Uts Eggenschwyler, der Leuen-Macher von Zürich

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1 Uts Eggenschwyler, der Leuen-Macher von Zürich Wie ihr sicher alle wisst, ist das Wappentier von Zürich der Löwe. Für mich als Zürimeitli lag es nahe, als Them meines Vortrages einen Lfenn zu wählen, welcher sowdhl mit Zürich als auch mit seinem Wappentier besonders eng verbunden war, ja den Begriff des Züri-Leu eigentlich erst so richtig bekannt gemacht hat. Ich spreche von Urs Eggenschwyler, Urs war das erste Kind des Landwirtes, Pächters und Fuhrhalters Nikiaus Eggenschwyler von Matzendorf. Er wurde in Subingen bei Solothum am 24.Januar 1849 geboren. Als er 5 Jahre alt war bekam er Scharlach md wurde als Folge davon schwerhörig bis zu fast völliger Taubheit im Alter. Mit Sehnsucht erinnerte er sich als Erwachsener daran, wie er als Kind noch die Vögel singen md die Kirchenglocken läuten hörte. Wenige Jahre vor seinem Tod reiste er eigens nach Solothum, um an einem Somtagmorgen in den Turm von St.Ursus zu steigen md noch einmal dem Glockengeläute zu lauschen. Was das Ohr ihm nicht mehr meldete masste er mit dem Auge suchen, so las er z.b. während eines Gewitters den Moment des Domerschlages am Augenausdruck seiner Katze ab. Gottseidank schenkte ihm der liebe Gott Adleraugen. Alles konzentrierte sidh bei ihm auf das Sehen. Weil ihm nm der Verkehr mit den Menschen so schwer wurde, suchte er immer mehr Anschluss an die Tiere. Darum wuchs Urs mit den Tieren auf. Zu den Schafen, Kühen md Pferden seines Vaters kamen eine Katze md eine Schildkröte dazu. Für die Schildkröte, die er mehrere Jahre hielt, baute er im Garten einen kleinen Park mit Steinen md Wasserbecken. Darin lag wohl schon die erste Wurzel für seine späteren Tierparkanlagen. Im Dorfbach fing er Fische mit der blossen Hand. Sein Spielzeug, kleine Wagen, Wasserräder md ähnliches, machte er sich nach eigenen Ideen selbst. Er lernte viel von seinem Vater, dessen Kraft, Intelligenz md Güte er bewmderte. Urs hatte einen Bruder md eine Schwester. Als kleiner

2 - 2 - Schuljiange rettete er seinem Schwesterchen, das in den Dorfbach gefallen und schon bewusstlos war, das Leben übersiedelte Familie Eggenschwyler nach Bellach, wo der Vater starb, als Urs 11 Jahre alt war. Mit der Volksschule in Solothum musste die Schulbildung des intelligenten aber durch die Schwerhörigkeit sehr gehemmten Knaben abgeschlossen werden. Er wollte Bild hauer werden. Von besuchte er gemeinsam mit seinem Freund Richard Kissling, über den Euch Carmen ja schon erzählt hat, in der Steingrube in Solothum die Lehre. Dort betrat er von sich aus den Weg zur Tierbildhauerei, in dem er einen Fuchskopf nach der Natur modellierte und in Gips goss. Im letzten Lehrjahr führte er seine dekorativen Erstlingsarbeiten am Rathaus von Solothirm aus, am Neubau der Eidgenössischen Bank in Bem und am Bankgebäude in Zofingen. Im folgenden Jahr trat er bei Bildhauer Spiess in Zürich in Kondition. Ein Jahr später zog der angehende Künstler im Juli 1870 nach München, da üim der Solothumer Kantonsrat ein Darlehen von 1'500.~ Franken zwecks Studien an der dortigen Kunstakademie gewährte. Dem schwerhörigen Bggenschwyler war es nicht möglich, regelmässig am Unterricht in der Kunstakademie teilzunehmen. Er musste eigene Wege suchen, z.b. Selbststudium in den reichen Kunstmuseen und Ausstellungen, Besuche der Ateliers vieler dort lebender Künstler, anatomische Studien im Sektionssaal des Tierspitals, Besuch aller Menagerien und Tiergärten und Lesen in Bibliotheken. Aus der Münchenerzeit stammen zahlreiche Skizzen von Menagerielöwen, aber auch von Pferden, Hirschen, Bären, Menschen und Landschaften. Bereits damals stand sein Lieblingsthema, der Löwe, fest. Solche Zeichnmgen kann rran übrigens im Solothiomer Museum bewundem. Bleistift, Pastell, Wasserfarben und Oelfarben beherrschte er vollkommen. Es gibt auch viele Zeichnungen von anatomischen Tierpräparaten. Jeder Muskel, jeder Knochen und alle

