Wirtschaftstrends Südafrika. Jahreswechsel 2011/12

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Wirtschaftstrends Südafrika. Jahreswechsel 2011/12"

Transkript

1 Wirtschaftstrends Südafrika Jahreswechsel 2011/12

2 Südafrika - Jahreswechsel 2011/12 1 Gesamtwirtschaftlicher Ausblick 4 Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts 4 Investitionen 5 Konsum 7 Außenhandel 8 2 Branchen im Überblick 9 Maschinen- und Anlagenbau 9 Kfz-Industrie 10 Chemie 10 Bauwirtschaft 10 Elektrotechnik/Elektronik 10 Informations- und Kommunikationstechnik 11 Umwelttechnik 11 Medizintechnik 11 Bergbau 11 Energie 12 Transport 12 Germany Trade & Invest 3

3 Südafrika - Jahreswechsel 2011/12 Bonn (gtai) - Südafrikas Wirtschaft bleibt auf Wachstumskurs, wenn auch mit geringerem Tempo. Für 2012 rechnen Experten mit einem realen Plus des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von etwa 2,8%. Der Ausbau der Infrastruktur sowie hohe Ausgaben der Konsumenten sorgen dabei für entscheidende Impulse. Südafrika ist der neuntwichtigste Überseemarkt für die deutsche Exportwirtschaft und bietet auch künftig zahlreiche Liefer- und Beratungschancen. Hinzu kommt, dass vom Kap aus die gesamte Region bedient werden kann. 1 Gesamtwirtschaftlicher Ausblick Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts Die südafrikanische Wirtschaft muss sich für die nächsten Jahre auf mäßiges Wachstum einstellen. Ökonomen schätzen die realen Steigerungsraten für 2012 zwischen 2,3 und 2,8% ein. Für 2013 wird eine leichte Beschleunigung der BIP-Entwicklung erwartet, mit einer Zunahme von 3,3 bis 3,7%. Die wirtschaftliche Entwicklung wird damit hinter den Erwartungen der Regierung zurückbleiben. Um die hohe Arbeitslosigkeit des Landes zu bekämpfen, hat sich die von Präsident Jacob Zuma geführte ANC-Regierung zum Ziel gesetzt, das Land auf einen kontinuierlichen Wachstumspfad von 6 bis 7% zu führen. Auch 2011 verlief mit einem geschätzten BIP-Plus von 3,1% eher enttäuschend. Anfang 2011 war noch mit einem Anstieg um etwa 3,7% gerechnet worden. Insbesondere Produktionsrückgänge im verarbeitenden Gewerbe und Bergbau wirkten sich negativ aus. Grund dafür waren unter anderem groß angelegte Streikwellen, die Mitte 2011 zahlreiche Betriebe lahm legten. Risiken ergeben sich für Südafrikas Wirtschaft vor allem aus der weltweiten Entwicklung der Konjunktur und der damit zusammenhängenden Nachfrage nach Rohstoffen. Auch steigende Kosten werden für die Unternehmen zunehmend zum Problem. Hohe Lohnabschlüsse, die teilweise im zweistelligen Bereich und damit deutlich über der Inflationsrate liegen, sorgen für Kostendruck. Des Weiteren werden die Strompreise 2012 nochmals um 25% anziehen, nachdem es bereits in den letzten beiden Jahren zu Erhöhungen in gleicher Größenordnung gekommen ist. Die Energieknappheit des Landes ist zudem weiterhin ein Hemmnis bei der Realisierung von Großprojekten. Gestützt wird die Wirtschaft vor allem durch höhere Ausgaben der Konsumenten und durch Investitionen der öffentlichen Hand. Für die nächsten drei Jahre sind Investitionen in die Infrastruktur in Höhe von 802 Mrd. Rand geplant. Die Infrastrukturausgaben für 2011 werden auf 223 Mrd. R veranschlagt. Der in den letzten Monaten deutlich schwächere Wechselkurs des Rand gegenüber wichtigen Währungen wie dem US-Dollar, Euro oder Yen könnte die Exportchancen für südafrikanische Produkte erhöhen und Impulse für das produzierende Gewerbe und den Bergbau liefern. Ökonomen rechnen in 2012 mehrheitlich nur mit einer leichten Erholung des Rand gegenüber wichtigen Leitwährungen. 4 Wirtschaftstrends

4 Bei der Inflation ist eine steigende Tendenz zu verzeichnen. Das Statistikamt Stats SA meldet für 2011 eine Teuerungsrate von 5%. Für 2012 gehen Experten mehrheitlich davon aus, dass sich die Preissteigerung in Richtung 6% bewegen wird. Wirtschaftliche Eckdaten Indikator Vergleichsdaten Deutschland 2010 BIP (nominal, Mrd. US$) 364,2 402, BIP pro Kopf (US$) Bevölkerung (Mio.) 1) 50,0 50,6 81,8 Wechselkurs (1 US$ =) 2) 7,3240 7,2486 1) Schätzungen; 2) Jahresdurchschnittskurs des südafrikanischen Rand (R) Quellen: Statistics South Africa; EIU; Oanda Investitionen Aufgrund der unsicheren Wirtschaftslage agieren die südafrikanischen Unternehmen weiter vorsichtig und halten sich mit großen Investitionen zurück. Nach Angaben von Nedgroup Investments haben sich in der Privatwirtschaft mittlerweile Rücklagen von 470 Mrd. R angehäuft. Die Bruttoanlageinvestitionen sind in den ersten neun Monaten 2011 gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit 3,6% leicht gestiegen. Durch höheren Kapitalaufwand in der Landwirtschaft, der Automobilindustrie und im IT-Bereich konnten die Bruttoanlageinvestitionen im Privatsektor zuletzt Germany Trade & Invest 5

5 Südafrika - Jahreswechsel 2011/12 jedoch an Momentum gewinnen. Im 3. Quartal 2011 wurde eine Zunahme um 5,8% verzeichnet, nachdem es im 2. Quartal bereits einen Zuwachs von 5,6% gegeben hatte. Experten zufolge investieren Unternehmen aber in erster Linie in die Erneuerung ihrer Anlagen und sehen von Erweiterungsinvestitionen noch ab. Für 2012 ist deshalb nur mit einer leichten Belebung zu rechnen. Zu einer deutlichen Ausweitung der Investitionen dürfte es dagegen im öffentlichen Bereich kommen. Insbesondere die Infrastruktur wird stark ausgebaut. Beispielsweise investiert das staatliche Logistikunternehmen Transnet in die Erneuerung des Bestandes an Schienenfahrzeugen und plant den Ausbau der Häfen in Richards Bay und Durban. Vorgesehen sind auch Großprojekte, wie Hochgeschwindigkeitstrassen für den Zugverkehr, zum Beispiel zwischen Gauteng und Durban. Ausgewählte Großprojekte Projektbezeichnung Investitionssumme Projektstand Anmerkung New Largo Coal Mine Project Prasa Schienenpersonenverkehr Transnet Schienen und Häfen Titan und Zirconium Verarbeitungskomplex 11,7 Mrd. R Planung Bau einer Kohlemine für das Kusile Kraftwerk 140 Mrd. R Ausschreibungen stehen größtenteils noch bevor 110 Mrd. R Teilweise noch im Planungsstadium Erneuerung der Schienenflotte; Neubau und Erneuerung von Bahntrassen Bau beziehungsweise Ausbau von Häfen und Bahntrassen 15,3 Mrd. R Planung Rare Metals Industries (RMI) Swazilink Railway 17 Mrd. R Planung, geplante Bauzeit 2013 bis 2016 Eskom Energie 450 Mrd. R Ausschreibungen stehen teilweise noch bevor Telkom 6 Mrd. R Umsetzung bis 2015 Aufbau Mobilfunknetz Cell C 5 Mrd. R Ausschreibungen stehen teilweise noch bevor Ausbau Mobilfunknetz Bau einer Bahnverbindung von der Mpumalanga Provinz zu den Häfen in Richards Bay und Maputo durch Swasiland Ausbau Energieinfrastruktur Automobilindustrie Kumba Kolomena Iron Ore Project 15 Mrd. R Investitionen stehen teilweise noch bevor 8,5 Mrd. R Im Bau, Vollbetrieb für 2013 geplant Neu- und Ausbau von Werken verschiedener Hersteller Bau der Sishen South Mine Quellen: Recherchen von Germany Trade & Invest; Pressemeldungen 6 Wirtschaftstrends

