KiMat LESEPROBE DAS MITARBEITERHEFT. für die Arbeit mit 5- bis 9-jährigen Kindern. in Kindergottesdienst und Kinderstunde

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1 KiMat für die Arbeit mit 5- bis 9-jährigen Kindern LESEPROBE DAS MITARBEITERHEFT in Kindergottesdienst und Kinderstunde

2 KiMat ist eine Zeitschrift mit Lektionen und Ideen für die wöchentlichen Gruppenstunden mit 5-8 jährigen Kindern. KiMat KiMat enthält Themenreihen mit biblischen Geschichten, die alltagsbezogen sind und den Spiel- und Spaßfaktor nicht vergessen. KiMat bietet zusätzlich Entwürfe für Familienstunden, Feste und Elternabende, Mitarbeiterthemen und jede Menge Ideen. Alle Lektionen sind an diesem Raster ausgerichtet. Aufbau einer KiMat-Lektion Zielgedanke Da Kinder ganzheitlich denken, versuchen wir, einen Zielgedanken auf den drei Verstehensebenen des Kindes zu formulieren. Was soll das Kind Wissenswertes aus der Stunde mitnehmen? Welche Erfahrungen können wir dem Kind während der Stunde ermöglichen, damit es dieses Wissen auch begreifen kann? Welche konkrete Umsetzung im Alltag soll erfolgen? Gibt es dafür Hilfsmittel? Treffpunkt Das ist die Anfangsphase der Stunde, in der die Kinder ankommen, die ersten Kontakte geknüpft werden und sie schon ein wenig spielen können. Es ist die Zeit, um zu den Kindern Beziehungen aufzubauen. Den Kindern wird die biblische Geschichte vermittelt. Abwechslungsreiche und ansprechende Knackpunkt Andachten sind unser Ziel. Dabei achten wir darauf, dass auch Gruppen mit wenig Mitarbeitern die vorgeschlagenen Methoden einsetzen können. In kleinen Gesprächs- und Er- - lebnisgruppen wird mit den Doppelpunkt Kindern erarbeitet, was die Geschichte konkret für den Alltag der Kinder bedeutet. Merkvers In jeder Lektion schlagen wir einen Bibelvers zum Lernen vor. Dieser Vers kann durchaus in mehreren Stunden gelernt werden. Wiederholung prägt ein! Schlusspunkt Das Stundenziel wird noch einmal im Plenum aufgegriffen. Erklärungen zum Text Bausteine Hier findet man eine Ideenbörse von Aktivitäten, die in die Stunde eingebaut werden können. Die biblischen Texte und Aussagen sind die Grundlagen unserer Lektionen. Deshalb möchten wir sie grundlegend erarbeiten. Die Erklärungen werden dem Mitarbeiter selbst zum Gewinn. Situation der Kinder An dieser Stelle wollen wir überlegen, wo und wie der Text im Leben der Kinder vorkommt. In unseren Gruppen sind Kinder mit christlicher Sozialisation genauso vertreten, wie Kinder, denen Gott überhaupt kein Begriff ist. Wir wollen die Lebenswelt der Kinder genau beobachten, um ihnen gerecht zu werden. 2 I KiMat Leseprobe

3 Woche vom Apostelgeschichte2,1-36 Lektion 9 Ich platze gleich vor Freude Zielgedanke Die Kinder sollen verstehen, dass Gott ihnen so viel Freude e geben will, dass sie es nicht für sich behalten können. Die Kinder sollen durch Spiele in der Stunde und durch eine Geschichte erleben, dass Gott ihnen so viel Gutes geschenkt hat und ihnen wieder Gutes schenken will. Merkvers Die Freude am HERRN / an Gott ist eure Stärke. Nehemia 8,10b (Einheitsübersetzung) In der kommenden Zeit können sie immer wieder anderen n erzählen, wo Gott ihnen etwas geschenkt hat, über das sie sich freuen. Erklärungen zum Text Verse 2-4: Zunächst ist ein lautes Brausen zu hören, das alles durchzieht. Dann bekommt dieses Hörbare sichtbare Züge. Jeder Einzelne bekommt nun dieses Wirken mit. Der Heilige Geist wird jedem persönlich gegeben, nicht allgemein verteilt. Das Erfülltsein vom Heiligen Geist lässt die Jünger reden. Sie reden nicht wie immer, sondern so, dass sie von allen Menschen verstanden werden. Manchmal eben auch in einer anderen Sprache (und sei es heute die Jugendsprache). Vers 5: Wenn der Geist begeistert, muss man mit anderen reden. Zunächst geschieht es hier nur zu Menschen, die Gott schon kennen. Aber schon hier wird auch klar, dass Gott keine Grenzen kennt. Alle unter demselben Himmel, unter demselben Gott, sind angesprochen. Verse 6-10: Wenn Menschen auf einmal wundersam in einer Sprache sprechen, die von allen verstanden wird, ist dies ein Wunder, dass auch noch heute nötig wäre. Vers 11: Beruhigend ist, dass sie von großen Taten Gottes reden können. Nicht was sie tun ist wichtig zu erzählen, sondern was Gott Großes tat. Verse 12+13: Wenn man von Gott erzählt, gibt es Menschen, die es lächerlich finden, manche macht es verlegen, andere sind ratlos. Vers 14: Wenn man von Gottes großen Taten erzählt, kann es bei den Zuhörern Verwirrung stiften. Gott will aber Klarheit, deshalb wird alles nochmal erklärt. Verse 15+16: Nicht der Geist des Weines spricht dort, sondern Gottes Geist. Das kann man nur mit der Bibel prüfen. So erklärt Petrus allen Hörern, was passiert. Vers 18: Petrus legt die Bibel durch die Bibel aus. Gott hatte von Anfang an gesagt, dass er alle Menschen will und begabt. Wichtig ist nicht, wer du bist, sondern wer dich erfüllt. Verse 19-21: Wenn wir von dem erzählen, was Gott getan hat und was er tun wird, ist das für viele nicht zu verstehen. Anzeichen vom Ende sind da, sie sind aber nicht die Hauptbotschaft, sondern die Information, dass alle gerettet werden, die Gott anbeten. Das ist die gute Nachricht. Verse 22-24: Was heißt es, den Namen des Herrn anbeten, wer ist der Herr Jesus? Jesus, der Mensch, der in Nazareth geboren wurde, der Mensch, der Wunder tat, der Mensch, den Gott bestätigt hat, der Mensch, der gestorben ist, der wirklich auferstanden ist. Jesus ist der Herr. KiMat Leseprobe I 3

