Übersetzen mit Stil ein unmögliches Ziel?

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1 Übersetzen mit Stil ein unmögliches Ziel? Cathrine Fabricius-Hansen 1. Angleichendes und verfremdendes Übersetzen in stilistischem Zusammenhang In der Übersetzungstheorie werden adaptierendes (angleichendes, eindeutschendes) und verfremdendes Übersetzen als zwei Grundstrategien des Übersetzens unterschieden. 1 Es sind Strategien, die oder deren Ergebnisse in ihren jeweiligen extremen Erscheinungsformen leicht erkennbar, aber selten anzutreffen sind; in Wirklichkeit haben wir es natürlich mit einer Skala der Anpassung bzw. Verfremdung zu tun, so daß konkrete Übersetzungen ('Translate') mehr oder weniger angleichend bzw. mehr oder weniger verfremdend erscheinen, und zwar relativ zu einer u.a. zeitlich bestimmten Varietät der Zielsprache. Die Gegenüberstellung zwischen anpassendem und verfremdendem Übersetzen scheint in erster Linie mit Bezug auf den Wortschatz (z.b. kulturspezifische Begriffe), Redeweisen u.ä. getroffen worden zu sein. Sie ist jedoch auch für den syntaktisch-stilistischen Bereich relevant und wirft hier u.a. folgende Fragen auf: (i) Handelt es sich bei den erwähnten Strategien tatsächlich immer um echte Alternativen? Das heißt, inwieweit kann der Übersetzer frei wählen? (ii) Was steuert die Wahl zwischen den beiden Verfahren, sofern eine Wahlmöglichkeit überhaupt vorliegt? (iii) Was besagt der Unterschied auf syntaktischer Ebene, etwa im Bereich der Wortstellung und des Satzbaus? Die Aktualität dieser Fragen läßt sich beispielsweise anhand der beiden folgenden Zitate veranschaulichen. Das erste Zitat ist einem in der dänischen Wochenzeitung 1 Vgl. z.b. Koller (1992: 52, 234f.). 1

2 Weekendavisen erschienenen Artikel "Hvad er højest, Rundetårn eller et tordenskrald?" 2 entnommen, in dem der Verfasser als Mitglied der zuständigen EU- Kommission darlegt, welche Kriterien der Vergabe des von der EU gestifteten Aristeion-Übersetzerpreises "für eine hervorragende [europäische] Übersetzung eines wichtigen zeitgenössichen literarischen Werkes zugrundeliegen. Opmuntret af dette indledende blodbad begav juryen sig ud i en principiel diskussion af, hvordan man kan kende en god oversættelse, udover altså at der ikke må være for mange fejl i den. Et vigtigt punkt, som denne jury var enig om, var, at oversættelselsen bør være ligeså normal eller ligeså særpræget på sit eget sprog som originalen er det på sit. Det er et krav, som ikke altid lader sig honorere, men som i praksis betyder, at man gerne vil have, at oversættelsen så vidt muligt fremtræder, som om den var født på sit eget sprog, og at man ser med umilde øjne på oversættelser der er så præget af originalsprogets f.eks. sætningsbygning eller stående vendinger, at de virker unødigt aparte i forhold til oversættelsessproget. 3 [Hervorhebung von mir] (Thomas Harder in Weekendavisen Februar 1995) Es wird hier im Hinblick auf die sprachliche Gestaltung, den Stil, für ein maximal adaptierendes Verfahren plädiert, indem verlangt wird, daß dem Zieltext die fremde Herkunft soweit möglich nicht anzusehen ist. Der Verfasser des zweiten Zitats aus einer in der norwegischen Wochenzeitung Morgenbladet erschienenen Rezension einer norwegischen Übersetzung von Kants Kritik der Urtheilskraft scheint demgegenüber dem verfremdenden Verfahren einen etwas größeren Spielraum zu lassen; ganz eindeutig ist die Aussage, der Übersetzer habe die Eigenart des Kantschen Textes bewahrt, allerdings nicht. 2 'Was ist höher/lauter, der Runde Turm [ein 36 Meter hoher Turm in Kopenhagen] oder ein Donnerschlag?' 3 'Von diesem Blutbad ermuntert ließ sich die Jury auf eine grundsätzliche Diskussion ein, wie eine gute Übersetzung zu erkennen sei, abgesehen davon, daß sie nicht allzu viele Fehler enthalten solle. Ein wichtiger Punkt, in dem sich diese Jury einigen konnte, war, daß die Übersetzung ebenso "normal" oder ebenso auffällig in ihrer eigenen Sprache sein sollte wie das Original in seiner. Diese Forderung, die sich nicht immer erfüllen läßt, bedeutet in der Praxis, daß gewünscht wird, daß die Übersetzung soweit möglich den Anschein erweckt, als sei sie in ihrer eigenen Sprache "geboren", und daß man ungern Übersetzungen sieht, die z.b. vom Satzbau oder von festen Wendungen der Ausgangssprache so stark geprägt sind, daß sie im Verhältnis zur Zielsprache unnötig eigenartig wirken.' (Der Leser möge selber beurteilen, wo auf der Skala Adaption-Verfremdung diese von mir vorgenommene Übersetzung des Zitats anzusiedeln ist.) 2

