Bettina Völter, ASH Berlin

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1 Medienabhängige Jugendliche und ihre Eltern. Argumente für ein biografisches und lebensweltorientiertes Fallverstehen im Alltag, in der Pädagogik, in Therapie und Beratung 1 Bettina Völter, ASH Berlin 1. Sprechen mit statt sprechen über Jugendliche 2, ihre Lebenswelt und ihre Wünsche In dem Buch The winter of our disconnect. How three totally wired teenagers (and a mother who slept with her iphone) pulled the plug on their technology and lived to tell the tale beschreibt Susan Maushart (2010), wie sie und ihre drei jugendlichen Kinder sich für sechs Monate aus dem Netz geklinkt haben: Meine Töchter und mein Sohn sind im Alter von 14, 15 und 18 Jahren. Sie benutzen Medien nicht. Sie bewohnen sie. Sie tun das genau so wie ein Fisch einen Weiher bewohnt. Anmutig, unerschrocken und gänzlich ohne Bewusstsein oder Neugier, wie sie dahin gekommen sind. Sie erinnern nicht die Zeit vor oder instant messaging oder Google. Selbst die Medien ihrer Kindheit wie Video und Nintendo 64 betrachten sie als Reliquien, als drollig, als Tintenfässer (Übers. d.v.). At ages 14, 15 and 18, my daughters Sussy and Anni and my son Bill don t use media. They inhabit media. And they do so exactly as fish inhabit a pond. Gracefully, unblinkingly and utterly without consciousness and curiosity as to how they got there. They don t remember a time before or instant messaging or Google. Even the media of their own childhood VHS and dial-up Internet, Nintendo 64 - they regard as relics, as quaint, as inkwells (http://www.express.co.uk/posts/view/220824/our-digital-detox (abgerufen am: ). Für die alleinerziehende Mutter und Journalistin Susan Maushart führte eine Serie von Momenten und Eindrücken dazu, dass sie eines Tages beschloss, sich und den Kindern eine Diät der neuen Sorte aufzuerlegen: 6 Monate ohne digitale Medien und Fernsehen zuhause: Das ständige Bild von Bills Rücken zum Beispiel, wie er da saß, vor seinem PC thronend in der Region, die früher als Wohnzimmer bezeichnet wurde. Oder die sich wiederholenden Unterhaltungen, 1 Ich danke Roswitha Breckner und Bruno Galloo für die hilfreiche Lektüre und Kommentierung dieses Textes. 2 Der Text bezieht sich im Wesentlichen auf Jugendliche, ab und zu und bewusst relativ unsystematisch beziehe ich jedoch in meine Gedanken auch Kinder ein, da Erfahrungen, die den lebensgeschichtlichen Kontext für exzessives Medienhandeln darstellen, die also den biografischen Sinn dieses Handelns ausmachen, i.d.r. bereits im Kindesalter gemacht werden; der Einstieg in eine spätere Abhängigkeit ist aus biografietheoretischer Perspektive fließend, auch Kinder können bereits davon betroffen sein. 1

2 die wir so im letzten Jahr hatten, die damit begannen, dass ich so etwas fragte, wie: Hast Du Deine Hausaufgaben gemacht? oder: Bist Du noch in der High School eingeschrieben? Oder: Kannst Du bitte Deine Waffe senken und den Pausenknopf drücken? Es ist Essenszeit! Und die damit endeten, dass er antwortete: Ja. Was? (Übers. d.v.). The abiding image oft the back of Bill s head, for example, as he sat, enthroned before his PC in the region formerly known as the family room. Or the soundtrack of the conversations we d been having for the last year or so, the ones that began with me saying anything at all ( Have you done your homework? Are you still enrolled in high school? Can you please put down your weapon and press pause now? It s dinnertime ) and ended with him replying, Yeah. What? (Maushart 2010: 10). Die Gespräche in der Familie von Susan Maushart reduzierten sich zunehmend auf das Notwendige und Oberflächlichste. Ausschlaggebend für Mausharts Entschluss, ihrer Familie eine generelle Pause aufzuerlegen, war jedoch ihre persönliche Erfahrung, dass nicht nur ihre Kinder, sondern auch sie selbst sich mehr und mehr mit digitalen Medien umgab und dies nicht nur einen Einfluss auf ihre Beziehung zu ihren Kindern hatte, sondern auch auf die Nähe bzw. Distanz, die sie selbst zum realen, sinnlichen Leben einnahm: Sie schlief mit ihrem iphone, sie fühlte sich, wie sie erschrocken feststellte, ohne ihren Laptop einsam; sie kultivierte als berufstätige und alleinerziehende Frau ihr eigenes multi-tasking: surfte im Netz, beantwortete parallel dazu s, hörte Musik und gab auch mal ein Radiointerview auf dem Klo. Dieses zuletzt genannte Erlebnis gab ihr das Gefühl, dass sie selbst ein Problem hatte: Ich benutzte Medien wie eine Eigenbehandlung mit Medikamenten (Übers. d.v). I was using media to (sob) self-medicate (Maushart 2010: 12). Szenewechsel in die Praxis eines Psychologen 3, den ich für meine Forschung zu Medienabhängigkeit in Biografien von Jugendlichen und in der Beratung befragt habe. Er beschreibt, warum und auf welche Weise er im Fall von medienabhängigen Jugendlichen von vornherein versucht, die Eltern und ggf. auch die Geschwister mit in die Beratung einzuladen. Mit der folgenden sehr lange zitierten Beschreibung einer 3 Der Name wird aus Datenschutzgründen hier nicht genannt. Das Interviewtranskript wurde dergestalt bearbeitet, dass die kurzen Interventionen der Interviewerin, z.b. ((I: mhm)) sowie die parasprachlichen Äußerungen des Interviewten, z.b. äh aus Gründen der Lesbarkeit entfernt wurden. Ansonsten wurde das Interviewzitat in Form der real gesprochenen Sprache belassen. Unterstreichungen bedeuten: Betonung, (...) bedeutet: kurze Auslassung. 2

