Alten- und Pflegeheime in Oberösterreich - Bericht

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Alten- und Pflegeheime in Oberösterreich - Bericht"

Transkript

1 Eine Information der Abteilung Soziales beim Amt der Oö. Landesregierung Alten- und Pflegeheime in Oberösterreich - Bericht Entwicklung November 1994 bis Jänner 2011

2 Impressum Medieninhaber und Herausgeber: Amt der Oö. Landesregierung, Direktion Soziales und Gesundheit, Abteilung Soziales, Bahnhofplatz 1, 4021 Linz, Tel.: ( ) , Fax: ( ) , Redaktion: Renate Wiesinger, Abteilung Soziales Fotos: Landespresse, Bilderbox Grafik: Abteilung Jänner 2012 DVR:

3 Inhaltsverzeichnis... 3 Lagekarte... 4 Heime - Heimplätze - Heimgröße... 5 Anerkennung... 6 Normplätze... 7 Ausnahmegenehmigung... 8 Wohneinheiten... 8 Wohnkonzepte... 9 Hausgemeinschaften... 9 Wohngruppen Kurzzeitpflege Integrierte Tagesbetreuung Tageszentren Heimbewohnerinnen und Heimbewohner Altersstruktur Neueintritte, Verstorbene Aufenthaltsdauer Verweildauer Sterbemonat Herkunft der Heimbewohner/innen...16

4 Pflegebedarf der Heimbewohner/innen Pflegegeld-Stufen Durchschnittlicher Pflegebedarf Pflegegeld-Anträge Besondere Pflegesituationen Pflegepersonal Mindestpflegepersonalschlüssel Qualitätsverbesserung Erfüllung Mindestpflegepersonalbedarf Ausbildung, Lehrgänge Entwicklung Pflegepersonal Personal-Fluktuation Pflegekonzepte Funktionspersonal Beschäftigte und zusätzlich tätige Personen Bedarfs- und Entwicklungsplanungen Heimaufsicht... 34

5 Entwicklung November 1994 bis Jänner 2011 M it der Artikel 15a B-VG-Vereinbarung des Bundes und der Länder im Jahr 1993 über gemeinsame Maßnahmen des Bundes und der Länder für pflegebedürftige Personen (Pflegevorsorge) wurden wesentliche Weichenstellungen zur Weiterentwicklung und Neuorientierung der Aufgaben der Alten- und Pflegeheime eingeleitet. Mit der Einführung eines bundesweit einheitlichen Pflegegeldes, der verpflichtenden Erarbeitung von Bedarfs- und Entwicklungsplänen, der Oö. SHG-Novelle 1995, der Oö. Altenund Pflegeheimverordnung 1996 und der Neufassung des Oö. SHG 1998 wurden grundlegende Zielsetzungen und gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen, um den geänderten Anforderungen an Alten- und Pflegeheime gerecht zu werden. Besonders die im Oö. Sozialhilfegesetz 1998 (Oö. SHG) und in den Bedarfs- und Entwicklungsplänen formulierte neue Strategie mobil vor stationär hat zu merkbaren Strukturveränderungen in den oberösterreichischen Alten- und Pflegeheimen (im Folgenden kurz oö. APH) geführt. Während früher ein großer Anteil mobiler alter Menschen einen sicheren Lebensabend in einem Wohnheim mit geringen Serviceleistungen anstrebte und viele Altenheime auch nach diesem Konzept errichtet wurden, werden die Heimplätze nun für ältere Menschen bereitgehalten, für die aufgrund ihrer körperlichen und/oder psychischen Einschränkungen die zuhause verfügbaren Ressourcen nicht mehr ausreichen. In diesem Zusammenhang wurden in den Jahren 1994, 1996 und ab 1998 jährlich umfangreiche Erhebungen in den oö. APH durchgeführt. Durch die zumindest seit 1998 praktisch lückenlose Beteiligung der Heime lassen sich sehr genaue Aussagen über die in den verschiedenen Bereichen erfolgten Entwicklungen treffen. Neben den Strukturdaten, wie z.b. Ausstattung mit Personal, dessen Qualifikation, Inanspruchnahme der Kurzzeitpflege, Bewohntage, Kostentragung etc., werden zusätzlich Schwerpunkte erhoben, die sich aus Aktualitätsgründen ergeben und/oder für die weiterführende Sozialplanung bedeutsam sind. Gemäß 63 Abs. 7 Oö. SHG 1998 kann die Landesregierung die sich aus den Auswertungen der Daten ergebenden allgemeinen Schlussfolgerungen veröffentlichen. Dies dient nicht nur zur Überprüfung der bisherigen Altenheimpolitik, sondern auch zur Orientierung der Heimträger. Mit der vorliegenden Publikation wird versucht, einen Überblick über die Entwicklung der letzten Jahre zu geben und sich daraus ergebende Handlungsaufträge abzuleiten. Seite 3

6 Seite 4

7 Heime - Heimplätze - Heimgröße Alten- und Pflegeheime nach Rechtsträgern 120 Anzahl der Heime Städte/SHV Gemeinden Orden/Vereine Z wischen 1994 und 2011 wurden 14 Gemeinde- und 2 Ordensheime aufgelassen und 28 Heime regionaler Träger sozialer Hilfe, 1 Gemeindealtenheim und 5 Ordensheime eröffnet, mehrere wurden generalsaniert bzw. durch Neubauten ersetzt. Die Zahl der Heimplätze hat sich dadurch erhöht, es kam jedoch vor allem zu einer Verlagerung der Kapazitäten von den Gemeinde- und Ordensheimen hin zu den Heimen der regionalen Sozialhilfeträger. Zum gibt es in Oberösterreich 120 anerkannte Alten- und Pflegeheime, die von 50 verschiedenen Rechtsträgern betrieben werden. Neben den 75 eigenen Heimen der regionalen Träger sozialer Hilfe (incl. Seniorenzentren Linz GmbH), bei denen die Erfüllung der Bedarfs- und Qualitätskriterien ex lege vorausgesetzt wird, verfügen 21 Gemeindeheime (incl. Netzwerk Pasching GmbH.) und 24 Einrichtungen von Orden oder Vereinen über eine Anerkennung gemäß 64 Oö. Sozialhilfegesetz. Seite 5

8 ANERKENNUNG Im Rahmen des Anerkennungsverfahrens werden insbesondere die Übereinstimmung mit den Vorgaben der Oö. Alten- und Pflegeheimverordnung, die Frage des Bedarfs und die Wirtschaftlichkeit des Betriebes der Einrichtung geklärt. Über die Anforderungen des Oö. Sozialhilfegesetzes hinaus verfügen mittlerweile 18 Einrichtungen über Qualitätsmanagementsysteme. In 8 Alten- und Pflegeheimen kommt E-Qualin zum Einsatz, in 4 Heimen QAP und in einem APH das System ISO. Ansätze von Qualitätsmanagement finden sich aber in deutlich mehr Einrichtungen. Die in den anerkannten Einrichtungen lebenden Personen erhalten Soziale Hilfe in stationären Einrichtungen ( 15) als Hilfe zur Pflege ( 17) nach dem Oö. Sozialhilfegesetz. Das hat zur Folge, dass sie einen Anspruch auf Sozialhilfezuzahlungen haben, wenn ihr eigenes Vermögen und ihre eigenen Einkünfte und/oder Leistungen Dritter für die Aufenthaltskosten im Heim nicht ausreichen. Für andere, insbesondere gewinnorientierte gewerbliche Heime, die nicht über eine Anerkennung verfügen, sind nach dem herrschenden Verständnis die zitierten Bestimmungen des Oö. Sozialhilfegesetzes nicht anzuwenden diese Einrichtungen unterliegen somit auch nicht der Aufsicht der oberösterreichischen Landesregierung und sind folglich nicht in die vorliegenden statistischen Auswertungen miteinbezogen. Normplätze nach Rechtsträgern Anzahl der Heimplätze Städte/SHV Gemeinden Orden/Vereine Seite 6

9 NORMPLÄTZE In den Alten- und Pflegeheimen nach dem Oö. Sozialhilfegesetz gibt es insgesamt (Norm-) Plätze, davon sind zum Stichtag bewohnt*). Das kleinste Heim verfügt über 20 Plätze, das größte über 472, mehr als drei Viertel (9.075 = 75,8 %) der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner leben in Heimen mit 41 bis 130 Plätzen. Die Anzahl von 340 leer stehenden Plätzen ist darauf zurückzuführen, dass aufgrund von Sanierungsmaßnahmen Teile von Heimen nicht in Betrieb sind bzw. neu eröffnete Heime erst sukzessive bezogen wurden und daher noch nicht ihre Kapazitätsmöglichkeiten ausschöpften. Daneben konnte in manchen Heimen ein Teil der freigewordenen Plätze nicht vergeben werden, weil das für die Betreuung und Pflege erforderliche Fachpersonal am Markt nicht verfügbar war. Die Verteilung der Plätze bezogen auf die Heimgröße sieht folgendermaßen aus: weniger als 41 Plätze 244 Plätze in 8 Heimen Plätze Plätze in 31 Heimen Plätze Plätze in 67 Heimen Plätze Plätze in 10 Heimen mehr als 200 Plätze Plätze in 4 Heimen *) Die Differenz zwischen Anzahl der ausgewiesenen Normplätze und Anzahl der zum Erhebungsstichtag ( ) bewohnten Heimplätze ergibt sich aus folgenden Gründen: Nach einem Todesfall frei gewordene Plätze werden aus Pietätsgründen nicht unmittelbar anschließend neu vergeben. Zwei-Personen-Wohneinheiten werden als Ein-Personen-Wohneinheiten genützt. Zur Standardverbesserung werden als Mehr-Personen-Wohneinheiten ausgewiesene Zimmer nur mehr als Zwei- Personen-Wohneinheiten genützt. Aufgrund von Personalmangel besteht ein Aufnahmestopp für neue Heimbewohnerinnen und Heimbewohner. Im Hinblick auf anstehende Sanierungsmaßnahmen wird die Kapazität an Heimplätzen verringert. Seite 7

