Informationsaufbereitung und Wissensorganisation in transnationalen Konzernen

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1 Informationsaufbereitung und Wissensorganisation in transnationalen Konzernen Konzeption eines Informationssystems für große und geographisch verteilte Unternehmen mit dem Hyperwave Information System Victor Manuel García Barrios

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3 Informationsaufbereitung und Wissensorganisation in transnationalen Konzernen Konzeption eines Informationssystems für große und geographisch verteilte Unternehmen mit dem Hyperwave Information System Diplomarbeit an der Technischen Universität Graz vorgelegt von Victor Manuel García Barrios Institut für Informationsverarbeitung und Computergestützte neue Medien (IICM) Technische Universität Graz A-8010 Graz, Österreich August 2002 Copyright 2002, Victor Manuel García Barrios Diese Arbeit ist in deutscher Sprache verfaßt. Begutachter: Betreuer: o.univ-prof. Dr. Dr.h.c.mult. Hermann Maurer Dipl.-Ing. Christian Gütl

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5 Information Enhancing and Knowledge Organisation in Corporate Enterprises Conception of an information system for big and geographically distributed enterprises with the Hyperwave Information System Master s Thesis at Graz University of Technology submitted by Victor Manuel García Barrios Institute for Information Processing and Computer Supported New Media (IICM) Graz University of Technology A-8010 Graz, Austria August 2002 Copyright 2002 by Victor Manuel García Barrios This thesis is written in german language. Advisor: Supervisor: o.univ-prof. Dr. Dr.h.c.mult. Hermann Maurer Dipl.-Ing. Christian Gütl

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7 Kurzfassung Transnationale Konzerne haben einen dringenden Bedarf an einer umfassenden Lösung für ihre Intranetsysteme. Die spezifischen Anforderungen an ein wissensbasiertes Informationssystem sind vielfältig, die kritischsten davon sind aber allgemein gültig und ergeben sich aufgrund der stark vernetzten und geographisch verteilten Struktur des Konzerns. In unterschiedlichen Wissensdisziplinen, insbesondere Wissensmanagement, Informationsmanagement, Datenmanagement und Wissensorganisation, versucht man, oftmals in den einzelnen Disziplinen isoliert, die Erfüllung spezifischer Anforderungen zu implementieren. Nicht selten auf eine ineffektive Weise. Die nachfolgende Arbeit verfolgt deshalb einen ganzheitlichen Ansatz über die Wissensdisziplinen, um den umfangreichen Anforderungen gerecht werden zu können. Im Untersuchungsbereich der vorliegenden Arbeit wird die Problematik aus der Sicht der wichtigsten involvierten Wissensdisziplinen beleuchtet, um nach vorhandenen bzw. etablierten Lösungsansätzen zu suchen. Die spezifischen Einflussbereiche der Disziplinen auf Intranetlösungen werden überprüft und kritischen Aspekten von Anforderungen (beispielsweise starke örtliche Verteilung vs. Systemtransparenz, Replikationsmaßnahmen vs. Systemperformanz oder semantische Wissensmodelle vs. bedarfsgerechten Wissenszugang) gegenübergestellt. Jede Disziplin bietet effiziente und effektive Lösungen für unterschiedliche Aspekte, es konnte jedoch kein umfassendes Gestaltungsmodell, welches die spezifischen Lösungsansätze der Disziplinen vereint, im Rahmen des Rechercheprozesses identifiziert werden. Aufgrund des oben beschriebenen Sachverhalts wird im Gestaltungsbereich dieser Arbeit ein zweiteiliges Technisches Gestaltungsmodell vorgestellt. Es besteht aus einem strategischen Analyseschema und einem funktionalen Komponentenschema, und berücksichtigt die Einflussbereiche oben erwähnter Wissensdisziplinen. Basierend auf der konkreten Anforderung einer Intranetlösung für einen transnationalen - und anonymisiert dargestellten - Konzern, wird das vorgestellte Modell angewandt, und auf Basis des Hyperwave Information Servers die technische Umsetzung eines wissensbasierten Informationssystems, von dem beispielhaft zwei Module näher beschrieben werden, gezeigt.

