Marktkommentar für den März 2014 und das 1. Quartal Geopolitische Risiken stehen im Vordergrund

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Marktkommentar für den März 2014 und das 1. Quartal Geopolitische Risiken stehen im Vordergrund"

Transkript

1 Marktkommentar für den März 2014 und das 1. Quartal Geopolitische Risiken stehen im Vordergrund Die historischen Ereignisse in der Ukraine beherrschen derzeit das politische Weltgeschehen und sorgen für Unsicherheit an den Kapitalmärkten. Manche bezeichnen die aktuelle Lage als die schwerste Krise seit Beendigung des kalten Krieges. Trotzdem versucht Europa und im Besonderen die Bundeskanzlerin die Krise nicht eskalieren zu lassen. Man droht auf der einen Seite zwar mit Sanktionen, die vor allem Deutschland treffen würden, aber auf der anderen Seite ist business as usual angesagt. Bezeichnend dafür ist der Besuch des Siemens Vorstandschef Joe Kaeser bei Vladimir Putin in Moskau am 26. März. Das Treffen war mit der Bundesregierung abgestimmt und es gab keinerlei Einwände von dieser. Es wurden während des Treffens von beiden Seiten die guten wirtschaftlichen Beziehungen gelobt. Es ist sicherlich für einen Außenstehenden ohne geschichtlichen Hintergrund schwer, die aktuelle Lage zu beurteilen. Ob die Annektierung der Krim völkerrechtlich korrekt ist, sei dahingestellt, aber eins ist Fakt: die Krim, die erst seit 1954 zur Ukraine gehört, wurde schon immer zu großen Teilen von Russen bewohnt 1. Manchem Ukrainer wird die Lage wie ein Déjà-vu vorkommen. Schon im Sommer 1993 gab es eine ähnliche Situation, allerdings spaltete sich die Krim nicht ab. Der kürzlich erschienene Artikel von Marina Lewycka im englischen Guardian 2 beschreibt die Lage und Geschichte sehr gut. Unbestritten ist, dass die Entwicklung auf der Krim Vladimir Putin in die Hände gespielt hat. Innenpolitisch hat er durch die Integration an Popularität gewonnen. Der wirtschaftliche Preis, den er dafür zahlt, ist jedoch hoch. Für die pro-westlichen Kräfte in der Ukraine hat die Abspaltung der Krim hinsichtlich der kommenden Präsidentschaftswahl aber auch einen Vorteil. Eine Million Russen, die bei der letzten Wahl in der Mehrzahl Viktor Yanukovych gewählt haben, dürfen nicht mehr wählen (Yanukovych hat im Jahr 2010 mit Stimmen Differenz gegen Yulia Tymoshenko gewonnen). Übertrieben ist meiner Meinung nach jedoch die Panikmache in einigen Medien, die gar vor einem Krieg in Europa warnen. Präsident Putin hat kein Interesse, einen solchen zu beginnen. Er ist abhängig davon, dass Deutschland (und Europa) russisches Erdgas abnimmt. Deutschland wäre in der Lage, Erdgas aus alternativen Quellen zu beziehen wenn auch zu höheren Kosten. Und sollte doch ein (Bürger-)krieg ausbrechen, wird Europa diesen nicht verhindern können und auch nicht eingreifen. Auch die USA werden sich dabei zurückhalten. Ich befürchte, dass uns die Entwicklung in der Ukraine noch einige Zeit bekleiden wird Etwas Abseits des Geschehens verlief die Kommunalwahl in Frankfurt. Die Wähler haben den regierenden Sozialisten von Präsident François Hollande am 23. März und eine Woche später am 30. März auch in der zweiten Runde der Kommunalwahl eine bittere Niederlage zugeführt. Die Sozialisten und linke Listen verloren in zahlreichen Städten ihre Mehrheiten. Erfolge verbuchten die konservative UMP und der rechtsextreme Front National von Marine Le Pen, der weitere Städte gewann. Nach dem vorläufigen Ergebnis kamen die Sozialisten und ihre Verbündeten landesweit auf 40,6 %, die oppositionellen Konservativen auf 45,9 %. Der Front National, der nur in einigen Städten Seite 1

2 antrat, konnte mit 6,8 % erneut zulegen. Die Regierung um Jean-Marc Ayrault trat als Konsequenz am Montag, den 31. März zurück. Staatspräsident François Hollande hat daraufhin den bisherigen Innenminister Manuel Valls zum neuen Premierminister berufen. Der 51-jährige Manuel Valls steht für den rechten und wirtschaftsfreundlichen Flügel der Sozialistischen Partei. In der Vergangenheit hatte er offen zugegeben, linke Errungenschaften wie die 35-Stunden-Woche oder die Rente mit 60 für nicht zukunftsfähig zu halten. Nun sollen Steuererleichterungen für Private und Unternehmen sowie Einsparungen die französische Wirtschaft ankurbeln. Dies ist auch mehr als notwendig, da Frankreich seit Ausbruch der Schuldenkrise keine Fortschritte gemacht hat. Ohne eine sich verbessernde französische Wirtschaft wird sich Europa nur unterdurchschnittlich erholen. Fazit: Sollte die Krise in der Ukraine nicht eskalieren, werden sich die Börsen wieder auf die sie bestimmenden Faktoren konzentrieren - und diese sehen nach wie vor positiv aus. Der harte Winter in den USA oder die schon fast vergessene Krise der Schwellenländer im Januar haben scheinbar nur kurzfristige Auswirkungen. Die Wahl in Frankreich könnte die zweitgrößte Volkswirtschaft in Europa stimulieren. Das wäre seit Langem wieder ein positives Signal aus diesem wichtigen Land. Seite 2

3 Konjunktur / Wirtschaftspolitik Deutschland ifo Geschäftsklimaindex gefallen Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im März auf 110,7 Punkte gesunken, von 111,3 im Vormonat. Zuvor war er vier Mal in Folge gestiegen. Die Unternehmen blicken deutlich weniger zuversichtlich auf den weiteren Geschäftsverlauf. Jedoch waren sie mit ihrer aktuellen Geschäftslage zufriedener. Die Krise der Schwellenländer und die Ereignisse auf der Krim zeigen ihre Wirkung. Im Verarbeitenden Gewerbe hat der Geschäftsklimaindex etwas nachgegeben. Die Bewertung der aktuellen Geschäftslage ist erneut deutlich gestiegen und lag zuletzt im Frühjahr 2012 so hoch. Jedoch haben sich die Erwartungen für die kommenden Monate sichtlich eingetrübt. Die Exportaussichten bleiben indessen mehrheitlich optimistisch. Im Großhandel ist der Geschäftsklimaindex gesunken. Die Großhändler waren etwas weniger zufrieden mit den laufenden Geschäften. Auch der Ausblick auf die kommenden Monate ist etwas weniger positiv ausgefallen. Im Einzelhandel hat sich das Geschäftsklima minimal aufgehellt. Die Seite 3

4 bereits sehr gute Lagebeurteilung hat sich nochmals deutlich verbessert. Die Einzelhändler blicken jedoch weniger optimistisch auf den weiteren Geschäftsverlauf. Im Bauhauptgewerbe ist der Geschäftsklimaindex ein weiteres Mal gesunken. Die aktuelle Geschäftslage ist minimal besser beurteilt worden. Die Erwartungen für die nächsten sechs Monate haben sich jedoch weiter eingetrübt, verbleiben aber weiterhin deutlich über dem langfristigen Durchschnitt, so Hans-Werner Sinn, Präsident des ifo Instituts. Europa Aufschwung gewinnt an Dynamik im 1. Quartal Die Aussichten auf eine anhaltende Erholung in der Eurozone haben sich im März weiter aufgehellt. Der Finale Markit Eurozone Composite Index weist mit 53,1 Punkten den neunten Monat in Folge ein Wachstum aus, welches maßgeblich von einer sich verbessernden Marktlage und zunehmenden Neugeschäften begünstigt wurde. Der Index schloss zwar 0,2 Punkte unter seinem Februar Wert von 53,3 Punkten, signalisierte insgesamt aber weiterhin ein BIP-Wachstum von 0,5 % für das erste Quartal Im vierten Quartal 2013 waren es dagegen nur 0,3 % gewesen. Damit erlebt die Konjunktur der Eurozone derzeit den stärksten Auftrieb seit der ersten Jahreshälfte Erfreulich ist der Anstieg des PMI in Frankreich, der nun über 50 Punkten liegt. Auch das Verbrauchervertrauen, besonders in der Peripherie ( Programmländer ), steigt deutlich an und stabilisiert die Binnennachfrage. Europaweit hat das Vertrauen den höchsten Stand seit 2007 erreicht. Gleichzeitig gewinnt der Export an Dynamik. Ein Grund sind die teils massiv gefallenen Lohnstückkosten z.b. in Spanien, Portugal oder Griechenland. In der Folge weisen die Programmländer nun wieder ausgeglichene Leistungsbilanzen auf. In Deutschland sinken die Leistungsbilanzüberschüsse hingegen. Die starken Ungleichgewichte zwischen Kerneuropa und den Programmländern bestehen somit derzeit nicht mehr. Erfreulich ist, dass der Arbeitsmarkt langsam von der sich verbessernden Konjunktur profitiert. In den vergangenen fünf Jahren war die Arbeitslosigkeit z.b. in Spanien im März stets angestiegen, nun deutet sich eine Wende an: Die Zahl der Arbeitslosen ging im März 2014 bereits den zweiten Monat in Folge zurück. Seit Februar sank sie um auf knapp 4,8 Millionen, wie das Arbeitsministerium in Madrid mitteilte. Ein stark diskutiertes Thema in Europa ist die mögliche Gefahr einer Deflation. Diese Diskussion hat Mario Draghi unnötiger Weise auf der vorletzten EZB-Sitzung selbst entfacht und somit Erwartungen hinsichtlich einer Zinssenkung bzw. einem Quantitative Easing á la FED geweckt. Auch wenn der Preisanstieg in der EU-18 im März mit nur 0,5 % unter dem Ziel der EZB von 2,0 % liegt, Seite 4

