Neues Mehrwertsteuergesetz Buchführung und Abrechnung, MWST- Kontrolle, Gruppenbesteuerung, Holding, Umstrukturierung, Meldeverfahren,

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Neues Mehrwertsteuergesetz Buchführung und Abrechnung, MWST- Kontrolle, Gruppenbesteuerung, Holding, Umstrukturierung, Meldeverfahren,"

Transkript

1 Neues Mehrwertsteuergesetz Buchführung und Abrechnung, MWST- Kontrolle, Gruppenbesteuerung, Holding, Umstrukturierung, Meldeverfahren, Andreas Russi dipl. Wirtschaftsprüfer, dipl. Experte in Rechnungslegung und Controlling, MWST-Experte FH, Partner KPMG AG, Mitglied des Kompetenzzentrums MWST der Treuhand-Kammer Beat Sutter Betriebsökonm FH, Teamchef Abteilung externe Prüfung, Hauptabteilung MWST Eidg. Steuerverwaltung Ziele Den Teilnehmenden sind die Änderungen, welche das neue Mehrwertsteuergesetz mit sich bringen, in den nachfolgend abgehandelten Themen bekannt Die Teilnehmenden wissen, welche Vorkehrungen getroffen werden müssen 2 1

2 Inhaltsübersicht Buchführung und Aufbewahrung, MWST-Abrechnung Gruppenbesteuerung Holdinggesellschaften Umstrukturierung und Vermögensübertragungen Kontrolle, Einschätzungsmitteilung Wagenhandelskontrolle Problematik mit Fahrzeugen Einlageensteuerung des Luxusanteils 3 Buchführung und Aufbewahrung, MWST-Abrechnung 2

3 Art. 70 Abs. 1 nmwstg Geschäftsbücher und Aufzeichnungen sind nach handelsrechtlichen Grundsätzen zu führen ESTV kann darüber hinausgehende Aufzeichnungspflichten erlassen wenn für ordnungsgemässe Erhebung der Steuer unerlässlich, z.b. im Zusammenhang mit» Gemischter Verwendung» Fiktivem Vorsteuerabzug 5 Fiktiver Vorsteuerabzug beim Bezug von gebrauchten Gegenständen Notwendige Aufzeichnungen Bezugskontrolle Lieferungskontrolle Lagerkontrolle Pro Gesamtheit separate Aufzeichnungen Grund Nachvollzug der Lieferung an Abnehmer im Inland 6 3

4 Abrechnungsformular (effektive Abrechnung) Erweiterte Deklarationsanforderungen Entgelte aus Übertragungen im Meldeverfahren (200) Eigenverbrauch (bisher 020) entfällt Entgelte aus optierten Leistungen (205) Abzüge:» Leistungen im Ausland (221)» Übertragung im Meldeverfahren (225) Einlageentsteuerung (410) Vorsteuerkorrektur bei gem. Verwendung, EV (415) Vorsteuerkürzungen; Nicht-Entgelte wie Subventionen, Kurtaxen usw. (420) Subventionen, Kurtaxen u.ä. (900) Spenden, Dividenden, Schadenersatz usw. (910) 7 Abrechnungsformular (effektive Abrechnung) Anpassungsbedarf hinsichtlich Erfassung der Informationen Anpassungsbedarf hinsichtlich der Umsatzabstimmung 8 4

5 Abrechnungsmethode Grundsatz: Soll-Methode (nach vereinbartem Entgelt) Ist-Methode weiterhin möglich; neu ohne Einschränkungen bezüglich Führen von Debitoren-/ Kreditorenbuchhaltung 9 Finalisierung im Rahmen Jahresabschluss, Art. 72 Abs. 1 nmwstg Implizite Pflicht zur Erstellung von Umsatzabstimmung Vorsteuerabstimmung Frist von 180 Tagen Beginn Ende Deklaration und Wirkung spätestens in Abrechnung resp. Abrechnungsperiode, in die der 180. Tag fällt Selbstanzeige 10 5

6 Mängel in zurückliegenden Perioden; Art. 72 Abs. 2 nmwstg Umsatzsteuer Vorsteuer Eingetretene Rechtskraft oder Verjährung beachten Deklaration Getrennt von den ordentlichen Abrechnungen 11 Art. 72 Abs. 3 nmwstg Form der Korrektur Trennung von den während des Jahres gemachten Deklarationen (Art. 129 nmwstgv) separates Korrekturformular? 12 6

7 Art. 72 Abs. 4 nmwstg Schwierig ermittelbare systematische Fehler Beispiele? Gewährung von Erleichterungen / Vereinfachungen durch die ESTV möglich 13 Kontrolle 7

8 Was zählt alles als Kontrolle? Klassische MWST-Revision vor Ort Das Einfordern und die Überprüfung von umfassenden Unterlagen durch die ESTV (Art. 78 Abs. 2 MWSTG) Die Kontrolle muss, ausser in begründeten Fällen, schriftlich angekündigt werden Art. 141 MWSTV: Das Einfordern von umfassenden Unterlagen liegt vor, wenn die Geschäftsbücher eines Geschäftsjahres verlangt werden, sei dies mit oder ohne den dazugehörigen Buchungsbelegen. Anmeldung Anforderungen an eine schriftliche Anmeldung: Grundsätzlich wie bis anhin Schreiben muss nicht eingeschrieben verschickt werden WICHTIG: die genaue Revisionsperiode muss definiert werden Konsequenzen der schriftliche Anmeldung: Die Verjährung wird unterbrochen, resp. eine neue Verjährungsfrist von 2 Jahren beginnt zu laufen (Art. 42 Abs. 3 MWSTG). Die Kontrolle muss demnach innert 2 Jahren abgeschlossen sein, ansonsten verjährt die vorgesehene Revisionsperiode 8

9 Kontrolle Art. 78 Abs. 5 nmwstg Die Kontrolle ist innert 360 Tagen seit Ankündigung mit einer Einschätzungsmitteilung abzuschliessen. Diese hält den Umfang der Steuerforderung in der kontrollierten Periode fest. Ist als Ordnungsfrist zu verstehen 17 Ablauf einer Kontrolle: 2. Durchführen einer Kontrolle vor Ort Abschluss der Kontrolle vor Ort Besprechung der Korrekturen mit dem Steuerpflichtigen Abgabe des Beiblattes zur Einschätzungsmitteilung (ESM) an Steuerpflichtige zwecks nochmaliger Prüfung ev. mit Treuhänder Die ESM hält den Umfang der Steuerforderung in der kontrollierten Periode fest (geschuldete Umsatzsteuer abzüglich anrechenbare Vorsteuer) Jede Kontrolle muss mit einer ESM abgeschlossen werden (Art. 78 Abs. 5 MWSTG). Zustellung der ESM von der ESTV 9

10 Einschätzungsmitteilung (ESM) Die ESM gilt als Verfügung und ist für die ESTV bindend Verfügungen können durch die Steuerpflichtigen innert 30 Tagen mit Einsprache angefochten werden 19 Gruppenbesteuerung 10

11 Gruppenbesteuerung Holding Stiftung der schönen Künste A B AA AB BA 21 Art. 13 Abs. 1 nmwstg Gruppenkreis Rechtsträger mit Sitz oder Betriebsstätte in der Schweiz Einheitlicher Leitung» Stimmenmehrheit» Vertrag» Kontrolle des Verhaltens Rechtsträger, die kein Unternehmen betreiben» Stiftungen (PVS sind ausgeschlossen)» Vereine Natürliche Personen» z.b. Versicherungsagenten 22 11