4 Lektion 9 Situation der Kinder Kinder können wahrscheinlich noch nicht viel mit dem Begriff Heiliger Geist anfangen. Gott ist der gute Vater, Jesus ist der Freund, aber der Geist? Der Heilige Geist ist das Wirken, das sie spüren, auch wenn sie es nicht sehen. So wie das Brausen hörbar und die Flammen sichtbar machten, erkennt man den wirkenden Geist an den Wirkungen. Der Geist ist wie ein Wind in den Segeln. Ohne ihn zu sehen, bewegt er ein ganzes Schiff. Jedes Kind ist immer wieder einmal begeistert. Wenn Kinder etwas Tolles erlebt oder Verse 25-28: Wieder wird das Wort durch das Wort erklärt. Gott ist ein liebender Vater. So weiß auch schon David, dass es noch Leid und Sterben gibt, aber Gott etwas dagegen unternehmen wird. Dass es wirklich so ist und David keine leere Hoffnung hatte, wird nun mit Jesus deutlich. Verse 29-32: David als frommer Mann mit viel Hoffnung ist verwest. Genauso sind nach ihm bis heute viele verwest. Es scheint uns so wie damals, dass der Tod gewinnt. Dies wird nur von Jesus durchbrochen. Genauso wie Jesus auferweckt wurde, werden wir auferweckt. Gottes große Liebe und Treue haben Petrus und viele andere gesehen und mussten davon erzählen. Treffpunkt Der Treffpunkt besteht aus einzelnen Stationen. Sie können, je nach dem wie viele Mitarbeiter oder Material vorhanden sind, aufgebaut werden. Selbstverständlich können sie ergänzt werden, wenn ihr vor Ort noch Ideen habt, wovon eure Kids richtig begeistert sind. Station 1: Malbilder/Malbücher ausmalen lassen Knackpunkt Kurzes Anspiel Zwei Leute treffen sich: Der erste zeigt Bilder aus dem Urlaub und ist total begeistert. Er erzählt den Kindern Die Bilder können später als Möglichkeit genutzt werden, von dem zu erzählen, was Gott uns schenkt und was uns begeistert. Station 2: Was hab ich erlebt, Rede- Ecke: Kinder können erzählen, was sie Tolles oder Schlechtes in der Woche erlebt haben. Dies soll natürlich nicht nur zum Zweck für die Stunde dienen, sondern ehrlich geschehen. Wenn sich aber etwas anbietet, kann man fragen, ob man das nachher erzählen darf. Freude muss man teilen! davon. Ich muss euch unbedingt was erzählen, ich war in Italien. 14 Tage Urlaub in der Sonne und am Strand. Ich habe einfach die Zeit und das Baden genossen. Ab und zu ein Eis und dann auch Städte angeguckt, richtig große Gebäude und echt alte Gebäude. Es war einfach genial, ich bin noch voll begeistert. Der andere Mitarbeiter hört die ganze Zeit gespannt zu und als es ein wenig ruhiger Station 3: Witzebuch/Witze Sitz-Ecke: Wenn etwas echt lustig ist und fröhlich macht, wollen Kinder das weiterzählen. Vielleicht habt ihr ja ein Witzebuch oder googelt ein paar Witze (natürlich euren Kids gerecht). Station 4: Ein Karten/Brettspiel Kinder können was erleben, wovon sie erzählen möchten. Es gibt sicherlich bei euch ein paar In - spiele. Klassiker wie Mensch ärgere dich nicht lösen meist Emotionen aus. Station 5: Lieblingsspiel Da es in der Stunde um Begeisterung und Freude gehen soll, könnt ihr auch Stationen einfügen, bei denen ihr wisst, dass das die Kinder am liebsten spielen. Station 6: Kakao Vielleicht gibt es ja auch ein paar Kekse und Kakao zum Anfang. wird, fängt er nun auch an. (Falls an dieser Stelle ein Kind anfängt begeistert von seinem Leben zu erzählen, kann man dafür auch Platz lassen.) Dann erzählt der Mitarbeiter auch total begeistert. Er erzählt aber nicht vom Hobby oder Urlaub, sondern von Jesus. Wie er an einem traurigen Tag wieder Freude hatte. Wie aus einer Enttäuschung Hoffnung wurde. Z.B. Letzte Woche war ich total mies drauf. Ein Freund 4 I KiMat Leseprobe

5 Lektion gebastelt haben, wollen sie, dass man sich mit ihnen freut. Wenn Menschen von Gott begeistert sind, sind sie voller Freude. Sie müssen es erzählen. Es geht darum, dass wir von Gott völlig normal reden. Kinder sollen Gott als etwas Natürliches erleben, das ihnen Begeisterung fürs Leben gibt. Ebenso wie es logisch sein sollte, dass das Gute und Schöne, was mir passiert, nie ohne Gott zu denken ist. Begeistert sein hat etwas mit Geist zu tun, deshalb sollten wir Kindern dort, wo sie der Geist Gottes schon fröhlich Zeuge sein lässt, bestätigen. 9 und ich haben ein Spiel gespielt und ich hab verloren. Weil ich so wütend war, hab ich es dann kaputt gemacht und bin weggelaufen. Kurz danach war ich traurig und wütend auf mich selbst. Verloren und das tolle neue Spiel kaputt. Zwei schlechte Sachen auf einmal. Auf dem Weg nach Hause kam plötzlich wieder Freude auf. Ich wusste gar nicht woher. Das Spiel war schließlich immer noch kaputt. Dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Gott hat mir Freude gegeben. Die Sonne scheint nicht nur am Himmel, sondern auch im Herzen. Hier können dann auch Sachen aus dem Treffpunkt genannt werden. Nun kann ein Mitarbeiter die Geschichte erzählen. Wenn er sich ein wenig verkleidet oder Bilder zur Untermalung nimmt wäre das super. So ging es auch mal einem Mann, der total verwirrt war. Sein Name war Petrus. Er war total verwirrt, denn sein guter Freund Jesus war wieder weg, aber doch da. Hä? Wie geht das denn? So dachte sich das Petrus auch. Jesus starb und lebte wieder. Petrus hat ihn selbst gesehen. Mit ihm geredet, Spaß gehabt und gegessen. Dann hat sich Jesus wieder verabschiedet und dabei gesagt: Erzählt von mir weiter, ich gehe erst einmal zu Gott und komme später wieder. Solange ich nicht zu sehen bin, bekommt ihr aber eine Erinnerung. Eine Erinnerung, etwas zum Trösten. Etwas, was euch wieder Freude gibt und euch an mich und meine Worte erinnert. Petrus dachte schon an irgendeinen Gegenstand, an einen Stein, vielleicht kam es aber auch ganz anders. Jesus war schon bei Gott und Petrus wartete nun mit seinen Freunden, die Jesus auch mochten, zusammen in der Stube. Dann gleich morgens, als sie wieder beisammen waren, hörten sie was, so ein Brausen. Dann sahen sie etwas, so ähnlich wie ein Feuer oder so. Sie wussten gar nicht, was los war. Aber dann merkten sie etwas in ihrem Herzen: das war die Erinnerung. Jesus und sein Vater haben uns etwas geschenkt. Etwas tröstet uns, etwas gibt uns Freude! Aber sie sahen es nicht und schmeckten es auch nicht. Weil sie aber wussten, dass es von Gott kommt und nun in ihnen wohnte, nannten sie es Heiliger Geist oder Geist Gottes. Kein Gespenst wie im Film, sondern Freude im Herzen. Dann waren sie so glücklich, dass sie sofort von Jesus erzählten. Sie berichteten, was sie mit ihrem guten Freund Jesus erlebt hatten und was Gott ihr Vater alles Spitzenmäßiges gemacht hatte. Viele Menschen hörten Petrus zu. Manche wunderten sich über das, was er erzählte und begriffen es nicht. Andere staunten, denn jeder konnte Petrus in seiner eigenen Sprache verstehen. Wieder andere freuten sich, denn durch die Erklärungen von Petrus begriffen sie immer mehr, wer und wie Jesus ist. Viele ließen sich begeistern und fingen an, an Jesus zu glauben. Und alle, die an Jesus glaubten, bekamen den Heiligen Geist. Weil sie so voller Freude allen von Jesus erzählten und wussten, dass der Heilige Geist die Freude und die Erinnerung brachte, kann man bis heute davon reden, begeistert zu sein. Was begeistert euch von Gott und von Jesus? Doppelpunkt Wann freut ihr euch? Gott kann durch Sonne, Pflanzen und Freunde immer wieder Freude schenken. Es muss nicht ein Unbekanntes etwas sein, was uns Freude schenkt. Der Heilige Geist kann uns auch Freude an seiner Schöpfung schenken. Die Kinder dürfen froh und frei erzählen und sollen es malen (ein Symbol). Auch hierbei geht es nicht um das Produkt. Die Kinder sollen in dieser Stunde vor allem Spaß haben und begeistert sein. Deshalb könnt ihr je nach Möglichkeit auch Fingerfarben, Tuschkästen etc. bereitstellen. Vielleicht haben die Kinder ja auch seit letzter Woche etwas erlebt, als sie von Jesus erzählt haben. In den Kleingruppen kann man auch überlegen, wo die Kinder anderen Freude oder Trost gegeben haben oder geben könnten. Der Merkvers wird gelernt: Die Freude am HERRN/ an Gott ist eure Stärke. Nehem 8,10b Die Freude: Ganz breites Grinsen am Herrn: Nach oben zeigen ist eure Stärke: Muckis zeigen. KiMat Leseprobe I 5