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9 Abstract Corporate Enterprises have an increased demand on extensive solutions for their intranet systems. There are various specific requirements for a knowledge-based information system. However, the most critical of them always arise from the heavily cross-linked and geographically distributed corporate structure. Diverse knowledge centred disciplines, in particular Knowledge Management, Information Management, Data Management and Knowledge Organisation, attempt, often separately, to implement the specific requirements. Often this does not happen in an optimally integrated way. The subsequent thesis follows a hollistic approach to the knowledge centred disciplines in order to meet the extensive requirements. In the theoretical section of this thesis, the above depicted problem will be addressed form the point of view of the distinct disciplines in order to search for given or established solution approaches. The specific scopes of impact of the disciplines will be verified and confronted with the critical aspects of requirements, e.g. strong locality distribution vs. system transparency, replication measures vs. system performance or semantic knowledge models vs. needsdependent knowledge acquisition. Each discipline offers efficient and effective solution methods for different aspects, but no comprehensive design model, unifying the specific solution approaches of each discipline, could be found within the scope of an investigation process carried out as part of this thesis work. By reason of the above depicted facts, a two-part Technical Design Model will be presented in the practical section of this thesis. The model consists of one strategic analysis schema and one functional components schema, and takes into account the scopes of impact of the above mentioned knowledge centred disciplines. The application of the Technical Design Model will take place according to the concrete requirement to implement an intranet solution for an (anonymous kept) corporate enterprise by means of the Hyperwave Information Server. In order to exemplify the implemented solution, two modules of the concept will be described closer.

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11 Ich versichere hiermit, diese Arbeit selbständig verfaßt, andere als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel nicht benutzt und mich auch sonst keiner unerlaubten Hilfsmittel bedient zu haben. I hereby certify that the work presented in this thesis is my own and that work performed by others is appropriately cited.

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13 Meinen Eltern. A mis padres.

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15 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung Ausgangssituation und Motivation Transnationale Konzerne Gliederung und Inhalt der Arbeit... 6 Teil I UNTERSUCHUNGSBEREICH 2 Wissensmanagement Allgemeines Wissen Intellektuelles Kapital Modelle des Wissensmanagements Wissensmanagement Kritische Aspekte Unternehmensstruktur und Systemarchitektur Projektmanagement und Sichtweisen Technologien und Modularität Wissensbausteine Soziale und kulturelle Barrieren Schlußbemerkung Informationsmanagement Allgemeines Informationsmanagement Informationssysteme Verteilte Systeme Internationale Informationssysteme Systemarchitekturen für transnational tätige Konzerne Informationstechnisches Wissensmanagement Intranet Kritische Aspekte verteilter Informationssysteme Unternehmensweites Informationsmanagement Verteilte Systeme Zuverlässigkeit und Systemstabilität Einflüsse aufgrund starker geographischer Verteilung Schlußbemerkung...40

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17 4 Datenmanagement Verteilte Datenbanksysteme Datenmanagement Datenbanksysteme Verteilte Datenbanksysteme Organisationsgedächtnis Datenreplikation Allgemeines Replizierende Datenbanken Allgemeine Kriterien für Datenreplikation Replikation in verteilten Datenbanken und verteilten Systemen Andere Modelle und Lösungsansätze Schlußbemerkung Wissensorganisation Allgemeines Wissensorganisation Document Management und Content Management Information Retrieval und Resource Discovery Library Science und Archival Science Semantik Semantic Web Metadaten Ontologien Inhaltserschließung und Inhaltsanalyse Organisationssysteme Typen von Organisationssystemen Begriffslisten Beziehungsstrukturen Themenhierarchien Clustering Beispiele aus der Praxis Sichtweisen Modellierung Knowledge Mapping Concept Maps Topic Maps Andere Modelle Mehrdimensionale Ansätze Schlußbemerkung