3 - 3 - Gefässe und Nerven wurden von ihm naturgetreu dargestellt. Den Tieren, die er zeichnete;, fehlte wirklich nur noch Stimme und Bewegung um l e bendig zu sein. Urs modellierte einen Löwen für die Weltausstellung in Wien Nachher soll dieser in das Museum in Solothum gekommen sein. In den damaligen Künstlerkreisen war Eggenschwyler gut angeschrieben, denn man hielt sehr viel von seinem Talent. In München war Eggenschwyler mehrmals krank. Als er dort mit Typhus im Krankenhause lag, erhob er einmal im Deliriijm ein so furchtbares Löwengebrüll, dass alle in Schrecken gerieten. Oft war er in grosser Not und l i t t Hunger. Auch da half ihm die Beobachtung der Tiere. Darum versuchte er eines Tage auch Knochen zu zerbeissen und zu verschlucken wie es die jungen Raubtiere machen. Sein hartes Gebiss wurde ihm, so sagte er, noch oft im Leben nützlich. Seine besorgte Mutter drang auf die Rückkehr nach Solothum, als sich günstige Gelegenheit bot, ein Grabsteingeschäft zu übernehmen. Er schrieb seiner Mutter zurück: "Lieber verhungern als Grabsteinmacher werden". Im Frühling 1878 drängte ihn die Not dann doch zur Heimat zurück. Er kam in ganz veirwahrlosten Kleidern und einem grossen Hut an, mit seinem ganzen Besitztum, das in einem von ihm dressierten Paar weisser Angorakatzen bestand. Bei seiner in Zürich verheirateten Schwester fand er liebevolle Unterkunft. Es fiel ihm aber nicht so leicht, sich in ein bescheidenes, gut geordnetes Familienleben einzufügen. Im Untergeschoss des BIH-Gebäudes modellierte er die wiederkäuende Ziege, die humorvolle Affengruppe, einige Jagdhunde und einen auf einem Felsen ruhenden Löwen. Alle Werke sind von ihm in Ton ausgeführt und gebrannt worden. Nachdem die Familie der Schwester 1879 nach Bem übersiedelt war.

4 - 4 - hatte Urs keine richtige Schlafstatte mehr. Oft schlief er auf einigen Teppichen auf dem Boden, inmitten seiner Werke. Urs kannte und übte alle Handwerke. Er war ein guter Bautechniker, Konstrukteur und Mechaniker. In allem, was er machte, war er geschickt und erfinderisch. Für neue Aufgaben fand er gute und originelle Lösungen. Ob er mit tonnenschweren Massen oder mit feinstem Stift und Pinsel zu arbeiten hatte, überall war er ein Meister. Fehlte ihm ein Instrument, so erfand er es nach eigenen Ideen. Der St.Galler Kunstmäzen, Oberst Kirchhofer und seine Frau begeisterten sich für Eggenschwyler. Er erhielt 1879 den Auftrag, ein grosses Werk nach seiner freien Wahl zu schaffen. Der Cousin Kirchhofers, der berühmte Geologieprofessor Albert Heim wurde ebenfalls ein treuer Freund von Urs. Er suchte persönlich in den italienischen lybrmdrbrüchen den richtigen Block aus bestem Statuenmarmor aus. Natürlich wählte Urs als Motiv sein Lieblingstier, den Löwen aus. Doch statt den vorgesehenen 2-21/2 Jahren Arbeit, dauerte es bis zur Vollendung des Werkes 6 Jahre. An der Schweizerischen Landesausstellung 1883 konnte erst das Gipsmodell ausgestellt werden, welches sehr bewundert wurde. Dies war wohl sein schönstes Werk, der Ideallöwe wurde in Zürich zwischen Riesbach und Enge eine neue Quaianlage gebaut. Sehr viel Land wurde aufgeschüttet. Brücken über die Limmat und den Schanzengraben gebaut und ein Arboretum angelegt. Eine prachtvolle Promenade entstand. Die Uferstrecke zwischen Schanzengraben und Limmat war noch leer. Arnold Bürkli, der Ingenieur, nachdem der heutige Bürkliplatz benannt ist, wandte sich an Eggenschwyler und zusammen beschlossen sie, die Bürkli-Terassen mit zwei imposanten, 2 1/2 ^ 3m hohen Löwenfiguren als Zürich-Wappen-Halter zu schmüclcen. Das Geld dafür wurde durch viele Propaganda zusammengesucht, leider kam aber nicht viel in die Kasse. Die