6 Potenzielle Investoren und Unternehmen, die nach Südafrika exportieren wollen, sollten bei ihrer Entscheidung über den Markteintritt das Stärken-Schwächen-Profil des Standorts und die damit verbundenen Chancen und Risiken (SWOT-Analyse) berücksichtigen: Konsum Der private Konsum bleibt nach wie vor der Motor der südafrikanischen Konjunktur. In den ersten drei Quartalen des Jahres 2011 legten die Ausgaben der Verbraucher gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahres um 5,1% zu. Besonders stark fällt das Wachstum bei den langlebigen Konsumgütern aus. Im 3. Quartal wurde für diesen Bereich ein starkes Plus von 17,8% verzeichnet, nachdem es bereits in den beiden Quartalen zuvor zweistellige Steigerungsraten gegeben hatte. Anders ist dagegen die Situation bei kurzlebigen Gütern wie etwa Lebensmitteln. Aufgrund hoher Preissteigerungen, vor allem für Nahrungsmittel und Benzin, nahm der Verbrauch hier nur noch leicht zu (1,0% im 2. Quartal; 0,7% im 3. Quartal). Für 2012 rechnen Experten damit, dass sich das Wachstum der Konsumausgaben etwas verlangsamen wird auf 3,8 bis 4,1%. Gründe hierfür sind die anziehende Inflation sowie die unsicheren Konjunkturaussichten. Getragen wird der Konsum weiterhin von den steigenden Einkommen. In den ersten neun Monaten des Jahres 2011 nahm das verfügbare Haushaltseinkommen um 5,8% zu. Damit wächst auch die Kaufkraft der konsumfreudigen schwarzen Mittelschicht, die vor allem hochwertige Güter präferiert. Germany Trade & Invest 7

7 Südafrika - Jahreswechsel 2011/12 Außenhandel Südafrikas Außenhandel entwickelte sich 2011 durchweg positiv und konnte hohe Zuwächse verzeichnen. Nach den aktuellen Zahlen der Finanz- und Zollbehörde South African Revenue Service (SARS) dürften die Importe des Landes 2011 mit 25,1% ein stärkeres Wachstum aufweisen als die Exporte, für die ein Plus von etwa 21,5% anzunehmen ist. Südafrika dürfte 2011 deshalb wieder mit einem Handelsbilanzdefizit abschließen. Im Jahr 2010 konnte Südafrika zum ersten Mal seit sieben Jahren wieder einen Überschuss in der Handelsbilanz erzielen. Außenhandel Südafrikas (in Mio. US$; reale Veränderung im Vergleich zum Vorjahr in %) ) Veränderung Importe , ,7 25,1 Exporte , ,8 21,5 Handelsbilanzsaldo 616, ,9 1) vorläufige Ergebnisse Quelle: SARS Der bilaterale Handel zwischen Deutschland und Südafrika dürfte Schätzungen zufolge 2011 ein Gesamtvolumen von ungefähr 15 Mrd. Euro erreichen. Gegenüber dem Vorjahreswert bedeutet dies ein zweistelliges Wachstum von 16 bis 17%. Deutschland erzielt mit Südafrika regelmäßig einen Handelsüberschuss und auch 2011 war in der Kaprepublik die Nachfrage nach Gütern made in Germany groß. Von Januar bis November 2011 stiegen die deutschen Exporte gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um rund 13%. Südafrika ist einer der wichtigsten Überseemärkte für die deutsche Exportwirtschaft und stand 2010 bei den Ausfuhren in außereuropäische Länder an neunter Stelle. Nach der VR China ist Deutschland das Hauptlieferland Südafrikas. Einfuhr nach Warengruppen (in Mio. US$; Veränderung im Vergleich zur Vorjahresperiode in %) HS-Abschnitt Halbjahr 2011 Veränderung Insgesamt *) , ,4 28,0 1 Lebende Tiere usw. 683,9 427,3 29,2 2 Waren pflanzlichen 1.275,0 857,8 49,5 Ursprungs 3 Fette und Öle 835,1 552,8 49,6 4 Lebens- und Genussmittel 2.039, ,6 23,6 5 Mineralische Stoffe , ,7 42,8 6 Chemische Erzeugnisse 7.676, ,5 19,1 7 Kunststoffe, Gummi 3.257, ,2 26,8 usw. 8 Leder und -waren 311,5 158,1 21,8 9 Holz-, Kork-, Flechtwaren 301,6 178,8 15,3 10 Halbstoffe aus Holz 1.295,3 684,9 11,2 8 Wirtschaftstrends

8 Einfuhr nach Warengruppen (in Mio. US$; Veränderung im Vergleich zur Vorjahresperiode in %) (Forts.) HS-Abschnitt Halbjahr 2011 Veränderung 11 Spinnstoffe und Waren 2.516, ,6 27,1 daraus 12 Schuhe, Hüte, Schirme 818,2 463,8 36,4 u.a. 13 Stein-, Gips-, 1.004,3 515,5 12,3 Glaswaren 14 Perlen, Edelsteine, 816,1 454,6 13,9 Münzen 15 Unedle Metalle 3.754, ,9 27,7 16 Maschinen, Apparate , ,0 21,5 usw. 17 Beförderungsmittel 8.214, ,4 34,7 18 Optische Geräte, Messund 2.191, ,6 23,9 Musikinstrumente, Uhren 20 Verschiedene bearbeitete 1.305,4 626,8 15,2 Waren 21 Kunstgegenstände 23,8 12,4 31,9 22 Andere Waren 5.372, ,1 20,1 *) Differenz zu anderen SARS-Statistiken durch unterschiedliche Erfassungsmethoden Quelle: SARS 2 Branchen im Überblick Neben dem IT- und Telekommunikationssektor zählen vor allem der Automobilbereich und die Medizintechnik zu den Wachstumsfeldern der südafrikanischen Wirtschaft. Der Maschinenbau Südafrikas steckt demgegenüber in der Krise und hat Produktionsrückgänge zu beklagen. Ungeachtet dessen sind die Geschäftschancen für deutsche Maschinenbauunternehmen gut, denn Ausrüstungen und Anlagen aus Deutschland sind in vielen Branchen des Landes sehr gefragt. In grünen Wirtschaftszweigen, wie Erneuerbare Energien, Umwelttechnik oder Energieeffizienz steht das Land zurzeit noch am Anfang der Entwicklungen. Für umweltfreundliche Technik und Verfahren ist jedoch ein großes Potenzial vorhanden und es bieten sich interessante Geschäftsmöglichkeiten. Maschinen- und Anlagenbau Die Lieferchancen für den deutschen Maschinenbau sind in Südafrika gut. Geschäftsmöglichkeiten bietet dabei besonders die Automobilindustrie, denn Unternehmen wie Isuzu, Nissan, Tata, FAW und CMG planen den Bau neuer Werke. Der starke private Konsum sorgt für zunehmende Germany Trade & Invest 9

