Was tun, damit es gar nicht so weit kommt? (Cyber-) Mobbing-Prävention. Partnerlogo

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1 Was tun, damit es gar nicht so weit kommt? (Cyber-) Mobbing-Prävention 1 Partnerlogo

2 Anti-Mobbing-Arbeit wird in die Bereiche Prävention (Vorbeugung) und Intervention (Einmischung / Eingriff) getrennt. Beide Bereiche haben unterschiedliche Voraussetzungen und bedürfen unterschiedlicher Strategien. Sowohl für die Prävention als auch für die Intervention existieren sehr gute und ausgearbeitete Konzepte Sie haben eines gemeinsam: Sie brauchen Zeit!

3 Bei der Prävention geht es um die Verhinderung von Mobbing. Im Fokus stehen Fragen zu den Entscheidungen der Akteure. Wie kann ich verhindern, dass jemand sich dafür entscheidet, Mobbing zu begehen oder es als Zuschauer widerspruchslos geschehen zu lassen Bei der Intervention ist die Entscheidung bereits gefallen, Mobbing ist geschehen und es geht darum, das Mobbing schnell und nachhaltig zu beenden. Hier geht es um Handlungsprobleme (z.b. das Nicht-Weiter-So- Handeln).

4 Schule ist der Ort, an dem man alle Jugendlichen zur Mobbing-Prävention erreichen kann Schule als Institution und ihre Akteure können ebenfalls Ursachen von Mobbing sein. Ihre Strukturen als hierarchisches System mit deutlichen Machtunterschieden (und der potenziellen Möglichkeit des Machtmissbrauchs) fördern Mobbing. Außerdem können Verantwortliche (Lehrkräfte oder Schulleitung) Mobbing ermöglichen, wenn sie nicht gelernt haben, kompetent damit umzugehen (Verharmlosung oder Ignorieren beispielsweise) oder sogar aktiv an Mobbingprozessen teilnehmen (z. B. Schüler fertig machen, fehlende Fairness, auch fehlender Respekt) und dadurch ihre Vorbildfunktion nicht einnehmen. In der Schule finden viele Gruppenprozesse statt (bspw. Bei Schülerinnen und Schülern, die neu in eine Klasse kommen), auf die adäquat reagiert werden sollte.

5 Schule und Familie sind Erziehungsinstanzen, mit klaren, transparenten Regeln, deren Nicht Einhaltung Konsequenzen zur Folge haben sollten, Diese bieten Kindern und Jugendlichen eine wichtige Orientierung bei ihren Entwicklungsaufgaben Auch das eigene Verhalten als Lehrer oder Lehrerin, als Vater oder Mutter spielen eine bedeutende Rolle. Ihr Umgang mit Schwächeren, ihre Empathiefähigkeit, ihr Umgang mit Macht ist ein Rollen-Vorbild. So ist eine Erziehung zu respektvollem Umgang miteinander eine der wirkungsvollsten Mobbing-Präventionen.

6 Anti-(Cyber) Mobbing Arbeit an Schulen braucht: Strategie und Konzept Nachhaltigkeit Ressourcen Engagement Personen Zeit und vielleicht eine veränderte Schulkultur (z.b. eine Kultur der Anerkennung und des Respekts ).

7 Schüler/innen in ihrem Selbstbewusstsein stärken: Kinder und Jugendliche, die lernen, selbstbewusst und selbstbestimmt zu agieren, wissen sich in schwierigen Situationen besser zu helfen. Sie beziehen Angriffe weniger auf sich selbst und können in der Regel gelassener mit Mobbing umgehen. Gutes Verhältnis zwischen Lehrenden und Schüler/innen schaffen: Ein gutes Vertrauensverhältnis trägt dazu bei, dass sich von Cyber-Mobbing betroffene Schüler/innen schneller an ihre Lehrer/innen wenden und so möglichst früh Hilfe organisiert werden kann. Verhaltensvereinbarungen und Hausordnung erstellen: Wird Cyber-Mobbing in der Haus- bzw. Schulordnung thematisiert, ist später leichter damit umzugehen. Je transparenter das Thema von Anfang an in der Schule behandelt wird, desto einfacher fällt es, im konkreten Anlassfall konstruktive Entscheidungen zu treffen. Peer-Modelle einführen: Da Cyber-Mobbing sich in der Regel zwischen Gleichaltrigen abspielt, kann eine Unterstützung im Kreis der SchülerInnen hilfreich sein. In vielen Fällen scheinen sich die Opfer eher einem/r vertrauenswürdigen Mitschüler/in anzuvertrauen als einem Erwachsenen.

8 Lernziele und Bildungsaufgaben Förderung sozialer/personaler Kompetenzen (bzw. emotionaler Kompetenzen); Empathiefähigkeit Vermittlung ethischer Grundlagen, Förderung der Auseinandersetzung mit ethischen Fragen und Werten Förderung realer Erfahrungen (direkte Begegnungen mit Menschen, Naturerfahrungen usw.) Zielgerichtete Förderung von Medienkompetenz Unterscheiden zwischen Realität und Fiktion Reflexion kurz- und langfristiger Medienwirkungen Förderung von Wahrnehmungsfähigkeit, Kreativität, Fantasie, Ausdrucksfähigkeiten

9 Achtsamkeit und Anerkennung in der Grundschule - Handreichung für Lehrkräfte. Darin sind kurzfristig umsetzbare Anregungen für den Schulalltag, wie Schüler lernen, bei Konflikten zu vermitteln, Situationen mit den Augen anderer sehen und so besser verstehen zu lernen. buddy-- ev.de - Das von der Vodafone Stiftung Deutschland ins Leben gerufene Buddy- Projekt ist ein Programm zum Erwerb sozialer Handlungskompetenzen, das an Schulen umgesetzt wird. Fairplayer - Ist ein langfristig anzulegendes Programm des Bremer Vereins fairplayer e.v., mit dem Ziel, Zivilcourage, soziales Verhalten, gegenseitigen Respekt sowie sozialkompetentes Konfliktmanagement unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu fördern.

10 Medienhelden Programm zur Förderung von Internetkompetenz und zur Prävention von Cyber-Mobbing. Es besteht aus einer Lehrerfortbildung und Projekttagen mit Schülerinnen / Schülern zum Thema Cyber-Mobbing. Surf fair Ist ein Präventionsprogramm gegen Cyber-Mobbing. Das didaktische Konzept sieht die aktive Mitarbeit der Schülerinnen / Schüler und Lehrerinnen / Lehrer vor und richtet den Schwerpunkt auf die Vermittlung kritischer Medienkompetenz. Was tun gegen Cyber-Mobbing Unterrichtseinheiten zur Prävention von Cyber-Mobbing. Sechs ausgearbeitete Unterrichtsstunden, zur Information über und Sensibilisierung zu Cyber-Mobbing.

11 Herzlichen Dank! Kontakt:

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