5 - 5 - Bauzeitung berichtete, was ich Euch jetzt vorlese: Beiblatt 1 Die Kolossallöwen wurden mit viel Aufwand aufgestellt \mä blickten stolz zirni See hinaus. Viele Leute begeisterten sich, andere wiederum waren enttäuscht, denn vom Land aus konnte man nur die Rücken der Löwen sehen. Dazu fand man, die Löwen seien zu gross für die Terasse. Für uns wären sie wahrscheinlich jetzt genau richtig, weil unterdessen auch die Bätmie gross geworden sind und alle Gebäude ringsumher auch nicht zu den kleinsten zählen. Deswegen stritten sich auch die Behörden. Von einer endgültigen Ausführung der Löwen in Stein oder Bronce war bald nicht mehr die Rede. Heinzelmännchen, heute würde man sagen Sprayer, strichen über Nacht die zwei Gipslöwen in roter und grüner Farbe. Mitte Dezember 1888 mussten sie den edlen Platz verlassen standen bereits das Rote und das Weisse Schloss am Seeufer. Die Zürcher kamen nun wieder auf die Quailöwen zurück. Diesmal sollte es nicht nur eine Idee bleiben. Urs Eggenschwyler erhielt den Auftrag, einen wappenhaltenden Löwen zu modellieren. Trotz einiger Verspätung konnte man am 1 S.Juni 1895 den Löwen auf dem Hafendamm Enge aufstellen, welcher noch heute auf den Zürichsee hinausschaut. Weitere Werke Eggenschwylers sind herrliche Tischaufsätze, welche er für einige Zürcher Zünfte anfertigte, z.b. das Kamel der Kämbel-Zunft oder der Widder und der Ziegenbock der Widder-Zunft, femer der Löwe des Schlachtendenkmals von Seirpach, die Bären im Bemer Bundeshaus und die Löwen an der Stauffacherbrücke in Zürich. Mit Hilfe seiner hohen Begabung für plastische Darstellung schenkte Urs Eggenschwyler der Nachwelt die besten Tierdenkmäler, die je geschaffen wurden. Ein Tier zu bildhauem

6 - 6 - ist viel schwieriger als einen Menschen, denn ein Löwe cder ein Panther oder eine Ziege sitzen bekanntlich nicht gerne stundenlang als Modell ruhig. Die künstlerische Betätigung Eggenschwylers bestand aus Tierbildhauerei, Tiermalerei und Schaffung von Tierparkanlagen. Zwei sehr bekannte Bilder Eggenschwylers sind zwei Eisbären, welche auf dem Polareis spielen, und das Löwenpaar auf der Hochzeitsreise. Er plante, zeichnete md half bei der Gestaltmg einiger wichtiger Tierparkanlagen, wie z.b, in Rotterdam, Amsterdam, Hamburg, Rom, München md Basel. Bereits 1888 hatte Eggenschwyler einen Tiergartenplan mit einem einzigen Kmstfeisen gezeichnet. Erst einige Jahre später wurden verschiedene Kletterfelsen nach seinem System md in seiner Technik gebaut. Zuerst wurde ein hölzernes Skelett gezimmert. Darüber wurde eine Haut gezogen, bestehend aus Dachpappe, Drahtgeflecht md einem 1-5cm dicken Ueberzug aus Zement. Das Innere des Felsens wurde als Tiermterkmft md Futterlager ausgebaut. Bis zu dieser Zeit komte man wilde Tiere nur eingeschlossen in fahrbare Käfige bewmdem, welche von Ort zu Ort transportiert md wie in einem Zirkus aufgestellt wurden. Darum können wir Urs Eggenschwyler als den Pionier der Zoologischen Gärten bezeichnen. Urs schrieb damals: " Ich habe mich durch die Rücksichten auf Geologie md Wohlsein der Tiere leiten lassen, auch auf Abwechsimg in den Formen gehalten". In Hamburg wurde 1907 der berühmte Hagenbeck' sehe Tierpark eröffnet. Dazu findet man in einer Zeitmg folgende Beschreibmg: Beiblatt 2 Eine Gedenktafel erinnert noch heute im Tierpark Hamburg an Urs Eggenschwyler.