9 Südafrika - Jahreswechsel 2011/12 Aufträge in der Lebensmittelverarbeitungs- und Verpackungsindustrie. Neue Höchststände erreichen derzeit die Bestellungen von Landmaschinen. Aufgrund hoher Investitionen in die Infrastruktur bestehen Liefermöglichkeiten in den Bereichen Transport, Energie, Wasser sowie Informations- und Kommunikationstechnologie. Kfz-Industrie Für die südafrikanische Automobilbrache wird auch 2012 ein weiteres Wachstum prognostiziert. Dies dürfte mit geschätzten 7% aber etwas niedriger ausfallen als zuletzt. Im Jahr 2011 konnten die Verkäufe im Inland noch um 15,9% zulegen und eine Stückzahl von erreichen. Insbesondere die zurzeit niedrigen Zinsen wirken sich positiv auf die Verkäufe aus. Im Jahr 2012 könnten die Absatzzahlen nach Schätzung des Branchenverbandes National Association of Automobile Manufacturers of South Africa (NAAMSA) etwa Einheiten erreichen. Auch die inländische Produktion verzeichnet Zuwächse. Während 2011 circa Stück produziert wurden, wird 2012 mit einem Anstieg um 13% auf ungefähr Fahrzeuge gerechnet. Chemie Der Pharmasektor wächst vor allem durch Generika und nichtverschreibungspflichtige Medikamente, während bei verschreibungspflichtigen Originalpräparaten nur mit einer geringen Dynamik gerechnet werden kann. Infolge der geplanten Einführung des Euro V Standards für Kraftstoffe muss die Petrochemie in die Erneuerung der Raffinerien investieren. Steigende Konsumausgaben der Verbraucher sorgen für gute Chancen im Bereich Kosmetik. Die Agrochemie profitiert von den hohen Lebensmittelpreisen. Auch der Kunststoffsektor blickt optimistisch in die Zukunft. Bauwirtschaft Nach einer heftigen zweijährigen Krise geht es für die südafrikanische Bauindustrie seit 2011 wieder leicht bergauf. Für 2012 rechnen Branchenkenner bereits wieder mit spürbarem Umsatzwachstum. Ein Grund dürften die wieder zunehmenden öffentlichen Aufträge in den Infrastrukturbereichen Wasser, Energie, Transport und Gesundheit sein. Hinzu kommen auch wieder mehr Aufträge aus der Industrie, dem Bergbau und dem privaten Wohnungsbau. Energieeffizientes Bauen wird aufgrund steigender Strompreise und gesetzlicher Vorgaben wichtiger. Elektrotechnik/Elektronik Im Jahr 2012 dürfte der staatliche IT-Sektor (Telkom - Telekommunikation; Sentech - Übertragung; SABC - Fernsehen und Rundfunk) seine Modernisierungsprogramme fortsetzen. Dieser Sektor fragt hochwertige Ausrüstungen ebenso nach, wie private IT-Unternehmen (Vodacom, MTN, Cell C - Mobilfunk; Multichoice - TV und diverse Radiostationen). Auch die mangelnde Sicherheit in Südafrika zieht eine stetig hohe Nachfrage nach Sicherheitstechnik von staatlicher und privater Seite nach sich. Infrastruktur- und Industrieprojekte bringen weitere Nachfrage nach Elektronik. 10 Wirtschaftstrends

10 Informations- und Kommunikationstechnik Der IT-Sektor ist eine der Wachstumsbranchen Südafrikas und dürfte 2012 um circa 8% zulegen. Impulse gehen insbesondere von den Geschäftsbanken aus, die Milliardeninvestitionen in ihre IT-Infrastruktur angekündigt haben. Im Trend sind zudem die Bereiche Cloud Computing, Virtualisierungsmanagement und Business Intelligence. Im Telekombereich wird weiter in den Ausbau der Glasfasernetze investiert. Mobilfunkbetreiber wollen die mobilen Breitbandnetze ausbauen, denn mit mittlerweile 60 Mio. Nutzern setzt sich das Wachstum der letzten Jahre fort. Umwelttechnik Der Begriff Green Economy hält Einzug in Südafrika. Sollten im Abfall- und Recyclingmarkt die 2011 verabschiedeten Gesetze realisiert werden, dann dürfte es mittelfristig zu umfangreichen Investitionen kommen. In diversen südafrikanischen Städten steht die Einführung von Mülltrennung in den Haushalten in den Startlöchern. Recycling wird immer mehr zu einem Thema. Aufgrund von Wasserknappheit und Umweltschäden fließen Investitionen in die Aufbereitung von Abwasser in Industrie, Bergbau und im kommunalen Bereich. Medizintechnik Südafrikas Markt für Medizintechnik dürfte mit voraussichtlich etwa 7% deutlich schneller als das BIP wachsen. Der Privatsektor ist ein stabiler Abnehmer von hochwertigem Gerät. Die privaten südafrikanischen Krankenhausbetreiber dürften in Zukunft zunehmend in die Nachbarländer expandieren. Ein im Vergleich zu den vergangenen Jahren deutlich erhöhtes Budget hat zudem der staatliche Krankenhaussektor zur Verfügung. Einige Krankenhäuser sollen grundlegend modernisiert werden. Bergbau Der Bergbausektor steckt in einer schwierigen Phase und kann die derzeit hohen Weltmarktpreise für Rohstoffe nicht für sich nutzen. Die Debatte über die Verstaatlichung von Minen hängt wie ein Damoklesschwert über der Industrie und führt zu ausbleibenden Investitionen. Zudem leidet die Branche unter steigenden Kosten und Infrastrukturdefiziten. Neue Projekte konzentrieren sich derzeit in erster Linie auf den Abbau von Eisenerz, Kohle und Platin. Südafrikas Bergbauunternehmen investieren jedoch weiterhin in die Erneuerung ihrer Maschinenparks. Steigende Strompreise sorgen zudem für eine Nachfrage nach energieeffizienter Technik, wie zum Beispiel sparsame Lüftungs- und Beleuchtungsanlagen. Germany Trade & Invest 11

11 Südafrika - Jahreswechsel 2011/12 Energie Um der Energieknappheit des Landes zu begegnen, befinden sich bereits die großen Kohlekraftwerke Medupi, Kusile und das Pumpspeicherkraftwerk Ingula in Bau. Bis zur Fertigstellung der Projekte 2017 bleibt Strom jedoch weiter knapp und der staatliche Versorger Eskom warnt auch für 2012 vor Stromausfällen. Für die Zukunft will sich Südafrika aus seiner Abhängigkeit vom Kohlestrom befreien und setzt verstärkt auf Erneuerbare Energien. Bis 2030 sollen MW aus erneuerbaren Quellen ins Stromnetz eingespeist werden. Im Jahr 2011 fand eine erste Ausschreibungsrunde für die Einspeisung von Erneuerbarer Energie statt. Dabei wurden 28 Projekte mit einem Volumen von MW ausgewählt. In den Jahren 2012 und 2013 sind jeweils zwei weitere Ausschreibungen im Umfang von insgesamt MW geplant. Transport Das Transportwesen soll in den nächsten Jahren mit Milliardeninvestitionen ausgebaut werden und dürfte für zahlreiche Ausschreibungen sorgen. Durchgeführt werden die Vorhaben vor allem von Staatsunternehmen wie dem Logistikdienstleister Transnet, dem Bahnunternehmen Passenger Rail Agency of South Africa (Prasa) oder der South African National Roads Agency (Sanral). Entscheidend wird dabei sein, ob alle Pläne auch im geplanten zeitlichen Rahmen in Angriff genommen werden können. Die vorgesehenen Investitionsvolumen sind jedenfalls sehr hoch. Transnet diskutiert gerade eine erhebliche Ausweitung eines Investitionsprogramms, das bis 2016 bereits 110 Mrd. R vorsieht. Weiter ausgebaut wird auch der öffentliche Nahverkehr, zum Beispiel durch Schnellbussysteme in Johannesburg und Rustenburg und die Erneuerung von Bahnlinien, etwa mit Signaltechnik. 12 Wirtschaftstrends

12 Kontakt Impressum Herausgeber: Germany Trade and Invest Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbh Villemombler Straße Bonn Tel.: +49 (0)228/ Fax: +49 (0)228/ Internet: Autor: Heiko Stumpf, Bonn Redaktion/Ansprechpartnerin: Edith Mosebach, Tel.: +49 (0)228/ , Redaktionsschluss: Februar 2012 Bestell-Nr.: Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck - auch teilweise - nur mit vorheriger ausdrücklicher Genehmigung. Trotz größtmöglicher Sorgfalt keine Haftung für den Inhalt. Hauptsitz der Gesellschaft: Friedrichstraße 60, Berlin Geschäftsführer: Dr. Jürgen Friedrich, Michael Pfeiffer Vorsitzender des Aufsichtsrates: Jochen Homann, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie Layout: Germany Trade & Invest Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und vom Beauftragten der Bundesregierung für die Neuen Bundesländer aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

13

WIRTSCHAFTSTRENDS TAIWAN JAHRESWECHSEL 2014/15

WIRTSCHAFTSTRENDS TAIWAN JAHRESWECHSEL 2014/15 WIRTSCHAFTSTRENDS TAIWAN JAHRESWECHSEL 2014/15 Taiwan - Jahreswechsel 2014/15 1 Gesamtwirtschaftlicher Ausblick 4 Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts 4 Investitionen 6 Konsum 7 Außenhandel 8 2 Branchen

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Ecuador

Wirtschaftsdaten kompakt: Ecuador 159480 Wirtschaftsdaten kompakt: Ecuador Stand: November 2014 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 283.561 qkm* 2014: 16,0 Millionen* Bevölkerungswachstum 2014: 1,4%* Geburtenrate Fertilitätsrate