3 prototypischen Sequenz aus einer Beratungssituation will ich zum einen unterstreichen, dass Eltern und Geschwister nicht nur oft selbst gefangen im Netz sind (wie in der Familie von Susan Maushart), sondern dass darüber hinaus die Art der Kommunikation zwischen Kindern und ihren Eltern das Abdriften ins Netz befördert oder verhindert. Umgekehrt hat ein starker Medienkonsum einen starken Einfluss auf die Beziehungen innerhalb von Familien und Freundeskreisen. Bereits eine vom Therapeuten oder der Therapeutin/Berater_in angeregte Initiative der Eltern im Vorfeld der eigentlichen Beratung kann neue Impulse für eine Veränderung der innerfamilialen Kommunikation setzen. Wesentlich dabei ist, dass die Stimme des/der Jugendlichen ernst genommen wird. Da es meiner Beobachtung nach im Feld der Beratung und Therapie verhältnismäßig wenig bis kaum systemische, biografie- und interaktionsorientierte Ansätze gibt, die Eltern und Kinder mit ihren Beziehungsgeschichten real und systematisch gemeinsam in die Beratung einbeziehen, möchte ich eine solche, m.e. notwendige Praxis ausführlich darstellen. Wie der Therapeut konkret in einen Dialog mit den Eltern geht und diese so berät, dass es ihnen relativ zuverlässig gelingt, alle Betroffenen an einen Tisch zu holen, kann als Anregung für Eltern, Nutzer_innen der Beratung und/oder professionelle Berater_innen dienen:... also der Standardfall ist eine Mutter, die anruft und sagt, der Sohn hat ein Problem. Er macht die Schulleistungen nicht mehr, geht nicht mehr mit Kollegen weg. Er spielt nur noch World of Warcraft. Und sie wissen nicht, was tun. Aber sie möchte am besten den Sohn vorbeibringen mehr oder weniger. Und der Sohn möchte aber nicht kommen und sieht eigentlich das Ganze sowieso anders und denkt eher, dass die Mutter ein Problem hätte als er... und ich bin in der Zwischenzeit zu folgender Methode gekommen, dass ich die Anrufenden damit konfrontiere, dass es am besten wäre, wenn sie zusammen kommen würden. Und das stößt meistens schon auf Verständnis. Aber sie sagen dann, der Jugendliche möchte eben eigentlich gar nicht kommen. Oder wenn, dann möchte er nur einmal kommen und so. Und ich sage dann meistens, dass es meine Erfahrung ist, dass es so am besten funktioniert. Und wenn sie das nicht glauben, dann sollen sie einfach -, wenn s für sie nicht stimmt, sollen sie das einfach so annehmen (...) (und) eben sagen (...), dass sie ein Problem hätten, die Eltern. Und ich konfrontiere sie insofern, dass ich sage, Ja, Sie rufen ja schließlich (...) mich an. Und die stimmen mir sehr schnell zu, wenn ich sage: Es ist ja nicht einfach für Sie und Es ist (...) schwierig. Und manchmal haben die Eltern auch schon Schlafstörungen und hören den Computer und alles Mögliche. Und sie sollen das dem Jugendlichen sagen. Und der stimmt dem natürlich sofort zu meistens problemlos... Und nur findet der dann: Geht ihr doch. Und ich sage ihnen dann, sie 3

4 sollen ihm sagen: Wir möchten das Problem lösen. Aber wir können es nicht ohne dich. Deshalb ist s notwendig, dass du mitkommst. Und das ist dann eigentlich die Standard-Ausgangslage... Und so habe ich idealerweise die ganze Familie oder mindestens die Eltern oder einen Elternteil dieser Jugendlichen in der Praxis oder der Beratungsstelle. Und das Ganze beginnt dann..., dass ich von allen wissen möchte, was es in dieser Familie für Themen gibt, die von Belang wären. Ich ignoriere eigentlich die Tatsache, dass die Eltern kommen und sagen: Wir haben ein Problem, einen internetsüchtigen Sohn, sondern ich frage: Ich würde gerne von allen hören, was es für Änderungswünsche und möglichkeiten geben sollte Ihrer Familie. Und das kommt dann sehr unterschiedlich natürlich. Aber wenn man jetzt.. ein Standardbeispiel nennen möchte, ist es eigentlich so, dass die Eltern sagen, ja die Schulleistung, die mangelnde Möglichkeit zusammen zu sitzen, beim Nachtessen oder nachher, um überhaupt Themen zu besprechen. Das Fehlen des Mitteilungsbedürfnisses des oder der Kinder oder des Sohnes sei ein Problem und natürlich eben der Computerkonsum. Und der Jugendliche sagt meistens, er hätte eigentlich kein Problem. Er sei jetzt eben gekommen, weil man das gesagt habe. Und wenn ich ihn dann konfrontiere und sage, dass sei ja toll, dann sei er ja sonst eigentlich zufrieden... mit der Familie, mit den Eltern und er möchte die weder auswechseln, noch finde er, er müsse mehr Geld oder mehr Ausgang haben und so, dann ist das natürlich dann schon eine Intervention, die den Jugendlichen auf den Geschmack bringt, dass er da ja auch irgend etwas wünschen könnte oder verändern könnte. Das führt dann dazu, dass die Jugendlichen in den ersten drei Sitzungen mit der Zeit gewisse Themen bringen, wo sie sagen: Ja, aber der Vater ist ja auch nie da oder: Mit euch kann man sowieso nicht diskutieren und: Ihr nehmt mich nicht ernst, was eigentlich dann schon ein Erfolg ist. Die Geschwister sagen dann oft, (...) dass für sie der Bruder ein bisschen abhanden gekommen ist, dass der Kontakt nicht stattfindet. Man hat den Eindruck, dass sie manchmal in so eine Vermittler-Rolle kommen zwischen Eltern und dem Abhängigen und eigentlich solidarisch hin- und hergerissen sind, sollen sie jetzt mehr den Bruder unterstützen oder die Eltern verstehen, (...) weil es wirklich schwierig ist. Der Computer wird nie abgestellt. Und sie sehen die Problematik. (...) Und es geht dann darum, mal zu erfassen, wie häufig ist das, worum geht s überhaupt. Modellhaft wird der Jugendliche dann befragt, was er eigentlich genau mache, was ihn fasziniert, welche Rolle, in welchen Clans er spielt. Da ist s gut, wenn man eine gewisse Ahnung hat von diesen Games, um inhaltlich zu verstehen, was er dort überhaupt macht. Das gibt dann Rückschlüsse darauf, was seine Wünsche sind, oder was in der Realität nicht funktioniert. Und ich entwickle dann oft als Hausaufgabe die Notwendigkeit, einer Erfassung des Netzkonsums mittels Tabellen, die sie selber machen (...) (um) (...) das Controlling der Eltern auf eine andere Schiene zu stellen, weil die sind manchmal überkontrollierend. Und es gibt immer Konflikte. Und der Jugendliche hat gar keine Chance, das selber zu tun. Die Eltern haben natürlich auch Recht, weil in der vorgängigen Phase können die das auch nicht. Die können nicht selber den Computer abschalten und so. Und das ist so, dass die eine Schiene die Arbeit mit der offensichtlichen Symptomatik ist. Und parallel dazu geht es eigentlich darum, dem Jugendlichen zu vermitteln, dass er ernst genommen wird, dass er nicht primär als pathologisiert angeschaut wird. Und dass seine Meinung von großer Wichtigkeit ist. 4