12 Gruppenbesteuerung Gruppenbildung Frei und damit steuersystematisch optimal möglich Einzige Schranke: Einheit der Unternehmung Bewilligung Durch die ESTV notwendig Schriftliche Erklärungen der einzelnen Mitglieder Nennung des Vertreters In der Schweiz ansässiges Mitglied der Gruppe, oder andere Person mit Wohn-/Geschäftssitz in der Schweiz 23 Gruppenbesteuerung Änderungen im Bestand Meldepflicht des Gruppenvertreters Zusammenschluss, Ein-/Austritt bedürfen ein Gesuch Zusammenschluss: Beginn der folgenden Steuerperiode (Normalfall) Beendigung / Austritt: Ende der laufenden Steuerperiode Eintritt während laufender Steuerperiode möglich Administrative und buchhalterische Erfordernisse Einheitlicher Bilanzstichtag; Ausnahme für Holdings Interne MWST-Abrechnung eines jeden Mitglieds 24 12

13 Mithaftung (Art. 15 Abs. 1 Bst. c nmwstg) Umfang in CHF: Steuer-, Zins- und Kostenforderungen Bussen ausgeschlossen Zeitlicher Umfang: nicht verjährte Steuerperioden Entziehen aus der Mithaftung nicht möglich bei eingeleiteter Betreibung gegen die MWST-Gruppe Vorliegen einer Steuernachforderung aufgrund einer Einschätzungsmitteilung Angekündigter Kontrolle Austritt aus der MWST-Gruppe Einschränkung der Mithaftung 25 Holdinggesellschaften 13

14 Holdinggesellschaften Das Erwerben, Halten und Veräussern von (qualifizierten) Beteiligungen stellt eine unternehmerische Tätigkeit dar Qualifizierte Beteiligung: Anteile am Kapital anderer Unternehmen zwecks dauernder Anlage Einräumung eines massgeblichen Einflusses Anteil von mindestens 10 Prozent am Kapital Eine unternehmerische Tätigkeit liegt auch vor, wenn keine steuerbaren Leistungen erzielt werden Freiwillige Unterstellung unter die Steuerpflicht möglich 27 Holdinggesellschaften Eine unternehmerische Tätigkeit berechtigt zum Vorsteuerabzug (Art. 28 und 29 Abs. 2 nmwstg) Berechtigung auf Vorleistungen für den Erwerb, z.b. für Beratung, Due Diligence, Transaktion das Halten, z.b. für Verwaltung, Konzernführung den Verkauf, z.b. für Beratung, Transaktion Massstab eigene unternehmerische Tätigkeit unternehmerische Tätigkeit der gehaltenen Unternehmen (Art. 29 Abs. 4 nmwstg, Kann-Vorschrift) 28 14

15 Holdinggesellschaften Wann können sich welche Probleme ergeben? Bei Holdings ohne eigene Infrastruktur; sachgerechte Verrechnung von Leistungen zwischen Tochtergesellschaft und Muttergesellschaft Bei Erzielung von ausgenommenen Umsätzen (z.b. Verkauf einer Beteiligung, Zinseinnahmen); gemischte Verwendung Bei Erhalt von Nicht-Entgelten (z.b. Dividendenerträge); gemischte Verwendung 29 Holdinggesellschaften Bei Holdings ohne eigene Infrastruktur Bisherige Regelungen werden weitergeführt Bei Erzielung von ausgenommenen Umsätzen, z.b. Zinseinnahmen; bisherige Regelung wird weitergeführt Erwerb, Halten und Veräussern von Beteiligungen» Umfang des Anspruchs auf Vorsteuerabzug bemisst sich nach der unternehmerischen Tätigkeit der Beteiligung Effektive Ermittlung aufgrund Abschluss des letzten Geschäftsjahres» Liegen diese Informationen nicht vor: annäherungsweise Ermittlung aufgrund der unternehmerischen Tätigkeit des gesamten Konzerns 30 15

16 Fallbeispiel 1 Die Holding A des Konzerns A (Pharmazie) erzielt folgende Umsätze: Beteiligungserträge: Dividenden Konzerngesellschaften Inland CHF 10'000'000 Dividenden Konzerngesellschaften Ausland CHF 10'000'000 Zinserträge: Konzerngesellschaften Inland CHF 8'000'000 Konzerngesellschaften Ausland CHF 4'000'000 Die Holding A hat aufgrund ihrer unternehmerischen Tätigkeit im Sinne von Artikel 9 MWSTV auf die Befreiung von der Steuerpflicht verzichtet, d.h. sich freiwillig der Steuerpflicht unterstellt. Basis für Berechnung eines sachgerechten Vorsteuerabzugs? a) ER Holdinggesellschaft? b) ER Konzern? 31 Fallbeispiel 1 - Lösung Basis Erfolgsrechnung der Holdinggesellschaft Die Beteiligungserträge sind als Nicht-Entgelte für die Beurteilung des Vorsteuerabzugs nicht relevant. Die Zinserträge sind gemäss Artikel 21 Ziffer 19 Buchstabe a MWSTG von der Steuer ausgenommen. Für diese Finanzerträge hat die Holding A somit eine Vorsteuerkorrektur von 0,02 % der Zinseinnahmen vorzunehmen, somit wie folgt: 0,02 % von CHF 12'000'000 (CHF 8'000' '000'000) CHF 2'

17 Fallbeispiel 1 Lösung (Forts.) Basis Erfolgsrechnung des Konzerns Für die restliche Vorsteuer, die im Zusammenhang mit der Konzernführung steht, kann die Holding A den Vorsteuerabzug entsprechend der Zusammensetzung des weltweit erzielten Umsatzes (ohne Berücksichtigung der Beteiligungs- und Zinserträge) geltend machen. Sofern von diesem restlichen Konzernumsatz 95 % oder mehr aufgrund des schweizerischen MWSTG steuerbar sind, kann die Vorsteuer im Zusammenhang mit der Konzernführung voll abgezogen werden. 33 Fallbeispiel 2 Der Konzern "Bau" besteht ausschliesslich aus Gesellschaften im Inland. Die Mehrheit dieser Konzern-Gesellschaften sind Mitglied einer MWST-Gruppe. Die Holding E ist aber nicht Mitglied dieser MWST-Gruppe. Aufgrund der Konzern-Erfolgsrechnung erzielt der Konzern "Bau" folgende Umsätze: Umsatz aus Hoch- und Tiefbau CHF 240'000'000 Umsatz aus Planung und Generalunternehmung CHF 65'000'000 Verkauf von Immobilien (optiert) CHF 24'000'000 Verkauf von Immobilien (nicht optiert) CHF 42'000'000 Verkauf von Land CHF 16'000'000 Zinserträge CHF 4'000'000 Total Umsatz CHF 391'000' Wie lässt sich eine sachgerechte Vorsteuerabzugsquote ermitteln? 34 17

18 Fallbeispiel 2 - Lösung Basis Erfolgsrechnung der Holdinggesellschaft Die Zinserträge sind für die Ermittlung der Vorsteuerabzugsquote im Zusammenhang mit der Konzernführung nicht zu berücksichtigen (sofern erforderlich ist die Vorsteuerkorrektur mit der Pauschale von 0,02% vorzunehmen). 35 Fallbeispiel 2 Lösung (Forts.) Basis Erfolgsrechnung des Konzerns Ermittlung der Vorsteuerabzugsquote: Steuerbare Umsätze: Umsatz aus Hoch- und Tiefbau CHF 240'000'000 Umsatz aus Planung und Generalunternehmung CHF 65'000'000 Verkauf von Immobilien (optiert) CHF 24'000'000 Total steuerbare Umsätze CHF 329'000' % Von der Steuer ausgenommene Umsätze: Verkauf von Immobilien (nicht optiert) CHF 42'000'000 Verkauf von Land CHF 16'000'000 Total von der Steuer ausgenommene Umsätze CHF 58'000' % Total massgebender Umsatz CHF 387'000' % Die Holding E kann die Vorsteuern auf den Aufwendungen im Zusammenhang mit der Konzernführung zu % geltend machen

19 Umstrukturierung und Vermögensübertragung Meldeverfahren Meldung bei Umstrukturierungen Übertragung Gesamt- oder Teilvermögen im Rahmen einer Gründung, Liquidation, Umstrukturierung» Grenze von CHF (Steuerbetrag) oder» Veräusserung an eng verbundene Person 38 19