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Marokko

Wirtschaftsdaten kompakt: Marokko 159360 Wirtschaftsdaten kompakt: Marokko Stand: November 2014 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 446.550,0 qkm* 2014: 33,2 Millionen* Bevölkerungswachstum 2014: 1,0%* Geburtenrate Fertilitätsrate

Mehr

KREDITVERGABE UND ZAHLUNGSMORAL NIEDERLANDE

KREDITVERGABE UND ZAHLUNGSMORAL NIEDERLANDE KREDITVERGABE UND ZAHLUNGSMORAL NIEDERLANDE Niederlande (Mai 2014) Kreditvergabe für KMU eingeschränkt / Verfügbarkeit von Darlehen steigt Den Haag (gtai) - Zahlungsverkehr und Exportfinanzierungen mit

Mehr

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 28. Februar 2013 Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Das Jahr 2012 endete mit einem konjunkturell schwachen Quartal, im laufenden Jahr

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Burundi

Wirtschaftsdaten kompakt: Burundi Wirtschaftsdaten kompakt: Burundi Stand: November 2014 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 27.830,0 qkm 2014: 9,2 Millionen* Bevölkerungswachstum 2013: 3,1% Geburtenrate Fertilitätsrate Altersstruktur

Mehr

Taiwan: Gute Geschäftsmöglichkeiten für KMUs

Taiwan: Gute Geschäftsmöglichkeiten für KMUs Taiwan: Gute Geschäftsmöglichkeiten für KMUs Dr. Roland Wein, Executive Director, Deutsches Wirtschaftsbüro Taipei 1 Gliederung Taiwan im Überblick Taiwan: High-Tech Partner Deutschland Taiwan Ausblick

Mehr

Wirtschaftstrends Luxemburg. Jahresmitte 2011

Wirtschaftstrends Luxemburg. Jahresmitte 2011 Wirtschaftstrends Luxemburg Jahresmitte 2011 Luxemburg - Jahresmitte 2011 1 Gesamtwirtschaftlicher Ausblick 4 Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts 4 Investitionen 6 Konsum 7 Außenhandel 8 2 Branchen im

Mehr

Indikatoren der nationalen und internationalen Konjunktur. Land Jahr 2014 Jahr 2015 Jahr 2014 Jahr 2015 Jahr 2014 Jahr 2015

Indikatoren der nationalen und internationalen Konjunktur. Land Jahr 2014 Jahr 2015 Jahr 2014 Jahr 2015 Jahr 2014 Jahr 2015 WIFO - Monatsreport Mai 2014 Indikatoren der nationalen und internationalen Konjunktur Prognosen der Europäischen Kommission Land BIP-Wachstum (%) Arbeitslosenquote (%) Öff. Haushaltsdefizit (% BIP) Jahr

Mehr

SÜDAFRIKA IM FOKUS 2014

SÜDAFRIKA IM FOKUS 2014 SÜDAFRIKA IM FOKUS 2014 Tagungsmagazin CHANCEN UND PROJEKTE Inhalt 4 Südafrika braucht dringend mehr Wachstum 12 Ausgewählte Branchen und Sektoren im Überblick 12 Maschinen- und Anlagenbau 12 Kfz-Industrie

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Togo

Wirtschaftsdaten kompakt: Togo 18026 Wirtschaftsdaten kompakt: Togo Stand: November 2014 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 56.785,0 qkm* 2014: 7,0 Millionen* Bevölkerungswachstum 2014: 2,7%* Geburtenrate Fertilitätsrate

Mehr

Rohstoffpreisanstieg Keine Gefahr für Österreichs Konjunktur 2004!

Rohstoffpreisanstieg Keine Gefahr für Österreichs Konjunktur 2004! ÖsterreichReport Konzernvolkswirtschaft und Marktanalysen http://economicresearch.ba-ca.com X P L I C I T Rohstoffpreisanstieg Keine Gefahr für Österreichs Konjunktur 2004! August 2004 Ein Mitglied der

Mehr

KAUFKRAFT UND KONSUMVERHALTEN KASACHSTAN

KAUFKRAFT UND KONSUMVERHALTEN KASACHSTAN KAUFKRAFT UND KONSUMVERHALTEN KASACHSTAN Kasachstan (Oktober 2013) Regierung erwartet bis 2018 ein durchschnittliches Plus beim Groß- und Einzelhandel von 9,5% pro Jahr Almaty (gtai) - Die Kaufkraft in

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Bulgarien

Wirtschaftsdaten kompakt: Bulgarien 159020 Wirtschaftsdaten kompakt: Bulgarien Stand: November 2014 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 110.879,0 qkm* 2014: 7,2 Millionen* Bevölkerungswachstum 2014: -0,8%* Geburtenrate Fertilitätsrate

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Ungarn

Wirtschaftsdaten kompakt: Ungarn 159240 Wirtschaftsdaten kompakt: Ungarn Stand: Mai 2015 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 93.028 qkm 2014: 9,9 Millionen Bevölkerungswachstum 2014: -0,2%* Geburtenrate Fertilitätsrate Altersstruktur

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Frankreich

Wirtschaftsdaten kompakt: Frankreich 159060 Wirtschaftsdaten kompakt: Frankreich Stand: November 2014 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 643.801 qkm 2013: 63,7 Millionen Bevölkerungswachstum 2013: 0,5% Geburtenrate Fertilitätsrate

Mehr

WIRTSCHAFTSTRENDS ÖSTERREICH JAHRESMITTE 2015

WIRTSCHAFTSTRENDS ÖSTERREICH JAHRESMITTE 2015 WIRTSCHAFTSTRENDS ÖSTERREICH JAHRESMITTE 2015 Österreich - Jahresmitte 2015 1 Gesamtwirtschaftlicher Ausblick 4 Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts 4 Investitionen 5 Konsum 7 Außenhandel 8 2 Branchen

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Japan

Wirtschaftsdaten kompakt: Japan 159680 Wirtschaftsdaten kompakt: Japan Stand: November 2014 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 377.915,0 qkm* 2013: 127,3 Millionen Bevölkerungswachstum 2013: -0,2% Geburtenrate Fertilitätsrate

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Irland

Wirtschaftsdaten kompakt: Irland 159090 Wirtschaftsdaten kompakt: Irland Stand: November 2014 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 70.273 qkm 2014: 4,8 Millionen* Bevölkerungswachstum 2014: 1,2%* Geburtenrate Fertilitätsrate

Mehr

SOZIALWIRTSCHAFTLICHE LAGE VON ST. PETERSBURG (JAHRESERGEBNIS 2011)

SOZIALWIRTSCHAFTLICHE LAGE VON ST. PETERSBURG (JAHRESERGEBNIS 2011) SOZIALWIRTSCHAFTLICHE LAGE VON ST. PETERSBURG (JAHRESERGEBNIS 2011) Sankt Petersburg gehört der Gruppe der Regionen Russlands mit dem überdurchschnittlichen Stand der Wirtschaftsentwicklung an. Das Bruttoregionalprodukt

Mehr

LOHN- UND LOHNNEBENKOSTEN DEUTSCHLAND

LOHN- UND LOHNNEBENKOSTEN DEUTSCHLAND LOHN- UND LOHNNEBENKOSTEN DEUTSCHLAND Deutschland (Dezember 2013) Deutsche Bruttolöhne mit moderater Aufwärtsentwicklung Berlin (gtai) - Die Lohn- und Lohnnebenkosten enthalten Angaben zu folgenden Themen:

Mehr

Branchenbarometer Asien

Branchenbarometer Asien Germany Trade & Invest Branchenbarometer Asien Informations- und Kommunikationswirtschaft Stand: Juli 2015 Detaillierte Informationen zur weltweiten Entwicklung in den Branchen Maschinen- und Anlagenbau,

Mehr

Kapitel 1: Der Welthandel im Überblick 1-1

Kapitel 1: Der Welthandel im Überblick 1-1 Kapitel 1: Der Welthandel im Überblick 1-1 Übersicht Wer handelt mit wem? Das Gravitationsmodell Einfluss der Größe einer Volkswirtschaft auf den Handel Weitere Faktoren, die den Handel beeinflussen Entferungen

Mehr

WIRTSCHAFTSTRENDS TAIWAN JAHRESMITTE 2015

WIRTSCHAFTSTRENDS TAIWAN JAHRESMITTE 2015 WIRTSCHAFTSTRENDS TAIWAN JAHRESMITTE 2015 Taiwan - Jahresmitte 2015 1 Gesamtwirtschaftlicher Ausblick 4 Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts 4 Investitionen 6 Konsum 7 Außenhandel 8 2 Branchen im Überblick