10 AUSNAHMEGENEHMIGUNG Die 6 f Oö. Alten- und Pflegeheimverordnung (im Folgenden kurz Oö. APH-VO) sehen für jene bestehenden Einrichtungen, die hinsichtlich Platzkapazität, Beschaffenheit der Wohneinheiten bzw. Raumgröße noch nicht den Vorgaben entsprechen, die Möglichkeit einer Ausnahmegenehmigung vor. Ein Antrag auf Erteilung einer derartigen Ausnahmegenehmigung bedarf einer besonderen Begründung. Als solche gilt insbesondere der dringende Bedarf an Heimplätzen. Bei Mehr-Personen-Wohneinheiten bzw. massiven Unterschreitungen der Mindestraumerfordernisse wird in der Regel keine Ausnahmegenehmigung erteilt. WOHNEINHEITEN Derzeit verfügen rund 60 Heime über zeitlich befristete Ausnahmegenehmigungen nach der Oö. APH-VO, wobei der Zeitraum der einzelnen Ausnahmegenehmigungen individuell festgelegt wird. Die Ausnahmegenehmigung kann im begründeten Einzelfall wiederholt erteilt werden, insbesondere wenn ein entsprechender Bedarf gegeben ist und bereits feststeht, wie eine Sanierung bzw. ein Um- oder Neubau realisiert werden kann. Die Erteilung der Ausnahmegenehmigungen erfolgt durch die Landesregierung und wird oftmals mit der Vorschreibung von Auflagen bzw. Bedingungen verbunden. Dadurch entsteht eine Handlungsnotwendigkeit für die Träger, was im Hinblick auf eine flächendeckend vergleichbare Qualität in OÖ und auf die gegenüber dem Bund und den anderen Ländern eingegangenen Verpflichtungen nach der Art. 15a B-VG- Vereinbarung (Pflegevorsorge) auch beabsichtigt ist. Die Vorgaben der Oö. APH- VO hinsichtlich des Angebots an Ein-Personen- Wohneinheiten, wonach mindestens 90 % der Wohneinheiten als Ein-Personen- Wohneinheiten ausgestaltet sein müssen, werden bereits in einem hohen Ausmaß erfüllt: Lediglich 18,2 % der gesamten Normplätze befinden sich noch in 2- oder Mehr-Personen-Wohneinheiten. Der Standard in den privat-gemeinnützigen Heimen ist mit 6,8 % Zwei- und Mehr-Personen- Wohneinheiten deutlich höher als bei den Häusern der Gemeinden (13,8 %) und regionalen Träger (21,6 %). 26 Heime bieten ausschließlich Ein- Personen-Wohneinheiten an, der Trend bei den Neubauten weist weiter in diese Richtung. Laut Auskunft der Heimleitungen werden insbesondere von den Angehörigen vermehrt Ein-Personen-Wohneinheiten nachgefragt. Da es schwierig ist, den zwei- Seite 8

11 ten Platz in einer Zwei-Personen-Wohn- einheit zu vergeben zum Teil begründet durch den steigenden Anteil von Menschen mit demenziellen Veränderungen, die einen Heimplatz benötigen und die Tatsache, dass auch immer mehr Männer in Alten- und Pflegeheime übersiedeln bleiben in manchen Regionen vermehrt Plätze frei, was wiederum den wirtschaftlichen Erfolg des Heimes gefährdet. WOHNKONZEPTE Die stationären Einrichtungen zur Begleitung, Förderung und Pflege alt gewordener Menschen befinden sich schon seit einigen Jahren in einem intensiven konzeptionellen und baulichen Erneuerungsprozess. Die Schwerpunktsetzung auf das Wohnen wird verstärkt und bereits in mehreren Neubauten umgesetzt. Die Herausforderungen, die durch die ständig steigende Anzahl von Menschen, deren Alltagskompetenz eingeschränkt ist, entstehen, erfordern sowohl neue bauliche Konzepte als auch andere Rahmenbedingungen im täglichen Ablauf. In mehreren Heimen werden inzwischen spezifische Angebote wie homogene Wohngruppen oder tagesstrukturierende Maßnahmen umgesetzt. Das Einbeziehen der Wirkung von Licht und Farben sowie besonders gestaltete Therapie- bzw. Sinnesgärten oder das Halten von Tieren im Heim runden die Bestrebungen ab, den Heimalltag für die alten Menschen trotz körperlicher oder intellektueller Beeinträchtigung so biografieorientiert und so normal wie möglich zu machen. HAUSGEMEINSCHAFTEN Eine neue Organisationsform, die ihre Wurzeln in Frankreich (cantou), in den Niederlanden (Anton Pieck Hofje) und Deutschland hat, wird derzeit von zwei Trägern, nämlich dem Evangelischen Diakoniewerk Gallneukirchen und der St. Anna Hilfe GmbH, umgesetzt. Zum stehen in deren Hausgemeinschaften im Haus für Senioren in Wels, Mauerkirchen und Gallneukirchen, im Sozialzentrum Kloster Nazareth in Stadl Paura und im Haus St. Josef in Gmunden 378 Normplätze zur Verfügung. Weitere Häuser mit diesem Organisationskonzept sind in Linz und Kremsmünster geplant, das Haus für Senioren in Linz, Körnerstraße (47 Normplätze) ist im April 2011 in Betrieb gegangen. In einer Hausgemeinschaft leben bis zu 15 alte Menschen, das bauliche Zentrum bildet ein großes gemeinsames Wohnzimmer mit integrierter Küche. Eine Präsenzkraft ( Alltagsmanager/in ) befindet sich als Ansprechperson tagsüber durchgehend in diesem Zentrum. Sie kocht, animiert dabei zum Mitmachen und lässt die Bewohner/ innen am alltäglichen, gewohnten Tagesablauf teilnehmen. Nicht die Pflegelogik bestimmt das Tagesgeschehen, sondern die Alltagsnormalität. Seite 9

12 Dieses bewohner/innennahe Konzept ermöglicht es vor allem desorientierten Bewohner/innen, sich in ihrer Normalität zurechtzufinden, da viele Handlungsabläufe von früher gewohnt und damit vertraut sind. Aber auch anderen Bewohner/ innen, die aufgrund körperlicher Beeinträchtigungen die Infrastruktur eines Heimes benötigen, bietet das Konzept der Hausgemeinschaften eine dem gewohnten Alltag möglichst nahe Wohnform. Erfahrungen aus dem In- und Ausland zeigen, dass alle Bewohner/innen von diesem Betreuungskonzept profitieren; außerdem stellen Hausgemeinschaften keine Konkurrenz zu konventiell geführten Alten- und Pflegeheimen dar, sondern leisten einen wertvollen Beitrag zur Verbreiterung des Angebotes an stationären Langzeitpflegeeinrichtungen in Oberösterreich. WOHNGRUPPEN Zwei Drittel der Normplätze (nämlich 64,2 % oder Plätze) werden in Wohngruppen angeboten. In 80 Heimen gibt es insgesamt 419 Wohngruppen, wobei im Durchschnitt 20 Personen in einer Gruppe betreut werden. 31 dieser Wohngruppen (in 18 Heimen) stehen ausschließlich für Menschen mit Demenz zur Verfügung, die durchschnittliche Gruppengröße beträgt hier 14 Personen. KURZZEITPFLEGE Neben den Normplätzen verfügt eine Reihe der oberösterreichischen Alten- und Pflegeheime über Kurzzeitpflegeplätze. Diese Plätze können bis maximal 6 Wochen an Gäste vergeben werden, die einer vorübergehenden stationären Betreuung und Pflege bedürfen. Das können Menschen sein, deren pflegende Angehörige auf Urlaub fahren möchten oder selber erkrankt sind. Diese Überbrückung kann jedoch auch dazu dienen, dass sich hilfebedürftige Menschen nach einer schweren Krankheit in einem Heim bei intensiver Pflege erholen können. Zur Zeit stehen insgesamt 284 fix gewidmete Kurzzeitpflegeplätze zur Verfügung. Daneben bieten 57 Heime zusätzlich und 25 Heime ausschließlich variable Kurzzeitpflegeplätze an. Die Kapazitäten je Heim schwanken und sind regional unterschiedlich. Der Ausbaugrad von 3 % der Normplätze laut Bedarfs- und Entwicklungsplan (BEP) ist zur Zeit noch nicht erfüllt. Besonders zu erwähnen ist das Angebot von 22 Plätzen im Alten- und Pflegeheim Schloß Hall in Bad Hall (Betreiber: Caritas für Betreuung und Pflege), das von Gästen aus dem gesamten oberösterreichischen Raum in Anspruch genommen wird. Ansonsten nehmen die Träger von Alten- und Pflegeheimen in einem stärkeren Ausmaß auf die Bedarfe im jeweiligen Bezirk Rücksicht. INTEGRIERTE TAGESBETREUUNG In 29 Alten- und Pflegeheimen wird gegenwärtig integrierte Tagesbetreuung angeboten. Zielgruppe sind Menschen, die Betreuungs- oder Pflegebedarf haben, jedoch geh- bzw. transportfähig sind. Sie können den Tag im Regelfall mehrmals pro Woche im Tageszentrum verbringen Seite 10

13 und können dort die Mahlzeiten konsumieren. Dort besteht auch die Möglichkeit zum Duschen oder Baden, es können pflegerische Leistungen in Anspruch genommen werden und es gibt Angebote zur Aktivierung und Unterhaltung. TAGESZENTREN In den letzten 10 Jahren entwickelten sich in Oberösterreich Tageszentren in unter- schiedlichsten Formen. Häufig ist ein Tageszentrum in Anbindung an ein Alten- und Pflegeheim, in Kombination mit einer betreubaren Wohnanlage bzw. mit einem ambulanten Pflegedienst oder auch als solitäre Einrichtung zu finden. Zur Zeit werden 417 Plätze in Tageszentren angeboten. Die Tagesbetreuung wird dort, wo sie bereits bekannt und eingeführt ist, vor allem von den Angehörigen sehr begrüßt. Die Tarifgestaltung und hier insbesondere die der Transportkosten ist allerdings gegenwärtig noch nicht einheitlich geregelt und sehr oft hinderlich für die durchgängige Umsetzung und Realisierung des Angebotes. Seite 11

