Contol Center Server. Systembeschreibung. Version: 1.0

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1 Contol Center Server Version: 1.0

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3 Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung Einsatzgebiete des Contol Center Server Common Criteria Schutzprofil Video Systemvoraussetzungen Erste Schritte mit dem Contol Center Server Die Erstinstallation Das Contol Center Server-Update Der Start Die Grundkonfiguration Lizensierung Erweitertes Meldungsmanagement Allgemeines zu Datenbanken Konfiguration des Contol Center Server Erstellen/Leeren der Datenbanktabellen Beschreibung der Tabellen Anzeige des Erweiterten Meldungsmanagement Der CCDBClient CCDBClientConfig.XML: Der Bereich Interface CCDBClientConfig.XML: Der Bereich Appearance Items/SQL-Abfragen Wartung der Datenbank Reports Navigationsschaltflächen Sortierschaltflächen Textsuche Suche mit Datum Verzeichnisdienst Stations (Stationen) Usergroups (Anwendergruppen) Verwalten der Anwendergruppe aus dem WEB-Interface Seite 3 von 59

4 5.3 Users (Anwender) Verwalten der Anwender aus dem WEB-Interface FTP-Server Zugriff auf die aktuellen Konfigurationsdaten ($EDIREXPORT) Verteilen einer neuen Konfiguration Logbuch und XML-Telegramme-Struktur Logbuch Kommunikation mit dem CCS über das XML-Protokoll Ameldung und Timeout Allgemeines Telegrammformat Datenformat Zeit Datenaustausch allgemein Fehlermeldungen Freigegebene Kommandos Anmeldetelegramm des Clients Antwort bei der Anmeldung WATCHDOG Prüfung der Datenverbindung NOTIFYUSERACTION Meldung von Anwenderaktionen REQUESTSERVICE Buchung von Nachrichten und Funktionen DBMSTABLE Meldung über eine Änderung in der Datenbank ALARMES Behandlung von Alarmen Alarmaktivierungen Alarmdeaktivierungen Alarmbestätigungen Interner Ablauf des Meldungsmanagements Interne Kommandos Sonstiges Seite 4 von 59

5 1 Einleitung Der Control Center Server ist die optionale zentrale Server-Komponente der Schille Managementsysteme 1. Die Anwendung fasst alle zu zentralisierenden Aufgaben innerhalb eines Servers wie etwa die Datenbankzugriffe oder das Benutzermanagement zusammen. Der Server beitet eine Reihe von Diensten und Systemfunktionen die der Zentralisierung einer Managementinstallation dienen. Jeder Dienst ist so ausgelegt, dass ein Ausfall des Servers nicht zu einer Störung des Gesamtsystems führen kann. Alle Dienste sind einzeln optional verwendbar, d.h. je nach Anforderung von den Managementkomponenten zu verwenden. Der Zugriff auf die Dienste erfolgt ausschließlich über ein gehärtetes und bei Bedarf einsehbares XML-Protokoll auf der Basis einer TCP/IP Verbindung. 1.1 Einsatzgebiete des Contol Center Server Die folgende Auflistung zeigt die typischen Einsatzgebiete des Contol Center Server auf: Zentrale Benutzerverwaltung Bei Systemen mit mehreren Arbeitsplätzen bedarf es einer zentralen Benutzerverwaltung, die über das CCS verwaltet wird. Unter verwaltet wird hier verstanden, das die Eingabe der Benutzerdaten über den Arbeitsplatz geschieht, aber alle an das CCS angeschlossene Applikationen (Videosysteme, P5-Server oder Fremdapplikationen) über die Änderungen informiert werden. Master/Backup-Betrieb Z. B. im Bereich Video können sich Rechner am CCS anmelden und diesem Ihre Aufgabe (Master/Backup-Server oder Client) im Gesamtsystem mitteilen. Sollte das CCS hierbei feststellen, dass der Master-Rechner ausgefallen ist, wird ein Backup-Rechner aktiviert und die Clients darüber informiert, von welchem Rechner die Videoquellen empfangen und somit angezeigt werden können. Erweitertes Meldungsmanagement Unter dem Erweiterten Meldungsmangement wird eine datenbankbasierende zentrale Alarmverarbeitung verstanden. Hierbei ist das CCS die einzige Komponente die direkt mit der Datenbank kommuniziert und alle Clients über die Änderungen informiert. Sollte eine angemeldete Komponente ausfallen, wird von dem CCS automatisch ein entsprechender Störmeldeeintrag generiert und an alle angebundenen Systeme weitergeleitet. Zentrale Konfigurationsverwaltung Über das CCS können neben den Rechnern auch der Applikationskonfiguration verwaltet 1 Gebäude-, Sicherheits- und Videomanagementsysteme Seite 5 von 59

6 werden. Dies bedeutet, das über das CCS eine Konfgurationsdatei erstellen lässt, die alle die Kamera s aller an ihm angebundenen Server enthält. Genauso lässt sich über das CCS eine neue Konfiguration an einen oder an alle Server verteilen und automatisch aktivieren. WEB-Interface Das CCS enthält ein einfaches WEB-Interface, über das sich der Zustand der angebundenen Applikationen betrachten bzw. eine Applikationen aus der Überwachung entfernen lässt. Neben den aktuellen Systemzuständen ist auch ein einfaches Datenbankmodul implementiert, über das sich die Ergebnisse von bestimmten Datenbankabfragen darstellen lassen. Ferner gibt es noch ein Anzeigefenster der im System angefallen Fehlermeldungen, wie z. B. falsch definierte SQL-Statements oder fehlerhaft parametrierte PTZ Controller. Zeitplaner Innerhalb des CCS gibt es ein Zeitmodul, über das zyklische Aufgaben ausgeführt werden können. Dieses Modul steht zum einen für zyklische Datenbankaufgaben (erweitertes Meldungsmanagement) oder zur Benachrichtigung von externen Applikationen, die an das CCS angebunden sind. Alle hier eingetragenen Aufgaben können über das WEB-Interface auch manuell ausgeführt werden. Zentrale PTZ-Steuerung Gibt es mehrere Arbeitsplätze in einem System, gibt es meist die Anforderung, dass wenn ein Arbeitsplatz eine Kamera steuert, diese Steuerung für andere Arbeitsplätze gesperrt ist. Dies kann über das CCS realisiert werden. Monitor Schwarzschaltung Gibt es mehrere Arbeitsplätze in einem System, gibt es insbesondere im öffentlichen Bereich die Anforderung, dass bei einer Beobachtung (z. B. Verfolgung einer Person mit einer DOM- Kamera), dies an anderen Arbeitsplätzen nicht zu erkennen sein darf. Die Schwarzschaltung der anderen Monitor erfolgt wieder über das Contol Center Server. XML-Schnittstelle Der Contol Center Server bietet eine XML-Schnittstelle, mit der sich auch Eigenentwicklungen anbinden und überwachen lassen. Seite 6 von 59