5 sollte man den Wert etwas genauer analysieren. Auf der einen Seite ist der Preisauftrieb durch niedrigere Energie- und Nahrungsmittelpreise gedämpft eigentlich gut, da mehr Geld für den Konsum zur Verfügung steht. Die um Steuereffekte bereinigte Kerninflationsrate ist lediglich von 1,0 % zu Beginn des Jahres 2013 auf 0,8 % im Februar 2014 gefallen. Auf der anderen Seite sind die niedrigeren Preise eine direkte Folge der Erholung der Peripherieländer Spanien, Portugal & Co. In diesen sind u.a. die Lohnkosten deutlich gesenkt worden, um konkurrenzfähig zu werden. Somit überrascht es nicht, dass EZB-Präsident Mario Draghi die Zinsen gegen die Erwartungen einiger Marktbeobachter auf der letzten Sitzung am 6. März nicht gesenkt hat. Man geht eher von wieder anziehenden Preisen (graue Linie) aus. Die rechte Grafik unterstützt dies. Die Kreditvergabe durch Banken in Europa ist aber weiterhin sehr schleppend, wobei größere Unternehmen zunehmend den Weg über die Börse gehen und Anleihen zu historisch niedrigen Zinsen emittieren. Dieser Weg ist kleineren Unternehmen, vor allem in der Peripherie, jedoch verwehrt. Hier vermuten wir, dass die EIB (Europäische Entwicklungsbank) einspringen und diese Unternehmen mit Liquidität versorgen könnte. USA erwachen langsam aus dem Winterschlaf Viele veröffentlichte Daten aus den USA enttäuschten in den ersten beiden Monaten des Jahres. Einige Volkswirte sehen aber den extrem kalten und langen Winter als Grund und glauben nicht an eine zurückgehende Wachstumsdynamik in den USA. Somit sind die Daten mit Vorsicht zu genießen. Einige März-Daten scheinen dies zu unterstützen. Der ISM Index des verarbeitenden Gewerbes stieg im März auf 53,7 Punkte, während der ISM des Dienstleistungsgewerbes von 53,5 auf 53,1 Punkte zurückging. Eine genauere Aussage über den Zustand der US-Wirtschaft kann man aber wahrscheinlich erst ab April treffen. Ob das Wachstum über 3 % liegen wird, oder nun doch darunter, kann man jetzt noch nicht genau abschätzen. Dennoch werden die USA in 2014 deutlich wachsen. Auch der Arbeitsmarkt zeigt sich weiter robust und die Partizipationsrate hat sich von seinem 36- Jahrestief im Dezember um 0,4 % erholt. Dies ist die erste Stabilisierung seit vier Jahren. Die Arbeitslosenquote beträgt unverändert 6,7 %. Sollte die Partizipation weiter zulegen, kann die Arbeitslosenquote langsamer fallen oder stagnieren. Dass der Einfluss erheblich sein kann, zeigt die hellblaue Linie in der Grafik. Zumal die US-Notenbank Federal Reserve die Zinsentwicklung seit Dezember 2012 am Arbeitsmarkt verankert hatte ( Zinserhöhung erst unter 6,5 % ). Nun hat sie aber für einige überraschend diesen Seite 5

6 Schwellenwert in der letzten Fed-Sitzung am 19. März fallengelassen. Fed Präsidentin Janet Yellen ist trotzdem überzeugt, dass der Schwellenwert nützlich war, solange die Arbeitslosigkeit deutlich über 6,5 % lag. Dass diese verbale Leitlinie so rasch obsolet wurde, illustriert indes auch, dass es gefährlich ist, wenn eine Notenbank ihre Politik nach der Arbeitslosenquote ausrichtet. Frau Yellen überraschte auch in Ihrer ersten Pressekonferenz mit einer Spekulation über den Anstieg der Zinsen. In einer ihrer langgewundenen Antworten auf die Frage, wie viel Zeit denn zwischen dem Ende der Anleihekäufe und einem Anstieg der Zinsen verstreichen könnte, sagte Sie "sechs Monate oder so". Was für jeden, der nachrechnete, den Beginn der Zinsanhebung erstmals relativ exakt terminierte: Mitte Prompt brachen die US-Börsen ein, bevor sie sich zum Handelsschluss wieder etwas fingen. Japan Japans Wirtschaft entwickelt sich auch im März positiv, wenn auch mit abnehmender Dynamik. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer von 5 % auf 8 % zum 1. April wirkt dämpfend. Der Markit/JMMA PMI der verarbeitenden Industrie ging von 55,5 Punkten auf 53,9 Punkte im März zurück. Dies ist der 13. Wert über 50 in Folge, aber der geringste Anstieg seit September letzten Jahres. Getrieben wurde die Nachfrage vor allem aus dem Inland Vorzieheffekte aufgrund der anstehenden Steuererhöhung. Davon profitierte auch der Arbeitsmarkt, da Unternehmen einstellen mussten, um die Nachfrage zu bedienen. Im Gegensatz zu den Unternehmen ist allerdings die Stimmung in den Privathaushalten gedämpft, da diese von der Steuerhöhung am stärksten betroffen sind. Interessant wird aber nun, wie sich die Wirtschaft nach dem 1. April entwickelt. Als die Steuer zuletzt im April 1997 erhöht wurde, führte dies zu einer Rezession und in der Folge zur Deflation. Erst Abenomics scheint die Phase der Deflation nun beendet zu haben. Der Anstieg der Inflation hat sich mittlerweile eingependelt und liegt seit vier Monaten zwischen 1,4 % und 1,6 % (siehe Chart im Anhang). Eine Rezession mit erneuter Deflation befürchten einige Marktteilnehmer nun wieder. Allerdings sprechen einige Fakten dafür, dass die japanische Wirtschaft in einer deutlich besseren Verfassung ist als vor 17 Jahren. Damals belastete noch zusätzlich die darauf einsetzende Asienkrise. Sollte die Wirtschaft jedoch deutlich mehr an Schwung verlieren, steht die Notenbank BoJ bereit, die Anleihekäufe (QE) auszuweiten, um die Wirtschaft zu stabilisieren. Seite 6

7 China Kreditkrise? Kann es ein zweites Lehman geben? Neben der Krim-Krise stand China wieder bzw. weiterhin im 1. Quartal im Fokus der Investoren. Die Stimmen, die vor einem hard landing (starke Abkühlung der Wirtschaft) warnen, verstummen nicht. Genährt wird die Angst vom offiziellen Einkaufsmanagerindex PMI, der zwar im März leicht von 50,2 auf 50,3 Punkte gestiegen ist, aber dennoch nur knapp über dem Achtmonatstief vom Februar steht. Der von der HSBC errechnete Einkaufsmanager-index für das verarbeitende Gewerbe (PMI) ging sogar von 48,5 im Februar auf 48,1 im März zurück (Grafik rechts). Dieser Wert bringt das Wachstumsziel der Regierung von 7,5 % in Gefahr. Die unterschiedlichen Werte resultieren u.a. von den Unternehmen, die regelmäßig befragt werden. HSBC hat einen Schwerpunkt auf eher kleine und mittelgroße Unternehmen (SMEs), während Regierungsstellen die großen, oft in Staatsbesitz befindlichen Unternehmen (SOEs), befragen. Die größte Angst ist aber der Kollaps des chinesischen Kreditmarktes. Nach der Lehman-Pleite kam es in China zu einer massiven Ausweitung der Unternehmensverschuldung von 100 % des BIP im Jahr 2008 auf über 150 % des BIP im Jahr Standard & Poor's schätzt, dass die Schulden chinesischer Unternehmen in diesem Jahr auf 13,8 Billionen US-Dollar steigen und damit die USA überholen werden. Da passt es ins Bild, dass Anfang März ein Solar-Unternehmen Chaori Solar Energy Science & Technology Co. aus Shanghai erstmals in der Geschichte Chinas den Zins auf eine Unternehmensanleihe nicht mehr bedienen konnte. Einige Analysten ziehen hier Parallelen zu der Pleite von Bear Stearns in den USA in 2008, die im Endeffekt zur Lehman Pleite führte. Ein zweites Lehman sehen wir aber nicht. In den USA trocknete damals die Liquidität aus und der Geldmarkt kollabierte, da sich Banken nicht mehr vertrauten und kein Geld mehr untereinander ausliehen. Das wird in China nicht passieren, da der Staat involviert ist und die Banken impliziert garantiert. Allerdings zeigt die Regierung in Peking auch dem Schattenbankensystem, dass man nicht mehr jedes Unternehmen retten wird. Dies wurde auch im dritten Plenum beschlossen, um marktwirtschaftliche Kräfte zu stärken. Weitere Ausfälle sind somit vorprogrammiert und werden dazu führen, dass das Wachstum in China geringer ausfallen wird. Dies hat aber langfristig positive Effekte, da so das Finanzsystem und damit die gesamte Wirtschaft gestärkt wird. Des Weiteren haben die Banken bereits vorgesorgt. Die Rückstellungen in den Bilanzen der Banken für notleidende Kredite (non performing loans) sind in den letzten Jahren deutlich erhöht worden, wie die Grafik unten links zeigt. Außerdem ist die Schattenwirtschaft in China in einem Frühstadium im Vergleich zu Seite 7

8 den USA (rechte Grafik). Auch sind die Produkte deutlich einfacher konzipiert als in den USA zu Zeiten vor der Subprime Krise. Wenig Neues aus den Emerging Markets Die Wirtschaft in den Schwellenmärkten wächst derzeit nur sehr langsam. Der aggregierte Einkaufsmanagerindex der Schwellenmärkte ging von 51,1 Punkten im Februar auf 50,3 Punkte zurück. Von den großen BRIC Märkten konnte nur der PMI in Brasilien zulegen. Den größten Rückgang musste Russland verkraften. Sicherlich auch eine Folge der Krim-Krise. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Schwellenländer nun auf diesem Niveau stabilisieren. Die Abwertung der Währungen sollte zumindest den eher exportlastigen Volkswirtschaften helfen. Die OECD Leading Indicators stabilisieren sich zumindest auf niedrigem Niveau. Fazit: In den USA sollte das Wachstum in 2014 am stärksten sein, gefolgt von Europa, das aber weiter unter Potential wächst. Hinter Japan muss man vorerst ein Fragezeichen machen. Wir denken aber, dass die Wirtschaft die Steuererhöhung überwindet. Auch die Emerging Markets sollten sich stabilisieren, so dass weltweit die großen Regionen wachsen, aber ohne große Dynamik. Allianz Global Investors fasst dies mit synchroner Auf (ohne) Schwung zusammen. Seite 8