5 Und in dem Moment, wo die Jugendlichen dann beginnen, irgendwas zu meckern oder entgegen zu halten den Eltern, was natürlich auch nicht berauschend ist für die, ist es eigentlich so, dass es schon gut unterwegs ist. Dann hat man die eigentlich schon ein Stück weit gewonnen, weil ich glaube, dass Internetsucht sehr viel zu tun hat damit, dass man im eigenen Umfeld nicht eine Gestaltungs- und Veränderungsmöglichkeit sieht. Das kann verschiedene Hintergründe haben, zum Beispiel, weil man selber die Kompetenz nicht hat oder nicht gelernt hat, oder weil das Umfeld so rigid ist, dass das gar nicht möglich ist. Und in dem Moment, wo diese Möglichkeit auftaucht, wo die Möglichkeit entsteht, in der Realität etwas zu verändern, ist das faszinierend und einladend für die Menschen. Und die phantastische Möglichkeit, in der virtuellen Welt eben tatsächlich viele Veränderungsmöglichkeiten zu haben und auch Unterstützung zu kriegen, wird dann weniger attraktiv durch das. Also man hat ein echtes Gegengewicht. Und das ist eigentlich so der Parallelprozess zur Arbeit am eigentlichen Symptom, dass man unterstützt die Kommunikation im System, die Konfliktfähigkeit fördert und auch sehr viel Anerkennung ausspricht für das. (...) Spannend ist, dass dann im Laufe des Prozesses klar wird, dass es andere Themen gibt in der Familie, von anderen Geschwistern oder dass vielleicht die Mutter am meistens leidet, dass es der sehr schlecht geht. Und in dem Moment, wo nicht mehr der ganze Druck allein auf dem deklarierten Patienten liegt, entsteht natürlich nochmals eine neue und auch gewinnbringende Dynamik. Und in dem Sinn ist quasi eine weitere Therapiephase eingeläutet, wo es eigentlich mehr um eine Ursachenerkennung geht, wo das nicht nur um die Arbeit direkt am Symptom geht, sondern um die Hintergründe, was fehlt überhaupt, was sind die Themen, die für den Jugendlichen schwierig sind, wo ist es für die Familie unmöglich eigentlich zu kommunizieren? Wo fehlen quasi Bindungen im Sinn von Verknüpfungen vor Ort und zwischen den Vätern und den Jugendlichen? Wie kriegen die das hin,... auch mit den Vätern was zu tun, Anerkennung zu bekommen? Wie können Eltern angemessene Haltungen entwickeln, was das Einhalten von Regeln anbetrifft? Und Erwartungen, die für die aktuelle Generation angemessen sind? Diese beiden Beispiele, Susan Maushart, die ihren eigenen Medienkonsum beobachtete, nachdem sie zunächst unzufrieden über das Handeln ihrer Kinder war und diesen das Problem zuschob, und die Beschreibung eines Therapeuten, der bei seiner Arbeit mit medienabhängigen oder mediensucht-gefährdeten Jugendlichen konsequent auch die Eltern und Geschwister einbezieht, setze ich mit dem folgenden Motiv an den Anfang meiner Überlegungen: Wir sprechen oft und viel über die Jugendlichen. Die wenigsten von uns sind Jugendliche, viele der Leser_innen dieses Textes sind sicher wie ich in der Rolle von Eltern und wenn nicht, dann sind sie zumindest andere Experten oder 5

6 Expertinnen, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben. Wir Erwachsenen denken über die Jugendlichen nach und natürlich ist das wichtig: Medienabhängigkeit als Diagnose ist in der uns inzwischen bekannten Ausprägung und in dem von quantitativen Sozialforschern beschriebenen Ausmaß relativ neu 4. Aufgrund der in den letzten Jahren immer weiter gestiegenen Anfragen nach Hilfe müssen sich Kliniken, Schulen und Beratungsstellen mit dem Phänomen beschäftigen 5. Wahrnehmungen, Präventionsideen 6 und Beratungskompetenzen werden entwickelt. 7 4 Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung legte deshalb im Jahr 2012 ihren Schwerpunkt auf den Bereich der Internet- und Computerspielsucht. Den von ihr in Auftrag gegebenen Erhebungen zufolge gelten etwa der 14- bis 24-Jährigen als Internetabhängig (2,4 Prozent), 1,4 Mio. als problematische Internetnutzer (13,6 Prozent), vgl html, (abgerufen am: ). In einer vom Bundesministerium für Gesundheit in Auftrag gegebenen Studie, bei der in einer repräsentativen Stichprobe Personen im Alter von Jahren telefonisch zur ihrem Medienkonsum interviewt wurden, fanden Rumpf et al. (2011) eine geschätzte Prävalenz von 1,5% Internetabhängigen deutschlandweit (Frauen 1,3%, Männer 1,7%), sie gehen davon aus, dass bei 1,0% mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Abhängigkeit vorliegt (Frauen 0,8%; Männer 1,2%). Es ergaben sich dabei höhere Häufigkeiten in der Altersgruppe der Jährigen, insgesamt geschätzte 3,8% (Mädchen/Frauen 4,5% und Jungen/Männer 3,0%) sowie eine angenommene hohe Wahrscheinlichkeit bei 2,4% (Mädchen/Frauen 2,5%; Jungen/Männer 2,5%). Ein Anstieg wurde in der Gruppe der Jährigen festgestellt: 6,3% geschätzte Medienabhängige insgesamt, davon 8.6% Mädchen und 4,1% Jungen), mit hoher Wahrscheinlichkeit 4,0% Internetabhängige (Mädchen 4,9%; Jungen 3,1%). Während vor wenigen Jahren die Gefährdung von Jungen noch weitaus höher eingeschätzt wurde als die von Mädchen, scheint sich dieses Verhältnis nun umgekehrt zu haben. Mädchen bewegen sich eher bei Facebook oder in Chaträumen, während Jungen sich mehr mit Strategie- und gewalttätigen Kampfspielen beschäftigen. 5 Die erste Einrichtung, die sich in Deutschland systematisch therapeutisch mit dem Thema der Mediensucht beschäftigte, war 2003 das Wichernhaus in Boltenhagen. Damals stand die Einrichtung aufgrund ihrer Einmaligkeit im Fokus der internationalen Presse (vgl. beispielsweise: druck.html, )(abgerufen am: )). Aus damals ungeklärten Gründen wurde dieser Bereich der Einrichtung trotz seines Erfolges ein paar Jahre später geschlossen. Inzwischen gibt es zahlreiche Angebote im Beratungs- und Therapiebereich, in den stationären Einrichtungen häufen sich die Zahlen der Jugendlichen und Jungen Erwachsenen, die einen Therapieplatz aufgrund ihrer exzessiven und gesundheitsgefährdenden Mediennutzung brauchen. 6 Vgl. beispielsweise die Broschüre des Fachverbandes Medienabhängigkeit e.v.: Let s play Methoden zur Prävention von Medienabhängigkeit, gkeit_ansichts.pdf, (abgerufen am: ). 7 Mittlerweile gibt es bundesweit eine Reihe von spezialisierten Beratungs- und Anlaufstellen, deren Adressen auch gut zugänglich zu finden sind: bsp.weise über den Fachverband Medienabhängigkeit e.v., )(abgerufen am: ); Selbsthilfeangebote auch über eine Broschüre des Blauen Kreuz, 6