Mehr

Die Industrie ein starker Partner für Berlin. Industrie in Berlin warum? Fragen und Fakten präsentiert die IHK Berlin

Die Industrie ein starker Partner für Berlin. Industrie in Berlin warum? Fragen und Fakten präsentiert die IHK Berlin Die Industrie ein starker Partner für Berlin Industrie in Berlin warum? Fragen und Fakten präsentiert die IHK Berlin Wohlstand Lösungen attraktiv Karriere Netzwerk urban nachhaltig Produktion Nachbar Industrie

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Schweiz

Wirtschaftsdaten kompakt: Schweiz 159200 Wirtschaftsdaten kompakt: Schweiz Stand: Mai 2015 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 41.277 qkm 2015: 8,2 Millionen*) Bevölkerungswachstum 2014: 0,8%*) Geburtenrate Fertilitätsrate Altersstruktur

Mehr

Der Markt für Industrielle Bildverarbeitung in Deutschland

Der Markt für Industrielle Bildverarbeitung in Deutschland Industrial VISION Days 2008 Patrick Schwarzkopf Stellvertretender Geschäftsführer VDMA Robotik+Automation Leiter VDMA Industrielle Bildverarbeitung Der Markt für Industrielle Bildverarbeitung in Deutschland

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Norwegen

Wirtschaftsdaten kompakt: Norwegen 159140 Wirtschaftsdaten kompakt: Norwegen Stand: Mai 2015 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 323.802 qkm 2014: 5,2 Millionen Bevölkerungswachstum 2014: 1,2% Geburtenrate Fertilitätsrate Altersstruktur

Mehr

Bilanzpressekonferenz der ALBA SE 15. April 2015 Herzlich willkommen!

Bilanzpressekonferenz der ALBA SE 15. April 2015 Herzlich willkommen! Bilanzpressekonferenz der ALBA SE 15. April 215 Herzlich willkommen! Struktur der ALBA Group Stahl- und Metallrecycling Waste and Metalls Waste and Trading Dienstleistung Services Sorting und Facility

Mehr

Arbeitsgruppe 1: Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2014

Arbeitsgruppe 1: Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2014 Arbeitsgruppe 1: Monitoring-Report Digitale Wirtschaft 2014 Innovationstreiber IKT Zentrale Ergebnisse Veröffentlichung Anfang Dezember 2014 Die Digitale Wirtschaft ist von entscheidender Bedeutung für

Mehr

GERMANY TRADE & INVEST Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbh

GERMANY TRADE & INVEST Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbh GERMANY TRADE & INVEST Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbh ÜBER UNS Germany Trade & Invest ist die Außenwirtschaftsagentur der Bundesrepublik Deutschland. Sie versorgt die deutsche

Mehr

KAUFKRAFT UND KONSUMVERHALTEN BRASILIEN

KAUFKRAFT UND KONSUMVERHALTEN BRASILIEN KAUFKRAFT UND KONSUMVERHALTEN BRASILIEN Brasilien (November 2014) Neue Mittelschicht schränkt Konsum ein São Paulo (gtai) - In Zeiten geringen Wirtschaftswachstums, hoher Inflation und eines beschränkten

Mehr

Zweite Schätzung für das erste Quartal 2015 BIP im Euroraum und in der EU28 um 0,4% gestiegen +1,0% bzw. +1,5% im Vergleich zum ersten Quartal 2014

Zweite Schätzung für das erste Quartal 2015 BIP im Euroraum und in der EU28 um 0,4% gestiegen +1,0% bzw. +1,5% im Vergleich zum ersten Quartal 2014 2005Q1 2005Q2 2005Q3 2005Q4 2006Q1 2006Q2 2006Q3 2006Q4 2007Q1 2007Q2 2007Q3 2007Q4 2008Q1 2008Q2 2008Q3 2008Q4 2009Q1 2009Q2 2009Q3 2009Q4 2010Q1 2010Q2 2010Q3 2010Q4 2011Q1 2011Q2 2011Q3 2011Q4 2012Q1

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Ungarn

Wirtschaftsdaten kompakt: Ungarn 159240 Wirtschaftsdaten kompakt: Ungarn Stand: November 2014 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 93.028 qkm 2014: 9,9 Millionen* Bevölkerungswachstum 2014: -0,2%* Geburtenrate Fertilitätsrate

Mehr

Kann eine Wirtschaft auch ohne Wachstum funktionieren? Prof. Dr. Mathias Binswanger

Kann eine Wirtschaft auch ohne Wachstum funktionieren? Prof. Dr. Mathias Binswanger Kann eine Wirtschaft auch ohne Wachstum funktionieren? Prof. Dr. Mathias Binswanger Inhalt 1. Historischer Überblick 2. Traditionelle Argumente für Wachstum 3. Wie kommt es zu einem Wachstumszwang? 4.

Mehr

Kasachstan Mehr als nur Brücke zwischen China und Europa

Kasachstan Mehr als nur Brücke zwischen China und Europa Kasachstan Mehr als nur Brücke zwischen China und Europa Ost-West - Forum Bayern 08.10.2013 Zentralasien Ihr Partner in Zentralasien Landeskundlicher Überblick Kasachstan 16 Mio. Einwohner 2.724.900 km

Mehr

PSA Peugeot Citroën. Finanzergebnisse des Konzerns 2004: Ziele erreicht Operative Marge IFRS: 4,5 % vom Umsatz

PSA Peugeot Citroën. Finanzergebnisse des Konzerns 2004: Ziele erreicht Operative Marge IFRS: 4,5 % vom Umsatz PSA Peugeot Citroën Finanzergebnisse des Konzerns : Ziele erreicht Operative Marge : 4,5 % vom Umsatz : WICHTIGE DATEN konnten die Absatzzahlen des Konzerns erneut gesteigert und die Markteinführungen

Mehr

Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864. Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort

Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864. Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864 Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort Anfrage des Abgeordneten Dr. Stephan Siemer (CDU), eingegangen am 22.07.2014 Wie haben

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Italien

Wirtschaftsdaten kompakt: Italien 159100 Wirtschaftsdaten kompakt: Italien Stand: Mai 2014 Basisdaten Fläche 301.340,0 qkm Einwohner 2014: 60,0 Millionen * Bevölkerungsdichte Bevölkerungswachstum 2014: 0,3% Geburtenrate Fertilitätsrate

Mehr

ConTraX Real Estate. Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche Immobilien) Transaktionsvolumen Gesamt / Nutzungsart

ConTraX Real Estate. Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche Immobilien) Transaktionsvolumen Gesamt / Nutzungsart ConTraX Real Estate Investmentmarkt in Deutschland 2005 (gewerbliche ) Der Investmentmarkt im Bereich gewerbliche wurde im Jahr 2005 maßgeblich von ausländischen Investoren geprägt. Das wurde auch so erwartet.

Mehr

KAUFKRAFT UND KONSUMVERHALTEN FRANKREICH

KAUFKRAFT UND KONSUMVERHALTEN FRANKREICH KAUFKRAFT UND KONSUMVERHALTEN FRANKREICH Frankreich (August 2015) Zurückhaltung in der Krise Paris (gtai) - Frankreichs Konsumenten geben wieder etwas mehr aus. Sie bleiben allerdings vorsichtig. Im Jahr

Mehr

WIRTSCHAFTSTRENDS LITAUEN JAHRESWECHSEL 2013/14

WIRTSCHAFTSTRENDS LITAUEN JAHRESWECHSEL 2013/14 WIRTSCHAFTSTRENDS LITAUEN JAHRESWECHSEL 2013/14 Litauen - Jahreswechsel 2013/14 1 Gesamtwirtschaftlicher Ausblick 4 Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts 4 Investitionen 5 Konsum 9 Außenhandel 9 2 Branchen

Mehr

Wirtschaftstrends kompakt Burkina Faso. Jahresmitte 2010

Wirtschaftstrends kompakt Burkina Faso. Jahresmitte 2010 Wirtschaftstrends kompakt Burkina Faso Jahresmitte 2010 Burkina Faso - Jahresmitte 2010 Köln (gtai) - Nach einer der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise bedingten Verlangsamung im Jahr 2009 wird die

Mehr

Weiterhin gute Finanzierungsbedingungen

Weiterhin gute Finanzierungsbedingungen Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 27. August 2012 Weiterhin gute Finanzierungsbedingungen Die deutschen Unternehmen profitieren aktuell von ausgesprochen guten Finanzierungsbedingungen. Sie haben einen

Mehr

Berlin mit höchstem Zuwachs in ITK-Branche Schwache Finanzbranche bremst Frankfurt aus Immobilienwirtschaft mit wenig Beschäftigungsaufbau

Berlin mit höchstem Zuwachs in ITK-Branche Schwache Finanzbranche bremst Frankfurt aus Immobilienwirtschaft mit wenig Beschäftigungsaufbau P R E S S E M I T T E I L U N G Neue Untersuchung zu Top-15 Bürostandorten 2,2 Millionen mehr Bürobeschäftigte seit Finanzbranche auf Schrumpfkurs und Immobilienwirtschaft mit wenig Beschäftigungsaufbau

Mehr

WAS BESTIMMT DIE ERTRÄGE DER EMERGING MARKETS?