3 Pax Forlags oversettelse [af Kants Kritik der Urteilskraft] representerer kun et utvalg, men estetikkdelen som er oversatt, er i seg selv et massivt løft. Oversetteren Espen Hammer har utført en profesjonell job. Etter mitt skjønn har har han ikke bare lykkes med å overføre en meget komplisert tekst til norsk, men han har også bevart Kants stil og skrivemåte slik at tekstens egenart blir ivaretatt. 4 [Hervorhebung von mir] (Ståle Finke in Morgenbladet juni 1995) Im folgenden soll nun die hier angeschnittene Thematik der syntaktisch-stilistischen Anpassung bzw. Verfremdung mit Bezug auf die Übersetzung aus dem Deutschen ins Norwegische konkretisiert werden. Im Abschnitt 2 wird die Relevanz der Textsorte für die Wahl der Übersetzungsstrategie kurz erörtert, anschließend wird der Unterschied zwischen syntaktisch-stilistischer Anpassung und Nicht-Anpassung bei der Übersetzung deutscher Sachprosatexte ins Norwegische exemplarisch veranschaulicht (Abschnitt 2); im letzten, umfangreichsten Abschnitt wird die Fragestellung schließlich etwas ausführlicher mit Bezug auf die Übersetzung literarischer Kunstprosa diskutiert, und zwar ganz konkret anhand der norwegischen Übersetzung von Robert Musils Roman Der Mann ohne Eigenschaften Relevanz der Textsorte Es leuchtet ein, daß die Textsorte eines zu übersetzenden Textes, die sich ihrerseits u.a. durch die primäre Funktion des Textes bestimmt, ceteris paribus die Wahl des Verfahrens in entscheidender Weise beeinflußt. Betrachten wir einerseits das, was man neutrale Sachprosa nennen könnte, d.h. Sachtexte mit primär informativer oder handlungssteuernder Funktion, bei denen die Vermittlung des Inhalts oder genereller: der 'Botschaft' die Hauptsache ist und formal bedingte ästhetische Aspekte keine oder nur im negativen Sinne eine Rolle spielen, insofern als der sprachliche Ausdruck kein Störfaktor sein darf. Unter der 4 'Die im Pax Verlag erschienene Übersetzung [von Kants Kritik der Urteilskraft] bietet nur eine Auswahl, aber schon der übersetzte Ästhetik-Teil stellt eine große Leistung dar. Der Übersetzer Espen Hammer hat professionelle Arbeit geleistet. Nach meinem Ermessen ist es ihm nicht nur gelungen, einen sehr komplizierten Text ins Norwegische zu übertragen, er ist auch Kants Stil und Schreibweise treu geblieben, so daß die Eigenart des Textes erhalten bleibt.' 5 Norw. Übersetzung von Ole Michael Selberg. Mannen uten egenskaper. Bd. 1ff. Oslo 1990ff.: Solum. 3

4 Voraussetzung, daß eine funktional adäquate Übersetzung gewünscht wird, ist natürlich bei solchen Texten ein angleichendes, stilistische Adäquatheit sicherndes Verfahren sinnvoll. Es muß z.b. beim Übersetzen eines sprachlich unauffälligen informativen und/oder argumentativen Sachprosatextes im typischen Fall eben vor allem darum gehen, die Information bzw. Argumentation präzise wiederzugeben, und zwar so, daß auch zielsprachliche Leser sich an der Sprache selber nicht stören. Folglich muß der Zieltext den Stilnormen angepaßt werden, die in der Zielsprache - oder richtiger: in der betreffenden Sprachgemeinschaft - für Texte der betreffenden Sorte herrschen: "Für die Sachtextübersetzung gilt die Forderung nach sprachlich-stilistischer Adäquatheit. [ ] Sprachlich-stilistische Aäquatheit bezieht sich erstens auf grammatische Korrektheit und zweitens auf die Einhaltung der für die betreffenden Texte geltenden sprachlich-stilistischen Gebrauchsnormen." (Koller 1992: 286). Solche Normen oder Regularitäten sind wiederum primär quantitativ bestimmt, durch die Häufigkeit, mit der bestimmte Erscheinungen, die eine Wahl zwischen Ausdrucksalternativen repräsentieren, in Texten der betreffenden Sorte tendenziell vorkommen. 6 Stilistische Adäquatheit heißt bei der Übersetzung solcher Texte m.a.w., daß der Zieltext sich zu den zielsprachlichen Textkonventionen möglichst so verhalten sollte wie der Ausgangstext zu den ausgangssprachlichen; verfremdendes Übersetzen ist funktional unangemessen, weil die Verfremdung zielsprachliche Leser und Leserinnen von der Hauptsache der primären 'Botschaft' des Textes ablenken kann. Das Prinzip der maximalen stilistischen Angleichung läßt sich jedoch nicht so leicht befolgen bei Sachprosatexten, die in einem sehr persönlichen Stil abgefaßt sind; denn für Normabweichungen in der Ausgangssprache wird es oft keine so klaren Entsprechungen oder Orientierungsmuster in der Zielsprache geben. Und noch problematischer wird es natürlich bei dem anderen Extrem, den literarischen 6 Siehe dazu z.b. Fabricius-Hansen (1995). Dies schließt natürlich eine entsprechende explizite, präskriptive Normierung nicht aus; faktische Normen gibt es aber auch ohne Normierung, während umgekehrt präskiptive Sprachnormen, die in der Praxis nicht befolgt werden, keine sprachliche Existenz besitzen. Auf die Frage, wie faktische Stilnormen, auf denen die stilistische 'Kompetenz' und Stilbewertungen der Sprachteilhaber basieren, sich objektiv nachweisen lassen, kann hier nicht eingegangen werden. Siehe dazu vor allem Biber (1988). 4