14 Heimbewohnerinnen und Heimbewohner D ie Frauen stellen mit 77 % den bei weitem überwiegenden Anteil der in den Heimen lebenden Personen, nur in einigen Heimen beträgt dieser Anteil weniger als 70 %. ALTERSSTRUKTUR Jünger als 75 Jahre sind nur 15 % der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner, 22,9 % sind zwischen 81 und 85 Jahre alt, 49,9 % der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner sind älter als 85 Jahre, das Durchschnittsalter der insgesamt zum Stichtag Personen beträgt 82,9 Jahre. Im Vergleichszeitraum ist eine deutliche Verschiebung zu einem höheren Durchschnittsalter eingetreten. Altersstruktur der Heimbewohner/innen unter über 85 Die Altersentwicklung im Längsschnittvergleich zeigt einmal, dass das Lebensalter, in dem die Menschen in ein Heim übersiedeln, immer höher wird zum Teil dank des Ausbaus der mobilen und teilstationären Dienste und lässt weiters den Seite 12

15 Schluss zu, dass die Heimplätze immer zielgruppengerechter von hochaltrigen und pflegebedürftigen Menschen genützt werden. NEUEINTRITTE, VERSTORBENE Im Jahr 2010 sind Personen mit einem Durchschnittsalter von 83,2 Jahren in ein Oö. APH eingezogen, 33,6 % der Plätze wurden somit neu vergeben. Während des Jahres 2010 haben insgesamt Personen in einem oberösterreichischen Alten- und Pflegeheim gewohnt. Im gleichen Zeitraum sind Menschen verstorben, das sind 21,7 % aller während des vergangenen Jahres in den Heimen lebenden Personen. Die Vergleichszahlen für 2002: Personen sind mit einem Durchschnittsalter von 81 Jahren in ein Heim eingezogen, somit wurden 27,8 % der Plätze neu vergeben Menschen (20,2 %) sind im gleichen Zeitraum verstorben. Dass Palliativpflege und Sterbebegleitung inzwischen zu einem wichtigen Bestandteil der Betreuungsarbeit in den Heimen geworden sind, ist auch daran abzulesen, dass mehr als zwei Drittel der im Jahr 2010 verstorbenen Bewohnerinnen und Bewohner (2.304 Personen, 68,2 %) im Heim und damit in ihrer gewohnten Umgebung sterben konnten. Für das Jahr 2010 ergeben sich folgende Zahlen (in Bezug auf alle im Jahr 2010 in den Heimen Verstorbenen): 256 Personen, das sind 7,6 % (2002: 7,9 %), verstarben innerhalb der ersten vier Wochen, 395 Personen, das sind 11,7 % (2002: 9,8 %), lebten zwischen 2 und 3 Monate im Heim, 263 Personen, das sind 7,8 % (2002: 8,5 %), verbrachten zwischen 4 und 6 Monate im Heim, hingegen lebten 721 der im Jahr 2010 Verstorbenen, das sind 21,3 %, mehr als 5 Jahre im Heim (2002: 23,8 %). AUFENTHALTSDAUER Mit dem Anstieg des Eintrittsalters und der Zunahme der Pflegebedürftigkeit hat sich die Aufenthaltsdauer der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner verändert: Zwar gibt es immer noch Bewohnerinnen und Bewohner, die seit zehn oder manchmal sogar 20 Jahren im Heim leben, immer stärker ist allerdings die Tendenz zu beobachten, dass Menschen bereits nach einem relativ kurzen Aufenthalt im Heim versterben. Seite 13

16 Verweildauer der 2010 verstorbenen Heimbewohner/innen 45,0% 41,7% 40,0% in % der 2010 verstorbenen Heimbewohner/innen 35,0% 30,0% 25,0% 20,0% 15,0% 10,0% 7,6% 11,7% 7,8% 9,9% 15,2% 6,1% 5,0% 0,0% bis 1 Monat 1 bis 3 Monate 4 bis 6 Monate 7 bis 12 Monate 1 bis 5 Jahre 6 bis 10 Jahre länger Mehr als ein Drittel, nämlich 36,9 % der Verstorbenen, haben weniger als ein Jahr im Heim gelebt, 19,3 % sind bereits in den ersten 3 Monaten nach ihrer Übersiedlung verstorben. Verweildauer Entwicklung 2003 bis % 40% 41,2% 39,4% 41,3% 42,6% 41,3% 42,2% 42,5% 41,7% 35% in % der im Jahr Verstorbenen 30% 25% 20% 15% 10% 9,0% 8,5% 9,2% 8,1% 9,0% 8,5% 7,3% 7,6% 9,4% 10,6% 9,9% 10,2% 11,0% 10,6% 9,9% 11,7% 8,2% 8,9% 8,7% 7,8% 7,4% 8,3% 7,5% 7,8% 10,7% 11,3% 9,8% 9,8% 9,1% 10,1% 11,1% 9,9% 13,9% 14,6% 14,5% 14,0% 14,3% 13,6% 15,3% 15,2% 7,6% 6,7% 6,6% 7,6% 7,8% 6,5% 6,4% 6,1% 5% 0% bis 1 Monat 1 bis 3 Monate 4 bis 6 Monate 7 bis 12 Monate 1 bis 5 Jahre 6 bis 10 Jahre länger Seite 14

17 Im Acht-Jahres-Vergleich zeigen sich keine gravierenden Unterschiede, es ist lediglich eine geringfügige Erhöhung von 2,3 % der Sterberate bei Personen, die bis 3 Monate im Heim gelebt haben, festzustellen. Dennoch sollte der Tatsache, dass 256 Menschen innerhalb von 4 Wochen nach ihrem Einzug in das Heim bereits verstorben sind, vermehrte Aufmerksamkeit gewidmet werden, da sich in diesem Zusammenhang die Frage stellt, ob nicht andere Unterstützungsstrukturen menschlicher und auch fachlich sinnvoller wären als ein solcher kurzfristiger Wohnortwechsel. STERBEMONAT Aufgrund der Berichterstattung über viele Hitzetote im Sommer 2003 in Frankreichs Altenhilfeeinrichtungen wurde von den verstorbenen Heimbewohnerinnen und Heimbewohnern 2003 bis 2009 auch der Sterbemonat erhoben. Knapp 56 % der Todesfälle im Jahr 2009 entfallen auf das vierte (25,4 %) und erste (30,5 %) Quartal. 22,6 % der Todesfälle entfallen auf die Monate April bis Juni, 21,6 % auf die Monate Juli bis September, wobei im Juli (6,9 %) die wenigsten Sterbefälle aufscheinen. Todesfälle im Jahr ,0% 10,8 % 11,2 % in % der Gesamtsumme 10,0% 8,0% 6,0% 4,0% 8,5 % 7,7 % 7,9 % 7,0 % 6,9 % 7,7 % 7,0 % 8,6 % 8,4 % 8,4 % 2,0% 0,0% Jänner Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember Seite 15

18 Herkunft der Heimbewohner/innen H insichtlich der Eigenverwendung der Heimplätze ist festzustellen, dass in Oberösterreichs Heimen 127 Menschen aus anderen Bundesländern und 17 Menschen aus anderen Staaten wohnen. Betrachtet man die Zahlen je regionalem Träger geschichtet nach Herkunftsbezirk der Bewohnerinnen und Bewohner wird deutlich, dass große Unterschiede bestehen. Im OÖ- Schnitt leben in den Heimen 8 % Bewohnerinnen und Bewohner aus anderen Bezirken, aus anderen Bundesländern oder aus dem Ausland, der niedrigste Wert liegt hier bei 1,4 %, der höchste bei 17,8 %. Anders ausgedrückt bedeutet der Wert von 17,8 %, dass nahezu jede fünfte Bewohnerin/jeder fünfte Bewohner nicht aus dem eigenen Bezirk stammt. Selbstverständlich müssen diese Zahlen immer vor dem regionalen, soziodemografischen und soziohistorischen Hintergrund im Versorgungsgebiet des jeweiligen regionalen Trägers gesehen werden. Mehr als die Hälfte aller Bewohner/innen, nämlich Personen, stammen aus der Standortgemeinde des Heimes, in dem sie leben. Das bedeutet, dass nicht einmal jede/r Zweite anlässlich der Übersiedlung in ein Heim seine Heimatgemeinde verlassen muss. Bevorzugt sind dabei die alten Menschen aus den Ballungszentren, 41,6 % der Heimbewohner/innen, die weiter in ihrer Wohnsitzgemeinde verbleiben können, stammen nämlich aus den Statutarstädten Linz, Wels und Steyr. Um diese Qualität auch bei Alten- und Pflegeheimen in anderen Gemeinden zu gewährleisten, ist das Konzept der Gemeindenähe und Wohnortorientierung daher weiterzuführen bzw. zu intensivieren. I N A U S Stadt Linz Stadt Steyr Stadt Wels Braunau Eferding Freistadt Gmunden Grieskirchen Kirchdorf Linz-Land Perg Ried Rohrbach Schärding Steyr-Land Urfahr-Umgebung Vöcklabruck Wels-Land andere Bundesländer Ausland Summe Standortgemeinde Stadt Linz % Stadt Steyr % Stadt Wels % Bezirk Braunau % Bezirk Eferding % Bezirk Freistadt % Bezirk Gmunden % Bezirk Grieskirchen % Bezirk Kirchdorf % Bezirk Linz-Land % Bezirk Perg % Bezirk Ried % Bezirk Rohrbach % Bezirk Schärding % Bezirk Steyr-Land % Bezirk Urfahr-Umgeb % Bezirk Vöcklabruck % Bezirk Wels-Land % Summe Eigenvorsorge 93% 86% 88% 97% 88% 96% 97% 95% 96% 94% 96% 91% 96% 93% 96% 89% 96% 87% Beispiel Eigenvorsorge: 93% aller HB, die aus Linz kommen, w ohnen in Linzer Heimen; 7% der Linzer leben in anderen Bezirken Beispiel Eigenverwendung: 96% aller HB die in Linz w ohnen sind Linzer; 4% kommen aus anderen Bezirken, Bundesländern oder Ausland Seite 16

