Was ist eine gute Kita? Prof. Dr. Frauke Hildebrandt Berlin,

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1 Was ist eine gute Kita? Prof. Dr. Frauke Hildebrandt Berlin,

2 Inhalt 1. Bildungsverständnis Wie lernen junge Kinder? Aktuelle Forschungsbefunde. 2. Rahmenbedingungen Welche Rahmenbedingungen haben wir und welche brauchen wir? 3. Wie arbeitet eine gute Kita? Sie gestaltet ihre Räume als Bildungsräume. Sie individualisiert systematisch. Sie realisiert anspruchsvolle Interaktionssituationen.

3 Bildungsverständnis Forschungsergebnisse Jean Piaget Sind die Stufen der kognitiven Entwicklung von Piaget gültig?

4 Bildungsverständnis Forschungsergebnisse (Andere haben andere Wünsche)?

5 Bildungsverständnis Forschungsergebnisse (False-Belief-Test)

6 Bildungsverständnis Forschungsergebnisse (Kinder sind Forscher!) Experiment zum Hypothesentesten

7 Bildungsverständnis Forschungsergebnisse Instruktionen schränken den Hypothesenraum ein, den Kinder sich durch Exploration erschaffen. (Bonawitz et al., 2011)

8 Bildungsverständnis Forschungsergebnisse Basis für Bildung Gemeinsame Aufmerksamkeit (Tomasello 2006) Prüfen der Aufmerksamkeit (9-12 Monate) Verfolgen der Aufmerksamkeit (11-14 Monate) Lenken der Aufmerksamkeit (13-15 Monate)

9 Bildungsverständnis Forschungsergebnisse Basis für Dialoge Die Themen, Fragen, Interessen der Kinder Triangulation Gemeinsamer Hintergrund

10 Bildungsverständnis Wie lernen Kinder? Lernen ist nicht primär Assoziieren, sondern Theoriebildung. (Gopnik, Meltzoff 1997) Kinder müssen: Intervenieren Beobachten Kommunizieren

11 Literatur Alison Gopnik

12 Bildungsverständnis Das zeitgemäße Modell (nach Hanke 2006) situiert Lernen in bedeutsvollen, lebensnahen Kontexten sozial gemeinsames Aushandeln von Bedeutungen in Interaktionsprozessen konstruktiv Konstruktion von Sinnauf der Basis von Vorwissen selbstgesteuert Kontrolle der eigenen Lernprozesse individuell und aktiv innere Beteiligung der Lernenden

13 Rahmenbedingungen Stand in Brandenburg und Ziel! 0-3 Jahre 3-6 Jahre 6-12 Jahre IST-Stand: 1 Vollzeit-Fachkraft für 6 Kinder IST-Stand: 1 Vollzeit-Fachkraft für 12 Kinder IST-Stand: 0,8 Vollzeit-Fachkraft für 15 Kinder Verbesserung: 1 Vollzeit-Fachkraft für 4 Kinder Verbesserung: 1 Vollzeit-Fachkraft für 8 Kinder Verbesserung: 1 Vollzeit-Fachkraft für 18 Kinder Verbesserung: Die Anerkennung der tatsächlich zur Verfügung stehenden Arbeitszeit im Betreuungsschlüssel Arbeit mit den Kindern (ca.60 %) Mittelbare pädagogische Arbeit (ca.20%) Ausfallzeiten (ca. 20 %)

14 Raumgestaltung Werkstattcharakter Die Räume haben Werkstattcharakter. Es sind Räume für die Kinder nicht von den ErzieherInnen.

15 Raumgestaltung Exploration Jedes Kind kann in jedem Bildungsbereich explorieren wenn es möchte!

16 Raumgestaltung Klare Struktur Die Bildungsbereiche sind nicht überfüllt und gut voneinander unterscheidbar.

17 Raumgestaltung Aufforderungscharakter Die Bildungsbereiche haben einen positiven Aufforderungscharakter man kann direkt da, wo die Dinge sich befinden, mit ihnen arbeiten.