9 Aktienmärkte Unter Schwankungen seitwärts März 1. Quartal 2014 Dax -1,40 % 0,04 % 0,04 % MDax -2,55 % -0,68 % -0,68 % VDax 10,01 % 17,78 % 17,78 % Das 1. Quartal war geprägt von einer volatilen Seitwärtsphase. Nach einem ungewöhnlich schwachen Januar (-2,57 %) folgte eine deutliche Erholung im Februar (+ 4,14 %). Die Gewinne beim Dax wurden dann aber im März (-1,40 %) aufgrund der Krim-Krise wieder abgegeben. Somit bleibt ein geringes Plus von 0,04 % per 31. März übrig. Im Verlauf wurde die Punkte-Marke nur kurz angetestet bzw. unterschritten. Darauf folgte jeweils eine kräftige Gegenbewegung. Bei einer (unwahrscheinlichen) Eskalation der Krim-Krise oder einer normalen Korrektur wird es sehr wichtig sein, ob diese Unterstützung bei Punkten erneut hält dort verläuft inzwischen auch der Aufwärtstrend. Ein Bruch würde dann die 200-Tage-Linie bei Punkten ins Spiel bringen. Das maximale Korrekturziel liegt derzeit bei Punkten, das dann für Käufe genutzt werden sollte. Sollten die Punkte halten, ist ein erneuter Versuch auf die Markte sehr wahrscheinlich. Der Angstmesser VDax stieg im März um 10,01 % und ist 17,78 % höher als zu Jahresbeginn. Dennoch ist das absolute Niveau weiter relativ niedrig und bietet sich für Absicherungsstrategien mit Optionen weiter an. Während der Dax ein Quartalsplus retten konnte, beendete der breitere, 70 Werte umfassende MDax das Quartal mit einem Minus von -0,68 %. Im März fiel der MDax um -2,55 %. Seit langem haben somit kleinere Aktien den Dax nicht geschlagen. Ein möglicher Grund ist die schon seit einiger Zeit bestehende höhere Bewertung. Der Dax hat derzeit ein KGV von 13,2, während der MDax mit dem 17,1 fachen Gewinn bewertet wird ein Aufschlag von knapp 30 %. Seite 9

10 März 1. Quartal 2014 DJ Euro Stoxx 50 0,39 % 1,69 % 1,69 % Stoxx 600 Banken -0,84 % 3,97 % 3,97 % Deutlich besser entwickelte sich der EuroStoxx 50. Nach einem Plus von 4,49 % im Februar legte der europäische Blue Chip-Index im März erneut um 0,39 % zu und beendete das Quartal mit einem Plus von 1,69 %. Der Ausbruch über die Widerstandszone bei 3.050/3.100 Punkten scheint zu gelingen und weiteres Potential zu eröffnen. Unterstützung im Falle einer Korrektur kann an der 200-Tage- Linie bei rund Punkten ausgemacht werden. Erst unter Punkten trübt sich die Situation deutlich ein und unser positives Szenario steht zur Disposition. Ein Ausreißer nach oben war im März u.a. der italienische Markt, der vom Regierungswechsel (Renzinomics) profitierte und um mehr als 6 % stieg. Auf Jahressicht beträgt der Anstieg fast 15 %. Auch wenn Bankaktien im März um -0,84 % nachgaben, konnte der Sektor im 1. Quartal um 3,97 % zulegen. Sollte der diesjährige Bankenstresstest der EZB nicht zu viele negative Überraschungen ans Licht bringen, stehen die Chancen für Bankaktien auch in 2014 weiter sehr gut. Bei einem Anstieg über 432 Indexpunkte (siehe Chart im Anhang) könnte es noch einmal zu einem deutlichen prozyklischen Impuls kommen. Auch die Situation bei spanischen Banken verbessert sich. Die spanische Regierung gibt Anteile an der verstaatlichten Krisenbank Bankia ab. 7,5 % ihrer ursprünglichen 68,5 % wurden zu 1,3 Mrd. Euro platziert. George Soros griff dankend zu, ebenso wie weitere 94 Investoren, die sich Aktien sicherten. Die Bewertung (KGV) des EuroStoxx 50 liegt bei 13,3 also auf dem gleichen Niveau wie der Dax. Allerdings ist die Dividendenrendite mit 3,81 % höher als beim Dax, die bei 2,90 % liegt. Seite 10

11 März 1. Quartal 2014 S&P 500 0,69 % 1,30 % 1,30 % Nasdaq 100-2,72 % 0,10 % 0,10 % Russell ,84 % 0,81 % 0,81 % Der S&P 500 stieg im März um 0,69 % und hangelt sich weiter entlang der oberen Begrenzung des Trendkanals. Das Quartalsplus beträgt 1,30 %. Etwas unterhalb der Mitte verläuft bei Punkten die 200-Tage-Linie, die bei einer Korrektur als Unterstützung dienen kann. Das KGV des S&P 500 liegt mit 15,2 knapp 16 % über dem des Dax. Die Dividendenrendite ist mit 2,14 % fast 50 % niedriger als in Europa. Unsere nach wie vor favorisierten Hightech-Werte aus dem Nasdaq 100 haben nun scheinbar eine Korrekturphase begonnen. Nach dem starken Anstieg ist eine Korrektur überfällig und zeichnet sich nach einem Verlust von -2,72 % im März ab. Neben IT-Werten sind auch Biotech-Werte und andere High-Beta Titel wie 3D-Drucker-Aktien betroffen. Auch der 2000 Aktien umfassende Russell 2000 korrigierte mit -0,84 % im März. Das Quartalsplus beträgt aber noch 0,81 %. Gegen eine Trendumkehr bei Aktien spricht die Entwicklung der Gewinne bei Unternehmen außerhalb des Finanzsektors, die sich wieder erholen, wie die Grafik links zeigt. Auch wenn der Anstieg nicht spektakulär ist, könnte eine Trendwende eingeläutet worden sein. Des Weiteren haben US-Unternehmen mit 1,64 Billionen US-Dollar per 31. Dezember 2013 soviel Bargeld in ihren Bilanzen wie noch nie zuvor. Dieses kann für Akquisitionen, Aktienrückkaufe oder auch Investitionen genutzt werden. Seite 11

12 März 1. Quartal 2014 Nikkei 225-0,09 % -8,98 % -8,98 % USD/JPY 1,32 % -1,97 % -1,97 % EUR/JPY 1,18 % -1,77 % -1,77 % Der japanische Nikkei 225 wird offensichtlich von der kommenden Mehrwertsteuererhöhung belastet sowie der Angst, dass Japan dadurch wieder in die Rezession rutscht. Einige stellen mittlerweile auch den Erfolg von Abenomics in Frage bzw. zweifeln die Wirksamkeit des dritten Pfeils 3 (third arrow) an also die Strukturreform. Anders lässt sich die schwache Performance nicht erklären, denn das Gewinnwachstum (Earnings per Share; untere Grafik) japanischer Unternehmen ist weiter positiv. Relativ gesehen sind japanische Aktien wieder dort, bevor die Abenomics-Rally begann. Einzig die Überinvestition ausländischer Investoren belastet (noch). rund Punkten liegt. Im März gab der Index leicht um -0,09 % nach. Der Quartalsverlust mit -8,98 % ist aber mit Abstand der größte unter den etablierten Aktienmärkten. Trotz der Korrektur ist unser Ziel unverändert das Hoch vom Juli 2007, das bei 3 Die Geschichte des Fürsten Mōri, die zwar historisch nicht belegt ist, aber in den Schulen gelehrt wird, handelt von seinen drei Söhnen. Mōri Takamoto, Kikkawa Motoharu und Kobayakawa Takakage. Damals war Japan von Machtkämpfen und Kriegen zwischen Regionalfürsten zerrissen. [Zeit der Streitenden Reiche, ] Um seine Söhne auf ihre künftigen Aufgaben vorzubereiten, übergab Mōri jedem Sohn einen Pfeil. Dann befahl er ihnen, die Pfeile zu zerbrechen, was sie auch taten. Anschließend händigte er ihnen ein Bündel von drei Pfeilen aus und befahl ihnen wieder, sie zu zerbrechen. Aber keiner von ihnen war dazu in der Lage. Mit dieser griffigen Metapher ermahnte der Vater die Söhne zur Einigkeit. Tatsächlich schafften es die Mōri, zu einer der mächtigsten Familie im Südwesten Japans aufzusteigen und weite Teile des Landes unter ihre Kontrolle zu bringen. Seite 12

13 März 1. Quartal 2014 Shanghai 0,23 % -6,74 % -6,74 % MSCI EM 2,92 % -0,80 % -0,80 % BRIC 2,81 % -3,15 % -3,15 % MSCI FM 1,58 % 5,44 % 5,44 % Ebenso wie in Japan mussten chinesische Akien zu Jahresbeginn deutliche Verluste hinnehmen. Im März konnte sich der Index der Börse Shanghai aber stabilisieren und um 0,23 % zulegen. Das Quartalsminus ist mit -6,75 % aber erheblich. Interessant ist auch eine Grafik von Alexander Ineichen (Ineichen Research & Management), die verschiedene Erholungsverläufe von Aktienmärkten nach dem Platzen von Blasen und Crashs zeigt. Man mag es kaum glauben, aber die Erholung in China seit 2007 (rot gestrichelt) ist die schwächste in der Geschichte. Der Shanghai Composite Index ist noch 60 % unter dem Hoch von Selbst nach dem Crash 1929 oder dem Platzen der Tech-Blase war die anschließende Erholung stärker. Ist eine Erholung überfällig? Die Bewertungen sprechen jedenfalls nicht gegen eine solche. Das KGV in China liegt zwischen 8 und 9, wobei man zwischen Old und New Economy unterscheiden muss. Darüber hatten wir bereits im letzten Kommentar geschrieben. Seite 13