7 1.2 Common Criteria Schutzprofil Video Für Videosysteme, die konform zum Common Criteria Protection Profil BSI-PP-0023 Software zur Verarbeitung von personenbezogenen Bilddaten 2 einzurichten sind, ist die Verwendung des Control Center Servers zur Dokumentation der Benutzeraktionen und Systemzustände zwingend notwendig. 1.3 Systemvoraussetzungen Bei dem Contol Center Server handelt es sich um eine Windows -basierende Applikation, die auf allen gängigen Betriebssystemen läuft: Windows -XP Windows -Vista Windows 7 Windows 7 embedded Windows Server 2008 Der Contol Center Server benötigt in der Grundinstallation ca. 7 MB Festplatten und ca. 70 MB Arbeitsspeicher. 2 Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik BSI-PP-0023 Version 2.0 vom Seite 7 von 59

8 2 Erste Schritte mit dem Contol Center Server 2.1 Die Erstinstallation Die aktuelle Version kann über unsere Service-Seite heruntergeladen werden. Die Datei ControlCenter.exe ist ein selbstextrahierendes Zip-Archiv und beinhaltet folgende Dateien: ContolCenterServer.exe Hierbei handelt es sich um die ausführbare Datei. RELEASE.TXT Hierin sind die Neuerungen der Version kurz beschrieben. RELEASE_CONTROLCENTER.TXT Innerhalb des Control Center Server besteht eine Neustartfunktion. Damit diese durchgeführt werden kann, wird diese Datei benötigt. CCDBClient.exe Hierbei handelt es sich um einen allgemeine Demo/Parametrierungstestdatei, die einen ersten Eindruck über die Möglichkeiten des erweiterten Meldungsmanagement vermitteln soll. CCS.LGN Sprachdatei, zur Darstellung der Oberfläche. Der Web-Ordner Hierin sind die für das WEB-Interface benötigte HTML-Seiten und Java-Skripte enthalten. Der Repair-Ordner Hierin sind alle Dateien enthalten, die bei einem Update nicht überschrieben werden dürfen, für die Erstinstallation aber notwendig sind. Durch Ausführen der EXE-Datei wird folgender Dialog geöffnet: Seite 8 von 59

9 Ist der im Zielverzeichnis enthaltene Ordner bisher nicht existent, wird dieser ohne nachfragen erstellt, und die im Installer enthaltenen Dateien dort hinein kopiert. Über den Button Durchsuchen kann auch auf ein existierendes Verzeichnis verwiesen werden. Hierzu wird der Standard-Windows Dialog aufgerufen: Mit dem Button Installieren werden die Dateien in das Zielverzeichnis entpackt. Ist dies erfolgreich, schließt sich der Installer nach der Ausführung selbstständig. 2.2 Das Contol Center Server-Update Mit der gleichen Datei, mit der die Erstinstallation durchgeführt wird, kann auch eine ältere Contol Center Server-Version upgedatet werden. Hierzu muss über einen Doppelklick auf der EXE-Datei der Zielverzeichnisdialog wieder aufgerufen werden. Seite 9 von 59

10 Wird nun der Button Installieren betätigt und es ist ein Verzeichnis ausgewählt, in dem schon die Contol Center Server-Dateien vorhanden sind, stellt der Installer dies fest und bittet um eine Bestätigung, um die vorhandenen Dateien zu ersetzen. Hier sollten stets alle Dateien ersetzt werden. Ist eine Datei in der Ausführung oder durch ein anderes Programm geöffnet, verhindert das Betriebssystem, dass diese ersetzt werden kann. Dann erscheint folgende Fehlermeldung: Nach dem betätigen der OK-Taste wird im Fenster des Installer angezeigt, welche Datei den Fehler verursacht hat. In diesem Fall, war der Contol Center Server noch gestartet. Seite 10 von 59

11 2.3 Der Start Handelt es sich um eine Erstinstallation sollten Sie vor dem Start noch die Dateien Ordner REPAIR kopieren und unter demselben Pfad wie die Contol Center Server.exe einfügen. Wie für Windows-Applikationen üblich, wird auch der Contol Center Server über die gleichnamige EXE-Datei gestartet. Nach dem Startvorgang ist der Contol Center Server als blaues Dreieck im Windows-Systemtray sichtbar. ControlCenterServer Die Applikation ist jetzt schon einsatzbereit und es kann z. B. über einen WEB-Browser auf das WEB-Interface über die Adresse zugegriffen werden. Der Port 8080 ist als Standard definiert, kann jedoch später geändert werden (siehe nächster Abschnitt). Wird die Adresse eingegeben erscheint ein Anmeldedialog. Der bisher einzige bekannte Benutzer ist der Administrator ADMIN. Seite 11 von 59

12 2.4 Die Grundkonfiguration Alle hier beschriebenen Konfigurationen werden in der Datei Config.ini abgespeichert und könnten alternativ somit auch über einen beliebigen Editor geändert werden. Alle weiteren Konfigurationen sind so umfangreich, das Sie in eigenen Kapiteln beschrieben werden. Über die Seite Config Main werden die Parameter zur grundsätzlichen Konfiguration gesetzt. Bei Änderungen muss der Contol Center Server zur Übernahme der Konfiguration neu gestartet werden. Wird dieser Neustart über die Schaltfläche Restart Control Center ausgeführt, erscheint noch eine Sicherheitsabfrage: Seite 12 von 59