6 Lektion 9 Schlusspunkt Schlusspunkt In der großen Gruppe können Bilder gezeigt werden. Dabei wird kurz gesagt, was darauf zu sehen ist, was uns daran Freude macht und was das mit Gott zu tun hat. Diese Übertragung auf Gott müsste wahrscheinlich der Mitarbeiter in den Kleingruppen erläutern, und den Kindern deutlich machen. Natürlich können hier auch noch Ergebnisse anderer Ecken aus dem Treffpunkt gezeigt werden. Man müsste nur drauf achten, dass nicht nur Witze erzählt werden. Man kann hier Sticker mit einem Smiley oder Ähnliches verschenken, die sie daran erinnern, dass Gott Freude schenkt und Freude an Gott erinnert. Bausteine Lieder Einfach Spitze, Kinder feiern Jesus, Nr. 3 Wenn du glücklich bist, Kinder feiern Jesus, Nr. 180 Ich bin glücklich, Kinder feiern Jesus, Nr. 128 Sascha Schoppe, Studierender im 4. Studienjahr am Gnadauer Theologischen Seminar Falkenberg 6 I KiMat Leseprobe

7 Woche vom Apostelgeschichte2,42 Lektion 10 Gemeinsam lernen (1) Zielgedanke Die Kinder sollen wissen, wie wichtig es ist, gute Bibelkenntnisse zu haben. Die Kinder entwickeln Entdeckerfreude und Neugierde bei verschiedenen Spielen. Die Kinder machen Entdeckungen in der Bibel und in den Geschichten in der Kinderstunde. Merkvers Diese ersten Christen ließen sich regelmäßig von den Aposteln unterrichten und lebten in brüderlicher Gemeinschaft, feierten das Abendmahl und beteten miteinander. Apostelgeschichte 2,42 (Hoffnung für Alle) Erklärungen zum Text (Siehe Lektion 9) Durch die Pfingstpredigt des Petrus kommen auf einmal Menschen zum Glauben. Wenn auch viele Personen dabei sind, die nur zu Gast in Jerusalem sind, so bleiben noch genügend Menschen übrig, die dort wohnen. Die erste christliche Gemeinde entsteht. Deutlich wird, dass von Anfang an die Gläubigen das Bedürfnis haben, ihren Glauben zu teilen und sich gegenseitig zu ermutigen. Für die erste Gemeinde gibt es keine Vorbilder, keine Strukturen, keine Leitung. Erst nach und nach muss das gefunden werden. Allerdings sind es vier Kennzeichen, die die Gemeinde hat: Die Lehre der Apostel, die Gemeinschaft, das Abendmahl und das Gebet. In dieser Lektion liegt der Schwerpunkt auf der Lehre der Apostel. Jeder männliche Israelit war in der Schrift unterwiesen. Sie kannten das AT im wahrsten Sinne des Wortes in- und auswendig. Dabei war das Lehren und Lernen häufig wirklich das Lernen der Worte. Nur so ist es zu erklären, dass Petrus bei seiner Pfingstpredigt getrost diese ganzen Kenntnisse voraussetzen konnte und damit den großen Bogen des Heilsgeschehens bis zu Christus schlagen konnte. Jeder konnte ihn verstehen. Einerseits war also eine große Schriftkenntnis da, andererseits war es von den Rabbinen sehr unterschiedlich erklärt und ausgelegt worden. Das Lehren der Apostel wird ein einfaches Erzählen von dem gewesen sein, was sie mit Jesus erlebt haben und sie werden die Messiasverheißungen des AT und deren Erfüllung durch Christus aufgezeigt haben. Das Gesetz versklavt nun nicht mehr, sondern dient zur Freiheit des Menschen. KiMat Leseprobe I 7

8 Lektion 10 Situation der Kinder Jedes Kind ist neugierig und macht gerne Entdeckungen. Forscherspiele und Detektivspiele sind angesagt. Wie schade, wenn wir ihnen die Bibel langweilig darbieten. Wie oft wird eingeleitet mit: Es sind schon alte Geschichten, aber sie sind trotzdem nicht langweilig und haben uns heute noch etwas zu sagen. Damit ist den Kindern unbewusst klar: Da versucht uns jemand für etwas zu begeistern, aber er ist selbst nicht so ganz davon überzeugt. Treffpunkt Jedes Kind wird einzeln per Handschlag begrüßt. Es wird sofort auf den Detektivausweis hingewiesen, den es heute unbedingt braucht. Es werden einige Detektivangebote gemacht. Detektivausweis Die Kinder füllen einen Detektivausweis aus und malen ihn an. Geheimschrift Mit Zitronensaft wird auf ein weißes oder besser gelbliches Blatt geschrieben. Wenn das Blatt sehr heiß gebügelt wird, kann man die Schrift lesen. Beobachtungsfähigkeit eines Detektivs Die Kinder gehen in einen anderen Raum. Das können sie einzeln machen oder auch alle gleichzeitig. Wenn sie gleichzeitig gehen, dürfen sie dort nicht reden oder auf etwas zeigen. In diesem Raum gibt es einige kuriose Dinge, die dort nichts zu suchen haben. Es dürfen auch ganz kleine unauffällige Dinge sein. Beispiele: Haarbürste an der Lampe, Tesafilm an der Türklinke, Streichhölzer im Blumentopf Die Kinder erzählen einzeln einem Mitarbeitenden, was ihnen merkwürdig vorgekommen ist. Kombinationsfähigkeit eines Detektivs Auf einem Tisch liegen mehrere Bauklotzreihen und einzelne Bauklötze. Die Kinder sollen erkennen, welcher der einzelnen Klötze in welche Reihe gehört. Beispiele: In einer Reihe liegen nur blaue Klötze: Würfel, Quader, Brücke einzeln liegt ein blaues Dreieck. In einer Reihe liegen abwechselnd rot, blau, grün, gelb, rot, blau, grün einzeln liegt ein gelber Stein. In einer Reihe liegen abwechselnd kleine und große Zylinder einzeln liegt der, der dann folgen muss. Knackpunkt Herzlich willkommen liebe Kinderstundendetektive. Heute gibt es etwas zu erschnüffeln, zu finden, zu entdecken. Zu Gast haben wir den Super-Detektiv Felix Schlauberger (FS). (Das Folgende wird entweder vorgespielt oder der Mitarbeitende (MA) tritt mit einer Handpuppe in den Dialog.) Felix Schlauberger sieht wirklich schlau aus. Wichtig ist eine große Lupe. MA: Hallo Herr Schlauberger! Willkommen bei uns in der Kinderstunde. Was führt Sie zu uns? FS: Ja, ich bin von Beruf Super-Detektiv. Und ich habe gehört, dass hier heute einige Detektive zusammen sind. Ich könnte nämlich gut einige Assistenten gebrauchen. Ich habe vier Bilder gefunden und ich habe schon herausgefunden, dass es etwas mit dem zu tun hat, was hier in der vergangenen Stunde erzählt wurde. MA: Nun ja, wir haben darüber gesprochen, wie die Jesus-Geschichten von den Jüngern weitererzählt wurden. Petrus war durch den Heiligen Geist so begeistert, dass er vor lauter Begeisterung eine Predigt hielt Menschen kamen zum Glauben. Sie trafen sich immer wieder um Geschichten von Jesus zu hören, um beieinander zu sein, um Abendmahl zu feiern und um zusammen zu beten. FS: Moment, was war das eben? MA: Ja, in der Bibel steht: Diese ersten Christen ließen sich regelmäßig von den Aposteln unterrichten und lebten in brüderlicher Gemeinschaft, feierten das Abendmahl und beteten miteinander. FS: Ah, kombiniere: Das hier sind die vier passenden Symbole. MA: Stimmt. Und diese vier Dinge halfen den Menschen, an Jesus zu glauben: Sie hörten Geschichten von Jesus, um im Glauben immer sicherer zu werden. Sie verbrachten viel Zeit miteinander, um sich gegenseitig zu ermutigen. Sie feierten Abendmahl, um zu wissen, dass Jesus gar und gar für sie da ist. Sie beteten, um alle Dinge ihres Lebens Gott zu sagen. 8 I KiMat Leseprobe