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19 Teil II GESTALTUNGSBEREICH 6 Lösungsvorschlag Grundanalyse zur Konzeption eines allgemeinen Lösungsmodells Wirkungsbereiche der Analyse Arbeitsmodell zur allgemeinen Sichtweise der Lösung Informationsfluß Spezielle Sichtweisen des Informationssystems Technisches Gestaltungsmodell zur Konzeption eines wissensbasierten Informationssystems Teil 1 - Grundlegendes Schema Teil 2 - Funktionales Schema Anforderungen eines transnationalen Konzerns an ein wissensbasiertes Informationssystem Anfoderungsprofil für eine iterative Lösungsmethode Zusammenfassung Implementierung des Systems Hyperwave Information Server Allgemeine Problembeschreibung Beschreibung des Konzerns Auflistung kritischer Aspekte Technische Implementierung Allgemeine Lösung Modul 1 - Metadatensätze Modul 2 - News Applikation Zusammenfassung Zusammenfassung und Ausblick Teil III - ANHANG UND VERZEICHNISSE Anhang Abbildungsverzeichnis Tabellenverzeichnis Literatur- und Quellenverzeichnis

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21 Kapitel 1 - EINLEITUNG Seite 1 Kapitel 1 Einleitung Zweifel ist der Schlüssel zum Wissen.. Spruch aus dem Iran. 1.1 Ausgangssituation und Motivation Die Web Applications Group (WAG), eine Forschungs- und Entwicklungsgruppe des Instituts für Informationsverarbeitung und Computergestützte neue Medien (IICM) an der Technischen Universität Graz, Österreich, beschäftigt sich, unter anderem, mit der Entwicklung von Knowledge Management Systemlösungen, insbesondere für das Hyperwave Information System [Hyperwave 2001a]. Die Durchführung der vorliegenden Diplomarbeit entstand aus der konkreten Anforderung einer Intranetlösung für einen weltweit operierenden technischen Konzern. Die Tatsache, dass Wissen die bedeutendste Quelle der Wertschöpfung in modernen Organisationen darstellt, wird heutzutage praktisch überall anerkannt. Das schnelle Wachstum und die steigende gemeinsame Nutzung von Wissen, sowie die Virtualisierung von Unternehmen und die neuen Möglichkeiten der Informationstechnologie zwingen Konzerne immer wieder dazu, eine systematische und aktive Verwaltung der Ressource Wissen festzulegen. Dies geschieht in der Regel durch Mechanismen, welche die Modellierung der funktionalen und strukturellen Merkmale des Konzerns sowie deren Abbildung auf das Informationssystem erlauben. Die Suche nach geeigneten Technologien, welche diese Mechanismen unterstützen, ist eine der zu lösenden Aufgaben der vorliegenden Arbeit. Eine weitere Herausforderung bei der Gestaltung eines wissensbasierten Informationssystems für transnationale Konzerne liegt in der starken Verteiltheit der Information auf geographisch unterschiedliche Standorte, sowie in der verteilten Administration. Verteilte Systeme setzen nicht nur rein technische Lösungen voraus, die mit der Funktionalität und Stabilität des gesamten Informationssystems abhängen, sie bedürfen ebenfalls einer genau zu planenden Strategie für die allgemeine Verwaltung von Wissenseinheiten d.h. für ihre effiziente Aufbereitung in Zusammenhang mit strukturellen, funktionalen, organisatorischen und zweckgebundenen Unternehmensaspekten. Weiters sollte das Informationssystem in der Lage sein, Wissenseinheiten semantisch zu verwalten. Aus diesem Grund stellen eine geeignete Themenhierarchie, die Verwendung von geeigneten Metastrukturen sowie der Zugang zu den Informationseinheiten über unterschiedliche Sichtweisen optimale Lösungswege für die Wissensverwaltung und für die semantische Wiederauffindung von Information dar. Die Themenhierarchie repräsentiert die semantische Abbildung der unterschiedlichen Unternehmensbereiche, Geschäftsprozesse und Wissenseinheiten in einem Konzern über fachspezifische und einheitlich gehaltene Vokabulare. Zusatzinformationen (Metadaten) können für die semantische Verarbeitung von Inhalten und Dokumenten verwendet werden. Unterschiedliche Sichtweisen des Systems können beispielsweise durch das Zusammenwirken von Wissenslandkarten, Benutzerrollenverwaltung und Klassifikationsschemata realisiert werden. In Bezug auf Metadaten und Themenhierarchien sind vorzugsweise etablierte Modellansätze zu verwenden, die eine ausbaufähige, standardisierte Lösung bieten. Die Benutzung bzw.