13 Erst nach dessen Bestätigung wird der Contol Center Server neu gestartet. Es erscheint ein weiterer Dialog, der ebenfalls zu bestätigen ist. Folgende Parameter können eingestellt werden: WEB Server Port: Interface Port: Beschreibt den Port, über den das WEB-Interface des Contol Center Server erreichbar ist (Default: 8080). Beschreibt den Port, über den sich alle Systeme auf dem Contol Center Server anmelden und später kommunizieren. Unter Systeme werden Applikation aus dem Bereich Video, P5-Servern aber auch Fremdapplikationen (Kommunikation über die XML- Schnittstelle) verstanden. Seite 13 von 59

14 Enable FTP Server: Wichtig: edir Delay: Aktiviert den innerhalb des Contol Center Server integrierten FTP- Server, der z. B. zum Konfigurationsexport in das $EDIREXPORT- Verzeichnis benötigt wird. Das automatische verteilen des Konfigurationsupdate zu den verschiedenen Videoservern erfolgt ebenfalls über den FTPServer. Da dieser im CCS integrierte FTP-Server den Standard FTP-Port benutzt, genau wie der Videoserver, können diese nicht auf einer Hardware laufen und gleichzeitig diese Dienste nutzen. Derzeit sind die Parameter Common und Client integriert. Sie beschreiben eine Verzögerungszeit mit der die Daten im edir- Verzeichnis an die im System integrierten Rechner verteilt wird. Die wird bei sehr großen Systemen notwendig, da sonst der Contol Center Server mit dem Verteilen der Informationen so stark ausgelastet wird, das z. B. Watchdog-Telegramme nicht mehr rechtzeitig abgearbeitet werden und somit fehlerhafte Verbindungsstörungen gemeldet werden können. Bei jedem Start werden automatisch 2 virtuelle Verzeichnisse $EDIREXPORT und $EDIRIMPORT erstellt, die für die zentrale Verteilung Verwaltung im Verzeichnisdienst benötigt werden. 2.5 Lizensierung Für die Lizensierung benötigen Sie die Procteron files, die Sie von unserer Service-Seite herunterladen können. Hierbei handelt es sich um ein selbstextrahierendes Archiv, welches Sie durch einen Doppelklick mit der linken Maustaste öffnen und nach der Pfadauswahl entpacken, wobei die Dateien im selben Verzeichnis wie die Contol Center Server.exe liegen müssen. Wenn Sie nun den Contol Center Server neu starten, gelangen Sie über einen Rechtsklick auf dem Traybar-Icon des Contol Center Server in dessen Kontextmenü: Durch einen Linksklick auf dem untersten Menüpunkt License Management öffnet sich das Lizensierungsfenster. Seite 14 von 59

15 In dieses Feld Lizensierungscode eintragen Im Bereich Seriennummer wird ein eindeutiger Schlüssel angezeigt. Dieser wird entweder anhand der Hardware generiert oder aus einem USB-Dongle ausgelesen. Nähere Informationen zur Procteron -Lizensierung sind auf unserer Service-Seite zu finden. Wichtig: Da Seriennummer auch Teile der MAC-Adresse (Netzwerkkarte) ausliest, sollte das Produkt erst auf dem Endrechner lizensiert werden. Seite 15 von 59

16 3 Erweitertes Meldungsmanagement 3.1 Allgemeines zu Datenbanken Grundlage des erweiterten Meldungsmanagement ist eine Datenbank. Datenbanken sind für die Firma Schille Informationssysteme GmbH nur ein Fremdsysteme, die auf standardisierten Weg genutzt werden können. Es ist uns nicht möglich, jedes Datenbanksystem mit allen Tools, deren Oberflächen und anderen Besonderheiten zu beschreiben bzw. zu administrieren. Obwohl allen Datenbanksystemen eine vereinheitlichte Sprache (SQL) zugrunde liegt, liegt der Teufel dann im Detail, oder anders gesagt, das vereinheitlichte umfasst nicht den vollen funktionsumfang der jeweiligen Datenbanksysteme. Folgendes Beispiel soll dies verdeutlichen: Das SQL-Statement SELECT * FROM table_actual würde unter alle gängigen Datenbanksystemen ausführbar sein und alle Einträge aus der Tabelle table_actual.zurück liefern. Will man diese Ergebnismenge auf eine bestimmte Anzahl reduzieren, ist dies im SQL nicht mehr spezifiziert und müsste je nach Datenbanksystem angepasst werden: MySQL: SELECT * FROM table_actual LIMIT 10; MsSQL: SELECT TOP 10 * FROM table_actual; Oracle: SELECT * FROM table_actual WHERE ROWCOUNT <= 10; Daher werden im Rahmen dieser Dokumentation eine installierte Datenbank und eine installierte ODBC-Verbindung (standardisierte Kommunikation zwischen Contol Center Server und Datenbank) vorausgesetzt. Im letzten Kapitel sind hier zu aus einer Projektdokumentation Beispiele anhand einer im Internet frei zugänglichen xampp-installation gegeben. Wichtig: Wie obiges Beispiel zeigt, sind im Contol Center Server je nach Datenbanksystem verschiedene Anpassungen im Quellcode notwendig. Freigegeben ist die Kommunikation mit den Datenbanksystemen MySQL und MSSQL Konfiguration des Contol Center Server Über die WEB-Seite Database System erscheint der Dialog zur Konfiguration der Datenbankkommunikation: Seite 16 von 59

