Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download ""

Transkript

1 Proseminar Technische Informatik Eingebettete Systeme Echtzeitbetriebssysteme Markus M nchberg

2 Inhaltsverzeichnis 1 Einf hrung 2 2 Aufgaben eines Betriebssystems 3 3 Aufbau eines Betriebssystems Das Schichtenmodell Taskmodell Unterbrechungskonzept bei Taskwechsel Tasksynchronisation POSIX 1.b Echtzeit in Betriebssystemen Anforderungen an ein Betriebssystem Einige Echtzeitbetriebssysteme Anwendungsbeispiele Zusammenfassung 14 6 Ausblick 15 1

3 Kapitel 1 Einf hrung Ziel dieses Seminars soll es sein, Aufbau und Aufgaben eines Echtzeitbetriebssystems zu erl utern. Im Groben gesprochen, lassen sich heute bliche Betriebssysteme nach der F higkeit einteilen, Prozesse in einer vorgegebenen Zeitspanne auszuf hren. Insbesondere bei eingebetteten Systemen sowie in der Automation ist Echtzeitf higkeit oft an einem Betriebssystem das Wichtigste, damit diese Systeme zeitlich sicher gesteuert werden k nnen. Ebenso wenn mehrere Systeme zusammen arbeiten m ssen, sollten sie nichtnur zeitlich aufeinander abgestimmt sein, sondern auch miteinander kommunizieren k nnen. Bei einem modernen Echtzeitbetriebssystem sollte die Portabilit t auf verschiedene Systeme gegeben sein. Portabilit t bezeichnet die bertragbarkeit von Programmen auf andere Rechnersysteme. [2] Dadurch kann eine Anwendung einmal programmiert, auf den unterschiedlichsten Systemen angewendet werden. Je h her der Portabilit tsgrad, um so weniger m ssen Programm nderungen daf r vorgenommen werden. Gerade in der fortschreitenden Dezentralisierung in allen Bereichen der Automatisierung ist eine schnelle Anwendungsentwicklung von gro er Bedeutung. Ein Echtzeitbetriebssystem gilt nach DIN als echtzeitf hig, wenn es innerhalb einer benenn- und garantierbaren Zeit auf zuf llige, externe Ereignisse reagieren kann. [3] Diese Norm sagt aber nichts ber die Zeitl nge aus. Diese Zeitspanne kann im Prinzip ber Minuten andauern wie die Steuerung von Pathnder auf dem Mars [7], aber im allgemeinen ist sie ein Bruchteil einer Sekunde lang. Oft mu ein Echtzeitsystem innerhalb von Mikrosekunden reagieren, um seine Anforderungen gerecht zu werden. Es wird zwischen harter und weicher Echtzeit unterschieden. Harte Echtzeit bedeutet, da die Zeit unbedingt eingehalten werden mu, dagegen wird sie weich genannt, wenn eine Deadline verpasst werden darf. Oft wird ein weiches System als kein Echtzeitsystem angesehen, da die Forderung Deadlines einzuhalten, nicht gegeben ist. 2

4 Kapitel 2 Aufgaben eines Betriebssystems Ein Betriebssystem ist in erster Linie ein Programmsystem f r die Task- und Betriebsmittelverwaltung. Zu den Betriebsmitteln geh rt Hardware (Prozessor, Speicher, Peripherieger te...) und Software (Programme, Dateien, Variable, Daten...), die eine Task zur Ausf hrung ben tigt. Wobei eine Task, kurz gesagt, als ein dynamisches Programm mit allen dazu ben tigten Betriebsmitteln, gesehen werden kann. Die prim ren Funktionen eines auf Tasks basierenden Betriebssystems lassen sich in vier Bl cke einteilen. Dies sind: 1. Taskverwaltung Unterbrechungsverwaltung Prozessorzuteilung an eine Task Tasksynchronisation 2. Betriebsmittelverwaltung Arbeitsspeicherverwaltung (Binden, Laden) E/A-Verwaltung (Steuerung, Ger tetreiber) Dateiverwaltung (Externspeicherverwaltung) 3. Zuverl ssigkeitsma nahmen Beheben von bertragungs- und Speicherfehlern 4. Schutzma nahmen Berechtigungsliste von Betriebsmittel Pa w rter 3

5 Kapitel 3 Aufbau eines Betriebssystems Zuerst wird in diesem Kapitel die Struktur (Schichtenmodell) eines modernen Betriebssystems erl utert. Da die Task daf r eine entscheidende Rolle spielt, mu sie und ihre m glichen Zust nde erkl rt werden. Desweiteren wird beschrieben, nach welchen Kriterien ein Betriebssystem ein Taskwechsel erfolgen l sst, und welche M glichkeiten f r die Tasksynchronisation existieren. Zum Schlu wird der IEEE-Betriebssystem-Aufrufstandard POSIX beschrieben. 3.1 Das Schichtenmodell Die allerersten und damit auch noch die einfachsten Betriebssysteme hatten den sogenannten monolithischen Aufbau. Es ist bei ihnen keine Struktur erkennbar. Diese Betriebssysteme sind noch nicht task-, sondern prozedurorientiert. Dies bedeutet, da jede Prozedur jede andere aufrufen darf. Ein bekanntes Beispiel ist das OS/360 von IBM (1964). Dagegen sind moderne Betriebssysteme strukturiert aufgebaut, da sie hierarchische modulare Schichten besitzen. Mit Hilfe der Modulen werden die Anwendungs- und Erweiterungsm glichkeiten stark vereinfacht. Eine Task ist die geeignetste Form f r eine Modul in einem Betriebssystem, da nur Tasks das geeignete Abstraktionsniveau (Unterbrechungsverarbeitung, Prozessoraktivit ten) besitzen. Auch k nnen Tasks gut ein Botschaftensystem realisieren, da sie autonom miteinander kommunizieren (kein Master/Slave). Besitzt ein Betriebssystem Schichten, so wird vor allem der Pr faufwand erheblich verkleinert, weil es nun ein lineares und kein quadratisches Problem, wie in einem monolithischen System, darstellt. Ein hierariesches Echtzeitbetriebssystem ist durch mehrere Hierarchieschichten aufgeteilt. Eine Hierarchieschicht n besteht aus Tasks, die immer nur auf diejenigen 4

6 KAPITEL 3. AUFBAU EINES BETRIEBSSYSTEMS 5 Tasks in der direkt darunter liegenden Schicht n-1 oder den noch tieferen Schichten zugreifen k nnen. Daraus leitet sich das sogenannte Schichtenmodell eines Betriebssystems ab. In diesem Modell besteht ein Betriebssystem aus Hierarchien von abstrakten Maschinen M i und den dazugeh rigen Taskschichten T i. Eine abstrakte Maschine M i deniert das Abstraktionsniveau einer ganzen Hierarchieschicht. Diese Architektur ist in Abbildung 3.1 am Beispiel des MINIX-Betriebssystems dargestellt. Die unteren Schichten M 1 bis M 3 bilden das Betriebssystem, und die oberste Schicht M 4 bestehtaus der Systemsoftware. Die Schicht M 1 stellt s mtliche Funktionen der Taskverwaltung zur Verf gung und ist somit der Betriebssystemkern. M 2 hat den Funktionsumfang der in dieser Schicht resultierenden Tasks T 2, wie den ger teunabh ngigen E/A- oder den Treibertasks. Die Schicht M 3 besteht aus der Datei- und Speicherverwaltung. Bei neueren Betriebssystemen wird versucht, m glichst viele Funktionen in die oberen Schichten zu verlagern, um damit die Maschinen M 1 zu entlasten. Dies bringt den Vorteil, da weniger Fehler in der Schicht M 1 auftreten k nnen und dadurch die Zielhardware M 0 blockiert. Abbildung 3.1: Taskschichten im Betriebssystem [10]

7 KAPITEL 3. AUFBAU EINES BETRIEBSSYSTEMS Taskmodell Unter einer Task versteht man ein laufendes oder ausf hrbares Programm, wenn dieses die dazugeh rigen Werte der Betriebsmittel und der aktuellen Zustandvariablen besitzt. Die Zustandsvariablen einer Task bestehen aus den Daten von Programmz hlern, Variablen und Registern. Der Unterschied einer Task zu einem Programm soll im folgenden anhand eines Beispieles gezeigt werden. Es g be einen Roboter T, der von einer Task gesteuert, und einen andern P, der von einem Programm gesteuert wird. Es sei ihnen die Aufgabe gestellt von A nach B zu gelangen. Roboter P ndet den Weg nur so, wie es ihm einprogrammiert worden ist. Das hei t: Wenn ein problematisches Hindernis auftritt, vermag er keinen alternativenweg zu nden, sondern bleibt einfachdavor stehen. Der Roboter T hingegen erprobt solange andere Wege, bis er ans Ziel gelangt ist. Roboter T verh lt sich wie eine Task, die eine Aufgabe gestellt bekommt, die er l sen mu. Dazu geh rt zum Beispiel auch eine angemessene Bew ltigung von externen Ereignissen aus der Umwelt. So ist eine Task eine dynamische Einheit. Es gibt sechs verschiedene externe (globale) Zust nde, die eine Task einnehmen kann: Existent Bereit: Sie ist lau hig, alle Betriebsmittel au er dem Prozessor wurden ihr zugeteilt. Laufend: Bereit + Prozessor wurde zugeteilt Blockiert: Wartet auf ein Unterbrechungssignal oder auf die Zuteilung von Betriebsmitteln, um ihre Arbeit fortzusetzen. Beendet: Alle Anweisungen wurden abgearbeitet und ihre zugeteilten Betriebsmittel wurden abgegeben. Nicht Existent