19 Pflegebedarf der Heimbewohner/innen G rundlage für die Bewertung des Pflegebedarfes der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner ist die Einstufung nach den Pflegegeldgesetzen, damit liegt für alle Heime ein gleicher objektiver Maßstab vor. PFLEGEGELD-STUFEN 0,57 % der Heimbewohner/innen erhalten zum Erhebungsstichtag (noch) kein Pflegegeld und haben damit keinen Pflegebedarf im Sinne der Pflegegeldgesetze, 11,3 % beziehen Pflegegeld der Stufen 1 und 2, 18,5 % der Stufe 3, 51,5 % der Stufen 4 und 5, 18,1 % der Stufen 6 und 7. Der Anteil an Heimbewohner/innen in den Pflegestufen 3 bis 5 ist im Vergleichszeitraum stark angestiegen von 41 % auf 70 %, der Anteil an Personen ohne Pflegebedarf (Pflegegeldanspruch) hat sich im selben Zeitraum stark reduziert von 19,8 % auf 0,6 %. Der Anstieg des Anteils der Bewohnerinnen und Bewohner mit der Pflegestufe 4 von 1998 auf 2000 um 7,2 % ist vor allem auf eine Novelle des Pflegegeldgesetzes zurückzuführen: Personen in der Pflegegeldstufe 3 mit mehr als 160 Stunden monatlichem Pflegeaufwand wurden automatisch in die Pflegegeldstufe 4 umgestuft. Mit dieser Regelung sollte insbesondere dem erhöhten Betreuungsaufwand bei Menschen mit demenziellen Veränderungen Rechnung getragen werden. Heimbewohner/innen nach Pflegestufen 35,0 30,8 30,6 30,0 26,9 28,2 29,3 25,0 24,7 23,0 22,4 22,3 23,2 24,6 25,7 22,8 22,2 22,4 24,0 Anteile in Prozent 20,0 15,0 10,0 5,0 19,8 16,7 13,4 8,5 5,3 3,4 2,2 1,3 0,6 0,6 4,9 6,2 7,5 8,0 7,9 5,3 4,3 2,8 1,9 1,7 19,0 16,9 14,3 10,8 9,6 19,5 19,8 17,5 17,6 18,2 18,0 18,0 17,6 18,5 10,2 11,2 13,1 20,3 11,3 11,7 12,5 14,3 16,3 20,2 2,2 2,1 2,3 3,7 3,9 6,1 6,2 8,0 11,3 11,4 1,3 1,7 1,9 3,0 3,7 4,6 5,4 5,9 6,8 6,6 0, Seite 17

20 I DURCHSCHNITTLICHER PFLEGEBEDARF n Verbindung mit den Bestimmungen über den Mindestpersonalschlüssel nach der Oö. Alten- und Pflegeheimverordnung lässt sich aus der Pflegegeldeinstufung für jedes Heim die Kennzahl Verhältnis Pflegepersonaleinheit-SOLL (PPE) zu Heimbewohner/in (HB) als Maßstab für den durchschnittlichen Pflegebedarf ermitteln. Je höher diese Kennzahl ist, desto geringer ist der durchschnittliche Pflegebedarf und damit auch der objektive Bedarf nach einer stationären Versorgung. Diese Kennzahl betrug im Landesdurchschnitt :4,33 und :2,40. Das bedeutet, dass im Jahr 1996 von einer vollbeschäftigten (40 Wochenstunden) Pflegemitarbeiterin statistisch 4,33 Heimbewohner/innen betreut wurden. Im Jahr 2011 kommen statistisch auf eine Vollzeitkraft Pflegepersonal 2,40 Heimbewohner/innen. In den vergangenen Jahren ist daher das Ausmaß der Pflegebedürftigkeit der Heimbewohner/innen insgesamt deutlich angestiegen, allerdings sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Heimen sehr groß. Ein wesentlicher Unterschied ist bereits zwischen den einzelnen Trägergruppen (regionale Träger sozialer Hilfe 1:2,34; Gemeinden 1:2,68; Orden/ Vereine 1:2,45) festzustellen. Bei den einzelnen Heimen liegen die Kennzahlen zwischen 1:1,91 und 1:4,02; bei 19,2 % der Heime liegt die Kennzahl HB je PPE über 2,64 und damit mehr als 10 % über dem Landesdurchschnitt. Bei Heimen mit Bewohner/innen mit geringem Pflegebedarf ist zu beobachten, dass der Anteil der Heimbewohner/innen aus der Standortgemeinde überdurchschnittlich hoch ist, d.h. dass offensichtlich hier das frühere Modell der Wohnheime noch erkennbar ist. 6 Verhältnis Pflegepersonal-SOLL zu Heimbewohner/innen 1 :... 5,28 5 4,6 Kennzahl-Wert 4 3 4,13 3,88 3,64 3,47 3,33 3,19 3,07 2,87 2,78 2,73 2,65 2,56 2,49 2,37 2,34 4,15 3,9 3,71 3,65 3,48 3,24 3,1 3 2,93 2,83 2,75 2,72 2,68 4,23 4,13 3,77 3,5 3,36 3,33 3,12 2,87 2,88 2,79 2,76 2,67 2,58 2,48 2,45 4,33 4,04 3,74 3,52 3,39 3,28 3,14 2,92 2,83 2,78 2,7 2,62 2,54 2,43 2, Städte/SHV Gemeinden Orden/Vereine alle oö. APH Seite 18

EIN VERBAND DER GEMEINDEN DES BEZIRKES BERUFSORIENTIERUNG IN DER PFLEGE. www.shvro.at

EIN VERBAND DER GEMEINDEN DES BEZIRKES BERUFSORIENTIERUNG IN DER PFLEGE. www.shvro.at EIN VERBAND DER GEMEINDEN DES BEZIRKES BERUFSORIENTIERUNG IN DER PFLEGE www.shvro.at Vorwort der Obfrau Liebe Jugendliche, Ich möchte junge Menschen für Pflegeberufe begeistern ich freue mich, wenn Sie

Mehr

Geänderte rechtl. Rahmenbedingungen. Erstes Pflegestärkungsgesetz (PSG) Pflegestärkungsgesetze. Schwerpunkte des 1. PSG

Geänderte rechtl. Rahmenbedingungen. Erstes Pflegestärkungsgesetz (PSG) Pflegestärkungsgesetze. Schwerpunkte des 1. PSG Geänderte rechtl. Rahmenbedingungen Pflegeneuausrichtungsgesetz, seit 01.01.2013 in Kraft Erstes Pflegestärkungsgesetz (PSG) Umsetzung der Landesheimbauverordnung (LHeimBauVO) vom 18.04.2011 (gültig ab

Mehr

PFLEGELEISTUNGEN AB 1. JANUAR 2015

PFLEGELEISTUNGEN AB 1. JANUAR 2015 PFLEGELEISTUNGEN AB 1. JANUAR 2015 Durch das Erste Gesetz zur Stärkung der pflegerischen Versorgung und zur Änderung weiterer Vorschriften - Erstes Pflegestärkungsgesetz - wurden die Pflegeleistungen zum

Mehr

Das erste PflegeStärkungsgesetz

Das erste PflegeStärkungsgesetz Stärkere Leistungen, mehr Flexibilität: Das erste PflegeStärkungsgesetz Stand: Erste Lesung im Deutschen Bundestag am 4. Juli 2014 Durch zwei Pflegestärkungsgesetze will die Bundesregierung in dieser Wahlperiode

Mehr

Neue Regelungen für Pflegebedürftige

Neue Regelungen für Pflegebedürftige Neue Regelungen für Pflegebedürftige Erstes Pflegestärkungsgesetz tritt am 1. Januar 2015 in Kraft von Katja Kruse Durch zwei Pflegestärkungsgesetze will die Bundesregierung in dieser Wahlperiode die pflegerische

Mehr

I N F O R M A T I O N

I N F O R M A T I O N I N F O R M A T I O N zur Pressekonferenz mit Sozial-Landesrat Josef Ackerl am 14. März 2007 zum Thema "Schuldnerberatungen in Oberösterreich Bilanz 2006" Weitere Gesprächsteilnehmer: Mag. Thomas Berghuber,

Mehr

Pflegekompetenz mit Tradition.