17 Im folgendem werden die Einträge kurz beschrieben: DBTyp=: DBConnection= : DBUserName=: DBPassword= BufferDepth=: MessagesPerSecond=: StartupDeactivationDelay=: Auswahl des Datenbanktyp. Diese Unterscheidung ist Aufgrund des unterschiedlichen SQL-Dialektes entscheidend. Beispiel: DBTyp=MYSQL Auswahl der im Betriebssystem erstellten ODBC- Verbindung über den Namen der Verbindung. Beispiel: DBConnection=MyConnection Auswahl des in der Datenbank projektierten Nutzer, mit dem sich angemeldet wird. Beispiel: DBUserName=MyUser Datenbankpasswort des unter DBUserName eingestellten Benutzers Beispiel: DBPassword=MyPwd Beschreibt die Buffergröße des Zwischenspeichers der im Contol Center Server angelegt wird. Beispiel: BufferDepth=1024 Nachrichten die maximal innerhalb einer Sekunde verarbeitet werden. Beispiel: MessagesPerSecond=1000 Verzögert den Start der Datenbankkommunikation. Beispiel: StartupDeactivationDelay=0 Seite 17 von 59

18 Nach dem betätigen der Schaltfläche Apply changes werden die Einstellungen in die eingegebenen Werte in die Datei Config.ini in den Abschnitt [DATABASESERVICE] geschrieben. Der Datenbankservice wird erst nach einem Neustart des Contol Center Server gestartet. Dies kann manuell oder über die Schaltfläche Restart Control Center erfolgen. Wichtig: Die standardisierte ODBC-Schnittstelle lässt auch eine Kommunikation über einen sogenannten DSN-File zu. Dies ist auch im Contol Center Server möglich, jedoch nicht aus der WEB-Oberfläche zu konfigurieren. Hierzu muss in der Datei Config.ini im Abschnitt [DATABASESERVICE] der Eintrag DBDSNFile= manuell mit dem Pfad zu der Datei eingetragen werden. Ist dieser Eintrag in der Ini-Datei vorhanden, werden die Einträge der ODBC-Connection, User und Passwort ignoriert Erstellen/Leeren der Datenbanktabellen Innerhalb der Web-Seite Config Database System existieren in der Kopfzeile noch 2 Schaltflächen Create database tables und Clear databases tables. Create database tables: Clear databases tables: Erstellt die Tabelle. Sind die Tabelle schon vorhanden, werden diese gelöscht und neu erstellt. Eventuell vorhandene Einträge sind dann verloren. Löscht die Tabelleninhalte, die bleiben erhalten. Seite 18 von 59

19 3.1.3 Beschreibung der Tabellen Es werden 6 Tabellen erstellt. Im folgendem werden die einzelnen Felder mit Ihren Inhalten beschrieben. Diese Informationen bilden die Grundlage wie das erweiterte Meldungsmanagement konfiguriert werden kann. Table_actual: Beinhaltet die aktuellen Alarme oder Verbindungsausfälle zu den Videoservern. actual_cidentiy Identifikationsschlüssel, bestehend aus auslösenden Rechnernamen und Zeit (GMT) actual_cnamekey Beinhaltet bis zur Normalisierung des Datenpunktes dessen Namen, danach normalisierenden Rechnernamen und Zeit (GMT) actual_tactivationtimecode Zeitpunkt der Auslösung (Rechnerzeit) actual_tdeactivationtimecode Feld ist bis zum Zeitpunkt der Normalisierung ohne Wert ( NULL ), danach beinhaltet es den Normalisierungszeitpunkt (Rechnerzeit) actual_tacknowledgetimecode Feld ist bis zum Zeitpunkt der Bestätigung ohne Wert ( NULL ), danach beinhaltet es den Bestätigungszeitpunkt (Rechnerzeit) actual_cactivationstation Stationsname an dem die Auslösung erfolgte. actual_tdeactivationstation Feld ist bis zum Zeitpunkt der Normalisierungszeitpunkt ohne Wert ( NULL ), danach beinhaltet es den Stationsnamen. actual_tacknowledgestation Feld ist bis zum Zeitpunkt der Bestätigung ohne Wert ( NULL ), danach beinhaltet es den Stationsnamen actual_cname Beinhaltet den Datenpunktnamen actual_cmessage Beinhaltet den Meldetext actual_cgroup Beinhaltet die Gruppe des Alarmes sofern vorhanden, sonst ist das Feld LEER (nicht NULL ) actual_clocation Beinhaltet den Ort des Alarmes sofern vorhanden, sonst ist das Feld LEER (nicht NULL ) actual_icolor Farbe des Alarmes actual_iacknowledge Bisher ohne Verwendung actual_iaction Bisher ohne Verwendung actual_ipriority Priorität des Alarmes table_externaldata: Bei einem Alarm können erweiterte Daten übergeben werden, diese würden in diese Tabelle geschrieben. externaldata_cidentiy externaldata_ttimecode externaldata_cstation externaldata_smessage Identifikationsschlüssel, bestehend aus auslösenden Rechnernamen und Zeit (GMT) Beinhaltet den Zeitpunkt des Eintrages Stationsname von dem der Eintrag erzeugt wurde Beinhaltet den Meldetext Seite 19 von 59

20 table_logbook: logbook_cidentiy logbook_ttimecode logbook_cstation logbook_cuser logbook_smessage Identifikationsschlüssel, bestehend aus auslösenden Rechnernamen und Zeit (GMT) Beinhaltet den Zeitpunkt des Eintrages Stationsname von dem der Eintrag erzeugt wurde Beinhaltet den Benutzername Beinhaltet den Meldetext table_systemlogbook: In dieser Tabelle werden die ControCenterServer internen Meldungen gespeichert. Z. B. wann welcher Dienst gestartet wurde oder wann zyklische und manuelle Aufrufe (Database Maintenance) ausgeführt. systemlogbook_ttimecode Beinhaltet den Zeitpunkt des Eintrages (Rechnerzeit) systemlogbook_cstation Bei Meldungen vom CCS ist hier der Rechnername eingetragen systemlogbook_cmessagegroup Beinhaltet die Gruppe, die den Eintrag verursacht hat, z. B Scheduler für zyklische Ausführung systemlogbook_ciserror Flag, welches anzeigt ob es sich um einen Fehlereintrag (Wert = 1) oder über eine Information (Wert = 0) handelt systemlogbook_cmessage Beinhaltet den Meldetext table_useractions: In dieser Tabelle werden die Aktionen eines Anwenders abgespeichert, z. B. wann er sich angemeldet oder die Konfiguration geöffnet bzw. verändert hat. useractions_ttimecode useractions_icode useractions_cworkstation useractions_cusername useractions_cdevice Useractions_sdecription Beinhaltet den Zeitpunkt des Eintrages (Rechnerzeit) Beinhaltet einen internen Code um welche Aktion es sich gehandelt hat. Beinhaltet den Stationsnamen an dem die Aktion stattgefunden hat. Beinhaltet den Benutzernamen Bisher ohne Verwendung Beinhaltet eine Beschreibung der Aktion table_userdata: userdata_cidentiy userdata_ttimecode userdata_cstation userdata_smessage Identifikationsschlüssel, bestehend aus auslösenden Rechnernamen und Zeit (GMT) Beinhaltet den Zeitpunkt des Eintrages Stationsname von dem der Eintrag erzeugt wurde Beinhaltet den Meldetext Seite 20 von 59