20 Meldeverfahren Ablauf und Deklaration Formular 764 / Meldung im Rahmen der ordentlichen Abrechnung - keine 30-tägige Frist mehr! - Formular (neu) für Übertragung von Grundstücken oder Teilen davon Deklaration - Übertragungspreis in Ziffer 200 (Total Entgelt) - Abzug in Ziffer 225 Bei Anwendung Meldeverfahren, Vermerk auf Rechnung 39 Meldeverfahren Übrige Neuerungen Übernahme Bemessungsgrundlage und Verwendungsgrad des Veräusserers (Art. 38 Abs. 4 MWSTG) - Vermutung vollumfänglich für zum Vorsteuerabzug berechtigt (Art. 106 MWSTV) - anderer Verwendungsgrad ist nachzuweisen Bei Nichtanwendung des Meldeverfahrens keine Anordnung mehr durch ESTV sofern Steuerforderung gesichert bzw. bezahlt (Art. 38 Abs. 5 MWSTG) 40 20

21 Meldeverfahren Freiwillige Anwendung möglich bei Immobilien aber auch in anderen Fällen, wo gewichtige Interessen der übertragenden Person vorliegen 41 21

BENNO FREI. Das. Mehrwertsteuer- Handbuch für die Praxis. 5. erweiterte und aktualisierte Auflage. Ci COSMOS

BENNO FREI. Das. Mehrwertsteuer- Handbuch für die Praxis. 5. erweiterte und aktualisierte Auflage. Ci COSMOS BENNO FREI Das Mehrwertsteuer- Handbuch für die Praxis 5. erweiterte und aktualisierte Auflage Ci COSMOS Inhaltsverzeichnis 1 1.1 1.1.1 1.1.2 1.1.3 1.2 1.3 2 2.1 2.2 2.3 2.3.1 2.3.2 2.3.3 2.3.4 2.4 2.4.1

Mehr

2. Aufbewahrungspflicht Geschäftsbücher, Belege, Geschäftspapiere und. aufzubewahren (Art. 70 MWStG)

2. Aufbewahrungspflicht Geschäftsbücher, Belege, Geschäftspapiere und. aufzubewahren (Art. 70 MWStG) Mehrwertsteuer-Checkliste Nr. Prüfungsbereich: 1. Abrechnungsformular: Das Abrechnungsformular ist korrekt ausgefüllt, zu unterzeichnen und fristgerecht (innert 60 Tagen) der ESTV einzureichen. Es sind

Mehr

Mehrwertsteuer 2010. Änderungen des Mehrwertsteuergesetzes und der Mehrwertsteuerverordnung per 01.01.2010. verfasst von

Mehrwertsteuer 2010. Änderungen des Mehrwertsteuergesetzes und der Mehrwertsteuerverordnung per 01.01.2010. verfasst von Mehrwertsteuer 2010 Änderungen des Mehrwertsteuergesetzes und der Mehrwertsteuerverordnung per 01.01.2010 verfasst von Redi AG, Treuhand Fredy Märki Frauenfeld Tel. 052 725 09 30 im Auftrag von FB Alter

Mehr

O r i e n t i e r u n g

O r i e n t i e r u n g Das neue MWSt-Gesetz Inkraftsetzung auf den 1. nuar 2010 eine O r i e n t i e r u n g Erstellt am 31. Oktober 2009 MANN HERBERT FÜR PERSÖNLICHE LÖSUNGEN Inhaltsverzeichnis 1. Die wichtigsten Änderungen

Mehr

Botschaft MWST-Reform

Botschaft MWST-Reform Botschaft MWST-Reform MWST-Konsultativgremium 14. Mai 2008 Botschaft (1) Überarbeitung des Gesetzesentwurfs aufgrund der Beschlüsse des Bundesrates vom nuar 2008: Sammelbotschaft mit zwei unabhängigen

Mehr

Häufig gestellte Fragen zum neuen MWST-Gesetz 2010

Häufig gestellte Fragen zum neuen MWST-Gesetz 2010 Häufig gestellte Fragen zum neuen MWST-Gesetz 2010 Die folgenden Informationen entstammen der täglichen Praxis. Jeder konkrete Einzelfall muss aber individuell bearbeitet werden! Wir stehen für Auskünfte

Mehr

Beispiel: Nutzungsänderung eines Gebäudes mit werterhaltenden und wertvermehrenden Aufwendungen bzw. Grossrenovation

Beispiel: Nutzungsänderung eines Gebäudes mit werterhaltenden und wertvermehrenden Aufwendungen bzw. Grossrenovation Beispiel: Nutzungsänderung eines Gebäudes mit werterhaltenden und wertvermehrenden Aufwendungen bzw. Grossrenovation Die steuerpflichtige Maschinenfabrik Künzli AG in Musterhausen (Abrechnungsart: vereinbart

Mehr

Sage 50. Neues MWSTG 2010. 1. Einleitung. 1.1 Versionshinweis

Sage 50. Neues MWSTG 2010. 1. Einleitung. 1.1 Versionshinweis Sage 50 Neues MWSTG 2010 1. Einleitung Der Gesetzgeber hat am 12. Juni 2009 das neue Bundesgesetz über die Mehrwertsteuer verabschiedet (nmwstg). Es tritt am 1. Januar 2010 in Kraft. Die wichtigsten Ziele

Mehr

vom Zweiter Entwurf 30. April 2013 MWST-Info 21 Neue Steuerpflichtige

vom Zweiter Entwurf 30. April 2013 MWST-Info 21 Neue Steuerpflichtige 1 Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV Hauptabteilung Mehrwertsteuer MWST-Info 21 Neue Steuerpflichtige 30.04.2013 vor Übersetzung, nach der Vernehmlassung durch das

Mehr

MWST-Gesetz konkret. Er fahrungen, neue Publikationen, schwerpunktmässige Vertiefung

MWST-Gesetz konkret. Er fahrungen, neue Publikationen, schwerpunktmässige Vertiefung MWST-Gesetz konkret. Er fahrungen, neue Publikationen, schwerpunktmässige Seminar vom 13. September 2012, Zürich (1. Durchführung Nr. 212 040) Seminar vom 6. Dezember 2012, Bern (2. Durchführung Nr. 212

Mehr

Liechtensteinische Treuhandkammer

Liechtensteinische Treuhandkammer ische Treuhandkammer 7. Praxisschulung 8. April 2014 im SAL / Schaan Referent Max Gross Bezugsteuer auf Dienstleistungsimporten Hinweis Dieser Vortrag beschränkt sich aus zeitlichen Gründen auf den Bezug

Mehr

Sage50. Neue MWST-Verordnung per 01.01.2010. Verbuchung und Deklaration von Privatanteilen und Eigenverbrauch

Sage50. Neue MWST-Verordnung per 01.01.2010. Verbuchung und Deklaration von Privatanteilen und Eigenverbrauch Sage50 Neue MWST-Verordnung per 01.01.2010 Verbuchung und Deklaration von Privatanteilen und Eigenverbrauch Bei der Einzelunternehmung Bei juristischen Personen Sage Schweiz AG D4 Platz 10 CH-6039 Root

Mehr

MWST-Gesetz konkret. Erfahrungen, neue Publikationen, schwerpunktmässige Vertiefung

MWST-Gesetz konkret. Erfahrungen, neue Publikationen, schwerpunktmässige Vertiefung MWST-Gesetz konkret. Erfahrungen, neue Publikationen, schwerpunktmässige Vertiefung Seminar vom 17. September 2013, Zürich (1. Durchführung Nr. 213 047) Seminar vom 5. Dezember 2013, Bern (2. Durchführung

Mehr

Übersicht über die wichtigsten Änderungen des neuen Mehrwertsteuergesetzes

Übersicht über die wichtigsten Änderungen des neuen Mehrwertsteuergesetzes Übersicht über die wichtigsten Änderungen des neuen Mehrwertsteuergesetzes Diese Informationsbroschüre gibt einen Überblick über die wichtigsten Änderungen und Neuerungen, die das im Juni 2009 von National-

Mehr

Neue Steuerpflichtige

Neue Steuerpflichtige Januar 2010 www.estv.admin.ch MWST-Info 21 Neue Steuerpflichtige Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV Vorbemerkungen Begriffe, die eine weibliche und eine männliche

Mehr

Mehrwertsteuer 2010. Seite 1 von 13

Mehrwertsteuer 2010. Seite 1 von 13 Mehrwertsteuer 2010 Das neue MwSt Gesetz ab 2010 und die Erhöhung ab 2011... 2 Anhebung Mehrwertsteuersätze erst auf 1. Januar 2011... 2 Eintritt in die Steuerpflicht... 2 Wegfall der Steuerpflicht...