Pflegekompetenz mit Tradition. Paulinenkrankenhaus um 1920 Pflegekompetenz mit Tradition. Viele Berliner nennen es liebevoll Pauline ; manche sind sogar hier geboren. Aus Tradition ist das historische Paulinenhaus in Berlin-Charlottenburg

Mehr

Herzlich Willkommen! Reform der Pflegeversicherung 10 gute Nachrichten für Beitragszahler

Herzlich Willkommen! Reform der Pflegeversicherung 10 gute Nachrichten für Beitragszahler Herzlich Willkommen! Reform der Pflegeversicherung 10 gute Nachrichten für Beitragszahler Die erste gute Nachricht: Die Leistungen der Pflegeversicherung für die stationäre Pflege bleiben stabil Ursprünglich

Mehr

Das Risiko, ein Pflegefall zu werden

Das Risiko, ein Pflegefall zu werden Das Risiko, ein Pflegefall zu werden Von Günter Ickler Die wachsende Zahl älterer Menschen bringt eine immer größere Zahl r mit sich. Zur sozialen Absicherung des Risikos der Pflegebedürftigkeit wurde

Mehr

Pflegebedürftige. Pflegebedürftige. Pflegebedürftige insgesamt 2.501.441. Pflegebedürftige in Heimen 29,7% (743.120)***

Pflegebedürftige. Pflegebedürftige. Pflegebedürftige insgesamt 2.501.441. Pflegebedürftige in Heimen 29,7% (743.120)*** Pflegebedürftige Nach Nach,, in absoluten in absoluten Zahlen Zahlen und und Anteile in Prozent, Jahresende 2011 2011 Pflegebedürftige insgesamt 2.501.441 Pflegebedürftige zu Hause versorgt 70,3% (1.758.321)

Mehr

Details zur Pflegereform (Pflegestärkungsgesetz) ab 1.1.2015

Details zur Pflegereform (Pflegestärkungsgesetz) ab 1.1.2015 Details zur Pflegereform (Pflegestärkungsgesetz) ab 1.1.2015 Im Mittelpunkt der Reform steht die ambulante Versorgung. Die Leistungen der Pflegeversicherung sollen zur Stärkung der häuslichen Pflege insbesondere

Mehr

ASF 2010_135. Ausführungsgesetz. zum Bundesgesetz über die Neuordnung der Pflegefinanzierung. Der Grosse Rat des Kantons Freiburg.

ASF 2010_135. Ausführungsgesetz. zum Bundesgesetz über die Neuordnung der Pflegefinanzierung. Der Grosse Rat des Kantons Freiburg. Ausführungsgesetz vom 9. Dezember 2010 Inkrafttreten:... zum Bundesgesetz über die Neuordnung der Pflegefinanzierung Der Grosse Rat des Kantons Freiburg gestützt auf das Bundesgesetz vom 13. Juni 2008

Mehr

GUTE PFLEGE. Darauf kommt es an DIE PFLEGESTÄRKUNGSGESETZE

GUTE PFLEGE. Darauf kommt es an DIE PFLEGESTÄRKUNGSGESETZE GUTE PFLEGE DIE PFLEGESTÄRKUNGSGESETZE Geplante Verbesserungen im Überblick Stand 2./3. Lesung Deutscher Bundestag 14. Oktober 2014 DIE PFLEGESTÄRKUNGSGESETZE Liebe Leserinnen und Leser, die Menschlichkeit

Mehr

Freiräume ohne schlechtes Gewissen

Freiräume ohne schlechtes Gewissen Familienzentrum Menschenkinder Freiräume ohne schlechtes Gewissen Über die herausfordernde Aufgabe der Versorgung älterer Menschen in der heutigen Zeit Dagmar Schallenberg -lich willkommen! Worum es uns

Mehr

Soziales Betreuungsnetz in NÖ

Soziales Betreuungsnetz in NÖ Soziales Betreuungsnetz in NÖ NÖ Pflegeberatungsscheck Durch den NÖ Pflegeberatungscheck soll den rund 70.000 Pflegebedürftigen in NÖ und deren Angehörigen individuelle und kostenlose Beratung und Unterstützung

Mehr

Ich hab mich jetzt so abgefunden muss ich ja Das Leben psychisch kranker Menschen im Wohnheim

Ich hab mich jetzt so abgefunden muss ich ja Das Leben psychisch kranker Menschen im Wohnheim Abteilung 4: Qualifikations- und Seite Curriculumforschung 1 Ich hab mich jetzt so abgefunden muss ich ja Das Leben psychisch kranker Menschen im Wohnheim Seite 2 Überblick Ausgangssituation: Psychiatrisches

Mehr

Herzlich Willkommen Ihr

Herzlich Willkommen Ihr Herzlich Willkommen Ihr 2 Deutschland altert 3 3 4 5 6 Zahlen und Fakten zur Pflegeversicherung Bis 2030 steigt der Anteil der über 60jährigen um 8 Millionen auf 28,5 Mio. Menschen oder 36 % der Gesamtbevölkerung.

Mehr

Aufgabenfelder des Amtssachverständigen. versus. des allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen

Aufgabenfelder des Amtssachverständigen. versus. des allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen Aufgabenfelder des Amtssachverständigen versus des allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Sachverständigen Allgemeine Voraussetzungen Diplom (allgem, psychiatrisches) 5 Jahre Berufserfahrung

Mehr

Informationen zur Pflegeversicherung

Informationen zur Pflegeversicherung 1 / 8 Was ändert sich mit dem neuen Pflegestärkungsgesetz 1?... 1 Wer erhält Leistungen aus der Pflegeversicherung?... 2 Wo und wie werden Pflegeversicherungsleistungen beantragt?... 2 Nach welchen Kriterien

Mehr

Berliner Studie zu Wohngemeinschaften für pflegebedürftige Menschen

Berliner Studie zu Wohngemeinschaften für pflegebedürftige Menschen für pflegebedürftige Menschen Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann Oktober 2007 Alice Salomon Hochschule Berlin Autorin: Karin Wolf-Ostermann ISBN 978-3-930523-23-8 2007 Alice Salomon Hochschule Berlin, alle

Mehr

Empfehlungen der Spitzenverbände der Pflegekassen und. des Verbandes der privaten Krankenversicherung e. V.

Empfehlungen der Spitzenverbände der Pflegekassen und. des Verbandes der privaten Krankenversicherung e. V. Empfehlungen der Spitzenverbände der Pflegekassen und des Verbandes der privaten Krankenversicherung e. V. zur Förderung von niedrigschwelligen Betreuungsangeboten sowie Modellvorhaben zur Erprobung neuer

Mehr

Pflegequalität in Heimen und durch Pflegedienste hat sich verbessert

Pflegequalität in Heimen und durch Pflegedienste hat sich verbessert GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG MDS UND GKV-SPITZENVERBAND Pflegequalität in Heimen und durch Pflegedienste hat sich verbessert Essen/Berlin (14.01.2015). Die Versorgungsqualität in Pflegeheimen und ambulanten

Mehr

bei uns in besten händen

bei uns in besten händen bei uns in besten händen Die individuellen Pflegeangebote in unseren Seniorenzentren sowie in den Bereichen: Betreutes Wohnen, Kurzzeit- und Tagespflege, Stationäre Pflege, Häusliche Pflege und Beratung.

Mehr

Folgende Regelungen gelten seit dem 30. Oktober 2012:

Folgende Regelungen gelten seit dem 30. Oktober 2012: Neue Regelungen für Pflegebedürftige Leistungsverbesserungen insbesondere für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz Am 30. Oktober 2012 ist das sogenannte Pflege-Neuausrichtungsgesetz (PNG) in

Mehr

Einen alten Baum verpflanzt man nicht!

Einen alten Baum verpflanzt man nicht! Wenn Sie Interesse an einer zeitintensiven Betreuung oder Kurzzeitpflege haben, sprechen Sie mit Ihrem Pflegedienst oder wenden Sie sich direkt an uns. Stiftung Innovation & Pflege Obere Vorstadt 16 71063

Mehr

Rahmenkonzept für Hauswirtschaft in Seniorenzentren

Rahmenkonzept für Hauswirtschaft in Seniorenzentren Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Oberbayern e.v. Rahmenkonzept für Hauswirtschaft in Seniorenzentren Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband Oberbayern e.v. Edelsbergstr. 10 80686 München III-1.3. 07/2009 Seite

Mehr

Gesundheitsausgaben Nach Gesundheitsausgaben

Gesundheitsausgaben Nach Gesundheitsausgaben Nach Gesundheitsausgaben Ausgabenträgern, in Millionen Euro und Anteile in Prozent, 2011 Nach Ausgabenträgern, in Millionen Euro und Anteile in Prozent, 2011 Arbeitgeber 12.541 [4,3%] private Haushalte,

Mehr

Leistungen der Pflegeversicherung

Leistungen der Pflegeversicherung Leistungen der Pflegeversicherung Pflegestufen Die Leistungen der Pflegeversicherung orientieren sich, wenn sie nicht als Pauschale gezahlt werden, an der Pflegestufe. Die Unterstützung orientiert sich

Mehr

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu.

ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. ganz genau Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt die wichtigsten Fragen und die Antworten dazu. Seite 2 7 Wenn auf den ersten Blick ein zweiter folgt, dann stellen sich unweigerlich viele Fragen:

Mehr

Leistungen der Pflegeversicherung

Leistungen der Pflegeversicherung Leistungen der Pflegeversicherung Je nach Pflegestufe stehen Demenzkranken bestimmte Leistungen zu. Wie die Pflegeversicherung diese erbringt, entscheiden die Betroffenen selbst. Grundsätzlich besteht

Mehr

Zusammengefasst: Die Pflegeversicherung

Zusammengefasst: Die Pflegeversicherung Arbeitsmaterialien Zusammengefasst: Die Pflegeversicherung Dieses Arbeitsblatt zum Ausdrucken können Sie auf unterschiedliche Weise nutzen: Füllen Sie die Leerstellen aus, um Ihr Vorwissen zum Thema dieser

Mehr

Marie-Schmalenbach-Haus. Wohlbefinden und Sicherheit in Gemeinschaft

Marie-Schmalenbach-Haus. Wohlbefinden und Sicherheit in Gemeinschaft Wohlbefinden und Sicherheit in Gemeinschaft Pastor Dr. Ingo Habenicht (Vorstandsvorsitzender des Ev. Johanneswerks) Herzlich willkommen im Ev. Johanneswerk Der Umzug in ein Altenheim ist ein großer Schritt

Mehr

sozialpolitische positionen

sozialpolitische positionen sozialpolitische positionen Die Zieglerschen - Altenhilfe Wir, die Zieglerschen, sind uns bewusst, dass wir als diakonisches Unternehmen Mitverantwortung für gesellschaftliche Fragen tragen. Diese Verantwortung

Mehr

Kassel, 29. Januar 2015. Pflegereform 2015 Was hat sich geändert?