21 3.2 Anzeige des Erweiterten Meldungsmanagement In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie die Anzeige des erweiterten Meldungsmanagement konfigurieren/anpassen können. Dies erfolgt über eine XML-Datei (CCDBClientConfig.XML) und wird hier mit dem CCDBClient.exe zur Anzeige gebracht. Der CCDBClient kann nur die textuelle Darstellung der Alarmmeldungen, nicht jedoch die Darstellung von z. B, der Alarmspuren. Auch diese erweiterte Funktionalität wird zum Teil über diese CCDBClientConfig.XML konfiguriert, deren Beschreibung würde hier aber den Rahmen der Dokumentation sprengen. Diese XML-Konfigurationsdatei kann für die Anzeige in der Videosoftware verwendet werden, und/oder für jede Benutzergruppe einzeln angepasst werden, was dann im Abschnitt Verzeichnisstruktur beschrieben wird. Letztlich lässt sich die gesamte Konfiguration in 3 Bereiche aufteilen, deren einzelnen Einträge in den folgenden Kapiteln beschrieben werden: Interface: Appearance: Verbindungsdaten mit dem CCS Äußeres Erscheinungsbild des Clients Items/SQL-Abfragen: Hier werden die zur Verfügung gestellten SQL-Abfragen definiert. Zuerst soll jedoch der CCDBClient beschrieben werden, damit der Bezug mit der XML-Datei einfacher ist. Seite 21 von 59

22 3.2.1 Der CCDBClient Bei dem CCDBClient handelt es sich um ein kleines Programm, welches zur Anzeige der vom Contol Center Server verwalteten Datenbankeinträge dient. Öffnet Auswahlliste (Items) Liste Start-/Endzeit zur Suche nach Datum Feld zur Freitextsuche Statusleiste Spalten bzw. deren Überschrift Schaltfläche zur Steuerung der in der Liste angezeigten Ergebnismengen Der Client mir geöffneter Auswahlliste: Seite 22 von 59

23 3.2.2 CCDBClientConfig.XML: Der Bereich Interface Dieser Bereich ist rein für die Kommunikation mit dem Contol Center Server notwendig und bildet somit die Grundlage, dass Daten aus der Datenbank angezeigt werden. Ferner ist er nur bei der Verwendung des CCDBClient notwendig, Stationsname usw. wird bei der Videosoftware innerhalb der Oberfläche konfiguriert. <INTERFACE> <STATIONNAME>"Testclient"</STATIONNAME> <INFOTEXT>"Testclient"</INFOTEXT> <SERVER> <NAME>"Server 1"</NAME> <ADDRESS>"localhost"</ADDRESS> <PORT>5444</PORT> <AUTOLOGIN>1</AUTOLOGIN> <USERNAME>"ADMIN"</USERNAME> <PASSWORD>""</PASSWORD> </SERVER> </INTERFACE> STATIONNAME: ADDRESS: PORT: Name mit dem der Client sich am Contol Center Server anmeldet. Dieser muss systemweit eindeutig sein. IP-Adresse auf der Contol Center Server gestartet ist. Muss dem im Kapitel Die Grundkonfiguration eingestellten Interface Port entsprechen Alle anderen Felder sind selbsterklärend und werden hier nicht weiter beschrieben CCDBClientConfig.XML: Der Bereich Appearance Der Bereich des äußeren Erscheinungsbildes beschäftigt sich mit Schriftarten, Schriftgrößen und Standardtexten. Wird z. B. der CCDBClient gestartet und im Interface-Teil ist ein falscher Port, oder der Contol Center Server ist nicht gestartet erscheint folgende Meldung in der Liste: Der Text in der mit dem Item <MESSAGE_NOCONNECTION> in der XML-Datei definiert und kann beliebig angepasst werden. <APPEARANCE> <MESSAGE_NOCONNECTION>"Keine Verbindung"</MESSAGE_NOCONNECTION> <CAPTION_ACKNOWLEDGE>"Bestätigen"</CAPTION_ACKNOWLEDGE> <CAPTION_SHOW>"Anzeigen"</CAPTION_SHOW> Seite 23 von 59