7 Es ist dabei angezeigt, dass wir 8 nicht nur über, sondern vor allem mit jedem einzelnen der Kinder und Jugendlichen sprechen bzw. uns ihnen zuwenden. Es macht Sinn, immer wieder neu und fallspezifisch mit dem Kind bzw. dem/der Jugendlichen zusammen, über das Bewusstheit zu erlangen, was vor sich geht und vor welchem Erlebenshintergrund es vor sich geht. Bewusstheit kann verbal im dialogischen Austausch miteinander oder durch Erzählen und Zuhören erlangt werden, oft genug aber auch non-verbal, körpersprachlich, situativ, eher ausgehend von einer inneren Haltung des Wahrnehmens und des Sich-Öffnens gegenüber dem, was sich zeigt. Es macht aus mindestens fünferlei Gründen Sinn, sich den Kindern und Jugendlichen auf diese Weise zuzuwenden: weil erstens Kinder und Jugendliche selbst die Expertinnen und Experten ihrer eigenen Geschichten und ihrer Erlebnisse mit und in Medien sind; weil sie uns Erwachsene zweitens in ihre Welten und ihr Erleben einführen oder indem sie uns ihre Rücken zeigen diese Welten und dieses Erleben vor uns verschlossen halten können; weil wir drittens nur, wenn wir sie in ihren Welten annähernd zur Kenntnis nehmen und ihnen damit zeigen, dass wir uns so, wie sie sind, für sie interessieren und sie in ihren Interessen respektieren, ihr Vertrauen erlangen können, was Voraussetzung für jede nachhaltig wirksame Intervention ist; weil wir viertens als erwachsene (professionelle) Unterstützer_innen nur gemeinsam mit den Jugendlichen nachhaltige Lösungen finden können, wie diese ihren Nöten, Sorgen, Ängsten, Wünschen, Träumen, Anliegen, Bedürfnissen besser nach- bzw. entgegen kommen können; weil es sich schließlich fünftens um ein kreuz.org/cms/upload/dokumente/projekte/update/mediensucht_end_web.pdf, (abgerufen am: ). Eine Liste von spezialisierten Einrichtungen findet sich auch auf der Internetseite des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) unter (abgerufen am: ). 8 Mit wir meine ich hier: die Welt der Erwachsenen, wir Eltern, wir professionell Handelnden im Feld von exzessivem Medienhandeln und der Diagnose Medienabhängigkeit. Ich schließe mich bewusst ein, und ich adressiere bewusst eine Aussage mit aufforderndem Charakter an die Genannten, weil ich viel Gegenteiliges wahrnehme. 7

8 Symptom handelt, was Folge von länger andauernden Beziehungskonstellationen ist, in denen die Kinder und Jugendlichen bisher mit ihren Anliegen zu wenig gesehen und Raum erhalten haben. Erwachsene tun gerade vor diesem Erfahrungshintergrund gut daran, den Kindern und Jugendlichen mehr Raum und Aufmerksamkeit zu geben. Wenn dies gelingt, gibt es eine Chance, dass die reale Welt an Attraktivität für die Jugendlichen gewinnt. Experten und Expertinnen in Sachen Medienabhängigkeit können Jugendliche nicht ohne deren soziale und familiale Kontexte und vor allem nicht ohne deren eigene Perspektive auf diese Kontexte verstehen. In der Sozialen Arbeit sprechen wir bekanntlich von der Lebenswelt (Thiersch/Grundwald 2002), wenn wir die subjektive Wahrnehmung eines Menschen von seiner ihn umgebenden Sozialwelt meinen: Wie wir wissen und wie wir deutlich auch durch das Beispiel von Susan Maushart erfahren, gehört zu dem lebensweltlichen Kontext der Jugendlichen eine soziale Welt voller digitaler Medien, Medienangebote und Erwachsener, die sich selbst intensiv in und mit Medien bewegen. Aus meinen Untersuchungen von Biografien Jugendlicher mit der Diagnose Medienabhängigkeit 9 wird darüber hinaus deutlich: - Medienabhängige Jugendliche erleben ihre Eltern und die Erwachsenen in ihrem Umfeld oft einen Großteil des Tages online, ob bei der Arbeit oder 9 Ich begleite seit 2003 das Phänomen der menschlichen Faszination durch digitale Medien. Nach einer mehrmonatigen teilnehmenden Beobachtung von und Gesprächen mit spielenden Kindern im Nintendo-Shop eines Kaufhauses, führten Studierende und ich narrativ-biografische Interviews mit Jugendlichen, die in ihrer Umwelt durch exzessives Medienhandeln auffielen, einige davon hatten die offizielle Diagnose Medienabhängigkeit. Parallel dazu befragte ich Berater_innen (Sozialarbeiter_innen und psychologische Psychotherapeut_innen) narrativ zu ihrer eigenen Mediengeschichte, und ich bat sie, mir ihre Geschichte seit Beginn ihrer Tätigkeit als Berater_in im Feld Medienabhängigkeit zu erzählen, inklusive ihrer Erlebnisse in einzelnen Fallgeschichten und Beratungssituationen. In zwei 2-semestrigen Seminaren an der ASH Berlin bearbeitete ich das Thema mit Studierenden der Sozialen Arbeit. Wir besuchten Einrichtungen und hörten Vorträge von Berater_innen, die in Berlin mit betroffenen Jugendlichen arbeiten. Die Ergebnisse meiner Beschäftigung mit dem Thema wurden bislang nur ansatzweise publiziert (vgl. Völter 2009). 8