5 Kunstprosatexten, deren Zweck und Wirkung wesentlich mit ihrer sprachlichen Gestaltung zusammenhängen und für deren Bewertung auch ästhetische Kriterien mehr oder weniger stark zum Tragen kommen. 7 Je kunstvoller, stilistisch markanter und sprachspielerischer der Ausgangstext geschrieben ist und je weiter die Strukturmöglichkeiten und Stilkonventionen der beiden Sprachen bzw. Sprachgemeinschaften auseinanderliegen, um so unmöglicher erscheint die Vorstellung eines stilistisch adaptierenden Übersetzungsverfahrens im strengen Sinne. Der Mann ohne Eigenschaften dürfte ziemlich weit oben auf dieser Skala anzusiedeln sein. Bevor ich (im Abschnitt 4) auf die Übersetzung dieses Romans eingehe, sollen jedoch einige wichtige Aspekte der syntaktisch-stilistischen Anpassung bei der Übersetzung deutscher Sachprosatexte an ein paar Beispielen erörtert werden. 3. Aspekte der Übersetzung deutscher Sachprosa ins Norwegische Allem Anschein nach ist die neutrale Sachprosa des heutigen Norwegisch in ihrer typischen Ausprägung im Vergleich zur deutschen durch relativ große syntaktische Einfachheit gekennzeichnet, d.h. durch eine 'horizontale', ziemlich stark parataktische Struktur und geringe hypotaktische Tiefe auf (Gesamt-)Satz- wie auf Satzgliedebene. 8 Es handelt sich dabei zweifellos weitgehend um echte Sprachgebrauchsunterschiede, die sich nicht auf strukturelle Unterschiede zwischen den beiden Sprachen zurückführen lassen, sondern historisch-kulturell zu erklären sind. Darüber hinaus unterscheiden Deutsch und Norwegisch sich strukturelltypologisch in einer Weise voneinander, die für die Informationsstrukturierung oder 'Informationsverpackung' auf Satzebene schwerwiegende Konsequenzen hat, ähnlich wie Doherty in mehreren Publikationen für das Sprachenpaar Deutsch-Englisch 7 Hinter der Gegenüberstellung von 'neutraler Sachprosa' und 'literarischer Kunstprosa' verbergen sich in Wirklichkeit mindestens zwei Gegensätze (Koller 1992: 272ff.): Sachtexte vs. Fiktivtexte einerseits und neutrale, nicht formorienterte (Gebrauchs-)Prosa vs. (formorientierte) Kunstprosa andererseits. Vgl. Trivialliteratur und kunstvolle Sachprosa als Beispiele für nicht-formorienterte Fiktionsprosa und formorienterte Sachprosa. 8 Siehe zu dieser Annahme und Möglichkeiten ihrer Überprüfung Fabricius-Hansen/Solfjeld (1994), Fabricius-Hansen (1995), Solfjeld (1996). 5

6 dargelegt hat. 9 Das Deutsche ist durch sog. Linksdirektionalität (Rechtsperipherität) des Verbs gekennzeichnet, insofern Objekte etc. grundsätzlich vor dem regierenden Verb stehen, dieses also, wenn infinit oder im Nebensatz realisiert, am Ende (rechtsperipher) steht und von rechts nach links regiert; außerdem werden die grammatischen Funktionen (Subjekt, Objekt) primär durch den morphologischen Kasus signalisiert, so daß die Satzgliedstellung ansonsten weitgehend für semantische und pragmatische Zwecke, darunter eben Zwecke der Informationsstrukturierung, zur Verfügung steht. Norwegisch hingegen ist eine morphologisch arme rechtsdirektionale (linksperiphere) Sprache, in der grammatische Funktionen primär positionell signalisiert werden. Andererseits sind Deutsch und Norwegisch beide im Unterschied zum Englischen sog. Verb-Zweit-Sprachen: Das finite Verb erscheint in deklarativen Hauptsätzen an zweiter Stelle, so daß das Subjekt nach dem finiten Verb stehen muß (sog. Inversion), wenn ein anderes Satzglied in die Topikposition am Satzanfang, d.h. ins sog. Vorfeld, gerückt wird. In unserem Zusammenhang interessieren vor allem folgende Auswirkungen der deutsch-norwegischen Strukturunterschiede: (i) Das Subjekt kann im Deutschen zum Zwecke der Fokussierung (Rhematisierung) ziemlich weit hinten im Satz stehen und dabei u.a. einem Objekt nachfolgen; dies ist im Norwegischen ausgeschlossen. (ii) Freie (lokale, temporale- kausale, ) Adverbiale haben im Deutschen ihren normalen Platz im sog. Mittelfeld, d.h. vor dem übergeordneten Verb in der kanonischen Verb-Letzt-Position; im Norwegischen hingegen lassen sich solche Adverbiale vor oder nach dem Verb unterbringen. Sind mehrere valenzfreie Satzglieder vorhanden, wird demnach im Deutschen das Mittelfeld aufschwellen wie in (1a) 10, während die Informationen im Norwegischen auf Positionen vor und nach dem Verb verteilt werden können wie in (1b-c); eine Häufung von Adverbialen vor dem Verb wie in (1d) wirkt eher schwerfällig. 1a daß Ulrich einige Jahre vorher gleichwohl aus unbekannten Gründen das Studium gewechselt hatte. 1b at Ulrik likevel hadde skiftet studium noen år før av ukjente grunner. 9 Siehe z.b. Doherty (1996) und Macheiner (1991, 1995) mit weiteren Hinweisen. Zur typologischen Charakterisierung des Deutschen siehe auch Askedal (1996). 10 Von der sog. Ausklammerung als einer markierten zusätzlichen Möglichkeit im Deutschen wurde hier abgesehen. Vgl. zur Stellung der Adverbiale auch Macheiner (1991: 69ff.). 6

7 1c at Ulrik likevel av ukjente grunner hadde skiftet studium noen år før. 1d at Ulrik likevel noen år før av ukjente grunner hadde skiftet studium. In Übereinstimmung mit dem Direktionalitätsunterschied auf Satzgliedebene scheint das Deutsche generell eine linkslastige Informationsverteilung, d.h. eine Häufung von Informationen vor dem Kern einer Phrase besser zu tolerieren als das Norwegische, das eher einen Informationsausbau rechts vom Kern bevorzugt. So wird auch das Vorfeld im Deklarativsatz in deutschen Sachtexten anscheinend tendenziell stärker ausgebaut als in norwegischen; und charakteristisch ist vor allem der vergleichsweise stärkere pränominale Ausbau ('Linkserweiterung') der Substantivgruppe im Deutschen (s. unten). 11 Stark ausgebaute Vorfelder und umfangreiche, pränominale Attribuierungen 'passen' eben im Hinblick auf erforderliche Verarbeitungsstrategien zu der Satz- oder Verbalklammer des Deutschen, laufen aber der vorherrschenden Rechtsdirektionalität im Norwegischen zuwider. 12 Gehen wir von den hier angedeuteten stilistischen Kontrasten zwischen der heutigen deutschen und der heutigen norwegischen neutralen Sachprosa aus, so wird ein syntaktisch-stilistisch angleichendes Übersetzungsverfahren im typischen Fall u.a. folgende Typen von Abweichungen gegenüber der Vorlage verlangen: Reduktion von komplexen (Gesamt-)Sätzen mit vielen und tief eingebetteten Nebensätzen; Reduktion oder Auflösung ('Sententialisierung', 'Verbalisierung' 13 ) von komplexen umfangreichen Nominalphrasen; Änderung der Satzgliedstellung u.dgl. zum Zweck einer dem Norwegischen angemessenen Informationsstrukturierung (Thema-Rhema-, Fokus-Hintergrund- Struktur etc.), darunter Entlastung der 'Satzmitte' und Reduktion stark linkslastiger Vorfelder. Anpassungsstrategien dieser Art wurden bei der Übersetzung des untenstehenden deutschen Textes es handelt sich um einen in einer Fachzeitschrift erschienenen 11 Siehe Fabricius-Hansen/Solfjeld (1994: 27ff., 54ff.); vgl. auch Ditlevsen (1996). 12 Siehe hierzu auch die interessanten Überlegungen bei Hawkins (1994: 342ff.). 13 Siehe Solfjeld (1996). 7