8 KAPITEL 3. AUFBAU EINES BETRIEBSSYSTEMS 7 Abbildung 3.2: M gliche Taskzust nde [9] 3.3 Unterbrechungskonzept bei Taskwechsel Das Unterbrechungskonzept (Taskwechsel) ist bei einem Echtzeitbetriebssystem sehr wichtig, da damit die Tasks mit der h chsten zeitlichen Priorit t zuerst ausgef hrt werden k nnen, um so den Echtzeitanforderungen gerecht zu werden. Es gibt zwei verschiedene Strategien der Anordnung, die Taskwechsel in der Warteschlange bestimmen. Zum einen der Rundlauf, das hei t: Die Tasks werden nacheinander ausgef hrt und ist deshalb f r ein Echtzeitbetriebssystem absolut nicht tauglich. Zum anderen die von jedem Echtzeitbetriebssystem verwendete Priorit t- Strategie, bei der jede Task eine Priorit tenklasse zugeordnet bekommt. Dies geschieht indem zun chst jeder Task des Betriebssystems oder der Benutzersoftware in eine Priorit tenklasse zugeordnet wird. Die Task mit der h chsten Priorit t kommt zuerst zum Laufen. Wenn mehrere Tasks sich in einer Priorit tenklasse benden, so bilden sie eine Warteschlange. Wird die Warteschlange einer h heren Priorit tenklasse abgearbeitet, dann birgt dies die Gefahr in sich, da die Tasks die in der Warteschlange einer niederen Priorit tenklasse anstehen, verhungern. Aus diesem Grunde verfolgen

9 KAPITEL 3. AUFBAU EINES BETRIEBSSYSTEMS 8 die Betriebssystemhersteller noch andere Strategien des Taskwechsels. Sie berechnen die Taskpriorit ten dynamisch, oder sie geben, wie z.b. bei dem VMS-Echtzeitbetriebssystem, das Modell der Taskpriorit tenklassen auf. An dessen Stelle wird ein Modell gesetzt, bei dem jede Task eine eigene Priorit t besitzt, die vom Ausf hrungszeitpunkt und der Bedeutsamkeit der Task abh ngt. Eine Unterbrechung von Tasks kann verschiedene Ursachen haben. So kann eine externe Ger teunterbrechung vorliegen. Auch k nnen Signale der internen Realzeituhr oder Fehler der Hardware einen Taskwechsel verursachen. Ebenso k nnen interne Softwareunterbrechungen zu einem Wechsel von Tasks f hren. Die Dauer eines Taskwechsel liegt bei etwa 120 Mikrosekunden. [9] 3.4 Tasksynchronisation Tasks m ssen fters synchronisiert werden. Der Grund ist der, da Tasks um ihre Aufgabe auszuf hren, auf meist nur exklusiv benutzbare Betriebsmittel Zugri haben. Als Beispiel eignet sich das Erzeuger/Verbraucher Problem. Die Korrelation zwischen Erzeuger-Task und Verbraucher-Task funktioniert mit Hilfe eines Zwischenpuers. Dabei gibt es zwei Bedingungen, die erf llt sein m ssen: Der Erzeuger darf ein Puerelement nicht f llen, bis es geleert wurde. Der Verbraucher darf erst dann ein Puerelement leeren, wenn es gef llt wurde. Das einfachste Synchronisationskonzept ist das Semaphorprinzip aus dem Jahr 1965 und geht auf Dijkstra zur ck. Ein Semaphor ist eine einzelne Synchronisationsbedingung mit einer elementaren Datenstruktur. Um eine Synchronisation zu erm glichen, wird mittels eines Z hlers festgelegt, welche Task in den kritischen Bereicheintreten darf (positiver Z hler), bzw. welcher der kritische Bereich verwehrt bleibt (negativer Z hler). Bei einem negativen Z hlwert kann die Synchronistationsbedingung nur dadurch erf llt werden, da der Zugang zum kritischen Bereichf rweitere Tasks verwehrt bleibt. Alle Tasks, die nicht eintreten d rfen, wechseln ihren Zustand von laufend zu blockiert. Diese Tasks werden dann mit Hilfe einer zweiten Zahl anstatt in die blockiert-warteschlange in die spezielle Semaphorwarteschlange S-Schlange eingereiht. Dadurch hat das Betriebssystem den berblick, welche Task auf die Erf llung welcher Bedingung wartet. Wird nun solch eine Synchronisationsbedingung erf llt, so mu das Betriebssystem die erste Task derjenigen

10 KAPITEL 3. AUFBAU EINES BETRIEBSSYSTEMS 9 Semaphorwarteschlange S-Schlange wieder in den Bereit-Zustand versetzen. Dies birgt den entscheidenten Vorteil, da die blockierte Task nicht mehr selber schauen mu, wann sie in den kritischen Bereich wechseln kann. Ein weiteres Synchronisationsprinzip ist der Monitor. Es eignet sich vor allem zur Verwaltung von Betriebsmitteln. Monitore funktionieren, indem nur eine Task oder ein anderer Monitor (verschachtelter Monitor) ihn aufrufen darf. Dadurch rufen einzelne Tasks sich nicht mehr gegenseitig auf, sondern nur den Monitor. Also werden die Daten von den Tasks entweder an den Monitor gesendet (SEND) oder aber gelesen (RECEIVE). Monitore werden fast in keinem Echtzeitbetriebssystem eingesetzt, da sie den Nachteil haben, sehr langsam zu sein. Der Botschaftentransport ist eines der wichtigsten Mittel f r die Intertaskkommunikation bei verteilten Systemen. Gew hnlich stellt das Betriebssystem hierf r zwei Operatoren zur Verf gung: SEND: Die Aufrufparameter der aufrufenden Task werden mit angegeben. (IN: Empf ngertask-indentikation, Botschaft) RECEIVE: Aufrufende Task erh lt die Parameter wieder zur ck. (OUT: Sendertask-Indentikation, Botschaft) In einem Botschaftensystem sind Sende- und Empf ngertask autonom, da hei t die Sendetask hat keine unmittelbare Kontrolle ber die Empf ngertask und nat rlich auch umgekehrt. 3.5 POSIX 1.b Unix und deren Abk mmlinge haben eine gro e Bedeutung bei den aktuellen Echtzeitbetriebssystemen. Gerade Linux hat in der Computergemeinde eine immer gr ere Beliebtheit in den letzten Jahren erreicht. POSIX (Portable Operation System Interface Linux) ist ein IEEE Schnittstellen-Standard, der das Verhalten eines Satzes von Betriebssystem-Aufrufen deniert, die sich eng an den von UNIX verwendeten anlehnen. [1]Da POSIX nicht selbst ein Betriebssystem darstellt, sondern vielmehr eine formale Beschreibung einer Betriebssystemsform, ist es m glich, ein Programm, da nur die von POSIX denierten Funktionen benutzt, auf einfache Weise zwischen verschiedenen Betriebssysteme (die POSIX konform sind) zu portieren. Dadurch ist gerade heute in der immer vernetzteren Welt, eine hohe Portabilit t geliefert. Die von POSIX bereitgestellten Befehle sind UNIX-Befehle wie:

11 KAPITEL 3. AUFBAU EINES BETRIEBSSYSTEMS 10 cd -change directory ls - list directory contents cp - copy rm -remove mv -move Seit dem Erscheinen von POSIX.1 kamen immer wieder einige neue Betriebssystembefehle dazu. Die neueste Version POSIX.4 (oder auch POSIX.1b) bietet auch den Befehlssatz der f r Echtzeitanwendungen ben tigt wird. Es bietet unter anderem Echtzeit Scheduling, Zeitmessung und asynchrone Warteschlangen f r Signale. So sollte gerade dieser Standard in modernen Echtzeitbetriebssystemen verwendet werden, was leider noch nicht in allen der Fall ist.