9 während ihrer Freizeit. Jugendliche kennen auch das Phänomen, dass ihre Eltern abgetaucht und nicht mehr leicht ansprechbar sind, ob am Computer, am Smartphone oder vor dem TV. - Jugendliche mit der Diagnose Medienabhängigkeit erleben ihre Eltern und signifikante andere Erwachsene (wie auch Lehrer_innen) in ihrem Umfeld durchgängig als überlastet und mit eigenen Themen beschäftigt: an erster Stelle mit der Arbeit, dann mit komplizierten Beziehungen, mit sozialen und gesundheitlichen Problemen, mit eigener Suchtthematik. Sie sind innerlich beschäftigt, äußerlich abgelenkt und haben oft wenig Zeit. Eltern sind aus der Wahrnehmung der Jugendlichen nicht immer präsent, physisch nicht und auch nicht mit ihrer Aufmerksamkeit. - Auch ungeklärte Beziehungen, Konflikte in den Familien und zwischen Eltern und Kind, Gewalt in den Beziehungen, Trennungen, Umzüge, hohe Leistungsanforderungen, ohne dabei begleitet zu werden, die Leistung so zu erfüllen, wie es für sie selbst passend ist, werden von Jugendlichen als Phänomene ihrer Lebenswelt wahrgenommen, die sie direkt betreffen. Meine These ist demzufolge: Wenn wir von medienabhängigen Jugendlichen sprechen, so ist zu erkunden, worauf das Symptom Medienabhängigkeit antwortet. Nicht, um Schuld zuzuweisen, sondern mit dem Anliegen, einen komplexen Vorgang zu verstehen. Es gilt differenziert und ganzheitlich wahrzunehmen, welche biografischen und familiengeschichtlichen Erlebnisse, welche Beziehungsgeschichten und welche lebensweltlichen Erfahrungen die Hintergründe für die Medienabhängigkeit sind. Der Sozialisationskontext der Jugendlichen und nicht zuletzt das Handeln ihrer erwachsenen Bezugspersonen, deren Leben in den 9

10 Medien und deren Beziehungsangebote an die Kinder und Jugendlichen sind mit zu thematisieren. Ideal ist, wenn die realen Bezugspersonen in die dialogische Beratung mit den Jugendlichen einbezogen werden können. Die Arbeit mit den Eltern, Geschwistern oder ggf. auch anderen Personen aus dem sozialen Umfeld der Jugendlichen ist im Beratungs-, Therapie- oder im pädagogischen Prozess als strukturell notwendiges Element einer nachhaltigen Entwicklung weg von der Sucht zu verankern. 2. Verstehen von Medienabhängigkeit Bevor ich in diesem Sinne auf den biografischen und lebensweltlichen Verstehenskontext von Medienabhängigkeit und dann mit einem Fallbeispiel auf die biografische Bedeutung von Medienabhängigkeit eingehe, erläutere ich zunächst drei andere Verstehenskontexte, die meiner Beobachtung nach ihrerseits in der Experten- Diskussion um Mediensucht und Medienabhängigkeit bislang dominant sind: - Medienabhängigkeit wird mit gesellschaftlichen Bedingungen und Erwartungen erklärt und/oder - mit dem den Spielen und Kommunikationsangeboten digitaler Medien innewohnenden Suchtpotenzial und/oder - mit den psychischen und psychosozialen Voraussetzungen der Jugendlichen. Oft werden zwei oder drei dieser Verstehenskontexte nacheinander als Aspekte von Medienabhängigkeit referiert. Lange Zeit stand in der Forschung das Ziel im Vordergrund, in der Welt des Gesundheitssystems zu etablieren, dass es sich bei exzessivem Medienhandeln überhaupt um ein gesundheits- und persönlichkeitsgefährdendes Phänomen handeln kann, genauer: um eine nichtstoffgebundene Sucht, die, wie andere Süchte auch, auf der Basis von anerkannten 10

11 und standardisierten Kriterien diagnostiziert werden kann. Diese Beweisführung war und ist wichtig, um eine Bewusstheit bei Institutionen der Gesundheitsförderung zu schaffen und nicht zuletzt, um die Finanzierung der Therapie bei vorliegender Mediensucht durch die Krankenkassen zu gewährleisten. Bei aller inzwischen etablierten Differenziertheit von Diagnostik und bei allen professionellen Erfahrungen mit dem Phänomen, fehlt in der Fachdiskussion bisher jedoch eine dezidierte und theoretisch untersetzte biografische und lebensweltliche Perspektive. Nur diese kann, so meine These, eine gleichermaßen engagiert subjektorientierte und dennoch alle anderen Verstehenszugänge integrierende Perspektive darstellen. Eine solche biografie- und lebensweltorientierte Herangehensweise hat sehr gute Chancen, passgenaue, fallspezifische und folglich auch nachhaltige Lösungen mit den von Medienabhängigkeit betroffenen Menschen zu erarbeiten. Doch nun zunächst zu den drei in Forschung und (Fach-)Öffentlichkeit dominanten Verstehenskontexten: 2.1 Verstehenskontext: Gesellschaftliche Bedingungen und Erwartungen Aufwachsen in der Mediengesellschaft und der generational gap zwischen Erwachsenen und Kindern Computerspiele, das Internet und digitale Medien sind heute aus der Alltagswelt von Kindern und Jugendlichen nicht wegzudenken. Kinder zwischen drei und neunzehn Jahren kennen in aller Regel gar keine häusliche Welt ohne Computer, Handy und Fernsehen mehr. 10 Viele von ihnen haben bereits im Kindesalter eigene Geräte. 11 Ihr 10 Laut der FIM-Studie 2012 (FIM steht für Familie, Interaktion, Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest sind zwischen Prozent der elterlichen Haushalte von

12 Kompetenzerwerb an diesen Geräten ist sozial hoch anerkannt. Aufgrund dieser Anerkennung und aufgrund des generational gap, d.h. der Erfahrung, dass Kinder und Jugendliche weitaus schneller und oft kompetenter mit Medien umgehen können als ihre Eltern, wird die (ggf. auch problematische) Bindung von Kindern und Jugendlichen an die Konsole, das Internet oder das Computerspiel oft über lange Zeit als normal, als generationstypisch und als gewinnbringend für die berufliche Zukunft des Kindes oder des/der Jugendlichen angesehen. Da es aus der Beobachtung der Eltern und Erwachsenen heute alle so machen, wird ein besonders ausgeprägtes Medienhandeln oft erst relativ spät von der sozialen Umwelt ernsthaft und konsequent problematisiert: Der moderne Mensch muss immer auf Draht sein, immer online, so wie es die Jugendlichen an den Geschäftsleuten sehen, die auf den Bahnsteigen an ihrem Handy hängen oder auf den Flughäfen eifrig Ecken suchen, in denen sie ihre Gespräche fortsetzen können und sich bei der Sicherheitsüberprüfung nur schwer von ihrem Kommunikationsgerät trennen. So sind sie alle, fast ohne Ausnahme. Sie bewegen sich in einer Permanenz von Kommunikation, auf Draht sein und permanent kommunizieren, und dies alles in letztlich unübersichtlichen wirtschaftlich-gesellschaftlichen Prozessen also genau die gleiche Situation, wie sie ein Jugendlicher aus seinen Spielen auch schon kennt (Bergmann/Hüther 2006: 114). jährigen mit mindestens einem Fernseher ausgestattet, zwischen 97 un 98 Prozent der Haushalte besitzen ein Handy, Smartphone oder iphone, 97 Prozent verfügen über einen Internetzugang und Prozent der elterlichen Haushalte sind mit einem Computer oder Laptop ausgestattet. 11 Laut aktueller JIM-Studie (JIM steht für Jugend, Information, (Multi-)Media) 2012 besitzen 95% der befragten männlichen und 98% der befragten weiblichen Jugendlichen ein Handy, 51 % der Jungen und 43 % der Mädchen haben ein Smartphone oder ein iphone. 88 % der Jungen und 85 % der Mädchen verfügen über einen eigenen Internetzugang, 85 % der Jungen und 79 % der Mädchen einen eigenen Laptop oder Computer. Immerhin 61 % der Jungen und 38 % der Mädchen besitzen eine feste Spielkonsole (vgl. JIM Basisstudie zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland, hrsgg. vom Medienpädagogischen Forschungsverbund Südwest (http://www.mpfs.de/fileadmin/jim-pdf12/jim2012_end(abgerufen am:.pdf; (abgerufen am: ). 12