14 Die übrigen breiten Emerging Markets (+2,92 %) und die vier BRICs (+2,81 %) konnten einen Teil der Verluste vom Jahresbeginn wieder aufholen. Emerging Markts liegen nach dem Anstieg im Februar und März nur noch 0,80 % unter dem Niveau zu Jahresbeginn. Auch die BRICs liegen nur noch -3,15 % unter Wasser. Globale Frontier Märkte sind von der Krise nur wenig betroffen und haben neue Höchststände erreicht. Hier zeigt sich, wie wenig korreliert die Frontier Märkte zu den übrigen Märkten sind. Fazit: Unsere Einschätzung zu Aktien bleibt unverändert und unsere Favoriten haben sich nicht geändert: Europa und europäische Banken, Japan besonders nun in der aktuellen Schwächephase sowie US IT-Aktien, die ebenfalls korrigieren. Besonders das Internet spielt hier eine immer größere Rolle - dieses hatte am 12. März seinen 25. Geburtstag. Am stellte Tim Berners-Lee ein Informations-Management-System vor, das die Grundlage für das world wide web werden sollte. Heute ist unser Leben vom Internet durchdrungen und ohne nicht mehr vorstellbar. Das Internet der Dinge wird unser Leben in der nächsten Zeit stark beeinflussen. Globale Emerging Markets und hier besonders China bieten aus antizyklischer Sichtweise weiter ein attraktives Chance-/Risikoverhältnis. Frontier Märkte und im Besonderen der afrikanische Subkontinent sind hoch interessant. Seite 14

15 Rentenmärkte Die Konvergenz 2.0 ist da März 1. Quartal 2014 Rex Performance 0,14 % 2,39 % 2,39 % Bundesanleihen setzten auch im März ihren Aufwärtstrend fort, wenn auch mit wenig Dynamik. Der RexP stieg um 0,14 %. Im Verlauf des März wurde sogar kurzfristig ein neues Hoch im Bund Future erreicht. Deutlich dynamischer ist aber der Zinsrückgang in den Peripherieländern. Der Spread zwischen Bundesanleihen und italienischen und spanischen Staatsanleihen hat sich inzwischen auf deutlich unter 2 % eingeengt. In den Grafiken kann man sehen, dass die Zinsen in den beiden Staaten unter 3,3 % gefallen sind. Besonders in Italien ist der Zins in den letzten Wochen seit Ernennung des neuen Regierungschefs Matteo Renzi kräftig gefallen. Quelle: Bloomberg Aber auch in Griechenland fallen die Zinsen immer weiter mittlerweile rentieren 10-jährige Staatsanleihen deutlich unter 7 % (das Tief lag am 9. April bei 5,80 %!). Mittlerweile ist Griechenland Seite 15

16 sogar wieder an den Kapitalmarkt zurückgekehrt und hat 5-jährige Anleihen im Volumen von 3 Mrd. Euro zu 4,95 % emittiert. Die Nachfrage lag bei 20 Mrd. Euro! Hedgefonds haben rund ein Drittel der Emission aufgenommen. Während in Europa die Zinsen eher gefallen sind, hat sich bei 10jährigen US-Staatsanleihen wenig getan. Aktuell sehen wir einen recht breiten Korridor zwischen 2,40 % und 3,20 %. Ab 3,00 % würden wir eine Allokation in US-Staatsanleihen auf- bzw. ausbauen. Fazit: Das Risiko liegt mittelfristig weiter bei G7-Staatsanleihen wenn sich die US-Wirtschaft erholt und das tapering fortgeführt wird. Allerdings könnte 2014 noch einmal ein relativ gutes Jahr für Staatsanleihen werden, bevor 2015 die Zinsen erneut steigen könnten. Große Erträge sind allerdings aufgrund der niedrigen Zinsen nicht zu erwarten. Auch die Konvergenz in Europa setzt sich nicht unendlich fort. Die Spreads zwischen Italien/Spanien und Deutschland sind recht eng und birgen mehr Risiken als Chancen. Quelle: Metzler Zeichen, sich bald aus dem Markt zurückzuziehen. Daher muss man sich im Bereich der Anleihen auf der Risikoleiter nach oben bewegen. Hochzinsanleihen sind als Beimischung noch interessant, auch wenn die Renditeerwartungen nicht mehr so hoch sein dürften. Auch verschlechtert sich langsam die Qualität der Neuemissionen bzw. der Anteil an CCC-Emittenten steigt relativ zu weniger schlechten Schuldnern. Ein Somit rücken ausgewählte Emerging Markets-Anleihen für Anleger mit langem Anlagehorizont aus antizyklischer Sicht wieder mehr in den Fokus. Diese konnten sich bereits im März wieder deutlich erholen. Aber auch Wandelanleihen als Hybridinstrument sind unverändert eine Idee wert. Ebenso Loans (CLOs), CoCo-Bonds (Contingent Convertible Bonds) oder Cat-Bonds können ein Rentenportfolio diversifizieren. Man muss sich allerdings bewusst sein, dass das Risiko damit zunimmt. Seite 16

17 Währungen Eurostärke überrascht März 1. Quartal 2014 EUR/USD -0,25 % 0,12 % 0,12 % USD/JPY 1,42 % -1,97 % -1,97 % USD/CNY 1,16 % 2,68 % 2,68 % Der Euro arbeitet sich unter Schwankungen nach oben. Obwohl die Gemeinschaftswährung im März leicht um -0,25 % nachgab, zeigt der Trend dennoch nach oben. Am 7. März konnte der Euro sogar kurz über 1,39 EUR/USD steigen und den höchsten Stand seit Oktober 2011 markieren. Somit drängt sich als nächstes Ziel die runde 1,40 EUR/USD auf, wobei unser Maximalziel bei 1,4250 EUR/USD liegt. Erst bei Unterschreiten des Aufwärtstrends bei etwa 1,3660 EUR/USD könnte eine Trendumkehr einsetzen. Der langfristige Wochenchart zeigt recht deutlich, wie wichtig die aktuelle Situation ist. Sollte der Ausbruch nach oben gelingen, könnte der Euro vor einer neuen Aufwärtsbewegung stehen. Dies wäre allerdings für die sich gerade erholende europäische Wirtschaft ein Belastungsfaktor. Schon jetzt hinterlässt der feste Euro bei einigen Unternehmen Bremsspuren. Scheitert der Versuch allerdings, besteht die Gefahr einer neuerlichen Schwäche bis in den Bereich 1,25/1,20 EUR/USD. Die nächsten Wochen sollten hier weitere Hinweise geben. Seite 17

18 Der japanische Yen gab im März gegen den US-Dollar wieder um -1,42 % nach und der Seitwärtstrend beim USD/JPY setzt sich zwischen 100 und 105,50 USD/JPY fort. Dem Widerstand bei 105,50 USD/JPY, dem 61,8 % Fibonacci-Retracement (61,8 % des Weges zwischen dem Tief im Oktober 2011 und dem Hoch im Juli 2007 bei 124,50 USD/JPY) kommt für die weitere Entwicklung eine entscheidende Rolle zu, aber auch ein Unterschreiten von 100 USD/JPY könnte eine größere Bewegung bis etwa 94 USD/JPY zur Folge haben. Dennoch: das Hoch aus 2007 bleibt unverändert unser Ziel für die aktuelle Bewegung. Seit dem Februar steht der chinesische Renminbi (USD/CNY) im Fokus. Wertete die Währung sonst gradlinig, von der Regierung in Peking gesteuert, auf, kam es am 25. Februar zu einer Trendwende. Der Renminbi gab um -0,50 % nach, der größte Tagesverlust seit Dezember Im gesamten Februar verlor die Währung beachtliche -1,43 %. Dies ist der größte Monatsverlust seit der Freigabe des Renminbi in Aber auch im März verlor der Yuan, wie er auch genannt wird, weitere -1,16 %. Der Quartalsverlust beträgt -2,68 %. Quelle: Goldman Sachs Marktteilnehmer sind der Auffassung, dass dieser Rückgang von der chinesischen Notenbank PBoC initiiert bzw. unterstützt wurde, um Investoren/Spekulanten zu zeigen, dass der teils gehebelte Carry Trade (long Renminbi/short US- Dollar) keine risikofreie Einbahnstraße ist. Man konnte feststellen, dass in den vergangenen Monaten sehr viel heißes Geld (hot money) nach China und in die Währung geflossen ist. Dieser Trend scheint Seite 18

19 erfolgreich gestoppt zu sein. Langfristig sollte die Währung aber wieder aufwerten (Grafik oben rechts). Die übrigen Währungen der Schwellenländer, allen voran die der fragilen Fünf ( fragile five ), konnten sich seit Jahresbeginn gegenüber dem US-Dollar wieder erholen. Seit Januar legte die indische Rupie knapp 3 %, die indonesische Rupie sogar mehr als 7 % zu. Der brasilianische Real stieg um 6 % und die türkische Lira um 2,3 %. Auch der südafrikanische Rand konnte die Verluste wettmachen. Auf die Pleite der Bitcoin-Börse Mt.Gox in Japan sind wir bereits im letzten Monat eingegangen. Diese hat scheinbar nachhaltige Spuren hinterlassen, denn der Kurs der Krypto- Währung bewegt sich tendenziell eher nach unten. Fazit: Der Euro arbeitet am Ausbruch aus dem Trendkanal nach oben und zermürbt mit seiner zwei Schritte vor, einer zurück Bewegung die Investoren. Wir sind weiterhin der Überzeugung, dass der japanische Yen zur Schwäche neigen wird, während die chinesische Notenbank den Renminbi weiter aufwerten wird trotz der aktuellen Schwäche. Vielleicht setzt sich dieser Trend aber erst 2015 fort. Seite 19

20 Edelmetalle Qua vadis? März 1. Quartal 2014 Gold -3,25 % 6,32 % 6,32 % Silber -6,70 % 1,39 % 1,39 % Gold gab im März wieder einen Teil der Gewinne ab und verlor -3,25 %. Seit Jahresbeginn beträgt das Plus aber immer noch 6,32 %. Die Erholung reichte nicht bis zum Maximalziel bei US-Dollar, sondern erreichte am 17. März ein Zwischenhoch bei knapp US-Dollar. Im Verlauf wurde dann die 200-Tage-Linie nach unten wieder unterschritten. Die aktuelle Einschätzung fällt daher sehr schwer. Unser Basisszenario ist derzeit eine volatile Seitwärtsbewegung. Erst einen Ausbruch über US-Dollar sollte man prozyklisch mitkaufen. Noch stärker gestiegen sind die von uns favorisierten Goldminenaktien. Der NYSE Gold Bugs Index (HUI) konnte seit Jahresbeginn um 10,85 % zulegen. Seite 20

Marktkommentar für den Februar 2014 Die große Bitcoin-Krise?!