Mehr

Mehrwertsteuer 2010. Skip5 AG Achslenstrasse 15 CH-9016 St. Gallen Tel. +41 71 282 46 36 Fax +41 71 282 46 47 www.skip5.com info@skip5.

Mehrwertsteuer 2010. Skip5 AG Achslenstrasse 15 CH-9016 St. Gallen Tel. +41 71 282 46 36 Fax +41 71 282 46 47 www.skip5.com info@skip5. Mehrwertsteuer 2010 Mehrwertsteuer 2010... 1 Das neue MWST Gesetz ab 2010 und die Erhöhung ab 2011... 2 Anhebung Mehrwertsteuersätze erst auf 1. Januar 2011... 2 Eintritt in die Steuerpflicht... 2 Wegfall

Mehr

Übersicht über die wichtigsten Änderungen des neuen Mehrwertsteuergesetzes

Übersicht über die wichtigsten Änderungen des neuen Mehrwertsteuergesetzes 605.510.01 Informationsbroschüre Nr. 01.01 Übersicht über die wichtigsten Änderungen des neuen Mehrwertsteuergesetzes Diese Informationsbroschüre gibt einen Überblick über die wichtigsten Änderungen und

Mehr

Januar 2010 www.estv.admin.ch. MWST-Info 12. Saldosteuersätze. Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV

Januar 2010 www.estv.admin.ch. MWST-Info 12. Saldosteuersätze. Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV Januar 2010 www.estv.admin.ch MWST-Info 12 Saldosteuersätze Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV Vorbemerkungen Begriffe, die eine weibliche und eine männliche Form

Mehr

Mehrwertsteuer Pierre Scheuner erstellt/aktualisiert: November 2011/Juli 2013 COSMOS VERLAG AG

Mehrwertsteuer Pierre Scheuner erstellt/aktualisiert: November 2011/Juli 2013 COSMOS VERLAG AG Steuern kompakt! Mehrwertsteuer Pierre Scheuner erstellt/aktualisiert: November 2011/Juli 2013 COSMOS VERLAG AG Mehrwertsteuer Der nachfolgende Beitrag fasst auf kompakte Art und Weise die wichtigsten

Mehr

Wichtige Änderungen im Schweizer Mehrwertsteuerrecht ab 01.01.2010

Wichtige Änderungen im Schweizer Mehrwertsteuerrecht ab 01.01.2010 Wichtige Änderungen im Schweizer Mehrwertsteuerrecht ab 01.01.2010 1. Einleitung Zum 01.01.2010 wird in der Schweiz ein neues Mehrwertsteuergesetz (im Folgenden: nmwstg) in Kraft treten. Das neue Gesetz

Mehr

Info. recht steuern interessant. Lieferung eines Gegenstandes aus dem Ausland in die Schweiz (Zweiparteienverhältnis) juni 2014 www.bdo.

Info. recht steuern interessant. Lieferung eines Gegenstandes aus dem Ausland in die Schweiz (Zweiparteienverhältnis) juni 2014 www.bdo. Info juni 2014 www.bdo.ch recht steuern interessant im griff xxxxx warenlieferungen aus dem ausland in die schweiz aus Sicht (3. der Teil) mwst Beim Warenimport können Fehler entstehen, welche zur Verweigerung

Mehr

Lieferanten Unternehmung Kunden. Unternehmung versteuert den geschaffenen Mehrwert

Lieferanten Unternehmung Kunden. Unternehmung versteuert den geschaffenen Mehrwert 1. Leistungsziele Leistungsziel 3.4.1.5 Kaufleute erklären, wie die grundsätzlich funktioniert. Sie können das offizielle Formular für einfache Beispiele korrekt ausfüllen. Begriffe Funktionsprinzip der,

Mehr

Mehrwertsteuer und Fremdwährungen (z.b. Euro)

Mehrwertsteuer und Fremdwährungen (z.b. Euro) 610.545.21 Merkblatt Nr. 21 Mehrwertsteuer und Fremdwährungen (z.b. Euro) Gültig ab 1. Januar 2008 Die in dieser Publikation enthaltenen Informationen sind als Ergänzung zur Wegleitung zur Mehrwertsteuer

Mehr

Praktische Hinweise für die Mehrwertsteuerabrechnung, Berichtigungsabrechnung (Jahresabstimmung)

Praktische Hinweise für die Mehrwertsteuerabrechnung, Berichtigungsabrechnung (Jahresabstimmung) 12 Praktische Hinweise für die Mehrwertsteuerabrechnung, Korrekturabrechnung und Berichtigungsabrechnung (Jahresabstimmung) 1. Einleitung VON DR. MANUEL VOGEL Mit dem Mehrwertsteuergesetz und den entsprechenden

Mehr

Neuerungen bei der selbständigen Erwerbstätigkeit aufgrund der Unternehmenssteuerreform II

Neuerungen bei der selbständigen Erwerbstätigkeit aufgrund der Unternehmenssteuerreform II 090 Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Verrechnungssteuer, Stempelabgaben Direkte Bundessteuer Bern, 6. Dezember 2009 Kreisschreiben

Mehr

0 Inhaltsverzeichnis 1

0 Inhaltsverzeichnis 1 1 Umsatzbesteuerung in Österreich, der Schweiz und in Deutschland Erläuterungen und Texte Von Dr. Wolfram Birkenfeld Richter am Bundesfinanzhof a.d. Mag. Dr. Hannes Gurtner Steuerberater, Wirtschaftsprüfer

Mehr

Ausführungen über die Mehrwertsteuerpflicht von Amateur-Fussballvereinen

Ausführungen über die Mehrwertsteuerpflicht von Amateur-Fussballvereinen Ausführungen über die Mehrwertsteuerpflicht von Amateur-Fussballvereinen 1. Einleitung Die folgenden Ausführungen basieren auf dem Mehrwertsteuergesetz (MWSTG) vom 12.9.2009 und der Verordnung über das

Mehr

MWST- INFO 2012 /05 AKTUELLE INFORMATIONEN DER VON GRAFFENRIED AG TREUHAND ZUR MEHRWERTSTEUER UNTERLAGEN UND ANLEITUNGEN DER ESTV SEITE 1

MWST- INFO 2012 /05 AKTUELLE INFORMATIONEN DER VON GRAFFENRIED AG TREUHAND ZUR MEHRWERTSTEUER UNTERLAGEN UND ANLEITUNGEN DER ESTV SEITE 1 September 2012 MWST- INFO 2012 /05 AKTUELLE INFORMATIONEN DER VON GRAFFENRIED AG TREUHAND ZUR MEHRWERTSTEUER INHALTSVERZEICHNIS UNTERLAGEN UND ANLEITUNGEN DER ESTV SEITE 1 ABGRENZUNG SUBVENTIONEN/STEUERBARE

Mehr

Neues Rechnungslegungsrecht; Vereinfachte/eingeschränkte Buchführung und die MWST