9 Lektion 10 Es ist wichtig, dass die Kinder tief im Wort Gottes verwurzelt sind. Damit ist gemeint, dass sie nicht nur Bibelkenntnisse haben und Wissen in ihrem Kopf speichern, sondern dass das Wort Gottes in ihnen lebt. FS: Ah, kombiniere: Diese vier Sachen waren notwendig, um als Gemeinde stark zu sein. Hm, tja, da fällt mir etwas ein: Es gibt des Öfteren Dinge, wo vier Teile zur Festigung notwendig sind: Ein Tisch braucht vier Beine, ein Stuhl braucht vier Beine. Es gibt Seile, die sind aus vier Strängen gedreht. (FS holt einen Stuhl und klebt an jedes Stuhlbein ein Symbol.) So, jetzt steht er. Wenn ein Bein fehlt, kippt der Stuhl um. Wenn eines dieser vier Sachen in einer Gemeinde fehlt, kippt die Gemeinde um. MA: Genau. Deshalb wollen wir heute über das erste Teil nachdenken: Unterricht durch die Apostel. FS: Ah, kombiniere, das ist etwas, was alle Menschen kennen: lernen. MA: Ganz genau. Damals haben in Israel die Menschen natürlich auch gelernt. Die Kinder, besonders die Jungen, lernten vom Rabbi das AT auswendig. Er sagte einen Text vor, alle sagten ihn nach. Wir machen das auch mal: Diese ersten Christen ließen sich regelmäßig von den Aposteln unterrichten und lebten in brüderlicher Gemeinschaft, feierten das Abendmahl und beteten miteinander. Die Menschen in Israel konnten ganze Teile der Bibel auswendig. FS: Aber die Geschichten von Jesus kannten sie noch nicht. Ah kombiniere: Man versteht sie besser, wenn man die Geschichten aus dem AT kennt und man versteht das AT besser, wenn man die Geschichten von Jesus kennt. Viele Geschichten aus dem AT geben schon Hinweise auf Jesus, fast so etwas wie Geheimzeichen. Wenn jetzt die Menschen von den Jüngern Jesu unterrichtet wurden, haben sie immer besser verstanden wer und wie Jesus ist. MA: Ganz genau. Also, wenn man Bibel-fit ist, ist man auch Jesus-fit. FS: Ah, kombiniere: Je mehr Bibel, desto mehr Jesus! Doppelpunkt Bei diesem Doppelpunkt muss sehr darauf geachtet werden, dass die Kinder in Altersgruppen eingeteilt werden. Leser und noch-nicht-leser brauchen unterschiedliche Hilfen. Hilfsmittel (als Download zur Stunde): Die vier Symbole und ein Tisch oder Stuhl mit vier Beinen, bei dem man am besten die Beine einzeln herausnehmen kann. Die vier Symbole kleben an vier Stuhlbeinen. Ein Kind wird gefragt, ob es den Mut hat, sich auf den Stuhl zu setzen. Dazu gehört eigentlich kein Mut, denn der Stuhl ist mit seinen Beinen stabil. Wer traut sich aber, sich auf den Stuhl zu setzen, wenn ein Bein fehlt? (eventuell Stuhlbein entfernen) Auf solch einem Stuhl kann man nicht sitzen, weil er sofort umfällt. Jetzt geht man besonders auf das Symbol Unterricht der Apostel ein. Was ist damit gemeint? Es sind die Geschichten, die von Jesus in der Bibel stehen. Mit Kindern, die lesen können, geht es jetzt so weiter: Jedes Kind bekommt eine Bibel (möglichst gleiche Bibeln) und man schlägt gemeinsam die Stelle Apg 2,42 auf und liest sie. Dazu braucht man Geduld und muss es den Kindern genau erklären, wo sie es finden können. Dann werden die Kinder gefragt, ob sie eine besondere Entdeckung in dem Text machen. Eventuell muss man ihnen beim Entdecken durch Fragen helfen. Dann werden die Kinder ermutigt, zu Hause selbst in der Bibel zu lesen. Welches Kind hat eine Bibel zu Hause, wem muss man eine leihen? Eventuell kann man jedem Kind einen Guten Start (siehe Bausteine) schenken. Mit den Kindern, die noch nicht lesen können, geht es so weiter: Welche Jesus-Geschichten kennt ihr? Was ist bei jeder Geschichte besonders aufregend oder wichtig? Jedes Kind malt seine Geschichte. Alle Bilder zusammen ergeben eine Jesus-Geschichten-Galerie. KiMat Leseprobe I 9

10 Lektion 10 Schlusspunkt Schlusspunkt Jedes Kind bekommt das Symbol als kleines Sammelbild. Die anderen Symbole werden in den folgenden Stunden verteilt Bausteine Lieder Ich bin ein Bibelentdecker, Kinder feiern Jesus, Nr. 151 Die Bibel ist aktuell, Kinder feiern Jesus, Nr. 151 Ich stehe fest auf dem Fels, Einfach Spitze, Nr. 27 Jesus-Steckbrief Jedes Kind bekommt einen Jesus-Steckbrief, bei dem allerdings die Bilder fehlen. Die müssen sie durch Entdeckungen im Haus finden. Dazu kopiert man einmal die Steckbrief Vorlage und schreibt in die freien Felder der Bilder die Aufgabe: Gehe zur Tür hinaus, 20 Stufen aufwärts, danach gehe zu der Seite, an der dein rechter Daumen ist Oder es wird etwas so klein geschrieben, dass man es nur mit Lupe lesen kann. Oder es wird etwas mit Zitronentinte geschrieben, dass das Blatt gebügelt werden muss, um es zu lesen zu können. Carola L hoest, Praxisdozentin am Gnadauer Theologischen Seminar Falkenberg, Koordinatorin der Arbeit mit Kindern im Ev. Gnadauer Gemeinschaftsverband, Falkenberg/Mark Weitere Bilder und der Steckbrief können unter heruntergeladen werden. 10 I KiMat Leseprobe