22 Kapitel 1 - EINLEITUNG Seite 2 Einbindung von Standards in der Implementierung des Informationssystems stellen eine langfristige, integrationsfähige, wiederverwendbare, und somit kosteneffizientere Möglichkeit zur Verfügung, um das System zu erweitern oder zu verbessern. Die Untersuchung diverser Möglichkeiten, welche für transnationale Konzerne eine effiziente Lösung für die Verwaltung von Metadaten und Themenhierarchien anbieten, stellt ein weiteres Anliegen des Untersuchungsbereichs der vorliegenden Arbeit dar. Eine Intranetlösung für transnationale Konzerne sollte auch diverse Profile von Benutzern unterstützen, um ihnen dementsprechend eine personalisierte bzw. bedarfsgerechte Sichtweise auf das Informationssystem zu liefern. In dieser Beziehung ist die statisch oder dynamisch erzeugte, transparente Inhaltspräsentation gemeint. Eine unternehmensweite, konsistente Benutzerverwaltung über die stark verteilte Architektur des Systems sollte also mit einer effektiven Dokumentenverwaltung harmonieren. Weiters stellt die geographische Komponente (d.h. der kritische Aspekt aufgrund weltweit verteilter Standorte) in Hinblick auf Netzwerktechnologien und topologien einen großen Einflußfaktor dar. Gemeinsam mit einem effizienten Informationszugang und einer optimalen Wissensverwaltung könnte man die Möglichkeit der Datenreplikation in Betracht ziehen (falls zum Beispiel die lokalen Gegebenheiten eines Unternehmensbereichs keinen schnellen Datentransfer für große oder zeitkritische Dokumente erlauben). Hierbei spielen nicht nur die technischen Lösungsaspekte von Replikationsmechanismen, sondern auch die strategischen Entscheidungskriterien eine wichtige Rolle. Ein Mechanismus zur effizienten Aktualisierung und Synchronisation von Replikaten soll derart erarbeitet werden, dass die Konsistenz, Fehlertoleranz und Performanz des Speichersystems optimiert werden. Es bleibt somit die Frage offen, welche Replikationsmechanismen für das Informationssystem eines transnationalen Konzerns am besten geeignet sind, und warum. Die oben erwähnten Problembereiche stellen einige der immens wichtigen Aspekte dar, die beim Erstellen eines Intranetkonzeptes für große und geographisch verteilte Unternehmen eine bedeutende und unentbehrliche Rolle spielen. Diese und weitere spezifischen Aspekte, sowie ihren Einfluss auf die technische Lösungssuche sollen in dieser Diplomarbeit untersucht werden. Der heutzutage auftretende Begriffsdschungel in den Bereichen Wissensmanagement, Informationsmanagement, Datenmanagement und Wissensorganisation, sowie das interdisziplinäre Wesen dieser Sparten, führt oft zu Mißverständnissen bei der Planung und Implementierung bzw. zu lückenhaften Betrachtungen von Lösungskonzepten. Ein besonders wichtiges Anliegen des Autors der vorliegenden Arbeit ist es, ein wenig Klarheit in diesem Zusammenhang zu verschaffen. Im nachfolgenden Abschnitt sollen die grundlegendsten Eigenschaften und Problembereiche von großen und geographisch verteilten Unternehmen dargestellt werden, um einen globalen Überblick der hier behandelten Unternehmensstrukturen zu geben. 1.2 Transnationale Konzerne Dieser Abschnitt soll einen Einblick in die funktionalen und strukturellen Eigenschaften eines transnationalen Konzerns ermöglichen. Die in diesem Unterkapitel beschriebenen, allgemein gültigen Charakteristika von großen und geographisch verteilten Unternehmen stellen kritische Problembereiche, welche besonderes Augenmerk bei der Konzeption eines Web-basierten Informationssystems erfordern, dar.