Neues Rechnungslegungsrecht; Vereinfachte/eingeschränkte Buchführung und die MWST Januar 2010 www.estv.admin.ch MWST-Praxis-Info 06 Neues Rechnungslegungsrecht; Vereinfachte/eingeschränkte Buchführung und die MWST Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Steuerverwaltung

Mehr

Halbtagesseminar. Montag, 13. Dezember 2010 (Vormittag) im Swissôtel, Zürich-Oerlikon

Halbtagesseminar. Montag, 13. Dezember 2010 (Vormittag) im Swissôtel, Zürich-Oerlikon MEHRWERTSTEUER- SEMINAR 1 JAHR MEHRWERTSTEUERGESETZ 2010 Halbtagesseminar Montag, 13. Dezember 2010 (Vormittag) im Swissôtel, Zürich-Oerlikon Dienstag, 14. Dezember 2010 (Vormittag) im Hotel Kursaal Allegro,

Mehr

Info MWST. recht steuern interessant xxxxx. (3. vermietung Teil) von liegenschaften. august 2014 www.bdo.ch

Info MWST. recht steuern interessant xxxxx. (3. vermietung Teil) von liegenschaften. august 2014 www.bdo.ch Info august 2014 www.bdo.ch recht steuern interessant im griff xxxxx MWST (3. vermietung Teil) von liegenschaften Die Vermietung einer Betriebsliegenschaft oder eines Büros, Lagers oder Magazins erscheint

Mehr

Erfordernisse einer Rechnung

Erfordernisse einer Rechnung Erfordernisse einer Rechnung Wann muss ein Unternehmer Rechnungen ausstellen? Der Unternehmer ist nach dem Umsatzsteuergesetz verpflichtet Rechnungen auszustellen, wenn er Umsätze an andere Unternehmer

Mehr

Steuerausscheidung von Versicherungsgesellschaften

Steuerausscheidung von Versicherungsgesellschaften Steuerausscheidung von Versicherungsgesellschaften Kreisschreiben 23 - vom 21. November 2006 1. Vorbemerkung Das vorliegende Kreisschreiben ist das Ergebnis einer von der Schweizerischen Steuerkonferenz

Mehr

Erfordernisse einer Rechnung

Erfordernisse einer Rechnung Erfordernisse einer Rechnung Wann muss ein Unternehmer Rechnungen ausstellen? Der Unternehmer ist nach dem Umsatzsteuergesetz verpflichtet Rechnungen auszustellen, wenn er Umsätze an andere Unternehmer

Mehr

WSCAR Saldobesteuerung

WSCAR Saldobesteuerung WSCAR Saldobesteuerung Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung... 2 1.1 Ertragskonten mit Umsatzsteuer... 2 1.2 Aufwandkonten mit Vorsteuer... 3 2 Saldobesteuerung (Vorarbeiten)... 4 2.1 Konto eröffnen... 4 2.2

Mehr

Die schweizerische Mehrwertsteuer

Die schweizerische Mehrwertsteuer www.pwc.ch Die schweizerische Mehrwertsteuer Das neue Gesetz per 1.1.2011 Vorwort Sehr geehrte Kundinnen und Kunden Sehr geehrte Leserinnen und Leser Die vorliegende Broschüre ist eine handliche Ausgabe

Mehr

Hauptabteilung Mehrwertsteuer

Hauptabteilung Mehrwertsteuer Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV Administration fédérale des contributions AFC Amministrazione federale delle contribuzioni AFC Administraziun federala da taglia AFT Hauptabteilung Mehrwertsteuer Spezialbroschüre

Mehr

19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG)

19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) 19 Abs. 1 Umsatzsteuergesetz (UStG) Kleinunternehmerinnen/ Kleinunternehmer Nach 19 Abs. 1 UStG wird die für Umsätze im Sinne des 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG geschuldete Steuer von den Kleinunternehmern (vgl.

Mehr

Buchführung und Rechnungsstellung

Buchführung und Rechnungsstellung Januar 2010 www.estv.admin.ch MWST-Info 16 Buchführung und Rechnungsstellung Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV Vorbemerkungen Begriffe, die eine weibliche und eine

Mehr

Neues Rechnungslegungsrecht. Herbert Bühlmann 18. September 2013

Neues Rechnungslegungsrecht. Herbert Bühlmann 18. September 2013 Neues Rechnungslegungsrecht Herbert Bühlmann 18. September 2013 Rechnungslegungsrecht 2 Inhalt Teil 1: Zusammenfassung Gesetzesänderung, insbesondere der steuerlich relevante Änderungen Teil 2: Umsetzung

Mehr

Mehrwertsteuer, allgemeine Aspekte, speziell betreffend Immobilien

Mehrwertsteuer, allgemeine Aspekte, speziell betreffend Immobilien Mehrwertsteuer, allgemeine Aspekte, speziell betreffend Immobilien Efficiency Club Zürich, 22. August 2007 Christoph Nef lic. oec. HSG., dipl. Steuerexperte, Partner Tax Advisors & Associates AG Gartenstrasse

Mehr

Die schweizerische Mehrwertsteuer

Die schweizerische Mehrwertsteuer www.pwc.ch/mwst Die schweizerische Mehrwertsteuer Das aktuelle Gesetz per 1.1.2015 Jahre MWST Mit den Experten von PwC Vorwort Sehr geehrte Kundinnen und Kunden, sehr geehrte Leserinnen und Leser Die

Mehr

MEHRWERTSTEUER KURSANGEBOT 2015

MEHRWERTSTEUER KURSANGEBOT 2015 MEHRWERTSTEUER KURSANGEBOT 2015 Prüfung Treuhand Beratung KURSÜBERSICHT 2015 MWST-Grundkurs (08.45-17.00 Uhr) Aarau Di, 21. April 2015 BDO AG, Aarau Zürich Do, 30. April 2015 BDO AG, Zürich Luzern Mi,

Mehr

«Kompetenz-Zertifikat für Finanzbuchhaltung, Steuern und Recht in der Schweiz»

«Kompetenz-Zertifikat für Finanzbuchhaltung, Steuern und Recht in der Schweiz» «Kompetenz-Zertifikat für Finanzbuchhaltung, Sozialversicherungen, Steuern und Recht in der Schweiz» Konzentriertes Know-how in 4 Modulen für ausländische Fachkräfte im nationalen Business Ist man in Sachen

Mehr

Dr. oec. Hans Peter Bieri

Dr. oec. Hans Peter Bieri Mitglied der Steuer-, Finanz- und Wirtschaftsberatung Gesellschaftsgründungen und umwandlungen Unternehmensbewertungen Nachfolgeregelungen Revisionen Buchhaltungen, Abschlussberatungen Mattenstrasse 34,

Mehr

Mehrwertsteuer Netzwerkanlass der veb.ch Regionalgruppe Bern Espace Mittelland

Mehrwertsteuer Netzwerkanlass der veb.ch Regionalgruppe Bern Espace Mittelland Mehrwertsteuer Netzwerkanlass der veb.ch Regionalgruppe Bern Espace Mittelland Andreas Russi Bern, 17. September 2013 Agenda I Bedeutung der Mehrwertsteuer national und international II Trends III Was

Mehr

VERKAUF EINER BETEILIGUNG AN EINER KAPITALGESELL- SCHAFT ( SHARE DEAL )

VERKAUF EINER BETEILIGUNG AN EINER KAPITALGESELL- SCHAFT ( SHARE DEAL ) VERKAUF EINER BETEILIGUNG AN EINER KAPITALGESELL- SCHAFT ( SHARE DEAL ) STEUERFREIER KAPITALGEWINN? JA, ABER! (Serie Nachfolgeplanung Teil 6) Bei Nachfolgeplanungen wird vom Verkäufer bevorzugt ein Share