Marktkommentar für den Februar 2014 Die große Bitcoin-Krise?! Marktkommentar für den Februar 2014 Die große Bitcoin-Krise?! Während diese Zeilen entstehen, bin ich mir unsicher, ob es Sinn macht, nur auf den zurückliegenden Februar einzugehen. Die historischen Ereignisse

Mehr

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Devisen (30.09.13)

Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Devisen (30.09.13) Kurzfassung: Quartalsupdate Oktober Dezember 2013 für Devisen (30.09.13) Das Comeback des US-Dollar, kurzfristig unterbrochen durch die Entscheidung der US- Notenbank die Reduzierung der Anleihekäufe nicht

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 18.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 18. PWM Marktbericht Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 18. Juli 2011 Euro erneut im Mittelpunkt des Marktgeschehens Euro versus ausgewählte Währungen Minimum-Maximum-Bandbreite

Mehr

Wir informieren Sie!

Wir informieren Sie! Wir informieren Sie! 1. Aktuelles vom Markt 2. Portfolio per 3. Bericht des Fondsmanagers per 4. Vermögensaufstellung per 1 AKTUELLES August 2015 24.08.2015 20.08.2015 2 Portfolio Strategische Asset Allokation

Mehr

Investmenttipps 2011

Investmenttipps 2011 Investmenttipps 2011 Mag. Herbert Autengruber Aktien seit März 2009: Aufwärts Börsen seit März 2009: Aufwärts zwei besondere Merkmale: 1. Emerging Markets: Wirtschaft und Aktien steigen deutlicher als

Mehr

Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben

Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben Konjunktur- und Kapitalmarktperspektiven : Warum die Zinsen noch lange niedrig bleiben Präsentation in Hamburg am 13. Mai 2014 1. Ökonomischer Ausblick: Weltwirtschaft Weltwirtschaft: Wichtige makroökonomische

Mehr

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012. Marcel Koller Chefökonom

Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012. Marcel Koller Chefökonom Volkswirtschaftliche Lagebeurteilung September 2012 Marcel Koller Chefökonom Highlights September 2012 Makroökonomisches Umfeld Globale Konjunktur: Erste vorsichtige Anzeichen einer Stabilisierung USA

Mehr

Kleinheubach, den 11. Juni 2015 Zinstief Nein Danke Wege zu mehr Rendite Norbert Faller Senior Portfoliomanager

Kleinheubach, den 11. Juni 2015 Zinstief Nein Danke Wege zu mehr Rendite Norbert Faller Senior Portfoliomanager Kleinheubach, den 11. Juni 2015 Zinstief Nein Danke Wege zu mehr Rendite Norbert Faller Senior Portfoliomanager Der Kampf ums Öl geht in die nächste Runde 2 Marktbilanz Rohöl (Angebot-Nachfrage) in Mio.

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Markus Müller, Leiter Investment Office Frankfurt am Main, 27.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Markus Müller, Leiter Investment Office Frankfurt am Main, 27. PWM Marktbericht Markus Müller, Leiter Investment Office Frankfurt am Main, 27. Juni 2011 USA Erholung verläuft frustrierend langsam Äußerungen von Ben Bernanke im Nachgang zur US-Notenbanksitzung Ben

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Die Geldmarktzinsen dürften im Euro-Raum noch über einen längeren Zeitraum auf einem rekordtiefen Niveau bleiben.

Mehr

Charts zur Marktentwicklung. September 2012

Charts zur Marktentwicklung. September 2012 Charts zur Marktentwicklung September 2012 *Die DWS / DB Gruppe ist nach verwaltetem Fondsvermögen der größte deutsche Anbieter von Publikumsfonds. Quelle BVI. Stand 31.07.2012 Nominalzins und Inflationsrate

Mehr

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone

Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Ausblick auf die Finanzmärkte Marktkommentar Zinsen Euro-Zone Kurzfristige Zinsen Euro-Zone Wir behalten die jeweilige Bandbreite für den 3m- Euribor und die EZB-Zielrate bei. Die Geldmarktzinsen dürften

Mehr

Der Weg in die Zinsfalle

Der Weg in die Zinsfalle Der Weg in die Zinsfalle tenen Länder deutlich. Hierbei ist anzumerken, dass die EZB im Gegensatz zu anderen Zentralbanken nicht systematisch Staatsanleihen von Mitgliedsstaaten aufgekauft hat und die

Mehr

... China QUANT. Eine aktuelle China-Einschätzung ... 1

... China QUANT. Eine aktuelle China-Einschätzung ... 1 China QUANT Eine aktuelle China-Einschätzung 1 Das aktuelle Umfeld» Die großen Börsen der meisten Industrieländer durchlaufen zur Zeit eine ausgedehnte Konsolidierung. In deren Gefolge haben auch die asiatischen

Mehr

Unterstützung I. Das britische BIP ist voraussichtlich im ersten Quartal um 0,3 % gewachsen

Unterstützung I. Das britische BIP ist voraussichtlich im ersten Quartal um 0,3 % gewachsen Die starke Korrelation zwischen den Aktienmärkten und dem Euro brach in dieser Woche zusammen: Der Euro erholte sich von seinem Tiefststand, aber die Aktienmärkte testeten die Flash-Crash-Tiefststände

Mehr

Jahresausblick 2015 Der Euro als Einbahnstraße? Sonja Marten (Leiterin Devisenresearch)

Jahresausblick 2015 Der Euro als Einbahnstraße? Sonja Marten (Leiterin Devisenresearch) Jahresausblick 2015 Der Euro als Einbahnstraße? Januar 2015 Sonja Marten (Leiterin Devisenresearch) 2 EZB auf Autopilot Draghi sorgt für Unruhe Bilanzausweitung der EZB aggressiver als vom Markt erwartet

Mehr

Frankfurter Handelsplatz kaum helfen, seine magere Devisenbilanz aufzubessern.

Frankfurter Handelsplatz kaum helfen, seine magere Devisenbilanz aufzubessern. Große FX-Bewegung steht bevor Wellenreiter-Kolumne vom 07. Mai 2014 FX steht für Foreign Exchange. Der Währungsmarkt stellt mit einem handelstäglichen Volumen von 5,3 Billionen US-Dollar den größten Finanzmarkt

Mehr

Hard Asset- Makro- 34/15

Hard Asset- Makro- 34/15 Hard Asset- Makro- 34/15 Woche vom 17.08.2015 bis 21.08.2015 Warum nur Gold? Von Mag. Christian Vartian am 23.08.2015 Diese Woche sah ein Loch in der Blitzliquidität und unser Algorithmus zeigte es gegen

Mehr

WECHSELKURSE Unterstützung Unterstützung Instrument Trend

WECHSELKURSE Unterstützung Unterstützung Instrument Trend Besuchen Sie etoros neues soziales Handelsnetzwerk: openbook.etoro.com Die Aktienmärkte konsolidierten diese Woche, da die Investoren einen hervorragenden September, einen der besten der Geschichte, verdauten.

Mehr

Intermarketanalyse Ziel aus dem Verhalten von Märkten, Rückschlüsse auf Bewegungen anderer Märkte prüfen

Intermarketanalyse Ziel aus dem Verhalten von Märkten, Rückschlüsse auf Bewegungen anderer Märkte prüfen Strategieupdate das große Bild 05.05.2013 Teil 2.2.4. Intermarketanalyse 2.2.4.1. Einleitung Intermarketanalyse Ziel aus dem Verhalten von Märkten, Rückschlüsse auf Bewegungen anderer Märkte prüfen Wir

Mehr

Wir informieren Sie!

Wir informieren Sie! Wir informieren Sie! 1. Aktuelles vom Markt 2. Portfolio per 3. Bericht des Fondsmanagers per 4. Vermögensaufstellung per 1 AKTUELLES Mai 2015 Indizes: 13.5.2015 Barclays EuroAgg TR Unhedged EUR: -3,14%

Mehr

Deutsche Asset & Wealth Management. Marktbericht. Jacqueline Duschkin Frankfurt, 12. August 2013. Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung

Deutsche Asset & Wealth Management. Marktbericht. Jacqueline Duschkin Frankfurt, 12. August 2013. Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung Marktbericht Jacqueline Duschkin Frankfurt, 12. August 2013 Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung China erkennbare Wachstumsstabilisierung Einkaufsmanagerindex & Wachstum Einkaufsmanagerindizes

Mehr

Unterstützung I. Der kanadische Verbraucherpreisindex wird voraussichtlich bei 1,8 % unverändert bleiben

Unterstützung I. Der kanadische Verbraucherpreisindex wird voraussichtlich bei 1,8 % unverändert bleiben Die Aktienmärkte zeigten in dieser Woche eine starke Leistung: der S&P 500 Index kletterte 26 Punkte oder 2,4 %, um die Woche bei 1117 zu beschließen. Der Benchmark-Index durchbrach mit Leichtigkeit den

Mehr

TREASURY. Konjunktur- und Finanzmarkttrends 12. November 2013. Dir. Dipl.-BW (BA) Tim Geissler Hauptabteilungsleiter Treasury

TREASURY. Konjunktur- und Finanzmarkttrends 12. November 2013. Dir. Dipl.-BW (BA) Tim Geissler Hauptabteilungsleiter Treasury Konjunktur- und Finanzmarkttrends 12. November 2013 Dir. Dipl.-BW (BA) Tim Geissler Hauptabteilungsleiter Treasury Diese Publikation enthält Informationen über frühere Wertentwicklungen. Diese Zahlenangaben

Mehr

WECHSELKURSE DIE EREIGNISSE DIESER WOCHE. openbook.etoro.com. Besuchen Sie etoros neues soziales Handelsnetzwerk: Wöchentlicher Marktüberblick

WECHSELKURSE DIE EREIGNISSE DIESER WOCHE. openbook.etoro.com. Besuchen Sie etoros neues soziales Handelsnetzwerk: Wöchentlicher Marktüberblick Besuchen Sie etoros neues soziales Handelsnetzwerk: openbook.etoro.com Die Aktienmärkte stiegen diese Woche höher, da besser als erwartete Daten aus China den Märkten zu beginn der Woche einen Schub gaben.