12 Kapitel 4 Echtzeit in Betriebssystemen In diesem Kapitel werden zuerst die Bedingungen eines Betriebssystems das Echtzeitf hig ist, erkl rt. Anschlie end werden die St rken von vier popul ren Echtzeitbetriebssysteme erw hnt. Am Schlu dieses Kapitels werden einige Beispiele f r den Einsatz von Echtzeitbetriebssysteme aufgef hrt. 4.1 Anforderungen an ein Betriebssystem F r ein Betriebssystem, das echtzeitf hig sein soll, m ssen bestimmte Forderungen erf llt sein. Ein Echtzeitbetriebsystem mu vorhersagbare Antwortzeiten garantieren. Es mu also bekannt sein, welche Task wie lange und wann ausgef hrt wird. Das Betriebssystemverhalten mu bekannt sein. Dazu geh ren: Taskverwaltung nach Echtzeitkriterien: Damit ist vor allem gemeint, wann welche Task ausgef hrt wird. Dazu mu das Betriebssystem Taskspriorit ten setzen k nnen und gegebenenfalls eine laufende Task wegen einer Task mit einer h heren Priorit t unterbrechen k nnen. Folglichmu diejenige Task gefunden werden, welche die Betriebsmittel am n tigsten braucht. Im Idealfall bekommt diejenige Task die Ressourcen, welche die n chste Deadline erreichen mu. Das Problem ist nur, da viele Tasks Daten von anderen Tasks ben tigen. Aus diesem Anla m en die anderen Tasks davor ausgef hrt werden. Genau aus diesem Grund sollte ein gutes Echtzeitbetriebsystem eine ausgefeilte Taskplanung besitzen. Dies ist mit das Hauptkriterium eines Echtzeitbetriebssystems. Da dies zum Beispiel bei Windows von Microsoft fehlt, und so eine Task die Kontrolle ber die Betriebsmittel f r immer erhalten kann, ist dieses Betriebssystem nicht wirklich echtzeitf hig. 11

13 KAPITEL 4. ECHTZEIT IN BETRIEBSSYSTEMEN 12 Zeitliches Systemverhalten mu bekannt sein: Der Entwickler mu alle Zeiten, die das Betriebssystem ben tigt, genau kennen, um Echtzeitanwendungen zu programmieren. Deshalb sollten die folgenden Angaben von dem verwendeten Echtzeitbetriebssystem in Verbindung mit der Hardware bekannt sein: 1. Interrupt Verz gerungszeit: Das ist die Zeitspanne zwischen Interrup und Tasklaufzeit. Obwohl dieser Wert von der Anzahl der im selben Momenteintretenden Interrups abh ngt, mu er vorhersagbar sein. Nat rlich mu er zeitlich zuder Anwendung passen. 2. Zeit f r Systemaufruf: Zu jedem Systemaufruf mu die maximale Zeit bekannt sein. Diese sollte vorhersagbar sein. 3. Zeit f r Interrupt: Die notwendige Zeit, um einen Interrup zu verarbeiten, mu auch bekannt sein. 4.2 Einige Echtzeitbetriebssysteme Es existieren viele verschiedene Echtzeitbetriebssysteme auf dem Markt. Einige sind auf spezielle Aufgaben ausgerichtet, aber es gibt einige sehr popul re, die f r fast alle Situationen und Hardware benutzt werden k nnen. Als Beispiele eignen sich diese bekannten Echtzeitbetriebssysteme sehr gut: QNX Neutrino /RTP [8] POSIX.1b Ver nderliche grasche Ober che Fast alle Linux Entwicklungs-Tools sind benutzbar OS-9 [6] Gute grasche Ober che Sehr viele Utillities VxWorks [11] Sehr exibel ber 1800 Anwenderprogramme

14 KAPITEL 4. ECHTZEIT IN BETRIEBSSYSTEMEN 13 Delta OS [4] F r weitverbreitete CPUs (Power PC, Intel x86) Robuster und skalierbarer Echtzeit-Kern Eine ausf rliche Liste von Echtzeitbetriebssystemen ndet sich in: [5] 4.3 Anwendungsbeispiele Echtzeitbetriebssysteme werden berall ben tigt, wo bei einem System irgendeine zeitliche Anforderung existieren soll. Die Einsatzgebiete von Echtzeitbetriebssystemen sind sehr vielseitig, und sie werden auch in Systemen benutzt, bei denen es oft nicht vermutet wird. Beispiele f r die Anwendung von Echtzeitbetriebssystemen sind: Automatisierte Fertigungsstra en Kreditkartensysteme Elektrische Fensterheber ABS, ESP in Automobilen Waschmaschinen berwachungsfunktion auf einer Intensivstation Steuerung eines Kernkraftwerkes Buchungssysteme, z.b: Ticketverkauf bei einer Airline Steuerung von Raketen.

15 Kapitel 5 Zusammenfassung Betriebssysteme sind in erster Linie f r Betriebsmittel- und Taskverwaltung zust ndig. Dies m glichst ezient auszuf hren, ist bei Echtzeitbetriebssystemen, die ihre Aufgaben in einem, oft sehr kurzen zeitlichen Rahmen ausf hren m ssen, das entscheidende Kriterium. Um dem gerecht zu werden, mu ein Betriebssystem einen hierarchischen Aufbau besitzen, der zudem modular und taskorientiert implementiert ist. Dies wird durch Hierarchien von abstrakten Maschinen und zugeh rigen Taskschichten erreicht. Eine sehr wichtige Rolle bei Echtzeitbetriebssystemen spielt die richtige Taskreihenfolge. Nur wenn die richtige Task zur richtigen Zeit ausgef hrt wird, kann ein System optimal arbeiten. Daher sollte das Betriebssystem jeder Task eine Ausf hrungspriorit t zuordnen. Dabei sollte aber auchbeachtet werden, da keine Task unausgef hrt bleibt (verhungert). Zur Taskverwaltung geh ren auchtaskwechsel und Tasksynchronisation (Semaphor, Monitor, Botschaften). F r den Benutzer eines Echtzeitsystems ist es von wesentlicher Relevanz, das genaue Verhalten des Betriebssystemes zu kennen. Dazu geh ren vorhersagbare Unterbrechungs- sowie Systemaufrufzeiten. Ein Echtzeitbetriebssystem wird in erster Linie dazu verwendet, um zeitkritische Systeme sicher zu steuern. Da fters ein Programm auf verschiedene Systeme verwendet werden mu, sollte dieses Programm portabel sein. Besonders hilfreich hierf r ist der POSIX 1.b Schnittstellenstandart. 14

16 Kapitel 6 Ausblick Die auf Echtzeitbetriebssystem-Kerne spezialisierten Hersteller werden zuk nftig versuchen, noch kleinere, schnellere und funktionsf higere Kerne zu produzieren. Um konkurrenzf hig zu bleiben, werden sie gezwungen sein, die Forschung insbesondere mit Blick auf die kleinsten eingebetteten Systeme voranzutreiben. Ein anderer Trend wird dahin gehen, die Betriebssysteme noch komfortabler f r den Anwender zu gestalten. Um die immer komplexeren Systeme m glichst einfach zu steuern, m ssen leicht zu handhabende multitaskf hige Echtzeitbetriebssysteme entwickelt werden. So wird die Portabilit t zwischen oenen Systemen mit verschiedenen Betriebssystemen durch POSIX 1.b deutlich gesteigert. Was gegenw rtig nur wenige Betriebssysteme bieten, sollte in Zukunft durch neue Standards weite Verbreitung nden. Es sollte vor allem die Internetf higkeit von Betriebssystemen ausgebaut werden. Die Verkn pfung von Echtzeit und Internet d rfte die gr te Herausforderung sein, die sich in den n chsten Jahren stellt. 15

17 Literaturverzeichnis [1] Gro es Lexikon der Computerfachbegrie. Vaterstetten bei M nchen, [2] Computer Lexikon. D sseldorf, [3] M. Consee. Von Linux bis Cirrus, pages Design und Elektronik, [4] CoreTek Systems, Inc., 11th Floor, CEC Building, 6 South Zhongguancun Road, Beijing, Beijing, , China. Delta OS. [5] Dedicated Systems. Liste von Echtzeitbetriebssysteme. [6] Microware Systems Corporation, 1500 NW 118th Street, Des Moines, IA, 50325, United States of America. OS-9. [7] NSSDC, NASA Goddard Space Flight Center, Greenbelt, MD Pathnder. [8] QNX Software Systems Ltd., 175 Terence Matthews Crescent, Kanatan, Ontario, K2M 1W8, Canada. QNX Neutino /RTP. [9] U. Rembold and P. Levi. Realzeitsysteme zur Prozessautomatisierung. Carl Hanser Verlag, [10] A. Tanenbaum. Betriebssysteme, Teil 1 und 2. Hanser Verlag, M nchen, Wien, [11] Wind River, 500 Wind River Way, Alameda, California, 94501, United States of America. VxWorks. 16

Datentechnik. => Das Rechenergebnis ist nur dann sinnvoll, wenn es rechtzeitig vorliegt. Die Zeit muß daher beim Programmdesign berücksichtigt werden.