8 sprachwissenschaftlichen Aufsatz ins Norwegische verwendet. (Die einzelnen Sätze sind hier der Übersichtlichkeit wegen getrennt; in der Vorlage gehören sie zum selben Absatz.) Kommentare: (a) Im zweiten Satz wurde das (in eckigen Klammern stehende) vorangestellte erweiterte Partizipialattribut der unterstrichenen Substantivphrase mit einem Relativsatz übersetzt, und die ganze Substantivphrase, die im Ausgangstext die Satzmitte aufschwellen läßt, ist im norwegischen Satz als Subjekt im Vorfeld untergebracht. Zurückübersetzt lautet dieser Satz: Der Streit, den L.J. angezettelt hat, handelt sich oberflächlich betrachtet darum, wie [ ]. (b) Damit nun die im Ausgangtext vorhandene syntaktische Parallelität zwischen dem zweiten und dem dritten Satz, die mit der Vorfeldkontrastierung Oberflächlich betrachtet Tatsächlich aber zusammenhängt, nicht zerstört wird, müssen entsprechende Umstellungen auch im zweiten Satz vorgenommen werden. Zurückübersetzt: Aber die Frage, die gestellt wird, ist in Wirklichkeit, nach welcher Methodik [ ]. (c) Im vierten Satz wurde die sehr kompakte unterstrichene Substantivphrase aufgelöst und teilweise sententialisiert. Zurückübersetzt: [ ] keine Einigkeit darüber, welcher Typ Wissenschaftlichkeit gefordert werden soll und nach welchen Kriterien sie beurteilt werden soll. 8

9 (2) Es gibt Qualitätsunterschiede in jeder Disziplin, so auch in der Sprachwissenschaft. Oberflächlich betrachtet geht es [bei dem von Ludwig Jäger (1993) angezettelten] Streit a darum, ob die Sprachwissenschaft immer schlechter oder im Gegenteil immer besser wird. Tatsächlich aber b handelt es sich eher um die Frage, nach welcher Methodik und in welchem wissenschaftstheoretischen Kontext Sprachwissenschaft angemessen betrieben werden soll. Wie in anderen Bereichen der komplexen Kognitions- und Kulturwissenschaften gibt es keinen Konsens über Typus und Urteilskriterien der zu fordernden] Wissenschaftlichkeit c. Det finnes kvalitetsforskjeller innen alle disipliner, også innen språkvitenskapen. Den debatten som Ludwig Jäger (1993) har startet a, dreier seg overfladisk sett om hvorvidt språkvitenskapen stadig går tilbake eller om den tvertimot stadig gjør fremskritt. Men det spørsmål som reises, er i virkeligheten b etter hvilken metode og i hvilken vitenskapsteoretisk kontekst det er mest hensiktsmessig å drive språkvitenskap. Som det er tilfelle innen andre grener av de komplekse kognisjons- og kulturvitenskaper, er det ingen enighet om hvilken type vitenskapelighet som skal kreves og hvilke kriterier den skal bedømmes etter c. Stattdessen gibt es mit gutem Grund unterschiedliche Wissenschaftssichten und Wissenschaftsstile. Sichten und Stile, die von den eigenen abweichen, als schlechte Wissenschaft abzuqualifizieren d, ist zwar beliebt, aber unangemessen e. (Aus: Helmut Schnelle, Welcher Sprachwissen- schaft auf der Spur? ein Plädoyer für größere Klarheit und Toleranz. Zeitschrift für Sprachwissenschaft 13 (1994), ) I stedet finner vi av gode grunner forskjellige vitenskapssyn og forskjellige vitenskapelige stilarter. Det er populært å avfeie syn og stilarter som avviker fra ens egne d, som dårlig vitenskap. Men det er ikke hensiktsmessig e. (Übersetzung von CFH) (d-e) Im letzten Satz schließlich wurde die Linkslastigkeit des Vorfeldes durch Extraponierung der Infinitivkonstruktion (nach rechts) radikal reduziert. Dies machte wiederum eine Verselbständigung (Sententialisierung) des Kontrastprädikats aber unangemessen nötig, da die Kontrastierung sonst den Nachdruck verlieren würde, den ihr im Ausgangstext die Schlußstellung verleiht. Zurückübersetzt: Es ist beliebt, 9

10 Sichten und Stile, die von den eigenen abweichen, als schlechte Wissenschaft abzuqualifizieren. Aber es ist nicht angemessen. Bei einem syntaktisch-stilistisch nicht-angleichenden Übersetzungsverfahren wird im Hinblick auf die obenerwähnten Parameter möglichst wenig von der Vorlage abgewichen. 14 Der so entstehende norwegische Text wird stilistisch mehr oder weniger stark auffallen, irgendwie fremdartig oder altmodisch wirken und norwegischen Lesern von heute vermutlich schwerfälliger oder eigenartiger erscheinen, als der Ausgangstext Lesern der Ausgangssprache vorkommt. Als Beispiel mag die Übersetzung der folgenden komplexen Periode (3) aus Hannah Arendts Vita Activa dienen. 14 Dabei fragt sich hier natürlich, wann ein durch verfremdendes Übersetzen entstandener Zieltext aufhört, ein akzeptabler zielsprachlicher Text zu sein. 10