13 Es sind mittlerweile eigene Kommunikationsplattformen zwischen Kindern und zwischen Jugendlichen entstanden, die als kulturelles Kapital (Kutscher 2009), als symbolischer Raumgewinn (Tillmann 2009), als jugendkulturelles Phänomen angesehen werden können. Zwischen älteren Kindern und Jugendlichen entwickeln sich neue Beziehungsformen, wie Schüler- oder StudiVZ, Chat- und Flirtforen; die SMS-Kultur ist bereits von Facebook abgelöst. Ohne die Pflege eines eigenen Zugangs wäre manch einer und manch eine aus wichtigen Bezugsgruppen und alltäglichen Kommunikationen ausgeschlossen oder würde sich zumindest ausgeschlossen fühlen. Um dazu zu gehören, um in einer verhäuslichten oder verinselten Kindheit 12, in der globalisierten Welt sowie in der Wissensgesellschaft, Konsumgesellschaft oder in der schnelllebigen Medien- und Informationsgesellschaft 13 bestehen und sich altersgemäß entwickeln zu können, erleben Jugendliche, dass sie surfen, chatten, smsen, an der Konsole, am ipad oder im Internet spielen müssen. Die Untersuchung über Medienpraxiskulturen im Generationenvergleich von Burkhard Schäffer (2003), die die jüngeren Generationen in den Blick nahm - gemeint waren damalige Gymnasiasten und Auszubildende zeigt 2003 noch, dass der Computer eher als Arbeitsinstrument eingesetzt und dass die Möglichkeit der medial vermittelten Kommunikation nicht als solche gesehen wurde (Schäffer 2003: 169). Zehn Jahre später ist davon auszugehen, dass die Bedeutung des Computers für die Schule und den Beruf sowie die Bedeutung digitaler Medien für die intra-generationelle Kommunikation und nicht 12 Vgl. Zeiher (1990; 1994) und Zeiher/Zeiher (1994). 13 Die Versuche von Soziologen, die heutige Gesellschaft so zu beschreiben, dass in ihr dominante Strukturen deutlich werden, sind vielfältig (vgl. Kneer/Nassehi/Schroer 1997; Pongs 1999/2000; Bogner 2012). In den Beschreibungen unterschiedlicher gesamtgesellschaftlicher Phänomene ist die Bedeutung rasanter aktueller technischer Entwicklung dominant, an der zumindest in Maßen partizipiert werden muss, um nicht aus kommunikativen und beruflichen Kontexten zu fallen; im Vordergrund steht auch die öffentliche Wahrnehmung der großen Bedeutung von Information und Wissen sowie der gesellschaftliche Zwang, sich zu vernetzen. 13

14 zuletzt die Bedeutung digitaler Medien für die Arbeit am eigenen Selbstverständnis entscheidend zugenommen hat: Identitätsarbeit und Peererlebnisse sind solche gemeinsamen, Vertrauen stiftende Handlungen, die auf konkrete Erfahrungsräume und physische Nähe angewiesen sind, unter anderem, um die eigene Wirkung auf andere zu erleben. Zu diesen konkreten Erfahrungsräumen treten die virtuellen Räume hinzu, die sich in der Wahrnehmung durchaus als bedeutsam erweisen, sobald sich Denken und Handeln auf sie beziehen. Je flexibler und kommunikativer der Alltag, umso umfassender wird die Suche nach Verlässlichkeit, bemerkbar wird ein wachsendes Bedürfnis nach Rückversicherung. Dies scheint das Gegenstück zur allseitigen Disponibilität zu sein. Gleichzeitig sinkt die Bereitschaft, länger auf Antworten zu warten. Accessibility (dt.: Erreichbarkeit, Zugänglichkeit) wird wichtig, was abzulesen ist an den erwarteten Response- und Reaktionszeiten. Diese sinken tendenziell gegen Null. Auf s wird rascher reagiert als auf Briefe, auf SMS schneller als auf Nachrichten auf dem Anrufbeantworter. Für die sozialwissenschaftliche Betrachtung geht es mit Maurice Halbwachs um den Espace vécu (gelebter Raum), der heute anders aussieht als vor 20 Jahren. Seit gut 10 Jahren fungieren Handy und SMS und später dann auch das Internet als Objekte des Jugendalltags. Jugendliche verbringen nicht nur viel Zeit mit diesen Objekten, der Gebrauch selbst formt den Lebensalltag. Die Grenzen zwischen realen und technisch gestalteten Räumen werden fließend (Tully 2009: 11f). 2.2 Verstehenskontext: Das Suchtpotenzial digitaler Medien Im Sog digitaler Medien und die kommunikativen Herausforderungen für Eltern und Erwachsene Computerspiele und besonders Online-Rollenspiele, wie etwa World of Warcraft, haben einen hohen Bindungscharakter. 14 Sie fordern eine intensive Beschäftigung 14 Eine Erklärung hierfür ist, dass Rollenspiele auf ihre Nutzer ein besonders hohes Faszinationspotenzial entfalten, z.b. über sozialkommunikative Kontexte, bei denen sich durch das 14