24 <CAPTION_PRINT>"Drucken"</CAPTION_PRINT> <CAPTION_EXPORT>"Exportieren"</CAPTION_EXPORT> <MESSAGE_NOENTRIES>"Keine Einträge vorhanden"</message_noentries> <LIST> <ROWHEIGHT>19</ROWHEIGHT> <FONTNAME>"CALIBRI"</FONTNAME> <FONTSIZE>10</FONTSIZE> <FONTBOLD>1</FONTBOLD> </LIST> <DIALOG> <FONTNAME>"CALIBRI"</FONTNAME> <FONTSIZE>11</FONTSIZE> <FONTBOLD>1</FONTBOLD> <FONTCOLOR>$ </FONTCOLOR> </DIALOG> </APPEARANCE> Die Einträge <CAPTION_ACKNOWLEDGE> usw. beziehen sich auf das Popup Menü, welches erscheint wenn man mit der rechten Maustaste auf die Liste klickt. Der Bereich <LIST> ist für das Erscheinungsbild der Auswahlliste zuständig, deren Inhalt wird im nächsten Kapitel beschrieben Items/SQL-Abfragen Der Bereich Items definiert, welche SQL-Statements zur Verfügung stehen. Die SQL-Statements werden nicht als SQL-Statements übergeben, sondern über die vordefinierten Items. Im Folgenden wird einmal mit einem leeren Ini-Bereich der Datei CCDBClientConfig.xml angefangen, in der nur ein Eintrag (MYDEMO) definiert ist. Auf den Eintrag <START>"MYDEMO"</START> könnte hier auch verzichtet werden, da dieser nur bei mehreren definierten Einträgen definiert, welche Query nach dem Start angezeigt wird. <ITEMS> <START>"MYDEMO"</START> <NAME>"MYDEMO"</NAME> </ITEMS> <QUERIES> <MYDEMO> </MYDEMO> </QUERIES> Startet man nun den Client erscheint dieser leer: Seite 24 von 59

25 Wir haben einen Eintrag definiert, jedoch weder bestimmt wie das SQL-Statement aussehen soll, noch mit welchen Namen das SQL Statement in der Auswahlliste erscheinen soll. Daher soll zunächst der Anzeigename definiert werden, in dem der Bereich : <QUERIES> <MYDEMO> <DISPLAYNAME>"Alle Meldungen"</DISPLAYNAME> </MYDEMO> Als nächste müssen wir ein SQL-Statement hinterlegen. Im ersten Schritt sollen alle Datensätze aus der Tabelle table_actual anzeigen (SQL: SELECT * FROM table_actual). In Konfigurationsdatei genügt es, den Tabellennamen anzugeben <QUERIES> <MYDEMO> <DISPLAYNAME>"Alle Meldungen"</DISPLAYNAME> <TABLE>TABLE_ACTUAL</TABLE> </MYDEMO> Und führt zu folgendem Erscheinungsbild: Seite 25 von 59

26 Nun macht es in den selten Sinn, alle Datenbankfelder anzuzeigen. Daher wird im nächsten Schritt die Tabelle auf 3 Felder (Fields) reduziert und den Spalten eine Überschrift (Cellheader) eingefügt. <QUERIES> <MYDEMO> <DISPLAYNAME>"Alle Meldungen"</DISPLAYNAME> <TABLE>TABLE_ACTUAL</TABLE> <CELLHEADER>"Zeitpunkt,Ort,Meldung"</CELLHEADER> <FIELDS>ACTUAL_TACTIVATIONTIMECODE,ACTUAL_CLOCATION,ACTUAL_CMESSAGE</FIELDS> </MYDEMO> Nun Überschrift handel es sich um einen freien, kommagetrennten Text, die in den Fields spezifizierten Feldnamen müssen existent sein. Im Folgenden werden noch die wichtigsten XML-Tags beschrieben: <ADDITIONALQUERY>: Entspricht der WHERE -Bedingung in einem SQL-Statement, wobei das Schlüsselwort WHERE nicht mehr angegeben werden darf. Bsp: actual_ipriority = 1 würde nur Meldungen der Priorität 1 in der Ergebnismenge beinhalten. Wichtig: Das Feld muss unter Fields definiert sein. Seite 26 von 59

27 <COLORFIELD>: Wichtig: <ORDERBY>: Wichtig: <DESCENDING>: <ROWCOUNT>: Beschreibt in welchem Feld der Farbcode der Meldung steht. Bsp: actual_icolor beim Zugriff auf die Tabelle table_actual. Das Feld muss unter Fields definiert sein. Gibt das Feld an, nach dem die Datenbankeinträge sortiert werden. Bsp: actual_tactivationtimecode Das Feld muss unter Fields definiert sein. Beschreibt ob die Sortierreihenfolge auf- oder absteigend ist. Beschreibt wie viele Einträge in der Ergebnismenge zurückgegeben werden Wartung der Datenbank Dass eine Datenbank ein sehr leistungsfähiges Produkt ist, ist allgemein bekannt. Aber auch Datenbanken, ODBC-Treiber, bzw. das Zusammenspiel aller Komponenten, einschließlich des Contol Center Server haben Leistungsgrenzen. Daher sollte man versuchen die Datenbanktabellen möglichst klein zu halten. Eine genaue Kennzahl lässt sich nicht sagen, erfahrungsgemäß kann man jedoch bei bis zu Einträgen von einem guten, zeitlich unkritischen Zusammenspiel der Komponenten sprechen. Der Contol Center Server stellt hierzu eine Möglichkeit bereit, zyklisch SQL-Befehle auszuführen. Neuen Job erstellen Über die Schaltfläche kann der Konfigurationsdialog eines Wartungsauftrags aufgerufen werden. Seite 27 von 59

28 Name: Freies Textfeld zur Eingabe eines Namens des Wartungsauftrags Descriptipon: Freies Textfeld zur Eingabe einer Beschreibung Active: Aktiviert/deaktiviert den Wartungsauftrags Excecute/At: Über die Liste kann zwischen 4 Ausführungszyklen gewählt werden. Je nach Modus ändert sich die Zeitangabe ( At minute ) SQL Query: Hier muss das SQL-Statement eingetragen werden, welches dann zyklisch ausgeführt wird. Das folgende Beispiel würde 1 mal am Tag um 03:00 Uhr (Rechnerzeit) ausgeführt und alle Einträge in der Tabelle table_useractions löschen, die älter wie 30 Tage sind. Wichtig: Das SQL-Statement ist für ein MySQL-Datenbanksystem gültig und würde auf Grund der unterschiedlichen SQL-Syntax unter MsSQL nicht ausgeführt. Seite 28 von 59

