berufsbildendnen Schulen sind geschaffen und die die Umsetzung kann beginnen. Dazu zählt zum einen die räumliche Neuausrichtung des Schulzentrums der Berufsbildenden Schulen im Zuge der Sanierung, der Umzug der Berufsbildenden Schule II in dieses Zentrum, die Absicherung der Standorte Bingen und Ingelheim sowie die Schaffung von Kapazitäten in der Innenstadt (Feldbergstraße) für den Bereich einer partiellen oder umfassenderen Innenstadtentwicklung. Der Bedarf ist durch die Entwicklung im Grundschulbereich in der Neustadt gegeben. Die Berufsbildende Schule IV in der Stadt Mainz ist durch die Überlegungen nicht tangiert, wohl aber die Schulen in Bingen (Verdichtung der Angebote in dieser Schule) und in Ingelheim (Um- oder Neuorienrtierung) am Standort der BBS oder im Kontext der Entwicklung der RealschulePlus Ingelheim. Dafür bieten sich dem Schulträger bzw. den Schulträgern in der gesamten Region von Budenheim bis Bingen unterschiedliche Möglichkeiten: Wird eine oder werden zwei RealschulePlus aufzulösen sein (vgl. oben) - wird der Standort in Ingelheim davon betroffen sein oder stellt die RealschulePlus, (hoffentlich) in der Dreizügigeit arbeitend, einen größeren Teil ihres Neubaus für die BBS Ingelheim zur Verfügung? Wird für diese Berufsbildende Schule Ingelheim der alte Standort (mit einem Ersatzbau für die Container oder ohne; anzuraten wäre: ohne Ersatzbau) mit den freien Kapazitäten in der Realschule verbunden oder neben der RealschulePlus Ingelheim mit den Kapazitäten in dieser ein Neubau für die BBS Ingelheim geschaffen und der alte Standort vermarktet? Diese offenen Fragen stellen sich noch. Der begonnene leichtere und zu erwartende stärkere Rückgang der Zahl der Förderschüler in den Förderschulen in der Stadt Mainz und in dem Landkreis Mainz-Bingen durch die Inklusion und (so im Landkreis) durch die Demografie wird dazu führen, dass mehrere Standorte nicht mehr so viele Schüler aufweisen, dass sie ein breites Angebot ausweisen können und so ausgelastet werden, dass dies den räumlichen Optionen entspricht. Die Angliederung von Sprachzweigen wie in Bingen oder Zweigen für die geistige Behinderung wie in Oppenheim zeigen, dass im Landkreis Mainz-Bingen der neue Ansatz der Förder- und Beratungszentren in Rheinland-Pfalz strukturell bzw. tendentiell bereits umgesetzt wird. Anfang 2013 hat das Ministerium zur "Weiterentwicklung der Inkluison im schulischen Bereich" fixiert: das Netz der Förderschulen enthalte schon im Schuljahr 2012/ Schulen mit 9 verschiedenen Förderschwerpunkten. 34 Schulen fassten bereits "zwei bis vier Förderschwerpunkte organisatorisch zusammen". 3 Schulen seien aufgrund geringer Zahlen geschlossen worden. Förderschulen berieten nun Regelschulen, die autistische Schüler unterrichteten. Den Förderschwerpunkt der sozial-emotionalen Entwicklung böten nur Schulen in privater Trägerschaft an. "An Förderschulen sind rückläufige Schülerzahlen zu beobachten, was am demografischen Wandel und an der steigenden Inklusionsquote liegt. Dies betrifft insbesondere den Förderschwerpunkt Lernen, der mit über 50% zugleich der am häufigsten vertretene Förderschwerpunkt ist. Es zeichnet sich ab, dass insbesondere in diesem Förderschwerpunkt zunehmend mehr Schulen nicht die Mindestgröße einer Förderschule (...) erreichen."