23 Kapitel 1 - EINLEITUNG Seite 3 Der Autor dieser Arbeit verwendet abwechselnd unterschiedliche Bezeichnungen für große und räumlich ausgebreitete Organisationsstrukturen. Im allgemeinen Fall wird der Begriff große und geographisch verteilte Unternehmen verwendet, um Organisationen zu beschreiben, die eine große, stark vernetzte und räumlich ausgebreitete Struktur aufweisen. Diese Auffassung des Begriffs impliziert nicht nur eine Verteilung der geographischen Präsenz, sondern auch der Tätigkeitsfelder. Hiermit werden also Unternehmen gemeint, die zwar eine relativ starke funktionale und strukturelle Verteilung aufweisen, aber nicht unbedingt eine Ausbreitung über nationale Grenzen hinweg aufweisen. Um große und geographisch verteilte Unternehmen zu beschreiben, deren Struktur und Geschäftsfelder sich über Ländergrenzen hinweg ausbreiten und durch den Zusammenschluss mehrerer Organisationen zustande kommen, wird der Begriff transnationale Konzerne verwendet. Beide Unternehmenstypen - große und geographisch verteilte Unternehmen wie auch transnationale Konzerne - werden ausschließlich aus der Sicht der graphischen Repräsentation analysiert. Die nachfolgenden Beschreibungen und graphischen Darstellungen lehnen sich an die in [Janko 2001] definierten Organisationsformen und sollen einen einführenden Blick in die Komplexität solcher Unternehmensstrukturen ermöglichen. Die graphische Darstellung eines Unternehmens kann als eine Wiedergabe der dazugehörigen Organisation aufgefaßt werden. Das wesentlichste Merkmal einer Organisation stellt dessen dauerhafte Strukturierung dar. Befaßt sich der Begriff Organisation mit Strukturfragen, so spricht man vom Aufbau des Unternehmens. Sollten hingegen Prozesse behandelt werden, so spricht man von Ablauf der Organisation [Janko 2001]. Große und geographisch verteilte Unternehmen besitzen in der Regel eine hierarchische organisationale Verteilung in Sub-Unternehmen. Diese hierarchische Struktur repräsentiert das Organigramm des Unternehmens. Die einzelnen Knoten einer solchen Hierarchiestruktur werden beispielsweise durch Divisionen, Geschäftsbereiche, Sparten, Funktionen, Unternehmensbereiche, Kompetenzen oder Standorte dargestellt. Die Verbindungen zwischen den unterschiedlichen Hierarchieebenen stellen Wechselwirkungen, Interaktionen oder Abhängigkeiten dar. Einige Beispiele von Organisationsformen sind - laut [Janko 2001] und in der vorliegenden Arbeit lediglich partiell und verallgemeinert wiedergegeben - wie folgt definierbar: Funktionale Gliederung Produktionale Gliederug Regionale Gliederung Matrixorganisation Tensororganisation Die funktionale Gliederung wird auch Verrichtungszentralisation genannt und führt zur Darstellung der typischen Hauptabteilungen Fertigung (bzw. Produktion), Beschaffung, Vertrieb (bzw. Marketing und Verkauf) und Verwaltung. In [Abb. 1.1] wird ein Beispiel hierfür graphisch dargestellt.

24 Kapitel 1 - EINLEITUNG Seite 4 Abbildung 1.1: Beispiel für eine funktionale Organisationsform [Janko 2001] Eine Produktionale Gliederung oder Objektzentralisation wie beispielsweise in [Abb. 1.2] dargestellt - führt zur typischen zusammengefassten Darstellung von Hauptabteilungen nach Erzeugnisgruppen, Verfahrenstechniken oder Kundenkreisen. Die sich aus dieser Organisationsform ergebenden Elemente werden auch Divisionen, Geschäftsbereiche, Sparten, Unternehmensbereiche oder einfach Teilbereiche genannt. Abbildung 1.2: Beispiel für eine produktionale Gliederung) [Janko 2001] Die Regionale Gliederung erfolgt nach geographischen Gesichtspunkten und ist vor allem bei Unternehmen mit international gestreuten Tätigkeitsspektrum zu beobachten. Die Gliederung erfolgt hier häufig nach Kontinenten oder Ländergruppen bzw. beiden. So eine Darstellungsform besitzt typischerweise als oberste Schichte eine höhere Leitungsebene, wodurch sich eine geographische Kompetenzendarstellung ergeben kann (siehe [Abb. 1.3]). Abbildung 1.3: Beispiel für eine regionale Organisationsform [Janko 2001]