11 Woche vom Apostelgeschichte2,42 Lektion 3 Bleibe bei uns! Zielgedanke Die Kinder begreifen, dass Jesus unsichtbar bei uns ist, auch wenn wir ihn nicht fühlen. Die Kinder erleben anhand eines blinden Spazierganges, wie es ist, wenn jemand unsichtbar an ihrer Seite ist. Merkvers Bleibe bei uns, denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt. Lukas 24,29 Die Kinder entdecken an anderen Phänomenen, dass et- was, was wir nicht sehen, doch vorhanden ist. was, Erklärungen zum Text Vers 13: Zwei Jünger sind am ersten Tag der Woche (heutiger Sonntag) unterwegs in ihr Heimatdorf Emmaus. Der eine heißt Kleopas, den Namen des anderen kennen wir nicht. Kleopas könnte ein Onkel Jesu gewesen sein, der in Johannes 19,25 als Klopas erwähnt wird. Kleopas Frau war nämlich eine Schwester Marias. Es waren aber keine Jünger aus dem engeren Zwölfer Kreis Jesu. Doch wir erfahren an anderer Stelle, dass Jesus viel mehr Nachfolger hatte als die Zwölf (Apg 1,15). Emmaus liegt ca. 2 Wegstunden (wörtlich 60 Stadien 1 Stadie = 185m) von Jerusalem entfernt, also ca km. Es ist bis heute nicht ganz geklärt, wo genau der Ort Emmaus lag. Man vermutet, dass er westlich von Jerusalem zu finden war. Vers 14: Die beiden Jünger unterhalten sich über die Geschehnisse der letzten Tage, also über den Tod Jesu und auch über die neuste Nachricht, dass das Grab leer ist und Jesus einigen Frauen erschienen sei. Verse 15-16: Im Gespräch vertieft kommt ein Mann näher, Jesus. Er schließt sich ihnen an, doch das eigenartige Phänomen ist: Sie erkennen ihn nicht. Als Begründung lesen wir in Vers 16, dass ihre Augen gehalten wurden. Sie konnten Jesus nicht identifizieren, vermutlich weil sie absolut nicht mit ihm rechneten und auch, weil Jesu Auferstehungsleib vielleicht doch etwas anderes an sich hatte als sein vorheriger Leib. Verse Jesus erkundigt sich nach dem Inhalt ihres Gespräches und nun bricht es aus ihnen heraus. Ja, sie sind richtig schockiert, traurig, betroffen, dass jemand die für sie unfassbaren Ereignisse nicht mitbekommen haben soll. Sie schildern dem in ihren Augen Fremden die aktuellsten Nachrichten: Jesu Auftreten, sein Tod und nun die neuste Nachricht, dass sein Leib nicht auffindbar sei und er angeblich auferstanden sei. Sie drücken ihre Enttäuschung aus, dass sie dachten, KiMat Leseprobe I 11

12 Lektion 3 Situation der Kinder Vermutlich ist es für die Kinder zunächst auch schwer verständlich, warum die Jünger Jesus nicht erkannten. Doch sicher hilft es den Kindern klar zu machen, dass die beiden Jünger ganz und gar nicht mit Jesus rechneten. Sie hielten ihn für tot. Im Gegensatz zu den Erwachsenen tun sich Kinder normalerweise leichter zu glauben, dass Jesus überall ist und auch bei ihnen ist. Doch gibt es sicherlich auch bei den Kindern Situationen, wo sie es sich nicht vorstellen können und ihn nicht spüren, z.b. in der Nacht dass Jesus der versprochene Messias (= Christus= Retter) sei, der Israel von den Römern befreien würde. Verse 25-27: Nun ist Jesus entsetzt. Er hört nun mit eigenen Ohren, wie wenig seine Jünger verstanden haben. Warum er kommen musste und was überhaupt sein Auftrag war, nämlich die Welt von ihren Sünden zu retten Deshalb erklärt er ihnen, angefangen von Mose über das ganze Alte Testament, warum er kommen musste und wo auf den Messias, den Retter, hingewiesen wird. Verse Inzwischen haben sich die drei Wanderer Emmaus genähert und da der Abend naht, laden die beiden Jesus ein, bei ihnen zu bleiben. Eine typisch orientalische Geste der Gastfreundschaft. Jesus nimmt an. Verse 30-32: Als sie sich zum Abendessen setzen, darf Jesus als der Gast beten und das Brot brechen und verteilen. An dieser Geste, die sie sicherlich häufig schon bei Jesus gesehen haben, erkennen sie auf einmal Jesus und im gleichen Augenblick verschwindet er vor ihnen Augen. Von diesem plötzlichen Verschwinden bzw. Auftreten Jesu lesen wir immer wieder nach seiner Auferstehung, ein besonderes Zeichen seines nun neuen Auferstehungsleibes. Verse 33-35: Die Zwei hält jetzt nichts mehr. Sie müssen zurück und es den anderen Jüngern in Jerusalem erzählen. Sie treffen tatsächlich die elf Jünger an (es handelt sich nur noch um 11 Jünger, da Judas Selbstmord begangen hat). Die haben bereits auch schon die Neuigkeit, dass Jesus Petrus erschienen ist. Nun erzählen auch die zwei Emmausjünger von ihrer Begegnung mit Jesus. Treffpunkt Was wir nicht sehen und doch da ist Station Luft Wir bauen Papierflieger und lassen sie fliegen. Die Luft trägt sie. Station Radiowellen Wir bauen ein Radio auseinander und überlegen mit den Kindern, wie ein Radio funktioniert. Station Strom Wir bauen einen einfachen Stromkreislauf mit den Kindern auf und entdecken auch hier: Wir sehen den Strom nicht, aber er ist da. Dazu braucht man eine 3,5 Volt- Flachbatterie, ein 3,5 Volt-Glühlämpchen mit Fassung, 2 etwa 20 cm lange Stücke isolierten Schaltdraht, eine Zange, ein scharfes Messer. An den beiden Drahtstücken werden mit einem Messer an den Enden etwa 2 cm der Isolierung entfernt. Dann wird je ein Ende der beiden Drähte mit den beiden Batterie-Klemmen umwickelt. An den beiden anderen Enden wird die Lampenfassung befestigt. Was passiert, wenn das vierte Drahtende angeschlossen ist? Der Strom fließt im Kreis von einer Batterie- Klemme über den Draht und die Fassung zur Glühbirne und von dort wieder zur zweiten Batterie-Klemme zurück: die Lampe leuchtet auf! (von der Internetseite: Archiv) Station Ich bin für dich da! Die Kinder erzählen von ihren Erlebnissen der Woche. Der Mitarbeiter hat ein offenes Ohr und macht den Kindern deutlich: Ich bin auch für dich da, wenn du mich nicht siehst. Ich bete für dich. Du darfst dich jederzeit melden. 12 I KiMat Leseprobe