Datentechnik. => Das Rechenergebnis ist nur dann sinnvoll, wenn es rechtzeitig vorliegt. Die Zeit muß daher beim Programmdesign berücksichtigt werden. 5. Steuerung technischer Prozesse 5.1 Echtzeit (real time) Im Gegensatz zu Aufgabenstellungen aus der Büroumgebung, wo der Anwender mehr oder weniger geduldig wartet, bis der Computer ein Ergebnis liefert

Mehr

Otto-von-Guericke-Universit tmagdeburg Institutf rtechnischeundbetrieblicheinformationssysteme Fakult tf rinformatik Diplomarbeit VergleichendeAnalysevonAnfragesprachenin Multimedia-Datenbanken MarcoPaskamp

Mehr

Rechnernutzung in der Physik. Betriebssysteme

Rechnernutzung in der Physik. Betriebssysteme Rechnernutzung in der Physik Betriebssysteme 1 Betriebssysteme Anwendungsprogramme Betriebssystem Treiber BIOS Direkter Zugriff von Anwenderprogrammen auf Hardware nur in Ausnahmefällen sinnvoll / möglich:

Mehr

Übung I Echtzeitbetriebssysteme

Übung I Echtzeitbetriebssysteme Übung I Echtzeitbetriebssysteme a) Von welchen drei Faktoren hängt bei der Echtzeitverarbeitung das korrekte Ergebnis ab? b) Wann ist ein System echtzeitfähig? c) Was versteht man unter Harter und Weicher

Mehr

Operating System Kernels

Operating System Kernels Operating System Kernels von Patrick Bitterling 1 Themenübersicht -Eine Einleitung über Kernel -Begriffserklärung, Architekturen -Kernel Subsysteme -Prozess-Scheduling, Speichermanagement,... -Der Networking

Mehr

Betriebssysteme Kap A: Grundlagen

Betriebssysteme Kap A: Grundlagen Betriebssysteme Kap A: Grundlagen 1 Betriebssystem Definition DIN 44300 Die Programme eines digitalen Rechensystems, die zusammen mit den Eigenschaften dieser Rechenanlage die Basis der möglichen Betriebsarten

Mehr

William Stallings. Betriebssysteme. Prinzipien und Umsetzung. 4., überarbeitete Auflage. Pearson Studium

William Stallings. Betriebssysteme. Prinzipien und Umsetzung. 4., überarbeitete Auflage. Pearson Studium William Stallings Betriebssysteme Prinzipien und Umsetzung 4., überarbeitete Auflage Pearson Studium ein Imprint der Pearson Education Deutschland GmbH Inhaltsverzeichnis Vorwort Leitfaden für den Leser

Mehr

OSEK / OSEKtime Ausgewählte Kapitel eingebetteter Systeme

OSEK / OSEKtime Ausgewählte Kapitel eingebetteter Systeme OSEK / OSEKtime Ausgewählte Kapitel eingebetteter Systeme Wilhelm Haas Wilhelm.Haas@informatik.stud.uni-erlangen.de Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Institut für Informatik Lehrstuhl 4

Mehr

B.4. B.4 Betriebssysteme. 2002 Prof. Dr. Rainer Manthey Informatik II 1

B.4. B.4 Betriebssysteme. 2002 Prof. Dr. Rainer Manthey Informatik II 1 Betriebssysteme Betriebssysteme 2002 Prof. Dr. Rainer Manthey Informatik II 1 Bekannte Betriebssysteme Windows 2000 CMS UNIX MS-DOS OS/2 VM/SP BS 2000 MVS Windows NT Solaris Linux 2002 Prof. Dr. Rainer

Mehr

Systemprogramme bezeichnen alle Programme, die bestimmte Aufgaben unterstützen, die unabhängig von einer konkreten Anwendung sind

Systemprogramme bezeichnen alle Programme, die bestimmte Aufgaben unterstützen, die unabhängig von einer konkreten Anwendung sind Betriebssysteme Systemprogramme bezeichnen alle Programme, die bestimmte Aufgaben unterstützen, die unabhängig von einer konkreten Anwendung sind Umfaßt z.b. auch Compiler, Interpreter und Dienstprogramme

Mehr

Domänenmodell: Fadenkommunikation und -synchronisation

Domänenmodell: Fadenkommunikation und -synchronisation Domänenmodell: Fadenkommunikation und -synchronisation Alexander Humphreys, Reinhard Rösch, Fabian Scheler 15. Mai 2003 Inhaltsverzeichnis 1 Domänendefinition 1 2 Domänenlexikon 1 3 Konzeptmodelle 4 4

Mehr

Einführung in die Angewandte Bioinformatik

Einführung in die Angewandte Bioinformatik Einführung in die Angewandte Bioinformatik Kurzeinführung in Unix und verwandte Betriebssysteme Webseite zur Vorlesung http://bioinfo.wikidot.com/ Sprechstunde Mo 16-17 in OH14, R214 Sven.Rahmann -at-

Mehr

HTRONIC WinMasterPro - Version 1.12 (03.11.99) ============================================== Copyright (C) 1999 H-TRONIC GmbH, Hirschau.

HTRONIC WinMasterPro - Version 1.12 (03.11.99) ============================================== Copyright (C) 1999 H-TRONIC GmbH, Hirschau. HTRONIC WinMasterPro - Version 1.12 (03.11.99) ============================================== Copyright (C) 1999 H-TRONIC GmbH, Hirschau Hinweis: Wenn Sie diesen Text mit dem Windows Notepad betrachten,

Mehr

Verbessertes Konzept: Monitore

Verbessertes Konzept: Monitore Verbessertes Konzept: Monitore Ein Nachteil von Semaphoren ist die Notwendigkeit zur expliziten Anforderung P und Freigabe V des kritischen Bereiches durch den Programmierer Vergißt der Entwickler z.b.

Mehr

2 Echtzeitbetriebssysteme

2 Echtzeitbetriebssysteme 35 2 Echtzeitbetriebssysteme In den letzten Jahren hat sich die Automobilindustrie zu einem der wesentlichen Anwender von Echtzeitbetriebssystemen für eingebettete Systeme entwickelt. Relativ zeitig erkannten

Mehr

Nebenläufige Programmierung

Nebenläufige Programmierung Nebenläufige Programmierung Perspektiven der Informatik 27. Januar 2003 Gert Smolka Telefon-Szenario Eine Telefonzelle Mehrere Personen wollen telefonieren Immer nur eine Person kann telefonieren Ressource

Mehr

Die L4-Mikrokern. Mikrokern-Familie. Hauptseminar Ansätze für Betriebssysteme der Zukunft. Michael Steil. Michael Steil 18.04.2002

Die L4-Mikrokern. Mikrokern-Familie. Hauptseminar Ansätze für Betriebssysteme der Zukunft. Michael Steil. Michael Steil 18.04.2002 Die L4-Mikrokern Mikrokern-Familie Hauptseminar Ansätze für Betriebssysteme der Zukunft 18.04.2002 Folie 1 Aufbau des Vortrags 1. Mikrokerne: Idee und Geschichte 2. L4: ein schneller Mikrokern 3. L4Linux:

Mehr

Systemsoftware (SYS) Fakultät für Informatik WS 2008/2009 Christian Baun. Übungsklausur

Systemsoftware (SYS) Fakultät für Informatik WS 2008/2009 Christian Baun. Übungsklausur Hochschule Mannheim Systemsoftware (SYS) Fakultät für Informatik WS 2008/2009 Christian Baun Übungsklausur Aufgabe 1: Definieren Sie den Begriff der Systemsoftware. Nennen Sie die Aufgaben und Komponenten

Mehr

Was machen wir heute? Betriebssysteme Tutorium 2. Organisatorisches. Frage 2.1.a. Theorieblätter Abgabe. Antwort. Probleme mit OS/161?