25 Kapitel 1 - EINLEITUNG Seite 5 Bei Matrix- und Tensororganisation kommt es zur gleichzeitigen Berücksichtigung des Verrichtungs- und Objektaspekts. Die Matrixorganisationsform ist durch gleichzeitige funktionale und produktionale bzw. regionale Gliederung gekennzeichnet. Die Tensororganisationen ist eine dreidimensionale Darstellungsform. Hierbei wird nach einem bestimmten Merkmal - wie beispielsweise der regionalen Gliederung - die Matrixorganisation weiter untergliedert. Tensororganisationen kommen gewöhnlich nur bei großen und geographisch verteilten Unternehmen vor. Beispiele für diese Organisationsformen werden graphisch in [Abb. 1.4] und [Abb. 1.5] dargestellt. Abbildung 1.4: Beispiel für eine Matrixorganisation [Janko 2001] Abbildung 1.5: Beispiel für eine Tensororganisation [Janko 2001] Die obere Behandlung dieser Organisationsformen sollte nicht nur die Vielfalt der Möglichkeiten, sondern insbesondere die Komplexität der zusammengesetzten Varianten (Matrix- und Tensororganisation) verdeutlichen. Diese mehrdimensionalen Darstellungsformen

26 Kapitel 1 - EINLEITUNG Seite 6 stellen genau jene Strukturierungen dar, welche vom verteilten wissensbasierten Informationssystem abstrahiert und verwaltet werden sollen. Auch bei der Betrachtung einer einzigen Darstellungsform sollte man die Querverbindungen (Abhängigkeiten bzw. Wechselwrikungen) zwischen den explizit zusammengehängten Elementen nicht übersehen. Folgende Szenarien (fiktive Beispiele) stellen also nicht zu unterschätzende Einflußfaktoren dar: a) eine Fertigungsabteilung des Unterbereichs B in Spanien kann organisatorisch und funktionell stark mit einer Lieferungsabteilung des Hauptbereichs B in Guatemala oder einem Entwicklungs-Unterbereich in Indien verbunden sein, oder b) eine technische Gebrauchsanweisung könnte während ihres Erstellungsprozesses nicht nur vertikal mehrere Hierarchieknoten, sondern auch horizontal mehrere Abteilungen in unterschiedlichen und regional verteilten Unterbereichen durchlaufen. Diese Betrachtung der verteilten und kollaborativen Geschäftsprozesse soll auch durch das Informationssystem richtig erkannt und verarbeitet werden. Zusammenschlüsse von Unternehmen zu großen Konzernen, aber auch das Outsourcing (das Weitergeben von Teilaufgaben) verändern zunehmend die Anforderungen, die an große Informationssysteme gestellt werden. Damit eng verbunden ist die Anforderung an die Informationstechnologie, Information und Wissen auch bei einer Verteilung der Wissenseinheiten (humane ebenso wie elektronisch erfassten Ressourcen) effizient und effektiv zur Verfügung stellen zu können. Die Aufgabe der vorliegenden Arbeit besteht infolgedessen darin, nach existierenden Mechanismen zu suchen, welche die Problematik der starken Verteilung von Informationseinheiten technisch abstrahiert und vereinfacht. Das heißt, diese Mechanismen sollen einen transparenten Zugang zu verteilten Informationseinheiten sowie eine bedarfsgerechte und effiziente Informationsauffindung ermöglichen. Hierfür ist eine semantische Vernetzung des kollektiven Wissens erforderlich, um zum Beispiel die Umsetzung von funktionalen Prozessen zu optimieren. Die einzelnen Kapitel der vorliegenden Arbeit stellen einen Rahmen aus übergeordneten Konzepten dar, die bei der Realisierung eines Informationssystems für große und geographisch verteilte Unternehmen insbesondere transnationale Konzerne - beachtet werden sollten. Der Untersuchungsbereich soll es ermöglichen, die darin behandelte Thematik speziell für die evaluierte Unternehmensform zumindest in allgemeiner Form zu behandeln, d.h. einen ersten Lösungsvorschlag zu formulieren. Die Gliederung der damit zusammenhängenden Schwerpunkte, und somit der prinzipielle Aufbau der vorliegenden Arbeit, wird im nächsten Unterkapitel kurz dargestellt. 1.3 Gliederung und Inhalt der Arbeit Aufbauend auf den Untersuchungsbereich - welcher die Kapiteln 2 bis 5 umfasst und respektive die Themen Wissensmanagement, Informationsmanagement, Datenmanagement und Wissensorganisation behandelt - werden ein erster allgemeiner Lösungsvorschlag und beispielhaft zwei für das Hyperwave Information System umgesetzte Applikationen im Gestaltungsbereich (Kapitel 6 und 7) erarbeitet und dargestellt. Teilbereiche aus dem vorgestellten Gestaltungsmodell wurden konkret für einen - in dieser Arbeit anonymisiert dargestellten - transnationalen technischen Konzern als Module implementiert (auf der Basis des Hyperwave Information Servers) und sind im Gestaltungsbereich beschrieben. Im Kapitel 2 Wissensmanagement werden die theoretischen Grundlagen und die praktischen Hintergründe im Bereich Knowledge Management untersucht. Dabei wird die heutzutage oft