11 (3) Die Organisation der Polis, deren physischer Bestand durch die Stadtmauer und deren geistiges Gesicht durch das Gesetz gegründet und festgelegt ist (nämlich um zu verhindern, daß diese einmalige Physiognomie sich in der Folge der Generationen zur Unkenntlichkeit verändert), ist ihrem Wesen nach ein organisiertes Andenken, in dem aber, im Unterschied zu dem, was wir von den Römern her unter Erinnerung verstehen, das Vergangene nicht als Vergangenes durch das Kontinuum der Zeit hindurch mit dem Bewußtsein eines zeitlichen Abstands erinnert wird, sondern unmittelbar, in zeitlich nicht veränderlicher Gestalt, in einer immerwährenden Gegenwärtigkeit gehalten wird. (Aus: Hannah Arendt: Vita activa. Oder vom tätigen Leben. München 1960, S. 191) A Polis, hvis fysiske eksistens var tuftet på bymuren og hvis åndelige fremtoning var fastlagt av loven (for å forhindre at denne enestående fysiognomien skulle forandre sig til det uigjenkjennelige i generasjonenes løp), er i sitt vesen et organisert minne hvor det forgjengelige imidlertid, til forskjell fra det vi etter romerne forstår som erindring, ikke blir husket med en bevissthet om avstanden i tid, som noe som har gått tapt gjennom tidens løp, men snarere holdes fast som noe umiddelbart, i en form som er uforanderlig overfor tiden, i evig samtidighet. B Polis fysiske eksistens var altså tuftet på bymuren, og dens åndelige fremtoning var fastlagt av loven (for å forhindre at denne enestående fysiognomien skulle forandre sig til det uigjenkjennelige i generasjonenes løp). I sitt vesen er polis et organisert minne, men til forskjell fra det vi etter romerne forstår som erindring, blir det forgjengelige her ikke husket med en bevissthet om avstanden i tid, som noe som har gått tapt gjennom tidens løp, det holdes snarere fast som noe umiddelbart, i en form som er uforanderlig overfor tiden, i evig samtidighet. (Übersetzung von Christian Janss) Unter A ist der Ausgangssatz analog 15 mit einem einzigen komplexen Satzgefüge wiedergegeben, was die Verwendung des eher veralteten genitivischen Relativpronomens hvis als Ensprechung des (doppel unterstrichenen) attributiven Genitivs deren im (gepünktelten) Relativsatz der Vorlage voraussetzt. Dieser umfangreiche und komplex gebaute nicht-restriktive Relativsatz modifiziert das 15 Siehe zu diesem Terminus Macheiner (1995: 22, 293), die unter Analogie formal-syntaktische Gleichheit zwischen Ausgangs- und Zieltext versteht und die Bezeichnung Äquivalenz für formalsyntaktische Übereinstimmung reserviert. 11

12 Satzsubjekt im Vorfeld und reißt dadurch den (fettgedruckten) Hauptsatz auseinander. Die Übersetzung unter B ist dem norwegischen 'Normalstil' insofern besser angepaßt, als sie aus zwei Ganzsätzen genauer: zwei Satzreihen besteht. Der erste entspricht dem Vorfeld-Relativsatz der Vorlage, wobei das (unterstrichene) Adverb altså 'also, wie gesagt' den Bezug auf Vorerwähntes herstellen soll, der im Ausgangstext und in der Analogübersetzung A durch die nicht-restriktive Relativsatzkonstruktion erreicht wird. Erst im zweiten Satz folgen dann die Entsprechungen des Matrixsatzes und des zweiten, mit in dem (doppel unterstrichen) eingeleiteten Relativsatzes, der nicht als Relativsatz, sondern als koordinativ angeschlossener Verb-Zweit-Satz mit anaphorischem Ortsadverbial her 'hier' (unterstrichen) wiedergegeben wird. Insgesamt weist die Zieltextversion B somit eine weniger hypotaktische, eine horizontalere Struktur auf als die Analogübersetzung A; vgl. Fig. 1. Um eine radikale Vereinfachung handelt es sich jedoch nicht, denn auch in der B-Fassung wird man den Satzbau wohl aus heutiger Sicht als recht kompliziert und schwerfällig charakterisieren müssen; insofern scheint die moderat angleichende B-Übersetzung der syntaktisch-stilistischen Eigenart des Ausgangstextes einigermaßen gerecht zu werden. Es läßt sich aber durchaus diskutieren, ob Hannah Arendts eigenwillige, verschachtelte Prosa dadurch nicht doch zu sehr 'normalisiert' wird und die verfremdende A-Version deshalb vorzuziehen wäre. Die Entscheidung muß letzten Endes vom Adressatenkreis und Zweck der Übersetzung abhängen. Soll vor allem ausreichende Verständlichkeit für norwegische Leser gesichert werden, dürfte zumindest eine moderate Angleichung, wie sie in der B-Version vorliegt, am Platze sein. Gehört jedoch die Vermittlung der kunstvollen Form, in die die Gedanken gekleidet sind, mit zum primären Zweck der Übersetzung, könnte die A-Fassung trotz ihrer geringeren Verständlichkeit in Frage kommen. 12

13 Die Organisation der Polis, 1a deren phys. Bestand durch d. Stadtmauer und deren geistiges Gesicht durch das Gesetz gegründet und festgelegt ist, 2 und 3 (um zu verhindern, 4 daß diese Physiognomie sich zur Unkenntlichkeit verändert), ist ihrem Wesen nach ein organi siertens Andenken, 1b in dem, im Unterschied zu dem, 6a was wir un ter Erinnerung ver stehen, 7 das Vergangene nicht erinnert wird, sondern gehalten wird. 6b og Polis' fysiske eksi stens var altså tuftet på bymuren dens åndelige frem toning var fastlagt av loven 3 (for å forhindre 4 at denne fysiognomien skulle forandre seg ). I sitt vesen er polis et organisert minne, 1 2a men til forskjell fra det 3 vi etter romerne forstår som erindring, 2b blir det for gjengelige her ikke husket som noe 4 som har gået tapt, 5 det holdes snarere fast som nor umiddel bart. Fig. 1 13