Mehr

Spängler IQAM Invest: Wo sollen Anleger 2014 investieren?

Spängler IQAM Invest: Wo sollen Anleger 2014 investieren? fondsprofessionell.at & fondsprofessionell.de vom 05.12.2013 http://www.fondsprofessionell.at/news/news-products/nid/spaengler-iqam-invest-tochter-verschmilzt-vollstaendig-mitmutter/gid/1012123/ref/2/

Mehr

DAX-Struktur (ohne Wertegewichtung) positiv: 25 LONG / 5 SHORT 1.2.2013

DAX-Struktur (ohne Wertegewichtung) positiv: 25 LONG / 5 SHORT 1.2.2013 Mit weiter fallender Variation hat sich der Dax über den Januar nur ganz leicht aufwärts bewegt. Die sehr starke technische Verfassung des Index wird durch steigende Hochs und Korrekturtiefs über die vergangenen

Mehr

GECAM AG Portfoliomanagement

GECAM AG Portfoliomanagement GECAM AG Portfoliomanagement Live-Online-Vortrag für Kunden Aktueller Marktüberblick Positionierung und Entwicklung GECAM Adviser Funds Helmut Knestel Fondsmanager Wangen, 18.08.2010 1 Konjunktur Deutschland

Mehr

Wirtschaftsaussichten 2015

Wirtschaftsaussichten 2015 Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann Wirtschaftsaussichten 2015 Vortrag beim Rotary Club Hamburg Wandsbek 5. Januar 2015 Hoffnungen in 2015 1. Wirtschaftswachstum positiv (global, EU, Deutschland) 2. Reformfrüchte

Mehr

Tell Gold Newsletter 75. 22. März 2015. Die Märkte nach dem FOMC-Meeting vom 18. März 2015.

Tell Gold Newsletter 75. 22. März 2015. Die Märkte nach dem FOMC-Meeting vom 18. März 2015. Tell Gold Newsletter 75 22. März 2015 Die Märkte nach dem FOMC-Meeting vom 18. März 2015. Letzten Mittwoch den 18. März wurde um 20 Uhr abends unserer Zeit der FOMC-Report (Federal Open Market Committee)

Mehr

Marktkommentar für das 1. Quartal 2015 Die unendliche (griechische) Geschichte letzter Akt?

Marktkommentar für das 1. Quartal 2015 Die unendliche (griechische) Geschichte letzter Akt? Marktkommentar für das 1. Quartal 2015 Die unendliche (griechische) Geschichte letzter Akt? Die Eskalation um Griechenland hatte sich bereits Ende letzten Jahres angedeutet. In den Prognosen für die vorgezogenen

Mehr

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 9. Juni 2015. DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 9. Juni 2015. DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RESEARCH TEAM TAGESBERICHT DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RICHTUNG ZEITRAUM STRATEGIE / POSITION EINSTIEGS- LEVEL EUR / USD Kurzfristig

Mehr

Drescher & Cie Kapitalmarkt-Update. Oberursel, den 6. Januar 2015

Drescher & Cie Kapitalmarkt-Update. Oberursel, den 6. Januar 2015 Drescher & Cie Kapitalmarkt-Update Oberursel, den 6. Januar 2015 Agenda 1. Rückblick 2014: unser Basisszenario und unsere Empfehlungsleitlinien 2. 2015 beginnt wie 2014 aufhörte 3. Ergebnisse der mittelfristigen

Mehr

% gg. Euro im Vergleich zum Vormonat (vom 08.06. bis zum 07.07.2015) 0,5 0,2 0,1 0,2

% gg. Euro im Vergleich zum Vormonat (vom 08.06. bis zum 07.07.2015) 0,5 0,2 0,1 0,2 Helaba Volkswirtschaft/Research DEVISEN KOMPAKT 8. Juli 2015 AUTOR Christian Apelt, CFA Telefon: 0 69/91 32-47 26 research@helaba.de REDAKTION Claudia Windt HERAUSGEBER Dr. Gertrud R. Traud Chefvolkswirt/Leitung

Mehr

GECAM AG Asset Management

GECAM AG Asset Management GECAM AG Asset Management Multimedia-Konferenz Wangen, 16.06.2010 Helmut Knestel Asset Management Daniel Zindstein Asset Management 1 Agenda: Aktueller Marktüberblick DANIEL ZINDSTEIN Positionierung und

Mehr

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 8. Juli 2015. DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 8. Juli 2015. DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RESEARCH TEAM TAGESBERICHT DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RICHTUNG ZEITRAUM STRATEGIE / POSITION EINSTIEGS- LEVEL EUR / USD Kurzfristig

Mehr

Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld

Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld Unternehmensfinanzierung in wirtschaftlich schwierigem Umfeld Peter Heckl Leiter Unternehmenskunden Regionalbereich Filder Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen Zweitgrößte Sparkasse in Baden-Württemberg

Mehr

animusx -Investors Sentiment

animusx -Investors Sentiment TECHNISCHE ANALYSE SENTIMENT BEHAVIORAL FINANCE KW 50/2013-11. Jahrgang 15. Dezember 2013 die Stimmung trübt sich Sehr geehrte animusx-user, die erste Dezemberhälfte liefert, was man von ihr gewohnt ist.

Mehr

Marktkommentar für das 2. Quartal 2015 Und wieder Griechenland der Showdown!?

Marktkommentar für das 2. Quartal 2015 Und wieder Griechenland der Showdown!? Marktkommentar für das 2. Quartal 2015 Und wieder Griechenland der Showdown!? Leider hat es Griechenland auch in diesem Marktkommentar wieder auf die erste Seite geschafft - obwohl ich es leid bin, dieses

Mehr

8. Frankfurter Investmenttag 1. Juni 2011 Robert Halver Leiter Kapitalmarktanalyse Baader Bank AG

8. Frankfurter Investmenttag 1. Juni 2011 Robert Halver Leiter Kapitalmarktanalyse Baader Bank AG Kapitalmarkt 211: Unsere tägliche Krise gib uns heute! 8. Frankfurter Investmenttag 1. Juni 211 1 Robert Halver Leiter Kapitalmarktanalyse Baader Bank AG Diagnose US-Konjunktur Zins- und Liquiditätsfalle

Mehr

Finanzmarktperspektiven 2015

Finanzmarktperspektiven 2015 Finanzmarktperspektiven 2015 Makroökonomischer Ausblick Bruno Gisler Unabhängig, umfassend, unternehmerisch. Und eine Spur persönlicher. Makroökonomisches Fazit vom November 2013 Die Industriestaaten werden

Mehr

Rohstoffpreisanstieg Keine Gefahr für Österreichs Konjunktur 2004!

Rohstoffpreisanstieg Keine Gefahr für Österreichs Konjunktur 2004! ÖsterreichReport Konzernvolkswirtschaft und Marktanalysen http://economicresearch.ba-ca.com X P L I C I T Rohstoffpreisanstieg Keine Gefahr für Österreichs Konjunktur 2004! August 2004 Ein Mitglied der

Mehr

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 16. Juni. DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 16. Juni. DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RESEARCH TEAM TAGESBERICHT DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RICHTUNG ZEITRAUM STRATEGIE / POSITION EINSTIEGS- LEVEL EUR / USD Kurzfristig

Mehr

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 29.

Deutsche Bank Private Wealth Management. PWM Marktbericht. Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 29. PWM Marktbericht Björn Jesch, Leiter Portfoliomanagement Deutschland Frankfurt am Main, 29. August 2011 USA versus Euroland Krisenbarometer Interbankenmarkt Vergleich der Interbankengeldmärkte Spread zwischen

Mehr

KAPITALMARKTBERICHT. Juli 2014, BANKHAUS NEELMEYER

KAPITALMARKTBERICHT. Juli 2014, BANKHAUS NEELMEYER KAPITALMARKTBERICHT Juli 2014, BANKHAUS NEELMEYER Konjunktur Aktien Sonstige Investment- Rentenmärkte themen und Konjunktur DAX 9.407-5,95% 25,48% EONIA 0,18-0,43% 0,32% Öl (Brent) in USD 104,84-5,59%

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Mögliche Anlageklassen

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Mögliche Anlageklassen Szenarien Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport Oktober 2015 Beschreibung Mögliche Anlageklassen Hauptszenario (hohe Aktuelles Kapitalmarktumfeld Die US-Notenbank hat die Zinswende zunächst verschoben

Mehr

Anlagetechnische Ergebnisse, Asset Allocation und Marktausblick

Anlagetechnische Ergebnisse, Asset Allocation und Marktausblick Schweizer Pensionskassen 2010 Anlagetechnische Ergebnisse, Asset Allocation und Marktausblick Peter Bänziger Leiter Asset Management / CIO Swisscanto Gruppe 1 Teilnehmer 278 Autonome und teilautonome Vorsorgeeinrichtungen

Mehr

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 7. Juni 2015. DISCLAIMER & DISCLOSURES Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 7. Juni 2015. DISCLAIMER & DISCLOSURES Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RESEARCH TEAM TAGESBERICHT DISCLAIMER & DISCLOSURES Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RICHTUNG ZEITRAUM STRATEGIE / POSITION EINSTIEGS- LEVEL EUR / USD Kurzfristig

Mehr

Primus Marktbericht vom 21. Oktober 2010

Primus Marktbericht vom 21. Oktober 2010 Primus Marktbericht vom 21. Oktober 2010 Quantitative Analyse unterstreicht, dass Aktien höchstwahrscheinlich vor einer neuen Aufschwungsphase stehen Vergangene Woche brachten wir ein Interview mit dem

Mehr

D e Ent n w t icklun u g n g de d r Ka K pi p ta t lmä m rkte t - Be B richt h t de d s Fo F n o d n s d ma m na n ge g rs

D e Ent n w t icklun u g n g de d r Ka K pi p ta t lmä m rkte t - Be B richt h t de d s Fo F n o d n s d ma m na n ge g rs Allianz Pensionskasse AG Quartalsbericht 01/2015 VRG 14 / Sub-VG 2 (ehem. VRG 14) Stand 31.03.2015 Die Entwicklung der Kapitalmärkte - Bericht des Fondsmanagers 1. Quartal 2015 Der Start der Anleihekäufe

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA OKTOBER 214 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Auf dem europäischen ETF-Markt kam es im September 214 erstmalig seit einem Jahr zu Nettomittelrückflüssen; diese beliefen sich auf insgesamt zwei Milliarden Euro.