WAS BESTIMMT DIE ERTRÄGE DER EMERGING MARKETS? Thomas Krämer Investment Product Specialist MFS Investment Management WAS BESTIMMT DIE ERTRÄGE DER EMERGING MARKETS? September 2013 MFS Institutional Advisors, Inc. Die hier dargestellten Meinungen sind

Mehr

Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. Juni 2015 Growing with Passion. Hans-Georg Frey (Vorsitzender des Vorstandes) Hamburg, 11.

Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. Juni 2015 Growing with Passion. Hans-Georg Frey (Vorsitzender des Vorstandes) Hamburg, 11. Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. Juni 2015 Growing with Passion Hans-Georg Frey (Vorsitzender des Vorstandes) Hamburg, 11. August 2015 Highlights Jungheinrich 2. Quartal 2015 Starke Performance

Mehr

Inflation. Was ist eigentlich../inflation u. Deflation

Inflation. Was ist eigentlich../inflation u. Deflation Inflation Unsere Serie Was ist eigentlich... behandelt aktuelle und viel diskutierte Themen, die beim Nicht-Spezialisten eine gewisse Unsicherheit hinterlassen. Wir wollen das Thema jeweils einfach und

Mehr

Entwicklung der italienischen Fliesenindustrie

Entwicklung der italienischen Fliesenindustrie Entwicklung der italienischen Fliesenindustrie ANALYSE der HANSA Unternehmensberatung Autor: Carlo A. Cit ITALIEN Hat die italienische Fliesenindustrie bis 2008 jährlich über 600 Millionen Quadratmeter

Mehr

MASCHINENBAU UND ANLAGENBAU JAPAN

MASCHINENBAU UND ANLAGENBAU JAPAN MASCHINENBAU UND ANLAGENBAU JAPAN Japan - Maschinenbau und Anlagenbau Branche kompakt: Japan - Maschinenbau und Anlagenbau (Juli 2014) Tokio (gtai) - Während sich Japans Konjunkturbarometer im Laufe des

Mehr

Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. September 2014 4. November 2014, 10:00 Uhr

Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG Telefonkonferenz Zwischenbericht zum 30. September 2014 4. November 2014, 10:00 Uhr 4. November 2014 - Es gilt das gesprochene Wort - Rede Dr. Norbert Reithofer Vorsitzender des Vorstands der BMW AG 4. November 2014, 10:00 Uhr Guten Morgen, meine Damen und Herren! Auf fünf Punkte gehe

Mehr

Chance Energiewende-Markt?! Analyse und Thesen der IG Metall. Astrid Ziegler

Chance Energiewende-Markt?! Analyse und Thesen der IG Metall. Astrid Ziegler Veranstaltung Chance Energiewende-Markt?! am 04. Dezember 2014 in Frankfurt / Main Chance Energiewende-Markt?! Analyse und Thesen der IG Metall Astrid Ziegler Industrie ist Treiber der Energiewende These

Mehr

Der IT-Markt in Deutschland nach Branchen, 2011-2016

Der IT-Markt in Deutschland nach Branchen, 2011-2016 Der IT-Markt in Deutschland nach Branchen, 2011-2016 Analyst: Mark Alexander Schulte Studie GY02U September 2012 INHALTSVERZEICHNIS Abstract 1 Management Summary 2 Einleitung 4 Methodik 5 Trends und Prognosen...

Mehr

Marketingstrategien für deutsche Unternehmen bei der Markterschließung in Kasachstan

Marketingstrategien für deutsche Unternehmen bei der Markterschließung in Kasachstan Marketingstrategien für deutsche Unternehmen bei der Markterschließung in Kasachstan 08. September 2014, Frankfurt / Main Zentralasien Ihr Partner in Zentralasien Zentralasien im Überblick (1) Kasachstan

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Schweiz

Wirtschaftsdaten kompakt: Schweiz 159200 Wirtschaftsdaten kompakt: Schweiz Stand: November 2014 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 41.277 qkm 2014: 8,1 Millionen*) Bevölkerungswachstum 2014: 0,8%*) Geburtenrate Fertilitätsrate

Mehr

KREDITVERGABE UND ZAHLUNGSMORAL SCHWEIZ

KREDITVERGABE UND ZAHLUNGSMORAL SCHWEIZ KREDITVERGABE UND ZAHLUNGSMORAL SCHWEIZ Schweiz (Oktober 2014) Kunden aus Deutschland sind gern gesehene Geschäftspartner Bonn (gtai) - In der Schweiz wurden 2013 bei einem üblichen Zahlungsziel von 30

Mehr

Wirtschaftstrends Jahreswechsel 2012/13 - Angola

Wirtschaftstrends Jahreswechsel 2012/13 - Angola 29.01.2013 Wirtschaftstrends Jahreswechsel 2012/13 - Angola Verfasserin: Dr. Inge Hackenbroch (Dezember 2012) Bonn (gtai) - Angolas zweite Wiederaufbauwelle findet in einem Klima beschleunigten Wirtschaftswachstums

Mehr

WIRTSCHAFTSTRENDS VR CHINA JAHRESMITTE 2015

WIRTSCHAFTSTRENDS VR CHINA JAHRESMITTE 2015 WIRTSCHAFTSTRENDS VR CHINA JAHRESMITTE 2015 VR China - Jahresmitte 2015 1 Gesamtwirtschaftlicher Ausblick 4 Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts 4 Investitionen 5 Konsum 9 Außenhandel 9 2 Branchen im

Mehr

Neue Technologien und Produktivität im Euro Währungsgebiet und USA

Neue Technologien und Produktivität im Euro Währungsgebiet und USA Neue Technologien und Produktivität im Euro Währungsgebiet und USA auf Grundlage des EZB Monatsberichtes Juli 2001 1. Was sind Neue Technologien (IuK)? Information:...das Wissen über Sachverhalte und Vorgänge

Mehr

Kaufkraft und Konsumverhalten VR China

Kaufkraft und Konsumverhalten VR China Kaufkraft und Konsumverhalten VR China VR China (Oktober 2011) Shanghai (gtai) - Die Kaufkraft der chinesischen Bevölkerung hat sich zwischen 1990 und 2010 ungefähr verzwölffacht. Eine immer wohlhabendere

Mehr

Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2009

Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2009 Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2009 Im 1. Halbjahr 2009 meldeten insgesamt 61.517 Bundesbürger Privatinsolvenz an allein im 2. Quartal waren es 31.026 was einen Anstieg um 1,75 Prozent im Vergleich zum

Mehr

HDE-Konjunktur-Pressekonferenz

HDE-Konjunktur-Pressekonferenz HDE-Konjunktur-Pressekonferenz 3. September 2014, Düsseldorf mit Ergebnissen der HDE-Konjunkturumfrage Sommer 2014 1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaft Bruttoinlandsprodukt im 2. Quartal

Mehr

Wirtschaftsdaten kompakt: Türkei

Wirtschaftsdaten kompakt: Türkei 159220 Wirtschaftsdaten kompakt: Türkei Stand: November 2013 Basisdaten Fläche Einwohner Bevölkerungsdichte 783.562,0 qkm 2013: 76,5 Millionen Bevölkerungswachstum 2013: 1,2% Fertilitätsrate Geburtenrate

Mehr

KLÖCKNER & CO SE MIT RÜCKLÄUFIGEM ERGEBNIS IM 1. QUARTAL 2015. Umsatz akquisitions- und währungsbedingt um 8,0 % auf 1,7 Mrd.