Kassel, 29. Januar 2015. Pflegereform 2015 Was hat sich geändert? Kassel, 29. Januar 2015 Pflegereform 2015 Was hat sich geändert? Am 1. Januar 2015 ist das Erste Pflegestärkungsgesetz in Kraft getreten. Noch in dieser Legislaturperiode soll das Zweite Pflegestärkungsgesetz

Mehr

Leistungen der Pflegeversicherung ab 01.01.2015 - Änderungen durch das Erste Pflegestärkungsgesetz

Leistungen der Pflegeversicherung ab 01.01.2015 - Änderungen durch das Erste Pflegestärkungsgesetz Leistungen der Pflegeversicherung ab 01.01.2015 - Änderungen durch das Erste Pflegestärkungsgesetz Am 01.01.2015 tritt das Erste Pflegestärkungsgesetz (PSG I) in Kraft. Dadurch gibt es Änderungen in den

Mehr

Die Pflegeversicherung in der Praxis Details zur Pflichtversicherung nach SGB XI

Die Pflegeversicherung in der Praxis Details zur Pflichtversicherung nach SGB XI Die Pflegeversicherung in der Praxis Details zur Pflichtversicherung nach SGB XI Anja Feist, Geschäftsführende Gesellschafterin Kerpener Pflegedienst Feist GmbH Vortrag zur Demenzwoche am 17.03.2010 Definition

Mehr

Wohnliche Atmosphäre viele fröhliche Gesichter

Wohnliche Atmosphäre viele fröhliche Gesichter Wohnliche Atmosphäre viele fröhliche Gesichter Im AWO Seniorenzentrum»Josefstift«in Fürstenfeldbruck Ein Stück Heimat. Die Seniorenzentren der AWO Oberbayern Sehr geehrte Damen und Herren, ich begrüße

Mehr

Informationen zur Tagespflege

Informationen zur Tagespflege Informationen zur spflege Die pflegerische Versorgung älterer Menschen stützt sich auf verschiedene Bausteine, die sich jeweils ergänzen sollen: 1. Häusliche Pflege durch Angehörige 2. Ambulante Pflege

Mehr

Ablauf und Inhalt einer Qualitätsprüfung durch den MDK

Ablauf und Inhalt einer Qualitätsprüfung durch den MDK Ablauf und Inhalt einer Qualitätsprüfung durch den MDK Gesetzliche Grundlage 114 ff SGB XI (Pflegeversicherungsgesetz) Dort ist insbesondere geregelt, dass Prüfungen grundsätzlich unangemeldet stattfinden

Mehr

Wer betreut mich in Steyr, wenn ich gepflegt werden muss?

Wer betreut mich in Steyr, wenn ich gepflegt werden muss? Presseinformation www.wahlbuendnis-steyr.at Wer betreut mich in Steyr, wenn ich gepflegt werden muss? Höchstbeiträge für Hortbetreuung ist das noch stimmig, wenn der Kindergartenbesuch ab Herbst sogar

Mehr

Pflegedienste / Pflegeheime Merkblatt

Pflegedienste / Pflegeheime Merkblatt Pflegedienste / Pflegeheime Merkblatt Voraussetzungen für die Gründung von Pflegeeinrichtungen Was das Pflegeversicherungsgesetz regelt Bei der Gründung einer Pflegeeinrichtung (Pflegedienst oder Pflegeheim)

Mehr

Thema kompakt Pflegeversicherung

Thema kompakt Pflegeversicherung Thema kompakt Pflegeversicherung Zentrum Kommunikation Pressestelle Caroline-Michaelis-Straße 1 10115 Berlin Telefon: +49 30 65211-1780 Telefax: +49 30 65211-3780 pressestelle@diakonie.de ---------- Berlin,

Mehr

Die private Pflegevorsorge

Die private Pflegevorsorge Die private Pflegevorsorge CISCON Versicherungsmakler GmbH 53804 Much Tel.: 02245 / 9157-0 Fax: 02245 / 9157-27 Info@CISCON.de www.ciscon.de Der demografische Wandel in Deutschland ist in vollem Gange.

Mehr

Schon heute an morgen denken SORGEN SIE JETZT FÜR DEN PFLEGEFALL VOR MIT DER DKV. Ich vertrau der DKV

Schon heute an morgen denken SORGEN SIE JETZT FÜR DEN PFLEGEFALL VOR MIT DER DKV. Ich vertrau der DKV Schon heute an morgen denken SORGEN SIE JETZT FÜR DEN PFLEGEFALL VOR MIT DER DKV Ich vertrau der DKV Pflege ist ein Thema, das jeden betrifft. Eine Studie des Allensbach-Instituts zeigt, dass die größte

Mehr

Fragenkatalog zur öffentlich- und privatrechtlichen Gesundheitsversorgung

Fragenkatalog zur öffentlich- und privatrechtlichen Gesundheitsversorgung Modellstudiengang Pflege P r o f. D r. C h r i s t o f S t o c k Modul 2: Rechtliche Rahmenbedingungen pflegerischen Handelns Teilbereich 2 Fragenkatalog zur öffentlich- und privatrechtlichen Gesundheitsversorgung

Mehr

Pflegeversicherung ungeliebtes Produkt oder Chance? Die Fragen Ihrer Kunden seien Sie vorbereitet!

Pflegeversicherung ungeliebtes Produkt oder Chance? Die Fragen Ihrer Kunden seien Sie vorbereitet! Pflegeversicherung ungeliebtes Produkt oder Chance? Die Fragen Ihrer Kunden seien Sie vorbereitet! Der Jungbrunnen Lucas Cranach 1546 Der Jungbrunnen? Lebenserwartung um 1550: 25 35 Jahren Rund die Hälfte

Mehr

Leistungen der Pflegeversicherung jetzt und ab 2015

Leistungen der Pflegeversicherung jetzt und ab 2015 Leistungen der Pflegeversicherung jetzt und ab 2015 Günther Schwarz, Fachberatung, Evangelische Gesellschaft www.alzheimerberatung-stuttgart.de Günther Schwarz Evangelische Gesellschaft 1 Reform der Pflegeversicherung

Mehr

Gesetz zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz - PNG)

Gesetz zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz - PNG) Gesetz zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung (Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz - PNG) Stand 30.10.2012 Neuausrichtung der Pflegeversicherung mit dem Ziel Stärkung der an Demenz erkrankten pflegebedürftigen

Mehr

Unheilbar krank und jetzt?

Unheilbar krank und jetzt? Unheilbar krank und jetzt? Wenn eine schwere Krankheit fortschreitet, treten schwierige Fragen in den Vordergrund: > Wie viel Zeit bleibt mir noch? > Wie verbringe ich die verbleibende Zeit? > Soll ich

Mehr

I N F O R M A T I O N

I N F O R M A T I O N I N F O R M A T I O N zur Pressekonferenz mit Landeshauptmann-Stellvertreter Ing. Reinhold Entholzer und Sozial-Landesrätin Mag. a Gertraud Jahn am Mittwoch, den 15. April 2015 zum Thema Ein Ticket 1000

Mehr

Aktuelle Ereignisse und Probleme im 17-ten Jahr nach der Einführung des MPG

Aktuelle Ereignisse und Probleme im 17-ten Jahr nach der Einführung des MPG Aktuelle Ereignisse und Probleme im 17-ten Jahr nach der Einführung des MPG Sind in allen MP- Aufbereitungsabteilungen grundsätzliche Aspekte der Aufbereitung in Ordnung? Sind alle grundsätzlichen Probleme

Mehr

31.12.2012. Die aktuelle Pflegereform was ändert sich: Hintergrund. Die erste gute Nachricht. Die erste gute Nachricht. Die erste gute Nachricht

31.12.2012. Die aktuelle Pflegereform was ändert sich: Hintergrund. Die erste gute Nachricht. Die erste gute Nachricht. Die erste gute Nachricht Hintergrund Die Änderungen in der Pflegeversicherung beruhen auf dem Pflege-Neuausrichtungs-Gesetz (PNG). Dieses ist in weiten Teilen am 30. Oktober 2012 in Kraft getreten. Die Leistungsverbesserungen

Mehr

Dr. Peter Pick Plenarveranstaltung Reform der Pflegeversicherung am 27. März 2012 Was erwarten die Medizinischen Dienste von einer Pflegereform?

Dr. Peter Pick Plenarveranstaltung Reform der Pflegeversicherung am 27. März 2012 Was erwarten die Medizinischen Dienste von einer Pflegereform? Dr. Peter Pick Plenarveranstaltung Reform der Pflegeversicherung am 27. März 2012 Was erwarten die Medizinischen Dienste von einer Pflegereform? Gliederung 1. Einführung: Leistungen des MDK für die Pflegeversicherung

Mehr

Daueraufenthalt ab Urlaubspflege Übergangspflege Für die Zeit vom bis. Aufnahme: sehr dringend möglichst bald dzt. nur vormerken

Daueraufenthalt ab Urlaubspflege Übergangspflege Für die Zeit vom bis. Aufnahme: sehr dringend möglichst bald dzt. nur vormerken Ansuchen STADT DORNBIRN Soziales und Senioren Tel.: 05572/306-3302 Fax: 05572/306-3038 e-mail: soziales@dornbirn.at Hompage: www.dornbirn.at 13. Januar 2011 um Aufnahme in: PFLEGEHEIM LUSTENAUERSTRASSE

Mehr

Was ist Sozialpsychiatrie? Auf den ersten Blick...

Was ist Sozialpsychiatrie? Auf den ersten Blick... Was ist Sozialpsychiatrie? Auf den ersten Blick... Sozialpsychiatrie ist ein Fachbegriff für eine bestimmte Art, Menschen bei seelischen Krisen und psychischen Erkrankungen professionell zu helfen. Besonders

Mehr

001 Der Gemeinderat erlässt, gestützt auf 5 Abs. 1 und 2 des Pflegegesetzes. 003 Geltungsbereich

001 Der Gemeinderat erlässt, gestützt auf 5 Abs. 1 und 2 des Pflegegesetzes. 003 Geltungsbereich GR Nr. 2014/66 Antrag der Redaktionskommission vom 10.04.2015 Der Gemeinderat erlässt, gestützt auf 5 Abs. 1 und 2 des Pflegegesetzes des Kantons Zürich vom 27. September 2010 (LS 855.1) und Art. 41 lit.