Was machen wir heute? Betriebssysteme Tutorium 2. Organisatorisches. Frage 2.1.a. Theorieblätter Abgabe. Antwort. Probleme mit OS/161? Was machen wir heute? Betriebssysteme Tutorium 2 Philipp Kirchhofer philipp.kirchhofer@student.kit.edu http://www.stud.uni-karlsruhe.de/~uxbtt/ Lehrstuhl Systemarchitektur Universität Karlsruhe (TH) 1

Mehr

Seminar: Mobile Geräte QNX Einführung

Seminar: Mobile Geräte QNX Einführung Seminar: Mobile Geräte QNX Einführung Vortragender: Alex Maurer 2010/2011 Philipps Universität Marburg Echtzeitbetriebssystem QNX QNX ist ein RTOS (Real Time OS) vorhersagbares Zeitverhalten niedrige Latenz

Mehr

Systeme I: Betriebssysteme Kapitel 2 Überblick Betriebssysteme. Maren Bennewitz

Systeme I: Betriebssysteme Kapitel 2 Überblick Betriebssysteme. Maren Bennewitz Systeme I: Betriebssysteme Kapitel 2 Überblick Betriebssysteme Maren Bennewitz 1 Überblick Betriebssysteme Aufgabe von Betriebssystemen Historische Entwicklung von Betriebssystemen Unterschiedliche Arten

Mehr

Grundkurs Betriebssysteme

Grundkurs Betriebssysteme Grundkurs Betriebssysteme Architekturen, Betriebsmittelverwaltung, Synchronisation, Prozesskommunikation von Peter Mandl 3., akt. und erw. Aufl. 2013 Springer Vieweg Wiesbaden 2012 Verlag C.H. Beck im

Mehr

Best Execution Policy

Best Execution Policy Anhang 16 g Best Execution Policy Best Execution Policy Stand: M rz 2016 Seite 1 von 6 Inhaltsverzeichnis 1. Zielsetzung... 3 2. Anwendungsbereich... 3 3. Sicherstellung von bestm glicher Auftragsausf

Mehr

Hardware Virtualisierungs Support für PikeOS

Hardware Virtualisierungs Support für PikeOS Virtualisierungs Support für PikeOS Design eines Virtual Machine Monitors auf Basis eines Mikrokernels Tobias Stumpf SYSGO AG, Am Pfaenstein 14, 55270 Klein-Winternheim HS Furtwangen, Fakultät Computer

Mehr

Echtzeitprogrammierung und Echtzeitverhalten von Keil RTX. Frank Erdrich Semester AI 7

Echtzeitprogrammierung und Echtzeitverhalten von Keil RTX. Frank Erdrich Semester AI 7 Echtzeitprogrammierung und Echtzeitverhalten von Frank Erdrich Semester AI 7 Inhalt Einleitung Echtzeit und Echtzeitsysteme Echtzeitprogrammierung Real-Time Operating System Keil RTOS RTX Zusammenfassung

Mehr

Inhaltsverzeichnis XII

Inhaltsverzeichnis XII 1 Einführung... 1 1.1 Computersysteme... 1 1.1.1 Einführung... 2 1.1.2 Aufgabe von Betriebssystemen... 3 1.1.3 Grundlegende Hardwaremodelle... 3 1.1.4 CPU-Registersatz... 7 1.1.5 Multicore-Prozessoren

Mehr

Bibliographix installieren

Bibliographix installieren Bibliographix installieren Version 10.8.3 Inhalt Inhalt... 1 Systemvoraussetzungen... 1 Download... 2 Installation der Software... 2 Installation unter Windows... 2 Installation unter Mac OS X... 3 Installation

Mehr

Aufbau eines Echtzeit-Betriebssystems für Embedded Systems

Aufbau eines Echtzeit-Betriebssystems für Embedded Systems Aufbau eines Echtzeit-Betriebssystems für Embedded Systems I. Begriffsdefinition II. Anforderungen III. Struktur und Komponenten Dr.-Ing. Ludwig Eckert, Seite 1 I. Begriffsdefinition: Embedded System Bsp.:

Mehr

Der Scheduler von Windows Konzepte und Strategien

Der Scheduler von Windows Konzepte und Strategien Gliederung Der Scheduler von Windows Konzepte und Strategien Daniel Lohmann 1 Grundbegriffe 2 Eigenschaften des Schedulers Grundlegende Eigenschaften Prioritätenmodell Dynamische Prioritätenanpassungen

Mehr

^ Springer Vi eweg. Grundkurs Betriebssysteme. Synchronisation, Prozesskommunikation, Virtualisierung. Architekturen, Betriebsmittelverwaltung,

^ Springer Vi eweg. Grundkurs Betriebssysteme. Synchronisation, Prozesskommunikation, Virtualisierung. Architekturen, Betriebsmittelverwaltung, Peter Mandl Grundkurs Betriebssysteme Architekturen, Betriebsmittelverwaltung, Synchronisation, Prozesskommunikation, Virtualisierung 4. Auflage ^ Springer Vi eweg 1 Einführung 1 1.1 Computersysteme 1

Mehr

Systeme 1. Kapitel 5. Scheduling

Systeme 1. Kapitel 5. Scheduling Systeme 1 Kapitel 5 Scheduling Scheduling Verteilung und Zuweisung von begrenzten Ressourcen an konkurrierende Prozesse Beispiel: -> Zeitablaufsteuerung Zwei Prozesse zur gleichen Zeit rechenbereit auf

Mehr

Folie 1. Microsoft Office 365 Lösungen und Konzepte der EDV-BV GmbH

Folie 1. Microsoft Office 365 Lösungen und Konzepte der EDV-BV GmbH Folie 1 Microsoft Office 365 Lösungen und Konzepte der EDV-BV GmbH Folie 2 Andreas Bergler Fachspezialist Andreas.Bergler@edv-bv.de +49 9433 31898 13 EDV-BV GmbH Otto-Hahn-Straße 1 92507 Nabburg www.edv-bv.de

Mehr

9 Multithreading. 1 Idee des Multithreading

9 Multithreading. 1 Idee des Multithreading 9 Multithreading Jörn Loviscach Versionsstand: 21. Juli 2015, 11:50 Die nummerierten Felder sind absichtlich leer, zum Ausfüllen beim Ansehen der Videos: http://www.j3l7h.de/videos.html This work is licensed

Mehr

Monitore. Klicken bearbeiten

Monitore. Klicken bearbeiten Sascha Kretzschmann Institut für Informatik Monitore Formatvorlage und deren Umsetzung des Untertitelmasters durch Klicken bearbeiten Inhalt 1. Monitore und Concurrent Pascal 1.1 Warum Monitore? 1.2 Monitordefinition

Mehr

Es kann maximal ein Prozess die Umladestelle benutzen.

Es kann maximal ein Prozess die Umladestelle benutzen. SoSe 0 Konzepte und Methoden der Systemsoftware Universität Paderborn Fachgebiet Rechnernetze Präsenzübung (Musterlösung) 0-06-0 bis 0-06-06 Aufgabe : Erzeuger/Verbraucher-Pattern Ein Getränkemarkt hat

Mehr

Inhaltsverzeichnis 1 Einführung und Überblick 2 Grundlagen

Inhaltsverzeichnis 1 Einführung und Überblick 2 Grundlagen IX 1 Einführung und Überblick... 1 1.1 Das System Fahrer-Fahrzeug-Umwelt... 2 1.1.1 Aufbau und Wirkungsweise elektronischer Systeme... 2 1.1.2 Elektronische Systeme des Fahrzeugs und der Umwelt... 5 1.2

Mehr

Echtzeitanforderung und Linux

Echtzeitanforderung und Linux Echtzeitanforderung und Linux Slide 1 - http://www.pengutronix.de - 21.01.2007 Definition Harte Echtzeit I Was zeichnet ein Echtzeitsystem aus? Zeitverhalten ist Teil der System-Spezifikation! Bei Embedded-Systemen

Mehr

Scheduling in Echtzeitbetriebssystemen. Prof. Dr. Margarita Esponda Freie Universität Berlin

Scheduling in Echtzeitbetriebssystemen. Prof. Dr. Margarita Esponda Freie Universität Berlin Scheduling in Echtzeitbetriebssystemen Prof. Dr. Margarita Esponda Freie Universität Berlin Echtzeitsysteme Korrekte Ergebnisse zum richtigen Zeitpunkt Hart Echtzeitsysteme Eine verspätete Antwort ist

Mehr

Das Arbeitsbuch. ÜK Modul 305. Aufgaben des Betriebssystems

Das Arbeitsbuch. ÜK Modul 305. Aufgaben des Betriebssystems Modulbezeichnung: Ük Modul 305 ÜK Modul 305 Kompetenzfeld: Betriebssysteme installieren und für den Multiuserbetrieb konfigurieren System mit Betriebssystem-Befehlen und Hilfsprogrammen administrieren.

Mehr

Lösungsskizzen zur Abschlussklausur Betriebssysteme

Lösungsskizzen zur Abschlussklausur Betriebssysteme Lösungsskizzen zur Abschlussklausur Betriebssysteme 24. Januar 2013 Name: Vorname: Matrikelnummer: Studiengang: Hinweise: Tragen Sie zuerst auf allen Blättern (einschlieÿlich des Deckblattes) Ihren Namen,

Mehr

Automotive Software Engineering

Automotive Software Engineering Jörg Schäuffele Thomas Zurawka Automotive Software Engineering Grundlagen, Prozesse, Methoden und Werkzeuge effizient einsetzen 4., überarbeitete und erweiterte Auflage Mit 276 Abbildungen PRAXIS ATZ/MTZ-Fachbuch

Mehr

Technische Informatik II

Technische Informatik II Institut für Technische Informatik und Kommunikationsnetze Technische Informatik II Übung 1: Prozesse und Threads Aufgabe 1: Prozesse und Threads a) Wie verhält sich eine Applikation die aus mehreren Prozessen

Mehr

Prozesse und Prozessmanagement des BS. 1 Unterschied Prozess, Threads. 1.1 Prozess. 1.2 Threads

Prozesse und Prozessmanagement des BS. 1 Unterschied Prozess, Threads. 1.1 Prozess. 1.2 Threads Prozesse und Prozessmanagement des BS 1 Unterschied Prozess, Threads 1.1 Prozess Bei jedem Programm muss gespeichert werden, welche Betriebsmittel (Speicherplatz, CPU- Zeit, CPU-Inhalt,...) es benötigt.