7 Zürich hatte zu dieser Zeit noch keinen eigenen Zoo. Zwar hatte man schon in der Mitte des 19.Jahrhunderts in Zürich mit dem Gadanken gespielt, einen Zoo einzurichten. Eggenschwyler fühlte sich daher angezogen von dieser Idee und versuchte diese selbst zu realisieren. Im Sommer 1891 richtete Eggenschwyler in Zürich-Unterstrass einen privaten Tiergarten ein. Seine Menagerie auf dem Milchbuck war zwar bescheiden: Dromedar, Wölfe, Füchse, Affen, Raubvögel, Panther, Bären, Hunde und Kaninchen wurden zu einer grossen Attraktion für Gross und Klein. Urs war selber immer bereit, alles über Tiere zu erklären und zu zeigen. Oft holte er einen Bären oder einen PanÜier aus den Gehegen heraus und führte Kunststücke vor oder die Kinder konnten die Tiere streiclieln. Diese Augenblicke waren für ihn die Schönsten. Wenn er aber merkte, dass jemand mit den Tieren böse war oder sie sogar plagen wollte,wurde er ganz zornig. Der grösste Wunsch Eggenschwylers, dass Zürich auch ein lebendiges Wappentier hätte, wie Bern in seinem Bärengraben, erfüllte sich endlich. Die Löwin in Urs Privatmenagerie wurde bald der Liebling der Stadt. Viele Leute fürchteten sich zwar, da sein Käfig recht improvisiert war. Am Neujahrstag 1902 kam ein kleiner Löwe zur Welt. Da die Löwin den Kleinen nicht wollte, wurde Urs für ihn der beste und liebste Vater. In seinem Bett streichelte Urs ihn stundenlang, gab ihm die Flasche und schlief eng zusammengeschmiegt zusammen mit ihm. Der Löwe wurde gross und kräftig und man konnte Eggenschwyler niemehr allein sehen, denn der Löwe war sehr anhänglich geworden. Im Tagblatt der Stadt Zürich berichtete Urs Eggenschwyler fast täglich über die Entwicklung seines "Züri-Leulis" konnte man lesen: Beiblatt 3

8 - 8 - Die Zürcher fingen an sich zu fürchten und Eggenschwyler bekam daher von der Stadt den Befehl, er solle seinen Züri-Leu an der Kette führen. Mein Grossvater kann sich noch gut erinnern, wie Eggenschyler mit seinem Leu darchs Niederdorf spazierte, sowie andere Zürcher mit ihrem Hund. Im Juli 1905 starb der Züri-Leu in den Armen seines Meisters. Schuld an seinem frühen Tod war eine überdosierte Morphiumspritze bei einer Zahnextraktion. Eggenschwyler war verzweifelt und schrieb: "Ich habe allen Glauben an die Ziikunft und das Glück verloren, ich bin und bleibe ein Pechvogel". Neben seinem Tiergarten pachtete Urs noch ein Restaurant, den "Freihof" an der Milchbuck Strasse. Hier konnten die Leute einen kleinen Imbiss zu sich nehmen, nachdem sie für etwa Rappen die Menagerie besucht hatten. Urs war oft in Geldnot. Die einlaufenden Auftrage wurden je nach Lust und Laune ausgeführt oder aber auch verweigert. Er hatte keinen Zeitbegriff und konnte mit dem Geld kaum umgehen. Er vergass oft, ein Honorar zu verlangen und er kontrollierte auch nicht, wer bezahlt hatte.nach seinem Tode fand man in seinem Hause auch hunderte von ungeöffneten Briefen. Für seine Tiere machte er imrrer wieder Schulden. Sein Freund Albert Heim versuchte immer wieder etwas Ordnung in Eggenschwylers Finanzen zu bringen. Dieser wollte aber keine Hüffe und hatte sofort Angst, dass er seine Freiheit verlieren würde. Er lebte oft tagelang nur von Brot und Milch. Im Winter 1885/86 konstruierte Urs einen riesigen Schlitten für die Hottinger-Kinder. Seine letzte Fahr auf der steilen Eidmattstrasse sollte verhängnisvoll enden. Eggenschwylers Beine wurden beim Zusammenstoss mit einer Droschke schwer verletzt. Seine 12 mitfahrenden Schulkinder aber hatte