Mehr

Ihr Werbeträger Nr. 1. Beim Leser Beim Kunden

Ihr Werbeträger Nr. 1. Beim Leser Beim Kunden Ihr Werbeträger Nr. 1 Beim Leser Beim Kunden Leseranalyse 2015 WIEDER DIE NUMMER 1 IN IHRER ZIELGRUPPE MIT ALTENPFLEGE ERREICHEN SIE DIE ENTSCHEIDER! GUT AUFGELEGT 15.437 Exemplare Die Fachzeitschrift

Mehr

Außerklinische Intensivpflege. Pflege und Rehabilitation

Außerklinische Intensivpflege. Pflege und Rehabilitation Außerklinische Intensivpflege Pflege und Rehabilitation Wir sind für Sie da Rehabilitationsmaßnahmen nach Unfällen oder schweren Erkrankungen sind irgendwann zu Ende. Doch was ist, wenn Ihr Angehöriger

Mehr

Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht

Verbreitung mit Quellenangabe erwünscht Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein Statistik informiert... 14.12.2006 Pflegebedürftige in Schleswig-Holstein Ende 2005 Zahl der Unterstützten seit 2003 um mehr als vier Prozent auf fast

Mehr

Richtungswechsel leicht gemacht

Richtungswechsel leicht gemacht 3-D Pflegevorsorge Richtungswechsel leicht gemacht Ein Unternehmen der Generali Deutschland Lassen Sie sich alle Richtungen offen. Links, rechts, geradeaus alles möglich. Wenn Sie in den Ruhestand gehen,

Mehr

Führungskompetenz in Alten- und Pflegeheimen

Führungskompetenz in Alten- und Pflegeheimen Führungskompetenz in Alten- und Pflegeheimen Mag. Brigitte Humer / Dr. Dorit Sing Linz, 19. April 2007 Führungskompetenz in Alten und Pflegeheimen Empirische Erhebung Methodisches Vorgehen: Von der Fragebogenentwicklung

Mehr

Die Pflegeversicherung. Ausbau der Sozialversicherung - ein Mittel gegen sozialen Abstieg im Alter und zur Sicherung der Pflege Hartmut Vöhringer

Die Pflegeversicherung. Ausbau der Sozialversicherung - ein Mittel gegen sozialen Abstieg im Alter und zur Sicherung der Pflege Hartmut Vöhringer Ausbau der Sozialversicherung - ein Mittel gegen sozialen Abstieg im Alter und zur Sicherung der Pflege Hartmut Vöhringer 2 Einführung Pflegebedürftig Pflegestufen Die Hilfe bei den ATL Leistungen bei

Mehr

Reform der Pflegeversicherung

Reform der Pflegeversicherung Reform der Pflegeversicherung Sozial- und Gesundheitsausschuss am 19. Mai 2008 in Schieder-Schwalenberg - Auszüge aus dem Referat des IKK Landesverbandes (Kreispflegekonferenz am 30.4.08) - Ziele der Reform

Mehr

werden. Ein Anstieg des Beitragssatzes nach Einsatz der Fondsmittel ist wahrscheinlich.

werden. Ein Anstieg des Beitragssatzes nach Einsatz der Fondsmittel ist wahrscheinlich. Stellungnahme der Deutschen Rheuma-Liga Bundesverband e.v. zum Gesetzentwurf für ein Fünftes Gesetz zur Änderung des Elften Buches Sozialgesetzbuch - Leistungsausweitung für Pflegebedürftige, Pflegevorsorgefonds

Mehr

1. Einführung und Überblick 4 2. Demographische Entwicklung - Herausforderung für die stationäre Altenhilfe 6

1. Einführung und Überblick 4 2. Demographische Entwicklung - Herausforderung für die stationäre Altenhilfe 6 Herausgegeben von der Abteilung Soziales des Landes Oberösterreich Mitwirkende: Michael Wall, Franziska Hingerl, Lukas Wenzl Autorin: Birgit L. Pirklbauer März 2010 Freiwilligen-Mappe 2 IInhallttsverzeiichniis

Mehr

Ehrenamtliche Mitarbeit

Ehrenamtliche Mitarbeit Ehrenamtliche Mitarbeit Pflegezentrum Villa Schocken Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Menschen, die in ihrer Freizeit in die Villa Schocken kommen und ja nach ihren persönlichen Vorlieben,

Mehr

Qualitätssicherung in den Kantonalen Psychiatrischen Diensten Basel-Landschaft

Qualitätssicherung in den Kantonalen Psychiatrischen Diensten Basel-Landschaft Qualitätssicherung in den Kantonalen Psychiatrischen Diensten Basel-Landschaft 130-K01-S01 1 Qualität in den KPD Qualität als zentraler Anspruch des professionellen Handelns in der Psychiatrie Qualität

Mehr

Wir bieten Ihnen... SGB XI Leistungen:

Wir bieten Ihnen... SGB XI Leistungen: Wir bieten Ihnen... SGB XI Leistungen: Körperpflege angepasst auf Ihre individuelle häusliche Situation Hauswirtschaft Pflegeberatung für Patienten, die Geldleistungen erhalten Wir bieten Ihnen... SGBV

Mehr

Ich möchte beim Thema Pflege flexibel vorsorgen/ AXA bietet unkomplizierte Absicherung für jedes Alter.

Ich möchte beim Thema Pflege flexibel vorsorgen/ AXA bietet unkomplizierte Absicherung für jedes Alter. Gesundheit Ich möchte beim Thema Pflege flexibel vorsorgen/ AXA bietet unkomplizierte Absicherung für jedes Alter. Maßstäbe/ neu definiert 11 Für den Pflegefall vorsorgen: einfach und flexibel. Private

Mehr

Interview zu innovativen Wohnkonzepten mit Prof. Dr. Friedrich Dieckmann, Katholische Hochschule NRW, Münster

Interview zu innovativen Wohnkonzepten mit Prof. Dr. Friedrich Dieckmann, Katholische Hochschule NRW, Münster Interview zu innovativen Wohnkonzepten mit Prof. Dr. Friedrich Dieckmann, Katholische Hochschule NRW, Münster Das Interview führte Anke Bruns. Während des Interviews wurde eine Präsentationsfolie gezeigt,

Mehr

Finanzierung der Pflege und Betreuung in ambulant betreuten Wohngemeinschaften

Finanzierung der Pflege und Betreuung in ambulant betreuten Wohngemeinschaften Finanzierung der Pflege und Betreuung in ambulant betreuten Wohngemeinschaften am Beispiel der geplanten Wohngemeinschaften in Ahaus-Wessum Beitrag zur Fachtagung Alternative Formen der pflegerischen Versorgung

Mehr

Seniorenbereich Katholische Stiftung Marienhospital Aachen Seniorenzentren Marienheim & St. Severin, Servicezentrum Häusliche Pflege

Seniorenbereich Katholische Stiftung Marienhospital Aachen Seniorenzentren Marienheim & St. Severin, Servicezentrum Häusliche Pflege Pflegegeld für häusliche Pflege Das Pflegegeld kann in Anspruch genommen werden, wenn Angehörige oder Ehrenamtliche die Pflege übernehmen. Das Pflegegeld kann auch mit Pflegesachleistungen kombiniert werden.

Mehr

Leistungen der Pflegeversicherung jetzt und ab 2015

Leistungen der Pflegeversicherung jetzt und ab 2015 Leistungen der Pflegeversicherung jetzt und ab 2015 Günther Schwarz, Fachberatung, Evangelische Gesellschaft Günther Schwarz Evangelische Gesellschaft 1.8.14 1 Reform der Pflegeversicherung wird 2015 kommen

Mehr

Stationäre Sachleistungsbeträge

Stationäre Sachleistungsbeträge Saarländische Pflegegesellschaft schreibt an saarländische Bundestagsabgeordneten Stationäre Sachleistungsbeträge erhöhen In einem offenen Brief hat die Saarländische Pflegegesellschaft (SPG) die Bundestagsabgeordneten

Mehr

BDZ Senioren. Merkblatt 1: Pflegeversicherung (Stand: 1. Juli 2008)

BDZ Senioren. Merkblatt 1: Pflegeversicherung (Stand: 1. Juli 2008) BDZ Senioren Merkblatt 1: Pflegeversicherung (Stand: 1. Juli 2008) Im Rahmen der Serviceleistungen für unsere Mitglieder teilen wir Ihnen in Merkblättern Informationen für Senioren mit. Den Auftakt dieser

Mehr

Armutsrisiko Pflege Erfolge und Defizite der Pflegeversicherung

Armutsrisiko Pflege Erfolge und Defizite der Pflegeversicherung Armutsrisiko Pflege Erfolge und Defizite der Pflegeversicherung Sozialpolitisches Fachgespräch der Volkssolidarität Armutsrisiko Pflege Handlungsbedarf und Lösungsansätze Berlin, 3. April 2012 Prof. Dr.

Mehr

Die Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft kostenlos für Sie da!