29 Mit der Schaltfläche Apply changes werden die eingegebenen Daten in der Datei DBMSMAINTENANCE.XML abespeichert. Der Auftrag kann über die Schaltfläche wieder zur Bearbeitung aufgerufen, oder mit der Schaltfläche gelöscht werden. Mit der Schaltfläche werden. wird der Auftrag einmalig manuell ausgeführt und kann somit getestet Würde ein Fehler in dem SQL-Statement vorliegen würde dies vom ODBC-Treiber zurückgemeldet und vom Contol Center Server in das Logbuch eingetragen. Im folgenden Beispiel wurde in dem SQL- Statement der Tabellenname falsch geschrieben. Seite 29 von 59

30 4 Reports Es stehen 3 vorgefertigte Reports zur Verfügung: Systemmeldungen Anwenderaktionen Alarme Durch einen Klick auf Reports werden die 3 Reporttypen zur Auswahl als Hyperlink angezeigt. Navigation Datumseingabe Textsuche Anzahl der vorhandenen Einträge Sortierschaltflächen 4.1 Navigationsschaltflächen Die Schaltflächen geben an, wie viele Zeilen angezeigt werden sollen. Die aktuelle Auswahl (hier die 10 ) wird gedrückt dargestellt. Sind mehr Einträge vorhanden als angezeigt sind, werden die Sprungtasten ( ) aktiviert/deaktiviert. Seite 30 von 59

31 Die Schaltflächen springen dann auf die nächsten/vorherigen Einträge, wobei die Sprungweite sich an den angezeigten Zeilen orientiert. Mit den Schaltflächen ersten bzw. letzten Einträge gesprungen werden. kann an 4.2 Sortierschaltflächen Durch einen Klick auf die Sortierschaltflächen kann die Reihenfolge der Sortierung geändert werden. Ist in dem Screenschut zuvor noch der älteste Eintrag oben, kann dies durch die Auswahl der Sortierung nach dem Zeitstempel angepasst werden. Seite 31 von 59

32 4.3 Textsuche In dem Textfeld kann ein beliebiger Text eingegeben werden. Nach dem auf die Ausführungsschaltfläche geklickt wurde, werden nur noch die Einträge angezeigt, wo die entsprechende Zeichenfolge enthalten ist, wobei keine Unterscheidung nach Groß-/Kleinschreibung vorgenommen wird. 4.4 Suche mit Datum Wird im Feld From ein Monat ausgewählt, werden sofort Eingabefelder für den Tag, das Jahr sowie eine Schaltfläche für einen Kalenderaufruf auf sichtbar. Innerhalb des Kalenders ist eine Navigation zu den jeweils nächsten Monat möglich. Nach dem ein Tag ausgewählt wurde, wird dieser in die Eingabefelder des Datums übernommen. Seite 32 von 59

33 Die Abfrage wird erst ausgeführt nach dem die Ausführungsschaltfläche betätigt wurde. Seite 33 von 59

34 5 Verzeichnisdienst Der Verzeichnisdienst dient zur zentralen Sicherung und Bereitstellung von Konfigurationsdaten für die Komponenten des Managementsystems. Der gesamte Datenbestand wir in Form von XML-Daten in einer dynamischen Verzeichnisstruktur gesichert. Optional kann der Verzeichnisdienst mit externen Diensten synchronisiert werden. Hierzu steht eine XML-Schnittstelle zur Verfügung, die an Systeme wie etwa Active Directory oder edirectory anpassbar ist und eine zyklische Replikation des Datenbestands ermöglicht. Im Urzustand legt der Verzeichnisdienst die Pfade STATIONS (Stationen), USERGROUPS (Anwendergruppen) und USERS (Anwender) an. In diesen Pfaden werden die jeweiligen Konfigurationen der Arbeitsplätze und Server (Pfad STATIONS) sowie des Benutzermanagements (Pfade USERGROUPS und USERS) abgelegt. Je nach Anforderung des Managements können diese Pfade dynamisch erweitert werden. 5.1 Stations (Stationen) Meldet sich eine Station erstmalig beim Verwaltungsserver an, wird im EDIR-Verzeichnis im Ordner STATIONS ein weiterer Unterordner angelegt. Da bei dem Betriebssystem Windows keine Unterscheidung zwischen Groß-/Kleinschreibung bei der Ordnerbezeichnung möglich ist, wird dieser Stationsname in Hexadezimalzeichen umgewandelt. Die Zuordnung wird in der Datei CONTENT.TXT im Klartext abgelegt. Innerhalb dieses Ordners werden keine Dateien erwartet. Innerhalb der Videomanagementsoftware kann die Option Verzeichnisdienst aktiviert werden. Ist dies der Fall werden alle Kamerainformationen in dem Stationsordner als XML-Dateien abgelegt. Bei jedem Neustart des Videoservers werden die Daten dann vom Control Center Server gelesen. Beim Ausfall des Videoservers bestimmt der Control Center Server einen Backup-Server und kann diesem Online die Konfiguration des Master-Servers übergeben. 5.2 Usergroups (Anwendergruppen) Anwendergruppen können sowohl aus dem WEB-Interface erstellt werden, oder aus dem angemeldeten Managementsystem. In beiden Fällen wird im EDIR-Verzeichnis im Ordner USERGROUPS ein Hexadezimalzeichen verschlüsselter Unterordner mit dem Gruppennamen angelegt. Analog zu den Stationen wird die Zuordnung in der Datei CONTENT.TXT im Klartext abgelegt. Seite 34 von 59

35 Wichtig: Bei der Verwendung der Videomanagementsoftware muss sich in diesem Ordner die Datei SIVM.XML liegen. Da hierin die Gruppenrechte abgelegt werden. Diese muss derzeit noch händig aus Repair-Ordner kopiert werden. Wird das erweiterte Meldungsmanagement in der Videomanagementsoftware verwendet, kann sich in diesem Ordner eine CCDBCientConfig.XML-Datei befinden. Ist dies der Fall bekommt jeder Gruppe unterschiedliche Abfragen zur Verfügung gestellt werden Verwalten der Anwendergruppe aus dem WEB-Interface Über Config/Usergroups wird die Web-Seite angezeigt. Analog zu den anderen Web-Seiten des Control Center Servers gibt es auch hier die Navigationleiste, worüber bestimmt werden kann wie viele Zeilen angezeigt werden sollen. Sind mehr Einträge vorhanden als angezeigt sind, werden die Sprungtasten ( ) aktiviert. Mit der Schaltfläche kann der Konfigurationsdialog aufgerufen werden. Hier ist nur der Name der Anwendergruppe einzutragen und es sind dieser Gruppe die Rechte für das WEB-Interface des Control Center Server zu vergeben. Mit dem betätigen der Schaltfläche Apply Changes wird die Gruppe erstellt und steht dem angebundenen Managementsystemen zur Verfügung. Seite 35 von 59