Mehr

LÖSUNG Übungsfall: Umsatzsteuer

LÖSUNG Übungsfall: Umsatzsteuer LÖSUNG Übungsfall: Umsatzsteuer HINWEIS: Das Jahr 03 entspricht dem aktuellen Jahr! Hartmut Freytag ist Unternehmer, da er eine gewerbliche Tätigkeit nachhaltig mit Einnahmenerzielungsabsicht selbständig

Mehr

Kapitaleinlageprinzip

Kapitaleinlageprinzip Kapitaleinlageprinzip Aktuelle Entwicklungen Steuerseminar Kanton LU 13.9.2011 Kapitaleinlageprinzip Agenda Referat behandelt zwei Schwerpunkte: Politische Entwicklungen seit Einführung 1.1.2011 Beispiele

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Zweiter Teil: Besteuerung der natürlichen Personen 21

Inhaltsverzeichnis. Zweiter Teil: Besteuerung der natürlichen Personen 21 Inhaltsverzeichnis Art. Vorwort Autorinnen und Autoren Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Literatur- und Materialienverzeichnis V VII XI XVII XXXI Teilband a Erster Teil: Allgemeine Bestimmungen

Mehr

Die Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen Steuerrückstellungen C51/4 Die Steuerrückstellungen aus Sicht der Mehrwertsteuer Gerhard Schafroth, Dr. iur. Anwalt, dipl. Steuerexperte, Partner SwissVAT, Zürich www.swissvat.ch; Gerhard.Schafroth@SwissVAT.ch

Mehr

1. Leistungsempfänger ist kein Unternehmer ( 3a Abs. 1 UstG)

1. Leistungsempfänger ist kein Unternehmer ( 3a Abs. 1 UstG) Der neue Ort der sonstigen Leistung im Sinne des UstG Änderung seit dem 01. Januar 2010 I. Allgemeines Die Umsatzsteuer ist eine Steuer, die den Austausch von Leistungen (= Umsatz) besteuert. Sie ist eine

Mehr

«Übertragung mit Meldeverfahren» Änderungen beim Merkblatt Nr. 11

«Übertragung mit Meldeverfahren» Änderungen beim Merkblatt Nr. 11 «Übertragung mit Meldeverfahren» Änderungen beim Merkblatt Nr. 11 Mit dem Ausfüllen des neuen Formulars Nr. 764 ist es nicht getan! Maureen Burgener & Christina Meier-Tirinzoni, Bern* 332 1. Einleitung

Mehr

Kontoeigenschaften prüfen und korrigieren

Kontoeigenschaften prüfen und korrigieren Kontoeigenschaften prüfen und korrigieren Starten Sie Lexware scout Buchhaltung entweder direkt über die Schaltfläche auf der Startseite oder über das Menü Extras. Die Kontodaten der aktuellen Firma werden

Mehr

Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht

Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht Kleinunternehmer im Umsatzsteuerrecht Ein Merkblatt der Industrie- und Handelskammer Hannover Kleinunternehmer brauchen für die von ihnen ausgeführten Umsätze keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abzuführen

Mehr

Bundesgesetz über eine Anpassung des DBG und des StHG an die Allgemeinen Bestimmungen des StGB

Bundesgesetz über eine Anpassung des DBG und des StHG an die Allgemeinen Bestimmungen des StGB Vorlage der Redaktionskommission für die Schlussabstimmung Bundesgesetz über eine Anpassung des DBG und des StHG an die Allgemeinen Bestimmungen des StGB vom 26. September 2014 Die Bundesversammlung der

Mehr

Das Leasing und die Mehrwertsteuer

Das Leasing und die Mehrwertsteuer Stephanie Purtschert Hess Das Leasing und die Mehrwertsteuer 1 Das Leasing und die Mehrwertsteuer Ziel des vorliegenden Artikels ist es, in einem ersten Teil die verschiedenen Erscheinungsformen des Leasings

Mehr

SIST Frühlingsgespräche 2015. Mehrwertsteuer für einmal einfach?!

SIST Frühlingsgespräche 2015. Mehrwertsteuer für einmal einfach?! SIST Frühlingsgespräche 2015 Mehrwertsteuer für einmal einfach?! Agenda A MWST und kollektive Kapitalanlagen B MWST-Ausnahme - Wirkung - Anwendungsbereich C Systembrüche Chancen und Risiken D Quintessenz

Mehr

(Änderung vom...; Beilagen zur Steuererklärung und Verfolgungsverjährung bei Steuerdelikten)

(Änderung vom...; Beilagen zur Steuererklärung und Verfolgungsverjährung bei Steuerdelikten) 1 Antrag des Regierungsrates vom 29. April 2015 5187 Steuergesetz (Änderung vom............; Beilagen zur Steuererklärung und Verfolgungsverjährung bei Steuerdelikten) Der Kantonsrat, nach Einsichtnahme

Mehr

Reglement über das Finanzwesen der römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich (Finanzreglement)

Reglement über das Finanzwesen der römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich (Finanzreglement) Reglement über das Finanzwesen der römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich (Finanzreglement) (vom 27. September 1984) 1 Erlassen von der Synode der römisch-katholischen Körperschaft, gestützt

Mehr

Das Wichtigste aus Recht, Steuern und Wirtschaft

Das Wichtigste aus Recht, Steuern und Wirtschaft Das Wichtigste aus Recht, Steuern und Wirtschaft Dezember 2014 Inhaltsverzeichnis Jede Lohnabrechnung muss schriftlich erfolgen... 2 Revision garantiert keine fehlerlosen Mehrwertsteuer-Abrechnungen...

Mehr

QuoVATis Masterclass 2011 Besuchen Sie unsere MWST-Kurse

QuoVATis Masterclass 2011 Besuchen Sie unsere MWST-Kurse www.pwc.ch/academy Mehrwertsteuerfragen erfolgreich lösen QuoVATis Masterclass 2011 Besuchen Sie unsere MWST-Kurse 2. 5. Mai 2011, PwC Zürich Eine Veranstaltung der Academy von PwC für Mehrwertsteuerverantwortliche

Mehr

Mehrwertsteuer (MWST) System der MWST, Allgemeine Informationen zur MWST

Mehrwertsteuer (MWST) System der MWST, Allgemeine Informationen zur MWST Modul C 1 Mehrwertsteuer (MWT) ystem der MWT, Allgemeine Informationen zur MWT Theorie-andout 1/5 ystem der MWT Die Mehrwertsteuer (MWT) belastet den Endverbrauch (Konsum) im Inland. ie ist eine indirekte

Mehr

Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer

Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer Dreiecksgeschäfte in der Umsatzsteuer Was versteht man unter einem Dreiecksgeschäft? Ein Dreiecksgeschäft ist ein Sonderfall des Reihengeschäftes. Die Grundregeln des Reihengeschäftes sind im Infoblatt

Mehr

Stundensätze (exkl. MWST) Preise in CHF Mandatsleiter 198 Abschluss der Jahresrechnung. Steuer- und Unternehmensberatung.