Die Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft kostenlos für Sie da! Die Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft kostenlos für Sie da! PP Wiener Pflege-, Patientinnenund Patientenanwaltschaft Der Wiener Pflege-, Patientinnenund Patientenanwalt Liebe Leserin,

Mehr

GKV-Spitzenverband 1. Vereinigungen der Träger der Pflegeeinrichtungen auf Bundesebene

GKV-Spitzenverband 1. Vereinigungen der Träger der Pflegeeinrichtungen auf Bundesebene Vereinbarung nach 115 Abs. 1a Satz 6 SGB XI über die Kriterien der Veröffentlichung sowie die Bewertungssystematik der Qualitätsprüfungen nach 114 Abs. 1 SGB XI sowie gleichwertiger Prüfergebnisse in der

Mehr

Verständnis als Voraussetzung von Handeln -

Verständnis als Voraussetzung von Handeln - Verständnis als Voraussetzung von Handeln - Die aktuelle Versorgungssituation der Demenzkranken in Deutschland Prof. Dr. H. Gutzmann Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie 1 Die

Mehr

Pflegestatistik 2011. Pflege im Rahmen der Pflegeversicherung Deutschlandergebnisse. Statistisches Bundesamt

Pflegestatistik 2011. Pflege im Rahmen der Pflegeversicherung Deutschlandergebnisse. Statistisches Bundesamt Pflegestatistik 2011 Pflege im Rahmen der Pflegeversicherung Deutschlandergebnisse Statistisches Bundesamt Herausgeber: Statistisches Bundesamt, Wiesbaden Internet: www.destatis.de Ihr Kontakt zu uns:

Mehr

Engagierte Pflege liebevolle Versorgung

Engagierte Pflege liebevolle Versorgung Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Nordrhein e.v. Wohnen und Leben im Seniorenhaus Steinbach Engagierte Pflege liebevolle Versorgung Das DRK-Seniorenhaus Steinbach stellt sich vor: Unser Haus liegt dort,

Mehr

11 Jahre Steiermärkischer Wundkoffer (auf der Basis ZWM -Zertifizierter Wundmanager-/in )

11 Jahre Steiermärkischer Wundkoffer (auf der Basis ZWM -Zertifizierter Wundmanager-/in ) 11 Jahre Steiermärkischer Wundkoffer (auf der Basis ZWM -Zertifizierter Wundmanager-/in ) -Validierung- Autoren G.Kammerlander 1), H.Klier 2) 1) DGKP/ZWM, GF Akademie-ZWM -KAMMERLANDER-WFI Schweiz, GF

Mehr

Um diese Frage zu erleichtern, möchte ich Ihnen einige Information zu diesem Thema geben:

Um diese Frage zu erleichtern, möchte ich Ihnen einige Information zu diesem Thema geben: Was kostet das Heim? Um diese Frage zu erleichtern, möchte ich Ihnen einige Information zu diesem Thema geben: 1. Was muss vor der Aufnahme in unserem Haus abgeklärt werden? 2. Was kostet das Heim? 3.

Mehr

19. Mai 2006. Seit 1999 entwickelt die Bilanz der sozialen Pflegeversicherung jährliche Negativsaldi.

19. Mai 2006. Seit 1999 entwickelt die Bilanz der sozialen Pflegeversicherung jährliche Negativsaldi. 19. Mai 2006 Pflege - die fünfte Säule der Sozialversicherung Daten, Fakten und Gesetzesgrundlagen Anlage zur Pressekonferenz Pflegefall Pflegeversicherung I. Zahlen Seit 1999 entwickelt die Bilanz der

Mehr

Die Qualitätssicherung in Deutschland

Die Qualitätssicherung in Deutschland Die Qualitätssicherung in Deutschland Dr. Peter Pick Geschäftsführer des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS) Jornée Nationale de l`assurance Dépendance, Mercredi, le 17 octobre

Mehr

T A X O R D N U N G 2 0 1 5

T A X O R D N U N G 2 0 1 5 T A X O R D N U N G 2 0 1 5 1. Administration ZSR: R 7017.3 Telefon: 041 455 35 35 Fax: 041 455 35 36 E-Mail: info@unterfeld.ch Website: www.unterfeld.ch 2. Geltungsbereich Diese Taxordnung gilt für die

Mehr

Anlage 2 zu 4, 5 WTG DVO. Beratung und Prüfung nach dem Wohn- und Teilhabegesetz

Anlage 2 zu 4, 5 WTG DVO. Beratung und Prüfung nach dem Wohn- und Teilhabegesetz Anlage 2 zu 4, 5 WTG DVO Beratung und Prüfung nach dem Wohn- und Teilhabegesetz Ergebnisbericht: Einrichtung mit umfassendem Leistungsangebot / Hospiz / Kurzzeitbetreuung Nach 23, 41 WTG werden Einrichtungen

Mehr

Leistungen der Pflegeversicherung ab 1.1.2015 Chancen für neue Angebote?

Leistungen der Pflegeversicherung ab 1.1.2015 Chancen für neue Angebote? Leistungen der Pflegeversicherung ab 1.1.2015 Chancen für neue Angebote? Belinda Hernig Referentin Pflege Abteilung Gesundheit Verband der Ersatzkassen e.v., Berlin 19. Jahrestagung der Betreuungsbehörden/-

Mehr

Regierungsratsbeschluss vom 14. August 2012

Regierungsratsbeschluss vom 14. August 2012 Regierungsratsbeschluss vom 14. August 2012 Nr. 2012/1670 KR.Nr. I 068/2012 (FD) Interpellation Fraktion FDP.Die Liberalen: Personalsituation auf der Amtschreiberei Olten-Gösgen (13.06.2012); Stellungnahme

Mehr

Wohnformen im Alter. Rechtsanwalt Markus Nagel, Nonnenmacher Rechtsanwälte. Gudrun Mund, Geschäftsführerin der Diakonie im Landkreis Karlsruhe

Wohnformen im Alter. Rechtsanwalt Markus Nagel, Nonnenmacher Rechtsanwälte. Gudrun Mund, Geschäftsführerin der Diakonie im Landkreis Karlsruhe , Nonnenmacher Rechtsanwälte Gudrun Mund, Geschäftsführerin der Diakonie im Landkreis Karlsruhe 1 I. Wohnen im eigenen Heim II. Alternative Wohnformen III. Betreute Wohnformen 2 I. Wohnen im eigenen Heim

Mehr

Alters- und Pflegeheim Ibenmoos 6277 Kleinwangen

Alters- und Pflegeheim Ibenmoos 6277 Kleinwangen Taxordnung Alters- und Pflegeheim Ibenmoos per 1. Januar 2015 1. Administration... 3 2. Geltung... 3 3. Gliederung... 3 3.1. Die Gliederung der Taxen erfolgt pro Person und Tag:... 3 3.2. Aufenthaltskosten

Mehr

Herausforderungen aus der Neuordnung der Pflegefinanzierung Juni 2010

Herausforderungen aus der Neuordnung der Pflegefinanzierung Juni 2010 Herausforderungen aus der Neuordnung der Pflegefinanzierung Einführung Einführung Einführung Die Neuerungen (Art. 43 bis AHVG, Art. 10 und ELG, Art. 25, 25a, 49 und 50 KVG) treten per 1. Januar 2011 in

Mehr

Heimreglement der Gemeinde Degersheim

Heimreglement der Gemeinde Degersheim Heimreglement der Gemeinde Degersheim vom 16. November 2004 Heimreglement der Gemeinde Degersheim 2/6 Der Gemeinderat Degersheim erlässt gestützt auf Art. 5, Art. 136 Bst. g und Art. 200ter des Gemeindegesetzes

Mehr

Ambulanter und palliativer Pflegedienst

Ambulanter und palliativer Pflegedienst Wohnanlage Sophienhof gemeinnützige GmbH Am Weiherhof 23, 52382 Niederzier Ambulanter und palliativer Pflegedienst Sie möchten im Alter oder Krankheitsfall zu Hause versorgt werden? Damit das auch bei

Mehr

TAXTABELLE ab Januar 2015

TAXTABELLE ab Januar 2015 TAXTABELLE ab Januar 2015 1. Pensionspreise Haus A * 1-er Zimmer ohne Nasszelle Fr. 102.-- Haus B EG 1-er Zimmer mit Nasszelle Fr. 110.-- 2-er Zimmer mit Nasszelle Fr. 95.-- Haus B OG 1-er Zimmer mit Nasszelle

Mehr

Palliativpflege: Leben bis zuletzt

Palliativpflege: Leben bis zuletzt Palliativpflege: Leben bis zuletzt A. Was bedeutet "Palliativpflege"? Palliativpflege ist der Begriff für eine Behandlung, Begleitung und Pflege, die nicht die Heilung einer Krankheit zum Ziel hat, sondern

Mehr

Kanton St. Gallen Gemeinde Bad Ragaz. Reglement. für das Altersheim Allmend. (Altersheim-Reglement)

Kanton St. Gallen Gemeinde Bad Ragaz. Reglement. für das Altersheim Allmend. (Altersheim-Reglement) Kanton St. Gallen Gemeinde Bad Ragaz Reglement für das Altersheim Allmend () vom 8. November 006 Inhaltsverzeichnis A Allgemeine Bestimmungen Seite Art. Trägerschaft... Art. Zweck... Art. Aufnahmegrundsätze...

Mehr

Für ein Alter in Würde die Leistungen der Freien Wohlfahrt in der Pflege

Für ein Alter in Würde die Leistungen der Freien Wohlfahrt in der Pflege Für ein Alter in Würde die Leistungen der Freien Wohlfahrt in der Pflege Prof. Dr. Thomas Beyer Landesvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt in Bayern I. Die Pflegeversicherung nach SGB XI Die 1995 mit dem

Mehr

Auswertung der freiwilligen Dokumentation 2012. Sozialpsychiatrische Dienste in Baden-Württemberg

Auswertung der freiwilligen Dokumentation 2012. Sozialpsychiatrische Dienste in Baden-Württemberg Auswertung der freiwilligen Dokumentation 2012 Sozialpsychiatrische Dienste in Baden-Württemberg Datengrundlage: Über 95 Prozent der Dienste in Baden-Württemberg haben sich an der Auswertung der freiwilligen

Mehr

ZENTRUM FÜR ALTERSMEDIZIN und Entwicklungsstörungen

ZENTRUM FÜR ALTERSMEDIZIN und Entwicklungsstörungen ZENTRUM FÜR ALTERSMEDIZIN und Entwicklungsstörungen Dr. I. Paikert-Schmid B. Wermuth ärztliche Leitung Pflegedienstleitung Derzeitige Struktur Versorgungsbereich und Spezialangebote kbo-isar-amper-klinikum

Mehr