14 Wir haben in diesem Abschnitt einerseits einen stilistisch recht neutralen Sachtext (2) betrachtet und andererseits einen Sachtext, der wesentliche Charakteristika der Kunstprosa aufweist (3). Wenden wir uns jetzt der eigentlichen literarischen Kunstprosa in der Gestalt von Robert Musils Roman Der Mann ohne Eigenschaften zu. Diskutiert werden soll dabei vor allem die im Abschnitt 1 aufgeworfene Frage, wieweit Angleichung und Verfremdung im syntaktisch-stilistischen Bereich echte Alternativen darstellen. 4. Zur Übersetzung von Musils Der Mann ohne Eigenschaften Stilistisch fällt der Der Mann ohne Eigenschaften u.a. durch folgende Merkmale auf: Die Ganzsätze oder Perioden sind trotz erheblicher Variation durchgängig ausgesprochen lang und recht komplex gebaut mit Nebensätzen auch dritten oder eines noch höheren Ranges 16 ; im Hinblick auf den (Gesamt-)Satzbau erweist sich Der Mann ohne Eigenschaften, der vor etwa 60 Jahren erschien, mithin als recht typisch für die ältere deutsche Literatursprache, wie sie Eggers (1978) und Admoni (1987) beschrieben haben. Die sog. Satz- oder Verbalklammer wird im allgemeinen eingehalten. Das heißt u.a., daß freie adverbiale Satzglieder, wenn nicht topikalisiert im Vorfeld, so meistens 'eingeklammert' im Mittelfeld (s. oben) stehen. Auch adverbiale Nebensätze sind oft am Anfang des Mittelfeldes als sog. 'Zwischensätze' untergebracht. Die Nominalphrasen weisen im allgemeinen keinen übertriebenen Ausbau nach rechts auf; dafür scheinen erweiterte vorangestellte (Adjektiv- oder Partizipial- )Attribute relativ frequent zu sein (exakte Auszählungen wurden jedoch nicht vorgenommen). Im Konjunktiv wird die sog. würde-umschreibung häufig auch dann verwendet, wenn sie nach den gängigen Regeln überflüssig sein sollte; außerdem kommt 16 So bestehen die Ganzsätze der ersten fünf Kapitel durchschnittlich aus 38 Wörtern, d.h. sie liegen weit über der sog. "mittleren Satzlänge" von Wörtern (Braun #), die auch bei den in Fabricius-Hansen/Solfjeld (1994) untersuchten modernen Zeitungstexten vorlag. 14

15 der sog. Referatskonjunktiv an vielen Stellen vor, wo man ihn heute nicht erwarten würde. Der Konjunktiv wird überhaupt sehr gezielt und differenziert eingesetzt. 17 Mit Wortbildungsregeln des Deutschen wird sehr spielerisch und kreativ umgegangen. Der Text ist außerordentlich reich an neuen, überraschenden Metaphern und Vergleichen. Diese Charakteristika werfen beim Übersetzen jeweils verschiedene Probleme auf, wie unten demonstriert werden soll, wobei jedoch die Wortbildung und die Methaphorik unserer Thematik entsprechend unberücksichtigt bleiben. Generell ist die von Seeberg vorgelegte Übersetzung sprachlich ziemlich konservativ, was nicht nur syntaktisch (s. unten), sondern auch in der Orthographie (z.b. efter statt etter) und in der Flexion (wenig sog. 'doppelte Bestimmtheit') zum Ausdruck kommt. Die Konservativität beruht, wie einem Zeitungsinterview zum Erscheinen der Übersetzung zu entnehmen war, auf einer bewußten Wahl vonseiten des Übersetzers. Sie scheint auch sinnvoll: Die Anpassung an die ältere norwegische Literatursprache die aus heutiger Sicht einer gewissen Verfremdung gleichkommt soll sicherstellen, daß der übersetzte Roman auf norwegische Leser von heute ähnlich eigenartig wirkt wie das Original auf deutsprachige Leser (von heute?). Eine freie Wahl hat der Übersetzer jedoch auch in dem hier interessierenden syntaktischen Bereich oft nicht. Beispielsweise besitzt das Norwegische keinen Konjunktiv und folglich auch keine stilistisch verwertbare Entsprechung der Modusopposition Indikativ - Konjunktiv I - Konjunktiv II im indirekten Referat. Es gibt m.a.w. hier keine Möglichkeit der Verfremdung gegenüber dem heutigen Sprachgebrauch: Der aus heutiger Sicht auffallende Konjunktiv Präsens befinde in (4) muß wie der optionale Konjunktiv-II ließe nach ohne daß im Nebensatz wohl oder übel mit dem (moduslosen) Präteritum befant übersetzt werden, das als Mittel der indirekten Redewiedergabe keinen besonderen stilistischen Wert hat, weil es eben keine Alternative gibt. Gegenüber dem im Modusbereich ärmeren Norwegischen geht das Musilsche Spiel mit dem Konjunktiv in der Übersetzung somit verloren. Entsprechendes gilt für die Variation zwischen würde-umschreibung 17 Siehe zum Konjunktiv bei Musil auch #. 15

16 und synthetischem Konjunktiv II. Es findet m.a.w. in diesen Fällen eine stilistische Neutralisation statt, die durch die geringere Differenzierung des verbalen Kategoriensystems im Norwegischen ausgelöst wird. 18 (4) An diesem Geräusch, ohne daß sich seine Besonderheit beschreiben ließe, würde ein Mensch nach jahrelanger Abwesenheit mit geschlossenen Augen erkannt haben, daß er sich in der Reichshaupt- und Residenzstadt Wien befinde. (MoE 9) På denne støyen ville en mann, uten at det eiendommelige ved den lot seg beskrive, også efter årelangt fravær med lukkede øyne ha forstått at han befant seg i residens- og rikshovedstaden Wien. (Ü 9) Was die Linkserweiterungen (erweiterte attributive Adjektiv- und Partizipialphrasen) in Nominalphrasen betrifft, sind in der Übersetzung vor allem folgende, unten veranschaulichte Strategien zu beobachten: Bei relativ einfachen Erweiterungen ist eine analoge Übersetzung üblich (a); komplexere Linkserweiterungen können in unterschiedlicher Weise vereinfacht werden und so links vom substantivischen Kern stehenbleiben (b-d); und das vorangestellte Attribut kann nach rechts 'verschoben' werden, sei es in der Form eines entsprechenden Relativsatzes (e-g) oder wieder vereinfacht als nicht-satzförmiges nachgestelltes Attribut (h). 18 Vgl. Zur Neutralisation im lexikalischen Bereich Koller (1992: 231). 16