Mehr

Task A Zündung. Task B Einspritzung. Task C Erfassung Pedalwert. J. Schäuffele, Th. Zurawka: Automotive Software Engineering, Vieweg, 2003

Task A Zündung. Task B Einspritzung. Task C Erfassung Pedalwert. J. Schäuffele, Th. Zurawka: Automotive Software Engineering, Vieweg, 2003 Task! evt. parallel zu bearbeitende Ausführungseinheit! Beispiel: Task A Zündung Task B Einspritzung Task C Erfassung Pedalwert Zeit t J. Schäuffele, Th. Zurawka:, Vieweg, 2003 Echtzeitbetriebssysteme

Mehr

Betriebssysteme. 4y Springer. Eine kompakte Einführung mit Linux. Albrecht Achilles. Mit 31 Abbildungen

Betriebssysteme. 4y Springer. Eine kompakte Einführung mit Linux. Albrecht Achilles. Mit 31 Abbildungen Albrecht Achilles 2008 AGI-Information Management Consultants May be used for personal purporses only or by libraries associated to dandelon.com network. Betriebssysteme Eine kompakte Einführung mit Linux

Mehr

Embedded Linux. Arthur Baran

Embedded Linux. Arthur Baran Arthur Baran Inhalt Embedded System Aufbau von Embedded Linux Systemen Echtzeit Einige Beispiele Arthur Baran 2 Was ist Embedded System? klein verborgen im Gerät soll eine bestimmte Aufgabe erledigen Arthur

Mehr

Filme und Vielfalt. Atelier im Rahmen der Tagung Biodiversit t Vielfalt im Fokus von BNE. Donnerstag 9. September 2010 13.45 15.

Filme und Vielfalt. Atelier im Rahmen der Tagung Biodiversit t Vielfalt im Fokus von BNE. Donnerstag 9. September 2010 13.45 15. Filme und Vielfalt Atelier im Rahmen der Tagung Biodiversit t Vielfalt im Fokus von BNE Donnerstag 9. September 2010 13.45 15.15 Uhr Atelier im Rahmen der Tagung Lebensversicherung Biodiversit t Filme

Mehr

RTEMS- Echtzeitbetriebssystem

RTEMS- Echtzeitbetriebssystem RTEMS- Echtzeitbetriebssystem Name: Hussein Hammoud Matrikel- Nr.: 230768 Studiengang: Technische Informatik Fach: Projekt Eingebettete Kommunikation Technische Universität Berlin Sommersemester 2006 RTEMS-

Mehr

Moderne Betriebssysteme. Kapitel 8. Kapitel 8. Folie: 1. Multiprozessorsysteme. Autor: Andrew S. Tanenbaum

Moderne Betriebssysteme. Kapitel 8. Kapitel 8. Folie: 1. Multiprozessorsysteme. Autor: Andrew S. Tanenbaum Moderne Betriebssysteme Kapitel 8 Multiprozessorsysteme Kapitel 8 Folie: 1 Multiprozessorsysteme Autor: Andrew S. Tanenbaum Pearson Studium 2009 2 3 4 5 6 7 Betriebssystemarten für Multiprozessoren Jede

Mehr

Systeme I: Betriebssysteme Kapitel 4 Prozesse. Maren Bennewitz

Systeme I: Betriebssysteme Kapitel 4 Prozesse. Maren Bennewitz Systeme I: Betriebssysteme Kapitel 4 Prozesse Maren Bennewitz Version 20.11.2013 1 Begrüßung Heute ist Tag der offenen Tür Willkommen allen Schülerinnen und Schülern! 2 Wdhlg.: Attributinformationen in

Mehr

Thread-Erzeugung kostengünstiger als Prozesserzeugung Thread-Umschaltung kostengünstiger als Prozessumschaltung

Thread-Erzeugung kostengünstiger als Prozesserzeugung Thread-Umschaltung kostengünstiger als Prozessumschaltung 1.5 Threaded Server Server als ein Prozess mit mehreren Threads Threads Thread als Aktivitätsträger virtueller Prozessor eigener Programmzähler eigener Stackbereich eingebettet in den Kontext eines Prozesses

Mehr

Q eschenbach Landluft in Stadtn he

Q eschenbach Landluft in Stadtn he Gemeinde Q eschenbach Landluft in Stadtn he Energiestadt Eschenbach SG Innovativ in Energie Richtlinien f r F rderbeitr ge Energie vom 16. November 2012, in Vollzug seit 1. Januar 2013 Gest tzt auf das

Mehr

A Kompilieren des Kernels... 247. B Lineare Listen in Linux... 251. C Glossar... 257. Interessante WWW-Adressen... 277. Literaturverzeichnis...

A Kompilieren des Kernels... 247. B Lineare Listen in Linux... 251. C Glossar... 257. Interessante WWW-Adressen... 277. Literaturverzeichnis... 1 Einführung................................................ 1 1.1 Was ist ein Betriebssystem?............................... 1 1.1.1 Betriebssystemkern................................ 2 1.1.2 Systemmodule....................................

Mehr

Rechnerarchitektur und Betriebssysteme (CS201): Semaphor, Monitor, Deadlocks, Re-Entrance

Rechnerarchitektur und Betriebssysteme (CS201): Semaphor, Monitor, Deadlocks, Re-Entrance Rechnerarchitektur und Betriebssysteme (CS201): Semaphor, Monitor, Deadlocks, Re-Entrance 5. November 2013 Prof. Dr. Christian Tschudin Departement Mathematik und Informatik, Universität Basel Repetition

Mehr

Vorbereitung zur Prüfung Echtzeitbetriebssysteme

Vorbereitung zur Prüfung Echtzeitbetriebssysteme Vorbereitung zur Prüfung Echtzeitbetriebssysteme Zugelassene Hilfsmittel: Taschenrechner Bitte verwenden Sie keinen roten Farbstift! 1. Echtzeitbetriebssysteme - Allgemein (15 Punkte) 1.1. Warum setzen

Mehr

3.14 Die Programmieroberfläche Programmierung

3.14 Die Programmieroberfläche Programmierung 121 3.14 Die Programmieroberfläche Programmierung Besonderheiten Die Oberflächen der einzelnen Quellen (3S, KW-Software, Siemens-TIA-Portal, logi.cad 3, PAS4000) sind in sich unterschiedlich. Aber auch

Mehr

Kapitel 2. Betriebssysteme

Kapitel 2. Betriebssysteme Systeme 1 Kapitel 2 Betriebssysteme WS 2009/10 1 Übersicht Aufgabe von Betriebssystemen Historische Entwicklung von Betriebssystemen Unterschiedliche Arten von Betriebssystemen Komponenten und Konzepte

Mehr

Automotive Software Engineering

Automotive Software Engineering Jorg Schauffele Thomas Zurawka Automotive Software Engineering Grundlagen, Prozesse, Methoden und Werkzeuge Mit 278 Abbildungen ATZ-MTZ-Fachbuch vieweg Inhaltsverzeichnis 1 Einfiihrung und Uberblick 1

Mehr

Projekt für Systemprogrammierung WS 06/07

Projekt für Systemprogrammierung WS 06/07 Dienstag 30.01.2007 Projekt für Systemprogrammierung WS 06/07 Von: Hassan Bellamin E-Mail: h_bellamin@web.de Gliederung: 1. Geschichte und Definition 2. Was ist Virtualisierung? 3. Welche Virtualisierungssoftware

Mehr

Softwarelösungen: Versuch 4

Softwarelösungen: Versuch 4 Softwarelösungen: Versuch 4 Nichtstun in Schleife wird ersetzt durch zeitweilige Zurücknahme der Anforderung, um es anderen Prozessen zu erlauben, die Ressource zu belegen: /* Prozess 0 */ wiederhole flag[0]

Mehr

Automatisierung ( Fernsteuerung ) von Excel unter Microsoft Windows Tilman Küpper (tilman.kuepper@hm.edu)

Automatisierung ( Fernsteuerung ) von Excel unter Microsoft Windows Tilman Küpper (tilman.kuepper@hm.edu) HMExcel Automatisierung ( Fernsteuerung ) von Excel unter Microsoft Windows Tilman Küpper (tilman.kuepper@hm.edu) Inhalt 1. Einleitung...1 2. Beispiele...2 2.1. Daten in ein Tabellenblatt schreiben...2