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA MÄRZ 215 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Die Nettomittelzuflüsse auf dem europäischen ETF-Markt waren im Februar 215 änhlich hoch, wie der 3-Jahres-Rekord vom Januar 215; sie betrugen insgesamt 1,4 Milliarden

Mehr

Zinsmeinung der der Raiffeisenlandesbank Nö-Wien AG AG vom vom 31. 31. Jänner 2012

Zinsmeinung der der Raiffeisenlandesbank Nö-Wien AG AG vom vom 31. 31. Jänner 2012 Zinsmeinung der der Raiffeisenlandesbank Nö-Wien AG AG vom vom 31. 31. Jänner 2012 Beschlussgremium: Beschlussgremium: APK APK 1 RLB-Zinsmeinung: Hauptszenario (80%) Stand: 31.01.2012 1. Quartal 2012 2.

Mehr

Ausverkauf an den Rentenmärkten? Lösungen für Nullzins-Politik, drohendem Zinsschock und Aktien-Korrekturen.

Ausverkauf an den Rentenmärkten? Lösungen für Nullzins-Politik, drohendem Zinsschock und Aktien-Korrekturen. Ausverkauf an den Rentenmärkten? Lösungen für Nullzins-Politik, drohendem Zinsschock und Aktien-Korrekturen. apano HI Strategie 1 Sicherheit ohne Anleihen: Mischfonds 2.0 Vermögensverwaltender Mischfonds

Mehr

Marktkommentar für den Juni 2013 und das 2. Quartal Ben Bernanke und das Tapering off - Hat am 22. Mai eine neue Zeitrechnung begonnen?

Marktkommentar für den Juni 2013 und das 2. Quartal Ben Bernanke und das Tapering off - Hat am 22. Mai eine neue Zeitrechnung begonnen? Marktkommentar für den Juni 2013 und das 2. Quartal Ben Bernanke und das Tapering off - Hat am 22. Mai eine neue Zeitrechnung begonnen? Ein neues Wort geht seit einigen Wochen um Tapering. Der englische

Mehr

M A K R O A U S B L I C K O S T E U R O P A

M A K R O A U S B L I C K O S T E U R O P A M A K R O A U S B L I C K O S T E U R O P A 06. M ä r z 2 0 1 5 Die Währungen Osteuropas entwickelten sich seit Februar 2014 also kurz vor dem Beginn der russischen Annexion der Krim sehr unterschiedlich.

Mehr

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 5. Juni 2015. DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte

RESEARCH TEAM TAGESBERICHT. 5. Juni 2015. DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RESEARCH TEAM TAGESBERICHT DISCLAIMER & MITTEILUNGEN Bitte lesen Sie den Disclaimer und die Mitteilungen am Ende dieses Berichte RICHTUNG ZEITRAUM STRATEGIE / POSITION EINSTIEGS- LEVEL EUR / USD Kurzfristig

Mehr

Währungsanalyse COT Report FOREX

Währungsanalyse COT Report FOREX Währungsanalyse COT Report FOREX Yen-Daytrader schließen ihre Shortpositionen Dollarindex fällt Jahrestief Europas Arbeitslosenquote steigt auf 9.1 Prozent Machtkampf USA China KW23/2009 Marktgerüchte

Mehr

Newsletter 02/2015 29. Juli 2015

Newsletter 02/2015 29. Juli 2015 Sehr geehrte Optionstrader und -interessenten Im zweiten Exemplar unseres Newsletters wollen wir ein aktuelles Marktthema aufgreifen (Kapitulationsverhalten in einem Rohstoffwert). In Zukunft wird es auch

Mehr

Rückblick und Ausblick

Rückblick und Ausblick Rückblick und Ausblick Woche 2/2012 Freie Ausgabe (leicht gekürzt) US-Arbeitsmarkt hellt sich weiter auf Die positiven Konjunkturzeichen setzen sich in den USA fort. Am Freitag präsentierte sich der Arbeitsmarktbericht

Mehr

Charts zur Marktentwicklung

Charts zur Marktentwicklung Charts zur Marktentwicklung Februar 2015 Kapitalerhalt oder Kaufkrafterhalt? Realzins entscheidet! 8% 7% 6% 5% 4% 3% Realzins 2% 1% 0% -1% 12.92 12.95 12.98 12.01 12.04 12.07 12.10 12.13 0,1% -0,1% Realzins

Mehr

DER-TRADING-COACH.DE NEWSLETTER KW28

DER-TRADING-COACH.DE NEWSLETTER KW28 DER-TRADING-COACH.DE NEWSLETTER KW28 Der neutrale Newsletter für Trader, die sich nicht von den Medien beeinflussen lassen möchten. DISCLAIMER Der Newsletter enthält keine Empfehlungen für Trades, bietet

Mehr

Drescher & Cie Kapitalmarkt-Update. Oberursel, den 5. März 2015

Drescher & Cie Kapitalmarkt-Update. Oberursel, den 5. März 2015 Drescher & Cie Kapitalmarkt-Update Oberursel, den 5. März 2015 Agenda 1. Das große Bild : Perspektiven 2015 und Störfaktoren 2. Ergebnisse der mittelfristigen Trendanalyse Aktienmärkte ( M.A.M.A. ) 3.

Mehr

Die Geldpolitik macht die heißen Marktrisiken kalt - Jetzt erst recht! Robert Halver Leiter Kapitalmarktanalyse Baader Bank AG

Die Geldpolitik macht die heißen Marktrisiken kalt - Jetzt erst recht! Robert Halver Leiter Kapitalmarktanalyse Baader Bank AG Die Geldpolitik macht die heißen Marktrisiken kalt - Jetzt erst recht! 1 Robert Halver Leiter Kapitalmarktanalyse Baader Bank AG Dreifach-Katastrophe in Japan Verschuldung jetzt schon außer Kontrolle 240

Mehr

Kapitalmarkt: Herausforderungen 2007

Kapitalmarkt: Herausforderungen 2007 Kapitalmarkt: Herausforderungen 2007 Swisscanto Asset Management AG Thomas Härter, Chief Strategist Bern, 08.01.2007 Inhaltsverzeichnis 1. Konjunkturaussichten 2. Anleihenmärkte und Währungen 3. Aktienmärkte

Mehr

Die Katastrophe in Japan und der Yen

Die Katastrophe in Japan und der Yen Woche 12/2011 Freie Ausgabe (leicht gekürzt) Die Katastrophe in Japan und der Yen Wenn man darüber nachdenkt, wie sich der Yen auf Grund der Katastrophe in Japan nun entwickeln wird, lohnt ein Blick 16

Mehr

% gg. Euro im Vergleich zum Vormonat (vom 08.09. bis zum 07.10.2014) -0,1 -2,8-1,6 -1,6 -0,8

% gg. Euro im Vergleich zum Vormonat (vom 08.09. bis zum 07.10.2014) -0,1 -2,8-1,6 -1,6 -0,8 Helaba Volkswirtschaft/Research DEVISEN KOMPAKT 8. Oktober 2014 AUTOR Christian Apelt, CFA Telefon: 0 69/91 32-47 26 research@helaba.de REDAKTION Claudia Windt HERAUSGEBER Dr. Gertrud R. Traud Chefvolkswirt/Leitung

Mehr

Indizes Wertentwicklungen in EUR bis zum 31. Dezember 2011 aufsteigend sortiert nach Spalte : 1 Jahr

Indizes Wertentwicklungen in EUR bis zum 31. Dezember 2011 aufsteigend sortiert nach Spalte : 1 Jahr Ausdruck vom 13.01.2012 Seite 1 2010 2009 2008 2007 1 Jahr 1 BSE 30 (Indien) 32,42 % 80,59 % -59,14 % 47,49 % -35,78 % 2 ISE 100 37,05 % 93,45 % -62,05 % 53,55 % -35,68 % 3 MSCI India 30,81 % 99,44 % -63,07

Mehr

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015

Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015 Der aktuelle Zins-,Aktien-,Devisenmarktreport November 2015 Hauptszenario (hohe Negativszenario (niedrige Positivszenario (geringe Beschreibung Aktuelles Kapitalmarktumfeld Europäische Zentralbank stellt

Mehr

Von der Niedrig- zur Negativzins-Welt

Von der Niedrig- zur Negativzins-Welt Von der Niedrig- zur Negativzins-Welt Wellenreiter-Kolumne vom 02. November 2014 Ein Hypothekendarlehen mit 10jähriger Laufzeit ist in Japan für 1,3 bis 1,5 Prozent zu haben. Daran hat sich in den letzten

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA NOVEMBER 214 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Der ETF-Markt in Europa konnte im Oktober 214 nach der kurzzeitigen Schwäche im Vormonat wieder zulegen; die Nettomittelzuflüsse betrugen insgesamt 6,1 Milliarden

Mehr

ifo Weltwirtschaftsklima etwas besser

ifo Weltwirtschaftsklima etwas besser 1 ifo Weltwirtschaftsklima etwas besser Wie das Münchener ifo-institut am Donnerstag mitteilte, hellt sich das Weltwirtschaftsklima im ersten Quartal des Jahres leicht auf. Der Indexwert liegt nach 78,7

Mehr

Charts zur Marktentwicklung

Charts zur Marktentwicklung Charts zur Marktentwicklung Januar 2015 Kapitalerhalt oder Kaufkrafterhalt? Realzins entscheidet! 8% 7% 6% 5% 4% 3% Realzins 2% 1% 0% -1% 12.92 12.95 12.98 12.01 12.04 12.07 12.10 12.13-0,3% 0,0% Realzins