17 (5) a die kalt berechnenden Menschen b ein teilweise noch erhalten gebliebener Garten aus dem achtzehnten oder gar aus dem siebzehnten Jahrhundert c die von der Entfernung ausgewaschenen Gesichter der Fußgänger d der den meisten Menschen eignende Sinn für ihre wirklichen Möglichkeiten de koldt beregnende naturer 'die kalt berechenenden Naturen' en delvis bevart have fra det attende eller kanskje endog syttende århundre 'ein teilweise erhaltener Garten ' fotgjengernes avstandsuskarpe ansikter 'der Fußgänger entfernungsunscharfe Gesichter' de fleste menneskers sans for sine virkelige muligheter 'der meisten Menschen Sinn für ihre wirklichen Möglichkeiten' f einer gesetzlich nicht umschriebenen, aber desto achtsamer zu respektierenden Grenze av en grense som ikke var juridisk definert, men som det gjaldt å respektere med desto større aktsomhet ' einer Grenze, die nicht gesetzlich definiert war, die es jedoch mit um so größerer Achtsamkeit zu respektieren galt' g diese in der Jugend erworbenen und im Mannesalter befestigten Beziehungen h das auf den Köder beißende Leben e ein vor den Toren liegender Sommersitz disse forbindelser som var blitt knyttet i hans unge år og befestet i hans manddomstid 'diese Beziehungen, die in seinen jungen Jahren erworben worden und in seinem Mannesalter befestigt worden waren det liv som biter på kroken 'das Leben, das auf den Köder beißt' en sommerresidens utenfor bygrensen 'ein Sommersitz jenseits der Stadtgrenze' Nun sind komplexe adjektivische und partizipiale Linkserweiterungen der Nominalphrase und Rechtserweiterungen unterschiedlicher Art (Genitiv, Präpositionalphrase, Relativsatz, ) auf weiten Strecken echte Alternativen im Deutschen. Insofern ist es, wie oben angedeutet, ein stilistisches Merkmal des Originals, daß komplexe Linkserweiterungen mit einer gewissen Regelmäßigkeit vorkommen. Und diese Eigenart geht zwangsläufig verloren, wenn die analoge Übersetzung in der Mehrheit der aktuellen Fällen aus zielsprachlichen Gründen einer Alternative (etwa Relativsatz) weichen muß, die auch in der Ausgangssprache hätte 17

18 gewählt werden können, aber eben nicht gewählt wurde. Der zielsprachliche Text wird im Ergebnis, was den Bau der Nominalphrasen betrifft, weniger markant, weniger variiert, stilistisch 'flacher' als der Originaltext 19, ähnlich wie wir es oben für Modusbereich sahen. Eine Verfremdungseffekt ist nur im beschränkten Ausmaß zu erreichen. Anders liegt es im Bereich des Satz- und Periodenbaus. Es kommt zwar vor, daß einer Periode des Originals in der Übersetzung eine Sequenz von zwei (oder sogar mehr) Perioden entspricht, weil z.b. eine Konjunktion oder Subjunktion sozusagen durch Punkt ersetzt wird, wie wir etwa in den folgenden Beispielen sehen. (6) Er tat in der Politik nichts anderes, als was schon seinerzeit sein Amt gewesen war, ein überlegenes und zuweilen sanft verbesserndes Wissen mit dem Eindruck zu vereinen, daß man sich auf seine persönliche Ergebenheit trotzdem verlassen könne, und hatte es, wie sein Sohn behauptet, ohne wesentliche Veränderung vom Hauslehrer zum Herrenhauslehrer gebracht. (MoE 15) Han gjorde i politikken ikke annet enn det som også tidligere hadde vært hans oppgave, nemlig å forene en overlegen og undertiden mildt korrigerende viten med et inntrykk av man ikke desto mindre kunne stole på hans personlige hengivenhet. Slik hadde han - efter hva hans sønn påstod, uten å forandre seg nevneverdig - bragt det fra huslærer til herrehuslærer. (Ü 14) '[ ] So hatte er es [ ].' Er war sehr stolz auf diesen Satz gewesen, aber er hatte sich vielleicht nicht verständlich genug ausgedrückt, denn es entstand große Aufregung darüber, und man hätte ihm beinahe aus der Schule entfernt, wenngleich man zu keinem Entschluß kam, weil man sich nicht entscheiden konnte, ob seine vermessene Bemerkung als Lästerung des Vaterlands oder als Gotteslästerung aufzufassen sei. (MoE 19) Han hadde vært svært stolt av denne setningen, men muligens hadde han ikke uttrykt seg forståelig nok, for det var blitt stor oppstandelse, og han var på et hengende hår blitt utvist fra skolen. Imidlertid hadde man ikke klart å fatte noen beslutning, da man ikke kunne bestemme seg for om hans bemerkning skulle oppfattes som en hån mot fedrelandet eller som gudsbespottelse. (Ü 17) 'Jedoch hatte man [ ].' Im allgemeinen ist die Übersetzung jedoch im Hinblick auf den Perioden- und Satzbau als hochgradig analog zu bezeichnen, insofern die Satzgrenzen der Vorlage weitgehend respektiert werden, Satzreihen (parataktisch verbundene Sätze) mithin 19 Daß Übersetzungen in formal-ästhetischer Hinsicht häufig 'flacher' sind als die Vorlagen, ist bekannt (vgl. Koller 1992: 256). 18