Mehr

1 Einleitung. 1.1 Aufgaben und Grobstruktur. Was ist ein Betriebssystem?

1 Einleitung. 1.1 Aufgaben und Grobstruktur. Was ist ein Betriebssystem? 1 Einleitung 1.1 Aufgaben und Grobstruktur Was ist ein Betriebssystem? Betriebssystem (Definition nach DIN 44300) Die Programme eines digitalen Rechensystems, die zusammen mit den Eigenschaften der Rechenanlage

Mehr

Java Komponenten f r ein verteiltes Echtzeitsystem Jan Richling, Janek Schwarz, and Andreas Polze Humboldt-Universit t zu Berlin Institut f r Informatik 12489 Berlin Rudower Chaussee 5 Email: {richling,schwarz,apolze}@informatik.hu-berlin.de

Mehr

Systeme 1. Kapitel 6. Nebenläufigkeit und wechselseitiger Ausschluss

Systeme 1. Kapitel 6. Nebenläufigkeit und wechselseitiger Ausschluss Systeme 1 Kapitel 6 Nebenläufigkeit und wechselseitiger Ausschluss Threads Die Adressräume verschiedener Prozesse sind getrennt und geschützt gegen den Zugriff anderer Prozesse. Threads sind leichtgewichtige

Mehr

IPv6/VSE V1 - Die IPv6-TCP/IP-Lösung für IBM z/vse

IPv6/VSE V1 - Die IPv6-TCP/IP-Lösung für IBM z/vse ZP10-0086 vom 06.04.2010 IPv6/VSE V1 - Die IPv6-TCP/IP-Lösung für IBM z/vse Inhaltsverzeichnis 1 Übersicht 2 Beschreibung 2 Voraussetzungen 4 Produktpositionierung 2 Geplante Verfügbarkeit Auf einen Blick

Mehr

FRITZ!Box 7390 Service

FRITZ!Box 7390 Service Seite 1 von 5 FRITZ!Box 7390 Service < Zur ck zur Ergebnisliste FRITZ!Box f r Betrieb am IP basierten Telekom Anschluss einrichten Die FRITZ!Box ist f r alle IP basierten Telekom Anschl sse (z.b. "MagentaZuhause",

Mehr

Übersicht. Nebenläufige Programmierung. Praxis und Semantik. Einleitung. Sequentielle und nebenläufige Programmierung. Warum ist. interessant?

Übersicht. Nebenläufige Programmierung. Praxis und Semantik. Einleitung. Sequentielle und nebenläufige Programmierung. Warum ist. interessant? Übersicht Aktuelle Themen zu Informatik der Systeme: Nebenläufige Programmierung: Praxis und Semantik Einleitung 1 2 der nebenläufigen Programmierung WS 2011/12 Stand der Folien: 18. Oktober 2011 1 TIDS

Mehr

Sebastian Witte 06.03.2013

Sebastian Witte 06.03.2013 06.03.2013 Inhalt kleine, leistungsfähige Systeme verfügbar (Smartphones) Resourcenverschwendung übermäßige Resourcenreservierung kleinste Systeme noch zu schnell zu restriktives Scheduling Vermischung

Mehr

OSEK / OSEKtime - ein Vergleich

OSEK / OSEKtime - ein Vergleich OSEK / OSEKtime - ein Vergleich Hauptseminar WS 07/08 André Puschmann andre.puschmann@stud.tu-ilmenau.de Technische Universität Ilmenau Fakultät für Informatik und Automatisierung Fachgebiet Rechnerarchitektur

Mehr

C. Betriebssystem-Strukturen C.1 Monolithische Betriebssysteme

C. Betriebssystem-Strukturen C.1 Monolithische Betriebssysteme C. Betriebssystem-Strukturen C.1 Monolithische Betriebssysteme Sammlung von Routinen, ohne Hierarchie, Kapselung und Schichtung. Jede Prozedur kann beliebige andere Prozeduren aufrufen und Datenstrukturen

Mehr

Ein Scheduler für alle Fälle Robert Kaiser, SYSGO AG

Ein Scheduler für alle Fälle Robert Kaiser, SYSGO AG Ein Scheduler für alle Fälle Robert Kaiser, SYSGO AG Am Pfaffenstein 14 D-55270 Klein-Winternheim Tel. +49 (0) 6136 9948-0 Fax. +49 (0) 6136 9948-10 PikeOS: multiple VM Umgebung VM #0 VM #1 VM #2... PikeOS

Mehr

Die Mikroprogrammebene eines Rechners

Die Mikroprogrammebene eines Rechners Die Mikroprogrammebene eines Rechners Das Abarbeiten eines Arbeitszyklus eines einzelnen Befehls besteht selbst wieder aus verschiedenen Schritten, z.b. Befehl holen Befehl dekodieren Operanden holen etc.

Mehr

Multifunktionales Training

Multifunktionales Training Multifunktionales Training Stelle dich aufrecht hin, das Standbein ist leicht gebeugt. Konzentriere dich mit dem Blick auf einen Punkt vor dir. hre vor dem K r er, unterhalb des Bauchnabels das Knie des

Mehr

Ethernet als Bus für Echtzeitanwendungen im Automobil:

Ethernet als Bus für Echtzeitanwendungen im Automobil: Ethernet als Bus für Echtzeitanwendungen im Automobil: Konzepte aus der Automatisierungsbranche Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg Anwendungen 1 WS 08/09 16. Dezember 2008 Wie alles began

Mehr

Klausurvorbereitung VS1 (Prof. Brecht) (B0rg Edition)

Klausurvorbereitung VS1 (Prof. Brecht) (B0rg Edition) Ein Prozess kann unmittelbar vom Zustand 1. Running in den Zustand Ready 2. Running in den Zustand Blocked 3. Ready in den Zustand Running Klausurvorbereitung VS1 (Prof. Brecht) (B0rg Edition) Der Adressraum

Mehr

JetSym. Programmierung in Hochsprache ST nach IEC-61131-3. We automate your success.

JetSym. Programmierung in Hochsprache ST nach IEC-61131-3. We automate your success. JetSym Programmierung in Hochsprache ST nach IEC-61131-3 We automate your success. JetSym das Tool JetSym ist das zentrale Programmiertool der Jetter AG, das alle Funktionen der Automatisierungstechnik

Mehr

AN025. Application Note 025 zu MODULAR-4 (ML3 und ML5) Messen der CPU-Auslastung im Echtzeitbetrieb

AN025. Application Note 025 zu MODULAR-4 (ML3 und ML5) Messen der CPU-Auslastung im Echtzeitbetrieb AN025 Application Note 025 zu MODULAR-4 (ML3 und ML5) Messen der Autor: HB AN025.DOC (6 Seiten) 1. Definition Im folgenden wie auch in allen anderen Sorcus Schriften werden folgende Kurzbezeichnungen verwendet:

Mehr

Technische Grundlagen. Betriebssystem, Mac, GoLive

Technische Grundlagen. Betriebssystem, Mac, GoLive Technische Grundlagen Betriebssystem, Mac, GoLive Betriebssystem Nutzer Anwendungsprogramme Systemprogramme Hardware U1...Un Textverarbeitungssysteme Buchungssysteme Verwaltungsprogramme Spiele Kommandointerpreter

Mehr

Die AutoBUC-spezifische INI-Datei ist durch die INI-Datei von GADIV CC ersetzt

Die AutoBUC-spezifische INI-Datei ist durch die INI-Datei von GADIV CC ersetzt AutoBUC Dezentral (Änderungen ab Release 2.5) Technische Ä nderungen Ab Version 2.5 ist AutoBUC Dezentral grundsätzlich nur noch unter GADIV CC lauffähig. GADIV CC ist die gemeinsame und einheitliche,

Mehr

Technische Informatik II. SoSe 2014. Jörg Kaiser IVS EOS

Technische Informatik II. SoSe 2014. Jörg Kaiser IVS EOS Vorlesung SoSe 2014 Jörg Kaiser IVS EOS Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg 1 Allgemeine Information Dozent: Sekretariat: Prof. Dr. Jörg Kaiser Institut für Verteilte Systeme (IVS) Arbeitsgruppe Eingebettete

Mehr

Embedded Linux. Embedded Linux. Daniel Buchheim daniel.buchheim@informatik.tu-cottbus.de. Seminar "Eingebettete drahtlose Systeme"

Embedded Linux. Embedded Linux. Daniel Buchheim daniel.buchheim@informatik.tu-cottbus.de. Seminar Eingebettete drahtlose Systeme Daniel Buchheim daniel.buchheim@informatik.tu-cottbus.de Embedded Linux 30.01.2009 Daniel Buchheim Inhalt: Was ist Embedded Linux? Hardwareunterstützung in Eingebetteten Systemen Open Source Aspekte Aufbau

Mehr

Portabel Programmieren. Dr. Olaf Flebbe o.flebbe@science-computing.de

Portabel Programmieren. Dr. Olaf Flebbe o.flebbe@science-computing.de Portabel Programmieren Dr. Olaf Flebbe o.flebbe@science-computing.de Einführung Erfahrung im Portieren und Reengeneering Systemnahes Programmierung im CAx Umfeld Was heißt da portabel? Wohin portabel?