Mehr

Drescher & Cie Kapitalmarkt-Update. Oberursel, den 11. Dezember 2013

Drescher & Cie Kapitalmarkt-Update. Oberursel, den 11. Dezember 2013 Drescher & Cie Kapitalmarkt-Update Oberursel, den 11. Dezember 2013 Agenda 1. Basisszenario 2013 und Ausblick 2014 2. Empfehlungs-Leitlinien 2014 3. Ergebnisse der mittelfristigen Trendanalyse Aktienmärkte

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA FEBRUAR 215 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Der ETF-Markt in Europa konnte im Januar 215 einen neuen 3-Jahres-Rekord erreichen. Die Nettomittelzuflüsse betrugen 1,9 Milliarden Euro und lagen damit um 5%

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA SEPTEMBER 214 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Die Netto-Mittelzuflüsse auf dem europäischen ETF-Markt zeigten auch im August 214 einen positiven Trend; sie beliefen sich auf insgesamt sechs Milliarden Euro

Mehr

Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt? 16. März 2015, Marc Brütsch Chief Economist Swiss Life

Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt? 16. März 2015, Marc Brütsch Chief Economist Swiss Life Kredit in Schweizer Franken: Und was jetzt? 16. März 2015, Marc Brütsch Chief Economist Swiss Life «Ein gutes Verständnis der schweizerischen Geldpolitik ist für Kreditnehmer und Kreditgeber von Frankenkrediten

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA JANUAR 215 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Der ETF-Markt in Europa konnte im Jahr 214 weiter zulegen; die Nettomittelzuflüsse betrugen insgesamt 44,8 Milliarden Euro und erreichten damit ein 3-Jahres-Hoch.

Mehr

Sonderthema. Investmentstrategie. November 2014

Sonderthema. Investmentstrategie. November 2014 Investmentstrategie Sonderthema November 2014 Thema des Monats: Gute Aussichten für europäische Gewerbeimmobilien Mieten an den meisten Standorten im Aufwärtstrend Europäischer Gewerbeimmobilienmarkt am

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA AUGUST 215 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Der europäische ETF-Markt konnte im Juli 215 seinen positiven Trend fortsetzen. Die Nettomittelzuflüsse betrugen 7,8 Milliarden Euro, nach ebenfalls positiven Flüssen

Mehr

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten

Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Zur Lage der Unternehmensfinanzierung 28. Februar 2013 Insgesamt verhaltende Nachfrage bei gutem Zugang zu Firmenkrediten Das Jahr 2012 endete mit einem konjunkturell schwachen Quartal, im laufenden Jahr

Mehr

Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864. Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort

Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864. Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort Niedersächsischer Landtag 17. Wahlperiode Drucksache 17/1864 Kleine Anfrage zur schriftlichen Beantwortung mit Antwort Anfrage des Abgeordneten Dr. Stephan Siemer (CDU), eingegangen am 22.07.2014 Wie haben

Mehr

D e Ent n w t icklun u g n g de d r Ka K pi p ta t lmä m rkte t - Be B richt h t de d s Fo F n o d n s d ma m na n ge g rs I

D e Ent n w t icklun u g n g de d r Ka K pi p ta t lmä m rkte t - Be B richt h t de d s Fo F n o d n s d ma m na n ge g rs I Allianz Pensionskasse AG Quartalsbericht 02/2015 VRG 14 / Sub-VG 2 (ehem. VRG 14) Stand 30.06.2015 Die Entwicklung der Kapitalmärkte - Bericht des Fondsmanagers I 1. Quartal 2015 Der Start der Anleihekäufe

Mehr

Rückblick und Ausblick

Rückblick und Ausblick Rückblick und Ausblick Woche 45/2011 Freie Ausgabe (leicht gekürzt) Kaum Verbesserung im US-Arbeitsmarkt Die amerikanische Arbeitslosenquote ist auf 9,0 Prozent gesunken. Das geht aus den am Freitag veröffentlichten

Mehr

Privatanleger sehen Schuldenkrise nicht gelöst

Privatanleger sehen Schuldenkrise nicht gelöst 12. Dezember 2013 DZ BANK AG Deutsche Zentral- Genossenschaftsbank Pressestelle Privatanleger sehen Schuldenkrise nicht gelöst Privatanleger mit mehr Börsen-Optimismus, aber ohne Euphorie / Risiken durch

Mehr

INFORMATIONEN FÜR PRESSE, FUNK UND FERNSEHEN

INFORMATIONEN FÜR PRESSE, FUNK UND FERNSEHEN INFORMATIONEN FÜR PRESSE, FUNK UND FERNSEHEN Ihr Ansprechpartner Björn Cukrowski E-Mail bjoern.cukrowski@coburg.ihk.de Tel. 09561/74 26-27 Datum 10.10.2014 IHK-Konjunkturumfrage zum Herbst 2014: Weiterhin

Mehr

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 24: Oktober 2012. Inhaltsverzeichnis

DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten. Ausgabe 24: Oktober 2012. Inhaltsverzeichnis DirektAnlageBrief Der Themendienst für Journalisten Ausgabe 24: Oktober 2012 Inhaltsverzeichnis 1. In aller Kürze: Summary der Inhalte 2. Zahlen und Fakten: Fremdwährungskonten immer beliebter 3. Aktuell/Tipps:

Mehr

Was ist los an den Finanzmärkten?

Was ist los an den Finanzmärkten? Was ist los an den Finanzmärkten? Erlen, 27. Oktober 2011 Karel E. Ehmann Leiter Portfolio Management Thurgauer Kantonalbank Aktuelle Rahmenbedingungen der Märkte Konjunkturmotor stottert aber läuft noch.

Mehr

Wirtschaft & Finanzen

Wirtschaft & Finanzen Konjunktur In Deutschland ist die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal erwartungsgemäß um 0,4% gestiegen. Neben dem Konsum hat der Außensektor wieder deutlicher zum Wachstum beigetragen. Die Frühindikatoren

Mehr

Kaufmanns Casino ARTUR WUNDERLE DER F INANZ BERATER

Kaufmanns Casino ARTUR WUNDERLE DER F INANZ BERATER Herzlich willkommen im Kaufmanns Casino ARTUR WUNDERLE DER F INANZ BERATER Das Thema 2 Unser Referent Andreas Rau staatl. gepr. Betriebswirt CeFM, EFA Prokurist Andreas Rau (36) ist seit Juli 2007 als

Mehr

Tradematiker Handelstagebuch

Tradematiker Handelstagebuch vom 03. Oktober 2013 06:19 Uhr Der im Moment die Märkte belastende US-Haushaltsstreit hatte sich ja bereits im Vorfeld angekündigt, doch ging ein jeder davon aus, dass es hier am Ende doch zu einer raschen

Mehr

Kleinunternehmer am stärksten betroffen von Kreditverknappung

Kleinunternehmer am stärksten betroffen von Kreditverknappung Wien 1. August 2014 Pressemitteilung Kreditvergabe bei G7 stagniert Kredite an Schwellenländer immer noch steigend Kleinunternehmer am stärksten betroffen von Kreditverknappung Die Kreditvergabe im Privatsektor

Mehr

Weekly News. www.bellerivebanking.ch

Weekly News. www.bellerivebanking.ch Weekly News Woche 29 / 13. Juli 2015 www.bellerivebanking.ch untergewichtet neutral übergewichtet Liquidität Anleihen Staatsanleihen Besicherte Anleihen Corporate Bonds Total Wandelanleihen Aktien Schweiz

Mehr

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA

AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA AUGUST 214 AKTUELLE ETF-TRENDS IN EUROPA Die Netto-Mittelzuflüsse auf dem europäischen ETF-Markt erreichten im Juli 214 mit insgesamt 7,3 Milliarden Euro einen neuen 1-Jahres-Rekord, seit Jahresbeginn

Mehr

Rohstoff-Superzyklus am Ende?

Rohstoff-Superzyklus am Ende? Rohstoff-Superzyklus am Ende? Umfragen unter Fonds-Managern bieten im Hinblick auf Extrempositionierungen interessante Erkenntnisse. So auch die Daten der globalen Fondsmanagerumfrage von BoA/Merrill Lynch.

Mehr

Quartalsbericht 01/2012 VRG 14

Quartalsbericht 01/2012 VRG 14 Allianz Pensionskasse AG Quartalsbericht 01/2012 VRG 14 Stand 31.03.2012 Die Entwicklung der Kapitalmärkte - Bericht des Fondsmanagers 1. Quartal 2012 Die beiden 3-jährigen Refinanzierungstender der EZB

Mehr

Allianz Invest Quarterly 01/2014

Allianz Invest Quarterly 01/2014 Allianz Invest Quarterly 01/2014 Fortsetzung des Bullenmarktes in 2014 Martin Bruckner Vorstandsmitglied Allianz Investmentbank AG Chief Investment Officer der Allianz Gruppe in Österreich Mag. Christian

Mehr

Der Anleger im Spannungsfeld von langfristigen Renditen, kurzfristigen Verwerfungen und der Inflationsdrohung

Der Anleger im Spannungsfeld von langfristigen Renditen, kurzfristigen Verwerfungen und der Inflationsdrohung Der Anleger im Spannungsfeld von langfristigen Renditen, kurzfristigen Verwerfungen und der Inflationsdrohung Prof. Dr. Erwin W. Heri Universität Basel und Swiss Finance Institute, Zürich Die Finanzmärkte

Mehr

AAA Asset Allocation Advice GmbH Rück- und Ausblick Q3 2011. Für die Investoren, Kunden und eingeladenen Gäste der Berater

AAA Asset Allocation Advice GmbH Rück- und Ausblick Q3 2011. Für die Investoren, Kunden und eingeladenen Gäste der Berater AAA Asset Allocation Advice GmbH Rück- und Ausblick Q3 2011 Für die Investoren, Kunden und eingeladenen Gäste der Berater Erfolgsfaktoren, die unser Handeln bestimmen Unabhängigkeit Bei der Analyse von

Mehr

Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven

Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven November 2010 Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven Deutsche Wirtschaft in hervorragender Stimmung... Die Stimmung der Unternehmen hält sich weiter besonders gut, wie der Ifo-Geschäftsklima-Index

Mehr