19 als Satzreihen und Nebensätze soweit möglich als entsprechende Nebensätze erscheinen; vgl. (7), wo analoge Nebensatzeinleiter und Konjunktionen halbfett markiert, nicht-analoge unterstrichen sind. (7) Das weckt das Denken, und Ulrich schrieb in seinem Aufsatze über die Vaterlandsliebe, daß ein ernster Vaterlandsfreund sein Vaterland niemals das beste finden dürfe; ja mit einem Blitz, der ihn besonders schön dünkte, obgleich er mehr von seinem Glanz geblendet wurde, als daß er sah was darin vorging, hatte er diesem verdächtigen Satz noch den zweiten hinzugefügt, daß wahrscheinlich auch Gott von seiner Welt am liebsten im Conjunctivus potentialis spreche (hic dixerit quispiam = hier könnte einer einwenden...), denn Gott macht die Welt und denkt dabei, es könnte ebensogut anders sein. (MoE 18-19) Det setter tankene i sving, og Ulrich skrev i sin stil om fedrelandskjærligheten at en oppriktig fedrelandsvenn aldri har lov til å anse sitt eget fedreland som det beste; ja, i en plutselig åpenbaring, som forekom ham særlig skjønn, selv om han mer ble blendet av dens glans enn han så hva som foregikk i den, hadde han til denne suspekte setning føyd ytterligere en, om at også Gud sannsynligvis helst omtalte sin verden i coniunctivus potentialis (hic dixerit quispiam = her ville kanskje noen innvende...), for Gud lager verden, og tenker samtidig at det kunne like gjerne vært annerledes. (Ü 17) Es wäre wichtig, zu wissen, warum man sich bei einer roten Nase ganz ungenau damit begnügt, sie sei rot, und nie danach fragt, welches besondere Rot sie habe, obgleich sich das durch die Wellenlänge auf Mikromillimeter genau ausdrücken ließe; wogegen man bei etwas so viel Verwickelterem, wie es eine Stadt ist, in der man sich aufhält, immer durchaus genau wissen möchte, welche besondere Stadt das sei. (MoE 9) Det ville ikke være av veien å vite hvorfor man, stilt overfor en rød nese, ganske upresist nøyer seg med at den er rød, uten å spørre hva slags spesiell nyanse av rødt den oppviser, uaktet dette ved hjelp av bølgelengden ville kunne uttrykkes nøyaktig på mikromillimeteren, mens man derimot, når det dreier seg om noe så meget mer innviklet som en by hvor man oppholder seg, alltid ønsker å vite helt nøyaktig hvilken spesiell by det er. (Ü 9) 'Es wäre nicht schlecht, zu wissen, warum man sich, einer roten Nase gegenübergestellt, ganz ungenau damit begnügt, daß sie rot ist, ohne zu fragen, welche besondere Nuance von Rot sie aufweist, obgleich das durch die Wellenlänge auf Mikromillimeter genau ausgedrückt werden könnte, während man, wenn es um etwas so viel Verwickelteres geht wie eine Stadt, in der man sich aufhält, immer wünscht, ganz genau zu wissen, welche besondere Stadt das ist. Charakteristisch ist auch, daß 'eingeklammerte' adverbiale Nebensätze und andere am Anfang des Mittelfeldes stehende freie Adverbiale in der Übersetzung regelmäßig eine analoge Stellung im Satzinnern beibehalten, d.h. im Hauptsatz 19

20 zwischen dem finiten Verb und etwaigen infiniten Teilen des Prädikats und im Nebensatz zwischen dem Subjekt und dem finiten Verb. Man vergleiche dazu die Übersetzungen (8); hier sind freie nicht-satzförmige Adverbiale normal und 'eingeklammerte' Adverbialsätze gepünktelt unterstrichen; das finite Verb sowie infinite Teile des Prädikats sind zur Orientierung halbfett markiert. (8) Da seine Ideen, soweit sie nicht müßige Hirngespinste bedeuten, nichts als noch nicht geborene Wirklichkeiten sind, hat natürlich auch er Wirklichkeitssinn; [ ] (MoE 17) Siden hans ideer, i den grad de ikke består av ørkesløst hjernespinn, ikke er annet enn ennå ufødte virkeligheter, har selvfølgelig også han virkelighetssans. (Ü 16) [ ] und [er] hatte es, wie sein Sohn behauptete, ohne wesentliche Veränderung vom Hauslehrer zum Herrenhauslehrer gebracht. (MoE 15) kurz, er steckte, nachdem er eine Weile im Kopf gerechnet hatte, lachend die Uhr in die Tasche [ ]. (MoE 12 Slik hadde han efter hva hans sønn påstod, uten å forandre seg nevneverdig bragt det fra huslærer til herrehuslærer. (Ü 14) 20 kort sagt: han stakk, efter en stunds hoderegning, leende uret i lommen [ ] (Ü 12) Das im Hinblick auf den Satz- und Periodenbau weitgehend analoge Übersetzungsverfahren führt zu einem norwegischen Text, der auf heutige norwegische Leser wahrscheinlich komplizierter, sprachlich konservativer und eigenartiger wirkt als das Original auf heutige deutschsprachige Leser. Die Strategie hat m.a.w. einen gewissen Verfremdungseffekt, und das ist, wie oben angedeutet wurde, sicherlich auch berechtigt, denn bei einer stärkeren Normalisierung, einer stärkeren Anpassung an den heutigen norwegischen Sprachgebrauch sofern man bei literarischer Kunstprosa überhaupt von d e m heutigen Sprachgebrauch reden kann, würde von der Musilschen Eigenart eher wenig übrigbleiben. 20 Zurückübersetzt: 'So hatte er es nach dem, was sein Sohn behauptete, ohne sich wesentlich zu verändern vom Hauslehrer zum Herrenhauslehrer gebracht.' Nach der Übersetzung gehört mithin eindeutig nur die adverbial-infinitivisch ausgedrückte Proposition (daß sich der Vater nicht verändert [hat]) zu dem, was der Sohn über den Vater behauptet. Den Ausgangstext würde man wohl eher dahingehend deuten, daß der ganze Trägersatz des wie-satzes im Skopus von 'behaupten' steht. 20

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