Mehr

Vorlesung: Betriebssysteme

Vorlesung: Betriebssysteme Vorlesung: Betriebssysteme T. Fahringer Institut für f r Informatik Universität t Innsbruck Thomas.Fahringer@uibk.ac.at 1 Kapitel I Betriebssysteme: Aufgaben und Überblick 2 Was ist ein Betriebssystem

Mehr

Samsung SecretZone Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Samsung SecretZone Häufig gestellte Fragen (FAQ) Samsung SecretZone Häufig gestellte Fragen (FAQ) Die folgenden Fragen und Antworten helfen Ihnen bei Problemen, die möglicherweise bei der Nutzung von Samsung SecretZone auftreten. F: Ich kann Samsung

Mehr

Systeme I: Betriebssysteme Kapitel 2 Überblick Betriebssysteme. Maren Bennewitz

Systeme I: Betriebssysteme Kapitel 2 Überblick Betriebssysteme. Maren Bennewitz Systeme I: Betriebssysteme Kapitel 2 Überblick Betriebssysteme Maren Bennewitz 1 Überblick Betriebssysteme Aufgabe von Betriebssystemen Historische Entwicklung von Betriebssystemen Unterschiedliche Arten

Mehr

Verteilte Echtzeit-Systeme

Verteilte Echtzeit-Systeme Seminar im SS06 Verteilte Echtzeit-Systeme Prof. Sergei Gorlatch Dipl.-Inf. Jens Müller jmueller@uni-muenster.de Einsteinstr. 62, Raum 705, Tel. 83-32746 Westfälische Wilhelms-Universität Münster Fachbereich

Mehr

Seminar. PG AutoLab. Verteilte Echtzeitsysteme. Sabrina Hecke. PG 522 Fachbereich Informatik Technische Universität Dortmund Lehrstuhl XII

Seminar. PG AutoLab. Verteilte Echtzeitsysteme. Sabrina Hecke. PG 522 Fachbereich Informatik Technische Universität Dortmund Lehrstuhl XII PG AutoLab Seminar Verteilte Echtzeitsysteme Sabrina Hecke PG 522 Fachbereich Informatik Technische Universität Dortmund Lehrstuhl XII 21. bis 23. Oktober 2007 Inhaltsverzeichnis 1 Was sind Echtzeitsysteme?

Mehr

staffitpro WEB Produkte und Lizenzen (SaaS) (Ergänzung zu Allgemeine Geschäftsbedingungen audeosoft GmbH staffitpro Web-SaaS )

staffitpro WEB Produkte und Lizenzen (SaaS) (Ergänzung zu Allgemeine Geschäftsbedingungen audeosoft GmbH staffitpro Web-SaaS ) staffitpro WEB Produkte und Lizenzen (SaaS) (Ergänzung zu Allgemeine Geschäftsbedingungen audeosoft GmbH staffitpro Web-SaaS ) Verantwortlich für den Inhalt: audeosoft GmbH, Kreuzberger Ring 44a, 65205

Mehr

Vortrag zum Seminar Konzepte und Techniken virtueller Maschinen und Emulatoren. Bruno Kleinert fuddl@gmx.de. 20. Juni 2007

Vortrag zum Seminar Konzepte und Techniken virtueller Maschinen und Emulatoren. Bruno Kleinert fuddl@gmx.de. 20. Juni 2007 User Mode Linux (UML) Vortrag zum Seminar Konzepte und Techniken virtueller Maschinen und Emulatoren Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Bruno Kleinert fuddl@gmx.de 20. Juni 2007 Überblick

Mehr

Produktunterlagen (2015-11-06) Produkttyp: pcon.planner Technische Hinweise

Produktunterlagen (2015-11-06) Produkttyp: pcon.planner Technische Hinweise Produktunterlagen (2015-11-06) Produkttyp: pcon.planner Technische Hinweise Inhalt 1 Technische Hinweise... 2 1.1 Überprüfen der Systemvoraussetzungen... 2 1.2 Art der Grafikkarte... 2 1.3 Aktuelle Grafikkarten-Treiber...

Mehr

Thema: Systemsoftware und ein neues Runtime RTS für neue COPPS -Produkte 2005/2006

Thema: Systemsoftware und ein neues Runtime RTS für neue COPPS -Produkte 2005/2006 Thema: Systemsoftware und ein neues Runtime RTS für neue COPPS -Produkte 2005/2006 Auch die COPPS -Software 2005/2006 erwartet nun von Ihrem PC neue Systemsoftware: Denn es gilt: Kein Computersystem, keine

Mehr

PIWIN II. Praktische Informatik für Wirtschaftsmathematiker, Ingenieure und Naturwissenschaftler II. Vorlesung 2 SWS SS 08

PIWIN II. Praktische Informatik für Wirtschaftsmathematiker, Ingenieure und Naturwissenschaftler II. Vorlesung 2 SWS SS 08 PIWIN II Kap. 3: Verteilte Systeme & Rechnernetze 1 PIWIN II Praktische Informatik für Wirtschaftsmathematiker, Ingenieure und Naturwissenschaftler II Vorlesung 2 SWS SS 08 Fakultät für Informatik Technische

Mehr

S O F T W A R E S P E C I A L SCHNITTSTELLENBESCHREIBUNG CAD - SSS HEIZK RPERBERECHNUNG

S O F T W A R E S P E C I A L SCHNITTSTELLENBESCHREIBUNG CAD - SSS HEIZK RPERBERECHNUNG COPYRIGHT BY SOFTWARE-SPECIAL-SERVICE SEITE 1 ALLGEMEIN --------- Die nachbeschriebene Schnittstelle dient dem Datenaustausch CAD Programme -> SSS Programme. Die nachfolgend beschriebene Datei ist von

Mehr

6 Zustandsorientierte Modellierung und imperative Programme

6 Zustandsorientierte Modellierung und imperative Programme 6 Zustandsorientierte Modellierung und imperative Programme 6.1 Problematik An dieser Stelle stoßen wir auf eine sehr problematische Stelle in unserem Unterrichtskonzept: 4 Einerseits sind Grundkenntnisse

Mehr

Scheduler. Optimierung des Schedulings. Gliederung. Allgemeine Ziele. Synchronisationsprotokolle

Scheduler. Optimierung des Schedulings. Gliederung. Allgemeine Ziele. Synchronisationsprotokolle Aufgabe: Zuteilung der auf die CPU Automatisches Entwurfs- und Entwicklungssystem für harte Echtzeitsysteme Zuteilungsstrategien: Satz Jan Blumenthal 20.02.2003 Zyklisch 4 Gliederung Optimierung des Schedulings

Mehr

C. Betriebssystem-Strukturen C.1 Monolithische Betriebssysteme

C. Betriebssystem-Strukturen C.1 Monolithische Betriebssysteme C. Betriebssystem-Strukturen C.1 Monolithische Betriebssysteme Sammlung von Routinen, ohne Hierarchie, Kapselung und Schichtung. Jede Prozedur kann beliebige andere Prozeduren aufrufen und Datenstrukturen

Mehr

Python ist leicht zu erlernen, unterstützt mehrere Programmierparadigmen und ist klar strukturiert.

Python ist leicht zu erlernen, unterstützt mehrere Programmierparadigmen und ist klar strukturiert. 1 Einführung In diesem Kapitel wird die moderne Programmiersprache Python vorgestellt. Nach einigen Bemerkungen zur Installation dieser Sprache wird gezeigt, wie Python interaktiv ausgeführt werden kann.

Mehr

Staatlich geprüfter EDV-Führerschein

Staatlich geprüfter EDV-Führerschein Staatlich geprüfter 1. Seit wie viel Jahren gibt es den Personal Computer? seit ~ 50 Jahren seit ~ 30 Jahren seit ~ 20 Jahren seit ~ 5 Jahren Computer gibt es schon immer. 2. Ein Computer wird auch als

Mehr

How to: Unterstützung von Audio und Video

How to: Unterstützung von Audio und Video How to: Unterstützung von Audio und Video Dieses Dokument dient der Erläuterung von Optionen zur Unterstützung von Audio-und Videodateien in EXMARaLDA und gibt Empfehlungen für Medienformate. Inhalte A.

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 1.1 Der Begriff des Betriebssystems 1.2 Zur Geschichte der Betriebssysteme 1.3 Aufbau eines Rechners

Inhaltsverzeichnis. 1.1 Der Begriff des Betriebssystems 1.2 Zur Geschichte der Betriebssysteme 1.3 Aufbau eines Rechners Inhaltsverzeichnis Systemprogrammierung - Kapitel 1 Einführung 1/19 1.1 Der Begriff des Betriebssystems 1.2 Zur Geschichte der Betriebssysteme 1.3 Aufbau eines Rechners E/A-Operationen, Speicherstrukturen

Mehr