13 Lektion oder in einer gefahrvollen Situation. Hier dürfen wir ihnen klar machen: Jesus ist da und bleibt bei dir, auch wenn du ihn nicht siehst und spürst. Du darfst ihn auch jeden Tag darum bitten: Bleibe bei mir! 3 Knackpunkt Kopiervorlage: Jesus als Puzzle In seinem Kleid sind vier Bilder/Szenen aus der Geschichte verborgen, die nacheinander hingelegt werden: 1. Bild: Jünger unterwegs 2. Bild: Jesus und die Jünger 3. Bild: Bibel 4. Bild: Am Tisch. 5. Bild: Als die Jünger Jesu erkennen, wird nun der Kopf Jesu hinzugefügt. 1. Szene: Jünger unterwegs Kleopas schaut zu seinem Freund: Ich bekomme es einfach nicht zusammen. Warum musste das nur alles passieren? Ich weiß es auch nicht!, antwortet sein Freund, nennen wir ihn einfach Symeon, auch wenn in der Bibel sein Name nicht zu finden ist. Jesus war doch beim ganzen Volk beliebt. Ja, aber unsere Hohenpriester waren gegen ihn. Sie haben schon lange alles daran gesetzt, ihn zu töten. Und die Römer fackeln nicht lange mit Todesurteilen. Und dann dieser grausame Tod am Kreuz! Ja, und nun diese unfassbare Nachricht, dass sein Grab leer ist. Also, ich denke, die Hohenpriester haben irgendjemanden beauftragt, Jesus aus dem Grab zu nehmen. Ich glaube den Frauen nicht. Ich kann es mir auch nicht vorstellen. Die Frauen haben bestimmt geträumt. 2. Szene: Jesus und die Jünger Entschuldigung, darf ich mich zu euch gesellen? Äh, ja bitte. Die beiden Männer schauen auf. Ein Fremder hat sie angesprochen. Sie haben ihn gar nicht bemerkt, so tief waren sie im Gespräch. Das hat der Fremde auch gemerkt: Euch scheint ja etwas total zu beschäftigen. Darf ich fragen, über was ihr euch unterhalten habt? Kleopas schaut ihn mit großen Augen an. Wie kann es jemand nicht wissen? Haben Sie gar nicht mitbekommen, was in Jerusalem die letzten Tage passiert ist. Ich glaub, Sie sind der einzige, der von nichts weiß. Ja, was denn? Symeon beginnt: Na, das von Jesus. Jesus, der aus Nazareth kam, ein Mann Gottes, ein Prophet. Er ist die letzten Jahre hier in Israel unterwegs gewesen. Er hat viele Wunder im Namen Gottes getan und wunderbare Dinge von Gott erzählt. Wir dachten, er sei der versprochene Retter, der Israel von den Römern und allen anderen, die uns unterdrücken, retten würde. Kleopas führt weiter: Doch jetzt ist alles aus. Jetzt haben unsere Hohenpriester und Obersten ihn am letzten Freitag töten lassen. Er wurde gekreuzigt. Und nun ist heute der dritte Tag, nachdem das geschehen ist. Heute Morgen haben uns nun auch noch einige Frauen verwirrt. Sie waren bei Jesu Grab. Sie konnten seinen Leib nicht finden und haben angeblich Engel gesehen, die sagen, dass Jesus lebt. Einige von uns Jüngern sind dann auch zum Grab gegangen. Es war tatsächlich leer, aber Jesus haben sie nicht gesehen. Kleopas hat sich richtig in Fahrt geredet. Doch am Ende ist er den Tränen nahe. Sollte das mit Jesus alles vorbei sein? Der Fremde räuspert: Oh, man, habt ihr denn gar nichts verstanden? 3. Szene: Bibel Die zwei schauen den Fremden an. Was meint er bloß? Freunde, ihr habt einfach nicht verstanden und euer Herz kann nicht glauben, was schon im Alten Testament steht. Da steht doch schon bei den Propheten, dass der Retter leiden wird, dann aber den Tod besiegen und zu Gott gehen wird. Und dann fängt der Fremde an ihnen zu erklären, wo im Alten Testament bereits schon von Jesus Christus die Rede ist. Seht, allein in Jesaja 53 steht zum Beispiel.: Er wurde blutig geschlagen, weil wir Gott die Treue gebrochen haben, wegen unserer Sünden wurde er durchbohrt. Er wurde für uns bestraft - und wir? Wir haben jetzt Frieden mit Gott. Und so ging es in einem fort. Die beiden staunten Bauklötze. Woher wusste der Mann davon? Und wer war er? Beide spürten, wie sie innerlich ruhiger wurden. Während sie dem Mann über eine Stunde lauschten, näherten sie sich ihrem Heimatdorf. So, da ist Emmaus. Kleopas zeigt auf ein kleines Dorf. Bleiben Sie doch bei uns, denn es will Abend werden und der Tag hat sich geneigt. Wir laden Sie gern zum Essen ein. Oh, die Einladung nehme ich gerne an. 4. Szene Ein wenig später haben sie das Haus von Kleopas erreicht. Sie waschen sich den Dreck von den Füßen. Kleopas holt Brot herbei, etwas Obst und frische Oliven. Sie sind der Gast. Bitte fangen Sie an, brechen Sie das Brot und beten mit uns. KiMat Leseprobe I 13

14 Lektion 3 Da nimmt der Fremde das Brot und dankt dafür: Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich. Er bricht das Brot und gibt es an Kleopas und Symeon. Die starren ihn auf einmal an: Du bist Jesus. Ja, Jesus. Sie springen auf. Doch Jesus ist verschwunden. 5. Szene: Kopf Jesus Das gibt es nicht, Kleopas. Das war Jesus. Ja, ich bin mir ganz sicher. Schon die ganze Zeit, als er uns aus der Bibel erzählte, brannte es in meinem Herzen und ich dachte, irgendwie kommt mir alles so bekannt vor. Mir auch. Ja, Jesus lebt. Er war die ganze Zeit bei uns, obwohl wir es nicht dachten. Ja, und irgendwie glaube ich, dass er auch jetzt bei uns ist, obwohl wir ihn gerade nicht mehr sehen. Symeon, wir müssen sofort zurück, es den anderen erzählen. Ja, Kleopas. Die beiden springen auf. Ihnen ist egal, dass sie nochmal zwei Stunden Fußweg zurück nach Jerusalem haben. Doch weil sie so voller Freude und aufgeregt sind, schaffen sie es schneller. Sie stürmen ins Haus, wo sich die Jünger aufhalten. Die ihrerseits sprudeln ihnen entgegen: Jesus lebt. Petrus hat ihn gesehen. Wir haben ihn auch gesehen. Er war die ganze Zeit bei uns, obwohl wir es nicht wussten und auch nicht dachten. Und dann erzählen die beiden, was ihnen passiert ist. Sie werden nie vergessen: Jesus ist bei ihnen. Doppelpunkt Die Kinder puzzeln das Puzzle noch einmal und erklären dabei die einzelnen Szenen. Wir fragen nach: Was denkt ihr? warum haben die Jünger Jesus nicht erkannt? warum erkennen sie ihn gerade beim Brot brechen? Im Treffpunkt haben wir verschiedene Stationen erlebt, ggf. kann man auch eine Station wiederholen. Was haben sie gemeinsam? Etwas war da, was wir nicht sehen konnten. Was hat das mit der Geschichte zu tun? Jesus ist da, auch wenn wir ihn nicht spüren und sehen. Das wollen wir jetzt erleben: Blindenspaziergang Ein Kind geht blind einen Parcours entlang. Der Mitarbeiter führt es sanft, z.b. durch Flüstern, leises Antippen und lässt es auch einmal ein Stück gehen, ohne sich bemerkbar zu machen. Schlusspunkt Schlusspunkt Wir dürfen Jesus auch, wie die Jünger, bitten (Merkvers): Hände falten Bleibe bei uns, denn es will Abend werden gähnen und der Tag hat sich geneigt verbeugen. Jedes Kind bekommt das Puzzlebild zum Ausmalen mit nach Hause, auf dem auch der Merkvers steht. Damit wird es erinnert, dass Jesus jederzeit bei ihm ist, auch wenn es ihn nicht spürt. Wir singen das Lied: Ob ich liege oder stehe, Kinder feiern Jesus, Nr. 47. Anhand dieses Liedes noch einmal den Kindern deutlich machen, Jesus ist jederzeit und überall bei mir. Bausteine Beim Einkaufen Vorbereitung: Auf fünf Din A 5 Einkaufszettel werden ca. 5-6 Gegenstände/ Lebensmittel aufgemalt oder aus Zeitschriften ausgeschnitten und aufgeklebt. Der Mitarbeiter notiert alle Lebensmittel/ Gegenstände auf einem Zettel. Die Din A 5 Zettel werden im Raum verteilt aufgehängt. Ablauf: Der Mitarbeiter ruft ein Lebensmittel auf. Die Kinder müssen den entsprechenden Einkaufszettel finden und sich in einer Reihe dort aufstellen. Das Kind, das zuletzt an der Reihe ist, scheidet aus. Hinweis: Wenn man es mit Kindergartenkindern spielt, ggf. ohne Ausscheiden spielen. 14 I KiMat Leseprobe