18 Raumgestaltung Rückzugsräume Es ergeben sich Nischen und Rückzugsräume.

19 Pädagogisches Handeln

20 Pädagogisches Handeln

21 Pädagogisches Handeln

22 Pädagogisches Handeln Individuell fördern konkrete Umsetzung 4 Pädagogische Handlung umsetzen 3 Pädagogische Handlung ausgehend von den Fragen, Themen und Interessen im Team planen 2-fach: Stärken stärken und Bridging 2 Themen im Team interpretieren 1 Fragen, Themen, Interessen, Kompetenzen des Kindes systematisch erfassen (Beobachtung und Gespräch mit dem Kind)

23 Pädagogisches Handeln Handlungsinstrumente

24 Interaktion im Kita-Alltag Forschungsbefunde Direkte Anweisung und Informationsvermittlung sind im Kita-Alltag die Regelmodelle der Interaktion mit Kindern. (Göncü, Weber 2000, Tietze et al. 1998, Neubauer 1980) 10% In 90% der Zeit initiieren Erzieherinnen keinerlei dialogische Interaktion mit dem Kind. In den verbleibenden 10% der Zeit besteht die dialogische Interaktion im Wesentlichen aus Begrüßungen, kurzen Fragen und kurzen Antworten. (Meade, Cubey 1995) 90% Early Childhood Error: Phasen nicht-dialogischer Kommunikation (direkte Anweisung, Informationsvermittlung) wechseln mit Phasen ohne Kommunikation. (nach Kontos 1999) Die Interaktionsqualität in Kitas ist unzureichend. (Tietze et al. 1998, Brandt/Wolf 1985, Pianta 1994)

25 Interaktion im Kita-Alltag Forschungsbefunde Early Childhood Error (nach Kontos 1999) Phasen nicht-dialogischer Kommunikation (direkte Anweisung, Informationsvermittlung) wechseln mit Phasen ohne Kommunikation. Die Interaktionsqualität in Kitas ist unzureichend.

26 Interaktion im Kita-Alltag Forschungsbefunde Kognitiv anregende Interaktion (Sustained Shared Thinking) ist ein besonders effektives didaktisches Handlungsmuster zur Unterstützung der kognitiven Entwicklung der Kinder und Schlüsselvariable für Kita- Qualität. (Sylva, Melhuish, Sammons, Siraj-Blatchford, Taggart, Elliot 2004: Effective Provision of Pre-School Education Project (EPPE) Sustained Shared Thinking)

27 Kommunikation Grundregeln im Dialog Gleiche Augenhöhe Interessen des Kindes aufnehmen Offene Fragen stellen Verständnis spiegeln Zeit lassen

28 Kommunikation Worüber sprechen wir? (nach Schnädelbach 1977) Wir fragen uns, warum Dinge so sind, wie sie sind. Wie spekulieren, wie es wäre, wenn es anders wäre. Wir werten den Tag aus und berichten, wie es uns ergangen ist. Wir beschreiben, was wir erlebt haben und wie wir uns gefühlt haben. explikativer Dialog normativer und deskriptiver Dialog Auswirkung auf Planungen, Beschreibungen und Bewertungen Wir organisieren die alltäglichen Abläufe und besprechen, wer was zu tun hat. organisatorischer Dialog

29 Kommunikation Umgang mit Fragen Warum fliegt der Käfer nicht weg? 1. Kinderfrage würdigen 2. Eigene Vermutung aufstellen 3. Frage zurückgeben

30 Kommunikation Umgang mit Fragen Frage des Kindes Warum fliegt der Käfer nicht weg? 1. Kinderfrage würdigen 2. Eigene Vermutung aufstellen Mhm. Das ist eine gute Frage. Das ist ja interessant! Das habe ich mich auch schon gefragt. Also ich würde denken, weil der vielleicht noch zu jung ist. Ich habe mal gehört, dass Mistkäfer fast nie fliegen. 3. Frage zurückgeben Und was meinst du? Vermutung des Kindes Ich glaube, weil der krank ist.

31 Wie arbeitet eine gute Kita? Sie gestaltet ihre Räume als Bildungsräume: Jedes Kind hat zu jedem Bildungsbereich Zugang wann es möchte. Sie individualisiert systematisch. Dabei geht sie von den Themen, Interessen und Fragen der Kinder aus. Sie realisiert anspruchsvolle Interaktionssituationen. Dabei nutzt sie Schlüsselsituationen im Alltag, um explikative Dialoge zu initiieren.

32 Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Pia (5): Auf dem Kakao ist Unendlichkeit!

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