Stundensätze (exkl. MWST) Preise in CHF Mandatsleiter 198 Abschluss der Jahresrechnung. Steuer- und Unternehmensberatung. Stundensätze (exkl. MWST) Preise in CHF Mandatsleiter 198 Abschluss der Jahresrechnung. Steuer- und Unternehmensberatung. Treuhand-Sachbearbeiter 132 Qualifizierte Buchführungsarbeiten wie Mehrwertsteuer-Abrechnungen

Mehr

Neues zum Steuerstrafrecht

Neues zum Steuerstrafrecht Neues zum Steuerstrafrecht Wey Christian dipl. Bankfachexperte, Steuerexperte SSK Eidgenössische Steuerverwaltung Inhaltsübersicht Verrechnungssteuer Achtung: Selbstdeklaration! Verspätete Meldungen der

Mehr

NEWSLETTER für KMU s

NEWSLETTER für KMU s 2009 NEWSLETTER für KMU s Mit Finanz-Treuhand A-Z GmbH sind Sie immer auf dem neusten Stand! November 2009 Editorial Liebe Leserin MWSt.-Änderungen Neues MWSt.-Gesetz Lieber Leser Neue Grenzbeträge 2010

Mehr

STEUERLICHE BEHANDLUNG EINER WARENLIEFERUNG AUS DEM DRITTLAND - EINFUHR

STEUERLICHE BEHANDLUNG EINER WARENLIEFERUNG AUS DEM DRITTLAND - EINFUHR MERKBLATT Recht und Steuern STEUERLICHE BEHANDLUNG EINER WARENLIEFERUNG AUS DEM DRITTLAND - EINFUHR Die Warenlieferung aus einem Drittland nach Deutschland ist an bestimmte steuerliche Voraussetzungen

Mehr

Bundesgesetz über eine Anpassung des DBG und des StHG an die Allgemeinen Bestimmungen des StGB

Bundesgesetz über eine Anpassung des DBG und des StHG an die Allgemeinen Bestimmungen des StGB Bundesgesetz über eine Anpassung des DBG und des StHG an die Allgemeinen Bestimmungen des StGB vom 26. September 2014 Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, nach Einsicht in die Botschaft

Mehr

Buchhaltung und Rechnungswesen Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft 1. Teil: Vereinsorganisation und Steuern

Buchhaltung und Rechnungswesen Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft 1. Teil: Vereinsorganisation und Steuern Buchhaltung und Rechnungswesen Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft 1. Teil: Vereinsorganisation und Steuern Ralf Stahl 1 Die Themen Vereinsorganisation Buchführung Umsatzsteuer Kostenrechnung 2

Mehr

Steuerverordnung Nr. 12: Berufliche Vorsorge

Steuerverordnung Nr. 12: Berufliche Vorsorge Steuerverordnung Nr. : Berufliche Vorsorge 64.59. Vom 5. Juli 986 (Stand. Januar 00) Der Regierungsrat des Kantons Solothurn gestützt auf 0, Buchstabe c, 4 Absatz Buchstabe c, 4 Absatz Buchstabe h, 46,

Mehr

Die Umsatzsteuer im Beschaffungsbereich (Vorsteuer)

Die Umsatzsteuer im Beschaffungsbereich (Vorsteuer) Die Umsatzsteuer im Beschaffungsbereich (Vorsteuer) Unter der Vorsteuer versteht man jene Umsatzsteuer, die dem Unternehmer von anderen Unternehmern für an ihn erbrachte Lieferungen oder sonstige Leistungen

Mehr

Satzung. der. Landesbank Berlin Holding AG. I Allgemeine Bestimmungen. 1 Firma, Sitz, Geschäftsjahr und Bekanntmachungen

Satzung. der. Landesbank Berlin Holding AG. I Allgemeine Bestimmungen. 1 Firma, Sitz, Geschäftsjahr und Bekanntmachungen Satzung der Landesbank Berlin Holding AG Stand: 3. August 2015 I Allgemeine Bestimmungen 1 Firma, Sitz, Geschäftsjahr und Bekanntmachungen (1) Die Gesellschaft führt die Firma Landesbank Berlin Holding

Mehr

Verordnung der Übernahmekommission über öffentliche Kaufangebote

Verordnung der Übernahmekommission über öffentliche Kaufangebote Verordnung der Übernahmekommission über öffentliche Kaufangebote (Übernahmeverordnung, UEV) Änderung vom 28. Januar 2013 Von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) genehmigt am 25. Februar 2013

Mehr

umsatzsteuer aktuell stichwort inhalt zitat

umsatzsteuer aktuell stichwort inhalt zitat SEITE 1 / 5 DEZEMBER 2013 Umsatzsteuer- richtlinien- Wartungserlass 2013 Überlassung von Jobtickets an Mitarbeiter (Rz 74) Die unentgeltliche Überlassung von Monats-/Jahresfahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel

Mehr

Rechtsanwälte und Notare

Rechtsanwälte und Notare Januar 2010 www.estv.admin.ch MWST-Branchen-Info 18 Rechtsanwälte und Notare Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV Vorbemerkungen Begriffe, die eine weibliche und eine

Mehr

Updates. Internationales. Stand: 1. Juni 2015. Revisionen. Revisionen. Informationsstelle AHV/IV. Informationsstelle AHV/IV

Updates. Internationales. Stand: 1. Juni 2015. Revisionen. Revisionen. Informationsstelle AHV/IV. Informationsstelle AHV/IV Updates Stand: 1. Juni 2015 2014.10 EO V Vollzug 2015.1 EL 55 9a EL 56 ELG 10 I lit. a EO 49 9a EO 50 EOV 36 FZ 53 9a 2015.2 EO 51 EOG 1a, 11 I, 20a Internationales Das Sozialversicherungsabkommen mit

Mehr

Merkblatt betreffend Rechnungslegung, Buchführung, Aufbewahrung der Geschäftsbücher und Offenlegung

Merkblatt betreffend Rechnungslegung, Buchführung, Aufbewahrung der Geschäftsbücher und Offenlegung 1/6 A M T FÜ R JU STIZ FÜ R STEN TU M LIEC H TEN STEIN H A N D ELS R EG ISTER Merkblattnummer AJU/ h70.015.03 Merkblattdatum 02/2013 Direktkontakt info.hr.aju@llv.li Merkblatt betreffend Rechnungslegung,

Mehr

BEI LIEFERUNGEN ZWISCHEN DEUTSCHLAND UND CHINA

BEI LIEFERUNGEN ZWISCHEN DEUTSCHLAND UND CHINA UMSATZSTEUER BEI LIEFERUNGEN ZWISCHEN DEUTSCHLAND UND CHINA Stefan Rose Wirtschaftsprüfer/Steuerberater 7. Oktober 2008 BM Partner Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft BM Partner GmbH Steuerberatungsgesellschaft

Mehr

Elektrizität und Erdgas in Leitungen

Elektrizität und Erdgas in Leitungen Januar 2010 www.estv.admin.ch MWST-Branchen-Info 07 Elektrizität und Erdgas in Leitungen Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV Vorbemerkungen Begriffe, die eine weibliche

Mehr

Merkblatt. Anforderungen an eine Rechnung. Inhalt

Merkblatt. Anforderungen an eine Rechnung. Inhalt Anforderungen an eine Rechnung Inhalt 1 Allgemeines 1.1 Steuerliche Grundlagen 1.2 Formanforderungen 1.2.1 Elektronische Übermittlung von Rechnung 1.2.2 E-Mail-Rechnungen 1.2.3 Fa-Rechnungen 1.2.4 Online-Fahrausweise

Mehr

Merkblatt zur Umsatzsteuerpflicht der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Bereich der Entgelte aus Aufträgen Dritter (Auftragsforschung)

Merkblatt zur Umsatzsteuerpflicht der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Bereich der Entgelte aus Aufträgen Dritter (Auftragsforschung) Merkblatt zur Umsatzsteuerpflicht der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Bereich der Entgelte aus Aufträgen Dritter (Auftragsforschung) 1. Rechtliche Grundlagen Mit dem Steueränderungsgesetz vom

Mehr

1. Was sind Bewirtungskosten und welche können Sie steuerlich geltend machen

1. Was sind Bewirtungskosten und welche können Sie steuerlich geltend machen Bewirtungskosten 1. Was sind Bewirtungskosten und welche können Sie steuerlich geltend machen Der Gesetzgeber hat bestimmte Ausgaben nicht oder nur zum Teil als Betriebsausgabenabzug zugelassen. Hierzu

Mehr

Unternehmenssteuerreform II. Urs Huser / Beat Ledermann. Einleitung. Einleitung. Partner UTA Treuhand AG Lenzburg. Urs Huser / Beat Ledermann