15 Lektion 3 Sportverein Spiele rund um den Ball, z.b. einen Ball auf Geschwindigkeit im Kreis von einem zum anderen weitergegeben, in dem man ihn bei der ersten Runde gibt, zweiten Runde wirft, dritten Runde kullert. Auf dem Weg zur Schule / Kindergarten Ein bestimmter festgelegter Weg muss auf unterschiedliche Art zurückgelegt werden: Laufen, springen, hüpfen, auf alle Vieren, Lieder Jeden Schritt, jeden Tritt, Kinder feiern Jesus, Nr. 48 Jott-Eh-eS-Uh-eS Jesus!, Du bist Herr kids 2, Nr. 138 Annette Pempeit, Westerrönfeld bei Rendsburg, war Kinderreferentin im Verband der Gemeinschaften in der evangelischen Kirche Schleswig-Holstein und ist jetzt in Elternzeit. KiMat Leseprobe I 15

16 KiMat-Edition Für KiMat-Abonnenten teilweise günstiger! Meine Bibel wird bunt 6 Malhefte mit einer Geschichte als Einstieg und jeweils etwa 20 Bildern zum Ausmalen. Einzelne Bilder sind als einfaches Rätsel gestaltet außerdem können die Kinder in jedem Heft auf die Suche nach einem kleinen Kamel, Schaf, Fisch gehen. Heft 1: Vaterunser Heft 2: Ich-bin-Worte Heft 3: Zehn Gebote Heft 4: Jünger Heft 5: Josef Heft 6: David Euro (D) 2,90/CHF 4.50/Euro (A) 3,00 Carola L hoest Jetzt geht die Schule los: Sei gesegnet! Ein tolles Geschenk zum Schulanfang: 4 Freunde erleben in ihrem ersten Schuljahr gemeinsame viele aufregende Dinge. Eines begleitet sie dabei immer: Gottes Segen! Inkl. Noten und Text des Liedes Gott, dein guter Segen. Euro (D) 2,95/CHF 4.50/Euro (A) 3,00 (Staffelpreise!) Carola L hoest (Hrsg.) Macht alle mit! 45 Familienprogramme für Gottesdienste und Feste Familiengottesdienste, Familientreffen, Familienstunden, Familienfeste. Dabei kann jedes Programm an die eigene Gemeinde angepasst werden. Ziel, Situation der Familie und Texterklärung gehören dazu wie die einzelnen Elemente des Ablaufs. Zu jedem Entwurf gibt es Illustrationen zum kostenfreien Download. Euro (D) 14,90/CHF 22.50/Euro (A) 15,30 für KiMat-Abonnenten: Euro (D) 11,90 CHF 17.90/Euro (A) 12,20 KiMat erscheint quartalsweise: Einzelpreis Euro (D) 5,00 zzgl. Euro (D) 1,10 Versand (Inland) Abo/Jahr Euro (D) 19,60 zzgl. Euro (D) 3,60 Versand (Inland) Abonnement inklusive Zugriff auf Illustrationen aus dem aktuellen KiMat unter Bestellen: Gnadauer Verlag Leuschnerstraße 72a, Kassel Tel , Fax I M P R E S S U M Herausgeber: Evangelischer Gnadauer Gemeinschaftsverband e.v. Leuschnerstraße 72a, Kassel Verlag: Gnadauer Verlag GmbH Leuschnerstraße 72a, Kassel Tel , Fax Internet: Redaktionsteam: Thomas Kretzschmar, Carola L hoest (Schriftleitung), Andrea Ruppert, Birgit Schneider, Heidrun Sinning-Fan, Daniel Sowa Satz: Andrea Bustami Titelgestaltung und Basislayout: Dieter Betz Design-Kommunikation, Friolzheim Illustrationen: Thomas Hürner Druck: Deutscher EC-Verband, Kassel 16 I KiMat Leseprobe

17 JUMAT erscheint quartalsweise - folgende Preise gelten ab 2014: Bestellen I M P R E S S U M Herausgeber und Druck: Verantwortlich: Redaktion: Verlag: BORN Redaktionsteam: Umschlag: Umschlagfoto: Satz Leseprobe: Illustrationen: Abo- und Einzelbestellungen 16 IIII JUMAT Leseprobe

18 Kopiervorlage Lektion 1 Die Emmaus-Jünger Deutscher EC-Verband / BORN-VERLAG Verwendung nur für Abonnenten und im Rahmen der Durchführung von JUMAT Infos: und JUMAT Leseprobe IIII