27 Kapitel 1 - EINLEITUNG Seite 7 verwendete und stets unterschiedlich interpretierte Terminologie näher betrachtet. Unter dem Gesichtspunkt eines transnationalen Konzerns wird hier auf die informationstechnologische und betriebsspezifische Problematik der Wissensaufbereitung hingewiesen. Mit den aus Kapitel 2 gewonnenen Erkenntnissen wird im Kapitel 3 Informationsmanagement die technologische Seite von verteilten Informationssystemen behandelt. Die praxisrelevanten Einflussfaktoren und kritischen Aspekte, die für die Lösungssuche und somit die Konzeption einer verteilten Informationsarchitektur eine wichtige Rolle spielen, werden in diesem Kapitel dargelegt. Kapitel 4 Datenmanagement beschäftigt sich mit der physikalischen Verwaltung von Daten, insbesondere mit dem kritischen Aspekt der Datenreplikation in weltweit verteilten Systemarchitekturen. Zunächst werden die theoretischen Grundlagen im Bereich der verteilten Datenbanken und der Organisationsgedächtnisse eingeführt. Anschließend werden die unterschiedlichen Replikationsmechanismen analysiert. Es wird dabei vor allem versucht, die wichtigsten Entscheidungskriterien herauszufinden, um die Kernfragen was, wann und wie wird repliziert? zu beantworten. Der Bereich Wissensorganisation und die damit verwandten Disziplinen - wie zum Beispiel Document Management, Content Management, Information Retrieval, Resource Discovery, Library Science und Archival Science - werden im Kapitel 5 Wissensorganisation eingehend untersucht und gegenübergestellt. Weiters befasst sich Kapitel 5 mit dem Thema Semantik, wobei Metadaten und Ontologien den Schwerpunkt bilden. Die Hauptthemen des Kapitels 5 bilden aber die Abschnitte 5.3 Organisationssysteme und 5.4 Sichtweisen. Der Abschnitt Organisationssysteme befasst sich mit semantischen Begriffsstrukturen. Dabei werden die Themen Begriffslisten, Beziehungsstrukturen, Themenhierarchien (Klassifikationssysteme, Taxonomien und Kategoriesysteme) und Clustering ausführlich und aus der Sicht von transnationalen Konzernen untersucht. Der Abschnitt Sichtweisen präsentiert die Grundlagen von Wissenmodellierung und mapping sowie unterschiedliche Technologien der semantischen Wissenskartographie. Aufbauend auf die im Untersuchungsbereich gewonnenen Erkenntnisse, wird in Kapitel 6 Lösungsvorschlag ein erster Gesstaltungsvorschlag, welcher die allgemeinen Anforderungen eines transnationalen Konzerns erfüllen soll, vorgestellt. Es ist dies ein neuartiger, entwickelter Modellansatz - ein Framework zur Planung und Gestaltung von Intranetsystemen für transnationale Konzerne. Im Kapitel 7 Implementierung des Systems wird, anhand der konkreten Anforderungen eines anonymisiert dargestellten transnationalen Konzerns, ein komplettes Gestaltungsmodell für ein wissensbasiertes Informationssystem auf der Basis des Hyperwave Information Servers beschrieben. Zwei Teillösungen aus dem allgemeinen Modell werden anschließend als getrennte Module (Metadatensätze und News Applikation) ins Detail präsentiert. Im Kapitel 8 werden letztlich Rückschlüsse aus der gesamten Arbeit zusammengefasst. Erweiterungs- und Verbesserungsmöglichkeiten des in der vorliegenden Arbeit dargelegten Lösungsmodells werden im gleichen Kapitel aufgezählt