KLÖCKNER & CO SE MIT RÜCKLÄUFIGEM ERGEBNIS IM 1. QUARTAL 2015. Umsatz akquisitions- und währungsbedingt um 8,0 % auf 1,7 Mrd. Pressemitteilung Klöckner & Co SE Am Silberpalais 1 47057 Duisburg Deutschland Telefon: +49 (0) 203-307-2050 Fax: +49 (0) 203-307-5025 E-Mail: christian.pokropp@kloeckner.com Internet: www.kloeckner.com

Mehr

WIRTSCHAFTSTRENDS ERITREA JAHRESWECHSEL 2013/14

WIRTSCHAFTSTRENDS ERITREA JAHRESWECHSEL 2013/14 WIRTSCHAFTSTRENDS ERITREA JAHRESWECHSEL 2013/14 Eritrea - Jahreswechsel 2013/14 1 Gesamtwirtschaftlicher Ausblick 4 Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts 4 Investitionen 5 Konsum 7 Außenhandel 7 2 Branchen

Mehr

07.15 MONATS REPORT. Juli 2015

07.15 MONATS REPORT. Juli 2015 07.15 MONATS REPORT Juli 2015 Wirtschaftswachstum, Unternehmen 1 Arbeitsmarkt 3 Inflation 5 Außenhandel 6 Tourismus 8 Kreditwesen 9 Obstwirtschaft, Baugewerbe 10 Internationale Konjunktur 11 Autoren Luciano

Mehr

Faurecia steigert konsolidierte Umsätze im ersten Quartal 2014 um 7 Prozent auf Vergleichsbasis

Faurecia steigert konsolidierte Umsätze im ersten Quartal 2014 um 7 Prozent auf Vergleichsbasis Nanterre (Frankreich), 17. April 2014 Faurecia steigert konsolidierte Umsätze im ersten Quartal 2014 um 7 Prozent auf Vergleichsbasis Faurecia erwirtschaftete mit 4.518,2 Millionen Euro konsolidierten

Mehr

Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld

Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld Peter Heckl Leiter Unternehmenskunden Regionalbereich Filder Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen Zweitgrößte Sparkasse in Baden-Württemberg

Mehr

KFZ-INDUSTRIE UND KFZ-TEILE JAPAN

KFZ-INDUSTRIE UND KFZ-TEILE JAPAN KFZ-INDUSTRIE UND KFZ-TEILE JAPAN Japan - Kfz-Industrie und Kfz-Teile Branche kompakt: Japan - Kfz-Industrie und Kfz-Teile (April 2015) Tokio (gtai) - Japans Kfz-Hersteller bleiben im Auslandsgeschäft

Mehr

Kaufkraft und Konsumverhalten Südafrika

Kaufkraft und Konsumverhalten Südafrika Kaufkraft und Konsumverhalten Südafrika Südafrika (Oktober 2012) Aufstrebende schwarze Mittelklasse wichtige Verbrauchergruppe / Einkommensdisparitäten werden kleiner Johannesburg (gtai) - Seit 2009 sind

Mehr

Herausforderungen an die deutsche Wettbewerbsfähigkeit durch einen neuen Weltenergiemarkt. 13. November 2013 Berlin

Herausforderungen an die deutsche Wettbewerbsfähigkeit durch einen neuen Weltenergiemarkt. 13. November 2013 Berlin Herausforderungen an die deutsche Wettbewerbsfähigkeit durch einen neuen Weltenergiemarkt 13. November 2013 Berlin Energiekosten spielen für die deutsche Industrie eine besondere Rolle Exportorientiert

Mehr

Unternehmensinsolvenzen im 1. Quartal 2015 Rückgang um 12,6 % gegenüber Vergleichszeitraum des Vorjahres!

Unternehmensinsolvenzen im 1. Quartal 2015 Rückgang um 12,6 % gegenüber Vergleichszeitraum des Vorjahres! Unternehmensinsolvenzen im 1. Quartal 2015 Rückgang um 12,6 % gegenüber Vergleichszeitraum des Vorjahres! Wien, 02.04.2015 - Österreichs Unternehmen zeigen Resilienz: die eröffneten Verfahren sind um ca.

Mehr

einfache IS-XM-Modell

einfache IS-XM-Modell Universität Ulm 89069 Ulm Germany Prof. Dr. Werner Smolny Institut für Wirtschaftspolitik Fakultät für Mathematik und Wirtschaftswissenschaften Ludwig-Erhard-Stiftungsprofessur Institutsdirektor Wintersemester

Mehr

INFORMATIONEN FÜR PRESSE, FUNK UND FERNSEHEN

INFORMATIONEN FÜR PRESSE, FUNK UND FERNSEHEN INFORMATIONEN FÜR PRESSE, FUNK UND FERNSEHEN Ihr Ansprechpartner Björn Cukrowski E-Mail bjoern.cukrowski@coburg.ihk.de Tel. 09561/74 26-27 Datum 10.10.2014 IHK-Konjunkturumfrage zum Herbst 2014: Weiterhin

Mehr

Banken der Automobilhersteller: Mehr Kunden denn je setzen auf Autofinanzierung

Banken der Automobilhersteller: Mehr Kunden denn je setzen auf Autofinanzierung Pressemitteilung Banken der Automobilhersteller: Mehr Kunden denn je setzen auf Autofinanzierung! Vertragsvolumen 2013 auf über 90 Milliarden Euro ausgebaut! Neugeschäft bleibt trotz angespannten Marktumfelds

Mehr

BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050

BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050 BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050 Energieeinsparung und Energieeffizienz München 22.11.2014 Energiedialog Bayern AG 1 Werner Bohnenschäfer BAYERISCHE ENERGIESZENARIEN 2050 1 Basis der Ergebnisse 2 Entwicklung

Mehr

Investitionsklima und -risiken. Algerien

Investitionsklima und -risiken. Algerien Investitionsklima und -risiken Algerien Algerien (Oktober 2012) Bürokratische Hürden sorgen für schwaches Investitionsklima Tunis (gtai) - Eine hohe makroökonomische Stabilität bei anhaltend stabilen Preisen

Mehr

Presseinformation. BW-Bank mit solidem Jahresergebnis. 7. Mai 2014

Presseinformation. BW-Bank mit solidem Jahresergebnis. 7. Mai 2014 Christian Potthoff Pressesprecher Baden-Württembergische Bank Kleiner Schlossplatz 11 70173 Stuttgart Telefon 0711 127-73946 Telefax 0711 127-74861 Christian.Potthoff@BW-Bank.de www.bw-bank.de BW-Bank

Mehr

Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei

Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei Der Schuldenabbau im privaten Sektor der EWU Notwendigkeit, Ausgestaltung und die (schwierige) Rolle der Geldpolitik dabei Dr. Manuel Rupprecht, Abteilung Geldpolitik und monetäre Analyse, Zentralbereich

Mehr

Insbesondere Befragte ab 60 Jahren würden am ehesten für die Welternährung bzw. die Bekämpfung des Welthungers spenden.

Insbesondere Befragte ab 60 Jahren würden am ehesten für die Welternährung bzw. die Bekämpfung des Welthungers spenden. Welternährung Datenbasis: 1.007 Befragte Erhebungszeitraum: 11. bis 15. August 2014 statistische Fehlertoleranz: +/- 3 Prozentpunkte Auftraggeber: K+S Aktiengesellschaft Angenommen, sie hätten eine Milliarde

Mehr

Vortragspräsentation: Perspektiven der IT-Technology

Vortragspräsentation: Perspektiven der IT-Technology Vortragspräsentation: Perspektiven der IT-Technology Dr. Hans-Joachim Frank Deutsche Bank Research 90er\Forum\Frank\ITFrankfurt_61102 \1 Frankfurt am Main, November 2002 Agenda 1. Wie sieht das wirtschaftliche

Mehr

Ist die Krise wirklich vorbei? Bestandsaufnahme und Ausblick

Ist die Krise wirklich vorbei? Bestandsaufnahme und Ausblick Ist die Krise wirklich vorbei? Bestandsaufnahme und Ausblick Gustav A. Horn Vortrag zur Tagung des Kocheler Kreises am 8.01.2010 www.boeckler.de Gliederung Ein schaudernder Blick zurück Wie sieht es aus?