9 - 9 - er geistesgegenwärtig und rechtzeitig abgeworfen, sodass sie unverletzt blieben. Urs kam ins damalige Kantonsspital, wo er mehrere Male operiert wurde. Sein Spitalaufenthalt dauerte sehr lange und sein linkes Bein wurde steif und behinderte ihn zunehmend. Albert Heim, Gottfried Keller, Arnold Böcklin und Richard Kissling sammelten unter anderem Geld für den schwerverletzten Künstler. In einem Brief von Gottfried Keller finden wir übrigens erstmals den Begriff des "Leuen-Machers". Auch sonst blieb Eggenschwyler nicht verschont von Krankheiten und Beschwerden. Oft plagten ihn Katharr und Husten. Er trug seine Gebrechen aber gleichmütig und mit Humor. Als sich im Dezember 1922 schwere Anfälle von Atemnot einstellten, flüchtete er in die katholische Krankenanstalt Theodosianum am Klusplatz in Zürich. Eine Gabe der Stadt Zürich ermöglichte ihm den dortigen Aufenthalt. Er errpfing die Wohltat von Pünktlichkeit, Ordnung und Reinlichkeit, die er bisher kaum gekannt hatte und genoss mit freudiger Dankbarkeit die liebevolle Pflege. Trotz geschwollenen Füssen und Rückenschmerzen f\ihr er so oft als möglich zu seinen Lieblingen im Tiergarten. Er fürchtete den Tod überhaupt nicht. Am S.Dezember 1923 schloss Urs Eggenschwyler für immer seine wertvollen Augen zu. Seine Menagerie wurde noch einige Jahre auf privater Ebene weitergeführt. Als 1929 der heutige Zürcher Zoo seine Tore öffnete wurden einige von Eggenschwylers Tieren dorthin umgesiedelt. So lebte Bggenschwylers Tierparkidee weiter. Seit 1925 gibt es übrigens im Quartier Unterstrass zu seinen Ehren ein "Eggenschwyler-Weg" zwischen Langmauerstrasse und im Eisemen Zeit. Bggenschwylers Garb im Friedhof Nordheim blieb auf Verfügung des Stadtpräsidenten von Zürich erhalten. Seit 1973 gibt es im Schulhaus Röslistrasse auch eine Gedenkstätte für Urs Eggenschwyler. So bleibt die Erinnerung an den Leuen-Macher von Zürich für uns lebendig. Urs Eggenschwyler ist sicher kein so berühmter Mann wie Gottfried Keller oder Johanna Spyri. Es gibt auch kein Buch über ihn. Die Quellen über ihn sind verstreut und oft noch in der für uns schwer lesbaren alten deutschen Schrift gedruckt. Der Bibliothekar des Stadtarchivs Zürich, Herr Roman Schönauer, hat mir diese Quellen zugänglich gemacht und mir auch die Diapositive,

10 die ich Euch noch zeigen werde, zur Verfügung gestellt. Vielleicht kann ich ihm später dafür einital helfen, wenn er ein Buch über den Leuen-Macher von Zürich schreiben wird. Ich hoffe aber. Euch dennoch einige interessante Angaben zu diesem Züricher Original vermittelt zu haben.

11 Beiblatt -I Nahezu 50Qm Dachlatten und Unmengen von Schwarten und Brettern aller denkbaren Abmessungen wurden für die Skelettierung angeliefert. Für die plastische Gestaltung standen dan leitenden Künstler zwei weitere Bildhauer, drei Gipser und drei Handlanger zur Verfügung. Die gesamte Arbeitszeit schlug mit 800 Stmden zu Buch. 163 Zentner Weissgips, m Sackstoff, 80 kg Eisenstabe und 56 Säcke Hobelspäne wurden verarbeitet. Im letzten Augenblick, nämlich am Morgen des 2.Juli 1887, wurde der zweite Löwe unter grossen Anstrengiangen auf den turmartigen Sockel versetzt. Das grosse Fest konnte beginnen.

12 Beiblatt 2 Eine wildromantische, von Menschenhand angelegte Landschaft mit künstlichen Gebirgen, Schluchten, Wasserfällen, Weihern und Wiesenflächen tut sich vor den Augen des Besuchers auf. Hagenbecks "Tierparadies" leitet eine Revolution im Tiergartenwesen ein. Die Freigehege berücksichtigen erstmals die lebenswichtigen ümiweltbedürfnisse von Tieren in Gefangenschaft. Der Beschauer erlebt, durch einen Wasseroder Trockengraben geschützt, eine scheinbar frei lebende Tiergemeinschaft.

13 Beiblatt 3 Vom gschiide chline Leuli:Derselbe hat nun alle Milchzähne, die Spitzen sichtbar durch und fühlt sich als Leu, schüttelt Besen, Schuhe und Teppiche herum und wenn er müde ist \jnd findet, es sei wieder kühl geworden, so geht er von einem Ziitimer in das andere und horcht, auf welchem Bett der grosse Angorakater schläft, dann klettert er hinauf und der Kater veriässt fauchend sein Nest und das gschiide chline Leuli legt sich schnellstens exakt in den weichen wannen Trichter, den der schwere Kater in die Bettdecke gedrückt hat. Ist das nicht ein richtiger Züribieter? Urs Eggenschwyler, Bildhauer

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