15 und versprechen dann Belohnung von Leistung, Gruppenzugehörigkeit und hohes Prestige. Wenn die Spieler sich in Gilden organisieren, um miteinander zu spielen und sich zu raids, zu gemeinsamen Kämpfen, zu verabreden, dann wird große Verbindlichkeit und Zuverlässigkeit erwartet, Regeln müssen eingehalten werden. Auf einen weiteren Aspekt der Sogwirkung von Computerwelten weisen Wolfgang Bergmann und Gerald Hüther (2006) hin: Computerwelten sind auf eigentümliche Weise der Zeit enthoben und von den Bindungen und Beengungen des Raumes befreit. Sie lassen fantastische Welten auf dem Monitor entstehen, dringen in die Tiefen des Mikrokosmos, befreien sich mit einem Schlag daraus und fliegen hoch hinaus, erzeugen magische Bildbewegungen von jener Grenzenlosigkeit, die wir im Universum vermuten. Grenzenlos, zeitlos, traumlos und dabei (fast) immer von ungeheurer Geschwindigkeit. Diese Geschwindigkeit wirkt wie ein Sog. Sie zieht den Spieler in die fantastischen Welten hinein. Sie formt seine Aufmerksamkeit, umhüllt seine Konzentration die Geschwindigkeit ist eine zweite Dimension der Künstlichkeit, in die ein Spieler am Computer hinein rast und aus der er sich, einmal eingefangen, nur schwer wieder lösen kann. Die Bilderwelten, in die der Spieler sich verfängt, sind keine Bilder im alten Sinn.... Das Betrachten eines Bildes ist immer Reflexion aufs eigene Selbst und auf das in ihm enthaltene, oft ungewusste, oft entstellte Humane an sich. Bei Computerspielen ist das nicht so. Der Zeit enthoben, vom Räumlichen befreit, in übermenschliche Geschwindigkeiten und andere Potenzialitäten eingebunden, finden sie keinen Widerhall in der Erfahrung des Zuschauers oder Spielers. In ihnen begegnet ihm nichts als Fremdheit, das rein Gerechnete, das kein natürliches und kein ethisches Modell der Wirklichkeit benötigt. Wo der Spieler sich in diese Welt einfindet, ihre Gefahren pariert und ihrer Schnelligkeit Stand hält, da vermengt er sich eher mit ihr, als dass er sie betrachtet und sich in ihr reflektiert. In den Computerwelten und spielen ist weniger von der Verführung durch Bilder zu reden als von der Eigenart einer Mensch-Maschine- Synergie, die es so so total! vorher noch nie gegeben hat. Spielen mit anderen Personen reizvolle Interaktionsmuster entfalten und aktiv Anerkennung erfahren wird. Bei Spielen wie World Of Warcraft kommen weitere Aspekte wie die Einnahme komplexer Rollen innerhalb hochgradig authentischer Welten hinzu, wodurch das Leben im Virtuellen im Extremfall die Bedeutung des eigenen Lebens in den Schatten stellen kann (Baier/Rehbein 2009: 154). 15

16 Computer und Internet können unter bestimmten Voraussetzungen leicht zum Mittelpunkt des Lebens werden, weil sie eben einen so hohen Bindungs- und auch Aufforderungscharakter haben, weil sie potentielle, aber nur potenzielle Suchtmittel sind, die kostengünstig und auch für Kinder und Jugendliche (trotz teilweiser Altersbeschränkung) schon leicht erreichbar sind. Eltern und Erwachsene schwanken oft zwischen einerseits Faszination und Anerkennung angesichts eines exzessiven Medienhandelns der ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen und andererseits Unbehagen und Unvermögen, den Konsum zu verstehen, zu begleiten, ihm Grenzen zu setzen und attraktive Alternativen anzubieten. Selbst wenn Jugendliche mit Hilfe ihres Smartphones laufend auf Facebook kommunizieren, stehen Eltern oft über längere Zeit staunend und auch gewährend daneben, bis sie anfangen zu problematisieren, dass das iphone z.b. während des gemeinsamen Essens weggelegt werden sollte. Wenn sich dies über einen längeren Zeitraum so einspielt, hat sich die Gewohnheit oft schon so verfestigt, dass es schwer ist, die Jugendlichen wieder mit ihrer Präsenz und ohne Handy an den Tisch zu holen, denn nun müssen unter Umständen ad hoc Alternativen angeboten werden, die im Familienalltag vielleicht schon tendenziell verlernt wurden. Kinder und Jugendliche spüren sofort, wenn Gesprächs- und Freizeitangebote oder Rituale künstlich, instrumentell eingesetzt und aufgesetzt sind. Sie verweigern sich dann u.u., indem sie ihre Präsenz abziehen und zurück zu ihren, ihre Aufmerksamkeit fesselnden technischen Geräten gehen. Eltern und begleitende Erwachsene haben eine emotional und kommunikativ anspruchsvolle Aufgabe: sie sind gut beraten, wenn sie einerseits bei ihren eigenen Wünschen und Bedürfnissen bleiben und sich andererseits mit ihrer Aufmerksamkeit sensibel auf den oder die Jugendliche_n einlassen. Dies ist dann besonders schwierig, wenn dies 16

17 nach einer Zeit des Gewährenlassens geschieht, sei es eines Gewährenlassens aufgrund von eigener mangelnder Präsenz, aufgrund von Ignoranz der Problematik, aufgrund von Bewunderung der Medienkompetenzen des Kindes oder aufgrund eigener Faszination im Hinblick auf die technische Entwicklung. Denn auch die Eltern selbst müssen sich verändern. Es ist umso komplizierter, eine Änderung in der Kommunikation herbeizuführen, wenn der/die Jugendliche bereits wiederholt Grenzsetzungen überhört hat, die die Eltern vorgenommen haben und wenn sich bereits ein Frust aufgebaut hat, aufgrund eines angenommenen demonstrativen Desinteresses der eigenen Kinder und Jugendlichen, die scheinbar den Computer, das Netz, das Smartphone oder den ipad interessanter finden als ihre Eltern und deren Angebote. Ein Richtungswechsel in der Kommunikation miteinander erfordert Bewusstsein über den eigenen elterlichen Beitrag an der Situation, ggf. Selbst- Veränderung, Klarheit, Mit-einer-elterlichen-Stimme-Sprechen sowie Bewusstsein über die (schulischen, familialen, kommunikativen) Kontexte der aktuellen Situation und Interaktionsdynamik (zur Veranschaulichung vgl. das Beispiel in der TV-Sendung Galileo Spezial vom ; (abgerufen am: ). 2.3 Verstehenskontext: Psychische und psychosoziale Voraussetzungen und Folgen Störungsbilder und ihre Ursachen bzw. Konsequenzen für Beziehungen, Bindung und Vertrauen zwischen Eltern, Erwachsenen und Kindern Digitale Medien wirken aber nur als Mittel zur Abhängigkeit, wenn insgesamt ein 17