19 ich unrecht genommen habe, zurück. Außerdem gebe ich die Hälfte meines Reichtums ab an die Armen. Emanuel: Okay. Das muss man auch wollen. Deshalb rennt der jetzt in der Stadt rum und trägt sein Geld breit. Aber was hat Jesus denn dazu gesagt? Wollte der das so oder wie läuft das bei dem? Ben: Er hat gesagt, dass heute ein großer Tag für Zachäus und seine Familie ist, denn Gott hat sie als seine Kinder angenommen. Er wäre ein verlorener Israelit gewesen. Aber Jesus ist gekommen, um Verlorene zu retten und zu suchen. Emanuel: Das klingt spannend, das muss ich noch ein wenig beobachten. Jetzt beginnt aber meine Arbeit. Doppelpunkt Es liegen viele verschiedene Playmobilbzw. Legofiguren bereit, mit denen die Kinder die Geschichte nachspielen sollen. Gespräch: Was war Zachäus für ein Mensch? Wie hat er sich gefühlt? Aktion Einer soll sich der Gruppe zugewandt hinstellen. Alle anderen stellen sich aber mit dem Rücken zu ihm hin. Wie geht es euch damit? Wie fühlt ihr euch? Was würdest du am liebsten ändern? Spiel: Schwarzes Schaf Alle gehen frei im Raum umher und bekommen Aufgaben: Gebt euch die Hand! Klopft euch freundschaftlich auf die Schulter! usw. Dann wird ein Kind bestimmt, welches das schwarze Schaf ist. Es darf nun nicht in die Erfüllung der Aufgaben einbezogen werden. Man muss dieses Spiel über mehrere Runden spielen, sodass viele Kinder schwarze Schafe sein können. Gespräch: Wie habt ihr euch gefühlt? Kennt ihr Außenseiter? Warum gibt es sie? Gibt es Möglichkeiten, ihnen zu helfen? Was hat Jesus mit dem Außenseiter Zachäus gemacht? Jesus hat mit Zachäus gegessen und das wollen wir auch tun. Wir schmücken gemeinsam den Tisch und feiern mit einigen Leckereien. So wie wir zusammensitzen und essen, so hat es Jesus mit Zachäus auch gemacht. Er hat mit allen gefeiert und wir feiern auch mit allen. Hier beim Essen gibt es keine schwarzen Schafe mehr. Wir alle sind dabei, egal wer wir sind. Es ist egal, ob einer ein schwarzes Schaf ist oder ein Superstar. Jesus will mit uns zusammen sein. Manchmal macht ihr es vielleicht auch so wie Zachäus. Ihr versteckt euch vor Jesus und ihr hofft, trotzdem einen guten Überblick zu haben. Ihr versteckt euch vielleicht, weil ihr oft gelogen habt oder ihr versteckt euch, weil ihr euch mit einem Freund so oft streitet. Jesus bleibt aber vor deinem Versteck stehen und sagt: Komm aus deinem Versteck heraus. Komm von deinem Baumversteck herunter. Ich will mit dir feiern. Ich will dein Freund sein. Schlusspunkt Ein Suchbild Zachäus auf dem Baum wird verteilt und gelöst (Kopiervorlage Seite 11 und im Internet unter / Raum noch kleine Geschenke suchen. (Zuvor wurden schon kleine Überraschungen, z.b. Süßigkeiten oder kleine Karten mit So wie wir uns freuen, wenn wir etwas Verstecktes gefunden haben, so freut sich Gott, wenn ein Mensch aus seinem Versteck herauskommt. Gott sagt dazu: Er hat Freude an dir, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht. Bausteine L I E D E R Aus: SoLaLi Aus: Meine Lieder Deine Lieder Nr. 201 Es ist niemand zu groß, es ist niemand zu klein Nr. 97 Zachäus war ein kleiner Mann Weitere Bausteine unter und 14 IIII JUMAT Leseprobe

20 Vielleicht führte bei ihm beides zur Einsamkeit. Verachtet sein: Auch Kinder werden verachtet oder kommen sich so vor. Das muss keine grundsätzliche Verachtung sein, aber es geht sehr schnell, dass Kinder wegen eines Fehlers verachtet werden. Gerechtigkeit: Kinder haben einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Sie werden es auf alle Fälle ungerecht finden, dass der Zöllner Zachäus den Menschen zu viel Geld abgenommen hat. Gerecht finden sie es auch, dass er das zu viel genommene Geld wieder zurückgibt. Münze verstecken Alle Spieler verlassen den Raum. Ein Ein- Cent-Stück wird im Raum versteckt. Alle kommen herein und suchen das Geldstück. Wer es als Erster entdeckt, setzt Ohr. So können alle suchen. Geld raten Viele Ein- und Zwei-Cent-Münzen sind in einem Gurkenglas und die Kinder müssen raten, wie viele darin sind, bzw. welche nächsten dran ist, hat gewonnen. Kreiselspiel Ein Geldstück soll als Kreisel so lang als möglich kreiseln. Die Zeit wird gestoppt. Wer es am längsten schafft, hat gewonnen. B A S T E L N Baumstammpuzzle Ein ca. ein Meter langer Baumstamm oder dicker Ast wird in zehn bis zwölf Scheiben zersägt. Die Kinder haben nun die Aufgabe, die Scheiben wieder zu dem Baumstamm zusammenzupuzzeln. R Ä T S E L Baum-Quiz An einer Tafel hängen von verschiedenen Bäumen Blätter (als Ausdruck oder des Baumes. Wenn man nicht genügend unterschiedliche echte Blätter hat, kann man auch Vorlagen aus dem Internet ausdrucken. Die Kinder müssen nun versuchen, die Namen und Blätter zusammenzufügen wie bei einem Memory. Man kann das Quiz auch mit den Früchten bzw. den Früchten und Blättern spielen. Knackpunkt Zwei Kollegen von Zachäus erzählen die Geschichte. Erzähler: Emanuel und Ben sind zwei Zollbeamte aus Jericho. Sie treffen sich auf dem Marktplatz. Emanuel: Siehst du dort den Chef? Was tut er? Es sieht so aus, als gäbe er Leuten Geld. Das verstehe ich nicht. Der nimmt doch sonst immer nur Geld ein. Und ganz im Vertrauen, meist nimmt er viel zu viel von den Händlern. Deshalb ist auch sein Haus das allerschönste hier. Ben: Wie, du weißt das nicht? Emanuel: Nein, was meinst du? Ben: Diese Geschichte mit dem Chef. Emanuel: Nein. Aber das klingt spannend, erzähl mal. Ben: Okay. Gestern war doch dieser Jesus in der Stadt. Emanuel: Ach, du meinst den Propheten, wegen dem ich zu spät zur Arbeit kam, weil überall die Menschen herumstanden. Es war die reinste Rudelbildung. Ben: Ja, der. Ich hatte grad Dienst an Station zwei und der Chef war an eins. Plötzlich machte er zu und ging auch hin. Dadurch hatte ich noch mehr Arbeit. Aber ich hatte so meine Zweifel, ob er überhaupt etwas von Jesus sehen konnte. Emanuel: Hihi, das kann ich mir denken. Er ist klein, aber gewichtig. Manche nennen ihn einfach nur Zwerg. Ben: He, sei nicht so gemein, du bist auch nicht der Schönste. Emanuel: Okay, sorry. Aber was war dann? Ben: Ich weiß nur davon, weil Josef, mein Schwager, auch dort war. Also, der Chef kam zu der Menschenmenge und erwartete, dass er Jesus sehen könnte. Aber viele Menschen standen im Weg. Er sah sich um und erblickte diesen Maulbeerbaum. Da kletterte er hoch. So konnte er sehen, musste sich aber nicht die Kommentare der anderen anhören. Die meisten Menschen mögen unseren Chef nicht besonders, das weißt du doch. Dann passierte es. Dieser Jesus bleibt an dem Maulbeerbaum stehen und spricht den Chef an. Dabei hatte der sich doch so gut versteckt. Jesus sagte: Zachäus, komm schnell herunter, ich muss heute dein Gast sein. Emanuel: Das kann doch wohl nicht wahr sein. Zu dem wollte Jesus? Warum das denn? Wie fanden das denn die anderen? Ben: Das sind zu viele Fragen auf einmal. Also der Reihe nach. Die anderen motzten natürlich. Jesus, warum gehst du grad zu dem? Der betrügt doch immer nur alle. Wir haben für dich so viel vorbereitet. Aber Jesus ließ sich nicht beirren. Er ging mit Zachäus mit in dessen Haus. Emanuel: Okay. Warum verteilt der Chef aber jetzt Geld? Das versteh ich nicht. Ben: Immer langsam, lass mich doch einfach mal erzählen. Das, was jetzt geschah, weiß ich von der Küchenhilfe vom Chef. Die ist übrigens ein sehr hübsches Mädchen. Emanuel: Das ist mal wieder ein typischer Ben-Kommentar. Was hat sie denn erzählt? Ben: Der Chef war plötzlich ganz anders. Er ist nicht mehr am rummotzen, sondern sagte dann: Ich hab so vieles falsch gemacht. Ich will es wiedergutmachen und gebe allen das Vierfache von dem, was JUMAT Leseprobe IIII

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