28 Kapitel 1 - EINLEITUNG Seite 8

29 Teil I - UNTERSUCHUNGSBEREICH Seite 9 Teil I UNTERSUCHUNGSBEREICH

30 Teil I - UNTERSUCHUNGSBEREICH Seite 10

31 Kapitel 2 - WISSENSMANAGEMENT Seite 11 Kapitel 2 Wissensmanagement Die Zukunft lebt vom Austausch des Wissens. Albert Einstein Mit diesem Kapitel soll das erste und grundlegendste mit einem modernen Informationssystem verfolgte Ziel, das Wissensmanagement, erläutert werden. Dabei wird zunächst auf die wichtigsten Definitionen bezüglich dieser Disziplin eingegangen. Da eine nähere Betrachtung dieser Grundlagen ein Themenkomplex für sich darstellt, und diese Diplomarbeit die Thematik aus der Sicht eines transnationalen Unternehmens behandelt, erhalten hier die mit Wissensmanagement verfolgten strategischen Ansätze mehr Bedeutung. Im Unterkapitel 2.2 Kritische Aspekte werden die für transnationale Konzerne wichtigsten Entscheidungskriterien und Anforderungen eines Wissensmanagementsystems präsentiert und analysiert. 2.1 Allgemeines Um den Begriff Wissensmanagement zu verstehen, benötigt man einerseits den zugrundeliegenden Wissensbegriff als Bausubstanz, und andererseits das Verständnis vom Managementbegriff als Steuerelement. Management als Steuerelement, weil man damit unternehmerische und menschliche Aspekte einer Organisation (d.h. Unternehmens- und Personalführung) zielgerichtet zu steuern versucht Wissen Das bekannteste Definitionsmodell für Wissen beruht auf einer begrifflichen Trennung von Daten, Information und Wissen innerhalb einer hierarchischen Sichtweise, wobei Daten an unterster Stelle platziert sind, da sie als Voraussetzung für die weitere Analysen gelten. Die Hierarchie stellt sowohl eine wertabhängige Anordnung als auch eine chronologische Abfolge dar [Rollett 2000]. Daten sind unstrukturierte, isolierte und kontext-unabhängige Fakten. Sie existieren einfach, und besitzen keine Bedeutung jenseits ihrer Existenz. Daten stellen die Grundlage für Information und Wissen dar [Rollett 2000]. Information gewinnt man aus vom Menschen bewerteten Daten. Informationen sind Daten, die eine Bedeutung durch assoziative Beziehungen bekommen: Information besteht aus Daten, die durch den Verstand von Personen gelaufen sind und aussagekräftig gefunden wurden. [Huang 1998] 1 Aus prozessorientierter Perspektive identifizieren Informationsmodelle unterschiedliche Mechanismen, durch die man Information aus Daten erstellen kann. Diese sind Kontextualisierung, Kategorisierung, Berechnung, Korrektur und Komprimierung [Davenport et al. 1997a]. 1 Information consists of data passed through a person s mind and found meaningful [Huang 1998].

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