40 40 Analog zu diesen Vorhaben des Landes, Tendenzen und den in den Bänden als Anlagen skizzierten Entwicklungen sollte über ein Förder- und Beratungszentrum Windmühlenschule - räumlich an der Seite der Sprachheilschule - nachgedacht werden. Das heutige Gebäude der Sprachheilschule wäre für den Bereich der Primarschulen regional nötig und bestens geeignet. Analog sollten von dem Träger unter der Verstärkung der Sprachabteilung ein demografie- und inklusionsfestes Förder- und Beratungszentrum in der Region Bingen und Ingelheim in den Blick genommen werden (Region Nord des Kreises). Das Gleiche gilt für ein Förder- und Beratungszentrum eher in der Region Oppenheim/Nieder-Olm mit einer Sprachabteilung neben der für die geistige Behinderung in Oppenheim (Region Mitte/Süd des Landkreises). Eine Entwicklung der Schulen in Nieder-Olm mit körperlich-motorischen und geistigen Handicaps Sprendlingen wäre hiervon zunächst unbenommen - ebenso wie in der Stadt Mainz mit der Peter-Jordan-Schule. Damit sollten im Zuge der weiteren Umsetzung der Inklusion und der weiteren Entwicklung bei der Demografie bei den Schulen mit dem Ansatz Lernen zum einen Standortverknappungen in den Blick genommen werden - d.h. auf die Standorte Bingen/Ingelheim sowie Oppenheim/Nieder-Olm. In der Stadt Mainz würde die Standortverknappung mit der Perspektive eines Förder- und Beratungszentrums den Standort Windmühlenschule in der ersten Priorität sehen. Die erheblichen strukturellen Probleme der RealschulePlus bei der Wahl der Eltern für ihre Kinder können trotz ihrer bisherigen Leistungen nicht mehr übersehen werden. Zwei RealschulenPlus im Norden des Landkreises sind mittel- und vor allem längerfristig nicht mehr tragfähig. Für den Landkreis Mainz-Bingen ist zu entscheiden, ob die Zukunft der fünf Schulen auf engem Raum in der Region Bingen, Gau-Algesheim, Ingelheim sowie Budenheim und Mombach in schwierigen Prozessen durch den "Markt der Nachfrage" geregelt werden soll, oder ob die Schuträger eingreifen und Standorte unter den Aspekten einer pädagogischen, einer organisatorischen und auch einer investitionssicheren bestimmen. Die Möglichkeit für gleich zwei RealschulenPlus in der Stadt Bingen (einer Stadt mit nur rund 200 Zehnjährigen und ebenfalls nur rund 200 Geburten/ künftigen Grund- und dann Sekundarschülern) mit zwei unterschiedlichen Profilen und nur rund 30 (!) bzw. über 100 Anmeldungen ist dabei nur ein Thema, das aktiv aufgegriffen werden sollte. Es wäre wohl nicht hinzunehmen, wenn mehrere RealschulenPlus in der Stadt Mainz oder im Landkreis Mainz -Bingen "einfach leer liefen", weil die Schülerzahlen nicht mehr zum angemessenen sowie ausgelasteten Betrieb aller Standorte parllel ausreichten - und ihre Kapazitäten "verwaisten" - vor allem nicht dann, wenn für diese Standorte in den letzten Jahren investiert worden ist oder Sanierungen bzw. Neubauplanungen eine Rolle spielen. Auf jeden Fall sollte die Lenkung von Randschülern" (am städtischen Rand wohnend) aus der Stadt Mainz heraus in den Landkreis Mainz-Bingen hinein in den Blick genommen werden (möglich erscheint dies vor allem bei den beiden Schulformen Gymnasium und Gesamtschule (vielleicht auch bei der Schulform RealschulePlus) - schon im Status quo. Dies gilt vor allem dann, wenn die Planungen für die Sekundarschulen stadt- bzw. kreisübergreifend erfolgen könnten.

41 41 Das Ziel bestünde in der Absicherung der immensen Erfolge des Landkreises Mainz-Bingen bei dem Ausbau der Sekundarschulen in den letzten Jahren und bei dem parallelen "Abfangen" der hohen Übergangszahlen in der Stadt Mainz. Dazu wäre dann die Verteilungskonferenz mit der Schulaufsicht (derzeit vor allem "weg von der Stadt Mainz" aufgestellt) neu zu ordnen bzw. neu aufzustellen ("hinein in den Landkreis Mainz-Bingen"). Auch könnte eine bessere bzw. kontinuierlich ausgeglichene Verteilung bei den G8-Gymnasien zwischen der Stadt Mainz und dem Gymnasium in Nackenheim in den Fokus genommen werden. Das Netz vieler konkurrierender G8-Gymnasien auf engem Raum bedarf gegebenenfalls einer "flankierenden, absichernden Begleitung". Vorgeschlagen werden aus der gutachterlichen Sicht für die weiterführenden Schulen in der Stadt Mainz sowie im Landkreis Mainz-Bingen umfassende Maßnahmen: 1. Als aufbauende Schule die Gründung einer neuen Gesamtschule im Kreis Mainz-Bingen in einer dann auslaufenden RealschulePlus - analog zum sich sehr klar abzeichnenden Elternwillen und den schulischen Kapazitäten in heutigen Beständen. 2. Als aufbauende Schule die Gründung eines neuen Gymnasiums in der Stadt Mainz in einer dann auslaufenden RealschulePlus - analog zum "Druck" der Anmeldungen auf die Gymnasien und den schulischen Kapazitäten in den heutigen Beständen - längerfristig auch parallel zu möglichen Erhöhungen bei den beiden Gymnasien Oberstadt (von 4 auf 6 Züge) und Gutenberg (von 5 auf 7 Züge) um jeweils zwei Züge. 3. Als aufbauende Schule die Gründung einer neuen Gesamtschule in der Stadt Mainz in einer dann auslaufenden RealschulePlus - analog zum sich sehr klar abzeichnenden Elternwillen und den schulischen Kapazitäten in heutigen Beständen. Als Kardinalziel müsste in der Stadt Mainz und im Landkreis Mainz-Bingen ein deutlich schulformwahlangepasstes/nachfragorientierteres Angebot für die Schüler und ihre Eltern in der Verbindung mit dem "Haushalten" bei den nun vorhandenen Kapazitäten gelten. Damit verbunden wäre ein grundsätzliches Überdenken der Angebote durch die RealschulenPlus und die reale Nachfrage nach diesen (auch in der Verbindung mit den Überlegungen zur BBS Ingelheim). Wenn die Stadt Mainz und der Landkreise Mainz-Bingen über die städtische und die kreisliche Ebene hinaus zusammen arbeiten, rückte die (vgl. oben) angesprochene gleichmäßige Verteilung der Schüler auf die Angebote in beiden Gebietskörperschaften noch stärker als heute in den Mittelpunkt der Planungen. In den nächsten Monaten wird die Bewertung der Vorschläge und die Prüfung ihrer Wünschbarkeit, ihrer Machbarkeit, ihrer Realisierbarkeit und die der zeitlichen Komponenten im Vordergrund stehen. Die mit der Arrondierung in dem Bereich der Berufsbildenden Schulen nun frei gewordenene Schule in der Neustadt ist als ein erstes, wichtiges Ergebnis

42 42 der grenzenüberschreitenden Planungen zu sehen. Damit ist die Neustadt wieder grundschuloffen geworden. Weitere gute Ergebnisse könnten dieser bewährten und partnerschaflichen Planung angefügt werden.

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