18 Störungsbild entsteht. Es müssen weitere Komponenten in ihrem Leben gegeben sein, dass Menschen in die Situation kommen, viele Stunden spielend vor dem PC oder der Konsole abzuhängen und dabei eine Sucht zu entwickeln und/oder abhängig von Onlinekommunikation zu sein und/oder Informationen über Internet suchtartig zu sammeln und/oder einer Online-Sexsucht verfallen zu sein. 15 Wenn Jugendliche den PC, das Smartphone, das Fernsehen oder die Konsole zweckentfremdet und übermäßig lange einsetzen, und zwar als Ersatz für andere Aktivitäten und andere Bedürfnisse: z.b. als Tröster, als einziges Kommunikationsmittel, als Mittel, um persönliche Bestätigung zu bekommen, als Möglichkeit, um Ängste zu regulieren, kann dies auf eine Medienabhängigkeit hindeuten. Es muss also auch anderes in ihrem Leben in eine Schieflage gekommen sein oder kommen, dass sich eine dysfunktionale Nutzung von Medien entwickeln konnte und kann. In der Regel befördern Störungen von Beziehungen, tiefe seelische Verletzungen oder ein Mangel an Bindung und Vertrauen im nahen sozialen Umfeld ein exzessives und dysfunktionales Medienhandeln. Wenn hinzu kommt, dass Entzugserscheinungen auftreten, wie Unruhe, Nervosität, Gereiztheit, psychisches Verlangen nach dem Computerspielen, Kommunizieren über Facebook oder Sammeln von Informationen, sobald sich die Person fern von den Geräten befindet, ist dies Grund zu ernsthafter Sorge. Wenn zudem negative soziale, psychische Konsequenzen in Kauf genommen werden (wie Schulschwierigkeiten, Probleme am Arbeitsplatz, Verlust persönlicher Beziehungen) oder physische Konsequenzen (wie Schlafstörungen, Mangel- oder Fehlernährung), dann liegen ausreichend spezifische 15 Vgl. die aktuelle Unterscheidung in vier mögliche Bereich der Sucht bei Dorothee Mücken in: Let s play. Methoden zur Prävention von Medienabhängigkeit, gkeit_ansichts.pdf, S. 10, (abgerufen am: ). 18

19 Hinweise auf eine Medienabhängigkeit vor. 16 Die Forschung zeigt, dass Medienabhängigkeit zu zahlreichen physischen, psychischen und sozialen Folgeschäden führen kann. Zu erwähnen ist auch, dass das Phänomen der Medienabhängigkeit oft in Zusammenhang mit anderen Süchten auftritt und mit dem, was Psychologen und Ärzte Störungsbilder der Persönlichkeit nennen. Es wird jedoch inzwischen argumentiert, dass Medienabhängigkeit eine eigenständige psychische Erkrankung ist und nicht unbedingt als Merkmal einer anderen zugrundeliegenden Erkrankung anzusehen ist. 17 Wie psychopathologische Untersuchungen und wie die Hirnforschung aufzeigen, sind diese Verhaltensmuster in einer Veränderung des Gehirns ablesbar. Geschlussfolgert wird daraus, dass auch diese stoffungebundene Sucht zu einem physischen Phänomen werden kann, das mit sozialen Mitteln, wie Regeln, Bestrafung oder Gut- Zureden, nur noch sehr schwer zu unterbrechen ist. 18 Der Zugang über Psychische und psychosoziale Voraussetzungen und Folgen ist also ein dritter möglicher Verstehenskontext des Phänomens der Medienabhängigkeit und des exzessiven Medienhandelns. Wolfgang Bergmann und Gerald Hüther (2006) weisen zurecht darauf hin, dass exzessives Medienhandeln nicht nur Konsequenzen für die Beziehungen zwischen Kindern resp. Jugendlichen und ihrer sozialen Umwelt 16 Als diagnostische Kriterien gelten: Dauer und Kontinuität der Symptomatik (mindestens seit 3 Monaten kontinuierlich). Eine Medienabhängigkeit wird i.d.r. diagnostiziert, wenn mindestens vier der folgenden sieben primären Abhängigkeitskriterien zu beobachten sind: Einengung des Denkens und Verhaltens, Kontrollverlust, Toleranzentwicklung, Entzugserscheinungen, Dysfunktionale Regulation von Affekt oder Antrieb, Vermeidung realer Kontakte zugunsten virtueller Beziehungen, Fortsetzung des Spielens trotz bestehender oder drohender negativer Konsequenzen. Zudem muss für eine Diagnose Medienabhängigkeit eine der drei folgenden sekundären Abhängigkeitskriterien im Leben des/der Betroffenen eingetreten sein: Negative Auswirkungen kann eine Medienabhängigkeit haben auf: Körperpflege, Ernährung, Gesundheit, auf Familie, Partnerschaft, Freizeit sowie auf Schule, Ausbildung, Arbeit und Haushalt (vgl. te Wildt/Rehbein 2010). 17 Vgl. Teske u.a. 2012: Vgl. beispielsweise Bergmann/Hüther 2006: 125f. 19

20 hat, sondern, dass umgekehrt - bereits über Jahre hinweg bei den in die Medienabhängigkeit geflüchteten Jugendlichen das Vertrauen zur realen Welt verloren gegangen ist. Das betrifft zum einen das Vertrauen in Geborgenheit, Zuwendung und menschliche Nähe als auch den Wunsch nach Anerkennung, das Vertrauen in Vorbilder und das Vertrauen in die Fähigkeit, von der sozialen Welt aufgegebene Herausforderungen zu bewältigen. Es ist wichtig, möglichst gut zu verstehen, wie und wodurch das Vertrauen verloren geht, das alle Kinder immer wieder mit auf die Welt bringen: Denn nur wenn man weiß, weshalb es verschwunden ist, lässt sich erahnen, was getan werden müsste, damit dieses verlorene Vertrauen von einem Kind oder Jugendlichen zurückgewonnen werden kann. Solange das Kind noch nicht von irgendwelchen Ersatzbefriedigungen abhängig, also z.b. computersüchtig geworden ist, mag das noch relativ leicht sein. Hat es aber erst einmal den Zauber der virtuellen Welt oder irgendeiner anderen Krücke entdeckt, mit deren Hilfe es ihm möglich wird, dieses verloren gegangene Vertrauen irgendwie zu kompensieren, bleibt vieles von dem, was vorher noch geholfen hätte, leider allzu oft wirkungslos.... Man kann Kompetenzen entwickeln und das Vertrauen in die Fähigkeit, sich im realen Leben zurechtzufinden, wieder stärken. Aber es geht nicht, solange alles so bleibt wie es ist zu Hause, in der Schule, in der Freizeit, also im realen Leben der betreffenden Kinder und Jugendlichen. Sie brauchen echte Aufgaben, an denen sie wachsen können. Sie brauchen konkrete Probleme, die sie meistern können. Sie brauchen interessante Entdeckungen, die sie machen können, auch eigene Entscheidungen, die sie treffen können. Sie brauchen also eine andere Lebenswelt, eine Welt, die sie sich erschließen können, in der sie wichtig sind, und in der sie sich mit ihren Begabungen und Fähigkeiten auch wirklich angenommen fühlen, in der sie nicht benutzt, sondern gebraucht werden (Bergmann/Hüther 2006: 146;149f). Die Autoren weisen also darauf hin, dass von Medienabhängigkeit betroffene Jugendliche, jede und jeder auf seine und ihre Weise, eine längere Geschichte des 20

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