Unternehmenssteuerreform II. Urs Huser / Beat Ledermann. Einleitung. Einleitung. Partner UTA Treuhand AG Lenzburg. Urs Huser / Beat Ledermann Unternehmenssteuerreform II Urs Huser / Beat Ledermann Partner UTA Treuhand AG Lenzburg 1 Einleitung 2 Einleitung 3 1 Unternehmenssteuerreform II Übersicht Unternehmenssteuerreform II Seit 01.01.2009 geltende

Mehr

Januar 2010 www.estv.admin.ch. MWST-Info 18. Vergütungsverfahren. Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV

Januar 2010 www.estv.admin.ch. MWST-Info 18. Vergütungsverfahren. Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV Januar 2010 www.estv.admin.ch MWST-Info 18 Vergütungsverfahren Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV Vorbemerkungen Begriffe, die eine weibliche und eine männliche

Mehr

SOLOTHURNER FUSSBALLVERBAND. FINANZTAGUNG vom 21. November 2013

SOLOTHURNER FUSSBALLVERBAND. FINANZTAGUNG vom 21. November 2013 SOLOTHURNER FUSSBALLVERBAND FINANZTAGUNG vom 21. November 2013 Referent Thomas De Micheli dipl. Wirtschaftsprüfer Kassier 1998 bis 2008 vom FC Deitingen Direktwahl +41 (0)32 624 63 26 E-Mail: thomas.demicheli@bdo.ch

Mehr

Digitale Archivierung

Digitale Archivierung 28.10.2002 Digitale Archivierung Vorlesung Informations-, Informatik- und Telekommunikationsrecht WS02/03 Juristische Fakultät, Universität Basel David Rosenthal 2 Was damit tun? - Ausdrucken und aufbewahren?

Mehr

BEITRAGSORDNUNG DES BUNDESARBEITGEBERVERBANDES DER PERSONALDIENSTLEISTER E.V. (BAP)

BEITRAGSORDNUNG DES BUNDESARBEITGEBERVERBANDES DER PERSONALDIENSTLEISTER E.V. (BAP) BEITRAGSORDNUNG DES BUNDESARBEITGEBERVERBANDES DER PERSONALDIENSTLEISTER E.V. (BAP) Stand: 18. Juni 2015 INHALT 1 Ordentliche Mitglieder 1 1a) Grundbeitrag 1 1b) Umsatzbezogener Beitrag 1 1c) Umsatzsteuer

Mehr

ANZAHLUNGS-, TEIL- UND SCHLUSSRECHNUNGEN

ANZAHLUNGS-, TEIL- UND SCHLUSSRECHNUNGEN ANZAHLUNGS-, TEIL- UND SCHLUSSRECHNUNGEN In der Unternehmenspraxis sind die Ausstellung und der Erhalt von Anzahlungs- und Teilrechnungen inzwischen Standard. Zur Vorfinanzierung größerer Projekte ist

Mehr

Eigenverbrauch. Grundsätzliches

Eigenverbrauch. Grundsätzliches Eigenverbrauch Grundsätzliches Der Eigenverbrauch soll verhindern, dass etwas ohne Umsatzsteuerbelastung in den Endverbrauch gelangt. Der Vorsteuerabzug, den der Unternehmer für Leistungen, welche für

Mehr

614.159.10 Steuerverordnung Nr. 10 über Bezug, Fälligkeit und Verzinsung der Haupt- und Nebensteuern

614.159.10 Steuerverordnung Nr. 10 über Bezug, Fälligkeit und Verzinsung der Haupt- und Nebensteuern 64.59.0 Steuerverordnung Nr. 0 über Bezug, Fälligkeit und Verzinsung der Haupt- und Nebensteuern Vom 5. Juli 994 (Stand. Januar 00) Der Regierungsrat des Kantons Solothurn gestützt auf 8 Absatz, 77 bis

Mehr

Vertrag. Herr/Frau/Firma (Name, bei Firmen ggfs. auch den Vertreter, z.b. den Geschäftsführer) (Straße) (PLZ) (Ort)

Vertrag. Herr/Frau/Firma (Name, bei Firmen ggfs. auch den Vertreter, z.b. den Geschäftsführer) (Straße) (PLZ) (Ort) Vertrag Herr/Frau/Firma (Name, bei Firmen ggfs. auch den Vertreter, z.b. den Geschäftsführer) (Straße) (PLZ) (Ort) (im Folgenden "Auftraggeber" genannt) schließt mit dem Büro-, Buchhaltungs- und Computer-Service

Mehr

Neues Rechnungslegungsrecht. Info-Anlass 2012. Einleitung UTA GRUPPE. Zielsetzungen. Änderungen gegenüber bisherigem Recht

Neues Rechnungslegungsrecht. Info-Anlass 2012. Einleitung UTA GRUPPE. Zielsetzungen. Änderungen gegenüber bisherigem Recht Neues Rechnungslegungsrecht Info-Anlass 2012 UTA GRUPPE UTA GRUPPE 1 Einleitung UTA GRUPPE 2 Zielsetzungen Änderungen gegenüber bisherigem Recht Einzelunternehmen/Personengesellschaften mit Umsatz unter

Mehr

STATISTIK DER DIREKTEN BUNDESSTEUER UND NFA DETAILSPEZIFIKATION FÜR DIE DATENERHEBUNG UND DIE EINZELDATEN-MELDUNG AN DIE ESTV. Natürliche Personen

STATISTIK DER DIREKTEN BUNDESSTEUER UND NFA DETAILSPEZIFIKATION FÜR DIE DATENERHEBUNG UND DIE EINZELDATEN-MELDUNG AN DIE ESTV. Natürliche Personen Eidg. Steuerverwaltung 27. November 2007 Abteilung Steuerstatistik und Dokumentation Tel. 031 / 322 92 50 (Roger Ammann) FAX: 031 / 324 92 50 E-Mail: roger.ammann@estv.admin.ch STATISTIK DER DIREKTEN BUNDESSTEUER

Mehr

Mandanten-Information

Mandanten-Information Uta Ulrich Steuerberater Klughäuser Weg 16a 08359 Breitenbrunn Mandanten-Information Sehr geehrte Damen und Herren, im Mai 2009 mit diesem Schreiben möchte ich Sie aus gegebenem Anlass darüber informieren,

Mehr

SEITE 6 UMSATZSTEUER ÜBERGANG DER STEUERSCHULD. 1 Einleitung

SEITE 6 UMSATZSTEUER ÜBERGANG DER STEUERSCHULD. 1 Einleitung SEITE 6 1 Einleitung Ein Unternehmer, der eine steuerpflichtige Lieferung durchgeführt bzw. eine steuerpflichtige Leistung erbracht hat, schuldet im Normalfall die auf das Entgelt entfallende Umsatzsteuer

Mehr

Regulativ Wohneigentumsförderung

Regulativ Wohneigentumsförderung Regulativ Wohneigentumsförderung gültig ab 01.01.2004 - 2 - Inhaltsverzeichnis Art. 1 Was bezweckt die Wohneigentumsförderung? 3 Art. 2 Was gilt als Wohneigentum? 3 Art. 3 Was gilt als Eigenbedarf? 3 Art.

Mehr

Vertrag über die Koordinierung von Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen. SiGeKo-Vertrag

Vertrag über die Koordinierung von Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen. SiGeKo-Vertrag SiGeKo-Vertrag RifT-Muster L220 Land Fassung: August 2009 «Massnahme» «AktenzBez» «Aktenz» Vertrags-Nr.: «VertragNr» «SAPBez1» «SAP1» «SAPBez2» «SAP2» «SAPBez3» «SAP3» «SAPBez4» «SAP4» «SAPBez5» «SAP5»

Mehr

Studienarbeit KSt - 27 - Lösungshinweise

Studienarbeit KSt - 27 - Lösungshinweise Studienarbeit KSt - 27 - Lösungshinweise 1. Allgemeine Ausführungen: Die Sachsen-High-Tec GmbH (SHT GmbH) ist eine gem. 1 Abs.1 Nr.1 KStG unbeschränkt steuerpflichtige Kapitalgesellschaft, da sie ihre

Mehr