Mehr

Fokus Edelmetall. Gold Apples Markteintritt als Uhrenhersteller. 25. März 2015

Fokus Edelmetall. Gold Apples Markteintritt als Uhrenhersteller. 25. März 2015 Fokus Edelmetall 25. März 2015 1. Gold Apples Markteintritt als Uhrenhersteller 2. Silber Leichte Erholung des Silberkurs 3. Platin Angebotsdefizit für 2015 erwartet 4. Palladium Berg- und Talfahrt im

Mehr

Kapitel 3: IS-LM mit Erwartungen. Makroökonomik I - IS-LM mit Erwartungen

Kapitel 3: IS-LM mit Erwartungen. Makroökonomik I - IS-LM mit Erwartungen Kapitel 3: IS-LM mit Erwartungen 1 Ausblick: IS-LM mit Erwartungen IS-LM mit Erwartungen Geldpolitik und die Rolle von Erwartungen Abbau des Budgetdefizits bei rationalen Erwartungen 2 3.1 IS-LM mit Erwartungen

Mehr

Zusätzliche Nachfrage, neue Produktion, Wechselkurse und Inflation in gering industrialisierten Ländern

Zusätzliche Nachfrage, neue Produktion, Wechselkurse und Inflation in gering industrialisierten Ländern Future Finance Policy Brief No. 02, 01/2011 Zusätzliche Nachfrage, neue Produktion, Wechselkurse und Inflation in gering industrialisierten Ländern Die Wirkung von SZR-finanzierten Klimaschutzinvestitionen

Mehr

Arbeitsblatt Konjunkturphasen

Arbeitsblatt Konjunkturphasen Arbeitsblatt Konjunkturphasen Konjunktur Oft hört man in den Nachrichten von den Aktivitäten der Konjunktur und den Auswirkungen der Konjunktur auf unsere Wirtschaft. Verläuft die Konjunktur positiv, gibt

Mehr

Virtuelles Wasser. In dieser Bilanz gehört Deutschland zu den Top-Ten der Nettoimporteure von virtuellem Wasser.

Virtuelles Wasser. In dieser Bilanz gehört Deutschland zu den Top-Ten der Nettoimporteure von virtuellem Wasser. Virtuelles Wasser Virtuelles Wasser Ob in Lebensmitteln, Autos, Rosen oder Getreide Wasser verbirgt sich in fast allen Produkten. Den Wert, der angibt, wie viel Wasser nötig ist, um diese Produkte herzustellen,

Mehr

Musterlösung Tutorium 3 zur Vorlesung

Musterlösung Tutorium 3 zur Vorlesung PROF. DR.MICHAEL FUNKE DIPL.VW. KRISTIN GÖBEL Musterlösung Tutorium 3 zur Vorlesung Makroökonomik (WS 2010/11) Aufgabe 1: Das IS-LM-Modell in einer geschlossenen Volkswirtschaft a) Zeigen Sie unter Verwendung

Mehr

Würth-Gruppe Schweiz schliesst. Geschäftsjahr 2010 erfolgreich. + + + Medienmitteilung + + + Medienmitteilung + + +

Würth-Gruppe Schweiz schliesst. Geschäftsjahr 2010 erfolgreich. + + + Medienmitteilung + + + Medienmitteilung + + + + + + Medienmitteilung + + + Medienmitteilung + + + Würth-Gruppe Schweiz schliesst Geschäftsjahr 2010 erfolgreich WÜRTH-GRUPPE SCHWEIZ Würth International AG Aspermontstrasse 1 CH-7004 Chur Telefon +41

Mehr

Weltweite Unternehmensinsolvenzen: Europa gefährdet

Weltweite Unternehmensinsolvenzen: Europa gefährdet Weltweite Unternehmensinsolvenzen: Europa gefährdet D&B analysiert Firmenkonkurse mit globalem Insolvenzindex Nordamerika und nordische Länder stehen gut da Im Q4/2011 zeigte sich bei den Unternehmensinsolvenzen

Mehr

Studie: Effizienzsteigerung in stromintensiven Industrien

Studie: Effizienzsteigerung in stromintensiven Industrien Studie: Effizienzsteigerung in stromintensiven Industrien Ausblick und Handlungsstrategien bis 2050 München im August 2011 1 2 Agenda A. B. C. D. STEIGENDE STROMKOSTEN ALS HERAUSFORDERUNG FÜR DIE INDUSTRIE

Mehr

WIRTSCHAFTSTRENDS CHILE JAHRESMITTE 2015

WIRTSCHAFTSTRENDS CHILE JAHRESMITTE 2015 WIRTSCHAFTSTRENDS CHILE JAHRESMITTE 2015 Chile - Jahresmitte 2015 1 Gesamtwirtschaftlicher Ausblick 4 Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts 4 Investitionen 5 Konsum 7 Außenhandel 7 2 Branchen im Überblick

Mehr

informieren Steht die Schweiz vor einer Hyperinflation? Tagung der Finanzverwaltern/innen der Thurgauer Gemeinden, 24.

informieren Steht die Schweiz vor einer Hyperinflation? Tagung der Finanzverwaltern/innen der Thurgauer Gemeinden, 24. informieren Steht die Schweiz vor einer Hyperinflation? Tagung der Finanzverwaltern/innen der Thurgauer Gemeinden, 24. Oktober 2013 Inflation Was genau ist Inflation eigentlich? Definition Inflation Inflation

Mehr

Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs aber Unternehmen halten sich bei Kreditnachfrage zurück

Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs aber Unternehmen halten sich bei Kreditnachfrage zurück Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 29. August 2013 Wirtschaft wieder auf Wachstumskurs aber Unternehmen halten sich bei Kreditnachfrage zurück Im 2. Quartal 2013 wuchs die deutsche Wirtschaft deutlich

Mehr

WIRTSCHAFTSTRENDS KUWAIT JAHRESWECHSEL 2014/15

WIRTSCHAFTSTRENDS KUWAIT JAHRESWECHSEL 2014/15 WIRTSCHAFTSTRENDS KUWAIT JAHRESWECHSEL 2014/15 Kuwait - Jahreswechsel 2014/15 1 Gesamtwirtschaftlicher Ausblick 4 Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts 4 Investitionen 6 Konsum 8 Außenhandel 9 2 Branchen

Mehr

Kreditinstitute: Rückläufige Bilanzsumme und gebremstes Kreditwachstum

Kreditinstitute: Rückläufige Bilanzsumme und gebremstes Kreditwachstum Kreditinstitute: Rückläufige Bilanzsumme und gebremstes Kreditwachstum Wesentliche Entwicklungen im inländischen Finanzwesen im ersten Quartal Norbert Schuh Trotz historisch niedriger Zinssätze kam es

Mehr

Kaufkraft und Konsumverhalten Tschechische Republik

Kaufkraft und Konsumverhalten Tschechische Republik Kaufkraft und Konsumverhalten Tschechische Republik Tschechische Republik (Juli 2012) Sinkende Reallöhne wirken sich auf Kauflaune aus Prag (gtai) - Die Zeiten großer Lohnzuwächse und Konsumfreude in Tschechien

Mehr

WIRTSCHAFTSTRENDS ALGERIEN JAHRESWECHSEL 2014/15

WIRTSCHAFTSTRENDS ALGERIEN JAHRESWECHSEL 2014/15 WIRTSCHAFTSTRENDS ALGERIEN JAHRESWECHSEL 2014/15 Algerien - Jahreswechsel 2014/15 1 Gesamtwirtschaftlicher Ausblick 4 Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts 4 Investitionen 5 Konsum 7 Außenhandel 7 2 Branchen

Mehr

Statement Kasper Rorsted Vorsitzender des Vorstands Conference-Call 12. August 2015, 10.30 Uhr

Statement Kasper Rorsted Vorsitzender des Vorstands Conference-Call 12. August 2015, 10.30 Uhr Statement Kasper Rorsted Vorsitzender des Vorstands Conference-Call 12. August 2015, 10.30 Uhr Meine sehr geehrten Damen und Herren, herzlich willkommen zu unserer Telefonkonferenz. Heute Morgen haben

Mehr

Bürger fordern mehr Investitionen in die Infrastruktur

Bürger fordern mehr Investitionen in die Infrastruktur Allensbacher Kurzbericht 21. Mai 201 Bürger fordern mehr Investitionen in die Infrastruktur In der Bevölkerung setzt sich zunehmend die Überzeugung durch, dass in Deutschland in den letzten Jahren zu wenig

Mehr