36 Die Anwendergruppe kann über die Schaltfläche wieder zur Bearbeitung aufgerufen werden, wobei der Gruppennamen nicht mehr zu ändern ist. oder mit der Schaltfläche gelöscht werden. Wichtig: Beim Löschen wird auch automatisch der Gruppenordner im EDIR-Verzeichnis mit den Konfigurationsdateien entfernt. Die Gruppe ADMIN kann nicht gelöscht werden. 5.3 Users (Anwender) Anwender können sowohl aus dem WEB-Interface erstellt werden, oder aus dem angemeldeten Managementsystem. In beiden Fällen wird im EDIR-Verzeichnis im Ordner USERS ein Hexadezimalzeichen verschlüsselter Unterordner mit dem Gruppennamen angelegt. Analog zu den Stationen wird die Zuordnung in der Datei CONTENT.TXT im Klartext abgelegt Verwalten der Anwender aus dem WEB-Interface Über Config/Users wird die Web-Seite angezeigt. Seite 36 von 59

37 Analog zu den anderen Web-Seiten des Control Center Servers gibt es auch hier die Navigationleiste, worüber bestimmt werden kann wie viele Zeilen angezeigt werden sollen. Sind mehr Einträge vorhanden als angezeigt sind, werden die Sprungtasten ( ) aktiviert. Mit der Schaltfläche kann der Konfigurationsdialog aufgerufen werden. Hier sind nur der Name des Anwenders und dessen Passwort einzutragen. Über die Auswahlbox Usergroup kann der Anwender einer bestehenden Anwendergruppe zugeordnet werden. Mit dem betätigen der Schaltfläche Apply Changes wird die Gruppe erstellt und steht dem angebundenen Managementsystemen zur Verfügung. Die Anwendergruppe kann über die Schaltfläche wieder zur Bearbeitung aufgerufen werden, wobei der Namen nicht mehr zu ändern ist. Seite 37 von 59

38 oder mit der Schaltfläche gelöscht werden. Wichtig: Beim Löschen wird auch automatisch der Gruppenordner im EDIR-Verzeichnis mit den Konfigurationsdateien entfernt. 5.4 FTP-Server Zentrale Konfiguration Der integrierte und optional zu aktivierende FTP-Server bietet einen kontrollierten Zugriff auf den Verzeichnisdienst. Hiermit ergibt sich die Möglichkeit, extern Konfigurationsdaten für alle Komponenten des Managements zentral einzufügen. Über einen gesonderten virtuellen Pfad besteht weiterhin eine Importmöglichkeit für CSV-konforme Datensätze, die bei der Übergabe automatisch in das XML-Protokoll des Verzeichnisdienstes konvertiert werden. Der Zugriff auf den FTP-Server ist über das Benutzermanagement geregelt. Optional kann der FTP-Server auch für die Softwarepflege Verwendung finden. Hier kann beispielsweise über ein Script eine zentrale Verteilung von Updates und Konfigurationsdaten erfolgen und ggf. ein Neustart des Servers durchgeführt werden Zugriff auf die aktuellen Konfigurationsdaten ($EDIREXPORT) Der Control Center Server schreibt beim Beenden eine aktuelle Konfigurationsdatei für alle Videomanagmentserver. Da im laufenden Betrieb das Control Center Server nicht angehalten werden kann, besteht die Möglichkeit, diese mit jedem FTP-Client zu erzeugen. Im Folgenden wird der Zugriff über den im Windows-Betriebssystem integrierten FTP-Client beschrieben: Seite 38 von 59

39 1. Im Startmenü ftp.exe starten 2. Connection zum FTP-Server (CCS) öffnen (open IP-ADRESSE PORT) und mit Return abschliessen. 3. Ist der FTP-Server erreichbar kann al nächstes der Benutzer angegeben werden, worauf der FTP-Server sich sofort wieder meldet und um die Eingabe eines Passwort bittet: Sind die Daten richtig eingegeben, meldet der FTP-Server dies. Seite 39 von 59

40 4. Nach dem einloggen befindet sich der FTP-Client automatisch im root-verzeichnis des FTP- Servers (CCS-Installationspfad). Jetzt muss nur noch in das $EDIREXPORT-Verzeichnis gewechselt werden, was mit dem Befehl cd $EDIREXPORT geschieht. 5. In diesem Moment erstellt der Control Center Server in diesem Verzeichnis die Konfigurationsdatei. Z. B. für das Videomanagementsystem wäre dies eine Datei mit dem Name CAMERAS.CSV, in der alle Kamerakonfigurationen aller am Control Center Server angeschlossenen Videoserver. Über den GET-Befehl kann ich diese Datei nun an meinen Arbeitsplatz kopieren und dann mit einer Tabellenkalkulation bearbeiten Verteilen einer neuen Konfiguration Das Verteilen einer neuen Konfiguration erfolgt wieder über den Weg des FTP-Servers. Nur diesmal wird eine modifizierte Konfigurationsdatei in das $EDIRIMPORT-Verzeichnis transferiert, der Control Center Server erkennt dies und verteilt diese an alle angeschlossenen Systeme. Wie auch beim exportieren der aktuellen Konfiguration geschieht dies wieder einen beliebigen FTP-Server. Im Folgenden das Beispiel über die Konsole mit dem PUT-Befehl. Seite 40 von 59

41 Seite 41 von 59 Control Center Server

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